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Gebiet der Erfindung
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Die
Erfindung betrifft das Gebiet integrierter Halbleitervorrichtungen
und ihrer Herstellung. Die Erfindung betrifft insbesondere das Gebiet
des Designs von Transistoren, etwa von MOSFETs (Metall Oxide Semiconductor
Field Effect Transistor).
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Hintergrund der Erfindung
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Auf
dem Gebiet der integrierten Halbleitervorrichtungen und ihrer Herstellung
werden integrierte Schaltungen auf Substraten ausgebildet, wobei
die integrierten Schaltungen eine Vielzahl von Schaltelementen wie
etwa Transistoren aufweisen. Die integrierten Transistoren sind
häufig
Feldeffekttransistoren wie etwa MOSFETs und können als insbesondere als planare
Transistoren ausgebildet sein, bei denen beide Source/Drain-Gebiete
in unterschiedlichen lateralen Positionen der Substratfläche angeordnet sind.
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Gewöhnlich werden
vor dem Ausbilden der Transistoren dotierte Wannen in dem Substrat
ausgebildet, um dotierte Substratbereiche für die nMOS-Transistoren oder
pMOS-Transistoren oder, kombiniert, zum Ausbilden eines CMOS-Schaltkreises,
der nMOS-Transistoren
und pMOS-Transistoren in dotierten Wannen entgegengesetzten Dotierstofftyps
aufweist, auszubilden. Jede Art von Transistor muss in einer Wanne
entgegengesetzten Dotierstofftyps angeordnet werden, der entweder
ein n- Dotierstofftyp
(wie Arsen oder Phosphor) oder ein p-Dotierstofftyp (wie Bor) ist.
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Die
Source/Drain-Elektroden eines MOSFETs-Transistors werden gewöhnlich aus
Dotierstoffdiffusionsgebieten gebildet, die Dotierstoffe enthalten,
die implantiert oder anderweitig in das Substrat eingebracht worden
sind. Gewöhnlich
werden die Dotierstoffe durch die Substratfläche bis in eine Tiefe, die
einer maximalen Implantationsenergie der Dotierstoffe entspricht,
implantiert. Eine anschließende Wärmebehandlung
kann nachher durchgeführt
werden, um die Dotierstoffe innerhalb des Substrats in kontrollierter
Weise zu verteilen. In beiden Fällen
wird ein Dotierstoffdiffusionsgebiet gebildet. Source/Drain-Elektroden
weisen hochdotierte Haupt-Dotierstoffimplantationsgebiete
mit einer Dotierstoffkonzentration in der Größenordnung zwischen 1018 und 1021 Dotierstoffatomen
pro cm3 auf. Natürlich kann, abhängig von
dem Fortschritt der Miniaturisierung und der Verbesserung der Transistorperformance, die
typische Bandbreite von Source/Drain-Dotierstoffkonzentrationen
sich mit dem Wechsel zu zukünftigen
Technologien verschieben. Jedoch erhält man typischerweise die höchste Dotierstoffkonzentration
eines Transistors (betrachtet in einem Substratbereich, der den
Transistor enthält)
in den Source/Drain-Diffusionsgebieten.
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Gewöhnlich weisen
die Source/Drain-Diffusionsgebiete zwei oder mehrere einander überlappende
Dotierstoffimplantationsgebiete auf, wobei jedes Dotierstoffimplantationsgebiet
separat implantiert wird. Die mehreren Implantationsschritte dienen
zum Gestalten komplexerer Dotierstoffkonzentrationsprofile innerhalb
des Substrats, insbesondere in Richtung zunehmender Tiefe (vertikal
zur Substratfläche) und,
weiterhin, in Richtung parallel zur Substratfläche (entlang der Richtung x
zu nehmenden Abstandes von dem Kanalbereich des Transistors). Beispielsweise
können
LDD-Gebiete (Lightly Doped Drain-Gebiete)
in einem Abstandsbereich zwischen dem Kanalgebiet und dem jeweiligen
Source/Drain-Diffusionsgebiet (oder dessen Haupt-Dotierstoffimplantationsgebiet)
vorgesehen werden, um die Stärke
des elektrischen Feldes zu verringern, das zwischen beiden Source/Drain-Gebieten
auf entgegengesetzten Seiten des Kanalbereichs auftritt. Insbesondere
bei höheren
Spannungen betriebene Transistoren besitzen mindestens einen Extension-Bereich
großer
lateraler Abmessungen. Jedoch weisen ebenfalls Transistoren in einem
Speicherzellenfeld, etwa Auswahltransistoren von Speicherzellen,
häufig
LDD-Bereiche zwischen dem Kanalbereich und beiden Source/Drain-Gebieten
auf. Mit zunehmenden Anforderungen an die Miniaturisierung jedoch
besteht ein Weg zur Verringerung der Breite des Transistors und
des pro Transistor erforderlichen Substratgebietes darin, die LDD-Gebiete
wegzulassen und die Haupt-Dotierstoffimplantationsgebiete (die
in dieser Anmeldung die wesentlichen, hochdotierten Isolationsgebiete
jeglichen Source/Drain-Diffusionsgebietes bezeichnen) näher an den
Kanalbereich anzuordnen. In diesem Fall ist besondere Aufmerksamkeit
erforderlich, um die Kurzkanaleigenschaften oder andere Eigenschaften
des Transistors nicht zu verschlechtern. Die Source/Drain-Diffusionsgebiete
(auch als „junctions" bezeichnet), die
ohne jegliche LDD-Gebiete oder Extension-Gebiete ausgebildet werden,
werden als „hard
junctions" bezeichnet.
Im Falle einer „hard
junction" kann nur
ein verringertes thermisches Budget angewandt werden, um nachteilige
Einflüsse
auf die Transistor-Performance zu verhindern.
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Während Extension-Bereiche
typischerweise zur Verringerung des lateralen Anstiegs der Dotierstoffkonzentration
entlang lateraler Richtungen verwendet werden, dienen weitere Bemü hungen dazu,
das Dotierstoffkonzentrationsprofil in Richtung senkrecht zur Substratfläche, das
heißt
in Richtung zunehmender Substrattiefe zu beeinflussen. Insbesondere
sollen, da die von der Substratfläche her zu kontaktierenden
Source/Drain-Gebiete durch einen Schottky-Kontakt kontaktiert werden,
Schottky-Widerstände
verringert werden. Insbesondere diejenigen Source/Drain-Elektroden,
die (mit Hilfe eines Bitleitungskontakts) an eine Bitleitung anzuschließen sind,
müssen
mit geringem Widerstand entlang des leitenden Pfades kontaktiert
werden. Es ist daher bekannt, seichte, d.h. flache beziehungsweise
oberflächennahe
Kontaktimplantationsdotierstoffe in das Substrat einzubringen; dadurch
wird ein oberflächennahes
Kontaktimplantationsgebiet mit einer Tiefe, die kleiner ist als
die Tiefe des Haupt-Dotierstoffimplantationsgebiets,
in dem Substrat ausgebildet. Dadurch wird die gesamte Dotierstoffkonzentration
nahe einer Substratfläche
vergrößert. Zusätzlich kann
eine Silizidschicht auf der freiliegenden Substratfläche ausgebildet
werden, um Schottky-Kontaktwiderstände zu verringern.
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Gemäß der zusätzlichen
Implantation des oberflächennahen
Kontaktimplantationsgebiets ist die Dotierstoffkonzentration nahe
der Substratfläche ziemlich
hoch. Die Dotierstoffpartikel (die implantierten Dotierstoffatome)
verursachen Defekt in dem einkristallinen Kristallgitter des Halbleitersubstrats.
Dadurch kann das Substrat lokal in Bereichen nahe der freiliegenden
Substratfläche,
durch die hindurch die Dotierstoffe implantiert werden, in amorphes
Substratmaterial umgewandelt werden. Dieser Effekt der Amorphisierung,
der die elektrische Leitfähigkeit stark
herabsetzt, kann durch einen anschließenden thermischen Ausheilschritt
kompensiert werden, der das Substratmaterial an und nahe der freiliegenden Substratfläche rekristallisiert.
Jedoch werden einige Defekte in dem Kristallgitter weiterhin zurückbleiben.
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Solche
Defekte tragen zu Leckströmen
zwischen den jeweiligen Source/Drain-Diffusionsgebieten und dem
Substrat (das heißt
der dotierten Wanne, die in dem Substrat angeordnet ist und den
Transistor einbettet) bei. Insbesondere durch das hochdotierte Haupt-Dotierstoffimplantationsgebiet,
das im Wesentlichen die jeweilige Source/Drain-Elektrode darstellt
und tiefer in das Substrat hineinreicht als das oberflächennahe
Kontaktimplantationsgebiet, tritt eine parasitäre pn-Verbindung beziehungsweise
eine pn-Diode in dem Substrat auf. Durch solche pn-Übergänge hervorgerufene
Leckströme
beeinflussen insbesondere die Performance beim Auslesen von gespeicherten
digitalen Informationen in Speicherzellen, die einen Auswahltransistor
aufweisen. Dementsprechend müssen
parasitäre
pn-Übergänge und
dadurch verursachte Leckströme
minimiert werden, insbesondere im Falle von Auswahltransistoren.
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Eine
bekannte Maßnahme
zum Erzeugen steiler und ultra-flacher Source/Drain-Profile (junction-Profile)
besteht darin, eine Co-Implantation von Kohlenstoff- oder Fluoratomen
in das Substrat hinein vorzunehmen. Jedoch können diese Co-Implantationen weiterhin
Defekte in dem Kristallgitter erzeugen oder bereits vorhandene Effekte
anziehen, die dann sogar nach Anwendung eines Ausheilschrittes beibehalten
werden.
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Angesichts
dieser Defekte und der parasitären
pn-Übergänge in den
Substraten, insbesondere im Falle von „hard junction"-Transistoren, können sich die gewünschten
Eigenschaften und die Performance des Transistors drastisch verschlechtern.
Beispielsweise treten große
Kapazitäten
zwischen der junction und dem Substrat (das heißt zwischen Source/Drain- Diffusionsgebiet
und Substrat) auf und die gewünschte
Abbruchspannung (breakdown voltage) und das Kurzkanalverhalten verschlechtern
sich. Folglich besteht ein Bedarf zur Bereitstellung einer verbesserten
Halbleitervorrichtung mit verringerten Leckströmen zwischen Source/Drain-Elektroden
von Transistoren und dem einbettenden Substrat. Ferner besteht ein
Bedarf zur Bereitstellung eines verbesserten Verfahrens zum Herstellen
einer Halbleitervorrichtung.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Integrierte
Halbleitervorrichtung, die zumindest einen Transistor, zumindest
eine Kontaktstruktur und ein Substrat mit einer Substratfläche und
einer dotierten Wanne, die in dem Substrat unterhalb der Substratfläche angeordnet
ist, aufweist, wobei die dotierte Wanne Dotierstoffe eines ersten
Dotierstofftyps aufweist, der entweder ein p-Dotierstofftyp oder ein
n-Dotierstofftyp ist, wobei der Transistor folgendes aufweist:
- – ein
erstes und ein zweites Source/Drain-Diffusionsgebiet, die in der
dotierten Wanne angeordnet sind, und ein Kanalgebiet,
- – ein
Gate-Dielektrikum, das auf dem Substrat angeordnet ist,
- – eine
Gate-Elektrodenstruktur, die über
die Substratfläche
und über
das Gate-Dielektrikum hinausragt, wobei die Gate-Elektrodenstruktur eine Gate-Elektrode
und eine Gate-Elektrodenisolation
mit einer lateralen Seitenwand aufweist,
- – wobei
die Kontaktstruktur auf oder oberhalb der Substratfläche angeordnet
ist und an die laterale Seitenwand der Gate-Elektrodenisolation
angrenzt und das erste Source/Drain-Diffusionsgebiet elektrisch
kontaktiert,
- – wobei
das erste Source/Drain-Diffusionsgebiet ein hochdotiertes Haupt-Dotierstoffimplantationsgebiet
und ein weiteres Dotierstoffimplantationsgebiet umfasst, die beide
aus Dotierstoffen eines zweiten Dotierstofftyps, der von dem ersten
Dotierstofftyp verschieden ist, gebildet sind und einander räumlich überlappen,
und
- – wobei
das weitere Dotierstoffimplantationsgebiet sich unterhalb der Substratfläche tiefer
in das Substrat hineinerstreckt als das Haupt-Dotierstoffimplantationsgebiet.
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Integrierte
Halbleitervorrichtung mit:
- – einem Substrat, das eine
Substratfläche
mit zumindest einer darin ausgebildeten Vertiefung aufweist,
- – einer
dotierten Wanne die in dem Substrat unterhalb der Substratoberfläche angeordnet
ist, wobei die dotierte Wanne aus Dotierstoffen eines ersten Dotierstofftyps
gebildet ist, der entweder ein p-Dotierstofftyp oder ein n-Dotierstofftyp ist,
- – zumindest
einer Kontaktstruktur und
- – einer
in der Vertiefung angeordneten Transistor,
wobei der Transistor
folgendes aufweist: - – ein erstes und ein zweites
Source/Drain-Diffusionsgebiet und ein Kanalgebiet, die alle in der
dotierten Wanne angeordnet sind,
- – ein
Gate-Dielektrikum, das in dem Substrat angeordnet ist und Seitenwände und
eine Bodenfläche
der Vertiefung bedeckt,
- – eine
Gate-Elektrodenstruktur, die auf dem Gate-Dielektrikum angeordnet
ist und die Vertiefung füllt,
wobei die Gate-Elektrodenstruktur
außerhalb
der Vertiefung über
die Substratfläche
hinausragt und eine Gate-Elektrode sowie eine Gate-Elektrodenisolation
mit einer lateralen Seitenwand aufweist;
- – wobei
die Kontaktstruktur auf oder über
der Substratfläche
angeordnet ist und an die laterale Seitenwand der Gate-Elektrodenisolation
angrenzt und das erste Source/Drain-Diffusiongebiet elektrisch kontaktiert,
- – wobei
das erste Source/Drain-Diffusionsgebiet ein hochdotiertes Haupt-Dotierstoffimplantationsgebiet
und ein weiteres Dotierstoffimplantationsgebiet umfasst, die beide
aus Dotierstoffen eines zweiten Dotierstofftyps, der von dem ersten
Dotierstofftyp verschieden ist, gebildet sind und einander räumlich überlappen,
und
- – wobei
das weitere Dotierstoffimplantationsgebiet unterhalb der Substratfläche tiefer
in das Substrat hineinreicht als das Haupt-Dotierstoffimplantationsgebiet.
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Integrierte
Halbleitervorrichtung, die zumindest einen Transistor, zumindest
eine Kontaktstruktur und ein Substrat, das eine Substratfläche und
zumindest eine dotierte Wanne, die unterhalb der Substratfläche in dem
Substrat angeordnet ist, aufweist, wobei die dotierte Wanne Dotierstoffe
eines ersten Dotierstofftyps aufweist, der entweder ein p-Dotierstofftyp
oder ein n-Dotierstofftyp ist, wobei der Transistor folgendes aufweist:
- – ein
erstes und ein zweites Source/Drain-Diffusionsgebiet, die in der
dotierten Wanne angeordnet sind, und einen Kanalbereich,
- – ein
Gate-Dielektrikum, das in dem Substrat angeordnet ist,
- – eine
Gate-Elektrodenstruktur die bis über
die Substratfläche
hinausreicht, wobei die Gate-Elektrodenstruktur eine Gate-Elektrode
und eine Gate-Elektrodenisolation, die einen Spacer mit einer lateralen
Seitenwand umfasst, aufweist,
- – wobei
die Kontaktstruktur auf oder über
der Substratfläche
angeordnet ist und an die laterale Seitenwand des Spacers angrenzt
und das erste Source/Drain-Diffusionsgebiet elektrisch kontaktiert,
- – wobei
das erste Source/Drain-Diffusionsgebiet ein hochdotiertes Haupt-Dotierstoffimplantationsgebiet
und ein weiteres Dotierstoffimplantationsgebiet aufweist, die beide
aus Dotierstoffen eines zweiten Dotierstofftyps, der von dem ersten
Dotierstofftyp verschieden ist, gebildet sind und sich räumlich überlappen,
- – wobei
das weitere Dotierstoffimplantationsgebiet sich unterhalb der Substratfläche tiefer
in das Substrat hineinerstreckt als das Haupt-Dotierstoffimplantationsgebiet
und
- – wobei
die laterale Position sowohl des hochdotierten Haupt-Dotierstoffimplantationsgebietes
als auch das weitere Dotierstoffimplantationsgebietesdurch ein selbstjustiertes
Kontaktloch vorgegeben ist, das mit der Kontaktstruktur gefüllt ist
und an die laterale Seitenwand des Spacers angrenzt.
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Verfahren
zum Herstellen einer integrierten Halbleitervorrichtung, die zumindest
einen Transistor aufweist, wobei das Verfahren folgendes umfasst:
- – Ausbilden
eines Gate-Dielektrikums auf einem Substrat, das eine Substratfläche aufweist,
- – Ausbilden
zumindestens einer Gate-Elektrode auf den Gate-Dielektrikum,
- – Ausbilden
hochdotierter Haupt-Dotierstoffimplantationsgebiete
für ein
erstes und ein zweites Source/Drain-Diffusionsgebiet in dem Substrat auf
entgegengesetzten Seiten der Gate-Elektrode,
- – Ausbilden
von Seitenwand-Spacern auf Gate-Seitenwänden der Gate-Elektrode zum
Ausbilden einer isolierten Gate-Elektrodenstruktur, die
laterale Seitenwände
aufweist,
- – Ausbilden
weiterer Dotierstoffimplantationsgebiete für das erste und das zweite
Source/Drain-Diffusionsgebiet in dem Substrat auf entgegengesetzten
Seiten der Gate-Elektrodenstruktur
außerhalb
der lateralen Seitenwände
und
- – Ausbilden
einer Kontaktstruktur, die das erste Source/Drain-Diffusionsgebiet
kontaktiert, wobei die Kontaktstruktur selbstjustiert an die Gate-Elektrodenstruktur
angrenzt,
wobei die weiteren Dotierstoffimplantationsgebiete aus
demselben Dotierstofftyp wie die Haupt-Dotierstoffimplantationsgebiete gebildet
werden, der entweder ein p-Dotierstofftyp oder ein n-Dotierstofftyp
ist, wobei die weiteren Dotierstoffimplantationsgebiete aus Dotierstoffen
einer niedrigeren Dotierstoffkonzentration als die Dotierstoffkonzentration
der Haupt-Dotierstoffimplantationsgebiete gebildet werden.
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Verfahren
zum Herstellen einer integrierten Halbleitervorrichtung, die zumindest
einen Transistor aufweist, wobei das Verfahren folgendes umfasst:
- – Ausbilden
eines Gate-Dielektrikums auf einem Substrat, das eine Substratfläche aufweist,
- – Ausbilden
mindestens einer Gate-Elektrode auf dem Gate-Dielektrikum,
- – Ausbilden
von Seitenwand-Spacern auf Gate-Seitenwänden der Gate-Elektrode zum
Ausbilden einer isolierten Gate-Elektrodenstruktur, wobei
die Seitenwand-Spacer jeweils eine laterale Seitenwand aufweisen,
- – Abscheiden
einer dielektrischen Schicht auf das Substrat und Ätzen mindestens
eines selbstjustierten Kontaktlochs in die dielektrische Schicht selektiv
zu einem jeweiligen Seitenwand-Spacer, wobei das mindestens eine
Kontaktloch die laterale Seitenwand des jeweiligen Seitenwand-Spacers
frei legt und weiterhin einen Substratflächenbereich, der durch den
jeweiligen Seitenwand-Spacer begrenzt ist, freilegt,
- – Implantieren
eines hochdotierten Haupt-Dotierstoffimplantationsgebiets
und eines weiteren Dotierstoffimplantationsgebiets für das erste und/oder
das zweite Source/Drain-Diffusionsgebiet durch das zumindest eine
Kontaktloch, außerhalb
der lateralen Seitenwände
des mindestens einen freigelegten Spacers, in das Substrat und
- – Ausbilden
mindestens einer Kontaktstruktur, die eines der Source/Drain-Diffusionsgebiete
kontaktiert, wobei die zumindest eine Kontaktstruktur an die laterale
Seitenwand des jeweiligen Spacers angrenzt,
wobei jedes
weitere Dotierstoffimplantationsgebiet aus demselben Dotierstofftyp
wie die Haupt-Dotierstoffimplantationsgebiets
gebildet ist, der entweder ein p-Dotierstofftyp oder ein n-Dotierstofftyp
ist, wobei die weiteren Dotierstoffimplantationsgebiete aus Dotierstoffen
einer niedrigeren Dotierstoffkonzentration als die Dotierstoffkonzentration
des jeweiligen Haupt-Dotierstoffimplantationsgebietes
gebildet werden.
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Kurze Beschreibung der Figuren
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1 zeigt
eine integrierte Halbleitervorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform
der Erfindung,
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2 zeigt
eine integrierte Halbleitervorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform
der Erfindung,
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3 zeigt
schematisch ein vertikales Dotierstoffkonzentrationsprofil eines
Source/Drain-Gebiets gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung,
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4 zeigt
schematisch ein laterales Dotierstoffkonzentrationsprofil gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung,
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5 zeigt
detaillierter das vertikale Dotierstoffkonzentrationsprofil der 3 und
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6 zeigt
eine integrierte Halbleitervorrichtung, die zumindest einen erfindungsgemäß ausgebildeten
Transistor aufweist, und
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die 7 und 8 zeigen
Verfahrensschritte einer Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Verfahrens.
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Detaillierte Beschreibung
bevorzugter Ausführungsformen
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1 zeigt
eine Halbleitervorrichtung gemäß einer
ersten Ausführungsform
der Erfindung. Die integrierte Halbleitervorrichtung 1 weist
ein Substrat 2 mit einer planaren Substratfläche 2a und
einer in dem Substrat 2 angeordneten dotierten Wanne 3 auf.
Selbstverständlich
kann das Substrat ein dotiertes Substrat sein, wobei die dotierte
Wanne 3 entweder dem gesamten Substratvolumen des Substrats 2 entspricht
oder sich alternativ nur in einem Teil des Substratvolumens erstreckt.
Vorzugsweise ist die dotierte Wanne 3 eine Wanne, die sich
nur in einem Teil des Substrats 2 erstreckt. Die dotierte
Wanne 3 wird aus Dotierstoffen gebildet, die entweder n-Dotierstoffe oder
p-Dotierstoffe sind. Ein Transistor 10 wird in der dotierten
Wanne 3 ausgebildet, wobei der Transistor ein erstes Source/Drain-Diffusionsgebiet
und ein zweites Source/Drain-Diffusionsgebiet 16 aufweist,
die beide in der dotierten Wanne 3 angeordnet sind und
einen Kanalbereich 4 (an dessen entgegengesetzten Seiten
sie angeordnet sind) definieren. Auf der Substratfläche 2a ist
eine dielektrische Schicht angeordnet, wobei die dielektrische Schicht
ein Gate-Dielektrikum
umfasst. Eine Gate-Elektrodenstruktur 6 ist auf der dielektrischen
Schicht angeordnet, wobei die Gate-Elektrodenstruktur 6 dadurch den
Teil der dielektrischen Schicht definiert, der als Gate-Dielektrikum 5 dient.
Die Gate-Elektrodenstruktur 6 weist eine leitfähige Gate-Elektrode 7 auf,
die ein oder mehrere aufeinander gestapelte Gate-Elektrodenschichten aufweisen kann.
Die Gate-Elektrodenstruktur 6 weist
weiterhin eine Gate-Elektrodenisolation 8 auf,
die Seitenwände 7a der
Gate-Elektrode 7 isoliert
und eine Oberseite der Gate-Elektrode 7 isoliert. Dementsprechend
ist die Gate-Elektrode durch die Gate-Elektrodenisolation 8 umschlossen. Die
Gate-Elektrodenisolation 8 isoliert
insbesondere die Gate-Elektrode 7 in
lateraler Richtung und weist laterale Seitenwände 8a auf, die Bestandteil
der Gate-Elektrodenisolation sind. Vorzugsweise weist die Gate-Elektrodenisolation 8 Seitenwand-Spacer 9 auf,
die auf jeder von zwei entgegengesetzten Seitenwänden 7a der Gate-Elektrode 7 angeordnet
sind. Dementsprechend bildet die jeweilige laterale Seitenwand 8a,
auf entgegengesetzten Seiten der Gate-Elektrodenstruktur 6,
eine Seitenwand des jeweiligen Seitenwand-Spacers 9. Unterhalb
der Gatelektrodenstruktur 6 bildet der Substratbereich,
der mit der Gate-Elektrode 7 bedeckt ist, den Kanalbereich, der
zwischen dem ersten und dem zweiten Source/Drain-Diffusionsgebiet 15, 16 angeordnet
ist.
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Das
erste Source/Drain-Diffusionsgebiet 15 ist in positiver
erster Richtung x neben dem Kanalgebiet 4 angeordnet. Das
erste Source/Drain-Diffusionsgebiet 15 weist erfindungsgemäß ein Dotierstoffkonzentrationsprofil
auf, das aus mindestens zwei verschiedenen Dotierstoffimplantationsgebieten 11, 12 gebildet
ist, die einander überlappen.
Beide Dotierstoffim plantationsgebiete wurden separat (durch verschiedene
Verfahrensschritte oder einem kombinierten Verfahrensschritt) implantiert
(oder anderweitig in das Substrat eingebracht), beispielsweise durch Implantation.
Dementsprechend besitzen beide Dotierstoffimplantationsgebiete unterschiedliche
räumliche
Abmessungen, unterschiedliche Dotierstoffkonzentrationen und/oder
unterschiedliche Dotierstoffspezies. Jedoch sind die Dotierstoffspezies
beider Dotierstoffimplantationsgebiete von demselben Dotierstofftyp
(das heißt
beide n-Dotierstofftyp
oder p-Dotierstofftyp).
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Das
erste Dotierstoffimplantationsgebiet des ersten Source/Drain-Diffusionsgebiets 15 ist
ein Haupt-Dotierstoffimplantationsgebiet 11,
das im Wesentlichen eine erste Source/Drain-Elektrode des Transistors
darstellt. Das zweite Dotierstoffimplantationsgebiet ist ein weiteres
Dotierstoffimplantationsgebiet 12, das sich bis in eine
größere Tiefe
d12 im Vergleich zur Tiefe d11 des Haupt-Dotierstoffimplantationsgebiets 11 des
ersten Source/Drain-Diffusionsgebiets 15 erstreckt.
Das weitere Dotierstoffimplantationsgebiet 12 besitzt eine
Dotierstoffkonzentration c12, die kleiner ist als die Dotierstoffkonzentration
c11 des Haupt-Dotierstoffimplantationsgebiets 11. Vorzugsweise
ist das weitere Dotierstoffimplantationsgebiet 12 weiterhin
in einem geringfügig
größeren Abstand
in lateraler Richtung x von dem Kanalbereich 4 angeordnet,
wobei der seitliche Versatz zwischen dem weiteren Dotierstoffimplantationsgebiet 12 verglichen
mit dem Haupt-Dotierstoffimplantationsgebiet 12 an der
lateralen Seite, die dem Kanalgebiet 4 zugewandt ist, vorzugsweise
der lateralen Dicke des Spacers 9 entsprechen kann.
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Es
ist festzuhalten, dass der Spacer 9 aus einem Satz zweier
oder mehrerer Spacer gebildet sein kann, etwa einem inneren Spacer,
der näher
an der Gate-Elektrode 7 angeordnet ist, und einem äußeren Spacer,
der auf dem inneren Spacer angeordnet ist und die laterale Seitenwand 8a der
Gate-Elektrodenstrukturen 6 aufweist.
Jedoch sollte die seitliche Abmessung der Gate-Elektrodenstruktur 6 beim
Implantieren der Dotierstoffe für
das weitere Dotierstoffimplantationsgebiet 12 größer sein
als die laterale Abmessung der Gate-Elektrodenstruktur 7 (oder
der noch nicht fertig gestellten Gate-Elektrodenstruktur), wie sie
vorliegt, wenn die Dotierstoffe für die Haupt-Dotierstoffimplantationsgebiete 11 implantiert werden.
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Das
Dotierstoffkonzentrationsprofil des ersten Source/Drain-Diffusionsgebiets 15 (und,
vorzugsweise, des zweiten Source/Drain-Diffusionsgebiets 16)
wird somit zumindest durch ein Haupt-Dotierstoffimplantationsgebiet 11 und
ein tieferes, schwächer konzentriertes
weiteres Dotierstoffimplantationsgebiet 12 gebildet. Die
durch das weitere Dotierstoffimplantationsgebiet 12 erhaltene
Dotierstoffkonzentration kann um einen Faktor zwischen zehn und
100 kleiner sein im Vergleich zur Dotierstoffkonzentration des Haupt-Dotierstoffimplantationsgebiet 11.
In 1 ist der Dotierstofftyp beider Dotierstoffimplantationsgebiete 11, 12 "n" und folglich ist die dotierte Wanne 3 aus
einem p-Dotierstoff gebildet. Da der Dotierstofftyp des ersten (und
zweiten) Source/Drain-Diffusionsgebiets von dem Dotierstofftyp der
dotierten Wanne verschieden ist, bildet sich dazwischen eine parasitäre pn-junction,
wobei Leckströmen
das Überqueren
der pn-junction ermöglicht wird,
selbst beim Betrieb in Sperrrichtung. Die Leckströme resultieren
aus Defekten in dem Kristallgitter von Co-Implantationen (beispielsweise
von Koh lenstoff oder Fluor), die in dem Substrat vorhanden sind, und/oder
von anderen parasitären
Einflüssen.
Diese Einflüsse
können
beispielsweise aus unerwünschter lokaler
Amorphisierung und anschließender
absichtlicher Rekristallisierung der Source/Drain-Gebiete nahe der
Substratoberfläche,
wo die Dotierstoffe durch die Substratfläche implantiert werden, herrühren.
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Insbesondere
im Falle eines dritten Dotierstoffimplantationsgebietes 13,
das als oberflächennahes
Kontaktimplantationsgebiet nahe der Substratfläche 2a dient, werden
im Bereich eines selbstjustierten Kontaktlochs oder eines anderen,
zum mit der Gate-Elektrodenstruktur 6 bedeckten Substratbereich
benachbarten Kontaktbereichs große Mengen an Dotierstoffen
durch das Gebiet des ersten (und zweiten) Source/Drain-Diffusionsgebiets
unmittelbar unter der Substratoberfläche 2a hindurch implantiert und
beibehalten. In diesem Fall sind die thermisch auszuheilenden Kristallgitterschäden beträchtlich.
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Das
oberflächennahe
Kontaktimplantationsgebiet 13 erstreckt sich bis in eine
kleinere Tiefe d13 im Vergleich zum Haupt-Dotierstoffimplantationsgebiet 11,
kann jedoch eine Dotierstoffkonzentration c13 besitzen, die größer ist
als die Dotierstoffkonzentration c12 des weiteren, tiefsten Dotierstoffimplantationsgebietes 12.
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In
beiden Fällen,
mit und ohne das zusätzliche
oberflächennahe
Kontaktimplantationsgebiet 13, besteht eine vergleichsweise
große
Dotierstoffkonzentration c11 (von beispielsweise zwischen 1018 und 1021 Dotierstoffatomen
pro cm3); der pn-Übergang zwischen
dem unteren Bereich des Haupt-Dotierstoffimplantationsgebiets 11 und
der dotierten Wanne 3 ist vergleichsweise nahe an dem hoch
leitfähigen Haupt- Dotierstoffimplantationsgebiet 11.
Dementsprechend ist der pn-Übergang
ziemlich nahe an hochdotierten Substratbereichen des ersten Source/Drain-Diffusionsgebiets.
Gleichzeitig können
Defekte im Kristallgitter und/oder Co-Implantationen zu parasitären Strömen durch
den in Sperrrichtung vorgespannten pn-Übergang beitragen.
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Erfindungsgemäß jedoch
erstreckt sich das weitere Dotierstoffimplantationsgebiet 12 bis
in eine größere Tiefe
als das Haupt-Dotierstoffimplantationsgebiet, besitzt jedoch eine
geringere Dotierstoffkonzentration als das Haupt-Dotierstoffimplantationsgebiet 11;
dadurch wird das Source/Drain-Diffusionsgebiet tiefer in das Substrat
hinein erstreckt und der Abstand zwischen den parasitären pn-Übergängen und der Substratfläche vergrößert. Insbesondere
hinsichtlich des Dotierstoffkonzentrationsprofils des ersten Source/Drain-Diffusionsgebiets 15 in
vertikaler Richtung z zunehmender Tiefe d erzeugt die Anwesenheit
des weiteren Dotierstoffimplantationsgebiets 12 eine "Schulter" im Dotierstoffkonzentrationsprofils im
Bereich einer erhöhten
Substrattiefe. Dieses Dotierstoffkonzentrationsprofil P wird mit
Bezug auf die 3 und 5 erläutert. Wie
jedoch bereits aus 1 ersichtlich, ist der parasitäre pn-Übergang,
der zwischen der pn-dotierten Wanne 3 und dem untersten
Teil des n-dotierten ersten Source/Drain-Diffusionsgebietes 15,
wie erfindungsgemäß ausgebildet, besteht,
tiefer innerhalb des Substrats angeordnet als bei Abwesenheit des
weiteren Dotierstoffimplantationsgebietes.
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Weiterhin
treten gemäß der verringerten
Dotierstoffkonzentration c12 des weiteren Dotierstoffimplantationsgebiets
im Vergleich zur Dotierstoffkonzentration c11 des Haupt-Dotierstoffimplantationsgebiets 11 geringere
elektrische Ströme
innerhalb der Source/Drain-Diffusionsgebiet 15, 16 und
der dotierten Wanne auf, insbesondere in Richtung zunehmender Substrattiefe
d. Dementsprechend ist der Betrag von Leckströmen, die den in Sperrrichtung
vorgespannten pn-Übergang
passieren, beträchtlich
verringert. Insbesondere in dem Fall, dass der erfindungsgemäß konstruierte
Transistor 10 ein Auswahltransistor eines Speichers ist,
wird die Zuverlässigkeit
des korrekten Auslesens gespeicherter Ladungen aus den Speicherzellen
infolge der Verringerungen von Leckströmen beträchtlich erhöht.
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Die
erfindungsgemäße Halbleitervorrichtung kann
weiterhin eine Kontaktstruktur 20 aufweisen, die das erste
Source/Drain-Diffusionsgebiet 15 elektrisch
kontaktiert. Die Kontaktstruktur grenzt vorzugsweise an die Substratfläche 2a oder
an eine Oberseite einer leitfähigen
Kontaktschicht 21, die etwa der Silizidschicht, die auf
der Substratfläche 2a angeordnet
ist, an. Gemäß der Ausführungsform
der 1 ist die Kontaktstruktur 20 vorzugsweise
eine selbstjustierte Kontaktstruktur, die zumindest an die Seitenwand 8a der
Gate-Elektrodenisolation 8 der Gate-Elektrodenstruktur 6 angrenzt.
Weiterhin kann auch die entgegengesetzte laterale Seite der Kontaktstruktur 20 an
eine weitere Isolationsstruktur angrenzen, die in 1 an
der rechten Seite der Kontaktstruktur 20 dargestellt ist.
Dementsprechend ist die Kontaktstruktur 20 vorzugsweise
ein selbstjustierter "plug" oder eine Via-Füllstruktur, die in einer lateralen
Richtung größer ist
als eine zwischen zwei entgegengesetzten Isolationsstrukturen (etwa
der Gate-Elektrodenisolation 8 und einer Isolationsstruktur
einer weiteren Struktur, beispielsweise etwa einer anderen Wortleitung)
gebildeten Vertiefung. Dementsprechend ist die laterale Ausdehnung
der Kontaktstruktur 20 größer als der Querschnitt im
Vergleich zur Substratfläche
(oder der Si lizidschichtoberfläche),
die zwischen diesen Isolationsstrukturen freiliegt, die die Gestalt
des unteren Bereichs der Kontaktstruktur lateral begrenzen. Insbesondere
gemäß der selbstjustierten
Ausführungsform
der Kontaktstruktur 20 besitzt der untere Teil der Kontaktstruktur 20 eine
kleinere laterale Abmessung entlang einer oder zweier lateraler
Richtungen als ein oberer Bereich der Kontaktstruktur 20.
Insbesondere können die
lateralen Abmessungen des unteren Teils der Kontaktstruktur 20 kleiner
sein als das CD-Maß (critical
dimension), das zum Design der kleinsten lateralen Abstände, die
auf der integrierten Hableitervorrichtung lithographisch strukturiert
werden, verwendet wird.
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Der
Transistor 10 besitzt gewöhnlich ein zweites Source/Drain-Diffusionsgebiet 16.
Vorzugsweise besitzt das zweite Source/Drain-Diffusionsgebiet 16,
wie das erste 15, ein weiteres Dotierstoffimplantationsgebiet 12 zusätzlich zum
Haupt-Dotierstoffimplantationsgebiet,
insbesondere in dem Fall, dass der Transistor 10 in einem
Peripheriegebiet oder einer anderen Art von Logikbereich oder in
einem Speicherzellenfeldbereich ausgebildet ist. Schließlich kann
auch das zweite Source/Drain-Diffusionsgebiet 16, ebenso
wie das erste Source/Drain-Diffusionsgebiet 15, weiterhin
ein oberflächennahes
Kontaktimplantationsgebiet 13 aufweisen. Doch ungeachtet
dessen, ob der Transistor 10 in einem Speicherzellenfeld der
Halbleitervorrichtung oder in einem anderen Bereich, etwa einen
Logikbereich oder einen Peripheriebereich desselben ausgebildet
ist, braucht nur eine Kontaktstruktur 20 auf den freiliegenden
Oberflächen
vorhanden zu sein, beispielsweise auf der Oberfläche des ersten oder des zweiten
Source/Drain-Diffusionsgebiets 15 oder 16.
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In
dem Fall, dass der Transistor 10 ein Auswahltransistor
einer in einen Speicherzellenfeld der Halbleitervorrichtung 1 angeordneten
Speicherzelle ist, kann das zweite Source/Drain-Diffusionsgebiet 16 elektrisch
an einen Speicherkondensator angeschlossen sein, der vorzugsweise
entweder ein in dem Substrat 2 angeordneter deep trench-Kondensator
oder ein (vorzugsweise auf oder oberhalb der Substrats ausgebildeter)
Stapelkondensator ist.
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Das
erfindungsgemäß vorgesehene
weitere Dotierstoffimplantationsgebiet 12 wird vorzugsweise durch
Implantieren von Dotierstoffen mit einer Implantationsdosis von
zwischen 4 × 1012 und 4 × 1014 Teilchen
pro Quadratzentimeter, beispielsweise 4 × 1013 Atome
pro Quadratzentimeter implantiert, insbesondere im Fall, dass Phosphor
implantiert wird. Die Dotierstoffe des weiteren Dotierstoffimplantationsgebiets
können
beispielsweise mit einer Implantationsenergie von zwischen 5 und
15 kV implantiert werden, beispielsweise von zwischen 8 und 12 kV.
Diese Bereiche der Implantationsdosis und Implantationsenergie können beispielsweise
für Implantationen
von Phosphor P gelten. Selbstverständlich können andere numerische Bereiche
verwendet werden, wenn andere Dotierstoffspezies als Phosphor verwendet werden.
Das weitere Dotierstoffimplantationsgebiet 12 dient zur
Verringerung von Leckströmen
von dem jeweiligen Source/Drain-Diffusionsgebiet zum Substrat (das
heißt
zur dotierten Wanne 3 in dem Substrat 2).
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Weiterhin
kann ein zusätzliches
oberflächennahes
Kontaktimplantationsgebiet 13 in das Substrat implantiert
werden, beispielsweise durch Implantieren einer Implantationsdosis
von zwischen 1014 und 1016 Atomen
pro Quadratzentimeter, beispielsweise 1015 Atomen
pro Quadratzentimeter. Die Implantationsenergie kann beispielsweise
zwischen 8 und 12 kV gewählt werden.
Beispielsweise können
As-Atome mit einer Energie von 10 kV implantiert werden. Vorzugsweise
werden das weitere Dotierstoffimplantationsgebiet 12 (und,
falls vorhanden, das oberflächennahe
Kontaktimplantationsgebiet 13) durch ein selbstjustiertes
Kontaktloch hindurch in das Substrat implantiert, welches Kontaktloch
in 1 oberhalb der lateralen Ausdehnung der Silizidschicht 21 oder, andernfalls,
oberhalb des Substratflächenbereichs angeordnet
ist, der am Boden der Silizidschicht 21 im Stadium des
Herstellungsprozesses freiliegt, wenn die Kontaktstruktur 20 darauf
noch nicht ausgebildet ist. Durch die Seitenwand-Spacer, die nach
dem Implantieren eines Haupt-Dotierstoffimplantationsgebietes 11 gebildet
werden, besitzt daher das weitere Dotierstoffimplantationsgebiet 12 einen
lateralen Versatz (verursacht durch den Spacer 9), da das
weitere Dotierstoffimplantationsgebiet 12 nach Ausbildung der
Spacer 9 an den Wortleitungen oder Gate-Elektrodenstrukturen 6 ausgebildet
wird. Nachdem das weitere Dotierstoffimplantationsgebiet 12 durch
die freiliegenden Substratabschnitte zwischen den Gate-Elektrodenstrukturen 6 implantiert
worden ist, wird die Kontaktstruktur 10 ausgebildet, vorzugsweise
in selbstjustierter Art und Weise, beispielsweise durch Abscheiden
einer dielektrischen Schicht, die das Substrat planarisiert; durch Ätzen eines
Kontaktlochs, das seitlich breiter ist als ein Substratflächenbereich,
der der lateralen Abmessung der Silizidschicht 21 entspricht;
durch Füllen
des Kontaktlochs oder "Vias" mit einem Stöpsel (plug)
oder einer Kontaktlochfüllstruktur,
die dann die Kontaktstruktur 20 bildet. Die Kontaktstruktur
ist vorzugsweise ein Bitleitungskontakt, der den Transistor an eine
Bitleitung anschließt,
die nachfolgend auf der die Substratfläche planarisierenden dielektrischen
Schicht ausgebildet wird. Wie in 1 dargestellt,
ist die Kontaktstruktur 20 insbesondere eine borderless
contact-Struktur, die in latera ler Richtung mit mindestens einer
Gate-Elektrodenstruktur 6 teilweise überlappt.
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Schließlich sind
durch gestrichelte Linien in 1 optionale
Extension-Bereiche 14 (LDD-Bereiche) angedeutet, die durch
Implantation von Extension-Dotierstoffen gebildet sind. Sie werden
aus demselben Dotierstofftyp wie die Haupt-Dotierstoffimplantationsgebiete 11 hergestellt.
Weiterhin können zusätzlich Pocket-Bereiche
oder Halo-Bereiche eines unterschiedlichen Dotierstofftyps vorgesehen sein.
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2 zeigt
eine weitere Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Halbleitervorrichtung 1.
Gemäß 2 weist
das Substrat 2 eine Vertiefung R in der Substratfläche 2a auf,
wobei die Vertiefung eine Bodenfläche B und laterale Seitenwände S aufweist, die
alle mit dem Gate-Dielektrikum 5 bedeckt sind. Dementsprechend
füllt die
Gate-Elektrode 7 die Vertiefung R aus und ist daher im
Vergleich zur 1 tiefer angeordnet. Weiterhin
enthalten in 2 das erste und das zweite Source/Drain-Diffusionsgebiet 15, 16 nur
das Haupt-Dotierstoffimplantationsgebiet 11 und
das weitere Dotierstoffimplantationsgebiet 12, das von
demselben Dotierstofftyp ist, sich jedoch tiefer in das Substrat
hineinerstreckt und eine niedrigere Dotierstoffkonzentration besitzt
im Vergleich zum Haupt-Dotierstoffimplantationsgebiet 11.
Selbstverständlich
können
die Ausführungsformen
lediglich der Anwesenheit/Abwesenheit des zusätzlichen oberflächennahen
Kontaktimplantationsgebietes 13 und der Anwesenheit/Abwesenheit
einer Vertiefung in den 1 und 2 miteinander
gemischt werden. Weiterhin können
diese Ausführungsformen
bezüglich
weiterer Ausführungsformen
anderer Figuren, Ansprüche
oder Passagen der vorliegenden Anmeldung kombiniert werden. Beispielsweise
ist in 2 keine Silizidschicht zwischen der Substratfläche 2a und
der Kontaktstruktur 20 angeordnet. Die Kontaktstruktur 20 muss
nicht notwendigerweise ein Bitleitungskontakt sein. Stattdessen
kann irgendeine andere leitfähige
Struktur als die Bitleitung 22 durch die Kontaktstruktur 20 an
das erste Source/Drain-Diffusionsgebiet 11 angeschlossen
werden.
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In 2 verläuft der
Kanalbereich 4 des Transistors 10 unterhalb der
Bodenfläche
B der Vertiefung R. Weiterhin können
die lateralen Seitenwände
S der Vertiefung vorzugsweise laterale Abmessungen zumindest des
Haupt-Dotierstoffimplantationsgebiets 11 an
der lateralen Seite, die der Vertiefung R und dem Kanalbereich 4 zugewandt
ist, vorgeben. Die laterale Abmessung der weiteren Dotierstoffimplantationsgebiete 12 in
der lateralen Richtung, die dem Kanalgebiet und der Vertiefung zugewandt
ist, kann durch die lateralen Seitenwände S der Vertiefung R oder
durch die Spacer 9 vorgegeben sein oder kann gemeinsam
durch beide vorgegeben sein. Beispielsweise ist gemäß 2 die
seitliche Abmessung des weiteren Dotierstoffimplantationsgebiets 12 nahe
der Vertiefung in einem oberen Bereich durch die lateralen Seitenwände S der
Vertiefung vorgegeben, wohingegen in einer größeren Tiefe in dem Substrat
eine laterale Abmessung durch den Spacer 9 vorgegeben ist.
Selbstverständlich
sind in den 1 und 2 das Dotierstoffprofil
und die Abmessungen nur schematisch dargestellt zum Zweck der Darstellung
beispielhafter Ausführungsformen
der Erfindung.
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Wie
in 1 zeigt 2 schließlich weiterhin
eine dielektrische Schicht, in der die Kontaktstruktur 20 als
Kontaktlochfüllung
angeordnet ist, die an die Gate-Elektrodenstruktur
selbstjustiert angrenzt.
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3 zeigt
schematisch ein exemplarisches Dotierstoffkonzentrationsprofil P
gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung. 3 zeigt die Konzentration des
vertikalen Konzentrationsprofils von Dotierstoffen, wie durch die
gestrichelte Linie AA in 1 angedeutet, für das zweite
Source/Drain-Diffusionsgebiet 16 oder,
eher vorzugsweise, an einer entsprechenden Position durch das erste
Source/Drain-Diffusionsgebiet 15 hindurch.
Wie in 3 dargestellt, sind die vertikalen Dotierstoffkonzentrationen
C in Abhängigkeit
von der Substrattiefe d für verschiedene
Dotierstoffimplantationsgebiete dargestellt. Beispielsweise ist
das Hintergrunddotierstoffprofil der dotierten Wanne 3 angedeutet,
das gemäß 3 beispielsweise
eine Konzentration c3 von Bor 2 ist, welches in das Substrat
implantiert wurde. Weiterhin können
das Haupt-Dotierstoffimplantationsgebiet 11 und, falls
vorhanden, das oberflächennahe Kontaktimplantationsgebiet 13 aus
As-Dotierstoffen gebildet sein, die gemeinsam ein ziemlich flaches aber
hochkonzentriertes Dotierstoffimplantationsgebiet von Arsen ergeben.
Wie weiterhin in 3 dargestellt, wird erfindungsgemäß zusätzlich ein
weiteres Dotierstoffimplantationsgebiet ausgebildet, beispielsweise
aus Phosphorimplantationsdotierstoffen P in einer Konzentration
c12 (in 3 gekennzeichnet durch dreieckige
Dotierstoffkonzentrations-Messpunkte), die zu einer „Schulter" der gesamten n-Dotierstoffe
(Arsen und Phosphor) führen,
die Dotierstoffkonzentration C oder das Dotierstoffkonzentrationsprofil
P des ersten (bzw. oder des zweiten) Source/Drain-Diffusionsgebietes 15, 16 bilden.
Dementsprechend erstreckt sich die gesamte n-Dotierstoffkonzentration
tiefer in das Substrat hinein; dadurch werden Leckströme zur Substratwanne
verringert. Die Dotierstoffkonzentration C des Dotierstoffkonzentrationsprofils
P werden nachfolgend detaillierter mit Bezug auf 5 erläutert werden.
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4 zeigt
eine beispielhafte Ausführungsform
hinsichtlich der lateralen Dotierstoffkonzentration, die in Kombination
mit 3 gelesen werden kann, aber nicht notwendigerweise
in Kombination mit 3 hergenommen werden muss. Gemäß 4 ist
die Dotierstoffkonzentration in kurzem Abstand von der Substratfläche dargestellt.
An einer in 4 dargestellten Gate-Kante ist
die Dotierstoffkonzentration von Arsen gemäß der Haupt-Dotierstoffkonzentration
c11 (und, falls vorhanden, ebenso des oberflächennahen Kontaktimplantationsgebietes)
dargestellt. Weiterhin ist eine zusätzliche Implantationsdosis
des weiteren Dotierstoffimplantationsgebietes 12 (in 4 aus
Phosphor gebildet) dargestellt. Wie aus dem vertikalen Phosphordotierstoffprofil
in 3 ersichtlich, übersteigt die Phosphorimplantation
die gesamte n-Dotierstoffkonzentration insbesondere
in einer Substrattiefe zwischen 0,08 und 0,11 Mikrometer. Selbstverständlich können andere
Dotierstoffe zum Ausbilden des weiteren Dotierstoffimplantationsgebietes 12 gewählt werden.
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5 zeigt
noch detaillierter die vertikale Dotierstoffkonzentration C eines
Source/Drain-Diffusionsgebietes 15, 16 gemäß einer
Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung. In 5 ist die
Dotierstoffkonzentration C von Source/Drain-Dotierstoffteilchen (beispielsweise
n-Dotierstoffteilchen in dem Beispiel der 1 und 4)
in Abhängigkeit
von der Tiefe d in dem Substrat 2 dargestellt. Wie aus 5 ersichtlich,
ist die Gesamtkonzentration von Source/Drain-Dotierstoffteilchen durch eine kontinuierliche
Linie angedeutet, wohingegen die Dotierstoffkonzentration c11 des
Haupt-Dotierstoffimplantationsgebietes 11 sowie
die Dotierstoffkonzentration c12 des weiteren Dotierstoffkonzentrationsgebietes 12 in 5 durch
gestrichelte Linien angedeutet sind. Wie aus 5 ersichtlich,
ist das Maximum M der Dotierstoffkonzentration vergleichsweise nahe
an der Substratfläche
(Tiefe d = 0 in dem Substrat) angeordnet. Jedoch erhält man zusätzlich eine „Schulter" erhöhter Dotierstoffkonzentration
in einer größeren Tiefe,
entsprechend der Anwesenheit eines weiteren Dotierstoffimplantationsgebietes 12 mit
der Dotierstoffkonzentration c12. Insbesondere führt das weitere Dotierstoffimplantationsgebiet 12 zu
einem ersten Bereich R1, der tiefer in dem Substrat angeordnet ist,
in welchem ersten Bereich R1 die zweite Ableitung C'' der Dotierstoffkonzentration C, abgeleitet
nach der Tiefe d in dem Substrat, negativ statt positiv ist. Weiterhin
ist in einem zweiten Tiefenbereich R2 – näher an der Substratfläche, aber
tiefer in dem Substrat als die maximale Dotierstoffkonzentration
N – die
zweite Ableitung C'' der Dotierstoffkonzentration nach
der Substrattiefe d positiv. Generell folgen aufeinander in Richtung
zunehmender Substrattiefe, beginnend von der Substratfläche oder
beispielsweise von der Tiefe maximaler Dotierstoffkonzentration
M, ein erster (oberflächennaher
beziehungsweise seichter) Tiefenbereich negativer zweiter Ableitung
C'' der Dotierstoffkonzentration
C nach der Tiefe, ein zweiter (oberflächennaher) Tiefenbereich R2
mit positiver zweiter Ableitung C'' der
Dotierstoffkonzentration C nach der Tiefe, ein dritter (tieferer)
Tiefenbereich R1 mit negativer zweiter Ableitung C'' der Dotierstoffkonzentration C nach
der Tiefe und ein vierter (tieferer) Tiefenbereich mit positiver
zweiter Ableitung C'' der Dotierstoffkonzentration
C nach der Tiefe.
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Gewöhnlich würde in Abwesenheit
des weiteren Dotierstoffimplantationsgebietes 12 die zweite Ableitung
der Dotierstoffkonzentration C'' in dem gesamten
Bereich von der Tiefe d11 des Haupt-Dotierstoffimplantationsgebietes 11 bis
zur Rück seite
des Substrat 2 positiv sein. Stattdessen ist der Bereich positiver
zweiter Ableitung C'' in einem Tiefenbereich R1,
der ungefähr
der Tiefe d12 des weiteren Dotierstoffimplantationsgebietes 12 entspricht,
durch einen Konzentrationsprofilbereich negativer zweiter Ableitung
C'', das heißt d2C/d(d)2 unterbrochen;
dadurch wird eine „Schulter" des vertikalen Source/Drain-Dotierstoff-Konzentrationsprofils
definiert.
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Schließlich zeigt 6 schematisch
eine integrierte Halbleitervorrichtung 1, die zumindest
einen erfindungsgemäß ausgebildeten
Transistor 10 aufweist. Der Transistor 10 kann
in einem Speicherzellenfeld 25 und/oder in einem Peripheriegebiet 27 (alternativ
oder kombiniert) vorgesehen sein. Obwohl dotierte Wannen 3 in 6 dargestellt
sind, kann stattdessen das Substrat 2 selbst die dotierte
Wanne bilden. Wie weiterhin in 6 dargestellt,
kann der Transistor 10 Teil der Speicherzelle 24 sein,
die in dem Speicherzellenfeld 25 (das eine Vielzahl von Speicherzellen 24 aufweist)
enthalten ist. Insbesondere kann die Speicherzelle, die den Transistor 10 aufweist,
an eine Bitleitung und an eine Wortleitung, die die Gate-Elektrode
des Transistors bildet, angeschlossen sein. Weiterhin kann die Speicherzelle 24 weiterhin
einen Speicherkondensator 23, etwa einen deep trench-Kondensator
oder einen Stapelkondensator aufweisen.
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Das
Speicherzellenfeld kann einen Flash-Speicherzellenfeld, ein DRAM-Speicherzellenfeld
oder irgendeine andere Art von flüchtigen oder nicht-flüchtigen
Speicherzellenfeld sein. Die Halbleitervorrichtung 1 kann
weiterhin ein mobiles elektronisches Gerät, beispielsweise etwa ein
Handy, sein oder ein Bestandteil davon sein.
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Die 7 und 8 zeigen
ausgewählte Verfahrensschritte
einer Ausführungsart
eines erfindungsgemäßen Verfahrens.
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7 zeigt
einen Teil einer Halbleitervorrichtung während der Herstellung, wobei
der dargestellte Teil beispielsweise der rechten Seite der 1 entspricht
und daher den Bereich zeigt, in dem das erste Source/Drain-Diffusionsgebiet 15 auszubilden
ist. Jedoch wurde gemäß der Ausführungsform
der 7 das Haupt-Source/Drain-Implantationsgebiet 11 noch
nicht implantiert, obwohl die Spacer 9 bereits auf den
Gate-Seitenwänden
der Gate-Elektrode 7 ausgebildet worden sind. Stattdessen
wird eine dielektrische Schicht 26, die eine planarisierende
dielektrische Schicht 26, abgeschieden und strukturiert;
dadurch wird darin zumindest ein Kontaktloch 21a gebildet.
Das Kontaktloch 21a wird selektiv zum Spacer 9 geätzt.
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Ein
Kontaktloch 21a kann ausgebildet werden, um das erste Source/Drain-Diffusionsgebiet 15 elektrisch
zu kontaktieren. Alternativ können
zwei Kontaktlöcher 21a ausgebildet
werden, um das erste 15 und das zweite Source/Drain-Diffusionsgebiet 16 zu
kontaktieren. Selbstverständlich
kann zur gleichen Zeit eine Vielzahl weiterer Kontaktlöcher ausgebildet werden.
Jedoch können
die Substratflächenbereiche 2b für beide
oder, alternativ, für
nur eines der zwei Source/Drain-Diffusionsgebiete 15, 16 des
Transistors 10 freigelegt werden, um das jeweilige Source/Drain-Diffusionsgebiet 15, 16 darin
auszubilden und um es durch ein jeweiliges Kontaktloch elektrisch zu
kontaktieren. Wenn beispielsweise beide Source/Drain-Diffusionsgebiete 15, 16 kontaktiert
werden, können
beide Kontaktlöcher 21a (und
daher ebenfalls die jeweiligen Kontaktstrukturen 21) relativ
zueinander in Richtung der Wortleitung, das heißt senkrecht zur Zeichenebene
der 7 verschoben sein.
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Gemäß den 7 und 8 werden
die Source/Drain-Diffusionsgebiete 15, 16 durch
die Kontaktlöcher 21a in
das Substrat implantiert. Dementsprechend sind sie selbstjustiert
zu den Spacern 9 (anstatt selbstjustiert zu den Gate-Elektroden-Seitenwänden 7a wie
in 1). Dementsprechend ist, wie in 8 dargestellt,
die seitliche Position der Source/Drain-Diffusionsgebiete 15, 16 an
dem seitlichen Ende, das dem Kanalgebiet 4 zugewandt ist, durch
die Position der Seitenwand 8a des jeweiligen lateralen
Spacers 9 vorgegeben. Gemäß dieser Ausführungsform
wird vor der Ausbildung der Spacer kein Source/Drain-Implantationsschritt
durchgeführt. Stattdessen
werden die Source/Drain-Diffusionsgebiete 15, 16 einschließlich des
Haupt-Dotierstoffimplantationsgebietes 11 nach dem Ausbilden
der Spacer gebildet. Optionale oberflächennahe Kontaktimplantationsgebiete 13 oder
Extension-Gebiete 14 sind
in 8 nicht ausdrücklich
dargestellt.
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Schließlich wird
jedes Kontaktloch 21a in 8 mit einer
Kontaktstruktur 20 (mit oder ohne eine darunter vorgesehene
Silizidschicht) gefüllt.
Die Merkmale der Ausführungsform
der 7 und 8 können selbstverständlich mit
den Ausführungsformen
der weiteren Figuren, Ansprüchen
und Abschnitten der Beschreibung kombiniert werden.
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- 1
- Halbleitervorrichtung
- 2
- Substrat
- 2a
- Substratfläche
- 2b
- Substratflächenbereich
- 3
- dotierte
Wanne
- 4
- Kanalbereich
- 5
- Gate-Dielektrikum
- 6
- Gate-Elektrodenstruktur
- 7
- Gate-Elektrode
- 7a
- Gate-Seitenwand
- 8
- Gate-Elektrodenisolation
- 8a
- laterale
Seitenwand
- 9
- Seitenwand-Spacer
- 10
- Transistor
- 11
- Haupt-Dotierstoffimplantationsgebiet
- 12
- weiteres
Dotierstoffimplantationsgebiet
- 13
- oberflächennahes
Kontaktimplantationsgebiet
- 14
- Extension-Bereich
- 15
- erstes
Source/Drain-Diffusionsgebiet
- 16
- zweites
Source/Drain-Diffusionsgebiet
- 20
- Kontaktstruktur
- 21
- leitfähige Kontaktschicht
- 21a
- Kontaktloch
- 22
- Bitleitung
- 23
- Speicherkondensator
- 24
- Speicherzelle
- 25
- Speicherzellenfeld
- 26
- dielektrische
Schicht
- 27
- Peripheriegebiet
- 40
- mobiles
elektronisches Gerät
- B
- Bodenfläche
- C
- Dotierstoffkonzentration
- C''
- zweite
Ableitung der Dotierstoffkonzentration nach der Tiefe
- c;
c3, c11,...
- Konzentration
- d;
d11, d12,...
- Tiefe
- M
- Maximum
- n;
p
- Dotierstofftyp
- P
- Dotierstoffkonzentrationsprofil
- R
- Vertiefung
- R1
- erster
Tiefenbereich
- R2
- zweiter
Tiefenbereich
- S
- Seitenwand
- x
- erste
laterale Richtung
- z
- vertikale
Richtung