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Hintergrund der Erfindung
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1. Gebiet der Erfindung
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Die
Erfindung bezieht sich auf ein Abgasemissionssteuergerät und ein
Verfahren für
eine Brennkraftmaschine, in die ein Additiv durch ein Zugabeventil
eingespritzt wird, welches ein Einspritzloch aufweist, das mit einem
Abgasdurchgang in Verbindung steht, so dass das Additiv zu dem Abgas
zugegeben wird. Genauer gesagt bezieht sich die Erfindung auf eine
Verbesserung einer Steuerungsstruktur bezüglich einer Zugabe des Additivs
durch das Zugabeventil, um in diesem eine Verstopfung zu verhindern.
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2. Beschreibung des Stands
der Technik
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Es
sind verschiedene Arten von Abgasemissionssteuervorrichtungen bekannt,
die in der Brennkraftmaschine eingesetzt werden, welche ein Zugabeventil
mit einem Einspritzloch aufweisen, das mit dem Abgasdurchgang derart
in Verbindung steht, dass das Additiv durch das Zugabeventil eingespritzt und
zu dem Abgas zugegeben wird.
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Dokument
JP-A-2001-280125 offenbart
z.B. eine Abgasemissionssteuervorrichtung für einen Dieselmotor, die ein
Zugabeventil aufweist, durch das der Kraftstoff als das Additiv
zu dem Abgas eingespritzt wird. Bei der Abgasemissionssteuervorrichtung
wird der Kraftstoff direkt zu einem stromabwärts des Zugabeventils vorgesehenen
Katalysator zugeführt,
indem Kraftstoff durch das Zugabeventil zu dem Abgas zugegeben wird.
Die Abgasemissionssteuervorrichtung ist aufgebaut, um den Kraftstoff wenn
nötig zuzugeben,
so dass die Temperatur des Katalysators erhöht wird, oder Feststoffe (nachfolgend
als PM bezeichnet), Stickstoffoxid (NOx), Schwefel (S) und dergleichen,
die in dem Katalysator gefangen und aufgenommen wurden, gereinigt
werden.
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Bei
der Abgasemissionssteuervorrichtung für die Brennkraftmaschine, die
das vorhergehend genannte Zugabeventil in dem Abgassystem aufweist,
tritt ein Fall auf, bei dem das Additiv teilweise aus dem Zugabeventil
ausläuft,
wenn das Intervall zum Einspritzen des Additivs durch das Zugabeventil länger wird.
In dem vorhergehend genannten Fall kann der Rauch, der in dem Abgas
erzeugt wird, durch das mit dem Abgasdurchgang in Verbindung stehenden
Einspritzloch in das Zugabeventil eindringen und sich darin ablagern.
Der auf diese Weise abgelagerte Rauch kann ein Verstopfen des Einspritzlochs
in dem Zugabeventil verursachen. Das kann verschiedene Nachteile
hervorrufen, wie z.B. eine Verschlechterung der Steuergenauigkeit
bezüglich der
Menge des zugegebenen Additivs und ein Versagen in dem Betrieb des
Zugabeventils, was eine Zufuhr des Additivs in das Abgas verhindert.
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Ein
Abgasemissionssteuergerät
und ein Verfahren mit den Merkmalen, die jeweils in den Oberbegriffen
von Anspruch 1 und 5 zusammengefasst sind, sind aus Dokument
US 2002/0029564 A1 bekannt.
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Die
Voraussageeinrichtung des bekannten Abgasemissionssteuergeräts sagt
einen Beschleunigungszustand auf der Basis des Betriebszustands der
Brennkraftmaschine voraus, und sagt dabei einen Zustand voraus,
bei dem eine große
Menge von Rauch in dem Abgas erzeugt wird. Falls der Beschleunigungszustand
bestimmt ist, führt
die Zwangskraftstoffzugabeeinrichtung, die aus einer elektronischen
Steuereinheit gebildet wird, eine Zugabe des Additivs durch das
Zugabeventil zu dem Abgas gezwungen durch. Das bekannte Abgasemissionssteuergerät wird mit
dem folgenden Problem konfrontiert: Unmittelbar nach Ausstoßen des
Kraftstoffs durch das Zugabeventil werden das Einspritzloch und
der Bereich stromaufwärts
davon mit Kraftstoff gefüllt,
der anschließend
teilweise aus dem Zugabeventil ausläuft. Das führt dazu, dass der in dem Abgas
erzeugte Rauch durch das Einspritzloch in das Zugabeventil eindringen
kann, das mit dem Abgasdurchgang in Verbindung steht, und sich darin
ablagern kann. Der auf diese Weise abgelagerte Rauch kann ein Verstopfen
des Einspritzlochs verursachen. Dieses Problem kann teilweise durch
ein gezwungenes Einspritzen des Kraftstoffs durch das Zugabeventil
gelöst
werden, wenn der Beschleunigungszustand vorausgesagt ist, bei dem
die große
Menge von Rauch erzeugt wird, so dass das Zugabeventil mit dem Kraftstoff
gefüllt
ist, und der Rauch, der in einer großen Menge erzeugt wird, nicht
in das Zugabeventil eindringen kann. Das Problem des Verstopfens in
dem Zugabeventil tritt jedoch nicht nur auf, wenn eine große Menge
von Rauch in einem Beschleunigungszustand erzeugt wird. Geringe
Mengen von Rauch werden in dem Abgas selbst bei Betriebsbedingungen
eines stationären
Zustands erzeugt. Diese geringen Mengen von Rauch können allmählich in das
Zugabeventil eindringen und verursachen das Verstopfen des Zugabeventils
nach einer längeren Zeitdauer.
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Es
ist eine Aufgabe der Erfindung, ein Abgasemissionssteuergerät und ein
Abgasemissionssteuerverfahren für
eine Brennkraftmaschine bereitzustellen, durch die das Verstopfen
in dem Zugabeventil aufgrund des allmählichen Eindringens von Rauch verhindert
werden kann.
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Erfindungsgemäß wird diese
Aufgabe durch das in Anspruch 1 festgelegte Abgasemissionssteuergerät und durch
das in Anspruch 2 festgelegte Abgasemissionssteuerverfahren gelöst.
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Vorteilhafte
Weiterentwicklungen der Erfindung gemäß den Ansprüchen 1 und 5 sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.
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Bei
dem Abgasemissionssteuergerät
und -verfahren sagt die Voraussageeinrichtung auf Basis des Betriebszustands
der Maschine voraus, ob eine große Menge von Rauch in dem Abgas
erzeugt wird. Falls die Erzeugung einer großen Menge von Rauch vorausgesagt
ist, wird das Additiv von dem Zugabeventil zu dem Abgas gezwungen
zugegeben. Genauer gesagt, wenn eine Erzeugung einer großen Menge von
Rauch vorausgesagt ist, wird das Additiv durch das Zugabeventil
zu dem Abgas ungeachtet der vorbestimmten Zeitsteuerung für eine Zugabe
des Additivs zugegeben. Die vorhergehend genannte gezwungene Zugabe
des Additivs kann das Zugabeventil, in dem das Additiv teilweise
ausläuft,
mit dem Additiv wieder auffüllen.
Demnach wird das Zugabeventil mit dem Additiv bei einer Raucherzeugung
gefüllt,
wodurch ein Eindringen des Rauchs in das Zugabeventil verhindert
wird. Der vorhergehend genannte Aufbau ermöglicht es, ein Verstopfen in
dem Zugabeventil aufgrund eines Eindringens des Rauchs zu verhindern.
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Die
Menge des erzeugten Rauchs wird voraussichtlich mit einer Beschleunigung
der Brennkraftmaschine größer. Falls
die gezwungene Zugabe des Additivs nach einer Erfassung des Beschleunigungszustands
der Maschine ausgeführt
wird, kann das Verstopfen in dem Zugabeventil aufgrund eines Eindringens
des Rauchs verhindert werden. Der Beschleunigungszustand der Maschine
kann basierend auf der Veränderung
der Motordrehzahl, einer Betätigungsmenge
des Beschleunigers, einer Fahrzeuggeschwindigkeit und dgl. erfasst
werden.
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Bei
der Brennkraftmaschine, bei der der Verbrennungszustand durch Auswählen der
Verbrennungsweise verändert
wird, neigt der Verbrennungszustand dazu, infolge einer Veränderung
der Verbrennungsweise verschlechtert zu werden, was zu einer Steigerung
der Raucherzeugungsmenge führt. Falls
die gezwungene Zugabe des Additivs nach einer Auswahl der Verbrennungsweise
ausgeführt wird,
kann die Verstopfung in dem Zugabeventil infolge eines Eindringens
des Rauchs verhindert werden.
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In
dem Fall, der anders als bei einer Erzeugung einer großen Menge
von Rauch aufgrund einer Beschleunigung oder einer Auswahl der Verbrennungsweise
ist, kann eine geringe Menge von Rauch in dem Abgas erzeugt werden.
Falls der Zustand, in dem das Additiv teilweise aus dem Zugabeventil
ausläuft,
für eine
längere
Zeit besteht, kann der Rauch allmählich in das Zugabeventil eindringen
und auf diese Weise ein Verstopfen in dem Zugabeventil verursachen.
Bei der Erfindung wird der Gesamtwert von erzeugtem Rauch, der seit
der vorhergehenden Zugabe des Additivs durch das Zugabeventil erhalten wird,
basierend auf dem Betriebszustand der Maschine berechnet. Wenn der
Gesamtwert den Wert erreicht, der gleich zu oder größer als
ein vorbestimmter Wert ist, wird die gezwungene Zugabe des Additivs
derart ausgeführt,
dass das Zugabeventil mit dem Additiv gefüllt wird. Das macht es möglich, das Verstopfen
zu verhindern, das durch allmähliches Eindringen
des Rauchs verursacht wird.
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Kurzbeschreibung der Zeichnungen
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Die
vorhergehende und weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung
werden aus der nachfolgenden Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele
mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen
ersichtlich, in denen gleiche Nummern verwendet werden, um gleiche
Elemente zu bezeichnen, und in denen:
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1 eine
schematische Ansicht ist, die ein Abgasemissionssteuergerät für eine Brennkraftmaschine
als ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung zeigt;
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2 eine
Schnittansicht ist, die einen Aufbau eines Zugabeventils und seiner
umgebenden Teile als das Ausführungsbeispiel
zeigt;
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3 eine
vergrößerte Schnittansicht
eines distalen Endes des Zugabeventils ist;
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4A bis 4D Ansichten
sind, die jeweils zeigen, wie das Verstopfen in dem Zugabeventil auftritt;
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5 ein
Diagramm ist, das eine Beziehung zwischen einem Luft-/Kraftstoffverhältnis und
einer Erzeugungsmenge von Rauch zeigt;
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6 ein
Flussdiagramm ist, das eine Verstopfungsverhinderungssteuerroutine
gemäß dem Ausführungsbeispiel
zeigt; und
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7 ein
Zeitschaubild ist, das ein Beispiel der Verstopfungsverhinderungssteuerroutine
gemäß dem Ausführungsbeispiel
zeigt.
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Ausführliche Beschreibung von bevorzugten
Ausführungsbeispielen
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Ein
Ausführungsbeispiel
eines Steuergeräts zur
Zugabe von Kraftstoff als ein Additiv in das Abgas gemäß der Erfindung
ist nachfolgend mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben.
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1 ist
eine schematische Ansicht, die einen Aufbau einer Brennkraftmaschine 10 zeigt,
auf die die Erfindung angewendet ist. Die Brennkraftmaschine 10 ist
ein Dieselmotor, der sowohl mit einer Common Rail-Kraftstoffeinspritzvorrichtung
und einem Turbolader 11 als auch mit einem Ansaugdurchgang 12,
einer Brennkammer 13 und einem Abgasdurchgang 14 vorgesehen
ist.
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Es
gibt einen Luftstrommesser 16, einen Verdichter 17 des
Turboladers 11, einen Zwischenkühler 18 und ein Ansaugdrosselventil 19 in
dem Ansaugluftdurchgang 12 von der stromaufwärtigsten
Seite eines Luftreinigers 15 bis stromabwärts des
Ansaugluftdurchgangs 12. Der Ansaugluftdurchgang 12 verzweigt
sich an einem Ansaugrohr 20 stromabwärts des Ansaugdrosselventils 19.
Jeder Zweig des abgezweigten Ansaugdurchgangs 12 ist mit
der entsprechenden Brennkammer 13 der jeweiligen Zylinder der
Brennkraftmaschine 10 über
einen Ansauganschluss 21 verbunden.
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Jeder
der Auslassanschlüsse 22,
die mit der entsprechenden Brennkammer 13 der Zylinder
verbunden sind, ist mit einer Abgasturbine 24 des Turboladers 11 über ein
Abgasrohr 23 in dem Abgasdurchgang 14 verbunden,
der ein Abgassystem in der Brennkraftmaschine 10 bildet.
Es gibt einen katalytischen NOx-Wandler 25, einen PM-Filter 26 und
einen katalytische Wandler 27 zur Oxidation, die stromabwärts der
Abgasturbine 24 in dem Abgasdurchgang 14 von der
stromaufwärtigen
Seite aus angeordnet ist.
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Der
katalytische NOx-Wandler 25 trägt einen Absorptions-/Reduktions-NOx-Katalysator.
Der NOx-Katalysator hat einen Zweck zum Absorbieren von NOx in dem
Abgas bei einer hohen Sauerstoffkonzentration und zum Freigeben
des absorbierten NOx bei einer niedrigen Sauerstoffkonzentration
in dem Abgas. In Gegenwart einer ausreichenden Menge von unverbranntem
Kraftstoff nach Freigabe des NOx dient der NOx-Katalysator dazu,
das freigegebene NOx zu verringern, so dass es gereinigt wird.
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Der
PM-Filter 26 ist aus einem porösen Material ausgebildet, so
dass die Feststoffe (nachfolgend als PM bezeichnet) eingefangen
werden. Wie der katalytische NOx-Wandler 25 trägt der PM-Filter 26 den
Absorptions-/Reduktions-NOx-Katalysator derart,
dass das in dem Abgas enthaltene NOx gereinigt wird. Die von dem
NOx-Katalysator
verursachte Reaktion oxidiert das gefangene PM, um es zu entfernen.
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Der
katalytische Wandler 27 zur Oxidation trägt den Oxidationskatalysator,
um HC, CO und dgl. zu oxidieren und zu entfernen, das in dem Abgas
enthalten ist.
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Ein
Einströmgas-Temperatursensor 28 zum Erfassen
einer Temperatur eines Einströmgases,
d.h. des Abgases, das in den PM-Filter 26 strömt, und
ein Ausströmgas-Temperatursensor 29 zum
Erfassen einer Temperatur eines Ausströmgases, d.h. des Abgases, das
durch den PM-Filter 26 hindurch tritt, sind jeweils stromaufwärts und
stromabwärts
des PM-Filters 26 in dem Abgasdurchgang 14 angeordnet.
Ein Differenzdrucksensor 30 zum Erfassen eines Differenzdrucks
zwischen der stromaufwärtigen
Seite und der stromabwärtigen
Seite des PM-Filters 26 ist in dem Abgasdurchgang 14 vorgesehen.
Zwei Sauerstoffsensoren 31, 32 zum Erfassen der
jeweiligen Sauerstoffkonzentrationen in dem Abgas sind in dem Abgasdurchgang 14 vorgesehen,
wobei der eine Sauerstoffsensor 31 stromabwärts der
Abgasturbine 24 vorgesehen ist, und der andere Sauerstoffsensor 32 zwischen
dem PM-Filter 26 und dem Oxidations-Katalysator 27 vorgesehen
ist.
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Die
Brennkraftmaschine 10 ist weiterhin mit einer Vorrichtung
zur Abgasrückführung (nachfolgend
als EGR bezeichnet) zum Rückführen eines Teils
des Abgases in eine Luft in dem Ansaugdurchgang 12 vorgesehen.
Die EGR-Vorrichtung
weist einen EGR-Durchgang 33 auf, der den Abgasdurchgang 14 mit
dem Ansaugdurchgang 12 verbindet. Der stromaufwärtigste
Abschnitt des EGR-Durchgangs 33 ist mit der stromaufwärtigen Seite
der Abgasturbine 24 in dem Abgasdurchgang 14 verbunden.
Es gibt einen EGR-Katalysator 34,
der das zurückgeführte Gas
umwandelt, einen EGR-Kühler 35, der
das Abgas kühlt,
und ein EGR-Ventil 36,
das eine Strömungsrate
des Abgases einstellt, welche in dem EGR-Durchgang 33 von
dessen stromaufwärtiger Seite
aus angeordnet sind. Der stromabwärtigste Abschnitt des EGR-Durchgangs 33 ist
mit der stromabwärtigen
Seite des Ansaugdrosselventils 19 in dem Ansaugdurchgang 12 verbunden.
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Eine
elektronische Steuerungseinheit (nachfolgend als ECU bezeichnet) 50,
die verschiedene Steuerungsroutinen in der Brennkraftmaschine 10 ausführt, weist
eine CPU auf, die verschiedene Operationen ausführt, welche sich auf die Steuerung
in der Brennkraftmaschine 10 beziehen, eine ROM, die zur
Ausführung
der Steuerungsroutinen erforderliche Programme und Daten speichert,
eine RAM, die vorübergehend
die Ergebnisse von Operationen speichert, die durch die CPU ausgeführt werden,
einen Eingabe-/Ausgabeanschluss für Eingabe-/Ausgangssignale
von/nach außen
und dgl.. Der Eingabeanschluss der ECU 50 ist zusätzlich zu
den verschiedenen vorhergehend beschriebenen Sensoren mit einem
NE-Sensor 51 verbunden, der eine Maschinendrehzahl erfasst,
mit einem Beschleunigungssensor 52, der einen Betätigungsbetrag
des Beschleunigungspedals erfasst, mit einem Drosselventilsensor 53,
der einen Öffnungsgrad
des Ansaugdrosselventils 19 erfasst. Der Ausgabeanschluss
der ECU 50 ist mit der Treiberschaltung für das Ansaugdrosselventil 19 und
das EGR-Ventil 36 verbunden.
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Die
ECU 50 dient dazu, ein Befehlssignal zu der Treiberschaltung
für die
jeweiligen Einheiten auszugeben, die jeweils mit dem Ausgabeanschluss
gemäß dem Maschinenbetriebszustand
verbunden sind, der durch das erfasste Signal angegeben wird, welches
von den jeweiligen Sensoren übertragen wird.
Verschiedene Steuerungsroutinen, z.B. zum Steuern des Öffnungsgrads
des Ansaugdrosselventils 19 und zur EGR-Steuerung, basierend
auf der Steuerung des Öffnungsgrads
des EGR-Ventils 36, werden
durch die ECU 50 ausgeführt.
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Bei
der Brennkraftmaschine 10 gemäß dem Ausführungsbeispiel wird die Verbrennungsweise zwischen
der normalen Verbrennungsweise und der Verbrennungsweise mit niedriger
Temperatur als ein Teil der Steuerung, wie vorhergehend beschrieben ist,
ausgewählt.
Bei der Verbrennungsweise mit niedriger Temperatur wird ein großer Teil
der EGR beaufschlagt, um die Verbrennung der Mischung in der Brennkammer 13 zu
verlangsamen, wodurch eine Erzeugung von sowohl NOx als auch Rauch
verringert wird. Bei einer Verbrennungsweise mit niedriger Temperatur
erlaubt die vorhergehend genannte Beaufschlagung eines großen Teils
der EGR die Verbrennung der Mischung bei einem relativ fetten Luft-/Kraftstoffverhältnis im
Vergleich zu der normalen Verbrennungsweise.
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Die
Brennkammer 13 für
jeden der Zylinder in der Brennkraftmaschine 10 weist ein
Kraftstoffeinspritzventil 40 zum Einspritzen von Kraftstoff
auf, der in der Brennkammer 13 verbrannt werden soll. Das Kraftstoffeinspritzventil 40 ist über ein
Hochdruckkraftstoffzufuhrrohr 41 mit einer Common Rail 42 verbunden.
Der Hochdruckkraftstoff wird über
eine Kraftstoffpumpe 43 in die Common Rail 42 zugeführt. Der Druck
des Hochdruckkraftstoffs in der Common Rail 42 wird durch
einen Rail-Drucksensor 44 erfasst, der auf der Common Rail 42 vorgesehen
ist. Der Niederdruckkraftstoff wird von der Kraftstoffpumpe 43 über ein
Niederdruckkraftstoffzufuhrrohr 45 in ein Zugabeventil 46 zugeführt.
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Die
Treiberschaltung für
das Kraftstoffeinspritzventil 40, die Kraftstoffpumpe 43 und
das Zugabeventil 46 sind mit dem Ausgabeanschluss der ECU 50 verbunden,
was dazu dient, eine Steuerung mit Bezug auf die Menge von Kraftstoff,
der durch das Kraftstoffeinspritzventil 40 eingespritzt
wird, auf die Kraftstoffeinspritzungszeitsteuerung, auf den Kraftstoffeinspritzungsdruck,
auf die Zugabe des Kraftstoffs durch das Zugabeventil 46 und
dgl. auszuführen.
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2 ist
eine Querschnittsansicht des Abgasanschlusses 22, der mit
dem Zugabeventil 46 vorgesehen ist, und dessen umgebender
Teile.
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Mit
Bezug auf 2 ist das Zugabeventil 46 um
den Abschnitt angeordnet, an dem der Abgasanschluss 22 des
Zylinders und der entsprechende Abgaskrümmer 23 verbunden
sind. Ein Einspritzloch 60 ist an dem distalen Ende des
Zugabeventils 46 derart ausgebildet, dass der Kraftstoff
durch das Einspritzloch 60 in Richtung des Abgaskrümmers 23 eingespritzt
wird und zum Abgas zugegeben wird.
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Das
distale Ende des Zugabeventils 46 mit dem Einspritzloch 60 ist
mit einer Schutzabdeckung 61 vorgesehen, die eine Öffnung aufweist,
um mit dem Abgaskrümmer 23 in
der Einspritzrichtung verbunden zu sein. Die Schutzabdeckung 61 dient
dazu, die Steigerung der Temperatur des Zugabeventils 46 unter
der Hitze des Abgases zu verhindern.
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3 ist
eine Schnittansicht des distalen Endes des Zugabeventils 46 als
ein Teil, der mit einem Kreis III umgeben ist, der durch eine in 2 gestrichelte
Linie gezogen ist. Das Einspritzloch 60 steht mit einer Saugkammer 62 in
Verbindung, die in dem distalen Ende des Zugabeventils 46 ausgebildet
ist. Wenn ein in dem Zugabeventil 46 vorgesehenes Nadelventil 63 geöffnet wird,
wird der von der Kraftstoffpumpe 43 zugeführte Niederdruckkraftstoff
in die Saugkammer 62 eingeleitet. Der in die Saugkammer beaufschlagte
Niederdruckkraftstoff wird dann durch das Einspritzloch 60 eingespritzt.
Demnach wird der Kraftstoff als das Additiv durch das Zugabeventil 46 zu
dem Abgas zugegeben.
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Wenn
der Kraftstoff durch das Zugabeventil 46 zu dem Abgas zugegeben
wird, wird der Kraftstoff zu dem katalytischen NOx-Wandler 25 oder
dem PM-Filter 26 zusammen mit dem Abgas zugeführt. Unter
der durch die Oxidationsreaktion des Kraftstoffs erzeugten Hitze
kann die Lagertemperatur des Katalysators erhöht werden, oder das NOx oder
die Schwefeloxide (SOx), die in dem NOx-Katalysator absorbiert sind, können durch
den Kraftstoff verringert werden, der als das Reduktionsmittel dient.
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Die
Steuerung, die eine Zugabe des Kraftstoffs zu dem Abgas durch das
Zugabeventil 46 betrifft, umfasst eine PM-Rückgewinnungssteuerungsweise,
eine NOx-Reduktionssteuerungsweise,
eine S-Vergiftungs-Wiederherstellungsweise
und eine normale Steuerungsweise.
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Unter
der PM-Rückgewinnungssteuerungsweise
wird das durch den PM-Filter gefangene PM verbrannt, um als Kohlendioxid
(CO2) und Wasser (H2O)
abgegeben zu werden, wodurch ein Verstopfen des PM-Filters 26 vermieden
wird. Unter der PM-Rückgewinnungssteuerungsweise
wird der Kraftstoff fortlaufend durch das Zugabeventil 46 zu dem
Abgas wiederholt zugegeben, so dass der zugegebene Kraftstoff in
dem Abgas oder an dem Katalysator oxidiert wird. Unter der sich
ergebenden Hitze, die durch die Oxidationsreaktion verursacht wird, wird
die Lagertemperatur des Katalysators z.B. auf den Wert in dem Bereich
zwischen 600 und 700°C
erhöht.
Das ermöglicht,
dass das PM ausgebrannt wird.
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Unter
der NOx-Reduktionssteuerungsweise wird das in dem katalytischen
NOx-Wandler 25 und dem NOx-Katalysator des PM-Filters 26 absorbierte NOx
als Stickstoff (N2), Kohlendioxid (CO2) und Wasser (H2O)
abgegeben. Unter der NOx-Reduktionssteuerungsweise wird der Kraftstoff
durch das Zugabeventil 46 in Abständen zu dem Abgas mit einem vorbestimmten
Zeitintervall zugegeben, sodass das Abgas um den NOx-Katalysator
herum in die Atmosphäre
gebracht wird, in der die Sauerstoffkonzentration gering ist und
der Gehalt von unverbranntem Kraftstoff hoch ist, d.h. der Zustand
einer fetten Spitze. Als ein Ergebnis fördert diese Steuerungsweise eine
Abgabe von NOx von dem NOx-Katalysator
und eine NOx-Reduktion, um NOx durch Reduktion zu verringern.
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Unter
der S-Vergiftungs-Wiederherstellungssteuerungsweise wird die NOx-Absorptionsfunktion wiederhergestellt,
die aufgrund der Schwefeloxide (SOx) verschlechtert worden ist,
welche zusammen mit dem NOx in dem NOx-Katalysator absorbiert wurden.
Mit Start der S-Vergiftungs-Wiederherstellungssteuerungsweise,
wie bei der PM-Rückgewinnungssteuerung,
wird der Kraftstoff fortlaufend durch das Zugabeventil 46 zu
dem Abgas zugegeben, so dass die Lagertemperatur des Katalysators
z.B. auf den Wert zwischen 600 bis 700°C erhöht wird. Wie bei der NOx-Reduktionssteuerung
wird der Kraftstoff in Abständen
durch das Zugabeventil 46 zugegeben, um die Atmosphäre in Abständen in
den Zustand mit fetter Spitze zu bringen. Als ein Ergebnis fördert die Steuerungsweise
eine Abgabe von SOx von dem NOx-Katalysator und eine SOx-Reduktion, um
die NOx-Absorptionsfunktion wiederherzustellen. In diesem Ausführungsbeispiel
wird die Steuerung zur Steigerung der Lagertemperatur des Katalysators fortgesetzt,
bis das in dem PM-Filter 26 gefangene PM beinahe vollständig entfernt
wurde. Das macht es möglich,
ein Brennen des PM zeitgleich mit der SOx-Reduktion zu erlauben
und eine übermäßige Steigerung
der Lagertemperatur des Katalysators zu verhindern.
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Unter
der Weise, die anders als die vorhergehend beschriebenen ist, d.h.
die normale Steuerungsweise, wird der Kraftstoff üblicherweise
nicht durch das Zugabeventil 46 zu dem Abgas zugegeben.
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Bei
dem Abgasemissionssteuerungsgerät für die Brennkraftmaschine 10,
in dem der Kraftstoff durch das zugehörige Ventil 46 mit
dem Einspritzloch 14 in Verbindung steht, zu dem Abgas
eingespritzt wird, kann der in dem Abgas erzeugte Rauch in das Zugabeventil 46 eindringen,
und ein Verstopfen kann auftreten. 4 zeigt
ausführlich,
wie ein Verstopfen in dem Zugabeventil 46 auftritt.
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Unmittelbar
nach Zugabe des Kraftstoffs durch das Zugabeventil 46 werden
das Einspritzloch 60 und die Saugkammer 62 in
dem Zugabeventil 46 mit dem Kraftstoff gefüllt, wie
in 4A gezeigt ist. In diesem Zustand kann der in
einer großen
Menge erzeugte Rauch nicht in das Zugabeventil 46 eindringen.
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Falls
das Zugabeventil 46 für
eine längere Zeit
von der vorhergehenden Zugabe des Kraftstoffs verbleibt, läuft der
Kraftstoff, der in das Einspritzloch 60 und die Saugkammer 62 gefüllt wurde,
teilweise aufgrund von Vibrationen der Brennkraftmaschine 10 oder
des Fahrzeugs, aufgrund vorübergehender
Verminderung des Abgasdrucks infolge von Abgaspulsierens, aufgrund
Verdampfung des Kraftstoffs und dgl. aus, wie in 4B gezeigt
ist. Falls in dem vorhergehenden Zustand eine große Menge
an Rauch in dem Abgas erzeugt wird, dringt das in dem Abgas enthaltene
PM in das Zugabeventil 46 über das Einspritzloch 60 ein,
wie in 4C gezeigt ist. Falls der vorhergehend
genannte Zustand weiterhin beibehalten wird, lagert sich das eingedrungene
PM ab, und haftet an der Innenseite des Zugabeventils 46,
wie in 4D gezeigt ist. Das kann ein
Verstopfen in dem Einspritzloch 60 oder der Saugkammer 62 verursachen.
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Bei
dem Abgasemissionssteuergerät
für die Brennkraftmaschine 10 gemäß dem Ausführungsbeispiel
wird die Verstopfungsverhinderungssteuerung ausgeführt, um
das Verstopfen in dem Zugabeventil 46 zu verhindern, wie
nachfolgend beschrieben ist.
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Unter
der Verstopfungsverhinderungssteuerung dient die EUC 50 dazu,
den Zustand, bei dem eine große
Menge von Rauch in dem Abgas erzeugt wird, basierend auf dem Maschinenbetriebszustand vorauszusagen.
Es wird bestimmt, dass eine große Menge
von Rauch erzeugt wird, wenn sich die Brennkraftmaschine 10 in
dem Beschleunigungszustand befindet und wenn die Verbrennungsweise
zwischen der Verbrennungsweise mit niedriger Temperatur und der
normalen Verbrennungsweise ausgewählt ist. Die Voraussage wird
basierend auf der vorhergehend genannten Bestimmung durchgeführt. Die
Erzeugung einer großen
Menge von Rauch unter den vorhergehend genannten Zuständen kann
durch die folgenden Gründe
verursacht werden.
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Mit
Beschleunigung der Brennkraftmaschine 10 wird die durch
das Kraftstoffeinspritzventil 40 zugeführte Kraftstoffeinspritzmenge
erhöht,
sodass die Verbrennung bei einem Luft-/Kraftstoffverhältnis der Mischung
in einem relativ fetten Zustand im Vergleich zu dem normalen Zustand
durchgeführt
wird. Ein Teil des Kraftstoffs wird in einen unvollständigen Verbrennungszustand
gebracht, so dass eine große
Menge von Rauch in dem Abgas erzeugt wird. Die Bestimmung, ob sich
die Brennkraftmaschine 10 in dem Beschleunigungszustand
befindet, d.h. eine Beschleunigungsbestimmung kann durch eine Bestimmung gemacht
werden, ob die Rate einer Steigerung der Maschinendrehzahl, der
Kraftstoffeinspritzmenge oder der Fahrzeuggeschwindigkeit gleich
wie oder größer als
ein vorbestimmter Wert wird.
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Mit
Bezug auf 5 werden sowohl die Verbrennungsweise
mit niedriger Temperatur und die normale Verbrennungsweise bei dem
Luft-/Kraftstoffverhältnis
durchgeführt,
das ausreichend ist, um eine Erzeugung des Rauchs zu verhindern.
Mit einem Wechsel zwischen der Verbrennungsweise mit niedriger Temperatur
und der normalen Verbrennungsweise wird das Luft-/Kraftstoffverhältnis vorübergehend zu dem Wert, bei
dem ein Verhindern einer Erzeugung des Rauchs misslingt. Als ein
Ergebnis neigt eine große
Menge von Rauch dazu, in dem Abgas nach einem Wechsel der Verbrennungsweise
erzeugt zu werden.
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Falls
die ECU 50 den Zustand voraussagt, in dem eine große Menge
von Rauch erzeugt wird, wird die Zugabe des Kraftstoffs zu dem Abgas
durch das Zugabeventil 46 gezwungen ausgeführt, ohne
Rücksicht
auf die vorbestimmte Zeitsteuerung für eine Zugabe des Kraftstoffs.
Wenn die Zugabe des Kraftstoffs durchgeführt wird, werden das Einspritzloch 60 und
die Saugkammer 62 in dem Zugabeventil 46 mit dem
Kraftstoff gefüllt,
wie in 4A gezeigt ist, wodurch ein
Eindringen des in dem Abgas erzeugten Rauchs verhindert wird. Auch
wenn der Rauch in das Zugabeventil 46 eindringt, kann er
durch eine weitere Zugabe des Kraftstoffs ausgespült werden.
Die vorhergehend genannte gezwungene Zugabe des Kraftstoffs kann
ein Verstopfen in dem Zugabeventil 46 aufgrund eines Eindringens
von Rauch verhindern. Die Menge des zugegebenen Kraftstoffs in dem
vorhergehend genannten Fall ist auf den Wert festgesetzt, der so
minimal wie möglich
ist, um ein Wiederbefüllen
von Kraftstoff in das Zugabeventil 46 zu erlauben, um die
Abgasemission nicht nachteilig zu beeinflussen.
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Eine
geringe Menge von Rauch wird in dem Fall erzeugt, der anders als
die Beschleunigung der Brennkraftmaschine 10 oder die Veränderung
der Verbrennungsweise ist. Demnach dringt, wenn der Zustand, in
dem das teilweise Kraftstoffauslaufen von dem Zugabeventil 46 für eine längere Zeit
verbleibt, der Rauch voraussichtlich allmählich in das Zugabeventil 46 ein,
auch wenn keine große
Menge von Rauch erzeugt wird. Das kann ebenfalls das Verstopfen
in dem Zugabeventil 46 verursachen.
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In
dem Ausführungsbeispiel
erhält
die ECU 50 die gesamte Raucherzeugungsmenge als den Gesamtwert
der Raucherzeugungsmenge in dem Abgas, die seit der vorhergehenden
Zugabe des Kraftstoffs durch das Zugabeventil 46 berechnet
worden ist, und führt
eine gezwungene Kraftstoffzugabe aus, wenn die gesamte Raucherzeugungsmenge gleich
wie oder größer als
eine vorbestimmte Menge α wird.
Die gezwungene Kraftstoffzugabe kann den eindringenden Rauch wegspülen und
das Zugabeventil 46 wieder mit dem Kraftstoff füllen, um
ein Verstopfen darin aufgrund eines allmählichen Eindringens von Rauch
zu verhindern. Die gesamte Raucherzeugungsmenge wird durch Erfassen
momentaner Raucherzeugungsmengen basierend auf der Maschinendrehzahl,
der Kraftstoffeinspritzmenge und dgl., und Zusammenfassen dieser
berechneten Werte erhalten.
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In
dem Ausführungsbeispiel
führt die
ECU 50 die gezwungene Kraftstoffzugabe unter der NOx-Reduktionssteuerungsweise
aus, bei der die Kraftstoffzugabe mit einem relativ langen Intervall
durchgeführt
wird, und unter der normalen Steuerungsweise, bei der die Kraftstoffzugabe üblicherweise
nicht durchgeführt
wird. Unter der S-Vergiftungs-Wiederherstellungssteuerungsweise
wird, nachdem die Lagertemperatur des Katalysators ausreichend auf
den hohen Wert erhöht
ist, die Kraftstoffzugabe für
ein relativ langes Intervall ausgeführt, so dass die fette Spitze
in Abständen
auftritt. In diesem Fall ist das Abgas jedoch bereits auf eine hohe
Temperatur erhitzt worden, und keine große Menge an Rauch erzeugt wird.
Demnach wird die gezwungene Kraftstoffzugabe unter der S-Vergiftungs-Wiederherstellungssteuerungsweise
nicht ausgeführt.
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Die
Routine für
die Verstopfungsverhinderungssteuerung ist mit Bezug auf 6 beschrieben. Diese
Routine wird durch die ECU 50 periodisch während eines
Betriebs der Maschine ausgeführt.
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Mit
Beginn der Steuerungsroutine bestimmt die ECU 50, ob Vorbedingungen
für ein
Ausführen der
Verstopfungsverhinderungssteuerung in Schritt S100 eingerichtet
worden sind. Das Einrichten der Vorbedingungen ist bestimmt, wenn
eine der Bedingungen (a1) und (a2) erfüllt ist, und wenn die Bedingung
(a3), die nachfolgend beschrieben ist, zudem erfüllt ist.
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(a1)
Die Maschine befindet sich in der normalen Steuerungsweise, und
die folgenden drei Bedingungen (1) bis (3) sind erfüllt;
- (1) Die Lagertemperatur des Katalysators ist gleich
wie oder höher
als ein vorbestimmter Wert Ta, und niedriger als ein vorbestimmter
Wert Tb. Die Lagertemperatur des Katalysators ist ein Wert, der
basierend auf dem erfassten Wert des Ausströmungsgastemperatursensors 29 und
der Veränderung
des Maschinenbetriebszustands (Maschinendrehzahl, Kraftstoffeinspritzmenge, etc.)
geschätzt
ist. Die vorbestimmten Werte Ta und Tb sind als der untere und obere
Grenzwert der Lagertemperatur des Katalysators ausreichend festgesetzt,
um den aktivierten Zustand des Katalysators beizubehalten, so dass
der zugegebene Kraftstoff nicht direkt nach außen abgegeben wird, und um
eine übermäßige Erhöhung der
Lagertemperatur des Katalysators aufgrund des Temperaturanstieges
begleitet von der Kraftstoffzugabe zu dem Abgas zu verhindern.
- (2) Die Abgastemperatur ist gleich wie oder höher als
ein vorbestimmter Wert Tc und geringer als ein vorbestimmter Wert
Td. Der erfasste Wert des Einströmgastemperatursensors 28 wird
als die Abgastemperatur verwendet. Die vorbestimmten Werte Tc und
Td sind als der untere und obere Grenzwert der Abgastemperatur ausreichend festgesetzt,
um den aktivierten Zustand des Katalysators beizubehalten, so dass
der zugegebene Kraftstoff nicht direkt nach außen abgegeben wird und um eine übermäßige Erhöhung der
Lagertemperatur des Katalysators aufgrund des Temperaturanstiegs
in Begleitung mit der Kraftstoffzugabe zu dem Abgas zu verhindern.
- (3) Die Maschine ist in dem Zustand, der anders ist als ein
Stillstand, vor Beendigung des Bestimmens des Zylinders und während der
Begrenzung des Öffnungsgrads
des Beschleunigungspedals.
- (a2) Die Maschine befindet
sich unter der NOx-Reduktionssteuerungsweise.
- (a3) Eine vorbestimmte Zeit ist von einer vorhergehenden Ausführung der
Kraftstoffzugabe verstrichen.
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Falls
bestimmt ist, dass die Vorbedingungen nicht eingerichtet worden
sind, d.h. NEIN wird in Schritt S100 erhalten, beendet die ECU 50 die
Steuerungsroutine. Währenddessen,
falls bestimmt ist, dass die Vorbedingungen eingerichtet worden
sind, d.h. JA wird in Schritt S100 erhalten, geht der Vorgang auf
Schritt S110 über.
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In
Schritt S110 bestimmt die ECU 50, ob die Bedingung zum
Voraussagen des Zustands, in dem eine große Menge an Rauch in dem Abgas
erzeugt wird, d.h. der Zustand zum Bestimmen einer Raucherzeugung
eingerichtet worden ist. Die Bedingung zum Bestimmen einer Raucherzeugung
ist eingerichtet, falls eine der Bedingungen (b1) und (b2) erfüllt ist. Falls
bestimmt ist, dass die Bedingung zum Bestimmen einer Raucherzeugung
nicht eingerichtet worden ist, d.h. NEIN wird in Schritt S110 erhalten,
geht der Vorgang auf Schritt S120 über. Falls bestimmt ist, dass
die Bedingung zum Erfassen einer Raucherzeugung eingerichtet worden
ist, d.h. JA wird in Schritt S110 erhalten, geht der Vorgang auf
Schritt S130 über.
- (b1) Die Bedingung zum Erfassen einer Beschleunigung ist erfüllt, und
die Brennkraftmaschine 10 befindet sich in dem Beschleunigungszustand.
- (b2) Die Verbrennungsweise wurde zwischen der normalen Verbrennungsweise
und der Verbrennungsweise mit niedriger Temperatur verändert.
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In
Schritt S120 wird bestimmt, ob die gesamte Raucherzeugungsmenge
gleich oder größer als ein
Referenzwert α ist.
Falls der gesamte Raucherzeugungswert gleich oder größer als
der Referenzwert α ist,
d.h. JA wird in Schritt S120 erhalten, geht der Vorgang auf Schritt
S130 über.
Falls der gesamte Raucherzeugungswert kleiner als der Referenzwert α ist, d.h.
NEIN wird in Schritt S120 erhalten, beendet die ECU 50 die
Steuerungsroutine.
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In
Schritt S130 gibt die ECU 50 das Befehlssignal mit Bezug
auf eine Ausführung
der Kraftstoffzugabe zu dem Zugabeventil 46 aus, um die
gezwungene Kraftstoffzugabe durchzuführen. Die ECU 50 beendet
anschließend
die Steuerungsroutine.
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7 zeigt
ein Beispiel der Verstopfungsverhinderungssteuerung, wie vorhergehend
beschrieben ist.
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In
dem in 7 gezeigten Beispiel beginnt eine Beschleunigung
einer Brennkraftmaschine 10 zu einem Zeitpunkt t1, um die
Maschinendrehzahl, die Beschleunigerbetätigungsmenge und die Kraftstoffeinspritzmenge
zu erhöhen.
Die momentane Raucherzeugungsmenge steigt stark zusammen mit der
Beschleunigung.
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Zu
einem Zeitpunkt t2 wird die Bestimmung mit Bezug auf die Beschleunigung
gemacht. Wenn bestimmt ist, dass sich die Brennkraftmaschine 10 in dem
Beschleunigungszustand befindet, wird das Befehlssignal für die Kraftstoffzugabe
zu dem Zugabeventil 46 durch die ECU 50 ausgegeben,
um die gezwungene Kraftstoffzugabe durch das Zugabeventil 46 auszuführen. Das
Zugabeventil 46 kann wieder mit dem Kraftstoff vor einer
Erzeugung einer großen Menge
von Rauch gefüllt
werden, wodurch ein Eindringen des Rauchs in das Zugabeventil 46 verhindert
wird.
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Die
in 7 gezeigte gesamte Raucherzeugungsmenge ist als
die Summe der momentanen Raucherzeugungsmengen abgeleitet, die gemäß den Maschinenbetriebszuständen berechnet
sind. Mit der Kraftstoffzugabe zu dem Zugabeventil 46 wird der
gesamte Raucherzeugungswert auf null zurückgesetzt. Anschließend wird
ein derartiger Wert gemäß der momentanen
Raucherzeugungsmenge erhöht.
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Wenn
die gesamte Raucherzeugungsmenge gleich wie oder größer als
ein Referenzwert α zu
einem Zeitpunkt t3 wird, gibt die ECU 50 den Befehlswert
für eine
Kraftstoffzugabe aus, um die gezwungene Kraftstoffzugabe durch das
Zugabeventil 46 auszuführen.
Der Rauch, der seit der gezwungenen Kraftstoffzugabe zu dem Zeitpunkt
t2 allmählich
in das Zugabeventil 46 eingedrungen ist, wird weggespült, und
das Zugabeventil 46 ist wieder mit dem Kraftstoff gefüllt.
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Bei
diesem Ausführungsbeispiel
entspricht der Vorgang in Schritt S110 unter der Verstopfungsverhinderungssteuerung
der Voraussageeinrichtung. Die in Schritt S130 durchgeführte Kraftstoffzugabe entspricht
der gezwungenen Kraftstoffzugabe durch die Zwangskraftstoffzugabeeinrichtung.
Die gesamte Raucherzeugungsmenge, auf der die Bestimmung basiert,
die in Schritt S120 gemacht wird, entspricht dem Gesamtwert der
Raucherzeugungsmenge, die durch die Berechnungseinrichtung berechnet
wird.
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Das
vorhergehend genannte Ausführungsbeispiel
kann die folgenden Wirkungen bieten.
- (1) In
dem Ausführungsbeispiel
wird der Zustand, in dem eine große Menge von Rauch in dem Abgas
erzeugt wird, basierend auf dem Maschinenbetriebszustand vorausgesagt.
Falls ein derartiger Zustand vorausgesagt ist, wird die gezwungene
Kraftstoffzugabe durch das Zugabeventil 46 durchgeführt. Das
Zugabeventil 46 wird zu einer Zeit, wenn ein derartiger
Zustand vorausgesagt ist, mit dem Kraftstoff gefüllt, wodurch ein Eindringen
des Rauchs in das Zugabenventil 46 verhindert wird. Das
macht es möglich,
ein Verstopfen in dem Zugabeventil 46 zu verhindern.
- (2) In dem Ausführungsbeispiel
wird die gezwungene Kraftstoffzugabe durch das Zugabeventil 46 nach
einer Bestimmung durchgeführt,
dass sich die Brennkraftmaschine 10 in dem Beschleunigungszustand
befindet. Das macht es möglich, ein
Verstopfen in dem Zugabeventil 46 aufgrund einer großen Menge
von Rauch zu verhindern, die in dem Abgas in Begleitung mit der
Beschleunigung der Brennkraftmaschine 10 erzeugt wird.
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In
dem Ausführungsbeispiel
wird die gezwungene Kraftstoffzugabe durch das Zugabeventil 46 nach
einer Veränderung
der Verbrennungsweise der Brennkraftmaschine 10 durchgeführt. Das
macht es möglich,
ein Verstopfen in dem Zugabeventil 46 aufgrund einer großen Menge
von Rauch zu verhindern, die in dem Abgas in Begleitung mit der
Veränderung
der Verbrennungsweise der Brennkraftmaschine 10 erzeugt
wird.
- (4) Wenn die gesamte Raucherzeugungsmenge in
dem Ausführungsbeispiel
als der Gesamtwert durch Zusammenfassen der Raucherzeugungsmengen,
die seit der vorhergehenden Kraftstoffzugabe erhalten wurden, gleich
wie oder größer als
ein Referenzwert α wird,
wird die gezwungene Kraftstoffzugabe derart durchgeführt, dass
das Zugabeventil 46 mit dem Kraftstoff gefüllt wird. Das
macht es möglich,
ein Verstopfen in dem Zugabeventil 46 aufgrund eines allmählichen
Eindringens des Rauchs anders als in dem Fall zu verhindern, in
dem eine große
Menge von Rauch erzeugt wird.
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Eine
der Bedingungen (b1) und (b2) als die Bedingung zur Bestimmung einer
Erzeugung einer großen
Menge von Rauch, die in Schritt S110 unter der Verstopfungsverhinderungssteuerung
gemacht werden soll, kann beseitigt werden. In dem Fall, in dem
die Erfindung auf eine Brennkraftmaschine angewendet wird, in der
die Verbrennungsweise nicht verändert
wird, oder die Menge von Rauch, die nach Veränderung der Verbrennungsweise
erzeugt wird, im Wesentlichen klein ist, kann das Verstopfen in dem
Zugabeventil 46 verhindert werden, auch wenn die Bedingung
(b2) beseitigt ist. In dem Fall, in dem die Erfindung auf eine Brennkraftmaschine
angewendet ist, in dem die Menge von Rauch, die nach einer Beschleunigung
erzeugt wird, im Wesentlichen klein ist, kann die Bedingung (b1)
beseitigt werden. Eine Bedingung, die eine Erzeugung einer großen Menge von
Rauch anders als die Bedingung (b1) und (b2) verursacht, kann als
die Bedingung zum Bestimmen einer Erzeugung einer großen Menge
von Rauch angesehen werden.
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In
der Brennkraftmaschine 10, auf die das Ausführungsbeispiel
angewendet ist, wird die gezwungene Kraftstoffzugabe durch das Zugabeventil 46 nicht
unter der S-Vergiftungswiederherstellungssteuerungsweise und NOx-Reduktionssteuerungsweise
ausgeführt.
Falls es eine Möglichkeit
eines Verursachens einer Verstopfung in dem Zugabeventil 46 unter
den vorhergehend genannten Steuerungsweisen gibt, ist eine Ausführung der
gezwungenen Kraftstoffzugabe erlaubt.
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Die
Erfindung kann auf ein Abgasemissionssteuergerät für die Brennkraftmaschine mit
dem Aufbau angewendet werden, der anders ist als der vorhergehend
genannte. Das Verstopfen in dem Zugabeventil kann durch die Erfindung
verhindert werden, solange das Abgasemissionssteuergerät für die Brennkraftmaschine
derart aufgebaut ist, dass das Additiv durch das Zugabeventil mit
dem Einspritzloch, das mit dem Abgasdurchgang in Verbindung steht,
eingespritzt wird, so dass das Additiv in das Abgas zugegeben wird.
Die Erfindung kann z.B. auf das Abgasemissionssteuergerät angewendet
werden, in dem das Additiv, das ein anderes als Kraftstoff ist,
wie z.B. Harnstoff, zu dem Abgas zugegeben wird.