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Die Erfindung betrifft allgemein eine Fahrradkettenradbaugruppe. Insbesondere betrifft die Erfindung eine Fahrradkettenradbaugruppe, die ein Verstärkungselement verwendet, das zwischen mindestens zwei Kettenrädern verbunden ist.
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Fahrradfahren wird gerade zunehmend populär, sowohl als Form der Erholung als auch als Transportmittel. Außerdem hat sich Fahrradfahren zu einem sehr populären Wettkampfsport entwickelt, und zwar sowohl für Amateure als auch für professionelle Fahrer. Unabhängig davon, ob das Fahrrad für Erholungs-, Transport- oder Wettkampfzwecke verwendet wird, führt die Fahrradindustrie laufend eine Verbesserung der verschiedenen Bauteile von diesem durch, um der Nachfrage der Fahrer zu genügen. Insbesondere erfolgte in den vergangenen Jahren eine Gestaltung des Fahrradantriebstrangs, um eine erhöhte Anzahl von Gängen oder Übersetzungsverhältnissen, sowie auch eine leichtgängigere und benutzerfreundlichere Schaltleistung bereitzustellen. Außerdem werden die meisten Fahrradbauelemente verbessert, damit sie geringeres Gewicht haben.
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Eine Vergrößerung der Ganganzahl erfordert typischerweise eine Vergrößerung der Anzahl von Kettenrädern, die an der hinteren Fahrradkettenradbaugruppe installiert sind. Als Ergebnis der erhöhten Anzahl von hinteren Kettenrädern kann auch das Gewicht der hinteren Fahrradkettenradbaugruppe zunehmen. Außerdem kann manchmal die erhöhte Anzahl von hinteren Kettenrädern so gestaltet sein, dass sie in den für eine geringere Anzahl von hinteren Kettenrädern gestalteten Raum passt. Somit kann es, als Ergebnis der erhöhten Anzahl von hinteren Kettenrädern, erforderlich und/oder wünschenswert sein, die hinteren Kettenräder aus Kompatibilitätsgründen und/oder zur Gewichtsverminderung relativ dünn zu machen.
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Die Schaltleistung dieser typischen hinteren Fahrradkettenradbaugruppen kann bedingt durch eine Biegebewegung von einigen der hinteren Kettenräder (insbesondere der größeren Kettenräder) nicht optimal sein. Andererseits können diese typischen hinteren Kettenräderbaugruppen, wenn sie gestaltet sind, um ein optimale Schaltleistung zu liefern, schwerer als von einigen Fahrern gewünscht sein. In jedem Fall können diese Fahrradkettenradbaugruppen relativ schwierig und/oder kompliziert zu fertigen und/oder zu montieren sein. In den vergangenen Jahren wurden hintere Fahrradkettenradbaugruppen gestaltet, die eine gute Schaltleistung bieten und die von relativ geringem Gewicht sind. Diese Fahrradkettenradbaugruppen verwenden typischerweise einen oder mehrere Kettenradträger mit darauf montierten Kettenradabschnitten. Die Kettenradabschnitte und der eine oder die mehreren Träger sind häufig unter Verwendung unterschiedlicher Verfahren aus unterschiedlichen Materialien aufgebaut, und müssen engen Toleranzen genügen. Zwar arbeiten diese Fahrradkettenradbaugruppen im Allgemeinen gut, jedoch können diese hinteren Fahrradkettenradbaugruppen umständlich zusammenzusetzen sein und/oder können relativ kompliziert und teuer in der Fertigung sein.
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In Anbetracht des zuvor Beschriebenen geht für Fachleute aus dieser Beschreibung klar hervor, dass ein Bedarf nach einer verbesserten Fahrradkettenradbaugruppe besteht. Diese Erfindung zielt auf diesen Mangel des Standes der Technik sowie weitere Mängel ab, wie für Fachleute aus dieser Beschreibung klar hervorgehen wird.
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Eine Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Fahrradkettenradbaugruppe bereitzustellen, die relativ einfach und kostengünstig herzustellen und zu montieren ist.
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Die zuvor beschriebene Aufgabe kann im Wesentlichen dadurch erreicht werden, dass eine Fahrradkettenradbaugruppe mit den Merkmalen des Anspruchs 1 der Erfindung bereitgestellt wird.
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Diese Fahradkettenradbaugruppe beinhaltet ein erstes Kettenrad ein zweites Kettenrad, ein Abstandsstück und mindestens ein Verstärkungselement. Das erste Kettenrad beinhaltet einen ersten Hauptkörper mit einem ersten Innenumfangsendabschnitt, der konfiguriert ist, um an einem Fahrradfreilauf befestigt zu werden, und einen ersten äußeren Ketteneingreifabschnitt. Das zweite Kettenrad beinhaltet einen zweiten Hauptkörper mit einem zweiten Innenumfangsendabschnitt, der konfiguriert ist, um an einem Fahrradfreilauf befestigt zu werden, und einen zweiten äußeren Ketteneingreifabschnitt. Das Abstandsstück ist zwischen dem ersten und dem zweiten Kettenrad an einem radialen Ort angeordnet, der zum ersten und zweiten Innenumfangsendabschnitt benachbart ist. Das Verstärkungselement ist zwischen dem ersten und dem zweiten Kettenrad an einem radialen Ort angeordnet, der radial nach außen beabstandet zum ersten und zweiten Innenumfangsendabschnitt angeordnet ist.
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Die zuvor beschriebene Aufgabe kann auch im Wesentlichen dadurch erreicht werden, dass eine Fahrradkettenradbaugruppe mit den Merkmalen des Anspruchs 3 der Erfindung bereitgestellt wird. Diese Fahradkettenradbaugruppe beinhaltet ein erstes Kettenrad, ein zweites Kettenrad und mindestens ein Verstärkungselement. Das erste Kettenrad beinhaltet einen ersten Hauptkörper mit mindestens einer ersten Öffnung und einem ersten äußeren Ketteneingreifabschnitt. Das zweite Kettenrad beinhaltet einen zweiten Hauptkörper mit mindestens einer zweiten Öffnung und einem zweiten äußeren Ketteneingreifabschnitt. Das Verstärkungselement ist in den ersten und zweiten Öffnungen des ersten bzw. des zweiten Kettenrades angeordnet. Jede der ersten und zweiten Öffnungen beinhaltet einen ersten Abschnitt und einen zweiten Abschnitt, der schmaler ist als der erste Abschnitt, um das Verstärkungselement an dem ersten und dem zweiten Kettenrad zu montieren. Das Verstärkungselement wird in den zweiten Abschnitten zurückgehalten, wenn es montiert ist.
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Die zuvor beschriebene Aufgabe kann auch im Wesentlichen dadurch erreicht werden, dass eine Fahrradkettenradbaugruppe mit den Merkmalen des Anspruchs 5 der Erfindung bereitgestellt wird. Diese Fahradkettenradbaugruppe beinhaltet ein erstes Kettenrad, ein zweites Kettenrad und mindestens ein Verstärkungselement. Das erste Kettenrad beinhaltet einen ersten Hauptkörper mit einem ersten äußeren Ketteneingreifabschnitt und mindestens einer ersten Öffnung. Das zweite Kettenrad beinhaltet einen zweiten Hauptkörper mit einem zweiten äußeren Ketteneingreifabschnitt und mindestens einer zweiten Öffnung. Das Verstärkungselement ist in den ersten und zweiten Öffnungen des ersten bzw. des zweiten Kettenrades angeordnet. Das Verstärkungselement weist drei Widerlagerabschnitte auf, wobei zwei Kettenradaufnahmeabschnitte zwischen diesen in abwechselnder Weise angeordnet sind. Das Verstärkungselement ist in den ersten und zweiten Öffnungen durch eine Gleitverschiebungsbewegung installierbar, die im Wesentlichen senkrecht zu einer Drehachse der ersten und zweiten Kettenräder erfolgt.
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Diese und weitere Merkmale, Aspekte und Vorteile der Erfindung gehen für Fachleute aus der folgenden detaillierten Beschreibung klar hervor, die in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung offenbart.
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Nachfolgend sei Bezug genommen auf die anliegenden Zeichnungen, welche einen Teil dieser ursprünglichen Offenbarung bilden. In diesen sind:
- 1 eine Seitenansicht eines Fahrrades, das eine hintere Nabe mit einer hinteren Fahrradkettenradbaugruppe gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung aufweist;
- 2 ein vergrößerter Querschnitt der hinteren Nabe und einer Fahrradkettenradbaugruppe des in 1 dargestellten Fahrrades;
- 3 eine vergrößerte partielle Seitenansicht von außen der drei größten Kettenräder der in 1 und 2 dargestellten hinteren Fahrradkettenradbaugruppe;
- 4 eine vergrößerte partielle Seitenansicht von außen der drei größten Kettenräder der in 1 und 2 dargestellten hinteren Fahrradkettenradbaugruppe, wobei ein Verstärkungselement teilweise in den Öffnungen der Kettenräder installiert ist;
- 5 eine vergrößerte partielle Seitenansicht von außen der drei größten Kettenräder der in 1 und 2 dargestellten hinteren Fahrradkettenradbaugruppe, wobei ein Verstärkungselement vollständig in den Öffnungen der Kettenräder installiert ist;
- 6 eine vergrößerte Seitenansicht des in 3 bis 5 dargestellten Verstärkungselementes;
- 7 ein Querschnitt des in 6 dargestellten Verstärkungselementes, gesehen entlang Schnittlinie 7-7 von 6;
- 8 eine perspektivische Ansicht des in 6 und 7 dargestellten Verstärkungselementes;
- 9 eine vergrößerte perspektivische Ansicht eines Abschnittes des in 3 bis 5 dargestellten zweitgrößten Kettenrades;
- 10 eine Seitenansicht des in 3 bis 5 dargestellten drittgrößten Kettenrades;
- 11 eine Seitenansicht des in 3 bis 5 dargestellten zweitgrößten Kettenrades;
- 12 eine Seitenansicht des in 3 bis 5 dargestellten größten Kettenrades;
- 13 ein vergrößerter Querschnitt der in 1 und 2 dargestellten hinteren Nabe, jedoch mit einer an dieser montierten Fahrradkettenradbaugruppe gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung;
- 14 eine Seitenansicht des drittgrößten Kettenrades der in 13 dargestellten Fahrradkettenradbaugruppe;
- 15 eine Seitenansicht des zweitgrößten Kettenrades der in 13 dargestellten Fahrradkettenradbaugruppe;
- 16 eine Seitenansicht des größten Kettenrades der in 13 dargestellten Fahrradkettenradbaugruppe;
- 17 ein vergrößerter Querschnitt der in 1 bis 2 dargestellten hinteren Nabe, jedoch mit einem an dieser montierten Fahrradkettenradbaugruppe gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung;
- 18 eine Seitenansicht des drittgrößten Kettenrades der in 17 dargestellten Fahrradkettenradbaugruppe;
- 19 eine Seitenansicht des zweitgrößten Kettenrades der in 17 dargestellten Fahrradkettenradbaugruppe;
- 20 eine Seitenansicht des größten Kettenrades der in 17 dargestellten Fahrradkettenradbaugruppe;
- 21 eine vergrößerte Seitenansicht des in 17 dargestellten Verstärkungselemente;
- 22 eine perspektivische Stirnflächenansicht des in 21 dargestellten Verstärkungselementes;
- 23 eine seitliche perspektivische Ansicht des in 21 und 22 dargestellten Verstärkungselementes; und
- 24 eine vergrößerte perspektivische Ansicht eines Abschnittes des in 17 und 19 dargestellten zweitgrößten Kettenrades.
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Ausgewählte Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend mit Bezug auf die Zeichnungen erläutert.
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Zu Anfang Bezug nehmend auf 1 bis 2 ist ein Fahrrad 10 dargestellt, das eine hintere Fahrradnabe 11 mit einer mehrstufigen hinteren Fahrradkettenradbaugruppe 12 gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung aufweist. Die hintere Fahrradkettenradbaugruppe 12 beinhaltet vorzugsweise erste, zweite und dritte Kettenräder S1 , S2 und S3 (d. h. die drei größten hinteren Kettenräder), die mit einer Mehrzahl von Verstärkungselementen 13 gemäß der Erfindung miteinander verbunden sind, sowie herkömmliche vierte bis achte Kettenräder S4 bis S8 , wie später noch erläutert wird. Insbesondere sind die ersten, zweiten und dritten Kettenräder S1 , S2 und S3 mit den Verstärkungselementen 13 lösbar aneinander befestigt. Jedoch sind die Verstärkungselemente 13 normalerweise während eines normalen Gebrauchs gemäß der Erfindung mit den ersten, zweiten und dritten Kettenrädern S1 , S2 und S3 zurückgehalten, wie später noch erläutert wird. Die ersten bis achten Kettenräder S1 bis Sg sind vorzugsweise an einem Freilauf FW der hinteren Nabe 11 unter Verwendung einer Keilzahnverbindung in relativ herkömmlicher Weise montiert.
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Das Fahrrad 10 ist herkömmlich, abgesehen von der hinteren Fahrradkettenradbaugruppe 12. Somit wird das Fahrrad 10 hier nicht detailliert erörtert und/oder dargestellt, abgesehen insofern es in Bezug zur hinteren Fahrradkettenradbaugruppe 12 steht. Das Fahrrad 10 beinhaltet im Wesentlichen einen Rahmen 14 mit vorderen und hinteren Laufrädern 16 und 18, die mit dem Rahmen 14 in herkömmlicher Weise verbunden sind, herkömmliche Antriebsstrangbauelemente, wie beispielsweise einen vorderen Kurbelsatz FC, eine vorderen Umwerfer FD, einen hinteren Umwerfer RD und eine Kette C, die mit dem Rahmen 14 in herkömmlicher Weise verbunden ist, sowie weitere herkömmliche Fahrradbauelemente (z. B. Schaltsteuervorrichtungen, Bremsvorrichtungen, Schalt-/Bremskabel, einen Sattel, eine Lenkstange, Pedale, etc.). Diese herkömmlichen Teile oder Bauelemente des Fahrrades 10 werden hier nachfolgend nicht detailliert erläutert und/oder dargestellt, insofern sie nicht in Bezug zur Erfindung stehen.
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Wie zuvor erwähnt, ist die hintere Fahrradkettenradbaugruppe 12 vorzugsweise mit der hinteren Nabe 11 über den Freilauf FW verbunden. Insbesondere beinhaltet der Freilauf FW ein herkömmliches, mit Keilzähnen versehenes äußeres rohrförmiges Element 20, ein inneres rohrförmiges Element 22 und eine Einweg-Kupplung 24, die zwischen dem äußeren rohrförmigen Element 20 und dem inneren rohrförmigen Element 22 in herkömmlicher Weise angeordnet ist. Das innere rohrförmige Element ist nicht-drehbar mit dem Nabengehäuse der hinteren Nabe 11 in herkömmlicher Weise verbunden. Das äußere rohrförmige Element 20 ist im Wesentlichen herkömmlich. Somit beinhaltet das äußere rohrförmige Element 20 eine ringförmige Widerlagerschulter mit einer Mehrzahl von sich in axialer Richtung erstreckenden Keilzähnen und ein mit einem Außengewinde versehenes freies Ende, das konfiguriert und angeordnet ist, um einen Verriegelungsring 26 in herkömmlicher Weise verschraubbar aufzunehmen.
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Nachfolgend Bezug nehmend auf 2 bis 12 wird nun die hintere Fahrradkettenradbaugruppe 12 gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung detaillierter erläutert. Bei der dargestellten Ausführungsform ist die hintere Fahrradkettenradbaugruppe 12 eine achtstufige Fahrradkettenradbaugruppe mit Kettenrädern S1 bis S8 , die voneinander in vorbestimmten Intervallen beabstandet sind, und zwar unter Verwendung einer Mehrzahl von (sieben) Abstandsstücken T1 bis T7 , die in abwechselnder Weise zwischen diesen angeordnet sind. Die Kettenräder S1 bis S8 werden auf dem mit Keilzähnen versehenen äußeren rohrförmigen Element 20 unter Verwendung des Verriegelungsrings 26 zurückgehalten, der am freien Ende des äußeren rohrförmigen Elementes 20 in herkömmlicher Weise durch Einschrauben montiert ist. Somit sind die Kettenräder S1 bis S8 am Freilauf FW der hinteren Nabe 11 in relativ herkömmlicher Weise fest montiert, derart, dass sich die Kettenräder S1 bis S8 gemeinsam um eine zentrale Nabendrehachse O drehen. Die Kettenräder S1 bis S8 drehen sich typischerweise gemeinsam in einer Vorwärtsdrehrichtung (d. h. im Uhrzeigersinn) wie dargestellt in 1, wenn der Fahrer in Vorwärtsrichtung (im Uhrzeigersinn) in die Pedale tritt, um das Fahrrad 10 in Vorwärtsrichtung vorwärts zu treiben, wie aus 1 zu ersehen.
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Somit ist die mehrstufige Fahrradkettenradbaugruppe 12 ausgebildet, um mit der Antriebskette C in Eingriff zu kommen bei der es sich um eine Fahrradkette von herkömmlicher Art handelt, wie aus 1 zu ersehen. Die Antriebskette C ist eine durchgehende Schleife, die eine Mehrzahl von inneren Gelenkgliedplatten und eine Mehrzahl von äußeren Gelenkgliedplatten aufweist, die durch Gelenkstifte und Rollen schwenkbar miteinander verbunden sind. Während eines Kettenverschiebe- oder -schaltprozesses wird die Antriebskette C von einem der Kettenräder S1 bis S8 zum nächsten benachbarten Kettenrad S1 bis Sg mittels des hinteren Umwerfers RD verschoben oder geschaltet, der die Antriebskette C in axialer Richtung relativ zur Drehachse O der Kettenräder S1 bis S8 in herkömmlicher Weise bewegt.
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Für Fachleute der Fahrradtechnik geht aus dieser Beschreibung klar hervor, dass eine Fahrradkettenradbaugruppe gemäß der Erfindung eine geringere oder größere Anzahl von Kettenrädern haben kann als hier dargestellt. Außerdem geht für Fachleute der Fahrradtechnik aus dieser Beschreibung klar hervor, dass die Prinzipien der Erfindung auf die übrigen Kettenräder einer Fahrradkettenradbaugruppe (d. h. nicht nur die größten drei Kettenräder) und/oder auf eine geringere Anzahl als drei Kettenräder (d. h. zwei Kettenräder) angewandt werden können, falls erforderlich und/oder gewünscht. Mit anderen Worten kann die Erfindung eine beliebige mehrstufige Fahrradkettenradbaugruppe für ein Fahrrad sein, das einen Umwerfer und dergleichen verwendet und das mindestens ein relativ größeres Kettenrad und mindestens ein relativ kleineres Kettenrad beinhaltet.
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In jedem Fall sind bei der dargestellten Ausführungsform die Kettenräder S4 bis S8 herkömmlich, hingegen beinhalten die Kettenräder S1 , S2 und S3 die zwischen diesen verbundenen Verstärkungselemente 13 gemäß der Erfindung. Demgemäß werden die Kettenräder S4 bis S8 hier nicht detailliert erläutert und/oder dargestellt, außer insofern sie in Bezug zu den Kettenrädern S1 , S2 und S3 der Erfindung stehen. Bei der dargestellten Ausführungsform kann das Kettenrad S1 als ein erstes Kettenrad betrachtet werden, das Kettenrad S2 kann als ein zweites Kettenrad betrachtet werden, und das Kettenrad S3 kann als ein drittes Kettenrad betrachtet werden. Selbstverständlich geht für Fachleute der Fahrradtechnik aus dieser Beschreibung klar hervor, dass die Prinzipien der Erfindung zwischen lediglich zwei Kettenrädern, oder mehr als drei Kettenrädern (z. B. vier Kettenrädern) angewandt werden können, falls erforderlich und/oder gewünscht, obschon hier Verbindungen zwischen drei Kettenrädern dargestellt sind.
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Bezug nehmend auf 2 bis 5 und 12 beinhaltet das erste Kettenrad S1 im Wesentlichen einen ersten Hauptkörper 30, einen ersten Innenumfangsendabschnitt 32, einen ersten äußeren Ketteneingreifabschnitt 34, und eine Mehrzahl von ersten Öffnungen 36, die im ersten Hauptkörper 30 ausgebildet sind. Die ersten Öffnungen 36 sind konfiguriert und angeordnet, um die Verstärkungselemente 13 in diesen zu montieren, wie später noch erläutert wird. Der erste Hauptkörper 30, der erste Innenumfangsendabschnitt 32 und der erste äußere Ketteneingreifabschnitt 34 sind vorzugsweise zusammen als einstückiges unitäres Element unter Verwendung herkömmlicher Fertigungsverfahren, die in der Fahrradtechnik gut bekannt sind, integral ausgebildet. Insbesondere ist das erste Kettenrad S1 vorzugsweise aus einem geringes Gewicht aufweisenden starren Material, wie beispielsweise einem herkömmlichen Metallmaterial, unter Verwendung herkömmlicher Fertigungsverfahren (z. B. Gießen, spanender Bearbeitung, Stanzen oder dergleichen) in herkömmlicher Weise hergestellt.
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Der erste Hauptkörper 30 ist im Wesentlichen ein ebenes ringförmiges plattenförmiges Element, in dem die ersten Öffnungen 36 sowie eine Mehrzahl von Aussparungen 38 ausgebildet sind. Die ersten Öffnungen 36 sind vorzugsweise in Umfangsrichtung beabstandet um den ersten Hauptkörper 30 herum in abwechselnder Weise zwischen den Aussparungen 38 angeordnet. Vorzugsweise sind die ersten Öffnungen 36 in Umfangsrichtung in gleichen Abständen voneinander angeordnet. Bei der dargestellten Ausführungsform beinhaltet der erste Hauptkörper 30 vier erste Öffnungen 36, die konfiguriert und angeordnet sind, um vier Verstärkungselemente 13 aufzunehmen. Jedoch geht für Fachleute aus dieser Beschreibung klar hervor, dass eine größere/geringere Anzahl von ersten Öffnungen 36 und Verstärkungselementen 13 verwendet werden können, ohne vom Schutzumfang der Erfindung abzuweichen.
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Der erste Innenumfangsendabschnitt 32 ist im Wesentlichen ein ringförmiges plattenförmiges Element, das eine mit Keilzähnen versehene Innenumfangsfläche aufweist, die konfiguriert ist, um in herkömmlicher Weise ein Gegenstück zu dem mit Keilzähnen versehenen äußeren rohrförmigen Element 20 zu bilden. Der erste äußere Ketteneingreifabschnitt 34 ist im Wesentlichen ein ringförmiges plattenförmiges Element, das eine Mehrzahl von eine Außenumfangsfläche definierenden Ketteneingreifzähnen aufweist, die konfiguriert sind, um in herkömmlicher Weise ein Gegenstück zur Antriebskette C zu bilden. Somit ist der erste innere Endabschnitt 32 am radialen Innenumfang des ersten Hauptkörpers 30 angeordnet, hingegen ist der erste Ketteneingreifabschnitt 34 am radialen Außenumfang des ersten Hauptkörpers 30 angeordnet.
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Bezug nehmend auf 2 bis 5 und 9 bis 11 werden nachfolgend die zweiten und dritten Kettenräder S2 und S3 detaillierter erläutert. Die zweiten und dritten Kettenräder S2 und S3 sind im Wesentlichen identisch zum ersten Kettenrad S1 , abgesehen davon, dass sie eine geringere Anzahl von Zähnen, und somit kleinere Außendurchmesser haben. Demgemäß beinhaltet das zweite Kettenrad S2 im Wesentlichen einen zweiten Hauptkörper 40, einen zweiten Innenumfangsendabschnitt 42, einen zweiten äußeren Ketteneingreifabschnitt 44 und eine Mehrzahl von zweiten Öffnungen 46, die im zweiten Hauptkörper 40 ausgebildet sind. In ähnlicher Weise beinhaltet das dritte Kettenrad S3 einen dritten Hauptkörper 50, einen dritten Innenumfangsendabschnitt 52, einen dritten äußeren Ketteneingreifabschnitt 54 und eine Mehrzahl von dritten Öffnungen, die im dritten Hauptkörper 50 ausgebildet sind. Das zweite Kettenrad S2 ist größer als das dritte Kettenrad S3 , jedoch kleiner als das erste Kettenrad S1 .
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Die zweiten und dritten Öffnungen 46 und 56 sind konfiguriert und angeordnet, um die Verstärkungselemente 13 in diesen zu montieren, wie später noch erläutert wird. Die zweiten und dritten Öffnungen 46 und 56 fluchten mit den ersten Öffnungen 36, wenn die Kettenräder S1 , S2 und S3 an dem mit Keilzähnen versehenen äußeren rohrförmigen Element 20 des Freilaufs FW montiert sind, und zwar bedingt durch die Konfiguration der Keilzähne, wie am besten aus 2 bis 5 und 10 bis 12 zu entnehmen ist. Die zweiten und dritten Kettenräder S2 und S3 sind vorzugsweise unter Verwendung von Verfahren/Materialien aufgebaut, die zum ersten Kettenrad S1 identisch sind.
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Der zweite Hauptkörper 40 ist im Wesentlichen ein ebenes ringförmiges plattenförmiges Element, in dem die zweiten Öffnungen 46 sowie eine Mehrzahl von Aussparungen 48 ausgebildet sind, hingegen ist der dritte Hauptkörper 50 ebenfalls im Wesentlichen ein ebenes ringförmiges plattenförmiges Element, in dem die dritten Öffnungen 56 sowie eine Mehrzahl von Aussparungen 58 ausgebildet sind. Die zweiten und dritten Öffnungen 46 und 56 sind vorzugsweise in Umfangsrichtung beabstandet um die zweiten und dritten Hauptkörper 40 und 50 in abwechselnder Weise zwischen den Aussparungen 48 bzw. 58 angeordnet. Bei der dargestellten Ausführungsform beinhaltet der zweite Hauptkörper 40 vier zweite Öffnungen 46, und der dritte Hauptkörper 50 beinhaltet vier Öffnungen 56. Jedoch geht für Fachleute der Fahrradtechnik aus dieser Beschreibung klar hervor, dass eine größere/geringere Anzahl von zweiten und dritten Öffnungen 46 und 56 und Verstärkungselementen 13 verwendet werden kann, ohne vom Schutzumfang der Erfindung abzuweichen. In jedem Fall entspricht die Anzahl von Öffnungen 36, 46 und 56 vorzugsweise der Anzahl der verwendeten Verstärkungselemente 13.
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Die zweiten und dritten Innenumfangsendabschnitte 42 und 52 sind im Wesentlichen ringförmige plattenförmige Elemente, die mit Keilzähnen versehene Innenumfangsflächen aufweisen, die konfiguriert sind, um in herkömmlicher Weise ein Gegenstück zu dem mit Keilzähnen versehenen äußeren rohrförmigen Element 20 zu bilden. Die zweiten und dritten Ketteneingreifabschnitte 44 und 54 sind im Wesentlichen ringförmige plattenförmige Elemente, welche jeweils eine Mehrzahl von Ketteneingreifzähnen aufweisen und eine Außenumfangsfläche von diesen definieren, wobei sie konfiguriert sind, um in herkömmlicher Weise mit der Antriebskette C in Eingriff zu kommen. Somit ist der zweite innere Endabschnitt 42 am radialen Innenumfang des zweiten Hauptkörpers 40 angeordnet, hingegen ist der zweite Ketteneingreifabschnitt 44 am radialen Außenumfang des zweiten Hauptkörpers 40 angeordnet. In ähnlicher Weise ist der dritte innere Endabschnitt 52 am radialen Innenumfang des dritten Hauptkörpers 50 angeordnet, hingegen ist der dritte Ketteneingreifabschnitt 54 am radialen Außenumfang des dritten Hauptkörpers 50 angeordnet.
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Nachfolgend Bezug nehmend auf 2 bis 5 und 9 bis 12 werden die ersten, zweiten und dritten Öffnungen 36, 46 und 56 nachfolgend detaillierter erläutert. Die ersten, zweiten und dritten Öffnungen 36, 46 und 56 weisen identische Konfigurationen auf und erstrecken sich in Richtung parallel zur Nabendrehachse O. Somit sind die ersten, zweiten und dritten Öffnungen 36, 46 und 56 an radialen Orten angeordnet, die radial nach außen beabstandet von den ersten, zweiten bzw. dritten inneren Endabschnitten 32, 42 und 52 angeordnet sind. Somit sind, wenn die Verstärkungselemente 13 in den ersten, zweiten und dritten Öffnungen 36, 46 und 56 aufgenommen sind, die Verstärkungselemente 13 an radialen Orten angeordnet, die sich radial nach außen beabstandet von den ersten, zweiten bzw. dritten inneren Endabschnitten 32, 42 und 52 befinden.
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Jede der ersten, zweiten und dritten Öffnungen 36, 46 und 56 beinhaltet einen (ersten) Einführabschnitt 60, einen (zweiten) Rückhalteabschnitt 62 und einen (dritten) Verbindungsabschnitt 64, der sich zwischen dem Einführabschnitt 60 und dem Rückhalteabschnitt 62 erstreckt. Die ersten, zweiten und dritten Öffnungen 36, 46 und 56 sind derart konfiguriert und angeordnet, dass die Verstärkungselemente 13 in axialer Richtung in die Einführabschnitte 60 eingeführt werden können und durch die Verbindungsabschnitte 64 in die Rückhalteabschnitte 60 gleitend verschoben werden können. Die Einführabschnitte 60 befinden sich radial innerhalb von den Rückhalteabschnitten 62. Bei dieser Ausführungsform fluchten die Einführabschnitte 60 mit ihren jeweiligen Rückhalteabschnitten 62, und zwar gesehen in radialer Richtung entlang jeder Öffnung 36, 46 und 56.
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Insbesondere weist bei der dargestellten Ausführungsform jeder Einführabschnitt 60 eine im Wesentlichen kreisförmige Konfiguration auf, außer dort, wo sich der Verbindungsabschnitt 64 von diesem erstreckt, und zwar mit einer Breite W1 in Querrichtung. Die Breite W1 in Querrichtung ist geringfügig größer als eine maximale Querrichtungsabmessung D1 der Verstärkungselemente 13, wie später noch erläutert wird. Jeder Rückhalteabschnitt 62 weist auch eine im Wesentlichen kreisförmige Konfiguration bei der dargestellten Ausführungsform auf, außer dort, wo sich der Verbindungsabschnitt 64 von diesem aus erstreckt, und zwar mit einer Querrichtungsbreite W2 . die Querrichtungsbreite W2 ist geringfügig größer als eine minimale Querrichtungsabmessung D2 der Verstärkungselemente 13, und geringer als die maximale Querrichtungsabmessung D1 der Verstärkungselemente 13, wie später noch erläutert wird.
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Jeder Verbindungsabschnitt 64 weist ein rechteckförmige Schlitzkonfiguration mit einer Querrichtungsbreite W3 auf. Die Querrichtungsbreite W3 ist geringer als die minimale Querrichtungsabmessung D2 der Verstärkungselemente 13, um die Verstärkungselemente 13 in den Rückhalteabschnitten 62 zurückzuhalten, wie später noch erläutert wird. Insbesondere ist die Querrichtungsbreite W3 geringer als die Querrichtungsbreite W2 , um ein Paar von vorstehenden Widerlagerelementen 66 zu bilden, welche die Verstärkungselemente 13 in den Rückhalteabschnitten 62 zurückhalten, wie später noch erläutert wird. Die Querrichtungsbreiten W1 , W2 und W3 werden vorzugsweise jeweils in Richtung senkrecht zu den Verbindungsabschnitten 64 gemessen, wie aus 3 zu ersehen, obschon die Querrichtungsbreiten W1 und W2 auch in anderen Richtungen gemessen werden können, bedingt durch die kreisförmigen Konfigurationen der Einführabschnitte 60 und der Rückhalteabschnitte 62.
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Nachfolgend Bezug nehmend auf 2 bis 8 werden nun die Verstärkungselemente 13 detaillierter erläutert. Die Verstärkungselemente 13 sind identisch. Daher wird lediglich ein einziges Verstärkungselement 13 hier detailliert erläutert und/oder dargestellt. Jedes Verstärkungselement 13 ist vorzugsweise ein gestuftes, massives (nicht-hohles) Element, das ein Paar von Endwiderlagerabschnitten 70, ein Paar von zusätzlichen inneren Widerlagerabschnitten 72 und drei Kettenrad-Träger-(Aufnahme)-Abschnitte 74 aufweist, die abwechselnd zwischen den Widerlagern 70 und 72 angeordnet sind, wie am besten aus 6 und 8 zu ersehen. Die Endwiderlagerabschnitte 70, die inneren Widerlagerabschnitte 72 und die Kettenrad-Trägerabschnitte 74 sind vorzugsweise zusammen als einstückiges unitäres Element unter Verwendung herkömmlicher Fertigungsverfahren, die in der Fahrradtechnik gut bekannt sind, integral ausgebildet. Insbesondere ist jedes Verstärkungselement 13 vorzugsweise aus einem geringes Gewicht aufweisenden starren Material, wie beispielsweise einem herkömmlichen Metallmaterial, unter Verwendung herkömmlicher Fertigungsverfahren (z. B. Gießen, spanendes Bearbeiten oder dergleichen) in herkömmlicher Weise hergestellt.
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Bei der dargestellten Ausführungsform weist jeder Abschnitt 70, 72 und 74 vorzugsweise eine im Wesentlichen kreisförmige Querschnittform auf. In jedem Fall sollten die Widerlagerabschnitte 70 und 72 eine Querschnittform haben, die im Wesentlichen identisch zur Form der Einführabschnitte 60 ist, und eine Größe, die geringfügig kleiner als die der Einführabschnitte 60 ist, derart, dass die Widerlagerabschnitte 70 und 72 in axialer Richtung in/durch die Einführabschnitte 60 hindurch gleitend bewegt werden können. In ähnlicher Weise sollten die Kettenrad-Trägerabschnitte 74 eine Querschnittform haben, die im Wesentlichen identisch zu den Formen der Rückhalteabschnitte 62 ist, sowie eine Größe, die geringfügig kleiner als die der Rückhalteabschnitte 62 ist, derart, dass die Kettenrad-Trägerabschnitte 74 in den Rückhalteabschnitten 62 in relativ straffer Weise aufgenommen werden können (d. h. die Kettenrad-Trägerabschnitte 74 sollten mit den Rückhalteabschnitten 62 zusammenpassen). Die inneren Widerlagerabschnitte 72 weisen vorzugsweise axiale Dicken auf, die den axialen Dicken der Abstandsstücke T1 bzw. T2 entsprechen. Andererseits haben die Endwiderlagerabschnitte 70 vorzugsweise axiale Dicken, die im Wesentlichen kleiner als die inneren Widerlagerabschnitte 72 sind.
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Erneut Bezug nehmend auf 2 bis 12 wird nachfolgend das Montieren der Verstärkungselemente 13 in den ersten, zweiten und dritten Öffnungen 36, 46 und 56 detaillierter erläutert. Um die ersten, zweiten und dritten Kettenräder S1 , S2 und S3 aneinander zu befestigen, werden die Verstärkungselemente 13 in/durch die Einführabschnitte 60 der ersten, zweiten und dritten Öffnungen 36, 46 und 56 derart eingeführt, dass eines der inneren Widerlager 72 zwischen den ersten und zweiten Kettenrädern S1 und S2 angeordnet ist und das andere der inneren Widerlager 72 zwischen den zweiten und dritten Kettenrädern S2 und S3 angeordnet ist.
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Dann werden die Verstärkungselemente 13 in radialer Richtung nach außen bewegt (d. h. durch eine Gleitbewegung, die im Wesentlichen senkrecht zur Drehachse O erfolgt), und zwar durch die Verbindungsabschnitte 64 hindurch in die Rückhalteabschnitte 62. Die vorstehenden Widerlagerelemente 66 werden elastisch verformt, wenn die Kettenrad-Trägerabschnitte 74 der Verstärkungselemente durch diese hindurch bewegt werden, derart, dass die Kettenrad-Trägerabschnitte 74 im Wesentlichen durch eine Schnappverbindung in den Rückhalteabschnitten zurückgehalten werden. Die Widerlagerabschnitte 70 und 72 der Verstärkungselemente kommen in Kontakt mit den in axialer Richtung weisenden Seiten der Kettenräder S1 , S2 und S3 . Mit anderen Worten ist die axiale Länge der Kettenrad-Trägerabschnitte 74 jeweils im Wesentlichen identisch zur axialen Dicke der ersten, zweiten und dritten Kettenräder S1 , S2 und S3 .
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Bedingt durch die Anordnungen der ersten, zweiten und dritten Öffnungen 36, 46 und 56 des ersten, zweiten und dritten Kettenrades S1 , S2 bzw. S3 , und bedingt durch die Anordnung des Verstärkungselementes 13 werden die Verstärkungselemente 13 während des normalen Gebrauchs mit den ersten, zweiten und dritten Kettenrädern S1 , S2 und S3 zurückgehalten (d. h. sobald sie in den Rückhalteabschnitten 62 montiert sind). Somit werden die Verstärkungselemente 13, sobald sie vollständig installiert sind, normalerweise während eines normalen Gebrauches nicht gelöst. Jedoch können die Verstärkungselemente 13 entnommen und erneut installiert werden, ohne den Stift oder das erste, zweite und dritte Kettenrad S1 , S2 und S3 zu beschädigen, und zwar bedingt durch die Konfiguration der Erfindung. Somit sind die Verstärkungselemente 13 vorzugsweise mit den ersten, zweiten und dritten Kettenrädern S1 , S2 und S3 nicht-verschraubt verbunden (d. h. sind befestigt, ohne dass eine Schraubverbindung zwischen diesen besteht). Ebenso sind die Verbindungen zwischen den Verstärkungselementen 13 und den ersten, zweiten und dritten Kettenrädern S1 , S2 und S3 vorzugsweise nicht-genietete Verbindungen (d. h. es erfolgt keine plastische Verformung der Verstärkungselemente 13 während der Installation). Vielmehr erfolgt während der Installation der Verstärkungselemente 13 eine geringfügige elastische Verformung des ersten, zweiten und dritten Kettenrades S1 , S2 und S3 .
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Nachfolgend Bezug nehmend auf 13 bis 16, wird nun eine modifizierte hintere Fahrradnabe 211, die eine modifizierte hintere Fahrradkettenradbaugruppe 212 mit modifizierten ersten, zweiten und dritten Kettenrädern 2S1 , 2S2 und 2S3 aufweist, gemäß einer zweiten Ausführungsform erläutert. Die hintere Nabe 211 dieser zweiten Ausführungsform ist identisch zur hinteren Nabe 11 der ersten Ausführungsform, abgesehen von der Fahrradkettenradbaugruppe 212. Die modifizierte hintere Fahrradkettenradbaugruppe 212 dieser zweiten Ausführungsform ist identisch zur Fahrradkettenradbaugruppe 12 der ersten Ausführungsform, abgesehen davon, dass die hintere Fahrradkettenradbaugruppe 212 die modifizierten ersten, zweiten und dritten Kettenräder 2S1 , 2S2 und 2S3 beinhaltet. Die modifizierten ersten, zweiten und dritten Kettenräder 2S1 , 2S2 und 2S3 sind so gestaltet, dass sie unter Verwendung der Verstärkungselemente 13 aneinander befestigt werden können, die bei der ersten Ausführungsform erläutert und dargestellt wurden.
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In Anbetracht der Ähnlichkeit zwischen der ersten und zweiten Ausführungsform sind Teile der zweiten Ausführungsform, die identisch zu Teilen der ersten Ausführungsform sind, mit den gleichen Bezugszeichen wie diese Teile der ersten Ausführungsform versehen. Außerdem können Beschreibungen von Teilen der zweiten Ausführungsform, die identisch zu Teilen der ersten Ausführungsform sind, der Kürze halber weggelassen werden. Jedoch geht für Fachleute der Fahrradtechnik aus dieser Beschreibung klar hervor, dass die Beschreibungen und Darstellungen dieser ersten Ausführungsform auch für diese zweite Ausführungsform Gültigkeit haben, außer wie hier erläutert und/oder dargestellt. Teile dieser zweiten Ausführungsform, die funktional identisch zu Teilen der ersten Ausführungsform sind, sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen, jedoch wurde 2/200 zu diesen addiert.
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Die modifizierten ersten, zweiten und dritten Kettenräder 2S1 , 2S2 und 2S3 sind ausgelegt, um am Freilauf FW der hinteren Fahrradnabe 211 in identischer Weise zu den ersten, zweiten und dritten Kettenrädern S1 , S2 und S3 der ersten Ausführungsform montiert zu werden, um die modifizierte hintere Fahrradkettenradbaugruppe 212 gemäß dieser zweiten Ausführungsform der Erfindung zu bilden. Die ersten, zweiten und dritten Kettenräder 2S1 , 2S2 und 2S3 dieser zweiten Ausführungsform sind identisch zu den ersten, zweiten und dritten Kettenrädern S1 , S2 und S3 der ersten Ausführungsform, abgesehen davon, dass die ersten, zweiten und dritten Kettenräder 2S1 , 2S2 und 2S3 dieser zweiten Ausführungsform modifizierte erste, zweite und dritte Öffnungen 236, 246 bzw. 256 beinhalten.
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Die ersten, zweiten und dritten Öffnungen 236, 246 und 256 sind identisch zu den ersten, zweiten und dritten Öffnungen 36, 46 und 56 der ersten, zweiten und dritten Kettenräder S1 , S2 und S3 der ersten Ausführungsform, abgesehen davon, dass die ersten, zweiten und dritten Öffnungen 236, 246 und 256 relativ zu einer Radialrichtung geneigt sind. Somit beinhaltet jede von den ersten, zweiten und dritten Öffnungen 236, 246 und 256 einen (ersten) Einführabschnitt 260, einen (zweiten) Rückhalteabschnitt 262, einen (dritten) Verbindungsabschnitt 264 und ein Paar von vorstehenden Widerlagerelementen 266, die im Wesentlichen identisch zu den entsprechenden Teilen der ersten, zweiten und dritten Öffnungen 36, 46 und 56 sind, abgesehen von den Orientierungen der Einführabschnitte 260, der Rückhalteabschnitte 262, der Verbindungsabschnitte 264 und der vorstehenden Widerlagerelemente 266. Auch fluchten die ersten, zweiten und dritten Öffnungen 236, 246 und 256 in Axialrichtung gesehen zueinander, ähnlich wie bei der ersten Ausführungsform. Somit nehmen die ersten, zweiten und dritten Öffnungen 236, 246 und 256 die Verstärkungselemente 13 in einer im Wesentlichen identischen Weise zur ersten Ausführungsform auf. Insbesondere sind bei dieser Ausführungsform die Einführabschnitte 260 in Axialrichtung gesehen gegen ihre jeweiligen Rückhalteabschnitte 262 in Umfangsrichtung versetzt, derart, dass die Verbindungsabschnitte 264 relativ zur Radialrichtung geneigt/schief sind. Somit werden die Verstärkungselemente 13 während der Montage entlang dieser geneigten Orientierung gleitend verschoben, d. h. weiterhin senkrecht zur Drehachse O.
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Nachfolgend Bezug nehmend auf 17 bis 24, wird nun eine modifizierte hintere Fahrradnabe 311, die eine modifizierte hintere Fahrradkettenradbaugruppe 312 mit modifizierten ersten, zweiten und dritten Kettenrädern 3S1 , 3S2 und 3S3 aufweist, die aneinander mit modifizierten Verstärkungselementen 313 befestigt sind, gemäß einer dritten Ausführungsform erläutert. Die hintere Nabe 311 dieser dritten Ausführungsform ist identisch zur hinteren Nabe 11 der ersten Ausführungsform, abgesehen von der Fahrradkettenradbaugruppe 312. Die modifizierte hintere Fahrradkettenradbaugruppe 312 dieser dritten Ausführungsform ist identisch zur Fahrradkettenradbaugruppe 12 der ersten Ausführungsform, abgesehen davon, dass die hintere Fahrradkettenradbaugruppe 312 die modifizierten ersten, zweiten und dritten Kettenräder 3S1 , 3S2 und 3S3 beinhaltet, die aneinander mit den modifizierten Verstärkungselementen 313 befestigt sind.
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In Anbetracht der Ähnlichkeit zwischen der ersten und der dritten Ausführungsform sind Teile der dritten Ausführungsform, die identisch zu Teilen der ersten Ausführungsform sind, mit den gleichen Bezugszeichen wie diese Teile der ersten Ausführungsform versehen. Außerdem können Beschreibungen von Teilen der dritten Ausführungsform, die identisch zu Teilen der ersten Ausführungsform sind, der Kürze halber weggelassen werden. Jedoch geht für Fachleute der Fahrradtechnik aus dieser Beschreibung klar hervor, dass die Beschreibungen und Darstellungen dieser ersten Ausführungsform auch für diese dritte Ausführungsform Gültigkeit haben, außer wie hier erläutert und/oder dargestellt. Teile dieser dritten Ausführungsform, die funktional identisch zu Teilen der ersten Ausführungsform sind, sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen, jedoch wurde 3/300 zu diesen addiert.
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Die modifizierten ersten, zweiten und dritten Kettenräder 3S1 , 3S2 und 3S3 sind ausgelegt, um am Freilauf FW der hinteren Fahrradnabe 311 in identischer Weise zu den ersten, zweiten und dritten Kettenrädern S1 , S2 und S3 der ersten Ausführungsform montiert zu werden, um die modifizierte hintere Fahrradkettenradbaugruppe 312 gemäß dieser dritten Ausführungsform der Erfindung zu bilden. Die ersten, zweiten und dritten Kettenräder 3S1 , 3S2 und 3S3 dieser dritten Ausführungsform sind identisch zu den ersten, zweiten und dritten Kettenrädern S1 , S2 und S3 der ersten Ausführungsform, abgesehen davon, dass die ersten, zweiten und dritten Kettenräder 3S1 , 3S2 und 3S3 dieser dritten Ausführungsform modifizierte erste, zweite und dritte Öffnungen 336, 346 bzw. 356 beinhalten.
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Die ersten, zweiten und dritten Öffnungen 336, 346 und 356 sind identisch zu den ersten, zweiten und dritten Öffnungen 36, 46 und 56 der ersten, zweiten und dritten Kettenräder S1 , S2 und S3 der ersten Ausführungsform, abgesehen von ihren Positionen, und die ersten, zweiten und dritten Öffnungen 336, 346 und 356 beinhalten größere (erste) Einführabschnitte 360 als die Einführabschnitte 60 der ersten Ausführungsform, um die Verstärkungselemente 313 aufzunehmen, die in geneigter Weise relativ zur Drehachse O montiert sind. Somit beinhaltet jede der ersten, zweiten und dritten Öffnungen 336, 346 und 356 einen (ersten) Einführabschnitt 360, einen (zweiten) Rückhalteabschnitt 362, einen (dritten) Verbindungsabschnitt 364 und ein Paar von vorstehenden Widerlagerelementen 366, die im Wesentlichen identisch zu den entsprechenden Teilen der ersten, zweiten und dritten Öffnungen 36, 46 und 56 sind, abgesehen von ihren Positionen und der Größe eines jeden Einführabschnittes 360.
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Insbesondere fluchten die ersten, zweiten und dritten Öffnungen 336, 346 und 356 in Axialrichtung gesehen nicht miteinander, wie dies bei der ersten und zweiten Ausführungsform der Fall war. Vielmehr befinden sich die zweiten Öffnungen 336 in radialer Richtung weiter entfernt von der Drehachse O als die dritten Öffnungen 356, und die ersten Öffnungen 336 befinden sich weiter von der Drehachse O entfernt als die zweiten Öffnungen 346. Jedoch nehmen die ersten, zweiten und dritten Öffnungen 336, 346 und 356 die Verstärkungselemente 313 in sehr ähnlicher Weise wie bei der ersten Ausführungsform auf. Insbesondere sind bei dieser Ausführungsform die ersten, zweiten und dritten Öffnungen 336, 346 und 356 radial derart versetzt, dass die Verstärkungselemente 313 in einer geneigten Position relativ zur Drehachse O montiert sind, wie am besten aus 17 zu entnehmen ist. Ähnlich wie bei der ersten Ausführungsform werden die Verstärkungselemente (in einem geneigten Zustand) in/durch die Einführabschnitte 360 eingeführt, die vergrößert sind, um der Neigung der Verstärkungselemente 313 Rechnung zu tragen. Die Verstärkungselemente 313 werden dann in radialer Richtung gleitend nach außen verschoben, wobei sie während der Montage in dieser geneigten Orientierung, d. h. weiterhin senkrecht zur Drehachse O verbleiben.
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Die Verstärkungselemente 313 sind ähnlich zu den Verstärkungselementen 13 der ersten Ausführungsform. Die Verstärkungselemente 313 sind identisch. Somit wird lediglich ein einziges Verstärkungselement 313 hier detailliert erläutert und/oder dargestellt. Jedes Verstärkungselement 313 ist ein gestuftes Element, das ein Paar von Endwiderlagerabschnitten 370, ein Paar von zusätzlichen inneren Widerlagerabschnitten 372 und drei Kettenradträger-(Aufnahme)-Abschnitte 374 aufweist, die zwischen den Widerlagern 370 und 372 abwechselnd angeordnet sind, wie am besten aus 21 bis 23 zu ersehen. Die Kettenrad-Trägerabschnitte 374 sind identisch zu den Kettenrad-Trägerabschnitten 74, abgesehen davon, dass die Kettenrad-Trägerabschnitte 374 voneinander versetzt sind, um in den radial versetzten Rückhalteabschnitten 362 zurückgehalten zu werden.
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Zum Verständnis des Schutzumfangs der Erfindung wird der Begriff „konfiguriert“ hier verwendet, um ein Bauelement, einen Abschnitt oder einen Teil einer Vorrichtung zu beschreiben, die Hardware und/oder Software beinhalten, welche so aufgebaut und/oder programmiert sind, dass sie die gewünschte Funktion ausführen. Zum Verständnis des Schutzumfangs der Erfindung sollen der Begriff „aufweisen“ und davon abgeleitete Begriffe, wie hier verwendet, nicht einschränkende Begriffe sein, die das Vorhandensein von angeführten Merkmalen, Elementen, Komponenten, Gruppen, Ganzzahlen und/oder Schritten spezifizieren, jedoch das Vorhandensein von weiteren nicht angeführten Merkmalen, Elementen, Komponenten, Gruppen, Ganzzahlen und/oder Stufen nicht ausschließen. Das zuvor Gesagte gilt auch für Wörter ähnlicher Bedeutung, wie beispielsweise die Begriffe „einschließen“, „haben“ und davon abgeleitete Begriffe. Auch die Begriffe „Teil“, „Glied“, „Abschnitt“ oder „Element“ können bei Verwendung im Singular die doppelte Bedeutung eines einzigen Teils oder einer Mehrzahl von Teilen haben. Wie hier ebenso zur Beschreibung der Erfindung verwendet, beziehen sich die folgenden Richtungsangaben „vorne, hinten, oben, unten, vertikal, horizontal, unterhalb und in Querrichtung“, sowie alle anderen ähnlichen Richtungsangaben auf die Richtungen eines Fahrrades, das mit der Erfindung ausgerüstet ist. Demgemäß sind diese Begriffe, wie hier zur Beschreibung der Erfindung verwendet, als bezogen auf ein mit der Erfindung ausgerüstetes Fahrrad in normaler Fahrtposition zu interpretieren. Und schließlich bedeuten die einen Grad bezeichnenden Begriffe wie beispielsweise „im Wesentlichen“, „etwa“ und „näherungsweise“ wie hier verwendet ein sinnvolles Ausmaß an Abweichung des modifizierten Begriffes, derart, dass das Endergebnis nicht wesentlich verändert wird. Beispielsweise können diese Begriffe so verstanden werden, dass sie eine Abweichung von mindestens ± 5 % des modifizierten Begriffes beinhalten, wenn diese Abweichung der Bedeutung des Wortes, das sie modifizieren, nicht widerspricht.