DE102007014250A1 - Brennkraftmaschine mit Motorbremse - Google Patents
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Abstract
Description
- Gebiet der Erfindung
- Brennkraftmaschine nach dem Vier-Takt-Verfahren mit einem Kurbelgehäuse und zumindest einem darin angeordneten Zylinder, in dem ein Arbeitskolben von einer Kurbelwelle geführt ist, mit zumindest einem den Zylinder verschließenden Zylinderkopf, dessen Ein- und Auslasskanäle von zumindest je einem Ein- und Auslassventil beherrscht sind, die durch von einer Nockenwelle angetriebene Übertragungselemente betätigbar sind, und mit einer Bremssteuereinrichtung, mittels der ein Druckaufbau in dem Auslasssystem, insbesondere in den Auslasskanälen, und/oder ein zusätzliches Öffnen zumindest eines Auslassventils erfolgt.
- Hintergrund der Erfindung
- Eine derartige gattungsbildende Brennkraftmaschine ist allgemein bekannt. Bekannt sind weiterhin mehrere Systeme zur Motorbremssteuerung.
- Ein System beinhaltet eine Abgasdrossel, die in dem Abgassystem der Brennkraftmaschine angeordnet ist. Dabei muss der Motor gegen den erhöhten Druck im Abgassystem arbeiten und erbringt somit Bremsleistung.
- Ein anderes System,
DE 39 04 497 C1 , weist eine Dekompressionseinrichtung auf. Bei diesem System wird vor Ende des Kompressionstaktes das Auslassventil geöffnet und somit der entstandene Druck im Verbrennungsraum freigegeben. Dadurch wird die Energie beim darauf folgenden Entspannungstakt nicht mehr an den Motor zurückgegeben und es entsteht eine Bremswirkung. - Es ist weiterhin bekannt,
EP-0 974 740 A2 , eines der Auslassventile während des Bremsvorganges um einen kleinen Betrag geöffnet zu halten, so dass eine laufende Dekompression mit entsprechender Bremswirkung eintritt. - Es hat sich herausgestellt, dass hydraulische Ventilspiel-Ausgleichselemente, in der vorliegenden Patentanmeldung auch „HVA" genannt, nicht bzw. nicht zufrieden stellend in Verbindung mit Bremsvorrichtungen funktionieren, weil z. B. die Gefahr besteht, dass das HVA sich während des Bremsbetriebes ungewollt nachstellt.
- Aufgabe der Erfindung
- Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein hydraulisches Ventilspiel-Ausgleichselement so zu modifizieren, dass es zum Einbau in den Ventiltrieb von Brennkraftmaschinen mit Motorbremseinrichtungen geeignet ist. Dabei soll das HVA so ausgebildet sein, dass es auch in Verbindung mit einer Motorbremssteuerung nicht zum Nachstellen führt. Es soll in der Lage sein, unter allen Bedingungen eine betriebssichere Funktion zu gewährleisten.
- Zusammenfassung der Erfindung
- Die Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, dass in zumindest eines der Übertragungselemente zwischen Nockenwelle und zumindest einem Ein- und/oder Auslassventil ein hydraulisches Ventilspiel-Ausgleichselement eingebaut ist, das zumindest einen Kolben, ein mit dem Kolben zusammenwirkendes Zylindergehäuseteil und ein Rückschlagventil aufweist und dass eine betätigbare Arretiervorrichtung vorgesehen ist, die die Bewegung des Kolbens gegenüber dem Zylindergehäuse und/oder des Zylindergehäuses gegenüber einem mit einem Übertragungselement verbundenen Außengehäuse in einer Bewegungsrichtung begrenzt. Durch diese Ausgestaltung wird erreicht, dass während des Motorbremsbetriebes die HVA-Funktion erhalten bleibt, das HVA aber nicht über die Bewegungsbegrenzung hinaus verstellen kann. Dadurch wird das Aufpumpen des HVA verhindert, obwohl das oder die Auslassventil(e) im Motorbremsbetrieb teilweise geöffnet sind und die Übertragungselemente zumindest teilweise entlastet sind. Während der Arretierbegrenzung kann das HVA unter Belastung absinken und bei Entlastung innerhalb des begrenzten Bereichs verstellen, wobei beim Verlassen des Bremsbetriebes das HVA wieder den maximal möglichen Absinkweg ausgleicht.
- In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die betätigbare Arretiervorrichtung eine Klemmhülse aufweist, die mittels einer Fläche und einer Gegenfläche am Zylindergehäuseteil, an einem mit dem Zylindergehäuse verbundenen Bauteil, an dem Außengehäuse oder an einem Übertragungselement einen Anschlag bildet. Dadurch wird erreicht, dass das Zylindergehäuse bei offen stehendem Auslassventil, also zumindest teilweise Entlastung der Übertragungselemente, sich nicht weiter aufpumpt. Dadurch, dass die Arretiervorrichtung an beliebiger Stelle arretiert werden kann, ist die Stellung des Anschlages variabel und passt sich der Arbeitsstellung des HVA's an. Dem HVA wird daher in der Stellung, in der es sich bei Beginn der Motorbremssteue rung befindet, ein Anschlag zugeordnet und damit die Bewegung in einer Richtung begrenzt.
- Die Klemmhülse umschließt dabei den Zylindergehäuseteil, wobei die Fläche der Klemmhülse Teil eines Flansches und die Gegenfläche Bestandteil eines Absatzes am Zylindergehäuseteil, am Außengehäuse oder an einem Übertragungselement ist oder Bestandteil des mit dem Zylindergehäuseteil verbundenen Bauteils.
- Die Klemmhülse ist in vorteilhafter Weise zwischen dem Zylindergehäuseteil und dem Außengehäuse angeordnet, wobei die Klemmvorrichtung der Arretiervorrichtung mit der Klemmhülse und dem Außengehäuse oder dem Zylindergehäuseteil in Wirkverbindung steht. Dadurch kann die Klemmhülse über die Klemmvorrichtung festgelegt und das Zylindergehäuseteil über den Anschlag begrenzt werden.
- In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Klemmvorrichtung in einer zylindrischen Aussparung des Außengehäuses angeordnet ist und einen Klemmring aufweist, der selbst vorzugsweise eine konische Fläche an der Innen- oder Außenseite aufweist. Diese vorzugsweise konische Fläche steht direkt oder unter Zwischenschaltung von Wälzkörpern mit einer konischen oder zylindrischen Wandfläche eines der benachbarten Teile in Wirkverbindung. Dabei kann die Außen- oder Innenfläche der Klemmhülse die konische Wandfläche sein.
- Der Klemmring ist in einer Bewegungsrichtung durch die Kraft einer Rückstellfeder belastet und in der Gegenrichtung mittels Hydraulikdruckflüssigkeit belastbar. Durch die Wandflächen der Klemmhülse und des Außengehäuses sowie des Klemmringes oder eines getrennten Steuerkolbens wird ein Druckraum gebildet, der einen Steueranschluss aufweist. Die Rückstellfeder stützt sich ihrerseits an der Klemmhülse ab.
- Wird keine Hydraulikdruckflüssigkeit auf den Klemmring oder den Steuerkolben geleitet, so drückt die Rückstellfeder den Klemmring aus dem Bereich der konischen Wandfläche, so dass die Klemmhülse frei beweglich ist und das HVA sich frei einstellen kann. Kurz bevor der Bremsbetrieb eingeleitet wird, wird Hydraulikdruckflüssigkeit zu dem Steueranschluss geleitet, so dass diese den Klemmring in Richtung Rückstellfeder bewegt und über die Rückstellfeder die Klemmhülse soweit bewegt, bis der Anschlag zwischen Klemmhülse und Zylindergehäuseteil oder dem mit dem Zylindergehäuse verbundenen Bauteil, z. B. Federring, zur Berührung kommt. Bei weiterer Bewegung des Klemmringes gelangt dieser zu der konischen Wandfläche und verklemmt dort die Klemmhülse mit dem Außengehäuse oder dem Zylindergehäuseteil, so dass kein Aufpumpen des HVA während des Motorbremsbetriebes erfolgt. Durch die Verklemmung der Klemmhülse und der dadurch erfolgten Arretierung in dieser Lage wird auch keine Kraft auf das HVA dahingehend ausgeübt, dass es weiter zusammengedrückt wird und dadurch ungewollt absinkt. Es bedarf natürlich einer sorgfältigen Abstimmung der konischen Wandfläche und ihrer Lage sowie der Kraft und Länge der Rückstellfeder und des Druckes der Hydraulikdruckflüssigkeit, um eine Begrenzung der Ausdehnung des HVA zu erreichen, ohne dass dieses in nennenswertem Umfang zusammengedrückt wird bzw. absinkt.
- In vorteilhafter Weise ist an den Wandflächen der Klemmhülse und/oder des Außengehäuses ein Wulst eingearbeitet, der eine Begrenzung der Bewegung des Klemmringes gegenüber der Kraft der Rückstellfeder bewirkt. In einer anderen Ausgestaltung ist am Zylindergehäuseteil zum gleichen Zweck ein Spannring befestigt. Dadurch wird erreicht, dass die Rückstellfeder bei Absinken des Druckes der Hydraulikflüssigkeit sich nicht so weit ausdehnt, dass eine Begrenzung der Bewegung des Zylindergehäuseteils und damit eine Begrenzung der Steuerbewegung des HVA eintritt. Weiter wird erreicht, dass der Klemmring nicht den Steueranschluss verdeckt und dadurch die Funktionssicherheit im Bremsbetrieb gefährden kann.
- Das Außengehäuse kann als getrenntes Bauteil ausgeführt sein und an geeigneter Stelle eines der Übertragungselemente eingebaut sein. Es kann aber auch Bestandteil eines der Übertragungselemente sein.
- Kurze Beschreibung der Zeichnungen
- Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird auf die Zeichnungen verwiesen, in denen Ausführungsbeispiele der Erfindung vereinfacht dargestellt ist. Es zeigen:
-
1 : einen Schnitt durch ein hydraulisches Ventilspiel-Ausgleichselement mit Arretiervorrichtung in frei beweglicher Stellung, -
2 : einen Schnitt durch das HVA gemäß1 in Arretierstellung, -
3 : einen Schnitt durch ein hydraulisches Ventilspiel-Ausgleichselement mit Arretiervorrichtung in modifizierter Ausgestaltung, -
4 : einen Schnitt durch ein hydraulisches Ventilspiel-Ausgleichselement mit Arretiervorrichtung ähnlich3 , bei der eine Zusatzfeder eingebaut ist, -
5 : einen Schnitt durch ein hydraulisches Ventilspiel-Ausgleichselement mit Arretiervorrichtung ähnlich3 , bei der die Arretiervorrichtung modifiziert ist und -
6 : einen Schnitt durch ein hydraulisches Ventilspiel-Ausgleichselement mit Arretiervorrichtung, bei der ein mit dem Zylindergehäuseteil verbundenes Bauteil als Anschlag dient. - Detaillierte Beschreibung der Zeichnungen
- In
1 bis6 sind, soweit im Einzelnen dargestellt, mit1 ein Außengehäuse bezeichnet, das in einem Kipphebel, in einem Schlepp-/Schwinghebel, einem Stößel, einer Brücke zwischen zwei Ventilen oder in einem anderen Übertragungselement zwischen Nockenwelle und Ein- und/oder Auslassventil eingebaut sein kann. Das Außengehäuse1 kann aber auch Bestandteil eines dieser Bauteile bzw. einstückig mit einem dieser Bauteile ausgebildet sein. Das Außengehäuse1 weist eine innere Öffnung auf, in der ein Zylindergehäuseteil2 eingebaut ist, das topfartig verschlossen ist. In dem Zylindergehäuseteil2 ist ein Kolben3 geführt, der mit dem Zylindergehäuseteil2 einen Ölhochdruckraum bildet, an den eine zentrale Bohrung im Kolben angeschlossen ist, die mittels eines mit4 bezeichneten Rückschlagventils verschließbar ist. In dem Ölhochdruckraum oder einer Erweiterung desselben ist eine mit16 bezeichnete Rückstellfeder eingebaut, die auf den Kolben3 und den Zylindergehäuseteil2 eine Druckkraft ausübt. In einer zylindrischen Ausnehmung des Außengehäuses1 ist eine Klemmvorrichtung6 mit einer Klemmhülse5 eingebaut. Die Klemmvorrichtung6 weist eine Rückstellfeder7 auf, die sich an einer Fläche der Klemmhülse5 abstützt. In dem Ausführungsbeispiel gemäß5 ist die Rückstellfeder7 als Tellerfeder ausgebildet. - Die Rückstellfeder
7 steht weiterhin mit einem Klemmring8 in Wirkverbindung, der mit den Wandungen der Klemmhülse5 und des Außengehäuses1 (1 und2 ) einen Druckraum9 bildet, der mit einem Steueranschluss10 versehen ist, über den Hydraulikdruckflüssigkeit in den Druckraum geleitet werden kann. In den Ausführungsbeispielen gemäß den3 bis6 ist ein mit17 be zeichneter Steuerkolben eingebaut, der im Querschnitt gesehen etwa U-förmig ausgebildet ist, an den Wänden des Zylindergehäuseteils2 und des Außengehäuseteils1 gleitend geführt ist, mit diesen den Druckraum9 bildet und die Druckkraft auf den Klemmring8 überträgt. Die Außenfläche der Klemmhülse5 weist im Bereich der Rückstellfeder7 eine konische Fläche auf, so dass bei Druckbeaufschlagung des Druckraumes9 , die größer ist als die Kraft der Rückstellfeder, eine Verklemmung des Klemmringes8 an der Klemmhülse erfolgt. Dies trifft auch für das Ausführungsbeispiel gemäß3 mit der Modifikation zu, dass die Innenfläche der Klemmhülse5 die konische Fläche aufweist. In den Ausführungsbeispielen gemäß der4 und5 sind zwischen dem Klemmring8 und der Innenfläche der Klemmhülse5 Wälzkörper19 eingebaut, die eine entsprechende Verklemmung der Klemmhülse5 mit der Außenfläche des Zylindergehäuseteils2 bewirken, wobei in6 der Klemmring8 mit der Außenfläche der Klemmhülse5 über Wälzkörper19 in Verbindung steht und die Verklemmung mit dem Außengehäuse1 erfolgt. - Die Klemmhülse
5 erstreckt sich gemäß den1 und2 zwischen einer Innenbohrung des Außengehäuses1 und dem Zylindergehäuseteil2 und weist außerhalb des Außengehäuses1 einen Flansch11 auf, der einem Absatz12 des Zylindergehäuseteils2 zugeordnet ist. Im Ausführungsbeispiel gemäß den3 bis6 weist die Klemmhülse5 Anschlagflächen auf, die mit einem am Zylindergehäuseteil2 befestigten Bauteil, Federring18 , oder dem Außengehäuse1 einen Anschlag bilden. Wird nämlich das hydraulische Ventilspiel-Ausgleichselement in seine Arretierstellung gebracht, so bewegt sich nach Druckaufbau im Druckraum9 sowohl der Klemmring8 als auch die Klemmhülse5 über die Rückstellfeder7 bis der Flansch11 am Absatz12 des Zylindergehäuseteils2 oder die Fläche der Klemmhülse5 an dem mit dem Zylindergehäuseteil2 verbundenen Federring18 oder an der Gegenfläche des Außengehäuses1 anliegt. Ein Zusammendrücken bzw. Absinken des HVA's erfolgt nicht, da dieses Absinken das Rückschlagventil4 , das Öl im Ölhochdruckraum und die Rückstellfeder16 im Ölhochdruckraum entgegenwirken. Danach bewegt sich der Klemmring8 weiter bis er an der konischen Außen- oder Innenfläche der Klemmhülse5 gemäß dem Wirkprinzip eines Freilaufs in seine Klemmstellung gelangt und durch leichtes Aufweiten oder Zusammendrücken des Klemmringes8 eine Arretierung der Klemmhülse5 am Außengehäuse1 oder dem Zylindergehäuseteil2 erfolgt. Der Klemmring8 kann zur leichteren radialen Beweglichkeit auch nach Art eines Kolbenringes geschlitzt sein. - Das jeweils nicht mit der Arretierung in Wirkverbindung stehende Zylindergehäuseteil
2 oder Außengehäuse1 ist von der Klemmung unberührt, so dass sich das HVA nach wie vor innerhalb der Anschlaggrenze frei einstellen kann. - An der Außenwand der Klemmhülse
5 ist ein Wulst angeformt, der die Bewegung des Klemmringes8 aufgrund der Kraft der Rückstellfeder7 begrenzt und ein Verdecken des Steueranschlusses10 verhindert. Das Außengehäuse1 ist mit einer Abstützscheibe14 versehen, an der sich der Kolben3 abstützen kann. In der Abstützscheibe14 befindet sich eine Anschlussöffnung15 , durch die dem HVA Hydraulikflüssigkeit, insbesondere Öl der Brennkraftmaschine, zugeführt wird. - In den Ausführungsbeispielen gemäß der
1 ,2 und6 erfolgt die Steuerung der Klemmvorrichtung6 über den Steueranschluss10 , dem unabhängig von der Zufuhr von Hydraulikflüssigkeit zum HVA getrennt Hydraulikdruckflüssigkeit zugeführt werden kann. Es handelt sich dabei um eine so genannte 2-flutige Ausführung. - In den Ausführungsbeispielen gemäß der
3 bis5 erfolgt die Steuerung der Klemmvorrichtung6 über die Anschlussöffnung für die Hydraulikdruckflüssigkeit für das HVA, wobei eine Veränderung des Druckes die Klemmvorrichtung betätigt. Bei dieser so genannten 1-flutigen Ausführung ist eine sorgfältige Abstimmung der Kräfte in der Klemmvorrichtung, der Rückstellfeder usw. erforderlich. Zu diesem Zweck kann auch, wie in4 dargestellt, eine Zusatzfeder20 zwischen dem Steuerkolben17 und der Abstützscheibe14 eingebaut sein. -
- 1
- Außengehäuse
- 2
- Zylindergehäuseteil
- 3
- Kolben
- 4
- Rückschlagventil
- 5
- Klemmhülse
- 6
- Klemmvorrichtung
- 7
- Rückstellfeder
- 8
- Klemmring
- 9
- Druckraum
- 10
- Steueranschluss
- 11
- Flansch
- 12
- Absatz
- 13
- Wulst
- 14
- Abstützscheibe
- 15
- Anschlussöffnung
- 16
- Rückstellfeder
- 17
- Steuerkolben
- 18
- Federring
- 19
- Wälzkörper
- 20
- Spannring
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
-
- - DE 3904497 C1 [0004]
- - EP 0974740 A2 [0005]
Claims (16)
- Brennkraftmaschine nach dem Vier-Takt-Verfahren mit einem Kurbelgehäuse und zumindest einem darin angeordneten Zylinder, in dem ein Arbeitskolben von einer Kurbelwelle geführt ist, mit zumindest einem den Zylinder verschließenden Zylinderkopf, dessen Ein- und Auslasskanäle von zumindest je einem mit einer Schließfeder belasteten Ein- und Auslassventil beherrscht sind, die durch von einer Nockenwelle angetriebene Übertragungselemente betätigbar sind, und mit einer Bremssteuereinrichtung, mittels der ein Druckaufbau in dem Auslasssystem, insbesondere in den Auslasskanälen, und/oder ein zusätzliches Öffnen zumindest eines Auslassventils erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass in zumindest einem Übertragungselement zwischen Nockenwelle und zumindest einem Ein- und/oder Auslassventil ein hydraulisches Ventilspiel-Ausgleichselement eingebaut ist, das zumindest einen Kolben (
3 ), ein mit dem Kolben (3 ) zusammenwirkendes Zylindergehäuseteil (2 ), eine dazwischen eingebaute Rückstellfeder (16 ) und ein Rückschlagventil (4 ) aufweist, und dass eine betätigbare Arretiervorrichtung vorgesehen ist, die die Bewegung des Kolbens (3 ) gegenüber dem Zylindergehäuseteil (2 ) und/oder des Zylindergehäuseteils (2 ) gegenüber einem mit einem der Übertragungselemente verbundenen Außengehäuse (1 ) oder einem Übertragungselement zumindest in einer Bewegungsrichtung begrenzt. - Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die betätigbare Arretiervorrichtung einen Anschlag aufweist, der die Nachstellbewegung des HVA's begrenzt.
- Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung der Arretiervorrichtung mittels Hydraulikdruckflüssigkeit erfolgt.
- Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die betätigbare Arretiervorrichtung eine Klemmhülse (
5 ) aufweist, die mittels einer Fläche und einer Gegenfläche am Zylindergehäuseteil (2 ), an einem mit dem Zylindergehäuseteil (2 ) verbundenen Bauteil, insbesondere Federring (18 ), an dem Außengehäuse (1 ) oder an einem Übertragungselement einen Anschlag bildet. - Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmhülse (
5 ) den Zylindergehäuseteil (2 ) umschließt, dass die Fläche der Klemmhülse (5 ) Teil eines Flansches (11 ) und die Gegenfläche Bestandteil eines Absatzes (12 ) am Zylindergehäuseteil (2 ), am Außengehäuse (1 ) oder an einem Übertragungselement ist oder Bestandteil des mit dem Zylindergehäuseteil (2 ) verbundenen Bauteils. - Brennkraftmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmhülse (
5 ) zwischen Zylindergehäuseteil (2 ) und Außengehäuse (1 ) angeordnet ist und eine Klemmvorrichtung (6 ) der Arretiervorrichtung mit der Klemmhülse (5 ) und dem Außengehäuse (1 ) oder dem Zylindergehäuseteil (2 ) in Wirkverbindung steht. - Brennkraftmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung (
6 ) in einer Ausnehmung des Außengehäuses (1 ) angeordnet ist und einen Klemmring (8 ) aufweist, der eine konische oder zylindrische Innen- oder Außenfläche aufweist, die mit einer konischen oder zylindrischen Wandfläche eines der benachbarten Teile direkt oder unter Zwischenschaltung von Wälzkörpern (19 ) in Wirkverbindung steht. - Brennkraftmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Außen- oder Innenfläche der Klemmhülse (
5 ) eine konische oder zylindrische Wandfläche bildet. - Brennkraftmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmring (
8 ) in einer Bewegungsrichtung mittels der Kraft einer Rückstellfeder (7 ) belastet und in der Gegenrichtung mittels Hydraulikdruckflüssigkeit belastbar ist. - Brennkraftmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstellfeder (
7 ) sich an der Klemmhülse (5 ) abstützt und dass der Klemmring (8 ) mit der Wandfläche der Klemmhülse (5 ) und dem Außengehäuse (1 ) einen Druckraum (9 ) bildet, an dem ein Steueranschluss (10 ) für die Hydraulikdruckflüssigkeit vorgesehen ist. - Brennkraftmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmring (
8 ) mittels eines Kolbens (17 ), der in der zylindrischen Ausnehmung des Außengehäuses (1 ) angeordnet ist, von Hydraulikdruckflüssigkeit belastbar ist. - Brennkraftmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an den Wandflächen der Klemmhülse (
5 ) und/oder des Außengehäuses (1 ) eine Wulst (13 ) zur Begrenzung der Bewegung des Klemmringes (8 ) gegen die Kraft der Rückstellfeder (7 ) vorgesehen ist. - Brennkraftmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Wandfläche des Zylindergehäuseteils (
2 ) ein Spannring (20 ) festgelegt ist, der die Bewegung des Klemmringes (8 ) oder des Kolbens (17 ) begrenzt. - Brennkraftmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Betätigung der Klemmvorrichtung (
6 ) ein Steueranschluss (10 ) für Hydraulikdruckflüssigkeit vorgesehen ist, der unabhängig von dem Zufluss von Hydraulikflüssigkeit zum HVA steuerbar ist (2-flutige Ausführung). - Brennkraftmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung (
6 ) durch Veränderung des Druckes am Zufluss von Hydraulikflüssigkeit zum HVA steuerbar ist (1-flutige Ausführung). - Brennkraftmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Außengehäuse (
1 ) Bestandteil eines der Übertragungselemente ist.
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|---|---|---|---|
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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