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Die
Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zur CO2-Abtrennung aus einem Prozessgas, insbesondere
zur CO2-Abtrennung aus dem Rauchgas eines
Kohlekraftwerkes.
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Stand der Technik
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Die
Abtrennung von CO2 aus typischen Kohlekraftwerksprozessen
ist grundsätzlich über drei verschiedene Konzepte
erzielbar (1, aus J. Ewers,
W. Renzenbrink, RWE, F. Hannemann, G. Haupt, G. Zimmermann, SIEMENS,
Entwicklung von Kombikraftwerkskonzepten zur CO2-freien Stromerzeugung,
XXXVI. Kraftwerkstechnisches Kolloquium, TU Dresden, 19.–20.
Okt. 2004, V27)
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Post-Combustion-Capture (1a):
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Hierbei
wird ein konventionelles Dampfkraftwerk (1) mit Kohle und Luft gespeist.
Es schließt sich eine herkömmliche Rauchgasreinigung
(2) an. Die Abtrennung von CO2 aus dem Rauchgas
(3) nach der Verbrennung wird durch geeignete Wäschen bzw.
langfristig durch Membransysteme realisiert. Der Nachteil dieses Verfahrens
liegt darin, dass hohe Volumenströme an Rauchgas mit vergleichsweise
geringer CO2-Konzentration gereinigt werden
müssen. Membranen zur Abtrennung des CO2 werden
deshalb einen hohen Bedarf an Membranfläche aufweisen.
Typische Verfahrensparameter für das zu behandelnde Rauchgas
wären: 1000 m3/s mit 18 Vol.-%
CO2.
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Pre-Combustion-Capture (1b):
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Hier
ist ein Integrated Gasification Combined Cycle (IGCC)-Verfahren
dargestellt, bei dem die Abtrennung von CO2 (3)
in einem Zwischenschritt nach der Kohlevergasung (4) bzw. der Erdgasreformierung
erfolgt, dem sich der Prozessschritt der Gasreinigung (5) (CO-Shift)
anschließt, aber noch vor der Verbrennung mit Luft (6).
Die verschiedenen bisher entwickelten Kohlevergasungsverfahren werden
bevorzugt mit Sauerstoff oder angereicherter Luft (und Dampf) unter
Druck (ca. 20 bis 30 bar) betrieben. Deshalb weist das Kohlegas im
Hinblick auf eine CO2-Abtrennung zwei entscheidende
Vorteile auf. Zum einen ist der reale Volumenstrom (mit wenig Stickstoff
und bei hohem Druck) etwa um das 100-fache geringer als bei den
Rauchgasen üblicher Dampfkraftwerke. Dies führt
unmittelbar zu hohen Partialdrücken der Hauptkomponenten
CO und H2. Typische Verfahrensparameter
nach der Gasreinigung wären: 10 m3/s
mit 45 Vol.-% CO2.
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Nach
einer zusätzlichen CO-Konvertierung nach CO2 und
H2 mittels Dampfzufuhr (Shiftreaktor) zur Konditionierung
des Kohlegases für eine CO2-Abtrennung
eröffnen sich zwei Optionen, einerseits die Abtrennung
von CO2 , beispielsweise
mit einem Wäscher, oder die Abtrennung einer hinreichenden
Menge H2 mittels einer Membran, wobei im
Retentat ein CO2-reiches Gas zurückbleibt,
das geeignet ist für eine Verflüssigung und Deponierung.
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Bei
beiden Optionen kann der Wasserstoff anschließend in einem
Gas und Dampfkraftwerk (GuD-Prozess), beispielsweise mit Hilfe einer
H2-Turbine, verstromt werden.
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Oxyfuel-Prozess (1c):
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Hier
erfolgt die einfache CO2-Abtrennung (3)
durch Kondensation nach Verbrennung der Kohle in einem Kessel (7)
mit reinem Sauerstoff und dem sich daran anschließenden
Schritt einer Rauchgasreinigung (2) an. Dieses Verfahren hat einen
entscheidenden Vorteil. Verbrennung in reinem Sauerstoff liefert
als Verbrennungsprodukte nur CO2 und Wasserdampf,
der beim Abkühlen des Gasgemisches auf sehr einfache Weise durch
Kondensation vom CO2 getrennt werden kann.
Das CO2 und der Wasserdampf werden vorteilhaft
im Kreislauf geführt und zusammen mit dem Sauerstoffstrom
dem Kessel (7) wieder zugeführt. Der reine Sauerstoff kann
dabei entweder durch eine konventionelle kryogene Luftzerlegung
erzeugt werden, oder mittels einer O2-Membran,
wobei das rückgeführte CO2/Wasserdampfgemisch
als Spülgas dienen kann.
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In
allen drei Fällen gibt es jedoch noch kein sehr gut funktionierendes
Konzept für die jeweilige CO2-Abtrennung.
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Ein
großes Entwicklungspotential wird Hochtemperatur-O2-Membranen zugesprochen, insbesondere aufgrund
von energetischen Gesichtspunkten. Voraussetzung dafür
ist, dass kostengünstige Membranen zur Verfügung
stehen.
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Beispielhaft
zeigt die 2 eine ideale poröse
CO2-Membran gemäß dem
Stand der Technik, die in der Lage ist, 50% des im Rauchgas eines
Kohle-Dampfkraftwerkes enthaltenen CO2 abzutrennen
(Post-combustion capture), und zwar mit einer CO2-Reinheit
von 90 mol-%. Das auf P1 = 10 bar verdichtete
und zu behandelnde Rauchgas (a) weist 14 mol-% CO2 und
69 mol-% N2 auf. Das Reingas (c) nach der
Membrantrennung weist ca. 90 mol-% CO2 und
nur noch 8 mol-% N2 auf. Der Permeatdruck
P2 ist dabei auf 100 mbar eingestellt. Das
Abgas (Konzentratstrom) (b) wird mit Normaldruck abgeführt.
Die CO2/N2-Selektivitätsanforderung
am Membran-Eintritt beträgt 55:1 (= 69/14·90/8)
und ist mit dem Trennfaktor des Prozesses identisch. Sie nimmt weiter
zu bis ca. 100:1 längs des Trennprozesses, da die CO2-Konzentration abnimmt. Folglich ist eine Membran-Selektivität
von insgesamt ca. 80:1 erforderlich.
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Für
die CO
2-Partialdruckdifferenzen an der Membran
gelten hier:
| Membran
Eintritt Feed: | Membran
Austritt Feed: |
| (0,14·10
bar) – 0,1 bar = 1,3 bar | (ca.
0,07·10 bar) – 0,1 bar = ~ 0,6 bar. |
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Die
im Rahmen der Erfindung durchgeführten Untersuchungen haben
gezeigt, dass im Falle der CO2-Abtrennung
aus dem Rauchgas eines Kohle-Kraftwerkes mit 14 mol-% CO2 entsprechend 2 folgende Richtwerte
angenommen werden können. Bei einem Input an Kohle von
1000 MW (unterer Heizwert) wird in der Regel jeweils folgender Energieaufwand
benötigt:
- • für
die Verdoppelung des Feedgasdruckes für das gesamte Rauchgas:
ca. 15 MW (entspricht 1,5%-Punkte Wirkungsgradverlust),
- • für die Halbierung des Permeatdruckes für
das gesamte CO2-Permeat: ca. 10 MW (entspricht
1,0%-Punkte Wirkungsgradverlust).
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Hierbei
gehen drei Faktoren wesentlich in die Berechnungen ein:
- • Verhältnis der Mengenströme gesamtes
Rauchgas/gesamtes CO2 von ca. 7:1.
- • Verhältnis der Molekulargewichte N2/CO2 von 28:44 =
0,64 = 1/1,57.
- • Vakuumpumpen- und Verdichter- bzw. Turbinenwirkungsgrad
= 80%, somit kann etwa 2/3 der Verdichterarbeit zurück
gewonnen werden (0,8·0,8 = 0,64).
- • Bei der Vakuumpumpe ist keine Energierückgewinnung
möglich.
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Den
Membran-Kraftwerken wird ein außerordentlich hohes Potential
zugeschrieben im Hinblick auf eine wirkungsgradverträgliche
CO2-Abtrennung und -Sequestrierung. Anstatt
erwarteter etwa 10 bis 15%-Punkte an Wirkungsgradverlust bei heute
anlaufenden Kraftwerksprojekten mit konventionellen Gastrennmethoden
(z. B. RWE-Planungen 450 MW IGCC 2014 und Kraftwerk mit MEA-Wäsche
nach 2014) wird für einige Membran-Kraftwerkslinien (nach
deren Entwicklung und Optimierung) nur etwa 5%-Punkte an Wirkungsgradverlust
erwartet. Dazu müssten aber große Anstrengungen
unternommen werden, um dem hervorragenden hohen theoretischen Potential
der Membran-Gastrennungen nahe zu kommen.
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Da
bislang noch kein Membran-Kraftwerk existiert, erschöpft
sich der Stand der Technik in Konzeptvorschlägen aus der
Literatur. Die Konzeptentwicklungen stehen noch am Anfang. In der
Literatur findet man Prinzipschaltungen, wobei jeweils nur eine
einzelne spezielle Membran betrachtet wird. Auch bei gestuften Prozessen
erfolgen die an den jeweiligen Gasströmen der Kaskadenstufen
durchzuführenden Trennungen mit nur jeweils einer Membran.
In dieser einzelnen Membran fällt zwar der Partialdruck
der permeierenden Komponente kontinuierlich ab, jedoch sind Feeddruck
und Permeatdruck konstant über der gesamten Membranlänge,
sofern kein Spülgas verwendet wird. Diese Drücke
können gegebenenfalls mittels Kompressor bzw. Vakuumpumpe
eingestellt werden.
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Von
großer Bedeutung für eine orientierende energetische
Beurteilung von Membranprozessen, die entweder feedseitig durch
Druckerhöhung, beispielsweise durch einen Kompressor oder
eine Turbine forciert werden, oder permeatseitig durch Druckerniedrigung,
beispielsweise über eine Vakuumpumpe in einen möglichst
günstigen Bereich geführt werden, sind die beiden
folgenden Faustformeln für den Energiebedarf bei Kompression
bzw. Vakuumerzeugung:
- • Bei jeweiliger
Verdoppelung des Druckes steigt der Energiebedarf der Kompression
lediglich um den gleichen Betrag. Für poröse Membranen
bedeutet dies den günstigen Umstand einer überproportionalen
Steigerung der Permeationstriebkraft bei linear ansteigendem Energieaufwand.
Die Permeationsstromdichte ist proportional zur Triebkraft, und
diese ist gleichbedeutend mit der Partialdruckdifferenz der permeierenden Komponente
zwischen der Feedseite, die in diesem Falle günstiger gestaltet
wird, und der Permeatseite.
- • Bei jeweiliger Halbierung des Druckes steigt der
Energiebedarf einer Vakuumpumpe stets um den gleichen Betrag. Für
poröse Membranen bedeutet dies den ungünstigen
Umstand einer linearen Erhöhung des Energieaufwandes bei
immer weniger zunehmender Permeations triebkraft. Die Permeationsstromdichte
ist proportional zur Triebkraft, und diese ist gleichbedeutend mit
der Partialdruckdifferenz der permeierenden Komponente zwischen
der Feedseite und der Permeatseite, die in diesem Falle günstiger
gestaltet wird.
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Für
die Membranprozesse ist charakteristisch, dass auf der Feedseite
der Membran der Partialdruck der permeierenden Komponente kontinuierlich
abfällt. Der Prozess kommt zum Erliegen, sobald dieser
lokale Partialdruck dem entsprechenden lokalen Partialdruck auf
der Permeatseite nahe kommt. Dieser Umstand ist die so genannte
Achillesferse der Membranprozesse, denn er hat zur Folge, dass die
lokale Triebkraft für den Stofftransport kontinuierlich
abfällt und die Trennfähigkeit der Membran während
des Trennvorganges immer weniger greift.
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Wird
eine einzelne Membran vorgesehen, entsprechend dem Stand der Konzeptentwicklungen,
so ist nachteilig, dass Maßnahmen zur Optimierung des Trennvorganges
nur für die gesamte Membran und die gesamten Feedgas- oder
Permeatströme getroffen werden können. Insbesondere
sind die Membranqualitäten (Permeabilität und
Selektivität) konstant, obwohl sehr unterschiedliche Anforderungen
an Prozessanfang und -ende je nach Konzept vorhanden sein können.
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Die
zu lösenden Gastrennaufgaben in den Membran-Kraftwerken
umfassen somit einerseits die Abtrennung von CO2 aus
Rauchgasen, als auch die Abtrennung von H2 aus
Kohlegas (nach CO-Shift) und die Abtrennung von O2 aus
Luft. Als weitere Anwendung kann auch die Abtrennung von CO2 aus dem Prozessgas eines Zementwerkes genannt
werden. Herausforderungen sind dabei die Erzielung eines möglichst
hohen Abtrenngrades und eine möglichst hohe Reinheit der
abgetrennten Komponente bei einem möglichst geringen Energieaufwand
bei der Konditionierung des Feedgases und des Permeatstromes, z.
B. durch Druckanhebung oder Vakuum, und somit geringe Einbuße
beim Netto-Wirkungsgrad. Ferner sind erwünscht eine möglichst hohe
Flussdichte der permeierenden Komponente, und somit geringer Flächenbedarf
der eingesetzten Membran, und ein möglichst geringer apparativer
Aufwand in der Membranumgebung, und damit geringe Zusatzinvestitionskosten.
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Diese
Anforderungen sind sehr komplex und teilweise gegenläufig.
Hohe Ansprüche werden dabei insbesondere an die Membranen,
insbesondere an eine hohe Permeabilität und/oder Selektivität,
und an die Verfahrenstechnik gestellt, d. h. an die Bereitstellung
günstiger Prozessbedingungen längs eines optimalen Membrantrennprozesses
bei einem geringen zusätzlichen verfahrenstechnischen Aufwand.
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Bei
der Aufgabenstellung sind zwei fundamentale Randbedingungen zu beachten.
Für poröse Membranen gilt einerseits das Gesetz,
wonach die lokalen Permeatstromdichten proportional zu den jeweiligen
Partialdruckdifferenzen der permeierenden Komponente sind (Feedseite – Permeatseite
der Membran). Andererseits kann hinsichtlich der erforderlichen
Reinheit des CO2-Produktstromes im Hinblick
auf die Verflüssigung derzeit von folgenden Arbeitshypothesen
ausgegangen werden.
- • Eine CO2-Reinheit von 90 mol-% ist für
eine problemlose CO2-Verflüssigung
mittels Kompression ausreichend.
- • Bei CO2-Reinheiten unter
90 mol-% wird eine Vorreinigung erforderlich, das bedeutet eine
Teilabtrennung von N2 und O2.
Bei CO2-Reinheiten von etwa 80 mol-% wird
der erforderliche Aufwand noch relativ begrenzt sein und etwa bei
1 bis 2%-Punkten Wirkungsgradverlust liegen.
- • Bei CO2-Reinheiten von 70
mol-% und darunter dürfte der erforderliche Aufwand nicht
mehr tolerierbar sein, da Tieftemperaturverfahren angewendet werden
müssten.
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Aufgabe und Lösung der Erfindung
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Aufgabe
der Erfindung ist es, ein Verfahren für einen Trennprozess
für die CO2-Abtrennung aus einem Prozessgas,
z. B. aus dem Rauchgas eines Kohlekraftwerkes, zur Verfügung
zu stellen, welches einerseits einen möglichst hohen Abtrenngrad
und eine möglichst hohe Reinheit der abgetrennten Komponente
bei einem möglichst geringen Energieaufwand, d. h. einen
möglichst hohen Netto-Wirkungsgrad ermöglicht.
Zudem sollte das Verfahren des Trennprozesses eine möglichst
hohe Flussdichte der permeierenden Komponente ermöglichen
und einen möglichst geringen apparativen Aufwand in der
Membranumgebung darstellen.
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Ferner
ist es die Aufgabe des Verfahrens, eine zur Durchführung
des vorgenannten Verfahrens geeignete Vorrichtung zu schaffen.
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Die
Aufgaben der Erfindung werden gelöst durch ein Verfahren
zur CO2-Abtrennung gemäß Hauptanspruch
sowie durch eine Vorrichtung gemäß Nebenanspruch.
Vorteilhafte Ausgestaltungen des Verfahrens und der Vorrichtung
finden sich in den darauf rückbezogenen Ansprüchen
wieder.
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Gegenstand der Erfindung
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Erfindungsgemäß wird
der gesamte Trennprozess der CO2-Abtrennung
aus einem Prozessgas in einzelne Teilschritte zerlegt, für
die nun eine gezielte Prozessoptimierung vorgenommen werden kann.
Beispielhaft wird die Erfindung im Weiteren an Hand der Abtrennung
von CO2 aus dem Rauchgas eines Kohlekraftwerkes
betrachtet. Diese kann bei der Erfindung nunmehr sehr effektiv gestaltet
werden, da zahlreiche verfahrenstechnische und Membran-spezifische
Maßnahmen zur Verfügung stehen, um die Qualitätsmerkmale
speziell ausgewählter Membranen unter Betriebsbedingungen
optimal auszunutzen. Aufwändige Maßnahmen wird
man dabei nur dort einsetzen, wo dies dringend erforderlich ist
oder der entsprechende Membran-Prozessbereich sehr klein ist. Beispielsweise könnte
dies sinnvoll sein, um eine Mindest-Permeatflussdichte einzuhalten
oder um einen kleinen Teilstrom gezielt zu behandeln.
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Insbesondere
eröffnet sich bei dem erfindungsgemäßen
Verfahren die Möglichkeit, für das kritische Prozessende
eine den speziellen Kraftwerksbedingungen angepasste optimale Lösung
zu finden. Durch Wahl einer hochpermeablen Membran, insbesondere
einer porösen keramischen Membran, oder einer hochselektiven
Membran, beispielsweise einer Polymer-Membran sowie durch besondere
verfahrenstechnische Maßnahmen, wie beispielsweise der
Einsatz einer Vakuumpumpe auf der Permeatseite, kann einerseits
eine Steigerung der Flussdichten und somit eine Verringerung der
erforderlichen Membranfläche oder/und andererseits der
Schlupf nicht erwünschter Komponenten zur Permeatseite
hin begrenzt werden.
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Durch
Zerlegung des gesamten Membran-Trennprozesses in einzelne Teilschritte
werden zahlreiche Freiheitsgrade bezüglich der verfahrenstechnischen
Ausgestaltung und der membranspezifischen Ausgestaltung der Trennaufgabe
geschaffen.
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Als
typische verfahrenstechnischen Maßnahmen sind zu nennen:
- • Erhöhung des Feedgasdruckes
- • Senkung des Permeatdruckes (Vakuumpumpe bzw. Kompressor)
- • Geeignete Positionierung der einzelnen Bereiche im
Prozess, somit
- • ggf. Vorwärmung/Abkühlung des Feedgasstroms
auf optimale Betriebstemperaturen vor jedem Bereich oder
- • Nutzung eines oder mehrerer verfügbarer
Gase als Spülgase auf der Permeatseite zur Senkung des
Partialdruckes der permeierenden Komponente, wobei sich bei festgelegter
vorhandener Spülgasmenge durch die Breitenwahl des Trennbereiches
der Maximalwert dieses Partialdruckes ergibt (durch den Einsatz
des Spülgases wird der ansonsten im Allgemeinen erforderliche
Rekompressionsaufwand nach der Membran vermieden).
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Das
erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht
vorteilhaft eine Wahlmöglichkeit der Membrantypen in den
einzelnen Teilschritten z. B.
- • die
Wahl einer Membran mit besonders hoher Permeabilität oder
besonders hoher Selektivität (bei porösen Membranen
sind Permeabilität und Selektivität tendenziell
gegenläufig, d. h. durch Porenstruktur und Membrandicke
können im Allgemeinen nicht gleichzeitig beide Membranqualitäten
positiv beeinflusst werden),
- • die Wahl verschiedener Betriebstemperaturen oder
- • die Ausnutzung spezieller Stabilitätseigenschaften
der Membranen.
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Das
erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht
vorteilhaft eine Bereichsausdehnung, insbesondere in kritische Bereiche,
und erlaubt zudem eine Beschränkung einzelner Teilschritte
auf ein Mindestmaß, so dass hier erforderliche aufwändige
Maßnahmen nur in engen Grenzen die Kraftwerksgüte
beeinträchtigen.
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Die
Grundidee der Erfindung basiert darauf, anstelle einer einzigen
Membran für die Abtrennung des CO2 aus
einem Prozessgas eine Mehrzahl an möglicherweise unterschiedlichen
Membranen in mehreren Trennschritten vorzusehen, von denen wenigstens
ein Trennschritt wenigstens eine weitere Trennstufe umfasst. Dieses
Vorgehen ermöglicht einerseits einen möglichst
hohen Abtrenngrad und andererseits eine möglichst hohe
Reinheit der abgetrennten Komponente bei einem möglichst
geringen Energieaufwand, d. h. einem möglichst hohen Netto-Wirkungsgrad.
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Ausgehend
von einem ersten Trennschritt, bei der das zu trennende Gasgemisch
(Feed) über eine erste Membran geleitet wird, und entweder
als Retentat oder als Permeat den Trennschritt verlässt,
spricht man von ei nem weiteren (horizontalen) Trennschritt, wenn
dass das Retentat aus dem vorhergehenden Trennschritt in einem weiteren
Trennschritt über eine weitere Membran geleitet wird, wohingegen
man von einer weiteren vertikalen Trennstufe spricht, wenn das Permeat
aus dem vorhergehenden Trennschritt in einem weiteren Trennschritt über
eine weitere Membran geleitet wird.
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Bei
mehreren aufeinander folgenden Trennschritten wird das Feed/Retentat
jeweils über mehrere Membranen geleitet, wobei jeweils
sowohl Teile der abzutrennenden Komponente als auch Teile der zu
reinigenden Komponente als Permeat abgetrennt werden. Das Volumen
an Permeat insgesamt nimmt also von Trennschritt zu Trennschritt
zu. Währenddessen wird bei aufeinander folgenden Trennstufen
jeweils das Permeat als Feed für die nachfolgende Trennstufe
hintereinander über mehrere Membranen geleitet, wobei jeweils
ein Teil der abzutrennenden Komponente permeiert und ein Teil der
zu reinigenden Komponente als Retentat abgetrennt wird. Das Volumen
des Permeats nimmt also von Trennstufe zu Trennstufe ab, dafür
aber die Reinheit der abzutrennenden Komponente innerhalb des Permeats
zu.
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Bei
dem erfindungsgemäßen Verfahren wird das CO2-haltige Prozessgas in wenigstens zwei Teilschritten
wenigstens zwei hintereinander angeordneten Trennschritten zugeführt,
wobei der Retentatstrom des ersten Trennschritts als Feedstrom dem
zweiten Trennschritts zugeführt wird. Bei wenigstens einem
der Trennschritte schließt sich eine weitere Trennstufe
an, bei der das Permeat des Trennschritts nunmehr als Feed über eine
weitere Membran geleitet wird. Dies wird auch kaskadierte Abtrennung
genannt. Die in den einzelnen Trennschritten, bzw. -stufen angeordneten
Membranen sind jeweils für CO2 durchlässig
und können vorteilhaft unterschiedlicher Natur sein. So
weisen Polymermembranen im Allgemeinen eine besonders hohe Selektivität auf,
während keramische Membranen in der Regel eine besonders
hohe Permeabilität aufweisen. Je nach Trennproblem und
Anforderung können die unterschiedlichen Membranen in unterschiedlicher
Reihenfolge und mit unterschiedlichen Membranflächen angeordnet
werden.
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Zwischen
der ersten und der zweiten Trennstufe innerhalb eines Trennschritts
kann vorteilhaft eine Kompression des Permeat/Feedstromes vorgesehen
sein, so dass der Feeddruck der zweiten Trennstufe sowohl größer
als auch gleich oder geringer der der ersten Trennstufe sein kann.
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Das
erfindungsgemäße kaskadierte Abtrennverfahren
kann insbesondere dann eingesetzt werden, wenn ein Permeatstrom
aus einem Trennschritt eine nur unzureichende CO2-Reinheit
aufweist, beispielsweise von weniger als 80 mol-%, insbesondere
von weniger als 70 mol-%, oder wenn aus anderen Gründen
eine noch geringere Reinheit in Kauf genommen wird, beispielsweise
weil im ersten Trennschritt eine zwar preiswerte, aber nicht sehr
selektive Membran eingesetzt werden soll, die eine hohe Permeabilität
aufweist. Als weiteren Grund kann möglicherweise auch bauartbedingt
eine nur sehr geringe Membranfläche für die erste
Membran zur Verfügung stehen.
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Vorteilhaft
kann für einen solchen Kaskadenteilschritt auch am Ende
eines Prozesses, der durch einen geringe Triebkraft gekennzeichnet
ist, eine Membran mit einer sehr hohen Permeabilität eingesetzt
werden, um die benötigte Membranfläche in tolerierbaren
Grenzen zu halten. Eine derartige Membran weist in der Regel eine
nur geringe Selektivität auf und wäre somit bei
einer nicht kaskadierter Anordnung, wie sie aus dem Stand der Technik
bekannt ist, nicht geeignet.
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Besonders
vorteilhaft kann das erfindungsgemäße kaskadierte
Abtrennverfahren als Kombination mit wenigstens zwei Trennschritten
eingesetzt werden, bei denen der zweite Trennschritt wenigstens
eine weitere Trennstufe umfasst. Bei dieser besonders vorteilhaften
Ausgestaltung der Erfindung wird das Prozessgas als Feedstrom/Retentat
zunächst in verschiedenen Trennschritten über
wenigstens zwei Membranen geleitet. Das kaskadierte Abtrennverfahren
schließt sich dann im zweiten Trennschritt an, insbesondere
wenn dieser einen Permeatstrom mit einer nur unzureichenden CO2-Reinheit aufweist.
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Die
geringe Trennwirkung des ersten Trennschritts, bzw. der ersten Stufe
des zweiten Trennschritts kann dann vorteilhaft durch wenigstens
eine nachfolgende kaskadierende Trennstufe kompensiert werden und somit
insgesamt einen Reingasstrom mit einer hohen CO2-Reinheit
herbeigeführt werden.
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Die
einzelnen Trennschritte bzw. Trennstufen werden in Trenneinheiten
realisiert. Diese umfassen jeweils einen Feed/Retentatraum mit einer
Zuführung für das Feed sowie einer Abführung
für das Retentat, eine CO2-durchlässige
Membran sowie einen Permeatraum mit einer Abführung für
das Permeat.
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In
einer besonders vorteilhaften Ausführungsform sind wenigstens
zwei Trenneinheiten als hintereinander geschaltete Trennschritte
ausgebildet, bei denen das Retentat der ersten Trenneinheit als
Feed für die zweite Trenneinheit verwendet wird. Eine dritte
Trenneinheit ist der zweiten Trenneinheit nachgeschaltet, jedoch
derart, dass das nunmehr das Permeat dieser Trenneinheit als Feed
für die dritte Trenneinheit verwendet wird. Die Vorrichtung
weist vorteilhaft Mittel zur Einstellung eines separaten Permeatdrucks
für jede Trenneinheit auf sowie ein Mittel zur Kompression
des Permeats aus Trenneinheit 2. Die aus den Trennschritten resultierenden
Permeatströme aus Trenneinheit 1 und 3 können
vorteilhaft zu einem Strom zusammengeführt werden.
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Spezieller Beschreibungsteil
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Im
Folgenden wird die Erfindung anhand einiger Figuren näher
erläutert, ohne dass dadurch die Erfindung auf die Ausführungsbeispiele
eingeschränkt werden soll.
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Ausführungsbeispiel 1:
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Ausgehend
von einer CO2-Membran mit einer Vakuumpumpe
illustrieren die 3 bis 5 die Zerlegung
des gesamten Trennprozesses in 2 Teilschritte mit insgesamt 3 Membranen.
In dem ersten Trennschritt mit Membran I in der ersten Trenneinheit
(TE I) wird die Selektivitätsanforderung nicht erfüllt,
die CO2-Reinheit des Permeats I (c) liegt
mit 75 mol-% unter dem hier geforderten Wert von 80 mol-%. Mit der
zweiten Membran in der Trenneinheit II (TE II) wird für
das Permeat II (d) eine noch geringere CO2-Reinheit
erzielt, z. B. nur 50 mol-%. Dieses Permeat wird nun durch anschließendes Überleiten
in die Trenneinheit III (TE III) in einer weiteren Trennstufe kaskadiert.
Der im Vergleich zum Rauchgasmolenstrom wesentlich geringere Permeat
II-Teilstrom nach dem zweiten Trennschritt kann regelmäßig
ohne hohen energetischen Aufwand verdichtet werden. Damit wird die
CO2-Abtrennung an der dritten Membran der
Trenneinheit III auch schon ohne Vakuumpumpe sehr effizient. Am
dritten Membran-Eintritt herrschen folgende Bedingungen:
Feed
Gesamtdruck = 8 bar,
Feed CO2-Partialdruck
= 4 bar,
Permeatdruck III (CO2) = 1
bar,
Triebkraft = 3 bar.
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Aus
dem Feedstrom der Trennstufe III können im Permeatstrom
III (e) nahezu 75% des CO2 abgetrennt werden.
In diesem Fall beträgt der CO2-Abtrenngrad
des Gesamtprozesses 50%. Eine Erhöhung auf nahezu 55% könnte
beispielsweise durch den Einsatz einer vierten Membran, in die das
Retentat aus Membran III geleitet wird, mit Vakuumpumpe erreicht
werden.
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Für
den Produktstrom (f) kann insgesamt durch Mischung mit dem ersten
CO2-Permeatstrom (c) nunmehr eine hohe Reinheit
erzielt werden. In dem gewählten Beispiel wird insgesamt
eine CO2-Reinheit von 80 mol-% erzielt.
Der CO2-Abtrenngrad beträgt hier
ca. 50%. In diesem Fall wäre zudem noch eine Vorreinigung erforderlich,
bevor das CO2 verflüssigt werden
kann.
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Der
Vorteil der Anordnung besteht darin, dass eine hohe CO2-Reinheit
bei gleichzeitig hohem CO2-Abtrenngrad erzielt
werden kann, was aufgrund der heutigen begrenzten Membranselektivitäten
in einfacher Anordnung nicht möglich wäre.
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Ausführungsbeispiel 2:
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In
einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung erfolgt ebenfalls ausgehend
von einer CO
2-Membran mit einer Vakuumpumpe
wiederum die Zerlegung des Trennprozesses in zwei Teilschritten
I und II, wobei aber nun in der ersten Trenneinheit I ein anderer
Membrantyp gewählt wird als in der zweiten Trenneinheit
II. Zunächst wird mit einer Polymer-Membran hoher Selektivität
ein sehr reiner erster CO
2-Permeatstrom
(a) mit ca. 85 mol-% CO
2 erzielt. Der Retentatstrom
wird anschließend in einem zweiten Trennschritt über
eine keramische Membran mit hoher Permeabilität geleitet.
Der zweite Permeatstrom (b) weist nur noch eine Reinheit von ca.
50 mol-% auf. Dieses Permeat wird nun durch Trennstufe III ebenfalls
kaskadiert. Der im Vergleich zum Rauchgasmolenstrom wesentlich geringere
Permeat II-Teilstrom nach der zweiten Trennstufe kann regelmäßig
ohne hohen energetischen Aufwand verdichtet werden. Damit wird die
CO
2-Abtrennung in der dritten Trennstufe,
bei der ebenfalls eine Polymermembran eingesetzt wird, auch schon
ohne Vakuumpumpe sehr effizient. Am dritten Membran-Eintritt herrschen
folgende Bedingungen:
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Der
Permeatstrom III (e) nach der Trennstufe III weist dann regelmäßig
eine Reinheit von ca. 95 mol-% auf. Nach Mischung der beiden Permeatströme
(e) wird wiederum eine hohe CO2-Reinheit
von ca. 90 mol-% erzielt. Der Abtrenngrad beträgt auch
hier 50%.
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Der
Vorteil dieser Anordnung besteht darin, dass nun für die
Keramikmembran in der Trennstufe III eine deutlich geringere Membranfläche
erforderlich ist.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Nicht-Patentliteratur
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- - J. Ewers,
W. Renzenbrink, RWE, F. Hannemann, G. Haupt, G. Zimmermann, SIEMENS,
Entwicklung von Kombikraftwerkskonzepten zur CO2-freien Stromerzeugung,
XXXVI. Kraftwerkstechnisches Kolloquium, TU Dresden, 19.–20.
Okt. 2004, V27 [0002]