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Die
Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Waschen von schmalen, textilen
Bändern in einem Waschbecken, wobei das Band zunächst
mittels einer Tänzereinrichtung dem Waschbecken zugeführt wird
und nach Durchsetzen des Waschbeckens einem Quetschspalt, gebildet
von zwei Walzen eines motorisch angetriebenen Walzen-Foulards zugeführt wird,
wobei weiter das Band schraubenlinienförmig durch das Waschbecken
geführt ist und das Band das Waschbecken mehrfach durchsetzt
unter mehrfacher Durchsetzung desselben Walzen-Foulards.
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Eine
derartige Vorrichtung ist aus der
DE 19523621 C2 bekannt. Bei dieser Vorrichtung
wird das Band je Passage einmal abgequetscht. Eine Passage ist ein
Durchlauf des Bandes durch die Vorrichtung, wonach theoretisch das
Band die Vorrichtung verlassen kann. Durch die schraubenlinienförmige
Führung des Bandes (durch das Waschbecken) wird eine Passage öfter
hintereinander wiederholt, bevor das Band endgültig die
Vorrichtung verlässt.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße
Vorrichtung zum Waschen von schmalen, textilen Bändern
effizienter zu gestalten.
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Diese
Aufgabe ist zunächst und im wesentlichen bei einer Vorrichtung
mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst, wobei darauf
abgestellt ist, dass der Walzen-Foulard unter Bildung von mindestens
zwei Quetschspalten aus drei oder mehr entsprechend aneinander liegender
Walzen gebildet ist und jedenfalls eine Walze zur Bildung von zwei Quetschspalten
herangezogen ist, wobei das Band in einem Umlauf durch zumindest
zwei Quetschspalten wechselt.
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Zwar
erfordert dies einen gewissen vorrichtungsmäßigen
Mehraufwand, jedoch bedeutet dies gleichzeitig eine weitere Verbesserung
der Echtheiten bzw. kann je nach Anforderung, das heißt
nach Bandart, Bandmaterial, Farbtiefe etc., eine kleinere Waschbeckeneinheit
gewählt werden.
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Das
Band wird zwischen zwei Spaltdurchsetzungen, aufgrund von Umlenkrollen,
auf der gewünschten Spannung gehalten. Hierbei übt
jede Spaltdurchsetzung, denn mindestens eine der Walzen ist angetrieben,
einen eigenständigen Transport aus.
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Der
Walzen-Foulard weist mehrere Quetschspalte und damit mindestens
drei Walzen auf und das Band durchsetzt die mehreren Quetschspalte
mehrfach, ohne das Waschbecken zu verlassen. Bei einem Walzen-Foulard
aus drei Walzen entstehen zwischen den Walzen zwei Quetschspalte.
Somit bildet die mittig angeordnete Walze jeweils mit einer seitlich angeordneten
Walze einen Quetschspalt. Mit drei Walzen kann teilweise ein bis
zu zehnfaches Abquetschen des Bandes erreicht werden.
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Im
Weiteren sind Merkmale beschrieben, die bevorzugt in Kombination
mit den Merkmalen des Anspruches 1 Bedeutung haben, aber grundsätzlich auch
mit nur einigen Merkmalen des Anspruches 1 oder allein Bedeutung
haben können.
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So
ist insbesondere auch vorgesehen, dass das Band die mehreren Quetschspalte
jeweils mehrfach durchsetzt, ohne das Waschbecken zu verlassen und
dass mehrere Umlenkrollen vorgesehen sind. Die Umlenkrollen sind
bevorzugt unterhalb des Wasserspiegels in dem Waschbecken angeordnet. Die
damit im Wasser stattfindende Walkeinwirkung auf das Band im Zuge
des Umlenken unterstützt vorteilhaft den Waschprozess.
Die Walzen können hinsichtlich ihrer Drehachsen vertikal übereinander
oder horizontal nebeneinander oder einen spitzen Winkel mit einer
Horizontalen oder einer Vertikalen einschließend angeordnet
sein. Des Weiteren können die Walzen derart angeordnet
sein, dass senkrecht zu den Drehachsen der Walzen verlaufende Verbindungslinien
bei einer Projektion in eine gemeinsame Ebene sich schneidende Geraden
bilden. In der zuletzt genannten Anordnung weisen die Verbindungslinien
der Walzen eine triangelförmige Anordnung zueinander auf,
das heißt, dass jeweils die Drehachse einer Walze einer
Spitze eines Dreiecks zugeordnet ist.
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Weiter
können auch mehr als drei, insbesondere vier oder fünf,
Walzen vorgesehen sein. Dabei sind die Walzen bevorzugt horizontal
nebeneinander angeordnet. Durch vier oder fünf Walzen wird
erreicht, dass das Band noch öfter als zuvor erwähnt zugeordnet
zu demselben Waschbecken in unterschiedlichen Quetschspalten abgequetscht
werden kann. Bei vier Walzen ergeben sich entsprechend in Nebeneinanderanordnung
drei Quetschspalte und bei fünf Walzen entsprechend vier
Quetschspalte. Die einzelnen Quetschspalten können wiederum,
wie grundsätzlich schon bei den vorbeschriebenen Ausführungsformen,
mehrfach von dem Band durchlaufen werden.
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Die
Versetzung innerhalb der Schraubenlinie wird durch eine Verlegeeinheit
erreicht. Jeder Windung der Schraubenlinie ist jeweils eine Verlegeeinheit
zugeordnet. Durch die Verlegeeinheit ist es möglich, das
Band in gestreckter Weise schraubenlinienförmig mehrfach
durch das Waschbecken zu führen. Es versteht sich, dass
sich keine klassische Schraubenlinie ergibt, sondern nur in dem
Strang eine Versetzung, in welchem die Verlegeeinheit tatsächlich wirkt.
Die Verlegeeinheit selbst ist bevorzugt eine längliche
Walze, die derart an der Vorrichtung angeordnet ist, dass das Band
durch die Verlegeeinheit gezwungen ist, die Schraublinienbahn zu
durchlaufen. Des Weiteren ist die Verlegeeinheit bevorzugt so angeordnet,
dass, bevor das Band ein- und denselben Quetschspalt erneut durchläuft,
dieses von der Verlegeeinheit versetzt wird. Somit kann der gegebene
Quetschspalt im Hinblick auf eine Nebeneinanderanordnung der durchsetzenden
Bandabschnitte günstig ausgenutzt werden. Eine Übereinanderlage ist
verhindert.
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Des
Weiteren ist vorgesehen, dass mehrere Vorrichtungen, in einer der
Ausführungsformen wie hier beschrieben, hintereinander
angeordnet sind, wobei dann entsprechend jeder Vorrichtung je ein Waschbecken
zugeordnet ist. Bevorzugt wird das Band nach dem letzten Waschbecken
einer Trockeneinrichtung zugeführt.
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Nachstehend
ist die Erfindung des Weiteren anhand der beigefügten Zeichnung,
welche lediglich Ausführungsbeispiele darstellt, näher
erläutert. Es zeigt:
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1 eine
schematische Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels,
wobei die Walzen vertikal übereinander angeordnet sind;
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2 eine
schematisch-perspektivische Ansicht des ersten Ausführungsbeispiels
von der Vorderansicht;
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3 eine
schematisch-perspektivische Ansicht des ersten Ausführungsbeispiels
von der Rückansicht;
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4 eine
Vorderansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels, wobei
die Walzen diagonal angeordnet sind;
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5 ein
drittes Ausführungsbeispiel, wobei die Walzen triangelförmig
zueinander angeordnet sind;
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6 ein
viertes Ausführungsbeispiel, wobei die Walzen horizontal
nebeneinander angeordnet sind und
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7 ein
fünftes Ausführungsbeispiel, wobei fünf
Walzen horizontal nebeneinander angeordnet sind.
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In
Bezug zu den 1 bis 3 ist ein
erstes Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung 1 zum
Waschen von Bändern 2 dargestellt. Die Vorrichtung 1 besteht
im wesentlichen aus einem Gestell 3, einem Waschbecken 4,
einer Tänzereinheit 5 und dem Walzen-Foulard 6.
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Das
Gestell 3 nimmt die zuvor genannten Elemente auf. Der Walzen-Foulard 6 besteht
aus drei vertikal übereinander angeordneten Walzen 7, 7', 7''. Durch
die horizontale Anordnung der Walzen 7, 7', 7'' entsteht
eine raumsparende Ausgestaltung einer Vorrichtung 1 im
Hinblick auf die Breitenerstreckung. Die drei Walzen 7, 7', 7'' sind
bevorzugt pneumatisch gegeneinander angepresst. Des Weiteren ist
es auch möglich, die Walzen 7, 7', 7'' hydraulisch,
mechanisch oder mittels einer Feder gegeneinander zu pressen. Mindestens
eine der drei Walzen 7, 7', 7'' wird
von einem nicht dargestellten Motor angetrieben. In diesem Ausführungsbeispiel
wird bevorzugt die Walze 7'' von dem Motor angetrieben.
In diesem Fall kann der Motor in unmittelbarer Nähe zu
dem Walzen-Foulard 6 an dem Gestell 3 befestigt
werden. Die nicht von dem Motor angetriebenen Walzen 7,7' werden
durch das Anpressen der Walzen 7, 7', 7'' von
der motorisch angetriebenen Walze 7'' mit angetrieben.
Die Pfeile in der Zeichnung zeigen die jeweilige Drehrichtung der
einzelnen Walze 7, 7', 7'' an. Die Walzen 7 und 7 bilden
zwischen sich einen ersten Quetschspalt Q1 und
die Walzen 7' und 7'' bilden einen zweiten Quetschspalt
Q2 zwischen sich aus. Die Quetschspalte
Q1, Q2 sind in vertikaler Überdeckung zu
dem Waschbecken 4 angeordnet, dennoch können die
Walzen 7, 7', 7'' mit ihrem Umfang über
das Waschbecken 4 hinaus ragen.
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Unterhalb
der Walze 7'' ist ein Auffangbehälter 8 angeordnet.
Der Auffangbehälter 8 weist an seiner Unterseite
einen Ablauf 9 auf. Der Ablauf 9 weist in Richtung
des Waschbeckens 4. Somit kann von dem Auffangbehälter 8 aufgefangenes
Wasser, welches von dem Walzen-Foulard 6 abgequetscht worden
ist, über den Ablauf 9 dem Waschbecken 4 wieder
zugeführt oder auch abgeführt werden. Auch das Waschbecken 4 ist
unterhalb des Walzen-Foulards 6 angeordnet. Das Waschbecken 4 weist
an seiner Unterseite einen Ablauf auf, mittels welchem das Wasser
aus dem Waschbecken 4 abgelassen werden kann. Die Tänzereinrichtung 5 ist
oberhalb des Walzen-Foulards 6 angeordnet.
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Das
Band 2 wird über mehrere Umlenkrollen, welche
nachfolgend weiter erläutert werden, durch den Walzen-Foulard 6 und
das Waschbecken 4 gelenkt. Durch den motorisch angetriebenen
Walzen-Foulard 6 wird das Band 2 von einer vorgeschalteten
Vorrichtung beispielsweise einer Färbe-, Dämpfer-Vorrichtung
oder dergleichen in die Vorrichtung 1 gezogen. Dabei läuft
das Band 2 entgegen dem Uhrzeigersinn um eine erste Umlenkrolle 10 in
Richtung einer nächsten Umlenkrolle 11 der Tänzereinrichtung 5.
Das Band 2 umläuft die Umlenkrolle 11 im
Uhrzeigersinn. Nun wird das Band 2 von dem motorisch angetriebenen
Walzen-Foulard 6 durch den ersten Quetschspalt Q1 zwischen den Walzen 7, 7' gezogen. Das
Band 2 läuft ausgehend von dem Quetschspalt Q1 um eine Umlenkrolle 12 in das
Waschbecken 4 und umläuft im Uhrzeigersinn eine
in dem Waschbecken 4 angeordnete Umlenkrolle 13 in
Richtung des Walzen-Foulards 6. Jetzt wird das Band 2 durch
den zweiten Quetschspalt Q2 zwischen den
Walzen 7' und 7'' erneut in Richtung des Waschbeckens 4 um eine
weitere in dem Waschbecken 4 angeordnete Umlenkrolle 14 geführt.
Anschließend läuft das Band 2 über
eine Verlegeeinheit 15, damit das Band 2 versetzt
wird und nicht in Übereinanderlage den ersten Quetschspalt
Q1 durchläuft. Nach der Verlegeeinheit 15 läuft
das Band 2 um eine Umlenkrolle 16 erneut in den
Quetschspalt Q1 hinein. Jetzt kann das Band 2 erneut
um die Unklenkrolle 12 wieder in das Waschbecken 4 eintauchen.
Der zuvor beschriebene Verlauf des Bandes 2 entspricht
einer Passage. Nun kann das Band 2 erneut eine derartige
Passage durchlaufen oder um eine Umlenkrolle 17 geführt werden
und die Vorrichtung 1 verlassen. In den 2 und 3 sind
beispielsweise einige Durchlaufe des Bandes 2 dargestellt,
bis das Band 2 schließlich die Vorrichtung 1 verlässt.
Ebenfalls zeigen in den Figuren die Pfeile die Verlaufsrichtung
des Bandes 2 an. Wie gut aus 3 zu erkennen
ist, wird jede Windung der Schraubenlinie durch eine einzelne Verlegeeinheit 15 eingeleitet.
Das Band 2 kommt abgequetscht aus der Vorrichtung 1 heraus.
Bei einem Durchlauf einer Passage wird das Band 2 zweimal abgequetscht.
Bei zwei Durchlaufen wird das Band 2 also bereits schon
viermal abgequetscht. Je nach Breite des Bandes 2 können
unterschiedlich viele Passagen in einer Vorrichtung 1 erzeugt
werden. Je mehr Passagen das Band 2 durchläuft,
desto öfter wird das Band 2 abgequetscht. Zur
Verdeutlichung ist in den 2 und 3 eine
komplette Passage, also ein Durchlauf, mit einer Schraffur gekennzeichnet.
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Anhand
der 4 wird ein zweites Ausführungsbeispiel
einer Vorrichtung 1 beschrieben. Gleiche Elemente werden
mit den zuvor verwendeten Bezugszeichen weiterhin gekennzeichnet.
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In
diesem Ausführungsbeispiel sind die drei Walzen 7, 7', 7'' des
Walzen-Foulards 6 diagonal, unter einem Winkel von 45° zu
einer Horizontalen angeordnet. Dabei weist der Scheitelpunkt in
die Richtung, in welcher das Band 2 die Vorrichtung 1 verlasst.
Es kann beispielsweise unterhalb der Walzen 7', 7'', 7''' jeweils
ein Auffangbehälter vorgesehen sein, welcher dann das abgequetschte
Wasser wieder dem Waschbecken 4 zuführt oder direkt
abgeführt wird. Auch hier sind die Quetschspalte Q1, Q2 in vertikaler Überdeckung
zu dem Waschbecken 4 angeordnet.
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Das
Band 2 läuft wie zuvor schon beschrieben um die
Umlenkrolle 10 und die Umlenkrolle 11 der Tänzereinrichtung 5 herum.
Anschließend umläuft das Band 2 die Umlenkrolle 12 und
wird in Richtung des Waschbeckens 4 umgelenkt. Bevor das Band 2 in
das Waschbecken 4 geführt wird, wird das Band 2 über
die Verlegeeinheit 15 geführt. Nach der Verlegeeinheit 15 wird
das Band 2 um die Umlenkrolle 13 durch das Waschbecken 4 geführt
und anschließend um die Walze 7 erneut in Richtung
des Waschbeckens 4 umgelenkt. Zuvor durchläuft
jedoch das Band 2 den ersten Quetschspalt Q1 zwischen
den Walzen 7 und 7'. Nach dem ersten Abquetschen
des Bandes 2 wird dieses um die Umlenkrolle 14 erneut durch
das Waschbecken 4 geführt. Nachdem das Band 2 das
Waschbecken 4 durchlaufen hat, wird dieses durch den zweiten
Quetschspalt Q2 zwischen den Walzen 7' und 7'' im
Uhrzeigersinn geleitet. Ausgehend von dem zweiten Quetschspalt Q2 kann das Band über die Umlenkrolle 12 die
Vorrichtung 1 verlassen oder das Band 2 wird mittels
der Umlenkrolle 12 erneut der Verlegeeinheit 15 und
somit anschließend dem Waschbecken 4 zugeführt.
Die zuvor beschriebene Passage wird wiederholt. Bevor das Band 2 die
Vorrichtung 1 verlässt, wird dieses durch den
Quetschspalt Q2 abgequetscht.
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Die
Verlegeeinheit 15 ist in diesem Ausführungsbeispiel
an einer anderen Stelle angeordnet als in dem ersten Ausführungsbeispiel.
Die Position ist immer so gewählt, dass es zu keinen Überlappungen des
Bandes 2 innerhalb der Vorrichtung 1 kommt und das
Band 2 mehrere Passagen hintereinander durchlaufen kann.
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In
der 5 wird ein drittes Ausführungsbeispiel
einer Vorrichtung 1 dargestellt. Auch hier werden die zuvor
verwendeten Bezugszeichen weiterhin verwendet. Hier sind die Walzen 7, 7', 7'' des
Walzen-Foulards triangelförmig angeordnet. Dabei weist die
Walze 7' von dem Waschbecken 4 weg.
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Auch
hier wird das Band 2 wie zuvor beschrieben zunächst
um die Umlenkrollen 10 und 11 herumgeführt.
Nach der Umlenkrolle 11 umläuft das Band 2 entgegen
des Uhrzeigersinns die Umlenkrolle 16 und überläuft
anschließend die Verlegeeinheit 15 derart, dass
das Band 2 in Richtung des Waschbeckens 4 geführt
wird. Nun wird das Band 2 um die Umlenkrolle 14 durch
das Waschbe cken 4 geführt und anschließend
in Richtung der Walze 7 umgelenkt. Das Band 2 umläuft
die Walze 7 im Uhrzeigersinn und wird so durch den ersten
Quetschspalt Q1, welcher zwischen den Walzen 7 und 7' entsteht,
erneut in Richtung des Waschbeckens 4 gelenkt. Mittels
der Umlenkrolle 13 wird das Band 2 durch das Waschbecken 4 geführt
und in Richtung der Walze 7'' umgelenkt. Das Band 2 wird
nach der Umlenkrolle 13 durch den Quetschspalt Q2, welcher zwischen den beiden Walzen 7' und 7'' gebildet
wird, geführt. Nach dem Quetschspalt Q2 kann
das Band 2 über eine Umlenkrolle 17 die
Vorrichtung 1 verlassen oder das Band wird ausgehend von
dem Quetschspalt Q2 entgegen des Uhrzeigersinns
um die Walze 7' geführt, so dass das Band 2 erneut
die Umlenkrolle 16 im Uhrzeigersinn umlaufen kann. Ausgehend
von der Umlenkrolle 16 durchläuft dann das Band 2 erneut die
zuvor beschriebene Passage. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel
verlässt das Band 2 die Vorrichtung 1 abgequetscht.
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In 6 ist
ein viertes Ausführungsbeispiel dargestellt, wobei die
Walzen 7, 7', 7'' des Walzen-Foulards 6 horizontal
nebeneinander angeordnet sind. Hier werden ebenfalls die zuvor verwendeten
Bezugszeichen weiterhin verwendet. Wie zuvor schon erwähnt,
sind auch bei diesem Ausführungsbeispiel die Quetschspalte
Q1, Q2 in vertikaler Überdeckung
zu dem Waschbecken 4 angeordnet. In diesem Ausführungsbeispiel
kann beispielsweise den Walzen 7, 7', 7'' jeweils
ein Auffangbehälter zugeordnet sein. Somit könnte
auch hier das abgequetschte Wasser dem Waschbecken 4 wieder
zugeführt oder direkt abgeführt werden.
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In
diesem Ausführungsbeispiel umläuft das Band 2 zunächst
die Umlenkrollen 10, 11 und 16 wie zuvor
beschrieben. Nach dem Umlaufen der Umlenkrolle 16 überläuft
das Band 2 die Verlegeeinheit 15 und wird um die
Umlenkrolle 14 durch das Waschbecken 4 geführt.
Ausgehend von der Umlenkrolle 14 wird das Band 2 um
die Walze 7 im Uhrzeigersinn dem ersten Quetschspalt Q1 zugeführt. Ausgehend von dem ersten
Quetschspalt Q1 wird das Band 2 erneut
dem Waschbecken 4 zugeführt. Das Band 2 umläuft
die Umlenkrolle 13 entgegen des Uhrzeigersinns und wird
anschließend in Richtung des Walzen-Foulards 6 gelenkt.
Nach der Umlenkrolle 13 wird das Band 2 durch
den Quetschspalt Q2 der Walzen 7' und 7'' geführt.
Ausgehend von dem Quetschspalt Q2 kann das
Band 2 die Umlenkrolle 17 im Uhrzeigersinn umlaufen
und die Vorrichtung 1 verlassen. Es ist jedoch auch möglich,
dass das Band 2 die Walze 7' entgegen des Uhrzeigersinns
umläuft und erneut um die Umlenkrolle 16 entgegen
des Uhrzeigersinns gelenkt wird. Ausgehend von der Umlenkrolle 16 kann
das Band 2 die zuvor beschriebene Passage erneut durchlaufen.
Auch hier verlässt das Band 2 abgequetscht die
Vorrichtung 1.
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In 7 ist
ein fünftes Ausführungsbeispiel dargestellt, wobei
der Walzen-Foulard 6 aus fünf horizontal nebeneinander
angeordneten Walzen 7 bis 7'''' besteht. Somit
entsteht zwischen der Walze 7, 7' der Quetschspalt
Q1, zwischen 7' und 7'' der Quetschspalt
Q2, zwischen der Walze 7'' und 7''' der Quetschspalt
Q3 und zwischen der Walze 7''' und 7'''' der
Quetschspalt Q4. Auch hier werden zuvor
verwendete Bezugszeichen weiterhin verwendet und bezeichnen gleiche
Teile. Hier kann beispielsweise auch jeder Walze 7–7'''' ein
Auffangbehälter zugeordnet werden, um die abgequetschte
Waschflüssigkeit wieder dem Waschbecken 4 zuzuführen
oder auch direkt abzuführen.
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Wie
zuvor beschrieben umläuft das Band 2 die Umlenkrolle 10 und
die Umlenkrolle 11 der Tänzereinrichtung 5.
Nach der Umlenkrolle 11 umläuft das Band 2 die
Umlenkrolle 17 im Uhrzeigersinn und wird dem Waschbecken 4 zugeführt.
Das Band 2 wird um eine Umlenkrolle 18 durch das
Waschbecken 4 in Richtung der Walze 7 geführt.
Entgegen des Uhrzeigersinns umläuft das Band 2 die
Walze 7 und wird dem ersten Quetschspalt Q1 zugeführt.
Ausgehend von dem Quetschspalt Q1 wird das
Band erneut dem Waschbecken 4 zugeführt und umläuft
eine Umlenkrolle 13 entgegen des Uhrzeigersinns. Die Umlenkrolle 13 lenkt
das Band 2 in Richtung des zweiten Quetschspaltes Q2 zwi schen die Walzen 7' und 7''. Von
dort aus umläuft das Band 2 die Walze 7'' entgegen
des Uhrzeigersinns und durchläuft anschließend den
Quetschspalt Q3. Das Band 2 wird
ausgehend von dem Quetschspalt Q3 in Richtung
des Waschbeckens 4 um die Umlenkrolle 14 geführt.
Von der Umlenkrolle 14 wird das Band 2 über
die Verlegeeinheit 15 dem Quetschspalt Q4 zugeführt,
welcher zwischen den Walzen 7''' und 7'''' gebildet
ist. Das Band 2 umläuft ausgehend von dem Quetschspalt
Q4 die Umlenkrolle 16, welche oberhalb
des Walzen-Foulards 6 angeordnet ist, im Uhrzeigersinn.
Jetzt kann das Band 2 die Vorrichtung 1 verlassen
oder es wird erneut um die Umlenkrolle 17 dem Waschbecken 4 zugeführt.
Ausgehend von der Umlenkrolle 17 kann das Band 2 wieder
die zuvor beschriebene Passage durchlaufen. Ebenfalls wie auch in
den Ausführungsbeispielen zuvor verlässt das Band 2 die
Vorrichtung 1 abgequetscht.
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Die
hier aufgezeigten Bandführungen der einzelnen Ausführungsbeispiele
zeigen lediglich eine mögliche Variante. Das Band 2 kann
auch in einer anderen Weise durch die Vorrichtung 1 geführt
werden. Durch die Art der Führung des Bandes 2 durch
die Vorrichtung 1 kann die Anzahl der Abquetschungen variiert
werden. Auch bei diesen Ausführungsformen werden bevorzugt
die Walzen 7 bis 7'''' gegeneinander gepresst.
Dies ist in allen Figuren nicht näher dargestellt, da die
Figuren nur schematisch den Aufbau der Vorrichtung wiedergeben.
Wie in dem ersten Ausführungsbeispiel beschrieben ist,
wird auch bei den anderen Ausführungsbeispielen mindestens
eine Walze motorisch angetrieben.
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Alle
offenbarten Merkmale sind (für sich) erfindungswesentlich.
In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt
der zugehörigen/beigefügten Prioritätsunterlagen
(Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich mit einbezogen, auch
zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender
Anmeldung mit aufzunehmen.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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