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Die
Erfindung betrifft einen Griff zum mechanischen Betätigen
eines Gegenstandes mit wenigstens einer Handhabe. Die Erfindung
betrifft weiterhin ein Fensterelement mit klapp- und/oder schwenkbaren
Fenster, wenigstens einem das Fenster verschließenden,
elektrisch angetriebenen Element sowie wenigstens einen Griff zum
Betätigen des Fensters.
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Stand der Technik
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Derartige
Griffe sind im Stand der Technik hinlänglich bekannt. Jedes übliche
zu öffnende Fenster sowie jede Tür sind mit einem
Griff mit einer Handhabe ausgestattet.
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Ein
Nachteil herkömmlicher Rollladensysteme mit einem Gurt
ist, dass die Gurtführung eine Kältebrücke
schafft, über die Wärme aus dem Innenraum entweichen
kann. Dies führt zu einer Erhöhung der Heizkosten.
Daher haben sich in der Vergangenheit Rollladen für Fenster,
Türen und dergleichen mit elektrischen Antrieben etabliert.
Der Vorteil ist, dass man elektrisch angetriebene Rollladensysteme
mit der Haustechnik vernetzen kann und beispielsweise alle Rollläden
zentral bedienen kann.
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Nachrüstlösungen
für elektrische Rollläden sehen häufig
eine Fernbedienung vor, beispielsweise eine Funkfernbedienung. Das
Problem derartiger Funkfernbedienungen ist, dass sie sehr häufig
vom Bediener verlegt werden und dann keine Möglichkeit mehr
besteht, den Rollladen nach Wunsch zu öffnen oder zu schließen.
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Weiterhin
werden in jüngerer Zeit vorgefertigte Fensterelemente angeboten,
die Fenster, Rollladen und gegebenenfalls weitere Elemente, zum
Beispiel Fensterbänke, in einer Einheit vereinen. Derartige
Fensterelemente haben den Vorteil, dass sie mit weniger Aufwand
eingebaut werden können und dass es möglich ist,
derart integriert Systeme von vorneherein besser abzudichten. Dadurch
lassen sich zusätzliche Heizkosten sparen.
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Aus
der nachveröffentlichten
DE 10 2006 013 027 A1 ist
ein Griffelement für ein Fenster oder eine Tür
bekannt mit einem Griffteil, an oder in dem eine Energieversorgungseinheit,
ein Sendermodul, eine Antenne, eine Schalteinheit mit einem Schalter zur
Betätigung eines über das Sendermodul und die Antenne
ansteuerbaren Peripheriegerätes auf.
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Bisher
war es bei elektrischen Rollladenantrieben erforderlich, diese nach
dem Einbau im Haus zu justieren, das heißt Start- und Stopppositionen festzulegen.
Für ein einwandfreies Funktionieren des Rollladens ist
eine besonders penible Einstellung erforderlich, die nur von geschultem
Personal vorgenommen werden kann.
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Problemstellung
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Damit
ist es Aufgabe der Erfindung, die sich aus dem Stand der Technik
ergebenden Nachteile zu überwinden und einem Griff sowie
ein Fensterelement anzugeben, mit denen sich weitere Elemente besonders
gut bedienen lassen.
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Erfindung und vorteilhafte
Wirkungen
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Die
Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch
einen Griff mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie mit einem Fensterelement
mit den Merkmalen des nebengeordneten Anspruchs 10.
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Ein
erfindungsgemäßer Griff zum mechanischen Betätigen
eines Gegenstandes weist wenigstens eine Handhabe auf. Der Gegenstand
kann ein Fenster, eine Tür oder dergleichen sein. Der Griff weist über
ein Bedienelement betätigbare Steuermittel zum Steuern
wenigstens eines weiteren Elementes, vorzugsweise eines Rollladens
oder dergleichen, sowie einen Mikroprozessor auf.
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Zum
Einpflegen von besonderen Programmen ist in dem Mikroprozessor insbesondere
eine Einlernphase vorgesehen, die vorteilhafterweise durch ein weiteres
Bedienelement aktiviert werden kann. Das weitere Bedienelement ist
dabei vorteilhafterweise gegen unbeabsichtigtes Betätigen
gesichert, indem es verdeckt angeordnet ist. Die Anordnung kann
so erfolgen, dass das weitere Bedienelement nur mit einem speziellen
Werkzeug, mit einer dünnen Spitze oder dergleichen betätigt
werden kann oder dass das weitere Bedienelement hinter einer Klappe
verborgen ist.
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Betätigbare
Steuermittel im Sinne der Erfindung sind Steuermittel, bei denen
ein Steuerbefehl von Hand ausgelöst werden kann.
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Mit
Hilfe der im Griff integrierten Steuermittel ist es möglich,
mehrere Bedienfunktionen dort zu konzentrieren, wo sie gebraucht
werden.
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Bei
den im Stand der Technik üblichen Funkfernbedienungen für
Rollläden besteht das Problem, dass die Fernbedienungen
häufig verlegt werden und ein Bedienen des Rollladens nicht
mehr möglich ist. Dies ist dank der Erfindung unmöglich,
da die Fernbedienung für den Rollladen immer an dem Ort
ist, an dem sie benötigt wird. Die Erfindung erspart darüber hinaus
das Vorsehen weiterer Steuerungselemente, beispielsweise Schalter,
die in die Wand eingebaut und verkabelt werden müssen.
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Vorteilhafterweise
umfassen die Steuermittel Sendemittel zur drahtlosen Steuerung des
wenigstens einen weiteren Elementes, wobei sich Funksendemittel
oder optische Sendemittel als besonders geeignet erwiesen haben.
Funksendemittel haben den weiteren Vorteil, dass sie nicht auf eine
freie Sichtverbindung zwischen Sender um Empfänger angewiesen
sind.
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Diese
wird insbesondere bei Fenstern, häufig durch Gardinen gestört.
Eine drahtlose Steuerung vereinfacht bei Fenstern die Signalübermittlung
zwischen Signalgeber und Signalempfänger.
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Vorteilhafterweise
sind die Steuermittel zum unmittelbaren Steuern des weiteren Elementes
ausgelegt. Bei Rollläden ist es beispielsweise möglich, Motoren
mit integrierten Funkempfängern vorzusehen, die lediglich
im Werk eingelernt werden müssen und die ohne zusätzliche
Steuerelemente auskommen.
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Vorteilhafterweise
umfassen die Steuermittel wenigstens ein Bedienelement, das vorzugsweise
an der Handhabe angeordnet ist. Als Bedienelement kommt insbesondere
ein Knopf, eine Taste oder dergleichen in Frage. Ein derartiges
Bedienelement lässt sich gut an der Handhabe anbringen
und gut bedienen.
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Besonders
vorteilhaft ist es hier, wenn das Bedienelement an einem freien
Ende der Handhabe angeordnet ist, so dass ungewolltes Betätigen
des Bedienelementes beim Öffnen oder Schließen
beispielsweise des Fensters vermieden werden kann.
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Besonders
vorteilhaft ist es, wenn die Steuermittel ein elektronisches Bauteil
umfassen, durch das abhängig von vorangegangenen Betätigungen und/oder
unterschiedlichen Betätigungsarten des Bedienelements unterschiedliche
Steuerbefehle abgebbar sind. Dies ermöglicht, mit nur einem
einzigen Bedienelement sämtliche für den Betrieb
eines Rollladens erforderliche Steuerbefehle zu aktivieren. So kann
durch aufeinanderfolgendes Betätigen des Bedienelementes
der Rollladen gesenkt, angehalten, wieder angehoben werden und dergleichen.
Durch beispielsweise ein langes Betätigen des Bedienelementes
ist es möglich, den Rollladen in eine zuvor einprogrammierte
Stellung zu verfahren. Unterschiedliche Betätigungsmodi
sind ebenfalls möglich, um unterschiedliche Bewegungsabläufe
zu programmieren.
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Besonders
vorteilhaft ist es, wenn der Griff ein Fach zur Aufnahme einer Energieversorgungseinheit
aufweist, das vorzugsweise in der Handhabe angeordnet ist. Als Energieversorgungseinheit kommt
beispielsweise eine Batterie, ein Akkumulator oder dergleichen in
Frage. Handhaben sind üblicherweise ausreichend groß,
um sämtliche erforderlichen Elemente aufzunehmen, auch
eine Energieversorgungseinheit.
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Besonders
vorteilhaft ist es, wenn der Griff derart ausgebildet ist, dass
er in dem jeweiligen Einsatzzweck den Standardmaßen entspricht.
Bei Fenstergriffen ist für den Vierkant ein bestimmtes
Maß üblich. Damit ist es möglich, bereits
vorhandene Fenster mit neuen ferngesteuerten Rollläden auszustatten und
durch Austauschen des Griffs die volle Funktionalität zur
Verfügung zu stellen.
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Vorteilhafterweise
umfasst der Griff Sensormittel. Durch Sensormittel ist eine Rückkopplung
zwischen dem weiteren Element und dem Griff möglich. Damit
kann im Falle von Fehlfunktionen des zu betätigenden Elementes
ein erneutes Aktivieren des Griffes verhindert werden. Auch weitere
Funktionen sind denkbar, beispielsweise die Integration einer Sensorik
für eine Alarmanlage. Das zusätzliche Sensorelement
kann beispielsweise auch ein lichtempfindliches Element sein und
bei Dämmerung das zusätzliche Element automatisch Öffnen
oder Schließen.
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Ein
weiterer Vorteil entsteht, wenn die Steuermittel einen Zeitgeber
umfassen. Damit lässt sich eine automatische Steuerung
des zu betätigenden Elementes abhängig von der
Uhrzeit realisieren.
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Ein
weiterer Gegenstand der Erfindung betrifft ein Fensterelement mit
einem klapp- und/oder schwenkbaren Fenster, wenigstens einem das
Fenster verschließenden, elektrisch angetriebenen Element
sowie wenigstens einem Griff zum Betätigen des Fensters.
Der Griff ist dabei gemäß der zuvor beschriebenen
Erfindung ausgeführt.
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Ein
derartiges Fensterelement kann im Werk vollständig vorgefertigt
und justiert werden und braucht danach lediglich auf der Baustelle
eingebaut zu werden. Das reduziert den Arbeitsaufwand erheblich.
Ein weiterer Vorteil ist die bessere Abdichtung eines derartigen
Fensterelementes, mit der sich Kältebrücken wirkungsvoll
verhindern lassen.
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Zur
Stromversorgung muß das Fensterelement lediglich mittels
eines Anschlußkabels an das Hausnetz angeschlossen werden.
Das Anschlußkabel kann aufgrund eines umlaufenden Rahmens
an jeder beliebigen Stelle des Fensterelementes herausgeführt
werden und ist damit besonders montagefreundlich.
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Dadurch,
dass das elektrisch angetriebene Element vollständig mittels
des Griffs gesteuert wird, kann auf das Verlegen von zusätzlichen
Steuerleitungen vollständig verzichtet werden. Das Anschlußkabel
muß daher lediglich Stromleitungen L–N–PE
aufweisen.
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Neben
Fensterelementen ist die Erfindung ebenso für Türen
und dergleichen geeignet.
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Vorteilhafterweise
ist dem elektrisch angetriebenen Element ein Sensorelement zugeordnet, welches
Steuerbefehle der Steuermittel des Griffes empfängt und
in Signale zum Steuern eines elektrischen Antriebes des elektrisch
angetriebenen Elementes umsetzt. Derartige Sensorelemente können direkt
in dem elektrischen Antrieb integriert sein.
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Vorteilhafterweise
sind die Bestandteile des Fensterelementes vor Einbau justierbar.
Dies ermöglicht eine langlebige Funktion des Fensterelementes.
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Vorteilhafterweise
sind die Sensor- und/oder Sendemittel zur Bedienung mehrerer Fenster über einen
einzelnen Griff ausgebildet. Dies ermöglicht die Vernetzung
mehrerer Fensterelemente, die in einem Raum angeordnet sind. Dadurch
wird dem Benutzer das Betätigen der Bedienelemente an jedem
einzelnen Fenster erspart.
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Vorteilhafterweise
ist das elektrisch angetriebene Element als Rollladen oder als Fensterladen ausgeführt.
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Ausführungsbeispiele
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Weitere
Ziele, Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der
vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der
Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnungen. Dabei bilden
alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für
sich oder in beliebiger sinnvoller Kombination den Gegenstand der
vorliegenden Erfindung, auch unabhängig von ihrer Zusammenfassung
in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
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Es
zeigen:
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1 eine
schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen
Griffes,
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2 eine
schematische Schnittdarstellung durch einen erfindungsgemäßen
Griff,
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3 ein
erfindungsgemäßes Fensterelement in einer perspektivischen
Darstellung und
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4 eine
schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen
Fensterelementes.
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Die 1 zeigt
eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen
Griffes 1 für ein in 1 nicht
dargestelltes Fester. Der Griff weist eine Handhabe 2,
eine Rosette 3 sowie einen Vierkant 4 für
die mechanische Verbindung mit einem Beschlag des Fensters auf.
Alternativ können auch Fensterläden oder dergleichen
angesteuert werden.
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An
dem offenen Ende der Handhabe 2 befindet sich ein Bedienelement 5,
mit dem weitere Bedienfunktionen ausführbar sind. Im Inneren
der Handhabe 2 befindet sich eine Steuereinheit, welche
in 2 ausführlicher beschrieben ist. Die
Steuereinheit dient zur Funksteuerung eines Rollladens. Durch Betätigen
des Bedienelementes 5 ist es möglich, den Rollladen
zu schließen, den Antrieb anzuhalten oder den Rollladen
zu öffnen. Weiterhin ist es möglich, mit dem Bedienelement 5 vorgegebene
oder eingelernte Programme zu aktivieren.
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Das
Bedienelement 5 ist als Knopf ausgeführt, könnte
jedoch auch als Schalter mit mehreren Schaltpositionen oder als
Taster ausgeführt sein. Auch die Anordnung auf der Handhabe 2 ist
nicht zwangsläufig. Beispielsweise könnte das
Bedienelement 5 auch umfangsseitig an der Handhabe angeordnet
sein. Die Anordnung folgt eher ästhetischen und ergonomischen
Gesichtspunkten als technischen. Um ein versehentliches Betätigen
zu verhindern, hat sich eine Anordnung am offenen Ende als besonders
zweckmäßig erwiesen.
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Zur
Stromversorgung der Steuermittel ist ein Batteriefach vorgesehen,
das mittels einem Deckel 6 zugänglich ist.
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Die
Handhabe 2 weist ein weiteres Bedienelement 7 auf,
das verdeckt angeordnet ist. Das weitere Bedienelement 7 dient
dazu, die Steuermittel in einen speziellen Modus zu versetzen und
ist daher versenkt angeordnet, um gegen versehentliches Betätigen
geschützt zu sein. Als besonderer Modus kommt beispielsweise
ein Lernmodus in Frage, in dem neue Bedienprogramme eingepflegt
werden oder mit Hilfe dessen eine Justierung des Rollladensystems
vorgenommen werden kann.
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Durch
geringe Modifikationen ist es möglich, den Griff 1 mit
optischen Steuermitteln auszustatten, welche derart angeordnet sind,
dass sie mit einer nicht dargestellten Empfangseinheit in Sichtkontakt stehen.
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Die
Steuermittel in dem Griff 1 dienen zur unmittelbaren Steuerung
des Rollladens.
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Die
Steuermittel sind derart ausgelegt, dass mit dem einzigen für
die normale Bedienung vorgesehenen Bedienelement 5 alle
Funktionen bedient werden können. Dazu ist entweder in
Steuermitteln der Handhabe oder in den Steuermitteln des zu steuernden
Rollladens vorgesehen, dass aufeinanderfolgendes Betätigen
des Bedienelements 5 unterschiedliche Aktionen in dem zu
steuernden Antrieb auslöst. Durch das erste Betätigen
wird zum Beispiel der Rollladen gesenkt und durch das nächste
Betätigen der Rollladen angehalten. Ein weiteres Betätigen
würde den Rollladen weiter anheben. Sofern der Rollladenantrieb
zum Schließen des Rollladens betätigt wurde und
der Rollladen ist an seinem Anschlag angelangt, führt ein
weiteres Betätigen des Bedienelementes 5 zu einem
Anheben des Rollladens. Durch unterschiedliche Betätigungsdauern
ist es weiterhin möglich, den Rollladen in vorgegebener
Weise zu schließen. Beispielsweise ist es teilweise vom
Benutzer gewünscht, dass beim Einsatz in einem Schlafzimmer der
Rollladen nicht vollständig dicht schließt, sondern einige
Lamellen offen bleiben, um eine gewisse Restmenge Licht in den Raum
einfallen zu lassen. Derartige Programme können durch das
mit dem bereits beschriebene weiteren Bedienelement 7 aktivierbare Lernprogramm
eingepflegt werden.
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Die 2 zeigt
den Griff 1 aus 1 in einer Schnittdarstellung.
In der Handhabe 2 integriert finden sich ein Batteriefach 8 und
Steuermittel. Die Steuermittel umfassen das Bedienelement 5,
das weitere Bedienelement 7 sowie eine Platine 9 auf,
auf der ein Mikroprozessor 10 sowie eine Funkantenne 11 angeordnet
sind. Die Platine 9 wirkt mit den Bedienelementen 5, 7 zusammen.
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In
dem Mikroprozessor 10 können die verschiedenen
zuvor genannten Funktionen abgelegt sein.
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3 zeigt
ein erfindungsgemäßes Fensterelement 20.
Das Fensterelement 20 integriert Fenster 21, Fensterrahmen 22,
Rollladen 23 und Rollladenkasten 24.
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Das
Fenster 21 ist mittels des erfindungsgemäßen
Griffes 1 in üblicher Weise über die
Scharniere 25 kipp- und schwenkbar. Ein derartiges Fensterelement 20 kann
von einem Werk vollständig vorproduziert und beim Hausbau
einfach installiert werden. Durch die Integration von Rollladenkasten 24 und Fensterrahmen 22 und
durch die Funksteuerung des Rollladens 23 mittels des Griffs 1 ist
es möglich geworden, Kältebrücken auf
ein Minimum zu reduzieren. Gegenüber aus dem Stand der
Technik bekannten elektrischen Rollladenanordnungen weist das Fensterelement 20 den
weiteren Vorteil auf, dass es im Werk auch komplett justiert werden
kann, so dass das Fenster 21 sofort nach dem Einbau einsatzbereit ist.
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Der
Rollladenkasten 24 weist einen zum Innenraum gerichteten Überstand 26 auf,
der es ermöglicht, neben den in den hier vorgestellten
Ausführungsbeispielen verwendeten Funksteuerungen auch
optische Steuerungen einzusetzen, da zwischen Griff 1 und Überstand 26 eine
Sichtverbindung besteht.
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Neben
der hier dargestellten Ausführungsform mit Rollladen 23 ist
weiterhin denkbar, ein Fensterelement mit beispielsweise seitlich öffnenden, elektrisch
angetriebenen Fensterläden auszustatten, die ebenfalls
mittels des Griffes 1 fernbedienbar sind. Weiterhin ist
es denkbar, nicht nur Fenster, sondern auch Außentüren
entsprechend auszustatten, beispielsweise Balkontüren oder
sonstige Außentüren.
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Die 4 zeigt
das Fensterelement 20 in einer schematischen Darstellung.
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Der
Rollladen 23 ist in dem Rollladenkasten 24 auf
einer Wickelwelle 27 aufgewickelt. Die Wickelwelle 27 steht
mit einer Antriebswelle 28 eines Motors 29 in
Verbindung und ist mittels dieser Verbindung antreibbar.
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Der
Motor 29 wird durch die Leitung 30 mit Strom versorgt.
Der Motor 29 wird durch das Sensorelement 31 unmittelbar
gesteuert. Durch Betätigung des Bedienelementes 5 wird – im
Falle einer Funkfernsteuerung – ein Funksignal ausgesandt,
das mittels des Sensorelementes 31 empfangen wird und das
an eine Steuerungseinheit des Motors 29 weiter übermittelt
wird. Der Motor 29 wird damit abhängig vom gewünschten
Betriebszustand zum Auf- oder Abwickeln des Rollladens 23 aktiviert.
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Da
Räume sehr häufig mehr als ein Fenster aufweisen,
kann erfindungsgemäß weiterhin vorgesehen sein,
dass mit einem Bedienelement 5 eines Fensters auch weitere
Rollläden von anderen Fenstern in entsprechender Weise
aktivierbar sind. So ist es möglich, die Anzahl der Bauteile
und damit Kosten zu reduzieren.
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- 1
- Griff
- 2
- Handhabe
- 3
- Rosette
- 4
- Vierkant
- 5
- Bedienelement
- 6
- Batteriefachdeckel
- 7
- weiteres
Bedienelement
- 8
- Batteriefach
- 9
- Platine
- 10
- Mikroprozessor
- 11
- Funkantenne
- 20
- Fensterelement
- 21
- Fenster
- 22
- Fensterrahmen
- 23
- Rollladen
- 24
- Rollladenkasten
- 25
- Scharniere
- 26
- Überstand
- 27
- Wickelwelle
- 28
- Antriebswelle
- 29
- Motor
- 30
- Leitung
- 31
- Sensorelement
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - DE 102006013027
A1 [0006]