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DE102005044435A1 - Papiermaschinenbespannung - Google Patents

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DE102005044435A1
DE102005044435A1 DE200510044435 DE102005044435A DE102005044435A1 DE 102005044435 A1 DE102005044435 A1 DE 102005044435A1 DE 200510044435 DE200510044435 DE 200510044435 DE 102005044435 A DE102005044435 A DE 102005044435A DE 102005044435 A1 DE102005044435 A1 DE 102005044435A1
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DE
Germany
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filling
covering
fabric
channels
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE200510044435
Other languages
English (en)
Inventor
Antony Dr. Ilkley Morton
Justin Alan Blackburn Payne
David Stuart Blackburn Ponton
John Jeffrey
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Voith Patent GmbH
Original Assignee
Voith Patent GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Voith Patent GmbH filed Critical Voith Patent GmbH
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Priority to DE200660016697 priority patent/DE602006016697D1/de
Priority to EP20060117359 priority patent/EP1764442B1/de
Priority to AT06117359T priority patent/ATE480663T1/de
Priority to US11/521,056 priority patent/US7727361B2/en
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/0027Screen-cloths
    • D21F1/0072Link belts
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Abstract

Eine Bespannung, insbesondere für eine Papierherstellungsmaschine, enthält eine Vielzahl spiralgewickelter Wendelglieder (12, 12', 12''), die seitlich nebeneinander auf ineinander greifende Weise derart angeordnet sind, dass durch benachbarte ineinander greifende Wendelglieder (12, 12', 12'') Verbindungskanäle (14, 16) ausgebildet werden, wobei zur wechselseitigen Verbindung benachbarter Wendelglieder (12, 12', 12'') in jeden Verbindungskanal (14, 16) ein den jeweiligen Kanal entlang verlaufendes Scharnierglied (18, 20) eingeführt wird, wobei innerhalb des einzelnen Wendelgliedes (12, 12', 12'') ein Ausfüllkanal (22) gebildet wird, der an und zwischen zwei mit einem entsprechenden Wendelglied (12, 12', 12'') verbundenen Verbindungskanälen (14, 16) entlang verläuft, wobei zumindest ein Teil der Ausfüllkanäle (22) mit Füllgliedern (24) ausgefüllt wird, die innerhalb der Ausfüllkanäle (22) längs verlaufen, wobei zumindest in Breichen der Bespannung (10) ein Füllmaterial (26) vorgesehen wird, um innerhalb der Bespannung (10) zwischen den Wendelgliedern (12, 12', 12''), den Scharniergliedern (18, 20) und den Füllgliedern (24) ausgebildete Zwischenräume zumindest teilweise auszufüllen.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bespannung, insbesondere ein Sieb, das in einer Papierher-stellungsmaschine eingesetzt werden kann.
  • Eine Art solcher in Papiermaschinen eingesetzten Bespannung ist das so genannte gefüllte Spiralsieb. Solch eine Siebbespannung enthält eine Vielzahl spiralgewickelter Wendelglieder, die in Maschinen-querrichtung verlaufen. Diese Wendelglieder sind so angeordnet, dass benachbarte Wendelglieder derart ineinander greifen, dass Verbindungskanäle entstehen, in welche Scharnierglieder eingeführt werden können. Vermittels dieser Scharnierglieder bzw. Scharnierdrähte, die oft auch als Steckdrähte bezeichnet werden, werden die benachbarten Wendelglieder gegenseitig angelenkt, so dass sich eine flexible Endlosbespannung erhalten lässt. Innerhalb des einzelnen Wendelglieds und zwischen den beiden mit einem solchen Wendelglied verbundenen Verbindungs-kanälen gibt es einen weiteren Kanal, der zur Gewähr-leistung einer gewünschten Permeabilität mit einem so genannten Füllglied bzw. Füllgarn ausgefüllt wird. Wie im Falle der Scharnierglieder bzw. Scharnierdrähte verlaufen diese Füllglieder bzw. Füllgarne in Längsrichtung der Wendelglieder.
  • Bei Herstellung einer solchen Bespannung wird, nach Anordnung der Wendelglieder in einer ineinander greifenden Lage und nach Einführung der Scharnierdrähte und eventuell Füllgarne, die Bespannung bei gleichzeitiger Spannung der Struktur einer Wärmebehandlung unterzogen. Dies dient der Stabilisierung der Struktur und der Erzielung der endgültigen Form.
  • Bei einer solchen Bespannung besteht ein Problem darin, dass die Spannung, die während des Papierherstellungsprozesses in einer Papiermaschine an die Bespannung angelegt wird, von der beim Thermofixierungsprozess angelegten Spannung abweichen kann. Insbesondere wenn die im Papierherstellungsprozess angelegte Spannung wesentlich größer als die im Thermofixierungsprozess angelegte Spannung ist, kommt es zu einer Streckung der Bespannung, die zu einer unerwünschten Änderung der Permeabilität führt.
  • Aus GB 2 148 337 A ist eine solche Bespannung bekannt, in welchem die innerhalb der Bespannung zwischen den Wendelgliedern und den Scharnierdrähten ausgebildeten Zwischenräume mit einem elastomeren offenzelligen Schaum ausgefüllt werden. Der Schaum wird in flüssiger Form auf die Bespannung aufgebracht, so dass sich selbst kleine Leerräume ausfüllen lassen. Ein Problem besteht bei einer solchen Bespannung darin, dass diese Bespannung nach Einsatz in einem Papierherstellungsprozess oft mit Hochdruckwasser bzw. -luft bzw. -dampf gereinigt werden und der Reinigungsstrahl zur Entfernung von Schmutzstoffen gegen die Bespannungsoberfläche gerichtet wird. Besonders bei Einsatz von Wasser kann der Betriebsdruck bis zu 350 bar betragen. Ein solcher auf die Bespannungsoberfläche gerichteter Hochdruckstrahl führt zu dem Problem, dass Schaummaterial herausbricht bzw. herausgeschlagen wird, so dass eine weitere Änderung der Permeabilität der Bespannung eintritt.
  • Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung besteht in der Bereitstellung einer Bespannung, insbesondere für Maschinen der Papierherstellung, welches eine vorherbestimmte, für die Betriebslebensdauer eines solchen Bespannung im Wesentlichen konstante Permeabilität aufweist.
  • Erfindungsgemäß wird dieser Gegenstand durch ein insbesondere für eine Papierherstellungsmaschine bestimmte Bespannung erreicht, welches eine Vielzahl spiralgewickelter Wendelglieder enthält, die seitlich nebeneinander auf ineinander greifende Weise derart angeordnet sind, dass durch benachbarte ineinander greifende Wendelglieder Verbindungskanäle ausgebildet werden, wobei zur wechselseitigen Verbindung benachbarter Wendelglieder in jeden Verbindungskanal ein den jeweiligen Kanal entlang verlaufendes Scharnierglied eingeführt wird, wobei innerhalb des einzelnen Wendelgliedes ein Ausfüllkanal gebildet wird, der an und zwischen zwei mit einem entsprechenden Wendelglied verbundenen Verbindungskanälen entlang verläuft, wobei zumindest ein Teil der Ausfüllkanäle mit Füllgliedern ausgefüllt wird, die innerhalb der Ausfüllkanäle längs verlaufen, wobei zumindest in Bereichen der Bespannung ein Füllmaterial vorgesehen wird, um den innerhalb der Bespannung zwischen den Wendelgliedern, den Scharniergliedern und den Füllgliedern ausgebildeten Zwischenraum zumindest teilweise auszufüllen.
  • Indem die innerhalb der Bespannung ausgebildeten Zwischenräume zumindest teilweise mit zusätzlichem Füllmaterial verfüllt werden, kann die Permeabilität einer solchen Bespannung in einem breiten Bereich variiert werden, so dass es möglich ist, eine Bespannung vorzusehen, dass eine gewünschte niedrige Permeabilität gegen Wasser und Luft und solche Materialien aufweist. Da das Füllmaterial in die zwischen den Wendelgliedern, Scharniergliedern und Füllgliedern ausgebildeten Zwischenräume eingeführt wird, steht dieses Füllmaterial in Kontakt mit einer großen Gesamtfläche der unterschiedlichen der Bespannung bildenden Glieder, so dass es an der Bespannung fest verankert ist. Die Gefahr des Ausbrechens von Füllmaterial beispielsweise bei der Reinigung der Bespannung mit einem Hochdruck-Wasserstrahl wird erheblich vermindert.
  • Es wurde festgestellt, dass Polymerharz ein bevorzugtes Material für das Füllmaterial ist. Beispielsweise können Silikone und Polyurethane eingesetzt werden. Andere einsetzbare Materialien sind Epoxydharz, Phenolharz, thermoplastisches Elastomer wie zum Beispiel Ethylenvinylacetat.
  • Insbesondere in Fällen, wo solche Bespannungen in Maschinen der Papierherstellung eingesetzt werden, hängt die Güte des produzierten Papiers von der Permeabilität des in der Trockenpartie einer solchen Papiermaschine eingesetzten Bespannung ab. Zur Gewährleistung einer im Wesentlichen konstanten Papierqualität kann es von Vorteil sein, wenn das Füllmaterial im Wesentlichen gleichförmig über die Bespannung verteilt ist, da dies zu einer im Wesentlichen gleichförmigen Permeabilität der gesamten Bespannung führt.
  • Zur Kompensierung eines ungleichförmigen Trocknungsverhaltens einer Papierherstellungsmaschine oder zur Beeinflussung der Papierqualität z.B. in Maschinenquerrichtung kann es von Vorteil sein, wenn die Bespannung Bereiche höherer Füllmaterialdichte und Bereiche niedrigerer Füllmaterialdichte enthält. Die Bereiche höherer Füllmaterialdichte können beispielsweise die seitlichen Randbereiche der Bespannung beinhalten. Damit kann Papier mit in Maschinenquerrichtung geringerer Ausdehnung produziert werden, ohne dass dies zu dem Problem führt, dass der an der Bespannung und am Papierrohstoff anliegende negative Druck nachteilig beeinflusst wird.
  • Für bestimmte Anwendungen in der Papierherstellungsmaschine kann es von Nutzen sein, das Füllmaterial auf beiden Seiten der Bespannung aufzubringen. In Fällen, wo die Bespannung in einer Papiermaschine eingesetzt wird, handelt es sich bei diesen Seiten um die Papierseite und die Maschinenseite.
  • In einer anderen Ausführungsform kann das Füllmaterial nur auf einer Seite der Bespannung aufgebracht werden und zwar auf einer von einer Papierseite abgewandten Maschinenseite der Bespannung. Da bei Reinigung einer solchen Bespannung gewöhnlich ein Hochdruck-Wasserstrahl oder -Luftstrahl auf die Papierseite gerichtet wird, kann die Gefahr des Ausbrechens von Füllmaterial während des Reinigungsvorgangs weiter reduziert werden, indem das Füllmaterial nur auf der Maschinenseite aufgebracht wird.
  • In einer besonderen vorteilhaften Ausführungsform können die in verschiedene Bespannungsbereichen eingesetzten Wendelglieder unterschiedliche Farben haben. Diese Farbkodierung der Bespannung kann über ein optisches Erkennungssystem eines Füllmaterial-Abgabegerätes erkannt und als auslösendes Element für die Ausbringung des Füllmaterials nur auf besondere farbkodierte Bereiche der Bespannung verwendet werden. Natürlich lässt sich eine solche Farbkodierung zusätzlich oder alternativ erhalten, indem unterschiedlich gefärbte Füllglieder in unterschiedlichen Bereichen der Bespannung eingesetzt werden.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung eine Bespannung, insbesondere für eine Papierherstellungsmaschine, welches eine Vielzahl spiralgewickelter Wendelglieder enthält, die seitlich nebeneinander auf ineinander greifende Weise derart angeordnet sind, dass durch benachbarte ineinander greifende Wendelglieder Verbindungskanäle ausgebildet werden, wobei zur wechselseitigen Verbindung benachbarter Wendelglieder in jeden Verbindungskanal ein den jeweiligen Kanal entlang verlaufendes Scharnierglied eingeführt wird, wobei zumindest in Bereichen der Bespannung ein Füllmaterial aus Polymerharz vorgesehen wird, um den innerhalb der Wendelglieder ausgebildeten Zwischenraum zumindest teilweise auszufüllen.
  • Es hat sich herausgestellt, dass es durch den Einsatz eines polymeren Füllmaterials ermöglicht wird, die Permeabilität einer solchen Bespannung in einem breiten Bereich zu variieren, während gleichzeitig die Gefahr des Ausbrechens von Füllmaterial beim Reinigungsvorgang bzw. beim Betrieb der Bespannung wesentlich reduziert wird.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Herstellung einer Bespannung, insbesondere für eine Papierherstellungsmaschine, wobei die Bespannung eine Vielzahl spiralgewickelter Wendelglieder enthält, die seitlich nebeneinander auf ineinander greifende Weise derart angeordnet sind, dass durch benachbarte ineinander greifende Wendelglieder Verbindungskanäle ausgebildet werden, wobei zur wechselseitigen Verbindung benachbarter Wendelglieder in jeden Verbindungskanal ein den jeweiligen Kanal entlang verlaufendes Scharnierglied eingeführt wird, wobei innerhalb des einzelnen Wendelgliedes ein Ausfüllkanal gebildet wird, der an und zwischen zwei mit einem entsprechenden Wendelglied verbundenen Verbindungskanälen entlang verläuft, wobei zumindest ein Teil der Ausfüllkanäle mit Füllgliedern ausgefüllt wird, die innerhalb der Ausfüllkanäle längs verlaufen, wobei das besagte Verfahren den Schritt der Aufbringung eines Füllmaterials zumindest in Bereichen der Bespannung enthält, um innerhalb der Bespannung zwischen den Wendelgliedern, den Scharniergliedern und den Füllgliedern ausgebildete Zwischenräume zumindest teilweise auszufüllen.
  • Wie bereits oben angegeben, kann das Füllmaterial Polymerharz sein und auf beiden Seiten der Bespannung oder nur auf einer Seite aufgebracht werden, insbesondere auf der von der Papierseite der Bespannung abgewandten Maschinenseite der Bespannung.
  • Zur Beeinflussung der Permeabilitätsverteilung einer Bespannung kann das Füllmaterial so auf die Bespannung aufgebracht werden, dass eine im Wesentlichen gleichförmige Füllmaterialverteilung über die Bespannung erzielt wird, was zu einer im wesentlichen gleichförmigen Permeabilitätsverteilung über die Bespannung führt, oder kann so aufgebracht werden, dass Bereiche höherer Füllmaterialdichte, d.h. Bereiche verminderter Permeabilität, und Bereiche niedrigerer Füllmaterialdichte, d.h. Bereiche erhöhter Permeabilität, erzeugt werden.
  • Die vorliegende Erfindung wird im Folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen genauer erläutert, wobei:
  • 1: ist eine Draufsicht eines Teiles einer Bespannung, wie in Richtung 1 in 2 dargestellt;
  • 2: ist eine Schnittansicht des in 1 dargestellten Bespannung mit Schnitt entlang der Linie II-II in 1;
  • 3: ist eine Vorderansicht einer Bespannung zur Darstellung der Füllmaterialverteilung in Maschinenquerrichtung;
  • 4: zeigt unterschiedliche Querschnittsformen von in der Bespannung der vorliegenden Erfindung einsetzbaren Füllgliedern.
  • In 1 und 2 ist ein Teil einer Bespannung 10 der vorliegenden Erfindung dargestellt. Diese Bespannung 10 kann beispielsweise in der Trockenpartie einer Papierherstellungsmaschine eingesetzt werden und stellt in diesem Falle ein Endlosband dar.
  • Die Bespannung 10 enthält eine Vielzahl spiralgewickelter Wendelglieder 12, 12', 12'', die so angeordnet sind, dass sie mit ihren Längsachsen in Maschinenquerrichtung CMD verlaufen. Unmittelbar benachbarte Wendelglieder 12, 12' und 12'' sind so angeordnet, dass sie ineinander greifen. Wie aus 1 ersichtlich, greifen beispielsweise die Windungen der Wendelglieder 12' und 12'' in die zwischen den Windungen des Wendelglieds 12 bestehenden Leerräume ein und umgekehrt. Durch das Vorsehen einer solchen wechselseitig ineinander greifenden Anordnung von benachbarten Wendelgliedern 12, 12' und 12'' bilden sich in den Eingriffsbereichen Verbindungskanäle 14, 16 aus. Wie in 2 ersichtlich, wird der Verbindungskanal 14 durch die beiden Wendelglieder 12 und 12' definiert, während der Verbindungskanal 16 von den beiden Wendelgliedern 12 und 12'' definiert wird.
  • Für die Verbindung der benachbarten und ineinander greifenden Wendelglieder 12, 12' und 12'' wird ein entsprechendes Scharnierglied 18, 20 in die Verbindungskanäle 14, 16 eingeführt. Über diese Scharnierglieder bzw. Scharnierdrähte werden die benachbarten Wendelglieder so miteinander verbunden, dass sie jeweils um die Scharnierglieder 18, 20 drehbar sind. Dadurch wird eine flexible Gesamtstruktur der Bespannung 10 erhalten.
  • Zwischen den innerhalb der jeweiligen Wendelglieder 12, 12' und 12'' ausgebildeten und in Maschinenlaufrichtung MD im Abstand zueinander stehenden zwei Verbindungskanälen 14, 16 ist ein Ausfüllkanal 22 vorgesehen. Der Ausfüllkanal 22 der jeweiligen Wendelglieder 12, 12' und 12'' wird mit einem entsprechenden Füllglied 24 ausgefüllt, das so in den Ausfüllkanal 22 eingeführt wird, dass es in Maschinenquerrichtung CMD und im Wesentlichen parallel zu den Scharniergliedern 18, 20 verläuft. Diese Füllglieder 24 sind vorgesehen, um zur Verminderung der Permeabilität der Bespannung 10 mindestens einen Teil der innerhalb der Wendelglieder 12, 12' und 12'' ausgebildeten Zwischenräume auszufüllen. Durch entsprechende Auswahl der Breite und Querschnittsform der Füllglieder 24 kann die Permeabilität einer solchen Bespannung 10 in einem breiten Bereich variiert werden. Diese Füllglieder 24, die oft auch als Füllgarne bezeichnet werden, können Monofilamentgarne, Multifilamentgarne, Spinnfasergarne, Folienmaterial, Filmmaterial usw. sein.
  • 4 zeigt verschiedene Querschnitte solcher Füllglieder bzw. Füllgarne 24, die in der Bespannung 10 der vorliegenden Erfindung eingesetzt werden können. Beispielsweise zeigt 4a) ein Füllglied 24 mit einer abgeflachten rechteckigen Form. Auch das Füllglied 24 der 4b) hat eine im Wesentlichen abgeflachte Querschnittsform mit konkav ausgeformten Seitenflächen. Das in 4c) gezeigte Füllglied bzw. Füllgarn 24 besitzt einen kreisförmigen Querschnitt und gehört zu dem Typ des so genannten Monofilament-Füllgarns. In 4d) ist ein Multifilament-Füllglied bzw. -Füllgarn 24 dargestellt, das aus zwei einzelnen Garngliedern 24' und 24'' besteht. Das Füllgarn 24 der 4d) ist vom so genannten Multifilament-Garntyp. In 4e) ist ein weiteres Multifilament-Füllgarn dargestellt, das drei Garnglieder 24', 24'' und 24''' enthält. Bei Verwendung solcher Multifilament-Füllgarne 24 können die entsprechenden Garnglieder parallel ohne jede gegenseitige Verflechtung laufen. Der Einsatz von gezwirnten bzw. verflochtenen Garngliedern ist natürlich möglich. 4f) zeigt ein weiteres Monofilament-Füllglied bzw. -Füllgarn 24 mit einer abgeflachten linsenförmigen Querschnittsfläche. Die Auswahl des jeweiligen Füllgliedes bzw. Füllgarns hängt hauptsächlich von der zu erzeugenden gewünschten Permeabilität der Bespannung 10 ab.
  • Die Wendelglieder 12, 12' und 12'' sowie die Füllglieder 24 der Bespannung 10 können aus polymerem Material bestehen. Auch die Scharnierglieder 18, 20 können aus Polymermaterial sein.
  • Um die Bespannung 10 zu schließen und in die beispielsweise in 2 dargestellte Form zu bringen, kann nach Einführung der Scharnierglieder 18, 20 in die Verbindungskanäle 14, 16 sowie nach Einführung der Füllglieder 24 in die Ausfüllkanäle 22 die Bespannung 10 einer Wärmebehandlung und einer in Maschinenlaufrichtung angelegten Spannung ausgesetzt werden, so dass das Material der Wendelglieder in einen Zustand versetzt wird, in dem es verformbar ist. Das Anlegen einer Spannung in Maschinenlaufrichtung führt zu einer Abflachung der Wendelglieder, so dass die in 2 gezeigte Form erhalten wird. Nachdem die Bespannung 10 in die gewünschte Form gebracht wurde, wird erfindungsgemäß zusätzlich Füllmaterial auf die Bespannung 10 aufgebracht. In 1, 2 und 3 ist dieses Füllmaterial 26 mit "x" bezeichnet. Dieses Füllmaterial besteht aus Polymerharz, beispielsweise Silikonen oder Polyurethanen oder Epoxydharz, Phenolharz, thermoplastischem Elastomer wie zum Beispiel Ethylenvinylacetat und wird in vorherbestimmten Bereichen und vorherbestimmten Mengen auf die Bespannung 10 aufgebracht. Wie in 3 dargestellt, kann die Aufbringung des Füllmaterials 26 auf die Bespannung 10 über ein Austragssystem 28 erfolgen, welches in Maschinenquerrichtung CMD quer zur Bespannung 10 verfahbar ist. Das Austragssystem 28 ist in der Lage, kleine Mengen des Füllmaterials in fluidisiertem Zustand auszubringen, so dass relativ kleine Bereiche der Bespannung 10 mit Füllmaterial 26 beschickt werden können. Beispielsweise kann, wie in 2 dargestellt ist, ein solcher Bereich den Zwischenraum zweier in Maschinenquerrichtung CMD aufeinander folgender Windungen eines Wendelgliedes 12 beinhalten. Das auf die Bespannung 10 aufgebrachte Füllmaterial 26 kann aufgrund seines fluidisierten bzw. fließfähigen Zustandes in die leeren inneren Zwischenräume der Bespannung 10 eindringen, die durch die Wendelglieder, die Scharnierglieder und die Füllglieder definiert sind. Der Eindringungsgrad ist natürlich abhängig von der Viskosität des eingesetzten Füllmaterials 26 und von der Größe der in der Bespannung 10 definierten Leerräume. Die Stellen, an denen das Füllmaterial 26 auf die Bespannung 10 aufgebracht wird, können beispielsweise so gewählt werden, dass eine im Wesentlichen gleichförmige Verteilung des Füllmaterials 26, d.h. jene Stellen, auf die das Füllmaterial aufgebracht wird, quer über die Bespannung 10 erzeugt wird. Da diese Bereiche, in denen das Füllmaterial 26 vorliegt, im Wesentlichen undurchlässig gegen Luft und Wasser sind, liegt eine entsprechend gleichförmige Permeabilität der Bespannung 10 vor, wenn die gesamte Bespannungsfläche betrachtet wird. Eventuell ist es jedoch wünschenswert, eine nicht gleichförmige Permeabilitätsverteilung über die Fläche der Bespannung 10 vorzusehen. In diesem Falle wird das Austragssystem 28 so gesteuert, dass das fließfähige Füllmaterial 26 in einem Muster entsprechend der gewünschten Permeabilitätsverteilung ausgebracht wird. Beispielsweise, wie in 3 dargestellt, kann es wünschenswert sein, in den seitlichen Randbereichen 30, 32 der Bespannung 10 eine geringere Permeabilität vorzusehen, während im Mittelbereich eine höhere Permeabilität vorgesehen wird. Um einen solchen Zustand beim Auftragen des Füllmaterials 26 auf die Bespannung 10 zu erreichen, wird das fließfähige Füllmaterial 26 vom Austragssystem 28 beispielsweise in die einzelnen Leerräume zwischen benachbarten Windungen eines Wendelgliedes in den seitlichen Randbereichen 30, 32 eingebracht, während in Richtung der Mitte der Bespannung 10 die Anzahl der Leerräume, in die kein Füllmaterial 26 eingebracht wird, höher ist bzw. zunimmt.
  • Ferner kann das fließfähige Füllmaterial 26 nur von einer Seite aus auf die Bespannung 10 aufgebracht werden. Beispielsweise kann das Füllmaterial 26 nur auf die Maschinenseite 34 die Bespannung 10, d.h. auf die der Papierseite 36 abgewandte Seite, aufgebracht werden. Das ergibt den Vorteil, dass bei Reinigung der Papierseite 36 einer solchen Bespannung 10 unter Einsatz eines Hochdruck-Wasserstrahls bzw. -Luftstrahls die Gefahr des Ausbrechens von Teilen des Füllmaterials 26 vermindert werden kann. Natürlich ist es auch möglich, das Füllmaterial 26 auf beide Seiten 34 und 36 der Bespannung 10 aufzubringen, wie beispielsweise in 2 dargestellt. In beiden Fällen kann die Luft- bzw. Wasserpermeabilität in einem solchen Bereich der Bespannung 10, in dem das Füllmaterial 26 vorhanden ist, bis auf Null cfm gesenkt werden.
  • Nachdem das Füllmaterial 26 an den gewünschten Stellen und mit der gewünschten Menge unter Verwendung des computergesteuerten Austragssystem 28 auf die Bespannung 10 aufgebracht wurde, wobei das Füllmaterial 26 zur Ermöglichung der gewünschten und notwendigen Eindringung in die inneren Zwischenräume der Bespannung 10 noch immer in einem fließfähigen Zustand ist, kann eine Reinigungsvorrichtung, beispielsweise ein Schaber oder dergleichen, eingesetzt werden, um das in ungewünschten Bereichen, beispielsweise auf der Oberfläche der Bespannung, oder in überschüssiger Menge aufgetragene Füllmaterial 26 zu entfernen. Nach diesem optionalen Reinigungsverfahren wird das noch immer fließfähige Füllmaterial 26 ausgehärtet. Dies kann durch Wärmeanwendung, Feuchte, elektromagnetische Strahlung bzw. durch Abwarten der bis zum Eintritt der chemischen Härtungsreaktion im Füllmaterial 26 notwendigen Zeit erfolgen. Nach diesem Aushärtungsvorgang hat die Bespannung 10 die gewünschte Permeabilität und die gewünschte Permeabilitätsverteilung über seine Fläche. Aufgrund der Tatsache, dass das Füllmaterial 26 in fließfähigem Zustand in die von den Wendelgliedern, den Scharniergliedern und den Füllgliedern definierten Zwischenräumen eingebracht wird, wird das ausgehärtete Füllmaterial 26 fest mit der Bespannung 10 verankert. Werden eine solche Bespannung und das Füllmaterial 26 einem Hochdruck-Düsenstrahl ausgesetzt, kommt es, wie weiter oben angegeben, nicht zur Gefahr des Ausbrechens selbst kleiner Teile des Füllmaterials 26, insbesondere wenn die Papierseite 36 mit einem solchen System gereinigt wird, während sich der Hauptteil des Füllmaterials 26 auf der Maschinenseite 34 bzw. näher an der Maschinenseite 34 der Bespannung befindet. Insbesondere erlaubt diese einseitige Ablage des Füllmaterials 26, d.h. der Schutz des aufgebrachten Füllmaterials 26 vor Reinigungsstoffstrahlen, eine größere Auswahl an Werkstoffen für dieses Füllmaterial 26. Insbesondere ist der Einsatz eines biegsameren bzw. flexibleren Materials möglich, so dass das Biegeverhalten der Bespannung 10 nicht nachteilig beeinflusst wird.
  • Durch die Anwendung der Grundsätze der vorliegenden Erfindung, d.h. das Vorsehen von Füllgliedern innerhalb der Wendelglieder und zusätzlich das Vorsehen von Füllmaterial an besonderen Stellen, wird eine größere Variationsbreite der Permeabilität gestattet. Insbesondere wird es so möglich, die Permeabilität in einem Bereich von 0 m3/m2/h bis 3658 m3/m2/h (0 cfm bis 200 cfm), vorzugsweise von 1097 m3/m2/h bis 2743 m3/m2/h (60 cfm bis 150 cfm) einzustellen.
  • Für den Fachmann ist es offensichtlich, dass die Bespannung und der Prozess zur Herstellung der Bespannung gemäß den vorangehenden Erläuterungen in einer Vielzahl von Aspekten variiert werden kann, ohne dass von den Grundsätzen der vorliegenden Erfindung abgewichen wird. Beispielsweise kann die Farbe der für die Bespannung 10 eingesetzten Wendelglieder und/oder Füllglieder so variiert werden, dass quer über die Bespannung verschiedenfarbige Bereiche entstehen. Diese Farbkodierung kann daraufhin als auslösendes Element für das Austragssystem 28 verwendet werden, beispielsweise um das Füllmaterial nur auf Bereiche der Bespannung 10 mit einer vorherbestimmten Farbe aufzubringen. Ferner ist es offensichtlich, dass die gezeigte Verteilung des Füllmaterials 26 entsprechend der gewünschten lokalen bzw. Gesamtpermeabilität einer solchen Bespannung variiert werden kann.
  • Ferner ist anzumerken, dass der Prozess der Aufbringung des Füllmaterials sowie der Prozess der Aushärtung des Füllmaterials eine Bewegung des Austragssystems bzw. des Aushärtungssystems, aber auch zusätzlich oder alternativ dazu eine Bewegung der Bespannung 10 in seiner Maschinenquerrichtung und/oder Maschinenlaufrichtung beinhalten können.
  • Schließlich ist anzumerken, dass der Ausdruck "gleichförmige Verteilung des Füllmaterials 26'' im Sinne der vorliegenden Erfindung nicht notwendigerweise bedeutet, dass in solch einem Bereich gleichförmiger Verteilung eine geschlossene Schicht bzw. Stoffmasse des Füllmaterials vorliegt. Stattdessen soll dieser Ausdruck auch bedeuten, dass es innerhalb einer vorherbestimmten Fläche der Bespannung eine Vielzahl von Füllmaterialpunkten bzw. Füllmaterialzonen gibt, die in dieser Fläche im Wesentlichen gleichförmig verteilt sind und dadurch zu einer entsprechenden gleichförmigen Permeabilität der Bespannung in dieser Fläche führen.

Claims (16)

  1. Bespannung, insbesondere für eine Papierherstellungsmaschine, welches eine Vielzahl spiralgewickelter Wendelglieder (12, 12', 12'') enthält, die seitlich nebeneinander auf ineinander greifende Weise derart angeordnet sind, dass durch benachbarte ineinander greifende Wendelglieder (12, 12', 12'') Verbindungskanäle (14, 16) ausgebildet werden, wobei zur wechselseitigen Verbindung benachbarter Wendelglieder (12, 12', 12'') in jeden Verbindungskanal (14, 16) ein den jeweiligen Kanal entlang verlaufendes Scharnierglied (18, 20) eingeführt wird, wobei innerhalb des einzelnen Wendelgliedes (12, 12', 12'') ein Ausfüllkanal (22) gebildet wird, der an und zwischen zwei mit einem entsprechenden Wendelglied (12, 12', 12'') verbundenen Verbindungskanälen (14, 16) entlang verläuft, wobei zumindest ein Teil der Ausfüllkanäle (22) mit Füllgliedern (24) ausgefüllt wird, die innerhalb der Ausfüllkanäle (22) längs verlaufen, wobei zumindest in Bereichen der Bespannung (10) ein Füllmaterial (26) vorgesehen wird, um den innerhalb der Bespannung (10) zwischen den Wendelgliedern (12, 12', 12''), den Scharniergliedern (18, 20) und den Füllgliedern (24) ausgebildeten Zwischenraum zumindest teilweise auszufüllen.
  2. Bespannung nach Anspruch 1, wobei das Füllmaterial (26) Polymerharz ist.
  3. Bespannung nach Anspruch 1 und 2, wobei das Füllmaterial (26) über die Bespannung im Wesentlichen gleichförmig verteilt ist.
  4. Bespannung nach Anspruch 1 bzw. 2, wobei die Bespannung (10) Bereiche höherer Füllmaterialdichte und Bereiche niedrigerer Füllmaterialdichte beinhaltet.
  5. Bespannung nach Anspruch 4, wobei die Bereiche höherer Füllmaterialdichte die seitlichen Randbereiche (30, 32) der Bespannung (10) beinhalten.
  6. Bespannung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei das Füllmaterial (26) auf beide Seiten (34, 36) der Bespannung (10) aufgebracht wird.
  7. Bespannung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei das Füllmaterial (26) auf eine Seite (34) der Bespannung (10) aufgebracht wird, welche eine von der Papierseite (36) der Bespannung (10) abgewandte Maschinenseite (34) ist.
  8. Bespannung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die in unterschiedlichen Bereichen der Bespannung (10) eingesetzten Wendelglieder (12, 12', 12'') unterschiedliche Farben haben.
  9. Bespannung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die in unterschiedlichen Bereichen der Bespannung (10) eingesetzten Füllglieder (24) unterschiedliche Farben haben.
  10. Bespannung, insbesondere für eine Papierherstellungsmaschine, welches eine Vielzahl spiralgewickelter Wendelglieder (12, 12', 12'') enthält, die seitlich nebeneinander auf ineinander greifende Weise derart angeordnet sind, dass durch benachbarte ineinander greifende Wendelglieder (12, 12', 12'') Verbindungskanäle (14, 16) ausgebildet werden, wobei zur wechselseitigen Verbindung benachbarter Wendelglieder (12, 12', 12'') in jeden Verbindungskanal (14, 16) ein den jeweiligen Kanal entlang verlaufendes Scharnierglied (18, 20) eingeführt wird, wobei zumindest in Bereichen der Bespannung (10) ein Füllmaterial (26) aus Polymerharz vorgesehen wird, um den innerhalb der Wendelglieder (12, 12', 12'') ausgebildeten Zwischenraum zumindest teilweise auszufüllen.
  11. Verfahren zur Herstellung einer Bespannung, insbesondere für eine Papierherstellungsmaschine, wobei die Bespannung eine Vielzahl spiralgewickelter Wendelglieder (12, 12', 12'') enthält, die seitlich nebeneinander auf ineinander greifende Weise derart angeordnet sind, dass durch benachbarte ineinander greifende Wendelglieder (12, 12', 12'') Verbindungskanäle (14, 16) ausgebildet werden, wobei zur wechselseitigen Verbindung benachbarter Wendelglieder (12, 12', 12'') in jeden Verbindungskanal (14, 16) ein den jeweiligen Kanal entlang verlaufendes Scharnierglied (18, 20) eingeführt wird, wobei innerhalb des einzelnen Wendelgliedes (12, 12', 12'') ein Ausfüllkanal (22) gebildet wird, der an und zwischen zwei mit einem entsprechenden Wendelglied (12, 12', 12'') verbundenen Verbindungskanälen (14, 16) entlang verläuft, wobei zumindest ein Teil der Ausfüllkanäle (22) mit Füllgliedern (24) ausgefüllt wird, die innerhalb der Ausfüllkanäle (22) längs verlaufen, wobei das besagte Verfahren den Schritt der Aufbringung eines Füllmaterials (26) zumindest in Bereichen der Bespannung (10) enthält, um innerhalb der Bespannung (10) zwischen den Wendelgliedern (12, 12', 12''), den Scharniergliedern (18, 20) und den Füllgliedern (24) ausgebildete Zwischenräume zumindest teilweise auszufüllen.
  12. Verfahren nach Anspruch 11, wobei das Füllmaterial (26) Polymerharz ist.
  13. Verfahren nach Anspruch 11 bzw. 12, wobei das Füllmaterial (26) von beiden Seiten (34, 36) der Bespannung (10) auf selbiges aufgebracht wird.
  14. Verfahren nach Anspruch 11 bzw. 12, wobei das Füllmaterial (26) auf die Bespannung (10) von einer Seite desselben aufgebracht wird, welche eine von der Papierseite (36) der Bespannung (10) abgewandte Maschinenseite (34) ist.
  15. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 14, wobei das Füllmaterial (26) so auf die Bespannung aufgebracht wird, dass über die Bespannung (10) eine im Wesentlichen gleichförmige Füllmaterialverteilung erzeugt wird.
  16. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 15, wobei das Füllmaterial (26) so auf die Bespannung (10) aufgebracht wird, dass Bereiche höherer Füllmaterialdichte und Bereiche niedrigerer Füllmaterialdichte erzeugt werden.
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