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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1. Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Laseroszillationsvorrichtung
zum Einsatz in einer Laserstrahlmaschine usw.
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2. Beschreibung des Stands
der Technik
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Die
Druckschrift
JP 2002
316 291 A betrifft eine Laserstrahlbearbeitungsvorrichtung
mit einer von einem Gehäuse
umschlossenen Laserstrahlquelle bei der ein von der Laserstrahlquelle
emittierter Laserstrahl auf einen ersten Spiegel fällt, von
wo aus er auf einen zweiten Spiegel gelenkt wird. Ferner sind bei
der bekannten Vorrichtung die Spiegel auf einem Spiegeltragelement
angebracht, das in Form einer Rückwand
eines die Spiegel umschließenden Gehäuses ausgebildet
ist.
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Die
Druckschrift
JP 08
192 283 A betrifft eine weitere Laserstrahlbearbeitungsvorrichtung.
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Die
Druckschrift
DE 37
34 540 C2 betrifft einen Leistungs-Laser im KW-Bereich
mit End- und Zwischenflanschvorrichtungen und dazwischen angeordneten
dielektrischen Einzelrohren, die in stirnseitigen Fassungsbohrungen
der Flanschvorrichtungen gefasst sind. Bei diesem herkömmlichen
Leistungs-Laser münden
zumindest zwei Fassungsbohrungen jeweils in eine großvolumige
Kammer der zugehörigen
Flanschvorrichtung, die mit Gas-Zufuhr- bzw. -Abfuhranschlüssen verbunden
ist. Die Längserstreckung
der Kammer ist mindestens so groß wie der Abstand der in sie
mündenden
Fassungsbohrungen. Dadurch werden die Flanschvorrichtungen leichter
und der Gasdruckausgleich ist besser, so daß ohne Änderung der Gaszusammensetzung
und des Gasdrucks und ohne sonstiger Änderung der Laser-Anordnung bei Verdoppelung
der HF-Leistung auch nahezu die Laser-Leistung verdoppelt wird,
im Vergleich zu seitherigen Ausführungen.
Anwendung für
industrielle Leistungs-Laser.
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Die
Druckschrift
DE 86
30 830 U1 betrifft eine Halterung für ein optisches Element.
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Die
Druckschrift
EP 1 094
343 A2 betrifft einen optischen Spiegel, einen optischen
Abtaster und eine Laserbearbeitungsvorrichtung.
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Die
Druckschrift
DE 102
17 200 A1 betrifft eine Weiterentwicklung des Schweißens, Vergütens, Dispergierens
und Beschichtens von Metallteilen mit Laserstrahlen von Laseranlagen
hoher Leistung. Dazu werden bereits für diese Einsatzzwecke benutzte
Laserschweißanlagen
und Laserbeschichtungsanlagen verfahrensmäßig und konstruktiv verändert. Diese
Veränderungen
betreffen neue Moden für
das Oszillieren des Laserstrahles auf der Oberfläche des Werkstückes und
den Einbau eines elektrisch gesteuerten, beweglichen, letzten Umkehrspiegels
oder Fokussierspiegels in der Laserbearbeitungsanlage, der dieses
Oszillieren ermöglicht.
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In
einer Laserstrahlmaschine zum Bearbeiten eines von einem Laserstrahl
zu bearbeitenden Objekts wird eine Laseroszillationsvorrichtung
verwendet, die einen Laseroszillator und eine Vielzahl von Spiegeln
verwendet. Der Laseroszillator weist ein Gehäuse auf und erzeugt Laserlicht
in dem Gehäuse.
Das Laserlicht wird als Laserstrahl durch die Vielzahl von Spiegeln
zu einer Bearbeitungseinheit übertragen,
um das zu bearbeitende Objekt zu bearbeiten.
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Eine
Laserstrahlmaschine ist z. B. in
1 in
JP 2002-316 291 A1 angegeben.
Bei der Laseroszillationsvorrichtung der in
JP 2002-316 291 A angegebenen
Laserstrahlmaschine wird ein aus dem Laseroszillator austretender
linear-polarisierter Laserstrahl von einem ersten gekrümmten Spiegel
zirkular-polarisiert, und der Strahldurchmesser des zirkular-polarisierten
Laserstrahls wird von einem zweiten gekrümmten Spiegel (Konvexspiegel)
und einem dritten gekrümmten
Spiegel (Konkavspiegel) vergrößert und
zu einem im wesentlichen parallelen Strahl korrigiert und dann der
Bearbeitungseinheit zugeführt.
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Im
allgemeinen weist das von dem Laseroszillator ausgegebene Laserlicht
eine linear-polarisierte
Komponente auf, und die linear-polarisierte Komponente des Laserlichts
differenziert eine Absorptionsrate des Laserlichts in bezug auf
das zu bearbeitende Objekt in Abhängigkeit von der Bearbeitungsrichtung,
so daß daraus
eine Anisotropie in der Bearbeitungsgüte resultiert. Daher wird das
von dem Laseroszillator ausgegebene Laserlicht zirkular-polarisiert.
Der erste gekrümmte
Spiegel in
JP 2002-316 291 A bildet
einen zirkular-polarisierenden Spiegel, der das linear-polarisierte
Laserlicht in das zirkular-polarisierte Licht umwandelt.
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Eine
YAG-Laseroszillationsvorrichtung zur Verwendung in der Laserstrahlmaschine
ist in
1 von
JP
11-163 442 A angegeben. Die YAG-Laseroszillationsvorrichtung
umfaßt
eine Grundoberwellen-Oszillatoreinheit, eine Erzeugungseinheit der zweiten
Harmonischen, eine Erzeugungseinheit der dritten Harmonischen und
zwei dichroitische Spiegel, die Licht einer bestimmten Wellenlänge reflektieren und
auf einer gemeinsamen Grundplatte angeordnet sind. Die Grundoberwellen-Oszillatoreinheit
in
JP 11-163 442 A bildet
einen Laseroszillator.
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Bei
der Laseroszillationsvorrichtung, die den zirkular-polarisierenden
Spiegel gemäß
JP 2002-316 291 A verwendet,
ist der zirkular-polarisierende Spiegel an dem Gehäuse des
Laseroszillators angebracht. Daher ändert sich der Winkel des zirkular-polarisierenden Spiegels
im Zusammenhang mit einer thermischen Verformung des Gehäuses des
Laseroszillators, und somit wird die Laserstrahlachse verlagert.
Die Distanz zwischen dem zirkular-polarisierenden Spiegel und der
Bearbeitungseinheit beträgt im
allgemeinen mindestens 10 m, und der Nachteil besteht darin, daß die Bearbeitungsposition
sich entsprechend der geringfügigen Änderung
des Winkels des zirkular-polarisierenden Spiegels signifikant ändern kann.
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Bei
der in
JP 11-163 442
A angegebenen Laseroszillationsvorrichtung mit zwei dichroitischen Spiegeln
sind die jeweiligen dichroitischen Spiegel an der gemeinsamen Grundplatte
angebracht. Dabei tritt der Nachteil auf, daß die Grundplatte durch die Wärme des
Laseroszillators verformt wird, die Parallelität der jeweiligen dichroitischen
Spiegel beeinträchtigt
wird, die optische Achse des Laserlichts und somit die Bearbeitungsposition
verlagert wird.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Es
ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Laseroszillationsvorrichtung
anzugeben, bei der eine Verbesserung in bezug auf die Verlagerung
der optischen Achse des Lasers erreicht wird.
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Eine
Laseroszillationsvorrichtung gemäß der Erfindung
weist folgendes auf: einen Laseroszillator, der ein Gehäuse zum
Erzeugen von Laserlicht im Gehäuseinneren
hat, einen ersten Spiegel zum Einleiten des in dem Laseroszillator
erzeugten Laserlichts und einen zweiten Spiegel, der parallel mit
dem ersten Spiegel angeordnet ist, um das Laserlicht von dem ersten
Spiegel weiter einzuleiten.
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Die
Laseroszillationsvorrichtung weist ferner ein gemeinsames Spiegeltragelement
auf, an dem der erste Spiegel und der zweite Spiegel gemeinsam angebracht
sind, und das Spiegeltragelement ist mit dem Gehäuse des Laseroszillators mit
nur drei Befestigungselementen mechanisch verbunden, die an jeweiligen
Spitzen eines Dreiecks angeordnet sind.
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Bei
der Laseroszillationsvorrichtung der Erfindung sind der erste Spiegel
und der zweite Spiegel an dem gemeinsamen Spiegeltragelement angebracht,
und das Spiegeltragelement ist mit nur drei Befestigungselementen
mit dem Gehäuse
des Laseroszillators mechanisch verbunden, die an den jeweiligen
Spitzen des Dreiecks angeordnet sind.
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Auch
wenn daher das Gehäuse
des Laseroszillators thermisch verformt wird, kann eine Verformung
des Spiegeltragelements auf ein hinreichend geringes Ausmaß unterdrückt werden,
und die Verlagerungen der optischen Achsen des ersten und des zweiten
Spiegels können
auf ein ausreichend geringes Ausmaß unterdrückt werden.
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Die
Erfindung wird nachstehend, auch hinsichtlich weiterer Merkmale
und Vorteile, anhand der Beschreibung von Ausführungsbeispielen und unter Bezugnahme
auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine Perspektivansicht einer ersten Ausführungsform einer Laseroszillationsvorrichtung gemäß der Erfindung;
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2 ist
eine erläuternde
Darstellung und zeigt eine Verformung eines Spiegeltragelements
bei der ersten Ausführungsform;
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3 ist
eine erläuternde
Darstellung und zeigt eine Verformung eines Spiegeltragelements
in einer Vierpunktbefestigungsstruktur;
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4 ist
eine erläuternde
Darstellung und zeigt eine Parallelität eines Spiegels bei der ersten Ausführungsform;
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5 ist
eine Perspektivansicht einer Laseroszillationsvorrichtung gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der Erfindung;
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6 ist
eine Perspektivansicht einer Laseroszillationsvorrichtung gemäß einer
dritten Ausführungsform
der Erfindung; und
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7 ist
eine Perspektivansicht eines kastenförmigen Spiegeltragelements
gemäß der dritten Ausführungsform.
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BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Unter
Bezugnahme auf die Zeichnungen werden mehrere Ausführungsformen
der Erfindung beschrieben.
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Erste Ausführungsform
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1 ist
eine Perspektivansicht einer ersten Ausführungsform einer Laseroszillationsvorrichtung gemäß der Erfindung.
Eine Laseroszillationsvorrichtung 100 in der ersten Ausführungsform
wird beispielsweise für
eine Laserstrahlmaschine verwendet.
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Die
Laseroszillationsvorrichtung 100 der ersten Ausführungsform
weist einen Laseroszillator 10 und eine optische Einheit 20 auf.
Der Laseroszillator 10 hat ein Gehäuse 11 und erzeugt
Laserlicht im Inneren des Gehäuses 11.
Das Gehäuse 11 besteht aus
Metall, beispielsweise einer Stahlplatte mit quaderförmiger Kastenform,
und weist eine Vorderwand 11A, eine Rückwand 11B und eine
Umfangswand 11C auf. Das von dem Laseroszillator 10 erzeugte Laserlicht
wird in einen Laserstrahl LB umgewandelt und von der Vorderwand 11A in
der diese orthogonal kreuzenden Richtung eingeleitet. Drei Montagebasen 12A, 12B und 12C sind
an der Vorderwand 11A ausgebildet.
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Als
Laseroszillator
10 wird beispielsweise der in
2 von
JP 60-254 684 A angegebene
Laseroszillator verwendet. Der Laseroszillator ist ein Gaslaseroszillator,
und Lasergas, wie etwa CO
2 ist im Inneren
des Gehäuses
11 eingekapselt.
In dem Gehäuse
11,
in dem das Lasergas eingekapselt ist, sind ein Gebläse zum Umwälzen des
Lasergases, ein Wärmetauscher
zum Kühlen
des Lasergases und ein Paar von Entladungselektroden zum Anregen
des Lasergases angeordnet, wie es in
2 von
JP 60-254 684 A gezeigt
ist.
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Während des
Schwingens des Lasers tritt in dem Lasergas eine Temperaturdifferenz
auf, und somit wird in dem Gehäuse 11 eine
Temperaturverteilung erzeugt. Somit wird auf der Grundlage der Temperaturverteilung
eine thermische Verformung des Gehäuses 11 bewirkt.
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Beispielsweise
ist der für
die Laserstrahlmaschine verwendete Laseroszillator 10 so
ausgelegt, daß er
eine hohe Ausgangsleistung hat, und somit ist die darin erzeugte
Wärmemenge
groß.
Daher ist eine thermische Verformung des Gehäuses 11 nicht zu vermeiden.
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Die
optische Einheit 20 weist ein Spiegelsystem 21 und
ein Spiegeltragelement 41 auf. Das Spiegelsystem 21 umfaßt einen
ersten Spiegel 22 und einen zweiten Spiegel 24,
die parallel zueinander angeordnet sind. Bei der ersten Ausführungsform
ist der erste Spiegel 22 ein zirkular-polarisierender Spiegel, und
der zweite Spiegel 24 ist ein gekrümmter Spiegel, der mit einem
Reflexionsspiegel ausgeführt
ist. Der zirkular-polarisierende
Spiegel 22 ist angebracht, um den Laserstrahl LB zu veranlassen,
unter einem Einfallswinkel von 45° in
ihn einzutreten.
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25 in der
JP 8-192 283 A zeigt ein Verfahren zum Zirkular-polarisieren
eines linear-polarisierten Laserlichts, das von dem Laseroszillator
ausgegeben wird. Das linear-polarisierte Licht kann in das zirkular-polarisierte
Licht umgewandelt werden durch Ausbilden einer dielektrischen Mehrlagenschicht,
die als optische Schicht wirksam ist, und zwar auf solche Weise,
daß zwischen
den beiden Komponenten einer S-Polarisation und einer P-Polarisation
des reflektierten Laserlichts an einer Einfallsanordnung (Azimutwinkel
45°) eine
Phasendifferenz von 90° (λ/4) erzeugt
wird, wobei eine Polarisationsebene des linear-polarisierten Laserlichts
einen Winkel von 45° mit
der S-Polarisationsachse (oder der P-Polarisationsachse) an einer
reflektierenden Oberfläche
des Spiegels, der unter einem Einfallswinkel von 45° verwendet
wird, bildet, und ein solcher Spiegel wird als der zirkular-polarisierende
Spiegel bezeichnet.
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Dabei
ist die S-Polarisation eine Komponente, die eine zu der Einfallsebene
senkrechte Polarisationsebene hat, und die P-Polarisation ist eine
Komponente, die eine dazu senkrechte Polarisationsebene hat, d.
h. die Polarisationsebene, die mit der Einfallsebene parallel ist.
Der zirkular-polarisierende Spiegel
22 ist auf die gleiche
Weise wie der in
JP 8-192
283 A gezeigte zirkular-polarisierende Spiegel ausgebildet.
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Das
Spiegeltragelement 41 besteht aus Metall, es ist beispielsweise
ein Stahlblech, das zu einer rechteckigen flachen Platte geformt
ist. Das Spiegeltragelement 41 hat ein gegenüberliegendes
Paar von Hauptoberflächen 41A, 41B,
ein gegenüberliegendes
Paar von langen Seiten 42A, 42B, ein gegenüberliegendes
Paar von kurzen Seiten 42C, 42D und vier Ecken 43A bis 43D.
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Die
Hauptoberflächen 41A, 41B sind
parallel zueinander verlaufende Ebenen. Die Ecke 43A ist zwischen
der linken langen Seite 42A und der oberen kurzen Seite 42C gebildet,
die Ecke 43B ist zwischen der rechten langen Seite 42B und
der oberen kurzen Seite 42C gebildet, und die Ecke 43C ist
zwischen der rechten langen Seite 42B und der unteren kurzen Seite 42D gebildet.
Die Ecke 43D ist zwischen der linken langen Seite 42A und
der unteren kurzen Seite 42D gebildet.
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Der
erste Spiegel 22 ist an einem Spiegelblock 23 angebracht,
und der Spiegelblock 23 ist direkt an einer oberen Mitte
der Hauptoberfläche 41A des
Spiegeltragelements 41 angebracht. Der zweite Spiegel 24 ist
an einem Spiegelblock 25 angebracht, und der Spiegelblock 25 ist
direkt an einer unteren Mitte der Hauptoberfläche 41A des Spiegeltragelements 41 angebracht.
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Die
Spiegelblöcke 23, 25 sind
als Dreiecksprismen ausgebildet, wobei die beiden Endoberflächen ein
rechtwinkliges gleichschenkliges Dreieck bilden. Die Spiegel 22, 24 werden
von den Spiegelblöcken 23, 25 in
einem Zustand gehalten, in dem ihre zentralen Oberflächen parallel
zueinander unter einem Winkel von 45° in bezug auf die Hauptoberfläche 41A des
Spiegeltragelements 41 geneigt sind.
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Der
Laserstrahl LB tritt in die Einfallsebene des ersten Spiegels 22 unter
einem Winkel von 45° ein,
wird an der Einfallsebene unter einem Winkel von 45° reflektiert,
tritt dann in die Einfallsebene des zweiten Spiegels 24 unter
einem Winkel von 45° ein und
wird an der Einfallsebene unter einem Winkel von 45° reflektiert,
so daß er
in die Bearbeitungseinheit der Laserstrahlmaschine eingeleitet wird.
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Das
Spiegeltragelement 41 ist an den Montagebasen 12A, 12B und 12C,
die an der Vorderwand 11A des Gehäuses 11 des Laseroszillators 10 gebildet
sind, über
eine Dreipunktbefestigungskonstruktion direkt angebracht, die nur
drei Befestigungselemente 45A, 45B und 45C aufweist.
Das Befestigungselement 45A befestigt die Ecke 43A des
Spiegeltragelements 41 an der Vorderwand 11A.
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Das
Befestigungselement 45B befestigt die Ecke 43B des
Spiegeltragelements 41 an der Vorderwand 11A.
Das Befestigungselement 45C befestigt die Ecke 43C des
Spiegeltragelements 41 an der Vorderwand 11A.
An der Ecke 43D ist kein Befestigungselement vorgesehen,
und somit ist die Ecke 43D nicht an der Vorderwand 11A befestigt
und ist frei.
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Da
also nur drei Befestigungselemente 45A, 45B und 45C die
drei Ecken 45A, 45B und 45C an der Vorderwand 11A befestigen,
sind somit die drei Befestigungselemente 45A, 45B und 45C an
den jeweiligen Spitzen eines Dreiecks positioniert. Die Befestigungselemente 45A, 45B und 45C sind
beispielsweise als Bolzen ausgebildet, die jeweils die gleichen äußeren Dimensionen
haben.
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Die 2 und 3 dienen
der Erläuterung einer
wärmebedingten
Verformung der Vorderwand 11A des Gehäuses 11 des Laseroszillators 10 und
einer Verformung des damit zusammenwirkenden Spiegeltragelements 41. 2 zeigt
die thermische Verformung der Vorderwand 11A der Dreipunktbefestigungskonstruktion
gemäß der ersten
Ausführungsform
und die Verformung des zugehörigen Spiegeltragelements,
und 3 zeigt die thermische Verformung der Vorderwand 11A bei
der Vierpunktbefestigungskonstruktion und die Verformung des zugehörigen Spiegeltragelements 41 zum
Vergleich mit 2.
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Die
Dreipunktbefestigungskonstruktion in 2 ist eine
Konstruktion, bei der die Ecken 43A bis 43C des
Spiegeltragelements 41 mit den Befestigungselementen 45A bis 45C an
den Montagebasen 12A bis 12C der Vorderwand 11A befestigt
sind.
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Die
Vierpunktbefestigungskonstruktion in 3 ist eine
Konstruktion, bei der außerdem
das Befestigungselement 45D an der Ecke 43D des
Spiegeltragelements 41 vorgesehen ist, und das Spiegeltragelement 41 ist
mit den vier Befestigungselementen 45A bis 45D an
den Montagebasen 12A bis 12D der Vorderwand 11A befestigt.
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Selbst
wenn die Vorderwand 11A im Fall der Dreipunktbefestigungskonstruktion
der ersten Ausführungsform
thermisch verformt wird, wie in 2 zu sehen
ist, wird das Spiegeltragelement 41 nur geringfügig verformt.
Bei der Vierpunktbefestigungskonstruktion jedoch findet in dem Spiegeltragelement 41 eine
signifikante Verformung im Zusammenhang mit der thermischen Verformung
der Vorderwand 11A statt, wie 3 zeigt.
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Dabei
wird von einem Fall ausgegangen, in dem sich die Montagebasen 12A bis 12D der
Vorderwand 11A auf der Basis der thermischen Verformung der
Vorderwand 11A in unterschiedlichem Maß ausdehnen. Bei der Vierpunktbefestigungskonstruktion verändert sich
die Parallelität
zwischen den langen Seiten 42A und 42B bzw. den
kurzen Seiten 42C und 42D auf der Grundlage des
voneinander verschiedenen Grads der Ausdehnung der jeweiligen Montagebasen 12A bis 12D infolge
einer zu starken Festlegung durch die vier Befestigungselemente 45A bis 45D.
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Da
die Flachheit des Spiegeltragelements 41 eine Änderung
erfährt,
wird somit der relative Winkel der Spiegel 22, 24 geändert und
ihre Parallelität
beeinträchtigt.
Wenn die Vielfachpunktbefestigungskonstruktion mit vier oder mehr
Befestigungspunkten angewandt wird, so wird die übermäßige Festlegung gegenüber der
Vierpunktbefestigungskonstruktion und damit die Änderung des relativen Winkels
der Spiegel 22, 24 weiter verstärkt.
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Wenn
bei der Dreipunktbefestigungskonstruktion der ersten Ausführungsform
die Vorderwand 11A des Gehäuses 11 thermisch
verformt wird, verlagern sich eine das Befestigungselement 45A und
das Befestigungselement 45B verbindende Linie sowie eine
das Befestigungselement 45B und das Befestigungselement 45C verbindende
Linie.
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Da
jedoch die Ecke 43D frei ist, wird eine beide Seiten einschließende Ebene
eindeutig bestimmt, und somit ändert
sich die Flachheit nicht. Daher wird auch die Flachheit des Spiegeltragelements 41 konstant,
so daß der
relative Winkel zwischen dem zirkular-polarisierenden Spiegel 22 und
dem gekrümmten Spiegel 24 konstantgehalten
werden kann.
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4 ist
eine erläuternde
Darstellung in bezug auf die Parallelität der Spiegel 22, 24.
Da das Spiegeltragelement 41 an der Vorderwand 11A des Gehäuses 11 in
dem Laseroszillator 10 befestigt ist, so ist eine Lageänderung
des Spiegeltragelements 41 im Zusammenhang mit der thermischen
Verformung der Vorderwand 11A unvermeidlich. Bei der Dreipunktbefestigungskonstruktion
der ersten Ausführungsform
ist jedoch die Änderung
der Lage des Spiegeltragelements 41 monoton, und seine
Lageänderung
ist derart, daß die
Parallelität
des zirkular-polarisierenden
Spiegels 22 und des gekrümmten Spiegels 24 im
wesentlichen aufrechterhalten wird.
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Bei
der monotonen Lageänderung
derart, daß sich
beispielsweise der erste Spiegel 22 von der Vorderwand 11A weg
bewegt im Vergleich mit dem zweiten Spiegel 24, wie in 4 gezeigt
ist, wird die Parallelität
der Spiegel 22, 24 im wesentlichen aufrechterhalten.
In diesem Fall ändern
sich die Winkel der optischen Achsen der Spiegel 22, 24 von
einem mit ausgezogener Linie gezeigten Zustand in einen Zustand
entsprechend der gestrichelten Linie in 4.
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Da
jedoch die Winkeländerung
der optischen Achse des ersten Spiegels 22 und die Winkeländerung
der optischen Achse des zweiten Spiegels 22 einander im
wesentlichen aufheben, tritt eine Änderung des Winkels der optischen
Achse des von dem zweiten Spiegel 24 ausgegebenen Laserstrahls
LB im wesentlichen nicht auf, es wird im wesentlichen ein konstanter
Winkel aufrechterhalten, und die Änderung der Bearbeitungsposition
kann im wesentlichen vermieden werden, so daß eine bevorzugte Bearbeitungsgüte sichergestellt
wird.
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Wie
vorstehend beschrieben, sind gemäß der ersten
Ausführungsform
sowohl der erste Spiegel 22 als auch der zweite Spiegel 24 an
dem Spiegeltragelement 41 angebracht, und das Spiegeltragelement 41 ist
an dem Gehäuse 11 in
dem Laseroszillator 10 nur mit den drei Befestigungselementen 45A bis 45C befestigt,
die an den jeweiligen Spitzen eines Dreiecks liegen.
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Daher
kann eine Verformung des Spiegeltragelements 41 im Zusammenhang
mit der thermischen Verformung des Gehäuses 11 auf ein hinreichend
kleines Ausmaß begrenzt
werden, so daß die Änderung
der optischen Achse des Laserlichts in Grenzen gehalten werden kann.
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Zweite Ausführungsform
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5 ist
eine Perspektivansicht einer zweiten Ausführungsform der Laseroszillationsvorrichtung
gemäß der Erfindung.
Eine Laseroszillationsvorrichtung 100A gemäß der zweiten
Ausführungsform verwendet
anstelle der optischen Einheit 20 der ersten Ausführungsform
eine optische Einheit 20A. Die optische Einheit 20A weist
ein Spiegelsystem 21, eine Spiegeltragkonstruktion 30 und
ein Spiegeltragelement 411 auf. Das Spiegelsystem 21 weist
wie bei der ersten Ausführungsform
den ersten Spiegel 22 und den zweiten Spiegel 24 auf.
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Die
Spiegeltragkonstruktion 30 trägt die Spiegel 22, 24 gemeinsam.
Die Spiegeltragkonstruktion 30 ist ein zylindrisches Spiegeltragelement 31 der
zweiten Ausführungsform.
Das Spiegeltragelement 411 weist ein Paar von Montagearmen 46 zusätzlich zu
dem bei der ersten Ausführungsform
verwendeten Spiegeltragelement 41 auf.
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Der
Montagearm 46 ist integral mit einer Hauptoberfläche 41A des
Spiegeltragelements 411 ausgebildet, und das Spiegeltragelement 31 ist
an dem Spiegeltragelement 411 über den Montagearm 46 angebracht.
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Ein
Spiegelblock 23A, an dem der erste Spiegel 22 angebracht
ist, und ein Spiegelblock 25A, an dem der zweite Spiegel 24 angebracht
ist, sind zylindrisch ausgebildet, so daß sie in beide Enden des zylindrischen
Spiegeltragelements 31 geschraubt werden können. Die
sonstigen Ausbildungen sind die gleichen wie bei der ersten Ausführungsform.
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Auch
bei der zweiten Ausführungsform
sind drei Ecken 43A bis 43C von den vier Ecken 43A bis 43D des
Spiegeltragelements 411 an der Vorderwand 11A des
Gehäuses 11 in
der Laseroszillationsvorrichtung 10 mit der Dreipunktbefestigungskonstruktion befestigt,
die nur die drei Befestigungselemente 45A bis 45C umfaßt, und
an der Ecke 43D ist kein Befestigungselement vorgesehen,
so daß die Ecke 43D frei
bleibt.
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Das
Spiegeltragelement 31 ist aus Metall, beispielsweise einer
Stahlplatte, zu Zylindergestalt geformt und hat eine höhere Steifigkeit
als die flache Platte. Das Spiegeltragelement 31 ist so
angeordnet, daß es
der Vorderwand 11A des Gehäuses 11 so gegenüberliegt,
daß seine
Mittelachse entlang der Vertikalrichtung verläuft.
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Der
Spiegelblock 23A des ersten Spiegels 22 ist an
dem oberen Ende des Spiegeltragelements 31 angebracht,
und der Spiegelblock 25A des zweiten Spiegels 24 ist
an dem unteren Ende des Spiegeltragelements 31 angebracht.
Auch bei der zweiten Ausführungsform
ist der erste Spiegel 22 ein zirkular-polarisierender Spiegel,
und der zweite Spiegel 24 ist ein gekrümmter Spiegel.
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Der
Laserstrahl LB von dem Laseroszillator 10 tritt in die
Einfallsebene des zirkular-polarisierenden
Spiegels 22 unter einem Einfallswinkel von 45° ein, wird
in der Einfallsebene unter einem Winkel von 45° reflektiert, geht dann durch
das Innere des Spiegeltragelements 31, tritt in die Einfallsebene
des gekrümmten
Spiegels 24 unter einem Winkel von 45° ein, wird von der Einfallsebene
unter einem Winkel von 45° reflektiert
und in die Bearbeitungseinheit der Laserstrahlmaschine eingeleitet.
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Eine
Kühlleitung 33 ist
an den Spiegelblöcken 23A, 25A befestigt.
Kühlwasser 34 wird
der Kühlleitung 33 zugeführt, um
die Spiegel 22, 24 zu kühlen. Der in der Laserstrahlmaschine
verwendete Laseroszillator 10 hat eine hohe Ausgangsleistung, und
somit absorbieren die Spiegel 22, 24 einen Teil des
Hochleistungs-Laserstrahls LB. Daher ist eine Kühlung der Spiegel 22, 24 mittels
der Kühlleitung 33 wichtig.
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Die
Temperatur des Spiegeltragelements 31 ist gleich der Außentemperatur
vor dem Betrieb des Laseroszillators 10, und somit haben
sämtliche
Teile des Spiegeltragelements 31 die gleiche Temperatur wie
die Außentemperatur.
Wenn jedoch die Spiegelblöcke 23A, 25A durch
die Kühlleitung 33 im
Zusammenhang mit dem Betriebsbeginn des Laseroszillators 10 gekühlt werden,
fallen die Temperaturen in den Außenbereichen der Spiegel 22, 24 und
in den Außenbereichen
der angeschlossenen Bereiche der Kühlleitung 33 lokal
ab, und somit wird in dem Spiegeltragelement 31 eine lokale
Temperaturänderung erzeugt,
so daß in
dem Spiegeltragelement 31 eine Wärmebeanspruchung auftritt.
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Da
jedoch das Spiegeltragelement 31 eine Zylindergestalt und
damit eine höhere
Steifigkeit als eine flache Platte hat, wird eine Verformung, wie
etwa Verbiegen oder Verdrehen, trotz der aufgebrachten Wärmebeanspruchung
auf ein geringes Maß begrenzt.
Somit ist die Verformung des Spiegeltragelements 31 auch
dann gering, wenn es durch die Kühlleitung 33 gekühlt wird,
und dadurch kann die Parallelität
der Spiegel 22, 24 im wesentlichen aufrechterhalten
werden, so daß eine Änderung
der optischen Achse des Laserstrahls LB auf ein sehr geringes Maß begrenzt
werden kann.
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Es
wird die gleiche Wirkung wie bei der ersten Ausführungsform erzielt, und außerdem ist
das Spiegeltragelement 31 der zweiten Ausführungsform als
Zylinder mit hoher Steifigkeit ausgebildet. Selbst wenn daher die
Spiegel 22, 24 durch die Kühlleitung 33 gekühlt werden,
ist die Verformung des Spiegeltragelements 31 gering, und
somit kann die Parallelität
der Spiegel 22, 24 im wesentlichen beibehalten werden.
Daher kann eine Änderung
der optischen Achse des Laserstrahls LB auf ein hinreichend geringes
Maß begrenzt
werden, und es wird eine bevorzugte Bearbeitung erzielt.
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Dritte Ausführungsform
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Die
Perspektivansicht gemäß 6 zeigt eine
dritte Ausführungsform
der Laseroszillationsvorrichtung der Erfindung. 7 ist
eine Perspektivansicht eines kastenförmigen Spiegeltragelements 35 bei
der dritten Ausführungsform,
und zwar von der Seite des Laseroszillators 10 gesehen.
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Eine
Laseroszillationsvorrichtung 100B gemäß der dritten Ausführungsform
weist den Laseroszillator 10, ein Abstützsubstrat 17 und
eine optische Einheit 20B auf. Das Abstützsubstrat 17 ist
beispielsweise horizontal angeordnet. Der Laseroszillator 10 und
die optische Einheit 20B sind in einem Abstand voneinander
auf dem Abstützsubstrat 17 angebracht, und
der Laseroszillator 10 und die optische Einheit 20B sind
auf dem gemeinsamen Substrat 17 mechanisch miteinander
verbunden.
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Der
Laseroszillator 10 ist an dem Abstützsubstrat 17 mit
Befestigungselementen 15 derart angebracht, daß eine von
einer Umfangswand 11C ausgehende Bodenwand 13 mit
dem Abstützsubstrat 17 verbunden
ist. Die Bodenwand 13 hat rechtwinklige Form und vier Ecken 14,
und sämtliche
Ecken 14 sind an dem Abstützsubstrat 17 mit
den Befestigungselementen 15 befestigt. Die Befestigungselemente 15 sind
beispielsweise Bolzen.
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Die
optische Einheit 20B weist das Spiegelsystem 21 und
eine Spiegeltragkonstruktion 30 auf. Das Spiegelsystem 21 umfaßt den ersten
Spiegel 22 und den zweiten Spiegel 24 wie bei
der ersten Ausführungsform,
und die Spiegel 22, 24 sind an den Spiegelblöcken 23 bzw. 25 ebenso
wie bei der ersten Ausführungsform
befestigt. Die Spiegelblöcke 23, 25 sind
mit der Kühlleitung 33 versehen.
Die Kühlleitung 33 wird
mit Kühlwasser 34 zum
Kühlen
der Spiegel 22, 24 gespeist.
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Die
Spiegeltragkonstruktion 30 der dritten Ausführungsform
ist mit einem kastenförmigen
Spiegeltragelement 35 versehen. Das kastenförmige Spiegeltragelement 35 ist
aus Metall, beispielsweise einer Stahlplatte, zu einer quaderförmigen Kastengestalt
geformt. Das kastenförmige
Spiegeltragelement 35 umfaßt ein Spiegeltragelement 412,
ein gegenüberliegendes
Paar von Seitenwänden 36A, 36B,
eine obere Wand 27, die dem Spiegeltragelement 412 gegenüberliegt,
eine Vorderwand 38 und ein Paar von Diagonalrippen 39A, 39B.
Das Spiegeltragelement 412, das Paar von Seitenwänden 36A, 36B,
die obere Wand 37, die Vorderwand 38 und das Paar
von Diagonalrippen 39A und 39B sind miteinander
integral ausgebildet.
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Das
kastenförmige
Spiegeltragelement 35 weist vier Ecken 35A bis 35D auf.
Die Ecke 35A ist zwischen der Seitenwand 36A und
der oberen Wand 37 gebildet. Die Ecke 35B ist
zwischen der Seitenwand 36B und der oberen Wand 37 gebildet.
Die Ecke 35C ist zwischen der Seitenwand 36A und
dem Spiegeltragelement 412 gebildet. Die Ecke 35D ist zwischen
der Seitenwand 36B und dem Spiegeltragelement 412 gebildet.
Die Diagonalrippe 39A ist so ausgebildet, daß sie sich
zwischen der Ecke 35A und der Ecke 36D erstreckt.
Die Diagonalrippe 39B ist so ausgebildet, daß sie sich
zwischen der Ecke 35B und der Ecke 36C erstreckt.
Die Diagonalrippen 39A, 39B kreuzen einander an
ihren Mittelpunkten.
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Der
Spiegelblock 23 ist an einer oberen Mitte der Vorderwand 38 des
kastenförmigen
Spiegeltragelements 35 angebracht, und der Spiegelblock 25 ist an
einer unteren Mitte der Vorderwand 38 angebracht. Auch
bei der dritten Ausführungsform
ist der erste Spiegel 22 der zirkular-polarisierende Spiegel, und
der zweite Spiegel 24 ist der gekrümmte Spiegel.
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Der
Laserstrahl LB von dem Laseroszillator 10 tritt in die
Einfallsebene des ersten Spiegels 22 unter einem Einfallswinkel
von 45° ein,
wird von der Einfallsebene unter einem Winkel von 45° reflektiert, tritt
dann in eine Einfallsebene des zweiten Spiegels 24 unter
einem Einfallswinkel von 45° ein,
wird von der Einfallsebene unter einem Winkel von 45° reflektiert
und dann in die Bearbeitungseinheit der Laserstrahlmaschine eingeleitet.
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Das
Spiegeltragelement 412 ist zu einer Rechteckgestalt geformt.
Das Spiegeltragelement 412 hat vier Ecken 43A bis 43D ebenso
wie das Spiegeltragelement 41 der ersten Ausführungsform
und ist auf dem Abstützsubstrat 17 mittels
der Dreipunktbefestigungskonstruktion angebracht. Die Befestigungselemente 45A bis 45C sind
jeweils an drei Ecken 43A bis 43C der vier Ecken 43A bis 43D angeordnet,
und die Ecken 43A bis 43C sind an dem Abstützsubstrat 17 durch
die jeweiligen Befestigungselemente 45A bis 45C befestigt.
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Die
Befestigungselemente 45A bis 45C legen die Ecken 43A bis 43C an
den Montagebasen 12A bis 12C fest, die an dem
Abstützsubstrat 17 gebildet
sind. An der Ecke 43D ist kein Befestigungselement vorgesehen,
und die Ecke 43 bleibt frei. Das Spiegeltragelement 412 hat
die Dreipunktbefestigungskonstruktion mit nur drei Befestigungselementen 45A bis 45C.
Das Abstützsubstrat 17 wird
durch Wärme
von dem Laseroszillator 10 verformt.
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Das
Spiegeltragelement 412 ist jedoch an dem Abstützsubstrat 17 mit
der Dreipunktbefestigungskonstruktion befestigt. Daher wird die
Verformung des kastenförmigen
Spiegeltragelements 35 im Zusammenhang mit der Verformung
des Abstützsubstrats 17 auf
ein sehr kleines Ausmaß begrenzt.
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Die
Temperatur des kastenförmigen
Spiegeltragelements 35 entspricht vor dem Betrieb des Laseroszillators 10 der
Außentemperatur,
und somit haben sämtliche
Teile des Spiegeltragelements 35 eine der Außentemperatur
entsprechende Temperatur. Wenn jedoch die Spiegelblöcke 23, 25 von
der Kühlleitung 33 im
Zusammenhang mit dem Betriebsbeginn des Laseroszillators 10 gekühlt werden,
fällt die Temperatur
der Vorderwand 38 im Außenbereich der Spiegelblöcke 23, 25 lokal
ab, und somit wird in der Vorderwand 38 eine lokale Temperaturänderung
erzeugt, und in dem kastenförmigen
Spiegeltragelement 35 tritt eine Wärmebeanspruchung auf.
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Da
aber das kastenförmige
Spiegeltragelement 35 eine Kastengestalt mit hoher Steifigkeit
einschließlich
der Diagonalrippen 39A, 39B hat, ist eine Verformung,
wie etwa Verbiegen oder Verzerren der Vorderwand 38 des
kastenförmigen Spiegeltragelements 35,
auf ein hinreichend geringes Ausmaß begrenzt, auch wenn eine
Wärmebeanspruchung
auftritt.
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Daher
ist die Verformung des kastenförmigen
Spiegeltragelements 35 auch dann gering, wenn es von der
Kühlleitung 33 gekühlt wird,
und somit kann die Parallelität
der Spiegel 22, 24 im wesentlichen aufrechterhalten
werden, so daß eine Änderung der
optischen Achse des Laserstrahls LB auf ein sehr geringes Ausmaß begrenzt
werden kann.
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Bei
der dritten Ausführungsform
wird die gleiche Wirkung wie bei der ersten Ausführungsform erzielt, und außerdem ist
das kastenförmige
Spiegeltragelement 35 so ausgebildet, daß es durch
die Diagonalrippen 39A, 39B eine hohe Steifigkeit
hat. Auch wenn daher die Spiegel 22, 24 von der
Kühlleitung 33 gekühlt werden,
ist die Verformung des Spiegeltragelements 35 gering, und
somit kann die Parallelität
der Spiegel 22, 24 im wesentlichen beibehalten
werden.
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Daher
kann eine Änderung
der optischen Achse des Laserstrahls LB auf ein sehr geringes Ausmaß begrenzt
werden, und es wird eine bevorzugte Bearbeitung erreicht.
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Der
erste Spiegel 22 ist ein zirkular-polarisierender Spiegel,
und der zweite Spiegel 24 ist ein gekrümmter Spiegel bei der ersten,
der zweiten und der dritten Ausführungsform.
Wenn jedoch die Schwingungswellenlänge des Laserlichts gewählt werden soll,
werden sowohl der erste als auch der zweite Spiegel 22, 24 durch
dichroitische Spiegel ersetzt. Auch in diesem Fall kann die gleiche
Auswirkung wie bei der ersten, zweiten und dritten Ausführungsform erreicht
werden.
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Die
Laseroszillationsvorrichtung der Erfindung wird für Einrichtungen
verwendet, bei denen ein Hochleistungs-Laserlicht genutzt wird,
wie etwa bei einer Laserstrahlmaschine.