DE102007008147A1 - Halogenglühlampe - Google Patents
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Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft eine Halogenglühlampe gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- I. Stand der Technik
- Eine derartige Halogenglühlampe ist beispielsweise in der
EP 1 667 205 A2 offenbart. Diese Offenlegungsschrift beschreibt eine Halogenglühlampe mit zwei von einem Lampengefäß umschlossenen Glühfäden, die für unterschiedliche elektrische Leistungen ausgelegt sind. Der erste, für eine höhere elektrische Leistung ausgelegte Glühfaden dient beim Einsatz der Lampe in einem Kraftfahrzeugscheinwerfer zur Erzeugung des Fernlichts, während der zweite, für eine geringere elektrische Leistung ausgelegte Glühfaden zur Erzeugung eines Tagfahrlichts vorgesehen ist. - Die Offenlegungsschrift
beschreibt eine Halogenglühlampe für Kraftfahrzeugscheinwerfer mit mindestens einer als Einfachgewickel ausgebildeten Glühwendel, deren Maße und bzw. oder Geometrie auf eine Betriebsspannung von mindestens 20 Volt und eine elektrische Leistungsaufnahme im Bereich von 50 Watt bis 100 Watt abgestimmt sind, wobei die Länge des Einfachgewickels im Bereich von 4,0 mm bis 6,5 mm liegt.WO 02/07188 A1 - II. Darstellung der Erfindung
- Es ist Aufgabe der Erfindung, eine gattungsgemäße Halogenglühlampe mit zwei Glühfäden bereitzustellen, die an einer Bordnetzspannung von nominal 24 Volt betreibbar ist und bei welcher zumindest der niederwattige Glühfaden, das heißt, der Glühfaden mit der geringeren Leistungsaufnahme, eine homogene Leuchtdichteverteilung erzeugt.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Besonders vorteilhafte Ausführungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen beschrieben.
- Die erfindungsgemäße Halogenglühlampe besitzt zwei, innerhalb eines Lampengefäßes angeordnete Glühfäden, wobei ein erster Glühfaden für den Betrieb mit einer höheren elektrischen Leistung als der zweite Glühfaden ausgelegt ist, und die Glühfäden derart konstruiert sind, dass ihre Maße und beziehungsweise oder ihre Geometrie jeweils auf eine Betriebsspannung von mindestens 20 Volt abgestimmt sind, und zumindest der zweite Glühfaden eine als Einfachgewickel ausgebildete Glühwendel ist. Das Einfachgewickel des zweiten, niederwattigen Glühfadens erzeugt beim Einsatz der erfindungsgemäßen Lampe im Kraftfahrzeugscheinwerfer eine homogene Leuchtdichteverteilung und ermöglicht somit bei Fahrzeugen mit einer Bordnetzspannung von nominal 24 Volt ein homogenes Tagfahrlicht, Positionslicht oder Nebellicht.
- Vorteilhafterweise besitzt das Einfachgewickel des niederwattigen Glühfadens mindestens 30 Windungen und eine Länge im Bereich von 3,5 mm bis 5,5 mm, um durch die entsprechend dichte Anordnung der Wicklungen eine möglichst gute Homogenität der Leuchtdichteverteilung zu erzielen.
- Vorzugsweise liegt der Wendeldrahtdurchmesser des Einfachgewickels des zweiten, niederwattigen Glühfadens im Bereich von 40 Mikrometer bis 110 Mikrometer und der Außendurchmesser liegt vorzugsweise im Bereich von 0,5 mm bis 1,4 mm, um den niederwattigen Glühfaden auf eine Betriebsspannung von mindestens 20 Volt, insbesondere im Bereich von ca. 20 Volt bis 32 Volt, und eine elektrische Leistungsaufnahme an 28 Volt im Bereich von 15 Watt bis 50 Watt, und insbesondere im Bereich von ca. 17 Watt bis 22 Watt abzustimmen.
- Der erste, höherwattige Glühfaden ist vorteilhafterweise ebenfalls eine als Einfachgewickel ausgebildete Glühwendel, um beim Einsatz der erfindungsgemäßen Lampe im Kraftfahrzeugscheinwerfer eines Fahrzeugs mit einer Bordnetzspannung von nominal 24 Volt zusätzlich auch für das Fernlicht bzw. Abblendlicht eine homogene Leuchtdichteverteilung zu erzeugen.
- Vorteilhafterweise besitzt das Einfachgewickel des ersten, höherwattigen Glühfadens mindestens 20 Windungen und eine Länge im Bereich von 4,0 mm bis 6,5 mm, um durch die entsprechend dichte Anordnung der Wicklungen eine möglichst gute Homogenität der Leuchtdichteverteilung und beim Zusammenwirken mit dem Reflektor des Fahrzeugscheinwerfers eine gerichtete Lichtemission sowie einen wohl definierten Lichtkegel eine zu erzielen.
- Vorzugsweise liegt der Wendeldrahtdurchmesser des Einfachgewickels des ersten, höherwattigen Glühfadens im Bereich von 100 Mikrometer bis 140 Mikrometer und der Außendurchmesser liegt vorzugsweise im Bereich von 1,2 mm bis 2,0 mm, um den höherwattigen Glühfaden auf eine Betriebsspannung von mindestens 20 Volt, insbesondere im Bereich von ca. 20 Volt bis 32 Volt, und eine elektrische Leistungsaufnahme an 28 Volt im Bereich von 50 Watt bis 100 Watt, und insbesondere im Bereich von ca. 55 Watt bis 80 Watt abzustimmen.
- III. Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels
- Nachstehend wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
-
1 Eine Seitenansicht eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Halogenglühlampe - In
1 ist eine erfindungsgemäße Halogenglühlampe für einen Fahrzeugscheinwerfer dargestellt. Diese Halogenglühlampe besitzt ein gläsernes, im wesentlichen zylindrisches Lampengefäß10 , in dessen Innenraum zwei parallel zur Lampengefäßachse ausgerichtete Glühwendeln21 ,22 angeordnet sind, die zur Erzeugung eines Fernlichts und eines Tagfahrlichts dienen. Die Glühwendeln21 ,22 sind als einfach gewendelte Wolframdrähte ausgebildet. Die Wendelabgänge211 ,212 bzw.221 ,222 der Glühwendeln21 bzw.22 sind jeweils mit einer Molybdänfolie umwickelt, die als Schweißhilfe beim Verschweißen der Wendelabgänge211 ,212 bzw.221 ,222 mit Stromzuführungen für die Glühwendeln21 ,22 dient. Ein abgedichtetes Ende11 des Lampengefäßes10 ist in einem Lampensockel30 verankert. Die erste Glühwendel21 ist teilweise von einer aus Molybdänblech geformten Abblendkappe4 umgeben. Die Abblendkappe4 wird von einem ersten Stromzuführungsdraht51 getragen, der zusammen mit einem zweiten52 und dritten Stromzuführungsdraht53 zur Energieversorgung der beiden Glühwendeln21 ,22 dient. Zu diesem Zweck ist ein erster Wendelabgang211 der ersten Glühwendel21 durch eine Buckelschweißung mit einer Schweißfahne41 der Abblendkappe4 verschweißt und dadurch über die Abblendkappe4 elektrisch leitend mit dem ersten Stromzuführungsdraht51 verbunden. Der zweite Wendelabgang212 der ersten Glühwendel21 ist mit dem dritten Stromzuführungsdraht53 verschweißt. Der erste Wendelabgang221 der zweiten Glühwendel22 ist ebenfalls mit dem dritten Stromzuführungsdraht53 verschweißt. Der zweite Wendelabgang222 der zweiten Glühwendel22 ist mit dem zweiten Stromzuführungsdraht52 verschweißt. Die drei Stromzuführungsdrähte51 ,52 ,53 bestehen jeweils aus Molybdän und sind zwischen zwei miteinander verschmolzenen Quarzglasstegen13 fixiert, so dass sie in einer gemeinsamen Ebene angeordnet sind. Die drei Stromzuführungsdrähte51 ,52 ,53 sind durch das abgedichtete Ende11 des Lampengefäßes10 hindurchgeführt und jeweils mit einer der drei Kontaktfahnen61 ,62 oder62 elektrisch leitend verbunden. Die drei Kontaktfahnen61 ,62 ,63 ragen seitlich aus dem Lampensockel30 heraus und bilden die elektrischen Anschlüsse der Halogenglühlampe. Der Lampensockel30 ist als Metall-Kunststoff-Sockel ausgebildet, der sowohl einen metallischen Sockelabschnitt31 als auch einen aus Kunststoff bestehenden Sockelabschnitt32 aufweist. In dem metallischen Sockelabschnitt31 ist das Lampengefäß10 verankert und der aus Kunststoff bestehende Sockelabschnitt32 ist mit den elektrischen Kontakten61 ,62 ,63 der Lampe versehen. - Die erste Glühwendel
21 ist als einfach gewendelte Glühwendel mit einer nominalen Betriebsspannung von 24 V und einer elektrischen Leistung an 28 V im Bereich von ca. 55 W bis 80 W ausgebildet. Sie dient vorzugsweise zur Erzeugung des Fernlichts. Die Daten der ersten Glühwendel21 sind in der nachstehenden Tabelle 1 aufgelistet. - Die zweite Glühwendel
22 ist als einfach gewendelte Glühwendel mit einer nominalen Betriebsspannung von 24 V und einer elektrischen Leistung an 28 V im Bereich von ca. 17 W bis 22 W ausgebildet. Sie dient vorzugsweise zur Erzeugung des Tagfahrlichts. Die Daten der zweiten Glühwendel22 sind in der nachstehenden Tabelle 2 aufgelistet. Tabelle 1: Wendeldaten der ersten, höherwattigen Glühwendel: Tabelle 2: Wendeldaten der zweiten, niederwattigen Glühwendel:Windungszahl 28,5 Länge des Einfachgewickels 5,5 mm ± 0,1 mm Außendurchmesser der Wendel 1,4 mm ± 0,1 mm Dicke bzw. Durchmesser des Wendeldrahts 120 μm ± 10 μm Windungszahl 47 Länge des Einfachgewickels 4,8 mm ± 0,1 mm Außendurchmesser der Wendel 0,9 mm ± 0,1 mm Dicke bzw. Durchmesser des Wendeldrahts 60 μm ± 5 μm - ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
-
- - EP 1667205 A2 [0002]
- - WO 02/07188 A1 [0003]
Claims (12)
- Halogenglühlampe für Kraftfahrzeugscheinwerfer mit zwei, innerhalb eines Lampengefäßes (
10 ) angeordneten Glühfäden (21 ,22 ), wobei ein erster Glühfaden (21 ) für den Betrieb mit einer höheren elektrischen Leistung als der zweite Glühfaden (22 ) ausgelegt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Glühfäden (21 ,22 ) derart konstruiert sind, dass ihre Maße und beziehungsweise oder ihre Geometrie jeweils auf eine Betriebsspannung von mindestens 20 Volt abgestimmt sind, und zumindest der zweite Glühfaden (22 ) eine als Einfachgewickel ausgebildete Glühwendel ist. - Halogenglühlampe nach Anspruch 1, wobei die Maße und beziehungsweise oder Geometrie des als Einfachgewickel ausgebildeten zweiten Glühfadens (
22 ) auf eine elektrische Leistungsaufnahme an 28 V im Bereich von 15 Watt bis 50 Watt abgestimmt sind. - Halogenglühlampe nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Länge des Einfachgewickels (
22 ) im Bereich von 3,5 mm bis 5,5 mm liegt. - Halogenglühlampe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Außendurchmesser des Einfachgewickels des zweiten Glühfadens (
22 ) im Bereich von 0,5 mm bis 1,4 mm liegt. - Halogenglühlampe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Durchmesser des Wendeldrahtes des Einfachgewickels des zweiten Glühfadens (
22 ) im Bereich von 40 Mikrometer bis 110 Mikrometer liegt. - Halogenglühlampe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, wobei das Einfachgewickel des zweiten Glühfadens (
22 ) mindestens 30 Windungen besitzt. - Halogenglühlampe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, wobei der erste Glühfaden (
21 ) eine als Einfachgewickel ausgebildete Glühwendel ist. - Halogenglühlampe nach Anspruch 7, wobei die Maße und beziehungsweise oder Geometrie des als Einfachgewickel ausgebildeten ersten Glühfadens (
21 ) auf eine elektrische Leistungsaufnahme an 28 V im Bereich von 50 Watt bis 100 Watt abgestimmt sind. - Halogenglühlampe nach einem der Ansprüche 7 oder 8, wobei die Länge des Einfachgewickels des ersten Glühfadens (
21 ) im Bereich von 4,0 mm bis 6,5 mm liegt. - Halogenglühlampe nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 9, wobei der Außendurchmesser des Einfachgewickels des ersten Glühfadens (
21 ) im Bereich von 1,2 mm bis 2,0 mm liegt. - Halogenglühlampe nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 10, wobei der Durchmesser des Wendeldrahtes des Einfachgewickels des ersten Glühfadens (
21 ) im Bereich von 100 Mikrometer bis 140 Mikrometer liegt. - Halogenglühlampe nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 11, wobei das Einfachgewickel des ersten Glühfadens (
21 ) mindestens 20 Windungen besitzt.
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