[go: up one dir, main page]

DE102007015769B3 - Griff zum mechanischen Betätigen eines Gegenstandes und Fensterelement - Google Patents

Griff zum mechanischen Betätigen eines Gegenstandes und Fensterelement Download PDF

Info

Publication number
DE102007015769B3
DE102007015769B3 DE102007015769A DE102007015769A DE102007015769B3 DE 102007015769 B3 DE102007015769 B3 DE 102007015769B3 DE 102007015769 A DE102007015769 A DE 102007015769A DE 102007015769 A DE102007015769 A DE 102007015769A DE 102007015769 B3 DE102007015769 B3 DE 102007015769B3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
handle
window
control
control means
roller shutter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE102007015769A
Other languages
English (en)
Inventor
Dieter Fuchs
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Becker Antriebe GmbH
Original Assignee
Becker Antriebe GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Becker Antriebe GmbH filed Critical Becker Antriebe GmbH
Priority to DE102007015769A priority Critical patent/DE102007015769B3/de
Application granted granted Critical
Publication of DE102007015769B3 publication Critical patent/DE102007015769B3/de
Expired - Fee Related legal-status Critical Current
Anticipated expiration legal-status Critical

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B1/00Knobs or handles for wings; Knobs, handles, or press buttons for locks or latches on wings
    • E05B1/003Handles pivoted about an axis perpendicular to the wing
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B17/00Accessories in connection with locks
    • E05B17/22Means for operating or controlling lock or fastening device accessories, i.e. other than the fastening members, e.g. switches, indicators
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/56Operating, guiding or securing devices or arrangements for roll-type closures; Spring drums; Tape drums; Counterweighting arrangements therefor
    • E06B9/68Operating devices or mechanisms, e.g. with electric drive
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B47/00Operating or controlling locks or other fastening devices by electric or magnetic means
    • E05B2047/0094Mechanical aspects of remotely controlled locks
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/56Operating, guiding or securing devices or arrangements for roll-type closures; Spring drums; Tape drums; Counterweighting arrangements therefor
    • E06B9/68Operating devices or mechanisms, e.g. with electric drive
    • E06B2009/6809Control
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/24Screens or other constructions affording protection against light, especially against sunshine; Similar screens for privacy or appearance; Slat blinds
    • E06B9/26Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds
    • E06B9/264Combinations of lamellar blinds with roller shutters, screen windows, windows, or double panes; Lamellar blinds with special devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)
  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Griff (1) zum mechanischen Betätigen eines Gegenstandes (21), vorzugsweise eines Fensters (21), einer Tür oder dergleichen, mit wenigstens einer Handhabe (2). Der Griff (1) weist betätigbare Steuermittel (5, 7, 9, 10, 11) zum Steuern wenigstens eines weiteren Elementes (23), vorzugsweise eines Rollladens (23) oder dergleichen, auf. Die Erfindung betrifft weiterhin ein Fensterelement (20) mit einem klapp- und/oder schwenkbaren Fenster (21), wenigstens einem das Fenster (21) verschließenden, elektrisch angetriebenen Element (23) sowie wenigstens einem Griff (1) zum Betätigen des Fensters (21). Der Griff (1) des Fensterelementes (20) ist nach einem der Ansprüche 1 bis 10 ausgebildet (Fig. 1).

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Griff zum mechanischen Betätigen eines Gegenstandes mit wenigstens einer Handhabe. Die Erfindung betrifft weiterhin ein Fensterelement mit klapp- und/oder schwenkbaren Fenster, wenigstens einem das Fenster verschließenden, elektrisch angetriebenen Element sowie wenigstens einen Griff zum Betätigen des Fensters.
  • Stand der Technik
  • Derartige Griffe sind im Stand der Technik hinlänglich bekannt. Jedes übliche zu öffnende Fenster sowie jede Tür sind mit einem Griff mit einer Handhabe ausgestattet.
  • Ein Nachteil herkömmlicher Rollladensysteme mit einem Gurt ist, dass die Gurtführung eine Kältebrücke schafft, über die Wärme aus dem Innenraum entweichen kann. Dies führt zu einer Erhöhung der Heizkosten. Daher haben sich in der Vergangenheit Rollladen für Fenster, Türen und dergleichen mit elektrischen Antrieben etabliert. Der Vorteil ist, dass man elektrisch angetriebene Rollladensysteme mit der Haustechnik vernetzen kann und beispielsweise alle Rollläden zentral bedienen kann.
  • Nachrüstlösungen für elektrische Rollläden sehen häufig eine Fernbedienung vor, beispielsweise eine Funkfernbedienung. Das Problem derartiger Funkfernbedienungen ist, dass sie sehr häufig vom Bediener verlegt werden und dann keine Möglichkeit mehr besteht, den Rollladen nach Wunsch zu öffnen oder zu schließen.
  • Weiterhin werden in jüngerer Zeit vorgefertigte Fensterelemente angeboten, die Fenster, Rollladen und gegebenenfalls weitere Elemente, zum Beispiel Fensterbänke, in einer Einheit vereinen. Derartige Fensterelemente haben den Vorteil, dass sie mit weniger Aufwand eingebaut werden können und dass es möglich ist, derart integriert Systeme von vorneherein besser abzudichten. Dadurch lassen sich zusätzliche Heizkosten sparen.
  • Aus der nachveröffentlichten DE 10 2006 013 027 A1 ist ein Griffelement für ein Fenster oder eine Tür bekannt mit einem Griffteil, an oder in dem eine Energieversorgungseinheit, ein Sendermodul, eine Antenne, eine Schalteinheit mit einem Schalter zur Betätigung eines über das Sendermodul und die Antenne ansteuerbaren Peripheriegerätes auf.
  • Bisher war es bei elektrischen Rollladenantrieben erforderlich, diese nach dem Einbau im Haus zu justieren, das heißt Start- und Stopppositionen festzulegen. Für ein einwandfreies Funktionieren des Rollladens ist eine besonders penible Einstellung erforderlich, die nur von geschultem Personal vorgenommen werden kann.
  • Problemstellung
  • Damit ist es Aufgabe der Erfindung, die sich aus dem Stand der Technik ergebenden Nachteile zu überwinden und einem Griff sowie ein Fensterelement anzugeben, mit denen sich weitere Elemente besonders gut bedienen lassen.
  • Erfindung und vorteilhafte Wirkungen
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch einen Griff mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie mit einem Fensterelement mit den Merkmalen des nebengeordneten Anspruchs 10.
  • Ein erfindungsgemäßer Griff zum mechanischen Betätigen eines Gegenstandes weist wenigstens eine Handhabe auf. Der Gegenstand kann ein Fenster, eine Tür oder dergleichen sein. Der Griff weist über ein Bedienelement betätigbare Steuermittel zum Steuern wenigstens eines weiteren Elementes, vorzugsweise eines Rollladens oder dergleichen, sowie einen Mikroprozessor auf.
  • Zum Einpflegen von besonderen Programmen ist in dem Mikroprozessor insbesondere eine Einlernphase vorgesehen, die vorteilhafterweise durch ein weiteres Bedienelement aktiviert werden kann. Das weitere Bedienelement ist dabei vorteilhafterweise gegen unbeabsichtigtes Betätigen gesichert, indem es verdeckt angeordnet ist. Die Anordnung kann so erfolgen, dass das weitere Bedienelement nur mit einem speziellen Werkzeug, mit einer dünnen Spitze oder dergleichen betätigt werden kann oder dass das weitere Bedienelement hinter einer Klappe verborgen ist.
  • Betätigbare Steuermittel im Sinne der Erfindung sind Steuermittel, bei denen ein Steuerbefehl von Hand ausgelöst werden kann.
  • Mit Hilfe der im Griff integrierten Steuermittel ist es möglich, mehrere Bedienfunktionen dort zu konzentrieren, wo sie gebraucht werden.
  • Bei den im Stand der Technik üblichen Funkfernbedienungen für Rollläden besteht das Problem, dass die Fernbedienungen häufig verlegt werden und ein Bedienen des Rollladens nicht mehr möglich ist. Dies ist dank der Erfindung unmöglich, da die Fernbedienung für den Rollladen immer an dem Ort ist, an dem sie benötigt wird. Die Erfindung erspart darüber hinaus das Vorsehen weiterer Steuerungselemente, beispielsweise Schalter, die in die Wand eingebaut und verkabelt werden müssen.
  • Vorteilhafterweise umfassen die Steuermittel Sendemittel zur drahtlosen Steuerung des wenigstens einen weiteren Elementes, wobei sich Funksendemittel oder optische Sendemittel als besonders geeignet erwiesen haben. Funksendemittel haben den weiteren Vorteil, dass sie nicht auf eine freie Sichtverbindung zwischen Sender um Empfänger angewiesen sind.
  • Diese wird insbesondere bei Fenstern, häufig durch Gardinen gestört. Eine drahtlose Steuerung vereinfacht bei Fenstern die Signalübermittlung zwischen Signalgeber und Signalempfänger.
  • Vorteilhafterweise sind die Steuermittel zum unmittelbaren Steuern des weiteren Elementes ausgelegt. Bei Rollläden ist es beispielsweise möglich, Motoren mit integrierten Funkempfängern vorzusehen, die lediglich im Werk eingelernt werden müssen und die ohne zusätzliche Steuerelemente auskommen.
  • Vorteilhafterweise umfassen die Steuermittel wenigstens ein Bedienelement, das vorzugsweise an der Handhabe angeordnet ist. Als Bedienelement kommt insbesondere ein Knopf, eine Taste oder dergleichen in Frage. Ein derartiges Bedienelement lässt sich gut an der Handhabe anbringen und gut bedienen.
  • Besonders vorteilhaft ist es hier, wenn das Bedienelement an einem freien Ende der Handhabe angeordnet ist, so dass ungewolltes Betätigen des Bedienelementes beim Öffnen oder Schließen beispielsweise des Fensters vermieden werden kann.
  • Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Steuermittel ein elektronisches Bauteil umfassen, durch das abhängig von vorangegangenen Betätigungen und/oder unterschiedlichen Betätigungsarten des Bedienelements unterschiedliche Steuerbefehle abgebbar sind. Dies ermöglicht, mit nur einem einzigen Bedienelement sämtliche für den Betrieb eines Rollladens erforderliche Steuerbefehle zu aktivieren. So kann durch aufeinanderfolgendes Betätigen des Bedienelementes der Rollladen gesenkt, angehalten, wieder angehoben werden und dergleichen. Durch beispielsweise ein langes Betätigen des Bedienelementes ist es möglich, den Rollladen in eine zuvor einprogrammierte Stellung zu verfahren. Unterschiedliche Betätigungsmodi sind ebenfalls möglich, um unterschiedliche Bewegungsabläufe zu programmieren.
  • Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Griff ein Fach zur Aufnahme einer Energieversorgungseinheit aufweist, das vorzugsweise in der Handhabe angeordnet ist. Als Energieversorgungseinheit kommt beispielsweise eine Batterie, ein Akkumulator oder dergleichen in Frage. Handhaben sind üblicherweise ausreichend groß, um sämtliche erforderlichen Elemente aufzunehmen, auch eine Energieversorgungseinheit.
  • Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Griff derart ausgebildet ist, dass er in dem jeweiligen Einsatzzweck den Standardmaßen entspricht. Bei Fenstergriffen ist für den Vierkant ein bestimmtes Maß üblich. Damit ist es möglich, bereits vorhandene Fenster mit neuen ferngesteuerten Rollläden auszustatten und durch Austauschen des Griffs die volle Funktionalität zur Verfügung zu stellen.
  • Vorteilhafterweise umfasst der Griff Sensormittel. Durch Sensormittel ist eine Rückkopplung zwischen dem weiteren Element und dem Griff möglich. Damit kann im Falle von Fehlfunktionen des zu betätigenden Elementes ein erneutes Aktivieren des Griffes verhindert werden. Auch weitere Funktionen sind denkbar, beispielsweise die Integration einer Sensorik für eine Alarmanlage. Das zusätzliche Sensorelement kann beispielsweise auch ein lichtempfindliches Element sein und bei Dämmerung das zusätzliche Element automatisch Öffnen oder Schließen.
  • Ein weiterer Vorteil entsteht, wenn die Steuermittel einen Zeitgeber umfassen. Damit lässt sich eine automatische Steuerung des zu betätigenden Elementes abhängig von der Uhrzeit realisieren.
  • Ein weiterer Gegenstand der Erfindung betrifft ein Fensterelement mit einem klapp- und/oder schwenkbaren Fenster, wenigstens einem das Fenster verschließenden, elektrisch angetriebenen Element sowie wenigstens einem Griff zum Betätigen des Fensters. Der Griff ist dabei gemäß der zuvor beschriebenen Erfindung ausgeführt.
  • Ein derartiges Fensterelement kann im Werk vollständig vorgefertigt und justiert werden und braucht danach lediglich auf der Baustelle eingebaut zu werden. Das reduziert den Arbeitsaufwand erheblich. Ein weiterer Vorteil ist die bessere Abdichtung eines derartigen Fensterelementes, mit der sich Kältebrücken wirkungsvoll verhindern lassen.
  • Zur Stromversorgung muß das Fensterelement lediglich mittels eines Anschlußkabels an das Hausnetz angeschlossen werden. Das Anschlußkabel kann aufgrund eines umlaufenden Rahmens an jeder beliebigen Stelle des Fensterelementes herausgeführt werden und ist damit besonders montagefreundlich.
  • Dadurch, dass das elektrisch angetriebene Element vollständig mittels des Griffs gesteuert wird, kann auf das Verlegen von zusätzlichen Steuerleitungen vollständig verzichtet werden. Das Anschlußkabel muß daher lediglich Stromleitungen L–N–PE aufweisen.
  • Neben Fensterelementen ist die Erfindung ebenso für Türen und dergleichen geeignet.
  • Vorteilhafterweise ist dem elektrisch angetriebenen Element ein Sensorelement zugeordnet, welches Steuerbefehle der Steuermittel des Griffes empfängt und in Signale zum Steuern eines elektrischen Antriebes des elektrisch angetriebenen Elementes umsetzt. Derartige Sensorelemente können direkt in dem elektrischen Antrieb integriert sein.
  • Vorteilhafterweise sind die Bestandteile des Fensterelementes vor Einbau justierbar. Dies ermöglicht eine langlebige Funktion des Fensterelementes.
  • Vorteilhafterweise sind die Sensor- und/oder Sendemittel zur Bedienung mehrerer Fenster über einen einzelnen Griff ausgebildet. Dies ermöglicht die Vernetzung mehrerer Fensterelemente, die in einem Raum angeordnet sind. Dadurch wird dem Benutzer das Betätigen der Bedienelemente an jedem einzelnen Fenster erspart.
  • Vorteilhafterweise ist das elektrisch angetriebene Element als Rollladen oder als Fensterladen ausgeführt.
  • Ausführungsbeispiele
  • Weitere Ziele, Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnungen. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger sinnvoller Kombination den Gegenstand der vorliegenden Erfindung, auch unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
  • Es zeigen:
  • 1 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Griffes,
  • 2 eine schematische Schnittdarstellung durch einen erfindungsgemäßen Griff,
  • 3 ein erfindungsgemäßes Fensterelement in einer perspektivischen Darstellung und
  • 4 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Fensterelementes.
  • Die 1 zeigt eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Griffes 1 für ein in 1 nicht dargestelltes Fester. Der Griff weist eine Handhabe 2, eine Rosette 3 sowie einen Vierkant 4 für die mechanische Verbindung mit einem Beschlag des Fensters auf. Alternativ können auch Fensterläden oder dergleichen angesteuert werden.
  • An dem offenen Ende der Handhabe 2 befindet sich ein Bedienelement 5, mit dem weitere Bedienfunktionen ausführbar sind. Im Inneren der Handhabe 2 befindet sich eine Steuereinheit, welche in 2 ausführlicher beschrieben ist. Die Steuereinheit dient zur Funksteuerung eines Rollladens. Durch Betätigen des Bedienelementes 5 ist es möglich, den Rollladen zu schließen, den Antrieb anzuhalten oder den Rollladen zu öffnen. Weiterhin ist es möglich, mit dem Bedienelement 5 vorgegebene oder eingelernte Programme zu aktivieren.
  • Das Bedienelement 5 ist als Knopf ausgeführt, könnte jedoch auch als Schalter mit mehreren Schaltpositionen oder als Taster ausgeführt sein. Auch die Anordnung auf der Handhabe 2 ist nicht zwangsläufig. Beispielsweise könnte das Bedienelement 5 auch umfangsseitig an der Handhabe angeordnet sein. Die Anordnung folgt eher ästhetischen und ergonomischen Gesichtspunkten als technischen. Um ein versehentliches Betätigen zu verhindern, hat sich eine Anordnung am offenen Ende als besonders zweckmäßig erwiesen.
  • Zur Stromversorgung der Steuermittel ist ein Batteriefach vorgesehen, das mittels einem Deckel 6 zugänglich ist.
  • Die Handhabe 2 weist ein weiteres Bedienelement 7 auf, das verdeckt angeordnet ist. Das weitere Bedienelement 7 dient dazu, die Steuermittel in einen speziellen Modus zu versetzen und ist daher versenkt angeordnet, um gegen versehentliches Betätigen geschützt zu sein. Als besonderer Modus kommt beispielsweise ein Lernmodus in Frage, in dem neue Bedienprogramme eingepflegt werden oder mit Hilfe dessen eine Justierung des Rollladensystems vorgenommen werden kann.
  • Durch geringe Modifikationen ist es möglich, den Griff 1 mit optischen Steuermitteln auszustatten, welche derart angeordnet sind, dass sie mit einer nicht dargestellten Empfangseinheit in Sichtkontakt stehen.
  • Die Steuermittel in dem Griff 1 dienen zur unmittelbaren Steuerung des Rollladens.
  • Die Steuermittel sind derart ausgelegt, dass mit dem einzigen für die normale Bedienung vorgesehenen Bedienelement 5 alle Funktionen bedient werden können. Dazu ist entweder in Steuermitteln der Handhabe oder in den Steuermitteln des zu steuernden Rollladens vorgesehen, dass aufeinanderfolgendes Betätigen des Bedienelements 5 unterschiedliche Aktionen in dem zu steuernden Antrieb auslöst. Durch das erste Betätigen wird zum Beispiel der Rollladen gesenkt und durch das nächste Betätigen der Rollladen angehalten. Ein weiteres Betätigen würde den Rollladen weiter anheben. Sofern der Rollladenantrieb zum Schließen des Rollladens betätigt wurde und der Rollladen ist an seinem Anschlag angelangt, führt ein weiteres Betätigen des Bedienelementes 5 zu einem Anheben des Rollladens. Durch unterschiedliche Betätigungsdauern ist es weiterhin möglich, den Rollladen in vorgegebener Weise zu schließen. Beispielsweise ist es teilweise vom Benutzer gewünscht, dass beim Einsatz in einem Schlafzimmer der Rollladen nicht vollständig dicht schließt, sondern einige Lamellen offen bleiben, um eine gewisse Restmenge Licht in den Raum einfallen zu lassen. Derartige Programme können durch das mit dem bereits beschriebene weiteren Bedienelement 7 aktivierbare Lernprogramm eingepflegt werden.
  • Die 2 zeigt den Griff 1 aus 1 in einer Schnittdarstellung. In der Handhabe 2 integriert finden sich ein Batteriefach 8 und Steuermittel. Die Steuermittel umfassen das Bedienelement 5, das weitere Bedienelement 7 sowie eine Platine 9 auf, auf der ein Mikroprozessor 10 sowie eine Funkantenne 11 angeordnet sind. Die Platine 9 wirkt mit den Bedienelementen 5, 7 zusammen.
  • In dem Mikroprozessor 10 können die verschiedenen zuvor genannten Funktionen abgelegt sein.
  • 3 zeigt ein erfindungsgemäßes Fensterelement 20. Das Fensterelement 20 integriert Fenster 21, Fensterrahmen 22, Rollladen 23 und Rollladenkasten 24.
  • Das Fenster 21 ist mittels des erfindungsgemäßen Griffes 1 in üblicher Weise über die Scharniere 25 kipp- und schwenkbar. Ein derartiges Fensterelement 20 kann von einem Werk vollständig vorproduziert und beim Hausbau einfach installiert werden. Durch die Integration von Rollladenkasten 24 und Fensterrahmen 22 und durch die Funksteuerung des Rollladens 23 mittels des Griffs 1 ist es möglich geworden, Kältebrücken auf ein Minimum zu reduzieren. Gegenüber aus dem Stand der Technik bekannten elektrischen Rollladenanordnungen weist das Fensterelement 20 den weiteren Vorteil auf, dass es im Werk auch komplett justiert werden kann, so dass das Fenster 21 sofort nach dem Einbau einsatzbereit ist.
  • Der Rollladenkasten 24 weist einen zum Innenraum gerichteten Überstand 26 auf, der es ermöglicht, neben den in den hier vorgestellten Ausführungsbeispielen verwendeten Funksteuerungen auch optische Steuerungen einzusetzen, da zwischen Griff 1 und Überstand 26 eine Sichtverbindung besteht.
  • Neben der hier dargestellten Ausführungsform mit Rollladen 23 ist weiterhin denkbar, ein Fensterelement mit beispielsweise seitlich öffnenden, elektrisch angetriebenen Fensterläden auszustatten, die ebenfalls mittels des Griffes 1 fernbedienbar sind. Weiterhin ist es denkbar, nicht nur Fenster, sondern auch Außentüren entsprechend auszustatten, beispielsweise Balkontüren oder sonstige Außentüren.
  • Die 4 zeigt das Fensterelement 20 in einer schematischen Darstellung.
  • Der Rollladen 23 ist in dem Rollladenkasten 24 auf einer Wickelwelle 27 aufgewickelt. Die Wickelwelle 27 steht mit einer Antriebswelle 28 eines Motors 29 in Verbindung und ist mittels dieser Verbindung antreibbar.
  • Der Motor 29 wird durch die Leitung 30 mit Strom versorgt. Der Motor 29 wird durch das Sensorelement 31 unmittelbar gesteuert. Durch Betätigung des Bedienelementes 5 wird – im Falle einer Funkfernsteuerung – ein Funksignal ausgesandt, das mittels des Sensorelementes 31 empfangen wird und das an eine Steuerungseinheit des Motors 29 weiter übermittelt wird. Der Motor 29 wird damit abhängig vom gewünschten Betriebszustand zum Auf- oder Abwickeln des Rollladens 23 aktiviert.
  • Da Räume sehr häufig mehr als ein Fenster aufweisen, kann erfindungsgemäß weiterhin vorgesehen sein, dass mit einem Bedienelement 5 eines Fensters auch weitere Rollläden von anderen Fenstern in entsprechender Weise aktivierbar sind. So ist es möglich, die Anzahl der Bauteile und damit Kosten zu reduzieren.
  • 1
    Griff
    2
    Handhabe
    3
    Rosette
    4
    Vierkant
    5
    Bedienelement
    6
    Batteriefachdeckel
    7
    weiteres Bedienelement
    8
    Batteriefach
    9
    Platine
    10
    Mikroprozessor
    11
    Funkantenne
    20
    Fensterelement
    21
    Fenster
    22
    Fensterrahmen
    23
    Rollladen
    24
    Rollladenkasten
    25
    Scharniere
    26
    Überstand
    27
    Wickelwelle
    28
    Antriebswelle
    29
    Motor
    30
    Leitung
    31
    Sensorelement
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 102006013027 A1 [0006]

Claims (14)

  1. Griff zum mechanischen Betätigen eines Gegenstandes, vorzugsweise eines Fensters (21), einer Tür oder dergleichen, mit wenigstens einer Handhabe (2), wobei der Griff (1) betätigbare Steuermittel (5, 7, 9, 10, 11) mit einem Bedienelement (5) zum Steuern wenigstens eines weiteren Elementes (3), vorzugsweise eines Rollladens (23), aufweist, wobei die Steuermittel einen Mikroprozessor (10) aufweisen, der durch ein weiteres Bedienelement (7) am Griff (1) in eine Einlernphase versetzbar ist.
  2. Griff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuermittel (5, 7, 9, 10, 11) Sendemittel (11) zur drahtlosen Steuerung des wenigstens einen weiteren Elementes (23) umfassen, insbesondere Funksendemittel (11) oder optische Sendemittel.
  3. Griff nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuermittel (5, 7, 9, 10, 11) zum unmittelbaren Steuern des weiteren Elementes (23) ausgelegt sind.
  4. Griff nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuermittel (5, 7, 9, 10, 11) wenigstens ein Bedienelement (5), das vorzugsweise als Knopf, Taste oder dergleichen ausgebildet ist, umfassen, welches vorzugsweise an der Handhabe (2) angeordnet sind.
  5. Griff nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuermittel (5, 7, 9, 10, 11) ein elektronisches Bauteil (10) umfassen, durch das abhängig von vorangegangen. Betätigungen und/oder unterschiedlichen Betätigungsarten des Bedienelementes (5) unterschiedliche Steuerbefehle abgebbar sind.
  6. Griff nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das weitere Bedienelement (7) verdeckt angeordnet ist.
  7. Griff nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Griff (1) ein Fach (8) zur Aufnahme einer Energieversorgungseinheit () aufweist, das vorzugsweise in der Handhabe (2) angeordnet ist.
  8. Griff nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Griff (1) derart ausgebildet ist, dass er jeweiligen Standardmaßen entspricht.
  9. Griff nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Griff (1) Sensormittel umfasst.
  10. Fensterelement mit einem klapp- und/oder schwenkbaren Fenster (21), wenigstens einem das Fenster (21) verschließenden, elektrisch angetriebenen Element (23) sowie wenigstens einem Griff (1) zum Betätigen des Fensters (21), dadurch gekennzeichnet, dass der Griff (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9 ausgebildet ist.
  11. Fensterelement nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass dem elektrisch angetriebenen Element (23) ein Sensorelement (31) zugeordnet ist, das Steuerbefehle der Steuermittel (5, 7, 9, 10, 11) des Griffs (1) empfängt und in Steuersignale zum Steuern eines elektrischen Antriebes (29) des elektrisch angetriebenen Elementes (23) umsetzt.
  12. Fensterelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die T Bestandteile des Fensterelementes (20) vor Einbau justierbar sind.
  13. Fensterelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensorund/oder Sendemittel (11, 31) zur Bedienung mehrerer Fenster (23) über einen einzelnen Griff (1) ausgebildet sind.
  14. Fensterelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das elektrisch angetrieben Element (23) als Rollladen (23) oder als Fensterladen ausgeführt ist.
DE102007015769A 2007-03-30 2007-03-30 Griff zum mechanischen Betätigen eines Gegenstandes und Fensterelement Expired - Fee Related DE102007015769B3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102007015769A DE102007015769B3 (de) 2007-03-30 2007-03-30 Griff zum mechanischen Betätigen eines Gegenstandes und Fensterelement

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102007015769A DE102007015769B3 (de) 2007-03-30 2007-03-30 Griff zum mechanischen Betätigen eines Gegenstandes und Fensterelement

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102007015769B3 true DE102007015769B3 (de) 2008-10-30

Family

ID=39777827

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102007015769A Expired - Fee Related DE102007015769B3 (de) 2007-03-30 2007-03-30 Griff zum mechanischen Betätigen eines Gegenstandes und Fensterelement

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102007015769B3 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP4528066A1 (de) * 2023-09-19 2025-03-26 VKR Holding A/S Gebäudeöffnungsabdeckung mit einem griff mit einer benutzerinteraktionssensoranordnung

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006013027A1 (de) * 2006-03-20 2007-10-11 SCHÜCO International KG Griffelement

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006013027A1 (de) * 2006-03-20 2007-10-11 SCHÜCO International KG Griffelement

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP4528066A1 (de) * 2023-09-19 2025-03-26 VKR Holding A/S Gebäudeöffnungsabdeckung mit einem griff mit einer benutzerinteraktionssensoranordnung

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69223705T2 (de) Motorisch angetriebene Rollblende
DE60215043T2 (de) Bedienungssystem und öffnungsglied mit einem solchen system
DE3304962C2 (de) Verdunkelungsvorrichtung
DE3515945C2 (de)
DE102004007883A1 (de) Automatischer Torantrieb
AT405074B (de) Tor, insbesondere schiebetor
EP0092118A1 (de) Gurtkasten für eine Verdunkelungsvorrichtung
DE112013000977T5 (de) Automatische Türsteuereinrichtung und Türbetätigungsgerät
DE202007004714U1 (de) Bewegliche Leuchte zur Verwendung mit einer Betätigungsvorrichtung beweglicher Barrieren
DE102010014806B4 (de) Torantriebsvorrichtung, damit versehener Gebäudeabschluss, Torsystem und Herstell- und Antriebsverfahren
WO2016107716A1 (de) Verfahren zum betreiben eines türantriebs, türantriebssteuerung, türantrieb und drehflügeltür
DE102007015769B3 (de) Griff zum mechanischen Betätigen eines Gegenstandes und Fensterelement
DE102015104818B4 (de) Verfahren zum Betreiben eines Türantriebs, Türantriebssteuerung, Türantrieb und Drehflügeltür
DE9418875U1 (de) Motorbetriebene, klappenförmige Vorrichtung zum Verschließen von Öffnungen, insbesondere von Fenstern oder Türen von außen
EP3245372B1 (de) Verfahren zum betreiben eines türantriebs, türantriebssteuerung, türantrieb und drehflügeltür
DE60121499T2 (de) Steuerung für motorgetriebene Verdunkelungssysteme mit perfektionierter Endabschaltung
DE60100226T2 (de) Steuervorrichtung für Rolladen
DE102011078830A1 (de) Gebäudetür
DE102007034430A1 (de) Glasbruchsensorgesteuerter Rollladen
DE60225964T2 (de) Rolladen mit integrierter Erkennungsvorrichtung. Inbesondere für Hindernisse und/oder Einbruch
DE60100138T2 (de) Rolladen mit Infrarotdetektor
DE10301014B4 (de) Elektronisches Steuergerät
DE202005019992U1 (de) Steuerungssystem einer Verdunkelungs- und/oder Sicherungsanlage
EP0818595A2 (de) Hausterminal für einen Garagentorantrieb
DE102010045143B4 (de) Vorrichtung zum Verschliessen von Gebäudeöffnungen und/oder Beschatten oder Verdunkeln von Aussen- und Inneräumen

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee