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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Frachtkühlanordnung für ein Fahrzeug,
mit einem Frachtraum und einer Luftzufuhr, über welche dem Frachtraum Kühlluft von
einem Kühlaggregat
zugeführt
wird.
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Es
sind Frachtkühlanordnungen
bekannt, die beispielsweise als Sattelauflieger für eine Zugmaschine
ausgebildet sind. An der in Fahrtrichtung vorderen Wand des Sattelaufliegers
ist ein Kühlaggregat eingebaut.
Im oberen Bereich der vorderen Wand ist eine Luftzufuhr vorgesehen, über welche
dem Frachtraum Kühlluft
des Kühlaggregates
zugeführt wird.
Im unteren Bereich der vorderen Wand ist eine Luftabfuhr vorgesehen, über welche
dem Kühlaggregat
wieder Luft aus dem Frachtraum zugeführt wird. So wird ein Kühlkreislauf
geschaffen.
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Beim
Beladen des Frachtraumes muss darauf geachtet werden, dass der Kühlluft nicht
der Weg in den hinteren Bereich des Frachtraumes versperrt wird.
Sonst würde
der hintere Bereich des Frachtraumes unzureichend gekühlt werden.
Werden Lebensmittel oder Medikamente transportiert, bedeutet dies eine
Beeinträchtigung
der Haltbarkeitsdauer der Ware, mitunter sogar den Verderb der Ware.
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Der
vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Frachtkühlanordnung
für ein
Fahrzeug zu schaffen, bei welcher auf möglichst einfache Weise eine
gute Kühlung
im Frachtraum möglich
ist.
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Die
Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst mit einer
Frachtkühlanordnung
mit den Merkmalen des Anspruches 1.
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Mit
der Luftabfuhr im zweiten Endbereich wird der Frachtraum gut mit
Kühlluft
durchströmt,
bis diese im zweiten Endbereich abgeführt wird. So wird eine gute
Kühlung
des Frachtraumes über
die Länge erreicht.
Selbst bei ungünstiger
Anordnung der Ladung kann eine gute Versorgung mit Kühlluft vom ersten
Endbereich zum zweiten Endbereich im Frachtraum erreicht werden.
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Vorteilhafterweise
kann eine zum Frachtraum separate Ableitungsanordnung vorgesehen sein,
welche die Luftabfuhr im zweiten Endbereich mit dem Kühlaggregat
verbindet. Damit kann die Abfuhr der Luft getrennt von der im Frachtraum
noch befindlichen Kühlluft
erfolgen.
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Die
Aufgabe wird ferner gelöst
mit einer Frachtkühlanordnung
mit den Merkmalen des Anspruches 3.
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Durch
das Anordnen der Ableitungsanordnung unterhalb der Ladefläche ist
die Ableitungsanordnung separat zum Frachtraum ausgebildet. Mit der
Ableitungsanordnung unterhalb der Ladefläche wird es insbesondere möglich, Längen leicht
zu überbrücken und
die abgeleitete Luft einem anderen Ort zuzuführen. Dies kann beispielsweise
ein Ort sein, an welchem die Luft wieder dem Frachtraum zugeführt wird
und/oder ein Ort, an welchem sie verarbeitet wird.
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Vorteilhafterweise
kann die Ableitungsanordnung eine Rückleitungsanordnung sein, über welche dem
Kühlaggregat
Luft aus dem Frachtraum zugeleitet wird. So wird die Luft aus dem
Frachtraum unterhalb der Ladefläche
dem Kühlaggregat
zugeleitet.
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Vorzugsweise
kann die Ableitungsanordnung mehrere Leitungen aufweisen. Hiermit
kann eine gleichmäßige Abfuhr
der Luft aus dem Frachtraum erreicht werden. Die Abfuhr von Luft
bleibt möglich,
auch wenn eine Leitung blockiert ist.
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Besonders
vorteilhaft kann die Ableitungsanordnung eine Luftaufbereitungseinheit
aufweisen. So kann dem Kühlaggregat
Luft verbesserter Qualität zugeführt werden.
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Besonders
bevorzugt kann die Luftaufbereitungseinheit einen Grobfilter aufweisen.
Mit dem Grobfilter können
grobe Verunreinigungen zurückgehalten
werden, welche leicht zu einem Verstopfen des nachgeordneten Teiles
der Rückleitungsanordnung
führen
können.
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Günstigerweise
kann die Luftaufbereitungseinheit einen Feuchtigkeitsabscheider
aufweisen. Hierdurch wird dem Kühlaggregat
bereits entfeuchtete Luft zugeführt
und der Bildung von Kondenswasser im Bereich des Kühlaggregates
und des nachgeordneten Teiles der Ableitungsanordnung wird entgegengewirkt.
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Vorzugsweise
kann die Luftaufbereitungseinheit einen Feinfilter aufweisen. Mit
diesem können feine
Schmutzpartikel, z. b. Stäube,
zurückgehalten werden.
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Besonders
günstig
kann der Feuchtigkeitsabscheider nach dem Grobfilter und vor dem
Feinfilter angeordnet sein. Mit dieser Reihenfolge wird ein besonders
gutes Ergebnis beim Verbessern der Luftqualität erzielt.
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Vorteilhafterweise
kann die Ableitungsanordnung wenigstens abschnittsweise antibakteriell
beschichtet sein. So wird einem Einnisten oder Ausbreiten von Bakterien
in der Ableitungsanordnung entgegengewirkt.
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Besonders
bevorzugt kann die Luftaufbereitungseinheit auf Seiten des zweiten
Endbereiches des Frachtraumes angeordnet sein. So wird der Zustrom
von Luft aus dem Frachtraum zu Beginn der Ableitungsanordnung aufbereitet
und in verbesserter Qualität
durch den Rest der Ableitungsanordnung geführt.
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In
einer Weiterbildung der Erfindung kann die Ableitungsanordnung ein
Gebläse
aufweisen. Das Gebläse
treibt die Luft durch die Ableitungsanordnung und unterstützt das
Absaugen von Luft aus dem Frachtraum.
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Vorteilhafterweise
kann die Ableitungsanordnung wenigstens teilweise in einen Boden
der Frachtkühleinrichtung
integriert ausgebildet sein. Auf diese Weise ist die Ableitungsanordnung
besonders raumsparend ausbildbar.
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Vorzugsweise
können
oberhalb der Ladefläche
Luftöffnungen
vorgesehen sein, durch welche Luft aus dem Frachtraum abgeführt werden
kann. Auf diese Weise bleiben Verschmutzungen auf der Ladefläche beim
Abführen
der Luft zurück
und gelangen nicht durch die Luftöffnungen.
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Günstigerweise
kann wenigstens ein Tragelement für eine Dachanordnung der Frachtkühlanordnung
mit Luftöffnungen
versehen sein, durch welche Luft aus dem Frachtraum abgeführt werden
kann. So kann eine Stütze
verwendet werden, um Luft aus dem Frachtraum abzuführen.
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Besonders
günstig
kann das Tragelement zu einem Portal der Frachtkühlanordnung gehören. Auf diese
Weise kann eine Stützanordnung,
mit welcher ein Portal ausgebildet ist, beispielsweise ein Heckportal,
zum Abführen
von Luft verwendet werden.
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Bevorzugterweise
können
Luftöffnungen
im Boden des Frachtraumes vorgesehen sein, durch welche Luft aus
dem Frachtraum abgeführt
werden kann. So strömt
Luft über
die Luftöffnungen
im Boden dem Kühlaggregat
zu.
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Besonders
vorteilhaft kann im Boden ein Rost integriert sein, in welchem die
Luftöffnungen ausgebildet
sind. So sind die Luftöffnungen
auf einfache Weise im Boden vorsehbar. Das Rost kann herausnehmbar
ausgebildet sein, womit der dahinterliegende Bereich der Luftführung zugänglich ist.
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Besonders
günstig
können
die Luftöffnungen verschließbar sein.
So wird einem Eindringen von Verunreinigungen in die dahinterliegende
Luftführung entgegengewirkt.
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Vorteilhafterweise
können
sich die Luftöffnungen
beim Öffnen
einer Tür
zum Frachtraum schließen.
So wird insbesondere beim Be- und Entladen, bei welchem Schmutz
in den Frachtraum eingetragen werden kann, einem Eindringen von
Vereinreinigungen in den dahinterliegenden Bereich der Luftführung entgegengewirkt.
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Eine
Ausführungsform
der Erfindung ist in der Zeichnung gezeigt und wird nachfolgend
erläutert.
Es zeigen:
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1 eine
schematische Vertikal-Längsschnitt-Ansicht
einer erfindungsgemäßen Frachtkühlanordnung,
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2 eine
vergrößerte Ansicht
eines hinteren Bereiches der Frachtkühlanordnung aus 1,
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3 einen
hinteren Teil eines Horizontal-Längsschnittes
der Frachtkühlanordnung
gemäß einer
Linie III-III in 1,
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4 eine
vergrößerte Ansicht
eines Abschnittes der Darstellung aus 2,
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5 eine
Darstellung eines unteren Teiles der Ansicht aus 1,
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6 eine
schematische Darstellung einer Rückleitungsanordnung
im unteren Bereich der Frachtkühlanordnung
und
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7 eine
perspektivische Ansicht von Rückleitungen
der Rückleitungsanordnung.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Frachtkühlanordnung für ein Fahrzeug.
Eine solche Frachtkühlanordnung
kann beispielsweise als Kühlkoffer,
Kühlcontainer,
Kühlwechselbrücke oder Kühlanhänger, insbesondere
als Kühlauflieger
für eine
Zugmaschine, ausgebildet sein. Die Frachtkühlanordnung kann auch insgesamt
als Kraftfahrzeug, beispielsweise mit einer Zugmaschine ausgebildet
sein.
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In
den Figuren ist eine Ausführungsform
der Erfindung gezeigt, in welcher die Frachtkühlanordnung als Kühlauflieger
ausgebildet ist. 1 zeigt die Frachtkühlanordnung 1 in
einer schematischen Vertikal-Längsschnitt-Ansicht.
Die Frachtkühlanordnung 1 weist
einen länglichen
Frachtraum 2 mit einem ersten Endbereich 3 und
einem über
die Länge
des Frachtraumes davon beabstandeten zweiten Endbereich 4 auf.
Der Frachtraum 2 wird durch Wandungen definiert, insbesondere
durch ein Dach 5, einen Boden 6 mit Ladefläche 7,
eine Vorderwand 8 auf Seiten des ersten Endbereiches 3,
eine Rückwand 9 mit
Türen auf
Seiten des zweiten Endbereiches 4 und Seitenwände, von
denen in 1 bedingt durch die Vertikal-Längsschnitt-Ansicht
nur eine 13 gezeigt ist.
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Die
Frachtkühlanordnung 1 weist
Tragstützen
für ihr
Dach 5 und/oder ihre Wände
auf. Tragstützen
können
in jedem Bereich der Fachtkühlanordnung
vorgesehen sein. In der vorliegenden Ausführungsform der Erfindung weist
wenigstens ein im zweiten Endbereich 4, insbesondere im
Bereich der Rückwand 9 vorgesehenes
Heckportal 49 der Frachtkühlanordnung zwei Tragstützen auf.
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In
der Vorderwand 8 ist außerhalb des Frachtraumes 2 ein
Kühlaggregat 14 vorgesehen, welches
Kühlluft
abgibt, die durch einen Pfeil 15 angedeutet ist. Auf Seiten
ersten Endbereiches 3 des Frachtraumes ist eine Luftzufuhr 16 vorgesehen, durch
welche dem Frachtraum die Kühlluft
zugeführt wird,
wie durch Pfeile 17 angedeutet ist. In dieser Ausführungsform
der Erfindung ist die Luftzufuhr 16 im oberen Bereich der
Vorderwand 8 ausgebildet.
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Auf
Seiten des zweiten Endbereiches 4 ist eine Luftabfuhr 18 vorgesehen,
durch welche Luft aus dem Frachtraum abgeführt wird. Auf diese Weise durchströmt die Kühlluft den
Frachtraum über
seine Länge,
beispielsweise wie durch Pfeile 19 angedeutet. Mit der
auf Seiten des zweiten Endbereiches 4 vorgesehenen Luftabfuhr 18 kann
sogar bei ungünstiger
Anordnung der Ladung eine gute Kühlung über die
Länge des
Frachtraumes 2 erzielt werden.
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Die
Luft fließt
im zweiten Endbereich 4 über Tragstützen der Frachtkühlanordnung 1 ab,
insbesondere über
die Tragstützen
des Heckportals 49, von denen in den 1 und 2 jeweils
nur eine 21 gezeigt ist. Die Tragstützen weisen Luftöffnungen 22 auf,
durch welche Luft aus dem Frachtraum 2 ins Innere der Tragstützen fließt, wie
durch Pfeile 23 angedeutet ist.
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Die
Luftöffnungen 22 der
Tragstützen
sind oberhalb der Ladefläche 7 vorgesehen.
Hierdurch wird verhindert, dass Verschmutzungen auf der Ladefläche mit
ins Innere der Tragstützen
gelangen.
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Im
zweiten Endbereich 4 sind auch Luftöffnungen im Boden 6 des
Frachtraumes 2 vorgesehen, durch welche Luft aus dem Frachtraum
abgeführt wird,
wie durch einen Pfeil 24 angedeutet ist. Wie in 3 gezeigt
ist, sind die Luftöffnungen 25 in
einem Rost 26 ausgebildet, welches in den Boden 6 integriert
ist und herausnehmbar sein kann.
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Die
Luftöffnungen 25 des
Rostes 26 sind verschließbar. Sie sind an das Öffnen und
Schließen
der Türen 10, 11 der
Rückwand 9 gekoppelt.
Beim Öffnen
der Türen 10, 11 schließen sich
die Luftöffnungen.
So wird während
des Be- und Entladens einem Eindringen von Verunreinigungen in die
Luftführung hinter
den Öffnungen 25 entgegengewirkt.
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Über die
Tragstützen 20, 21 und
das Rost 26 gelangt die Luft zu einer separat zum Frachtraum 2 vorgesehenen
Ableitungsanordnung 27, über welche sie abgeführt wird.
In dieser Ausführungsform
der Erfindung ist die Ableitungsanordnung eine Rückleitungsanordnung 27,
welche die Luftabfuhr 18 mit dem Kühlaggregat 14 verbindet.
Die Rückleitungsanordnung 27 ist
unterhalb der Ladefläche 7 angeordnet.
Sie kann in den Boden 6 und/oder eine darunter vorgesehene
Tragstruktur, in dieser Ausführungsform
der Erfindung das Monocoque 28, integriert sein. Sie kann
mit dem Boden 6 und/oder der genannten Tragstruktur wenigstens
abschnittsweise einstückig
ausgebildet sein, beispielsweise wenn der Boden und/oder die Tragstruktur
aus Kunststoff ausgebildet ist, beispielsweise aus verstärktem Kunststoff.
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Die
Rückleitungsanordnung 27 weist
eine Luftaufbereitungseinheit 29 auf, welche insbesondere
in den 2 und 4 schematisch gezeigt ist. Die
Luftaufbereitungseinheit ist auf Seiten des zweiten Endbereiches
vorgesehen. Damit wird die durch die Rückleitungsanordnung strömende Luft
gleich zu Beginn aufbereitet.
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Die
Luftaufbereitungseinheit 29 weist einen Grobfilter 30,
einen Feuchtigkeitsabscheider 31 und einen Feinfilter 32 auf,
welche in Fließrichtung
der Luft in dieser Reihenfolge angeord net sind. Mit dem Grobfilter,
der insbesondere in 4 schematisch gezeigt ist, werden
grobe Verunreinigungen zurückgehalten,
die in die Rückleitungsanordnung 27 gelangt
sind. Dies können
beispielsweise kleine Steine, Sand, Verpackungsrückstände und Ähnliches sein, aber auch Flüssigkeiten.
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Der
Grobfilter weist einen Zu- und Ableitungsabschnitt 33 und
einen Filterabschnitt 35 auf. in dem Zu- und Ableitungsabschnitt 33 ist
eine Trennwand 34 vorgesehen, welche zufließende und
abfließende
Luft trennt.
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Der
Filterabschnitt 35 ist symbolisch angedeutet. Er ist vorzugsweise
als mechanischer Filter ausgebildet, beispielsweise als Zyklonabscheider, bei
welchem die zu reinigende Luft in Rotation versetzt wird. Durch
die Fliehkräfte
werden Verunreinigungen und auch Flüssigkeiten von der Luft getrennt. Die
so vorgereingte Luft wird dem nachfolgenden Abschnitt der Rückleitungsanordnung
zugeführt.
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Im
Feuchtigkeitsabscheider 31 wird die Luft getrocknet. Auf
diese Weise wird der Bildung von Kondenswasser im weiteren Verlauf
der Rückleitungsanordnung 27 entgegengewirkt.
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Der
Feinfilter 27 filtert feine Partikel aus der Luft, beispielsweise
Staub.
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Wie 2 zu
entnehmen ist, weisen der Feuchtigkeitsabscheider 31 und
der Feinfilter 32 jeweils einen U-Bereich 39, 40 auf,
durch den die Luft jeweils strömen
muss.
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Zwischen
Grobfilter 30 und Feuchtigkeitsabscheider 31 ist
ein Gebläse 41 vorgesehen.
Mit dem Gebläse 41 wird
die Luft aus dem Frachtraum 2 abgesaugt und gleichzeitig
das Kühlaggregat 14 beim Ansaugen
von Luft entlastet.
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Die
Rückleitungsanordnung
weist mehrere Rückleitungen 42, 43, 44, 45, 46, 47 auf,
deren Verlauf unter der Ladefläche 7 den
schematischen Längsschnittansichten
in den 5 und 6 zu entnehmen ist. In 7 sind
die Rückleitungen 42, 43, 44, 45, 46, 47 einzeln
in einer perspektivischen Darstellung gezeigt, wobei sie auf einer
Seite wegen des Gebläses,
des Feuchtigkeitsabscheiders und des Feinfilters unterbrochen sind.
Im Bereich von Parkstützen 48 der
Frachtkühlanordnung
verlaufen die äußeren Rückleitungen 42, 47 höher als
die inneren Rückleitungen 43, 44, 45, 46 wie
aus den 5 und 7 hervorgeht.
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Die
Rückleitungen
münden
im Bereich der Vorderwand 8 und die Luft wird von hier
dem Kühlaggregat
zugeleitet, wie mit einem Pfeil 49 in den 1 und 5 angedeutet
ist.
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Die
Rückleitungsanordnung 27 ist
wenigstens abschnittsweise antibakteriell beschichtet. In dieser
Ausführungsform
der Erfindung sind die Rückleitungen
der Rückleitungsanordnung
antibakteriell beschichtet.
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Die
erfindungsgemäße Frachtkühlanordnung 1 kann
für sogenannte
Controlled Atmosphere-Transporte
eingesetzt werden. Hierbei wird der Sauerstoff im Frachtraum deutlich
reduziert und durch ein Schutzgas ersetzt, welches den Stoffwechsel
der transportierten Fracht, insbesondere von Lebensmitteln, verlangsamt.
Als Schutzgas kann beispielsweise Stickstoff eingesetzt werden.
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Bei
Controlled Atmosphere-Transporten ist es wichtig, dass der Frachtraum
gut mit dem Schutzgas durchströmt
wird, um insbesondere auch bei ungünstiger Anordnung der Ladung
eine gute Versorgung mit dem Schutzgas in ausreichender Konzentration
zu gewährleisten.
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Bei
der erfindungsgemäßen Frachttemperieranordung
kann der Frachtraum auch beheizt werden, beispielsweise wenn im
Winter frostempfindliche Ware befördert wird. So kann an Stelle
des Kühlaggregates
ein Heizaggregat vorgesehen sein, oder ein Thermoaggregat, mit welchem
wahlweise gekühlt oder
geheizt werden kann.