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DE102007000006B4 - Luft-Kraftstoffverhältnissteuergerät, das mit einer Abgasemissionssteuervorrichtung ausgestattet ist - Google Patents

Luft-Kraftstoffverhältnissteuergerät, das mit einer Abgasemissionssteuervorrichtung ausgestattet ist Download PDF

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DE102007000006B4
DE102007000006B4 DE200710000006 DE102007000006A DE102007000006B4 DE 102007000006 B4 DE102007000006 B4 DE 102007000006B4 DE 200710000006 DE200710000006 DE 200710000006 DE 102007000006 A DE102007000006 A DE 102007000006A DE 102007000006 B4 DE102007000006 B4 DE 102007000006B4
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DE
Germany
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air
fuel ratio
fuel
internal combustion
combustion engine
Prior art date
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DE200710000006
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English (en)
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Inventor
Toyomori Kariya Tsuiki
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Denso Corp
Original Assignee
Denso Corp
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Publication date
Application filed by Denso Corp filed Critical Denso Corp
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Publication of DE102007000006B4 publication Critical patent/DE102007000006B4/de
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Abstract

Luft-Kraftstoffverhältnissteuergerät für einen Verbrennungsmotor, der mit einer Abgasemissionssteuervorrichtung ausgestattet ist, durch die Abgas strömt, das von dem Verbrennungsmotor abgegeben wird, mit:
einem Luft-Kraftstoffverhältnissensor, der auf eine bestimmte Komponente von Abgas reagiert, das stromabwärts der Abgasemissionssteuerungsvorrichtung strömt, um eine Ausgabe als eine Funktion eines Luft-Kraftstoffverhältnisses eines Gemisches zu erzeugen, das in den Verbrennungsmotor zugeführt wird; und
einem Steuerelement, das in einem Regelungsmodus arbeitet, um einen tatsächlichen Wert des Luft-Kraftstoffverhältnisses des Gemisches während eines Verbrennungsprozesses des Verbrennungsmotors, der auf Basis der Ausgabe des Luft-Kraftstoffverhältnissensors bestimmt wird, in Übereinstimmung mit einem Zielwert zu bringen, wobei das Steuerelement auch in einem Regenerationssteuerungsmodus arbeitet, um einen Anteil des Abgases, das um die Abgasemissionssteuervorrichtung herum strömt, während des Verbrennungsprozesses so zu steuern, dass die Ausgabe des Luft-Kraftstoffverhältnissensors einen Wert des Luft-Kraftstoffverhältnisses des Gemisches an einer fetten Seite des Zielwerts darstellt, um die Abgasemissionssteuerungsvorrichtung zu regenerieren, wenn der Regenerationssteuerungsmodus begonnen wird, wobei das Steuerelement einen...

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich im Allgemeinen auf ein Luft-Kraftstoffverhältnissteuergerät für einen Verbrennungsmotor, das entwickelt ist, um den Wert einer Ausgabe eines Luft-Kraftstoffverhältnissensors, der stromabwärts einer Abgasemissionssteuervorrichtung installiert ist, unter einer Regelung in Übereinstimmung mit einem Zielwert zu bringen.
  • JP 2005-163 594 A offenbart einen Dieselmotor, der mit einer Abgasemissionssteuervorrichtung, einem Kraftstoffzusatzventil und einem Luft-Kraftstoffverhältnissensor ausgestattet ist. Die Abgasemissionssteuervorrichtung ist in einem Auslass- bzw. Abgasrohr des Verbrennungsmotors installiert und arbeitet, um Stickoxide (NOx) in diesem zu absorbieren. Das Kraftstoffzusatzventil ist stromaufwärts der Abgasemissionssteuervorrichtung installiert, und arbeitet um den Kraftstoff zu dem Abgas hinzuzufügen bzw. zuzusetzen. Der Luft-Kraftstoffverhältnissensor ist stromabwärts der Abgasemissionssteuervorrichtung installiert. Typische Luft-Kraftstoffverhältnissteuersysteme für solch einen Dieselmotor sind entwickelt, um den Verbrennungsmotor bei einem Luft-Kraftstoffverhältnis zu betreiben, das magerer als das stöchiometrische Verhältnis ist, in den meisten Betriebszuständen. In solchen Zuständen ist die Abgasemissionssteuervorrichtung aktiviert, um NOx zu fangen, das in dem Abgas enthalten ist. Wenn die Menge von NOx, die in der Abgasemissionssteuervorrichtung gefangen ist, eine bestimmte obere Grenze übersteigt, arbeitet das System, um das Kraftstoffzusatzventil zu öffnen, um den Kraftstoff zu dem Abgas hinzuzufügen, um den Wert einer Ausgabe des Luft-Kraftstoffverhältnisses in Übereinstimmung mit ungefähr dem stöchiometrischen Verhältnis zu bringen, wodurch NOx in der Abgasemissionssteuervorrichtung verringert wird.
  • Das Zusetzen des Kraftstoffs zu dem Abgas führt zu einem Unterschied zwischen dem Wert der Ausgabe des Luft-Kraftstoffverhältnissensors und einem tatsächlichen Wert des Luft-Kraftstoffverhältnisses des Gemischs, das in den Verbrennungsmotor während dessen Verbrennungsprozess zugeführt wird. Es ist somit unmöglich den Zustand der Verbrennung in den Verbrennungsmotor unter Verwendung der Ausgabe des Luft-Kraftstoffverhältnissensors korrekt zu wissen bzw. zu erfassen, was zu einem Fehler in der Regelung führt. Um dieses Problem zu verringern, kann auch ein zusätzlicher Luft-Kraftstoffverhältnissensor stromaufwärts der Abgasemissionssteuervorrichtung installiert sein oder ein Drucksensor kann verwendet werden, um den Druck in einer Verbrennungskammer des Verbrennungsmotors zu messen. Dies führt jedoch zu einer erhöhten Anzahl der Teile des Systems.
  • Die DE 198 47 874 A1 offenbart ein Verfahren zur Stickoxidreduzierung im Abgas einer mager betriebenen Brennkraftmaschine. Die Brennkraftmaschine weist einen NOx-Speicherkatalysator auf, der im normalen Betrieb mit NOx beladen wird und der im Regenrationsbetrieb vom gespeicherten NOx gereinigt wird. Im Regenerationsmodus wird eine Kraftstoff-Haupteinspritzmenge auf einen vorbestimmten Wert eingestellt und eine Kraftstoff-Nacheinspritzmenge entsprechend einem fetten Luft-Kraftstoffverhältnis eingestellt. Aus der DE 198 47 874 A1 ist nicht bekannt, dass die Haupteinspritzmenge entsprechend der Menge an nacheingespritztem Kraftstoff korrigiert wird.
  • Es ist deshalb eine Hauptaufgabe der Erfindung, die Nachteile des Stands der Technik zu vermeiden.
  • Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, ein Luft-Kraftstoffverhältnissteuergerät vorzusehen, das entwickelt ist, um den Verbrennungszustand eines Gemischs in einem Verbrennungsmotor korrekt unter Verwendung einer Ausgabe eines Luft-Kraftstoffverhältnissensors, der stromabwärts einer Abgasemissionssteuervorrichtung installiert ist, während eines Regenerationssteuerungsmodus zu steuern, um die Abgasemissionssteuervorrichtung unter Verwendung von zusätzlichem Kraftstoff zu regenerieren.
  • Gemäß einem Aspekt der Erfindung ist ein Luft-Kraftstoffverhältnissteuergerät für einen Verbrennungsmotor vorgesehen, das mit einer Abgasemissionssteuervorrichtung ausgestattet ist, durch die Abgas strömt, das von dem Verbrennungsmotor abgegeben wird. Das Gerät weist einen Luft-Kraftstoffverhältnissensor und ein Steuerelement auf. Der Luft-Kraftstoffverhältnissensor reagiert auf eine bestimmte Komponente des Abgases, das stromabwärts der Abgasemissionssteuervorrichtung strömt, um eine Ausgabe als eine Funktion eines Luft-Kraftstoffverhältnisses eines Gemisches zu erzeugen, das in den Verbrennungsmotor zugeführt bzw. eingefüllt wird. Das Steuerelement arbeitet in einem Rückkopplungssteuerungsmodus bzw. Regelungsmodus, um einen tatsächlichen Wert des Luft-Kraftstoffverhältnisses des Gemisches während eines Verbrennungsprozesses des Verbrennungsmotors, der auf Basis der Ausgabe des Luft-Kraftstoffverhältnissensors bestimmt wird, in Übereinstimmung mit einem Zielwert zu bringen. Das Steuerelement arbeitet auch in einem Regenerationssteuerungsmodus, um einen Teil bzw. Anteil des Abgases, das um die Abgasemissionssteuervorrichtung herum strömt, während des Verbrennungsprozesses so zu steuern, dass die Ausgabe des Luft-Kraftstoffverhältnissensors einen Wert des Luft-Kraftstoffverhältnisses des Gemisches an einer fetten Seite des Zielwerts darstellt, um die Abgasemissionssteuervorrichtung zu regenerieren. Wenn der Regenerationssteuerungsmodus begonnen wird, entfernt das Steuerelement einen Fehler, der von einem Steuern des Anteils des Abgases herrührt, von dem Wert des Luft-Kraftstoffverhältnisses des Gemisches, der durch die Ausgabe des Luft-Kraftstoffverhältnissensors dargestellt ist, um den tatsächlichen Wert des Luft-Kraftstoffverhältnisses des Gemisches für eine Verwendung in dem Regelungsmodus zu bestimmen. Dies stellt die Stabilität der Regelung des Luft-Kraftstoffverhältnisses des Gemisches während des Regenerationssteuerungsmodus sicher.
  • In der bevorzugten Form der Erfindung arbeitet das Steuerelement in dem Regenerationssteuerungsmodus, um Kraftstoff zu einer Linie bzw. Leitung hinzuzufügen, die sich von einem Einlassrohr zu einem Auslassrohr durch den Verbrennungsmotor hindurch erstreckt, um den Anteil des Abgases zu steuern, der um die Abgasemissionssteuervorrichtung herum strömt, um die Abgasemissionssteuervorrichtung zu regenerieren. Das Steuerelement bestimmt den tatsächlichen Wert AbyFc des Luft-Kraftstoffverhältnisses des Gemisches gemäß einer Beziehung von AbyFc = Ga/(Ga/AbyFr – F), wobei Ga eine Luftmenge ist, die in den Verbrennungsmotor zugeführt wird, AbyFr ein Wert der Ausgabe des Luft-Kraftstoffverhältnissensors ist, und F eine Menge des Kraftstoffs ist, der zu der Leitung hinzugefügt wird.
  • Das Steuerelement arbeitet auch wahlweise in einem normalen Steuerungsmodus und in einem Übergangssteuerungsmodus. Der normale Steuerungsmodus ist vorgesehen, um den Wert des Ausgabe des Luft-Kraftstoffverhältnisses in Übereinstimmung mit dem Zielwert zu bringen. Der Übergangssteuerungsmodus wird nach dem Regenerationssteuerungsmodus und vor dem Normalsteuerungsmodus begonnen, um den tatsächlichen Wert des Luft-Kraftstoffverhältnisses des Gemischs auf Basis der Menge von Luft, die in den Verbrennungsmotor zugeführt wird, und der Menge von Kraftstoff zu bestimmen, die in den Verbrennungsmotor eingespritzt wird, um den Verbrennungsprozess zu erreichen, und um den bestimmten tatsächlichen Wert in Übereinstimmung mit dem Zielwert zu bringen. Dies verhindert das Abnehmen der Steuerbarkeit des Luft-Kraftstoffverhältnisses aufgrund einer Zeitverzögerung zwischen dem Ende des Regenerationssteuerungsmodus und einem Verschwinden der Effekte des Kraftstoffzusetzens zu dem Abgas auf die Ausgabe des Luft-Kraftstoffverhältnissensors.
  • Das Gerät hat ein Kraftstoffzusatzventil, das in einem Abgassystem des Verbrennungsmotors installiert ist und arbeitet, um den Kraftstoff zu dem Abgassystem hinzuzufügen, um den Anteil des Abgases zu steuern, der um die Abgasemissionssteuervorrichtung herum strömt.
  • Die Abgasemissionssteuervorrichtung ist entwickelt, um Stickoxide zu absorbieren, die in dem Abgas enthalten sind. Das Steuerelement arbeitet, um die absorbierten Stickoxide zu verringern, um die Abgasemissionssteuervorrichtung in dem Regenerationssteuerungsmodus zu regenerieren.
  • Das Steuerungselement arbeitet, um den Anteil des Abgases in dem Regenerationssteuerungsmodus zu steuern, um eine Verschlechterung der Abgasemissionssteuerungsvorrichtung rückgängig zu machen, die von einem Leiden unter Schwefel herrührt.
  • Der Zielwert ist um eine untere Grenze eines Bereichs herum eingestellt, der erfordert ist, um eine Stabilität der Verbrennung in dem Verbrennungsmotor sicher zu stellen, wodurch bewirkt wird, dass eine große Menge von unverbranntem Kraftstoff, der in dem Abgas enthalten ist, von dem Verbrennungsmotor abgegeben wird. Dies minimiert die Menge von Kraftstoff, die zu dem Abgas während des Regenerationssteuerungsmodus hinzugefügt werden soll.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt.
  • In den Zeichnungen ist:
  • 1 eine schematische Ansicht, die ein Luft-Kraftstoffverhältnissteuerungssystem der Erfindung zeigt;
  • 2(a) eine Ansicht, die ein Schalten zwischen einem Regenerationssteuerungsmodus, um eine Abgasemissionssteuervorrichtung zu regenerieren, und einem Nicht-Regenerationssteuerungsmodus zeigt, um die Abgasemissionssteuerungsvorrichtung nicht zu regenerieren.
  • 2(b) eine Ansicht, die eine Variation einer Ausgabe eines Luft-Kraftstoffverhältnissensors bei drei Luft-Kraftstoffverhältnisregelungsmoden zeigt: einem normalen Steuerungsmodus, einem Regenerationssteuerungsmodus und einem Übergangssteuerungsmodus;
  • 3 ein Flussdiagramm eines Programms, das durch das Luft-Kraftstoffverhältnissteuerungssystem von 1 ausgeführt werden soll, um die Menge von Kraftstoff zu steuern, die zu einem Abgas hinzugefügt werden soll, um eine Abgasemissionssteuervorrichtung zu regenerieren;
  • 4 ein Flussdiagramm eines Programms, das durch das Luft-Kraftstoffverhältnissteuerungssystem von 1 ausgeführt werden soll, um einen von folgenden Luft-Kraftstoffverhältnisregelungsmoden auszuwählen: einem normalen Steuerungsmodus, einem Übergangssteuerungsmodus und einem Regenerationssteuerungsmodus;
  • 5 ein Flussdiagramm eines Luft-Kraftstoffverhältnisregelungsprogramms, das durch das Luft-Kraftstoffverhältnissteuerungssystem von 1 in dem normalen Steuerungsmodus ausgeführt wird, der in dem Programm von 4 ausgewählt wird;
  • 6 ein Flussdiagramm eines Luft-Kraftstoffverhältnisregelungsprogramms, das durch das Luft-Kraftstoffverhältnissteuersystem von 1 in dem Regenerationssteuerungsmodus ausgeführt wird, der in dem Programm von 4 ausgewählt wird, und
  • 7 ein Flussdiagramm eines Luft-Kraftstoffverhältnisregelungsprogramms, das durch das Luft-Kraftstoffverhältnissteuersystem von 1 in dem Übergangssteuerungsmodus ausgeführt wird, der in dem Programm von 4 ausgewählt wird.
  • Mit Bezug auf die Zeichnungen, insbesondere auf 1, ist ein Luft-Kraftstoffverhältnissteuersystem gezeigt, das entwickelt ist, um zum Beispiel ein Luft-Kraftstoffverhältnis eines Gemisches, das einem Automobildieselmotor 10 zugeführt werden soll, durch eine elektronische Steuereinheit (ECU) 50 zu regeln bzw. Rückkopplungszusteuern.
  • Der Verbrennungsmotor 10 hat beispielsweise vier Zylinder und ist mit einem Einlassrohr 12 verbunden, in dem ein Luftreinigungselement 14, ein Luftmengenmesser 15, ein Kühler 16 und ein Drosselventil 18 installiert sind. Das Einlassrohr 12 ist mit einer Verbrennungskammer 20 von jedem Zylinder des Verbrennungsmotors 10 verbunden. Der Verbrennungsmotor 10 hat auch Kraftstoffeinspritzelemente 24, durch die der Kraftstoff, der bei einem gesteuerten hohen Druck innerhalb der Common-Rail 22 akkumuliert ist, eingespritzt wird, um ein Luft-Kraftstoffgemisch zu erzeugen, das wiederum in den Verbrennungskammer 20 verbrannt wird, wodurch ein Ausgabemoment des Verbrennungsmotors 10 entwickelt wird.
  • Der Verbrennungsmotor 10 ist auch mit einem Auslassrohr 26 verbunden, durch das Abgas abgegeben wird. Das Auslassrohr 26 hat in sich einen Oxidationskatalysator 28 und einen NOx-Absorptionskatalysator 30 installiert, die als eine Abgasemissionssteuervorrichtung arbeiten, um Stickoxide (NOx) zu absorbieren und diese zu reduzieren. In dem Auslassrohr 26 ist zwischen dem Oxidationskatalysator 28 und dem NOx-Absorptionskatalysator 30 ein Kraftstoffzusatzventil 32 installiert, das arbeitet, um Kraftstoff zu dem Abgas hinzuzufügen. Ein Luft-Kraftstoffverhältnissensor 34 ist stromabwärts des NOx-Absorptionskatalysators 30 angeordnet. Der Luft-Kraftstoffverhältnissensor 34 ist mit einem Zirkonoxid-Festelektrolytkörper ausgestattet und reagiert auf eine bestimmte Komponente (z. B. O2), die in dem Abgas enthalten ist, um ein Signal als eine Funktion des Luft-Kraftstoffverhältnisses des Gemisches zu produzieren, das in den Verbrennungsmotor 10 gefüllt bzw. zugeführt wird. Der Luft-Kraftstoffverhältnissensor 34 hat eine typische Struktur, und auf eine detaillierte Erklärung von diesem wird an dieser Stelle verzichtet.
  • Ein Turbolader mit variabler Düse bzw. Verstelllader 36 ist zwischen dem Einlassrohr 12 und dem Auslassrohr 26 installiert. Der Verbrennungsmotor 10 ist auch mit einer EGR-Vorrichtung (Abgasrezirkulationsvorrichtung) verbunden, die arbeitet, um einen Teil bzw. Anteil des Abgases (nachstehend auch als EGR-Gas bezeichnet) in das Einlassrohr 12 wieder zu zuführen. Die EGR-Vorrichtung besteht aus einem EGR-Rohr 38 und einem EGR-Ventil 40. Das EGR-Rohr 38 verbindet das Einlassrohr 12 und das Auslassrohr 28. Das EGR-Ventil 40 arbeitet, um einen Öffnungsquerschnitt in dem EGR-Rohr 38 zu regulieren, um die Menge des EGR-Gases zu steuern, die zu dem Einlassrohr 12 zurückgeführt werden soll.
  • Das Luft-Kraftstoffverhältnissteuersystem hat auch einen Kurbelwinkelsensor 42, einen Gaspedalpositionssensor 44, etc., die arbeiten, um Signale auszugeben, die Betriebszustände des Verbrennungsmotors 10 anzeigen. Der Kurbelwinkelsensor 42 arbeitet, um beispielsweise ein rechteckiges Kurbelwinkelsignal bei bestimmten Winkelintervallen (z. B. 30°CA) einer Kurbelwelle des Verbrennungsmotors 10 zu der ECU 50 auszugeben. Der Gaspedalpositionssensor 44 arbeitet, um einen Kraftaufwand eines Fahrers auf ein Gaspedal oder eine Position eines Gaspedals (nicht dargestellt) zu messen, und ein diesbezügliches Signal zu der ECU 50 auszugeben.
  • Die ECU 50 ist durch einen typischen Mikrocomputer realisiert, der im Wesentlichen aus einer CPU, einem ROM, einem RAM, etc. besteht, und arbeitet, um verschiedene Motorsteuerprogramme auszuführen, die in dem ROM gespeichert sind, um Operationen der Einspritzelemente 24 auf Basis von sensorüberwachten momentanen Betriebszuständen des Verbrennungsmotors und Anforderungen eines Fahrers zu steuern, um die Ausgabe des Verbrennungsmotors 10 auf einen erforderten Wert einzustellen. Im Speziellen berechnet die ECU 50 das erforderte Moment, das von dem Verbrennungsmotor 10 ausgegeben werden soll, auf Basis der Drehzahl des Verbrennungsmotors 10, die durch die Ausgabe des Kurbelwinkelsensors 42 gemessen wird, und der Position des Gaspedals, die durch den Gaspedalpositionssensor 44 gemessen wird, wandelt das erforderte Moment mathematisch in eine Zielmenge von Kraftstoff um, die von jedem der Einspritzelement 24 eingespritzt werden soll, und betätigt die Einspritzelement 24, um das Einspritzen der Zielmenge von Kraftstoff in den Verbrennungsmotor 10 zu erreichen.
  • Die ECU 50 arbeitet auch, um Emissionen zu steuern, die von dem Verbrennungsmotor zu der Außenseite durch das Auslassrohr 26 hindurch abgegeben werden. Im Speziellen steuert die ECU 50 die Verbrennung von Kraftstoff in dem Verbrennungsmotor 10 bei einem Luft-Kraftstoffverhältnis, das magerer als das stöchiometrische Verhältnis (14,7:1) ist, um NOx, das in dem Abgas enthalten ist, das von den Verbrennungskammern 20 abgegeben wird, in dem NOx-Absorptionskatalysator 30 zu fangen oder zu absorbieren. Wenn eine Bedingung erfüllst ist, bei der erwartet wird, dass die Menge von NOx in dem NOx-Absorptionskatalysator 30 ein bestimmtes Niveau erreicht, betätigt die ECU 50 das Kraftstoffzusatzventil 32, um den Kraftstoff zu dem Abgas hinzuzufügen, um das Luft-Kraftstoffverhältnis des Abgases, das stromaufwärts des NOx-Absorptionskatalysators 30 strömt, nahe zu dem stöchiometrischen Verhältnis für ein Verringern von NOx zu bringen.
  • Zusätzlich, wenn eine Bedingung erfüllt ist, bei der erwartet wird, dass die Menge von Schwefel, die in dem NOx-Absorptionskatalysator 30 absorbiert wird, sich mit einer Abnahme der Absorptionsfähigkeit des NOx-Absorptionselements 30 erhöht, betätigt die ECU 50 das Kraftstoffzusatzventil 32, um den Kraftstoff zu dem Abgas hinzuzufügen, um das Luft-Kraftstoffverhältnis des Abgases, das stromaufwärts des NOx-Absorptionskatalysators 30 strömt, nahe zu dem stöchiometrischen Verhältnis zu bringen, wodurch die Verschlechterung des NOx- Absorptionskatalysators 30 rückgängig gemacht wird, die von einem Leiden unter dem Schwefel verursacht wird.
  • Ein Reduzierelement, wie Kohlenwasserstoff (HC), das in dem Kraftstoff enthalten ist, der durch das Kraftstoffzusatzventil 32 hinzugefügt werden soll, hat gewöhnlich eine größere Korngröße (das heißt Partikeldurchmesser) und ist schwerer als das, das in dem unverbrannten Kraftstoff enthalten ist, der von den Verbrennungskammern 20 des Verbrennungsmotors 10 ausgegeben wird. Dies bewirkt, dass der Kraftstoff, der zu dem Abgas hinzugefügt wird, für eine Reaktion in dem NOx-Absorptionskatalysator 30 weniger anfällig ist, so dass das meiste von diesem Kraftstoff stromabwärts des NOx-Absorptionskatalysators 30 unverändert abgegeben wird. Es ist deshalb ratsam, dass das Abgas, das von den Verbrennungskammern 20 abgegeben wird, so fett wie möglich gemacht wird, um den NOx-Absorptionskatalysator 30 zu regenerieren.
  • Eine Änderung des Luft-Kraftstoffverhältnisses des Abgases, das von den Verbrennungskammern 20 abgegeben wird, zwischen einem Regenerationssteuerungsmodus, in dem die ECU 50 den NOx-Absorptionskatalysator 30 regeneriert, und einem Nicht-Regenerationssteuerungsmodus, in dem die ECU 50 nicht arbeitet, um den NOx-Absorptionskatalysator 30 zu regenerieren, führt zu einer unerwünschten Änderung des Verbrennungszustands des Gemisches in den Verbrennungskammern 20. Um dieses Problem zu verringern, ist die ECU 50 entworfen, um das Abgas, das von den Verbrennungskammern 30 abgegeben wird, so fett wie möglich innerhalb eines bestimmten mageren Bereichs zu machen, ungeachtet davon, ob die ECU 50 in dem Regenerationssteuerungsmodus oder in dem Nicht-Regenerationssteuerungsmodus ist. Es ist jedoch im Hinblick auf die Stabilität der Verbrennung in dem Verbrennungsmotor 10 ratsam, dass das Gemisch in den Verbrennungskammern 20 magerer als das stöchiometrische Verhältnis ist, um die Ausgabe von dem Verbrennungsmotor 10 sicherzustellen. Die Anfettung des Gemisches in den Verbrennungskammern 20 trägt deshalb zu der Instabilität der Verbrennung in dem Verbrennungsmotor 10 bei, wodurch ein Überwachen des Verbrennungszustands in den Verbrennungskammern 20 notwendig ist, wenn die ECU 50 das Gemisch in den Verbrennungskammern 20 anfettet. Der Verbrennungszustand hat gewöhnlich eine Korrelation zu dem Luft-Kraftstoffverhältnis des Abgases, das von den Verbrennungskammern 20 abgegeben wird (oder zu einem tatsächlichen Luft-Kraftstoffverhältnis des Gemisches in den Verbrennungskammern 20 während eines Verbrennungszyklus), und kann deshalb von diesem herausgefunden bzw. ermittelt werden. Wenn jedoch das Kraftstoffzusatzventil 32 den Kraftstoff zu dem Abgas hinzufügt, führt dies zu einer Schwierigkeit beim korrekten Bestimmen des Luft-Kraftstoffverhältnisses des Gemisches in den Verbrennungskammern 20 unter Verwendung der Ausgabe des Luft-Kraftstoffverhältnissensors 34 während des Verbrennungsprozesses.
  • Um den vorstehenden Nachteil zu beseitigen, ist die ECU 50 entwickelt, um einen Fehler, der von dem Zusatz des Kraftstoffs zu dem Abgas durch das Kraftstoffzusatzventil 32 herrührt, von der Ausgabe des Luft-Kraftstoffverhältnissensors 34 zu entfernen, um das Luft-Kraftstoffverhältnis des Gemisches in den Verbrennungskammern 20 zu bestimmen, wenn die ECU 50 in dem Regenerationssteuerungsmodus ist, und das bestimmte Luft-Kraftstoffverhältnis unter einer Regelung bzw. Rückkopplungssteuerung in Übereinstimmung mit einem Zielwert zu bringen.
  • 2(a) zeigt ein Schalten zwischen dem Regenerationssteuerungsmodus und dem Nicht-Regenerationssteuerungsmodus der ECU 50, um den NOx-Absorptionskatalysator 30 zu regenerieren bzw. nicht zu regenerieren. 2(b) zeigt eine Änderung der Ausgabe des Luft-Kraftstoffverhältnissensors 34 während der Regelung des Luft-Kraftstoffverhältnisses des Gemisches in den Verbrennungskammern 20. Eine durchgehende Linie zeigt den Wert der Ausgabe des Luft-Kraftstoffverhältnissensors 34 an. Eine Strichpunktlinie kennzeichnet einen Zielwert des Luft-Kraftstoffverhältnisses des Gemisches in den Verbrennungskammern 20, der durch die ECU 50 bestimmt wird. Eine Zweipunktstrichlinie kennzeichnet einen Zielwert des Luft-Kraftstoffverhältnisses des Abgases, das stromabwärts des NOx-Absorptionskatalysators 30 strömt, der durch die ECU 50 in dem Regenerationssteuerungsmodus bestimmt wird.
  • Vor dem Regenerationssteuerungsmodus beginnt die ECU 50 einen normalen Steuerungsmodus und arbeitet, um den Wert der Ausgabe des Luft-Kraftstoffverhältnissensors 34 unter einer Regelung mit einem Zielwert (z. B. 20) des Luft-Kraftstoffverhältnisses des Gemisches in den Verbrennungskammern 20 in Übereinstimmung zu bringen. In dem Regenerationssteuerungsmodus arbeitet die ECU 50 auch, um den Wert der Ausgabe des Luft-Kraftstoffverhältnissensors 34 in Übereinstimmung mit einem Zielwert (z. B. ungefähr das stöchiometrische Verhältnis) zu bringen, um den NOx-Absorptionskatalysator 30 zu regenerieren. Im Speziellen entfernt die ECU 50 den Fehler, der von dem Zusatz von Kraftstoff zu dem Abgas durch das Kraftstoffventil 32 hindurch herrührt, von der Ausgabe des Luft-Kraftstoffverhältnisses 34, um ein tatsächliches Luft-Kraftstoffverhältnis des Gemisches in den Verbrennungskammern 20 zu bestimmen, und bringt das bestimmte Luft-Kraftstoffverhältnis unter eine Regelung in Übereinstimmung mit dem Zielwert. Nach Beenden des Regenerationssteuerungsmodus beginnt die ECU 50 einen Übergangssteuerungsmodus und bringt den Wert des Luft-Kraftstoffverhältnisses des Gemisches in den Verbrennungskammern 20, der als eine Funktion der Menge von Einlassluft berechnet wird, die durch den Luftmengenmesser 15 gemessen wird, und die Menge von Kraftstoff, die von den Einspritzelement 24 eingespritzt wird, unter einer Regelung in Übereinstimmung mit einem Zielwert. Der Übergangssteuerungsmodus ist gemacht, um einen Fehler in der Luft-Kraftstoffverhältnissteuerung durch die ECU 50 eliminieren, der von dem Fehler in der Ausgabe des Luft-Kraftstoffverhältnissensors 34 herrührt, der durch den Zusatz des Kraftstoffs zu dem Abgas durch das Kraftstoffzusatzventil 32 verursacht wird, und der nach Beendigung des Regenerationssteuerungsmodus für eine Weile in Erscheinung bleibt. Nach Beendigung des Übergangssteuerungsmodus beginnt die ECU 50 wieder den normalen Steuerungsmodus.
  • 3 ist ein Flussdiagramm einer Abfolge von logischen Schritten oder eines Programms, die/das in einem Zyklus durch die ECU 50 ausgeführt werden/wird, um die Menge Kraftstoff zu steuern, die zu dem Abgas in dem Regenerationssteuerungsmodus hinzugefügt werden soll.
  • Nach Beginnen des Programms geht die Routine zu Schritt 10, in dem bestimmt wird, ob ein logischer ODER-Zustand erfüllt ist oder nicht, in dem die Menge von NOx, die in dem NOx-Absorptionskatalysator 30 absorbiert ist, größer als ein bestimmter Referenzwert α ist, oder die Menge von Schwefel, die in dem NOx-Absorptionskatalysator 30 absorbiert ist, größer als ein bestimmter Referenzwert β ist. Der Referenzwert α ist der Wert, um zu bestimmen, ob es erfordert ist, das NOx, das in dem NOx-Absorptionskatalysator 30 gefangen ist, reduziert werden muss oder nicht. Der Referenzwert β ist der Wert, um zu bestimmen, ob die Absorptionsfähigkeit des NOx-Absorptionskatalysator 30 sich abgesenkt hat, und somit ein Rückgängigmachen der Verschlechterung des NOx-Absorptionskatalysators 30 erforderlich ist, die von einem Leiden unter dem Schwefel herrührt.
  • Die Menge von NOx, die in dem NOx-Absorptionskatalysator 30 absorbiert ist, kann durch Integrieren der Menge von NOx bezüglich der Zeit bestimmt werden, die durch Nachschlagen in einer Kennfeldtabelle abgeleitet wird, die die Beziehung der Menge von NOx, von der erwartet wird, dass sie pro Zeiteinheit gefangen wird, zu der Drehzahl des Verbrennungsmotors 10 und der Menge von Kraftstoff zeigt, die in den Verbrennungsmotor 10 eingespritzt wird. In gleicher Weise kann die Menge von Schwefel, die in dem NOx-Absorptionskatalysator 30 gefangen ist, durch Integrieren der Menge von Schwefel bezüglich der Zeit bestimmt werden, die durch Nachschlagen unter Verwendung einer Kennfeldtabelle abgeleitet wird, die die Beziehung der Menge von Schwefel, von der erwartet wird, dass sie pro Zeiteinheit absorbiert wird, zu der Drehzahl des Verbrennungsmotors 10 und der Menge von Kraftstoff auflistet, die in den Verbrennungsmotor 10 eingespritzt wird.
  • Falls eine NEIN-Antwort in Schritt 10 erhalten wird, dann endet die Routine. Alternativ, falls eine JA-Antwort erhalten wird, dann geht die Routine weiter zu Schritt 12, in dem ein Regenerationssteuerungsmodusflag angeschaltet wird, wie in 2(a) gezeigt ist.
  • Die Routine geht weiter zu Schritt 14, in dem ein Feedforward-Term bzw. Optimalstwertterm einer Zielmenge F von Kraftstoff, die zu dem Abgas durch das Kraftstoffzusatzventil 32 hinzugefügt werden soll, durch nachstehende Gleichung (1) unter Verwendung einer Strömungsrate Ga der Einlassluft, die durch den Luftmengenmesser 15 gemessen wird, eines Zielwerts Gt des Luft-Kraftstoffverhältnisses des Abgases, das stromabwärts des NOx-Absorptionskatalysators in dem Regenerationssteuerungsmodus strömt, einer Zielmenge QFIN von Kraftstoff, die von den Kraftstoffeinspritzelementen 24 eingespritzt werden soll, und einer Drehzahl NE des Verbrennungsmotors 10 berechnet wird. F = Ga/Dt – QFIN × NE/(60 × 2) (1)
  • Der erste Term (Ga/Dt) der rechten Seite von Gleichung (1) stellt eine Gesamtmenge von Kraftstoff dar, die erfordert ist, um das Luft-Kraftstoffverhältnis um den Luft-Kraftstoffverhältnissensor 34 herum (das heißt den Wert der Ausgabe des Luft-Kraftstoffverhältnissensors 34) in Übereinstimmung mit dem Zielwert Dt zu bringen. Der zweite Term stellt die Menge von Kraftstoff dar, die pro Sekunde von den Kraftstoffeinspritzelementen 24 eingespritzt werden soll. Die Zielmenge F von Kraftstoff, die von dem Kraftstoffzusatzventil 32 abgegeben werden soll, wird deshalb durch Subtrahieren des zweiten Term von dem ersten Term bestimmt. Die ECU 50 öffnet das Kraftstoffzusatzventil 32, um die Zielmenge F von Kraftstoff zu dem Abgas hinzuzufügen.
  • Nach Schritt 14 geht die Routine weiter zu Schritt 16, in dem bestimmt wird, ob eine vorbestimmte Verzögerungszeit seit dem Start der Kraftstoffzusatzsteuerung, die durch die ECU 50 ausgeführt wird, um das Kraftstoffzusatzventil 32 zu öffnen, verstrichen ist oder nicht. Die Verzögerungszeit ist eine Zeitspanne DL, wie in 2(b) dargestellt ist, die eine Antwortzeitverzögerung zwischen dem Start des Zusatzes von Kraftstoff zu dem Abgas und dem Zeitpunkt ist, wenn der Wert AbyFr der Ausgabe des Luft-Kraftstoffverhältnissensors 34 in dem Regenerationssteuerungsmodus den Zielwert Dt erreicht.
  • Falls eine JA-Antwort in Schritt 16 erhalten wird, die bedeutet, dass die Zeitspanne DL vorüber gegangen ist, dann geht die Routine weiter zu Schritt 18, in dem bestimmt wird, ob ein Absolutwert einer Differenz zwischen dem Wert AbyFr der Ausgabe des Luft-Kraftstoffverhältnissensors 34 (wird nachstehend auch als ein Luft-Kraftstoffverhältnismesswert bezeichnet) und dem Zielwert Dt größer als sein Schwellenwert γ ist oder nicht. Der Schwellenwert γ ist ein Referenzwert, der ausgewählt ist, um zu bestimmen, ob die Regelung ausgeführt werden soll, um das Luft-Kraftstoffverhältnis, dass durch die Ausgabe des Luft-Kraftstoffverhältnissensors 34 abgeleitet worden ist, in Übereinstimmung mit dem Zielwert Dt zu bringen und das Schwanken des Luft-Kraftstoffverhältnismesswerts AbyFr zu vermeiden, das von der Regelung herrührt.
  • Falls eine JA-Antwort in Schritt S18 erhalten wird, die bedeutet, dass der Absolutwert größer als der Schwellenwert γ ist, dann geht die Routine weiter zu Schritt 20, in dem die Menge F des Kraftstoffs, die zu dem Abgas durch das Kraftstoffzusatzventil 32 hinzugefügt werden soll, auf Basis des Luft-Kraftstoffverhältnismesswerts AbyFr und dem Zielwert Dt gemäß dem PID-Algorithmus korrigiert wird.
  • Falls eine NEIN-Antwort in einem der Schritte 10, 16, 18 oder 20 erhalten wird, dann endet die Routine.
  • 4 ist ein Flussdiagramm eines Programms, das in einem Zyklus durch die ECU 50 ausgeführt werden soll, um einen der folgenden Luft-Kraftstoffverhältnisregelungsmoden auszuwählen: den normalen Steuerungsmodus, den Übergangssteuerungsmodus oder den Regenerationssteuerungsmodus.
  • Zuerst wird in Schritt 30 bestimmt, ob die ECU nun arbeitet, um den NOx-Absorptionskatalysator 30 zu regenerieren. Falls eine JA-Antwort erhalten wird, dann geht die Routine weiter zu Schritt 36, in dem die ECU 50 arbeitet, um die Regelung des Luft-Kraftstoffverhältnisses des Gemisches, das in den Verbrennungsmotor 10 zugeführt werden soll, in dem Regenerationssteuerungsmodus durchzuführen.
  • Alternativ, falls eine NEIN-Antwort in Schritt 30 erhalten wird, dann geht die Routine weiter zu Schritt 31, in dem bestimmt wird, ob die ECU 50 jemals den Regenerationssteuerungsmodus erfahren hat bzw. ausgeführt hat oder nicht. Falls eine NEIN-Antwort erhalten wird, dann geht die Routine weiter zu Schritt 34, in dem die ECU 50 arbeitet, um die Regelung des Luft-Kraftstoffverhältnisses des Gemisches in dem normalen Steuerungsmodus durchzuführen.
  • Alternativ, falls eine JA-Antwort in Schritt 31 erhalten wird, dann geht die Routine weiter zu Schritt 32, in dem bestimmt wird, ob eine bestimmte Zeitspanne X seit dem Stop des Regenerationssteuerungsmodus vorübergegangen ist oder nicht. Die Zeitspanne X ist eine erwartete Zeitverzögerung zwischen dem Ende des Regenerationssteuerungsmodus und einem Verschwinden der Effekte des Zusetzens von Kraftstoff zu dem Abgas auf die Ausgabe des Luft-Kraftstoffverhältnissensors 34. Falls eine JA-Antwort erhalten wird, die bedeutet, dass die Zeitspanne X vorübergegangen ist, dann geht die Routine weiter zu Schritt 34. Alternativ, falls eine NEIN-Antwort erhalten wird, dann geht die Routine weiter zu Schritt 38, in dem die ECU 50 arbeitet, um die Regelung des Luft-Kraftstoffverhältnisses des Gemisches in dem Übergangssteuerungsmodus durchzuführen.
  • 5 ist ein Flussdiagramm eines Luft-Kraftstoffverhältnisregelungsprogramms, das in einem Zyklus durch die ECU 50 in dem normalen Steuerungsmodus ausgeführt wird.
  • Nach Beginnen des normalen Steuerungsmodus geht die Routine weiter zu Schritt 40, in dem die Ausgabe des Luft-Kraftstoffverhältnissensors 34 abgefragt bzw. geprüft wird, um den Luft-Kraftstoffverhältnismesswert AbyFr zu bestimmen.
  • Die Routine geht weiter zu Schritt 42, in dem der Luft-Kraftstoffverhältnismesswert AbyFr, der in Schritt 40 abgeleitet worden ist, als eine Darstellung eines Luft-Kraftstoffverhältnisses AbyFc des Gemisches für eine Verwendung in dem Betrieb der Regelung durch die ECU 50 definiert wird.
  • Die Routine geht weiter zu Schritt 44, in dem ein Zielwert AbyFt des Luft-Kraftstoffverhältnisses des Gemisches, das in den Verbrennungsmotor 10 eingespritzt werden soll, durch Nachschlagen in einer Kennfeldtabelle auf Basis der Drehzahl des Verbrennungsmotors 10 und des erforderten Moments bestimmt wird, wie vorstehend beschrieben ist.
  • Die Routine geht weiter zu Schritt 46, in dem bestimmt wird, ob ein Absolutwert einer Differenz zwischen dem Luft-Kraftstoffverhältnis AbyFc und dem Zielwert AbyFt größer ist als ein Schwellenwert ε oder nicht. Der Schwellenwert ε ist ein Referenzwert, der ausgewählt ist, um zu bestimmen, ob die Regelung auf Basis des Luft-Kraftstoffverhältnisses AbyFc und dem Zielwert AbyFt durchgeführt werden sollte oder nicht, und der ausreichend ist, um das Schwanken des Luft-Kraftstoffverhältnisses AbyFc zu vermeiden, das von der Regelung herrührt.
  • Falls eine NEIN-Antwort erhalten wird, die bedeutet, dass der Absolutwert kleiner als der Schwellenwert ε ist, dann endet die Routine. Alternativ, falls eine JA-Antwort erhalten wird, dann geht die Routine weiter zu Schritt 48, in dem das Drosselventil 18 unter der PID-Steuerung betätigt wird, um den Luft-Kraftstoffverhältnismesswert AbyFr in Übereinstimmung mit dem Zielwert Dt zu bringen. Im Speziellen, wenn der Luft-Kraftstoffverhältnismesswert AbyFr größer als der Zielwert Dt ist, betätigt die ECU 50 das Drosselventil 18 in eine Schließrichtung, um die Menge von Luft zu verringern, die in den Verbrennungsmotor 10 zugeführt wird. Alternativ, wenn der Luft-Kraftstoffverhältnismesswert AbyFr kleiner als der Zielwert Dt ist, dann betätigt die ECU 50 das Drosselventil 18 in eine Öffnungsrichtung, um die Menge von Luft zu erhöhen, die in den Verbrennungsmotor 10 zugeführt werden soll. Die ECU 50 kann alternativ arbeiten, um das EGR-Ventil 40 und/oder den Turbolader 36 anstelle des Drosselventils 18 zu betätigen, um den Luft-Kraftstoffverhältnismesswert AbyFr in Übereinstimmung mit dem Zielwert Dt zu bringen. Nach Schritt 48 endet die Routine.
  • 6 ist ein Flussdiagramm eines Luft-Kraftstoffverhältnisregelungsprogramms, das in einem Zyklus durch die ECU 50 in dem Regenerationssteuerungsmodus ausgeführt wird. Dieselben Schrittnummern, die in 5 verwendet werden, beziehen sich auf dieselben Operationen und auf eine detaillierte Erklärung von diesen wird an dieser Stelle verzichtet.
  • Nach Beginnen des Regenerationssteuerungsmodus geht die Routine zu Schritt 40a, in dem die Ausgabe des Luft-Kraftstoffverhältnissensors 34 abgefragt bzw. geprüft wird, um den Luft-Kraftstoffverhältnismesswert AbyFr zu bestimmen, und die Ausgabe des Luftmengenmessers 15 wird auch abgefragt bzw. geprüft, um die Strömungsrate Ga von Luft zu messen, die in den Verbrennungsmotor 10 eintritt.
  • Die Routine geht weiter zu Schritt 42a, in dem das Luft-Kraftstoffverhältnis AbyFc des Gemisches gemäß einer nachstehenden Gleichung berechnet wird. AbyFc = Ga/(Ga/AbyFr – F) (2)
  • Der erste Term (Ga/AbyFr) des Nenners stellt eine Gesamtmenge von Kraftstoff dar, die in den Verbrennungsmotor 10 eingespritzt und zu dem Abgas zugefügt wird. Die Menge von Kraftstoff, die in den Verbrennungskammer 20 verbrannt werden soll, wird deshalb durch Subtrahieren der Menge F von Kraftstoff, die von dem Kraftstoffzusatzventil 32 abgegeben werden soll, von der vorstehenden Gesamtmenge von Kraftstoff bestimmt, wie in dem Nenner ausgedrückt ist. Die rechte Seite von Gleichung (2) zeigt somit ein Verhältnis der Menge von Luft, die in den Verbrennungsmotor 10 zugeführt werden soll, zu der Menge von Kraftstoff an, die in dem Verbrennungsmotor 10 verbrannt werden soll.
  • Nach Schritt 42a werden die Schritt 44, 46 und 48 ausgeführt, die dieselben wie in 5 sind.
  • 7 ist ein Flussdiagramm eines Luft-Kraftstoffverhältnisregelungsprogramms, das in einem Zyklus durch die ECU 50 in dem Übergangssteuerungsmodus zwischen dem Regenerationssteuerungsmodus und dem normalen Steuerungsmodus ausgeführt wird. Dieselben Schrittnummern, wie sie in 5 verwendet werden, beziehen sich auf dieselben Operationen, und auf eine detaillierte Erklärung von diesen wird hier verzichtet.
  • Nach Beginnen des Übergangssteuerungsmodus geht die Routine zu Schritt 40b, in dem die Ausgabe des Luft-Kraftstoffverhältnissensors 34 abgefragt bzw. geprüft wird, um den Luft-Kraftstoffverhältnismesswert AbyFr zu bestimmen, in dem auch die Ausgabe des Luftmengenmessers 15 abgefragt bzw. geprüft wird, um die Strömungsrate Ga von Luft zu bestimmen, die in den Verbrennungsmotor 10 eintritt, und in dem die Zielmenge QFIN von Kraftstoff, die von den Kraftstoffeinspritzelementen eingespritzt werden soll, wird, wie vorstehend beschrieben ist, bestimmt wird.
  • Die Routine geht weiter zu Schritt 42b, in dem das Luft-Kraftstoffverhältnis AbyFc des Gemisches gemäß einer nachstehenden Gleichung berechnet wird. AbyFc = Ga/QFIN (3)
  • Nach Schritt 42b werden die Schritte 44, 46 und 48 ausgeführt, die die gleichen sind, wie in 5.
  • Wie von der vorstehenden Beschreibung offensichtlich ist, ist das Luft-Kraftstoffverhältnissteuersystem entwickelt, um einen Fehler in der Ausgabe (das heißt AbyFr) des Luftkraftstoffsensors 34 zu beseitigen, der von dem Zusatz von Kraftstoff zu dem Abgas durch das Kraftstoffzuführventil 32 herrührt, um in dem Regenerationssteuerungsmodus ein tatsächliches Luft-Kraftstoffverhältnis des Gemisches zu bestimmen, das in die Verbrennungskammern 20 (das heißt das Luft-Kraftstoffverhältnis AbyFc) zugeführt wird, wodurch die Stabilität der Regelung des Luft-Kraftstoffverhältnisses des Gemisches, das in den Verbrennungskammern 20 verbrannt werden soll, auf Basis der Ausgabe des Luft-Kraftstoffverhältnissensors 34 während des Zusatzes von Kraftstoff zu dem Abgas, um den NOx-Absorptionskatalysator 30 zu regenerieren, sichergestellt wird.
  • Nach Beendigung der Regeneration des NOx-Absorptionskatalysators 30, arbeitet das System, um das tatsächliche Luft-Kraftstoffverhältnis des Gemisches, das durch die Strömungsrate Ga von Luft, die in den Verbrennungsmotor 10 eintritt, und der Zielmenge QFIN von Kraftstoff gefunden bzw. bestimmt wird, die in den Verbrennungsmotor 10 eingespritzt werden soll, in Übereinstimmung mit dem Zielwert bis zu einem Start des normalen Steuerungsmodus zu bringen, der arbeitet, um die Ausgabe (das heißt AbyFr) des Luft-Kraftstoffverhältnissensors 34 unter einer Regelung in Übereinstimmung mit dem Ziel-Luft-Kraftstoffverhältnis des Gemisches zu bringen, das in den Verbrennungsmotor 10 zugeführt wird, wodurch die Zeitverzögerung zwischen dem Ende des Regenerationssteuerungsmodus und dem Verschwinden von Effekten des Zusetzens von Kraftstoff zu dem Abgas auf die Ausgabe (das heißt AbyFr) des Luft-Kraftstoffverhältnissensors beseitigt wird.
  • Die Regeneration des NOx-Absorptionskatalysators 30 wird durch Zufügen des Kraftstoffs zu dem Abgas unter Verwendung des Kraftstoffzusatzventils 32 erreicht, das in dem Auslassrohr 26 des Verbrennungsmotors 10 ist. Die Verwendung des Kraftstoffzusatzventils 32 führt zu einem minimierten Eintritt des Kraftstoffs in ein Kurbelgehäuse des Verbrennungsmotors, um das Motoröl zu verdünnen, was normalerweise auftritt, wenn der Kraftstoff direkt in den Verbrennungsmotor eingespritzt wird, um den NOx-Absorptionskatalysator 30 bei Zeiten zu regenerieren, die von den Zeiten verschoben sind, bei denen der eingespritzte Kraftstoff in der Verbrennung in dem Verbrennungsmotor verwendet wird.
  • Der Zielwert AbyFt des Luft-Kraftstoffverhältnisses des Gemisches, das in den Verbrennungsmotor 10 eingespritzt werden soll (das heißt der Zielwert der Ausgabe des Luft-Kraftstoffverhältnissensors 34) ist um eine untere Grenze eines Bereichs herum eingestellt (das heißt, bei der fettesten Seite des mageren Bereichs), die erfordert ist, um die Stabilität der Verbrennung in dem Verbrennungsmotor 10 sicherzustellen, wodurch bewirkt wird, dass eine große Menge von unverbranntem Kraftstoff, der in dem Abgas enthalten sein soll, von den Verbrennungskammern 20 abgegeben wird. Dies gestattet, dass eine verringerte Menge von Kraftstoff zu dem Abgas durch das Kraftstoffzuführventil 32 während des Regenerationssteuerungsmodus zugeführt werden kann.
  • Der Luft-Kraftstoffverhältnissensor 34 ist nahe dem NOx-Absorptionskatalysator 30 installiert, wodurch ermöglicht wird, dass das Luft-Kraftstoffverhältnis nahe dem NOx-Absorptionskatalysator 30 präzise unter Verwendung der Ausgabe des Luft-Kraftstoffverhältnissensors 34 gesteuert werden kann, um die Regeneration des NOx-Absorptionskatalysators 30 zu verbessern.
  • Die ECU 50 kann wie nachstehend beschrieben modifiziert sein.
  • Das Luft-Kraftstoffverhältnis AbyFc des Gemisches, das in den Verbrennungsmotor 10 zugeführt wird, kann alternativ als eine Funktion der Menge von Einlassluft, die auf Basis der Öffnungsposition des Drosselventils 18 und der Drehzahl des Verbrennungsmotors 10 abgeleitet wird, anstelle der Strömungsrate Ga der Einlassluft, die durch den Luftmengenmesser 15 gemessen wird, berechnet werden. Die Menge eines Anteils des Abgases, der zu dem Einlassrohr 12 zurückgeführt wird, kann durch die Öffnungsposition des EGR-Ventils 40 und die Drehzahl des Verbrennungsmotors 10 berechnet werden, und auch verwendet werden, um das Luft-Kraftstoffverhältnis AbyFc zu bestimmen. Im Speziellen kann solch eine Menge verwendet werden, um in dem Übergangssteuerungsmodus die Strömungsrate Ga der Einlassluft, die durch den Luftmengenmesser 15 gemessen wird, oder die Menge von Kraftstoff zu korrigieren, die in den Verbrennungskammern 20 des Verbrennungsmotors 10 zugeführt wird.
  • Der Zielwert AbyFt des Luft-Kraftstoffverhältnisses des Gemisches, das in den Verbrennungsmotor 10 eingespritzt werden soll, (das heißt der Zielwert der Ausgabe des Luft-Kraftstoffverhältnissensors 34) kann in dem normalen Steuerungsmodus oder dem Übergangssteuerungsmodus auf 30 bis 50 anstelle von 20 eingestellt sein. In gleicher Weise kann der Zielwert AbyFt in dem Regenerationssteuerungsmodus auch auf 30 bis 50 anstelle der unteren Grenze des Bereichs eingestellt sein, der erfordert ist, um die Stabilität der Verbrennung in dem Verbrennungsmotor 10 sicherzustellen.
  • Die Regeneration des NOx-Absorptionskatalysators 30 kann alternativ durch Einspritzen des Kraftstoffs in den Verbrennungsmotor 10 durch die Einspritzelemente 24 (zum Beispiel Nacheinspritzung) bei der Zeit erreicht werden, die stark von dem oberen Totpunkt in dem Kompressionshub des Verbrennungsmotors 10 verzögert ist, ohne Verwenden des Kraftstoffzusatzventils 32.
  • Das System kann auch arbeiten, um Abgasemissionssteuervorrichtungen, die anders sind als der NOx-Absorptionskatalysator 30, unter Verwendung des Kraftstoffs zu regenerieren. Das System kann in der Luft-Kraftstoffverhältnisregelung für Verbrennungsmotoren verwendet werden, die anders sind als der Dieselmotor 10.
  • Vorgesehen ist ein Luft-Kraftstoffverhältnissteuersystem für einen Verbrennungsmotor, der mit einer Abgasemissionssteuervorrichtung ausgestattet ist, wie einem NOx-Absorptionskatalysator. Das System hat einen Luft-Kraftstoffverhältnissensor, der auf Abgas anspricht, um eine Ausgabe als eine Funktion eines Luft-Kraftstoffverhältnisses eines Gemisches zu erzeugen, das dem Verbrennungsmotor zugeführt wird. Das Steuerelement arbeitet in einem Rückkopplungssteuerungsmodus bzw. Regelungsmodus, um einen tatsächlichen Wert des Luft-Kraftstoffverhältnisses des Gemisches, der auf Basis der Ausgabe des Luft-Kraftstoffverhältnissensors bestimmt wird, in Übereinstimmung mit einem Zielwert zu bringen. Das Steuerelement arbeitet auch in einem Regenerationssteuerungsmodus, um Kraftstoff zu dem Abgas hinzuzufügen, um die Abgasemissionssteuervorrichtung zu regenerieren, und um einen Fehler, der von dem Zusetzen des Kraftstoffs herrührt, von der Ausgabe des Luft-Kraftstoffverhältnissensors zu entfernen, um den tatsächlichen Wert des Luft-Kraftstoffverhältnisses des Gemisches für eine Verwendung in dem Regelungsmodus zu bestimmen.

Claims (7)

  1. Luft-Kraftstoffverhältnissteuergerät für einen Verbrennungsmotor, der mit einer Abgasemissionssteuervorrichtung ausgestattet ist, durch die Abgas strömt, das von dem Verbrennungsmotor abgegeben wird, mit: einem Luft-Kraftstoffverhältnissensor, der auf eine bestimmte Komponente von Abgas reagiert, das stromabwärts der Abgasemissionssteuerungsvorrichtung strömt, um eine Ausgabe als eine Funktion eines Luft-Kraftstoffverhältnisses eines Gemisches zu erzeugen, das in den Verbrennungsmotor zugeführt wird; und einem Steuerelement, das in einem Regelungsmodus arbeitet, um einen tatsächlichen Wert des Luft-Kraftstoffverhältnisses des Gemisches während eines Verbrennungsprozesses des Verbrennungsmotors, der auf Basis der Ausgabe des Luft-Kraftstoffverhältnissensors bestimmt wird, in Übereinstimmung mit einem Zielwert zu bringen, wobei das Steuerelement auch in einem Regenerationssteuerungsmodus arbeitet, um einen Anteil des Abgases, das um die Abgasemissionssteuervorrichtung herum strömt, während des Verbrennungsprozesses so zu steuern, dass die Ausgabe des Luft-Kraftstoffverhältnissensors einen Wert des Luft-Kraftstoffverhältnisses des Gemisches an einer fetten Seite des Zielwerts darstellt, um die Abgasemissionssteuerungsvorrichtung zu regenerieren, wenn der Regenerationssteuerungsmodus begonnen wird, wobei das Steuerelement einen Fehler, der von einem Steuern des Anteils des Abgases herrührt, von dem Wert des Luft-Kraftstoffverhältnisses des Gemisches entfernt, der durch die Ausgabe des Luft-Kraftstoffverhältnissensors dargestellt ist, um den tatsächlichen Wert des Luft-Kraftstoffverhältnisses des Gemisches für eine Verwendung in dem Regelungsmodus zu bestimmen.
  2. Luft-Kraftstoffverhältnissteuergerät gemäß Anspruch 1, wobei das Steuerungselement in dem Regenerationssteuerungsmodus arbeitet, um Kraftstoff zu einer Leitung hinzuzufügen, die sich von einem Einlassrohr zu einem Auslassrohr durch den Verbrennungsmotor hindurch erstreckt, um den Anteil des Abgases zu steuern, der um die Abgasemissionssteuerungsvorrichtung herum strömt, um die Abgasemissionssteuerungsvorrichtung zu regenerieren, und wobei das Steuerelement den tatsächlichen Wert AbyFc des Luft-Kraftstoffverhältnisses des Gemisches gemäß einer Beziehung von AbyFc = Ga/(Ga/AbyFr – F) steuert, wobei Ga eine Menge von Luft ist, die in den Verbrennungsmotor zugeführt wird, AbyFr ein Wert der Ausgabe des Luft-Kraftstoffverhältnissensors ist, und F eine Menge des Kraftstoffs ist, der zu der Leitung hinzugefügt wird.
  3. Luft-Kraftstoffverhältnissteuergerät gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei das Steuerelement auch selektiv in einem normalen Steuerungsmodus und in einem Übergangssteuerungsmodus arbeitet, wobei der normale Steuerungsmodus vorgesehen ist, um den Wert der Ausgabe des Luft-Kraftstoffverhältnissensors in Übereinstimmung mit dem Zielwert zu bringen, wobei der Übergangssteuerungsmodus nach dem Regenerationssteuerungsmodus und vor dem normalen Steuerungsmodus begonnen wird, um den tatsächlichen Wert des Luft-Kraftstoffverhältnisses des Gemisches auf Basis einer Menge von Luft, die in den Verbrennungsmotor zugeführt wird, und einer Menge von Kraftstoff zu bestimmen, die in den Verbrennungsmotor eingespritzt wird, um den Verbrennungsprozess zu erreichen, und den bestimmten tatsächlichen Wert in Übereinstimmung mit dem Zielwert zu bringen.
  4. Luft-Kraftstoffverhältnissteuergerät gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, des Weiteren mit einem Kraftstoffzusatzventil, das in einem Abgassystem des Verbrennungsmotors installiert ist und arbeitet, um Kraftstoff zu dem Abgassystem hinzuzufügen, um den Anteil des Abgases zu steuern, der um die Abgasemissionssteuervorrichtung herum strömt.
  5. Luft-Kraftstoffverhältnissteuergerät gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Abgasemissionssteuervorrichtung entwickelt ist, um Stickoxide zu absorbieren, die in dem Abgas enthalten sind, und wobei das Steuerelement arbeitet, um die absorbierten Stickoxide zu reduzieren, um die Abgasemissionssteuerungsvorrichtung in dem Regenerationssteuerungsmodus zu regenerieren.
  6. Luft-Kraftstoffverhältnissteuergerät gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei das Steuerelement arbeitet, um den Anteil des Abgases in dem Regenerationssteuerungsmodus zu steuern, um eine Verschlechterung der Abgasemissionssteuerungsvorrichtung wieder rückgängig zu machen, die von einem Leiden an Schwefel herrührt.
  7. Luft-Kraftstoffverhältnissteuergerät gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei der Zielwert um eine untere Grenze eines Bereichs herum eingestellt ist, der erfordert ist, um die Stabilität der Verbrennung in dem Verbrennungsmotor sicher zu stellen.
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