-
Hintergrund
-
Eine
Telekonferenz kann definiert werden als Echtzeit-Austausch von Informationen zwischen
Personen, die sich nicht am gleichen physischen Standort befinden.
Bei Telekonferenzen wird eine Konferenzverbindung genutzt, die eine
Telefonverbindung darstellt, bei welcher sich drei oder mehr Personen gleichzeitig
unterhalten. Viele Unternehmen nutzen Konferenzverbindungen als
ein Besprechungswerkzeug oder um Informationen gleichzeitig an eine
große
Anzahl von Zuhörern
zu verteilen. Die beiden Haupttypen sind die MeetMe-Konferenz, bei welcher jeder
Teilnehmer eine Nummer wählt,
und die AdHoc-Konferenz, bei welcher ein Moderator jeden Teilnehmer
anruft.
-
Bei
herkömmlichen
Konferenzverbindungen werden Personen über eine Konferenzbrücke verbunden,
die im Wesentlichen einen Server darstellt, der wie ein Telefon
agiert und mehrere Anrufe gleichzeitig annehmen kann. Software spielt
eine große Rolle
dafür,
ob die Brücke
Fähigkeiten
aufweist, die über
das einfache Verbinden mehrerer Anrufer hinausgehen. Ein Unternehmen
kann seine eigene Konferenzbrücke
besitzen oder kann mit einem Diensteanbieter einen Vertrag schließen, der
die Konferenzverbindung ausrichtet. Die Diensteanbieter bieten häufig Zusatzmerkmale
für Konferenzverbindungen
an, beispielsweise Aufruf durch Besprechungsteilnehmer, Verbindungsaufzeichnung,
anrufbarer Operator oder Betreuer. Unternehmen, die VOIP(Voice over
IP)-Telefone benutzen, können auch
selbst Konferenzverbindungen ausrichten, wenn die VOIP-Software
diese unterstützt.
-
Viele
Telefonkonferenzsysteme erfordern ein Einloggen und eine PIN (Persönliche Identifikationsnummer),
um auf das System zuzugreifen. Diese helfen, vertrauliche und unternehmenseigene
Informationen während
des Anrufs zu schützen.
-
In
den letzten Jahren sind Firmen größer geworden und haben sich
weiter ausgebreitet. Viele amerikanische Beschäftigte (2004 waren es mehr
als 44 Millionen) erledigen außerdem
zumindest einen Teil ihrer Arbeit von zu Hause aus. Da die Büros und die
Angestellten tausende Meilen voneinander entfernt sein können, ist
es für
viele Firmen eindeutig unpraktikabel geworden, für Besprechungen und Weiterbildung
alle Leute in den gleichen Raum zu bekommen. Dies ist einer der
Gründe
dafür,
dass Telekonferenzen in der Industrie so populär geworden sind. Über Telekonferenzen
können
Unternehmen Besprechungen, Kurzdarstellungen für Kunden, Weiterbildung, Vorführungen
und Workshops über
Telefon oder Online anstatt unter persönlicher Anwesenheit aller Beteiligten
vor Ort durchführen.
-
Die
einfachste Telefonkonferenz stellt eine Dreiwege-Rufverbindung dar, die in vielen Haushalten
als Dienstleistung der Telefongesellschaft verfügbar ist. Ein weiteres sehr
einfaches (aber nicht notwendigerweise effektives) Verfahren besteht
darin, dass zwei Personengruppen miteinander über Lautsprechertelefon sprechen.
Durch die Beschränkungen
der Dreiwege-Rufverbindungen und die Tonqualität von Lautsprechertelefonen
sind diese beiden Optionen für
die meisten Unternehmen unpraktisch.
-
Videotelefone
können
ein zusätzliches
visuelles Element für
Konferenzverbindungen bieten, im geschäftlichen Bereich müssen jedoch
oft auch andere visuelle Informationen geteilt werden. Eine Web-Konferenz
ermöglicht
es Personen, zusätzlich zu
Audio über
Text und Video zu kommunizieren. Die einfachsten Web-Konferenz-Verfahren
nutzen Chat- und Instant- Messaging-Programme,
um textbasierte Gruppendiskussionen zu betreiben. Höherentwickelte
Programme tauschen visuelle Informationen über Webcams und Video-Livestreams
aus. Einige Web-Konferenz-Anwendungen ermöglichen, dass Personen online
Dokumente gemeinsam nutzen.
-
Firmen
können
entweder Konferenzsoftware erwerben und ihre Besprechungen selbst
organisieren oder einen ausrichtenden Dienst nutzen. Ausrichtende
Dienste stellen die Software und den Serverplatz zum Ausführen der
Besprechungen bereit. In jedem Fall muss die Firma oder der ausrichtende Dienst
Software besitzen, um die Besprechung zu koordinieren, sowie ausreichenden
Serverplatz und ausreichende Bandbreite, um die Besprechung zu ermöglichen.
Web-Konferenz-Programme kombinieren Werkzeuge, die bereits für Webseiten
und Internetkommunikation üblich
sind. Diese Werkzeuge werden an einer Schnittstelle gebündelt, um
eine interaktive Besprechungsumgebung zu schaffen. Diese Werkzeuge
umfassen HTML (HyperText Markup Language), XML (eXtensible Markup
Language), ASP (Application Service Provider) Markup, Java-Scripts, Flash-Animation,
Instant Messaging (IM) und Audio- sowie
Video-Streaming.
-
Einige
Programme basieren vollständig
auf Computern und Internet. Andere nutzen das Telefonsystem, um
Audioinhalte zu verteilen. Um an den Online-Besprechungen teilzunehmen,
müssen
die Teilnehmer einen Computer und eine Internetverbindung besitzen,
sowie ein Telefon, falls der Audioinhalt nicht online bereitgestellt
wird. Wenn das Konferenzprogramm auf Internet-basierten Audio-Chat-
und Webcam-Einspeisungen beruht, sollten die Computer der Teilnehmer
ein Mikrofon, eine Webcam und eine Video-Capture-Karte besitzen.
-
Generell
gibt es bei jeder Online-Präsentation
oder jeder Online-Besprechung einen Moderator und Besprechungsteilnehmer.
Der Moderator legt den Zeitpunkt und das Datum der Besprechungen fest,
bereitet den Inhalt vor und stellt sicher, dass alles richtig funktioniert,
bevor die Besprechung beginnt. Die Besprechungsteilnehmer können sich
die Präsentation
anschauen, ohne ein Feedback zu geben, oder können zusammenarbeiten, und
zwar basierend auf den Einstellungen und Fähigkeiten der Programme. Oft
können
die Moderatoren die Präsentation
für ein
späteres
Anschauen aufzeichnen und können
ihre Moderatorfähigkeiten
während
der Besprechungen an Teilnehmer übertragen.
-
Zusammenfassung
-
Herkömmliche
Mechanismen wie die vorstehend beschriebenen weisen jedoch eine
Vielzahl von Unzulänglichkeiten
auf. Bei herkömmlichen
Telekonferenzanwendungen ist es erforderlich, dass sich jeder Nutzer
an einer Konferenzbrücke
einwählt.
Dies kann zur Nutzung mehrerer Leitungen des öffentlichen Telefonvermittlungsnetzes
(PSTN) und mehrerer Sätze
von Ports führen,
insbesondere wenn sich eine große
Anzahl von Teilnehmern an der Konferenzbrücke einwählt.
-
Bei
Ausführungsformen
der Erfindung sind solche Unzulänglichkeiten
im Wesentlichen überwunden
und es werden Mechanismen und Verfahren bereitgestellt, mit denen
eine verteilte Konferenz über
eine Verbindung zwischen PBX und Konferenzbrücke bereitgestellt wird. Dies
bietet Vorteile gegenüber
bestehenden Lösungen,
bei welchen es erforderlich ist, dass sich alle Teilnehmer über einen
separaten Port an der Brücke
in eine Konferenzbrücke einwählen, indem
sowohl Eingangsports als auch potenzielle Fernleitungen/Leitungen
gespart werden. Durch Nutzung der PBX zur Verbindung lokaler Teilnehmer
zu einer Konferenz wird an der Konferenzbrücke selbst nur ein Port anstatt
einer pro Anrufer gebunden. Da von einem lokalen Standort aus nur ein
Anruf zu der Konferenzbrücke
weitergeleitet wird, kann dies auch zu (Verbindungs-)Gebühreneinsparungen
führen.
-
Die
PBX-Konferenzbrücke
wird in solcher Weise in Kenntnis gesetzt, dass die PBXs eine gewisse
Teilmenge der Konferenzschaltungserfordernisse ausführen können, ohne
dass sich alle Teilnehmer direkt mit der Konferenzbrücke zu verbinden brauchen
(d. h. über
einen separaten Port an der Brücke).
Wenn sich mehrere Anrufer in dieselbe Besprechung/Konferenz an derselben
Brücke
einwählen (ein
gemeinsames Auftreten), filtert die PBX diese Anrufe heraus und
führt einen
Teilgruppe der Konferenzschaltung für diese Teilnehmer lokal aus
(wodurch Fernleitungsressourcen und Ressourcen an der Konferenzbrücke eingespart
werden). Die PBX weist außerdem
eine "intelligente
Verbindung" zu dem
Konferenzserver/der Konferenzbrücke
auf, um die Brücke über Anrufer
zu informieren, die lokal in eine Konferenz eingebunden worden sind,
(d. h. ohne tatsächlich
einen separaten Anruf zu der Brücke
weiterzuleiten). Wenn die Konferenz zu einhundert Prozent lokal
stattfindet, braucht eigentlich überhaupt
kein Anruf zu der Konferenzbrücke
zu erfolgen, da die PBX für
die Konferenz genutzt wird (für
den Fall, dass irgendwelche Konferenzmerkmale aufgerufen werden,
beispielsweise 'Aufzeichnung', könnte die
PBX intelligent genug gestaltet sein, um die Brücke in die Konferenz einzubinden).
Durch die vorliegend diskutierte Lösung, bei der die PBX für lokale Konferenzschaltungserfordernisse
genutzt wird, werden in der PBX Ressourcen effizient wiederverwendet,
die bereits zum Unterstützen
von Konferenzfunktionen ausgelegt sind. Bei alternativen Lösungen zum
verteilten Konferenzaufbau wird kein Vorteil aus den existierenden
PBX-Ressourcen gezogen.
-
Bei
einer speziellen Ausführungsform
eines Verfahrens zum Ausführen
einer verteilten Konferenz umfasst das Verfahren das Empfangen einer
Mehrzahl von Anrufen, die für
eine Konferenzbrücke
bestimmt sind, von einer Mehrzahl von Konferenzteilnehmern an einer
Nebenstellenanlage (PBX). Das Verfahren umfasst ferner das Verbinden
der Mehrzahl von Konferenzteilnehmern zu einer Konferenz an der
PBX sowie das Verbinden der Mehrzahl von Konferenzteilnehmern mit
der Konferenzbrücke über eine
einzige Verbindung von der PBX zu der Konferenzbrücke.
-
Andere
Ausführungsformen
umfassen ein computerlesbares Medium mit einem auf diesem befindlichen
computerlesbaren Code zum Ausführen
einer verteilten Konferenz. Das computerlesbare Medium umfasst Anweisungen
zum Empfangen einer Mehrzahl von Anrufen, die für eine Konferenzbrücke bestimmt
sind, von einer Mehrzahl von Konferenzteilnehmern an einer Nebenstellenanlage
(PBX). Das computerlesbare Medium enthält außerdem Anweisungen zum Verbinden
der Mehrzahl von Konferenzteilnehmern zu einer Konferenz an der
PBX sowie Anweisungen zum Verbinden der Mehrzahl von Konferenzteilnehmern
mit der Konferenzbrücke über eine
einzige Verbindung von der PBX zu der Konferenzbrücke.
-
Weitere
Ausführungsformen
umfassen eine Rechnereinrichtung, die dafür konfiguriert ist, sämtliche
Verfahrensvorgänge
auszuführen,
die vorliegend als Ausführungsformen
der Erfindung offenbart sind. Bei solchen Ausführungsformen umfasst die Rechnereinrichtung
ein Speichersystem, einen Prozessor, eine Kommunikationsschnittstelle
sowie einen Verbindungsmechanismus, der diese Komponenten verbindet.
In dem Speichersystem ist ein Prozess kodiert, welcher eine verteilte
Konferenz wie vorliegend erklärt
bereitstellt, und der, wenn er in dem Prozessor ausgeführt wird,
wie vorliegend erklärt
in der Rechnereinrichtung arbeitet, um alle Ausführungsformen und Operationen
des Verfahrens auszuführen,
die vorliegend als Ausführungsform
der Erfindung erklärt
sind. Somit stellt jede Rechnereinrichtung, welche die vorliegend
erklärte
Verarbeitung ausführt
oder zur Ausführung
derselben programmiert ist, eine Ausführungsform der Erfindung dar.
-
Andere
Anordnungen von Ausführungsformen
der Erfindung, die vorliegend offenbart werden, umfassen Softwareprogramme
zur Ausführung
der Schritte und Operationen von Ausführungsformen des Verfahrens,
die vorstehend zusammengefasst sind und nachstehend im Detail offenbart
werden. Speziell stellt ein Computerprogrammprodukt eine Ausführungsform
dar, die ein computerlesbares Medium umfasst, auf welchem Computerprogrammlogik kodiert
ist, die, wenn sie in einer Rechnereinrichtung ausgeführt wird,
zugehörige
Operationen bereitstellt, die eine verteilte Konferenz wie vorliegend
erklärt
ermöglichen.
Die Computerprogrammlogik bewirkt, wenn sie auf zumindest einem
Prozessor in einem Rechnersystem ausgeführt wird, dass der Prozessor die
Operationen (z. B. die Verfahren) ausführt, die vorliegend als Ausführungsformen
der Erfindung angegeben sind. Solche erfindungsgemäßen Anordnungen
werden typischerweise als Software, als Code und/oder als andere
Datenstrukturen bereitgestellt, die auf einem computerlesbaren Medium
vorgesehen oder kodiert sind, beispielsweise einem optischen Medium
(z. B. einer CD-ROM), einer Diskette oder einer Festplatte oder
einem anderen Medium wie beispielsweise Firmware oder einem Mikrocode in
einem oder mehreren ROM- oder RAM- oder PROM-Chips oder als anwendungsspezifische
integrierte Schaltung (ASIC) oder als herunterladbare Softwarebilder
in einem oder mehreren Modulen, gemeinsam genutzten Bibliotheken
usw. Die Software oder Firmware oder andere solche Konfigurationen können auf
einer Rechnereinrichtung installiert werden, um zu bewirken, dass
einer oder mehrere Prozessoren in der Rechnereinrichtung die vorliegend als
Ausführungsformen
der Erfindung erklärten
Verfahren ausführen.
Softwareprozesse, die in einer Gruppe von Rechnereinrichtungen arbeiten,
beispielsweise in einer Gruppe von Datenkommunikationsgeräten oder
anderen Entitäten,
können
ebenfalls das erfindungsgemäße System
bereitstellen. Das erfindungsgemäße System
kann auf viele Softwareprozesse oder mehrere Datenkommunikationseinrichtungen
verteilt sein oder alle Prozesse könnten auf einer kleinen Gruppe
von speziell dafür
vorgesehenen Computern oder auf einem Computer allein ausgeführt werden.
-
Es
sollte verstanden werden, dass die Ausführungsformen der Erfindung
streng als Softwareprogramm, als Software und als Hardware oder
als Hardware und/oder Schaltung allein, beispielsweise in einer
Datenkommunikationseinrichtung, verkörpert sein können. Die
erfindungsgemäßen Merkmalen, wie
sie vorliegend erklärt
werden, können
in Datenkommunikationseinrichtungen und/oder Softwaresystemen für solche
Einrichtungen wie beispielsweise jenen, die von der Avaya Inc.,
Lincroft, New Jersey, hergestellt werden, zur Anwendung kommen.
-
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
-
Das
Vorstehende wird anhand der folgenden eingehenderen Beschreibung
bevorzugter Ausführungsformen
der Erfindung deutlich werden, wie sie in den beigefügten Zeichnungen
dargestellt sind, wobei in allen verschiedenen Ansichten die gleichen
Teile mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind. Die Zeichnungen
sind nicht notwendigerweise maßstabsgerecht,
stattdessen wird die Betonung auf die Veranschaulichung der Prinzipien
der Erfindung gelegt.
-
1 stellt
ein Telekonferenzsystem gemäß dem Stand
der Technik dar;
-
2 stellt
ein Telekonferenzsystem zum Ausführen
einer verteilten Konferenz in Übereinstimmung
mit Ausführungsformen
der Erfindung dar;
-
3 umfasst
ein Ablaufdiagramm für
eine spezielle Ausführungsform
eines Verfahrens zur Ausführung
einer verteilten Konferenz in Übereinstimmung
mit Ausführungsformen
der Erfindung; und
-
4 stellt
eine beispielhafte Computersystemarchitektur für ein Computersystem dar, welches die
verteilte Konferenz in Übereinstimmung
mit Ausführungsformen
der Erfindung ausführt.
-
Detaillierte Beschreibung
-
Nehmen
wir nun Bezug auf 1, so ist in dieser eine Telekonferenzumgebung 10 gemäß dem Stand
der Technik gezeigt.
-
Die
Telekonferenzumgebung 10 umfasst eine Sprachtelekonferenzbrücke 12,
die in Verbindung mit einem PSTN 14 steht. Eine erste Nebenstellenanlage
(PBX) 16 und eine zweite PBX 18 sind ebenfalls
in Verbindung mit dem PSTN 14 stehend gezeigt. Außerdem sind
eine Mehrzahl von Konferenzteilnehmern 20a–20f gezeigt.
-
Bei
einem Funktionsbeispiel möchten
sich die Konferenzteilnehmer 20a–20f an der Sprachtelekonferenzbrücke 12 einwählen, um
an einer Telekonferenz teilzunehmen. Der Teilnehmer 20a am
Standort 1, der mit der PBX 16 über eine
Leitung 22a verbunden ist, wählt die für die Konferenz vorgesehene Nummer.
Von der ersten PBX 16 aus wird der Anruf über eine
Fernleitung 24a an das PSTN 14 weitergeleitet.
Von dem PSTN 14 zu der Sprachtelekonferenzbrücke 12 wird
der Anruf über
eine Fernleitung 26a weitergeleitet. Der Teilnehmer 20a am
Standort 1 steht nun über
die Leitung 22a und die Fernleitungen 24a und 26a in
Verbindung mit der Telekonferenzbrücke 12.
-
Der
Teilnehmer 20b am Standort A, der mit der PBX 16 über eine
Leitung 22b verbunden ist, wählt die Nummer für die Konferenz.
Von der PBX 16 aus wird der Anruf über eine Fernleitung 24b zu
dem PSTN 14 weitergeleitet. Von dem PSTN 14 zu
der Sprachtelekonferenzbrücke 12 wird
der Anruf über eine
Fernleitung 26b weitergeleitet. Der Teilnehmer 20b am
Standort 1 steht nun über
die Leitung 22b und die Fernleitungen 24b und 26b in
Verbindung mit der Telekonferenzbrücke 12 und kann mit
dem Teilnehmer 20a am Standort 1 kommunizieren.
-
Analog
wählt ein
Teilnehmer 20c am Standort 1, der mit der PBX 16 über eine
Leitung 22c verbunden ist, die Nummer der Konferenz. Von
der ersten PBX 16 aus wird der Anruf über eine Fernleitung 24c zu
dem PSTN 14 weitergeleitet. Von dem PSTN 14 zu
der Sprachtelekonferenzbrücke 12 wird
der Anruf über
eine Fernleitung 26c weitergeleitet. Der Teilnehmer 20c am
Standort 1 steht nun über
die Leitung 22c und die Fern leitungen 24c und 26c in
Verbindung mit der Telekonferenzbrücke 12 und kann mit dem
Teilnehmer 20a am Standort 1 und dem Teilnehmer 20b am
Standort 1 kommunizieren.
-
Ein
Teilnehmer 20d an einem Standort 2, der mit der
PBX 18 über
eine Leitung 22d verbunden ist, wählt die für die Konferenz vorgesehene
Nummer. Von der zweiten PBX 18 aus wird der Anruf über eine Fernleitung 24d zu
dem PSTN 14 weitergeleitet. Von dem PSTN 14 zu
der Sprachtelekonferenzbrücke 12 wird
der Anruf über
eine Fernleitung 26d weitergeleitet. Der Teilnehmer 20d am
Standort 2 steht nun über die
Leitung 22d und die Fernleitungen 24d und 26d in
Verbindung mit der Telekonferenzbrücke 12 und kann mit
den Teilnehmern 20a, 20b und 20c am Standort 1 kommunizieren.
-
In
analoger Weise wählt
ein Teilnehmer 20e am Standort 2, der mit der
PBX 18 über
eine Leitung 22e verbunden ist, die Nummer für die Konferenz. Von
der zweiten PBX 18 aus wird der Anruf über eine Fernleitung 24e zu
dem PSTN 14 weitergeleitet. Von dem PSTN 14 zu
der Sprachtelekonferenzbrücke 12 wird
der Anruf über
eine Fernleitung 26e weitergeleitet. Der Teilnehmer 20e am
Standort 2 steht nun über die
Leitung 22e und die Fernleitungen 24e und 26e in Verbindung
mit der Telekonferenzbrücke 12 und kann
mit den Teilnehmern 20a, 20b und 20c am Standort 1 sowie
dem Teilnehmer 20d am Standort 2 kommunizieren.
-
Ein
Teilnehmer 20f an einem Standort 3 wählt die
Nummer für
die Konferenz, und der Anruf wird über eine Leitung 22f zu
dem PSTN 14 weitergeleitet. Von dem PSTN 14 zu
der Sprachtelekonferenzbrücke 12 wird
der Anruf über
eine Fernleitung 26f weitergeleitet. Der Teilnehmer 20f am
Standort 3 steht nun über
die Leitung 22f und die Fernleitung 26f in Verbindung
mit der Telekonferenzbrücke 12 und kann
mit den Teilnehmern 20a, 20b und 20c am Standort 1 sowie
mit den Teilnehmern 20d und 20e am Standort 2 kommunizieren.
-
Jeder
Konferenzteilnehmer 20a–20f baut eine jeweilige
Fernleitung zu dem PSTN 14 und eine weitere jeweilige Fernleitung
von dem PSTN 14 zu der Sprachtelekonferenzbrücke 12 auf.
Dafür sind eine
große
Anzahl von PSTN-Leitungen und Sätzen von
Ports erforderlich, um die Konferenzteilnehmer mit der Sprachtelekonferenzbrücke zu verbinden.
-
Nehmen
wir nun auf 2 Bezug, so ist in dieser eine
beispielhafte Telekonferenzumgebung 30 in Übereinstimmung
mit Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung gezeigt. Die Telekonferenzumgebung 30 umfasst
eine Sprachtelekonferenzbrücke 12,
die mit einem PSTN 14 in Verbindung steht. Eine erste PBX 32 und
eine zweite PBX 34 stehen ebenfalls in Verbindung mit dem
PSTN 14. Außerdem
sind eine Mehrzahl von Konferenzteilnehmern 20a–20f gezeigt.
-
Bei
einem Funktionsbeispiel möchten
sich die Konferenzteilnehmer 20a–20f an der Sprachtelekonferenzbrücke 12 einwählen, um
an einer Telekonferenz teilzunehmen. Der Teilnehmer 20a am
Standort 1, der mit der PBX 32 über die
Leitung 22a verbunden ist, wählt die Nummer für die Konferenz.
Der Teilnehmer 20b am Standort 1, der mit der
PBX 32 über
die Leitung 22b verbunden ist, wählt die Nummer für die Konferenz.
Der Teilnehmer 20c am Standort 1, der mit der
PBX 32 über
die Leitung 22c verbunden ist, wählt die Nummer für die Konferenz.
-
Die
erste PBX 32 empfängt
die mehreren Anrufe, die für
eine Konferenzbrücke 12 bestimmt
sind, von den mehreren Konferenzteilnehmern 20a–20c und
verbindet die mehreren Konferenzteilnehmer 20a–20c an
der PBX 32 zu einer Konferenz. Von der ersten PBX 32 aus
wird der Anruf über
eine einzige Fernleitung 36a zu dem PSTN 14 weitergeleitet.
Von dem PSTN 14 zu der Sprachtelekonferenzbrücke 12 wird
der Anruf über
eine einzige Fernleitung 38a weitergeleitet. Die Teilnehmer 20a, 20b und 20c am Standort 1 stehen
nun über
die Leitungen 22a, 22b und 22c sowie
die Fernleitungen 36a und 38a in Verbindung mit
der Telekonferenzbrücke 12.
-
Die
zweite PBX 34 empfängt
mehrere Anrufe, die für
eine Konferenzbrücke 12 bestimmt
sind, von mehreren Konferenz teilnehmern 20d und 20e über Leitungen 22d und 22e und
verbindet die mehreren Konferenzteilnehmer 20d und 20e an
der PBX 34 zu einer Konferenzverbindung. Von der zweiten PBX 34 aus
wird der Anruf über
eine einzige Fernleitung 36b zu dem PSTN 14 weitergeleitet.
Von dem PSTN 14 zu der Sprachtelekonferenzbrücke 12 wird der
Anruf über
eine einzige Fernleitung 38b weitergeleitet. Die Teilnehmer 20d und 20e am
Standort 2 stehen nun über
die Leitungen 22d und 22e sowie die Fernleitungen 36b und 38b in
Verbindung mit der Telekonferenzbrücke 12 und können mit
den Konferenzteilnehmern 20a, 20b und 20c kommunizieren.
-
Der
Teilnehmer 20f am Standort 3 wählt die Nummer für die Konferenz,
und der Anruf wird über eine
Leitung 22f zu dem PSTN 14 weitergeleitet. Von dem
PSTN 14 zu der Sprachqtelekonferenzbrücke 12 wird der Anruf über eine
Fernleitung 38c weitergeleitet. Der Teilnehmer 20f am
Standort 3 steht nun über
die Leitung 22f und die Fernleitung 38c in Verbindung
mit der Telekonferenzbrücke 12 und
kann mit den Teilnehmern 20a, 20b und 20c am
Standort 1 wie auch den Teilnehmern 20d und 20e am
Standort 2 kommunizieren.
-
Außerdem ist
ein Signalisierungsnetz 40 gezeigt, das zwischen den PBXs 32 und 34 sowie
der Sprachtelekonferenzbrücke 12 lokalisiert
ist. Das Signalisierungsnetz 40 wird zur Signalisierung
zum Einrichten von Teilnehmern, Besprechungssitzungen und für Konferenzfunktionsanforderungen
genutzt. Bei einer bestimmten Ausführungsform umfasst das Signalisierungsnetz 40 ein
Internetprotokoll(IP)-Netz.
-
Beide
PBXs 32 und 34 werden in solcher Weise in Kenntnis
gesetzt, dass die PBXs 32 und 34 eine gewisse
Teilmenge der Konferenzschaltungserfordernisse abwickeln können, ohne
dass sich alle Teilnehmer direkt mit der Konferenzbrücke zu verbinden
brauchen (d. h. über
einen separaten Port an der Brücke).
Wenn sich mehrere Anrufer in dieselbe Besprechung/Konferenz an derselben
Brücke
einwählen
(ein gemeinsames Auftreten), filtert die PBX diese Anrufe heraus und
führt einen
Teilsatz der Konferenzschaltung für diese Teilnehmer lokal aus
(wodurch Fernleitungsressourcen und Ressourcen an der Konferenzbrücke eingespart
werden). Die PBX weist außerdem
eine "intelligente
Verbindung" (z.
B. ein Signalisierungsnetz wie ein IP-Netz) zu dem Konferenzserver/der
Konferenzbrücke
auf, um die Brücke über Anrufer
zu informieren, die lokal in eine Konferenz eingebunden worden sind,
(d. h. ohne tatsächlich
einen separaten Anruf zu der Brücke
weiterzuleiten). Wenn die Konferenz zu einhundert Prozent lokal stattfindet,
braucht eigentlich überhaupt
kein Anruf zu der Konferenzbrücke
zu erfolgen, da die PBX für
die Konferenz genutzt wird (für
den Fall, dass irgendwelche Konferenzfunktionen aufgerufen werden,
beispielsweise 'Aufzeichnung', könnte die
PBX intelligent genug gestaltet sein, um die Brücke in die Konferenz einzubinden).
-
Durch
die Lösung,
bei der die PBX für
lokale Konferenzschaltungserfordernisse genutzt wird, werden in
der PBX Ressourcen effizient wiederverwendet, die bereits zum Unterstützen von
Konferenzfunktionen ausgelegt sind. Bei alternativen Lösungen zum
verteilten Konferenzaufbau wird kein Vorteil aus den existierenden
PBX-Ressourcen gezogen. Durch Nutzung der PBX zur Konferenzschaltung
von lokalen Teilnehmern wird nur ein Port an der Konferenzbrücke selbst
anstatt einer pro Anrufer gebunden. Da von einem lokalen Standort
aus nur ein Anruf nach außen
zu der Konferenzbrücke
weitergeleitet wird, kann dies auch zu (Verbindungs-)Gebühreneinsparungen
führen.
In 2 bestehen die Einsparungen bezüglich von
Fernleitungen und Brückenports
in der Einsparung zweier Fernleitungen von der PBX 32 und
einer Fernleitung von der PBX 34 aus als auch in Einsparungen
dreier Ports an der Telekonferenzbrücke 12.
-
Während in
das vorstehende Beispiel eine kleine Anzahl von Teilnehmern einbezogen
wurde, sind die Vorteile bei größeren Konferenzen
und mehr Teilnehmern ausgeprägter.
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung können
auch die typischerweise eingeschränkteren Konferenzschaltungsfunktionen
in der PBX im Vergleich zu der Konferenzbrücke behandeln (z. B. Verbindung
von 6 Teilnehmern zu einer Konferenz in einer PBX gegenüber der
Verbindung von hunderten/tausenden von Teilnehmern in der Hauptbrücke). Wenn
also die PBX eine Überbrückung von
n Teilnehmern unterstützt,
gibt es immer noch einen Einsparungsfaktor von (n – 1) bezüglich der
Fernleitungen, da in der PBX (n – 1) Anrufer miteinander verbunden
werden können
und gemeinsam eine einzige Fernleitung zu der Brücke nutzen können. (Man
beachte: Es sind (n – 1),
weil die Fernleitung selbst bei der Konferenz als ein Teilnehmer zählt, wodurch
n – 1
echte Anrufer übrig
bleiben). Es könnten
natürlich
mehrere Fernleitungsverbindungen von derselben PBX zu der Brücke für dieselbe
Konferenz vorhanden sein. Wenn sich beispielsweise 15 Konferenzteilnehmer
in dieselbe Konferenz von derselben PBX aus einwählen und die Konferenzschaltungsfunktion
der PBX auf 6 Teilnehmer beschränkt ist,
könnte
dann die PBX insgesamt drei Konferenzverbindungen mit je 6 Teilnehmern
erzeugen (jeweils mit fünf
echten Teilnehmern und einer Fernleitung) sowie drei Fernleitungsverbindungen
zu der Hauptbrücke
einrichten. Hierbei beträgt
der Einsparfaktor in Bezug auf die Fernleitungen, die Hauptbrückenports
und die Gebühren,
falls für
dieses Beispiel zutreffend, immer noch fünf zu eins.
-
Wie
bereits diskutiert, werden, wenn alle Teilnehmer an der Konferenz
lokale Teilnehmer sind, keine Fernleitungen zu der Konferenzbrücke benötigt, um
irgendeinen Sprachmedienpfad zu führen. Dies trifft natürlich nur
zu, bis ein weiterer Teilnehmer zu einem späteren Zeitpunkt der Konferenz
beitritt (entweder von einer anderen PBX aus oder über eine
direkte Verbindung zu dem PSTN, oder von der gleichen PBX aus, wobei
aber die Anzahl der Konferenzteilnehmer die Kapazität der PBX
zur Zusammenschaltung aller Teilnehmer zu einer Konferenz übersteigt).
Damit dieser Teil der Patentidee funktioniert, ist die Funktionalität der "intelligenten Verbindung" erforderlich, sodass,
wenn die Konferenzbrücke
feststellt, dass eine Sprachverbindung zu der PBX erforderlich ist
(aufgrund eines der vorstehend genannten Zustände), sie dann der PBX signalisiert,
diese Verbindung einzurichten. Andererseits könnte die Brücke der PBX signalisieren,
die Verbindung abzubauen, wenn diese nicht mehr erforderlich ist
(d. h. bei Übergängen der
Konferenz von einer verteilten Natur zu nur lokalen Teilnehmern
im Rahmen der Konferenzschaltungsgrenzen der PBX).
-
Ein
Ablaufdiagramm für
das vorliegend offenbarte Verfahren ist in 3 dargestellt.
Die rechteckigen Elemente werden hierbei als "Verarbeitungsblöcke" bezeichnet und stellen Computer-Softwareanweisungen
oder Gruppen von Anweisungen dar. Alternativ stellen die Verarbeitungs-
und Entscheidungsblöcke
Schritte dar, die von funktional äquivalenten Schaltungen wie
beispielsweise einer digitalen Signalprozessorschaltung oder einer
anwendungsspezifischen integrierten Schaltung (ASIC) ausgeführt werden.
Die Ablaufdiagramme stellen keine Syntax irgendeiner speziellen
Programmiersprache dar. Vielmehr veranschaulichen die Ablaufdiagramme
die funktionalen Informationen, die ein Fachmann auf dem Gebiet
benötigt,
um Schaltungen herzustellen oder um Computersoftware zu generieren,
um die entsprechend der vorliegenden Erfindung erforderliche Verarbeitung
auszuführen.
Es sollte erwähnt werden,
dass viele Routineprogrammelemente, beispielsweise die Initialisierung
von Schleifen und Variablen und die Nutzung temporärer Variablen,
nicht gezeigt sind. Fachleute auf dem Gebiet werden erkennen, dass,
solange nicht anderweitig angegeben, die beschriebene spezielle
Abfolge von Schritten lediglich zur Veranschaulichung gedacht ist
und variiert werden kann, ohne dass vom erfinderischen Gedanken
abgewichen wird. Die nachstehend beschriebenen Schritte sind also,
sofern nicht anders angegeben, ungeordnet, was bedeutet, dass die
Schritte – wenn möglich – in einer
beliebigen geeigneten oder erwünschten
Reihenfolge ausgeführt
werden können.
-
Nehmen
wir nun Bezug auf 3, so ist in dieser eine spezielle
Ausführungsform
eines Verfahrens 100 zum Ausführen einer verteilten Konferenz gezeigt.
Das Verfahren beginnt mit einem Verarbeitungsblock 102,
welcher das Empfangen, einer Mehrzahl von Anrufen, die für eine Konferenzbrücke bestimmt
sind, von einer Mehrzahl von Konferenzteilnehmern an einer Nebenstellenanlage
(PBX) offenbart. Die Anrufe stammen von den Konferenzteilnehmern,
welche an einer Telekonferenz teilnehmen möchten. Wie in Verarbeitungsblock 104 angegeben ist,
umfasst das Empfangen einer Mehrzahl von Anrufen, die für eine Konferenzbrücke bestimmt
sind, von einer Mehrzahl von Konferenzteilnehmern an einer Nebenstellenanlage
(PBX) in einigen Fällen
das Empfangen einer Mehrzahl von für eine Konferenzbrücke bestimmten
Anrufen von einer Mehrzahl von Konferenzteilnehmern von demselben
Standort an einer Nebenstellenanlage (PBX).
-
Die
Verarbeitung wird mit Verarbeitungsblock 106 fortgeführt, in
welchem das Verbinden der Mehrzahl von Konferenzteilnehmern an der
PBX zu einer Konferenzverbindung angegeben ist. Die PBXs werden
in solcher Weise in Kenntnis gesetzt, dass die PBXs einen gewissen
Teilsatz von Konferenzschaltungserfordernissen ausführen können, ohne dass
alle Teilnehmer direkt mit der Konferenzbrücke verbunden zu werden brauchen
(d. h. über
einen separaten Port an der Brücke).
Wenn sich mehrere Anrufer in dieselbe Besprechung/Konferenz an derselben
Brücke
einwählen
(ein gemeinsames Auftreten), filtert die PBX diese Anrufe heraus
und führt
einen Teilsatz der Konferenzschaltung für diese Teilnehmer lokal aus
(wodurch Fernleitungsressourcen und Ressourcen an der Konferenzbrücke eingespart
werden). Die PBX weist außerdem
eine "intelligente
Verbindung" zu dem
Konferenzserver/der Konferenzbrücke
auf (z. B. ein Signalisierungsnetz wie ein IP-Netz), um die Brücke über Anrufer
zu informieren, die lokal in eine Konferenz eingebunden worden sind, (d.
h. ohne tatsächlich
einen separaten Anruf zu der Brücke
weiterzuleiten). Wie in Verarbeitungsblock 108 gezeigt
ist, umfasst das Verbinden der Mehrzahl von Konferenzteilnehmern
zu einer Konferenz an der PBX das Verbinden von Teilnehmern zu einer
Konferenz, welche die gleiche Telefonnummer gewählt haben. Wie in Verarbeitungsblock 110 gezeigt
ist, umfasst das Verbinden der Mehrzahl von Konferenzteilnehmern
zu einer Konferenz an der PBX das Verbinden von Teilnehmern zu einer
Konferenz, welche die gleiche Konferenznummer eingegeben haben.
-
Der
Verarbeitungsblock 112 offenbart das Verbinden der Mehrzahl
von Konferenzteilnehmern mit der Konferenzbrücke über eine einzige Verbindung
von der PBX zu der Konferenzbrücke.
Da die PBX selbst eine Konferenzschaltung auf einer ersten Ebene
ausführt,
sind nur eine einzige Leitung und ein einziger Satz von Ports erforderlich,
um eine bestimmte Anzahl n von Teilnehmern mit der Telekonferenz
zu verbinden. Wie in Verarbeitungsblock 114 gezeigt ist,
umfasst das Verbinden der Mehrzahl von Konferenzteilnehmern mit
der Konferenzbrücke über eine
einzige Verbindung von der PBX zu der Konferenzbrücke das
Nutzen einer Leitung des öffentlichen Telefonvermittlungsnetzes
(PSTN) zwischen der PBX und der Konferenzbrücke.
-
Der
Verarbeitungsblock 116 gibt das Signalisieren für andere
Funktionen, die mit der Telekonferenz in Verbindung stehen, über ein
Signalisierungsnetz an. Das Signalisierungsnetz 40 wird
zur Signalisierung für
das Einrichten von Teilnehmern/Besprechungssitzungen und für Konferenzfunktionsanforderungen
genutzt, wie in Verarbeitungsblock 118 gezeigt ist. Bei
einer bestimmten Ausführungsform
umfasst das Signalisierungsnetz 40 ein Internetprotokoll(IP)-Netz.
-
In
dem Verarbeitungsblock 120 ist angegeben, dass einem einzelnen
Konferenzteilnehmer ermöglicht
wird, sich mit der Konferenzbrücke
zu verbinden. Da dieser Anruf keine PBX erfordert, ist keine Konferenzschaltung
auf erster Ebene zu erledigen und der Anrufer kann sich direkt mit
dem PSTN verbinden.
-
4 stellt
eine beispielhafte Architektur für ein
Computersystem (PBX) dar, das als ein Host-Computersystem 240 konfiguriert
ist. Das Computersystem 240 kann jede Art von Rechnersystem darstellen,
beispielsweise einen Personalcomputer, einen Arbeitsplatzrechner,
einen tragbaren Computer, einen Hauptrechner, Server oder dergleichen. Beim
vorliegenden Beispiel umfasst das System einen Verbindungsmechanismus 211,
welcher ein Speichersystem 212, einen Prozessor 213 und
eine Kommunikationsschnittstelle 214 miteinander koppelt.
Die Kommunikationsschnittstelle 214 ermöglicht, dass das Computersystem 240 mit
externen Geräten
oder Systemen kommuniziert.
-
Das
Speichersystem 212 kann jede Art von computerlesbarem Medium
darstellen, auf dem eine Anwendung 255-A kodiert ist, welche
einen Softwarecode darstellt, beispielsweise Daten und/oder logische
Anweisungen (z. B. in dem Speicher oder in einem anderen computerlesbaren
Medium wie etwa einer Speicherplatte gespeichert), welche die Verarbeitungsfunktionalität von Ausführungsformen
der Erfindung für
den Agenten 255 wie vorstehend beschrieben verkörpern. Der
Prozessor 213 kann auf das Speichersystem 212 über den
Verbindungsmechanismus 211 zugreifen, um die logischen
Anweisungen der Anwendungen 255-A für den Host zu starten, laufen
zu lassen, zu vollziehen, zu interpretieren oder anderweitig auszuführen, damit
ein entsprechender Prozess 255-B erzeugt wird. Anders ausgedrückt stellt
der Prozess 255-B einen oder mehrere Teile der Anwendung 255-A dar,
die in dem Prozessor 213 in dem Computersystem oder auf
diesem ausgeführt
wird.
-
Es
sollte verstanden werden, dass Ausführungsformen der Erfindung
die Anwendungen umfassen (d. h. nicht vollzogene oder nicht ausgeführte logische
Anweisungen und/oder Daten), die in einem computerlesbaren Medium
kodiert sind, beispielsweise einer Diskette, Festplatte oder einem
optischen Medium oder in einem speicherartigen System wie beispielsweise
in Firmware, einem Nur-Lese-Speicher (ROM) oder, wie beim vorliegenden
Beispiel, als ausführbarer
Code in dem Speichersystem 212 (z. B. in einem Direktzugriffsspeicher
oder RAM). Es sollte außerdem
verstanden werden, dass andere Ausführungsformen der Erfindung
die in dem Prozessor 213 arbeitenden Anwendungen als Prozesse
aufzeigen können.
Obgleich im vorliegenden Beispiel nicht gezeigt, werden Fachleute
auf dem Gebiet verstehen, dass das Computersystem andere Prozesse und/oder
Software- und Hardwarekomponenten, wie beispielsweise ein Betriebssystem,
umfassen kann, welche zum Zwecke der einfacheren Beschreibung der
Erfindung in dieser Darstellung weggelassen worden sind.
-
Nachdem
bevorzugte Ausführungsformen der
Erfindung beschrieben worden sind, wird nun für Fachleute auf dem Gebiet
offensichtlich sein, dass andere Ausführungsformen genutzt werden
können, welche
diese Konzepte verkörpern.
Außerdem
kann die Software, die als Teil der Erfindung umfasst ist, in einem
Computerprogrammprodukt verkörpert
sein, welches ein computerlesbares Medium umfasst. Beispielsweise
kann ein solches computerlesbares Medium eine lesbare Speichereinrichtung
wie beispielsweise eine Festplatteneinrichtung, eine CD-ROM, eine
DVD-ROM oder eine Computerdiskette umfassen, auf welchen computerlesbare
Programmcodesegmente gespeichert sind. Das computerlesbare Medium
kann auch eine Kommunikationsverbindung, entweder optisch, drahtgebunden
oder drahtlos, umfassen, auf welcher Programmcodesegmente als digitale
oder analoge Signale geführt
werden. Dementsprechend wird darauf verwiesen, dass die Erfindung nicht
auf die beschriebenen Ausführungsformen
begrenzt sein soll sondern lediglich durch den erfinderischen Gedanken
und den Schutzumfang der anhängenden
Ansprüche
begrenzt wird.