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DE102007007046B4 - Verfahren zur Durchströmung eines Reaktionsraums - Google Patents

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DE102007007046B4 DE200710007046 DE102007007046A DE102007007046B4 DE 102007007046 B4 DE102007007046 B4 DE 102007007046B4 DE 200710007046 DE200710007046 DE 200710007046 DE 102007007046 A DE102007007046 A DE 102007007046A DE 102007007046 B4 DE102007007046 B4 DE 102007007046B4
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Wolfgang Dr. Tappe
Ansgar Weuthen
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    • G05D7/0617Control of flow characterised by the use of electric means specially adapted for fluid materials
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Abstract

Verfahren zur Durchströmung eines Reaktionsraums (2), dadurch gekennzeichnet, dass in den Gasräumen (7) und (8) der Vorratsbehälter (1) und (3) für den Zu- und Ablauf eine Luftdruckdifferenz erzeugt wird und eine wechselseitige Durchströmung des Reaktionsraums (2) aus den Vorratsbehältern (1) und (3) mit Hilfe der Füllstandssensoren (4) und einer steuerbaren Pumpe (5) durchgeführt wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Durchströmung eines Reaktionsraums.
  • Nach dem Stand der Technik sind unterschiedliche Verfahren und Vorrichtungen bekannt, mit denen Flüssigkeiten bewegt werden können beziehungsweise eine Strömung von Flüssigkeiten erreicht wird. Aus DE 1 573 012 A1 ist ein Dosierapparat bekannt, mit dem Flüssigkeiten mittels Flüssigkeitsdruck bewegt werden. DE 689 12 308 T2 beschreibt ein Verfahren zum Befördern von Material unter Ausnutzung von Luft als Transportmedium, bei dem sequentiell eine Luftdruckdifferenz ausgenutzt wird, um Material von einem Behälter zum nächsten zu transportieren. DE 1 792 511 A1 beschreibt eine Reaktionsvorrichtung mit mehreren Vorratsbehältern und mindestens einem Reaktionsbehälter, bei dem der Druck über der Flüssigkeit in den Vorratsbehältern oder über der Flüssigkeit in dem Reaktionsbehälter mittels Reguliereinrichtungen so eingestellt wird, dass Flüssigkeit aus den Vorratsbehältern in den Reaktionsbehälter fließen kann oder gestoppt werden kann. DE 103 34 857 A1 betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Dosieren einer homogenen Flüssigkeit bei dem eine Druckdifferenz innerhalb eines Dosiergefäßes ermittelt wird, um die Änderung der Füllhöhe in dem Dosiergefäß zu kontrollieren.
  • Bei der Durchführung von Abbaustudien in simulierten wassergesättigten Sedimenten werden bisher entweder batch Abbauversuche, d. h. Standversuche ohne Durchströmung, oder einmalig durchströmte Säulen oder auch wiederholt durchströmte Säulen, durch die das Testmedium mittels Peristaltikpumpe gefördert wird, eingesetzt. Diese bisher bekannten Vorrichtungen und Verfahren weisen einige Nachteile auf. So sind batch Abbauversuche nicht dazu geeignet, die in einem durchströmten Grundwasserleiter vorherrschenden Austauschvorgänge zu simulieren. Bei einmalig durchströmten Säulen erfolgt eine Inflow bzw. Outflow Messung der Testsubstanz. Die Verweilzeiten bzw. Kontaktzeiten zwischen Testsubstanz und Sediment sind somit limitiert. Wird das Testmedium mittels Peristaltikpumpen gefördert, sind durch mitgeführte abrasive Stoffe z. B. aus dem Füllmaterial der Säule, nur kurze Standzeiten durch Verstopfung von Schläuchen oder Materialermüdung der verwendeten Materialien gewährleistet. Bei dem verwendeten Schlauchmaterial der Peristaltikpumpen handelt es sich in der Regel um Weichkunststoffe mit üblicherweise hohem Absorptionspotential gegenüber den meisten potenziellen Testsubstanzen.
  • Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein einfach handzuhabendes Verfahren zu schaffen, mit der eine passive, berührungsfreie, kontinuierliche Durchströmung eines Reaktionsraums über einen längeren Zeitraum, von beispielsweise mehr als 360 Tagen, ohne die oben genannten Nachteile möglich wird.
  • Ausgehend vom Oberbegriff des Anspruchs 1 wird die Aufgabe erfindungsgemäß gelöst mit den im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen.
  • In überraschender Weise hat sich gezeigt, dass durch eine Luftdruckdifferenz in dem Gasraum der Vorratsbehälter für den Zu- und Ablauf des Mediums eine passive und berührungsfreie Durchströmung des Reaktionsraums möglich ist. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung wird unter der Bezeichnung „passive und berührungsfreie” Durchströmung, eine Durchströmung ohne Beteiligung einer Pumpe verstanden, die mit dem Medium in Kontakt kommt. Das Medium, das durch den Reaktionsraum fließt, strömt allein aufgrund der vorherrschenden Luftdruckdifferenz, die z. B. durch eine Pumpe erzeugt werden kann, zwischen den Vorratsbehältern durch den Reaktionsraum. Hier kann es beispielsweise ausreichen, wenn eine Druckdifferenz von ca. 30 bis 50 mbar vorherrscht. Je nach gewünschter Fließrate durch den Reaktionsraum kann jedoch jede beliebige Druckdifferenz gewählt werden.
  • Wird in einem „geschlossenen System” gearbeitet, d. h. es besteht kein Kontakt zur Atmosphäre der Umgebung, wird in dem Gasraum des Vorratsbehälters des Zulaufs z. B. mittels einer Pumpe ein Überdruck erzeugt, während in dem Gasraum des Vorratsbehälters für den Ablauf automatisch ein Unterdruck entsteht. In einer weiteren vorteilhaften Ausführung der Erfindung ist es jedoch auch möglich in einem offenen System zu arbeiten. In diesem Fall kann entweder an den Gasraum des Vorratsbehälters des Zulaufs ein Überdruck angelegt werden oder an den Gasraum des Vorratsbehälters des Ablaufs wird ein Unterdruck angelegt.
  • Nachdem das Medium aus dem Vorratsbehälter des Zulaufs durch den Reaktionsraum in den Vorratsbehälter des Ablaufs geströmt ist, kann es von hier aus wieder durch den Reaktionsraum zurückgeführt werden, indem nun in dem Gasraum des Vorratsbehälters des Ablaufs, nunmehr der Zulauf, ein Überdruck angelegt wird. So kann wechselseitig eine Durchströmung des Reaktionsraums aus den beiden Vorratsbehältern durchgeführt werden, so dass eine kontinuierliche Durchströmung erreicht werden kann. Hierbei kann über Füllstandssensoren und eine steuerbare Pumpe, welche die Druckdifferenz in den jeweiligen Gasräumen erzeugt, die wechselseitige Durchströmung herbeigeführt werden.
  • An den Reaktionsraum können je nach Bedarf beliebig viele Vorratsbehälter (z. B. 110 Vorratsbehälter) angeschlossen werden. So ist es beispielsweise möglich, Vorratsbehälter mit unterschiedlichen Testmedien an den Reaktionsraum anzuschließen und den Zulauf aus den jeweiligen Vorratsbehältern zu variieren.
  • Unter „Reaktionsraum” wird im Rahmen der vorliegenden Erfindung ein Behälter verstanden in dem auf biologischem und/oder physikalischem Wege Abbaureaktionen oder Filtrationsreaktionen stattfinden. Diese Behälter können Festbettreaktoren wie beispielsweise Säulenreaktoren in beliebiger Volumengröße sein.
  • Unter der Bezeichnung „Medium” sollen im Rahmen der Erfindung wässrige Lösungen verstanden werden, wie beispielsweise mit Testsubstanzen angereichertes Grundwasser oder auch synthetische Medien, die beispielsweise Nährstoffe für Mikroorganismen oder auch Katalysatoren für bestimmte Reaktionen beinhalten.
  • Die zuvor genannten Ausführungsformen sind Beispiele, auf die die Erfindung jedoch nicht beschränkt sein soll.
  • Als besonders geeignet hat sich die vorliegende Erfindung zur Durchführung und Simulation von Abbauprozessen in wassergesättigten Sedimenten mit variabel einstellbaren Durchströmungsgeschwindigkeiten erwiesen. Dabei kann auf Grund des geschlossenen Systems, d. h. kein Kontakt zur Atmosphäre der Versuchsumgebung, sowohl unter aeroben als auch unter anaeroben Bedingungen gearbeitet werden. So ist es beispielsweise möglich, unter definiert einstellbaren Gasbedingungen zu arbeiten, wie z. B. unter Stickstoff-Atmosphäre, Helium- oder CO2-Atmosphäre und auch eine Bilanzierung des Abbauvorgangs durchgeführt werden.
  • Durch die passive und berührungsfreie Durchströmung kommt es, im Gegensatz zu beispielsweise Systemen mit einer Peristaltikpumpe, nicht zum Verschleiß von Pumpschläuchen durch mitgeführte abrasive Stoffe aus dem Reaktionsraum oder zu Materialermüdung wie z. B. von Dichtungen oder ähnlichem.
  • Eine automatisierte Simulation realitätsnaher Grundwasserfließgeschwindigkeiten ist durch die vorliegende Erfindung über einen Zeitraum von mehr als ca. 360 Tagen möglich, ohne dass beispielsweise Schläuche, Gefäße oder Pumpen ausgetauscht werden müssen oder auch beispielsweise ein Auffüllen des Mediums notwendig wird. Nach dem Stand der Technik sind bisher nur Standzeiten von bis einigen Wochen möglich.
  • So wird auch eine einfach handzuhabende Untersuchung der Abbau- und/oder Filtrationsreaktionen über einen langen Zeitraum möglich. Es ist weiterhin möglich, beliebig viele Versuchsvarianten durchzuführen, z. B. in Form der Zufuhr von unterschiedlichen Testmedien, die parallel oder wechselseitig aus den Vorratsbehältern zugeführt werden können oder in Form einer unterschiedlich erzeugbaren Gasatmosphäre in dem geschlossenen System.
  • Das Medium, wie z. B. das mit den Testsubstanzen angereicherte Grundwasser, strömt passiv, berührungsfrei und kontinuierlich in dem geschlossenen System alternierend durch den Reaktionsraum, wie beispielsweise eine mit Aquifermaterial gefüllte Säule. Die Durchströmung oder auch der Durchfluss ist dabei variabel einstellbar mit mittleren Flussraten von beispielsweise 1 bis 5 m/Tag.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Die Zeichnung zeigt schematisch eine von vielen möglichen Ausführungsformen einer Vorrichtung mit der das erfindungsgemäße Verfahren durchgeführt werden kann.
  • Es zeigt:
  • 1: Schematische Anordnung der Vorrichtung zur passiven, berührungsfreien, kontinuierlichen Durchströmung eines Reaktionsraums.
  • 1 zeigt eine schematische Anordnung der Vorrichtung zur passiven, berührungsfreien, kontinuierlichen Durchströmung eines Reaktionsraums. Der Vorratsbehälter 1 des Zulaufs ist über eine Leitung 1a, die ein Dreiwegeventil 9 aufweist, mit dem Reaktionsraum 2 verbunden. Dieser ist über eine Leitung 3a mit dem Vorratsbehälter 3 des Ablaufs verbunden. Die Vorratsbehälter 1 und 3 des Zulaufs bzw. Ablaufs sind mit einem Füllstandssensor 4, sowie einem Zu- bzw. Ausgang 10 und 11 zur Belüftung und Beprobung der Gasräume 7 und 8, ausgestattet. Eine Pumpe 5, ist über eine Steuerung 6 mit den Füllstandssensoren 4 verbunden und an die Gasräume 7 und 8 der Vorratsbehälter 1 und 3 angeschlossen.
  • Im Folgenden sollen die einzelnen Verfahrensschritte beispielhaft näher beschrieben werden:
  • 1. Inbetriebnahme der Vorrichtung
    • • Aufschrauben der Edelstahlreduzierverschraubung an der unteren Verengung des Reaktionsraumes 2, sowie dem Edelstahldeckel GL 45 an der oberen Gewindeöffnung.
    • • Für die Verbindung zwischen Metall und Glas sind die Teflonklemmringe zu verwenden.
    • • Die Verbindung zwischen Reduzierstück und Dreiwegeventil 9 sowie Dreiwegeventil und Vorratsbehälter 1 erfolgt über PFA Schlauchstücke.
    • • Das obere Ende des Reaktionsraums 2 wird über Edelstahldeckel, Edelstahlverschraubung und PFA Schlauch mit dem Vorratsbehälter 3 verbunden. Eine Abdichtung erfolgt über die PTFE Dichtung und dem Schott Schraubdeckel.
    • • Die Montage der PFA Schläuche des Reaktionsraums 2 erfolgt über Edelstahlverschraubungen am langen Rohr der Vorratsbehälter 1 und 3.
    • • Die Verbindung der PFA Schläuche 4a und 4b zur Pumpe 5 erfolgt über die kurzen Rohre.
    • • Die Abdichtung des Deckels erfolgt über Silikon Dichtungen und Schraubdeckel, die der seitlichen Zugänge 10 und 11 über Schraubdeckel und Septa.
    • • Die Füllstandssensoren 4 werden montiert indem die Edeltstahlschraube mit dem Tefloneinsatz in das vorgesehene Gewinde gedreht und der Edelstahlstab durch den Einsatz eingesteckt wird. Zu beachten ist, dass der Tefloneinsatz ca. 3 mm über den unteren Deckelrand hinausschaut.
    • • Die PFA Schläuche werden mit dem Pharmedschlauch (Pumpenschlauch) verbunden.
  • Für eine sterile Betriebsweise der Vorrichtung wird diese vor dem weiteren Vorgehen für ca. 20 min und 121°C im Autoklaven sterilisiert. Eine Kontrolle erfolgt mit sogenanntem Autoklavierband, auf dem nach einem erfolgreichen Prozess schwarze Streifen erkennbar sind.
    • • Die Vorrichtung wird in die dafür vorgesehenen Halterungen gestellt.
    • • Anschließend erfolgt die Verbindung der Füllstandssensoren mit der Verteilung und dem Verbindungskabel zur Kontrolleinheit.
  • Mit dem Einschalten der Vorrichtung erzeugt die Pumpe eine Druckdifferenz innerhalb der Vorratsbehälter des Mediums und zwar vorzugsweise beim geschlossenen System einen Überdruck im Vorratsbehälter 1 des Zulaufs und einen Unterdruck im Vorratsbehälter 3 des Ablaufs.
  • Steuerungseinheit
  • Die Steuerungseinheit dient der parallelen Steuerung von beispielsweise 22 Vorrichtungen und der Messwerterfassung der Füllstandssensoren.
  • Die Vorrichtungen können wie folgt in 3 Gruppen gegliedert werden, die mit unterschiedlichen Flussraten angesteuert werden können.
    • • Gruppe I Vorrichtung Nr. 1 bis 8,
    • • Gruppe II Vorrichtung Nr. 9 bis 16,
    • • Gruppe III Vorrichtung Nr. 17 bis 22, – Individuell einstellbare Flussrate Jede Gruppe ist dabei mit einer so genannten Synchronisationsfunktion programmiert. Dies bedeutet, dass nachdem eine Vorrichtung einen definierten Flusszyklus vollendet hat (Vorratsbehälter 131, siehe Skizze), verbleibt die Vorrichtung solange in diesem Zustand, bis alle weiteren Vorrichtungen der Gruppe denselben Zustand erreicht haben. Diese Funktion dient der Harmonisierung der einzelnen Flussraten der Vorrichtungen einer Gruppe. – Ist der Flusszyklus einer Vorrichtung außerhalb eines vorher bestimmten und eingestellten Zeitintervalls, z. B. 4 Stunden nach dem letzten Kontakt des Füllstandssensors der letzten Vorrichtung der Gruppe, wird die betroffene Vorrichtung von der Kontrolleinheit aus der Gruppe herausgenommen und außerhalb der Gruppe weiter betrieben. Für jede Gruppe ist dieses Zeitintervall festzulegen und in das entsprechende Eingabefeld der Bildschirmmaske einzutragen. Ein Überschreiten des definierten Zeitintervalls wird durch die Kontrolleinheit sowie in der Eingabemaske des Bildschirms in Form eines Lichtsignals angezeigt. – Die restlichen Vorrichtungen der Gruppe nehmen ihren Betrieb wieder auf und vollziehen den nächsten Flusszyklus. – Alle Operationen der Kontrolleinheit werden in einem zentralen „log File” aufgezeichnet. Darüber hinaus werden die Daten der einzelnen Gruppen betreffend der Wechselzeitpunkte, d. h. Kontaktzeitpunkt mit den Füllstandssensoren (Datum, Uhrzeit) und der Dauer der Flusszyklen in spezifischen Tabellen auf dem Bildschirm angezeigt und in individuellen „log files” gespeichert. – Die Einstellung der einzelnen Wechselvolumina erfolgt über die Position der Füllstandssensoren in den Vorratsbehältern 1 und 3. Dieses sollte ca. die Hälfte des eingesetzten Gesamtvolumens betragen, um eine vollständige Durchmischung zu garantieren. Sobald ein Kontakt mit den Füllstandsensoren erfolgt, wird die Pumpe umgeschaltet und die Strömungsrichtung gewechselt. Hierzu wird mittels der steuerbaren Pumpe 5 an den Vorratsbehälter, an den zuvor ein Unterdruck angelegt war, ein Überdruck angelegt, so dass das Medium nun aus diesem Vorratsbehälter in Richtung des Reaktionsraums 2 strömt. Die gravimetrische Bestimmung und Kontrolle des Wechselvolumens erfolgt über den Anschluss einer Waage an die jeweilige Vorrichtung. Die Software der Kontrolleinheit zeichnet dabei die Wechselvolumina über die Messung der Zustände der Vorratsbehälter 1 und 3 auf (voll, leer, voll). – Die Flussrate einer jeden Vorrichtung berechnet sich aus den spezifischen Wechselvolumina pro Stunde geteilt durch das Volumen des Reaktionsraumes multipliziert mit der Höhe der Sedimentsäule in dem Reaktionsraum nach der folgenden Formel:
  • Figure 00110001
  • Die Flussrate einer Gruppe ergibt sich durch die Synchronisationsfunktion aus der langsamsten Einzelflussrate einer Gruppe.
  • Die Porenvolumina der eingesetzten Aquifere werden bei der Ermittlung der Flussraten nicht berücksichtigt.

Claims (3)

  1. Verfahren zur Durchströmung eines Reaktionsraums (2), dadurch gekennzeichnet, dass in den Gasräumen (7) und (8) der Vorratsbehälter (1) und (3) für den Zu- und Ablauf eine Luftdruckdifferenz erzeugt wird und eine wechselseitige Durchströmung des Reaktionsraums (2) aus den Vorratsbehältern (1) und (3) mit Hilfe der Füllstandssensoren (4) und einer steuerbaren Pumpe (5) durchgeführt wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im geschlossenen System an den Vorratsbehälter (1) des Zulaufs mittels Pumpe (5) ein Überdruck angelegt wird, so dass im Vorratsbehälter (3) des Ablaufs ein Unterdruck entsteht
  3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass im offenen System an den Vorratsbehälter (1) des Zulaufs mittels Pumpe (5) ein Überdruck angelegt wird oder an den Vorratsbehälter (3) des Ablaufs mittels Pumpe (5) ein Unterdruck angelegt wird.
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