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Rückverweisung
auf verwandte Anmeldung
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Die
vorliegende Anmeldung steht im Zusammenhang mit der gleichzeitig
anhängigen
und gemeinsam übertragenen
US-Patentanmeldung Aktenzeichen
11/288,026 , mit dem Titel "Service Structured Application Developement
Architecture", eingereicht
am 28. November 2005, deren Offenbarungsgehalt hier durch Bezugnahme
einbezogen wird.
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Technisches Gebiet
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Die
Erfindung betrifft allgemein Telefondienste und spezieller ein System
sowie ein Verfahren zum Bereitstellen einer Funktionsvermittlung
und -abstimmung in Internetprotokoll-Dienstenetzen wie beispielsweise
SIP(Session Initiation Protocol)-fähigen Netzen.
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Hintergrund der Erfindung
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Herkömmlich werden
Telephonieanwendungen in isolierten vertikalen Plattformen aufgebaut,
d. h. in unabhängigen
Blöcken,
die jeweils einen festgelegten Satz von Funktionen ausführen. Solche
Anwendungen werden speziell für
jeden bestimmten Anbieter gestaltet, sie bieten somit wenig Möglichkeit für Verbesserungen
und das Hinzufügen
von Funktionen. Generell erfordern kundenspezifische Modifikationen
an herkömmlichen
Telephonieanwendungen eine beträchtliche
finanzielle Investition sowie Zeit zur Implementierung, zum Test
und zur Installation. Daher kann technologischen Entwicklungen sowie
Marktentwicklungen nicht in einfacher Weise Rechnung getragen werden.
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In
jüngerer
Zeit jedoch haben Diensteanbieter erkannt, dass differenzierte Dienste
die Märkte stärker antreiben
als Preiskonkurrenzmodelle. Dementsprechend bieten sie Gruppen von
Diensten an, bisweilen eng gebündelt,
um neue Teilnehmer anzuziehen. Leider stellen herkömmliche
Telephonieanwendungen wie vorstehend erwähnt typischerweise keine kundenspezifischen
Funktionen zur Verfügung und
eignen sich nicht für
eine Integration. In der Vergangenheit wurde versucht, für Anwendungen
offene Umgebungen bereitzustellen, welche die Entwicklung neuer
Anwendungen zur Bereitstellung von kundenspezifischen Diensten ermöglichen.
Solche offenen Anwendungsumgebungen erfordern jedoch häufig, dass
die Diensteanbieter ihre kundenspezifischen Anwendungen vollständig schreiben.
Es hat sich erwiesen, dass dies eine größere Investition erfordert,
als der Diensteanbieter rechtfertigen könnte.
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Kurze Zusammenfassung der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung umfasst Systeme und Verfahren zum Bereitstellen
einer Merkmalsvermittlung und -abstimmung (im engl. ursprünglich mit feature
mediation and orchestration bezeichnet) in Internetprotokoll-Dienstenetzen
wie beispielsweise SIP-fähigen
Netzen. In einer Ausführungsform
ermöglicht
die vorliegende Erfindung es Telekommunikationsdiensteanbietern
oder -trägern,
serienmäßig produzierte,
monolithische, drittseitige Anwendungen heranzuziehen und solche
Anwendungen über
eine Plattform zu moderieren, welche es möglich macht, verschiedenartige
Funktionen derselben zu kombinieren, Funktionen hinzuzufügen, Funktionen
zu ersetzen und so weiter, um das Funktionsverhalten derselben zu
erweitern und/oder zu verbessern. Gemäß der vorliegenden Erfindung
können
auch vollständig neue
kundenspezifische Anwendungen zu dieser Umgebung hinzugefügt werden,
und diese können nahtlos
gemischt werden, im Hinblick auf eine einheitliche Dienstelieferung
an den Endkunden. Bei Ausführungsformen
können
ein Dienstekompatibilitäts-Interaktionsmanager
(SCIM – Service
Compatibility Interaction Manager), eine Diensteabstimmungsanwendung
(SOA – Service
Orchestration Application) und/oder Kombinationen zum Bereitstellen einer
Merkmalsvermittlung und -abstimmung in Bezug auf die verschiedenen
Anwendungen genutzt werden.
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Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung können
eine Abstimmung auf mehreren Ebenen (z. B. Abstimmung auf drei Ebenen)
von Telekommunikationsdiensten ermöglichen, welche es einem Träger ermöglichen,
bestimmte Merkmale von proprietären
Telephoniedienstanwendungen mit kundenspezifisch entwickelten Anwendungen
zu logischen Telephoniedienstanwendungen zu kombinieren. Beispielsweise
kann die vorliegende Erfindung ermöglichen, dass ein Träger ein/en
bestimmte(s)/n Merkmal oder Dienst einer Telephoniedienstanwendung
mit einem anderen Merkmal oder Dienst einer anderen Telephoniedienstanwendung
mischt, um eine vollständig
neue Anwendung zu schaffen.
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Bei
einer Ausführungsform
können
gemäß der vorliegenden
Erfindung unterschiedliche Funktionen, die in einer einzigen Anwendung
existieren, Funktionen von unterschiedlichen Anwendungen und sogar
Funktionen aus unterschiedlichen Systemen integriert werden. Die
vorliegende Erfindung ermöglicht
es einem Diensteanbieter, die Funktionsweise der Anwendungen für Gruppen
von Teilnehmern oder für
einzelne Teilnehmer maßzuschneidern.
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Im
Vorstehenden wurden die Merkmale und technischen Vorteile der vorliegenden
Erfindung ziemlich breit umrissen, damit die detaillierte Beschreibung
der Erfindung, die folgt, besser verständlich wird. Nachfolgend werden
weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung beschrieben, welche
den Gegenstand der Ansprüche
der Erfindung bilden. Fachleute auf dem Gebiet sollten erkennen,
dass die offenbarte Konzeption und die offenbarten speziellen Ausführungsformen
in einfacher Weise als Grundlage zur Modifizierung oder Entwicklung
anderer Strukturen zum Ausführen
der gleichen Zwecke der vorliegenden Erfindung genutzt werden können. Fachleute auf
dem Gebiet sollten außerdem
erkennen, dass solche äquivalenten
Konstruktionen keine Abweichung vom erfinderischen Gedanken und
dem Schutzumfang der Erfindung darstellen, wie er in den anhängenden
Ansprüchen
ausgeführt
ist. Die neuartigen Merkmale, die als kennzeichnend für die Erfindung
erachtet werden, sowohl was deren Organisation als auch deren Funktionsverfahren
betrifft, werden zusammen mit weiteren Aufgaben und Vorteilen anhand
der folgenden Beschreibung besser verständlich werden, wenn diese im
Zusammenhang mit den beigefügten
Figuren betrachtet wird. Es muss jedoch explizit verstanden werden,
dass sämtliche
Figuren lediglich dem Zwecke der Veranschaulichung und Beschreibung
dienen und keine Definition für
die Grenzen der vorliegenden Erfindung darstellen sollen.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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Zum
besseren Verständnis
der vorliegenden Erfindung wird nun auf die folgenden Beschreibungen
verwiesen, welche im Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen gegeben werden,
in welchen:
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1 ein
Blockdiagramm einer Anwendungsinstallation auf einer Internetprotokoll(IP)-basierten
Dienstenetz-Infrastruktur
zeigt;
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2 ein
Blockdiagramm eines Merkmalsvermittlungssystems zeigt, das zur Verwendung
mit Nicht-SOA(Service
Orchestration Application)-Anwendungen angepasst ist, und zwar entsprechend einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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3 ein
Blockdiagramm eines Merkmalsvermittlungs- und -abstimmungssystems
zeigt, das zur Verwendung mit SOA-Anwendungen angepasst ist, und
zwar entsprechend einer Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung;
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4 ein
Blockdiagramm eines Merkmalsvermittlungs- und -abstimmungssystems
mit einer dynamischen Dienstekoordination entsprechend einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt; und
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5 ein
Blockdiagramm eines Merkmalsvermittlungs- und -abstimmungssystems
zeigt, welches zum Koordinieren eines Ressourcenmanagements oder
von abgestimmten Plattformen eine Ressourcennutzung abfängt, und
zwar entsprechend einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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Detaillierte Beschreibung der Erfindung
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1 zeigt
ein Dienstenetz(SN – Service Network)-Anwendungssystem 10,
das beispielsweise eine IP-Multimedia-Teilsystem(IMS)-Infrastruktur einschließlich einer
SIP A/S-Plattform 16 umfassen kann,
die derzeit bei der Ubiquity Systems erhältlich ist, dem Abtretungsempfänger der
vorliegenden Erfindung. Das System 10 stellt dar, wie Anwendungen 11, 12 und 111 auf
einer IP-basierten Dienstenetz-Infrastruktur, beispielsweise einer
Session Initiation Protocol Application Server (SIP A/S)-Plattform 16, eingesetzt
werden können.
Ein Internetprotokoll(IP)-SN (IPSN) 112 gemäß der dargestellten
Ausführungsform
bietet Eintrittsstellen für
Teilnehmer zum Zugriff auf Anwendungen des Systems 10.
Das IPSN 102 kann Sitzungssteuerung für Teilnehmer bereitstellen,
die auf Dienste zugreifen, und kann einen oder mehrere SIP-Server
umfassen. Die Teilnehmer sind mit dem IPSN 102 verbunden
und werden in der dargestellten Ausführungsform mit Hilfe einer
Teilnehmerdatenbank 103 authentifiziert, die beispielsweise
ein Home Subscriber System (HSS) umfassen kann, welche vorzugsweise
Teilnehmer- Authentifizierungsdaten
enthält.
Nachdem der Teilnehmer authentifiziert ist, kann die Teilnehmerdatenbank 103 das
IPSN 102 darüber
informieren, welche Anwendungen oder Dienste für den Teilnehmer bereitgestellt
werden sollen. Dementsprechend kann das IPSN 102 entweder
dem Teilnehmer indirekten Zugriff auf eine entsprechende Anwendung,
beispielsweise eine der Anwendungen 11 und 12, über die
SIP A/S-Plattform 16 bereitstellen oder kann den Teilnehmer
direkt mit einer Anwendung, beispielsweise der Anwendung 111 einer
drittseitigen Anwendungsplattform 101 verbinden (z.B. in
Abhängigkeit
von dem unterlegten implementierten Dienstenetz-Authentifizierungsmodell).
Jede der Anwendungen 11, 12 und 111 stellt
typischerweise eine separate, einzelne Anwendung dar. Bei einer
Ausführungsform
bleibt der Teilnehmer, sobald der Teilnehmer mit einer Anwendung
gekoppelt ist, bei dieser Anwendung, bis seine Sitzung beendet ist.
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Die
Anwendungsprogramme 11 und 12 werden auf der SIP
A/S-Plattform 16 geschrieben. Typischerweise können die
Anwendungsprogramme 11 und 12 in Form von Servlets
geschrieben werden. Dementsprechend können die Anwendungsprogramme 11 und 12 jeweils
zu einem einzigen Servlet-Objekt kompiliert werden und unabhängig voneinander auf
die SIP A/S-Plattform 16 geladen
werden. Sobald ein Anwendungsprogramm auf die SIP A/S-Plattform 16 geladen
ist, können
solche Anwendungsprogramme Zugriff auf eine Reihe von Anwendungsprogrammschnittstellen
(APIs) haben, welche Funktionsaufrufe über die Grenze zwischen dem
jeweiligen Servlet und der Host-Plattform
darstellen (aber nicht zwischen den Servlets selbst), welche den
Servlets ermöglichen,
SIP- und Nicht-SIP-(RMI-
oder SOAP-)Nachrichten zu senden, SIP- und Nicht-SIP-Nachrichten zu empfangen,
den Inhalt von SIP- und Nicht-SIP-Nachrichten zu ändern und andere anwendungsspezifische
Funktionen auszuführen.
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Ein
Beispiel für
eine einfache Anwendung, wie sie beispielsweise einem der Anwendungsprogramme 11 oder 12 entsprechen
kann, bietet ein Back-to-Back-Useragent (B2BUA), wobei SIP-Elemente
außerhalb
der SIP A/S-Plattform 16 (z.B. 2 SIP-Telefone) in Kommunikation
miteinander gebracht werden und das Anwendungsprogramm eine gewünschte Funktionalität in Bezug
auf die Kommunikation bereitstellt. Beispielsweise kann das Anwendungsprogramm 11 dazu
dienen, den Anruf zu verbinden und zu protokollieren. Wenn dementsprechend
ein Anrufer A einen Anruf zu einem Anrufer B tätigt, wird der Anruf auf die
SIP A/S-Plattform 16 geleitet. Die SIP A/S-Plattform 16 stellt
fest, dass der Anruf auf die Back-to-Back-Nutzeranwendung zugreifen
muss, in diesem Beispiel das Anwendungsprogramm 11, und
leitet eine Meldung an das Anwendungsprogramm 11 über eine
API weiter. Die Meldung kann eine Information für das Anwendungsprogramm 11 bereitstellen,
dass der Anruf ankommt, sowie Informationen, die in der SIP-Nachricht Invite
enthalten waren. Das Anwendungsprogramm 11 kann die Informationen
analysieren, kann feststellen, dass der Anruf mit dem Anrufer B
verbunden werden soll, kann eine neue Nachricht Invite an den Anrufer
B weiterleiten, damit das Telefon dieses Anrufers klingelt, und
kann ein Protokoll für
den Anruf erzeugen. Das Anwendungsprogramm 12 kann auf ähnliche Weise
arbeiten, um separat eine andere Funktionalität bereitzustellen.
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Wie
bereits erwähnt,
werden die vorstehenden Anwendungsprogramme offline geschrieben, werden
zu einem SIP-Servlet kompiliert und werden auf die SIP A/S-Plattform 16 geladen. Üblicherweise werden
in der Praxis die Anwendungsprogramme 11 und 12 in
ihrer Gesamtheit geschrieben, kompiliert und auf die SIP A/S-Plattform 16 geladen.
Solche Anwendungen sind typischerweise unabhängig und isoliert voneinander,
somit sind sie nicht in der Lage, auf irgendeine sinnvolle Weise
zu interagieren. Ressourcen in einem Dienstenetz (beispielsweise
Medienserver, Audiomischer, Codeumsetzer und dergleichen), die von
diesen Anwendungsprogrammen genutzt werden, können möglicherweise nicht effektiv
gemeinsam von diesen genutzt werden. Mit anderen Worten arbeiten
die Anwendungsprogramme des Systems 10 im Allgemeinen als
separate und autonome Anwendungsprogramme, die auf einer gemeinsamen
Plattform eingesetzt werden.
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Wie
ein Fachmann angesichts der vorliegenden Offenbarung erkennen wird,
ermöglichen
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung eine Abstimmung von Telekommunikationsdiensten
auf mehreren Ebenen (z.B. einer, zwei oder drei Ebenen), welche
es einem Diensteanbieter ermöglichen, spezielle
Merkmale von proprietären
oder kundenspezifisch geschriebenen Telephoniedienstanwendungen
zu einer logischen Telephoniedienstanwendung zu kombinieren, ohne
die Anwendungen direkt zu ändern.
Zusätzlich
oder alternativ ermöglichen Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung es einem Diensteanbieter, eine externe,
unabhängige Anwendung
mit kundenspezifisch geschriebenen Anwendungen zu kombinieren. Die
Abstimmung kann beispielsweise über
eine koordinierte Skripterstellungsmaschine (Scripting Engine) erreicht
werden.
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Bei
einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird mit einer ersten Ebene der Abstimmung
eine diensteorientierte Architektur mit einer Abstimmungsmöglichkeit
von oben nach unten übernommen.
Diese diensteorientierte Architektur kann beispielsweise über eine
SOOF(Service Oriented Object Framework)-Infrastruktur bereitgestellt
werden, auf welcher eine Merkmalsvermittlungsfunktion aufgebaut
ist. Die Merkmalsvermittlungsfunktion kombiniert vorzugsweise Diensteblöcke unterschiedlicher
Anwendungen, um eine einzige Anwendung zu bilden. Eine zweite Abstimmungsebene
kann mehrere Anwendungen heranziehen und die Protokollinteraktionen
zwischen den externen Geräten
und diesen Anwendungen überprüfen, wodurch
eine Möglichkeit zum
Programmieren der Reihenfolge des Zugriffs von Anwendungen basierend
auf den Arten von Informationen und den Arten der Steuerung, die über die Grenze
hin angefordert werden, bereitgestellt wird. Eine dritte Ebene der
Abstimmung kann die primären Anwendungen
und Dienstfunktionen über
die ersten beiden Abstimmungsebenen aufbauen und dann Sätze von
Dienstschichten oder -ebenen definieren, denen ein Teilnehmer zugeordnet
werden kann. Der Diensteanbieter kann jedem Teilnehmer Zugriffsebenen
zuordnen, sodass, wenn der jeweilige Teilnehmer in den Dienst eintritt,
ein Filterkriterium auf teilnehmerweiser Grundlage angewandt werden
kann.
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2 zeigt
ein Blockdiagramm eines Merkmalsvermittlungs- und -abstimmungssystems 20, das
dafür ausgelegt
ist, Nicht-SOA-Anwendungen Rechnung zu tragen, entsprechend einer
beispielhaften Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Das System 20 der beispielhaften
Ausführungsform ermöglicht eine
erste Ebene der Abstimmung für
einzelne Anwendungen durch Integrieren einer Merkmalsvermittlungsschicht 21 auf
der SIP A/S-Plattform 16. Bei einer Ausführungsform
stellt die Merkmalsvermittlungsschicht 21 eine Erweiterung
der SIP A/S-Plattform 16 dar. Die Merkmalsvermittlungsschicht 21 stellt
vorzugsweise eine Verbindungsstelle zwischen der Anwendung 11,
der Anwendung 12 und/oder der Anwendung 111 einer
drittseitigen Anwendungsplattform 101 dar, wobei ein Punkt
der Abstimmung zwischen diesen unabhängigen Anwendungen bereitgestellt
wird. Spezieller stellt die Merkmalsvermittlungsschicht 21 vorzugsweise
eine Vermittlung zwischen Anwendungen bis hinunter auf die unabhängige Merkmalsebene
oder Betriebsebene einer einzelnen Sitzung bereit. Im Betrieb, wenn
ein Teilnehmer über
die Teilnehmerdatenbank 103 authentifiziert ist, kann er
durch das IPSN 102 zu einer logischen Telephoniedienstanwendung
vermittelt werden, die aus einer Kombination von Merkmalen der Anwendung 11,
der Anwendung 12 und/oder der Anwendung 111 der
drittseitigen Anwendungsplattform 101 bestehen kann. Bei
einer Ausführungsform wird
die Teilnehmersitzung effektiv abgeschlossen, innerhalb der Merkmalsvermittlungsschicht 21 markiert
und dann selektiv an die unter Kontrolle eines Skripts stehenden
Anwendungen übergeben,
wobei der Diensteanbieter das Skript modifizieren kann.
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Es
sollte erkannt werden, dass, obgleich die drittseitige Anwendungsplattform 101 direkt
mit der Merkmalsvermittlungsschicht 21 gekoppelt gezeigt ist,
die drittseitige Anwendungsplattform 101 auch indirekt
mit dieser gekoppelt sein kann. Beispielsweise kann die drittseitige
Anwendungsplattform 101 abgesetzt in Bezug auf die Merkmalsvermittlungsschicht 21 und/oder
die Anwendung 11 und/oder die Anwendung 12 und/oder
die SIP A/S-Plattform 16 und/oder die Teilnehmerdatenbank 103 angeordnet
sein. Dementsprechend kann die Merkmalsvermittlungsschicht 21 mit
der drittseitigen Anwendungsplattform 101 über eine
Netzverbindung gekoppelt sein, die beispielsweise ein lokales Netz
(LAN), ein Stadtnetz (MAN), ein Weitverkehrsnetz (WAN), das IPSN 102, das
Internet, ein Funknetz usw. umfassen kann. Analog können die
Merkmalsvermittlungsschicht 21, die Anwendung 11,
die Anwendung 12, die SIP A/S-Plattform 16 und
die Teilnehmerdatenbank 103 jeweils abgesetzt in Bezug
auf jede der übrigen
Komponenten des Systems 20 angeordnet sein und können somit
mit diesen über
eine Netzverbindung wie die zuvor erwähnten gekoppelt sein.
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Im
Betrieb erscheint die Merkmalsvermittlungsschicht 21 entsprechend
einer beispielhaften Ausführungsform
für das
IPSN 102 als eine Plattform, die eine oder mehrere Anwendungen
beherbergt, analog der Konfiguration der SIP A/S-Plattform 16. Die Anwendungen
jedoch, die von der Merkmalsvermittlungsschicht 21 der
beispielhaften Ausführungsform
beherbergt werden, umfassen eine oder mehrere logische Anwendungen,
die aus Merkmalen gebildet sind, die aus einer Mehrzahl von anderen Anwendungen
kombiniert sind, und zwar über
die Funktionsweise der Merkmalsvermittlungsschicht 21. Dementsprechend
kann die Teilnehmersitzung, wie sie vom Dienstenetz 102 initiiert
worden ist, innerhalb der Merkmalsvermittlungsschicht 21 abgeschlossen werden,
und zwar mit Logik der Merkmalsvermittlungsschicht 21,
die dazu dient, die Interaktion mit einzelnen entsprechenden Anwendungen
der Anwendungen 11, 12 und 111 zu vermitteln
und/oder abzustimmen, um gewünschte
Merkmale von diesen aufzurufen. Beispielsweise können Skripts der Merkmalsvermittlungsschicht 21 (z.
B. Befehlssequenzen und Parameter, die dazu dienen, eine Anwendung
in vorgegebener Weise zu navigieren, zu betreiben und/oder zu steuern)
genutzt werden, um mit einer bestimmten Anwendung der Anwendungen 11, 12 und 111 zu
interagieren und zu einem bestimmten Zeitpunkt ein gewünschtes
Merkmal aufzurufen, wobei vorzugsweise entsprechende Informationen
an diese weitergeleitet werden und/oder Informationen von dieser
empfangen werden. Durch Aufrufen solcher Merkmale in kontrollierter
Weise, egal ob seriell und/oder parallel, dient die Merkmalsvermittlungsschicht 21 dazu,
diese Merkmale zu einer logischen Anwendung zu kombinieren, sodass
für Teilnehmer des
Dienstenetzes 102 ein gewünschter Dienst bereitgestellt
werden kann.
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3 zeigt
ein Blockdiagramm eines Merkmalsvermittlungs- und -abstimmungssystems 30, welches
dafür ausgelegt
ist, SOA-Anwendungen Rechnung zu tragen, und zwar entsprechend einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Zusätzlich
zu der vorstehend diskutierten Merkmalsvermittlungsschicht 21 stellt
das System 30 gemäß der beispielhaften
Ausführungsform
eine zweite Ebene der Abstimmung zur Verfügung, indem eine SOA-Schicht 301 (Service
Orchestration Application; Diensteabstimmungsanwendung) auf der
SIP A/S-Plattform 16 eingeführt wird.
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Es
sollte erkannt werden, dass, obgleich die drittseitige Anwendungsplattform 101 direkt
mit der SOA-Schicht 301 gekoppelt gezeigt ist, die drittseitige
Anwendungsplattform 101 auch indirekt mit dieser gekoppelt
sein kann. Beispielsweise kann die drittseitige Anwendungsplattform 101 abgesetzt
in Bezug auf die SOA-Schicht 301 und/oder die Merkmalsvermittlungsschicht 21 und/oder
die Anwendung 11 und/oder die Anwendung 12 und/oder
die SIP A/S-Plattform 16 und/oder die Teilnehmerdatenbank 103 angeordnet
sein. Dementsprechend kann die SOA-Schicht 301 mit der
drittseitigen Anwendungsplattform 101 über eine Netzverbindung gekoppelt sein,
die beispielsweise ein LAN, ein MAN, ein WAN, das IPSN 102,
das Internet, ein Funknetz usw. umfassen kann. Analog können die
SOA-Schicht 301, die Merkmalsvermittlungsschicht 21,
die Anwendung 11, die Anwendung 12, die SIP A/S-Plattform 16 und/oder
die Teilnehmerdatenbank 103 jeweils abgesetzt in Bezug
auf jede der übrigen
Komponenten des Systems 30 angeordnet sein und können somit mit
diesen über
eine Netzverbindung wie die zuvor erwähnten gekoppelt sein.
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Jede
der Dienstfunktionen 302 bis 305 kann einen einzelnen
verfügbaren
Dienst oder eine einzeln verfügbare
Funktion darstellen. Jede der Dienstfunktionen 302 bis 305 kann
eine Funktion der gleichen Anwendung, unterschiedlicher Anwendungen
oder unterschiedlicher Systeme darstellen oder kann unabhängige kundenspezifisch
gestaltete Dienste oder Funktionen darstellen. Bei der beispielhaften
Ausführungsform
stellt die Dienstfunktion 302 eine Funktion der Anwendung 11 dar,
die Dienstfunktion 303 stellt eine unabhängige Dienstfunktion
dar und die Dienstefunktionen 304 und 305 stellen
Funktionen der Anwendung 12 dar.
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Um
nur ein Beispiel zu nennen, kann die Anwendung 11 eine
Rufweiterleitungsanwendung mit mehreren Funktionen sein, darunter
einer Verifizierungs-Dienstfunktion für die rufende Karte, wie sie von
der Dienstfunktion 302 bereitgestellt werden kann. Die
Dienstfunktion 303 kann eine Audiokonferenz-Dienstfunktion darstellen.
Gemäß dem Stand der
Technik wäre
es nicht möglich,
dass der Audiokonferenzdienst (Dienstfunktion 303) die
Authentifizierungs-Dienstfunktion für die rufende Karte (Dienstfunktion 302 der
Anwendung 11) nutzt. In dem System 30 kann jedoch
die SOA-Schicht 301 die Dienst funktion 302 der
Anwendung 11 (in diesem Beispiel eine Authentifizierungs-Dienstfunktion
für die
rufende Karte) mit der Dienstfunktion 303 (in diesem Beispiel
eine Audiokonferenz-Dienstfunktion) zu einer einzigen logischen
Anwendung kombinieren. Analog können
ein oder mehrere Merkmale der Anwendungen 12 und/oder 111 (z.B.
eine Sprachmail-Dienstfunktion, eine Anrufaufzeichnungs-Dienstfunktion
usw.) mit Hilfe der SOA-Schicht 301 und/oder der Merkmalsvermittlungsschicht 21 kombiniert
werden. Die vorstehenden Kombinationen von Merkmalen können entsprechend
den Ausführungsformen
der Erfindung genutzt werden, um eine beliebige Anzahl von logischen
Anwendungen bereitzustellen, um neue und/oder kundenspezifische
Dienste bereitzustellen.
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Ein
Skripterstellungsmechanismus, der entsprechend von Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung zur Anwendung kommt, ermöglicht es,
ein Skript in Bezug auf mehrere Ebenen eines Diensteabstimmungssystems
mit mehreren Ebenen einzusetzen, beispielsweise in sowohl der Merkmalsvermittlungsschicht 21 als
auch der SOA-Schicht 301 aus 3, wodurch
die Entwicklung und/oder der Einsatz einer Abstimmung auf mehreren
Ebenen vereinfacht wird. Der Skripterstellungsmechanismus gemäß den Ausführungsformen ähnelt dem
System, das bei diensteorientierten Architekturen (SOA – Service
Oriented Architectures) genutzt wird, um das Definieren von Interaktionen
zwischen Diensten auf einem hohen Niveau, einer beschreibenden Textsprache,
zu ermöglichen.
In dem System gemäß bevorzugten
Ausführungsformen
werden mehrere unabhängige
Dienste existieren oder geschaffen werden, die autonom arbeiten.
Beispiele für
solche Dienste sind Sprachmail, interaktive Sprachausgabe (IVR – Interactive
Voice Response), Abspielung von Ansagen, Konferenzsteuerung, Steuerung
externer Anwendungsplattformen usw. Die Skriptsprache wird vorzugsweise
genutzt, um die Interaktionen zwischen diesen Diensten zu definieren,
welche anhand der Verbindung der Dienste und des Skripts eine logische Anwendung
erzeugen werden. Die Skriptsprache gemäß einer Ausführungsform
ist textbasiert und bietet eine Mehrzahl von Funktionalitätsebenen. Beispielsweise
kann eine erste durch eine Skriptsprache bereitgestellte Funktionalitätsebene
einen Basissatz von Anweisungen umfassen, die eine Skriptflusssteuerung,
das Treffen von Entscheidungen, variierende Erklärungen und Verkettungssteuerung
für die
Dienste, die sie steuern werden, ermöglichen. Eine zweite Funktionalitätsebene,
die durch die vorstehende Skriptsprache bereitgestellt wird, kann
einen Mechanismus umfassen, der die Erweiterung der Skriptsprache
ermöglicht,
indem die Schnittstellenmethoden der Dienste, die sie kontrolliert,
genutzt werden. Mit anderen Worten kann jedes Verfahren, das an
der Schnittstelle eines Dienstes vorhanden ist, von der Skriptsprache
aus aufgerufen werden, ohne eine explizite Kenntnis der Funktion
in die Basis-Skriptsprache selbst einzubauen.
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Ein
erster hierarchischer Skriptteil kann beispielsweise von der SOA-Schicht 301 genutzt
werden, um die Dienstfunktionen 302 und 303 zu
einer ersten diensteabgestimmten Anwendung 31 zu gruppieren.
Ein zweiter Skriptteil kann von der Merkmalsvermittlungsschicht 21 genutzt
werden, um die Protokollinteraktionen zwischen den externen Geräten und den
Anwendungen 11, 12, 31 und 111 zu überprüfen, wodurch
die Abfolge des Zugriffs auf Anwendungen basierend auf den Arten
von Informationen und den Arten der Steuerung, die über die
Grenze hin angefordert werden, gesteuert wird. Indem beispielsweise Dienstanforderungen
von Nutzerendgeräten
oder anderen Geräten
des Dienstenetzes 102 auf der Merkmalsvermittlungsschicht 21 abgeschlossen
werden, und zwar für
den Betrieb der Anwendungen und logischen Anwendungen des Systems 30,
um gewünschte
Dienste bereitzustellen, kann die Merkmalsvermittlungsschicht 21 eine
Abfolge des Zugriffs auf verschiedene gemeinsam genutzte Dienstfunktionen
bereitstellen, um den optimalen Betrieb der Anwendung zu ermög lichen
(z.B. Konflikte zu vermeiden, einen ununterbrochenen Betrieb zu
ermöglichen,
Verzögerungen
zu minimieren etc.). Außerdem oder
alternativ kann die Merkmalsvermittlungsschicht 21 eine
Vermittlung zwischen verschiedenen Protokollen der Dienstfunktionen
bereitstellen, um einen Betrieb logischer Anwendungen zu ermöglichen.
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Wie
ein Fachmann angesichts der vorliegenden Offenbarung erkennen wird,
können
die vorstehend beschriebenen ersten und zweiten Skriptteile als
ein einziges Skript geschrieben werden, z.B. als ein einziger Satz
von Befehlen, um den Betrieb von Dienstobjekten als eine gewünschte logische
Anwendung zu ermöglichen,
obgleich Teile des Skripts in Bezug auf verschiedene Schichten eines
mehrschichtigen Dienstabstimmungssystems eingesetzt werden können, um
eine entsprechende Interaktion unterschiedlicher Dienstfunktionen
und/oder Anwendungen zu ermöglichen.
Die Nutzung von hierarchischen Skripts ist vollständiger in
der bereits zitierten US-Patentanmeldung mit dem Titel "Service Structured
Application Development Architecture" offenbart.
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4 zeigt
ein Blockdiagramm eines Merkmalsvermittlungs- und -abstimmungssystems 40, das
dafür ausgelegt
ist, eine dynamische Dienstekoordination entsprechend einer beispielhaften
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zur Verfügung zu stellen. Das System 40 gemäß der dargestellten Ausführungsform
stellt eine dritte Ebene der Abstimmung zur Verfügung, indem eine Kundenspezifizierung
von Diensten auf teilnehmerweiser Basis ermöglicht wird. Bei dieser Ausführungsform
ist die Teilnehmerdatenbank 103 dafür ausgelegt, zusätzliche Modifikatoren
in dem Dienstprofil des Teilnehmers zu unterhalten, und zwar für die programmierte
Abstimmung logischer Anwendungen, wobei der zusätzliche Modifikator eine Dienstgüte für den Teilnehmer
oder andere Dienstekoordinationsinformationen enthält. Somit
ermöglicht
der zusätzliche
Modifikator es einem Diensteanbieter, in einzigartiger Weise für jeden authentifizierten
Teilnehmer Dienste zu spezifizieren, z. B. eine Dienstgüte.
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Im
Betrieb wird entsprechend einer Ausführungsform, sobald ein authentifizierter
Teilnehmer an die SIP A/S-Plattform 16 weitergeleitet
ist, um auf eine diensteabgestimmte Anwendung zuzugreifen, beispielsweise
eine der Anwendungen 11, 12, 31 und 111,
die Merkmalsvermittlungsschicht 21 die Teilnehmerdatenbank 103 der
dynamischen Dienstekoordinationsschicht 402 abfragen, das
individuelle Dienstprofil des Teilnehmers abrufen und die speziellen Dienstkriterien
(z.B. Dienstgüte)
des Teilnehmers auf das Skript anwenden, das für die gesamte koordinierte
Anwendung definiert ist. Daher ermöglicht das System 40 es
einem Diensteanbieter, die Reihenfolge und den Funktionsablauf der
Anwendung dynamisch zu modifizieren, wenn sich ein Teilnehmer für den Dienst
authentifiziert.
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5 zeigt
ein Blockdiagramm eines integrierten Merkmalsvermittlungs- und -abstimmungssystems 50 entsprechend
einer beispielhaften Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Das System 50 stellt die Integration
der unabhängigen
drittseitigen Anwendungsplattform 101 und ihrer Anwendungen
mit dem Diensteabstimmungs-Teilsystem 51 dar, das entsprechend
einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung angepasst ist. Das Diensteabstimmungs-Teilsystem 51,
das in 5 dargestellt ist, stellt die SIP A/S-Plattform 16,
die Merkmalsvermittlungsschicht 21, die Dienstfunktionen 302 bis 305 sowie
die SOA-Schicht 301, wie sie zuvor mit Bezug auf die 3 und 4 beschrieben
worden sind, dar. Bei der beispielhaften Ausführungsform ist die drittseitige
Anwendungsplattform 101 mit dem Teilsystem 51 über das
IPSN 102 gekoppelt. Ein (nicht gezeigtes) Adapterobjekt
kann in Bezug auf das Dienstabstimmungs-Teilsystem 51 vorgesehen
sein, z. B. auf der SIP A/S-Plattform 16 erzeugt, welches die
Schnittstelle zu der drittseitigen Anwendungsplattform 101 und/oder
der Anwendung 111 versteht. Ein solches Adapterobjekt kann
somit eine Übersetzung
für Dienstfunktionen
zwischen der drittseitigen Anwendungsplattform 101 und/oder
der Anwendung 111 und einer Merkmalsvermittlungsplattform
des Diensteabstimmungs-Teilsystems 51 bereitstellen.
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Einige
drittseitige Anwendungen sind nicht dafür geschrieben, Netzressourcen
und Medienressourcen über
eine Anwendungs- oder Merkmalsvermittlungsplattform anzufordern.
In solchen Fällen kann
die Anwendung 111 direkt auf den Medienressourcenserver 501 zugreifen,
welcher Nutzungsaktualisierungen und Ressourcenanforderungen an
die Medienanwendungsschicht der SIP A/S-Plattform in dem Teilsystem 51 sendet.
Daher kann die Medienanwendungsschicht ferner die Nutzung der Ressource
authentifizieren und die Nutzung dieser Medienressourcen, wenn diese
von der Anwendung 111 genutzt werden, nachverfolgen.
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Es
sollte erkannt werden, dass, obgleich vorliegend Ausführungsformen
mit Bezug auf eine SIP-Anwendungsserverplattform beschrieben worden
sind, die Konzepte der vorliegenden Erfindung nicht auf die Nutzung
im Zusammenhang mit SIP-basierten Architekturen oder Protokollen
begrenzt sind. Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung können
zur Nutzung mit verschiedenen IP-Dienstenetz-Architekturen und -Protokollen
angepasst werden, beispielsweise Dienstenetzen, welche H.323-Protokolle
verwenden.
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Obgleich
die vorliegende Erfindung und deren Vorteile detailliert beschrieben
worden sind, sollte verstanden werden, dass hieran verschiedene Änderungen,
Substitutionen und Umbildungen vorgenommen werden können, ohne
dass von dem erfinderischen Gedanken und vom Schutzumfang der Erfindung,
wie sie in den anhängenden
Ansprüchen
definiert sind, abgewichen wird. Darüber hinaus soll der Schutzumfang
der vorliegenden Anmeldung nicht auf die speziellen Ausführungsformen
des Prozesses, der Maschine, Herstellung, Stoffzusammensetzung, von
Mitteln, Verfahren und Schritten, die in der Beschreibung beschrieben
sind, eingeschränkt
sein. Wie ein Fachmann anhand der Offenbarung der vorliegenden Erfindung
leicht erkennen wird, können entsprechend
der vorliegenden Erfindung Prozesse, Maschinen, eine Herstellung,
Stoffzusammensetzung, Mittel, Verfahren oder Schritte, die momentan existieren
oder später
entwickelt werden, welche im Wesentlichen die gleiche Funktion ausführen oder
im Wesentlichen das gleiche Ergebnis erzielen wie bei den vorliegend
beschrieben entsprechenden Ausführungsformen,
genutzt werden. Dementsprechend sollen mit den anhängenden
Ansprüchen
im Rahmen ihres Schutzumfangs solche Prozesse, Maschinen, Herstellungen,
Stoffzusammensetzungen, Mittel, Verfahren oder Schritte umfasst
werden.