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Die
vorliegende Erfindung liegt auf dem Gebiet der Herstellung von Halbleiterprodukten,
die integrierte Transistoren wie beispielsweise MOSFETs (Metal Oxide
Semiconductor Field Effect Transistor) aufweisen.
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Die
Erfindung betrifft ein Halbleiterprodukt gemäß Anspruch 1 sowie ein Herstellungsverfahren gemäß Anspruch
16.
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MOSFET-Transistoren
besitzen einen strukturierten Schichtenstapel, den so genannten Gate-Schichtenstapel.
Der strukturierte Schichtenstapel umfasst ein Gate-Dielektrikum
und eine Gate-Elektrode, die einen Abschnitt einer Wortleitung darstellt.
Der strukturierte Schichtenstapel ist auf einer Hauptfläche eines
Halbleitersubstrats angeordnet. Auf zwei entgegengesetzten seitlichen
Enden des strukturierten Schichtenstapels sind Source/Drain-Gebiete
in dem Substrat angeordnet. Die Source/Drain-Gebiete sind hochdotierte
Diffusionsgebiete, die sich von der Hauptfläche des Halbleitersubstrats
aus in das Innere des Substrats hinein erstrecken. Die Gate-Elektrode ist durch
das Gate-Dielektrikum gegenüber
dem Substratbereich (Kanalbereich) isoliert, der zwischen den beiden
Source/Drain-Gebieten angeordnet ist. Die Gate-Elektrode dient dazu,
die Ausbildung eines Transistorkanals zwischen den beiden Source/Drain-Gebieten
zu steuern.
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In
der Halbleiterfertigung werden die Source/Drain-Gebiete gewöhnlich durch
Implantieren von Dotierstoffen in freiliegende Bereiche der Hauptfläche des
Substrats gebildet. Wäh rend
des Implantationsschrittes schützt
der strukturierte Schichtenstapel den Kanalbereich, welcher durch
den strukturierten Schichtenstapel bedeckt ist, vor einer Dotierung
mit dem hochkonzentrierten Dotierstoff. Die dielektrischen Spacer
(d. h. Abstandshalter, also seitliche Strukturen zur Erzielung eines
seitlichen Versatzes von Source und Drain gegenüber der Gate-Elektrode) bedecken
zwei entgegengesetzte Seitenwände des
strukturierten Schichtenstapels und dienen dazu, den seitlichen
Abstand zwischen dem jeweiligen Source/Drain-Gebiet und dem Kanalgebiet zu optimieren.
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Bei
der Herstellung von Transistoren, die bei Betriebsspannungen von
zwischen beispielsweise 10 bis 25 V betrieben werden, werden LDD-Bereiche (Lightly
Doped Drain) zwischen dem Kanalbereich und denjenigen Bereichen
des Substrats vorgesehen, in denen die Source/Drain-Gebiete auszubilden sind.
Die LDD-Bereiche dienen dazu, die auftretenden elektrischen Felder
dort, wo die LDD-Bereiche seitlich mit der Gate-Elektrode überlappen,
zu verringern. Die LDD-Bereiche sind niedrig dotierte Diffusionsgebiete
mit einer Dotierstoffkonzentration, die größer als die Dotierstoffkonzentration
des Kanalbereichs, aber kleiner als die Dotierstoffkonzentration der
Source/Drain-Gebiete ist. Dementsprechend werden die LDD-Bereiche zeitlich
vor der Bildung der Source/Drain-Gebiete ausgebildet. Im Prozessablauf der
Halbleiterfertigung werden die LDD-Bereiche gebildet, bevor die
dielektrischen Spacer auf den Seitenwänden des strukturierten Schichtenstapels
gebildet werden.
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Bei
Hochvolttransistoren ist der seitliche Versatz zwischen dem jeweiligen
Source/Drain-Gebiet und dem strukturierten Schichtenstapel beträchtlich größer als
die Dicke der dielektrischen Spacer. Daher ist eine separate Maske
erforder lich, um den seitlichen Versatz und damit den Abstand zwischen
Source/Drain und dem Kanalbereich festzulegen. Dementsprechend erstrecken
sich auch die LDD-Bereiche über
die Dicke der Spacer hinaus bis zu Bereichen der Hauptfläche des
Substrats, die nicht durch die Spacer oder den strukturierten Schichtenstapel bedeckt
sind. Dieser seitliche Versatz kann bei Hochvolttransistoren bis
zu 500 nm auf jeder Seite des strukturierten Schichtenstapels betragen.
Ein solch großer
seitlicher Versatz dient insbesondere dazu, GIDL-Leckströme (Gate
Induced Drain Leckage) zu verringern. Andernfalls könnten infolge
der hohen Spannung, die am Drain anliegt, im Off-Zustand eines Hochvolttransistors Tunnelströme (band-to-band-tunneling) auftreten,
die durch verzerrte elektronische Bandstrukturen in einem Gebiet der
Drain-Elektrode, das mit dem Gate überlappt, verursacht sind.
Der große
seitliche Versatz der Source/Drain-Gebiete (zumindest des Drain-Gebiets)
gegenüber
dem strukturierten Gate-Schichtenstapel trägt dazu bei, das am Gate-Drain-Überlappungsgebiet
auftretende elektrische Feld im ausgeschalteten Zustand des Transistors
zu verringern und damit die Verzerrung der elektronischen Bandstruktur
zu verringern.
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Andererseits
ist ein solch großer
seitlicher Versatz nachteilig, da hierdurch viel Substratfläche verbraucht
wird.
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DE 101 200 52 A1 offenbart
ein Halbleiterprodukt mit einem Transistor, der Driftzonen aufweist, die
in einem Substratmaterial ausgebildet sind, welches in das Substrat
hineingeätzte
Gräben
umgibt. Nachdem zuerst die Source/Drain-Gebiete gebildet sind, werden
auf entgegengesetzten Seiten jedes Source/Drain-Gebietes Gräben geätzt. Danach
werden Dotierstoffe in die Bodenflächen und in die Seitenwände der
Gräben
implantiert und die Gräben werden
mit einem Dielektrikum gefüllt.
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Dementsprechend
ist jedes Source/Drain-Gebiet mit zwei gegenüberliegenden, vergrabenen Driftzonen
verbunden. Eine Driftzone jedes entsprechenden Source/Drain-Gebiets
ist jeweils mit dem Kanalbereich verbunden, der durch die anschließende Abscheidung
des Gate-Schichtenstapels zwischen den beiden Source/Drain-Gebieten definiert
wird.
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DE 101 200 52 A1 erreicht
dementsprechend eine Verringerung des seitlichen Versatzes zwischen den
Source/Drain-Gebieten und dem Gate-Schichtenstapel bis zu einem
gewissen Ausmaß.
Jedoch ist die zeitliche Reihenfolge der Schritte des Prozessflusses
kaum kompatibel mit dem üblichen
Prozessfluss, der mit der Bildung des Gate-Schichtenstapels zeitlich
vor der Ausbildung der Source/Drain-Gebiete beginnt. Außerdem sind
zusätzliche
Verfahrensschritte erforderlich, um die Gräben zu füllen und die Substratoberfläche zu planarisieren,
damit die anschließende
Bildung des Gate-Schichtenstapels ermöglicht wird.
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Es
ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Halbleiterprodukt
mit einem kleineren Bedarf an Substratfläche pro Transistor und mit
verringerten Herstellungskosten sowie verringertem Herstellungsaufwand
bereitzustellen. Es ist ferner die Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
ein Verfahren bereitzustellen, mit dem ein Halbleiterprodukt, das
einen integrierten Transistor mit verringertem Substratflächenbedarf
besitzt, herstellbar ist, ohne dass der Transistor für eine verringerte
Betriebsspannung ausgelegt werden müsste.
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Erfindungsgemäß wird diese
Aufgabe durch ein Halbleiterprodukt mit einem Substrat und einem integrierten
Transistor gelöst,
wobei der integrierte Transistor folgendes aufweist:
- – einen
strukturierten Schichtenstapel, der mindestens ein Gate-Dielektrikum,
das auf dem Substrat angeordnet ist, und eine Gate-Elektrode, die auf
dem Gate-Dielektrikum angeordnet ist, aufweist und
- – ein
erstes und ein zweites Source/Drain-Gebiet, die in dem Substrat
angeordnet sind,
wobei das Substrat auf entgegengesetzten
Seiten des strukturierten Schichtenstapels Vertiefungen aufweist,
wobei jede Vertiefung eine Bodenfläche aufweist, die in einer
Tiefe unterhalb des Gate-Dielektrikums angeordnet ist, und wobei
das erste und das zweite Source/Drain-Gebiet in Substratbereichen
angeordnet sind, die an die Bodenfläche der jeweiligen Vertiefung
angrenzen.
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Erfindungsgemäß wird ein
Halbleiterprodukt bereitgestellt, das eine Substratoberfläche aufweist, die
in denjenigen Oberflächenbereichen,
in denen die Source/Drain-Gebiete ausgebildet sind, vertieft ist
(d. h., die dort eine Vertiefung bzw. einen Graben, eine Ausnehmung,
eine Aussparung oder einen Hohlraum besitzt). Während bei herkömmlichen
integrierten Transistoren die Substratoberfläche dieselbe Höhe bzw.
vertikale Position im Bereich der Source/Drain-Gebiete wie auch
in dem Bereich, der mit dem strukturierten Schichtenstapel bedeckt
ist, in Richtung senkrecht zur gesamten Hauptfläche des Substrats besitzt,
ist erfindungsgemäß die Substratoberfläche lokal
im Bereich der Source/Drain-Gebiete in einer geringeren Höhe als im
Bereich des strukturierten Schichtenstapels angeordnet. Dadurch
wird ein vertikaler Versatz (offset) zwischen den Source/Drain-Gebieten
und dem strukturierten Schichtenstapel erreicht, der zusätzlich zu
dem seitlichen, lateralen Versatz die Länge des Pfades zwischen dem Kanalbereich
und der jeweiligen Source/Drain-Elektrode erhöht. Die Vertiefungen in dem
Substrat sind in seitlicher Richtung in den glei chen Bereichen wie
die Source/Drain-Gebiete ausgebildet. Somit können die Vertiefungen einfach
dadurch gebildet werden, dass eine Ätzung nach dem Strukturieren
des Gate-Schichtenstapels
(gebildet aus der Gate-Dielektrikumsschicht und der Gate-Elektrodenschicht) fortgesetzt
wird; zusätzliche
Verfahrensschritte (außer
zum Ätzen
der Vertiefungen selbst) müssen
hierfür
nicht vorgesehen werden. Die Vertiefungen werden zwischen dem strukturierten
Schichtenstapel und isolierenden Grabenfüllungen ausgebildet, wodurch
der Querschnitt der Vertiefungen in seitlicher Richtung festgelegt
wird. Danach können
herkömmliche
Verfahrensschritte zur Ausbildung der Spacer und zur Ausbildung
der Source/Drain-Gebiete an den Bodenflächen der Vertiefungen durchgeführt werden. Zudem
braucht die Art und Weise, wie die Dotierstoffimplantation zur Ausbildung
der Source/Drain-Gebiete durchgeführt wird, nicht verändert zu
werden, da die Implantationstiefe nicht geändert werden muss. Statt dessen
ist lediglich die Höhe
der Substratoberfläche
lokal geringer als die Höhe
der Oberfläche
des Substrats insgesamt. Die Implantationstiefe wird hierdurch nicht
beeinflusst.
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Vorzugsweise
ist vorgesehen, dass das Substrat eine Hauptfläche aufweist und das Gate-Dielektrikum
auf der Hauptfläche
des Substrats angeordnet ist und dass die Bodenflächen der
Vertiefungen in einer Tiefe unterhalb der Hauptfläche des
Substrats angeordnet sind.
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Das
erfindungsgemäße Halbleiterprodukt weist
vorzugsweise einen Steg auf, der aus Substratmaterial gebildet ist
und Seitenwände
aufweist, wobei die Bodenflächen
der Vertiefungen an die Seitenwände
des Steges angrenzen. Da erfindungsgemäß der strukturierte Schichtenstapel
zum Strukturieren des Halblei tersubstrats selbst verwendet wird,
sind die Seitenwände
des Steges zugleich die Seitenwände
der Vertiefungen.
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Vorzugsweise
sind auf Seitenwänden
des strukturierten Schichtenstapels dielektrische Spacer vorgesehen,
wobei die dielektrischen Spacer die Seitenwände des Steges bedecken und
sich bis zu den Bodenflächen
der Vertiefungen erstrecken. Da erfindungsgemäß die Vertiefungen in seitlicher
bzw. lateralter Richtung (das heißt in Richtung parallel zur Hauptfläche des
Substrats) direkt an den strukturierten Schichtenstapel angrenzend
ausgebildet sind, bedecken die Spacer die Seitenwände des
Steges aus Substratmaterial, der den strukturierten Schichtenstapel
trägt.
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Weiterhin
bedeckt vorzugsweise jeder dielektrische Spacer einen Teil der Bodenfläche der
jeweiligen Vertiefung. Die Breite des Teils der Bodenfläche, der
durch den jeweiligen Spacer bedeckt ist, entspricht der Dicke der
Spacer in seitlicher Richtung.
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Vorzugsweise
ist vorgesehen, dass niedrig dotierte Diffusionsgebiete unterhalb
der Seitenwände des
Steges aus Substratmaterial (d. h. in dem Substratmaterial direkt
unterhalb und damit neben den Seitenflächen) und unterhalb der Bodenflächen der
Vertiefungen vorgesehen sind, beispielsweise infolge einer Implantation.
Die Dotierstoffkonzentration der niedrig dotierten Diffusionsgebiete
ist kleiner als die Dotierstoffkonzentration des ersten und des
zweiten Source/Drain-Gebiets.
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Vorzugsweise
ist vorgesehen, dass das erste und das zweite Source/Drain-Gebiet
durch Source/Drain-Kontakte angeschlossen sind, die bis zu den Bodenflächen der
Vertiefungen reichen.
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Die
vertikale Ausdehnung der Kontakte ist um die Tiefe der Vertiefungen
vergrößert im
Vergleich zu herkömmlichen
Halbleiterprodukten.
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Vorzugsweise
ist vorgesehen, dass das erste und das zweite Source/Drain-Gebiet
in Richtung senkrecht zur Hauptfläche des Substrats gegenüber der
Hauptfläche
des Substrats versetzt sind, wobei der vertikale Versatz der Tiefe
der Vertiefungen entspricht. Der vertikale Verstz ist der Versatz
zwischen der Unterseite des Gate-Dielektrikums und der Oberseite
der Source/Drain-Gebiete.
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Weiterhin
ist vorgesehen, dass das erste und das zweite Source/Drain-Gebiet
in seitlicher Richtung gegenüber
dem Gate-Dielektrikum versetzt sind. Jedoch wird der seitliche Versatz
vorzugsweise der Dicke der dielektrischen Spacer entsprechen oder
größer als
diese Dicke, aber kleiner als der seitliche Versatz bei einem herkömmlichen
integrierten Transistor sein. Angesichts des zusätzlichen vertikalen Versatzes,
der erfindungsgemäß erreicht
wird, kann in jedem Fall der seitliche Versatz verringert werden
gegenüber
herkömmlichen
Halbleiterprodukten. Der seitliche Versatz kann um den Betrag des vertikalen
Versatzes (festgelegt durch die Tiefe der Vertiefungen) verringert
werden. Vorzugsweise beträgt
der vertikale Versatz zwischen 150 und 250 nm.
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Vorzugsweise
ist vorgesehen, dass jede der Vertiefungen zwischen einem strukturierten
Schichtenstapel und einer jeweiligen isolierenden Grabenfüllung (Shallow
Trench Isolation; STI) angeordnet ist, sich insbesondere über den
gesamten Zwischenraum erstreckt.
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Die
dielektrischen Spacer können
ein Nitrid- oder Oxidmaterial enthalten. Das Substrat ist vorzugsweise
ein Halbleitersubstrat, etwa ein Siliziumsubstrat, und der Transistor
ist vorzugsweise ein Hochvolt-Feldeffekttransistor, der in einem
Peripheriegebiet eines Halbleiterbausteins angeordnet ist.
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Der
Hochvolt-Feldeffekttransistor ist vorzugsweise bei einer Betriebsspannung
im Bereich von 10 bis 25 V, vorzugsweise 12 bis 20 V betreibbar.
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Die
der Erfindung zu Grunde liegende Aufgabe wird ferner gelöst durch
ein Verfahren zur Herstellung eines Halbleiterprodukts, das einen
integrierten Transistor auf einem Substrat aufweist, wobei das Verfahren
zumindest die folgenden Schritte aufweist:
- a)
Bereitstellen eines Substrats,
- b) Abscheiden einer Gate-Dielektrikumsschicht auf das Substrat,
- c) Abscheiden einer Gate-Elektrodenschicht auf die Gate-Dielektrikumsschicht,
- d) Strukturieren der Gate-Elektrodenschicht und der Gate-Dielektrikumsschicht
durch eine Ätzung, wobei
mindestens ein strukturierter Schichtenstapel gebildet wird,
- e) Ätzen
des Substrats unter Verwendung des mindestens einen strukturierten
Schichtenstapels als Maske, wodurch Vertiefungen in dem Substrat auf
entgegengesetzten Seiten des mindestens einen strukturierten Schichtenstapels
gebildet werden, die jeweils eine Bodenfläche aufweisen, die in einer
Tiefe unterhalb der Gate-Dielektrikumsschicht angeordnet ist,
- f) Ausbilden von niedrig dotierten Diffusionsgebieten in dem
Substrat,
- g) Ausbilden dielektrischer Spacer auf Seitenwänden des
mindestens einen strukturierten Schichtenstapels und
- h) Ausbilden erster und zweiter Source/Drain-Gebiete in dem
Substrat durch Implantieren eines Dotierstoffs in die Bodenflächen der
Vertiefungen.
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Erfindungsgemäß wird im
Schritt e) das Substrat in denjenigen Bereichen, die seitlich dem
strukturierten Schichtenstapel benachbart sind, bis unter die Hauptfläche geätzt. Dadurch
werden Vertiefungen in seitlichen Bereichen ausgebildet, in denen später die
Source/Drain-Gebiete auszubilden sind. Da die Substratätzung im
Anschluss an die Ätzung der
Gate-Elektrodenschicht und der Gate-Dielektrikumsschicht durchgeführt wird,
sind nur ein geringer Aufwand und geringe Kosten für die Bildung
der Vertiefungen erforderlich. Im Schritt h) des erfindungsgemäßen Verfahrens
werden die Source/Drain-Gebiete an den Bodenflächen der Vertiefungen (statt
an der Hauptfläche
des Substrats) ausgebildet.
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Vorzugsweise
wird im Schritt e) ein Steg aus Substratmaterial gebildet, der Seitenwände aufweist, wobei
die Bodenflächen
der Vertiefungen an die Seitenwände
des Steges angrenzen.
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Vorzugsweise
werden im Schritt f) die niedrig dotierten Diffusionsgebiete gebildet,
indem ein weiterer Dotierstoff in die Seitenwände des Steges aus Substratmaterial
und in die Bodenflächen
der Vertiefungen implantiert wird. Der Dotierstoff wird vorzugsweise
durch eine gewinkelte Implantation mit einem Implantationswinkel
von zwischen 30 und 60°,
vorzugsweise 40 bis 50° (beispielsweise
45°) gegenüber der
Normalen der Hauptfläche
des Substrats implantiert. Im Gegensatz zu herkömmlichen Verfahren werden auch
p-Dotierstoffe wie Bor (der gewöhnlich senkrecht
implantiert wird) durch eine gewin kelte Implantation implantiert,
um die Seitenwände
des Steges und die Substratbereiche nahe dieser Seitenwände zu dotieren.
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Vorzugsweise
ist vorgesehen, dass im Schritt b) dielektrische Spacer ausgebildet
werden, die bis zu den Bodenflächen
der Vertiefungen reichen, wobei die dielektrischen Spacer Seitenwände des
strukturierten Schichtenstapels sowie Seitenwände des Steges aus Substratmaterial
bedecken. Obwohl das technologische Verfahren zur Ausbildung der
Spacer als solches nicht verändert
werden muss, werden automatisch infolge der freiliegenden Seitenwände des
Steges tiefere Spacer ausgebildet, die sich bis zum Boden der Vertiefungen
erstrecken.
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Im
Schritt h) werden das erste und das zweite Source/Drain-Gebiet gebildet,
indem der Dotierstoff unter Verwendung des strukturierten Schichtenstapels
und der dielektrischen Spacer als Maske in das Substrat implantiert
wird.
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Vorzugsweise
werden nach dem Schritt h) Source/Drain-Kontakte ausgebildet durch
die Schritte:
- i) Abscheiden einer dielektrischen
Schicht auf das Substrat, das den Transistor aufweist,
- j) Ätzen
von Kontaktlöchern
in die dielektrische Schicht, wodurch die Bodenflächen der
Vertiefungen freigelegt werden und
- k) Ausbilden von Source/Drain-Kontakten in den Kontaktlöchern.
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Vorzugsweise
ist vorgesehen, dass eine Metallsilizidschicht selektiv auf den
Bodenflächen
der Vertiefungen gebildet wird, indem Kobalt auf die Bodenflächen der
Vertiefungen und auf die Gate-Elektrode (oder zumindest auf einen
zu kontaktierenden Bereich einer Oberseite einer Wortleitung) abgeschieden und
anschließend
mit Hilfe eines Temperaturbehandlungsschrittes Kobaltsilizid gebildet
wird. Da die Gate-Elektrode durch die Silizidschicht und durch die
dielektrischen Spacer auf seinen Seitenwänden geschützt wird, wird eine selbstjustierte Ätzung der
Kontaktlöcher
(für die
Source/Drain-Kontakte) in die dielektrische Schicht selektiv zur
Silizidschicht erreicht.
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Das
obige Verfahren wird vorzugsweise zur Herstellung von Hochvolttransistoren
mit einer Gate-Länge
von 0,6 bis 1,3 μm
verwendet. Die Tiefe der Vertiefungen beträgt vorzugsweise zwischen 150 und
250 nm und die Dicke der dielektrischen Spacer, die das Minimum
des seitlichen Versatzes bestimmt, kann im Bereich zwischen 50 und
150 nm liegen. Dementsprechend kann der seitliche Versatz verringert
werden von einem herkömmlichen
Wert des Versatzes bis hinunter zur Dicke der Spacer, die sehr klein
gewählt
werden kann.
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Mit
Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens lässt sich
ein integrierter Speicherbaustein herstellen, der ein Substrat,
ein auf dem Substrat angeordnetes Speicherzellenfeld (bzw. Speicherbereich)
und ein Peripheriegebiet zum Betreiben und Ansteuern des Speicherzellenfeldes
aufweist, wobei das Peripheriegebiet den integrierten Transistor
der hier beschriebenen Art aufweist. Das Halbleiterprodukt kann ein
Flash-Speicherbaustein
oder ein Embedded-Flash-Speicherbaustein sein und das Speicherzellenfeld
kann nicht-flüchtige
Speicherzellen wie etwa NROM-Zellen (Nitride-Read-Only-Memory) oder
Floating Gate-Transistorzellen aufweisen.
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Das
erfindungsgemässe
Halbleiterprodukt ist insbesondere ein Speicherbaustein mit einem Substrat,
einem Speicherzellenfeld und einem Peripheriegebiet zum Betreiben
und Ansteuern des Speicherzellenfeldes, wobei das Peripheriegebiet
einen integrierten Transistor aufweist und der integrierte Transistor
folgendes aufweist:
- – einen strukturierten Schichtenstapel,
der mindestens ein auf dem Substrat angeordnetes Gate-Dielektrikum
und eine auf dem Gate-Dielektrikum angeordnete Gate-Elektrode aufweist,
und
- – ein
erstes und ein zweites Source/Drain-Gebiet, die in dem Substrat
angeordnet sind,
wobei das Substrat auf entgegengesetzten
Seiten des strukturierten Schichtenstapels Vertiefungen aufweist,
wobei jede Vertiefung eine Bodenfläche aufweist, die in einer
Tiefe unterhalb des Gate-Dielektrikums angeordnet ist und wobei
das erste und das zweite Source/Drain-Gebiet jeweils in Substratbereichen
angeordnet sind, die an die Bodenfläche der jeweiligen Vertiefung
angrenzen.
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Der
Speicherbaustein ist vorzugsweise ein Flash-Speicherbaustein oder
ein Embedded-Flash-Speicherbaustein und weist eine Vielzahl von
nichtflüchtigen
Speicherzellen auf.
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Die
Erfindung wird nachstehend mit Bezug auf die Figuren beschrieben.
Es zeigen:
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1 eine
Querschnittsansicht eines herkömmlichen
Halbleiterprodukts,
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2 eine
Querschnittsansicht eines erfindungsgemäßen Halbleiterprodukts,
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3 eine
vergrößerte Querschnittsansicht aus 2,
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4 eine
Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Halbleiterprodukt
und
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die 5 bis 14 jeweils
Querschnittsansichten eines Halbleiterprodukts während mehrerer Schritte eines
erfindungsgemäßen Verfahrens.
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1 zeigt
eine Querschnittsansicht eines herkömmlichen Halbleiterprodukts.
Das Halbleiterprodukt 25 weist einen Transistor 1 auf,
der in ein Halbleitersubstrat 2 integriert ist. Das Substrat 2 kann ein
p-dotiertes Substrat sein oder eine p-dotierte Wanne in einem Substratbereich,
in dem der Transistor gebildet ist, aufweisen. Auf entgegengesetzten Seiten
des Transistors 1 sind isolierende Grabenfüllungen 8 (Shallow
Trench Isolation; STI) ausgebildet.
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Unterhalb
der isolierenden Grabenfüllungen sind
Kanalstoppdiffusionsgebiete 16 vorgesehen, um die Ausbildung
von parasitären
Transistoren zu verhindern. Alternativ dazu können tiefe isolierende Grabenfüllungen
(Deep Trench Isolation; DTI) vorgesehen sein.
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Auf
einer Hauptfläche 22 des
Substrats 2 ist ein strukturierter Schichtenstapel 3 ausgebildet,
der ein Gate-Dielektrikum 4 und eine Gate-Elektrode 5 (die
einen Teil einer Wortleitung darstellt) aufweist. Auf entgegengesetzten
Seitenwänden
des strukturierten Schichtenstapels sind dielektrische Spacer (die
vorzugsweise ein Nitrid enthalten) ausgebildet. Unterhalb der ebenen
Hauptfläche
des Substrats (welche zumindest im Bereich des Transistors 1 eben ist)
sind Source/Drain-Gebiete 11, 12 (HDD-Gebiete, Highly
Doped Drain) sowie niedrig dotierte Diffusionsgebiete 10 (LDD-Gebiete;
Lightly Doped Drain) vorgesehen. Das erste Source/Drain-Gebiet 11 und das zweite
Source/Drain-Gebiet 12 sind relativ weit entfernt vom strukturierten
Schichtenstapel 3 angeordnet. Für jedes der Source/Drain-Gebiete 11, 12 beträgt der laterale
Versatz etwa 400 nm, wodurch zusätzliche
Substratfläche
verbraucht wird. Dies ist nachteilhaft. Der Transistor 1 ist
beispielsweise ein Hochvolttransistor, der bei einer Spannung zwischen 17
und 18 V betreibbar ist und eine Gate-Länge der Gate-Elektrode 5 von
etwa 1 μm
besitzt. Obwohl in 1 ein n-Kanaltransistor dargestellt
ist, kann der Transistor alternativ ein p-Kanaltransistor mit jeweils entgegengesetztem
Dotierstofftyp, aber ansonsten gleichem Aufbau sein. Source/Drain-Kontakte 20 aus einem
Metall oder einer Metalllegierung kontaktieren die Source/Drain-Gebiete 11, 12.
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Der
große
laterale Versatz im Hochvolttransistor 1 ist deshalb erforderlich,
weil die im ausgeschalteten Zustand des Transistors auftretenden GIDL-Ströme (Gate
Induced Drain Leckage) verhindert oder zumindest eingedämmt werden
müssen.
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2 zeigt
ein erfindungsgemäßes Halbleiterprodukt 25 mit
einem Transistor 1, der Vertiefungen R mit Bodenflächen B aufweist,
die tiefer als die Hauptfläche 22 des
Substrats angeordnet sind. Die Vertiefungen R wurden vorzugsweise
im Anschluss an die Strukturierung der Gate-Elektrode 5 und
des Gate-Dielektrikums 4 gebildet. Die Vertiefungen R besitzen
Bodenflächen
B, die in lateraler Richtung x sich bis zu den seitlichen Positionen
der Seitenwände
des strukturierten Schichtenstapels 3 erstrecken. Durch
das Vorhandensein der Vertiefungen R ist zwischen ihnen ein Steg 9 aus
Substratmaterial ausgebildet. Der Steg 9 besitzt Seitenwände, die
mit dielektrischen Spacern 7 bedeckt sind. Dementsprechend erstrecken
sich die dielektrischen Spacer hinab bis zu den Bodenflächen B der
Vertiefungen R. Infolge der Tiefe d der Ver tiefungen R ist ein zusätzlicher, vertikaler
Versatz zwischen den Source/Drain-Gebieten 11, 12 und
dem Gate-Dielektrikum 4 erreicht. Infolgedessen kann der
laterale Versatz verringert werden. Das Minimum des erforderlichen
seitlichen Versatzes ist durch die Dicke der dielektrischen Spacer 7 bestimmt,
die in 2 beispielsweise 100 nm beträgt. Die Summe des seitlichen
und des vertikalen Versatzes entspricht dem gesamten Versatz oder
der Länge
des Pfades zwischen dem Kanalbereich und dem jeweiligen Source/Drain-Gebiet 11, 12,
wie durch den Doppelpfeil angedeutet.
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Wegen
der Vertiefungen R und des dazwischen ausgebildeten Steges 9 erstrecken
sich die niedrig dotierten Diffusionsgebiete 10 entlang
der Seitenwände
des strukturierten Schichtenstapels wie auch entlang derjenigen
des Steges. Die niedrig dotierten Diffusionsgebiete 10 können durch
eine gewinkelte Implantation von Dotierstoffen in den Seitenwänden des
Steges 9 gebildet werden. Die Source/Drain-Kontakte 20 erstrecken
sich bis hinab zu den Bodenflächen
B der Vertiefungen R. Obwohl 2 einen
n-Kanaltransistor zeigt, betrifft die Erfindung ebenfalls p-Kanaltransistoren,
bei denen sämtliche
Dotierstoffgebiete in 2 durch Vertauschen von n-Gebieten mit p-Gebieten
und umgekehrt erhalten werden.
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3 zeigt
eine vergrößerte Querschnittsansicht
aus 2. Die vergrößerte Querschnittsansicht
stellt den zwischen den Vertiefungen R ausgebildeten Steg 9 detaillierter
dar. Der Steg 9 besitzt Seitenwände, die mit Seitenwänden 13 des
strukturierten Schichtenstapels 3 fluchten. Die Seitenwände 13, 19 sind
auf entgegengesetzten Seiten S des Schichtenstapels 3 angeordnet.
Sowohl die Seitenwände 13 des
strukturierten Schichtenstapels als auch die Seitenwände 19 des
Steges sind mit dielektrischen Spacern 7 bedeckt, die erfindungsge mäß bis zu
den Bodenflächen
B der Vertiefungen R reichen. Die Dicke t (Schichtdicke) der dielektrischen
Spacer 7 entspricht dem mindestens erforderlichen seitlichen
Versatz 28 und entspricht weiterhin einem Teil 27 bzw.
Teilabschnitt der Bodenflächen
B, die durch die dielektrischen Spacer 7 bedeckt sind.
Die übrigen Bereiche
der Bodenfläche
B liegen frei, wenn die Dotierstoffe zur Ausbildung des ersten 11 und
des zweiten Source/Drain-Gebiets 12 in das Substrat implantiert
werden. Die Tiefe d der Vertiefungen R entspricht der Höhe des Steges 9 und
entspricht außerdem dem
vertikalen Versatz 29. Die vorliegende Erfindung ermöglicht es,
den seitlichen Versatz 28 um einen Betrag zu verringern,
der dem Betrag des vertikalen Versatzes 29 entspricht.
Der vertikale Versatz 29 ist der vertikale Abstand bzw.
die Tiefe d zwischen der Hauptfläche 22 des
Substrats 2 und der Bodenfläche B der Vertiefungen R. An
den Grenzflächen
zwischen den Source/Drain-Gebieten 11, 12 und
den Source/Drain-Kontakten 20 sind Metallsilizidschichten
(Silizidschichten 17) ausgebildet, wie auf der linken Seite
in 3 dargestellt ist. Auf der rechten Seite in 3 ist
ebenfalls eine Metallsilizidschicht vorhanden, die jedoch der Übersichtlichkeit
halber nicht dargestellt ist.
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4 zeigt
eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Speicherbaustein. Der Speicherbaustein 30 weist
ein Substrat 2, ein Speicherzellenfeld 32 (Speicherbereich),
das auf dem Substrat angeordnet ist, und ein Peripheriegebiet 31 zum
Betreiben und Ansteuern des Speicherzellenfeldes 32 auf.
Das Peripheriegebiet 31 weist mindestens einen integrierten
Transistor 1 derselben Bauweise wie in den 2 und 3 in
Querschnittsansicht dargestellt auf. Diese in dem Peripheriegebiet 31 angeordneten Transistoren
sind Hochvolttransistoren, die bei Betriebsspannungen von zwischen
10 und 25 V, beispielsweise zwischen 17 und 18 V betreibbar sind. Solche
Transistoren würden
herkömmlich
einen erheblich gößeren seitlichen
Versatz wie in 1 dargestellt erfordern, um
die Ausbildung GIDL-Strömen (Gate
Induced Drain Leckage) zu vermeiden. Erfindungsgemäß jedoch
kann der seitliche Versatz bis auf die Dicke t der dielektrischen
Spacer 7 (3) verringert werden.
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Die 5 bis 14 zeigen
ein erfindungsgemäßes Verfahren
zur Herstellung eines Halbleiterprodukts. Das nach diesem Verfahren
hergestellte Halbleiterprodukt wird mit Source/Drain-Gebieten versehen,
die in dem Substrat unterhalb von (und angrenzend an) Bodenflächen von
Vertiefungen angeordnet sind, die in das Substrat geätzt sind.
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Gemäß 5 wird
ein Substrat 2, vorzugsweise ein Halbleitersubstrat wie
etwa ein Siliziumsubstrat bereitgestellt und isolierende Grabenfüllungen 8 werden
in dem Substrat 2 ausgebildet, in dem zuerst Gräben in dem
Substrat gebildet und die Gräben
anschließend
mit einem dielektrischen Material wie etwa einem Oxid gefüllt werden.
Das Auffüllen
der Gräben
mit dem dielektrischen Material geschieht durch Abscheiden des dielektrischen
Materials auf das Substrat in der Weise, dass die Gräben vollständig gefüllt und
die Oberfläche
des Halbleitersubstrats außerhalb
der Gräben
mit dem dielektrischen Material bedeckt wird. Das dielektrische
Material wird anschließend
durch chemisch-mechanisches Polieren planarisiert.
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Das
Substrat 2 ist beispielsweise ein p-dotiertes Substrat
oder ein n-dotiertes Substrat. Das Substrat kann eine p-dotierte oder eine
n-dotierte Wanne aufweisen. In 5 bezeichnet "p" ein p-dotiertes Substratgebiet in einem
Bereich, in dem ein Transistor auszubilden ist. Die Erfindung bezieht sich jedoch
in gleicher Weise auf die Bildung von n-Kanalals auch von p-Kanal-Transistoren.
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Kanalstopp-Diffusionsgebiete 16 können zeitlich
vor oder nach der Ausbildung der isolierenden Grabenfüllungen
gebildet werden, in dem ein Dotierstoff desselben Dotierstofftyps
p wie das dotierte Substratgebiet durch eine Maske hindurch implantiert
wird. In einem p-dotierten Substratgebiet, in dem n-Kanal-Transistor
auszubilden ist, enthält
das Kanalstopp-Diffusionsgebiet 16 p-Dotierstoffe einer
erhöhten
Dotierstoffkonzentration p+ gegenüber dem Substratgebiet.
Das Kanalstopp-Diffusionsgebiet 16 dient
dazu, das Auftreten parasitärer
Ströme
zwischen integrierten Transistoren oder anderen mikroelektronischen
Bauteilen, die dicht beieinander auf dem Substrat 2 angeordnet
sind, zu verhindern.
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Das
Substrat 2 weist eine Hauptfläche 22 auf, die die
lateralen Richtungen x und eine vertikale Normalenrichtung y definiert.
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Gemäß 6 werden
auf das Substrat 2 nacheinander eine Gate-Dielektrikumsschicht 4a und eine
Gate-Elektrodenschicht 5a abgeschieden, um eine Vielzahl
strukturierter Schichtenstapel auszubilden, die als Gate-Schichtenstapel
für integrierte MOSFET-Transistoren
(Metal Oxide Semiconductor Field Effect Transistor) verwendet werden.
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Gemäß 7 wird
der Schichtenstapel, der die Gate-Dielektrikumsschicht 4a und
die Gate-Elektrodenschicht 5a aufweist, strukturiert, indem
eine strukturierte Maske darauf ausgebildet wird, der Schichtenstapel
lithografisch belichtet wird und der Schichtenstapel unter Verwendung
der Maske (die in den Figuren nicht dargestellt ist) geätzt wird,
wodurch ein strukturierter Schichtenstapel 3 mit einem Gate-Dielektrikum 4 und
einer Gate-Elektrode 5 gebildet wird. Die Breite des Schichtstapels
(und damit die Gate-Länge)
in lateraler Richtung x beträgt
vorzugsweise zwischen 0,6 und 1,3 μm, da der als Hochvolttransistor
auszubildende integrierte Transistor bei einer Betriebsspannung
von 10 und 25 V, vorzugsweise 12 bis 20 V, betrieben werden soll.
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Der
strukturierte Schichtenstapel ist auf der Hauptfläche 22 des
Substrats 2 angeordnet. In lateraler Richtung x ist der
strukturierte Schichtenstapel 3 in der Mitte eines Substratgebiets
angeordnet, das durch zwei isolierende Grabenfüllungen 8 begrenzt ist.
Der strukturierte Schichtenstapel besitzt zwei zueinander entgegengesetzte
Seiten S, die eine Gate-Länge
des auszubildenden integrierten Transistors festlegen.
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Ein
herkömmlicher
Prozessfluss würde
im Anschluss an 7 mit der Implantation von LDD-Bereichen,
der Ausbildung von Spacern und der Ausbildung von Source/Drain-Gebieten
fortgeführt und
würde in ähnlicher
weise wie gemäß den 9, 10, 11 etc.
ausgeführt.
In einem herkömmlichen
Verfahren wird die Ätzung
der Gate-Dielektrikumsschicht 4a (6) daher
beendet, bevor die Gate-Dielektrikumsschicht 4a über ihre
gesamte Schichtdicke geätzt
ist. Daher würde
in einem herkömmlichen
Verfahren das Gate-Dielektrikum 4 ebenso auf denjenigen
Bereichen der Substratoberfläche
vorhanden sein, die in 7 freiliegen.
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Erfindungsgemäß jedoch
wird das Gate-Dielektrikum von denjenigen Bereichen der Substratoberfläche, die
zwischen den seitlichen Enden des strukturierten Schichtenstapels 3 und
den seitlichen Enden der isolierenden Grabenfüllungen 8 angeordnet
sind, vollständig
entfernt.
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Erfindungsgemäß werden
Vertiefungen R in das Substrat 2 geätzt, wie in 8 dargestellt.
Das Ätzen
der Vertiefungen R kann erfolgen, in dem eine Ätzung in derselben Ätzkammer,
die bereits zur Ätzung
der strukturierten Schichtenstapel 3 verwendet wurde, fortgesetzt
wird. Alternativ dazu kann zum Ätzen
der Vertiefungen R in das Substrat 2 eine andere Ätzkammer
verwendet werden. In beiden Fällen bleibt
der Vorteil der Erfindung bestehen, dass keine lithografische Strukturierung
für das Ätzen der
Vertiefungen R in das Substrat 2 erforderlich ist, weil
der strukturierte Schichtenstapel 3 wie auch die isolierenden
Grabenfüllungen 8 als Ätzmaske
dienen und daher automatisch eine selbstjustierte Ätzung der
Vertiefungen R zum strukturierten Schichtenstapel 3 erreicht
wird. Die Ätzung
des Substrats 2 zur Ausbildung der Vertiefungen R beginnt
mit dem Aushöhlen der
Hauptfläche 22 des
Substrats 2 in denjenigen Oberflächenbereichen, die zwischen
den Seitenwänden 13 des
strukturierten Schichtenstapels und den isolierenden Grabenfüllungen 8 angeordnet
sind. Da die Vertiefungen R auf zwei gegenüberliegenden Seiten S des strukturierten
Schichtenstapels 3 geätzt werden,
wird ein Steg 9 zwischen den Vertiefungen R ausgebildet.
Dadurch werden Seitenwände 19 des Steges 9 geformt
und Bodenflächen
B der Vertiefungen R ausgebildet, die (in Normalen-richtung y der Hauptfläche 22)
in einer Tiefe d unterhalb der Hauptfläche 22 angeordnet
sind. Die Seitenwände
des Steges 9 aus Substratmaterial fluchten mit den Seitenwänden 13 des
strukturierten Schichtenstapels 3, da der strukturierte
Schichtenstapel 3 zur selbstjustierten Ätzung der Vertiefungen R verwendet
wird. Die Seitenwände 19 des
Steges 9 sind zugleich die Seitenwände der Vertiefungen R. Die
Bodenflächen
B der Vertiefungen grenzen an die Seitenwände 19 an. Ein oberer
Teil der Seitenwand der isolierenden Grabenfüllungen 8 (Shallow
Trench Isolation; STI) ist gegenüber
den Bodenflächen
B der jeweils benachbarten Vertiefung R erhöht; die Differenz der jeweiligen vertikalen
Position y entspricht der Tiefe d der Vertiefungen R.
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Gemäß 9 werden
niedrig dotierte Diffusionsgebiete 10 ausgebildet, indem
ein Dotierstoff 14 in die Seitenwände 19 des Steges
und in die Bodenflächen
B der Vertiefungen R implantiert wird. Die Implantation der Dotierstoffe 14 wird
vorzugsweise durch eine gewinkelte Implantation durchgeführt, vorzugsweise
unter Verwendung eines "Quad-Modus", um die Dotierstoffe 14 durch
die Seitenwände 19 in dem
Steg 9 aus Substratmaterial zu implantieren. Ein Seitenwandoxid
kann auf den Seitenwänden
des strukturierten Schichtenstapels gebildet werden, bevor die Dotierstoffe
für die
LDD-Bereiche implantiert werden. Dadurch werden die Seitenwände des
strukturierten Schichtenstapels passiviert.
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Gemäß 10 werden
dann dielektrische Spacer auf entgegengesetzten seitlichen Enden
S des strukturierten Schichtenstapels 3 ausgebildet, wodurch
die Seitenwände
des strukturierten Schichtenstapels 3 bedeckt werden. Die
Ausbildung der dielektrischen Spacer 7 erfolgt in herkömmlicher
Art und Weise, indem erstens eine dünne konforme Schicht eines
dielektrischen Materials wie einem Nitrid, einem Oxid oder einem
Oxinitrid abgeschieden und zweitens die Schicht anisotrop in Richtung
senkrecht zur Hauptfläche 22 des
Substrats geätzt
wird.
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Erfindungsgemäß jedoch
führt die
Anwesenheit der Vertiefungen R zur Bildung von Spacern 7, die
sich bis zu den Bodenflächen
B der Vertiefungen R erstrecken, wobei die auf den Seitenwänden 13 des
strukturierten Schichtenstapels 3 angeordneten Spacer ebenso
die Seitenwände 19 des
Steges bedecken. Weiter hin werden dielektrische Spacer auf denjenigen
Bereichen der isolierenden Grabenfüllung 8 ausgebildet,
die durch die Vertiefungen freigelegt sind. Diese Spacer sind jedoch
in vertikaler Richtung kleiner als die Spacer, die auf den Seitenwänden 13, 19 des
strukturierten Schichtenstapels 3 und des Steges 9 aus
Substratmaterial angeordnet sind.
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Gemäß 11 werden
durch Implantieren eines Dotierstoffs 15 Source/Drain-Gebiete 11, 12 ausgebildet,
wodurch eine hohe Dotierstoffkonzentration n+ in
Substratgebieten unterhalb und benachbart zu denjenigen Bereichen
der Bodenflächen
B der Vertiefungen R, die durch die dielektrischen Spacer freigelegt
sind, angehäuft
wird. Wie in 10 dargestellt, besitzen die
dielektrischen Spacer, die die Seitenwände 19 des Steges
bedecken, an den Bodenflächen
B der Vertiefungen R die Dicke t. Die Dicke t beträgt vorzugsweise
zwischen 50 und 150 nm. Diese Dicke der dielektrischen Spacer 7 an
den Bodenflächen
B legt das Minimum des seitlichen Versatzes 28 (3)
des ersten und des zweiten Source/Drain-Gebiets 11, 12 gegenüber den
Seitenwänden 19 des
Steges 9 und den Seitenwänden 13 des strukturierten
Schichtenstapels 3 fest. Während gemäß 1 der seitliche
Versatz von typischerweise 400 nm wesentlich größer als die Dicke der dielektrischen
Spacer ist, kann erfindungsgemäß der seitliche
Versatz wesentlich verringert werden (höchstens bis auf die Dicke t
der dielektrischen Spacer 7), da erfindungsgemäß zusätzlicher
vertikaler Versatz 29 infolge der Ausbildung der Vertiefungen
R entsteht. Erfindungsgemäß kann der
seitliche Versatz 28 (gegenüber herkömmlichen integrierten Transistoren) entsprechend
dem vertikalen Versatz 29, das heißt in einem Ausmaß, das der
Tiefe d der Vertiefungen R entspricht, verringert werden. Je tiefer
die Vertiefungen R, desto größer der
vertikale Versatz 29 und desto kleiner der mindestens erforderliche
seitliche Versatz 28, der zur Vermeidung von GIDL-Strömen im ausgeschalteten
Zustand des Hochvolttransistors erforderlich ist.
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Wie
in 12 dargestellt, wurde eine Silizidschicht, vorzugsweise
aus Kobaltsilizid, selbstjustiert selektiv auf freiliegenden Bereichen
der Bodenflächen
der Vertiefungen (wo Silizium freiliegt) und auf einem freiliegenden
Bereich einer Oberseite der Wortleitung (wo Polysilizium freiliegt)
ausgebildet. Alternativ kann die Silizidschicht vor dem Implantieren der
Source/Drain-Dotierstoffe in das Substrat ausgebildet werden. Nach
dem Implantieren und Ausbilden des Silizids wird eine dielektrische
Schicht 21 auf das Substrat 2, das den Transistor
aufweist, abgeschieden, um für
eine anschließende
Ausbildung von Source/Drain-Kontakten und Abscheidung der Verdrahtung
die Topographie zu verringern.
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Die
Silizidschicht, vorzugsweise aus Kobaltsilizid gebildet, wird auf
freiliegenden Oberflächen der
Source/Drain-Gebiete und auf dem freiliegenden Gebiet einer Oberseite
der Wortleitung ausgebildet. Die Silizidschicht 17 wird
selbstjustiert gebildet, indem Kobalt abgeschieden und ein Wärmebehandlungsschritt
angewandt wird, wodurch auf dem Polysilizium der Gate-Elektrode 5 und
auf den Source/Drain-Gebieten 12 Kobaltsilizid gebildet
wird. Die Silizidschicht dient als Ätzstoppschicht.
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Angesichts
des Umstands, dass die LDD-Bereiche vollständig mit den Spacern 7 bedeckt sind,
wird keine Silizidschicht auf den LDD-Bereichen gebildet; erfindungsgemäß wird automatisch
eine selbstjustierte Ausbildung eines "Salizids" (Self-Aligned Silicide) selektiv zu den Oberflächen der LDD-Bereiche erreicht.
In einem herkömmlichen
Prozess hingegen würde
nur ein kleiner Teil der LDD-Bereiche mit den die lektrischen Spacern
bedeckt, da herkömmliche
LDD-Bereiche einen vergleichsweise größeren seitlichen Versatz erzeugen,
da kein vertikaler Versatz zwischen den Source/Drain-Gebieten und
dem strukturierten Schichtenstapel zur Verfügung steht. Dementsprechend
würde bei
einem herkömmlichen
Verfahren keine selbstjustierte Silizidierung selektiv zu den Oberflächen der
LDD-Bereiche erreicht werden, weil auch das Silizium des Substrats in
den LDD-Bereichen, soweit nicht mit den Spacern bedeckt, silizidiert
werden würde;
dieses Silizid würde
einen leitfähigen
Pfad zwischen den Source/Drain-Gebieten und dem strukturierten Schichtenstapel
schaffen, der dem Zweck der LDD-Bereiche entgegensteht. Dementsprechend
sind in herkömmlichen
Prozessen präzise
lithografische Strukturierungsschritte erforderlich, um eine Maske
zu justieren, die eine Silizidierung der Source/Drain-Gebiete (und
der Gate-Elektrode) ermöglicht,
aber eine Silizidierung der LDD-Bereiche verhindert.
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Die
anschließend
abgeschiedene dielektrische Schicht 22 besitzt eine ausreichend
große
Dicke, um die Oberseite des strukturierten Schichtenstapels zu bedecken
und eine Verringerung der Topographie durch anschließendes chemisch-mechanisches
Polieren der Oberseite der dielektrischen Schicht 21 zu
ermöglichen.
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Gemäß 13 werden
Kontaktlöcher 23 in die
dielektrische Schicht 21 geätzt, wodurch Teile der Bodenflächen B der
Vertiefungen R freigelegt werden. Dadurch werden das erste und das
zweite Source/Drain-Gebiet 11, 12 und ein Teil
einer Oberfläche einer
zu kontaktierenden Wortleitung freigelegt.
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Anschließend wird
ein leitfähiges
Material abgeschieden, das die Kontaktlöcher 23 ausfüllt und die
Oberseite der dielek trischen Schicht 21 bedeckt, wonach
das leitfähige
Material dann von der Oberseite der dielektrischen Schicht 21 durch Ätzen oder
Polieren entfernt wird. Dadurch werden in die dielektrischen Schicht 21 Source/Drain-Kontakte 20 zum Kontaktieren
des ersten und des zweiten Source/Drain-Gebiets 11, 12 ausgebildet.
Die Ätzung
erfolgt selektiv zum Kobaltsilizid.
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Mit
Hilfe des oben beschriebenen Verfahrens wird ein n-Kanal-MOSFET-Transistor
ausgebildet, der einen vertikalen Versatz der n-dotierten Source/Drain-Gebiete
gegenüber
dem Gate-Dielektrikum aufweist. Die vorliegende Erfindung betrifft
jedoch ebenso die Ausbildung von p-Kanal-MOSFET-Transistoren, die
einen vertikalen Versatz der Source/Drain-Gebiete gegenüber dem
Gate-Dielektrikum besitzen. In diesem Fall ist die Polarität der Dotierstofftypen
der jeweiligen Diffusionsgebiete und Strukturelemente des Transistors
in den 5 bis 14 zu vertauschen.
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Der
vertikale Versatz ermöglicht
eine Verringerung des lateralen Versatzes zwischen Source/Drain-Gebieten
und dem strukturierten Gate-Schichtenstapel. Dadurch wird die pro
Transistor erforderliche Oberfläche
deutlich verringert. Beispielsweise kann der laterale Versatz für einen
Hochvolttransistor um etwa 20 bis 40 % des für einen herkömmlichen
Transistor erforderlichen Substratgebietes verringert werden. Die
Tiefe der Vertiefungen (bzw. Aussparungen oder Ausnehmungen) kann
vorzugsweise im Bereich von 150 bis 250 nm, beispielsweise bei etwa
200 nm liegen. Die größtmögliche Verringerung
des seitlichen Versatzes wird erzielt, wenn der seitliche Versatz
durch die Dicke der dielektrischen Spacer, die die Seitenwände des
strukturierten Schichtenstapels und des Steges aus Substratmaterial
bedecken, bestimmt wird. Mit Hilfe der gegenüber der Hauptfläche des
Substrats tiefer in dem Substrat angeordneten Source/Drain-Gebiete
ist die Spannung, bei der das Schaltverhalten des Transistors zusammenbricht,
größer, als
wenn die Vertiefungen nicht vorhanden sind.
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Die
Tiefe der isolierenden Grabenfüllungen (Shallow
Trench Isolation; STI) kann größer als
herkömmlich
gewählt
werden, um den kleineren Abstand zwischen den Source/Drain-Gebieten
und der Unterseite der isolierenden Grabenfüllungen zu kompensieren. Außerdem können tiefe
Isolationsgräben (Deep
Isolation Trenches; DTI) anstelle von flachen Grabenisolationen
ausgebildet werden, wodurch die Notwendigkeit, Kanalstoppimplantationen
auszubilden, entfällt.
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Die
vorliegende Erfindung kann insbesondere zur Herstellung von Flash-Speicherprodukten
und Embedded-Flash-Speicherprodukten verwendet werden, die mindestens
ein Speicherzellenfeld und ein Peripheriegebiet zum Ansteuern des
Speicherzellenfeldes aufweisen; der erfindungsgemäß verbesserte
Transistor mit den vertikal versetzten Source/Drain-Gebieten wird
in dem Peripheriegebiet vorgesehen und ist bei hohen Betriebsspannungen
von vorzugsweise zwischen 12 und 25 V oder sogar oberhalb 25 V betreibbar,
ohne das Risiko einzugehen, dass das Schaltverhalten des Transistors
im ausgeschalteten Zustand zusammenbricht.
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- 1
- Transistor
- 2
- Substrat
- 3
- strukturierter
Schichtenstapel
- 4
- Gate-Dielektrikum
- 4a
- Gate-Dielektrikumsschicht
- 5
- Gate-Elektrode
- 5a
- Gate-Elektrodenschicht
- 7
- dielektrischer
Spacer
- 8
- isolierende
Grabenfüllung
- 9
- Steg
- 10
- niedrig
dotiertes Diffusionsgebiet
- 11
- erstes
Source/Drain-Gebiet
- 12
- zweites
Source/Drain-Gebiet
- 13
- Seitenwand
des strukturierten Schichtenstapels
- 14,
15
- Dotierstoff
- 16
- Kanal-Diffusionsgebiet
- 17
- Metallsilizidschicht
- 19
- Seitenwand
des Steges
- 20
- Source/Drain-Kontakt
- 21
- dielektrische
Schicht
- 22
- Hauptfläche
- 23
- Kontaktloch
- 25
- Halbleiterprodukt
- 27
- Teil
der Bodenfläche
- 28
- seitlicher
Versatz
- 29
- vertikaler
Versatz
- 30
- Speicherbaustein
- 31
- Peripheriegebiet
- 32
- Speicherzellenfeld
- 33
- Speicherzelle
- B
- Bodenfläche
- d
- Tiefe
- n
- Dotierstoffkonzentration
- R
- Vertiefung
- S
- Seite
- t
- Dicke
- x,
y
- Richtungen