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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Mäkler mit einem Vorschubschlitten,
welcher in einer Längsrichtung
am Mäkler
verschiebbar ist, und einem Arbeitsgeräteschlitten, welcher zur Montage und
Demontage des Arbeitsgerätes
mit dem Vorschubschlitten lösbar
verbind bar ist.
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Um
das Transportgewicht und die Transportabmessungen des Mäklers zu
verringern, wird häufig
das Arbeitsgerät
wie z. B. das Bohrgetriebe zusammen mit dem Arbeitsgeräteschlitten
für den Transport
demontiert. Bisher sind Arbeitsgeräteschlitten im Allgemeinen
mit vier Bolzen am Vorschubschlitten über seitliche Bolzenaufnahmen
befestigt. Die Bolzen werden dabei bei der Montage gesteckt, nachdem
die Aufnahmebuchsen beider Schlitten genau übereinander positioniert worden sind.
Damit das Stecken der Bolzen ohne größeren Kraftaufwand möglich ist,
bedarf es einer sehr genauen Ausrichtung des Mäklers mit dem daran befestigten
Vorschubschlitten an dem am Boden stehenden Arbeitsgeräteschlitten.
Die Montage des Arbeitsgeräteschlittens
am Vorschubschlitten ist daher aufwendig, kompliziert und zeitraubend.
Da es sich bei der Montage und Demontage jedoch um eine regelmäßig wiederkehrende
Tätigkeit
handelt, sollte dieser Vorgang unter Baustel lenbedingungen relativ
einfach und schnell zu bewerkstelligen sein, wenn möglich ohne
zusätzlich
Hilfsmittel.
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Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen Mäkler zur Verfügung zu
stellen, bei welchem der Arbeitsgeräteschlitten einfacher und schneller
am Vorschubschlitten montiert werden kann.
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Erfindungsgemäß wird diese
Aufgabe gemäß Anspruch
1 gelöst.
Bei diesem Mäkler
sind erfindungsgemäß erste
Verbindungselemente vorgesehen, welche durch eine Relativbewegung
von Arbeitsgeräteschlitten
und Vorschubschlitten eine erste Verbindung von Arbeitsgeräteschlitten
und Vorschubschlitten herstellen, über welche der Arbeitsgeräteschlitten
auf dem Vorschubschlitten aufsitzt. Hierdurch kann der Arbeitsgeräteschlitten
mit dem Arbeitsgerät
zunächst über eine
Relativbewegung der beiden Schlitten auf dem Vorschubschlitten aufgesetzt
und so vorpositioniert werden, ohne dass hierfür eine exakte Ausrichtung nötig wäre. Daraufhin
können
die beiden Schlitten gegebenenfalls noch in einer Montageposition
positioniert werden, um endgültig verbunden
zu werden. So ergibt sich eine erheblich schnellere und vereinfachte
Montage. Insbesondere muß so
lediglich darauf geachtet werden, dass die ersten Verbindungselemente
an Arbeitsgeräteschlitten
und Vorschubschlitten so positioniert sind, dass sie in die Richtung,
in welche sie über
die Relativbewegung zwischen Arbeitsgeräteschlitten und Vorschubschlitten
die erste Verbindung herstellen, ineinander geschoben werden können. Die
weitere Positionierung wird dann bereits von den ersten Verbindungselementen
unterstützt.
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Vorteilhafterweise
erfolgt dabei die erste Verbindung durch eine Relativbewegung von
Arbeitsgeräteschlitten
und Vorschubschlitten in Längsrichtung des
Mäklers,
und insbesondere erfolgt vorteilhafterweise bei einer im wesentlichen
vertikalen Ausrichtung des Mäklers
die Bewegung des Vorschubschlittens relativ zum Arbeitsgeräteschlitten
von unten nach oben. Hierdurch sitzt der Arbeitsgeräteschlitten von
oben auf dem Vorschubschlitten auf und wird dann in dieser Lage
von den ersten Verbindungselementen gehalten.
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Weiterhin
vorteilhafterweise erlaubt dabei die erste Verbindung eine gewisse
Bewegung des Arbeitsgeräteschlittens
relativ zum Vorschubschlitten in Längsrichtung des Mäklers. Neben
dem einfachen Herstellen der ersten Verbindung durch Einschieben der
ersten Verbindungselemente ineinander ermöglicht dies bei einer Belastung
des Arbeitsgeräteschlittens
durch das Arbeitsgerät
eine Relativbewegung der ersten Verbindungselemente gegeneinander,
so dass die Schlitten hier allein über eine zweite Verbindung
gehalten werden können,
was eine gezielte Krafteinleitung ermöglicht.
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Insbesondere
erlauben die ersten Verbindungselemente bei einer vertikalen Ausrichtung
des Mäklers
die Bewegung des Vorschubschlittens relativ zum Arbeitsgeräteschlitten
von unten nach oben, bis der Arbeitsgeräteschlitten auf dem Vorschubschlitten aufliegt.
Hierdurch wird der Arbeitsgeräteschlitten durch
die ersten Verbindungselemente in vertikaler Richtung nach unten
hin fixiert, so dass er lediglich bezüglich weiterer Verbindungselemente
gegebenenfalls noch horizontal ausgerichtet werden muß. In dieser
Position ist der Arbeitsgeräteschlitten
relativ zum Vorschubschlitten noch unten hin festgelegt, nach oben
aber weiterhin beweglich.
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Weiterhin
vorteilhafterweise legen die ersten Verbindungselemente den Arbeitsgeräteschlitten
am Vorschubschlitten in einer Montageposition quer zur Längsrichtung
des Mäklers
fest. Ist der Mäkler
zur Montage vertikal ausgerichtet, verhindern die ersten Verbindungselemente
nach dem Aufsetzen des Arbeitsgeräteschlittens auf den Vorschubschlitten
damit eine Bewegung des Arbeitsgeräteschlittens vom Vorschubschlitten
weg. Vorteilhafterweise bilden die ersten Verbindungselemente hierbei
eine Drehachse, so dass der Arbeitsgeräteschlitten an den Vorschubschlitten
herangeklappt werden kann.
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Weiterhin
vorteilhafterweise weisen erfindungsgemäß Arbeitsgeräteschlitten
und Vorschubschlitten neben den ersten Verbindungselementen, über welche
die erste Verbindung erfolgt, zweite Verbindungselemente zur Herstellung
einer zweiten Verbindung auf. Ist der Arbeitsgeräteschlitten also über die
ersten Verbindungselemente auf dem Vorschubschlitten aufgesetzt
worden und gegebenenfalls in sei ner Montageposition positioniert,
kann er über
die zweiten Verbindungselemente endgültig mit dem Vorschubschlitten
verbunden werden. Im Vergleich zu den im Stand der Technik üblicherweise
verwendeten vier Bolzenverbindungen, welche alle erst dann gesetzt
werden können,
wenn Vorschubschlitten und Arbeitsgeräteschlitten perfekt aneinander
positioniert sind, ergibt sich so die Möglichkeit, zunächst den
Arbeitsgerätschlitten über die
ersten Verbindungselemente auf den Vorschubschlitten aufzuschieben,
und erst darauf hin in eine Montageposition so auszurichten, dass
die zweiten Verbindungselemente gesetzt werden können.
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Weiterhin
vorteilhafterweise sind die ersten Verbindungselemente dabei bei
einer vertikalen Ausrichtung des Mäklers oberhalb der zweiten
Verbindungselemente angeordnet. Dies hat den Vorteil, dass bei einem
Aufsetzen des Arbeitsgeräteschlittens
auf den Vorschubschlitten der Arbeitsgeräteschlitten von sich aus mittels
der ersten Verbindungselemente auf dem Vorschubschlitten hängt, so
dass er allein durch die Schwerkraft in der richtigen Position gehalten
wird. Außerdem
erlaubt dies eine besonders günstige
Kraftverteilung, bei welcher nur die unteren Verbindungselemente
Kräfte
entlang der Längsrichtung
des Mäklers übertragen.
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Weiterhin
vorteilhafterweise legen deshalb die zweiten Verbindungselemente
den Arbeitsgeräteschlitten
am Vorschubschlitten zumindest in Längsrichtung des Mäklers fest.
Dies ist die Richtung, in welcher die z. B. beim Bohren auftretenden
Kräfte vom
Arbeitsgeräteschlitten
auf den Mäkler übertragen
werden müssen,
so dass die zweiten Verbindungselemente diese Kraftübertragung übernehmen. Insbesondere
wenn die ersten Verbindungselemente dagegen eine Bewegung des Arbeitsgeräteschlittens in
diese Richtung zulassen, hat dies den Vorteil, dass der Arbeitsgeräteschlitten
in Längsrichtung
des Mäklers
nicht mehr überbestimmt
gelagert ist. Hierdurch läßt sich
die Kraftübertragung
vom Arbeitsgerät
auf den Mäkler
genau definieren und es kommt zu keinen zusätzlichen Belastungen durch
innere Verspannungen.
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Weiterhin
vorteilhafterweise legen die zweiten Verbindungselemente den Arbeitsgeräteschlitten am
Vorschubschlitten in Längs-
und Querrichtung des Mäklers
fest.
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Insbesondere
können
hier klassische Bolzenverbindungen zum Einsatz kommen. Ist der Mäkler vertikal
ausgerichtet, wird der Arbeitsgeräteschlitten am Vorschubschlitten
durch die zweiten Verbindungselemente damit vorteilhafterweise so
gehaltert, dass lediglich eine Drehbewegung um eine horizontale
Drehachse möglich
ist. Diese Drehung wird jedoch von den ersten Verbindungselementen
verhindert, welche den Arbeitsgeräteschlitten bezüglich dieser
Drehachse in tangentialer Richtung festlegen. Dadurch, dass die
ersten Verbindungselemente den Arbeitsgeräteschlitten in radialer Richtung
zu dieser Drehachse dagegen zumindest zu einer Seite hin nicht festlegen,
ergibt sich wiederum der bereits oben beschriebene Vorteil einer
Lagerung, welche in vertikaler Richtung nicht überbestimmt ist.
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Vorteilhafterweise
kann erfindungsgemäß der Arbeitsgeräteschlitten
zunächst
in angewinkelter Position zum Vorschubschlitten durch die ersten
Verbindungselemente auf den Vorschubschlitten aufgesetzt werden,
woraufhin Vorschubschlitten und Arbeitsgeräteschlitten aneinander herangeschwenkt werden
können.
Hierdurch ergibt sich eine einfache Montage des Arbeitsgeräteschlittens
am Vorschubschlitten über
die ersten Verbindungselemente, welche nach dem Auflegen des Arbeitsgeräteschlittens auf
den Vorschubschlitten diesen vorteilhafterweise bezüglich einer
horizontalen Drehachse lagern, so dass der Vorschubschlitten z.
B. durch eine Bewegung des Mäklers
an den Arbeitsgeräteschlitten
herangeschwenkt werden kann. Sind die ersten Verbindungselemente
im oberen Bereich von Arbeitsgeräteschlitten
und Vorschubschlitten angeordnet, wird der Arbeitsgeräteschlitten
dabei automatisch durch die Schwerkraft in Position gehalten. Insbesondere ist
dies von Vorteil, wenn sich die zweiten Verbindungselemente unterhalb
der ersten Verbindungselemente befinden.
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Vorteilhafterweise
befinden sich dabei die zweiten Verbindungselemente nach dem Heranschwenken
in ihrer Montageposition. Zur Montage des Arbeitsgeräteschlittens
müssen
also zunächst
lediglich die ersten Verbindungselemente zueinander ausgerichtet
und ineinander geschoben werden, woraufhin der Vorschubschlitten
an den Arbeitsgeräteschlitten
herangeschwenkt werden kann, wodurch sich die zweiten Verbindungselemente
bereits in Montageposition befinden, so dass diese Verbindung problemlos
ohne weiteres Ausrichten hergestellt werden kann.
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Weiterhin
vorteilhafterweise umfaßt
der erfindungsgemäße Mäkler dabei
einen Anschlag für
den auf den Vorschubschlitten aufgesetzten Arbeitsgeräteschlitten,
welcher insbesondere so ausgeführt
ist, dass sich die zweiten Verbindungselemente in ihrer Montageposition
befinden, wenn der Arbeitsgeräteschlitten
am Anschlag anliegt. Dieser Anschlag, welcher vorteilhafterweise
am Vorschubschlitten angeordnet ist, ermöglicht so die genaue Positionierung der
zweiten Verbindungselemente in ihrer Montageposition.
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Weiterhin
vorteilhafterweise ist dabei der Anschlag für den auf den Vorschubschlitten
aufgesetzten Arbeitsgeräteschlitten
und/oder dessen Gegenelement verstellbar. Hierdurch kann durch das
Verstellen des Anschlags bzw. des Gegenelements die Feinjustage
zur Positionierung der zweiten Verbindungselemente erfolgen.
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Vorteilhafterweise
sind erfindungsgemäß die ersten
und/oder die zweiten Verbindungselemente seitlich am Arbeitsgeräteschlitten
und am Vorschubschlitten angeordnet. Der Vorschubschlitten ist dabei mit
seiner Rückseite
dem Mäkler
zugewandt und umgreift mit rückseitigen,
seitlich angeordneten Führungselementen
eine Führung
am Mäkler, über welche
er entlang der Längsrichtung
des Mäklers
an diesem geführt
wird. Die Vorderseite des Vorschubschlittens stellt dagegen eine
Kupplungsebene zum Arbeitsgeräteschlitten
dar. Durch die seitliche Anordnung der ersten und/oder der zweiten
Verbindungselemente ergibt sich so eine stabile Verbindung.
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Weiterhin
vorteilhafterweise umfassen die erste und/oder die zweite Verbindung
jeweils zwei Verbindungsstellen. Insbesondere können diese jeweils so angeordnet
werden, dass sie eine Drehachse bilden. Die Verbindungselemente
sind dabei wie im Stand der Technik vorteilhafterweise jeweils rechts
und links an den beiden Seiten von Arbeitsgeräteschlitten und Vorschubschlitten
angeordnet. So ergibt sich eine sichere und einfach zu montierende Verbindung.
Zum Beispiel können
die zweiten Verbindungselemente links bzw. rechts an den Schlitten angeordnete
Verbindungsstellen aus einander zugeordneten konventionellen Bolzenaufnahmen
in Form von Buchsen umfassen, welche jeweils durch einen Bolzen
verbunden werden.
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Weiterhin
vorteilhafterweise weisen die ersten und/oder die zweiten Verbindungselemente
jeweils zwei Bolzen auf, welche links und rechts am Arbeitsgeräteschlitten
oder am Vorschubschlitten so angeordnet sind, dass die Bolzen koaxial
zueinander ausgerichtet sind. Damit definieren die Bolzenpaare der
ersten bzw. der zweiten Verbindungselemente eine gemeinsamen Drehachse.
Bei den ersten Verbindungselementen ist dabei jedoch zu beachten, dass
deren Bolzenpaar lediglich entweder am Arbeitsgeräteschlitten
oder am Vorschubschlitten in einer üblichen Buchse gelagert ist,
während
die Bolzenaufnahme am jeweils anderen Schlitten erfindungsgemäß ein Herstellen
der Verbindung durch eine Relativbewegung von der Schlitten zueinander ermöglicht.
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Vorteilhafterweise
umfassen hierzu die ersten Verbindungselemente eine Bolzenaufnahme, welche
entlang der Längsrichtung
des Mäklers
zu einer Seite hin offen ist. Hierdurch kann ein Bolzen durch Bewegen
des Vorschubschlittens relativ zum Arbeitsgeräteschlitten in Längsrichtung
des Mäklers in
die Bolzenaufnahme geschoben werden.
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Vorteilhafterweise
ist die Bolzenaufnahme quer zur Hauptrichtung des Bolzens zu einer
Seite hin offen, so dass der Bolzen quer zu seiner Hauptrichtung
in die Bolzenaufnahme eingeschoben werden kann. Hierdurch ist es
auf einfache Art und Weise möglich,
die Bolzen zunächst
in den konventionellen Aufnahmebuchsen des einen Schlittens zu montieren
und dann die Bolzen quer zu ihrer Hauptrichtung über die offene Seite der Bolzenaufnahme
am anderen Schlitten in diese einzuschieben, um den Arbeitsgeräteschlitten
auf den Vorschubschlitten aufzusetzen. Vorteilhafterweise ist die
Bolzenaufnahme dabei in Längsrichtung
des Mäklers
offen. Ist der Mäkler vertikal
positioniert, heißt
dies, dass die Bolzenaufnahme entweder nach oben oder nach unten
offen ist, so dass der Bolzen entweder von unten oder von oben in
diese hineingeschoben werden kann, während die Hauptrichtung des
Bolzens horizontal ausgerichtet ist.
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Weiterhin
vorteilhafterweise weist die Bolzenaufnahme eine sich zu ihrer offenen
Seite hin vergrößernde Öffnung auf,
welche das Einführen
des Bolzens von dieser Seite her erleichtert. Hierdurch ist keine
genaue Positionierung des Bolzens an der Bolzenaufnahme nötig, da
die trichterartige Öffnung
den Bolzen führt.
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Weiterhin
vorteilhafterweise ist dabei die Bolzenaufnahme am Vorschubschlitten
angeordnet und nach oben hin offen. Der Bolzen ist damit über eine übliche Aufnahmebuchse
am Arbeitsgeräteschlitten insbesondere
horizontal befestigt und wird von oben in die Bolzenaufnahme am
Vorschubschlitten eingeführt.
Der Arbeitsgeräteschlitten
hängt so
durch die Bolzen am Vorschubschlitten und wird durch die in der
nach oben hin offenen Bolzenaufnahme aufliegenden Bolzen gehalten.
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Alternativ
ist die Bolzenaufnahme am Arbeitsgeräteschlitten angeordnet und
nach unten hin offen. Die Bolzen sind damit am Vorschubschlitten
in normalen Aufnahmebuchsen insbesondere horizontal gelagert, wobei
die nach unten hin offene Bolzenaufnahme am Arbeitsgeräteschlitten
an die Bolzen gehängt
werden kann.
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Weiterhin
vorteilhafterweise weisen dagegen die zweiten Verbindungselemente
zwei Aufnahmebuchsen auf, welche miteinander verbolzt werden. Die
zweite Verbindung durch die zweiten Verbindungselemente erfolgt
damit wie im Stand der Technik, wobei jedoch durch die Vorpositionierung
durch die ersten Verbindungselemente keine Positionierungsprobleme
mehr entstehen, sondern die Bolzen problemlos gesetzt werden können.
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Weiterhin
vorteilhafterweise weist der erfindungsgemäße Mäkler am Vorschubschlitten ein
Multikupplung zur hydraulischen und/oder elektrischen Ankopplung
des Arbeitsgerätes
auf. Eine solche Multikupplung erleichtert wiederum das Ankoppeln
des Arbeitsgerätes
an den Mäkler,
wobei die Multikupplung vorteilhafterweise alle hydraulischen und/oder elektrischen
Verbindungsleitungen für
das Arbeitsgerät
umfaßt.
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Neben
dem Mäkler
umfaßt
die vorliegende Erfindung auch die entsprechenden Vorschubschlitten
bzw. Arbeitsgeräteschlitten, über welche
die erfindungsgemäße vereinfachte
Montage möglich
wird.
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Insbesondere
umfaßt
die vorliegende Erfindung einen Vorschubschlitten für einen
Mäkler,
welcher obere und untere Verbindungselemente zur Verbindung mit
einem Arbeitsgeräteschlitten
aufweist, wobei die oberen Verbindungselemente nach oben hin offenen
Bolzenaufnahmen umfassen. Der Arbeitsgeräteschlitten kann damit die üblichen
Aufnahmebuchsen für
die Bolzen aufweisen und wird mit bereits montierten Bolzen auf
den Vorschubschlitten aufgesetzt, wobei die Bolzen in die nach oben
hin offenen Bolzenaufnahmen eingreifen. Insbesondere sind die Bolzenaufnahmen
dabei seitlich angeordnet.
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Vorteilhafterweise
weisen die Bolzenaufnahmen eine sich nach oben hin vergrößernde Öffnung auf,
welche das Einführen
des entsprechenden Bolzens am Arbeitsgeräteschlitten erleichtert. Hierdurch müssen Arbeitsgeräteschlitten
und Vorschubschlitten nur noch ungefähr gegeneinander positioniert
werden, da der Bolzen am Arbeitsgeräteschlitten automatisch z.
B. bei einem Anheben des Vorschubschlittens in die Bolzenaufnahme
hineingleitet.
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Weiterhin
vorteilhafterweise ist wie bereits beschrieben am Vorschubschlitten
eine Multikupplung zur hydraulischen und/oder elektrischen Ankopplung
des Arbeitsgerätes
vorgesehen, welche die hydraulische und/oder elektrische Ankopplung
vereinfacht.
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Für den Fachmann
ist dabei offensichtlich, dass der erfindungsgemäße Vorschubschlitten vorteilhafterweise
auch alle weiteren oben bezüglich
des Mäklers
beschriebenen Merkmale aufweisen kann. Insbesondere können die
unteren Verbindungselemente Aufnahmebuchsen für Bolzen aufweisen, über welche
der Vor schubschlitten in seinem unteren Bereich mit dem Arbeitsgeräteschlitten
verbolzt werden kann.
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Alternativ
können
die zu einer Seite hin offenen Bolzenaufnahmen auch am Arbeitsgeräteschlitten
angeordnet sein. Die vorliegende Erfindung umfaßt daher weiterhin einen Arbeitsgeräteschlitten
für einen
Mäkler,
welcher obere und untere Verbindungselemente zur Verbindung mit
einem Vorschubschlitten aufweist, wobei die oberen Verbindungselemente
nach unten hin offenen Bolzenaufnahmen umfassen. Hierdurch ergibt
sich die umgekehrte Situation wie bei dem oben beschriebenen Vorschubschlitten,
wobei in diesem Fall die am Vorschubschlitten angebrachten Bolzen
von unten in die nach unten offenen Bolzenaufnahmen eingeschoben
werden können.
Auch hier sind die Bolzenaufnahmen vorteilhafterweise seitlich angeordnet.
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Vorteilhafterweise
weisen die Bolzenaufnahmen eine sich nach unten hin vergrößernde Öffnung auf,
welche das Einführen
des entsprechenden Bolzens am Vorschubschlitten erleichtert.
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Weiterhin
umfaßt
die vorliegende Erfindung einen Mäkler mit einem Arbeitsgeräteschliffen
oder einem Vorschubschlitten, wie sie oben beschrieben wurden. Offensichtlich
ergeben sich hierdurch die gleichen Vorteile wie oben beschrieben.
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Ebenso
umfaßt
die vorliegende Erfindung ein Arbeitsgerät mit einem Arbeitsgeräteschlitten,
wie er oben beschrieben wurde.
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Der
erfindungsgemäße Arbeitsgeräteschlitten
hat dabei den Vorteil, dass er auf bestehenden Mäklern mit üblichem Vorschubschlitten verwendet werden
kann, während
der erfindungsgemäße Vorschubschlitten
den Vorteil hat, dass er mit den bereits bekannten Arbeitsgeräteschlitten
an bestehenden Arbeitsgeräten
verwendet werden kann.
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Die
vorliegende Erfindung umfaßt
weiterhin ein Verfahren zur Montage eines Arbeitsgeräteschlittens
am Vorschubschlitten eines Mäklers
mit den Schritten: Positionieren von ersten Verbindungselementen
am Arbeitsgeräteschlitten
und am Vorschubschlitten, so dass sie sich gegenüber liegen; Bewegen des Vorschubschlittens
relativ zum Arbeitsgeräteschlitten
durch die Mäklerkinematik,
bis der Arbeitsgeräteschlitten
durch die ersten Verbindungselemente auf dem Vorschubschlitten aufsitzt.
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Durch
das erfindungsgemäße Verfahren
ergeben sich die gleichen bereits bezüglich des Mäkler beschriebenen Vorteile,
insbesondere eine erheblich vereinfachte Montage des Arbeitsgeräteschlittens am
Vorschubschlitten, da die ersten Verbindungselemente durch Bewegen
Vorschubschlittens des relativ zum Arbeitsgeräteschlitten ineinander geführt werden
können,
was die Anforderungen an die vorherige Positionierung erheblich
senkt.
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Vorteilhafterweise
wird dabei zunächst
der Mäkler
nach vorne geneigt, so dass die ersten Verbindungselemente ineinander
geschoben werden können,
ohne dass der Arbeitsgeräteschlitten
dem Vorschubschlitten dabei in die Quere kommen könnte.
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Weiterhin
vorteilhafterweise wird bei dem erfindungsgemäßen Montageverfahren der Vorschubschlitten
relativ zum Arbeitsgeräteschlitten
durch die Mäklerkinematik
nach oben bewegt. So können
z. B. Bolzen in eine nach unten hin offene Aufnahme hineingeschoben
werden oder aber umgekehrt eine nach oben hin offene Aufnahme von
unten auf Bolzen aufgeschoben werden. Hierdurch ist eine besonders
einfache Montage möglich,
wobei die Bolzen dabei vorteilhafterweise von einer sich entsprechend weitenden Öffnung geführt werden.
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Vorteilhafterweise
werden Arbeitsgeräteschlitten
und Vorschubschlitten nach dem Aufsetzen des Arbeitsgeräteschlittens
relativ zueinander in einer Montageposition positioniert. Insbesondere
wird diese Positionierung durch die erste Verbindung geführt, z.
B. indem sie eine Drehachse bildet, um welche Vorschubschlitten
und Arbeitsgeräteschlitten
zueinander verschwenkt werden können.
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Weiterhin
vorteilhafterweise erfolgt das Positionieren des Arbeitsgeräteschlittens
relativ zum Vorschubschlitten in einer Montageposition durch ein Aufrichten
des zuvor nach vorne geneigten Mäklers. Der
Vorschubschlitten wird so an den von den ersten Verbindungselementen
aufgrund der Schwerkraft gehaltenen Arbeitsgeräteschlitten herangeschwenkt.
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Weiterhin
vorteilhaferweise werden Arbeitsgeräteschlitten und Vorschubschlitten
in der Montageposition durch zweite Verbindungselemente verbunden.
Die zweiten Verbindungselemente stellen so eine sichere Verbindung
zwischen Arbeitsgeräteschlitten
und Vorschubschlitten her, ohne dass hierzu eine aufwendige und
zeitraubende Positionierung nötig
wäre.
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Die
vorliegende Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels sowie Zeichnungen
näher erläutert.
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Dabei
zeigen
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1 eine
perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Mäklers,
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2a eine Frontalansicht eines Ausführungsbeispiels
des erfindungsgemäßen Vorschubschlittens,
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2b eine
Seitenansicht des Ausführungsbeispiels
des erfindungsgemäßen Vorschubschlittens,
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2c eine
perspektivische Ansicht des Ausführungsbeispiels
des erfindungsgemäßen Vorschubschlittens,
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3a eine Seitenansicht eines auf dem Ausführungsbeispiels
des erfindungsgemäßen Vorschubschlitten
montierten Arbeitsgeräteschlittens
mit Arbeitsgerät,
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3b eine
perspektivische Ansicht des auf dem Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Vorschubschlittens
montierten Arbeitsgeräteschlittens
mit einem Arbeitsgerät,
sowie
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3c eine
vergrößerte Ansicht
des in 3b gezeigten ersten Verbindungselements.
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1 zeigt
nun ein Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Mäklers 2,
welcher an einem verfahrbaren Baugerät 1, in diesem Fall
einem Raupenkran, angelenkt ist. Der Mäkler 2 kann hierbei über verschiedene
Verstellglieder bewegt werden, wobei er hier in einer vertikalen
Position gezeigt ist. Entlang seiner Längsachse, welche hier vertikal
ausgerichtet ist, weist der Mäkler 2 seitlich
angeordnete Führungen 7 auf,
welche von entsprechenden Führungselementen 17 am
Vorschubschlitten umgriffen werden. Der Vorschubschlitten wird durch
das Zusammenspiel aus Führungselementen 17 und
Führung 7 am
Mäkler 2 entlang
dessen Längsachse
geführt,
wobei er über
ein Seilvorschubsystem bewegt werden kann.
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Am
Vorschubschlitten 10 ist der Arbeitsgeräteschlitten 20 montiert,
welcher das Arbeitsgerät 30 trägt. Da der
Mäkler 2 hier
zum Bohren dient, handelt es sich bei dem Arbeitsgerät 30 um
ein Bohrgetriebe. Um das Transportgewicht und die Transportabmessungen
des Mäklers 2 zu
verringern, wird häufig
das Bohrgetriebe 30 zusammen mit dem Bohrgetriebeschlitten 20 für den Transport
vom Vorschubschlitten 10 demontiert und erst am Einsatzort
montiert, was nun von der vorliegenden Erfindung erheblich vereinfacht
wird.
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Ein
Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Vorschubschlittens,
wie er bei dem in 1 gezeigten Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Mäklers zum
Einsatz kommt, ist nun im Detail in 2a bis 2c gezeigt.
Der Vorschub schlitten 10 weist dabei die bereits oben erwähnten Führungselemente 17 auf,
welche die Führung 7 am
Mäkler 2 umgreifen.
Die Führungselemente 17 sind
hierzu seitlich auf der Rückseite
des Vorschubschlittens 10 angeordnet, und zwar jeweils
oben und unten. Über
die Führungselemente 17 wird
der Vorschubschlitten am Mäkler 2 entlang
dessen Längsachse
geführt.
Dabei sind eine obere Rolle 11 und eine nicht zu sehende untere
Rolle vorgesehen, welche an Achsen 13 und 14 gelagert
sind und über
welche das Seil des Seilvorschubsystems läuft.
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Der
Vorschubschlitten weist obere Bolzenaufnahmen 15 und untere
Bolzenaufnahmen 16 auf, welche jeweils seitlich links und
rechts am Vorschubschlitten angeordnet sind. Die beiden oberen Bolzenaufnahmen 15 liegen
sich dabei bezüglich
der mittleren Längsachse
des Vorschubschlittens spiegelbildlich gegenüber, ebenso die zwei unteren
Bolzenaufnahmen 16. Die untere Bolzenaufnahme 16 ist
dabei eine Aufnahmebuchse, wie sie aus dem Stand der Technik bereits
bekannt ist. Hier können
Bolzen entlang ihrer Hauptrichtung in die Aufnahmebuchsen 16 eingeschoben
werden, um den Vorschubschlitten mit dem Arbeitsgeräteschlitten
zu verbolzen.
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Die
oberen Bolzenaufnahmen 15 sind dagegen erfindungsgemäß nicht
als Buchsen aufgeführt, sondern
nach oben hin offen. Sie bilden damit eine Mulde, in welche ein
Bolzen quer zu seiner Hauptrichtung von oben her eingeschoben werden
kann. Die Öffnungen
der Bolzenaufnahmen 15 werden dabei nach oben hin weiter,
so dass ein Einfädeln
der Bolzen erleichtert wird. Die Bolzenaufnahmen 15 sind
damit entlang der Längsrichtung
des Vorschubschlittens und damit des Mäklers 2 nach oben
hin offen, so dass entsprechende Bolzen am Arbeitsgeräteschlitten
durch eine Relativbewegung von Vorschubschlitten zu Arbeitsgeräteschlitten
in die Bolzenaufnahmen 15 eingeführt werden können, so dass
eine erste Verbindung zur Vorpositionierung hergestellt ist. Der
Arbeitsgeräteschlitten
sitzt dann über
die Bolzen in der Bolzenaufnahme 15 auf, so dass sich eine
Drehachse bildet, um welche die Schlitten aufeinander zu geschwenkt
werden können.
Die Vorderseite 18 des Vorschubschlittens stellt dabei
eine Koppelebene dar, welche der Rückseite eines an den Vorschubschlitten
gekoppelten Arbeitsgeräteschlittens
zugewandt ist.
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In
den 3a bis 3c ist
nun ein auf dem Vorschubschlitten 10 montierter Arbeitschlitten 20 gezeigt,
welcher die Bohrantriebe 31 trägt. Der Arbeitsgeräteschlitten 20 weist
dabei in seinen Seitenbereichen auf der Rückseite obere Bolzenaufnahmen 25 und
untere Bolzenaufnahmen 26 auf, welche beide als Aufnahmebuchsen
ausgeführt
sind. Die in diese Aufnahmebuchsen 25 und 26 eingeschobenen Bolzen 35 und 36 sind
durch die entsprechende Anordnung der Buchsen 25 und 26 mit
ihrer Hauptrichtung quer zur Längsrichtung
des Mäkler
so ausgerichtet, dass ihre Hauptachse in der Kopplungsebene von
Arbeitsgeräteschlitten
und Vorschubschlitten verläuft.
Die beiden oberen Buchsen 25, welche sich in gegenüberliegenden
Seitenbereichen des Arbeitsgeräteschlittens 20 befinden,
sind ebenso wie die beiden unteren Buchsen 26 koaxial zueinander
ausgerichtet, so dass sie eine gemeinsame Drehachse bilden.
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Vor
der Montage des Arbeitsgeräteschlittens 20 am
Vorschubschlitten 10 werden bereits die Bolzen 35 in
die oberen Bolzenaufnahmen 25 am Arbeitsgeräteschlitten
gesteckt, oder verbleiben bei der Demontage ohnehin dort. Für die Montage
steht der Arbeitsgeräteschlitten
mit gesteckten Bolzen 35 auf dem Boden. Der Vorschubschlitten
befindet sich unten am Mäkler,
welcher mit seinem oberen Bereich leicht nach vorne geneigt wird.
Hierdurch können
die nach oben hin offenen Bolzenaufnahmen 15 am Vorschubschlitten 10 unter
die Bolzen 35 am Arbeitsgeräteschlitten 20 positioniert
werden. Durch leichtes Anheben des Vorschubschlittens 10 mittels
der Mäklerkinematik
können
nun die beiden oberen Bolzen 35 in die Bolzenaufnahmen 15 eingefädelt werden. Die
sich nach oben vergrößernde Öffnung und
die Tatsache, dass nur auf zwei Bolzen geachtet werden muß, erleichtern
dabei den Vorgang der Vorpositionierung entscheidend.
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Die
Bolzen 35 ruhen nun in den Aufnahmemulden 15 am
Vorschubschlitten, so dass der Arbeitsgeräteschlitten 20 über die
von dem aus Bolzen 35 und Bolzenaufnahmen 15 gebildeten
Gelenk sich ergebende Drehachse am Vorschubschlitten hängend gelagert
ist. Nun kann der Mäkler
wieder in aufrechte Position gebracht werden, so dass der Arbeitsgeräteschlitten 20 aufgrund
der Schwerkraft um die Achse der oberen Bolzen 35 in die
richtige Position einschwenkt. Ein verstellbarer Anschlag begrenzt dabei
das Einschwenken in genau der Position, in der die beiden unteren
Bolzen 36 ohne Kraftaufwand in die Aufnahmebuchsen 26 und 16 am
Arbeitsgeräteschlitten 20 und
am Vorschubschlitten 10 gesteckt werden können. Hierdurch
ist die Montage des Arbeitsgeräteschlittens 20 am
Vorschubschlitten ohne großen
Positionieraufwand möglich,
wobei die Montage zusätzlich
dadurch erleichtert wird, dass die hydraulischen und/oder elektrischen
Verbindungen zwischen Mäkler
und Arbeitsgerät über die
Multikupplung 12 in einem einzigen Arbeitsgang für alle Verbindungsleitungen
hergestellt werden können.
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Durch
die nach oben hin offene Bolzenaufnahme 15 am Vorschubschlitten,
die Aufnahmebuchse 25 am Arbeitsgeräteschlitten und den Bolzen 35 wird
so eine erste Verbindung 5 gebildet, welche durch eine
Bewegung des Vorschubschlitten 10 relativ zum Arbeitsgeräteschlittens 20 hergestellt
wird. Der Arbeitsgeräteschlitten 20 kann
so auf den Vorschubschlitten aufgesetzt werden, ohne dass hierfür eine exakte
Positionierung nötig
wäre. Durch
die Aufnahmemulde der nach oben hin offenen Bolzenaufnahme 15 ergibt
sich so die erste Verbindung 5, bei welcher der in der
Aufnahmemulde aufliegende Bolzen 35 den Arbeitsgeräteschlitten
nach unten und zur Seite hin festlegt, so dass sich eine entsprechende Drehachse
ergibt. Um diese Drehachse können
dann der Arbeitsgeräteschlitten
und der Vorschubschlitten aneinander herangeschwenkt werden, wobei
bei dieser Relativbewegung von Vorschubschlitten und Arbeitsgeräteschlitten
der am Mäkler
angeordnete Vorschubschlitten über
die Mäklerkinematik
bewegt wird. Dabei ist ein nicht gezeigter verstellbarer Anschlag
vorgesehen, welcher die Schlitten in der Montageposition der zweiten
Verbindungselemente anhält,
so dass die Bolzen zu Herstellung der zweiten Verbindung ohne Kraftaufwand
gesteckt werden können.
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Die
unteren Bolzenaufnahmen 16 und 26 am Vorschubschlitten 10 und
Arbeitsgeräteschlitten 20 bilden
dabei zusammen mit dem Bolzen 36 die zweite Verbindung,
welche den Arbeitsgeräteschlitten
relativ zum Vorschubschlitten nach oben und unten sowie nach vorne
und hinten festlegt. Durch die jeweiligen gegenüberliegenden Bolzen 35 und 36 mit
den seitlich nach außen
zeigenden Bolzenaufnahmen 15 und 16 am Vorschubschlitten
wird der Arbeitsgeräteschlitten 20 auch
seitlich am Vorschubschlitten festgelegt.
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Ein
weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Befestigungslösung, bei
welcher die erste Verbindung 5 eine Bewegung des Arbeitsgeräteschlittens 20 relativ
zum Vorschubschlitten 10 nach oben zuläßt, ist es, dass der Arbeitsgeräteschlitten 20 in
vertikaler Richtung nicht mehr überbestimmt
gelagert ist. Hierdurch kann die Kraftübertragung z. B. vom am Arbeitsgeräteschlitten 20 montierten
Bohrantrieb auf den Mäkler
genau definiert in vertikaler Richtung über die zweiten Verbindungen 6 erfolgen,
so dass es zu keinen zusätzlichen
Belastungen durch innere Verspannungen kommt.