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Erfindung
betrifft ein Gewebe mit einem Schussdraht aus Metall, eine Maschine
insbesondere zur Herstellung einer Wellpappbahn mit einer Anpresseinrichtung,
die ein umlaufendes Band aufweist und ein Verfahren zum Herstellen
eines Gewebes.
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Gewebe
mit einem Schussdraht aus Metall sind weit verbreitet und dienen
zur Herstellung von Förderbändern, Filtern, Verkleidungen
etc..
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Es
hat sich herausgestellt, dass während der Herstellung und
insbesondere auch beim Einsatz derartiger Gewebe die relative Position
von Schussdraht und Kettfäden sich verschieben kann. Insbesondere
bei einem bewegten Gewebe wie beispielsweise einem Förderband
können die Kettfäden auf dem Schussdraht verschoben
werden, wodurch eine anfänglich gleichmäßige
Gewebedichte aufgehoben wird und Gewebebereiche mit einer höheren
Gewebedichte entstehen.
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Zur
Behebung dieses Problems wurde in der Offenlegungsschrift
DE 197 51 162 vorgeschlagen, dass
bei einem Gewebe die Schussdrähte Kerben aufweisen, in
denen jeweils ein Kettfaden angeordnet ist. Derartige Kerben in
den Schussdrähten beeinträchtigen die Festigkeit
der Schussdrähte deutlich und führen dazu, dass
Schussdrähte mit einem größeren Durchmesser
verwendet werden müssen. Außerdem haben die Kerben
den Nachteil, dass beim Herstellen des Gewebes darauf geachtet werden
muss, dass die Kettfäden auch ordnungsgemäß in
den Kerben liegen. Sofern teilweise Kettfäden neben den
Kerben zum Liegen kommen, entsteht eine un gleichmäßige
Gewebestruktur und das Problem des Verrutschens von Kettfäden
auf dem Schussdraht wird noch verstärkt.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gewebe mit einem Schussdraht
aus Metall weiterzubilden.
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Diese
Aufgabe wird dadurch gelöst, dass bei einem gattungsgemäßen
Gewebe der Schussdraht eine aufgeraute Oberflächenstruktur
aufweist.
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Erfreulicherweise
hat sich herausgestellt, dass bereits eine aufgeraute Oberflächenstruktur ausreicht,
um ein Verrutschen der Kettfäden relativ zum Schussdraht
einzuschränken. Je nach Materialwahl kerbt sich bei der
Herstellung des Gewebes und bei der Verwendung des Gewebes der Kettfaden
in die aufgeraute Oberfläche des Schussdrahtes oder die
aufgeraute Oberfläche des Schussdrahtes kerbt sich in den
Kettfaden. Es müssen somit nicht bei der Herstellung des
Gewebes spezielle Positionen auf dem Schussdraht eingekerbt werden,
um dort Kettfäden zu positionieren, sondern bereits die
Erhöhung der Oberflächenrauigkeit reicht aus,
um eine bessere Verbindung zwischen Kett- und Schussfäden
zu erzielen.
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Insbesondere
bei unter Spannung stehenden bewegten Bändern wie bei Förderbändern
und insbesondere Anpressbändern bewirken die zwischen Kett-
und Schussfäden auftretenden Kräfte eine bessere
Verzahnung zwischen Kett- und Schussfäden um eine stabilere
Gewebestruktur zu erhalten.
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Es
gibt unterschiedliche Arten, um dem Schussdraht eine aufgeraute
Oberflächenstruktur zu vermitteln. Eine bevorzugte Art
der Aufrauung besteht darin, dass ein Schussdraht mit einer spiralförmigen
Oberflächenstruktur hergestellt wird. Die spiralförmige
Oberflächenstruktur sorgt dafür, dass unabhängig
von der Positionierung des Schussdrahtes gewährleistet
ist, dass ein aufgerauter Bereich des Schussdrahtes mit einem Kettfaden
in Berührung kommt. Die Steigung der spiralförmigen
Oberflächenstruktur kann je nach Abstand der Kettfäden
relativ zueinander vergrößert oder verkleinert
werden.
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Als
besonders vorteilhaft hat sich herausgestellt, wenn der Schussdraht
mindestens eine spiralförmige Erhebung aufweist. Eine derartige
Erhebung ist anfälliger gegen Kerbwirkungen der Kettfäden
als die übrige Oberfläche des Schussdrahtes und
dadurch entsteht insbesondere bei Kettfäden aus Metall eine
Verzahnung zwischen der spiralförmigen Erhebung und der
Oberfläche der Kettfäden. Bei weicheren Kettfäden
wie beispielsweise bei Kunststoffkettfäden kerbt sich die
spiralförmige Erhebung in den Kettfaden ein und hält
dadurch den Kettfaden in Position.
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Vor
allem bei der Herstellung von Wellpappen hat sich gezeigt, dass
bei der Anpresseinrichtung verwendete Gewebebahnen manchmal Beulen
aufweisen. Diese Beulen resultieren aus an die Anpressbahn gedrückten
Leimklumpen, die von Leimdurchschlägen am Rand der Wellpappbahn
herrühren. Hierdurch entsteht ein unglattes Gewebeband,
das in manchen Bereichen zu einem erhöhten Druck und in anderen
Bereichen zu einem verringerten Druck und damit zu einer schlechteren
Verklebung führt. Gerade bei der Herstellung von kaschierten
Wellpappebahnen ist die Wärmeleitung durch das Anpressband und
eine gleichmäßige Anpressung zur Erzeugung einer
glatten Oberfläche auf der Wellpappbahn jrdoch von besonderer
Bedeutung.
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Der
Erfindung liegt daher die weitere Aufgabe zugrunde, ein Gewebe mit
einem Schussdraht aus Metall so weiter zu entwickeln, dass auch
bei der Verwendung als Gewebeband einer Anpresseinrichtung Gewebeunebenheiten
infolge von Leimverschmutzungen verhindert werden.
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Diese
Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Gewebe
dadurch gelöst, dass Maschen zwischen dem Schussdraht und
Kettfäden mit einem Kunststoffmaterial ausgefüllt
sind.
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Bei
einem derartigen Gewebe ist es vorteilhaft, wenn der Schussdraht
eine aufgeraute Oberflächenstruktur aufweist. Dies ist
jedoch zur Lösung der der Weiterbildung der Erfindung zugrunde
liegenden Aufgabe nicht notwendig.
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Die
Ausfüllung der Maschen zwischen dem Schussdraht und den
Kettfäden führt zunächst zu dem Nachteil,
dass die Wärmeleitung beeinträchtigt werden könnte
und Leimpartikel oder Luft nicht mehr durch das Gewebe hindurchtreten
können. Es hat sich jedoch als vorteilhaft herausgestellt,
dass in der Praxis mit derartigen Geweben, bei denen die Maschen
zwischen dem Schussdraht und den Kettfaden mit einem Kunststoffmateri al
ausgefüllt sind, besonders gute Ergebnisse beim Anpressen
einer Kaschierbahn gegen eine mit einer Welle versehenen Papierbahn
erzielt wurden.
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Während
im Stand der Technik beispielsweise in der Offenlegungsschrift
DE197 51 162 hervorgehoben
wird, dass bei derartigen Anpresseinrichtungen das Anpressband ein
dampfdurchlässiges Gewebe sein muss, hat sich erfreulicherweise
herausgestellt, dass auch nach dem Verschließen der Maschen
mit einem Kunststoffmaterial sehr gute Ergebnisse mit einem derartigen
Gewebeband im Bereich der Anpresseinrichtung erzielt wurden und
zusätzlich das Problem mit Leimverschmutzungen und den
damit einhergehenden Gewebeunebenheiten gelöst werden konnte.
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Als
besonders vorteilhaft hat sich herausgestellt, wenn das Kunststoffmaterial
ein 2-Komponenten-Kleber ist. Derartige 2-Komponenten-Kleber sind leicht
in die Maschen einzubringen und verbinden sich sicher mit Kett-
und Schussfäden, um auch bei dynamischem Betrieb der Gewebe
beispielsweise in Anpresseinrichtungen die Maschen langfristig sicher auszufüllen.
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Um
die Struktureigenschaften des Gewebes im wesentlichen zu erhalten,
wird vorgeschlagen, dass das Kunststoffmaterial flexibler als der
Schussdraht ist. Das Füllmaterial kann damit bei Bewegungen
zwischen Kett- und Schussfäden nachgebend, vorzugsweise
elastisch wirken, ohne dass sich das Kunststoffmaterial aus dem
Verband von Kett- und Schussfäden löst.
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Versuche
haben gezeigt, dass sich insbesondere im Hinblick auf die Leimproblematik
ein Kunststoffmaterial besonders eignet, das ein Silikonmaterial
ist. Hierbei kann entweder reines Silikon oder eine Silikonverbindung
sowie eine Mischung aus verschiedenen Materialien, die auch ein
Silikonmaterial aufweisen, verwendet werden.
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Je
nach Einsatzzweck kann es auch vorteilhaft sein, wenn das Kunststoffmaterial
ein Polyurethanmaterial ist. Das Kunststoffmaterial kann jedoch auch
Silikon- und Polyurethananteile enthalten.
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Insbesondere
im Hinblick auf die Verwendung des Gewebes als Anpressband ist die
Ausbildung der Oberfläche des Gewebes von besonderem Interesse.
Es wird daher vorgeschlagen, dass eine Oberfläche des Gewebes
Metall- und Kunststoffmaterialflächen aufweist. Die Metallmaterialflächen
dienen dabei der Funktion der Wärmeableitung, während
die Kunststoffmaterialflächen die Maschen ausfüllen
und ein Anhaften von Leimpartikeln am Gewebe verhindern.
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Als
vorteilhaft hat sich herausgestellt, wenn die Oberfläche
des Gewebes auf mindestens 30% der Fläche Metall aufweist.
Dadurch wird eine gute Wärmeableitung erzielt.
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Andererseits
ist es vorteilhaft, wenn die Oberfläche des Gewebes auf
mindestens 30% der Fläche Kunststoff aufweist. Dieser Kunststoffflächenanteil
verschließt den Maschenbereich und wirkt einem Anhaften
von Leimpartikeln entgegen.
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Als
Gewebe können unterschiedlichste Gewebearten verwendet
werden. Insbesondere im Hinblick auf die Herstellung von Wellpappbahnen
haben sich jedoch Gewebe als besonders vorteilhaft herausgestellt,
bei denen die Kettfaden jeweils in Paaren von drei Kettfäden
vorgesehen sind, wobei der Abstand zweier benachbarter Paare von
Kettfaden kleiner ist als die Breite jedes Paares von Kettfäden.
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Eine
besondere Ausführungsform eines Gewebes sieht vor, dass
für das Verhältnis des Abstandes zweier benachbarter
Paare von Kettfäden zum Durchmesser der einzelnen Kettfäden
gilt 1,2d ≥ b ≥ 0,3d.
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Weiterhin
ist bevorzugt vorgesehen, dass der Durchmesser der Schussfäden
größer ist als der Durchmesser der Kettfäden.
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In
einem bevorzugten Ausführungsbeispiel bestehen die Kettfäden
aus miteinander verseilten Litzen.
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Vorteilhaft
ist es, wenn die beiden äußeren Kettfäden
jedes Paares von Kettfäden gleichlaufend über
die Schussfäden geführt sind und wenn der mittlere
Kettfaden jedes Paares von Kettfaden jeweils entgegengesetzt zu
den beiden äußeren Kettfaden geführt
ist.
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Insbesondere
hierbei ist vorgesehen, dass die Kettfäden jedes einzelnen
Paares von Kettfäden jeweils entgegen gesetzt zu den beiden
benachbarten Paaren von Kettfäden über den jeweils
selben Schussfaden geführt sind.
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Die
Erfindung betrifft auch eine Maschine, insbesondere zur Herstellung
einer Wellpappbahn mit einer Anpresseinrichtung, die ein umlaufendes Band
aufweist, wobei das umlaufende Band ein Gewebe nach einem der vorhergehenden
Ansprüche aufweist. Eine derartige Maschine ist insbesondere zur
Herstellung einer einseitig kaschierten Wellpappebahn sehr gut geeignet.
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Es
hat sich gezeigt, dass ein erfindungsgemäßes Gewebe
besonders vorteilhaft mit einem Verfahren hergestellt werden kann,
bei dem beim Richten des Schussdrahtes durch Verstellen der Richtflügel
eine unglatte Oberflächenstruktur erzielt wird. Durch eine
geeignete Flügelverstellung kann insbesondere auch eine
spiralförmige Erhebung auf dem Schussdraht erzeugt werden,
die besonders gut dazu geeignet ist, einem Verschieben von Kettfäden auf
dem Schussdraht entgegen zu wirken.
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Weitere
Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus
der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
der Erfindung. Es zeigt:
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1 eine
Draufsicht auf einen Teilausschnitt aus einem Anpressband mit auf
der rechten Seite ausgefüllten Maschen,
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2 einen
Querschnitt durch das Anpressband gemäß der Schnittlinie
II-II in 1,
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3 einen
Längsschnitt durch das Anpressband gemäß der
Schnittlinie III-III in 1,
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4 einen
Querschnitt durch einen Kettfaden,
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5 eine
stark vergrößerte Teilschnittdarstellung aus der
in 6 gezeigten Einzelheit V und
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6 eine
Maschine zur Herstellung einer einseitig kaschierten Wellpappebahn
in einer vertikalen Darstellung.
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Das
in Form eines Anpressbandes ausgebildete Gewebe 1 ist als
feinmaschiges, zugfestes Siebband ausgebildet. Es besteht aus in
Längsrichtung 2 verlaufenden Kettfäden 3 und
quer hierzu verlaufenden Schussfäden 4. Die Kettfäden 3 sind
jeweils in Paaren von drei Kettfaden 3a, 3b, 3c vorgesehen, wobei
diese Paare von Kettfaden 3a, 3b, 3c eine Breite
a haben, die größer ist als der Abstand b benachbarter
Paare von Kettfäden. Die beiden äußeren Kettfäden 3a, 3c jedes
Paares von Kettfäden verlaufen gleichsinnig, d. h. sie
sind jeweils über die gleiche Seite eines Schussfadens 4 geführt,
während der mittlere Kettfaden 3b jeweils entgegengesetzt
geführt ist, wie insbesondere den 1 bis 3 entnehmbar
ist. Dadurch dass die drei Kettfäden 3a, 3b, 3c in
dieser Weise vorgesehen und geführt sind, wird eine symmetrische
Einspannung des jeweiligen Schussfadens 4 erreicht.
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Dieser
Verlauf der Kettfäden 3a bis 3c wechselt
von einem zum anderen benachbarten Paar von Kettfäden 3a bis 3c ab,
wie insbesondere den 1 und 2 entnehmbar
ist. Dies heißt, dass dann, wenn – bezogen auf
die Draufsicht in 1 – der mittlere Kettfaden 3b – in 1 – über einen
Schussfaden 4 verläuft, der mittlere Kettfaden 3b des
benachbarten Paares von Kettfäden – wiederum bezogen
auf die Draufsicht in 1 – unterhalb des Schussfadens 4 durchgeführt
ist. Entsprechendes gilt umgekehrt für die beiden äußeren
gleich verlaufenden Kettfäden 3a und 3c jedes
Paares von Kettfäden.
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Wie 4 entnehmbar
ist, besteht jeder Kettfaden 3a bis 3c aus sechs
Litzen 5, die miteinander verseilt, also verdrillt sind,
was in den 3 und 4 zeichnerisch
angedeutet ist. Der Durchmesser c jeder Litze 5 liegt im
Bereich von 0,2 mm. Der Durchmesser c der Litzen 5 kann
zur Verschleißminderung gegebenenfalls auch kleiner als
0,2 mm, nämlich im Bereich von 0,15 bis 0,2 mm liegen.
Daraus ergibt sich, dass der Durchmesser d jedes Kettfadens 3a bis 3c im
Bereich von 0,6 mm liegt. Die Litzen 5 bestehen jeweils
aus Stahldraht. Aufgrund der Verseilung sind die einzelnen Kettfäden 3a bis 3c einerseits
sehr zugfest und andererseits sehr biegsam. Für das Verhältnis
des Abstandes b der Paare von Kettfäden 3a bis 3c zum
Durchmesser d der einzelnen Kettfäden 3a, 3b, 3c gilt:
1,2 d ≥ a ≥ 0,3b.
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Die
Schussfäden 4 sind als Schussdraht ausgebildet
und weisen eine aufgeraute Oberflächenstruktur auf, die
im vorliegenden Fall beim Richten des Schussdrahtes durch ein Verstellen
der Richtflügel erzeugt wurde. Diese aufgeraute Oberflächenstruktur
wird im Ausführungsbeispiel durch eine spiralförmige
Erhebung auf dem Schussdraht erzeugt und diese spiralförmige
Erhebung ist durch ihre Formgebung derart ausgestaltet, dass die
Lit zen 5 der Kettfäden 3 sich in die
Erhebungen eingraben und dort unter Bildung leichter Kerben in der
Litze 5 ein Verrutschen der Kettfaden 30a bis 30c in
Richtung der Schussfäden 4 verhindern. Die spiralförmige Erhebung
ist in den 1 und 2 mit dem
Bezugszeichen 6 angedeutet. Die freien Enden 7 der Schussfäden 4 sind
kugelkalottenförmig ausgebildet, d. h. abgerundet, um die
Gefahr einer Verletzung auszuschließen.
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Die
Schussfäden 4 bestehen aus stabartigen Drähten,
deren Durchmesser e im Bereich von 1,0 mm liegt. Der Abstand f benachbarter
Schussfäden 4 liegt im Bereich von 1,0 bis 1,5
mm und bevorzugt im Bereich von 1,1 bis 1,2 mm.
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Das
in 5 gezeigte Anpressband 1 wird aus einem
endlichen Metall-Gewebe-Band hergestellt, dessen Enden im Bereich
eines Schussfadens 4 auf übliche Weise nach dem
Stand der Technik, beispielsweise durch eine Lötverbindung
oder eine Schweißösen-Steckverbindung, miteinander
verbunden werden.
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Das
Anpressband 1 hat, wie im rechten Teil der 1 gezeigt,
ein Kunststoffmaterial 8 in den Maschen zwischen dem Schussdraht 4 und
den Kettfaden 3. Dieses Kunststoffmaterial 8 legt
sich in die Vertiefungen und füllt diese Vertiefungen mit
einem silikonhaltigen 2-Komponenten-Klebermaterial aus. Dadurch
entstehen Oberflächenbereiche des Gewebes, in denen das
Metall des Gewebematerials zum Vorschein kommt und andere Oberflächenbereiche, in
denen das Metall des Gewebes durch Kunststoffmaterial 8 überdeckt
ist. Dieses Kunststoffmaterial füllt bestimmte Bereiche
des Gewebes aus und verhindert ein Anhaften von Klebermaterial am
Gewebe.
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Eine
Maschine mit einem Gewebe gemäß den 1 bis 5 ist
in 6 dargestellt. In einem Maschinengestell 10 sind
eine untere Riffelwalze 11 und eine obere Riffelwalze 12 mittels
Wellen 13, 14 drehbar gelagert. Sie weisen zueinander
parallele Achsen 15, 16 auf. An ihren Zylinderoberflächen
sind sie mit sich parallel zu den Achsen 15, 16 erstreckenden
Riffelungen 17, 18 versehen, die im Berührungsbereich
der beiden Riffelwalzen 11 und 12 miteinander
kämmen. Eine der Riffelwalzen 11, 12 ist
in der Drehrichtung 20 angetrieben, während die
andere Riffelwalze in Drehrichtung 21 von der anderen Riffelwalze 12 mitgenommen
wird. Im Maschinengestell 10 ist eine Leimauftragseinrichtung 22 angeordnet, die
eine Leimauftragswalze 23 aufweist, die gegen die Riffelung 18 der
oberen Riffelwalze 12 zustellbar ist. Die Auftragswalze 23 ist
um eine Achse 24 drehbar.
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Im
oberen Bereich der oberen Riffelwalze 12 ist eine Anpresseinrichtung 25 vorgesehen,
die eine Umlenkwalze 26, eine Spannwalze 27 und
ein Anpressband 28 aufweist.
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Wie
der 6 entnehmbar ist, liegt das Anpressband 28 über
einen Umschlingungswinkel g von etwa 90 Grad gegen die Riffelung 18 der
oberen Riffelwalze 12 an und läuft drehrichtungsgleich
mit dieser entsprechend dem Richtungspfeil 29 um.
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Da
die obere Riffelwalze 12 in üblicher Weise beispielsweise
auf ca. 170 Grad Celsius geheizt wird, verdampft das Wasser, das
sich im Leim 32 an den Spitzen 30 der Wellung 31 befindet.
Dieses Wasser entweicht mindestens zum Teil durch die Kaschierbahn 33.
Ein Entweichen von Dampf durch das siebartige, gewebte Anpressband 1,
wie mit den Strömungspfeilen 34 in 5 gezeigt,
ist durch das Kunststoffmaterial in den Maschen zwischen Schussdraht
und Kettfäden zumindest stark eingeschränkt. Es
hat sich aber erfreulicherweise herausgestellt, dass dies auf die
Produktionsergebnisse keinen negativen Einfluss hat.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - DE 19751162
A [0004, 0016]