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DE102007005354A1 - Paneelbefestigungsverfahren und Paneelglied für ein Kraftfahrzeug - Google Patents

Paneelbefestigungsverfahren und Paneelglied für ein Kraftfahrzeug Download PDF

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Publication number
DE102007005354A1
DE102007005354A1 DE102007005354A DE102007005354A DE102007005354A1 DE 102007005354 A1 DE102007005354 A1 DE 102007005354A1 DE 102007005354 A DE102007005354 A DE 102007005354A DE 102007005354 A DE102007005354 A DE 102007005354A DE 102007005354 A1 DE102007005354 A1 DE 102007005354A1
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DE
Germany
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panel
edge portion
edge
panels
end surface
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102007005354A
Other languages
English (en)
Inventor
Sen Tao
Keishi Okunaka
Hirotatsu Koda
Shinji Ago
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Honda Motor Co Ltd
Original Assignee
Honda Motor Co Ltd
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Filing date
Publication date
Priority claimed from JP2006025686A external-priority patent/JP4908862B2/ja
Priority claimed from JP2006083263A external-priority patent/JP4943723B2/ja
Application filed by Honda Motor Co Ltd filed Critical Honda Motor Co Ltd
Publication of DE102007005354A1 publication Critical patent/DE102007005354A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Abstract

Ein Paneelglied 10 für ein Kraftfahrzeug schließt einen Randabschnitt 18 ein, der in einem Zustand mittels Rollen bzw. Walzen befestigt ist, in welchem ein äußeres Paneel 14 und ein inneres Paneel 16 einander überlappen. Das äußere Paneel 14 und das innere Paneel 16 sind am Randabschnitt 18 des Paneelglieds 10 in einem Zustand mittels Rollen bzw. Walzen befestigt, in welchem eine vordere Endfläche 14a des äußeren Paneels 14 und eine vordere Endfläche 16a der inneren Fläche 16 vom inneren Paneel 16 bzw. dem äußeren Paneel 14 eingerollt sind.

Description

  • Diese Patentanmeldung beansprucht die ausländische Priorität aus den japanischen Patentanmeldungen Nrn. 2006-025686 (eingereicht am 2. Februar 2006) und 2006-083263 (eingereicht am 24. März 2006), deren gesamte Inhalte durch Bezugnahme hierin eingeschlossen sind.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • <Gebiet der Erfindung>
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Kraftfahrzeug-Paneelglied und bezieht sich insbesondere auf ein Kraftfahrzeug-Paneelglied, welches vorzugsweise in einem automatischen Zweiradfahrzeug oder einem automatischen Vierradfahrzeug verwendet wird.
  • Zudem bezieht sich die vorliegende Erfindung auf ein Paneelbefestigungsverfahren zum Befestigen einer Mehrzahl von Paneelen mittels Rollen bzw. Walzen und auf eine bei dem Paneelbefestigungsverfahren verwendete Paneelstruktur.
  • <Stand der Technik>
  • Im Stand der Technik wird eine Randstruktur verwendet, die ein äußeres Paneel und ein inneres Paneel in Überlappung bringt und die gefaltet wird, um einen Flansch zu biegen, der dazu ausgebildet ist, an einem Randabschnitt des äußeren Paneels aufzuragen, um das innere Paneel an einem Randabschnitt eines Kraftfahrzeug- Paneelglieds einer Motorhaube, eines Kofferraums und einer Tür oder dergleichen eines Kraftfahrzeugs einzuklemmen.
  • Die JP-A-2003-170741 beschreibt beispielsweise ein Paneelglied für eine Kraftfahrzeugtür, bei welchem ein Randabschnitt eines äußeren Paneels an einem Randabschnitt eines inneren Paneels befestigt ist, und zwar mittels Falten, um den Randabschnitt des äußeren Paneels zu biegen, um den Randabschnitt des inneren Paneels einzuklemmen.
  • 25 ist eine Vertikalschnittansicht, die einen Randabschnitt eines Kraftfahrzeug-Paneelglieds gemäß einer Auslegung des Stands der Technik in einer Plattendickenrichtung schneidet. Wie in 25 gezeigt, wird in diesem Fall eine vordere Fläche 102a eines inneren Paneels 102 zum Befestigen eingeklemmt, um einen Randabschnitt zu bilden, indem ein vorbereitend im Wesentlichen L-förmig gebogener Randflansch 100b eines äußeren Paneels 100 noch weiter biegegefaltet wird.
  • Gemäß der Auslegung von 25 ist das innere Paneel 102 zum Befestigen jedoch lediglich vom Randflansch 100b des äußeren Paneels 100 eingeklemmt, und bestehen deshalb Bedenken bezüglich eines Mangels an Befestigungsstärke, und gibt es einen Fall, in welchem der Mangel an jener Stärke unter weiterer Verwendung eines Haftmittels, Punktschweißens oder dergleichen ausgeglichen wird. Um das Problem zu vermeiden, dass die vordere Endfläche 100a des äußeren Paneels 100 rostet, da sie der äußeren Umgebung ausgesetzt ist, ist es außerdem notwendig, ein Dichtungsglied 104 einer Staubdichtungsvorrichtung oder dergleichen (siehe 25) aufzutragen. Aus diesem Grund sind ein Schritt des Auftragens eines Haftmittels, ein Schritt des Durchführens der Punktschweißung und ein Schritt des Auftragens des Dichtungsglieds 104 und dergleichen notwendig, wodurch das Problem entsteht, dass sich die Anzahl der Herstellungsschritte erhöht.
  • Um einen Randabschnitt eines Paneelglieds durch Biegen zu befestigen, was, beispielsweise bei einem Kraftfahrzeug-Paneelglied, eine dreidimensionale Gestalt mit einer Anzahl von Krümmungsradien am Randabschnitt erfordert, und um nach dem Befestigen die Entstehung einer Knitterstelle zu vermeiden, muss ferner lediglich ein Randflansch des Abschnitts des Krümmungsradius kleiner sein als ein Randflansch an dem anderen Abschnitt. An einem einen Krümmungsradius aufweisenden Abschnitt, wie beispielsweise an einem in 26 gezeigten Eckabschnitt, wird beim Biegefalten des Abschnitts in einer mittels einer Pfeilmarkierung von 27 angezeigten Richtung daher eine Kraft ausgeübt, und da mit aller Wahrscheinlichkeit eine Knitterstelle entsteht, gibt es daher kein anderes Verfahren, um damit umzugehen, als den Randabschnitt 100b des äußeren Paneels 100 am Eckabschnitt zu kürzen, und ist dieser Abschnitt hinsichtlich seines Aussehens geringwertiger.
  • Außerdem wird der Faltabschnitt zum Biegen des äußeren Paneels 100 in einer Richtung einer Pfeilmarkierung B in 25 (in einer sich vom Abschnitt R0 ausweitenden Richtung) einer Kraft unterzogen, und ist der biegegefaltete Abschnitt leicht abgerundet, so dass durch die Erhöhung eines Krümmungsradius R0 sozusagen ein Durchhängen hervorgerufen wird, und dadurch das Problem entsteht, dass sich das Aussehen noch weiter verschlechtert.
  • Ferner beschreibt die JP-A-07-124653, dass nach einem Randbildungsschritt des Biegefaltens eines Randabschnitts eines äußeren Paneels, um dadurch einen Randabschnitt eines zu befestigenden inneren Paneels einzuklemmen, ein nachträglicher Randbildungsschritt durchgeführt wird, um einen mittels des Randbildungsschritts gebildeten Randabschnitt einer Punktschweißung zu unterziehen. Der nachträgliche Randbildungsschritt wird mit der Absicht durchgeführt, eine Verbindungsstärke des Randabschnitts zu erhöhen.
  • 28 ist eine teilweise weggelassene Vertikalschnittansicht, um eine nach dem Stand der Technik befestigte Paneelstruktur zu erläutern. In diesem Fall wird, indem ein Randflanschabschnitt 300b, der eine vordere Endfläche 300a eines vorbereitend im Wesentlichen in eine L-Form gebogenen, äußeren Paneel 300 einschließt, weiter biegegefaltet wird, zuerst eine vordere Endfläche 302a eines inneren Paneels 302 zum Befestigen eingeklemmt.
  • Im Anschluss daran wird ein wie vorstehend beschrieben befestigter Randabschnitt mittels einer Punktschweißpistole 304 geschweißt (nach dem Randbildungsschritt), wobei sich dann, wenn ein von der Punktschweißpistole 304 herrührender Schlagabdruck oder eine von der Punktschweißpistole 304 herrührende thermische Spannung auf einer äußeren Fläche 300c des äußeren Paneels 300 zurückbleibt, das Aussehen eines Produkts aus diesem Grund verschlechtert. Infolgedessen wird bei dieser Gelegenheit ein zu der Gestalt der äußeren Fläche 300c passender, rückseitiger Block 306 (untere Druckplatte) mit derselben in Kontakt gebracht und wird eine Schweißung derart durchgeführt, dass eine Elektrode lediglich an einer Seite des Randflanschabschnitts 300b angelegt wird.
  • Gemäß der Auslegung des Stands der Technik wird die Schweißung indessen nur von einer oberen Seite von 28 durchgeführt, dass heißt von der Seite des Randflanschabschnitts 300b aus (indirekte Schweißung), und kann ein Verbindungsabschnitt daher nicht ausreichend gedrückt werden, wobei mit aller Wahrscheinlichkeit ferner ein Nebenschlussstrom erzeugt wird und es deshalb schwierig ist, eine ausreichende Verbindungsstärke zu erreichen.
  • Ferner kann in Abweichung nicht eine Vorrichtung des C-Pistolen-Typs verwendet werden, wie sie in einem herkömmlichen Punkschweißgerät oder dergleichen verwendet wird, und muss ferner der rückseitige Block 306 ebenso zu der Gestalt des Werkstücks passen, und entsteht daher das Problem, dass es schwierig ist, die Vorrichtung umfassend zu verwenden.
  • ABRISS DER ERFINDUNG
  • Eine oder mehrere Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sehen ein Kraftfahrzeug-Paneelglied mit einem vortrefflich aussehenden Randabschnitt vor, welches eine hohe Befestigungsstärke aufweist und in der Lage ist, eine Anzahl von Herstellungsschritten bei einem Kraftfahrzeug-Paneelglied zu verringern, welches eine dreidimensionale Gestalt mit einer Anzahl von Krümmungsradien an einem Randabschnitt erfordert.
  • Zudem sehen eine oder mehrere Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung ein Paneelbefestigungsverfahren vor, welches in der Lage ist, das allgemeine Betriebsverhalten zu begünstigen, und welches in der Lage ist, ein Paneel herzustellen, welches einen Randabschnitt einschließt, der eine ausreichende Verbindungsstärke und ein vortreffliches Aussehen aufweist, sowie eine bei dem Paneelbefestigungsverfahren verwendete Paneelstruktur.
  • Gemäß einer oder mehrerer Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung ist ein Kraftfahrzeug-Paneelglied mit einem Randabschnitt versehen, der mittels Aneinander-Befestigen einer Mehrzahl von überlappten Plattengliedern gebildet wird. Der Randabschnitt ist derart mittels Rollen befestigt, dass jeweilige vordere Endflächen der jeweiligen Plattenglieder eingerollt sind.
  • Gemäß dieser Auslegung kann der Randabschnitt selbst bei einem Kraftfahrzeug-Paneel, welches eine dreidimensionale Gestalt mit einer Anzahl von Krümmungsradien erfordert, mit einem vortrefflichen Aussehen und einer hohen Befestigungsstärke versehen sein.
  • Wenn eine Fläche des Randabschnitts, welche von einem von der vorderen Endfläche des Plattenglieds am weitesten entfernten, gebogenen Abschnitt auf einer äußersten Seite gebildet ist und einen äußeren Endabschnitt des Randabschnitts bildet, als eine außenseitige Endfläche bezeichnet ist und eine Fläche desselben, die auf einer der außenseitigen Endfläche des Plattenglieds gegenüberliegenden Seite auf der äußersten Seite mittels Dazwischen-Anordnen der vorderen Endfläche gebildet ist, als eine innenseitige Endfläche bezeichnet ist und wenn ein Krümmungsradius der innenseitigen Endfläche mit r bezeichnet ist, ist eine gesamte Plattendicke der jeweiligen Plattenglieder ferner mit T bezeichnet, ist eine Plattendicke des Plattenglieds auf der äußersten Seite mit t1 bezeichnet und ist eine Höhe der außenseitigen Endfläche mit h bezeichnet, wobei die nachstehende Gleichung erfüllt ist: t1 < r ≤ (h – T)/2 wobei die vordere Endfläche des Plattenglieds auf einer inneren Seite mittels des Plattenglieds auf einer äußeren Seite fest eingeklemmt werden kann. Daher kann die Befestigungsstärke erhöht werden und kann verhindert werden, dass der Randabschnitt beim Befestigen beschädigt wird. Ferner schließt der gebogene Abschnitt einen gebogenen Abschnitt, der biegegefaltet ist, oder einen gebogenen Abschnitt, der gebogen ist, oder dergleichen ein.
  • Ferner wird die Stärke der Befestigung des Randabschnitts dann, wenn die jeweiligen Plattenglieder miteinander in Kontakt gebracht werden, ohne dass in einer Richtung, in welcher die jeweiligen Plattenglieder am Randabschnitt in Überlappung gebracht sind, ein Spalt entsteht, noch mehr verstärkt und wird das Aussehen weiter begünstigt.
  • Ferner kann dann, wenn in einem in einer Plattendickenrichtung des Plattenglieds geschnittenen Abschnitt des Randabschnitts eine Gesamtfläche jeweiliger Spaltabschnitte, die mit den jeweiligen vorderen Endflächen der jeweiligen eingerollten Plattengliedern in Kontakt gebracht sind, mit A bezeichnet ist, Plattendicken der jeweiligen Plattenglieder außerdem jeweils mit t1, t2,....., tn bezeichnet sind, und ein Kreiswert mit π bezeichnet ist, wodurch A ≥ Σ{(ti/2)2/2}π (i = 1, 2,......, n)erfüllt wird, wobei für Abschnitte, die mit den jeweiligen vorderen Endflächen der Plattenglieder der inneren Seite und der Plattenglieder der äußeren Seite in Kontakt gebracht werden, ausreichende Spalte sichergestellt werden können, das Befestigen mittels Rollen daher selbst dann fest durchgeführt werden, wenn mehr oder weniger Änderungen der Plattendicken oder dergleichen der jeweiligen Plattenglieder vorhanden sind.
  • Ferner kann in einem Fall, bei welchem dann, wenn eine Fläche des Randabschnitts, die von einem von der vorderen Endfläche des Plattenglieds am weitesten entfernten, gebogenen Abschnitt auf einer äußersten Seite gebildet ist und den äußeren Endabschnitt des Randabschnitts bildet, als eine außenseitige Endfläche bezeichnet ist, ein Biegewinkel der außenseitigen Endfläche vom Plattenglied kleiner oder gleich 90° ist, das Durchhängen am gebogenen Abschnitt eingeschränkt werden und wird das Aussehen daher noch mehr begünstigt. Ferner schließt der gebogene Abschnitt einen gebogenen Abschnitt, der biegegefaltet ist, einen gebogenen Abschnitt, der gebogen ist, oder dergleichen ein.
  • Selbst bei einem Kraftfahrzeug-Paneelglied, welches eine dreidimensionale Gestalt mit einer Anzahl von Krümmungsradien am Randabschnitt erfordert, kann erfindungsgemäß ein vortrefflich aussehender Randabschnitt vorgesehen werden. Erfindungsgemäß kann ferner eine Stärke der Befestigung des Randabschnitts des Kraftfahrzeug-Paneelglieds erhöht werden und kann die Anzahl der Herstellungsschritte verringert werden.
  • Gemäß einer oder mehrerer Ausführungsformen der Erfindung sieht ein Paneelbefestigungsverfahren, um Randabschnitte einer Mehrzahl von Paneelen aneinander zu befestigen, überdies einen Anordnungsschritt des Überlappens der jeweiligen Paneele vor, um diese relativ zueinander anzuordnen, einen Verbindungsschritt, um die jeweiligen, mittels des Anordnungsschritts angeordneten Paneele zu verbinden, und einen Formungsschritt, um Endabschnitte der jeweiligen, mittels des Verbindungsschritts verbundenen Paneele mittels Rollen aneinander zu befestigen und um einen Randabschnitt zu formen, in welchem vordere Endflächen der jeweiligen Paneele eingerollt sind. Im Formungsschritt werden die Paneele derart geformt, dass ein an den Paneelen mittels des Verbindungsschritts gebildeter Verbindungsabschnitt im Randabschnitt eingerollt ist.
  • Durch das Einrollen des Verbindungsabschnitts am Randabschnitt kann der Verbindungsabschnitt verfahrensgemäß dazu ausgebildet sein, an einer bezüglich seines Aussehens unauffälligen Stelle angeordnet zu werden, wodurch das Aussehen des Paneels nach dem Befestigen weiter begünstigt und ferner eine ausreichende Befestigungsstärke erreicht werden kann. Ferner werden die Paneele nach dem Verbinden der Paneele mittels Rollen befestigt und können die Paneele daher leicht und ordnungsgemäß befestigt werden, indem durch das Befestigen mittels Rollen der Paneele verhindert wird, dass sich die Paneele bezüglich ihrer Position verschieben.
  • Ferner kann dann, wenn die jeweiligen Paneele im Verbindungsschritt an einer Position P verbunden werden, welche von den jeweiligen vorderen Endflächen der jeweiligen Paneele um vorbestimmte Abstände entfernt ist, beim Beenden der Paneelformung ein Verschieben aufseiten der vorderen Endflächen der jeweiligen Paneele bezüglich des Verbindungsabschnitts zugelassen werden, und daher kann die Entstehung einer Knitterstelle nach dem Befestigen mittels Rollen der Paneele begrenzt werden und können die jeweiligen Paneele leicht gebildet werden.
  • Wenn eine einen äußeren Endabschnitt des Randabschnitts bildende Fläche als eine außenseitige Endfläche bezeichnet ist, werden die Paneele im Formungsschritt ferner derart mittels Rollen befestigt, dass der Verbindungsabschnitt auf einer inneren Seite einer außenseitigen Endfläche angeordnet ist, wobei der Verbindungsabschnitt nach dem Befestigen am Paneel nicht auffällt, was hinsichtlich des Aussehens besonders bevorzugt ist.
  • Eine Paneelstruktur der Erfindung ist durch eine Paneelstruktur gekennzeichnet, die einen Randabschnitt einschließt, in welchem eine Mehrzahl von überlappten Paneelen befestigt ist, wobei die jeweiligen Paneele einen Verbindungsabschnitt einschließen, um sich an einer vorbestimmten Stelle miteinander zu verbinden, und mittels Rollen befestigt ist, um jeweilige vordere Endflächen der jeweiligen Paneele einzurollen, und derart gebildet ist, dass der Verbindungsabschnitt auf einer inneren Seite des Randabschnitts anordnet ist.
  • Auslegungsgemäß kann eine ausreichende Verbindungsstärke erreicht werden, wobei der Verbindungsabschnitt ein unauffälliges Aussehen erhält und das Aussehen des Paneels begünstigt wird.
  • Wenn eine einen äußeren Endabschnitt des Randabschnitts bildende Fläche als eine außenseitige Endfläche bezeichnet ist, ist der Verbindungsabschnitt ferner an einer Position auf einer inneren Seite einer außenseitigen Endfläche angeordnet, wobei der Verbindungsabschnitt unauffällig ist, was hinsichtlich des Aussehens besonders bevorzugt ist.
  • Nachdem die Mehrzahl von Paneelen derart angeordnet worden ist, dass diese einander überlappen, werden die Paneele erfindungsgemäß derart miteinander verbunden und mittels Rollen befestigt, dass der Verbindungsabschnitt nach dem Befestigen im Randabschnitt eingeschlossen ist. Gemäß dem erfindungsgemäß befestigten Paneel kann der Verbindungsabschnitt daher an die für das Aussehen unauffällige Position bewegt werden, kann das Aussehen begünstigt werden und kann ferner eine ausreichende Befestigungsstärke erreicht werden. Ferner werden die Paneele vorab miteinander verbunden und anschließend mittels Rollen befestigt, und können die Paneele daher leicht und ordnungsgemäß befestigt werden, wobei durch das Befestigen mittels Rollen der Paneele wirksam verhindert wird, dass sich die Paneele bezüglich ihrer Position verschieben.
  • Weitere Gesichtspunkte und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung und den beigefügten Ansprüchen ersichtlich.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHUNGEN
  • 1 ist eine Perspektivteilansicht einer Kraftfahrzeug-Hintertür, die ein Beispiel für den Einsatz eines Kraftfahrzeug-Paneelglieds gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der Erfindung darstellt.
  • 2 ist eine Frontansicht der Kraftfahrzeug-Hintertür aus einer mittels der Pfeilmarkierung A von 1 angegebenen Richtung gesehen.
  • 3A ist eine Vertikalschnittansicht, die einen Zustand des Einander-Überlappens eines äußeren Paneels und eines inneren Paneels zeigt, bevor ein Randabschnitt des Kraftfahrzeug-Paneelglieds befestigt wird.
  • 3B ist eine Vertikalschnittansicht, die einen Zustand des Bördelns des äußeren Paneels und des inneren Paneels zeigt, die einander überlappen.
  • 3C ist eine Vertikalschnittansicht, die einen Zustand des Säumens eines Randabschnitts zeigt, der dem vorstehend beschriebenen Bördeln unterzogen worden ist.
  • 4 ist eine erläuternde Ansicht, die ein Beispiel eines Verfahrens des Bördelns des Randabschnitts des Kraftfahrzeug-Paneelglieds zeigt.
  • 5 ist eine erläuternde Ansicht, die ein Beispiel eines Verfahrens des Säumens des Randabschnitts des Kraftfahrzeug-Paneelglieds zeigt.
  • 6 ist eine Vertikalschnittansicht des Randabschnitts des Kraftfahrzeug-Paneelglieds nach dem Bördeln desselben.
  • 7 ist eine Vertikalschnittansicht des Randabschnitts des Kraftfahrzeug-Paneelglieds nach dem Säumen desselben.
  • 8 ist eine Draufsicht, die einen Eckabschnitt des Kraftfahrzeug-Paneelglieds einschließt.
  • 9 ist eine Perspektivansicht, die den Randabschnitt am Eckabschnitt vergrößert darstellt.
  • 10A ist eine Vertikalschnittansicht, die einen Zustand des Einander-Überlappens eines äußeren Paneels und eines inneren Paneels vor dem Befestigen eines Randabschnitts zeigt, wenn eine Plattendicke des äußeren Paneels dicker ist als diejenige des inneren Paneels.
  • 10B ist eine Vertikalschnittansicht, die einen Zustand des Bördelns des äußeren Paneels mittels des dieses überlappenden inneren Paneels zeigt.
  • 10C ist eine Vertikalschnittansicht, die einen Zustand des Säumens des gebördelten Randabschnitts zeigt.
  • 11A ist eine Vertikalschnittansicht, die einen Zustand des Einander-Überlappens eines äußeren Paneels und eines inneren Paneels vor dem Befestigen eines Randabschnitts zeigt, wenn eine Plattendicke des äußeren Paneels dünner ist als diejenige des inneren Paneels.
  • 11B ist eine Vertikalschnittansicht, die einen Zustand des Bördelns des äußeren Paneels mittels des dieses überlappenden inneren Paneels zeigt.
  • 11C ist eine Vertikalschnittansicht, die einen Zustand des Säumens des gebördelten Randabschnitts zeigt.
  • 12 ist eine von der Vorderseite eines Fahrzeugkörpers betrachtete Perspektivansicht, die einen Abschnitt für den Einsatz des Kraftfahrzeug-Paneelglieds am Kraftfahrzeug zeigt.
  • 13 ist eine von der Rückseite eines Fahrzeugkörpers betrachtete Perspektivansicht, die einen Abschnitt für den Einsatz des Kraftfahrzeug-Paneelglieds am Kraftfahrzeug zeigt.
  • 14 ist eine Perspektivteilansicht einer Kraftfahrzeug-Hintertür, die ein Beispiel für den Einsatz eines Paneels darstellt, welches eine Paneelstruktur gemäß einer Ausführungsform der Erfindung aufweist.
  • 15 ist eine Frontansicht der Kraftfahrzeug-Hintertür aus einer mittels der Pfeilmarkierung A von 14 angegebenen Richtung gesehen.
  • 16A ist eine teilweise weggelassene Vertikalschnittansicht, die einen Zustand des Überlappens zeigt, um ein äußeres Paneel und ein inneres Paneel zum Befestigen des Paneels anzuordnen.
  • 16B ist eine teilweise weggelassene Vertikalschnittansicht, die einen Zustand des Verbindens des angeordneten, äußeren Paneels mit dem angeordneten, inneren Paneel zeigt.
  • 16C ist eine teilweise weggelassene Vertikalschnittansicht, die einen Zustand des Bördelns des äußeren Paneels und des inneren Paneels nach dem vorstehend beschriebenen Verbinden derselben zeigt.
  • 16D ist eine teilweise weggelassene Vertikalschnittansicht, die einen Zustand des Säumens des, wie vorstehend beschrieben, gebördelten Randabschnitts zeigt.
  • 17 ist eine erläuternde Ansicht, die ein Beispiel eines Verfahrens des Verbindens des äußeren Paneels mit dem inneren Paneel zeigt.
  • 18 ist eine erläuternde Ansicht, die ein Beispiel eines Verfahrens des Bördelns des Randabschnitts des Paneels zeigt.
  • 19 ist eine erläuternde Ansicht, die ein Beispiel eines Verfahrens des Säumens des Randabschnitts des Paneels zeigt.
  • 20 ist eine erläuternde Ansicht, die ein Beispiel für den Einsatz einer Bördelform an einem Paneel zeigt, welches eine beträchtlich nach oben aufragende Gestalt aufweist.
  • 21 ist eine erläuternde Ansicht, die ein Beispiel für den Einsatz der Bördelung an einem Paneel zeigt, welches eine Gestalt aufweist, die das Befestigen mittels eines Druckpolsters schwierig macht.
  • 22 ist eine teilweise weggelassene Vertikalschnittansicht des Randabschnitts des Paneels nach dem Bördeln desselben.
  • 23 ist teilweise weggelassene Vertikalschnittansicht des Randabschnitts des Paneels nach dem Säumen desselben.
  • 24 ist eine schematische Perspektivansicht, die ein Beispiel des Verbindungsabschnitts im Verbindungsschritt zeigt.
  • 25 ist eine Vertikalschnittansicht eines Randabschnitts für ein Kraftfahrzeug-Paneelglied gemäß eines Verfahrens des Stands der Technik.
  • 26 ist eine Draufsicht, die einen Eckabschnitt des Kraftfahrzeug-Paneelglieds gemäß dem Verfahren des Stands der Technik einschließt.
  • 27 ist eine Perspektivansicht, die den Randabschnitt am Eckabschnitt des Kraftfahrzeug-Paneelglieds gemäß dem Verfahren des Stands der Technik vergrößert darstellt.
  • 28 ist eine teilweise weggelassene Vertikalschnittansicht, die eine gemäß dem Verfahren des Stands der Technik befestigte Paneelstruktur erläutert.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG VON BEISPIELHAFTEN
  • AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen werden beispielhafte Ausführungsformen der Erfindung beschrieben.
  • <Erste beispielhafte Ausführungsform>
  • 1 ist eine Perspektivteilansicht einer Kraftfahrzeug-Hintertür 12, die ein Beispiel für den Einsatz eines Kraftfahrzeug-Paneelglieds 10 gemäß einer ersten beispielhaften Ausführungsform der Erfindung darstellt. 2 ist eine Frontansicht der Kraftfahrzeug-Hintertür 12 aus einer mittels der Pfeilmarkierung A von 1 angegebenen Richtung gesehen (einer Betrachtungsrichtung der Kraftfahrzeug-Hintertür 12 von einer Fahrzeuginnenseite aus).
  • Die Kraftfahrzeug-Hintertür 12 ist von dem Paneelglied 10 und einem an einem oberen Abschnitt des Paneelglieds 10 befestigten Fensterrahmen 20 gebildet. Das Pa neelglied 10 wird mittels Befestigen eines äußeren Paneels 14 und eines inneren Paneels 16 gebildet, die dadurch Plattenglieder bilden, dass sie mittels Rollen an einem Randabschnitt 18 befestigt werden. Das äußere Paneel 14 und das innere Paneel 16 werden beispielsweise aus Metallblech-Materialien (die aus Metall hergestellt sind) gebildet, die in vorbestimmte Gestalten gestanzt sind.
  • Der Randabschnitt 18, der, wie vorstehend beschrieben, durch Roll- bzw. Walzbefestigen gebildet wird, ist beispielsweise ein Abschnitt, der in 2 mittels eines streifenähnlichen, netzartigen Abschnitts H angedeutet ist und sich dreidimensional über den gesamten Umfang der Kraftfahrzeug-Hintertür 12 erstreckt. Wie in 3C gezeigt, wird der Randabschnitt 18 ferner dadurch ausgebildet, dass eine vordere Endfläche 14a des äußeren Paneels 14 und eine vordere Endfläche 16a des inneren Paneels 16 durch Roll- bzw. Walzbefestigen eingerollt werden.
  • Mit Bezug auf 3A bis 5 erfolgt als Nächstes eine Erläuterung eines Beispiels eines Verfahrens des Formens des mittels Rollen bzw. Walzen befestigten Randabschnitts 18, wie es vorstehend beschrieben worden ist.
  • 3A ist eine Vertikalschnittansicht, die einen Zustand des Einander-Überlappens des äußeren Paneels 14 und des inneren Paneels 16 zeigt, bevor der Randabschnitt des Paneelglieds 10 gemäß der erläuternden Ausführungsform befestigt wird. 3B ist eine Vertikalschnittansicht, die einen Zustand des Bildens eines Randabschnitts 19 zeigt, indem ein Abschnitt L mittels Rollen befestigt wird (mittels Bördeln), welcher seinerseits dadurch gebildet wird, dass das vom inneren Paneel 16 überlappte, äußere Paneel 14 im Wesentlichen in eine Kreisform übergeführt wird. 3C ist eine Vertikalschnittansicht, die einen Zustand des Bildens des Randabschnitts 18 zeigt, indem der gebördelte Randabschnitt 19 geformt (gesäumt) wird, wobei der Randabschnitt 19 flachverformt (gedrückt) wird.
  • Wie in 3A gezeigt, werden zuerst das äußere Paneel 14 und das innere Paneel 16 in Überlappung gebracht. Zu diesem Zweck wird das äußere Paneel 14 derart angeordnet, dass es gegenüber dem inneren Paneel 16 um den Abschnitt L verschoben ist. In diesem Fall werden vordere Endabschnitte, welche die vordere End fläche 14a des äußeren Paneels 14 bzw. die vordere Endfläche 16a des inneren Paneels 16 aufweisen, zuvor ferner leicht gebogen, um einen Flanschabschnitt 14b bzw. einen Flanschabschnitt 16b zu bilden (vorbereitendes Biegen).
  • Wie in 3B gezeigt, wird der Abschnitt L des äußeren Paneels 14 als Nächstes im Wesentlichen kreisförmig gebördelt, um zur Bildung des Randabschnitts 19 mittels Rollen befestigt zu werden.
  • Als Verfahren zum Bördeln werden, wie beispielsweise in 4 gezeigt, das äußere Paneel 14 und das innere Paneel 16, die einander überlappen, in diesem Fall auf einer Montagefläche 24 einer Montagebasis 22 montiert und zur Befestigung mittels eines Druckpolsters 25 gedrückt. Danach wird ein einen Bördelabschnitt 26 aufweisender Bördelstempel 28 derart bewegt, dass die Paneele durch ihn mittels Rollen befestigt werden, indem der den Bördelabschnitt 26 aufweisende Bördelstempel 28 über die Montagefläche 24 geschoben wird. Wenn der Abschnitt L des äußeren Paneels 14 im Wesentlichen kreisförmig ausgebildet ist, kann der vortrefflich aussehende Randabschnitt 19 auf diese Weise leicht vorgesehen werden.
  • Wie in 3C gezeigt, wird als Nächstes der Randabschnitt 18 dadurch gebildet, dass der Randabschnitt 19 einem Säumungsverfahren unterzogen wird, in welchem der Randabschnitt 19 gedrückt und flachverformt wird.
  • Bei dem in 5 gezeigten Säumungsverfahren, wird beispielsweise nach dem Bördeln über der Montagefläche 24 in einem Zustand, in welchem das äußere Paneel 14 und das innere Paneel 16 mittels des Druckpolsters 25 befestigt sind, der Bördelstempel 28 gelöst, und der Randabschnitt 19 gesäumt, indem der Randabschnitt 19 mittels eines Säumungsabschnitts 32 eines Säumungsstempels 30 flachverformt wird. In dem Verfahren, welches den Randabschnitt 19 in den Randabschnitt 18 flachverformt, wird im äußeren Paneel 14 und im inneren Paneel 16 zu diesem Zweck ein plastisches Fließen erzeugt. Durch das plastische Fließen kann der Abschnitt des Krümmungsradius R des Randabschnitts 18 ferner dadurch genügend verringert werden, dass in einer mittels einer Pfeilmarkierung A von 7 angezeigten Richtung (eine auf den Abschnitt R zu weisende Richtung) eine Kraft ausgeübt wird, wobei die Entstehung eines Durchhängens verhindert wird und der weiterhin vortrefflich aussehende Randabschnitt 18 daher leicht vorgesehen werden kann.
  • An einem in 8 gezeigten Eckabschnitt wird gemäß dem Paneelglied 10 in einer mittels einer Pfeilmarkierung in 9 angezeigten Richtung ferner eine Kraft zum Biegen ausgeübt, wobei dieses mittels des vorstehend beschriebenen Gesäumt-Werdens befestigt wird. Dadurch wird ein Material an einem Abschnitt verlängert, an welchem in der Auslegung des Stands der Technik (siehe 26 und 27) (Sin-Seite) durch das Zusammenziehen des Materials eine Knitterstelle entsteht, und kann deshalb der Eckabschnitt selbst an einem Eckabschnitt mit einem kleineren Krümmungsradius gebildet werden, wobei die Entstehung einer Knitterstelle verhindert wird, ohne dass die Länge des Flanschs beim vorbereitenden Biegen verkürzt wird.
  • Gemäß dem Paneelglied 10 der beispielhaften Ausführungsform kann gemäß einem Abschnitt für den Einsatz des Paneelglieds 10, beispielsweise gemäß einer notwendigen Befestigungsstärke oder einem geforderten Aussehen oder dergleichen einer Tür, einer Motorhaube oder dergleichen, ferner der lediglich dem Bördeln unterzogene Randabschnitt 19 verwendet werden und ist das Säumen des Randabschnitts 19 nicht zwingend notwendig. Das heißt, dass das Paneelglied 10 bevorzugterweise derart verwendet wird, dass das Paneelglied 10, welches an einem Abschnitt verwendet wird, der eine vergleichsweise niedrige Befestigungsstärke erfordert, lediglich dem Bördeln unterzogen wird, und dass das Paneelglied 10, welches an einem Abschnitt verwendet wird, der eine höhere Befestigungsstärke erfordert, auch dem Säumen unterzogen wird, wobei die betreffenden Einzelheiten nachfolgend beschrieben werden.
  • Hauptsächlich mit Bezug auf 6 und 7 erfolgt als Nächstes eine Erläuterung eines Betriebs und einer Wirkungsweise des im Wesentlichen wie vorstehend beschrieben gebildeten Paneelglieds 10. 6 ist eine Vertikalschnittansicht des Randabschnitts 19 des Paneelglieds 10 nach dem Bördeln desselben, 7 ist eine Vertikalschnittansicht des Randabschnitts 18 des Paneelglieds 10 nach dem Säumen desselben.
  • Gemäß dem Paneelglied 10 der beispielhaften Ausführungsform werden Flächen des Randabschnitts 19 nach dem Bördeln und des Randabschnitts 18 nach dem Säumen mittels von der vorderen Endfläche 14a des äußeren Paneels 14 am wietesten entfernten, gebogenen Abschnitten, die auf einer äußersten Seite ein Plattenglied bilden und äußere Endabschnitt des Randabschnitts 19 und des Randabschnitts 18 bilden, als außenseitige Endfläche Sout bezeichnet, und werden Flächen derselben, die auf einer der außenseitigen Endfläche Sout gegenüberliegenden Seite mittels Dazwischen-Anordnen der vorderen Endfläche 14a gebildet sind, als innenseitige Endfläche Sin bezeichnet, wie es in 6 und 7 gezeigt ist.
  • In diesem Fall ist es ferner bevorzugt, dass eine Beziehung zwischen einem Krümmungsradius R der innenseitigen Endfläche Sin, einer Plattendicke t1 des äußeren Paneels 14, einer gesamten Plattendicke T des äußeren Paneels 14 und des inneren Paneels 16 und einer Höhe h des Randabschnitts 19 (eine Höhe der außenseitigen Endfläche Sout) folgende Gleichung (1) erfüllt: t1 < r ≤ (h – T)/2 (1)
  • Das heißt, dass die vordere Endfläche 16a des inneren Paneels 16 durch das Erfüllen von t1 < r vom äußeren Paneel 14 fest eingeklemmt wird und dass eine Befestigungsstärke daher erhöht werden kann. Wenn das Bördeln durchgeführt wird, kann durch das Erfüllen von r ≤ (h – T)/2 ferner das Befestigen mittels Rollen bzw. Walzen durchgeführt werden, wobei verhindert wird, dass das äußere Paneel 14 mit der vorderen Endfläche 16a des inneren Paneels 16 in Kontakt gebracht wird, und wird eine Beschädigung des Randabschnitts 19 verhindert.
  • Wenn, wie in 7 gezeigt, die Plattendicke des äußeren Paneels 14 mit t1 bezeichnet ist, eine Plattendicke des inneren Paneels 16 mit t2 bezeichnet ist und ein Kreiswert mit π bezeichnet ist, ist es andererseits bevorzugt, dass eine Gesamtfläche A1 eines mit der vorderen Endfläche 14a des äußeren Paneels 14 in Kontakt ge brachten Spalts 34 und eines mit der vorderen Endfläche 16a des inneren Paneels 16 in Kontakt gebrachten Spalts 36 folgende Gleichung (2) erfüllt: A1 ≥ {(t1/2)2/2} + {(t2/2)2/2}·π (2)
  • Das heißt, wenn die Gesamtfläche A1 des Spalts 34 und des Spalts 36 größer oder gleich einer Gesamtfläche einer Fläche eines Halbkreises ist, dessen Durchmesser von der vorderen Endfläche 14a gebildet wird, und einer Fläche eines Halbkreises, dessen Durchmesser von der vorderen Endfläche 16a gebildet wird, können an Abschnitten, die mit der vorderen Endfläche 14a des äußeren Paneels 14 und mit der vorderen Endfläche 16a des inneren Paneels 16 in Kontakt stehen, ausreichende Spalte sichergestellt werden und kann das Befestigen mittels Rollen daher selbst dann fest durchgeführt werden, wenn mehr oder weniger Änderungen der Plattendicken oder dergleichen des äußeren Paneels 14 und des inneren Paneels 16 vorhanden sind.
  • Ferner ist die vorstehende Gleichung (2) nicht auf einen Fall beschränkt, in welchem mittels Rollen bzw. Walzen befestigte Plattenglieder, wie vorstehend beschrieben, lediglich von zwei Lagen des äußeren Paneels 14 und des inneren Paneels 16 gebildet sind, sondern sie ist auch im Fall von drei oder mehr Lagen anwendbar. Wenn eine Gesamtfläche jeweiliger Spalte, die mit jeweiligen vorderen Endflächen jeweiliger Plattenglieder in Kontakt stehen, mit A bezeichnet ist und jeweilige Plattendicken derjeweiligen Plattenglieder mit (t1, t2,....., tn) bezeichnet sind, kann die Beziehung in diesem Fall mittels folgender Gleichung (3) dargestellt werden: A ≥ Σ{(ti/2)2/2}·n (i = 1, 2,......, n) (3)
  • Das heißt, dass es bevorzugt ist, dass eine Gesamtfläche A der jeweiligen Spaltabschnitte, die mit den jeweiligen vorderen Endflächen der jeweiligen Plattenglieder in Kontakt stehen, größer oder gleich einer Gesamtfläche der jeweiligen Halbkreise ist, deren Durchmesser von den jeweiligen vorderen Endflächen der jeweiligen Plattenglieder gebildet wird.
  • Wenn, wie in 7 gezeigt, ein Biegewinkel θ der außenseitigen Endfläche Sout des Randabschnitts 18, nachdem dieser vom äußeren Paneel 14 umsäumt worden ist, kleiner oder gleich 90° ist, kann ein Abschnitt des Krümmungsradius R ferner genügend verringert werden, wird die Entstehung eines Durchhängens verhindert und wird das Aussehen des Randabschnitts 18 weiter begünstigt.
  • Wenn, wie in 7 gezeigt, ein äußeres Paneel 14 mit dem inneren Paneel 16 in Kontakt gebracht wird, um derart dem Säumen unterzogen zu werden, dass am Randabschnitt 18 in einer Richtung des Einander-Überlappens des äußeren Paneels 14 und des inneren Paneels 16 (in einer Richtung einer punktierten Linie B in 7) kein Spalt erzeugt wird, wird am Randabschnitt 18 ferner das vorstehend beschriebene, plastische Fließen erzeugt, und wird daher am Randabschnitt 18 eine Befestigungsstärke weiter erhöht, das Aussehen weiter begünstigt und ist die Auslegung daher bevorzugt.
  • Wie vorstehend beschrieben, wird gemäß dem Paneelglied 10 der beispielhaften Ausführungsform der Randabschnitt 18 gebildet, der einen gleichmäßigen Flansch aufweist, und zwar selbst in einem Fall eines dreidimensionalen Randabschnitts, der, wie bei der Kraftfahrzeug-Hintertür 12, eine Anzahl von Krümmungsradien aufweist, und wird das Aussehen daher begünstigt.
  • Ferner können Schritte des Verhinderns von Rost bzw. des Auftragens eines Dichtungsglieds an den vorderen Endflächen 14a, 16a durch die Durchführung des Befestigens mittels Rollen weggelassen werden, bei welchem die vordere Endfläche 14a des äußeren Paneels 14 und die vordere Endfläche 16a des inneren Paneels 16 eingerollt werden, und können eine Kostenverringerung und eine Verringerung der Anzahl der Herstellungsschritte erreicht werden.
  • Dadurch, dass das Säumen nach dem Bördeln durchgeführt wird, kann der Krümmungsradius R kleiner gemacht werden (siehe 7) als der Krümmungsradius R0 (siehe 25) der Randstruktur des Stands der Technik und kann daher sozusagen ein Durchhängen eingeschränkt werden und wird das Aussehen weiter begünstigt.
  • Ferner wird die Stärke der Befestigung des Randabschnitts 18 im Vergleich zur Randstruktur des Stands der Technik erhöht, und kann deshalb das Paneelglied 10 vorgesehen werden, welches den solideren Randabschnitt 18 aufweist.
  • Durch die vorstehend beschriebene Auslegung kann das Befestigen mittels Rollen gemäß dem Paneelglied 10 der beispielhaften Ausführungsform indessen mittels Bördeln und Säumen durchgeführt werden, ohne dass ein Unterschied zwischen den Plattendicken des äußeren Paneels 14 und des inneren Paneels 16 darauf einen Einfluss ausübt.
  • Selbst wenn, wie in 10A gezeigt, beispielsweise die Plattendicke t1 des äußeren Paneels 14 dicker ist als die Plattendicke t2 des inneren Paneels 16, das heißt, selbst wenn t1 > t2 ist, können die Randabschnitte 18, 19, die dadurch mittels Rollen befestigt werden, dass sie dem Bördeln und dem Säumen unterzogen werden, vorgesehen werden, wie in 10B und 10C gezeigt.
  • Selbst wenn, wie in 11A gezeigt, ferner die Plattendicke t1 des äußeren Paneels 14 dünner ist als die Plattendicke t2 des inneren Paneels 16, das heißt, selbst wenn t1 < t2 ist, können die Randabschnitte 18, 19, die dadurch mittels Rollen befestigt werden, dass sie dem Bördeln und dem Säumen unterzogen werden, vorgesehen werden, wie in 11B und 11C gezeigt.
  • Ferner ist die Erfindung nicht auf die vorstehend beschriebene, beispielhafte Ausführungsform beschränkt, sondern können an der beschriebenen, beispielhaften Ausführungsform verschiedene Abwandlungen und Veränderung vorgenommen werden, ohne dabei vom Geist und Umfang der Erfindung abzuweichen.
  • Obwohl gemäß der beispielhaften Ausführungsform für das Paneelglied 10 beispielsweise zwei Lagen von Plattengliedern, und zwar das äußere Paneel 14 und das innere Paneel 16, verwendet werden, ist die Erfindung nicht darauf beschränkt, sondern kann das erfindungsgemäße Paneel selbstverständlich selbst dann verwirklicht werden, wenn die Plattenglieder aus drei oder mehreren dieser Lagen gebildet ist.
  • Obwohl eine Erläuterung des Paneelglieds 10 der Ausführungsform durch die beispielhafte Erläuterung der Kraftfahrzeug-Hintertür 12 gegeben worden ist, ist die Erfindung ferner nicht darauf beschränkt, sondern ist das Paneelglied 10 selbstverständlich auch bei einem anderen Abschnitt anwendbar. Wie in 12 und 13 gezeigt, können als Abschnitte für den Einsatz des Paneelglieds 10 beispielsweise eine Kraftfahrzeug-Vordertür 38, eine Motorhaube 40, ein Kofferraum 42 und dergleichen aufgelistet werden.
  • Gemäß dem Paneelglied 10 der beispielhaften Ausführungsform kann, je nach Gebrauch desselben, wie vorstehend beschrieben ferner zwischen dem Fall des Bildens des lediglich dem Bördeln unterzogenen Randabschnitts 19 und dem Fall des Bildens des dem Säumen unterzogenen Randabschnitts 18 ausgewählt werden. Zur Erklärung anhand der Beispiele der Motorhaube 40 und des Kofferraums 42 können deshalb ein der Frontscheibe 44 gegenüberliegender Randabschnitt 40a der Motorhaube 40 und ein der Rückscheibe 46 gegenüberliegender Randabschnitt 42a des Kofferraums 42 beispielsweise lediglich dem Bördeln unterzogen werden. Andererseits können ein vom Randabschnitt 40a der Motorhaube 40 verschiedener Randabschnitt 40b und ein vom Randabschnitt 42a des Kofferraums 42 verschiedener Randabschnitt 42b auch dem Säumen unterzogen werden.
  • <Zweite beispielhafte Ausführungsform>
  • 14 ist eine Perspektivteilansicht einer Kraftfahrzeug-Hintertür 212, die ein Beispiel für den Einsatz eines Paneels 210 darstellt, welches eine Paneelstruktur gemäß einer zweiten beispielhaften Ausführungsform der Erfindung aufweist. 15 ist eine Frontansicht der Kraftfahrzeug-Hintertür 212 aus einer mittels der Pfeilmarkierung A von 14 angegebenen Richtung gesehen (einer Betrachtungsrichtung der Kraftfahrzeug-Hintertür 212 von einer Fahrzeuginnenseite aus).
  • Die Kraftfahrzeug-Hintertür 212 wird von dem Paneel 210, welches durch das Befestigen mittels Rollen bzw. Walzen eines äußeren Paneels 214 (erstes Paneel) und eines inneren Paneels 216 (zweites Paneel), aus einem Randabschnitt 218 und aus einem an einem oberen Abschnitt des Paneels 210 befestigten Fensterrahmen 220 gebildet. Das äußere Paneel 214 und das innere Paneel 216 sind beispielsweise in vorbestimmte Gestalten gestanzte Metallblech-Materialien (aus Metall hergestellt).
  • Der durch das Befestigen mittels Rollen bzw. Walzen befestigte Randabschnitt 218 ist beispielsweise ein Abschnitt, der in 15 mittels eines streifenähnlichen, netzartigen Abschnitts H angedeutet ist und sich dreidimensional über den gesamten Umfang der Kraftfahrzeug-Hintertür 212 erstreckt. Wie in 16c oder 16D gezeigt, ist der Randabschnitt 218 ferner ausgebildet, um in einem Zustand roll- bzw. walzbefestigt zu werden, in welchem eine vordere Endfläche 214a des äußeren Paneels 214 und eine vordere Endfläche 216a des inneren Paneels 216 eingerollt sind.
  • Mit Bezug auf 16A bis 19 folgt als Nächstes eine Erläuterung eines Beispiels eines Paneelbefestigungsverfahrens, welches ein Verfahren des vorstehend beschriebenen Bildens des mittels Rollen bzw. Walzen befestigten Randabschnitts 218 festlegt.
  • 16A ist eine teilweise weggelassene Vertikalschnittansicht, die einen Zustand des Überlappens zeigt, um das äußere Paneel 214 und das innere Paneel 216 gemäß der zweiten beispielhaften Ausführungsform vor dem Befestigen des Paneels 210 anzuordnen, 16B ist eine teilweise weggelassene Vertikalschnittansicht, die einen Zustand des Verbindens des äußeren Paneels 214 mit dem inneren Paneel 216 zeigt, die wie vorstehend beschrieben angeordnet worden sind, 16C ist eine teilweise weggelassene Vertikalschnittansicht, die einen Zustand des Formens eines Randabschnitts 219 zeigt, in welchem das äußere Paneel 214 und das innere Paneel 216 dadurch mittels Rollen bzw. Walzen (Bördeln) befestigt werden, dass diese von deren vorderen Enden aus im Wesentlichen kreisförmig gebildet werden, nachdem diese wie vorstehend beschrieben miteinander verbunden worden sind, 16D ist eine teilweise weggelassene Vertikalschnittansicht, die einen Zustand des Formens eines Randabschnitts 218 zeigt, indem der Randabschnitt 219 geformt (gesäumt) wird, wobei der gebördelte Randabschnitt 219 flachverformt (gedrückt) wird.
  • Wie in 16A gezeigt, werden zuerst das äußere Paneel 214 und das innere Paneel 216 in Überlappung gebracht. Zu diesem Zweck wird das äußere Paneel 214 vom inneren Paneel 216 um den Abstand L1 zur Überlappung verschoben, um das äußere Paneel 214 und das innere Paneel 216 relativ zueinander anzuordnen (Anordnungsschritt). Zu diesem Zweck werden ferner vordere Endabschnitte des äußeren Paneels 214 und des inneren Paneels 216, welche die vordere Endfläche 214a bzw. die vordere Endfläche 216a einschließen, zuvor mehr oder weniger gebogen, um einen Flanschabschnitt 214b bzw. einen Flanschabschnitt 216b zu bilden (vorbereitendes Biegen).
  • Wie in 16B gezeigt, werden als Nächstes das äußere Paneel 214 und das innere Paneel 216 in einem Abstand L2 vom vorderen Ende des äußeren Paneels 214 und in einem Abstand L3 vom vorderen Ende des inneren Paneels 216 an einer Position P (Verbindungsabschnitt P) miteinander verbunden (Verbindungsschritt). Dadurch, dass das Verbinden an der Position P durchgeführt wird, werden das äußere Paneel 214 und das innere Paneel 216 nach dem Verbinden relativ zur Verbindungsposition P in Richtungen der vorderen Enden mit unbefestigten Abschnitten (Spielen) der Abstände L2 bzw. L3 versehen, und wird an den unbefestigten Abschnitten des äußeren Paneels 214 und des inneren Paneels 216 eine Abweichung oder dergleichen erlaubt. Deshalb wird die Entstehung einer Knitterstelle bei dem nachfolgend beschriebenen Befestigen mittels Rollen bzw. Walzen wirkungsvoll beschränkt und wird das Bilden erleichtert.
  • Als Verbindungsverfahren werden gemäß der beispielhaften Ausführungsform das äußere Paneel 214 und das innere Paneel 216 in diesem Fall dadurch miteinander verbunden, dass die Position P der Punktschweißung S unterzogen wird. Wie in 17 gezeigt, kann die Punktschweißung S unter Verwendung eines Punktschweißgeräts 238 eines C-Pistolen-Typs an der Position P des Einander-Überlappens des äußeren Paneels 214 und des inneren Paneels 216 durchgeführt werden. Das heißt, dass das äußere Paneel 214 und das innere Paneel 216 unter Verwendung des Punktschweißgeräts 238 des C-Pistolen-Typs miteinander verbunden werden, ohne dabei den rückseitigen Block des Stands der Technik zu verwenden. Dadurch werden das äußere Paneel 214 und das innere Paneel 216 von deren oberen und unteren Flächen her ausreichend gedrückt, wobei während dieser Zeit ein Schweißstrom hindurchgeleitet wird, und werden die Paneele daher mit einer ausreichenden Stärke bzw. Festigkeit miteinander verbunden. Ferner bezeichnen die Bezugszeichen 238a, 238b in 17 Elektrodenspitzen des Punktschweißgeräts 238.
  • Ferner kann das Verfahren des Verbindens des äußeren Paneels 214 mit dem inneren Paneel 216 eine ausreichende Verbindungsstärke erreichen, und anstelle der Punktschweißung werden beispielsweise das Reibungsaktivierungsverbinden, die Laser-Schweißung oder das Verbinden mittels eines Haftmittels und dergleichen aufgelistet.
  • Wie in 16C gezeigt, wird als Nächstes der Randabschnitt 219 im Wesentlichen kreisförmig ausgebildet, indem vom vorderen Ende des äußeren Paneels 214 her, welches vom inneren Paneel 216 um den Abstand L1 verschoben ist, das Bördeln (Befestigen mittels Rollen bzw. Walzen) durchgeführt wird (Formungsschritt).
  • Wie in 18 gezeigt, werden das äußere Paneel 214 und das innere Paneel 216, die miteinander verbunden sind, bei einem Bördelverfahren in diesem Fall beispielsweise auf einer Montagefläche 224 einer Montagebasis 222 montiert und dadurch mittels Rollen befestigt, dass ein einen Bördelabschnitt 226 aufweisender Bördelstempel 228 in einer Richtung einer Pfeilmarkierung gleitend über die Montagefläche 224 bewegt wird.
  • Zu diesem Zweck sind das äußere Paneel 214 und das innere Paneel 216 bezüglich einander derart angeordnet, dass sie um den Abstand L1 voneinander beabstandet sind, und sind diese durch die ausreichende Kraft miteinander verbunden. Daher ist es bei dem Formen mittels Bördeln nicht notwendig, das äußere Paneel 214 und das innere Paneel 216 beispielsweise mittels eines Druckpolsters 225 (in 18 mittels den strich-punkt-punktierten Linien angezeigt) zu befestigen, wobei ferner keine Verschiebung der Positionen des äußeren Paneels 214 bzw. des inneren Paneels 216 stattfindet. Deshalb kann der vortrefflich aussehende Randabschnitt 219 leicht vorgesehen werden.
  • Wie vorstehend beschrieben, sind das äußere Paneel 214 und das innere Paneel 216 relativ zur Verbindungsposition P in Richtungen der vorderen Enden ferner mit unbefestigten Abschnitten (Spielen) der Abstände L2 bzw. L3 versehen, und kann die Entstehung einer Knitterstelle beim Befestigen mittels Rollen bzw. Walzen wirkungsvoll beschränkt werden und wird außerdem das Formen erleichtert.
  • Wie vorstehend beschrieben, ist beim Bördeln ferner das Befestigen mittels des Druckpolsters 225 oder dergleichen nicht notwendig. Selbst bei dem Paneel 210 (siehe 20), bei welchem der Bördelstempel 242 und das Druckpolster 225 aufgrund deren beträchtlich nach oben hin aufragenden Gestalt miteinander in Eingriff treten, oder bei einem Paneel 210 (siehe 21), welches eine Gestalt aufweist, die das Befestigten mittels des Druckpolsters 225 schwierig macht, kann das Bördeln daher unter Verwendung eines einen beispielsweise im Wesentlichen kreisförmigen Bördelabschnitt 240 aufweisenden Bördelstempels 242 durchgeführt werden.
  • Wie in 16D gezeigt, wird als Nächstes der Randabschnitt 218 dadurch gebildet, dass er einem Säumungsvorgang unterzogen wird, in welchem der Randabschnitt 219 gedrückt und flachverformt wird.
  • Gemäß dem Säumungsvorgang wird beispielsweise in diesem Fall nach dem Bördeln über der Montagefläche 224 der Bördelstempel 228 vom gebildeten Randabschnitt 219 gelöst, wie in 19 gezeigt, wobei während des Flachverformens des Randabschnitts 219 das Säumen mittels eines Säumungsabschnitts 232 eines Säumungsstempels 230 durchgeführt wird. Zu diesem Zweck wird in einem Verfahren, in welchem der Randabschnitt 219 in den Randabschnitt 218 flachverformt wird, im äußeren Paneel 214 und im inneren Paneel 216 ein plastisches Fließen erzeugt. Durch das plastische Fließen kann der Abschnitt des Krümmungsradius R des Randabschnitts 218 ferner dadurch genügend verringert werden, dass in einer mittels einer Pfeilmarkierung A angezeigten Richtung (eine auf den Abschnitt R zu weisende Richtung) von 23 eine Kraft ausgeübt wird, wobei die Entstehung des Durchhängens verhindert wird und der weiter vortrefflich aussehende Randabschnitt 218 daher leicht vorgesehen werden kann.
  • Gemäß dem Paneel 210 der Ausführungsform kann zur Verwendung ferner der lediglich dem Bördeln unterzogene Randabschnitt 219 ausgebildet werden, und ist es nicht zwingend notwendig, den Randabschnitt 219 gemäß einem Abschnitt für den Einsatz des Paneels 210 dem Säumen zu unterziehen, und zwar am Beispiel eines Kraftfahrzeugs gemäß einer für jeden Abschnitt einer Tür, einer Motorhaube oder dergleichen notwendigen Befestigungsstärke oder gemäß einem verlangten Aussehen oder dergleichen. Das heißt, dass das Säumen beispielsweise derart ordnungsgemäß verwendet werden kann, dass das Paneel 210, welches an einem Abschnitt verwendet wird, an welchem eine vergleichsweise niedrige Befestigungsstärke erforderlich ist, lediglich dem Bördeln unterzogen wird, und dass das Paneel 210, welches an einem Abschnitt verwendet wird, an welchem eine höhere Befestigungsstärke erforderlich ist, auch noch dem Säumen unterzogen wird.
  • Gemäß dem Paneel 210 kann anstelle des in 18 und 19 gezeigten Roll- bzw. Walzbefestigungsverfahrens ferner ein Verfahren gebildet werden, in welchem das äußere Paneel 214 und das innere Paneel 216, die einander überlappen, beispielsweise einem Verbindungsschritt unterzogen werden, wobei der Randflanschabschnitt 300b danach durch die Randbildung gemäß der in 28 gezeigten Auslegung des Stands der Technik biegegefaltet wird, wobei ferner der Randabschnitt an sich zurückgefaltet wird, indem ein Abschnitt der vorderen Endfläche 300a in 28 einen Hebelpunkt bildet.
  • Hauptsächlich mit Bezug auf 22 und 23 erfolgt als Nächstes eine Erläuterung eines Betriebs und einer Wirkungsweise des Paneelglieds 210, welches im Wesentlichen wie vorstehend beschrieben gebildet ist. 22 ist eine teilweise weggelassene Vertikalschnittansicht des Randabschnitts 219 des Paneels 210 nach dem Bördeln desselben. 23 ist teilweise weggelassene Vertikalschnittansicht des Randabschnitts 218 des Paneels 210 nach dem Säumen desselben.
  • Wie in 22 und 23 gezeigt, werden Flächen des Randabschnitts 219 nach dem Bördeln desselben und des Randabschnitts 218 nach dem Säumen desselben, die von einer äußeren Fläche 214c des äußeren Paneels 214 gebogen sind, das heißt, deren Flächen, die äußere Endabschnitte des Randabschnitts 219 und des Randabschnitts 218 bilden, gemäß dem Paneel 210 ferner als außenseitige Endfläche Sout bezeichnet, und werden auf einer der außenseitigen Endfläche Sout gegenüberliegenden Seite mittels Dazwischen-Anordnen der vorderen Endfläche 214a gebildete Flächen als innenseitige Endfläche Sin bezeichnet. In diesem Fall können ein äußerer Endabschnitt des Randabschnitts 219 oder des Randabschnitts 218 ebenfalls als ein Endabschnitt bezeichnet werden, der auf einer einem Endabschnitt (eine in 22 und 23 die innenseitige Endfläche Sin bildende Fläche) gegenüberliegenden Seite ausgebildet ist, wobei der Endabschnitt in einer Richtung des Säumens des äußeren Paneels 214 (eine auf eine innere Seite des ein Werkstück bildenden Paneels 210 zu weisende Richtung) ausgebildet ist, das heißt, in einer zu einer Richtung des Säumens des äußeren Paneels 214 entgegengesetzten Richtung.
  • Gemäß dem vorstehend beschriebenen Paneel 210 der beispielhaften Ausführungsform sind das äußere Paneel 214 und das innere Paneel 216 zum Anordnen überlappt, wobei sie danach unter Verwendung des Punktschweißgeräts 238 des C-Pistolen-Typs der Punktschweißung S unterzogen zu werden, um miteinander verbunden zu werden. Deshalb wird nicht nur am inneren Paneel 216 mittels der Punktschweißung S ein Schlagabdruck ausgebildet sondern auch auf der äußeren Fläche 214c des äußeren Paneels 214. Wenn die äußere Fläche des Paneels 210 mit einem Schlagabdruck versehen ist, verschlechtert sich das Aussehen des Paneels 210 erheblich.
  • Gemäß der in 22 und 23 gezeigten, beispielhaften Ausführungsform wird das Bördeln (Säumen) daher derart durchgeführt, dass der Schlagabdruck am Verbindungsabschnitt P im Randabschnitt 218, 219 eingeschlossen ist, um wirksam zu verhindern, dass die äußere Fläche des Paneels 210 mit dem Schlagabdruck versehen wird.
  • Wenn der mittels Bördeln gebildete Randabschnitt 219 in Form roll- bzw. walzbefestigt wird, bis der Verbindungsabschnitt P die Seite der innenseitigen Endfläche Sin relativ zu einer Tangentiallinie T der außenseitigen Endfläche Sout erreicht, die eine lineare Linie entlang der äußeren Fläche 214c des äußeren Paneels 214 im Wesentlichen orthogonal schneidet (Richtung der Pfeilmarkung A von 22), fällt der Verbindungsabschnitt P in diesem Fall nicht auf, was hinsichtlich des Aussehens besonders bevorzugt ist. Wenn der Verbindungsabschnitt P (Schlagabdruck) in der Richtung der Pfeilmarkierung A relativ zur Tangentiallinie T angeordnet ist, ist der Verbindungsabschnitt P gleichermaßen auch im Randabschnitt 218 nach dem in 23 gezeigten Säumen desselben unauffällig, was hinsichtlich des Aussehens besonders bevorzugt ist.
  • Wenn das Roll- bzw. Walzbefestigen gemäß dem Bördeln oder Säumen derart durchgeführt wird, dass der Verbindungsabschnitt P auf einer inneren Seite der außenseitigen Endfläche Sout des Randabschnitts 218, 219 angeordnet ist, das heißt auf der inneren Seite des Paneels 210 (Werkstück) relativ zur außenseitigen Endfläche Sout, kann der vortrefflich aussehende Randabschnitt 218, 219 auf diese Weise vorgesehen werden.
  • Gemäß der Auslegung des Stands der Technik wird das Erscheinen eines Schlagabdrucks auf einer äußeren Fläche eines Produkts indessen dadurch verhindert, dass die Schweißung in einem Zustand durchgeführt wird, in welchem der rückseitige Block nach dem Befestigen des Randabschnitts gegen die äußere Fläche gestoßen wird, und entsteht deshalb, wie vorstehend beschrieben, das Problem, dass bei der Schweißung kein ausreichendes Drücken durchgeführt werden kann und die Verbindungsstärke ungenügend ist.
  • Im Gegensatz dazu wird das Verbinden gemäß der beispielhaften Ausführungsform vor dem Befestigen des Paneels 210 durchgeführt, und wird der Vorgang des Verbindens im Vergleich zu einem Fall des Verbindens nach dem Befestigen des Randabschnitts gemäß der Auslegung des Stands der Technik erleichtert, und kann das Verbinden mit einer ausreichenden Stärke durchgeführt werden. Ferner wird der Randabschnitt 218, 219 mittels dem vorstehend beschriebenen Bördeln oder Säu men gebildet, und ist die Befestigungsstärke des Randabschnitts 218, 219 höher als jene der Randstruktur des Stands der Technik. Ferner werden das äußere Paneel 214 und das innere Paneel 216 derart befestigt, dass sie die vordere Endfläche 214a und die vordere Endfläche 216a einrollen, und kann ein Rosten der vorderen Endflächen 214a, 216a daher erheblich eingeschränkt werden.
  • Gemäß der beispielhaften Ausführungsform wird das Bördeln ferner derart nach dem Verbinden durchgeführt, dass der Verbindungsabschnitt P von der äußeren Fläche des Paneels 210 (die äußere Fläche 214c und die außenseitige Endfläche Sout des äußeren Paneels 214) auf der inneren Seite des Werkstücks versteckt wird. Deshalb können das äußere Paneel 214 und das innere Paneel 216 mittels einer ausreichenden Befestigungsstärke befestigt werden, wobei eine Situation verhindert wird, in welcher der Verbindungsabschnitt P (Schlagabdruck) auf der äußeren Fläche des Paneels 210 erscheint und sich das Aussehen des Produkts verschlechtert.
  • Wenn, wie in 23 gezeigt, ein Biegewinkel θ der außenseitigen Endfläche Sout am Randabschnitt 218, nachdem dieser vom äußeren Paneel 214 umsäumt worden ist, kleiner oder gleich 90° ist, kann der Krümmungsradius R ferner genügend verringert werden, wird die Entstehung des Durchhängens verhindert und wird das Aussehen des Randabschnitts 218 weiter begünstigt. Wenn, wie in 23 gezeigt, das äußere Paneel 214 und das innere Paneel 216 miteinander in Kontakt gebracht werden, um derart dem Säumen unterzogen zu werden, dass am Randabschnitt 218 in einer Richtung des Einander-Überlappens des äußeren Paneels 214 und des inneren Paneels 216 (in einer Richtung einer punktierten Linie B in 23) kein Spalt erzeugt wird, wird am Randabschnitt 218 ferner das plastische Fließen erzeugt, wird die Befestigungsstärke des Randabschnitts 218 daher weiter erhöht, wird das Aussehen weiter begünstigt, und ist das Säumen deshalb bevorzugt.
  • Gemäß dem Paneel 210 der Ausführungsform kann die Punktschweißung S im Verbindungsschritt ferner in vorbestimmten Abständen an einer Mehrzahl von Abschnitten an den Randabschnitten des äußeren Paneels 214 und des inneren Paneels 216 durchgeführt werden (siehe 24).
  • Bei einer solchen Auslegung werden das äußere Paneel 214 und das innere Paneel 216 beim Bördeln derart miteinander verbunden, dass sie bezüglich einander angeordnet sind, und werden die Paneele daher nicht voneinander verschoben, und werden die Paneele in einen Zustand gebracht, in welchem ein kleiner Betrag der Verschiebung oder der Verlängerung oder des Zusammenziehens der einzelnen Paneele unter den jeweiligen Verbindungsabschnitten P erlaubt ist. Deshalb wirkt ein Abstand zwischen dem Verbindungsabschnitt P und dem Verbindungsabschnitt P (nicht verbundener Abschnitt) beim Bördeln als Pufferabschnitt, und kann eine Knitterstelle bezüglich des Verbindungsabschnitts P daher erheblich eingeschränkt werden.
  • Ferner ist die Erfindung nicht auf die vorstehend beschriebene Ausführungsform beschränkt, sondern können selbstverständlich verschiedene Auslegungen derselben angenommen werden, ohne dabei vom Schutzbereich der Erfindung abzuweichen.
  • Obwohl gemäß der Ausführungsform eine Erläuterung gegeben worden ist, gemäß welcher das Paneel 210 beispielsweise aus zwei Lagen des äußeren Paneel 214 und des inneren Paneel 216 gebildet wird, ist die Erfindung nicht darauf beschränkt, sondern kann das Paneel 210 aus drei oder mehreren dieser Lagen gebildet sein.
  • Obwohl eine Erläuterung des Paneelglieds 210 der Ausführungsform anhand der beispielhaften Erläuterung der Kraftfahrzeug-Hintertür 212 gegeben worden ist, ist die Erfindung ferner nicht darauf beschränkt, sondern selbstverständlich auch bei einem anderen Abschnitt anwendbar. Als entsprechende Kraftfahrzeugabschnitte werden beispielsweise eine Vordertür, eine Motorhaube, ein Kofferraum und dergleichen aufgelistet, wobei der Anwendungsbereich des Paneels 210 selbstverständlich nicht auf die Verwendung bei Kraftfahrzeugen beschränkt ist.
  • Ferner sind das in 18 und in 19 gezeigte Bördelverfahren bzw. Säumungsverfahren oder dergleichen Beispiele der Verwirklichung der Erfindung, und ist die Erfindung selbstverständlich nicht darauf beschränkt.
  • Ein Paneelglied 10 für ein Kraftfahrzeug schließt einen Randabschnitt 18 ein, der in einem Zustand mittels Rollen bzw. Walzen befestigt ist, in welchem ein äußeres Paneel 14 und ein inneres Paneel 16 einander überlappen. Das äußere Paneel 14 und das innere Paneel 16 sind am Randabschnitt 18 des Paneelglieds 10 in einem Zustand mittels Rollen bzw. Walzen befestigt, in welchem eine vordere Endfläche 14a des äußeren Paneels 14 und eine vordere Endfläche 16a der inneren Fläche 16 vom inneren Paneel 16 bzw. dem äußeren Paneel 14 eingerollt sind.

Claims (10)

  1. Paneelglied für ein Kraftfahrzeug, umfassend: einen Randabschnitt, in welchem eine Mehrzahl von überlappten Plattengliedern aneinander befestigt ist, wobei der Randabschnitt derart mittels Rollen befestigt ist, dass jeweilige vordere Endflächen der jeweiligen Plattenglieder eingerollt sind.
  2. Paneelglied gemäß Anspruch 1, ferner umfassend: eine außenseitige Endfläche, die auf einer Fläche des Randabschnitts vorgesehen ist, welche von einem von der vorderen Endfläche des Plattenglieds am weitesten entfernten, gebogenen Abschnitt auf einer äußersten Seite gebildet ist, und einen äußeren Endabschnitt des Randabschnitts bildet; und eine innenseitige Endfläche, die auf einer Fläche des Randabschnitts vorgesehen ist, welche auf einer der außenseitigen Endfläche des Plattenglieds gegenüberliegenden Seite auf der äußersten Seite mittels Dazwischen-Anordnen der vorderen Endfläche gebildet ist, wobei ein Krümmungsradius der innenseitigen Endfläche mit r bezeichnet ist, eine gesamte Plattendicke der jeweiligen Plattenglieder mit T bezeichnet ist, eine Plattendicke des Plattenglieds auf der äußersten Seite mit t1 bezeichnet ist, eine Höhe der außenseitigen Endfläche mit h bezeichnet ist, und t1 < r ≤ (h – T)/2 gilt.
  3. Paneelglied gemäß Anspruch 1, bei welchem die jeweiligen Plattenglieder miteinander in Kontakt gebracht werden, ohne dass in einer Richtung, in welcher die jeweiligen Plattenglieder am Randabschnitt in Überlappung gebracht sind, ein Spalt entsteht.
  4. Paneelglied gemäß Anspruch 3, bei welchem in einem in einer Plattendickenrichtung des Plattenglieds geschnittenen Abschnitt des Randabschnitts eine Gesamtfläche jeweiliger Spaltabschnitte, die mit den jeweiligen vorderen Endflächen der jeweiligen, eingerollten Plattengliedern in Kontakt gebracht sind, mit A bezeichnet ist, Plattendicken der jeweiligen Plattenglieder jeweils mit t1, t2,....., tn bezeichnet sind, ein Kreiswert mit n bezeichnet ist, und A ≥ Σ{(ti/2)2/2}·π (i = 1, 2,......, n) gilt.
  5. Paneelglied gemäß Anspruch 1, ferner umfassend: eine außenseitige Endfläche, die auf einer Fläche des Randabschnitts vorgesehen ist, welche von einem von der vorderen Endfläche des Plattenglieds am weitesten entfernten, gebogenen Abschnitt auf einer äußersten Seite gebildet ist, und einen äußeren Endabschnitt des Randabschnitts bildet, wobei ein Biegewinkel der außenseitigen Endfläche vom Plattenglied kleiner oder gleich 90° ist.
  6. Paneelbefestigungsverfahren, um Randabschnitte einer Mehrzahl von Paneelen aneinander zu befestigen, das Paneelbefestigungsverfahren umfassend: einen Anordnungsschritt des Überlappens der jeweiligen Paneele, um diese relativ zueinander anzuordnen; einen Verbindungsschritt, um die jeweiligen, mittels des Anordnungsschritts angeordneten Paneele zu verbinden; und einen Formungsschritt, um Endabschnitte der jeweiligen, mittels des Verbindungsschritts verbundenen Paneele mittels Rollen aneinander zu befestigen und um einen Randabschnitt zu formen, in welchem vordere Endflächen der jeweiligen Paneele eingerollt sind; wobei die Paneele im Formungsschritt derart geformt werden, dass ein an den Paneelen mittels des Verbindungsschritts gebildeter Verbindungsabschnitt im Randabschnitt eingerollt ist.
  7. Paneelbefestigungsverfahren gemäß Anspruch 6, bei welchem die jeweiligen Paneele im Verbindungsschritt an einer Position P verbunden werden, welche von den jeweiligen vorderen Endflächen der jeweiligen Paneele um vorbestimmte Abstände entfernt ist.
  8. Paneelbefestigungsverfahren gemäß Anspruch 6, bei welchem die Paneele im Formungsschritt derart mittels Rollen aneinander befestigt werden, dass der Verbindungsabschnitt auf einer inneren Seite einer außenseitigen Endfläche angeordnet ist, die auf einer einen äußeren Endabschnitt des Randabschnitts bildenden Fläche vorgesehen ist.
  9. Paneelstruktur umfassend: einen Randabschnitt, in welchem eine Mehrzahl von überlappten Paneelen befestigt ist, einen Verbindungsabschnitt, in welchem die jeweiligen Paneele miteinander verbunden sind, wobei die jeweiligen Paneele derart mittels Rollen aneinander befestigt sind, dass jeweilige vordere Endflächen der jeweiligen Paneele eingerollt sind und dass der Verbindungsabschnitt auf einer inneren Seite des Randabschnitts angeordnet ist.
  10. Paneelstruktur gemäß Anspruch 9, bei welchem der Verbindungsabschnitt an einer Position auf einer inneren Seite einer außenseitigen Endfläche angeordnet ist, die auf einer einen äußeren Endabschnitt des Randabschnitts bildenden Fläche vorgesehen ist.
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