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DE102007002993B4 - Vorrichtung zum Einstellen des Anpressdrucks - Google Patents

Vorrichtung zum Einstellen des Anpressdrucks Download PDF

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DE102007002993B4
DE102007002993B4 DE200710002993 DE102007002993A DE102007002993B4 DE 102007002993 B4 DE102007002993 B4 DE 102007002993B4 DE 200710002993 DE200710002993 DE 200710002993 DE 102007002993 A DE102007002993 A DE 102007002993A DE 102007002993 B4 DE102007002993 B4 DE 102007002993B4
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Abstract

Vorrichtung zum Einstellen des Anpressdrucks einer mit einem mehreren Aktoren (25) aufweisenden Walzenschloss (19) mit zwei Freiheitsgraden (x; y) verstellbar angeordneten ersten Walze (07; 13) gegen mindestens eine gestellfeste Walze (09; 15) und/oder ebenfalls verstellbar angeordnete zweite Walze (08; 14) in einer Rotationsdruckmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Walze (07; 13) mit einer zusätzlichen Führung (11; 17) versehen ist, so dass ein aus der ersten Walze (07; 13) und der mindestens einen zweiten Walze (08; 09; 14; 15) bestehendes System vollständig bestimmt ist, dass die zusätzliche Führung (11; 17) der ersten Walze (07; 13) integraler Bestandteil des automatischen Walzenschlosses (19) ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einstellen des Anpressdrucks gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • In Rotationsdruckmaschinen sind eine Vielzahl von Walzen vorhanden, die gegeneinander angestellt sind. Insbesondere sind Farbwalzen vorgesehen, die der Übertragung von Farbe aus einem Farbspeicher auf Plattenzylinder dienen. Durch die Farbwalzen kann die auf die Plattenzylinder übertragene Farbe dosiert werden, so dass die Farbe als einheitlicher Film vorgebbarer Dicke übertragen wird. Störungen, wie etwa Geschwindigkeitsschwankungen und Drehschwingungen können dadurch ausgeglichen werden.
  • Außerdem können in Rotationsdruckmaschinen auch Feuchtwerkswalzen vorgesehen sein, die ein Feuchtmittel, beispielsweise Wasser, auf das Druckwerk übertragen.
  • Häufig werden Walzenpaare von gegeneinander angestellten Walzen gebildet, bei denen zumindest eine der Walzen eine Mantelfläche aus einem elastischen Material aufweist. Diese Mantelfläche kann abhängig vom Anpressdruck der angestellten Walze zumindest geringfügig verformt werden. Im Ergebnis ergibt sich durch die elastische Verformung der Mantelfläche ein sich geradlinig zwischen den gegeneinander angestellten Walzen erstreckender Kontaktbereich, der als Kontaktstreifen bezeichnet wird. Die Breite des Kontaktstreifens kann durch eine Einstellung des Anpressdrucks zwischen den gegeneinander angestellten Walzen verändert werden, wobei die Breite des Kontaktstreifens einen erheblichen Einfluss auf das Druckergebnis hat. Ist beispielsweise in einem Druckwerk der Kontaktstreifen zu schmal, so wird nicht genug Farbe übertragen, wohingegen in den Fällen, in denen der Kontaktstreifen zu breit ist, die elastische Mantelfläche durch die dabei auftretende Walkarbeit beschädigt werden kann.
  • Durch die WO 02/074542 A2 ist eine Vorrichtung zum Einstellen des Anpressdrucks einer verstellbar gelagerten ersten Walze gegen mindestens eine zweite Walze in einer Rotationsdruckmaschine bekannt. Die Vorrichtung erlaubt neben einer Einstellung des Anpressdrucks auch ein automatisches An- und Abstellen der ersten Walze gegenüber der mindestens einer zweiten Walze. Die Vorrichtung ist in Form eines automatischen Walzenschlosses mit zwei Freiheitsgraden ausgeführt. Jeweils ein automatisches Walzenschloss ist auf jeder Seite der verstellbaren Walze zwischen Maschinengestell und dem jeweiligen Ende der Achse der verstellbaren Walze angeordnet. Das automatische Walzenschloss umfasst einen Aktor, mit dem die erste Walze mit einer einstellbaren Kraft in Richtung der zweiten Walze gedrückt werden kann, sowie eine Arretiereinrichtung mit der die erste Walze nachdem sie mittels des Aktors positioniert worden ist, in einer beliebigen Position relativ zur zweiten Walze arretiert werden kann. Der Aktor ist als eine um einen Halter umlaufende Membran ausgeführt, welche in einem Spalt zwischen Halter und einer diesen umgebenden Hülse vier Druckkammern ausbildet. Durch unabhängige Steuerung des Fülldrucks der vier Druckkammern kann der Halter gegenüber der Hülse innerhalb der durch die Druckkammern gebildeten Ebene beliebig positioniert werden.
  • Durch die WO 2004/103704 A2 ist ein automatisches Walzenschloss mit zwei Freiheitsgraden bekannt, bei dem der Aktor als eine Rollmembran mit eindeutig definierter Verformung bei Beaufschlagung einer ihrer Druckkammern ausgeführt ist.
  • Durch die WO 2005/072965 A1 und der zugehörigen DE 10 2004 004 665 B4 ist ein automatisches Walzenschloss mit zwei Freiheitsgraden bekannt, welches mittels eines Steuergeräts auch in laufender Produktion eine Einstellung des Anpressdrucks einer ersten, verstellbaren Walze gegen mindestens eine zweite, gestellfeste Walze ermöglicht.
  • Die DE 101 13 313 C2 und die DE 38 25 517 C2 beschreiben auf Schwenkhebeln angeordnete Walzenaufnahmen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Einstellen des Anpressdrucks zu schaffen, mit der ein aus der ersten und der mindestens einen zweiten Walze bestehendes, zunächst unterbestimmtes System vollständig bestimmt ist.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
  • Die Erfindung betrifft demnach eine Vorrichtung zum Einstellen des Anpressdrucks einer mit einem automatischen Walzenschloss mit zwei Freiheitsgraden verstellbar an einem Maschinengestell angeordneten ersten Walze gegen mindestens eine gestellfest und/oder mit mindestens einem Freiheitsgrad ebenfalls verstellbar angeordnete zweite Walze in einer Rotationsdruckmaschine, bei der mindestens die verstellbare erste Walze mit einer zusätzlichen Führung versehen ist, so dass ein aus der ersten und der mindestens einen zweiten Walze bestehendes, zunächst unterbestimmtes System durch die zusätzliche Führung vollständig bestimmt ist.
  • Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, dass durch eine zusätzliche Führung der ersten Walze ein Freiheitsgrad aus der Walzenschlossbewegung herausgenommen werden kann, so dass das aus erster und mindestens einer zweiten Walze bestehende System wieder vollständig bestimmt ist.
  • Die zusätzliche Führung kann eine Linearführung oder eine Schwenkführung sein. Die zusätzliche Führung kann direkt am Walzenschloss angebaut sein.
  • Im Falle einer Schwenkführung ist vorzugsweise ein Bolzen als Drehpunkt für die Schwenkbewegung vorgesehen. Der Bolzen ist vorzugsweise als ein Exzenterbolzen ausgeführt. Dadurch kann die Lage des Drehpunkts der Schwenkbewegung der Schwenkführung eingestellt werden.
  • Die Erfindung betrifft ein automatisches Walzenschloss mit zwei Freiheitsgraden, mit einem vorzugsweise als Halter ausgeführten Innenteil zur Aufnahme eines Endes einer Achse einer ersten, gegenüber einer gestellfesten und/oder verstellbar angeordneten zweiten Walze verstellbaren Walze in einer Rotationsdruckmaschine, und einem vorzugsweise als den Halter aufnehmende Hülse ausgeführten Außenteil zur Anordnung an einem Maschinengestell der Rotationsdruckmaschine, sowie einem vorzugsweise als eine um den Halter umlaufende Membran, welche in einem Spalt zwischen Halter und diesen umgebender Hülse vier Druckkammern ausbildet, ausgeführten Aktor, mit dem das Innenteil gegenüber dem Außenteil in einer beliebigen Richtung senkrecht zur Achse der ersten Walze verstellbar ist, wobei eine zusätzliche Führung des Innenteils gegenüber dem Außenteil vorgesehen ist, mit der ein aus der ersten und mindestens der einen zweiten Walze bestehendes, ohne die zusätzliche Führung unterbestimmtes System vollständig bestimmbar ist.
  • Die zusätzliche Führung kann als Linearführung oder als Schwenkführung ausgeführt sein.
  • Die Schwenkführung umfasst vorzugsweise einen am Außenteil angeordneten Drehpunkt, sowie einen um den Drehpunkt schwenkbar angeordneten, mit dem Innenteil verbundenen Führungsarm. Als Drehpunkt für die Schwenkbewegung der Schwenkführung ist vorzugsweise ein am Außenteil angeordneter Bolzen vorgesehen. Der Bolzen ist vorzugsweise als ein Exzenterbolzen ausgeführt, so dass durch ein Verdrehen des Exzenterbolzens die Lage des Drehpunkts der Schwenkbewegung der Schwenkführung einstellbar ist.
  • Vorzugsweise umfasst das automatische Walzenschloss eine beispielsweise als fernbetätigbare Lamellenkupplung ausgeführte Arretiereinrichtung zur Arretierung des Innenteils gegenüber dem Außenteil in einer mittels des Aktors einstellbaren Position.
  • Darüber hinaus ist denkbar, dass das automatische Walzenschloss beispielsweise als unabhängig ansteuerbare Druckkammern ausgeführte Mittel zur Veränderung der Position des Innenteils gegenüber dem Außenteil bei laufender Produktion umfasst.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben.
  • Es zeigen:
  • 1 eine schematische Darstellung einer Walzenanordnung in einer Rotationsdruckmaschine, mit zwei gestellfest angeordneten Walzen und mit zwei gegen jeweils eine der gestellfest angeordneten Walzen, sowie gegeneinander anstellbaren, verstellbaren Walzen;
  • 2 die Walzenanordnung aus 1, wobei eine der verstellbar angeordneten Walzen mit einer zusätzlichen Linearführung versehen ist;
  • 3 die Walzenanordnung aus 1, wobei eine der verstellbar angeordneten Walzen mit einer zusätzlichen Schwenkführung versehen ist;
  • 4 eine perspektivische Darstellung eines Walzenschlosses mit zwei Freiheitsgraden und mit einer zusätzlichen Schwenkführung;
  • 5 das Walzenschloss aus 4 in einer teilweise geschnittenen Vorderansicht;
  • 6 das Walzenschloss aus 4 in einem Querschnitt entlang der Linie VI-VI in 4;
  • 7 eine Detailansicht der Schwenkführung des Walzenschlosses aus 4 in einem Querschnitt entlang der Linie VII-VII in 4;
  • 8 den als Drehpunkt der Schwenkführung in 7 vorgesehenen Bolzen in einer perspektivischen Ansicht;
  • 9 den Bolzen aus 8 in einer Vorderansicht;
  • 10 den Bolzen aus 8 in einer Seitenansicht.
  • 1 zeigt schematisch eine Walzenanordnung 05 in einer Rotationsdruckmaschine mit zwei jeweils mit zwei Freiheitsgraden x; y bzw. Richtungen x; y verstellbaren Walzen 01; 02, welche direkt aneinander anliegen und welche jeweils zusätzlich an jeweils einer gestellfest gelagerten Walze 03; 04 anliegen. Die verstellbaren Walzen 01; 02 sind mit nicht dargestellten automatischen Walzenschlössern mit zwei Freiheitsgraden x; y an einem Maschinengestell der Rotationsdruckmaschine angeordnet. Hierzu ist jeweils ein solches automatisches Walzenschloss beidseitig jeder der verstellbaren Walzen 01; 02 zwischen Maschinengestell und dem jeweiligen Ende der Achse der jeweiligen verstellbaren Walze 01; 02 angeordnet. Durch die jeweils zwei Freiheitsgrade x; y der Walze 01 und der Walze 02 ist die Walzenanordnung 05 ein unterbestimmtes System. Dabei bewegt sich eine der beiden Walzen 01; 02 in einer Richtung x oder y bis zu einem internen Endanschlag seiner Walzenschlösser. Dabei ist es unerheblich, ob die Richtungen x und y wie in 1 dargestellt mit der Horizontalen und der Vertikalen übereinstimmen, oder gegenüber diesen verdreht sind.
  • Bei der Walzenanordnung 06 in 2 ist im Vergleich zur Walzenanordnung 05 in 1 die untere Walze 07 der beiden gegen die gestellfesten Walzen 09; 10 verstellbar angeordneten Walzen 07; 08 mit einer zusätzlichen Führung 11, z. B. Linearführung 11 versehen. Die Linearführung 11 ist Teil einer Vorrichtung zum Einstellen des Anpressdrucks der mit einem automatischen Walzenschloss mit zwei Freiheitsgraden x; y verstellbar an einem Maschinengestell angeordneten Walze 07 gegen die gestellfest angeordnete Walze 09 sowie die ebenfalls verstellbar angeordnete Walze 08 in einer Rotationsdruckmaschine. Durch die Linearführung 11 ist die Walze 07 nur noch entlang der Geraden u verschiebbar. Die Verschiebung entlang der Geraden u kann in linearen Komponenten der ursprünglichen Freiheitsgrade x; y ausgedrückt werden. Durch die Linearführung 11 ist ein aus der ersten Walze 07 und den zweiten Walzen 08; 09 sowie der dritten Walze 10 bestehendes, zunächst unterbestimmtes System vollständig bestimmt.
  • Bei der Walzenanordnung 12 in 3 ist im Vergleich zur Walzenanordnung 05 in 1 die untere Walze 13 der beiden gegen die gestellfesten Walzen 15; 16 verstellbar angeordneten Walzen 13; 14 mit einer zusätzlichen Führung 17, z. B. Schwenkführung 17 versehen. Die Schwenkführung 17 ist Teil einer Vorrichtung zum Einstellen des Anpressdrucks der mit einem automatischen Walzenschloss mit zwei Freiheitsgraden x; y verstellbar an einem Maschinengestell angeordneten Walze 13 gegen die gestellfest angeordnete Walze 15 sowie die ebenfalls verstellbar angeordnete Walze 14 in einer Rotationsdruckmaschine. Die Schwenkführung 17 umfasst einen Drehpunkt 18, um den herum die Walze 13 innerhalb eines durch interne Endanschläge der Walzenschlösser begrenzten Verstellbereichs schwenkbar ist. Durch die Schwenkführung 17 ist die Walze 07 nur noch entlang des Kreisbogens v um den Drehpunkt 18 verschiebbar. Die Verschiebung entlang des Kreisbogens v kann in trigonometrischen Komponenten der ursprünglichen Freiheitsgrade x; y ausgedrückt werden. Durch die Schwenkführung 17 ist ein aus der ersten Walze 13 und den zweiten Walzen 14; 15 sowie der dritten Walze 16 bestehendes, zunächst unterbestimmtes System auch zwischen den Endanschlägen vollständig bestimmt.
  • Sowohl bei der Walzenanordnung 06 in 2, als auch bei der Walzenanordnung 12 in 3 kann durch die zusätzliche Führung 11; 17 der ersten Walze 07; 13 ein Freiheitsgrad x; y aus der Walzenschlossbewegung der Walze 01 der Walzenanordnung 05 in 1 herausgenommen werden, so dass das aus der ersten Walze 07 bzw. 13 und mindestens einer zweiten Walze 08; 09 bzw. 14; 15 bestehende System in 2 bzw. 3 im Vergleich zu 1 wieder vollständig bestimmt ist. Die zusätzliche Führung 11; 17 kann direkt am Walzenschloss angebaut sein.
  • In den 4 bis 7 ist ein automatisches Walzenschloss 19 mit zwei Freiheitsgraden x; y sowie mit einer als Schwenkführung 17 ausgebildeten zusätzlichen Führung 17 dargestellt. Das automatische Walzenschloss 19 umfasst ein als Halter 20 ausgeführts Innenteil 21 zur Aufnahme eines Endes einer Achse einer ersten, insbesondere gegenüber einer gestellfesten Walze 15 und/oder zweite, insbesondere verstellbaren Walze 14 verstellbaren Walze 13 in einer Rotationsdruckmaschine. Darüber hinaus umfasst das Walzenschloss 19 eine als den Halter 20 aufnehmende Hülse ausgeführten Außenteil 23 zur Anordnung an einem Maschinengestell der Rotationsdruckmaschine. Zusätzlich umfasst das Walzenschloss 19 eine oder mehrere Aktor(en) 25, mit dem das Innenteil 21 gegenüber dem Außenteil 23 in einer beliebigen Richtung senkrecht zur Achse der ersten Walze 13 verstellbar ist. Der Aktor 25 umfasst eine Membran 24. Die Membranen 24 bildet in einem Spalt zwischen dem Innenteil 21 des Halters 20 und diesen umgebender Hülse ausgeführten Außenteil 23 vier Druckkammern 26 aus, welche einzeln angesteuert eine Veränderung der Position des Innenteils 21 gegenüber dem Außenteil 23 bei laufender Produktion erlauben.
  • Die Schwenkführung 17 umfasst den am Außenteil 23 angeordneten Drehpunkt 18, sowie einen um den Drehpunkt 18 schwenkbar angeordneten, mit dem Innenteil 21 verbundenen Führungsarm 27. Als Drehpunkt 18 für die Schwenkbewegung der Schwenkführung 17 ist ein am Außenteil 23 angeordneter Bolzen 28 vorgesehen. Der Bolzen 28 ist als ein Exzenterbolzen 28 ausgeführt, so dass durch ein Verdrehen des Exzenterbolzens 28 die Lage des Drehpunkts 18 der Schwenkbewegung der Schwenkführung 17 einstellbar ist.
  • Das automatische Walzenschloss 19 umfasst darüber hinaus eine als fernbetätigbare Lamellenkupplung 29 ausgeführte Arretiereinrichtung 29 zur Arretierung des Innenteils 21 gegenüber dem Außenteil 23 in einer mittels des Aktors 25 einstellbaren Position (6).
  • Die als Schwenkführung 17 ausgeführte zusätzliche Führung 17 des Innenteils 21 gegenüber dem Außenteil 23 macht aus einem aus der ersten Walze 13 und mindestens der einen zweiten Walze 14; 15 bestehendes, ohne die zusätzliche Führung 17 zunächst unterbestimmtes System ein vollständig bestimmbares System (3).
  • Der als Exzenterbolzen 28 ausgeführte Bolzen 28 ist in den 8 bis 10 näher dargestellt. Er verfügt über einen Kopf 31, einen kreiszylinderförmigen Schaft 32 sowie einen gegenüber dem Schaft 32 um eine Exzentrizität e versetzt angeordneten Exzenter 33. Der Exzenter 33 ist in einer korrespondierenden Ausnehmung am Außenteil 23 anordbar. Am Schaft 32 ist der Führungsarm 27 anordbar. Der Kopf 31 kann mit einem Schraubenschlüssel zum Verdrehen des Bolzens 28 betätigt werden.
  • Zur einfachen Veränderung des Drehpunkts 18 durch Verdrehen des Bolzens 28 verfügt der Führungsarm 27 an seinem mit dem Bolzen 28 verbindbaren Ende über ein Klemmmaul 34. Das Klemmmaul 34 kann mittels einer Klemmschraube 35 angezogen oder gelöst werden.
  • Die Vorrichtung kann durch Verwendung zweier in den 4 bis 7 dargestellter Walzenschlösser 19, jeweils einem an den beiden Enden der Achse der Walze 13 angeordnet, verwirklicht werden.
  • 01
    Walze, verstellbar
    02
    Walze, verstellbar
    03
    Walze, gestellfest
    04
    Walze, gestellfest
    05
    Walzenanordnung
    06
    Walzenanordnung
    07
    Walze, verstellbar
    08
    Walze, verstellbar
    09
    Walze, gestellfest
    10
    Walze, gestellfest
    11
    Führung, Linearführung
    12
    Walzenanordnung
    13
    Walze, verstellbar
    14
    Walze, verstellbar
    15
    Walze, gestellfest
    16
    Walze, gestellfest
    17
    Führung, Schwenkführung
    18
    Drehpunkt
    19
    Walzenschloss
    20
    Halter
    21
    Innenteil
    22
    -
    23
    Außenteil
    24
    Membran
    25
    Aktor
    26
    Druckkammer
    27
    Führungsarm
    28
    Bolzen. Exzenterbolzen
    29
    Arretiereinrichtung, Lamellenkupplung
    30
    -
    31
    Kopf
    32
    Schaft
    33
    Exzenter
    34
    Klemmmaul
    35
    Klemmschraube
    e
    Exzentrizität
    u
    Gerade
    v
    Kreisbogen
    x
    Freiheitsgrad, erster, Richtung
    y
    Freiheitsgrad, zweiter, Richtung

Claims (9)

  1. Vorrichtung zum Einstellen des Anpressdrucks einer mit einem mehreren Aktoren (25) aufweisenden Walzenschloss (19) mit zwei Freiheitsgraden (x; y) verstellbar angeordneten ersten Walze (07; 13) gegen mindestens eine gestellfeste Walze (09; 15) und/oder ebenfalls verstellbar angeordnete zweite Walze (08; 14) in einer Rotationsdruckmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Walze (07; 13) mit einer zusätzlichen Führung (11; 17) versehen ist, so dass ein aus der ersten Walze (07; 13) und der mindestens einen zweiten Walze (08; 09; 14; 15) bestehendes System vollständig bestimmt ist, dass die zusätzliche Führung (11; 17) der ersten Walze (07; 13) integraler Bestandteil des automatischen Walzenschlosses (19) ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Führung (11) der ersten Walze (07; 13) eine Linearführung (11) ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Führung (17) der ersten Walze (07; 13) eine Schwenkführung (17) ist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Drehpunkt (18) für die Schwenkbewegung der Schwenkführung (17) ein Bolzen (28) vorgesehen ist.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen (28) als ein Exzenterbolzen (28) ausgeführt ist, so dass durch ein Verdrehen des Exzenterbolzens (28) die Lage der Schwenkführung (17) einstellbar ist.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Führung (11; 17) ein Innenteil (21) des Walzenschlosses (19) gegenüber einem Außenteil (23) des Walzenschlosses (19) führend angeordnet ist.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkführung (17) einen am Außenteil (23) angeordneten Drehpunkt (18), sowie einen um den Drehpunkt (18) schwenkbar angeordneten, mit dem Innenteil (21) verbundenen Führungsarm (27) umfasst.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass als Drehpunkt (18) für die Schwenkbewegung der Schwenkführung (17) ein am Außenteil (23) anordbarer Bolzen (28) vorgesehen ist.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen (28) als ein Exzenterbolzen (28) ausgeführt ist, so dass durch ein Verdrehen des Exzenterbolzens (28) die Lage der Schwenkführung (17) einstellbar ist.
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