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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung, umfassend
ein Speicherzellenfeld, und ein Verfahren zum Betrieb einer Schaltungsanordnung,
umfassend ein Speicherzellenfeld.
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Ein
Speicher kann ein Speicherzellenfeld mit nicht-flüchtigen
Speicherzellen aufweisen, um Informationen wie beispielsweise Seriennummern
oder Trimmeinstellungen von analogen Schaltungen in einem Halbleiterkörper zu
speichern.
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Dokument
US 6,876,594 zeigt einen
integrierten Schaltkreis mit einem Zellenfeld, welches programmierbare
Sicherungen, englisch Fuses, umfasst.
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Dokument
US 6,462,985 beschreibt
einen nicht-flüchtigen
Halbleiterspeicher mit elektrisch wiederbeschreibbaren nichtflüchtigen
Speicherzellen. Defekte Speicherzellen werden mittels redundanter Schaltkreisteile
ersetzt.
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Dokument
US 5,384,746 befasst sich
mit einem Schaltkreis zum Speichern und zum Wiedergewinnen von Informationen.
Eine Zelle umfasst eine Sicherung und eine Test-Sicherung.
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Dokument
US 2005/0212086 beschreibt eine
Zenerdiode zum Speichern einer Information.
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Das
Dokument „Lifetime
Study for a Poly Fuse in a 0.35 μm
Polycide CMOS Process",
J. Fellner, P. Bösmüller, H.
Reiter, Tagungsband IEEE International Reliability Physics Symposium,
17-21. April 2005, S. 446–449,
beschreibt eine Sicherung, welche eine Polysilizium- und eine Silizidschicht
umfasst.
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Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist es, eine Schaltungsanordnung, umfassend
ein Speicherzellenfeld, sowie ein Verfahren zum Betrieb einer Schaltungsanordnung,
umfassend ein Speicherzellenfeld, bereitzustellen, die ein schnelles
Auslesen einer in dem Speicherzellenfeld gespeicherten Information
ermöglichen.
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Diese
Aufgabe wird mit dem Gegenstand des Patentanspruchs 1 sowie dem
Verfahren gemäß Patentanspruch
12 gelöst.
Weiterbildungen und Ausgestaltungen sind jeweils Gegenstand der
abhängigen
Ansprüche.
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Erfindungsgemäß umfasst
eine Schaltungsanordnung ein Speicherzellenfeld. Das Speicherzellenfeld
weist mindestens eine Speicherschaltung auf. Die Speicherschaltung
umfasst eine nicht-flüchtige Speicherzelle
sowie eine flüchtige
Speicherzelle. Die nicht-flüchtige
Speicherzelle und die flüchtige
Speicherzelle sind miteinander gekoppelt. Die nicht-flüchtige Speicherzelle
ist in einem ersten Strompfad zwischen einen Versorgungsspannungsanschluss
und einen Bezugspotenzialanschluss geschaltet. Die flüchtige Speicherzelle
ist in einen zweiten Strompfad zwischen den Versorgungsspannungsanschluss
und den Bezugspotenzialanschluss geschaltet. Die nichtflüchtige Speicherzelle
weist ein nicht-flüchtiges Speicherelement
auf. Die Kopplung der flüchtigen Speicherzelle
mit der nicht-flüchtigen
Speicherzelle ist zum Auslesen und zum Programmieren des nicht-flüchtigen
Speicherelements vorgesehen.
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Eine
Information kann in der nicht-flüchtigen Speicherzelle
mittels des nicht-flüchtigen
Speicherelements gespeichert werden. Die in der nicht-flüchtigen
Speicherzelle gespeicherte Information kann ausgelesen und in der
flüchtigen
Speicherzelle gespeichert werden.
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Für ein schnelles
Bereitstellen einer Information kann mit Vorteil die Information
von der Schaltungsanordnung unter Verwendung der flüchtigen Speicherzelle
bereitgestellt werden, welche im Vergleich zu der nicht-flüchtigen
Speicherzelle schneller auslesbar ist.
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In
einer Ausführungsform
umfasst die flüchtige
Speicherzelle einen ersten und einen zweiten Inverter, die miteinander
rückgekoppelt
sind, sowie einen Adresstransistor zwischen einem Eingang des ersten
Inverters und einer Bitleitung.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
umfasst die flüchtige
Speicherzelle den ersten und zweiten Inverter, den Adresstransistor
sowie einen weiteren Adresstransistor, welcher zwischen einen Ausgang
des ersten Inverters und einer invertierten Bitleitung geschaltet
ist. Gemäß der bevorzugten
Ausführungsform
ist somit die flüchtige
Speicherzelle als Sechs-Transistor-Speicherzelle
realisiert.
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In
einer Ausführungsform
weist die Schaltungsanordnung einen Direktausgang auf, der mit einem
Ausgang des ersten Inverters der flüchtigen Speicherzelle gekoppelt
ist. Gemäß dieser
Ausführungsform
wird am Direktausgang der Schaltungsanordnung kontinuierlich ein
direktes Ausgangssignal bereitgestellt, welches am Ausgang des ersten
Inverters abgreifbar ist. Das direkte Ausgangssignal entspricht
der Information, die in der nicht-flüchtigen Speicherzelle gespeichert
ist. Alternativ kann ein zu einem Signal am Ausgang des ersten Inverters
invertiertes Signal als das direkte Ausgangssignal am Direktausgang
der Schaltungsanordnung kontinuierlich bereitgestellt werden. Der
Direktausgang der Schaltungsanordnung kann mehrere parallele Leitungen umfassen.
Mit Vorteil können
mittels des Direktausgangs der Schaltungsanordnung Informationen
ständig
und unabhängig
von einer Adressdekodierung bereitgestellt werden. Das direkte Ausgangssignal kann
beispielsweise für
eine Trimmeinstellung permanent eingesetzt werden.
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In
einer Ausführungsform
umfasst die Schaltungsanordnung einen Adresseingang und einen Datenausgang,
an dem Information bereitgestellt werden, die gemäß den am
Adresseingang anliegenden Adressen aus dem Speicherzellenfeld auslesbar sind.
Der Adresseingang kann mehrere Leitungen umfassen. Ebenso kann der
Datenausgang mehrere Leitungen umfassen. Informationen können auch
als Daten bezeichnet werden.
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In
einer Ausführungsform
ist ein Komparator zwischen die nicht-flüchtige Speicherzelle und die flüchtige Speicherzelle
gekoppelt. Die Speicherschaltung kann einen Lesetransistor aufweisen,
der die nicht-flüchtige
Speicherzelle mit einer Messleitung koppelt. Ein Eingang des Komparators
ist bevorzugt mit der Messleitung einer Speicherschaltung verbunden.
Ein Ausgang des Komparators ist bevorzugt mit der Bitleitung verbunden.
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In
einer Ausführungsform
ist der Komparator zum Vergleich eines Signals der Messleitung mit
einem Schwellwert realisiert. In einer bevorzugten Ausführungsform
weist der Komparator mehrere Schwellwerte auf und ist zum wahlweisen
Vergleich des Signals der Messleitung mit mehreren Schwellwerten
ausgebildet. Mit Vorteil kann somit ein Wert der nicht-flüchtigen Speicherzelle,
insbesondere ein Wert des nicht-flüchtigen Speicherelements, mit mehreren
Schwellwerten verglichen werden. Mit Vorteil kann die nicht-flüchtige Speicherzelle
auf eine Weise getestet werden, dass sie trotz einer möglichen
Langzeitdrift ihres Widerstandswertes über ihre gesamte Lebensdauer
den gleichen logischen Zustand aufweist.
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Die
nicht-flüchtige
Speicherzelle kann ein reversibel programmierbares Speicherelement
umfassen. In einer alternativen Ausführungsform kann die nicht-flüchtige Speicherzelle
ein irreversibel programmierbares Speicherelement aufweisen.
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Das
nicht-flüchtige
Speicherelement kann als Widerstand realisiert sein, wobei ein Programmierstrom
den Widerstandswert des nicht-flüchtigen Speicherelements
irreversibel vergrößert. Alternativ kann
das nicht-flüchtige
Speicherelement eine Sicherung sein, die mittels eines Laserstrahles
programmiert wird. Bevorzugt ist das nicht-flüchtige Speicherelement als
Sicherung realisiert, die einen mittels eines Programmierstroms
aufschmelzbaren Widerstand umfasst.
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In
einer alternativen Ausführungsform
kann das nicht-flüchtige
Speicherelement als Antifuse-Element realisiert sein, wobei der
Widerstandswert irreversibel mittels eines Programmierstroms verkleinerbar
ist. Das Antifuse-Element kann als Diode, insbesondere als Zenerdiode,
realisiert sein.
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Das
nicht-flüchtige
Speicherelement kann im englischen als one time programmable element,
abgekürzt
OTP element, bezeichnet werden.
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Die
Schaltungsanordnung kann auf einem Halbleiterkörper ausgebildet sein. Sie
kann in einer Bipolar-Integrationstechnik realisiert sein. Bevorzugt kann
sie mittels einer Complementary Metal-Oxide-Semiconductor Integrationstechnik,
abgekürzt CMOS-Integrationstechnik,
hergestellt sein und als Metall-Oxid-Halbleiter
Feldeffekttransistoren, abgekürzt
MOSFETs, realisierte Schalter und Transistoren aufweisen.
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Die
Schaltungsanordnung kann zu einer dauerhaften Speicherung von Informationen
verwendet werden. Die Informationen können eine Seriennummer oder
eine Identifikationsnummer für
den Halbleiterkörper
umfassen. Alternativ kann die Schaltungsanordnung zur Speicherung
einer Trimmeinstellung einer analogen Schaltung, insbesondere eines
Analog/Digital- oder eines Digital/Analog-Wandlers, vorgesehen sein.
Sie kann zum Reparieren eines Random Access Memory, abgekürzt RAM,
mittels zugreifen auf redundante Zellen oder Spalten anstelle defekter
Zeilen oder Spalten dienen.
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Erfindungsgemäß sieht
ein Verfahren zum Betrieb einer Schaltungsanordnung, umfassend ein Speicherzellenfeld,
folgende Schritte vor: Eine Information einer nicht-flüchtigen
Speicherzelle wird in eine flüchtige
Speicherzelle in einem Ausleseschritt kopiert. Die nicht-flüchtige Speicherzelle
und die flüchtige
Speicherzelle werden von einer Speicherschaltung umfasst. Das Speicherzellenfeld
umfasst mindestens eine solche Speicherschaltung.
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In
einer Ausführungsform
wird die in der flüchtigen
Speicherzelle gespeicherte Information direkt an einem Direktausgang
der Schaltungsanordnung bereitgestellt. Das Bereitstellen erfolgt
ohne Auswahl mittels einer Adresse.
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In
einer Ausführungsform
wird diejenige Information an einem Datenausgang der Schaltungsanordnung
bereitgestellt, die ge mäß einem
Adresssignal aus dem Speicherzellenfeld ausgelesen wird.
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Die
Erfindung wird nachfolgend an mehreren Ausführungsbeispielen anhand der
Figuren näher
erläutert.
Funktions- beziehungsweise wirkungsgleiche Bauelemente tragen gleiche
Bezugszeichen. Insoweit sich Schaltungsteile oder Bauelemente in
ihrer Funktion entsprechen, wird deren Beschreibung nicht in jeder
der folgenden Figuren wiederholt.
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1 zeigt
eine beispielhafte Ausführungsform
einer Speicherschaltung eines Speicherzellenfeldes der Schaltungsanordnung
nach dem vorgeschlagenen Prinzip,
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2 zeigt
eine beispielhafte Ausführungsform
einer Schaltungsanordnung mit einem Speicherzellenfeld nach dem
vorgeschlagenen Prinzip und
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3 zeigt
eine beispielhafte Ausführungsform
eines Komparators der Schaltungsanordnung nach dem vorgeschlagenen
Prinzip.
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1 zeigt
eine beispielhafte Ausführungsform
einer Speicherschaltung 99 eines Speicherzellenfeldes 2,
welches in 2 gezeigt ist, nach dem vorgeschlagenen
Prinzip. Die Speicherschaltung 99 umfasst eine nicht-flüchtige Speicherzelle 98 und eine
flüchtige
Speicherzelle 97. Die nichtflüchtige Speicherzelle 98 umfasst
ein nicht-flüchtiges
Speicherelement 100 sowie einen Programmiertransistor 110 und
einen Lesetransistor 120. Das nicht-flüchtige Speicherelement 100 ist
an einem Anschluss mit dem Versorgungsspannungsanschluss 9 und
an einem weiteren Anschluss über
den Programmiertransistor 110 mit einem Bezugspotentialanschluss 8 ver bunden.
Ein erster Strompfad 106 weist das nicht-flüchtige Speicherelement 100 und
den Programmiertransistor 110 auf. Ein Knoten 102 zwischen
dem nicht-flüchtigen
Speicherelement 100 und dem Programmiertransistor 110 ist über den
Lesetransistor 120 mit einer Messleitung 122 gekoppelt. Ein
Steueranschluss 114 des Programmiertransistors 110 ist
mit einem Ausgang eines ersten logischen Gatters 140 verbunden.
Ein Ausgang eines zweiten logischen Gatters 130 ist mit
einem Steueranschluss 115 des Lesetransistors 120 verbunden. Ein
erster Eingang des zweiten logischen Gatters 130 ist mit
einer Ladeleitung 113 und ein zweiter Eingang des zweiten
logischen Gatters 130 ist mit einer Spaltenleitung 121 verbunden.
Ein erster Eingang des ersten logischen Gatters 140 ist
mit einer Programmierleitung 111, ein zweiter Eingang des
ersten logischen Gatters 140 ist mit der Spaltenleitung 121 und
ein dritter Eingang des ersten logischen Gatters 140 ist über eine
Koppelleitung 103 mit der flüchtigen Speicherzelle 97 verbunden.
Das erste und das zweite logische Gatter 130, 140 sind
jeweils als UND-Gatter realisiert.
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Die
flüchtige
Speicherzelle 97 weist einen ersten und einen zweiten Inverter 170, 180 auf,
die jeweils zwischen den Versorgungsspannungsanschluss 9 und
den Bezugspotentialanschluss 8 geschaltet sind. Die flüchtige Speicherzelle 97 ist
somit in einen zweiten Strompfad 107 geschaltet. Eine Bitleitung 123 ist über einen
Adresstransistor 150 mit einem Eingang des ersten Inverters 170 gekoppelt.
Ein Ausgang des ersten Inverters 170 ist mit einem Eingang
des zweiten Inverters 180 sowie mittels eines weiteren
Adresstransistors 160 mit einer invertierten Bitleitung 124 gekoppelt.
Ein Ausgang des zweiten Inverters 180 ist mit dem Eingang
des ersten Inverters 170 sowie über die Koppelleitung 103 mit
dem dritten Eingang des ersten logischen Gatters 140 verbunden.
Ein Knoten 104 zwischen dem Ausgang des ersten Inverters 170 und
dem Eingang des zweiten Inverters 180 ist über einen
dritten Inverter 190 mit einem Direktausgang 131 der
Schaltungsanordnung 1 gekoppelt. Ein Steuereingang des
Adresstransistors 150 und ein Steuereingang des weiteren
Adresstransistors 160 sind an eine Lese-/Schreibleitung 112 angeschlossen.
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Ein
Speichern einer Information in die flüchtige Speicherzelle 97 umfasst
in der vorliegenden Ausführungsform
beispielsweise folgende Schritte: Ein Bitsignal S1, welches an der
Bitleitung 123 anliegt, wird dem Eingang des ersten Inverters 170 zugeleitet,
sofern der Adresstransistor 150 in Abhängigkeit des Lese-/Schreibsignals
S2, welches an der Lese-/Schreibleitung 112 anliegt, leitend
geschaltet ist. Ebenso wird ein weiteres Bitsignal SN1, welches
zu dem Bitsignal S1 invertiert ist und auf der invertierten Bitleitung 124 bereitgestellt
wird, über
den weiteren Adresstransistor 160 dem Eingang des zweiten
Inverters 180 zugeleitet, sofern der weitere Adresstransistor 160 in
Abhängigkeit
des Lese-/Schreibsignals S2 leitend geschaltet wird. Am Knoten 104 zwischen dem
ersten und dem zweiten Inverter 170, 180 liegt somit
ein Datensignal S3 an, das über
den dritten Inverter 190 dem Direktausgang 131 zugeleitet
wird. Ein am Direktausgang 131 anliegendes direktes Ausgangssignal
DDOUT ist somit ein zu dem Datensignal S3 invertiertes Signal. Werden
die zwei Adresstransistoren 150, 160 wieder gesperrt,
bleibt die Information in der flüchtigen
Speicherzelle 97 aufgrund der Rückkopplung der beiden Inverter 170, 180 selbsthaltend
gespeichert.
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Ein
Programmieren des nicht-flüchtigen Speicherelements 100 umfasst
beispielsweise folgende Schritte: Ein Transfersignal S4 wird ausgangsseitig
von dem zweiten Inverter 180 bereitgestellt und dem dritten
Eingang des ersten logischen Gatters 140 zugeleitet. An
der Spaltenleitung 121 liegt ein Spaltensignal S5 und an
der Programmierleitung 111 ein Programmiersignal S6 an.
Das Transfersignal S4, das Spaltensignal S5 und das Programmiersignal
S6 werden den drei Eingängen
des ersten logischen Gatters 140 zugeleitet. Weisen die
drei Signale S4, S5, S6 den logischen Wert eins auf, so wird der
Programmiertransistor 110 in Durchlass geschaltet. Das Ladesignal
S7 weist den logischen Wert 0 auf, so dass der Lesetransistor 120 während des
Programmiervorgangs sperrend geschaltet ist. Aufgrund des in Durchlass
geschalteten Programmiertransistors 110 fließt ein Strom
mit einem Wert durch den ersten Strompfad 106 und damit
durch das nicht-flüchtige Speicherelement 100,
so dass das nicht-flüchtige Speicherelement 100 programmiert
wird. Das nicht-flüchtige
Speicherelement 100 ist als programmierbarer Widerstand
realisiert. Durch den Strom, der durch das nicht-flüchtige Speicherelement 100 fließt, wird
ihr Widerstand irreversibel verändert,
so dass das nicht-flüchtige Speicherelement 100 einen hohen
Widerstandswert im Falle der Programmierung aufweist.
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Ein
Auslesen der nicht-flüchtigen
Speicherzelle 98 umfasst beispielsweise folgende Schritte: Dem
zweiten logischen Gatter 130 wird das Spaltensignal S5
und das Ladesignal S7 zugeleitet. Sind das Spaltensignal S5 und
das Ladesignal S7 auf einem logischen Wert eins, so liegt am Ausgang
des zweiten logischen Gatters 130 ebenfalls ein logischer
Pegel eins an, so dass der Lesetransistor 120 in Durchlass
geschaltet wird. Somit wird der Knoten 102 zwischen dem
nicht-flüchtigen
Speicherelement 100 und dem Programmiertransistor 110 mit
der Messleitung 122 verbunden. Dies wiederum bewirkt, dass
ein Messsignal S8 an der Messleitung 122 anliegt. Das Messsignal
S8 wird dem Komparator 420 zugeleitet, der das Messsignal
S8 mit einem Schwellwert vergleicht. Somit wird das nicht flüchtige Speicherelement 100 mit
einem Referenzwiderstandswert, der im Komparator 420 einstellbar
ist, verglichen. Vor dem Programmiervorgang weist das nicht-flüchtige Speicherelement 100 einen
niedrigen Widerstandswert auf, der kleiner als der Referenzwiderstandswert ist.
Ein programmiertes Speicherelement 100 weist einen höheren Widerstandswert
als den Referenzwiderstandswert auf. Durch diese Widerstandsunterschiede
kann der Komparator 420 den Programmierzustand des nichtflüchtigen
Speicherelements 100 und damit der nicht-flüchtigen
Speicherzelle 98 beurteilen.
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2 zeigt
eine beispielhafte Ausführungsform
einer Schaltungsanordnung 1, welche ein Speicherzellenfeld 2,
eine Logikschaltung 200, eine erste Peripherieschaltung 300 und
eine zweite Peripherieschaltung 400 umfasst. Das Speicherzellenfeld 2 umfasst
eine zweidimensionale Matrix mit einer ersten Anzahl M + 1 von Zeilen,
welche der gleichen Anzahl M + 1 von Worten entspricht. Ein Wort
entspricht einer Zeile des Speicherzellenfeldes 2. Als
ein Wort sind diejenigen Speicherschaltungen bezeichnet, die mit
einer Adresse gemeinsam ausgelesen werden. Das Speicherzellenfeld 2 weist
die erste Anzahl M + 1 Zeilen sowie eine zweite Anzahl N + 1 Spalten
auf. In 2 beträgt die erste Anzahl 5 und
die zweite Anzahl ebenfalls 5, so dass das Speicherzellenfeld 25 Speicherschaltungen
umfasst. Eine der 25 Speicherschaltungen des Speicherzellenfeldes 2 umfasst
die in 1 gezeigte Speicherschaltung 99.
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Die
Schaltungsanordnung 1 umfasst einen Adresseingang 201 und
einen Steuereingang 202, die mit zwei Eingängen der
Logikschaltung 200 verbunden sind, sowie einen Dateneingang 132,
der mit der ersten Peripherieschaltung 300 verbunden ist. Die
Logikschaltung 200 umfasst eine Ablaufsteuerung 210,
englisch Finite State Machine, und einen Interfacecontroller 220 sowie
einen Adresszeilen-Dekoder 230, welcher Leitungstreiber
umfasst. Die Logikschaltung 200 ist über M+1 Zeilenleitungen 231 bis 235 mit
der ersten Anzahl M + 1 von Zeilen des Speicherzellenfeldes 2 verbunden.
Die Logikschaltung 200 ist über die Spaltenleitung 121 mit
dem Speicherzellenfeld 2 verbunden. Die Logikschaltung 200 ist
mittels einer Schreibleitung 302 und einer Leseleitung 303 mit
der ersten Programmierschaltung 300 gekoppelt. Die Logikschaltung 200 ist
darüber
hinaus über
eine Programmierleitung 211 und eine Ladeleitung 213 mit
der zweiten Peripherieschaltung 400 verbunden.
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Die
erste Peripherieschaltung 300 umfasst einen Schreibverstarker 310 und
einen Leseverstärker 320.
Die erste Peripherieschaltung 300 ist mit dem Dateneingang 132 und
mit einem Datenausgang 133 der Schaltungsanordnung 1 verbunden. Die
zweite Anzahl N + 1 von Bitleitungen 123 verbinden die
zweite Anzahl N + 1 von Spalten des Speicherzellenfeldes 2 mit
der ersten Peripherieeinheit 300. Ebenso verbinden die
zweite Anzahl N + 1 von invertierten Bitleitungen 124 die
erste Peripherieschaltung 300 mit der zweiten Anzahl von
N + 1 Spalten des Speicherzellenfelds 2. Die erste Peripherieschaltung 300 ist über eine
Schreib-/Leseleitung 212 mit dem Speicherzellenfeld 2 verbunden.
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Eine
Speicherzelle 99 des Speicherzellenfelds 2 ist
mit dem Direktausgang 131 der Schaltungsanordnung 1 verbunden.
Mindestens eine weitere Speicherzelle 99 des Speicherzellenfelds 2 ist mit
mindestens einem weiteren Direktausgang 131' der Schaltungsanordnung 1 verbunden.
Ein Direktausgangsbus 134 umfasst den Direktausgang 131 und
den mindestens einen weiteren Direktausgang 131'. Der Direktausgangsbus 134 umfasst
eine Anzahl L Leitungen.
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Die
zweite Peripherieschaltung 400 umfasst eine Steuerung 410 und
den Komparator 420. Die zweite Peripherieschaltung 400 ist über die
Programmierleitung 111, die Ladeleitung 113 und
die Messleitung 122 mit dem Speicherzellenfeld 2 verbunden.
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Die
invertierte Bitleitung 124 weist ein Signal auf, das komplementär zum Signal
der Bitleitung 123 ist. Dem Adresseingang 201 wird
ein Adresssignal AD zugeleitet. Dem Steuereingang 202 wird
ein Kontrollsignal CTRL zugeführt,
welches eine für
die Ansteuerung der Schaltungsanordnung 1 notwendigen Anzahl
von Taktsignalen und Logiksignalen umfasst. Am Dateneingang 132 wird
der Schaltungsanordnung 1 ein Dateneingangssignal DIN mit
den zu speichernden Informationen zugeführt. Am Datenausgang 133 wird
ein Datenausgangssignal DOUT bereitgestellt. Am Ausgang 131 wird
das direkte Ausgangssignal DDOUT und an dem mindestens einen weiteren
Direktausgang 131' ein
mindestens weiteres direktes Ausgangsignal DDOUT' abgegeben. Der Direktausgangsbus 134 stellt
somit die Anzahl L von direkten Ausgangsignalen DDOUT, DDOUT' bereit.
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Zur
Ausführung
von Befehlen, welche die flüchtigen
Speicherzellen 97 betreffen, werden Adressen im Adresszeilen-Dekoder 230 decodiert, um
die Informationen in eine der M + 1 Zeilen des Speicherzellenfeld 2 schreiben
beziehungsweise aus ihr lesen zu können. Dazu wird von der Logikschaltung 200 ein
Zeilensignal ROWSEL auf eine der M + 1 Leitungen 231 bis 235 gegeben.
Der Leseverstärker 320 wird
eingesetzt, um die Informationen, die in den flüchtigen Speicherzellen 97 gespeichert
sind, in das Datenausgangssignal DOUT zu konvertieren. Der Schreibverstärker 310 dient
zum Speichern der in dem Dateneingangssignal DIN enthaltenen Informationen
in die flüchtigen
Speicherzellen 97. Alle Bits eines Wortes werden gleichzeitig
gelesen oder geschrieben. Die Anzahl von Schreibverstärkern 310 und
Leseverstärkern 320 entspricht
daher der Anzahl N + 1, welche die Anzahl der Bits pro Wort ist.
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Die
in den flüchtigen
Speicherzellen 97 gespeicherten Informationen werden permanent
und direkt über
den Direktausgang 131 und den weiteren Direktausgang 131' in Form des
direkten Ausgangsignals DDOUT und des weiteren direkten Ausgangssignal
DDOUT' bereitgestellt.
Das Bereitstellen am Direktausgang 131 und dem weiteren
Direktausgang 131' erfolgt
dabei ohne Verwendung eines Leseverstärkers oder eines Komparators.
Die Informationen werden dabei nach einem Ladesignal S7, bei dem
die Informationen von den nicht-flüchtigen. Speicherzellen 98 zu
den flüchtigen
Speicherzellen 97 transferiert werden, am Direktausgang 131 und
dem weiteren Direktausgang 131' in Form des direkten Ausgangsignals
DDOUT beziehungsweise des weiteren direkten Ausgangssignal DDOUT' abgegeben. Dabei können Informationen
der definierten Anzahl L von flüchtigen
Speicherzellen 97 zur Verfügung gestellt werden.
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Für einen
Zugriff auf die nicht-flüchtigen Speicherzellen 98 werden
von der Ablaufsteuerung 210 Befehle auf der Programmierleitung 211,
der Ladeleitung 213 und der Spaltenleitung 121 bereitgestellt,
die in Abhängigkeit
von einem Taktsignal generiert werden. Die Befehle zum Laden und
zum Programmieren werden seriell abgearbeitet ohne Einsatz des Adresszeilen-Dekoders 230.
Bei einem Programmier-Befehl, der auf der Ladeleitung 213 von der
Logikschaltung 200 der zweiten Peripherieschaltung 400 bereitgestellt
wird, werden die Informationen, die in den flüchtigen Speicherzellen 97 gespeichert
sind, in der jeweiligen nicht-flüchtigen
Speicherzelle 98 gespeichert. Dazu ist in jeder der Speicherzellen 99 die
Ver bindungsleitung 103 zwischen der flüchtigen Speicherzelle 97 und
der nicht-flüchtigen Speicherzelle 98 geschaltet.
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Für die Ladefunktion
wird der logische Zustand der nichtflüchtigen Speicherzelle 98 beurteilt: Diese
kann unprogrammiert oder programmiert sein. Dazu wird der Komparator 420 mit
mehreren umschaltbaren Schwellwerten eingesetzt. Über das Messsignal
S8 wird ein einzelnes nicht-flüchtige Speicherelement 100 mit
dem Komparator 420 verbunden. Das Vergleichsergebnis des
Komparators 420 wird in der flüchtigen Speicherzelle 97 der
entsprechenden Speicherschaltung 99 abgespeichert. Der
Komparator 420 vergleicht den Widerstand des nicht-flüchtigen
Speicherelements 100 mit verschiedenen Referenz-Widerständen. Es
ist ein Widerstandswert A definiert, bei dem das nicht-flüchtige Speicherelement 100 als
programmiert in der Anwendung erkannt wird. Das nicht-flüchtige Speicherelement 100 wird
mit diesem Widerstandswert A und einem höheren Widerstandswert B verglichen.
Ist der Widerstandswert des programmierten nicht-flüchtigen
Speicherelements 100 größer als
der Widerstandswert B, kann davon ausgegangen werden, dass der Widerstand
des nicht-flüchtigen
Speicherelements 100 trotz möglicher Widerstandsschwankungen über die
Lebenszeit der Schaltungsanordnung 1 größer als der Widerstandswert
A sein wird. Das nicht-flüchtige
Speicherelement 100 wird über die spezifizierte Lebenszeit
sicher als programmiert erkannt werden.
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Mit
dem Komparator 420 ist es auch möglich, den Widerstandswert
des nicht-programmierten, nicht-flüchtigen Speicherelements 100 zu
messen, ohne das nicht-flüchtige
Speicherelement 100 zu schädigen. Ist der Widerstand des
nicht-flüchtigen Speicherelements 100 kleiner
als ein definierter Widerstandswert, kann davon ausgegangen werden, dass
das nicht-flüchtige Speicherelement 100 nach dem
Test erfolgreich programmiert werden kann. Dieser Test kann eingesetzt
werden, wenn das nicht-flüchtigen
Speicherelement 100 erst in der Applikation programmiert
wird. Zu hochohmige unprogrammierte nicht-flüchtige
Speicherelemente 100 können
auf dieser Weise frühzeitig
erkannt und ausgeschieden werden. Der Komparator 420 ist
in der Schaltungsanordnung 1 einmal vorhanden; die einzelnen
nicht-flüchtigen
Speicherelemente 100 werden dann seriell mittels des Komparators 420 beurteilt
und in die flüchtigen
Speicherzellen 97 ausgelesen.
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Die
Schaltungsanordnung 1 gibt ab und empfängt mit Vorteil ausschließlich digitale
Signale. Die analogen Messungen werden von dem Komparator 420 in
der Schaltungsanordnung 1 ausgeführt.
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Da
die einzelnen Speicherschaltungen 99 sowohl die nichtflüchtige Speicherzelle 98 wie
auch die flüchtige
Speicherzelle 97 umfassen, ist es mit Vorteil möglich, die
Logikschaltung 200 für
beide Teile gemeinsam zu nutzen. Die nichtflüchtige Speicherzellen 98 entsprechen
einer einmal programmierbaren Speicherzelle, abgekürzt OTP,
und die flüchtigen Speicherzellen 97 einem
Speicher mit wahlfreiem Zugriff, abgekürzt RAM.
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In
den flüchtigen
Speicherzelle 97 werden die gewünschten Informationen vor dem
Programmieren gespeichert. So kann mit Vorteil das gesamte System,
in dem die Schaltungsanordnung 1 implementiert ist, mit
den Informationen der flüchtigen Speicherzellen 97 zuerst
evaluiert werden. Sind die Informationen korrekt, werden sie mit
Vorteil direkt aus den flüchtigen
Speicherzellen 97 der einzelnen Speicherschaltungen 99 in
die zugehörigen nicht-flüchtigen
Speicherzellen 98 programmiert.
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Beim
Auslesen der Informationen der nicht-flüchtigen Speicherzelle 98 werden
die Informationen in der dazugehörenden
flüchtigen
Speicherzelle 97 gespeichert. Die Informationen werden
daher nur einmal beim Einschalten der Versorgungsspannung des Systems
aus den nicht-flüchtigen Speicherzellen 98 ausgelesen.
Ein Mikrokontroller eines übergeordneten
Systems kann dann die Informationen aus den flüchtigen Speicherzellen 97 auslesen.
Die benötigten
Zugriffszeiten entsprechen einem Standard RAM Baustein und sind
mit Vorteil signifikant kürzer
als die Zugriffszeiten bei dem Auslesen aus den nichtflüchtigen
Speicherzellen 98. Daher sind für das Auslesen der flüchtigen
Speicherzellen 97 höhere
Taktraten zulässig
als beim Auslesen aus den nicht-flüchtigen Speicherzellen 98.
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In
einer alternativen Ausführungsmöglichkeit ist
pro Datenbit eines Wortes ein Komparator 420 vorgesehen.
Alternativ ist für
jede Speicherschaltung 99 ein eigener Komparator 420 realisiert.
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In
einer alternativen Ausführungsform
kann eine Zeile des Speicherzellenfeldes 2 auch die Information
mehrerer Worte speichern. Da mit einer Adresse ein Wort ausgelesen
wird, werden den verschiedenen Worten einer Zeile verschiedene Adressen
zugeordnet. Dazu umfasst die Schaltungsanordnung 1 eine
zusätzliche
Adressdekodierung.
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In
einer alternativen Ausführungsform
sind mehrere Speicherzellen des Speicherzellenfeldes 2 jeweils
wie die in 1 gezeigte Speicherschaltung 99 realisiert.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist
jede der Speicherzellen des Speicherzellenfeldes 2 jeweils
wie die in 1 gezeigte Speicherschaltung 99 ausgebildet.
-
3 zeigt
eine beispielhafte Ausführungsform
des Komparators 420, der in einer Schaltungsanordnung nach
dem vorgeschlagenen Prinzip verwendet werden kann. Der Komparator 420 kann
in der Schaltungsanordnung 1 nach 1 und 2 eingesetzt
werden. Der Komparator 420 kann als Multilevel-Komparator bezeichnet
sein. Der Komparator 420 umfasst einen ersten und einen
zweiten Stromspiegel 51, 52 sowie einen Verstärkers 53.
Der erste Stromspiegel 51 umfasst einen ersten und einen
zweiten Transistor 54, 60 sowie einen ersten und einen
zweiten Lasttransistor 55, 56. Ein erster Anschluss
des ersten und zweiten Transistors 54, 60 sowie
ein erster Anschluss des ersten und zweiten Lasttransistors 55, 56 ist
mit dem Bezugspotenzialanschluss 8 verbunden. Ein zweiter
Anschluss des ersten Transistors 54 ist mit den Steueranschlüssen des
ersten und des zweiten Transistors 54, 60 sowie des
ersten und des zweiten Lasttransistors 55, 56 verbunden.
Der zweite Stromspiegel 52 umfasst den ersten und den zweiten
Lasttransistor 55, 56 sowie einen dritten und
einen vierten Transistor 57, 58. Ein Steueranschluss
des dritten Transistors 57 ist mit einem ersten Anschluss
des dritten Transistors 57 und mit einem Steueranschluss
des vierten Transistors 58 verbunden. Der erste Anschluss
des dritten Transistors 57 ist mit einem zweiten Anschluss
des ersten Lasttransistors 55 verbunden. Ebenso ist der
erste Anschluss des vierten Transistors 58 mit einem zweiten
Anschluss des zweiten Lasttransistors 56 verbunden. An
einem zweiten Anschluss des dritten Transistors 57 ist
die Messleitung 122 angeschlossen. 3 zeigt
beispielhaft, dass mittels der Messleitung 122 der Lesetransistor 120 angeschlossen
werden kann, der die Messleitung 122 mit dem nicht-flüchtigen
Speicherelement 100 koppelt. Das nicht-flüchtige Speicherelement 100 ist
an einem Anschluss mit dem Versorgungsspannungsanschluss 9 verbunden. Der
Verstärker 53 umfasst
den zweiten Transistor 60 und einen fünften Transistor 59.
Ein Knoten zwischen dem zweiten Lasttransistor 56 und vierten
Transistor 58 ist mit einem Steueranschluss des fünften Transistors 59 verbunden.
Der zweite und der fünfte
Transistor 59, 60 sind seriell zwischen den Versorgungsspannungsanschluss 9 und
den Bezugspotenzialanschluss 8 geschaltet. Ein Knoten zwischen
dem zweiten und dem fünften
Transistor 59, 60 ist mit einem Komparatorausgang 67 verbunden.
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Der
Komparator 420 umfasst einen sechsten, siebten und achten
Transistor 61 bis 63 sowie einen ersten, einen
zweiten und einen dritten Widerstand 64 bis 66,
die als Referenzwiderstände
eingesetzt werden. Ein zweiter Anschluss des vierten Transistors 58 ist
mit einem Knoten 68 verbunden. Der Knoten 68 ist über eine
Serienschaltung, umfassend den sechsten Transistor 61 und
den ersten Widerstand 64, mit dem Versorgungsspannungsanschluss 9 verbunden.
Ebenso ist der Knoten 68 über eine Serienschaltung, umfassend
den siebten Transistor 62 und den zweiten Widerstand 65,
mit dem Versorgungsspannungsanschluss 9 verbunden. In entsprechender
Weise ist der Knoten 68 über eine weitere Serienschaltung,
umfassend den achten Transistor 63 und den dritten Widerstand 66,
mit Versorgungsspannungsanschluss 9 verbunden.
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Dem
ersten Anschluss des ersten Transistors 54 wird ein BIAS-Strom IB zugeführt. Der
erste Stromspiegel 51 dient zur Einstellung der Ströme in dem
zweiten Transistor 60 sowie in dem ersten und dem zweiten
Lasttransistor 55, 56. Der erste Stromspiegel 51 spiegelt
somit den EIAS-Strom IB in den zweiten Stromspiegel 52.
Der Strom in einem ersten Zweig 71 des zweiten Stromspiegels 51 ist
gleich dem Strom in einem zweiten Zweig 72 des zweiten Stromspiegels 52.
An der Messleitung 122 ist das Messsignals S8 abgreifbar.
Am Knoten 68 stellt sich eine Referenzspannung VREF ein.
Die Widerstandswerte der drei Widerstände 64, 65, 66 sind
verschieden groß.
Mittels des sechsten bis achten Transistors 61 bis 63 wird
einer der drei Widerstände 64 bis 66 in den
zweiten Zweig 72 geschaltet, so dass der Widerstand des
nicht-flüchtigen
Speicherelements 100 mit verschiedenen Widerstandswerten
verglichen wird. Entsprechend des Widerstandswerts des nicht-flüchtigen
Speicherelements 100 und des Widerstandswerts des ersten,
des zweiten oder des dritten Widerstands 64, 65, 66 sind
das Messsignal S8 und die Referenzspannung VREF unterschiedlich.
Der Lesetransistor 120 entspricht dem sechsten, siebten
und achten Transistor 61 bis 63, sodass sich die
Spannungsabfälle
an diesen Transistoren kompensieren. Der Verstärker 53 ist zur Auskopplung
der am Knoten zwischen dem zweiten Lasttransistor 56 und
dem vierten Transistor 58 abgreifbaren Spannung vorgesehen.
Der Verstärker 53 kippt
entsprechend der Spannungsabfälle
im zweiten Stromspiegel 52 in eine der beiden Richtungen.
An dem Komparatorausgang 67 ist ein Komparatorausgangssignal VOUT
des Komparators 420 abgreifbar. Der erste, der zweite,
der dritte und der vierte Transistor 54, 57, 58, 60 sowie
der erste und der zweite Lasttransistor 55, 56 sind
als N-Kanal MOSFETs ausgebildet. Der fünfte, der sechste, der siebte
und der achte Transistor 59, 61, 62, 63 sind
als P-Kanal MOSFETs realisiert. Ebenso ist der Lesetransistor 120 als
P-Kanal MOSFET ausgebildet.
-
Mit
Vorteil kann mittels des sechsten bis achten Transistors 61 bis 63 ausgewählt werden,
mit welchem der drei Widerstände 64 bis 66 das
nicht-flüchtige
Speicherelement 100 verglichen wird.
-
In
einer alternativen Ausführungsform
sind weitere Serienschaltungen, umfassend einen weiteren Transistor
und einen weiteren Widerstand, zwischen den Knoten 68 und
den Versorgungsspannungsanschluss 9 geschaltet.
-
- 1
- Schaltungsanordnung
- 2
- Speicherzellenfeld
- 8
- Bezugspotentialanschluss
- 9
- Versorgungsspannungsanschluss
- 51
- erster
Stromspiegel
- 52
- zweiter
Stromspiegel
- 53
- Verstärker
- 54
- erster
Transistor
- 55
- erster
Lasttransistor
- 56
- zweiter
Lasttransistor
- 57
- dritter
Transistor
- 58
- vierter
Transistor
- 59
- fünfter Transistor
- 60
- zweiter
Transistor
- 61
- sechster
Transistor
- 62
- siebter
Transistor
- 63
- achter
Transistor
- 64
- erster
Widerstand
- 65
- zweiter
Widerstand
- 66
- dritter
Widerstand
- 67
- Komparatorausgang
- 68
- Knoten
- 71
- erster
Zweig
- 72
- zweiter
Zweig
- 97
- flüchtige Speicherzelle
- 98
- nicht-flüchtige Speicherzelle
- 99
- Speicherschaltung
- 100
- nicht-flüchtiges
Speicherelement
- 102
- Knoten
- 103
- Koppelleitung
- 104
- Knoten
- 106
- erster
Strompfad
- 107
- zweiter
Strompfad
- 110
- Programmiertransistor
- 111
- Programmierleitung
- 112
- Lese/Schreibleitung
- 113
- Ladeleitung
- 114
- Steueranschluss
- 115
- Steueranschluss
- 120
- Lesetransistor
- 121
- Spaltenleitung
- 122
- Messleitung
- 123
- Bitleitung
- 124
- invertierte
Bitleitung
- 130
- zweites
logisches Gatter
- 131
- Direktausgang
- 131'
- weiterer
Direktausgang
- 132
- Dateneingang
- 133
- Datenausgang
- 134
- Direktausgangsbus
- 140
- erstes
logisches Gatter
- 150
- Adresstransistor
- 160
- weiterer
Adresstransistor
- 170
- erster
Inverter
- 180
- zweiter
Inverter
- 190
- dritter
Inverter
- 200
- Logikschaltung
- 201
- Adresseingang
- 202
- Steuereingang
- 210
- Ablaufsteuerung
- 211
- Programmierleitung
- 212
- Schreib-/Leseleitung
- 213
- Ladeleitung
- 220
- Interface
Kontroller
- 230
- Adresszeilen-Dekoder
- 231–235
- Zeilenleitung
- 300
- erste
Peripherieeinheit
- 302
- Schreibleitung
- 303
- Leseleitung
- 310
- Schreibverstärker
- 320
- Leseverstärker
- 400
- zweite
Peripherieeinheit
- 410
- Steuerung
- 420
- Komparator
- AD
- Adresssignal
- CTRL
- Kontrollsignal
- DDOUT
- direktes
Ausgangssignal
- DDOUT'
- weiteres
direktes Ausgangssignal
- DIN
- Dateneingangssignal
- DOUT
- Datenausgangssignal
- IB
- Bias-Strom
- ROWSEL
- Zeilensignal
- S1
- Bitsignal
- S2
- Lese-/Schreibsignal
- S3
- Datensignal
- S4
- Transfersignal
- S5
- Spaltensignal
- S6
- Programmiersignal
- S7
- Ladesignal
- S8
- Messsignal
- SEL,
SEL1, SE12, SELN
- Auswahlsignal
- SN1
- invertiertes
Bitsignal
- VOUT
- Komparatorausgangssignal
- OTP
- nicht-flüchtige Speicherzelle
- RAM
- flüchtige Speicherzelle
- VDD
- Versorgungsspannung
- VERF
- Referenzspannung