DE102006059373A1 - Baugruppe aus Zweiweg-Hilfsgasfeder und einfahrbarer Feder - Google Patents
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Abstract
Eine Gasfeder und eine einfahrbare Vorrichtung wirken zusammen, um einen Zweiweg-Hilfsmechanismus zum Steuern der Bewegung eines Karosseriepaneels bereitzustellen. Die einfahrbare Vorrichtung umfasst eine Federbaugruppe, die in einem an der Gasfeder befestigten Rohr aufgenommen ist. Das Karosseriepaneel ist mit einer Schwenkverbindung an einem Fahrzeugrahmen befestigt. Die eine von der Gasfeder und der einfahrbaren Vorrichtung ist mit dem Fahrzeugrahmen verbunden, und die andere von der Gasfeder und der einfahrbaren Vorrichtung ist mit dem Karosseriepaneel verbunden. Die einfahrbare Vorrichtung wirkt als feste Verbindung, wenn sich das Karosseriepaneel von einer geschlossenen Stellung in eine offene Stellung bewegt. Sobald sich ein Schwerpunkt des Karosseriepaneels über die Schwenkverbindung hinaus dreht, wirkt die einfahrbare Vorrichtung der weiteren Bewegung des Karosseriepaneels entgegen, bis eine vollständig offene Stellung erreicht ist.
Description
- TECHNISCHES GEBIET
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Baugruppe aus Gasfeder und einfahrbarer Vorrichtung, die eine Zweiweg-Unterstützung für einen weiten Bereich an Bewegungen eines Fahrzeugteils bereitstellt.
- HINTERGRUND DER ERFINDUNG
- Gasfederbaugruppen dienen zum Steuern der Bewegung eines Bauteils relativ zu einem anderen Bauteil. Eine Gasfederbaugruppe wird zum Beispiel verwendet, um die Bewegung eines Fahrzeugkarosseriepaneels, wie zum Beispiel einer Heckklappe, einer Motorhaube oder eines Kofferraumdeckels, relativ zu einem Fahrzeugkarosserieteil zu steuern. Die Gasfederbaugruppe ist zwischen einer vollständig auseinandergefahrenen Stellung und einer vollständig zusammengefahrenen Stellung bewegbar und unterstützt einen Fahrer beim Anheben und Schließen des Fahrzeugkarosseriepaneels, das typischerweise über ein Scharnier schwenkbar mit dem Fahrzeugkarosserieteil verbunden ist.
- In einem bekannten Beispiel dient die Gasfederbaugruppe zum Steuern der Bewegung einer Fahrzeughaube zwischen einer offenen und einer geschlossenen Stellung. Die Fahrzeughaube hat eine in der Nähe eines vorderen Stoßfängers befindliche gelenkige Verbindung, und die Motorhaube wird von der geschlossenen Stellung, weg von einer Windschutzscheibe des Fahrzeugs, in eine offene Stellung geschwenkt, in der ein Motorraum freiliegt. Die Fahrzeughaube definiert einen Schwerpunkt, der einen vertikal über der gelenkigen Verbindung liegenden Punkt durchläuft.
- Die Gasfederbaugruppe unterstützt einen Benutzer beim Bewegen der Fahrzeughaube von der geschlossenen Stellung in die offene Stellung. In der vollständig offenen Stellung wird die Fahrzeughaube typischerweise so geschwenkt, dass sich der Schwerpunkt der Fahrzeughaube an der gelenkigen Verbindung vorbeibewegt. Die Gasfederbaugruppe arbeitet typischerweise mit einer auf die Gasfederbaugruppe wirkenden Kompressionskraft, aber wenn sich der Schwerpunkt der Fahrzeughaube über die gelenkige Verbindung bewegt, unterliegt die Gasfederbaugruppe Extensions- und nicht Kompressionskräften. Dies ist unerwünscht, da ein Benutzer das Gewicht der Fahrzeughaube und die auf die Gasfederbaugruppe wirkende Extensionskraft überwinden muss, um die Motorhaube von der vollständig offenen Stellung in eine geschlossene Stellung zu bewegen.
- Es besteht also ein Bedarf an einer Gasfederbaugruppe, die nach Bedarf bei der Bewegung eines Fahrzeugkarosseriepaneels Unterstützung und Widerstand geben kann, wenn sich der Schwerpunkt des Fahrzeugkarosseriepaneels über einen Schwenkverbindungspunkt hinaus bewegt hat.
- ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
- Eine Gasfeder und eine einzieh- oder einfahrbare Vorrichtung wirken zusammen, um einen Zweiweg-Hilfsmechanismus zum Steuern der Bewegung eines Fahrzeugkarosserieteils bereitzustellen. Die einfahrbare Vorrichtung umfasst eine Federbaugruppe, die in einem an der Gasfeder befestigten Rohr aufgenommen ist. Das Fahrzeugkarosserieteil ist mit einer Schwenkverbindung an einem Fahrzeugrahmen befestigt. Die eine von der Gasfeder und der einfahrbaren Vorrichtung ist mit dem Fahrzeugrahmen verbunden, und die andere von der Gasfeder und der einfahrbaren Vorrichtung ist mit dem Fahrzeugkarosserieteil verbunden.
- Die einfahrbare Vorrichtung wirkt als feste Verbindung, wenn sich das Fahrzeugkarosserieteil von einer geschlossenen Stellung in eine offene Stellung bewegt. Sobald sich ein Schwerpunkt des Fahrzeugkarosserieteils über die Schwenkverbindung hinaus bewegt, wirkt die einfahrbare Vorrichtung einer weiteren Bewegung des Fahrzeugkarosserieteils entgegen, bis eine vollständig offene Stellung erreicht ist. Die einfahrbare Vorrichtung weist ein elastisches Teil auf, das sich ausdehnt, um Energie zu speichern und Widerstand zu bieten, sobald sich das Fahrzeugkarosserieteil über die Schwenkverbindung hinaus bewegt hat. Die einfahrbare Vorrichtung unterstützt die Bewegung des Fahrzeugkarosserieteils, wenn das Karosseriepaneel von der vollständig offenen Stellung in die geschlossene Stellung geschwenkt wird. Unterstützung wird dabei durch die in dem elastischen Teil gespeicherte Energie geboten.
- Diese und andere Merkmale der vorliegenden Erfindung werden am besten verständlich aus der folgenden Beschreibung und den Zeichnungen, die nachfolgend kurz beschrieben werden.
- KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
-
1 ist eine schematische Ansicht eines Fahrzeugs mit einer Gasfederbaugruppe, die die vorliegende Erfindung aufweist. -
2 ist eine perspektivische Ansicht einer Baugruppe aus Gasfeder und einfahrbarer Vorrichtung, die die vorliegende Erfindung aufweist. -
3 ist eine Querschnittsansicht der Baugruppe von2 . -
4 ist eine perspektivische Ansicht eines weiteren Beispiels einer Baugruppe aus Gasfeder und einfahrbarer Vorrichtung, die die vorliegende Erfindung aufweist. -
5 ist eine Querschnittsansicht der Baugruppe von4 . - AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
-
1 zeigt ein Fahrzeug10 mit einem Karosserieteil12 , das relativ zu einem Rahmenteil14 bewegbar ist. In dem dargestellten Beispiel umfasst das Karosserieteil12 eine Fahrzeughaube, doch könnte das Karosserieteil12 auch eine Heckklappe, einen Kofferraumdeckel etc. umfassen. Das Karosserieteil12 ist an einer Verbindung16 an dem Rahmenteil14 schwenkbar befestigt. Eine Baugruppe18 aus Gasfeder und einfahrbarer Vorrichtung wirkt zusammen, um die Bewegung des Karosserieteils12 zu steuern, wenn das Karosserieteil12 um die Verbindung16 zwischen einer offenen und einer geschlossenen Stellung geschwenkt wird. - Es kann jede Art von Verbindung verwendet werden, um eine Schwenk- oder Drehbewegung des Karosserieteils zu erreichen. Eine Art von Verbindung ist ein Scharnier. Das Karosserieteil
12 definiert einen Schwerpunkt20 . Im vollständig offenen Zustand befindet sich der Schwerpunkt20 des Karosserieteils12 typischerweise in einer vertikalen Position über der Verbindung16 . Bei bestimmten Anwendungen wird das Karosserieteil12 jedoch über die Verbindung16 hinaus gedreht oder geschwenkt, um eine vollständig offene Stellung zu erreichen. - In der in
1 dargestellten beispielhaften Ausführung der Befestigung bewegt die Baugruppe18 aus Gasfeder und einfahrbarer Vorrichtung das Karosserieteil12 dergestalt, dass sich der Schwerpunkt20 an der Verbindung16 vorbeibewegt, wie durch den Pfeil22 angedeutet. Das Karosserieteil12 startet in einer vollständig geschlossenen Stellung, dargestellt durch die durchgezogenen Linien, und kann dann in eine teilweise offene Stellung bewegt werden, wo sich der Schwerpunkt20 allgemein über der Verbindung16 befindet. Wenn das Karosserieteil12 in eine vollständig offene Stellung bewegt wird, angedeutet durch gestrichelte Linien, wird der Schwerpunkt20 über die Verbindung16 hinaus bewegt. - Wenn bei einer solchen Ausführung eine Gasfeder allein zum Steuern der Bewegung verwendet wird, unterliegt die Gasfeder typischerweise zunächst einer Kompressionskraft, wenn sich das Karosserieteil
12 von der geschlossenen Stellung in die teilweise offene Stellung bewegt. Wenn der Schwerpunkt20 über die Verbindung16 läuft, bewegt sich die Gasfeder von Kompressionskräften zu Extensionskräften. In dieser Situation müsste ein Fahrer nicht nur die Kraft der Gasfeder, sondern auch das Gewicht des Karosserieteils12 überwinden, um das Karosserieteil12 von der vollständig offenen Stellung wieder zurück in die geschlossene Stellung zu bewegen. - Um dieses Problem zu überwinden, ist bei der vorliegenden Erfindung eine einziehbare oder einfahrbare Vorrichtung in die Gasfederbaugruppe integriert. Ein Beispiel für die Baugruppe
18 aus Gasfeder und einfahrbarer Vorrichtung ist in2 –3 dargestellt. Die Baugruppe18 aus Gasfeder und einfahrbarer Vorrichtung umfasst einen Gasfederabschnitt30 und einen einfahrbaren Abschnitt32 . - Der Gasfederabschnitt
30 umfasst ein äußeres Rohr bzw. einen Zylinder34 mit einer Abschlusskappe37 , die ein Ende des Zylinders34 in der Nähe des einfahrbaren Abschnitts32 umschließt. Ein Kolben36 ist in dem Zylinder34 aufgenommen und in bekannter Weise mit einer Stange38 gekoppelt. Die Stange38 bewegt den Kolben36 zwischen einer Kompressionsstellung und einer Extensionsstellung. Der Kolben36 und die Stange38 dosieren die Fluidströmung in dem Zylinder34 in der bekannten Weise. Für den Gasfederabschnitt30 kann jede Art von Gasfederbaugruppe verwendet werden. - Der einfahrbare Abschnitt
32 umfasst ein Rohr40 , einen in dem Rohr40 aufgenommenen Kolben42 , ein mit dem Kolben42 gekoppeltes elastisches Teil44 und einen Kolbenendanschlag46 . Das elastische Teil44 ist vorzugsweise eine Schraubenfeder, doch könnten auch andere elastische Mechanismen verwendet werden. Der Kolbenendanschlag46 ist angrenzend an die Abschlusskappe37 des Gasfederabschnitts30 positioniert. Der Kolbenendanschlag46 ist als getrenntes Stück dargestellt, das in dem Rohr40 aufgenommen ist; ein Federteil oder ein Wulst oder sonstiges Gebilde in einer Wand des Rohrs40 könnte jedoch ebenfalls den Kolbenendanschlag46 definieren. - Eine Stange
48 ist mit dem Kolben42 gekoppelt und wird durch eine an einem Ende des Rohrs40 befestigte Führungsbuchse54 in dem Rohr40 geführt. Fakultativ wird eine axial angrenzend an die Führungsbuchse54 positionierte Scheibe56 zum Wischen der Stange48 verwendet. Die Scheibe56 besteht vorzugsweise aus einem reibungsarmen Material wie zum Beispiel Teflon®. - Ein erstes Verbindungsstück
50 ist an der Stange38 des Gasfederabschnitts30 befestigt, und ein zweites Verbindungsstück52 ist an der Stange des einfahrbaren Abschnitts32 befestigt. Das eine von dem ersten und dem zweiten Verbindungsstück50 ,52 ist an dem Rahmenteil14 befestigt, und das andere von dem ersten und dem zweiten Verbindungsstück50 ,52 ist an dem Karosserieteil12 befestigt. - Wenn das Karosserieteil
12 von der geschlossenen Stellung in die teilweise offene Stellung bewegt wird, schlägt das elastische Teil44 in dem Rohr40 durch. In einer durchgeschlagenen Stellung befindet sich das elastische Teil44 entweder ganz oben oder in einer vorbestimmten Höhe zum Anhalten. Das elastische Teil44 befindet sich in einem zusammengedrückten Zustand, und der Kolben42 stößt an dem Kolbenendanschlag46 an. Der Gasfederabschnitt30 stellt die Unterstützungsbewegung bereit, wenn das Karosserieteil12 von der geschlossenen Stellung in die teilweise offene Stellung bewegt wird, während der einfahrbare Abschnitt32 als feste Verbindung wirkt. Sobald der Schwerpunkt20 an der Verbindung16 vorbeiläuft, wirkt das elastische Teil44 einer weiteren Bewegung des Karosserieteils12 entgegen. Das elastische Teil44 dehnt sich aus, um die Bewegung des Karosserieteils12 kontrolliert zu verlangsamen, bis die vollständig offene Stellung erreicht ist. - Fakultativ könnte auch ein Kolbenpaket (nicht dargestellt) in Kombination mit dem elastischen Teil
44 verwendet werden, um die Fallbewegung zu steuern. Das elastische Teil44 würde die Geschwindigkeit des Falls verringern, und das Kolbenpaket würde, zusammen mit den zugehörigen Dichtungen und Öl, die Bewegung steuern. Das Kolbenpaket könnte eine Extensions-, eine Kompressions- oder eine Zwei-Dämpfer-Ausführung sein. - Außerdem könnte fakultativ ein Dämpfungsbuchsenpaket (nicht dargestellt) verwendet werden, um die gewünschten Dichtungseigenschaften bereitzustellen. Das Dämpfungsbuchsenpaket könnte eine Kombination von Bauteilen wie zum Beispiel einen O-Ring, eine Buchse, Teflon®-Material, eine Dichtungsbaugruppe und eine Halteplatte umfassen. Es versteht sich, dass dies nur eine beispielhafte Kombination ist und dass auch noch andere Kombinationen solcher Bauteile verwendet werden könnten, um das Dämpfungsbuchsenpaket zu bilden.
- Wenn das Karosserieteil
12 von der vollständig offenen Stellung wieder in die geschlossene Stellung gebracht wird, unterstützt das elastische Teil44 den Fahrer beim Anheben des Karosserieteils12 . Das elastische Teil44 wird zusammengedrückt, bis der Kolben42 gegen den Kolbenendanschlag46 stößt. - Ein weiteres Beispiel für die Baugrauppe
18 aus Gasfeder und einfahrbarer Vorrichtung ist in4 –5 dargestellt. Diese Ausführungsform arbeitet ähnlich wie die in2 –3 dargestellte, doch ist das elastische Teil44 außen an dem Gasfederabschnitt30 angebracht. - Der Gasfederabschnitt
30 umfasst ein äußeres Rohr bzw. einen Zylinder60 mit einer Abschlusskappe62 , die ein Ende des Zylinders60 umschließt. Ein Kolben64 ist in dem Zylinder60 aufgenommen und in bekannter Weise mit einer Stange66 gekoppelt. Die Stange66 bewegt den Kolben64 zwischen einer Kompressionsstellung und einer Extensionsstellung. Auch hier kann wieder jede Art von Gasfederbaugruppe für den Gasfederabschnitt30 verwendet werden. - Der einfahrbare Abschnitt
32 umfasst ein Rohr70 , das an einer Außenfläche des Zylinders60 angebracht ist. Ein elastisches Teil72 ist zwischen dem Rohr70 und dem Zylinder60 positioniert. Das elastische Teil72 reagiert zwischen einer inneren Schulter74 des Rohrs70 an einem Ende und einer äußeren Schulter76 des Zylinders60 am entgegengesetzten Ende. Eine optionale Buchse59 könnte zwischen der inneren Schulter74 und dem Zylinder60 positioniert sein. - Wenn das Karosserieteil
12 von der geschlossenen Stellung in die teilweise offene Stellung bewegt wird, wird das elastische Teil72 zwischen der inneren Schulter74 und der äußeren Schulter76 zusammengedrückt. Der Gasfederabschnitt30 stellt die unterstützende Bewegung bereit, wenn das Karosserieteil12 von der geschlossenen Stellung in die teilweise offene Stellung bewegt wird, während der einfahrbare Abschnitt32 als feste Verbindung wirkt. Sobald der Schwerpunkt20 an der Verbindung16 vorbeiläuft, wirkt das elastische Teil72 einer weiteren Bewegung des Karosserieteils12 entgegen, indem es sich in dem Rohr70 ausdehnt. Wenn das Karosserieteil12 wieder von der vollständig offenen Stellung in die geschlossene Stellung gebracht wird, unterstützt das elastische Teil72 den Fahrer beim Anheben des Karosserieteils12 . Die Abschlusskappe62 des Gasfederabschnitts30 schlägt an einer Anschlagfläche80 durch. Die Anschlagfläche80 ist als Ende des Rohrs70 dargestellt, doch könnte die Position der Anschlagfläche80 auch durch ein getrenntes Stück, ein Federteil oder einen Wulst oder ein Gebilde in einer Wand des Rohrs70 definiert sein. Ferner unterstützt ein Führungsteil82 die Führung der Bewegung des Zylinders60 in dem Rohr70 . - In der in
4 –5 dargestellten Ausführung ist das erste Verbindungsstück50 an der Stange66 des Gasfederabschnitts30 befestigt, und das zweite Verbindungsstück52 ist an der Abschlusskappe81 des Rohrs70 des einfahrbaren Abschnitts32 befestigt. Wieder ist das eine von dem ersten und dem zweiten Verbindungsstück50 ,52 an dem Rahmenteil14 befestigt, und das andere von dem ersten und dem zweiten Verbindungsstück50 ,52 ist an dem Karosserieteil12 befestigt. - In beiden Ausführungen unterstützt die vorliegende Baugruppe
18 aus Gasfeder und einfahrbarer Vorrichtung die Bewegung des Karosserieteils12 bis zu einem Punkt, wo der Schwerpunkt20 nahe bei oder knapp jenseits eines Punktes liegt, wo der Schwerpunkt die Verbindung16 überquert. Wenn der Gasfederabschnitt30 in dieser Stellung ganz auseinandergezogen ist, beginnt sich das elastische Teil44 ,72 des einfahrbaren Abschnitts32 aufgrund einer äußeren Kraft oder aufgrund des Gewichts des Karosserieteils12 auszudehnen. Das elastische Teil44 ,72 wirkt dieser Kraft entgegen, d.h. es verlangsamt die Bewegung auf kontrollierte Weise, um den Fahrer weiter zu unterstützen. Die Lage des Schwerpunkts in Bezug auf die Verbindung kann je nach den verschiedenen Fahrzeuganwendungen variieren. Die Baugruppe18 aus Gasfeder und einfahrbarer Vorrichtung kann dazu ausgelegt sein, diesen Variationen Rechnung zu tragen, indem die Art der Gasfeder verändert wird und/oder indem die Ausführung, Größe etc. des elastischen Teils verändert wird, um nach Bedarf kontrollierten Widerstand und kontrollierte Unterstützung bereitzustellen. - Wenngleich eine bevorzugte Ausführungsform dieser Erfindung offenbart wurde, würde ein Durchschnittsfachmann doch erkennen, dass bestimmte Modifikationen in den Rahmen dieser Erfindung fallen würden. Aus diesem Grund sollten die folgenden Ansprüche studiert werden, um den wahren Umfang und Inhalt dieser Erfindung zu ermitteln.
Claims (17)
- Zweiweg-Hilfsgasfederbaugruppe, mit: einer Gasfederbaugruppe, die geeignet ist, die Bewegung eines Fahrzeugkarosserieteils von einer ersten Stellung in eine zweite Stellung zu unterstützen; und einer einfahrbaren Vorrichtung, die mit der Gasfederbaugruppe gekoppelt ist, wobei die einfahrbare Vorrichtung einer Bewegung des Fahrzeugkarosserieteils entgegenwirkt, wenn sich das Fahrzeugkarosserieteil von der zweiten Stellung in eine dritte Stellung bewegt.
- Zweiweg-Hilfsgasfederbaugruppe nach Anspruch 1, wobei die erste Stellung eine geschlossene Stellung umfasst, die zweite Stellung eine teilweise offene Stellung umfasst und die dritte Stellung eine vollständig offene Stellung umfasst.
- Zweiweg-Hilfsgasfederbaugruppe nach Anspruch 2, wobei die einfahrbare Vorrichtung die Bewegung des Fahrzeugkarosserieteils unterstützt, wenn sich das Fahrzeugkarosserieteil von der dritten Stellung in die zweite Stellung bewegt.
- Zweiweg-Hilfsgasfederbaugruppe nach Anspruch 2, wobei das Fahrzeugkarosserieteil für eine Schwenkverbindung mit einem Fahrzeugrahmen ausgelegt ist, wobei das Fahrzeugkarosserieteil einen Schwerpunkt definiert und die Bewegung des Fahrzeugkarosserieteils als Bewegung zwischen der ersten und der zweiten Stellung definiert ist, wenn sich der Schwerpunkt von einer geschlossenen Ausgangsstellung in Richtung zu der Schwenkverbindung in die teilweise offene Stellung bewegt, und als Bewegung zwischen der zweiten und der dritten Stellung definiert ist, wenn sich der Schwerpunkt über die Schwenkverbindung hinaus in die vollständig offene Stellung bewegt.
- Zweiweg-Hilfsgasfederbaugruppe nach Anspruch 4, wobei die Gasfederbaugruppe ein erstes Verbindungsstück umfasst, das zur Verbindung mit einem von dem Fahrzeugrahmen und dem Fahrzeugkarosserieteil geeignet ist, und wobei die einfahrbare Vorrichtung ein zweites Verbindungsstück umfasst, das zur Verbindung mit dem anderen von dem Fahrzeugrahmen und dem Fahrzeugkarosserieteil geeignet ist.
- Zweiweg-Hilfsgasfederbaugruppe nach Anspruch 5, wobei das Fahrzeugkarosserieteil eine Motorhaube umfasst.
- Zweiweg-Hilfsgasfederbaugruppe nach Anspruch 5, wobei die einfahrbare Vorrichtung eine Feder umfasst, die in einem Zylinder aufgenommen ist, wobei die Feder durchschlägt, wenn sich das Fahrzeugkarosserieteil von der ersten Stellung in die zweite Stellung bewegt, und wobei sich die Feder ausdehnen kann, um der Bewegung entgegenzuwirken, wenn sich das Fahrzeugkarosserieteil von der zweiten Stellung in die dritte Stellung bewegt.
- Zweiweg-Hilfsgasfederbaugruppe nach Anspruch 7, wobei der Zylinder einen Endanschlag aufweist, um eine durchgeschlagene Stellung für die Feder zu definieren.
- Zweiweg-Hilfsgasfederbaugruppe, mit: einer Gasfederbaugruppe, die geeignet ist, die Bewegung eines Fahrzeugkarosserieteils von einer ersten Stellung in eine zweite Stellung zu unterstützen, wobei die Gasfederbaugruppe einen Gasfederzylinder, einen in dem Gasfederzylinder aufgenommenen Gasfederkolben und eine Gasfederstange umfasst, die mit dem Gasfederkolben gekoppelt ist, um den Gasfederkolben zwischen einer Extensionsstellung und einer Kompressionsstellung zu bewegen; und einer einfahrbaren Vorrichtung, die mit der Gasfederbaugruppe gekoppelt ist, wobei die einfahrbare Vorrichtung ein Rohr, einen in dem Rohr aufgenommenen einfahrbaren Kolben, ein mit dem einfahrbaren Kolben zusammenwirkendes elastisches Teil und eine einfahrbare Stange umfasst, die so mit dem einfahrbaren Kolben gekoppelt ist, dass das elastische Teil einer Bewegung des Fahrzeugkarosserieteils entgegenwirkt, wenn sich das Fahrzeugkarosserieteil von der zweiten Stellung in eine dritte Stellung bewegt.
- Zweiweg-Hilfsgasfederbaugruppe nach Anspruch 9, wobei das Fahrzeugkarosserieteil für eine Schwenkverbindung mit einem Fahrzeugrahmen geeignet ist, wobei das Fahrzeugkarosserieteil einen Schwerpunkt definiert, und wobei die Bewegung das Fahrzeugkarosserieteils definiert ist als Bewegung zwischen der ersten und der zweiten Stellung, wenn sich der Schwerpunkt von der ersten Stellung in Richtung zu der Schwenkverbindung in die zweite Stellung bewegt, und definiert ist als Bewegung zwischen der zweiten und der dritten Stellung, wenn sich der Schwerpunkt von der zweiten Stellung über die Schwenkverbindung hinaus in die dritte Stellung bewegt.
- Zweiweg-Hilfsgasfederbaugruppe nach Anspruch 10, wobei die erste Stellung eine geschlossene Ausgangsstellung umfasst, die zweite Stellung eine teilweise offene Stellung umfasst und die dritte Stellung eine vollständig offene Stellung umfasst.
- Zweiweg-Hilfsgasfederbaugruppe nach Anspruch 11, wobei das elastische Teil die Bewegung des Fahrzeugkarosserieteils unterstützt, wenn das Fahrzeugkarosserieteil von der vollständig offenen Stellung in die geschlossene Stellung bewegt wird.
- Zweiweg-Hilfsgasfederbaugruppe nach Anspruch 10, mit einem ersten Verbindungsstück, das mit der Gasfederstange gekoppelt ist und zur Verbindung mit einem von einem Fahrzeugrahmen und einem Fahrzeugkarosserieteil geeignet ist, und mit einem zweiten Verbindungsstück, das mit der einfahrbaren Stange gekoppelt ist und zur Verbindung mit dem anderen von dem Fahrzeugrahmen und dem Fahrzeugkarosserieteil geeignet ist.
- Zweiweg-Hilfsgasfederbaugruppe nach Anspruch 9, wobei das Rohr der einfahrbaren Vorrichtung einen Endanschlag aufweist, um eine durchgeschlagene Position für das elastische Teil zu definieren, wenn sich das Fahrzeugkarosserieteil von der ersten Stellung in die zweite Stellung bewegt.
- Fahrzeugkomponentenbaugruppe, mit: einem Fahrzeugrahmenteil; einem Fahrzeugkarosserieteil, das relativ zu dem Fahrzeugrahmenteil bewegbar ist; und einer Zweiweg-Hilfsgasfederbaugruppe mit einer Gasfederbaugruppe, die die Bewegung des Fahrzeugkarosserieteils von einer ersten Stellung in eine zweite Stellung unterstützt, und einer einfahrbaren Vorrichtung, die so mit der Gasfederbaugruppe zusammenwirkt, dass die einfahrbare Vorrichtung einer Bewegung des Fahrzeugkarosserieteils entgegenwirkt, wenn sich das Fahrzeugkarosserieteil von der zweiten Stellung in eine dritte Stellung bewegt.
- Fahrzeugkomponentenbaugruppe nach Anspruch 15, wobei die Gasfederbaugruppe ein erstes Verbindungsstück umfasst, das mit einem von dem Fahrzeugrahmenteil und dem Fahrzeugkarosserieteil verbunden ist, und wobei die einfahrbare Vorrichtung ein zweites Verbindungsstück umfasst, das mit dem anderen von dem Fahrzeugrahmenteil und dem Fahrzeugkarosserieteil verbunden ist.
- Fahrzeugkomponentenbaugruppe nach Anspruch 16, wobei die einfahrbare Vorrichtung eine Feder umfasst, die in einem Zylinder aufgenommen ist, wobei die Feder durchschlägt, wenn sich das Fahrzeugkarosserieteil von der ersten Stellung in die zweite Stellung bewegt, und wobei sich die Feder ausdehnen kann, um der Bewegung entgegenzuwirken, wenn sich das Fahrzeugkarosserieteil von der zweiten Stellung in die dritte Stellung bewegt.
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