[go: up one dir, main page]

DE102006056406A1 - Laseroszillationsvorrichtung - Google Patents

Laseroszillationsvorrichtung Download PDF

Info

Publication number
DE102006056406A1
DE102006056406A1 DE102006056406A DE102006056406A DE102006056406A1 DE 102006056406 A1 DE102006056406 A1 DE 102006056406A1 DE 102006056406 A DE102006056406 A DE 102006056406A DE 102006056406 A DE102006056406 A DE 102006056406A DE 102006056406 A1 DE102006056406 A1 DE 102006056406A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mirror
laser
support element
mirror support
oscillating device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE102006056406A
Other languages
English (en)
Other versions
DE102006056406B4 (de
Inventor
Kouji Funaoka
Masahiko Hasegawa
Motoaki Tamaya
Satoshi Nishida
Yasunari Matsumoto
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mitsubishi Electric Corp
Original Assignee
Mitsubishi Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mitsubishi Electric Corp filed Critical Mitsubishi Electric Corp
Publication of DE102006056406A1 publication Critical patent/DE102006056406A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE102006056406B4 publication Critical patent/DE102006056406B4/de
Active legal-status Critical Current
Anticipated expiration legal-status Critical

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B17/00Systems with reflecting surfaces, with or without refracting elements
    • G02B17/02Catoptric systems, e.g. image erecting and reversing system
    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B7/00Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements
    • G02B7/18Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements for prisms; for mirrors
    • G02B7/181Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements for prisms; for mirrors with means for compensating for changes in temperature or for controlling the temperature; thermal stabilisation
    • G02B7/1815Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements for prisms; for mirrors with means for compensating for changes in temperature or for controlling the temperature; thermal stabilisation with cooling or heating systems
    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B7/00Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements
    • G02B7/18Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements for prisms; for mirrors
    • G02B7/182Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements for prisms; for mirrors for mirrors
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01SDEVICES USING THE PROCESS OF LIGHT AMPLIFICATION BY STIMULATED EMISSION OF RADIATION [LASER] TO AMPLIFY OR GENERATE LIGHT; DEVICES USING STIMULATED EMISSION OF ELECTROMAGNETIC RADIATION IN WAVE RANGES OTHER THAN OPTICAL
    • H01S3/00Lasers, i.e. devices using stimulated emission of electromagnetic radiation in the infrared, visible or ultraviolet wave range
    • H01S3/005Optical devices external to the laser cavity, specially adapted for lasers, e.g. for homogenisation of the beam or for manipulating laser pulses, e.g. pulse shaping
    • H01S3/0071Beam steering, e.g. whereby a mirror outside the cavity is present to change the beam direction
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01SDEVICES USING THE PROCESS OF LIGHT AMPLIFICATION BY STIMULATED EMISSION OF RADIATION [LASER] TO AMPLIFY OR GENERATE LIGHT; DEVICES USING STIMULATED EMISSION OF ELECTROMAGNETIC RADIATION IN WAVE RANGES OTHER THAN OPTICAL
    • H01S3/00Lasers, i.e. devices using stimulated emission of electromagnetic radiation in the infrared, visible or ultraviolet wave range
    • H01S3/02Constructional details

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Lasers (AREA)
  • Laser Beam Processing (AREA)

Abstract

Ein Laseroszillator (10) hat ein Gehäuse (11) zum Erzeugen von Laserlicht im Inneren des Gehäuses (11). Ein erster Spiegel (22) zum Einleiten des von dem Laseroszillator (10) erzeugten Laserlichts und ein zweiter Spiegel (24), der parallel zu dem ersten Spiegel angeordnet ist, zum weiteren Einleiten des Laserlichts von dem ersten Spiegel (22) sind vorgesehen, wobei der erste Spiegel (22) und der zweite Spiegel (24) an einem gemeinsamen Spiegeltragelement (41; 411; 412) angebracht sind und das Spiegeltragelement (41; 411; 412) mit nur drei Befestigungselementen (45A, 45B, 45C), die an jeweiligen Spitzen eines Dreiecks liegen, mechanisch mit dem Gehäuse (11) des Laseroszillators (10) verbunden ist.

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • 1. Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Laseroszillationsvorrichtung zum Einsatz in einer Laserstrahlmaschine usw.
  • 2. Beschreibung des Stands der Technik
  • In einer Laserstrahlmaschine zum Bearbeiten eines von einem Laserstrahl zu bearbeitenden Objekts wird eine Laseroszillationsvorrichtung verwendet, die einen Laseroszillator und eine Vielzahl von Spiegeln verwendet. Der Laseroszillator weist ein Gehäuse auf und erzeugt Laserlicht in dem Gehäuse. Das Laserlicht wird als Laserstrahl durch die Vielzahl von Spiegeln zu einer Bearbeitungseinheit übertragen, um das zu bearbeitende Objekt zu bearbeiten.
  • Eine Laserstrahlmaschine ist z. B. in 1 in JP2002-316 291A angegeben. Bei der Laseroszillationsvorrichtung der in JP2002-316 291A angegebenen Laserstrahlmaschine wird ein aus dem Laseroszillator austretender linear-polarisierter Laserstrahl von einem ersten gekrümmten Spiegel zirkular-polarisiert, und der Strahldurchmesser des zirkular-polarisierten Laserstrahls wird von einem zweiten gekrümmten Spiegel (Konvexspiegel) und einem dritten gekrümmten Spiegel (Konkavspiegel) vergrößert und zu einem im wesentlichen parallelen Strahl korrigiert und dann der Bearbeitungseinheit zugeführt.
  • Im allgemeinen weist das von dem Laseroszillator ausgegebene Laserlicht eine linear-polarisierte Komponente auf, und die linear-polarisierte Komponente des Laserlichts differenziert eine Absorptionsrate des Laserlichts in bezug auf das zu bearbeitende Objekt in Abhängigkeit von der Bearbeitungsrichtung, so daß daraus eine Anisotropie in der Bearbeitungsgüte resultiert. Daher wird das von dem Laseroszillator ausgegebene Laserlicht zirkular-polarisiert. Der erste gekrümmte Spiegel in JP2002-316 291A bildet einen zirkular-polarisierenden Spiegel, der das linear-polarisierte Laserlicht in das zirkular-polarisierte Licht umwandelt.
  • Eine YAG-Laseroszillationsvorrichtung zur Verwendung in der Laserstrahlmaschine ist in 1 von JP11-163 442A angegeben. Die YAG-Laseroszillationsvorrichtung umfaßt eine Grundoberwellen-Oszillatoreinheit, eine Erzeugungseinheit der zweiten Harmonischen, eine Erzeugungseinheit der dritten Harmonischen und zwei dichroitische Spiegel, die Licht einer bestimmten Wellenlänge reflektieren und auf einer gemeinsamen Grundplatte angeordnet sind. Die Grundoberwellen-Oszillatoreinheit in JP11-163 442A bildet einen Laseroszillator.
  • Bei der Laseroszillationsvorrichtung, die den zirkular-polarisierenden Spiegel gemäß JP2002-316 291A verwendet, ist der zirkular-polarisierende Spiegel an dem Gehäuse des Laseroszillators angebracht. Daher ändert sich der Winkel des zirkular-polarisierenden Spiegels im Zusammenhang mit einer thermischen Verformung des Gehäuses des Laseroszillators, und somit wird die Laserstrahlachse verlagert. Die Distanz zwischen dem zirkular-polarisierenden Spiegel und der Bearbeitungseinheit beträgt im allgemeinen mindestens 10 m, und der Nachteil besteht darin, daß die Bearbeitungsposition sich entsprechend der geringfügigen Änderung des Winkels des zirkular-polarisierenden Spiegels signifikant ändern kann.
  • Bei der in JP 11-163 442A angegebenen Laseroszillationsvorrichtung mit zwei dichroitischen Spiegeln sind die jeweiligen dichroitischen Spiegel an der gemeinsamen Grundplatte angebracht. Dabei tritt der Nachteil auf, daß die Grundplatte durch die Wärme des Laseroszillators verformt wird, die Parallelität der jeweiligen dichroitischen Spiegel beeinträchtigt wird, die optische Achse des Laserlichts und somit die Bearbeitungsposition verlagert wird.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Laseroszillationsvorrichtung anzugeben, bei der eine Verbesserung in bezug auf die Verlagerung der optischen Achse des Lasers erreicht wird.
  • Eine Laseroszillationsvorrichtung gemäß der Erfindung weist folgendes auf: einen Laseroszillator, der ein Gehäuse zum Erzeugen von Laserlicht im Gehäuseinneren hat, einen ersten Spiegel zum Einleiten des in dem Laseroszillator erzeugten Laserlichts und einen zweiten Spiegel, der parallel mit dem ersten Spiegel angeordnet ist, um das Laserlicht von dem ersten Spiegel weiter einzuleiten.
  • Die Laseroszillationsvorrichtung weist ferner ein gemeinsames Spiegeltragelement auf, an dem der erste Spiegel und der zweite Spiegel gemeinsam angebracht sind, und das Spiegeltragelement ist mit dem Gehäuse des Laseroszillators mit nur drei Befestigungselementen mechanisch verbunden, die an jeweiligen Spitzen eines Dreiecks angeordnet sind.
  • Bei der Laseroszillationsvorrichtung der Erfindung sind der erste Spiegel und der zweite Spiegel an dem gemeinsamen Spiegeltragelement angebracht, und das Spiegeltragelement ist mit nur drei Befestigungselementen mit dem Gehäuse des Laseroszillators mechanisch verbunden, die an den jeweiligen Spitzen des Dreiecks angeordnet sind.
  • Auch wenn daher das Gehäuse des Laseroszillators thermisch verformt wird, kann eine Verformung des Spiegeltragelements auf ein hinreichend geringes Ausmaß unterdrückt werden, und die Verlagerungen der optischen Achsen des ersten und des zweiten Spiegels können auf ein ausreichend geringes Ausmaß unterdrückt werden.
  • Die Erfindung wird nachstehend, auch hinsichtlich weiterer Merkmale und Vorteile, anhand der Beschreibung von Ausführungsbeispielen und unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine Perspektivansicht einer ersten Ausführungsform einer Laseroszillationsvorrichtung gemäß der Erfindung;
  • 2 ist eine erläuternde Darstellung und zeigt eine Verformung eines Spiegeltragelements bei der ersten Ausführungsform;
  • 3 ist eine erläuternde Darstellung und zeigt eine Verformung eines Spiegeltragelements in einer Vierpunktbefestigungsstruktur;
  • 4 ist eine erläuternde Darstellung und zeigt eine Parallelität eines Spiegels bei der ersten Ausführungsform;
  • 5 ist eine Perspektivansicht einer Laseroszillationsvorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung;
  • 6 ist eine Perspektivansicht einer Laseroszillationsvorrichtung gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung; und
  • 7 ist eine Perspektivansicht eines kastenförmigen Spiegeltragelements gemäß der dritten Ausführungsform.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen werden mehrere Ausführungsformen der Erfindung beschrieben.
  • Erste Ausführungsform
  • 1 ist eine Perspektivansicht einer ersten Ausführungsform einer Laseroszillationsvorrichtung gemäß der Erfindung. Eine Laseroszillationsvorrichtung 100 in der ersten Ausführungsform wird beispielsweise für eine Laserstrahlmaschine verwendet.
  • Die Laseroszillationsvorrichtung 100 der ersten Ausführungsform weist einen Laseroszillator 10 und eine optische Einheit 20 auf. Der Laseroszillator 10 hat ein Gehäuse 11 und erzeugt Laserlicht im Inneren des Gehäuses 11. Das Gehäuse 11 besteht aus Metall, beispielsweise einer Stahlplatte mit quaderförmiger Kastenform, und weist eine Vorderwand 11A, eine Rückwand 11B und eine Umfangswand 11C auf. Das von dem Laseroszillator 10 erzeugte Laserlicht wird in einen Laserstrahl LB umgewandelt und von der Vorderwand 11A in der diese orthogonal kreuzenden Richtung eingeleitet. Drei Montagebasen 12A, 12B und 12C sind an der Vorderwand 11A ausgebildet.
  • Als Laseroszillator 10 wird beispielsweise der in 2 von JP60-254 684A angegebene Laseroszillator verwendet. Der Laseroszillator ist ein Gaslaseroszillator, und Lasergas, wie etwa CO2 ist im Inneren des Gehäuses 11 eingekapselt. In dem Gehäuse 11, in dem das Lasergas eingekapselt ist, sind ein Gebläse zum Umwälzen des Lasergases, ein Wärmetauscher zum Kühlen des Lasergases und ein Paar von Entladungselektroden zum Anregen des Lasergases angeordnet, wie es in 2 von JP60-254 684A gezeigt ist.
  • Während des Schwingens des Lasers tritt in dem Lasergas eine Temperaturdifferenz auf, und somit wird in dem Gehäuse 11 eine Temperaturverteilung erzeugt. Somit wird auf der Grundlage der Temperaturverteilung eine thermische Verformung des Gehäuses 11 bewirkt.
  • Beispielsweise ist der für die Laserstrahlmaschine verwendete Laseroszillator 10 so ausgelegt, daß er eine hohe Ausgangsleistung hat, und somit ist die darin erzeugte Wärmemenge groß. Daher ist eine thermische Verformung des Gehäuses 11 nicht zu vermeiden.
  • Die optische Einheit 20 weist ein Spiegelsystem 21 und ein Spiegeltragelement 41 auf. Das Spiegelsystem 21 umfaßt einen ersten Spiegel 22 und einen zweiten Spiegel 24, die parallel zueinander angeordnet sind. Bei der ersten Ausführungsform ist der erste Spiegel 22 ein zirkular-polarisierender Spiegel, und der zweite Spiegel 24 ist ein gekrümmter Spiegel, der mit einem Reflexionsspiegel ausgeführt ist. Der zirkular-polarisierende Spiegel 22 ist angebracht, um den Laserstrahl LB zu veranlassen, unter einem Einfallswinkel von 45° in ihn einzutreten.
  • 25 in der JP8-192 283A zeigt ein Verfahren zum Zirkular-polarisieren eines linear-polarisierten Laserlichts, das von dem Laseroszillator ausgegeben wird. Das linear-polarisierte Licht kann in das zirkular-polarisierte Licht umgewandelt werden durch Ausbilden einer dielektrischen Mehrlagenschicht, die als optische Schicht wirksam ist, und zwar auf solche Weise, daß zwischen den beiden Komponenten einer S-Polarisation und einer P-Polarisation des reflektierten Laserlichts an einer Einfallsanordnung (Azimutwinkel 45°) eine Phasendifferenz von 90° (λ/4) erzeugt wird, wobei eine Polarisationsebene des linear-polarisierten Laserlichts einen Winkel von 45° mit der S-Polarisationsachse (oder der P-Polarisationsachse) an einer reflektierenden Oberfläche des Spiegels, der unter einem Einfallswinkel von 45° verwendet wird, bildet, und ein solcher Spiegel wird als der zirkular-polarisierende Spiegel bezeichnet.
  • Dabei ist die S-Polarisation eine Komponente, die eine zu der Einfallsebene senkrechte Polarisationsebene hat, und die P-Polarisation ist eine Komponente, die eine dazu senkrechte Polarisationsebene hat, d. h. die Polarisationsebene, die mit der Einfallsebene parallel ist. Der zirkular-polarisierende Spiegel 22 ist auf die gleiche Weise wie der in JP8-192 283A gezeigte zirkular-polarisierende Spiegel ausgebildet.
  • Das Spiegeltragelement 41 besteht aus Metall, es ist beispielsweise ein Stahlblech, das zu einer rechteckigen flachen Platte geformt ist. Das Spiegeltragelement 41 hat ein gegenüberliegendes Paar von Hauptoberflächen 41A, 41B, ein gegenüberliegendes Paar von langen Seiten 42A, 42B, ein gegenüberliegendes Paar von kurzen Seiten 42C, 42D und vier Ecken 43A bis 43D.
  • Die Hauptoberflächen 41A, 41B sind parallel zueinander verlaufende Ebenen. Die Ecke 43A ist zwischen der linken langen Seite 42A und der oberen kurzen Seite 42C gebildet, die Ecke 43B ist zwischen der rechten langen Seite 42B und der oberen kurzen Seite 42C gebildet, und die Ecke 43C ist zwischen der rechten langen Seite 42B und der unteren kurzen Seite 42D gebildet. Die Ecke 43D ist zwischen der linken langen Seite 42A und der unteren kurzen Seite 42D gebildet.
  • Der erste Spiegel 22 ist an einem Spiegelblock 23 angebracht, und der Spiegelblock 23 ist direkt an einer oberen Mitte der Hauptoberfläche 41A des Spiegeltragelements 41 angebracht. Der zweite Spiegel 24 ist an einem Spiegelblock 25 angebracht, und der Spiegelblock 25 ist direkt an einer unteren Mitte der Hauptoberfläche 41A des Spiegeltragelements 41 angebracht.
  • Die Spiegelblöcke 23, 25 sind als Dreiecksprismen ausgebildet, wobei die beiden Endoberflächen ein rechtwinkliges gleichschenkliges Dreieck bilden. Die Spiegel 22, 24 werden von den Spiegelblöcken 23, 25 in einem Zustand gehalten, in dem ihre zentralen Oberflächen parallel zueinander unter einem Winkel von 45° in bezug auf die Hauptoberfläche 41A des Spiegeltragelements 41 geneigt sind.
  • Der Laserstrahl LB tritt in die Einfallsebene des ersten Spiegels 22 unter einem Winkel von 45° ein, wird an der Einfallsebene unter einem Winkel von 45° reflektiert, tritt dann in die Einfallsebene des zweiten Spiegels 24 unter einem Winkel von 45° ein und wird an der Einfallsebene unter einem Winkel von 45° reflektiert, so daß er in die Bearbeitungseinheit der Laserstrahlmaschine eingeleitet wird.
  • Das Spiegeltragelement 41 ist an den Montagebasen 12A, 12B und 12C, die an der Vorderwand 11A des Gehäuses 11 des Laseroszillators 10 gebildet sind, über eine Dreipunktbefestigungskonstruktion direkt angebracht, die nur drei Befestigungselemente 45A, 45B und 45C aufweist. Das Befestigungselement 45A befestigt die Ecke 43A des Spiegeltragelements 41 an der Vorderwand 11A.
  • Das Befestigungselement 45B befestigt die Ecke 43B des Spiegeltragelements 41 an der Vorderwand 11A. Das Befestigungselement 45C befestigt die Ecke 43C des Spiegeltragelements 41 an der Vorderwand 11A. An der Ecke 43D ist kein Befestigungselement vorgesehen, und somit ist die Ecke 43D nicht an der Vorderwand 11A befestigt und ist frei.
  • Da also nur drei Befestigungselemente 45A, 45B und 45C die drei Ecken 45A, 45B und 45C an der Vorderwand 11A befestigen, sind somit die drei Befestigungselemente 45A, 45B und 45C an den jeweiligen Spitzen eines Dreiecks positioniert. Die Befestigungselemente 45A, 45B und 45C sind beispielsweise als Bolzen ausgebildet, die jeweils die gleichen äußeren Dimensionen haben.
  • Die 2 und 3 dienen der Erläuterung einer wärmebedingten Verformung der Vorderwand 11A des Gehäuses 11 des Laseroszillators 10 und einer Verformung des damit zusammenwirkenden Spiegeltragelements 41. 2 zeigt die thermische Verformung der Vorderwand 11A der Dreipunktbefestigungskonstruktion gemäß der ersten Ausführungsform und die Verformung des zugehörigen Spiegeltragelements, und 3 zeigt die thermische Verformung der Vorderwand 11A bei der Vierpunktbefestigungskonstruktion und die Verformung des zugehörigen Spiegeltragelements 41 zum Vergleich mit 2.
  • Die Dreipunktbefestigungskonstruktion in 2 ist eine Konstruktion, bei der die Ecken 43A bis 43C des Spiegeltragelements 41 mit den Befestigungselementen 45A bis 45C an den Montagebasen 12A bis 12C der Vorderwand 11A befestigt sind.
  • Die Vierpunktbefestigungskonstruktion in 3 ist eine Konstruktion, bei der außerdem das Befestigungselement 45D an der Ecke 43D des Spiegeltragelements 41 vorgesehen ist, und das Spiegeltragelement 41 ist mit den vier Befestigungselementen 45A bis 45D an den Montagebasen 12A bis 12D der Vorderwand 11A befestigt.
  • Selbst wenn die Vorderwand 11A im Fall der Dreipunktbefestigungskonstruktion der ersten Ausführungsform thermisch verformt wird, wie in 2 zu sehen ist, wird das Spiegeltragelement 41 nur geringfügig verformt. Bei der Vierpunktbefestigungskonstruktion jedoch findet in dem Spiegeltragelement 41 eine signifikante Verformung im Zusammenhang mit der thermischen Verformung der Vorderwand 11A statt, wie 3 zeigt.
  • Dabei wird von einem Fall ausgegangen, in dem sich die Montagebasen 12A bis 12D der Vorderwand 11A auf der Basis der thermischen Verformung der Vorderwand 11A in unterschiedlichem Maß ausdehnen. Bei der Vierpunktbefestigungskonstruktion verändert sich die Parallelität zwischen den langen Seiten 42A und 42B bzw. den kurzen Seiten 42C und 42D auf der Grundlage des voneinander verschiedenen Grads der Ausdehnung der jeweiligen Montagebasen 12A bis 12D infolge einer zu starken Festlegung durch die vier Befestigungselemente 45A bis 45D.
  • Da die Flachheit des Spiegeltragelements 41 eine Änderung erfährt, wird somit der relative Winkel der Spiegel 22, 24 geändert und ihre Parallelität beeinträchtigt. Wenn die Vielfachpunktbefestigungskonstruktion mit vier oder mehr Befestigungspunkten angewandt wird, so wird die übermäßige Festlegung gegenüber der Vierpunktbefestigungskonstruktion und damit die Änderung des relativen Winkels der Spiegel 22, 24 weiter verstärkt.
  • Wenn bei der Dreipunktbefestigungskonstruktion der ersten Ausführungsform die Vorderwand 11A des Gehäuses 11 thermisch verformt wird, verlagern sich eine das Befestigungselement 45A und das Befestigungselement 45B verbindende Linie sowie eine das Befestigungselement 45B und das Befestigungselement 45C verbindende Linie.
  • Da jedoch die Ecke 43D frei ist, wird eine beide Seiten einschließende Ebene eindeutig bestimmt, und somit ändert sich die Flachheit nicht. Daher wird auch die Flachheit des Spiegeltragelements 41 konstant, so daß der relative Winkel zwischen dem zirkular-polarisierenden Spiegel 22 und dem gekrümmten Spiegel 24 konstantgehalten werden kann.
  • 4 ist eine erläuternde Darstellung in bezug auf die Parallelität der Spiegel 22, 24. Da das Spiegeltragelement 41 an der Vorderwand 11A des Gehäuses 11 in dem Laseroszillator 10 befestigt ist, so ist eine Lageänderung des Spiegeltragelements 41 im Zusammenhang mit der thermischen Verformung der Vorderwand 11A unvermeidlich. Bei der Dreipunktbefestigungskonstruktion der ersten Ausführungsform ist jedoch die Änderung der Lage des Spiegeltragelements 41 monoton, und seine Lageänderung ist derart, daß die Parallelität des zirkular-polarisierenden Spiegels 22 und des gekrümmten Spiegels 24 im wesentlichen aufrechterhalten wird.
  • Bei der monotonen Lageänderung derart, daß sich beispielsweise der erste Spiegel 22 von der Vorderwand 11A weg bewegt im Vergleich mit dem zweiten Spiegel 24, wie in 4 gezeigt ist, wird die Parallelität der Spiegel 22, 24 im wesentlichen aufrechterhalten. In diesem Fall ändern sich die Winkel der optischen Achsen der Spiegel 22, 24 von einem mit ausgezogener Linie gezeigten Zustand in einen Zustand entsprechend der gestrichelten Linie in 4.
  • Da jedoch die Winkeländerung der optischen Achse des ersten Spiegels 22 und die Winkeländerung der optischen Achse des zweiten Spiegels 22 einander im wesentlichen aufheben, tritt eine Änderung des Winkels der optischen Achse des von dem zweiten Spiegel 24 ausgegebenen Laserstrahls LB im wesentlichen nicht auf, es wird im wesentlichen ein konstanter Winkel aufrechterhalten, und die Änderung der Bearbeitungsposition kann im wesentlichen vermieden werden, so daß eine bevorzugte Bearbeitungsgüte sichergestellt wird.
  • Wie vorstehend beschrieben, sind gemäß der ersten Ausführungsform sowohl der erste Spiegel 22 als auch der zweite Spiegel 24 an dem Spiegeltragelement 41 angebracht, und das Spiegeltragelement 41 ist an dem Gehäuse 11 in dem Laseroszillator 10 nur mit den drei Befestigungselementen 45A bis 45C befestigt, die an den jeweiligen Spitzen eines Dreiecks liegen.
  • Daher kann eine Verformung des Spiegeltragelements 41 im Zusammenhang mit der thermischen Verformung des Gehäuses 11 auf ein hinreichend kleines Ausmaß begrenzt werden, so daß die Änderung der optischen Achse des Laserlichts in Grenzen gehalten werden kann.
  • Zweite Ausführungsform
  • 5 ist eine Perspektivansicht einer zweiten Ausführungsform der Laseroszillationsvorrichtung gemäß der Erfindung. Eine Laseroszillationsvorrichtung 100A gemäß der zweiten Ausführungsform verwendet anstelle der optischen Einheit 20 der ersten Ausführungsform eine optische Einheit 20A. Die optische Einheit 20A weist ein Spiegelsystem 21, eine Spiegeltragkonstruktion 30 und ein Spiegeltragelement 411 auf. Das Spiegelsystem 21 weist wie bei der ersten Ausführungsform den ersten Spiegel 22 und den zweiten Spiegel 24 auf.
  • Die Spiegeltragkonstruktion 30 trägt die Spiegel 22, 24 gemeinsam. Die Spiegeltragkonstruktion 30 ist ein zylindrisches Spiegeltragelement 31 der zweiten Ausführungsform. Das Spiegeltragelement 411 weist ein Paar von Montagearmen 46 zusätzlich zu dem bei der ersten Ausführungsform verwendeten Spiegeltragelement 41 auf.
  • Der Montagearm 46 ist integral mit einer Hauptoberfläche 41A des Spiegeltragelements 411 ausgebildet, und das Spiegeltragelement 31 ist an dem Spiegeltragelement 411 über den Montagearm 46 angebracht.
  • Ein Spiegelblock 23A, an dem der erste Spiegel 22 angebracht ist, und ein Spiegelblock 25A, an dem der zweite Spiegel 24 angebracht ist, sind zylindrisch ausgebildet, so daß sie in beide Enden des zylindrischen Spiegeltragelements 31 geschraubt werden können. Die sonstigen Ausbildungen sind die gleichen wie bei der ersten Ausführungsform.
  • Auch bei der zweiten Ausführungsform sind drei Ecken 43A bis 43C von den vier Ecken 43A bis 43D des Spiegeltragelements 411 an der Vorderwand 11A des Gehäuses 11 in der Laseroszillationsvorrichtung 10 mit der Dreipunktbefestigungskonstruktion befestigt, die nur die drei Befestigungselemente 45A bis 45C umfaßt, und an der Ecke 43D ist kein Befestigungselement vorgesehen, so daß die Ecke 43D frei bleibt.
  • Das Spiegeltragelement 31 ist aus Metall, beispielsweise einer Stahlplatte, zu Zylindergestalt geformt und hat eine höhere Steifigkeit als die flache Platte. Das Spiegeltragelement 31 ist so angeordnet, daß es der Vorderwand 11A des Gehäuses 11 so gegenüberliegt, daß seine Mittelachse entlang der Vertikalrichtung verläuft.
  • Der Spiegelblock 23A des ersten Spiegels 22 ist an dem oberen Ende des Spiegeltragelements 31 angebracht, und der Spiegelblock 25A des zweiten Spiegels 24 ist an dem unteren Ende des Spiegeltragelements 31 angebracht. Auch bei der zweiten Ausführungsform ist der erste Spiegel 22 ein zirkular-polarisierender Spiegel, und der zweite Spiegel 24 ist ein gekrümmter Spiegel.
  • Der Laserstrahl LB von dem Laseroszillator 10 tritt in die Einfallsebene des zirkular-polarisierenden Spiegels 22 unter einem Einfallswinkel von 45° ein, wird in der Einfallsebene unter einem Winkel von 45° reflektiert, geht dann durch das Innere des Spiegeltragelements 31, tritt in die Einfallsebene des gekrümmten Spiegels 24 unter einem Winkel von 45° ein, wird von der Einfallsebene unter einem Winkel von 45° reflektiert und in die Bearbeitungseinheit der Laserstrahlmaschine eingeleitet.
  • Eine Kühlleitung 33 ist an den Spiegelblöcken 23A, 25A befestigt. Kühlwasser 34 wird der Kühlleitung 33 zugeführt, um die Spiegel 22, 24 zu kühlen. Der in der Laserstrahlmaschine verwendete Laseroszillator 10 hat eine hohe Ausgangsleistung, und somit absorbieren die Spiegel 22, 24 einen Teil des Hochleistungs-Laserstrahls LB. Daher ist eine Kühlung der Spiegel 22, 24 mittels der Kühlleitung 33 wichtig.
  • Die Temperatur des Spiegeltragelements 31 ist gleich der Außentemperatur vor dem Betrieb des Laseroszillators 10, und somit haben sämtliche Teile des Spiegeltragelements 31 die gleiche Temperatur wie die Außentemperatur. Wenn jedoch die Spiegelblöcke 23A, 25A durch die Kühlleitung 33 im Zusammenhang mit dem Betriebsbeginn des Laseroszillators 10 gekühlt werden, fallen die Temperaturen in den Außenbereichen der Spiegel 22, 24 und in den Außenbereichen der angeschlossenen Bereiche der Kühlleitung 33 lokal ab, und somit wird in dem Spiegeltragelement 31 eine lokale Temperaturänderung erzeugt, so daß in dem Spiegeltragelement 31 eine Wärmebeanspruchung auftritt.
  • Da jedoch das Spiegeltragelement 31 eine Zylindergestalt und damit eine höhere Steifigkeit als eine flache Platte hat, wird eine Verformung, wie etwa Verbiegen oder Verdrehen, trotz der aufgebrachten Wärmebeanspruchung auf ein geringes Maß begrenzt. Somit ist die Verformung des Spiegeltragelements 31 auch dann gering, wenn es durch die Kühlleitung 33 gekühlt wird, und dadurch kann die Parallelität der Spiegel 22, 24 im wesentlichen aufrechterhalten werden, so daß eine Änderung der optischen Achse des Laserstrahls LB auf ein sehr geringes Maß begrenzt werden kann.
  • Es wird die gleiche Wirkung wie bei der ersten Ausführungsform erzielt, und außerdem ist das Spiegeltragelement 31 der zweiten Ausführungsform als Zylinder mit hoher Steifigkeit ausgebildet. Selbst wenn daher die Spiegel 22, 24 durch die Kühlleitung 33 gekühlt werden, ist die Verformung des Spiegeltragelements 31 gering, und somit kann die Parallelität der Spiegel 22, 24 im wesentlichen beibehalten werden. Daher kann eine Änderung der optischen Achse des Laserstrahls LB auf ein hinreichend geringes Maß begrenzt werden, und es wird eine bevorzugte Bearbeitung erzielt.
  • Dritte Ausführungsform
  • Die Perspektivansicht gemäß 6 zeigt eine dritte Ausführungsform der Laseroszillationsvorrichtung der Erfindung. 7 ist eine Perspektivansicht eines kastenförmigen Spiegeltragelements 35 bei der dritten Ausführungsform, und zwar von der Seite des Laseroszillators 10 gesehen.
  • Eine Laseroszillationsvorrichtung 100B gemäß der dritten Ausführungsform weist den Laseroszillator 10, ein Abstützsubstrat 17 und eine optische Einheit 20B auf. Das Abstützsubstrat 17 ist beispielsweise horizontal angeordnet. Der Laseroszillator 10 und die optische Einheit 20B sind in einem Abstand voneinander auf dem Abstützsubstrat 17 angebracht, und der Laseroszillator 10 und die optische Einheit 20B sind auf dem gemeinsamen Substrat 17 mechanisch miteinander verbunden.
  • Der Laseroszillator 10 ist an dem Abstützsubstrat 17 mit Befestigungselementen 15 derart angebracht, daß eine von einer Umfangswand 11C ausgehende Bodenwand 13 mit dem Abstützsubstrat 17 verbunden ist. Die Bodenwand 13 hat rechtwinklige Form und vier Ecken 14, und sämtliche Ecken 14 sind an dem Abstützsubstrat 17 mit den Befestigungselementen 15 befestigt. Die Befestigungselemente 15 sind beispielsweise Bolzen.
  • Die optische Einheit 20B weist das Spiegelsystem 21 und eine Spiegeltragkonstruktion 30 auf. Das Spiegelsystem 21 umfaßt den ersten Spiegel 22 und den zweiten Spiegel 24 wie bei der ersten Ausführungsform, und die Spiegel 22, 24 sind an den Spiegelblöcken 23 bzw. 25 ebenso wie bei der ersten Ausführungsform befestigt. Die Spiegelblöcke 23, 25 sind mit der Kühlleitung 33 versehen. Die Kühlleitung 33 wird mit Kühlwasser 34 zum Kühlen der Spiegel 22, 24 gespeist.
  • Die Spiegeltragkonstruktion 30 der dritten Ausführungsform ist mit einem kastenförmigen Spiegeltragelement 35 versehen. Das kastenförmige Spiegeltragelement 35 ist aus Metall, beispielsweise einer Stahlplatte, zu einer quaderförmigen Kastengestalt geformt. Das kastenförmige Spiegeltragelement 35 umfaßt ein Spiegeltragelement 412, ein gegenüberliegendes Paar von Seitenwänden 36A, 36B, eine obere Wand 27, die dem Spiegeltragelement 412 gegenüberliegt, eine Vorderwand 38 und ein Paar von Diagonalrippen 39A, 39B. Das Spiegeltragelement 412, das Paar von Seitenwänden 36A, 36B, die obere Wand 37, die Vorderwand 38 und das Paar von Diagonalrippen 39A und 39B sind miteinander integral ausgebildet.
  • Das kastenförmige Spiegeltragelement 35 weist vier Ecken 35A bis 35D auf. Die Ecke 35A ist zwischen der Seitenwand 36A und der oberen Wand 37 gebildet. Die Ecke 35B ist zwischen der Seitenwand 36B und der oberen Wand 37 gebildet. Die Ecke 35C ist zwischen der Seitenwand 36A und dem Spiegeltragelement 412 gebildet. Die Ecke 35D ist zwischen der Seitenwand 36B und dem Spiegeltragelement 412 gebildet. Die Diagonalrippe 39A ist so ausgebildet, daß sie sich zwischen der Ecke 35A und der Ecke 36D erstreckt. Die Diagonalrippe 39B ist so ausgebildet, daß sie sich zwischen der Ecke 35B und der Ecke 36C erstreckt. Die Diagonalrippen 39A, 39B kreuzen einander an ihren Mittelpunkten.
  • Der Spiegelblock 23 ist an einer oberen Mitte der Vorderwand 38 des kastenförmigen Spiegeltragelements 35 angebracht, und der Spiegelblock 25 ist an einer unteren Mitte der Vorderwand 38 angebracht. Auch bei der dritten Ausführungsform ist der erste Spiegel 22 der zirkular-polarisierende Spiegel, und der zweite Spiegel 24 ist der gekrümmte Spiegel.
  • Der Laserstrahl LB von dem Laseroszillator 10 tritt in die Einfallsebene des ersten Spiegels 22 unter einem Einfallswinkel von 45° ein, wird von der Einfallsebene unter einem Winkel von 45° reflektiert, tritt dann in eine Einfallsebene des zweiten Spiegels 24 unter einem Einfallswinkel von 45° ein, wird von der Einfallsebene unter einem Winkel von 45° reflektiert und dann in die Bearbeitungseinheit der Laserstrahlmaschine eingeleitet.
  • Das Spiegeltragelement 412 ist zu einer Rechteckgestalt geformt. Das Spiegeltragelement 412 hat vier Ecken 43A bis 43D ebenso wie das Spiegeltragelement 41 der ersten Ausführungsform und ist auf dem Abstützsubstrat 17 mittels der Dreipunktbefestigungskonstruktion angebracht. Die Befestigungselemente 45A bis 45C sind jeweils an drei Ecken 43A bis 43C der vier Ecken 43A bis 43D angeordnet, und die Ecken 43A bis 43C sind an dem Abstützsubstrat 17 durch die jeweiligen Befestigungselemente 45A bis 45C befestigt.
  • Die Befestigungselemente 45A bis 45C legen die Ecken 43A bis 43C an den Montagebasen 12A bis 12C fest, die an dem Abstützsubstrat 17 gebildet sind. An der Ecke 43D ist kein Befestigungselement vorgesehen, und die Ecke 43 bleibt frei. Das Spiegeltragelement 412 hat die Dreipunktbefestigungskonstruktion mit nur drei Befestigungselementen 45A bis 45C. Das Abstützsubstrat 17 wird durch Wärme von dem Laseroszillator 10 verformt.
  • Das Spiegeltragelement 412 ist jedoch an dem Abstützsubstrat 17 mit der Dreipunktbefestigungskonstruktion befestigt. Daher wird die Verformung des kastenförmigen Spiegeltragelements 35 im Zusammenhang mit der Verformung des Abstützsubstrats 17 auf ein sehr kleines Ausmaß begrenzt.
  • Die Temperatur des kastenförmigen Spiegeltragelements 35 entspricht vor dem Betrieb des Laseroszillators 10 der Außentemperatur, und somit haben sämtliche Teile des Spiegeltragelements 35 eine der Außentemperatur entsprechende Temperatur. Wenn jedoch die Spiegelblöcke 23, 25 von der Kühlleitung 33 im Zusammenhang mit dem Betriebsbeginn des Laseroszillators 10 gekühlt werden, fällt die Temperatur der Vorderwand 38 im Außenbereich der Spiegelblöcke 23, 25 lokal ab, und somit wird in der Vorderwand 38 eine lokale Temperaturänderung erzeugt, und in dem kastenförmigen Spiegeltragelement 35 tritt eine Wärmebeanspruchung auf.
  • Da aber das kastenförmige Spiegeltragelement 35 eine Kastengestalt mit hoher Steifigkeit einschließlich der Diagonalrippen 39A, 39B hat, ist eine Verformung, wie etwa Verbiegen oder Verzerren der Vorderwand 38 des kastenförmigen Spiegeltragelements 35, auf ein hinreichend geringes Ausmaß begrenzt, auch wenn eine Wärmebeanspruchung auftritt.
  • Daher ist die Verformung des kastenförmigen Spiegeltragelements 35 auch dann gering, wenn es von der Kühlleitung 33 gekühlt wird, und somit kann die Parallelität der Spiegel 22, 24 im wesentlichen aufrechterhalten werden, so daß eine Änderung der optischen Achse des Laserstrahls LB auf ein sehr geringes Ausmaß begrenzt werden kann.
  • Bei der dritten Ausführungsform wird die gleiche Wirkung wie bei der ersten Ausführungsform erzielt, und außerdem ist das kastenförmige Spiegeltragelement 35 so ausgebildet, daß es durch die Diagonalrippen 39A, 39B eine hohe Steifigkeit hat. Auch wenn daher die Spiegel 22, 24 von der Kühlleitung 33 gekühlt werden, ist die Verformung des Spiegeltragelements 35 gering, und somit kann die Parallelität der Spiegel 22, 24 im wesentlichen beibehalten werden.
  • Daher kann eine Änderung der optischen Achse des Laserstrahls LB auf ein sehr geringes Ausmaß begrenzt werden, und es wird eine bevorzugte Bearbeitung erreicht.
  • Der erste Spiegel 22 ist ein zirkular-polarisierender Spiegel, und der zweite Spiegel 24 ist ein gekrümmter Spiegel bei der ersten, der zweiten und der dritten Ausführungsform. Wenn jedoch die Schwingungswellenlänge des Laserlichts gewählt werden soll, werden sowohl der erste als auch der zweite Spiegel 22, 24 durch dichroitische Spiegel ersetzt. Auch in diesem Fall kann die gleiche Auswirkung wie bei der ersten, zweiten und dritten Ausführungsform erreicht werden.
  • Die Laseroszillationsvorrichtung der Erfindung wird für Einrichtungen verwendet, bei denen ein Hochleistungs-Laserlicht genutzt wird, wie etwa bei einer Laserstrahlmaschine.
  • Für den Fachmann sind zahlreiche Modifikationen und Abwandlungen der Erfindung ersichtlich, ohne vom Umfang der Erfindung abzuweichen, und es versteht sich, daß die Erfindung nicht auf die hier beschriebenen beispielhaften Ausführungsformen beschränkt ist.

Claims (7)

  1. Laseroszillationsvorrichtung (100; 100A; 100B), die einen Laseroszillator (10) aufweist, der folgendes hat: ein Gehäuse (11) zum Erzeugen von Laserlicht im Inneren des Gehäuses (11), einen ersten Spiegel (22) zum Einleiten des in dem Laseroszillator (10) erzeugten Laserlichts und einen zweiten Spiegel (24), der parallel zu dem ersten Spiegel (22) angeordnet ist, um das Laserlicht von dem ersten Spiegel (22) weiter einzuleiten, dadurch gekennzeichnet, daß die Laseroszillationsvorrichtung (100; 100A; 100B) ferner ein gemeinsames Spiegeltragelement (41; 411; 412) aufweist, an dem der erste Spiegel (22) und der zweite Spiegel (24) gemeinsam angebracht sind, und daß das Spiegeltragelement (41; 411; 412) mit nur drei Befestigungselementen (45A, 45B, 45C), die an den jeweiligen Spitzen eines Dreiecks angeordnet sind, mit dem Gehäuse (11) des Laseroszillators (10) mechanisch verbunden ist.
  2. Laseroszillationsvorrichtung (100; 100A) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Spiegeltragelement (41; 411) unmittelbar an dem Gehäuse (11) des Laseroszillators (10) über die drei Befestigungselemente (45A, 45B, 45C) angebracht ist.
  3. Laseroszillationsvorrichtung (100B) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Laseroszillationsvorrichtung (100B) ferner ein Abstützsubstrat (17) aufweist, an dem das Gehäuse (11) des Laseroszillators (10) angebracht ist, und daß das Spiegeltragelement (412) mittels der drei Befestigungselemente (45A, 45B, 45C) angebracht ist.
  4. Laseroszillationsvorrichtung (100A; 100B) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Laseroszillationsvorrichtung (100A; 100B) ferner eine Spiegeltragkonstruktion (30) zum gemeinsamen Tragen des ersten Spiegels (22) und des zweiten Spiegels (24) aufweist, wobei die Spiegeltragkonstruktion (30) in einer Form ausgebildet ist, die eine höhere Steifigkeit als eine flache Platte hat, und an dem Spiegeltragelement (411; 412) angebracht ist.
  5. Laseroszillationsvorrichtung (100A) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Spiegeltragkonstruktion (30) ein zylindrisches Spiegeltragelement (31) ist.
  6. Laseroszillationsvorrichtung (100B) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Spiegeltragkonstruktion (30) ein rechteckiges kastenförmiges Spiegeltragelement (35) ist und daß das kastenförmige Spiegeltragelement (35) vier Ecken (35A, 35B, 35C, 35D) und Diagonalrippen (39A, 39B) zum Verbinden der jeweiligen Ecken aufweist.
  7. Laseroszillationsvorrichtung (100A; 100B) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Spiegel (22) und der zweite Spiegel (25) mit einer Kühlleitung (33) zum Kühlen der Spiegel versehen sind.
DE102006056406A 2006-06-07 2006-11-29 Laseroszillationsvorrichtung Active DE102006056406B4 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP2006158646A JP4979277B2 (ja) 2006-06-07 2006-06-07 レーザ発振装置
JP2006-158646 2006-06-07

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE102006056406A1 true DE102006056406A1 (de) 2007-12-13
DE102006056406B4 DE102006056406B4 (de) 2010-07-22

Family

ID=38663889

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102006056406A Active DE102006056406B4 (de) 2006-06-07 2006-11-29 Laseroszillationsvorrichtung

Country Status (3)

Country Link
JP (1) JP4979277B2 (de)
CN (1) CN100540203C (de)
DE (1) DE102006056406B4 (de)

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP4965466B2 (ja) * 2008-01-10 2012-07-04 三菱電機株式会社 レーザ発振器
WO2017075738A1 (zh) * 2015-11-03 2017-05-11 徐海军 三点固定式射频激光器
WO2017141894A1 (ja) * 2016-02-15 2017-08-24 三菱電機株式会社 半導体レーザ光源装置
FR3072512B1 (fr) * 2017-10-17 2021-06-11 Thales Sa Oscillateur radiofrequence ameliore
JP7023573B2 (ja) * 2018-02-02 2022-02-22 住友重機械工業株式会社 レーザ発振器

Family Cites Families (20)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS60254684A (ja) * 1984-05-31 1985-12-16 Mitsubishi Electric Corp レ−ザ−発振装置
JPS6350083A (ja) * 1986-08-20 1988-03-02 Matsushita Electric Ind Co Ltd ガスレ−ザ装置
DE8630830U1 (de) * 1986-11-18 1988-05-05 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Halterung für ein optisches Element
DE3734540C2 (de) * 1987-10-13 1997-02-20 Trumpf Gmbh & Co Modular aufgebauter Hochleistungslaser
JPH01228691A (ja) * 1988-03-08 1989-09-12 Mitsubishi Electric Corp レーザ加工機用ベンドミラー
JPH0275490A (ja) * 1988-09-07 1990-03-15 Fanuc Ltd レーザビーム中継ユニット
JPH02198182A (ja) * 1989-01-27 1990-08-06 Fanuc Ltd レーザビームの光軸調整装置
JP3162254B2 (ja) * 1995-01-17 2001-04-25 三菱電機株式会社 レーザ加工装置
US5863017A (en) * 1996-01-05 1999-01-26 Cymer, Inc. Stabilized laser platform and module interface
JPH103022A (ja) * 1996-06-18 1998-01-06 Fuji Photo Film Co Ltd 光学装置の固定機構
JPH11163442A (ja) * 1997-12-02 1999-06-18 Hamamatsu Photonics Kk レーザ加工機およびレーザ発振体の固定方法
JP3511359B2 (ja) * 1998-02-27 2004-03-29 三菱電機株式会社 レーザ加工装置
JP3531554B2 (ja) * 1999-10-21 2004-05-31 松下電器産業株式会社 光学ミラーと光学スキャナーおよびレーザ加工機
DE10193737B4 (de) * 2000-08-29 2009-07-30 Mitsubishi Denki K.K. Laserbearbeitungsvorrichtung
JP4583652B2 (ja) * 2001-04-18 2010-11-17 株式会社アマダ レーザ加工機
JP2003158315A (ja) * 2001-11-20 2003-05-30 Miyachi Technos Corp レーザ発振器の保持構造
CN2519499Y (zh) * 2001-12-20 2002-10-30 华中科技大学 锥孔耦合激光镜镜架
DE10217200A1 (de) * 2002-04-18 2003-10-30 Winter Pipeline Gmbh Verfahren und Vorrichtung zur Materialbearbeitung mit Laserstrahlen
WO2004105200A1 (ja) * 2003-05-20 2004-12-02 Mitsubishi Denki Kabushiki Kaisha レーザ発振器
CN1777489B (zh) * 2004-06-01 2010-05-05 三菱电机株式会社 激光加工装置

Also Published As

Publication number Publication date
JP2007329260A (ja) 2007-12-20
JP4979277B2 (ja) 2012-07-18
CN100540203C (zh) 2009-09-16
DE102006056406B4 (de) 2010-07-22
CN101085493A (zh) 2007-12-12

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE502007012156C5 (de) Vorrichtung zur strahlformung
DE69836851T2 (de) Homogenisierapparat für einen optischen Strahl, Verfahren und Vorrichtung zur Laserbeleuchtung, und Halbleiterbauelement
DE19781802B4 (de) Im Hohlraum verdreifachter diodengepumpter Festkörperlaser
DE69415484T2 (de) Vorrichtung und verfahren zum laserbearbeiten
DE69534972T2 (de) Mehrfachwellenlängen-laseroptiksystem für eine prüfstation und laserschneiden
DE69232039T2 (de) Laserlichterzeuger
DE69620386T2 (de) Laser mit einem passiven optischen resonator
DE19601951A1 (de) Festkörperlasereinrichtung
DE102020207715A1 (de) Bearbeitungsoptik, Laserbearbeitungsvorrichtung und Verfahren zur Laserbearbeitung
DE102012106948A1 (de) Femtosekundenlaservorrichtung unter Verwendung eines optischen Laserdioden-Pumpmodul
DE69102995T2 (de) Yag-laserbearbeitungsmaschine zur bearbeitung von dünnschichten.
DE69201257T2 (de) Laserstrahlerzeugende Vorrichtung.
DE69221020T2 (de) Vorrichtung zur optischen Wellenlängenänderung
DE60022768T2 (de) Polarisationsinterferometer mit verminderten Geistern
WO2009012913A4 (de) Optische anordnung zur erzeugung von multistrahlen
DE112010003879B4 (de) Gaslaser-Oszillator und Gaslaserverstärker
DE112012001525B4 (de) Kristall zur Wellenlängen-Umwandlung und Laservorrichtung zur Wellenlängen-Umwandlung
DE112014001841T5 (de) Optisches Modul und eine Lichtbestrahlungsvorrichtung
EP1071178B1 (de) Modensynchronisierter Festkörperlaser
DE112016001820T5 (de) Laservorrichtung und licht-erzeugungsvorrichtung für extrem ultraviolette strahlung
DE102006056406A1 (de) Laseroszillationsvorrichtung
DE60004237T2 (de) LASER-Generatorsystem
DE69411290T2 (de) Laser Generator-Vorrichtung
EP1789833B1 (de) Optisches system zur umwandlung einer primären intensitätsverteilung in eine vorgegebene, raumwinkelabhängige intensitätsverteilung
DE112006001230B4 (de) Bearbeitungsverfahren und Bearbeitungsvorrichtung, die interferierende Laserstrahlen verwenden, sowie Beugungsgitter und Miktrostruktur, hergestellt mit dem Barbeiungsverfahren

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8364 No opposition during term of opposition
R084 Declaration of willingness to licence
R085 Willingness to licence withdrawn
R079 Amendment of ipc main class

Free format text: PREVIOUS MAIN CLASS: B23K0026420000

Ipc: B23K0026700000