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Die
Erfindung betrifft ein versenkbares Bedienelement für ein Hausgerät sowie
ein Hausgerät, insbesondere
einen Backofen, mit einem derartigen versenkbaren Bedienelement.
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Hausgeräte wie Herde
und Backöfen
haben üblicherweise
eine Mehrzahl von Schaltknebeln zur Einstellung von gewünschten
Funktionen. Diese Bedienelemente sind beispielsweise einteilige,
zylinderförmige
Hebel, welche um ihre Längsachse
gedreht werden können
und darüber
hinaus in Längsachsenrichtung
in dem Hausgerät
versenkt werden können. Die
Funktionalität
derartiger Bedienelemente ist jedoch eingeschränkt.
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Daher
ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein versenkbares Bedienelement
zu schaffen, welches eine höhere
Funktionalität
aufweist.
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Diese
Aufgabe wird durch ein Bedienelement, welches die Merkmale nach
Anspruch 1 aufweist, und ein Hausgerät, welches die Merkmale nach
Anspruch 14 aufweist, gelöst.
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Ein
erfindungsgemäßes Bedienelement
für ein
Hausgerät
ist in Richtung seiner Längsachse
bewegbar ausgebildet und somit aus dem Hausgerät ausfahrbar und in das Hausgerät versenkbar.
Das Bedienelement umfasst ein erstes Einstellteil und ein zweites
Einstellteil. Sowohl das erste als auch das zweite Einstellteil
sind jeweils bewegbar. Darüber
hinaus sind beide Einstellteile auch relativ zueinander bewegbar.
Durch diese Ausgestaltung eines Bedienelements kann die Funktionalität wesentlich
erhöht werden.
Die Aufteilung in mehrere, zur Einstellung von Funktionen und Betriebszuständen sowie
Betriebsparametern ausgebildeten Einstellteile ermöglicht mit
einem einzigen Bedienelement eine Multifunktionalität.
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Darüber hinaus
kann durch ein derartiges Bedienelement auch der Verschleiß und die
Verschmutzung reduziert werden, da es im nicht benötigten Zustand
in das Hausgerät
eingefahren bzw. versenkt werden kann.
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Bevorzugt
sind das erste und das zweite Einstellteil um eine gemeinsame Drehachse
drehbar. Das Drehen um diese Achse kann dabei sowohl gegen als auch
im Uhrzeigersinn möglich
sein.
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Die
Einstellteile sind bevorzugterweise so ausgebildet, dass eines von
ihnen separat zum anderen in Richtung der Drehachse ausfahrbar und/oder versenkbar
ist. Somit kann nicht nur in Bewegungsrichtung rotatorisch um die
Drehachse eine jeweils separate und unabhängige Bewegung der beiden Einstellteile
gewährleistet
werden, sondern auch in Achsenrichtung das eine Einstellteil separat
zum anderen Einstellteil ausgefahren oder versenkt werden. Neben
einer hohen Funktionalität
kann dadurch auch eine vereinfachte und übersichtliche Bedienbarkeit und
eine einfache Zugänglichkeit
zu den einzelnen Einstellteilen gewährleistet werden.
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Bevorzugt
ist vorgesehen, dass die beiden Einstellteile in Richtung der Drehachse
hintereinander angeordnet sind. Bevorzugt ist die Dimensionierung
der beiden Einstellteile so ausgebildet, dass sie unabhängig voneinander
einfach und zielsicher von einer Bedienperson umfasst werden können und
somit eine sichere Einstellung der Betriebszustände sowie der Betriebsparameter
möglich
ist.
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Bei
einer Hintereinander-Anordnung der beiden Einstellteile kann bevorzugt
vorgesehen sein, dass diese einen im Wesentlichen gleichen Außendurchmesser
aufweisen. Das versenkbare Bedienelement kann dann über seine
Länge mit
dem im Wesentlichen gleichen Außendurchmesser
ausgebildet sein und insbesondere der Übergang vom ersten zum zweiten
Einstellteil kann bündig
ausgebildet sein. Durch diese Anordnung kann ein Verklemmen oder
dergleichen beim Einfahren bzw. beim Ausfahren des Bedienelements
verhindert werden.
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Bevorzugt
ist vorgesehen, dass die beiden Einstellteile zylinderförmig ausgebildet
sind. Bei einer derartigen rotationssymmetrischen Ausgestaltung
ist bevorzugt vorgesehen, dass das Bewegen in Richtung der Drehachse
und somit das Ausfahren oder Versenken in allen Drehstellungen des
ersten und/oder des zweiten Einstellteils möglich ist. Unabhängig davon,
in welcher Drehstellung sich zumindest eines der beiden Einstellteile
befindet, kann dann grundsätzlich
das Versenken oder Ausfahren durchgeführt werden.
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Es
kann jedoch auch vorgesehen sein, dass die beiden Einstellteile
beispielsweise nicht streng zylinderförmig, sondern beispielsweise
im Querschnitt oval ausgebildet sind. Bei einer derartigen Ausführungsform
ist es bevorzugt vorgesehen, dass das Überführen vom ausgefahrenen in den
versenkten Zustand nur dann möglich
ist, wenn beide Einstellteile in einer Referenzposition bzw. Nullstellung sind.
Soll ein derartiges Versenken des Bedienelements durchgeführt werden,
so werden dann zunächst
die beiden Einstellteile in diese Referenzposition bewegt und erst
dann das Versenken des Bedienelements durchgeführt.
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Das
versenkbare Bedienelement kann auch so ausgebildet sein, dass das
erste Einstellteil ein Innenteil ist, welches von einem als ringförmiges Außenteil
ausgebildeten zweiten Einstellteil umgeben ist. In Richtung der
Drehachse betrachtet, umgibt das zweite Einstellteil dann das erste
Einstellteil zumindest bereichsweise an dessen Mantelfläche.
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Bevorzugt
ist vorgesehen, dass zumindest eines der Einstellteile ausschließlich zur
Auswahl einer Funktion des Hausgeräts und das weitere Einstellteil
ausschließlich
zur Einstellung zumindest eines der ausgewählten Funktion zugeordneten
Parameters betätigbar
ist. Durch diese Zuordnung des ersten Einstellteils zum zweiten
Einstellteil kann einerseits eine Unterscheidung zwischen dem Einstellen
von Funktionen und Betriebszuständen
des Hausgeräts
und andererseits das Einstellen von spezifischen Betriebsparametern
für diese
jeweiligen Funktionen durch separate Einstellteile des Bedienelements
gewährleistet
werden. Dadurch kann die Benutzerfreundlichkeit erhöht werden,
da genau festgelegt ist, was mit dem jeweiligen Einstellteil durchgeführt und
erreicht werden kann.
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Ist
das Hausgerät
beispielsweise als Backofen ausgebildet, so kann durch eine derartige
Ausführung
des versenkbaren Bedienelements ermöglicht werden, dass mit einem
Einstellelement Funktionen wie beispielsweise Heißluft, Umluft
oder Oberhitze eingestellt oder ausgewählt werden können und
mit dem anderen Einstellteil dann beispielsweise eine spezifische
Temperatur eingestellt wird. Als Funktion kann beispielsweise auch
die Auswahl von Leistungsstufen oder das Einschalten eines zusätzlichen Heizelements
ermöglicht
werden. Mit dem zweiten Einstellelement kann dann eine Temperatur
oder eine Zeit eingestellt werden, bei deren Erreichen die gewählte Beheizung
beispielsweise abgeschaltet wird.
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Bevorzugt
umfasst zumindest ein Einstellelement eine Skala und/oder eine Mehrzahl
von Funktionssymbolen, welche im aktiven Zustand des Bedienelements
hinterleuchtet sind. In einfach zu erkennender und schnell nachzuvollziehender
Weise kann durch die Ausbildung der Funktionssymbole und/oder einer
Skala die ausgewählte
Funktion und/oder der eingestellte Betriebsparameter zuverlässig erkannt
werden. Darüber
hinaus kann durch die individuelle Hinterleuchtung eines ausgewählten Funktionssymbols
die Erkennbarkeit dieser Auswahl nochmals erhöht werden. Insbesondere ist
dies dann auch bei dunklen Lichtverhältnissen vorteilhaft.
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Bevorzugt
ist nur das Funktionssymbol hinterleuchtet, welches aktuell durch
das zugeordnete Einstellelement ausgewählt ist.
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Das
versenkbare Bedienelement umfasst vorzugsweise ein Leuchtelement,
welches das erste und/oder das zweite Einstellelement zumindest
bereichsweise umgreift und im aktiven Zustand des Bedienelements
hinterleuchtet ist. Insbesondere dann, wenn das Bedienelement zumindest
bereichsweise ausgefahren ist, ist auch dieses Leuchtelement hinterleuchtet.
Das Leuchtelement kann vorzugsweise ein Leuchtring sein, welcher
die Öffnung
des Trägerteils,
in die das Bedienelement einsenkbar oder ausfahrbar ist, umgreift.
Bevorzugt ist dieses Leuchtelement somit feststehend angeordnet.
Das Leuchtelement kann ein Lichtleiter sein, welcher von einer oder mehreren
Lichtquellen, beispielsweise LEDs oder Glühlampen, hinterleuchtet ist.
Als besonders bevorzugt erweist es sich, wenn das Ausfahren und/oder das
Versenken des Bedienelements abhängig
vom Betriebszustand des Hausgeräts
automatisch durchführbar
ist. Dazu kann eine Steuereinheit und eine motorische Antriebseinheit,
beispielsweise ein Elektromotor, vorgesehen sein. Auch dadurch kann
die Bedienerfreundlichkeit und Funktionalität effektiver gestaltet werden.
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Vorzugsweise
ist vorgesehen, dass die durch die Einstellteile ausgewählten Funktionen
und eingestellten Betriebsparameter an einer Anzeigeeinheit, insbesondere
eine zum Bedienelement, benachbart ausgebildetes Display, anzeigbar
sind. Auch dadurch kann die Benutzerfreundlichkeit nochmals erhöht werden
und Fehlbedienungen sowie Fehleinstellungen verhindert werden.
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Ein
erfindungsgemäßes Hausgerät, insbesondere
ein Backofen, umfasst ein erfindungsgemäßes versenkbares Bedienelement
oder eine vorteilhafte Ausführung
davon. Die Bedienerfreundlichkeit mit einer deutlich reduzierten
Anzahl an Bedienelementen und erhöhter Funktionalität kann dadurch
für ein
derartiges Hausgerät
gewährleistet
werden.
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Dadurch
kann auch die Übersichtlichkeit
für eine
Bedienperson erhöht
werden.
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Bevorzugt
umfasst das Hausgerät
zur Funktionsauswahl und zur Betriebsparametereinstellung des Hausgeräts oder
Teileinheiten davon, wie beispielsweise einem Backrohr oder mehreren
Kochzonen eines Kochfeldes, ein einziges versenkbares Bedienelement.
Vorzugsweise reicht dann nur ein einziges Bedienelement für die gesamte
Backofeneinstellung aus. Besonders für Herde, welche weniger komplex
im Hinblick auf die Elektronik des Geräts ausgebildet sind, können dadurch
vorteilhaft ausgestaltet werden.
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Das
Hausgerät
umfasst bevorzugterweise ein zentrales Bedienelement, welches zum
Ein- und Ausschalten
des Hausgeräts
betätigbar
ist und separat zum versenkbaren Bedienelement ausgebildet ist. Diesem
zentralen Bedienelement sind somit lediglich Basisfunktionen, nämlich das
gesamte Einschalten oder das gesamte Ausschalten oder das Einstellen eines
Stand-by-Modus des Hausgeräts
zugeordnet.
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Bevorzugt
ist vorgesehen, dass das versenkbare Bedienelement durch Betätigen des
zentralen Bedienelements zum Ausschalten des Hausgeräts automatisch
in eine Referenzposition bewegbar ist und nach dem Erreichen der
Referenzposition versenkbar, insbesondere automatisch versenkbar,
ist. Insbesondere dann, wenn das versenkbare Bedienelement mit den
zumindest zwei Einstellteilen nicht rotationssymmetrisch zur Drehachse
ausgebildet ist, ist dies eine vorteilhafte Funktionalität, da automatisch beim
Betätigen
des zentralen Bedienelements zum Ausschalten des Hausgeräts die Positionen
der Einstellteile so verändert
werden, dass das Versenken durchführbar ist.
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Das
Hausgerät
kann beispielsweise auch eine Waschmaschine, ein Wäschetrockner,
ein Kühlschrank,
ein Gefrierschrank oder dergleichen sein.
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Ein
Ausführungsbeispiel
der Erfindung wird nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es
zeigen:
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1 eine
perspektivische Darstellung eines als Backofen ausgebildeten erfindungsgemäßen Hausgeräts;
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2 eine
perspektivische Darstellung eines Bedienelements des Hausgeräts gemäß 1;
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3 eine
Seitenansicht des Bedienelements gemäß 2 im ausgefahrenen
Zustand; und
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4 eine
Seitenansicht des Bedienelements gemäß 3 in einem
vollständig
versenkten Zustand.
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In
den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit den
gleichen Bezugszeichen versehen.
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In 1 ist
in perspektivischer Darstellung ein als Backofen ausgebildetes Hausgerät 1 gezeigt. Der
Backofen 1 umfasst ein Kochfeld 2 mit einer Kochfeldheizeinrichtung 4,
beispielsweise in Form von elektrischen Heizelementen 5, 6, 7 und 8,
welche Kochzonen darstellen und von jeweils spezifisch zugeordneten,
versenkbaren Bedienelementen 11, 12, 13 und 14 einschaltbar,
ausschaltbar und auf bestimmte Heizleistungen einstellbar sind.
Die Bedienelemente 11 bis 14 sind in einem Bedienelementbereich 10 an
einer Frontseite 3 des Backofens 1 angeordnet
und einer Frontblende 3a zugeordnet. An dieser Frontseite 3 ist
innerhalb der Frontblende 3a des Weiteren eine Uhr 9 angeordnet.
Es kann auch vorgesehen sein, dass zumindest einige der Bedienelemente 11 bis 14 in
dem Kochfeld 2 angeordnet sind.
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Eine
Backofenheizeinrichtung 15, in einem Backofengarraum 16 enthält elektrische
Heizelemente 17, 18 und 19, welche von
einem oder mehreren Bedienelementen 20 einschaltbar und
ausschaltbar und auf eine bestimmte Heizleistung einstellbar sind. Im
Ausführungsbeispiel
ist für
die Betätigung
dieser Heizelemente 17, 18 und 19 lediglich
das eine einzige Bedienelement 20 vorgesehen. Darüber hinaus können weitere
Backrohrfunktionen und Herdfunktionen vorgesehen werden, welche
mittels Bedienelementen einstellbar sind. Das Backrohr bzw. der
Backofengarraum 16 kann zum Backen, Braten, Gril len und/oder
anderen Garverfahren zum Garen von Speisen ausgebildet sein. Jedes
Bedienelement 11 bis 14 und 20 weist
eine motorische Antriebseinheit 22 auf. Diese motorischen
Antriebseinheiten 22 können
beispielsweise Elektromotoren sein, welche alle mit einer zentralen
Steuereinheit verbunden sind. Mittels dieser Steuereinheit 21 werden
die Antriebseinheiten 22 und somit auch die Bedienelemente 11 bis 14 und 20 im
Hinblick auf ein automatisches Ausfahren und/oder ein automatisches
Versenken gesteuert.
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Die
Steuereinheit 21 ist zum Empfang unterschiedlichster Signale
von Komponenten des Backofens 1 ausgebildet. Abhängig von
diesen Signalen werden bestimmte Betriebszustände des Backofens 1 oder
Teileinheiten, beispielsweise den Kochzonen bzw. den Heizelementen 5 bis 8,
oder den Heizelementen 17 bis 19 der Backofenheizeinrichtung 15 definiert
und erkannt. Darüber
hinaus umfasst der Backofen 1 ein zentrales Bedienelement 23,
welches lediglich beispielhaft an der Frontseite 3 neben
der Uhr 9 schematisch dargestellt ist. Mit diesem zentralen Bedienelement 23 kann
der Backofen 1 vollständig ausgeschaltet
oder eingeschaltet werden. Auch das Überführen in einen Stand-by-Modus kann durch
Betätigen
dieses zentralen Bedienelements 23 erreicht werden.
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In 2 ist
in schematischer perspektivischer Darstellung ein Teilausschnitt
gezeigt, bei dem das versenkbare Bedienelement 20 zu erkennen
ist. In dieser gezeigten Ausführung
umfasst das versenkbare Bedienelement 20 ein erstes Einstellteil 201 und ein
zweites Einstellteil 202. Die beiden Einstellteile 201 und 202 sind
als separate Teile zueinander ausgebildet und koaxial zur Längsachse
A angeordnet. In Richtung dieser Längsachse A sind die im Ausführungsbeispiel
zylinderförmig
ausgebildeten Einstellteile 201 und 202 hintereinander
angeordnet. Des Weiteren sind beide Einstellteile 201 und 202 rotationssymmetrisch
zur Längsachse
A ausgebildet und weisen beide über
ihre gesamte Länge
(in Richtung der Achse A) einen im Wesentlichen gleichen Außendurchmesser
d auf. Der Übergang
zwischen dem ersten Einstellteil 201 und dem zweiten Einstellteil 202 kann
dadurch bündig
erfolgen. Das erste Einstellteil 201 ist drehbar um die
Drehachse bzw. um die Längsachse
A angeordnet. In entsprechender Weise ist auch das zweite Einstellteil 202 drehbar
um diese Achse A angeordnet. Die beiden Einstellteile 201 und 202 können separat
und relativ zueinander um diese Achse A gedreht werden.
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In
Richtung der Achse A können
ebenfalls beide Einstellteile 201 und 202 zum
Ausfahren oder Versenken des Bedienelements 20 bewegt werden.
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Im
Ausführungsbeispiel
ist vorgesehen, dass das zweite Einstellteil 202 ausschließlich zur
Auswahl von spezifischen Funktionen des Backofens 1 ausgebildet
ist.
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Insbesondere
kann durch Drehen des zweiten Einstellteils 202 eines oder
mehrere der Heizelemente 17 bis 19 zum Einstellen
einer Oberhitze, einer Unterhitze oder dergleichen ausgewählt werden. Dazu
wird das zweite Einstellteil 202 so gedreht, dass ein diese
spezifische Funktion symbolisierendes Funktionssymbol 202a, 202b oder 202c gegenüberliegend
zu einer Referenzposition 24, welche im Ausführungsbeispiel
die Nullposition darstellt, angeordnet ist. Wurde eine derartige
Funktionsauswahl mit dem zweiten Einstellteil 202 durchgeführt, kann nachfolgend
mit dem ersten Einstellteil 201 ein dieser Funktion spezifisch
zugeordneter Betriebsparameter eingestellt werden. Beispielsweise
kann hierbei vorgesehen sein, dass durch Drehen des ersten Einstellteils 201 die
Temperatur oder eine Zeitdauer, wie lange das ausgewählte Heizelement 17 bis 19 zugeschaltet
ist, eingestellt werden. Sowohl die Funktionsauswahl als auch die
Einstellung des Betriebsparameters kann auf einem Display 24,
welches benachbart zum Bedienelement 20 an der Frontplatte 3a ausgebildet
sein kann, angezeigt. Darüber
hinaus ist an der Frontplatte 3a ein feststehendes Leuchtelement 203 angeordnet.
Dieses ist als Ring ausgebildet und umgreift das versenkbare Bedienelement 20 umlaufend.
Ist das Bedienelement 20 aktiv und befindet es sich im
ausgefahrenen Zustand, so ist dieses Leuchtelement 203 hinterleuchtet.
Zur Hinterleuchtung können
eine oder mehrere Lichtquellen, beispielsweise LED, vorgesehen sein,
welche innerhalb des Backofens 1 hinter der Frontblende 3a angeordnet
sein können.
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In 3 ist
eine schematische Seitenansicht der Darstellung 2 gezeigt,
bei der das Bedienelement 20 im vollständig ausgefahrenen Zustand
gezeigt ist. Im Ausführungsbeispiel
weisen die beiden Einstellteile 201 und 202 unterschiedliche
Längen 11 und 12 auf.
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Es
kann vorgesehen sein, dass beispielsweise insbesondere das zweite
Einstellteil 202 hohl ausgebildet ist und in dem Innenraum
eine oder mehrere Lichtquellen 204, 205, 206 angeordnet
sind, welche zur Hinterleuchtung der Funktionssymbole 202a bis 202c vorgesehen
sind. Eine Lichtquelle 204, 205 und 206 wird
individuell nur dann aktiviert, wenn das ihnen zugeordnete Funktionssymbol 202a, 202b und 202c der
Referenzposition 24 gegenüberliegt und das zweite Einstellteil 202 entsprechend
betätigt
wurde. Durch diese individuelle Hinterleuchtung eines Funktionssymbols 202a, 202, 202c kann
die Eindeutigkeit der ausgewählten
Funktion nochmals verbessert werden.
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In 4 ist
eine Seitenansicht des verbesserten Bedienelements 20 gezeigt,
welches in einem vollständig
versenkten Zustand gezeigt ist. Bevorzugt ist dann die Außenseite
bzw. die Vorderseite des ersten Einstellteils 201 im Wesentlichen
bündig
mit der Außenseite
der Frontplatte 3a.
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Im
Ausführungsbeispiel
ist das versenkbare Bedienelement 20 und insbesondere die
beiden Einstellteile 201 und 202 so ausgebildet,
dass eine Auswahl einer Funktion und ein Einstellen eines Betriebsparameters
lediglich durch ein Drehen um die Drehachse A möglich ist. Zusätzlich kann
auch vorgesehen sein, dass das versenkbare Bedienelement 20 und
insbesondere das erste Einstellelement 201 so ausgebildet
ist, dass durch ein Drücken
und somit ein Betätigen
in Richtung der Drehachse A eine Einstellung des Parameters oder
dergleichen möglich
ist. Dies kann unabhängig
von dem grundsätzlichen Prinzip
der möglichen
Versenkbarkeit und dem Ausfahren zum Bereitstellen bzw. „Aufräumen" des Bedienelements 20 gewährleistet
sein.
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Unabhängig davon,
welche Drehstellungen die beiden Einstellteile 201 und 202 aufweisen,
kann durch Betätigen
des zentralen Bedienelements 23 zum Ausschalten des Backofens 1 ein
Versenken des versenkbaren Bedienelements 20 einhergehen.
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Es
kann auch vorgesehen sein, dass die beiden Einstellteile 201 und 202 eine
nicht rotationssymmetrische Ausgestaltung in bezug auf die Achse
A aufweisen. Beispielsweise können
die beiden Einstellteile 201 und 202 oval oder
dergleichen ausgebildet sein. Ist eines der beiden Einstellteile 201 und/oder 202 aus
einer Referenzposition, welche aus dem Ausführungsbeispiel der in 2 erwähnten Nullposition
entspricht, herausgedreht, wird mit dem Betätigen des zentralen Bedienelements 23 zum Ausschalten
des Backofens 1 dann zunächst automatisch das Einstellen
dieser beiden Einstellteile 201 und 202 in die
Referenzposition durchgeführt
und erst dann das automatische Versenken des gesamten Bedienelements 20 durchgeführt.