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DE102007000614A1 - Überlagerungsgetriebe - Google Patents

Überlagerungsgetriebe Download PDF

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DE102007000614A1
DE102007000614A1 DE102007000614A DE102007000614A DE102007000614A1 DE 102007000614 A1 DE102007000614 A1 DE 102007000614A1 DE 102007000614 A DE102007000614 A DE 102007000614A DE 102007000614 A DE102007000614 A DE 102007000614A DE 102007000614 A1 DE102007000614 A1 DE 102007000614A1
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DE
Germany
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piezoelectric actuator
blocking element
gearbox
transmission input
gear according
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE102007000614A
Other languages
English (en)
Inventor
Jochen Zapletal
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch Automotive Steering GmbH
Original Assignee
ZF Lenksysteme GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ZF Lenksysteme GmbH filed Critical ZF Lenksysteme GmbH
Priority to DE102007000614A priority Critical patent/DE102007000614A1/de
Publication of DE102007000614A1 publication Critical patent/DE102007000614A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D5/00Power-assisted or power-driven steering
    • B62D5/008Changing the transfer ratio between the steering wheel and the steering gear by variable supply of energy, e.g. by using a superposition gear

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Power Steering Mechanism (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Überlagerungsgetriebe (1) für ein Fahrzeug, insbesondere für eine Servo- oder Hilfskraftlenkung eines Kraftfahrzeugs, mit einer ersten Getriebeeingangswelle (2) und einer zweiten Getriebeeingangswelle (3) zur Überlagerung der an den beiden Getriebeeingangswellen (2, 3) auftretenden Drehwinkel auf eine Getriebeausgangswelle (4) des Überlagerungsgetriebes (1), wobei die erste Getriebeeingangswelle (2) mit einer Lenkhandhabe (5) wirkverbunden ist und die zweite Getriebeeingangswelle (3) mit einem Servomotor (6) wirkverbunden ist, und mit einer Verriegelungseinrichtung (7) zur formschlüssigen oder kraftschlüssigen Festlegung der zweiten Getriebeeingangswelle (3) an einem fahrzeugfesten Bauteil (8). Um ein Überlagerungsgetriebe zu schaffen, das einen minimierten Bauraumbedarf hat und dessen Funktion sicher ist, ist vorgesehen, dass ein Sperrelement (9) der Verriegelungseinrichtung (7) von zumindest einem piezoelektrischen Aktuator (10) betätigt ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Überlagerungsgetriebe für ein Fahrzeug, insbesondere für eine Servo- oder Hilfskraftlenkung, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Bei einem aktiven Lenksystem mit einem Überlagerungsgetriebe wird ein Lenkwinkel unabhängig von einem Fahrer eines Fahrzeugs über eine Steuerungs- und/oder Regelungseinrichtung mittels Stellgrößen, die z. B. von einem Fahrdynamiksystem (ESP-Regler) erzeugt werden können, eingestellt. Beispielsweise wird hierzu ein Planetengetriebe, wie es in der DE 101 59 800 A1 offenbart ist, verwendet. Die Übersetzung der Servo- oder Hilfskraftlenkung setzt sich aus den Übersetzungen des jeweiligen Lenkgetriebes und des Überlagerungsgetriebes zusammen. Ein Überlagerungsgetriebe weist zu diesem Zweck eine erste Getriebeeingangswelle und eine zweite Getriebeeingangswelle auf und überlagert die an den beiden Getriebeeingangswellen auftretenden Drehwinkel auf eine Getriebeausgangswelle, die mit einem Lenkgetriebe und lenkbaren Rädern des Fahrzeugs wirkverbunden ist. Soll die Übersetzung beispielsweise aus fahrdynamischen Gründen geändert werden, wird im Fall eines Planetengetriebes als Überlagerungsgetriebe der Käfig über einen elektrischen Servomotor angetrieben, oder bei einem Wellgetriebe als Überlagerungsgetriebe ein exzentrischer Antriebskern des Wellgetriebes durch einen Servomotor in Drehung versetzt.
  • Um bei abgeschaltetem Servomotor, etwa bei Ausfall dessen Energieversorgung, eine feste Übersetzung zu realisieren und nicht den an einer Lenkhandhabe durch den Fahrer auf die erste Getriebeeingangswelle eingegebenen Soll-Lenkwinkel durch einen Leerlauf der mit dem Servomotor wirkverbundenen zweiten Getriebeeingangswelle zu kompensieren, ist es zwingend erforderlich, die zweite Getriebeeingangswelle, und damit in der Regel eine Motorwelle des Servomotors, am Drehen zu hindern.
  • Eine Lösung zur Verhinderung des Drehens der zweiten, mit einem Servomotor wirkverbundenen Getriebeeingangswelle eines Überlagerungsgetriebes beschreibt die DE 103 23 042 A1 , die einen Hubmagnet offenbart, der ein bolzenartiges Sperrelement axial verschiebt, wobei das Sperrelement mit einer Verzahnung versehen ist. Das Sperrelement wirkt mit einem Innenring eines Freilaufs so zusammen, dass gestuft eine kraftschlüssige und anschließend eine formschlüssige Festlegung der entsprechenden Getriebeeingangswelle an einem fahrzeugfesten Bauteil erfolgt. Nachteilig bei den bekannten Verriegelungseinrichtungen für Überlagerungstriebe von Servolenkungen ist deren Bauraumgröße und deren Anfälligkeit ihrer Funktion bei Einwirkung von Vibrationen die von dem Betrieb eines Fahrzeugs herrühren.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Überlagerungsgetriebe zu schaffen, dessen Bauraumbedarf minimiert und dessen Funktion sicher ist.
  • Die Aufgabe wird mit einem Überlagerungsgetriebe mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
  • Dadurch dass das Sperrelement der Verriegelungseinrichtung des Überlagerungsgetriebes von einem piezoelektrischen Aktuator direkt oder indirekt betätigt ist, ist eine bauraumsparenden Lösung gegeben, eine gegen Vibrationseinflüsse sowie Feuchte- und Temperatureinflüsse unempfindliche, sicher arbeitende Verriegelungseinrichtung darzustellen.
  • Piezoelektrische Aktuatoren sind im wesentlichen Wandler zur Umwandlung elektrischer Energie in mechanische Energie oder umgekehrt und bestehen aus abwechselnden Schichten von Keramiksubstrat, das jeweils eine Piezoelektrische Betriebsschicht bildet, und dazwischenliegenden Elektrodenfilmen. Bei Anlegen von Spannung dehnt sich das Keramiksubstrat aus.
  • Bevorzugte Ausführungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Der Piezoelektrische Aktuator kann zweckmäßigerweise das Sperrelement und dessen Verschiebe- oder Drehbewegung indirekt betätigen, indem er die Wirkung eines Kraftspeichers, wie etwa eines Federelements oder dergleichen auf das Sperrelement steuert. Somit kann der lediglich im Mikrometer-Bereich sich darstellende Arbeitsweg des piezoelektrischen Aktuators vervielfacht werden. Dieser kann beispielsweise über eine reibschlüssige oder formschlüssige Schaltkupplung, wie etwa einer Klinkensperre, das Sperrelement betätigen und die Wirkung eines Kraftspeichers auf das Sperrelement der Verriegelungseinrichtung in die eine oder andere Richtung freigeben. Der Piezoelektrische Aktuator kann aus einer Vielzahl von vorzugsweise in Reihe geschalteter, einzelner piezoelektrischer Aktuatoren bestehen um den Arbeitsweg des Aktuators zu vervielfachen.
  • Es kann auch zweckmäßig sein, den piezoelektrischen Aktuator anstatt als einen, einen linearen Arbeitshub bewirkenden Aktuator als Piezoringmotor auszubilden, dessen Arbeitshub auf einen Ring übertragen wird, der ein Drehmoment für die Verriegelungseinrichtung und deren Sperrelement bereitstellt. Der piezoelektrische Aktuator kann dabei in Schalenform kreisförmig oder teilkreisförmig gebildet sein. Vorzugsweise lässt sich der piezoelektrische Aktuator und dessen Arbeitshub takten, indem die Schaltfrequenz seiner Versorgungsspannung variiert wird, sodaß eine sehr feine, gesteuerte Bewegung des Sperrelements ermöglicht wird.
  • Vibrationen an dem Sperrelement, die zum Beispiel durch Erschütterungen im Fahrzeug verursacht sein können, kann der piezoelektrische Aktuator direkt und ohne zusätzlichen Sensor detektieren und mittels einer Steuer- und/oder Regelungseinrichtung im Sinne einer Fixierung der Position des Sperrelements ausgleichen.
  • Als kleinbauendes Überlagerungsgetriebe eignet sich besonders ein Wellgetriebe.
  • Die Erfindung wird nun näher anhand eines Ausführungsbeispiels beschrieben und anhand der beiliegenden Zeichnung wiedergegeben.
  • 1 zeigt einen schematischen Längsschnitt durch ein Überlagerungsgetriebe einer Servolenkung.
  • In 1 ist in einem schematischen Längsschnitt eine als Active Steering ausgebildete Servolenkung für einen Personenkraftwagen gezeigt. Die Servolenkung ist als elektrische Überlagerungslenkung aus einem als elektrischen Hohlwellen-Servomotor 6, der sich an einem fahrzeugfesten Bauteil abstützt, einer Lenkwelle 15, die drehfest mit einer Lenkhandhabe 5 verbunden ist, aus einem Überlagerungsgetriebe 1, das als Wellgetriebe 14 gebildet ist und aus einer Getriebeausgangswelle 4 für ein nicht gezeigtes Lenkgetriebe gebildet. Die Servolenkung kann als elektrische oder hydraulische Hilfskraftlenkung ausgebildet sein.
  • Das Wellgetriebe 14 dient zur Überlagerung eines auf eine erste Getriebeeingangswelle 2 aufgebrachten Lenkwinkel mit einem, von dem Servomotor 6 auf eine zweite Getriebeeingangswelle 3 aufgebrachten Drehwinkel. Die erste Getriebeeingangswelle 2 wird von der Lenkwelle 15 gebildet, während die zweite Getriebeeingangswelle 3 durch eine Hohlwelle 16, auf der Rotormagnete des Servomotors 6 festgelegt sind, gebildet ist. Die Hohlwelle 16 umschließt die erste Getriebeeingangswelle 2 und ist an Wälzlagern, die sich an einem gemeinsamen Gehäuse 17 des Servomotors 6 und des Wellgetriebes 14 abstützen, gelagert. Die Hohlwelle 16 ist einstückig mit einem exzentrischen, vorzugsweise ellipsenförmigen Antriebskern 18 gebildet. Um den ellipsenförmigen Umfang des exzentrischen Antriebskerns 18 ist ein flexibles Kugellager 19 aufgezogen. Der exzentrische Antriebskern 18 greift mit seiner axialen Erstreckung in eine aus elastischem Stahlblech gebildete, topfförmige, radialflexible Abrollbuchse 20 ein. Die radialflexible Abrollbuchse 20 weist eine Außenmantelfläche 21 auf, die im axialen Bereich des Kugellagers 19 eine Außenverzahnung trägt. Diese Außenverzahnung greift unter Wirkung der ellipsenförmigen Aufweitung der radialflexiblen Abrollbuchse 20 mit zwei Umfangsabschnitten in eine Innenverzahnung an einer zylindrischen Stützfläche 22 eines drehfest mit der Getriebeausgangswelle 4 des Wellgetriebes 14 verbundenen Stützringes 23 (circular-spline) ein.
  • Der Stützring 23, die Getriebeausgangswelle 4 und die Getriebeeingangswellen 2, 3 sind konzentrisch angeordnet. Die mit der Lenkhandhabe 5 wirkverbundene erste Getriebeeingangswelle 2 ist drehfest mit der radialflexiblen Abrollbuchse 20 verbunden. Bei Rotation des exzentrischen Antriebskerns 18 erfolgt die ellipsenförmige Aufweitung in fortlaufendem Wechsel entlang der Innenverzahnung an der zylindrischen Stützfläche 22. Der innenverzahnte Stützring 23 weist eine größere Zähnezahl als die radialflexible Abrollbuchse 20 auf, wodurch eine Verdrehung des Stützrings 23 und damit der Getriebeausgangswelle 4 relativ zu der ersten Getriebeeingangswelle 2 pro Umdrehung des exzentrischen Antriebskerns 18 um die Differenz der Zähnezahl erfolgt. Somit ist durch den Servomotor 6 eine Winkelüberlagerung, die insbesondere von Fahrt- und Fahrzeugparametern abhängig sein kann, durchführbar.
  • Um bei einer Fehlfunktion oder bei einem Ausfall des Servomotors 6 zu verhindern, dass die den Rotor des elektrischen Servomotors 6 bildende Hohlwelle 16 dreht und somit eine Übertragung eines Drehwinkels der ersten Getriebeeingangswelle 2 und der Lenkhandhabe 5 über die radialflexible Abrollbuchse 20 auf den Stützring 23 und die Getriebeausgangswelle 4 gänzlich unmöglich gemacht wird und das Fahrzeug nicht steuerbar ist, ist eine Verriegelungseinrichtung 7 zur formschlüssigen Festlegung der zweiten Getriebeeingangswelle 3 an das als fahrzeugfeste Bauteil 8 gebildete Gehäuse 17 vorgesehen.
  • Die Verriegelungseinrichtung 7 besteht aus einem Innenring 24, der mit Hilfe einer Kerbzahnwellenverbindung auf der zweiten Getriebeeingangswelle 3 oder Hohlwelle 16 festgelegt ist. Der Innenring 24 weist mit 120° Versatz zueinander im Wechsel je drei stiftförmige Vorsprünge 25' und je drei höckerförmige Vorsprünge 25 auf, die in insgesamt sechs Ausnehmungen 26 eines Außenrings 27, der den Innenring 24 radial umgibt, eingreifen.
  • Die stiftförmigen Vorsprünge 25' weisen streng radial verlaufende Anschlagsflächen auf und liegen mit ihrer Umfangsfläche an den Ausnehmungen 26 gleitend an, wodurch der Aussenring 27 zentriert ist. Die höcker- oder nockenförmigen Vorsprünge 25 kommen in Ausnehmungen zu liegen, die tangential breiter sind als die Ausnehmungen 27 für die stiftförmigen Vorsprünge 25' und haben radiales Spiel in den Ausnehmungen.
  • Ein Element mit elastomeren Eigenschaften umgibt ringförmig den Innenring 24 und die Anschlagflächen der stiftförmigen und der höckerförmigen Vorsprünge 25, 25'.
  • Der Außenring 27 weist in dem gezeigten Ausführungsbeispiel in seiner radial äußeren Umfangsfläche 28 drei taschenförmige Vertiefungen 29 auf, wobei in der Mitte einer jeden taschenförmigen Vertiefung 29 ein Vorsprung 30, der als Anschlag 31 für ein Sperrelement 9 der Verriegelungseinrichtung 7 dient, radial hervorragt. Dadurch lässt sich der Aussenring 27 sicher an dem Gehäuse 17 formschlüssig festlegen. Das Sperrelement 9 ist als axial verschiebbarer zylindrischer Bolzen schematisch dargestellt, der von einer schematisch dargestellten Sperrklinke 12 in seiner Position gehalten wird. Die Sperrklinke 12 ist mit einem Federelement 11 reibschlüssig an den Bolzen gedrückt, wobei der Reibschluß von einem piezoelektrischen Aktuator 10 der an einer Oberfläche der Sperrklinke 12 festgelegt ist, durch seine Kontraktion und seine Ausdehnung verstärkt oder aufgehoben werden kann. Die Sperrklinke 12 ist somit eine getriebliche Verbindung 13 für den piezoelektrischen Aktuator 10 zur Ansteuerung des Sperrelements 9. Bei Einwirkung von Vibrationen auf das Sperrelement 9 kann die Versorgungsspannung für den piezoelektrischen Aktuator 10 so gesteuert werden, dass das Sperrelement 9 in seiner Position stabil bleibt.
  • 1
    Überlagerungsgetriebe
    2
    Getriebeeingangswelle, erste
    3
    Getriebeeingangswelle, zweite
    4
    Getriebeausgangswelle
    5
    Lenkhandhabe
    6
    Servomotor
    7
    Verriegelungseinrichtung
    8
    Bauteil, fahrzeugfest
    9
    Sperrelement
    10
    Aktuator, piezoelektrisch
    11
    Federelement
    12
    Sperrlinke, federbelastet
    13
    Verbindung, getrieblich
    14
    Wellgetriebe
    15
    Lenkwelle
    16
    Hohlwelle
    17
    Gehäuse
    18
    Antriebskern
    19
    Kugellager, flexibel
    20
    Abrollbuchse
    21
    Außenmantelfläche
    22
    Stützfläche, zylindrisch
    23
    Stützring
    24
    Innenring
    25, 25'
    Vorsprung, höckerförmig, stiftförmig
    26
    Ausnehmung
    27
    Aussenring
    28
    Umfangsfläche, v. 27
    29
    Vertiefung
    30
    Vorsprung
    31
    Anschlag
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 10159800 A1 [0002]
    • - DE 10323042 A1 [0004]

Claims (10)

  1. Überlagerungslenkung für ein Fahrzeug, insbesondere für eine Servo- oder Hilfskraftlenkung eines Kraftfahrzeugs, mit einer ersten Getriebeeingangswelle (2) und einer zweiten Getriebeeingangswelle (3) zur Überlagerung der an den beiden Getriebeeingangswellen (2, 3) auftretenden Drehwinkeln auf eine Getriebeausgangswelle (4) des Überlagerungsgetriebes (1), wobei die erste Getriebeeingangswelle (2) mit einer Lenkhandhabe (5) wirkverbunden ist und die zweite Getriebeeingangswelle (3) mit einem Servomotor (6) wirkverbunden ist, und mit einer Verriegelungseinrichtung (7) zur formschlüssigen oder kraftschlüssigen Festlegung der zweiten Getriebeeingangswelle (3) an einem fahrzeugfesten Bauteil (8) dadurch gekennzeichnet, dass ein Sperrelement (9) der Verriegelungseinrichtung (7) von zumindest einem piezoelektrischen Aktuator (10) betätigt ist.
  2. Überlagerungsgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrelement (9) indirekt von dem piezoelektrischen Aktuator (10) betätigt ist, wobei dieser die Wirkung eines Federelements (11) auf das Sperrelement (9) freigibt oder hemmt.
  3. Überlagerungsgetriebe nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der piezoelektrische Aktuator (10) reibschlüssig oder formschlüssig mit dem Sperrelement (9) wirkverbunden ist.
  4. Überlagerungsgetriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der piezoelektrische Aktuator (10) eine federbelastete Sperrklinke (12) betätigt, die die Position des Sperrelements (9) freigibt oder fixiert.
  5. Überlagerungsgetriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der piezoelektrische Aktuator (10) aus mehreren einzelnen piezoelektrischen Aktuatoren gebildet ist.
  6. Überlagerungsgetriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der piezoelektrische Aktuator (10) eine Rotationsbewegung oder eine Translationsbewegung an dem Sperrelement (9) oder an einer getrieblichen Verbindung (13) des piezoelektrischen Aktuators (10) mit dem Sperrelement (9) bewirkt.
  7. Überlagerungsgetriebe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der piezoelektrische Aktuator (10) aus einzelnen piezokeramischen Schichten besteht, die kreisförmig oder teilkreisförmig angeordnet sind und eine Drehbewegung für die Betätigung des Sperrelements (9) bereitstellen.
  8. Überlagerungsgetriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass Vibrationen an dem Sperrelement (9) von dem piezoelektrischen Aktuator (10) erfasst werden und der piezoelektrische Aktuator (10) im Sinne einer Fixierung einer gegebenen Position und gegen eine Lösung der Position des Sperrelements (9) von einer Steuer- und/oder Regelungseinrichtung angesteuert ist.
  9. Überlagerungsgetriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der piezoelektrische Aktuator (10) aus einer Anzahl an piezokeramischen Stapeln besteht.
  10. Überlagerungsgetriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Überlagerungsgetriebe (1) ein Wellgetriebe (14) oder Planetenradgetriebe ist.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10159800A1 (de) 2001-05-23 2002-12-12 Continental Teves Ag & Co Ohg Überlagerungsgetriebe für eine Überlagerungslenkung
DE10323042A1 (de) 2002-05-24 2004-02-26 Continental Teves Ag & Co. Ohg Überlagerungsgetriebe für eine Überlagerungslenkung
DE10315704A1 (de) * 2003-04-07 2004-10-21 Zf Lenksysteme Gmbh Hilfskraftlenkung mit Elektromotorsperre

Patent Citations (3)

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