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DE102007034430A1 - Glasbruchsensorgesteuerter Rollladen - Google Patents

Glasbruchsensorgesteuerter Rollladen Download PDF

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Abstract

Eine Sicherheitseinrichtung setzt sich aus einem Rollladen und einem Glasbruchsensor zusammen. Zwischen dem Glasbruchsensor und dem Rollladen besteht eine Kommunikationsverbindung. Sobald der Glasbruchsensor das Vorhandensein eines Glasbruches erfasst, wird über die Kommunikationsverbindung ein entsprechendes Signal an den Rollladen übermittelt. Der Rollladen wird daraufhin geschlossen.

Description

  • Die automatische Betätigung von Rollläden ist mittlerweile weit verbreitet. Dabei sind aus der Praxis zwei unterschiedliche Systeme bekannt. Bei dem älteren System sitzt in der Wickelwelle des Rollladens ein Rohrmotor, um die Wickelwelle im Sinne eines Auf- oder Abwickelns des Rollladenpanzers von der Rollladenwelle anzutreiben. Der Rohrmotor ist ein mit Netzspannung betriebener Getriebemotor, der selbsthemmend ist. Ohne Strom kann der Rollladen weder geöffnet noch geschlossen werden.
  • Bei dem anderen System erfolgt die Betätigung der Rollladenwelle über einen Rollladengurt, der mit einem elektrischen Antriebssystem gekuppelt ist. Das Antriebssystem kann entweder ein Friktionssystem sein, mit dessen Hilfe der Rollladengurt in Richtung auf einen federvorgespannten Aufwickelmechanismus transportiert wird, oder der Motor treibt selbst eine Gurtscheibe an, an der der Rollladengurt einends verankert ist.
  • Wenn in einer Wohnung oder einem Haus ein Glasbruch auftritt ist entweder ein Unwetterschaden die Ursache oder ein Einbruchsversuch. In beiden Fällen ist es zweckmäßig wenn ein anderer Verschluss für das Fenster vorgesehen wird.
  • Ausgehend hiervon ist es Aufgabe der Erfindung, ein System beziehungsweise die Komponenten hierfür zu schaffen, die im Falle eines Glasbruches einen neuen Verschluss für das Fenster schaffen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch das Sicherheitssystem mit den Merkmalen des Anspruches 1, beziehungsweise die zugehörigen Komponenten, gelöst.
  • Zu dem neuen Sicherheitssystem gehört ein Rollladenpanzer, der auf eine Rollladenwelle aufwickelbar ist. Die Rollladenwelle ist über einen Antriebsmotor, der seine Energie aus dem Netz bezieht, in Umdrehungen zu versetzen, und zwar sowohl um den Rollladenpanzer von der Wickelwelle abzulassen als auch um ihn auf die Wickelwelle aufzuwickeln und somit den Rollladen zu öffnen.
  • Dem Antriebsmotor ist eine Steuereinrichtung zugeordnet, durch die der Antriebsmotor willkürlich durch den Benutzer oder zeitgesteuert in Gang gesetzt werden kann.
  • Die Steuereinrichtung umfasst außerdem eine Empfangseinrichtung für Steuersignale, nämlich solche Steuersignale, die von einem Glasbruchsensor kommen, der zu dem Sicherheitssystem gehört. Unter Glasbruchsensor soll hier jegliche Form von Meldeeinrichtung verstanden sein, die verwendet wird, um das Vorhandensein eines Glasbruches zu erkennen. Der Glasbruchsensor ist mit einer Sendeeinrichtung versehen, um Signale, die für einen Glasbruch kennzeichnend sind, an die Empfangseinrichtung der Steuereinrichtung zu übermitteln.
  • Das Gesamtsystem aus Steuereinrichtung und Glasbruchsensor arbeitet dann in der Weise, dass beim Erkennen eines Glasbruches durch den Glasbruchsensor und dem Übermitteln der entsprechenden Signale die Steuereinrichtung den Antriebsmotor in Gang setzt. Der Antriebsmotor bewegt die Wickelwelle im Sinne eines Abwickelns des Rollladenpanzers von der Wickelwelle.
  • Durch das neue Sicherheitssystem wird somit sichergestellt, dass das jeweilige Fenster verschlossen wird.
  • Je nach den Gegebenheiten in der Wohnung oder dem Haus können mehrere Glasbruchsensor in unterschiedlichen Räumen installiert sein, die dafür sorgen, dass nicht nur die Rollläden von demjenigen Raum geschlossen werden, in dem sich der ansprechende Glasbruchsensor befindet, sondern sämtliche Glasbruchsensor sind mit allen Rollladenantrieben verbunden, damit alle Rollläden geschlossen werden, wenn einer der Glasbruchsensor einen Glasbruch erkennt.
  • Für den Rollladenpanzer kommt jede Art von bekannten Rollladenpanzern in Frage, beispielsweise auch solche aus metallischen Lamellen.
  • Wenn ein Rohrmotor verwendet wird, ist zweckmäßigerweise die Rollladenwelle rohrförmig, um den Antriebsmotor unmittelbar darin unterzubringen. Rohrmotoren haben den Vorteil, den Rollladen verhältnismäßig schnell zu schließen, da sie über eine große Antriebsleistung verfügen.
  • Im Falle eines Rohrmotors wird dieser zweckmäßigerweise unmittelbar mit Netzspannung gespeist.
  • Die Erfindung ist ebenso gut verwendbar in Verbindung mit Rollläden, die über einen Gurt betätig werden. Die Rollladenwelle, gleichgültig ob massiv oder rohrförmig, ist mit einer Gurtscheibe drehfest verbunden. An dieser Gurtscheibe ist mit einem Ende der Rollladengurt befestigt, der auf der Gurtscheibe aufwickelbar ist.
  • Der Antriebsmotor ist abgesetzt von der Rollladenwelle angeordnet, und dazu eingerichtet, den Rollladengurt zu bewegen.
  • Für die Art des Antriebs des Rollladengurtes kommen zwei Lösungen in Frage. Der Antriebsmotor kann über ein Getriebe eine oder mehrere Friktionsrollen antreiben, die über Reibschluss den Rollladengurt mitnehmen. Der Rollladengurt wird mit einer Wickelautomatik auf der Basis eines Federmotors aufgewickelt. Die andere Möglichkeit besteht darin, den Antriebsmotor mit einer Gurtscheibe getrieblich zu kuppeln, an dem das andere Ende des Rollladengurtes befestigt ist.
  • Die Motoren, mit denen der Rollladengurt bewegt wird, sind vorzugsweise Motoren, die mit einer Sicherheitskleinspannung versorgt werden. Der Vorteil dieser Anordnung besteht in der geringen Größe und der Möglichkeit der Nachrüstbarkeit.
  • Die Kommunikation zwischen dem Glasbruchsensor und der Steuereinrichtung für den Antriebsmotor kann drahtlos sein oder drahtgebunden. Die drahtlose Anordnung lässt sich leicht ohne großen Installationsaufwand nachrüsten. Die drahtgebundene hat dagegen den Vorteil, weniger störempfindlich zu sein.
  • Als Glasbruchsensor eignet sich jede bekannte Art von Glasbruchsensoren, wie sie handelsüblich sind.
  • Im Sinne einer möglichst einfachen Installation beziehungsweise Nachrüstbarkeit ist es von Vorteil, wenn der Glasbruchsensor batteriegespeist ist. Dabei kann zur Erhö hung der Lebensdauer der Batterie zusätzlich eine Fotozellenanordnung vorgesehen sein, um bei Tageslicht die erforderliche Energie aus dem Licht zu gewinnen.
  • In der nachfolgenden Figurenbeschreibung ist das Grundprinzip der Erfindung erläutert. Es versteht sich, dass eine Reihe von Abwandlungen möglich sind, um das erfinderische Konzept an die jeweiligen Bedingungen anzupassen.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht. Es zeigen:
  • 1 einen über einen Gurt angetriebenen Rollladen, in Verbindung mit einem Glasbruchsensor,
  • 2 den prinzipiellen elektromechanischen und elektronischen Aufbau der Anordnung nach 1,
  • 3 den Antrieb des Rolladengurtes des Rollladens nach 1 unter Verwendung einer motorgetriebenen Gurtscheibe und
  • 4 den Antrieb der Rollladenwelle mittels eines Rohrmotors.
  • 1 zeigt in einer schematisierten Darstellung den mechanischen Aufbau beziehungsweise die mechanische Anordnung des erfindungsgemäßen Sicherheitssystems. Zu der Anordnung gehört ein Rollladen 1 sowie ein an einer Fernsterscheibe 2 montierter Glasbruchsensor 3.
  • Der Rollladen 1 weist einen Rollladenpanzer 4 auf, der auf eine Rollladenwelle 5 aufwickelbar ist. Die Rollladenwelle 5 ist mit Lagerzapfen 6 versehen, mit deren Hilfe sie oberhalb eines nicht weiter gezeigten Gebäudefensters, beispielsweise unterhalb des Fenstersturzes, drehbar gelagert ist.
  • Der Rollladenpanzer 4 setzt sich aus einzelnen gegeneinander beweglichen Lamellen 7 zusammen und ist mit einer Kante an der Rollladenwelle 5 befestigt, während die andere Kante eine Unterkante 8 bildet, die vor dem Fenster auf und ab bewegbar ist, bis sie auf eine Fensterbrüstung (nicht dargestellt) aufsteht.
  • Mit der Rollladenwelle 5 ist eine Gurtscheibe 9 drehfest verbunden, an der einends ein Rollladengurt 11 verankert ist. Der Rollladengurt 11 führt durch eine Antriebseinrichtung 12 und von dort zu einer Aufwickelscheibe 13, die mittels einer Achse 14 drehbar gelagert ist. Die Aufwickelscheibe 13 ist in bekannter Weise in einer Mauertasche angeordnet und mittels eines Federmotors in Form einer Uhrwerksfeder im Sinne des Aufwickelns des Rollladengurtes 11 vorgespannt.
  • Die Antriebseinrichtung 12 enthält zusätzlich die erforderliche Elektronik.
  • An dem Fenster, zu dem der erläuterte Rollladen 1 gehört, befindet sich an dessen schematisch gezeigter Fensterscheibe 2 an einer entsprechend geeigneten Stelle der Glasbruchsensor 3. Bei dem Glasbruchsensor 3 handelt es sich um jegliche übliche Art von Glasbruchsensorn, die den bei einem Glasbruch auftretenden Körperschall in der Fensterscheibe 2 erfassen. Da die spezielle Art des Glasbruch sensors 3 nicht Gegenstand der Erfindung ist, braucht sie an dieser Stelle nicht weiter erläutert zu werden.
  • 2 zeigt den schematischen Aufbau und die zum Zusammenwirken zwischen dem Glasbruchsensor 3 und dem Rollladen 1 erforderlichen Grundbausteine in schematisierter Darstellung.
  • In dem Gehäuse der Antriebseinrichtung 12 befindet sich ein mit einer Sicherheitskleinspannung betriebener Antriebsmotor 16, der über ein formschlüssig wirkendes Zahnradgetriebe 17 eine Friktionsrolle 18 (oder mehrere) antreibt. Durch nicht weiter veranschaulichte weitere Umlenk- und Tastrollen wird sichergestellt, dass der Umschwingungswinkel ausreicht, um eine hinreichende Friktionsmitnahme zwischen der Friktionsrolle 18 und dem Rollladengurt 11 zu erzeugen.
  • Der Motor 16 ist an eine Steuereinrichtung 19 angeschlossen, die einen zentralen Steuerteil 20 aufweist. Der zentrale Steuerteil 20 erzeugt die erforderliche Kleinspannung aus der Netzspannung und dient beispielsweise auch dazu, die physikalischen Endlagen des Rollladenpanzers 4 zu erfassen. Der Steuerteil 20 sorgt dafür, dass der Rollladenpanzer 4 lediglich zwischen diesen physikalischen Endlagen bewegt wird. Ferner kann der zentrale Steuerteil 20 eine Uhreinrichtung enthalten, um den Rollladenpanzer 4 zeitgesteuert auf oder ab zu bewegen. Mit Hilfe des zentralen Steuerteils 20 können auch benutzerspezifische Funktionen wie Sonnenschutz und dergleichen gesteuert werden.
  • An den zentralen Steuerteil 20 ist eine Tastatur 21 angeschlossen, mit Tasten 22 und 23, über die der Benutzer willkürlich den Rollladen 1 im Sinne des Öffnens oder Schließens ansteuern kann. Diese oder noch weitere Tasten können zum Programmieren verwendet werden.
  • Schließlich ist an den zentralen Steuerteil 20 eine Empfangseinrichtung 24 angeschlossen. Die Empfangseinrichtung 24 stellt eine Kommunikationsschnittstelle der Antriebseinrichtung 12 dar. Über diese Kommunikationsschnittstelle kann die Antriebseinrichtung 12 ein Signal bekommen, durch das sie veranlasst wird, den Antriebsmotor 15 im Sinnen eines Schließens des Rolladens 1 in Gang zu setzen.
  • Die Empfangseinrichtung 24 arbeitet mit einer Frequenz, wie sie für vergleichbare Anwendungen im Haushaltsbereich freigegeben und lizenzfrei ist.
  • Die Auswerteelektronik 26 des Glasbruchsensors 3 ist mit einer Sendeeinrichtung 27 verbunden, die ebenfalls eine Kommunikatonseinrichtung darstellt.
  • Die Sendeeinrichtung 27 arbeitet auf derselben Frequenz, wie die Empfangseinrichtung 24 und auch mit derselben Kodierung, damit auf drahtlose Weise ein Signal von dem Glasbruchsensor 3 auf die Antriebseinrichtung 12 störungsfrei übertragen werden kann. Ferner ist an die Auswerteelektronik 26 noch ein akustischer Signalgeber 28 angeschlossen.
  • Die insoweit beschriebene Anordnung arbeitet wie folgt:
    Im Normalbetrieb steuert der zentrale Steuerteil 20 zeitabhängig den Rollladen 1, indem in entsprechender Weise der Motor 16 in Gang gesetzt wird. Die Empfangseinrichtung 24 ist ständig in Betrieb und insoweit jederzeit darauf vorbereitet, ein entsprechendes Signal zu erhalten. Der in demselben oder in einem anderen Raum befindliche Glasbruchsensor 3 überwacht in bekannter Weise kontinuierlich der jeweilige Fensterscheibe 2. So lange kein einen Glasbruch kennzeichnender Schall auftritt, erzeugt der Glasbruchsensor 3 über das Signalhorn 28 kein Signal. Ebenfalls wird kein Signal, das einen Alarmzustand signalisiert, über die Sendeeinrichtung 27 abgestrahlt.
  • Sollte nun ein Schallereignis auftreten, das für einen Glasbruch kennzeichnend ist, wird dies von der Auswerteelektronik 26 erfasst. Die Auswerteelektronik 26 steuert daraufhin umgehend das Signalhorn 28 an um einen akkustischen Alarm abzugeben. Außerdem wird von der Auswerteelektronik 26 über die Sendeeinrichtung ein Signal auf drahtlose Weise an die Empfangseinrichtung 24 der Antriebseinrichtung 12 übermittelt. Dieses Signal wird in dem zentralen Steuerteil 20 ausgewertet. Die zentrale Steuereinrichtung 19 sorgt dafür, dass umgehend der Antriebsmotor 16 im Sinne eines Schließens des Rollladens 1 in Gang gesetzt wird.
  • Die Funkstrecke zwischen der Steuereinrichtung und dem Glasbruchsensor 3 wird durch bekannte Kodierungstechniken hinreichend sicher, um zu vermeiden, dass fremde Glasbruchsensoren oder andere Systeme, die auf einer ähnlichen oder der gleichen Frequenz arbeiten, zu Fehlsteuerungen der Steuereinrichtung 12 führen. Diese Kodierungstechniken sind bekannt und es können beliebige Varianten ausgewählt werden, die die gewünschte Funktion erbringen.
  • Abweichend von der erläuterten Ausführungsform kann die Verbindung zwischen dem Glasbruchsensor 3 und der Antriebseinrichtung 12 auch drahtgebunden sein. Ferner ist es möglich, ständig den Kommunikationsweg zwischen den beiden Einheiten zu überwachen, um die Funktionsfähigkeit zu überprüfen, damit im Fehlerfall bei Unterbrechung der Kommunikationsverbindung ein Alarmsignal abgegeben wird. Zu diesem Zweck kann auch die Antriebseinrichtung 12 mit einer Alarmeinrichtung ausgestattet sein. Ferner ist es dazu zweckmäßig, die Kommunikationsverbindung zwischen der Antriebseinrichtung 12 und dem Glasbruchsensor 3 bidirektional zu gestalten, damit sich diese Einheiten wechselweise kontrollieren können.
  • Die Erläuterung des Grundprinzips sah die Verwendung eines Rollladens und eines Glasbruchsensors vor. Es ist ohne weiteres zu verstehen, dass ein und derselbe Rollladen 1 über mehrerer Glasbruchsensor 3 angesteuert werden kann, die sich an unterschiedlichen Fenstern der Wohnung oder des Raums befinden. Ferner ist es möglich, mit Hilfe eines oder mehrerer Glasbruchsensoren 3 mehr als einen Rollladen, beispielsweise mehrere oder sämtliche Rollläden, eines Gebäudes oder einer Wohneinheit anzusteuern, um sie im Glasbruchfall automatisch zu öffnen.
  • Das erfindungsgemäße Konzept ist nicht auf Rollladenantriebe beschränkt, bei dem der Rollladengurt über eine Friktionsmitnahme angetrieben wird. 3 zeigt eine Anordnung unter Verwendung eines Rollladengurtes 11, der auf eine Gurtscheibe 29 aufgewickelt wird. Die Gurtscheibe 29 sitzt auf einer Ausgangswelle 31 eines Getriebemotors 32. Der Getriebemotor 32 wird in der gleichen Weise wie der Motor 16 aus einer zentralen Steuereinheit 19 angesteuert. Der Getriebemotor 32 wird über eine Sicherheitskleinspan nung zwischen 12 und 48 Volt betrieben.
  • 4 zeigt die Ausführung des Rollladens 1 mit einer rohrförmigen Wickelwelle 5, an der mit einer Kante der Rollladenpanzer 4 befestigt ist. Im Inneren der rohrförmigen Wickelwelle 5 befindet sich ein Rohrmotor 33, der an eine Steuereinrichtung 34 angeschlossen ist. Die Steuereinrichtung 34 bekommt ihre Versorgungsspannung über eine Netzleitung 35.
  • An dem Rohrmotor 33 sind ferner Einstellglieder 36 zu erkennen, mit deren Hilfe Endschalter verstellt werden, die die Endlagen des Rollladenpanzers 4 definieren. Die Steuereinrichtung 34 kann vom Prinzip her in der gleichen Weise ausgebildet sein, wie die Steuereinrichtung 19, jedenfalls was die Kommunikation zwischen der Steuereinrichtung 34 und einem oder mehreren Glasbruchsensoren 3 anbelangt.
  • Eine Sicherheitseinrichtung setzt sich aus einem Rollladen und einem Glasbruchsensor zusammen. Zwischen dem Glasbruchsensor und dem Rollladen besteht eine Kommunikationsverbindung. Sobald der Glasbruchsensor das Vorhandensein eines Glasbruches erfasst, wird über die Kommunikationsverbindung ein entsprechendes Signal an den Rollladen übermittelt. Der Rollladen wird daraufhin geschlossen.

Claims (19)

  1. Sicherheitssystem mit einem Rolladenpanzer (4), der auf eine Rollladenwelle (5) aufwickelbar ist, mit einem Antriebsmotor (16, 32, 33) für die Rollladenwelle (5), mit einer Steuereinrichtung (19) für den Antriebsmotor (16, 32, 33), mit einer Empfangseinrichtung (24) für Steuersignale mit einem Glasbruchsensor (3), mit einer Sendeeinrichtung (27), die an den Glasbruchsensor (3) angeschlossen ist und die Steuersignale sendet, die für einen erkannten Glasbruch kennzeichnend sind, wobei das Sicherheitssystem derart arbeitet, dass nach dem Erkennen eines Glasbruchs durch den Glasbruchsensor (3) an die Empfangseinrichtung (24) der Steuereinrichtung (19) ein Steuersignal abgeben wird, das die Steuereinrichtung (19, 34) veranlasst den Antriebsmotor (16, 32, 33) im Sinne eines Abwickelns des Rollladenpanzers (4) von der Rollladenwelle (5) in Gang zu setzen.
  2. Sicherheitssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rolladenpanzer (4) metallische Lamellen (7) aufweist.
  3. Sicherheitssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rolladenwelle (5) rohrförmig ist.
  4. Sicherheitssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor (16, 32, 33) unmittelbar bei der Rolladenwelle (5) angeordnet ist.
  5. Sicherheitssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor (16, 32, 33) als Getriebemotor in der Rolladenwelle (5) untergebracht ist.
  6. Sicherheitssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor (16, 32, 33) mit Netzspannung betrieben wird.
  7. Sicherheitssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Rolladenwelle (5) eine Gurtscheibe (9) drehfest verbunden ist, auf die ein mit einem Ende an der Gurtscheibe (9) befestigter Rolladengurt (11) aufwickelbar ist.
  8. Sicherheitssystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor (16, 32, 33) dazu eingerichtet ist, den Rolladengurt (11) zu bewegen.
  9. Sicherheitssystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor (16, 32, 33) wenigstens eine Friktionsrolle (17) antreibt, die über Reibschluss mit dem Rolladengurt (11) zusammenwirkt.
  10. Sicherheitssystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor (16, 32, 33) mit einer Gurtscheibe (29) getrieblich gekuppelt ist, an der mit einem Ende der Rolladengurt (11) befestigt ist.
  11. Sicherheitssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor (16, 32, 33) ein Motor ist, der mit einer Sicherheitskleinspannung betrieben ist.
  12. Sicherheitssystem nach Anspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Steuereinrichtung (19, 34) eine Uhreinrichtung enthält um die Rolladenwelle (5) zeitgesteuert zu bewegen.
  13. Sicherheitssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfangseinrichtung (24) eine drahtlose Kommunikationsschnittstelle aufweist.
  14. Sicherheitssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfangseinrichtung (24) eine drahtgebundene Kommunikationsschnittstelle aufweist.
  15. Sicherheitssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Glasbruchsensor (3) batteriegespeist ist.
  16. Sicherheitssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Glasbruchsensor (3) zur Stromversorgung zusätzliche Fotozellen aufweist.
  17. Steuereinrichtung (19, 34) für den Antriebsmotor (16, 32, 33) eines Rolladens (1) mit einer Kommunikationsschnittstelle (24) zur Aufnahme eines von einem Glasbruchsensor (3) kommenden Signals.
  18. Antriebseinrichtung (12) für einen Rolladengurt (11) mit einem Antriebsmotor (16, 32, 33) und einer Steuereinrichtung (19) für den Antriebsmotor (16, 32, 33), wobei die Steuereinrichtung (19) eine Kommunikationsschnittstelle (24) aufweist, die zur Entgegennahmen eines von einem Glasbruchsensor (3) kommenden Signals eingerichtet ist.
  19. Glasbruchsensor (3) mit einer Kommunikationsein richtung (27), die dazu vorgesehen ist, ein Glasbruchmeldesignal an eine Steuereinrichtung (19) für einen Rolladen (1) abzugeben.
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