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DE102007016530A1 - Reinigungsvorrichtung für einen Flugzeugsitz - Google Patents

Reinigungsvorrichtung für einen Flugzeugsitz Download PDF

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DE102007016530A1
DE102007016530A1 DE200710016530 DE102007016530A DE102007016530A1 DE 102007016530 A1 DE102007016530 A1 DE 102007016530A1 DE 200710016530 DE200710016530 DE 200710016530 DE 102007016530 A DE102007016530 A DE 102007016530A DE 102007016530 A1 DE102007016530 A1 DE 102007016530A1
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DE
Germany
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cleaning
cleaning device
seat
guide groove
seat rail
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Application number
DE200710016530
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English (en)
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DE102007016530B4 (de
Inventor
Michael Supan
Andrew Grant
Carsten Merhof
Thorsten Draack
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Airbus Operations GmbH
Original Assignee
Airbus Operations GmbH
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE102007016530B4 publication Critical patent/DE102007016530B4/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D11/00Passenger or crew accommodation; Flight-deck installations not otherwise provided for
    • B64D11/06Arrangements of seats, or adaptations or details specially adapted for aircraft seats
    • B64D11/0696Means for fastening seats to floors, e.g. to floor rails

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Reinigungsvorrichtung zur Reinigung von Sitzschienen für ein Flugzeug. Die Reinigungsvorrichtung (1) weist ein Reinigungselement (2) auf. Die Reinigungsvorrichtung (1) ist derart eingerichtet, dass die Reinigungsvorrichtung (1) in einer Führungsnut (4) der Sitzschiene (3) verfahrbar ist. Die Reinigungsvorrichtung (1) ist mit dem Reinigungselement (2) derart in der Führungsnut (4) der Sitzschiene (3) eingerichtet, dass das Reinigungselement (2) bündig an einer Innenseite der Führungsnut (4) anlegbar ist.

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Reinigungsvorrichtung zur Reinigung von Sitzschienen für ein Flugzeug, ein Sitzsystem zur Reinigung von Sitzschienen für ein Flugzeug und ein Verfahren zur Reinigung von Sitzschienen für ein Flugzeug sowie die Verwendung einer Reinigungsvorrichtung in einem Flugzeug und ein Flugzeug mit einer Reinigungsvorrichtung.
  • Hintergrund der Erfindung
  • In heutigen Passagierflugzeugen werden die Sitze über Sitzfüße mit der Flugzeugstruktur bzw. dem Flugzeugboden befestigt. Zur schnelleren Umgestaltung des Kabinenlayouts werden die Sitzfüße an einer Sitzschiene befestigt, welche in Längsrichtung des Flugzeugrumpfes verläuft.
  • Beim Verschieben der Sitze muss stets darauf geachtet werden, dass die Sitzschienen nicht zu stark verschmutzt sind, um einen Abrieb und einen Verschleiß durch das Verschieben zu vermeiden.
  • Darstellung der Erfindung
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Reinigung einer Sitzschiene zu ermöglichen.
  • Die Aufgabe wird durch eine Reinigungsvorrichtung zur Reinigung von Sitzschienen für ein Flugzeug, einem Reinigungssystem zur Reinigung von Sitzschienen für ein Flugzeug, einem Verfahren zum Reinigen von Sitzschienen für ein Flugzeug sowie durch eine Verwendung einer Reinigungsvorrichtung in einem Flugzeug und ein Flugzeug mit einer Reinigungsvorrichtung mit den Merkmalen gemäß den unabhängigen Patentansprüchen gelöst.
  • Gemäß einer ersten beispielhaften Ausführungsform der Erfindung wird eine Reinigungsvorrichtung zur Reinigung von Sitzschienen für ein Flugzeug geschaffen. Die Reinigungsvorrichtung weist dabei ein Reinigungselement auf. Die Reinigungsvorrichtung ist derart eingerichtet, dass die Reinigungsvorrichtung in einer Führungsnut der Sitzschiene verfahrbar ist. Die Reinigungsvorrichtung mit dem Reinigungselement ist derart in der Führungsnut der Sitzschiene eingerichtet, dass das Reinigungselement bündig an einer Innenseite der Führungsnut anlegbar ist.
  • Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform ist ein Sitzsystem zur Reinigung von Sitzschienen für ein Flugzeug geschaffen. Das Sitzsystem weist einen Sitzfuß und eine oben beschriebene Reinigungsvorrichtung auf. Der Sitzfuß ist eingerichtet, einen Sitz an der Sitzschiene zu befestigen. Der Sitzfuß entlang der Sitzschiene ist verfahrbar eingerichtet. Die Reinigungsvorrichtung ist derart mit dem Sitzfuß verbunden, dass die Reinigungsvorrichtung in einer Führungsnut der Sitzschiene verfahrbar ist. Die Reinigungsvorrichtung ist derart in der Führungsnut der Sitzschiene mit einem Reinigungselement eingerichtet, dass das Reinigungselement bündig an einer Innenseite der Führungsnut anlegbar ist.
  • Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform wird ein Sitzsystem zur Reinigung von Sitzschienen für ein Flugzeug geschaffen. Das Sitzsystem weist ein Sitzfußelement und eine oben beschriebene Reinigungsvorrichtung auf. Das Sitzfußelement ist eingerichtet, einen Sitz an der Sitzschiene zu befestigen. Das Sitzfußelement ist entlang der Sitzschiene verfahrbar eingerichtet. Die Reinigungsvorrichtung ist derart mit dem Sitzfußelement verbunden, dass die Reinigungsvorrichtung in einer Führungsnut der Sitzschiene verfahrbar ist. Die Reinigungsvorrichtung ist mit dem Reinigungselement derart in der Führungsnut der Sitzschiene eingerichtet, dass das Reinigungselement bündig an einer Innenseite der Führungsnut anlegbar ist.
  • Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform ist ein Verfahren zum Reinigen von Sitzschienen für ein Flugzeug bereitgestellt. Eine Reinigungsvorrichtung mit einem Reinigungselement wird in einer Führungsnut der Sitzschiene verfahren. Das Reinigungselement wird bündig an einer Innenfläche der Führungsnut angelegt.
  • Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform wird die oben beschriebene Reinigungsvorrichtung in einem Flugzeug verwendet.
  • Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform wird ein Flugzeug mit der oben beschriebenen Reinigungsvorrichtung geschaffen.
  • Mit der vorliegenden Erfindung wird eine Reinigungsvorrichtung geschaffen, welche es ermöglicht, während des Verfahrens eines Sitzelementes den in der Führungsschiene sich befindenden Schmutz zu lösen und die Sitzschiene dadurch zu reinigen. In heutigen Passagierflugzeugen kommt es beispielsweise durch den Verzehr von Nahrungsmitteln durch die Passagiere oder durch Wartungsarbeiten häufig zu starken Verschmutzungen in der Sitzschiene. Beim Verschieben der Sitzfüße entlang der Sitzschiene treten durch die Verschmutzung häufig Blockaden auf. Ferner verursachen die Verschmutzungen einen starken Abrieb.
  • Die vorliegende Reinigungsvorrichtung ermöglicht es, automatisch und selbsttätig während des Verschiebens bzw. Entlangfahrens in einer Führungsnut der Sitzschiene den Schmutz zu lösen und nach außen zu befördern. Dabei liegt ein Reinigungselement, wie beispielsweise eine Bürste oder ein Plättchen, bündig an einer Innenseite der Führungsnut an und kratzt dabei während des Verfahrens in der Sitzschiene die an der Innenseite haftenden Verschmutzungen ab.
  • Damit wird ermöglicht, dass ohne zusätzlichen Aufwand eine automatische und selbsttätige Reinigung während des Verschiebens erfolgt, sodass die Umrüstzeiten eines Kabinenlayouts und auch die Montage von Sitzelementen in einer Flugzeugkabine beschleunigt werden können. Ein Verkanten des Sitzes beim Verschieben aufgrund starker Verschmutzungen kann daher ebenso verhindert werden.
  • Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform ist die Reinigungsvorrichtung austauschbar an einem Sitzfußelement befestigbar. Die Reinigungsvorrichtung kann somit schnell und flexibel ausgetauscht werden. Somit können bestehende Sitzfußelemente durch die Reinigungsvorrichtung zügig nachgerüstet und zudem ein Austausch der Reinigungsvorrichtung bei Defekt, beispielsweise aufgrund von Verschleiß, schnell behoben werden. Die Reinigungsvorrichtung kann in Verfahrrichtung vorne und hinten am Sitzfußelement befestigt werden, sodass beispielsweise auch eine Vielzahl von Reinigungsvorrichtungen an einem einzigen Sitzfußelement anbringbar sind. Somit kann eine bessere Reinigung bereitgestellt werden. Aufgrund der Austauschbarkeit der Reinigungsvorrichtung an dem Sitzfußelement besteht zudem die Möglichkeit, dass für eine Vielzahl von Sitzfußelementen eine Vielzahl an verschiedenen Reinigungsvorrichtungen angebracht werden kann, sodass an alle bereits bestehenden Sitzfußelemente nachträglich eine erfindungsgemäße Reinigungsvorrichtung angebracht werden kann.
  • Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform ist das Reinigungselement austauschbar eingerichtet. Da das Reinigungselement ständig über die verschmutzten Stellen gleitet, um diese zu lösen, kann es zu Verschleißerscheinungen am Reinigungselement kommen. Das Reinigungselement kann an der Reinigungsvorrichtung austauschbar angebracht sein, wodurch ein zügiges Austauschen ermöglicht wird, ohne die gesamte Vorrichtung austauschen zu müssen. Somit kann eine schnelle Wartung ermöglicht werden.
  • Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform weist die Reinigungsvorrichtung ein Gegendruckelement auf. Das Gegendruckelement ist eingerichtet, mittels einer Druckkraft das Reinigungselement in bündigem Kontakt mit einer Kontur der Innenseite der Führungsnut zu halten. Sitzschienen weisen häufig Aussparungen auf, in denen beispielsweise ein Befestigungselement des Sitzfußelements greift oder Sitze in die Führungsnut eingebracht werden können. Diese Änderung der Kontur bzw. der Innenseite der Führungsnut kann dazu führen, dass ein bündiger Kontakt des Reinigungselements mit der Innenseite der Führungsnut unterbrochen wird. Mittels dem Gegendruckelement wird ermöglicht, dass das Reinigungselement einen Druck in Richtung Innenseite der Führungsnut erfährt und sich somit ausfährt. Das Reinigungselement kann somit an der sich ändernden Kontur der Innenseite der Führungsnut angepasst werden. Somit kann selbst bei unstetigen Konturen ein permanenter Kontakt mit der Innenseite der Sitzschiene gehalten werden, sodass keine Verschmutzungsreste übrig bleiben.
  • Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform weist das Reinigungselement ein bürstenartiges Material auf. Das Reinigungselement kann beispielsweise aus einer harten Bürste bestehen, welche beim Passieren der Verschmutzungen diese löst. Die Bürsten können beispielsweise aus faserverstärkten Kunststoffen bestehen.
  • Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform weist das Reinigungselement ein plattenförmiges Element auf. Das plattenförmige Element kann beispielsweise derart eingerichtet sein, dass das plattenförmige Element an dem Berührpunkt mit der Innenseite der Führungsnut der Sitzschiene in Verfahrrichtung zeigend eingerichtet ist. Somit kann das plattenförmige Element wie eine Art Kratzer den Schmutz von der Innenseite der Führungsnut abschaben. Damit kann selbst eine hart haftende Schmutzschicht entfernt werden, ohne ein Verkeilen des Sitzes zu riskieren.
  • Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform besteht das plattenförmige Element aus Kunstharz, eloxiertem Material, Aluminium oder/und aus PTFE. Damit kann eine ausreichende Steifigkeit des plattenförmigen Elements bereitgestellt werden, wodurch ein Loslösen von Schmutzpartikeln auf der Innenseite der Führungsnut ermöglicht werden kann. Mit den eingesetzten Materialien kann somit ein Verschleiß reduziert werden und somit Kosten und Wartungszeit eingespart werden.
  • Unter Eloxieren bzw. hart eloxiertem Material wird beispielsweise Aluminium verstanden, welches elektrolytisch oxidiert ist und dadurch eine dünne harte Schutzschicht von 5–25 μm aufweisen kann. Im allgemeinen können somit unedlere Metalle vor Korrosion geschützt werden.
  • Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform weist das plattenförmige Element ein Material mit Formerinnerungseigenschaften auf. Somit kann sich das plattenförmige Element während des Verfahrens der Reinigungsvorrichtung in Verfahrensrichtung durch Biegung an eine Breite der Führungsnut anpassen und in Folge einer Verbreiterung der Führungsnut aufgrund der Formerinnerungseigenschaften wieder in seine Ausgangsposition zurückbiegen. Dadurch kann das Reinigungselement bzw. das plattenförmige Element an verschiedene Breiten und Konturen der Führungsnut anpassbar sein, ohne komplexe Anpassungsvorrichtungen zu installieren, welche zudem ein erhöhtes Ausfallrisiko herbeiführen könnten.
  • Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform weist die Reinigungsvorrichtung eine Entsorgungsführung auf. Die Entsorgungsführung ist derart eingerichtet, dass während des Verfahrens der Reinigungsvorrichtung ein von dem Reinigungselement gelöster Schmutz aus der Sitzschiene beförderbar ist. Die Entsorgungsführung kann beispielsweise den durch das Reinigungselement gelösten Schmutz aufnehmen und während des Verfahrens den gelösten Schmutz automatisch an unkritische Stellen, wie beispielsweise außerhalb der Sitzschiene, befördern. Damit kann ein Reinigungsvorgang verbessert werden und durch das Fördern des Schmutzes an eine vorbestimmte Position die Entsorgung des Schmutzes beschleunigt werden.
  • Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform bildet die Entsorgungsvorrichtung eine Keilform mit einer Spitze aus. Die Entsorgungsführung ist entlang einer Verfahrrichtung hinter dem Reinigungselement eingerichtet. Die Spitze ist in Richtung des Reinigungselements eingerichtet. Mit der Spitze der keilförmigen Entsorgungsführung kann der gelöste Schmutz des Reinigungselements aufgenommen werden und durch die ansteigende Oberfläche während des Verfahrens der Reinigungsvorrichtung beispielsweise nach oben außerhalb der Sitzschiene befördert werden.
  • Somit kann eine Entsorgung des gelösten Schmutzes bereitgestellt werden, ohne komplexe und schwere Konstruktionen zu benötigen.
  • Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform weist die Reinigungsvorrichtung einen Montagebereich auf. Der Montagebereich ist eingerichtet, die Reinigungsvorrichtung an das Sitzfußelement zu befestigen. Der Montagebereich ist dabei derart an das Sitzfußelement anpassbar, dass eine Oberflächenform des Montagebereichs mit einer Montageoberflächenform des Sitzfußelements übereinstimmt. Somit kann die Reinigungsvorrichtung an eine Vielzahl von verschiedenen Standardsitzfußelementen angepasst werden. In heutigen Verkehrsflugzeugen werden verschiedenartige Standardsitzfüße eingesetzt, welche unterschiedliche Anschlussbereiche bzw. Montageoberflächen aufweisen. Jede Reinigungsvorrichtung kann mit ihrem Montagebereich an bestimmte standardisierte Sitzfußelemente bzw. Montageoberflächenformen von Sitzfußelementen angepasst werden, sodass jeder eingesetzte Sitz bzw. jedes Sitzfußelement mit der Reinigungsvorrichtung ausgestattet werden kann.
  • Mögliche Befestigungsmethoden der Reinigungsvorrichtung an dem Sitzfußelement sind beispielsweise Klebeverbindungen, Schraubverbindungen oder Steckverbindungen. Die Vorrichtung kann auch von vornherein ein Bestandteil des Sitzfußelements, das heißt integral mit dem Sitzfußelement ausgebildet, sein.
  • Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform des Sitzsystems ist das Sitzfußelement und die Reinigungsvorrichtung integral und einstückig ausgebildet. Somit kann ein Sitzfußelement mit integrierter Reinigungsvorrichtung einstückig in die Sitzschiene eingebracht werden, sodass beispielsweise das Gewicht von ansonsten benötigten Verbindungselementen eingespart werden kann. Ferner kann die Stabilität des Sitzfußelements erhöht werden, da durch die integrale Bauweise die Stabilität des Sitzsystems erhöht werden kann.
  • Mit der oben beschriebenen Reinigungsvorrichtung kann eine Sitzschiene während des Verschiebens des Sitzes von Schmutz gesäubert werden. Die Sitzschiene wird dabei nicht beschädigt. Die Reinigungsvorrichtung kann aus äußerst leichten Materialien hergestellt werden, sodass zusätzliches Gewicht verringert werden kann. Die Sitze können trotz der Reinigungsvorrichtung leicht innerhalb der Sitzschiene auf ihre bestimmte Position geschoben werden. Zudem kann die Reinigungsvorrichtung nachträglich an den Sitzfußelementen angepasst werden. Während des Verschiebens wird somit automatisch und selbsttätig eine Reinigung bereitgestellt.
  • Die Reinigungsvorrichtung kann aus PTFE oder hart eloxiertem Material bestehen, welche an beiden Enden des Sitzfußelements befestigt werden kann. Mittels Verfahrens der Reinigungsvorrichtung kann sich in der Sitzschiene befindlicher Schmutz lösen. Die Vorrichtung kann ohne erhöhten Aufwand an beiden Enden des Sitzfußelementes, auch nachträglich, angebracht werden. Die bestehende Toleranz des Sitzfußelements zur Sitzschiene wird dabei nicht eingeschränkt.
  • Die Ausführungsformen der Reinigungsvorrichtung gelten ebenso für das Reinigungssystem, das Verfahren, der Verwendung und dem Flugzeug und umgekehrt.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Im folgenden werden zur weiteren Erläuterung und zum besseren Verständnis der vorliegenden Erfindung Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:
  • 1 eine Sitzschiene mit einer Führungsnut, wie sie aus dem Stand der Technik bekannt ist;
  • 2 eine schematische Darstellung einer beispielhaften Ausführungsform eines Sitzfußelementes;
  • 3 eine schematische Darstellung eines Teils des Sitzfußelementes in einer Sitzschiene;
  • 4 eine schematische Darstellung einer beispielhaften Ausführungsform der Reinigungsvorrichtung in einer Sitzschiene;
  • 5, 6 schematische Darstellungen einer beispielhaften Ausführungsform eines Sitzfußelementes gemäß einer beispielhaften Ausführungsform;
  • 7 eine schematische Seitenansicht einer Reinigungsvorrichtung gemäß einer beispielhaften Ausführungsform;
  • 8 bis 10 schematische Darstellungen einer Reinigungsvorrichtung mit einem bewegbaren Reinigungselement gemäß einer beispielhaften Ausführungsform;
  • 11 eine schematische Darstellung eines Montagevorgangs der Reinigungsvorrichtung in einer Sitzschiene gemäß einer beispielhaften Ausführungsform;
  • 12 eine schematische Darstellung eines Sitzfußelementes mit einer Reinigungsvorrichtung gemäß einer beispielhaften Ausführungsform;
  • 13 eine schematische Darstellung der Reinigungsvorrichtung mit einem Montagebereich;
  • 14 bis 16 schematische Darstellungen einer Reinigungsvorrichtung mit einem weiteren Montagebereich gemäß einer beispielhaften Ausführungsform.
  • Detaillierte Beschreibung von exemplarischen Ausführungsformen
  • Gleiche oder ähnliche Komponenten in unterschiedlichen Figuren sind mit gleichen Bezugsziffern versehen. Die Darstellungen in den Figuren sind schematisch und nicht maßstäblich.
  • 4 zeigt eine beispielhafte Ausführungsform einer Reinigungsvorrichtung 1 zur Reinigung von Sitzschienen 3 für ein Flugzeug. Die Reinigungsvorrichtung 1 weist ein Reinigungselement 2 auf. Die Reinigungsvorrichtung 1 ist derart eingerichtet, dass die Reinigungsvorrichtung 1 in einer Führungsnut 4 der Sitzschiene 3 verfahrbar ist. Die Reinigungsvorrichtung 1 ist mit dem Reinigungselement 2 derart in der Führungsnut 4 der Sitzschiene 3 eingerichtet, dass das Reinigungselement 2 bündig an einer Innenseite der Führungsnut 4 anlegbar ist. Mittels des bündigen Anliegens des Reinigungselements 2 an der Innenseite der Führungsnut 4 wird somit während des Verfahrens der Reinigungsvorrichtung entlang der Sitzschiene 3 Schmutz, welcher sich an der Führungsnut 4 gesammelt hat, gelöst und die Führungsschiene 3 somit gesäubert.
  • 1 zeigt eine herkömmliche Sitzschiene 3, wie sie in heutigen Flugzeugen eingebaut werden kann. Die Sitzschiene 3 weist eine Führungsnut 4 auf, in der die Sitzfußelemente 5 (2) eingebracht werden können. Die Führungsnut 4 weist dabei eine Innenseite auf, welche beispielsweise ambossförmig ausgebildet sein kann. Die Führungsnut 4 weist ferner beispielsweise kreisrunde Aussparungen auf, an denen ein Sitzfußelement 5 mit entsprechend runden Befestigungselementen eingebracht werden kann. Entlang der Führungsschiene 3 bzw. entlang der Führungsnut 4 können somit die Sitzfußelemente 5 verfahren werden und mittels der kreisrunden Aussparungen in der Führungsnut 4 von der Sitzschiene 3 entfernt werden.
  • 2 zeigt eine beispielhafte Ausführungsform eines Sitzfußelementes 5, wie es in heutigen Flugzeugkabinen eingesetzt werden kann. Im Frontbereich ist ein Montagebereich 8 erkennbar.
  • 3 zeigt den vorderen Teil des Sitzfußelementes 5 mit dem Montagebereich 8 des Sitzfußelementes 8 im eingebautem Zustand in der Führungsnut 4 der Sitzschiene 3. Mittels der kreisrunden Befestigungselemente im Bodenbereich des Sitzfußelementes 5 kann das Sitzfußelement 5 in die kreisrunden Aussparungen der Führungsnut 4 eingebracht und entlang der Führungsschiene 3 verfahren werden. Ist die Führungsnut mit einer ambossförmigen Innenfläche ausgebildet, so können die kreisrunden Befestigungselemente entlang der Führungsnut 4 verfahren werden, ohne dass sie sich in vertikaler Richtung aus der Führungsnut 4 lösen.
  • 4 zeigt eine beispielhafte Ausführungsform der Reinigungsvorrichtung 1. Die Reinigungsvorrichtung 1 kann beispielsweise einen Montagebereich 7 aufweisen, welcher auf dem Montagebereich des Sitzfußelementes 8 anbringbar sein kann. Die Reinigungsvorrichtung 1 weist wie das Sitzfußelement kreisrunde Verbindungselemente auf, sodass die Reinigungsvorrichtung in die kreisrunden Aussparungen der Führungsnut 4 eingebracht werden kann. An dem vorderen Ende der Reinigungsvorrichtung 1 kann beispielsweise das Reinigungselement 2 angebracht werden, welches in einer beispielhaften Ausführungsform entlang einer seitlichen Innenseite der Führungsnut 4 bündig anliegt. Mittels Verfahrens der Reinigungsvorrichtung 1 streicht das Reinigungselement bündig über die Innenseite der Führungsnut 4, wodurch sich darauf befindlicher Schmutz löst.
  • Das Reinigungselement 2 kann beispielsweise aus einer Bürste mit einer Vielzahl einzelner Bürstenhaare bestehen oder auch einem starren Plättchen. Das starre Plättchen kann beispielsweise aus PTFE (Poly Tetra Fluor Ethylen), hart eloxiertem Material bzw. Aluminium bestehen. Damit können äußerst leichte Reinigungselemente 2 geschaffen werden, welche eine hohe Festigkeit aufweisen. Sitzschienen im Flugzeugbau bestehen aus Aluminium Legierungen und aus Titan. Mit der PTFE Beschichtung kann eine äußerst glatte Oberfläche der Innenseite der Führungsnut 4 bereitgestellt werden und mittels einer glatt aufliegenden Kante des Reinigungselements 2 eine Bündigkeit bereitgestellt werden. Dadurch kann jeder sich auf der Innenseite der Führungsnut 4 befindende Schmutzpartikel durch Verfahren der Reinigungsvorrichtung 1 gelöst werden.
  • 5 bis 7 zeigen eine beispielhafte Ausführungsform der Reinigungsvorrichtung 1 in verschiedenen Ansichten. Der Montagebereich 7 der Reinigungsvorrichtung 1 kann an den Montagebereich des Sitzfußelementes 8 angepasst werden, sodass die Reinigungsvorrichtung 1 an die eingesetzten Sitzfußelemente 5 angepasst und befestigt werden kann. An einer Vorderseite wird beispielsweise das Reinigungselement 2 angebracht, welches aus einem Plättchen oder aus einem bürstenartigen Material bestehen kann. 7 zeigt, dass der Montagebereich 7 der Reinigungsvorrichtung 1 beispielsweise in seiner Steigung an den Montagebereich eines beliebigen Sitzfußelements 8 angepasst werden kann.
  • Ferner zeigen 5 bis 7 eine Entsorgungsführung 6, welche den Schmutz, welcher durch das Reinigungselement 2 gelöst wird, aus der Sitzschiene 3 geführt werden kann. Die Entsorgungsführung 6 ist in der beispielhaften Ausführungsform keilförmig ausgebildet und weist an der Vorderseite der Reinigungsvorrichtung in Fahrtrichtung einen spitz zulaufenden Bereich auf, welcher sich entgegen der Verfahrrichtung FWD vertikal verbreitert. Damit kann der Schmutz während des Verfahrens der Reinigungsvorrichtung 1 in Richtung der Verfahrrichtung FWD vertikal befördert werden, sodass der Schmutz aus der Führungsnut 4 gebracht werden kann. Damit kann der Schmutz nicht nur gelöst werden, sondern zudem aus der Führungsnut 4 hinausbefördert werden. Befindet sich der Schmutz außerhalb der Führungsnut 4, kann er beispielsweise durch einfache Saugvorrichtungen entfernt werden, ohne dass in die Sitzschiene 3 bzw. in die Führungsnut 4 weitere Entsorgungsvorrichtungen eingebracht werden müssen.
  • 8 bis 10 zeigen eine beispielhafte Ausführungsform der Reinigungsvorrichtung 1, bei der das Reinigungselement 2 beweglich ausgeführt ist. Das Reinigungselement 2 kann beispielsweise in horizontaler Richtung in seiner Größe variabel ausgestaltet sein, sodass verschiedene Konturen der Innenfläche der Führungsnut 4 während des Verfahrens in Verfahrrichtung FWD ständig in Kontakt bzw. bündig anliegen. Durch den permanenten bündigen Kontakt des Reinigungselements 2 mit der Innenseite der Führungsnut 4 kann eine konstante Reinigung der Führungsschiene 3 bereitgestellt werden.
  • Das Führungselement 2 kann dabei beispielsweise mit einem Gegendruckelement in vertikale Richtung mit Druck beaufschlagt werden. Vergrößert sich während des Verfahrens in Verfahrrichtung FWD der Reinigungsvorrichtung 1 die Breite der Führungsnut 4, beispielsweise durch die kreisrunden Aussparungen, so drückt das Gegendruckelement das Reinigungselement 2 vertikal nach außen, sodass ein bündiger Kontakt bestehen bleibt. Das Gegendruckelement kann beispielsweise aus einer Feder mit einer Federkraft bestehen. Ferner kann das Reinigungselement 2 biegbar ausgeführt sein und aus einem Formerinnerungsmaterial bestehen. Verkleinert sich dabei der Durchmesser der Führungsnut, so wird das Reinigungselement 2 entgegen der Verfahrrichtung FWD verbogen. Vergrößert sich erneut die Breite der Führungsnut 4, so verformt sich das Reinigungselement 2 erneut in seine Ausgangsform und behält somit einen bündigen Kontakt mit einer Innenfläche der Führungsnut 4 bei.
  • 11 zeigt einen beispielhaften Montagevorgang des Reinigungselements 2 an einem Sitzfußelement 5 in einer Sitzschiene 3. An dem Montagebereich 7 des Reinigungselements 2 wird die Reinigungsvorrichtung 1 an den Montagebereich des Sitzfußelementes 8 beispielsweise mittels Klebverbindung, Schraubverbindung oder Steckverbindung befestigt. Ferner weist die Reinigungsvorrichtung 1 eine keilförmige Entsorgungsführung 6 auf, welche in Fahrtrichtung spitz zulaufend ausgeführt ist. Während des Verfahrens des Sitzfußelementes 5 wird mittels dem Reinigungselement 2 der Schmutz gelöst und durch Reibung entlang der Entsorgungsführung 6 weiterbefördert. An dem breiten Ende der keilförmigen Entsorgungsführung 6 kann der Schmutz beispielsweise an den kreisförmigen Aussparungen der Führungsnut 4 automatisch und selbsttätig nach außen befördert werden. Somit wird eine automatische Reinigung der Sitzschiene 4 bereitgestellt. In 11 wird ferner dargestellt, dass der Montagebereich 7 der Reinigungsvorrichtung 1 in seiner Steigung und in seiner Form an den Montagebereich des Sitzfußelements 8 anpassbar ist.
  • 12 zeigt eine beispielhafte Darstellungsform eines Sitzfußelementes 5 mit zwei Montagebereichen 8. An dem jeweiligen vorderen und hinteren Ende des Sitzfußelementes 5 können Reinigungsvorrichtungen 1 angebracht werden. Somit besteht die Möglichkeit, eine Vielzahl von Reinigungsvorrichtungen 1 an einem Sitzfußelement 5 anzubringen, sodass die Reinigungswirkung der Reinigungsvorrichtung 1 erhöht werden kann.
  • 13 bis 16 zeigen verschiedene Ausführungsformen der Reinigungsvorrichtung 1, welche unterschiedliche Montagebereiche 7 aufweisen. Je nach Ausführung des Sitzfußelementes 5 bzw. des Montagebereichs des Sitzfußelementes 8 kann der Montagebereich 7 in der Reinigungsvorrichtung 1 angepasst werden, sodass die Reinigungsvorrichtung 1 an eine Vielzahl von verschiedenen bereits eingesetzten Sitzfußelementen befestigt werden kann.
  • Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass „umfassend" keine anderen Elemente oder Schritte ausschließt und „eine" oder „ein" keine Vielzahl ausschließt. Ferner sei darauf hingewiesen, dass Merkmale oder Schritte, die mit Verweis auf eines der obigen Ausführungsbeispiele beschrieben worden sind, auch in Kombination mit anderen Merkmalen oder Schritten anderer oben beschriebener Ausführungsbeispiele verwendet werden können. Bezugszeichen in den Ansprüchen sind nicht als Einschränkung anzusehen.
  • 1
    Reinigungsvorrichtung
    2
    Reinigungselement
    3
    Sitzschiene
    4
    Führungsnut
    5
    Sitzfußelement
    6
    Entsorgungsführung
    7
    Montagebereich
    8
    Montagebereich Sitzfuß
    FWD
    Verfahrrichtung der Reinigungsvorrichtung

Claims (16)

  1. Reinigungsvorrichtung zur Reinigung von Sitzschienen für ein Flugzeug; wobei die Reinigungsvorrichtung aufweist: ein Reinigungselement (2); wobei die Reinigungsvorrichtung (1) derart eingerichtet ist, dass die Reinigungsvorrichtung (1) in einer Führungsnut (4) der Sitzschiene (3) verfahrbar ist; wobei die Reinigungsvorrichtung (1) mit dem Reinigungselement (2) derart in der Führungsnut (4) der Sitzschiene (3) eingerichtet ist, dass das Reinigungselement (2) bündig an einer Innenseite der Führungsnut (4) anlegbar ist.
  2. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1; wobei die Reinigungsvorrichtung (1) derart eingerichtet ist, dass die Reinigungsvorrichtung (1) an ein Sitzfußelement (5) austauschbar befestigbar ist.
  3. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2; wobei das Reinigungselement (2) austauschbar eingerichtet ist.
  4. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3; wobei die Reinigungsvorrichtung (1) ein Gegendruckelement aufweist; wobei das Gegendruckelement eingerichtet ist, mittels einer Druckkraft das Reinigungselement (2) in bündigem Kontakt mit einer Kontur der Innenseite der Führungsnut (4) zu halten.
  5. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4; wobei das Reinigungselement (2) ein bürstenartiges Material aufweist.
  6. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5; wobei das Reinigungselement (2) eine plattenförmiges Element aufweist.
  7. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 6; wobei ein Material des plattenförmigen Elements aus der Gruppe bestehend aus Kunstharz, eloxiertem Material, Aluminium und PTFE ausgewählt ist.
  8. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 6 oder 7; wobei das Material des plattenförmigen Elements Formerinnerungseigenschaften aufweist.
  9. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8; ferner aufweisend eine Entsorgungsführung (6) aufweist; wobei die Entsorgungsführung (6) derart eingerichtet ist, dass während des Verfahrens der Reinigungsvorrichtung (1) ein von dem Reinigungselement (2) gelöster Schmutz aus der Sitzschiene (3) beförderbar ist.
  10. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 9; wobei die Entsorgungsführung (6) eine Keilform mit einer Spitze ausbildet; wobei die Entsorgungsführung (6) entlang einer Verfahrrichtung hinter dem Reinigungselement (2) eingerichtet ist; wobei die Spitze in Richtung des Reinigungselements (2) eingerichtet ist.
  11. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10; ferner aufweisend einen Montagebereich (7); wobei der Montagebereich (7) eingerichtet ist, die Reinigungsvorrichtung (1) an das Sitzfußelement (5) zu befestigen; wobei der Montagebereich (7) derart an das Sitzfußelement (5) anpassbar ist, dass eine Oberflächenform des Montagebereichs (7) mit einer Montageoberflächenform (8) des Sitzfußelements (5) übereinstimmt.
  12. Sitzsystem zur Reinigung von Sitzschienen für ein Flugzeug; wobei das Sitzsystem aufweist: ein Sitzfußelement (5); eine Reinigungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11; wobei der Sitzfußelement (5) eingerichtet ist, einen Sitz an der Sitzschiene (3) zu befestigen; wobei das Sitzfußelement (5) entlang der Sitzschiene (3) verfahrbar eingerichtet ist; wobei die Reinigungsvorrichtung (1) derart mit dem Sitzfußelement (5) verbunden ist, dass die Reinigungsvorrichtung (1) in einer Führungsnut (4) der Sitzschiene (3) verfahrbar ist; wobei die Reinigungsvorrichtung (1) mit einem Reinigungselement (2) derart in der Führungsnut (4) der Sitzschiene (3) eingerichtet ist, dass das Reinigungselement (2) bündig an einer Innenseite der Führungsnut (4) anlegbar ist.
  13. Sitzsystem nach Anspruch 12; wobei das Sitzfußelement (5) und die Reinigungsvorrichtung (1) integral ausgebildet sind.
  14. Verfahren zum Reinigen von Sitzschienen für ein Flugzeug; wobei das Verfahren aufweist: Verfahren einer Reinigungsvorrichtung (1) mit einem Reinigungselement (2) in einer Führungsnut (4) der Sitzschiene; Bündiges Anlegen eines Reinigungselements (2) an einer Innenfläche der Führungsnut.
  15. Verwendung einer Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11 in einem Flugzeug.
  16. Flugzeug mit einer Reinigungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11.
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