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Die
Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Ladungssicherung, insbesondere
für Personenkraftwagen
mit einer Ladezone gemäß Oberbegriff
des Anspruches 1.
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Die
Ladungssicherung für
Fahrzeuge ist ein wesentlicher Bestandteil von Unfallverhütungsmaßnahmen
bzw. von Maßnahmen
zur Reduzierung von Unfallfolgen. Im Pkw-Bereich wird überwiegend Stückgut wie
etwa Koffer, Kästen,
Sportgeräte
oder dgl. transportiert, wobei dieses Stückgut typischerweise auf einer
Ladezone des als Kombi ausgebildeten Personenkraftwagens abgelegt
wird und dort weitgehend ungesichert bleibt. Bei abrupten Geschwindigkeitsänderungen
des Personenkraftwagens wie etwa starken Bremsungen oder starken Lenkbewegungen
kommt es häufig
dazu, dass das Stückgut
auf der Ladezone rutscht und zu einer Gefährdung von Fahrzeug und Fahrer
führt.
Hierdurch sind schon viele sehr schwere Unfälle mit hohen finanziellen
Schäden
und Personenschäden
ausgelöst
worden.
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Zur
Vermeidung derartiger Schäden
aufgrund des Verrutschens der Ladung sind schon viele Vorschläge gemacht
worden, wie das zu transportierende Gut auf der Ladezone gesichert
werden könnte.
Insbesondere aus dem Bereich der Ladungssi cherung für Lastkraftwagen
sind eine Reihe von Lösungen
bekannt, bei denen mittels in den Laderaum klemmbarer Bügel oder
Verstrebungen das auf der Ladefläche
befindliche Gut gesichert werden kann. Diese Lösungen haben häufig den
Nachteil, dass an der Ladefläche
des Lastkraftwagens entsprechende Halteeinrichtungen für die Bügel oder
Verstrebungen angebracht sein müssen,
um eine entsprechende Verspannung der Bügel oder Verstrebungen gegenüber dem
Gut zu realisieren. Derartige Halteeinrichtungen sind dann häufig aber
nicht an die jeweils in Abhängigkeit
von den zu transportierenden Gütern sich ändernde
Lage des Gutes anpassbar, so dass ein hoher zeitlicher Aufwand zur
Sicherung der Ladung zu treiben ist.
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Denkbar
ist weiterhin auch die Verwendung von zwischen den Wandungen der
Ladefläche
verspannten Netzen, die sich an die zu transportierenden Güter anschmiegen
und diese nach dem Verspannen stabilisieren.
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Eine
andere vielfach für
die Ladungssicherung an Lastkraftwagen verwendete Lösung besteht in
der Verwendung von sog. Zurrgurten, die als flexible Elemente zwar
auch Befestigungspunkte am Aufbau des Lastkraftwagens benötigen, durch
die Flexibilität
des Gurtes aber einfacher zu handhaben sind. Hierbei wird das Gurt
mit einem oder mehreren Gurten auf der Ladefläche festgelegt, wobei die Zurrgurte zwischen
aufbauseitigen Einhängepunkten
verspannt wird. Nachteilig hieran ist die starke Abnutzung der Gurte
durch den Spannvorgang, der schnell zu einer Zerstörung der
Gurte oder zu einer Beeinträchtigung
ihrer Sicherheit und immer wieder zur unzureichenden Ladungssicherung
trotz der Verwendung derartiger Zurrgurte führt.
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Derartige
aus dem Bereich von Lastkraftwagen bekannte Lösungen lassen sich nicht oder
nicht komfortabel für
den Einsatz bei z. B. als Kombi ausgebildeten Personenkraftwagen übernehmen.
Entweder müssten
im Bereich der Ladezone eines derartigen Kombi-Personenkraftwagens
optisch und von der Benutzung her störende zusätzliche Einrichtungen wie Halteeinrichtungen
vorgesehen werden oder die Benutzung würde von dem Benutzer des Personenkraftwagens
eine aufwendige manuelle Anbringung derartiger Sicherungseinrichtungen
wie z. B. Rückhaltenetzen
oder dgl. erfordern, die erfahrungsgemäß im Alltag dann doch nicht
durchgeführt
werden. Daher bleiben bei Personenkraftwagen die auf der Ladezone
liegenden Gegenstände
in der Regel ungesichert.
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Eine
Lösung
zur Vereinfachung der Ladungssicherung ist aus der
EP 0 737 601 B1 bekannt, in der eine
Vorrichtung für
die Ladungssicherung derart bekannt ist, dass ein Halteelement mittels einer
scherengitterartigen Einrichtung auf einer Ladefläche verschoben
wird und sich fahrzeugseitig und ladungsseitig derart abstützt, dass
die Ladung zwischen Halteelement und Berandungen der Ladefläche eingeklemmt
werden kann. Nachteilig an dieser Lösung ist zum einen der hohe
mechanische Aufwand zur Realisierung der Verstelleinrichtung und zum
anderen die fehlende Anpassung der Lage des Halteelementes an die
jeweils zu sichernde Ladung. Das Halteelement wird im wesentlichen
parallel zu einer Ausgangskonfiguration in der Regel entgegen der
Fahrtrichtung verschoben und kann sich daher in seiner sichernden
Endlage nicht an z. B. unsymmetrisch auf der Ladefläche angeordnete
Gegenstände anpassen,
die dadurch nur sehr unzureichend gesichert werden können.
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Aus
der
DE 20 2004
012 593 U1 ist eine mechanische Verstelleinrichtung mittels
Hebelelementen zur Verstellung einer Trennwand bekannt, wobei auch
eine Schrägstellung
der Trennwand ermöglicht wird.
Nachteilig hieran ist aber, dass die maximale Verstellmöglichkeit
der Trennwand direkt von der Länge
der scherengitterartig zwischen der Trennwand und der Festlegungsstelle
an der Ladefläche verstellbaren
Hebel sowie dem maximalen Schwenkwinkel der Hebel abhängt und
recht begrenzt ist. Aus der
DE 102 25 422 A1 ist eine mechanische Verstelleinrichtung
mit teleskopierbaren, nicht aber verschwenkbaren Linearantriebe
bekannt, bei der der maximale Hubweg begrenzt ist.
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Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Einrichtung zur Ladungssicherung
vorzuschlagen, die einfach zu bedienen ist und bei der die Möglichkeit
besteht, auch unregelmäßig geformte oder
unsymmetrisch angeordnete Gegenstände in einer Ladezone zu sichern
und gleichzeitig den Verstellweg zu vergrößern.
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Die
Lösung
der erfindungsgemäßen Aufgabe
ergibt sich aus den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1 in
Zusammenwirken mit den Merkmalen des Oberbegriffes. Weitere vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
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Die
Erfindung geht aus von einer Einrichtung zur Ladungssicherung, insbesondere
für Personenfahrzeuge
mit einer Ladezone, aufweisend ein Trennelement zwischen einem beim
Transport von Gegenständen
belegten Bereich und einem beim Transport von Gegenständen unbelegten
Bereich der Ladezone des Fahrzeuges, wobei das mindestens eine Trennelement
eine plattenförmige
Grundform aufweist und die Ladezone derart unterteilt, dass in der Ladezone
angeordnete Gegenstände
zwischen den Wandungen der Ladezone und dem Trennelement gehaltert
im wesentlichen verrutschungssicher aufgenommen sind. Eine derartige
gattungsgemäße Einrichtung
wird dadurch in erfindungsgemäßer Weise
weiter entwickelt, dass das Trennelement im wesentlichen linear
und/oder in seiner Winkellage anpassbar relativ zu den Berandungen
der Ladezone und den zu sichernden Gegenständen innerhalb der Ladezone
verstellbar und festsetzbar ist. Durch die lineare Verstellbarkeit
des Trennelementes sowie die Verstellung des Trennelementes hinsichtlich
seiner Winkellage relativ zu den zu sichernden Gegenständen kann
eine optimale Sicherung der zu sichernden Gegenstände auch
dann erfolgen, wenn die zu sichernden Gegenstände unregelmäßig geformt
sind oder unsymmetrisch in der Ladezone angeordnet werden. So wird
beispielsweise bei einem unsymmetrisch angeordneten Gegenstand auf
der Ladezone das Trennelement erst einmal linear in Richtung auf den
Gegenstand zu verstellt werden, beispielsweise bis das Trennelement
den unsymmetrisch angeordneten Gegenstand abschnittsweise berührt. Nach der
Berührung
des Gegenstandes kann sich dann das Trennelement in seiner Winkellage
relativ zu den Berandungen der Ladezone derart verändern, dass der
Gegenstand in beiden Richtungen der Ladezone so festgesetzt wird,
dass er beispielsweise bei einer Kollision oder bei einer starken
Bremsung des Personenkraftwagens nicht mehr verrutschen kann. Hierdurch
ist gegenüber
reinen linear verschobenen Sicherungseinrichtungen keine wesentliche
Verbesserung der Festlegung des Gegenstandes auf der Ladezone erzielbar,
aber in weiterer Ausgestaltung ein besonderer Komfortgewinn für den Benutzer
der Einrichtung dann erzielt werden kann, wenn das Trennelement
abhängig
von der Lage und der Form des zu sichernden Gegenstandes selbsttätig seine
Winkellage entsprechend anpasst. Hierdurch ist es möglich, dass
der Benutzer lediglich den Beginn der Sicherungsaktion des Trennelementes
auslöst,
ohne auf die jeweilige Form und Anordnung der zu sichernden Gegenstände achten
zu müssen
und sich das Trennelement dann quasi selbst die optimale Lage zur
Sicherung der zu sichernden Gegenstände sucht beziehungsweise sich
entsprechend einstellt. Dies könnte
sogar automatisch ohne Zutun des Fahrers erfolgen, indem beispielsweise
beim Starten des Motors das Trennelement automatisch die entsprechende
Verstellbewegung und Änderung
seiner Winkellage ausführt
und dadurch gegebenenfalls auf der Ladezone liegende Gegenstände entsprechend
sichert.
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Hinsichtlich
der konstruktiven Ausgestaltung ist es von Vorteil, wenn das Trennelement
an einer fahrzeugseitig festgelegten Basis verstellbar gehaltert
und mittels einer Verstelleinrichtung in seiner räumlichen
Lage veränderbar
ist. Die Basis wird dabei fahrzeugseitig beispielsweise im Bereich
einer Rücksitzbank
oder dergleichen festgelegt und das Trennelement mittels der Verstelleinrichtung
relativ zu der Basis verschoben beziehungsweise verdreht. Hierbei
ist es in weiterer Ausgestaltung auch denkbar, dass die Einrichtung
an einer ladezonenseitigen Sitzeinrichtung oder auch an den Wandungen
der Ladezone festlegbar ist. Bei der Festlegung an einer ladezonenseitigen
Sitzeinrichtung wie beispielsweise einer Rücksitzbank wird die Verstellbewegung
des Trennelementes dann vorrangig entgegen der Fahrtrichtung erfolgen,
bei einer Festlegung beispielsweise an einer Seitenwand des Personenkraftwagens
im Bereich der Ladezone dann beispielsweise quer zur Fahrtrichtung.
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Weiterhin
ist es denkbar, dass die Einrichtung in die ladezonenseitige Sitzeinrichtung,
insbesondere in eine Rücksitzbank
oder dgl., oder in die Wandungen der Ladezone integrierbar ist.
Eine derartige Integration beispielsweise in eine Rücksitzbank
erlaubt es, die Baugröße der Einrichtung
im unbenutzten Zustand sehr gering zu halten beziehungsweise scheinbar
gegen Null gehen zu lassen, da beispielsweise bei einer Rücksitzbank
hinter der Polsterung entsprechende Hohlräume zur Aufnahme der Einrichtung
im unbeteiligten Zustand zur Verfügung stehen können. Hierbei
ist es denkbar, dass, wenn die Basis in die Rücksitzbank oder die Wandungen der
Ladezone integriert ist, das Trennelement in unbenutzten Zustand
den laderaumseitigen Abschluss der Rücksitzbank bildet.
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Weiterhin
kann das Trennelement aus mehreren plattenartigen Einzelelementen
bestehen, die verschiebbar oder klappbar aneinander festgelegt sind
und mit denen die Größe des Trennelementes den
Abmessungen der Ladezone und der zu transportierenden Gegenstände anpassbar
ist. Durch eine derartige Veränderung
der Größe des Trennelementes,
die manuell oder auch automatisch erfolgen kann, kann abhängig von
der jeweiligen Winkellage und der Größe der Ladezone eine optimale
Anpassung des Trennelementes an die zu sichernden Gegenstände erfolgen.
Insbesondere im Hinblick auf die automatische Einstellung der Größe des Trennelementes
ist es von Vorteil, wenn die mehreren plattenartigen Einzelelemente
teleskopartig zueinander verschiebbar sind. Hierdurch kann beispielsweise
nach der Einstellung der Sicherungsposition des Trennelementes durch
die teleskopartig zueinander verschiebbaren Einzelelemente die Lage
des Trennelementes in der Ladezone weiter stabilisiert und die zu sichernden
Gegenstände
im wesentlichen vollständig
von dem Trennelement umgeben werden.
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In
einer ersten denkbaren Ausgestaltung ist es möglich, dass die Verstelleinrichtung
mindestens ein in seinem Volumen veränderliches Verstellelement
aufweist, das zwischen Basis und Trennelement angeordnet ist und
die Lage des Trennelementes relativ zu der Basis verändert. Ein
derartiges, in seinem Volumen veränderliches Verstellelement,
das mittels fluidischer Medien, beispielsweise mittels Gaszufuhr
oder Gasabsaugung betätigt
werden kann, ist eine kinematisch einfache Möglichkeit einer Verstellung
des Trennelementes relativ zu der fahrzeugseitig fest montierten
Basis. Ein derartiges in seinem Volumen veränderliches Verstellelement könnte beispielsweise
ein pneumatisch oder hydraulisch aufblasbares Kissen oder dergleichen
sein, dass zwischen der Basis und dem Trennelement angeordnet und
an diesen festgelegt ist. Beim Aufblasen eines derartigen Verstellelementes
vergrößert sich
dessen Volumen und verschiebt dadurch das Trennelement relativ zu
der feststehenden Basis. Umgekehrt kann durch evakuieren des Inneren
des Verstellelementes das Trennelement wieder in Richtung auf die
Basis verschoben werden, da durch den Unterdruck das Verstellelement
sein Volumen wieder verkleinert und dadurch das Trennelement zurückzieht.
Für die
Führung
des Trennelementes reicht allein die entsprechende Formung des Verstellelementes,
das beispielsweise durch entsprechende Bewegungsmöglichkeiten
die Linearverstellung des Trennelementes gewährleistet. Auch ist hier bei
die Änderung
der Winkellage des Trennelementes sehr einfach erreichbar, da sich
das Verstellelement beim auftreten von Gegenkräften durch die Andruckregelung
des Trennelementes an den Gegenstand entsprechend dort weiter aufblasen
wird, wo ein Widerstand auftritt und dadurch die Winkellage des
Trennelementes automatisch geändert
wird.
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Denkbar
ist es weiterhin auch, dass als in seinem Volumen veränderliches
Verstellelement eine Anzahl faltenbalgähnlicher Elemente vorsehbar
sind, die abhängig
vom eingebrachten fluidischen Druck bzw. fluidischen Volumen unterschiedliche
Längserstreckungen
einnehmen. Die faltenbalgähnlichen Elemente
fungieren hier im Sinne der vorstehend etwa als Kissen ausgeformten,
in ihrem Volumen veränderlichen
Verstellelemente als eine Anzahl von derartigen, zwischen Basis
und Trennelement angeordneten Kissen und erhöhen damit die Beweglichkeit
und zielgerichtete Verschiebbarkeit des Trennelementes. Beispielsweise
können
zwischen Basis und Trennelement nebeneinander eine Reihe von derartigen
faltenbalgähnlichen
Elementen angeordnet sein, die jeweils separat mit fluidischem Druck
beauftragt werden und insgesamt das Trennelement von der Basis weg
verschieben beziehungsweise bei erzeugen eines Unterdrucks in den
faltenbalgähnlichen
Elementen das Trennelement wieder in Richtung auf die Basis zurückziehen.
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Hierbei
ist es in weiterer Ausgestaltung denkbar, dass alle faltenbalgähnlichen
Elemente mit dem gleichen fluidischen Druck beaufschlagbar sind,
um das Trennelement im wesentlichen gleichmäßig an die zu sichernden Gegenstände anzudrücken. Hiermit
ergibt sich eine im wesentlichen lineare Bewegung des Trennelementes
bezogen auf die ortsfest angeordnete Basis, zu mindestens solange,
wie kein Gegendruck durch das Anliegen des Trennelementes an einem
zu sichernden Gegenstand auftritt. Hierdurch lässt sich erreichen, dass die
Ausfahrlängen
aller faltenbalgähnlichen
Elemente in Ausfahrrichtung des Trennelementes nach dem Anlegen
des Trennelementes an die zu sichernden Gegenstände im wesentlichen gleich
sind.
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Es
ist allerdings auch denkbar, dass die Ausfahrlängen der faltenbalgähnlichen
Elemente nach dem Anlegen des Trennelementes an die zu sichernden
Gegenstände
ungleich sind und die faltenbalgähnlichen
Elemente eine bezüglich
der Winkellage des Trennelementes an die Lage und die Abmessungen
der zu sichernden Gegenstände
angepasste Stellung einnehmen. Beispielsweise kann durch Steuerung
des fluidischen Drucks in den einzelnen faltenbalgähnlichen
Elementen unabhängig
voneinander dafür
gesorgt werden, dass das Trennelement sich zum Beispiel bezogen
auf die Fahrtrichtung des Fahrzeuges in seiner Winkellage verdreht
zu der Fahrtrichtung relativ zu der Basis verschiebt und sich beispielsweise
automatisch in dieser verdrehten Winkellage an beispielsweise unsymmetrisch
angeordnete Gegenstände
annähert.
Dadurch kann schon vor der ersten Berührung des Trennelementes mit dem
zu sichernden Gegenstand eine entsprechende Anpassung der Winkellage
des Trennelementes vorgenommen werden.
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Hierbei
ist es denkbar, dass die Endlage der faltenbalgähnlichen Elemente in Ausfahrrichtung über eine
Regelung des Druckes in den faltenbalgähnlichen Elementen einstellbar
ist. Diese Regelung des Druckes ist eine einfache und kostengünstige Möglichkeit,
die Winkellage des Trennelementes optimal der Lage des zu sichernden
Gegenstandes anzupassen.
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Es
ist aber auch denkbar, dass die Endlage der faltenbalgähnlichen
Elemente in Ausfahrrichtung über
Sensoren an dem Trennelement und/oder den faltenbalgähnlichen
Elementen einstellbar ist. Beispielsweise kann durch Abstandsensoren
im Bereich des Trennelementes schon vor dem ausfahren des Trennelementes
etwa nach dem auslösen
eines Signals zur Sicherung von Gegenständen auf der Ladezone die Lage
und Größe der Gegenstände ungefähr abgeschätzt und
die Bewegung des Trennelementes durch die Verstelleinrichtung entsprechend
gesteuert werden.
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Bei
einem in seinem Volumen veränderlichen
Verstellelement kann eine Sicherung des Trennelementes in der erreichten
Endlage bezüglich der
Sicherung der zu sichernden Gegenstände durch eine Konstanthaltung
des Volumens des in seinem Volumen veränderlichen Verstellelementes
vorgenommen werden. Beispielsweise kann nach dem ausfahren des Trennelementes
aufgrund der Volumenänderung
des Verstellelementes durch ein Schließen eines Ventils das Volumen
des Verstellelementes konstant gehalten und damit die Lage des Trennelementes
im wesentlichen konstant auch über einen
längeren
Zeitraum gehalten werden. Dies ist insbesondere wichtig dafür, dass
nach dem festsetzen der zu sichernden Gegenstände auch über eine längere Fahrtstrecke die Gegenstände gesichert
bleiben, ohne dass das Verstellelement sein Volumen und damit das
Trennelement seine Lage ändert.
Hierfür
ist selbstverständlich
auch Voraussetzung, dass das Verstellelement selbst hinreichend
dicht ist, so dass durch Leckverluste keine oder keine wesentliche
Veränderung
der Lage des Trennelementes auftreten kann und das Verstellelement
auch bei Belastungen beispielsweise beim Bremsen die Lage des Trennelementes
nicht verändert.
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Besonders
vorteilhaft ist es, dass eine Rückzugsbewegung
des in seinem Volumen veränderlichen
Verstellelementes und damit des Trennelementes mittels Erzeugung
eines Unterdrucks in dem Verstellelement erfolgen kann und damit
keine zusätzlichen
aufwändigen
Rückzugsmechanismen
oder dergleichen benötigt
werden.
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Selbstverständlich ist
es auch denkbar, dass zur Führung
der Bewegung des in seinem Volumen veränderlichen Verstellelementes
und damit des Trennelementes relativ zu der Basis mittels des Elementes
zwischen Basis und Trennelement eine Anordnung verstellbarer Hebel
oder Führungen
vorgesehen wird. Eine derartige Führung sichert die Bewegung
des Trennelementes weiter ab. Hinsichtlich der konstruktiven Umsetzung
einer derartigen Führung ist
es allerdings auch denkbar, dass zur Führung der Bewegung des Trennelementes
relativ zu der Basis mittels des in seinem Volumen veränderlichen
Verstellelementes zwischen Basis und Trennelement Rollen- und/oder
Kugelelemente an dem Trennelement vorsehbar sind, die sich auf dem
Untergrund und/oder auf den Wandungen der Ladezone abwälzen. Hierbei
wird über
die Rollen- und/oder Kugelelemente eine Führung des Trennelementes an
den fahrzeugseitigen Berandungen der Ladezone erzielt, die bei Personenkraftwagen
häufig
relativ gerade ausgeführt
sind und daher zur Anlage der Rollen- und/oder Kugelelemente grundsätzlich geeignet sind.
Insbesondere durch die Abstützung
des Trennelementes gegenüber
der Oberfläche
der Ladezone kann eine vereinfachte Verschiebung des Trennelementes
auf diese Weise erreicht werden.
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Eine
andere Ausgestaltung kann vorsehen, dass zur Führung der Bewegung des Trennelementes
relativ zu der Basis mittels des in seinem Volumen veränderlichen
Verstellelementes zwischen Basis und Trennelement Gleitschienen
vorsehbar sind, in denen das Trennelement verstellbar geführt ist.
Ein derartige Lösung
mit Gleitschienen kommt insbesondere bei der Erstausrüstung von
Personenkraftwagen mit der erfindungsgemäßen Einrichtung zum Tragen,
bei denen die Gleitschienen gleich mit in das Neufahrzeug eingebaut
werden können
und damit am Verschiebeort des Trennelementes zur Verfügung stehen.
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Von
Vorteil ist es weiterhin, wenn zur Versorgung des in seinem Volumen
veränderlichen
Verstellelementes mit Gas und/oder Unterdruck eine Pumpe und/oder
ein Vakuumerzeuger angeordnet ist, die und/oder der mit dem Inneren
des Verstellelementes in gasleitender Verbindung steht. Eine derartige Pumpe
kann beispielsweise elektrisch angetrieben sein und mit nur geringem
Aufwand das für
das in seinem Volumen veränderliche
Verstellelement benötigte
Gas insbesondere in Form von Umgebungsluft komprimieren und beispielsweise
auch während
des Sicherungsbetriebes immer wieder Gas in das Verstellelement
nachführen,
um möglicherweise
nicht zu vermeidende Leckverluste ausgleichen zu können.
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Eine
andere bevorzugte Ausgestaltung der Einrichtung sieht vor, dass
die Verstelleinrichtung eine mechanisch gekoppelte Anordnung von
verstellbaren Hebeln aufweist, die zwischen Basis und Trennelement
angeordnet sind und die Lage des Trennelementes relativ zu der Basis
verändern.
Die mechanisch gekoppelte Anordnung von verstellbaren Hebeln ist
insbesondere im Fahrzeugbereich beispielsweise bei Klappen, Türen oder
dergleichen sehr verbreitet und bietet die Möglichkeit, genau geführte Bewegungen
auf einfache und konstruktiv unkompliziert mögliche Weise umzusetzen. Gleichzeitig bietet
die mechanische Kopplung von verstellbaren Hebeln eine sehr stabile
und gegenüber
Belastungen unempfindliche Möglichkeit,
das Trennelement auch gegenüber
Belastungen beispielsweise beim Bremsen oder im Falle eines Aufpralls
des Fahrzeuges sicher gegenüber
der Basis abzustützen
und damit auch die zu sichernden Gegenstände nach den Unfallverhütungsvorschriften
ausreichend zu fixieren. Hierbei ist es von Vorteil, wenn das Trennelement derart
an der Anordnung von Hebeln angeordnet ist, dass eine Verstellung
der Hebel zueinander eine lineare Verschiebung und/oder eine Veränderung
der Winkellage des Trennelementes relativ zu der Ladezone und den
zu sichernden Gegenständen
erlaubt. Gerade auch die unabhängige
Veränderung
der Winkellage bezogen auf die lineare Verschiebung des Trennelementes
lässt sich
durch getrennte Gelenke einfach konstruktiv realisieren. Denkbar
ist es hierbei auch, dass die Anordnung von Hebeln eine Mehrgelenkanordnung,
insbesondere eine Dreigelenkanordnung von Hebeln aufweist, wobei
in vorteilhafter Ausgestaltung bei einer Dreigelenkanordnung zwei
der Gelenke an der Basis der Einrichtung und ein Gelenk an dem Trennelement
angeordnet werden kann.
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Besonders
vorteilhaft für
die konstruktive Umsetzung derartiger Gelenkanordnungen und die damit
erzielbaren Verstellwege ist es, wenn die Hebel der Mehrgelenkanordnung
teleskopierbar mehrteilig ausgebildet sind. Teleskopierbare Hebel
ermöglichen eine
einfache Längsverschiebung
von an dem verstellbaren Teil des Hebels angeordneten Gegenständen wie
etwa dem Trennelement und erlauben dabei relativ große Verstellwege.
Dies kann beispielsweise auch damit kombiniert werden, dass bei
einem Verstellen des Trennelementes die Hebel gegenüber der Basis
verschwenken und gleichzeitig teleskopähnlich ihre Länge ändern. Somit
kann die Lage des Trennelementes sowohl durch die Verschwenkung
als auch durch die teleskopähnlich
Längenänderung
der Hebel verändert
und insgesamt dadurch relativ große Verstellweg bei kompakter
Bauweise der Verstelleinrichtung erreicht werden.
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Weiterhin
ist es über
möglich,
dass die Verstellung des Trennelementes beim Ein- und Ausfahren durch eine seilzugartige
Einrichtung erfolgt, die ähnlich
wie bei einer Seilzugleiter die Länge der Hebel verändert. Bei
einer Seilzugleiter und ebenfalls bei der Verstellung des Trennelementes
in der vorstehend genannten Weise wird über eine flaschenzugartige
Einrichtung ein Teil des teleskopierbaren Hebels dadurch verschoben,
dass ein über
eine Rollenanordnung verlaufendes Seil oder dergleichen der verschiebbare
Teil des teleskopierbaren Hebels längs zum feststehenden Teil des
teleskopierbaren Hebels verschoben beziehungsweise gezogen wird und
sich der teleskopierbare Hebel damit in seiner Länge entsprechend verlängert. Das
Ende des Seils oder dergleichen greift dabei am hinteren, in Verschiebungsrichtung
des teleskopierbaren Hebels zurückliegenden
Teil des beweglichen Teils des teleskopierbaren Hebels an, wobei
die Rollenanordnung am gegenüberliegenden
Ende des feststehenden Teils des teleskopierbaren Hebels angeordnet
ist. Dies kann beispielsweise dadurch konstruktiv umgesetzt werden,
dass die seilzugartige Einrichtung eine Anzahl von hebelseitig festgelegten
Umlenkrollen und einen Wickelmechanismus aufweist, über die
ein Seil, ein Band oder dgl. läuft,
das mit einem Ende an dem trennelementseitigen Ende des Hebels und
mit seinem anderen Ende an dem Trennelement festgelegt ist. Das
Seil, das Band oder dergleichen hat hierbei eine feststehende Länge und
wird über
die Wickeleinrichtung hinsichtlich seiner Zuordnung der Teillängen des
Seils zu dem feststehenden Teil des teleskopierbaren Hebels und
dem beweglichen Teil des teleskopierbaren Hebels verändert. Die
Wickeleinrichtung sorgt dabei dafür, dass der teleskopierbare
Teil des teleskopierbaren Hebels sich relativ zu dem feststehenden
Teil des teleskopierbaren Hebels verschiebt und gleichzeitig der
gelenkig an der Basis der Einrichtung festgelegter teleskopierbare
Hebel verschwenkt wird. Damit ergibt sich eine Verschiebebewegung
des Trennelementes im wesentlichen entlang einer linearen Bahn,
wenn der Wickelmechanismus basisseitig festgelegt ist, die darauf
beruht, dass der Wickelmechanismus die dem Trennelement bzw. die
dem Hebel zugeordneten Abschnitte des Seiles, Bandes oder dgl. gegengleich
umwickelt. Gleichzeitig wird durch die Festlegung des einen Endes
des Seiles, Bandes oder dergleichen an dem Trennelement selbst dafür gesorgt,
dass bei Änderung
der Wickelrichtung durch den Wickelmechanismus eine Umkehrung dieser
Ausfahrbewegung des Trennelementes möglich wird, so dass das Trennelement
allein durch die Änderung
der Wickelrichtung wieder in seine Ausgangslage zurückgebracht
werden kann. Damit bietet sich eine konstruktiv einfache und gleichzeitig
wirkungsvolle Möglichkeit
zur Verstellung des Trennelementes aufgrund der Wickelbewegung des
Seiles, des Bandes oder dergleichen.
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Von
Vorteil ist es hierbei, wenn an dem teleskopierbaren Hebel je eine
Umlenkrolle an jedem der teleskopartig zueinander verschiebbaren
Teile des Hebels angeordnet ist. Die Umlenkrollen bilden hierbei
zusammen mit dem Seil, dem Band oder dergleichen eine Art Flaschenzug,
der allein aufgrund des Ziehens an dem Band ein aus fahren des beweglichen
Teils des teleskopierbaren Hebels bewirkt und dabei je nach Auslegung
der Rollen gegebenenfalls auch noch eine Kraftverstärkung ermöglicht.
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Zur
Vermeidung von kinematischen Unverträglichkeiten der Bewegung der
einzelnen Teile dieser Verstelleinrichtung kann es von Vorteil sein,
wenn zwischen dem Wickelmechanismus und dem trennelementseitigen
Ende des Seiles, Bandes oder dgl. ein Federmechanismus zum Längenausgleich
angeordnet ist, der einen entsprechenden Längenausgleich ermöglicht.
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Von
Wichtigkeit für
die Stabilität
der Lage des Trennelementes auch gegenüber Belastungen beispielsweise
beim Bremsen oder bei einer Kollision ist es, dass der Wickelmechanismus
und damit die Lage des Seiles, Bandes oder dgl. zur Lagersicherung
des Trennelementes in einer erreichten Stellung blockierbar ist.
Dies kann beispielsweise durch eine Bremse, aber auch einfach durch
entsprechende Übersetzung und
die Selbsthemmung des Antriebes beispielsweise eines Elektromotors
erfolgen.
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Sowohl
für die
Stabilität
der Lage des Trennelementes als auch für die Genauigkeit der Führung des
teleskopierbaren Hebels ist es von Wichtigkeit, wenn die teleskopierbaren
Hebel derartige Querschnittsformen aufweisen, dass ein erster Abschnitt des
Hebels geführt
in einem zweiten Abschnitt des Hebels verschiebbar ist. Eine entsprechende
Führung
von ineinander passenden Profilen ist einfach möglich und auf Dauer stabil
und gut betätigbar.
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Hinsichtlich
der Einstellung der Winkellage des Trennelementes ist es von Wichtigkeit,
dass das Trennelement an einem trennelementseitigen Gelenk der Hebelanordnung
derart kippbar gehaltert ist, dass das Trennelement in seiner Winkellage
der Anordnung der zu sichernden Gegenstände anpassbar ist. Durch ein
derartiges zusätzliches
Gelenk zum Kippen des Trennelementes kann eine selbsttätige Anpassung
der Winkellage des Trennelementes erfolgen, die unabhängig von
der Verschiebebewegung aufgrund der Verstelleinrichtung möglich ist.
Hierbei ist es denkbar, dass die Verkippung des Trennelementes gegen
eine Rückstellkraft
erfolgt, die das Trennelement wieder in eine neutrale Mittellage
verkippt, wenn keine Kippkräfte
mehr aufgrund der Anordnung der Gegenstände auf das Trennelement wirken.
Eine derartige Erzeugung einer Rückstellkraft kann
beispielsweise durch eine Feder erfol gen, die beidseitig bei Auslenkung
des Trennelementes aus der Mittellage betätigt wird und damit das Trennelement
wieder in eine neutrale Mittellage zurückgestellt, wenn eine Belastung
des Trennelementes aufgehoben wird. Auch es ist natürlich denkbar,
dass die jeweilige Verkippstellung des Trennelementes sicherbar,
insbesondere klemmbar ist, wozu beispielsweise entsprechende Klemmungen
an dem Gelenk angebracht werden können.
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Insbesondere
im Hinblick auf die in ihrem Volumen veränderliche Verstelleinrichtung,
aber auch in Bezug auf die mechanische Verstelleinrichtung ist es von
Vorteil, wenn zwischen Basis und Trennelement eine Abdeckung angeordnet
ist, die den Bereich zwischen Basis und Trennelement ganz oder teilweise gegenüber der
Ladezone abschließt.
Eine derartige Abdeckung hat den Vorteil, dass die Verstelleinrichtung
auch im ausgezogenen Zustand des Trennelementes nicht offen liegt
und zum einen nicht verschmutzen kann und zum anderen sich Gegenstände aus
der Ladezone nicht in diese Verstelleinrichtung hinein legen und
die Verstelleinrichtung blockieren können. Hierzu kann in weiterer
Ausgestaltung die Abdeckung oberseitig und/oder unterseitig den Bereich
zwischen Basis und Trennelement abschließen.
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Insbesondere
im Hinblick auf die Verstellung der Winkellage des Trennelementes
ist es von Vorteil, wenn die Abdeckung aus mehreren einzelnen, unabhängig voneinander
verstellbaren Einzelsegmenten gebildet ist, die nebeneinander und/oder übereinander
angeordnet sind. Eine derartige aus Einzelsegmenten gebildete Abdeckung
kann der Winkelverstellung des Trennelementes einfacher folgen als
eine über
die gesamte Breite der Abdeckung verlaufende einheitliche Abdeckung.
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Für das Verstauen
der Abdeckung in nicht benutzten Zustand der Einrichtung ist es
von Vorteil, wenn die Abdeckung rolladenartig mit der Verstellung des
Trennelementes ausrollbar und einrollbar ist und sich damit nach
dem ausziehen im betätigten
Zustand des Trennelementes automatisch wieder aufwickelt, wenn das
Trennelement zu der Basis zurück verschoben
wird. Hierzu können
an der Basis und/oder an dem Trennelement Aufwickelvorrichtungen
für die
Abdeckung angeordnet sein.
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Im
Hinblick auf die dauerhafte Benutzbarkeit der in ihrem Volumen veränderlichen
Verstelleinrichtung ist es von Vorteil, wenn die Abdeckung aus einem
Material gebildet ist, das gegen Beschädigungen durch Stiche oder
punktuelle Lasten unempfind lich ist und die in ihrem Volumen veränderliche
Verstelleinrichtung gegen Beschädigungen
aus dem Laderaum sichert.
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Besonders
bevorzugte Ausführungsformen der
erfindungsgemäßen Einrichtung
zur Ladungssicherung zeigt die Zeichnung.
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Es
zeigen:
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1 – eine erste
Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Einrichtung
zur Ladungssicherung mit einer in ihrem Volumen veränderlichen
Verstelleinrichtung aus einer Anzahl von faltenbalgähnlicher Elemente
im ausgefahrenen Zustand in einer perspektivischen Ansicht,
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2 – die Einrichtung
gemäß 1 im
eingefahrenen Zustand,
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3 – eine Draufsicht
auf die Einrichtung gemäß 1 beim
Sichern eines unsymmetrisch auf einer Ladezone angeordneten Gegenstandes,
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4 – eine weiterer
Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Einrichtung
zur Ladungssicherung mit einer aus mechanisch gekoppelten Hebelelementen
gebildeten Verstelleinrichtung und einer Betätigung mittels Seil oder Band
im ausgefahrenen Zustand in der Draufsicht,
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5a, 5b – zwei Stadien
beim Einfahren der Einrichtung gemäß 4 einmal
im etwa halb eingefahrenen Zustand und einmal im vollständig eingefahrenen
Zustand,
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6 – eine Ansicht
der Einrichtung gemäß 4 beim
Sichern eines unsymmetrisch auf einer Ladezone angeordneten Gegenstandes,
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7 – eine Seitenansicht
der Einrichtung gemäß 4.
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In
den 1 bis 3 ist eine erste Ausgestaltung
der erfindungsgemäßen Einrichtung
zur Ladungssicherung dargestellt, bei der eine in ihrem Volumen
veränderliche
Verstelleinrichtung 8 aus einer Anzahl von faltenbalgähnlichen
Elementen 5 im ausgefahrenen Zustand in einer perspektivischen
Ansicht dargestellt ist. Gleiche Sachnummern bezeichnen hierbei
gleiche Bauteile oder Sachverhalte.
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Die
Einrichtung besteht hierbei aus einer Basisplatte 2 und
einem Trennelement 1, die in einer Ladezone zum Beispiel
eines Personenkraftwagens, der als Kombi ausgebildet ist, angeordnet
werden können.
Es versteht sich von selbst, dass die Einrichtung auch bei anderen
Fahrzeugen Verwendung finden kann.
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Die
Basis 2 wird beispielsweise im Bereich einer nicht dargestellten
Rücksitzbank
eines Personenkraftwagens fixiert oder in die Rücksitzbank eingelassen, so
dass die Einrichtung den Abschluss der Rücksitzbank zum Bereich der
Ladezone bildet. Im eingefahrenen Zustand der Einrichtung, der der
Darstellung der 2 entspricht, nimmt die Einrichtung daher
nur wenig Raum innerhalb des Fahrzeuges ein und beeinträchtigt vor
allem die Zuladung in den Bereich der Ladezone nicht. Zwischen der
Basis 2 und dem Trennelement 1, das ebenfalls
etwa plattenförmig
ausgebildet ist, ist in der 1 die aus
faltenbalgähnlichen
Elementen 5 bestehende Verstelleinrichtung 8 zu
erkennen, die in ihrem Volumen veränderlich ausgebildet ist. Hierzu
sind die faltenbalgähnlichen
Elemente 5 in nicht weiter dargestellter Weise mit einer
Pumpe 7 verbunden, die ein Gas, zum Beispiel Umgebungsluft
in das Innere der faltenbalgähnlichen
Elemente 5 pumpt beziehungsweise wieder aus diesen Inneren
heraus pumpen kann. Die faltenbalgähnlichen Elemente 5 bestehen
beispielsweise aus einem elastischen Material wie einem Gummi oder
einem Kunststoff und vergrößern ihr
Volumen bei einer Druckerhöhung
in ihrem Inneren derart, dass die einzelnen Rippen der faltenbalgähnlichen Elemente 5 sich
in Verschieberichtung 22 verschieben und insgesamt über den
Kraftangriff an dem Trennelement 1 dieses Trennelement 1 verschieben. Umgekehrt
kann bei einem Evakuieren des Inneren der faltenbalgähnlichen
Elemente 5 das Trennelement 1 wieder in den Zustand
gemäß 2 überführt werden.
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Um
einer bessere Bewegung des Trennelementes 1 auf dem Boden 3 der
Ladezone zu erreichen, sind an den unterseitigen und seitlichen
Flächen
des Trennelementes 1 Kugelelemente 6 angeordnet,
die sich auf dem Boden 3 der Ladezone oder einer nicht
dargestellten Seitenwand 4 der Ladezone abwälzen können und
daher die Bewegung des Trennelementes 1 erleichtern.
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In
der 3 ist eine Situation beim Sichern eines hier runden
Gegenstandes 10 dargestellt, der unsymmetrisch in der Ladezone
des Fahrzeuges sich befindet und beispielsweise im Bereich der Ecke aus
der Rückseite 9 der
Ladezone und der Sei tenwand 4 angeordnet ist. Hierbei kann
durch die elastische Nachgiebigkeit der faltenbalgähnlichen
Elemente 5 das Trennelement 1 sich so in seiner
Winkelorientierung bezogen zu der Seitenwand 4 beziehungsweise
der Rückseite 9 der
Ladezone verstellen, dass der Gegenstand 10 nicht nur an
die Rückseite 9 gepresst
wird, sondern schräg
in die Ecke aus der Seitenwand 4 und der Rückseite 9 gedrückt wird. Hierdurch
ist der runde Gegenstand 10 sowohl in Verschieberichtung 22 als
auch senkrecht dazu fixiert und kann sich beispielsweise im Falle
einer Kollision oder eines starken Bremsens weder in Verschieberichtung 22 noch
quer dazu unzulässig
bewegen. Eine derartige Veränderung
der Winkelstellung kann sich etwa automatisch dadurch einstellen,
dass alle faltenbalgähnlichen
Elemente 5 mit dem gleichen Druck beaufschlagt werden und
sich die im Bereich der Anlage an den Gegenstand 10 befindlichen
faltenbalgähnlichen
Elemente 5 weniger ausdehnen können als die nicht im Bereich
des Gegenstandes 10 befindlichen faltenbalgähnlichen
Elemente 5. Auch ist es denkbar, dass die jeweiligen faltenbalgähnlichen
Elemente 5 im Bereich des Gegenstandes 10 beispielsweise über vorherige
Erfassung des Gegenstandes 10 über nicht weiter dargestellte
Sensoren anders mit Druck beaufschlagt werden als die nicht im Bereich
des Gegenstandes 10 befindlichen faltenbalgähnlichen
Elemente 5.
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Ist
die Endlage des Trennelementes 1 beim Sichern eines Gegenstandes 10 erreicht,
so wird der Druck in den faltenbalgähnlichen Elementen 5 aufrechterhalten,
beispielsweise indem ein nicht dargestelltes Ventil geschlossen
wird oder die Pumpe 7 ständig neuen Druck aufbaut und
in die faltenbalgähnlichen
Elemente 5 hineinpumpt.
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Die
Verstelleinrichtung 8 kann oberseitig und/oder unterseitig
mit nicht weiter dargestellten Abdeckungen beispielsweise in Form
von einem Rollo oder dergleichen abgedeckt sein, so dass Gegenstände 10 aus
dem Bereich der Ladezone nicht in den Bereich der Verstelleinrichtung 8 eindringen
können.
Auch kann dadurch verhindert werden, dass die faltenbalgähnlichen
Elemente 5 etwa durch spitze Gegenstände im Bereich der Ladezone
verletzt werden und dadurch den Druck nicht mehr halten können.
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In
den 4 bis 7 ist eine andere Ausgestaltung
der erfindungsgemäßen Einrichtung
dargestellt, die mit einer aus mechanisch gekoppelten Hebelelementen 18 gebildeten
Verstelleinrichtung 8 und einer Betätigung mittels Seil 11 oder
Band das Verstellelement 1 in Verschieberichtung 22 bewegt wird
und sich in der 4 im ausgefahrenen Zustand in
der Draufsicht befindet. Die Basis 2 der Einrichtung sowie
das Trennelement 1 können
hierbei plattenartig aufgebaute Blechteile sein, an denen entsprechende
Funktionsteile wie Lageraugen und dergleichen angeordnet sind.
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Die
Verstelleinrichtung 8 wird hierbei aus teleskopierbaren
Hebeln 18 gebildet, die zueinander passen und ineinander
verschiebbar sind. Beispielsweise kann dies über eine entsprechende Profilform oder
aber auch durch ein Langloch 23 realisiert werden, in dem
ein an den beweglichen Teil 16 des Hebels 18 festgelegtes
Führungselement 19,
das gleichzeitig als Anschlag dient, an dem festen Teil 17 des
Hebels 18 geführt
wird. An der Basis 2 sind zwei derartige Hebel 18 über Gelenke 13 drehbar
angeordnet, wobei die beweglichen Teile 16 der Hebel 18 an
ihrem trennelementseitigen Ende in einem gemeinsamen Gelenk 14 aneinander
verschwenkbar festgelegt sind. Eine derartige Dreigelenkanordnung mit
starren Hebeln ist aus der Betätigung
von Türen oder
Klappen an Fahrzeugen vielfach bekannt und dient dabei zur Führung entsprechend
zu verstellender Teile.
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Die
Verstellung des Trennelementes 1 erfolgt hierbei, bezogen
auf jeden der Hebel 18 durch Betätigung eines Seiles 11 oder
Bandes, das über
eine Anordnung von Rollen 12 mithilfe einer Wickeleinrichtung 15 auf
den beweglichen Teil 16 des Hebels 18 einwirkt
und diesen wie bei einer Seilzugleiter hier entlang der Länge des
Langloches 23 ausschiebt. Dafür sind am festen Teil 17 des
Hebels 18 sowie im Drehgelenk 13 jeweils entsprechende
Rollen 12 angeordnet, über
die das Seil 11 hinweg läuft und letztlich am Anlenkungspunkt 20 an
dem beweglichen Teil 16 des Hebels 18 festgelegt
ist, der sich am trennelementseitigen Ende des beweglichen Teils 16 des
Hebels 18 befindet. Zieht man nun an dem Seil 11,
so wird sich das Seil 11 wie in den 5a und 5b sowie
in der 4 zu erkennen verkürzen und dabei das bewegliche
Teil 16 des Hebels 18 aus einer in den festen
Teil 17 eingeschobenen Position in die ausgeschobene Position
gemäß 4 überführen. Gleiches
passiert an dem anderen teleskopierbaren Hebel 18, wobei
die beiden teleskopierbaren Hebel in dem Gelenk 14 gelenkig
miteinander und mit dem Trennelement 1 verbunden sind,
wodurch sich eine Verschiebung des Trennelementes 1 in
Verstellrichtung 22 ergibt, da die Überlagerung der Drehbewegung
der Hebel 18 und der Verschiebebewegung des beweglichen
Teils 16 der Hebel 18 genau diese kinematische
Bewegung des Trennelementes 1 ergibt. Dies ist besonders
gut in den als Stadienplan des Ausschiebens des Trennelementes 1 dargestellten 5a, 5b und 4 zu
erkennen. Die Verkürzung
des Seiles 11 erfolgt hierbei durch die Wickeleinrichtung 15,
die beispielsweise elektromotorisch angetrieben ist und über eine
entsprechende Seilscheibe das beim ausschieben des Trennelementes 1 freiwerdende
Seil 11 aufwickelt.
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Eine
Rückhubbewegung
des Trennelementes 1 lässt
sich dadurch erreichen, dass das freie Ende des Seils 11 wiederum
an dem Trennelement 1 festgelegt ist, wodurch sich bei
einer Umkehr der Drehrichtung der Wickeleinrichtung 15 das
Seil 11 zwischen Wickeleinrichtung 15 und dem
Trennelement 1 verkürzt
und das Trennelement 1 in seine eingefahrene Ausgangslage
zurückzieht.
Gleichzeitig wird hierbei der bewegliche Teil 16 des Hebels 18 wieder
in den festen Teil 17 eingeschoben und die Verschwenkbewegung
des Hebels 18 rückgängig gemacht.
Zum Ausgleich möglicher
kinematischer Probleme kann zwischen der Wickeleinrichtung 15 und dem
Trennelement 1 eine Feder im Verlauf des Seils 11 vorgesehen
werden, die Längendifferenzen
des Seiles 11 ausgleichen kann.
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Somit
ergibt sich in der Grundkinematik der Einrichtung gemäß 4 eine
im wesentlichen parallele Verschiebebewegung des Trennelementes 1 aufgrund
der Wickelbewegung des Seiles 11 und der Verschwenkung
der Hebel 18 mit der Ausschubbewegung des beweglichen Teils 16 des
Hebels 18.
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Eine
Verkippung des Trennelementes 1 wird dadurch erzielbar,
dass das Trennelement 1 an dem Gelenk 14 ebenfalls
verkippbar relativ zu den Hebeln 18 angeordnet ist und
daher ein zusätzlicher
Freiheitsgrad des Trennelementes 1 sich ergibt, der eine Verkippung
des Trennelementes 1 um einen Winkel alpha ermöglicht,
der sich wie schon zur 3 erläutert aus einem unsymmetrisch
im Bereich der Ladezone angeordneten Gegenstand 10 ergibt,
der gegen die Seitenwand 4 und die Rückseite 9 der Ladezone gedrückt werden
soll. Hierdurch kann sich das Trennelement 1 automatisch
an die jeweilige Ladesituation aufgrund derartiger Gegenstände 10 anpassen
und diese Gegenstände 10 optimal
sichern.
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Es
ist hierbei denkbar, dass die Kippstellung um den Winkel alpha durch
eine zusätzliche
Klemmeinrichtung im Bereich des Gelenkes 14 gesichert wird
oder auch dass eine automatische Rückstellung des Trennelementes 1 in
eine neutrale Mittellage im wesentlichen parallel zur Basis 2 mithilfe
eines nicht dargestellten Federelementes vorgenommen wird.
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Die
Festlegung des Trennelementes 1 nach dem ausfahren beispielsweise
im ausgefahren Zustand gemäß 4 kann
ebenfalls durch eine nicht weiter dargestellte Bremseinrichtung
im Bereich der Wickeleinrichtung 15 oder auch durch Selbsthemmung
eines Antriebes beispielsweise mit einem Elektromotor M erfolgen.
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Ebenfalls
ist es denkbar, dass an dem Trennelement 1 die schon zur 1 beschriebenen
Kugelelemente 6 zum abwälzen
auf dem Boden 3 der Ladezone angeordnet werden.
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- 1
- Trennelement
- 2
- Basis
- 3
- Boden
Ladezone
- 4
- Seitenwand
Ladezone
- 5
- faltenbalgähnliche
Elemente
- 6
- Kugelelemente
- 7
- Pumpe
- 8
- Verstelleinrichtung
- 9
- Hinterkante
Ladezone
- 10
- rundes
Transportgut
- 11
- Seil/Band
- 12
- Rolle
- 13
- Gelenk
- 14
- Kippgelenk
- 15
- Wickeleinrichtung
- 16
- verschiebbarer
Teil des teleskopierbaren Hebels
- 17
- fester
Teil des teleskopierbaren Hebels
- 18
- teleskopierbarer
Hebel
- 19
- Anschlag/Führung
- 20
- Anlenkung
Seil/Band
- 21
- Feder
- 22
- Verschieberichtung
- 23
- Langloch