DE19906381A1 - Peer-to-Peer-Koferenzsystem und -verfahren - Google Patents
Peer-to-Peer-Koferenzsystem und -verfahrenInfo
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Abstract
Es wird eine Peer-to-Peer-Kommunikationsarchitektur zum Aufbauen von Mehrteilnehmer-Konferenzverbindungen über verteilte Bedienstationen, die durch einen Breitband-Backbone (12) verknüpft sind, beschrieben. Jede Bedienstation, ob ein Desktop (14), ein Stellvertreter(Proxy)-PC (28) oder ein Gateway (18) zum öffentlichen Telefonnetz, wird agentengesteuert, um Konferenzverbindungen ohne eine zentrale Rufverarbeitung aufzubauen und abzubauen. Endstellen zur Sprachkommunikation sind den Bedienstationen zugeordnet, und eine Rufgruppierung zu ausgewählten dieser Endstellen wird durch eine Verbindungsmanagement-Software, die in den Bedienstationen angeordnet sind, gesteuert.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kommunikationssystem
und insbesondere ein agentenbasiertes Peer-to-Peer-Kommunika
tionssystem zum Aufbauen von Konferenzverbindungen über ein
Breitbandnetz ohne Gebrauch einer zentralen Rufverarbeitungs
steuerung.
Es ist bekannt, Mehrteilnehmer-Konferenzverbindungen über ein
zentrales Amt oder eine Nebenstellenvermittlung unter Benut
zung einer im zentralen Amt oder in der Nebenstellenvermitt
lung gelegenen Steuersoftware aufzubauen. Es ist auch be
kannt, Konferenzverbindungen über die Vermittlungsstruktur
eines ATM(Asynchronous Transfer Modus)-Netzes aufzubauen. Bei
diesen dem Stand der Technik entsprechenden Systemen ist eine
gewisse Form einer festgeschalteten Konferenzbrücke oder
Steuersoftware erforderlich.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Konfe
renzverbindung zwischen mehreren Stationen über das Breit
bandnetz zu erstellen, ohne irgend eine festgeschaltete Hard
ware oder Software notwendig zu machen. Dies wird durch Ver
wendung einer agentenbasierten Architektur erreicht.
Als Agent soll ein Hintergrundprozeß angesehen werden, der
eine gewisse Handlung ausführt, wenn ein Ereignis auftritt.
Eine Peer-to-Peer-Architektur ist ein Betriebssystem, das es
Nutzern an getrennten Orten erlaubt, die Betriebsmittel bei
ihren Rechnern zu teilen und auf geteilte Betriebsmittel bei
anderen Rechnern zuzugreifen. Bei einem Peer-to-Peer-System
hat jeder Rechner in einem Rechnernetz den gleichen Status.
Somit bilden in einer agentenbasierten Peer-to-Peer-Architek
tur Agenten, die innerhalb der Rechner oder anderer mit Net
zen wie beispielsweise einem WAN (Wide Area Network), einem
LAN (Local Area Network) oder dem Internet verbundenen Netz
elemente gelegene sind, eine Schnittstelle zu Agenten bei an
deren Bedienstationen (workstations), um ein gewünschtes Ziel
oder eine gewünschte Aktivität zu erreichen. Bei der vorlie
genden Erfindung ist dieses Ziel oder diese Aktivität das
Aufbauen und das Abbauen von Konferenzverbindungen zwischen
mehreren Teilnehmern, wobei jeder seine eigene Bedienstation
betreibt und einen Audioweg zu einem kompatiblen Telefon oder
einer ähnlichen Einrichtung hat.
Im US-Patent 5,638,494, das Pinard et al am 10. Juli 1997 er
teilt und dem Anmelder der vorliegenden Erfindung übertragen
wurde, ist ein agentenbasiertes Peer-to-Peer-Kommunikations
system beschrieben. In diesem Patent werden erhebliche Ein
zelheiten geliefert, die Einrichtungsagenten, Befehlsziele
und Prozeßagenten betreffen, und es kann darauf zu einem bes
seren Verständnis dieser Elemente spezifisch Bezug genommen
werden. Der Inhalt des US-Patents 5,638,494 ist hierin durch
Bezugnahme enthalten. Das Patent '494 bestimmt jedoch allge
mein einen Agenten als ein körperliches Gebilde, das ein Pro
zeßziel oder -ziele annehmen und ein Ergebnis erzeugen kann.
Dieses Ergebnis kann ein anderes Prozeßziel oder ein Satz von
Zielen sein.
Die vorliegende Erfindung benutzt die agentenbasierte
Peer-to-Peer-Architektur, um Konferenzverbindungen zwischen drei
oder mehr Endstellen durch Herstellen und Ausführen von Pro
zeßzielen innerhalb verteilter Bedienstationen zu erstellen.
Es ist deshalb gemäß einem ersten Gesichtspunkt der vorlie
genden Erfindung in einer Peer-to-Peer-Kommunikationsarchi
tektur ein System zum Aufbauen von Konferenzverbindungen vor
gesehen, das umfaßt: eine Vielzahl von agentengesteuerten Be
dienstationen, die über ein Netz miteinander verbunden sind,
in dem jede Bedienstation eine Endstelle für Sprachkommunika
tion hat; eine Vielzahl von Agenten zum Empfangen, Speichern
und Ausführen von Kommunikationssteuerzielen; und Verbin
dungsmanagementmittel, um Kommunikationsverbindungen zwischen
ausgewählten Bedienstationen über das Netz steuerbar aufzu
bauen.
Gemäß einem zweiten Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung
ist ein Verfahren zum Aufbauen von Konferenzverbindungen über
ein Peer-to-Peer-Kommunikationssystem vorgesehen, das umfaßt:
- a) Vorsehen einer Vielzahl von Bedienstationen, von denen jede eine zugeordnete Endstelle zur Sprachkommunikation hat;
- b) Vorsehen einer Vielzahl von Prozeßagenten innerhalb jeder Bedienstation, wobei die Prozeßagenten zum Empfangen von Pro zeßbefehlen und zum Ausführen dieser Befehle dienen;
- c) Vor sehen von Verbindungsmanagementmitteln innerhalb der Bedien stationen, um ausgewählte Bedienstationen betreffende Kommu nikationsverbindungen steuerbar aufzubauen und
- d) Verbinden der Bedienstationen untereinander zum Aufbauen von Konferenz verbindungen zwischen ausgewählten Endstellen.
Die Erfindung wird im folgenden im einzelnen unter Bezugnahme
auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 ein hochgestelltes Blockschaltbild der Peer-to-Peer-
Kommunikationsarchitektur gemäß der vorliegenden Erfindung,
Fig. 2 die Prozeßagenten innerhalb jeder Bedienstation,
Fig. 3 das Verbindungsmanagementschema innerhalb einer Be
dienstation,
Fig. 4 eine Dreiwegverbindung ohne Konferenzmöglichkeit,
Fig. 5 eine graphische Darstellung des agentengesteuerten
Verbindungsaufbaus, und
Fig. 6 eine Dreiwegverbindung mit Konferenzmöglichkeit.
Fig. 1 stellt einen allgemeinen Überblick einer beispielhaf
ten Peer-to-Peer-Kommunikationsarchitektur gemäß der vorlie
genden Erfindung dar. Wie gezeigt ist, enthält das System ei
nen Breitband-Backbone 12, mit dem eine Vielzahl von Bedien
stationen verbunden ist. Diese Bedienstationen können
Desktop-Einheiten 14 enthalten, die bei einer bevorzugten
Ausführung Rechner wie beispielsweise PCs (Personal Computer)
sind, die ein Telefon 16 haben, das daran über einen
USB(Universal Serial Bus)-Bus angeschlossen ist. Es ist auch
in Betracht zu ziehen, daß das Telefon ein Phoneblaster
(Registrierte Marke) oder eine beliebige andere Endstelle
ist, die es der Sprache erlaubt, über den Breitband-Backbone
übertragen zu werden.
Das System kann auch Netzelemente enthalten wie beispiels
weise einen Gateway 18, der über eine Verbindungsleitung 22
Zugang zum öffentlichen vermittelnden Fernsprechnetz (Public
Switched Telephone Network; PSTN) und einem Standardtelefon
oder einem Telefondienst (Plain Old Telephone Service; POTS)
24 beschafft. Das Netz kann auch ein freistehendes Telefon 26
enthalten, das mit dem Backbone über einen Sternkoppler 28
verbunden ist, der ein Stellvertreter-PC (Proxy-PC) sein
kann.
Wie in Fig. 2 gezeigt ist, enthält jede Bedienstation inner
halb der Peer-to-Peer-Architektur eine Anzahl von Prozeßagen
ten, die spezifisch zur Ausführung geforderter Ziele ausge
legt sind. Wie gezeigt ist, enthält jeder Bedienstations-PC
14 einen Funktionsagenten 30, einen Desktopsteuereinheitagen
ten 32, einen Verbindungsagenten 34 und einen Bildhandha
bungsagenten 36. Jeder dieser Agenten bildet eine Schnitt
stelle mit Gegenstückagenten in anderen Bedienstationen, die
mit dem Netz verbunden sind, um Betriebsmittel zu teilen und
Ziele zu komplettieren. Der Telefon-Sternkoppler 28 enthält
die gleichen Agenten wie die Bedienstation 14 mit Ausnahme
des Bildhandhabungsagenten 36, der vom Sternkoppler 28 nicht
benötigt wird. Die gleichen Agenten, die beim Sternkoppler 28
angeordnet sind, befinden sich im Gateway 18. Diese Agenten
steuern das Kommunikationssystem in einer Weise, von der im
vorher erwähnten US-Patent ausgegangen wird. Diese Gebilde
versehen die Kommunikationssteuerung in einer Peer-to-Peer-
Weise und ersetzen das standardgemäße zentralisierte Rufver
arbeitungselement einer privaten Nebenstellenanlage oder ei
nes zentralen Amtes. Über die vorher erwähnten Agenten hinaus
enthält jede Bedienstation die passende Verarbeitungssoftware
sowie eine beliebige erforderliche Datenspeichereinrichtung
wie beispielsweise Direktzugriffsspeicher (Random Access Me
mories; RAM).
Fig. 3 zeigt Einzelheiten des Verbindungsmanagement-Proto
kolls. Jeder PC 14 oder jedes Netzelement hat eine nur einmal
vorkommende IP-Adresse (z. B. X). Eine Verbindungsmanagement-
Software 40 bildet eine Schnittstelle zum Verbindungsagenten
34 an jeder Bedienstation und trägt die Verantwortung für die
Verbindung des Desktopaudiopfads 42 (z. B. zum Telefon 16) zu
einem mit einer bestimmten Bedienstation verknüpften virtuel
len Kanal 46. Die Verbindungsmanagement-Software 40 ist auch
für den Anschluß geeigneter Töne an die virtuellen Netzkanäle
zum Alarmieren von Nutzern an bestimmten Bedienstationen bei
einer eintreffenden Verbindung verantwortlich. Wie gezeigt
ist, ist der virtuelle Kanal 46 mit dem Breitband-Backbone 12
verbunden.
Fig. 4 stellt den anfänglichen Aufbau einer Mehrteilnehmer-
Kommunikationsverbindung dar, bevor eine Konferenz verlangt
wird. Bei diesem Aufbau hat ein Desktop A Verbindungen mit
Desktops B und C hergestellt. Die durch die gestrichelte Li
nie 48 dargestellte Verbindung A-B durchläuft den Sternkopp
ler 50. In ähnlicher Weise durchläuft auch die durch die ge
strichelte Linie 52 dargestellte Verbindung A-C den Stern
koppler 50. In dieser Konfiguration ist C, wenn A mit B
spricht, im Haltezustand. Dies bedeutet, daß bei der Verbin
dungssteuerung von A der virtuelle Kanal zwischen A und B mit
dem Desktop-Audio von A verbunden ist und der virtuelle Kanal
von C in A mit örtlicher Musik verbunden ist oder einfach
Stille empfängt. B und C wissen nichts voneinander und haben
lediglich ihre Verbindung zu A aufgebaut. Im Falle eines
frei stehenden Telefons oder einer Netzverbindung gibt es ei
nen Stellvertreter(Proxy)-PC, der dies alles für die Verbin
dungsleitung oder das Telefon ausführt.
Fig. 5 zeigt den vollständigen Nachrichtenfluß, wenn der
Teilnehmer A den Teilnehmer C als Konferenzteilnehmer in ei
nem Anruf mit dem Teilnehmer B einschließen möchte. Dies
macht es erforderlich, daß eine Verbindung zwischen B und C
errichtet wird und daß jedes Ende für die Handhabung seines
eigenen Anrufes verantwortlich ist.
Die Reihe von aufeinanderfolgend durch in Kreise eingefaßte
Zahlen 1-20 numerierten Nachrichten ist folgendermaßen: der
Bildhandhabungsagent in A sendet eine Nachricht, die einen
Konferenzaufbau zwischen A, B und C anfordert, zur Desktop
steuereinheit von A aus. Die Desktopsteuereinheit von A lei
tet diese Nachricht weiter zum Funktionsagenten von A, der
seinerseits die Nachricht zum Funktionsagenten von B weiter
leitet. Der Funktionsagent von B leitet die Nachricht zu sei
ner Desktopsteuereinheit hinunter, die einen virtuellen Kanal
für C durch ihren Verbindungsagenten errichtet. Der Desktop
steuereinheitagent von B sendet auch eine Quittung an den
Funktionsagenten von B zurück. Wenn er aus einem gewissen
Grund keine Konferenz aufbauen kann, dann wird eine negative
Quittung den ganzen Weg zurück gesendet und der Versuch
scheitert. Der Funktionsagent von B sendet die Konferenzan
forderungsnachricht an den Funktionsagenten von C, der dann
eine Nachricht an den Desktopsteuereinheitagenten von C sen
det, einen virtuellen Kanal für B durch seinen Verbindungs
agenten erhält und eine Quittung zurück an den Funktionsagen
ten von C sendet. Wenn der Funktionsagent in C die Quittung
von seiner Desktopsteuereinheit erhält, erkennt er, daß er
der letzte Agent in der Kette ist, so daß die Konferenz Er
folg haben kann. Der Funktionsagent in C sendet dann eine
Quittung zurück hinunter, um die Konferenz zu vervollständi
gen, was die Desktopsteuereinheit von C dazu veranlaßt, ihrem
Bildhandhabungsagenten mitzuteilen, den Anruf auf den neue
sten Stand zu bringen, um einen neuen Teilnehmer einzuschlie
ßen. Der Verbindungsagent baut dann eine gemischte Verbindung
von A und B auf. Der Funktionsagent in C leitet die Quittung
auch zurück zum Funktionsagenten in B, der diese Quittung
hinunter zum Desktopsteuereinheitagenten in B weiterleitet,
wie vorstehend erörtert. Der Desktopsteuereinheitagent in B
schickt eine Nachricht zum Bildhandhabungsagenten in B und
sendet auch eine Nachricht zum Verbindungsagenten in B, um
die Konferenz zwischen A und C herzustellen. Der Funktions
agent von B sendet dann eine Quittung zum Funktionsagenten
von A, der seinerseits die Quittung hinunter zum Desktopsteu
ereinheitagenten von A weiterleitet, der den Bildhandha
bungsagenten von A und den Verbindungsagenten meldet. Dies
stellt eine Verbindungssituation her, wie sie in Fig. 6 ge
zeigt ist, worin die Verbindungsmanagement-Software an jeder
Endstation einen virtuellen Kanal zu jeder anderen aufgebaut
hat. Die Verbindungssteuerung in jeder Endstation sendet die
Sprachpakete zu den beiden anderen Endstationen aus und
mischt auch die Sprachpakete, die von den anderen beiden her
einkommen. Dies bedeutet, daß jedes Ende völlig unabhängig
von jedem anderen ist und B und C in einem Gespräch verblei
ben können, sogar wenn A aussetzt. Somit besteht in Fig. 6
die Verbindung A-B durch die kurzgestrichelte Linie 54, die
Verbindung A-C durch die langgestrichelte Linie 56 und die
Verbindung B-C durch die durchgezogene Linie 58.
Wenn ein vierter oder zusätzliche Teilnehmer zur Verbindung
dazukommen sollen, wird der Nachrichtenfluß, wie er in Fig.
5 gezeigt ist, erhöht, um eine vierte, ähnliche Kette
einzuschließen. Dasselbe gilt, wenn zusätzliche Teilnehmer
dazukommen sollen.
Die vorliegende Erfindung sieht ein Kaskadierungsverfahren
beim Aufbauen einer Konferenzverbindung vor, so daß sie, wenn
sie an irgend einer Stelle mißlingt, angemessen abgebaut wer
den kann.
Während eine besondere Ausführung der Erfindung beschrieben
und dargestellt worden ist, ist es für den Fachmann klar, daß
zahlreiche Veränderungen am grundsätzlichen Konzept geschaf
fen werden können. Es ist jedoch selbstverständlich, daß bis
zu einem möglichen Grad solche Veränderungen in den durch die
beigefügten Ansprüche festgelegten Umfang der Erfindung fal
len.
Claims (15)
1. System mit einer Peer-to-Peer-Architektur zum Aufbauen
von Konferenzverbindungen, umfassend:
eine Vielzahl von agentengesteuerten Bedienstationen, die über ein Netz miteinander verbunden sind, in dem jede Bedienstation eine Endstelle für Sprachkommunika tion hat;
eine Vielzahl von Agenten zum Empfangen, Speichern und zum Ausführen von Kommunikationssteuerzielen; und Verbindungsmanagementmittel, um Kommunikationsver bindungen zwischen ausgewählten Bedienstationen über das Netz steuerbar aufzubauen.
eine Vielzahl von agentengesteuerten Bedienstationen, die über ein Netz miteinander verbunden sind, in dem jede Bedienstation eine Endstelle für Sprachkommunika tion hat;
eine Vielzahl von Agenten zum Empfangen, Speichern und zum Ausführen von Kommunikationssteuerzielen; und Verbindungsmanagementmittel, um Kommunikationsver bindungen zwischen ausgewählten Bedienstationen über das Netz steuerbar aufzubauen.
2. System nach Anspruch 1, bei dem die Agenten in den Be
dienstationen einen Funktionsagenten, einen Desktopsteu
ereinheitagenten und einen Verbindungsagenten enthalten.
3. System nach Anspruch 1, das außerdem einen Bildhandha
bungsagenten enthält.
4. System nach Anspruch 2, das außerdem einen Bildhandha
bungsagenten enthält.
5. System nach Anspruch 3, bei dem der Verbindungsagent mit
einer Verbindungsmanagement-Software eine Schnittstelle
bildet, um die Endstelle selektiv mit dem Netz zu ver
binden.
6. System nach Anspruch 4, bei dem der Verbindungsagent mit
einer Verbindungsmanagement-Software eine Schnittstelle
bildet, um die Endstelle selektiv mit dem Netz zu ver
binden.
7. System nach Anspruch 5, bei dem die Verbindungsmanage
ment-Software mit einem Tongenerator in der Bediensta
tion eine Schnittstelle bildet, um selektiv einen Alarm
ton vorzusehen.
8. System nach Anspruch 7, bei dem die Verbindungsmanage
ment-Software in einer der Bedienstationen mit der End
stelle und dem Netz eine Schnittstelle bildet, um einen
Strom von Audiopaketen von dieser einen Bedienstation zu
ausgewählten der restlichen Bedienstationen auszusenden.
9. System nach Anspruch 7, bei dem die Verbindungsmanage
ment-Software in einer der Bedienstationen die Verbin
dungsagenten steuert, um von anderen Bedienstationen
empfangene Ströme von Audiopaketen zur Abgabe an die der
Bedienstation zugeordnete Endstelle zu mischen.
10. Verfahren zum Aufbauen von Konferenzverbindungen über
ein Peer-to-Peer-Kommunikationssystem, umfassend:
- a) Vorsehen einer Vielzahl von Bedienstationen, von de nen jede eine zugeordnete Endstelle zur Sprachkommunika tion hat;
- b) Vorsehen einer Vielzahl von Prozeßagenten innerhalb jeder Bedienstation, wobei die Prozeßagenten zum Empfan gen von Prozeßbefehlen und zum Ausführen dieser Befehle dienen;
- c) Vorsehen von Verbindungsmanagementmitteln innerhalb der Bedienstationen, um ausgewählte Bedienstationen be treffende Kommunikationsverbindungen steuerbar aufzu bauen, und
- d) Verbinden der Bedienstationen untereinander zum Auf bauen von Konferenzverbindungen zwischen ausgewählten Endstellen.
11. Verfahren nach Anspruch 10, bei dem die Prozeßagenten
Bildhandhabungsagenten, Desktopsteuereinheitagenten,
Funktionsagenten und Verbindungsagenten umfassen, wobei
der Verbindungsagent mit einer Verbindungsmanagement-
Software eine Schnittstelle bildet, um die Endstelle an
eine virtuelle Verbindung über das Netz selektiv zu ver
binden.
12. Verfahren nach Anspruch 10, bei dem die Konferenzverbin
dung zwischen einer ersten, zweiten und dritten Bedien
station aufgebaut wird, wobei die Prozeßagenten inner
halb der ersten Bedienstation mit jedem anderen und mit
Prozeßagenten jeweils in der zweiten und dritten Bedien
station zusammenarbeiten, um die erste, zweite und
dritte Endstelle über den Netz-Backbone selektiv unter
einander zu verbinden.
13. Verfahren nach Anspruch 11, bei dem die Konferenzverbin
dung zwischen einer ersten, zweiten und dritten Bedien
station aufgebaut wird, wobei die Prozeßagenten inner
halb der ersten Bedienstation mit jedem anderen und mit
Prozeßagenten jeweils in der zweiten und dritten Bedien
station zusammenarbeiten, um die erste, zweite und
dritte Endstelle über den Netz-Backbone selektiv unter
einander zu verbinden.
14. Verfahren nach Anspruch 12, bei dem die Konferenzverbin
dung zwischen vier oder mehr Bedienstationen aufgebaut
wird.
15. Verfahren nach Anspruch 13, bei dem die Konferenzverbin
dung zwischen vier oder mehr Bedienstationen aufgebaut
wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB9803205A GB2334405B (en) | 1998-02-17 | 1998-02-17 | Peer to peer conferencing |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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ID=10827034
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999106381 Ceased DE19906381A1 (de) | 1998-02-17 | 1999-02-16 | Peer-to-Peer-Koferenzsystem und -verfahren |
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| Country | Link |
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| DE (1) | DE19906381A1 (de) |
| GB (1) | GB2334405B (de) |
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- 1998-02-17 GB GB9803205A patent/GB2334405B/en not_active Expired - Fee Related
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1999
- 1999-02-10 CA CA 2261552 patent/CA2261552A1/en not_active Abandoned
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| CA2261552A1 (en) | 1999-08-17 |
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