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Diese
Anmeldung beansprucht die Vorteile der
US 60/826931 eingereicht am 26. September 2006,
welche Patentanmeldung durch Verweis hierin vollständig mit
aufgenommen wird.
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Die
Erfindung bezieht sich auf eine Heizvorrichtung. Die vorliegende
Erfindung bezieht sich insbesondere auf eine Heizvorrichtung zum
Bereitstellen einer relativ gleichförmigen Temperaturverteilung auf
einem Substrat in einer Halbleiter-Verarbeitungskammer oder zum
Heizen eines metallischen oder keramischen Formkörpers zum Formpressen von Glaslinsen.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich ferner auf ein Verfahren
zur Herstellung derselben und eine Verwendung derselben.
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Viele
Halbleiterprozesse werden typischerweise in einer Vakuumumgebung
ausgeführt,
d.h. einer abgedichteten Kammer, die darin eine Vorrichtung zum
Tragen des Wafer-Substrats
bzw. der Wafer-Substrate enthält.
In einem Halbleiterprozess enthält
eine Heizvorrichtung typischerweise einen keramischen Träger, der
darin angeordnete Elektroden aufweisen kann, um den Träger zu heizen,
und sie kann zusätzlich
Elektroden aufweisen, die den Wafer oder das Substrat gegen den
keramischen Träger elektrostatisch
halten, d.h. eine elektrostatische Spannvorrichtung oder ESC (manchmal
auch Aufnehmer genannt). Ein Herstellungsprozess für ein Halbleitergerät kann in
der Kammer stattfinden, einschließlich Abscheiden, Ätzen, Implantation,
Oxidation, etc. Als ein Beispiel eines Abscheidungsprozesses kann
ein Prozess der physikalischen Abscheidung aus der Dampfphase (PVD,
Englisch: Physical Vapor Deposition), bekannt als Sputterabscheidung, vorgesehen
werden kann, in welchem Prozess ein Zielobjekt, das allgemein aus
einem auf dem Wafer-Substrat abzuscheidenden Material besteht, oberhalb
des Substrats getragen wird, typischerweise an der Oberseite der
Kammer befestigt ist. Das Plasma wird aus einem Gas, wie etwa Argon,
das zwischen dem Substrat und dem Zielobjekt zugeführt wird,
ausgebildet. Das Zielobjekt wird vorgespannt, was bewirkt, dass
Ionen innerhalb des Plasmas in Richtung auf das Zielobjekt beschleunigt werden.
Die Ionen des Plasmas Wechselwirken mit dem Material des Zielobjekts
und bewirken, dass Atome des Materials abgesputtert werden, sich
durch die Kammer in Richtung auf den Wafer bewegen und sich auf
der Oberfläche
eines Halbleiter-Wafers, der in integrierte Schaltkreise (IC's) verarbeitet wird,
wieder anlagern. Andere Abscheidungsprozesse können umfassen, sind jedoch
nicht beschränkt
auf, plasmagestützte chemische
Gasphasenabscheidung (PECVD, Englisch: Plasma Enhanced Chemical
Vapor Deposition), chemische Gasphasenabscheidung mit hochdichtem Plasma
(HDPCVD, Englisch: High Density Plasma Chemical Vapor Deposition),
chemische Niederdruck-Gasphasenabscheidung (LPCVD, Englisch: Low
Pressure Chemical Vapor Deposition), chemische Gasphasenabscheidung
mit sub-atmosphärischem
Druck (SACVD, Englisch: Sub-Atmospheric Pressure Chemical Vapor
Deposition), metall-organische chemische Gasphasenabscheidung (MOCVD, Englisch:
Metal Organic Chemical Vapor Deposition), Molekülstrahlverdampfung (MBE, Englisch:
Molecular Beam Evaporation), etc.
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In
einigen der obigen Prozesse ist es wünschenswert, den Wafer zu erhitzen,
indem der Träger erhitzt
wird. Die chemische Reaktionsrate der Materialien, die abgeschieden,
geätzt,
implantiert, etc. werden, wird zu einem gewissen Grad durch die
Temperatur des Wafers gesteuert. Wenn die Temperatur des Wafers über seine
Fläche
zu stark variiert, können
bei der Abscheidung, dem Ätzen,
der Implantation, etc. leicht ungewünschte Unebenheiten über eine Fläche des
Wafers erzeugt werden. In einigen Fällen ist es hoch wünschenswert,
dass die Abscheidung, das Ätzen,
die Implantation bis zu einem nahezu perfekten Grad gleichförmig ist,
weil die in der Herstellung befindlichen IC's andernfalls an verschiedenen Positionen
auf dem Wafer elektronische Merkmale aufweisen, die von der Norm
mehr als das gewünscht ist,
abweichen.
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Geformte
asphärische
Linsen werden aufgrund ihrer niedrigen Kosten und guten Leistungsfähigkeit
gewöhnlich
in Verbraucherfotoapparaten, Kameras, Fernsprechern und CD-Spielern
eingesetzt. Sie werden auch häufig
eingesetzt zur Kollimation von Laserdioden und zum Einkoppeln von
Licht in und aus Lichtleitfasern. Beim Formen einer Glasmasse zum
Herstellen einer asphärischen
Linse wird ein Paar von metallischen oder keramischen Formteile verwendet.
In diesem Prozess wird eine Vielzahl von Heizern eingesetzt, um
die Formen aufzuheizen, bis die Glasmasse erweicht wird, wobei die
Temperatur der Glasmasse bis zu 600°C erreichen kann. Wie in einer
Halbleiter-Verarbeitungskammer
ist es wünschenswert,
dass die Fromteile gleichförmig
aufgeheizt und ihre Temperaturen genau gesteuert werden.
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Es
sind im Stand der Technik vielfältige
Ansätze
ausprobiert worden, um die Temperatur eines Substrats, wie etwa
einem Wafer oder geformten Linsen, zu steuern. In einem Beispiel
eines Halbleiterprozesses wird ein Edelgaskühlmittel (wie etwa Helium oder
Argon) auf einem einzigen Druck innerhalb eines dünnen Raums
zwischen der Unterseite des Wafers und der Oberseite der ESC, dieden
Wafer hält,
zugelassen. Dieser Ansatz wird als Rückseiten-Gaskühlung bezeichnet.
Ein anderer Weg aus dem Stand der Technik zum Umgang mit der Notwendigkeit
zum Kühlen
von Zonen, d.h. gleichförmige Temperatursteuerung,
besteht darin, die Oberflächenrauhigkeit
zu variieren oder ein Reliefmuster auszuschneiden, um die lokale
Kontaktfläche
effektiv zu verändern.
Noch ein anderer Weg zum Umgang mit der Notwendigkeit zum Kühlen von
Zonen besteht darin, ein Kühlmittelgas
zu verwenden, dessen Druck variiert wird, um den thermischen Transport
zu vergrößern und
fein abzustimmen.
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US Patent Veröffentlichung
Nr. 2006/0144516 A1 steuert die Temperatur eines Substrats
durch die Verwendung von selbstklebenden bzw. adhäsiven Materialien,
d.h. eine erste Schicht aus selbstklebendem Material zum Verbinden
der metallischen Platte und dem Heizer mit der oberen Oberfläche der
temperaturgesteuerten Basis und eine zweite Schicht aus selbstklebendem
Material verbindet die Schicht des dielektrischen Materials mit einer
oberen Oberfläche
der Metallplatte. Das Klebemittel besitzt physikalische Eigenschaften,
die es ermöglichen,
dass das thermische Muster unter variierenden externen Prozessbedingungen
aufrecht erhalten wird.
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Es
besteht immer noch eine Notwendigkeit für eine Heizvorrichtung, die
eine relativ gleichförmige
Temperaturverteilung auf einem Substrat bereitstellt, und ein Verfahren
zum Steuern der Temperatur des darauf angeordneten Substrats während der
Verarbei tung eines Wafers in der Halbleiter-Geräteherstellung und für andere
Substrate in ähnlichen
Prozessen.
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Die
Probleme im Stand der Technik werden zumindest teilweise gelöst durch
die Vorrichtung nach den Ansprüchen
1, 13, 14 oder 19, die Halbleiter-Verarbeitungskammer nach Anspruch
20, das Verfahren zum Herstellen einer Vorrichtung zum Tragen eines
Wafer-Substrats nach Anspruch 21, das Verfahren zum Regeln der Oberflächentemperatur eines
Substrats nach Anspruch 22 und die Verwendung einer Vorrichtung
in der Substrat-Verarbeitung nach Anspruch 23.
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Weitere
Vorteile, Aspekte und Einzelheiten der vorliegenden Erfindung werden
aus den abhängigen
Ansprüchen,
der Beschreibung und den beigefügten
Zeichnungen offensichtlich.
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In
einem Aspekt bezieht sich die Erfindung auf eine Vorrichtung zum
Tragen eines Substrats in einer Prozesskammer und Regeln der Oberflächentemperatur
des Substrats, umfassend einen Basisträger mit einer oberen Oberfläche, die
ausgebildet ist zum Tragen des Substrats; einem Heizelement zum
Heizen des Substrats auf eine Temperatur von mindestens 300°C; eine in
dem Substrat angeordnete Schicht aus thermisch pyrolytischem Graphitmaterial,
wobei die thermisch pyrolytische Graphit (TPG) Schicht eine thermische
Leitfähigkeit
von mindestens 1000 W/m°C
in einer Ebene parallel zu dem getragenen Substrat aufweist, wobei
die Oberflächentemperatur
des Substrats geregelt wird für
eine maximale Temperaturvariation zwischen einem niedrigsten Punkt
und einem höchsten
Temperaturpunkt auf der Oberfläche
des Substrats von 10°C.
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Es
wird eine Heizvorrichtung zum Regeln/Steuern der Oberflächentemperatur
eines Substrats bereit gestellt. Nach einem Aspekt der vorliegenden
Erfindung ist mindestens eine thermisch pyrolytische Graphit(TPG)Schicht
in dem Heizer eingebettet, um die Temperaturdifferenz der vielfältigen Komponenten
in der Heizvorrichtung zu verteilen und eine zeitliche und räumliche
Steuerung der Oberflächentemperatur
des Substrats bereitzustellen, für eine
relativ gleichförmige
Substrat-Temperatur mit einer Differenz zwischen den maximalen und
minimalen Temperaturpunkten auf dem Substrat von weniger als 10°C.
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Die
vorliegende Erfindung stellt ferner eine Vorrichtung zum Tragen
eines Substrats in einer Prozesskammer und Regeln der Oberflächentemperatur des
Substrats bereit, wobei die Vorrichtung umfasst: einen Basisträger mit
einer Oberfläche,
die ausgebildet ist zum Tragen des Substrats, der Basisträger umfassend
ein Basissubstrat mit einem keramischen Material, das ausgewählt ist
aus der Gruppe von Oxiden, Nitriden, Carbiden, Carbonitriden und
Oxinitriden von Elementen, die ausgewählt sind aus einer Gruppe,
die aus B, Al, Si, Ga, Y, feuerfesten Hartmetallen, Übergangsmetallen
besteht, und Kombinationen davon, wobei das keramische Basissubstrat
eine obere Oberfläche
und eine untere Oberfläche
aufweist, wobei die untere Oberfläche von dem auf der Vorrichtung
getragenen Wafer weg zeigt; wobei der Basisträger ferner eine erste Abdeckschicht
zum Beschichten des keramischen Basissubstrats umfasst, wobei die
Abdeckschicht eines der folgenden umfasst: ein Oxid, Nitrid, Oxinitrid
von Elementen, die ausgewählt
sind aus einer Gruppe, die aus Al, B, Si, Ga, feuerfesten Hartmetallen, Übergangsmetallen besteht,
und Kombinationen davon; ein auf der unteren Oberfläche des
keramischen Basissubstrats angeordnetes Heizelement zum Heizen des
Substrats auf eine Temperatur von mindestens 300°C, mindestens eine in dem Basisträger angeordnete
Schicht aus thermisch pyrolytischem Graphitmaterial, wobei die thermisch
pyrolytische Graphit(TPG)Schicht eine thermische Leitfähigkeit
von mindestens 1000 W/m°C
in einer Ebene parallel zu dem getragenen Substrat aufweist, und
eingebettet in das keramische Basissubstrat oder zwischen dem keramischen
Basissubstrat und der ersten Abdeckschicht ist; wobei die Oberfläche des
Basisträgers
eine maximale Temperaturvariation von 10°C zwischen einem niedrigsten
Punkt und einem höchsten
Temperaturpunkt auf der Oberfläche
des Basisträgers
aufweist.
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Die
vorliegende Erfindung stellt ferner bereit eine Vorrichtung zum
Tragen eines Wafer-Substrats in einer Halbleiterprozesskammer, mit
einem Basisträger
umfassend: ein Basissubstrat umfassend Volumengraphit, wobei das
Graphit-Basissubstrat eine obere Oberfläche und eine untere Oberfläche aufweist,
wobei die untere Oberfläche
von dem auf der Vorrichtung getragenen Wafer weg zeigt; eine erste Abdeckschicht
zum Abdecken des Graphit-Basissubstrats, wobei die Abdeckschicht
ein elektrisch isolierendes Material umfasst, das ausgewählt ist
aus einem von Oxid, Nitrid, Oxinitrid von Elementen, die ausgewählt sind
aus einer Gruppe, die aus Al, B, Si, Ga, feuerfesten Hartmetallen, Übergangsmetallen besteht,
und Kombinationen davon; und mindestens eine Schicht aus thermisch
pyrolytischem Graphit, die auf der ersten Abdeckschicht angeordnet
ist oder die zwischen dem Graphit-Basissubstrat und der ersten Abdeckschicht
angeordnet ist; ein Heizelement zum Heizen des Substrats auf eine
Temperatur von mindestens 300°C,
wobei das Heizelement auf der unteren Oberfläche des beschichten Graphit-Basissubstrats
angeordnet ist; eine Überzugsschicht
zum Beschichten des Basisträgers,
die Überzugsschicht umfassend
eines der folgenden: ein Nitrid, Carbid, Carbonitrid, Oxinitrid
von Elementen, die ausgewählt sind
aus einer Gruppe, die aus B, Al, Si, Ga, Y, feuerfesten Hartmetallen, Übergangsmetallen
besteht, und Kombinationen davon; ein Zirkoniumphosphat mit einer
NZP Struktur von NaZr2(PO4)3; eine Glas-Keramik-Zusammensetzung, die mindestens ein
Element enthalten, das ausgewählt
ist aus der Gruppe, die aus Elementen der Gruppe 2a, Gruppe 3a und
Gruppe 4a besteht; ein BaO-Al2O3-B2O3-SiO2 Glas;
und einer Mischung aus SiO2 und einem plasma-resistenten Material,
das ein Oxid oder Fluorid von Y, Sc, La, Ce, Gd, Eu, Dy und Yttrium-Aluminium-Granat
(YAG) umfasst; wobei der von der Vorrichtung getragene Wafer eine
maximale Temperaturvariation von 10°C zwischen einem niedrigsten Punkt
und einem höchsten
Temperaturpunk auf dem Wafer aufweist.
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Die
vorliegende Erfindung stellt ferner eine Vorrichtung bereit zur
Verwendung beim Tragen eines Wafer-Substrats in einer Halbleiterprozesskammer,
mit einem Basisträger
umfassend: ein Basissubstrat mit einem keramischen Material, das
ausgewählt
ist aus einem der folgenden: ein Oxid, Nitrid, Carbid, Carbonitrid
und Oxinitrid von Elementen, die ausgewählt sind aus einer Gruppe,
die aus B, Al, Si, Ga, Y, feuerfesten Hartmetallen, Übergangsmetallen besteht,
und Kombinationen davon, wobei das keramische Basissubstrat eine
obere Oberfläche
und eine untere Oberfläche
aufweist, wobei die untere Oberfläche von dem durch die Vorrichtung
getragenen Wafer weg gerichtet ist; wobei mindestens eine thermische
pyrolytische Graphitschicht auf der oberen Oberflä che des
Basissubstrats angeordnet ist; eine erste Abdeckschicht zum Beschichten
der thermisch pyrolytischen Graphitschicht und des keramischen Basissubstrats,
wobei die erste Abdeckschicht ein elektrisch isolierendes Material
umfasst, das ausgewählt
ist aus der Gruppe, die besteht aus: Oxiden, Nitriden, Carbiden,
Carbonitriden, Oxinitriden von Elementen, die ausgewählt sind
aus einer Gruppe, die aus B, Al, Si, Ga, Y, feuerfesten Hartmetallen, Übergangsmetallen
besteht; Oxide, Oxinitride aus Aluminium, und Kombinationen davon;
ein Heizelement, das auf der ersten Abdeckschicht angeordnet ist,
wobei das Heizelement eines der folgenden umfasst: pyrolytisches
Graphit, feuerfeste Metalle, Übergangsmetalle,
Selten-Erd-Metalle und Legierungen; Oxide und Carbide von Hafnium,
Zirkonium und Cerium und Mischungen davon; eine Überzugsschicht zum Beschichten
des Basisträgers,
wobei die Überzugsschicht
eines der folgenden umfasst: ein Nitrid, Carbid, Carbonitrid, Oxinitrid
aus Elementen, die ausgewählt
sind aus einer Gruppe, die aus B, Al, Si, Ga, Y, feuerfesten Hartmetallen, Übergangsmetallen besteht,
und Kombinationen davon; ein Zirkoniumphosphat mit einer NZP-Struktur
aus NaZr2(PO4)3; eine Glas-Keramik-Zusammensetzung, die
mindestens ein Element enthält,
das ausgewählt
ist aus der Gruppe, die aus Elementen der Gruppe 2a, Gruppe 3a und
Gruppe 4a besteht; ein BaO-Al2O3-SiO2 Glas; und eine Mischung aus SiO2 und einem plasma-resistenten Material,
das ein Oxid oder Fluorid von Y, Sc, La, Ce, Gd, Eu, Dy und Yttrium-Aluminium-Granat
(YAG) umfasst; und wobei der durch die Vorrichtung getragene Wafer
eine maximale Temperaturvariation von 10°C zwischen einem niedrigsten
Punkt und einem höchsten
Temperaturpunkt auf dem Wafer aufweist.
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Die
Erfindung bezieht sich in einem anderen Aspekt auf ein Verfahren
zum Regeln der Oberflächentemperatur
des Substrats, indem das Substrat verarbeitet wird in einer Vorrichtung
mit einem Basisträger,
der eine obere Oberfläche
aufweist, die zum Tragen des Substrats ausgebildet ist, einem Heizelement
zum Heizen des Substrats auf eine Temperatur von mindestens 300°C, einer
in dem Substrat angeordneten Schicht aus thermisch pyrolythischem
Graphitmaterial, wobei die thermisch pyrolythische Graphit (TPG)
Schicht eine thermische Leitfähigkeit
von mindestens 1000 W/m°C
in einer Ebene parallel zu dem getragenen Substrat aufweist, wobei
die Oberflächentemperatur
des Substrats für
eine maximale Temperaturvariation zwischen einem niedrigsten Punkt
und einem höchsten
Temperaturpunkt auf der Oberfläche
des Substrats von 10°C
geregelt wird.
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Die
Erfindung ist auch auf eine Vorrichtung zum Ausführen der offenbarten Verfahren
und die Vorrichtungsteile zum Ausführen von jedem beschriebenen
Verfahrensschritt gerichtet. Diese Verfahrensschritte können ausgeführt werden
mittels Hardware-Bestandteilen,
einem durch geeignete Software programmierten Computer, durch eine
beliebige Kombination der beiden oder in irgendeiner anderen Weise.
Des Weiteren ist die Erfindung auch auf Verfahren gerichtet, mit
denen die beschriebenen Vorrichtungen betrieben werden. Sie enthält Verfahrensschritte
zum Ausführen
von jeder Funktion der Vorrichtung.
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Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung sind in den beigefügten Zeichnungen veranschaulicht
und werden im Folgenden in größerer Ausführlichkeit
beschrieben.
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Die
Zeichnungen zeigen:
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1 ist
eine perspektivische Ansicht, die eine Ausführungsform einer Heizvorrichtung
zeigt.
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2 ist
eine Querschnittsansicht einer Ausführungsform eines Metallheizers
aus dem Stand der Technik.
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3A, 3B, 3C sind
Querschnittsansichten von vielfältigen
Ausführungsformen
eines Heizers mit einem auf einem Metall basierenden Substrat.
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4 ist
eine Querschnittsansicht einer Ausführungsform eines Heizers im
Stand der Technik, für einen
Heizer mit einem keramischen Kern.
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5A, 5B, 5C, 5D und 5E sind
Querschnittsansichten von verschiedenen Ausführungsformen eines Heizers
mit einem keramischen Kern für
ein Substrat.
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5F und 5G sind
Querschnittsansichten von verschiedenen Ausführungsformen eines Heizers
mit einer thermisch pyrolytischen Graphitschicht als eine Elektrode.
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5H ist
eine Querschnittsansicht einer Ausführungsform eines Heizers, wobei
die pyrolytische Graphitschicht in dem Aufnehmer eingekapselt ist.
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5I ist
eine Querschnittsansicht einer Ausführungsform eines Heizers, wobei
das pyrolytische Graphit in einer sich senkrecht überschneidenden
Konfiguration ausgebildet ist.
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5J ist
eine Aufsicht von oben der Ausführungsform
der 5I.
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6 ist
eine Querschnittsansicht einer Ausführungsform eines Heizers aus
dem Stand der Technik für
einen Heizer mit einem Graphitkern.
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7A, 7B, 7C, 7D und 7E sind
Querschnittsansichten von verschiedenen Ausführungsformen eines Heizers
mit einem Graphitkern.
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8A und 8B sind
schematische Ansichten eines thermischen Moduls, das einen Heizer aus
dem Stand der Technik einsetzt (8A mit
einem AlN-Substrat) und eine Ausführungsform eines Heizers nach
der Erfindung (TPG Schicht, eingebettet in einem AlN Substrat).
Die Module benutzen rechenbetonte Fluiddynamik (CFD, Englisch: Computational
Fluid Dynamics) Berechnungen, um die Oberflächentemperatur des Wafer-Substrats
in einer Halbleiter-Verarbeitungskammer zu untersuchen.
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9 ist
ein Schaubild, das die Temperaturverteilung der Oberseite eines
Substrats in einem Heizer aus dem Stand der Technik mit einem AlN Substrat
veranschaulicht.
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10, 11 und 12 sind
Schaubilder, die die Temperaturverteilung auf der Oberseite eines
Substrats in verschiedenen Ausführungsformen
eines Heizers nach der Erfindung mit einer eingebetteten TPG Schicht
von 1 mm, 3 mm und 6 mm Dicke in einem AlN Substrat veranschaulichen.
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Wie
hierin verwendet, kann eine näherungsweise
Terminologie angewendet werden, um jedwede quantitative Darstellung
zu verändern,
die variieren darf, ohne zu einer Veränderung in der grundlegenden
Funktion, auf die sie sich bezieht, zu führen. Dementsprechend darf
in einigen Fällen
ein Wert, der durch einen Ausdruck oder Ausdrücke wie etwa "ungefähr" und "im Wesentlichen" modifiziert ist,
nicht auf den exakt spezifizierten Wert beschränkt werden.
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Wie
hierin ebenfalls verwendet kann, die "Heizvorrichtung" auswechselbar benutzt werden mit "Behandlungsvorrichtung", "Heizer", "elektrostatische
Spannvorrichtung", "Spannvorrichtung" oder "Verarbeitungsvorrichtung", die sich auf eine
Vorrichtung beziehen, die mindestens eine Heiz- und/oder Kühlelement
enthält
zum Regeln der Temperatur auf dem darauf getragenen Substrat enthalten,
insbesondere durch Heizen oder Kühlen
des Substrats.
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Wie
hierin verwendet, bezieht sich der Ausdruck "Substrat" auf den Halbleiter-Wafer oder die Glasform,
die durch die Verarbeitungsvorrichtung nach der Erfindung getragen/erhitzt
wird. Wie hierin verwendet, kann der Ausdruck "Lage" auswechselbar
verwendet werden mit "Schicht".
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Wie
hierin verwendet, kann der Ausdruck "Schaltkreis" auswechselbar verwendet werden mit "Elektrode", und der Ausdruck "Heizelement" kann auswechselbar
verwendet werden mit "Heizelektrode", "Elektrode", "Widerstand", "Heizwiderstand" oder "Heizer". Der Ausdruck "Schaltkreis" kann entweder in
der Singular- oder Pluralform verwendet werden, was andeutet, dass
mindestens eine Einheit vorhanden ist.
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Wie
hierin verwendet, bedeutet thermische Gleichförmigkeit oder relativ gleichförmige Temperatur,
dass die Differenz zwischen den maximalen und minimalen Temperaturpunkten
auf dem Substrat weniger als 10°C
ist. In einer Ausführungsform
bedeutet thermische Gleichförmigkeit,
dass die Substrattemperatur relativ gleichförmig ist, mit einer Differenz zwischen
den höchsten
und niedrigsten Temperaturpunkten von weniger als 7°C. In noch
einer anderen Ausführungsform
wird die Temperatur innerhalb eines Variationsbereichs von weniger
als 5°C
gehalten. In einer vierten Ausführungsform
wird die Substrattemperatur gleichförmig mit einer Variation von
weniger als 2°C
gehalten.
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In
einer Plasmakammer zum Verarbeiten von Substraten, wie etwa Halbleiter-Wafern
oder Glaslinsen, beeinflusst die Substrattemperatur den Prozess
signifikant. Für
eine Verarbeitungsvorrichtung zum gleichförmigen Regeln der Temperatur
des behandelten Substrats ist es für die Vorrichtung wünschenswert,
dass sie eine zeitliche und räumliche Steuerung
der Oberflächentemperatur
des Substrats bereitstellt. Graphit ist ein anisotropes Material
mit einer einzigartigen Fähigkeit,
Wärme in
einer bevorzugten Richtung zu lenken. Thermisch pyrolytisches Graphit
(TPG) ist ein einzigartiges Graphitmaterial, das aus Kristalliten
von ansehnlicher Größe besteht, wobei
die Kristallite in Bezug zueinander in hohem Maße ausgerichtet oder orientiert
sind und wohl geordnete Kohlenstoffschichten oder einen hohen Grad an
bevorzugter Kristallit-Orientierung aufweisen. TPG kann auswechselbar
benutzt werden mit "in
hohem Maße
orientiertem pyrolytischen Graphit" ("HOPG", Englisch: Highly
Oriented Pyrolytic Graphite) oder unter Kompression ausgeheiztem
pyrolytischen Graphit ("CAPG", Englisch: Compression
Annealed Pyrolytic Graphite). TPG ist extrem thermisch leitfähig mit
einer thermischen Leitfähigkeit
in der Ebene (A–B
Richtung) von größer als
1000 W/mK, während
die thermische Leitfähigkeit
in der Richtung aus der Ebene heraus (Z Richtung) in dem Bereich von
20 bis 30 W/mK ist. In einer Ausführungsform weist TPG eine thermische
Leitfähigkeit
in der Ebene von größer als
1500 W/mK auf.
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In
verschiedenen Ausführungsformen
der Heizvorrichtung ist in dem Heizer mindestens eine Schicht aus
TPG eingebettet, um eine räumliche Steuerung
der Oberflächentemperatur
des Substrats bereitzustellen und die Temperaturdifferenz bzw. der verschiedenen
Komponenten in der Heizvorrichtung zu verteilen, was es der Temperatur
des Zielsubstrats erlaubt, selbst für ein Heizelement mit einer
imperfekten, beispielsweise unebe nen, Kontaktoberfläche relativ
gleichförmig
zu sein. In Betriebsabläufen
wird ein Halbleiter-Wafer-Substrat oder eine Glasform typischerweise
auf eine Temperatur von mindestens 300°C aufgeheizt und dann auf Raumtemperatur
abgekühlt.
Die Heizvorrichtung mit der mindestens einen eingebetteten Schicht
aus TPG stellt eine effektive Wärmeleitung/Kühlung zwischen
einem Heiz-/Kühlelement
und einem Substrat mit außergewöhnlicher
thermischer Gleichförmigkeit
bereit.
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In
einer Ausführungsform
weist die TPG Schicht eine von etwa 0,5 mm bis 15 mm reichende Dicke
auf mit Dickevariationen (Parallelität) innerhalb von 0,005 mm.
In einer anderen Ausführungsform weist
die TPG Schicht eine Dicke im Bereich von 1 mm bis 10 mm auf. In
einer dritten Ausführungsform weist
die TPG Schicht eine Dicke in dem Bereich von 2 mm bis 8 mm auf.
Die TPG Schicht kann in dem Heizer nach der Erfindung durch sich
selbst als eine einzelne Schicht eingebettet sein, oder es kann
in einer Ausführungsform
für ein
Heizgerät
mit einem Metallsubstrat (siehe 2 und 3A–3C)
die TPG Schicht in einer eingekapselten Form sein, beispielsweise
ein TPG Kern eingekapselt innerhalb einer strukturellen metallischen
Mantel. Eingekapseltes TPG ist kommerziell verfügbar von GE Advanced Ceramics
in Strongsville, OH als TC1050® eingekapseltes TPG. TPG
kann in einen Heizer als eine zusammenhängende einzelne Lage eingebaut
sein oder in einer Ausführungsform,
wie in den 5B und 7E veranschaulicht,
als eine Vielzahl von kleineren TPG Stücken in einer sich überschneidenden/mosaikartigen
Konfiguration.
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In
einer Ausführungsform
wird das TPG innerhalb des Heizers einfach durch die Adhäsion des darunter
liegenden Substrats und/oder Überzugs,
wo diese einen Kontakt herstellen, festgehalten werden und eingebettet
sein. In einer anderen Ausführungsform
ist das TPG (in einer reinen TPG Lagenform oder, wie in einem eingekapselten
TPG Kern in einem Metallgehäuse,
als reines thermisch pyrolytisches Graphit in kleinen Stückgrößen, wie
etwa rechteckförmigen,
quadratischen Stücken,
in zufälligen
Größen oder
in "Streifen") unter Verwendung
eines im Stand der Technik bekannten Hochtemperaturklebstoffs festgeklebt,
beispielsweise mit CERAMBOND von Aremco, eine Silikonbindung mit
einem thermischen Übertragungskoeffizienten.
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Ausführungsformen
der Heizvorrichtung sind, mittels einer Beschreibung der eingesetzten Materialien,
dem Zusammenbau der Komponenten, deren Herstellungsprozess und auch
mit Verweis auf die Figuren wie folgt veranschaulicht.
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Allgemeine
Ausführungsformen
der Heizvorrichtung: In einer Ausführungsform ist die Heizvorrichtung 33,
wie in 1 veranschaulicht und umfasst ein scheibenförmiges metallisches
oder keramisches Substrat 12 mit einer darin versenkten
Elektrode 16 (nicht gezeigt), deren obere Oberfläche 13 als eine
Trageoberfläche
für ein
Substrat dient, beispielsweise für
einen Wafer mit einem typischen Durchmesser von 300 mm oder einer
Glasform W. In einer Ausführungsform
ist die obere Oberfläche 13 mit
einem hohen Grad an Flachheit (innerhalb 0,05 mm Oberflächenvariation)
ausgebildet, um die Temperatursteuerung des Substrats W weiter zu
verbessern. Elektrische Anschlüsse 15 zum
Zuführen
von Elektrizität
an den Heizwiderstand können
am Mittelpunkt der unteren Oberfläche des Substrats 12 oder in
einer Ausführungsform
an den Seiten des Substrats 12 angebracht sein.
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In
einer Ausführungsform
ist die obere Oberfläche 13 relativ
gleichförmig
hinsichtlich ihrer Temperatur, d.h. die Differenz zwischen einer
maximalen und einer minimalen Temperatur auf der oberen Oberfläche beträgt weniger
als 10°C.
In einer zweiten Ausführungsform
ist die Temperaturdifferenz weniger als 5°C. Eine Temperaturgleichförmigkeit
der oberen Oberfläche 13 entspricht
einer gleichförmigen
Temperatur des beheizten Substrats W. In einer Ausführungsform
weist das Substrat W eine maximale Temperaturvariation von 5°C auf und
in einer zweiten Ausführungsform
eine maximale Temperaturvariation von 2°C.
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In
einer Heizvorrichtung können
eine oder mehrere Elektroden eingesetzt werden. In Abhängigkeit
von der Anwendung kann die Elektrode funktionieren als ein Widerstandsheizelement,
eine Plasma erzeugende Elektrode, eine elektrostatische Spannvorrichtungs-Elektrode
(Englisch: Chuck Electrode) oder eine Elektronenstrahl-Elektrode.
Die Elektrode kann innerhalb des Substrats des Heizers in Richtung
zu der Oberseite (in der Nähe
des Wafer-Substrats) oder der Unterseite (entfernt von dem Wafer-Substrat)
eingebettet sein. Eine bodenseitige Position kann dazu beitragen,
das Muster der Elektrode zu verteilen und zu der Wärmeverteilung
auf dem Wafer-Substrat beizutragen.
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In
einer Ausführungsform
ist die Elektrode in der Form einer Filmelektrode und durch im Stand
der Technik bekannte Prozesse ausgebildet, einschließlich Siebdruck,
Rotationsbeschichtung (Englisch: Spin Coating) Plasmasprühen, Sprühpyrolyse,
reaktive Sprühabscheidung,
Sol-Gel, Verbrennungslötlampe
(Englisch: Combustion Torch), Lichtbogen (Englisch: Electric Arc),
Ionenplattieren, Ionenimplantation, Sputterabscheidung, Laserablation,
Verdampfung, Elektroplatinieren und Oberflächen mittels Laser legieren.
In einer Ausführungsform
umfasst die Filmelektrode ein Metall mit einem hohen Schmelzpunkt,
beispielsweise Wolfram, Molybden, Rhenium und Platin oder Legierungen
davon. In einer anderen Ausführungsform
umfasst die Filmelektrode mindestens eine von Carbiden oder Oxiden
aus Hafnium, Zirkonium, Cerium und Mischungen daraus.
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In
einer anderen Ausführungsform
ist die Elektrodenschicht in der Form eines lang gestreckten, kontinuierlichen
Streifens aus pyrolytischem Graphit. Pyrolytisches Graphit ("PG") wird zunächst auf
einer Heizerbasis abgeschieden, beispielsweise eine mit pyrolytischem
Bornitrid beschichtete Graphitbasis mittels im Stand der Technik
bekannten Prozessen, wie etwa chemische Gasphasenabscheidung. Das
PG wird dann maschinell in ein vorbestimmtes Muster bearbeitet,
beispielsweise in eine Spirale, eine Serpentine, etc. Das Ausbilden
des elektrischen Musters der Heizzonen, d.h. eines elektrisch isolierten
Widerstandsheizungspfads, kann durch im Stand der Technik bekannte
Techniken ausgeführt
werden, einschließlich,
jedoch nicht beschränkt
auf, Mikrooberflächenbearbeitung,
Mikroumspinnung (Englisch: Micro-Brading), Laserschneiden, chemisches Ätzen oder
Elektronenstrahlätzen.
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Metallheizer:
Ausführungen
des Heizers können
veranschaulicht werden, indem zunächst auf vielfältige Ausführungsformen
des Heizers aus dem Stand der Technik verwiesen wird, wie in den 2 gezeigt.
In 2 umfasst ein Heizer 33 aus dem Stand
der Technik ein Metallsubstrat 1000, das aus einem Hochtemperatur-Material,
beispielsweise Kupfer oder Aluminiumlegierung, wie etwa A6061, hergestellt
ist. Elektroden 4001 werden innerhalb des Metallsubstrats 1000 eingebettet.
In einer Ausführungsform
umfassen Elektroden einen elektrischen Draht, der mit einer wärmeleitfähigen Keramikisolation
umgeben ist, der kommerziell als Calrod® Heizelement verfügbar ist.
In einer Ausführungsform
weist das Calrod® Heizelement ein nicht
gleichförmiges
Serpentinenmuster auf, um eine maßgeschneiderte Wärmeverteilung über die
obere Oberfläche
des Heizers bereitzustellen.
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In
typischen Ausführungsformen
aus dem Stand der Technik, wie in 2 veranschaulicht,
ist die von dem eingebetteten Heizelement 4001 erzeugte
Temperatur nicht gleichförmig
verteilt, d.h. T1–T2
kann im wesentlichen 50°C
oder mehr unterschiedlich sein. Infolgedessen wird allgemein die Temperatur
auf der Oberseite des Heizers, beispielsweise T1' und T2', ebenfalls nicht gleichförmig verteilt sein,
mit einer Temperaturdifferenz, die 20°C oder mehr betragen kann. Anschließend wird
die Temperaturverteilung auf dem Substrat W nicht gleichförmig verteilt,
mit einer Temperaturdifferenz zwischen zwei extremen Temperaturpunkten,
die >10°C sein kann. Eine
nicht einheitliche Wafer-Temperatur (beispielsweise T1'' – T2'' > 10°C) ist von
einem Blickwinkel der Halbleiterverarbeitung nicht wünschenswert,
weil dies in der Halbleiter-Geräteherstellung
Ausbeuteverluste bewirken kann.
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In
Ausführungsformen
eines metallischen Heizers, wie in den 3A–3C veranschaulicht, ist
mindestens ein TPG Wärmeverteiler 600 in
dem Metallsubstrat 1000 eingebettet, um die Wärmeabfuhr
und/oder -verteilung auf dem Substrat W, für eine relativ gleichförmige Temperatur über dem
Substrat W, räumlich
zu verteilen und zu regeln. In einer Ausführungsform umfasst der Wärmeverteiler 600 einen
innerhalb eines strukturellen metallischen Mantels eingekapselten
Kern aus TPG.
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3A veranschaulicht
eine Ausführungsform
eines metallischen Heizers mit einer Elektrode 4001 in
der Form eines elektrischen Drahts von wärmeleitfähiger keramischer Isolation
(nicht gezeigt) umringt und innerhalb des Metallsubstrats 1000 eingebettet
ist.
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3B veranschaulicht
eine andere Ausführungsform
eines Heizers mit einem Metallsubstrat und einer Filmelektrode 4001 mit
einer von 5–1000 μm reichenden
Dicke aufweist, und die elektrisch isoliert und auf einem Metall-Basissubstrat 18 ausgebildet. 3C veranschaulicht
noch eine andere Ausführungsform
eines Heizers 33 mit einem Metallsubstrat. Das Metallsubstrat 1 umfasst
eine Kupfer- oder Aluminiumlegierung und nimmt eine Vielzahl von Durchläufen der
Wasserkühlung 2 und
elektrischen Heizwicklungen 3 auf. Die obere Fläche des
Metallsubstrats 1 umfasst eine leitfähige Elektrodenschicht 6,
die zwischen zwei dielektrischen Schichten 5 und 7 eingelegt
ist, und diamantartigen Kohlenstoff (DLC, Englisch: Diamond-Like
Carbon) umfasst. Zwischen den Heizern 3, den Kühlern 2 und
der oberen Seite ist eine TPG Schicht 4 aufgelagert. Aufgrund
ihrer anisotropen thermischen Leitfähigkeit verbessert die TPG
Schicht die thermische Leitfähigkeit
und reguliert die Temperaturverteilung auf einem auf dem Heizer 33 angeordneten
Wafer (nicht gezeigt). Die Außenseite
der Heizvorrichtung ist mit einem ringförmigen Ring 8 aus
einem thermisch isolierenden Material, wie etwa Aluminium versehen,
um die thermische Leitfähigkeit
zusätzlich
zu verbessern.
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Keramischer
Heizerkern: Ausführungsformen
eines Heizers mit einem keramischen Kern können veranschaulicht werden,
indem zunächst
auf einen keramischen Heizerkern aus dem Stand der Technik verwiesen
wird, wie in 4 gezeigt. In einem keramischen
Heizerkern umfasst das Basissubstrat 10 ein elektrisch
isolierendes Material (beispielsweise ein gesintertes Substrat),
das ausgewählt
ist aus der Gruppe von Oxiden, Nitriden, Carbiden, Carbonitriden
und Oxinitriden von Elementen, die ausgewählt sind aus einer Gruppe,
die aus B, Al, Si, Ga, Y, feuerfesten Hartmetallen, Übergangsmetallen
besteht, und Kombinationen davon. Das Basissubstrat 10 ist
dadurch gekennzeichnet, dass es eine hohe Abriebfestigkeit und hohe
Wärmewiderstandseigenschaften
aufweist. In einer Ausführungsform umfasst
das Basissubstrat 10 AlN mit >99,7% Reinheit und ein gesintertes Agens,
das aus Y2O3, Er2O3 und Kombinationen
davon ausgewählt.
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Das
Basissubstrat 10 ist mit einer Überzugsschicht 30 beschichtet,
die elektrisch isolierend ist. In einer Ausführungsform gibt es einen optionalen
Haftvermittler (nicht gezeigt), um dazu beizutragen, die Adhäsion zwischen
der Schicht 30 und dem Basissub strat 10 zu verbessern.
Beispiele von elektrisch leitfähigem
Material umfassen Graphit, feuerfeste Metalle, wie etwa W und Mo, Übergangsmetalle,
Selten-Erd-Metalle und Legierungen, Oxide und Carbide von Hafnium,
Zirkonium und Cerium und Mischungen davon.
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In
Bezug auf die Überzugsschicht 30 umfasst die
Schicht 30 mindestens eines der folgenden: ein Oxid, Nitrid,
Carbid, Carbonitrid oder Oxinitrid von Elementen, die ausgewählt sind
aus einer Gruppe, die aus B, Al, Si, Ga, Y, feuerfesten Hartmetallen, Übergangsmetallen
bestehend, Oxiden, Oxinitriden von Aluminium und Kombinationen davon;
ein Zirkoniumphosphat mit hoher thermischer Stabilität, das eine
NZP Struktur von NaZr2(PO4)3 aufweist; eine Glas-Keramik-Zusammensetzung,
die mindestens ein Element enthält,
das ausgewählt
ist aus der Gruppe, die aus den Elementen der Gruppe 2a, Gruppe 3a
und Gruppe 4a besteht; ein BaO-Al2O3-B2O3-SiO2 Glas; und eine Mischung aus SiO2 und einem plasma-resistenten Material,
das ein Oxid von Y, Sc, La, Ce, Gd, Eu, Dy oder dergleichen oder
ein Fluorid von einem dieser Metalle oder ein Yttrium-Aluminium-Granat
(YAG) und Kombinationen davon umfasst.
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In
Bezug auf den optionalen Haftvermittler umfasst die Schicht mindestens
eines der folgenden: ein Nitrid, Carbid, Carbonitrid, Borid, Oxid,
Oxinitrid von Elementen, die ausgewählt sind aus Al, Si, feuerfesten
Metallen einschließlich
Ta, W, Mo, Übergangsmetallen
einschließlich
Titan, Chrom, Eisen und Mischungen davon. Beispiele umfassen TiC,
TaC, SiC, MoC und Mischungen davon.
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Eine
leitfähige
Elektrode 41 mit einem optimalisierten Schaltkreisdesign
wird auf dem Keramiksubstrat 10 ausgebildet. Die Elektrode 41 umfasst
ein Material, das ausgewählt
ist aus der Gruppe von Wolfram, Molybden, Rhenium und Platin oder
Legierungen davon; Carbiden und Nitriden von Metallen, die zu den
Gruppen IVa, Va und VIa der Periodentafel gehören; Carbide oder Oxide von
Hafnium, Zirkonium und Cerium und Kombinationen davon. In einer Ausführungsform
umfasst die Elektrode 41 ein Material, das einen CTE (thermischer
Ausdehnungskoeffizient, Englisch: Thermal Coefficient of Expansion) aufweist,
der dicht angepasst ist an den CTE des Substrats 10 (oder
seiner Abdeckschicht 30). Damit, dass die CTEs dicht angepasst
sind, wird gemeint, dass ein Material einen CTE aufweist, der von
0,75 bis 1,25 mal dem CTE des zweiten Materials reicht.
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Die
Temperaturverteilung auf dem Substrat W in einem Heizer aus dem
Stand der Technik ist typischerweise nicht gleichförmig verteilt,
beispielsweise T1'' – T2'' > 10°C. In vielfältigen Ausführungsformen eines Heizers
mit einem keramischen Kern, wie in den 5A bis 5E veranschaulicht,
gilt, dass der eingebettete TPG Wärmeverteiler 600 die
Wärmeentnahme
und/oder -verteilung mit dem Substrat W räumlich verteilt und reguliert,
für eine
relativ gleichförmige
Temperatur über
dem Substrat W mit einer relativ gleichförmigen Temperaturverteilung
mit T1'' – T2'' von
weniger als 10°C
in einer Ausführungsform
und weniger als 5°C
in einer anderen Ausführungsform.
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In
einer Ausführungsform
wie in 5A veranschaulicht, wird zwischen
zwei Schichten (oder Stäben)
eines Rohlings (Englisch: Green Body) vor dem abschließenden Sinterprozess
mindestens eine TPG Schicht 600 eingefügt. In einer anderen Ausführungsform
wird die TPG Schicht vor dem Heißpressen in das keramische
Material, beispielsweise AlN, eingefügt. In noch einer anderen Ausführungsform wird
die TPG Schicht (in der Form von reinem TPG oder eingekapseltem
TPG) über
im Stand der Technik bekannte Prozesse, einschließlich jedoch
nicht beschränkt
auf, Schlickergießen,
in dem keramischen Substrat eingebettet. Nachdem die TPG Schicht
eingebettet ist, wird die Elektrode 41 auf dem keramischen
Substrat 10 gestaltet bzw. aufgemustert, und anschließend wird
das Basissubstrat zusammen mit der Elektrode 41 mit einer
elektrisch isolierenden Schicht 30 überzogen.
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In
einer anderen Ausführungsform
des Heizers wie in 5B veranschaulicht, werden in
dem keramischen Substrat zwei Schichten aus TPG eingesetzt. Wie
gezeigt, werden Löcher
durch die TPG Schicht hindurch gestanzt zum Verbessern der Adhäsion zwischen
den Schichten aus keramischem Material. Die Löcher können für eine bessere Temperaturverteilung
und Regulierung auch so angeordnet sein, dass sie zueinander versetzt
sind.
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In 5C wird
die TPG Schicht nicht in das keramische Substrat 10 eingebettet
wie in den vorhergehenden Ausführungsformen.
In dieser Ausführungsform
wird die TPG Schicht vor dem Aufbringen des Überzugs 30 auf dem
keramischen Substrat 10 (auf der gegenüberliegenden Seite der Elektrode 41) angeordnet.
In einer Ausführungsform
wird die TPG Schicht 600 zuerst auf dem keramischen Substrat 10 fest
aufgeklebt, bevor der Überzug 30 aufgebracht wird.
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In 5D wird
ein Heizer 33 bereitgestellt, bei dem die TPG Schicht 600 zuerst
mit einer keramischen Abdeckschicht oder einer Haftvermittlerschicht (nicht
gezeigt) beschichtet, bevor sie in dem keramischen Substrat 10 durch
Sintern eingebettet wird. In einer Ausführungsform umfasst die Beschichtung
für die
TPG Schicht 600 mindestens eines der folgenden: ein Nitrid,
Carbid, Carbonitrid, Borid, Oxid, Oxinitrid von Elementen, die ausgewählt sind
aus Al, Si, feuerfesten Metallen einschließlich Ta, W, Mo, Übergangsmetallen
einschließlich
Titan, Chrom, Eisen, und Mischungen davon.
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5E veranschaulicht
eine Ausführungsform,
bei der der Heizer auch als eine elektrostatische Spannvorrichtung
fungiert. In dieser Ausführungsform
umfassen Schichten 70 und 72 dieselben oder verschiedene
dielektrische Materialien, beispielsweise Aluminium oder diamantartigen
Kohlenstoff (DLC). Die Schicht 71 ist eine Spannfutterelektrode,
beispielsweise eine leitfähige
Schicht, wie etwa ein metallisierter Film. Die Schichten werden
miteinander und mit dem Substrat 10 unter Verwendung eines
im Stand der Technik bekannten Hochtemperaturhaftvermittlers verbunden.
Mindestens eine TPG Schicht (als eine TPG Lage oder ein eingekapselter TPG
Kern) 600 wird gestaltet und unter Verwendung von im Stand
der Technik bekannten, keramischen Herstellungsverfahren in den
keramischen Kern 10 eingebettet.
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In 5F wird
die thermisch pyrolytische Graphitschicht 600 gestaltet
und unter Verwendung von im Stand der Technik bekannten Keramikherstellungsverfahren
in den keramischen Kern 10 eingebettet, jedoch fungiert
die TPG Schicht 600 in dieser Ausführungsform auch als eine kontinuierliche
Elektrode und ebenso als ein thermischer Verteiler. Weil TPG auch
elektrisch leitfähig
ist mit einer Widerstandsfähigkeit
von ~0,5 × 10–3 Ohm-cm,
fungiert es auch in dem Fall, dass die Substrattemperatur reguliert
werden kann, als Heizelement. Darüber hinaus trägt die hohe
thermische Leitfähigkeit
von TPG dazu bei, die erzeugte Wärme
gleichmäßiger zu
verteilen und trägt
so dazu bei, die gewünschte
thermische Gleichförmigkeit
zu erzielen.
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In 5G ist
die TPG Schicht in das keramische Substrat eingebettet und elektrisch
mit einer externen Quelle oder Erde verbunden. Neben der Funktion
als eine thermisch hoch leitfähige
Ebene kann die TPG Schicht in dieser Konfiguration auch als eine RF
Elektrode verwendet werden, um das Plasma innerhalb der Wafer-Verarbeitungsvorrichtung
zu verstärken,
oder als eine RF Abschirmung, um die elektrische Interferenz zwischen
dem RF Feld und den Heizelementen zu eliminieren.
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5H veranschaulicht
eine Ausführungsform,
in der ein Aufnehmer 20 oben auf dem Heizer 33 platziert
wird. Die TPG Schicht 600 wird in dem Aufnehmer 20 eingekapselt,
welcher Aufnehmer im Stand der Technik bekannte Materialien zum
Herstellen von Aufnehmern umfasst, beispielsweise Metall, Keramik,
Graphit, Polymermaterialien oder Kombinationen davon. Die Richtung
der hohen thermischen Leitfähigkeit
von TPG ist in der Ebene der TPG Schicht 600. In einer
anderen Ausführungsform
umfasst der Aufnehmer 20 Aluminium. In einer anderen Ausführungsform
umfasst der Aufnehmer 20 anodisiertes Aluminium, in dem
die TPG Schicht 600 eingekapselt ist.
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In
der Ausführungsform
der 5I wird eine Vielzahl von kleineren TPG Stücken oder
Bändern
in einer sich senkrecht überschneidenden
Konfiguration eingesetzt, so dass "Streifen" ausgebildet werden. In einer Ausführungsform
wird eine Anordnung bzw. ein Array von TPG Bändern 600A innerhalb
einer Ebene in dem Heizer eingebettet, wobei die longitudinale Richtung
der TPG Bänder
im Wesentlichen parallel zueinander sind. Eine andere Anordnung
von TPG Bändern 600B wird
in einer anderen Ebene unterhalb der ersten Ebene 600A eingebettet,
wobei die longitudinale Richtung der Bänder 600B im Wesentlichen
senkrecht zu der longitudinalen Richtung der TPG Bänder 600A in
der ersten Ebene sind. In beiden Ebenen ist die Richtung der hohen
thermi schen Leitfähigkeit
von TPG in derselben Ebene des TPG Bands. 5J ist
eine Draufsicht auf die überschneidende
Konfiguration der 5I.
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Heizer
mit Graphitkern: Es wird für
eine Ausführungsform
eines Heizers 33 mit Graphitkern im Stand der Technik mit
einem Graphit-Kernsubstrat 100 auf die 6 verwiesen.
Obwohl Graphit als der Kern 100 bezeichnet ist, können in
Abhängigkeit
von der Anwendung andere elektrisch leitfähige Materialien eingesetzt
werden, einschließlich
jedoch nicht beschränkt
auf Graphit, feuerfeste Metalle, wie etwa W und Mo, Übergangsmetalle,
Selten-Erd-Metalle und Legierungen, Oxide und Carbide von Hafnium, Zirkonium
und Cerium, und Mischungen davon. Der Kern 100 ist mit
einer elektrisch isolierenden Überzugsschicht 200 beschichtet
und optional mit einem Haftvermittler (nicht gezeigt), um dazu beizutragen, die
Adhäsion
zwischen der Überzugsschicht 200 und dem
Basissubstratkern 100 zu verbessern. In Bezug auf die Überzugsschicht 200 umfasst
die Schicht mindestens eines der folgenden: Oxide, Nitride, Carbide,
Carbonitride oder Oxinitride von Elementen, die ausgewählt sind
aus einer Gruppe, die aus B, Al, Si, Ga, Y, feuerfesten Hartmetallen, Übergangsmetallen besteht,
Oxide, Oxinitride von Aluminium, und Kombinationen davon. Ein Beispiel
ist pyrolytisches Bornitrid (pBN). In Bezug auf den optionalen Haftvermittler
umfasst die Schicht mindestens eines der folgenden: ein Nitrid,
Carbid, Carbonitrid, Borid, Oxid, Oxinitrid von Elementen, die ausgewählt sind
aus Al, Si, feuerfesten Metallen einschließlich Ta, W, Mo, Übergangsmetallen
einschließlich
Titan, Chrom, Eisen, und Mischungen davon. Beispiele umfassen TiC, TaC,
SiC, MoC und Mischungen davon.
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Die
Elektrode 401 umfasst eine Filmelektrode 16 mit
einer von 5–1000 μm reichenden
Dicke, welche Filmelektrode durch im Stand der Technik bekannte
Verfahren auf der elektrisch isolierenden Schicht 200 ausgebildet
wird. In einer Ausführungsform
umfasst die Filmelektrode 401 ein Metall mit einem hohen
Schmelzpunkt, beispielsweise Wolfram, Molybden, Rhenium und Platin
oder Legierungen davon. In einer anderen Ausführungsform umfasst die Filmelektrode 401 mindestens
eines der folgenden: Carbide oder Oxide von Hafnium, Zirkonium,
Cerium und Mischungen davon. In einem Beispiel wird eine elektrolytische
Kupferfolie mit einer Filmdicke von 18 μm als Elektrode 401 verwendet.
Der Heizer 33 ist ferner beschichtet mit einem ätz-resistenten
Schutzüberzugsfilm 300,
der mindestens eines der folgenden umfasst: ein Nitrid, Carbid,
Carbonitrid oder Oxinitrid von Elementen, die ausgewählt sind
aus einer Gruppe die aus B, Al, Si, Ga, Y, feuerfesten Hartmetallen, Übergangsmetallen
besteht, und Kombinationen davon, mit einem CTE, der von 2,0 × 10–6/K
bis 10 × 10–6/K
in einem Temperaturbereich von 25 bis 1000°C reicht. In einer anderen Ausführungsform umfasst
die Schicht 300 ein Zirkoniumphosphat mit hoher thermischer
Stabilität.
In einer dritten Ausführungsform
enthält
die Schicht 300 eine Glas-Keramik-Zusammensetzung, die
mindestens ein Element enthält,
das ausgewählt
ist aus der Gruppe, die aus den Elementen der Gruppe 2a, Gruppe
3a und Gruppe 4a der Periodentafel der Elemente besteht. Beispiele
von geeigneten Glas-Keramik-Zusammensetzungen enthalten Lanthan-Aluminiumsilikat
(LAS), Magnesium-Aluminiumsilikat (MAS), Kalzium-Aluminiumsilikat
(CAS) und Yttrium-Aluminiumsilikat (YAS). Die Dicke der schützenden Überzugsschicht 300 variiert
in Abhängigkeit
von der Anwendung und dem eingesetzten Verfahren, beispielsweise
CVD, Ionenplattieren, ETP, etc. variierend von 1 μm bis zu einigen
hundert μm.
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In
verschiedenen Ausführungsformen
für einen
Heizer mit einem Graphitkern als Variationen des in 6 veranschaulichten
Heizers aus dem Stand der Technik verwendet der Heizer mindestens
einen eingebettete TPG Wärmeverteiler 600,
um die Temperatur über
dem Substrat W auf eine relativ gleichförmige Temperaturverteilung
zu verteilen und/oder zu regulieren, mit T1''–T2'' von weniger als 10°C in einer Ausführungsform
und weniger als 5°C
in einer anderen Ausführungsform.
Verschiedene Ausführungsformen
des Heizers 33 sind in den 7A–7A veranschaulicht.
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7A veranschaulicht
einen Heizer 33, bei dem der TPG Wärmeverteiler 600 in
dem Heizer zwischen der Basisbeschichtung 200 und der Überzugsschicht 300 einbettet
ist. Die TPG Schicht 600 ist in einer Ausführungsform
einfach durch Adhäsion
des Überzugs
und der Basisschicht, da wo sie Kontakt machen, festgehalten. In
einer Ausführungsform
ist in der TPG Schicht 600 eine Vielzahl von Durchlöchern an
ausgewählten
Positionen eingebaut, wo sich der Überzug und die Basisbeschichtungsschichten
verbinden und aneinander haften können. In einer anderen Ausführungsform
wird das TPG 600 mit einem mit hohen Temperaturen kompatiblem
Klebstoff, beispielsweise Ceramabond® Klebstoff
von Aremco, in Position geklebt.
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In 7B ist
der TPG Wärmeverteiler 600 in dem
Heizer zwischen dem Graphitsubstrat 100 und der Basisüberzugsschicht 200 (an
der Oberseite in der Nähe
des Substrats W) eingebettet. Das TPG 600 kann einfach
durch die Adhäsion
der Basisbeschichtung und dem Substrat, wo diese Kontakt machen,
in Position gehalten werden oder durch Einbauen einer Anzahl von
Durchlöchern
für die
Basisbeschichtung zum Verbinden und ferner anhaften an dem Substrat,
oder durch die Verwendung eines Hochtemperaturklebstoffs. In noch
einer anderen Ausführungsform
wird pyrolytisches Graphit auf dem Graphitsubstrat 100 abgeschieden
und anschließend durch
einen thermischen Ausheizungsprozess geschickt, so dass die TPG
Schicht 600 direkt auf dem Graphitsubstrat 100 angehaftet
ausgebildet wird.
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7C ist
eine Variation des Heizers 33 der 7B, wobei
die Veränderung
in der Position des TPG Wärmeverteilers 600 besteht,
welcher in dem Heizer zwischen dem Graphitsubstrat 100 und
der Basisbeschichtung 200 ist, und an der Unterseite des Graphitsubstrats 100 eingebettet.
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In 7D werden
mindestens zwei TPG Wärmeverteiler 600 eingesetzt,
wobei die Wärmeverteiler 600 sowohl
an der Oberseite als auch der Unterseite des Heizers, zwischen dem
Graphitsubstrat 100 und der Basisabdeckungsschicht 200,
eingebettet sind.
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7E veranschaulicht
eine Ausführungsform
eines Heizers 33, bei dem eine Vielzahl von TPG Wärmeverteilern 600 an
der Oberseite des Heizers 33 verwendet/eingebettet wird.
In einer Ausführungsform
wird eine Vielzahl von Durchlöchern
in den TPG Schichten 600 bereitgestellt, um die Adhäsion zwischen
dem Graphitsubstrat, der Basisabdeckung 200 und dem Überzug 300 zu
verbessern. In einer anderen Ausführungsform werden kleinere
Stücke von
TPG benutzt, so dass sie in sich überschneidenden Schichten eine
Mosaikkonfiguration ausbilden, wobei die meisten der Löcher und
Begrenzungen gegeneinander versetzt sind.
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In
den veranschaulichten Ausführungsformen
ist die Elektrode für
einen optimalen thermischen Entwurf bzw. Design an der Unterseite
(oder in der Nähe
der Unterseite) des Heizers 33 positioniert. Jedoch können (obwohl
diese nicht veranschaulicht sind) für einen Heizer mit einer gleichförmigen Temperaturverteilung
auf der Oberfläche,
der Elektroden aufweist, die an der Oberseite des Heizers 33 (in
der Nähe
des getragenen Wafers) ausgebildet sind, andere Ausführungsformen
vorhergesehen werden. In einer anderen Ausführungsform (nicht veranschaulicht)
ist die TPG Schicht zwischen dem Wafer-Substrat W und der gemusterten
Elektrode, die an der Oberseite des Heizers 33 gelegen
ist, positioniert. In einer noch anderen Ausführungsform (nicht veranschaulicht)
ist die TPG Schicht immer noch nahezu genauso effektiv, wobei sie
für eine
verbesserte Effizienz und Heizerverteilung unterhalb des Heizermusters
angeordnet ist, wobei die C Richtung in der TPG Schicht eine Barriere
für den
Wärmefluss
ist.
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Der
Heizer nach der Erfindung kann in einer Anzahl verschiedener Prozesse
eingesetzt werden, einschließlich
einer Plasma-Ätzkammer
zum Verarbeiten von Glasschmelzen, oder in Halbleiter-Verarbeitungskammern
einschließlich
jedoch nicht begrenzt auf atomare Schichtepitaxie (ALD, Englisch: Atomic
Layer Epitaxy), Niederdruck CVD (LPCVD) und plasmagestütztes CVD
(PECVD).
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Die
Erfindung wird ferner durch die folgenden, nicht begrenzenden Beispiele
veranschaulicht.
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Beispiele:
In den Beispielen werden rechenbetonte Fluid-Dynamik (CFD, Englisch:
Computational Fluid Dynamics) Berechnungen ausgeführt, um die
Heizvorrichtungen zu modellieren. Die 8A und 8B sind
schematische Ansichten des konstruierten Modells, um die Leistungsfähigkeit
des Heizers nach dem Stand der Technik im Vergleich mit einer Ausführungsform
des Heizers mit mindestens einer eingebetteten TPG Schicht zu vergleichen.
Das Modell ist ein axialsymmetrisches 2-D Modell.
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In
dem Modell eines Heizers aus dem Stand der Technik wird für den keramischen
Kern gesintertes AlN mit einer isotropen thermischen Leitfähigkeit von
160 W/mK verwendet. In dem Modell einer Ausführungsform des Heizers nach
der Erfindung ist die TPG Schicht in dem gesinterten AlN keramischen Kern
eingebettet. Die TPG Schicht weist in der horizontalen Ebene eine
anisotrope thermische Leitfähigkeit
von 1500 W/mK und in der vertikalen Ebene von 20 W/mK auf. In den
Berechnungen wird ein perfekter Kontakt zwischen dem TPG und AlN
angenommen. Die Dicke des TPG (th) wird variiert, genauso wie der
Abstand von der oberen Oberfläche,
wo th TPG angeordnet ist (d).
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In
den Modellen wird ein einzelner Wafer mit variierenden Leistungseingabeniveaus
erwärmt.
Die Leistung wird in eine Elektrode an der Unterseite eines Substrats/Elektrodensystems
eingegeben, und die Temperatur wird auf der Oberseite der Struktur als
eine Funktion der Position bestimmt. Aus diesen Daten wird die Differenz
zwischen der maximalen und minimalen Temperatur berechnet. Wie veranschaulicht,
strahlen die Oberflächen
(mit einem angenommenen Emissionsgrad von 0,4) in den freien Raum
mit einer Hintergrundtemperatur von 0°C. Die Temperaturgleichförmigkeit
auf der Waferoberfläche ist
definiert als die Differenz zwischen der maximalen Temperatur und
der minimalen Temperatur, so wie sie von Thermoelementen, die über der
Waferoberfläche
angeordnet sind, gemessen werden. Das Gleichförmigkeitserfordernis ist in
dem Fall des metallorganischen chemischen Dampfabscheidungs-(MOCVD)Prozesses
streng. Daher beeinflusst jedes Grad Celsius an Variation in der
Temperaturgleichförmigkeit
den Ablagerungsprozess. Die Ergebnisse des Computermodells sind
in den 9–12 veranschaulicht.
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9 ist
ein Profil der Wafertemperatur in dem Heizer aus dem Stand der Technik
mit 10, 200 und 1000 Watt Leistungseingabe in die Elektrode. Die
Temperaturverteilung auf der Oberseite der Waferstruktur wird modelliert.
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10–12 sind
Profile von verschiedenen Ausführungsformen
eines Heizers nach der Erfindung. 10 zeigt
das Temperaturprofil eines Heizers mit einer 1 mm dicken TPG Schicht,
die in einem AlN Kernsubstrat eingebettet ist. Die TPG Schicht ist 2,5 mm
von der Oberseite angeordnet, jedoch zeigen die Ergebnisse, dass
die Temperaturverteilung in Bezug auf die Position der TPG Schicht
relativ unempfindlich ist.
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In 11 ist
eine viel dickere, 3 mm dicke TPG Schicht eingebettet in einer Ausführungsform eines
Heizers mit AlN Kern, wobei 10, 200 oder 1000 Watt Leistung in die
Elektrode eingegeben werden. Die Ergebnisse zeigen eine markante
Verbesserung in der Temperaturgleichförmigkeit, insbesondere bei niedrigerer
Leistungseingabe. Wiederum zeigen die Modellergebnisse, dass die
Temperaturverteilung in Bezug auf die Position der TPG Schicht relativ
unempfindlich ist.
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12 zeigt
eine bemerkenswert gleichförmige
Temperaturverteilung an der Oberseite der Struktur mit einer eingebetteten,
6 mm dicken TPG Schicht 2,5 mm von der Oberseite des Heizers (entfernt
von dem Wafer). Die Tmax – Tmin
variiert von 0,03°C
bis 7,7°C
abhängig
vom Niveau der Leistungseingabe. Wie gezeigt kann für jedes
Leistungsniveau eine TPG Dicke so optimalisiert werden, um eine
maximale Temperaturgleichförmigkeit über das Wafer-Substrat
zu ermöglichen,
d.h. in einer Ausführungsform <5°C Tmax – Tmin bis
zu <2°C Tmax – Tmin für einige
Anwendungen.
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Diese
schrifltiche Beschreibung benutzt Beispiele einschließlich dem
besten Modus, um die Erfindung zu offenbaren und auch um es jedem
Fachmann zu ermöglichen,
die Erfindung herzustellen und zu benutzen. Der patentierbare Schutzumfang
der Erfindung wird durch die Patentansprüche definiert und kann andere
Beispiele, als diejenigen, die dem Fachmann erscheinen, umfassen.
Es ist beabsichtigt, dass derartige andere Beispiele innerhalb des Schutzumfangs
der Patentansprüche
sind, wenn sie strukturelle Elemente aufweisen, die sich nicht vom Wortlaut
der Patentansprüche
unterscheiden, oder wenn sie äquivalente
strukturelle Elemente mit unwesentlichen Unterschieden vom Wortlaut
der Patentansprüche
enthalten. Alle hierin verwiesenen Fundstellen werden hierin durch
Verweis ausdrücklich
mit eingeschlossen.