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VERWEIS AUF
VERWANDTE ANMELDUNGEN
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Diese
Anmeldung ist eine Continuation-In-Part-(CIP)-Anmeldung der U.S.-Patentanmeldung Nr.
11/138,646, eingereicht am 27. Mai 2005 (anhängig). Auf die gesamte Offenbarung
der U.S.-Patentanmeldung Nr. 11/138,646 sei hiermit vollinhaltlich
Bezug genommen.
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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Gebiet der Erfindung
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Die
Erfindung betrifft allgemein eine Fahrradnabe für ein Fahrradlaufrad. Insbesondere
betrifft die Erfindung eine Fahrradnabe für ein Fahrradlaufrad, welche
Befestigungselemente mit einem Paar von Speichenbefestigungsstrukturen
aufweist, um ein Paar von inneren Enden eines Paares von Speichen an
der Nabe zu befestigen.
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Hintergrundinformation
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Fahrradfahren
wird gerade zunehmend populär,
sowohl als Form der Erholung als auch als Transportmittel. Außerdem hat
sich Fahrradfahren zu einem sehr populären Wettkampfsport entwickelt, und
zwar sowohl für
Amateure als auch für
professionelle Fahrer. Unabhängig
davon, ob das Fahrrad für Erholungs-,
Transport- oder Wettkampfzwecke verwendet wird, führt die
Fahrradindustrie laufend eine Verbesserung der verschiedenen Bauteile
von diesem durch. Ein spezielles Bauteil, das umfassend neu gestaltet
wurde, ist das Laufrad des Fahrrades. Fahrradlaufräder werden
laufend neu gestaltet, so dass sie stark sind, geringeres Gewicht
und eine aerodynamischere Gestaltung haben, sowie auch damit sie
einfacher zu fertigen und zu montieren sind.
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Es
gibt viele unterschiedliche Typen von Fahrradlaufrädern, die
momentan auf dem Markt verfügbar
sind. Die meisten Fahrradlaufräder
weisen einen Nabenabschnitt, eine Mehrzahl von Speichen und eine
ringförmige
Felge auf. Der Nabenabschnitt ist für eine Relativdrehung an einem
Teil des Rahmens des Fahrrades befestigt. Die inneren Enden der
Speichen sind mit der Nabe verbunden und erstrecken sich von der
Nabe nach außen.
Die ringförmige
Felge ist mit den äußeren Enden
der Speichen verbunden und weist einen Außenabschnitt auf, welcher einen
Luftreifen tragen kann. Typischerweise sind die Speichen des Fahrradlaufrades
dünne aus Metalldraht
bestehende Speichen. Die Enden der Nabe sind mit Flanschen versehen,
die verwendet werden, um die Speichen mit der Nabe zu verbinden. Insbesondere
sind Löcher
in den Nabenflanschen vorgesehen. Die Drahtspeichen sind für gewöhnlich an
ihrem inneren Ende umgebogen und mit einem Flansch versehen, der
in Form eines Nagelkopfes ausgebildet ist. Das innere Ende ist in
einem der Löcher
eines der Nabenflansche gelagert. Die äußeren Enden der Speichen sind
typischerweise mit einem Gewinde versehen, um mit Speichennippeln
in Eingriff zu kommen, welche die äußeren Enden der Drahtspeichen
an in der Felge befindlichen Löchern befestigen.
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Die
zuvor beschriebenen Typen von Laufrädern wurden zur Verwendung
mit Schlauchreifen oder schlauchlosen Reifen gestaltet. Typischerweise weisen
Laufräder
für schlauchlose
Reifen eine ringförmige
Dichtung auf, die angeordnet ist, um die Speichenbefestigungsöffnungen
der Felge abzudichten. Für
Schlauchreifen gestaltete Felgen weisen häufig auch ein ringförmiges Element
auf, das die Speichenbefestigungselemente abdeckt. In jedem Fall
können
diese typischen Typen von Laufrädern teuer
und kompliziert herzustellen und zu montieren sein. Außerdem sind
diese typischen Laufräder
nicht immer so stark und von so geringem Gewicht wie gewünscht. Außerdem kann
es bei diesen typischen Laufrädern
schwierig, kompliziert und/oder teuer sein, eine oder mehrere Speichen
auszutauschen.
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In
Anbetracht des zuvor Beschriebenen geht für Fachleute aus dieser Beschreibung
klar hervor, dass ein Bedarf nach einer verbesserten Fahrradnabe
für ein
Fahrradlaufrad besteht. Diese Erfindung zielt auf diesen Mangel
des Standes der Technik sowie weitere Mängel ab, wie für Fachleute
aus dieser Beschreibung klar hervorgeht.
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INHALT DER
ERFINDUNG
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Ein
Ziel der Erfindung besteht darin, ein Fahrradlaufrad mit einer Fahrradnabe
bereitzustellen, die relativ stark, jedoch dabei von relativ geringem
Gewicht ist.
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Ein
weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, eine Fahrradnabe bereitzustellen,
deren Herstellung und Montage relativ einfach und kostengünstig ist.
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Die
zuvor beschriebenen Ziele können
im Wesentlichen durch Bereitstellen einer Fahrradnabe erreicht werden,
die eine Achse, ein Nabengehäuse und
eine Mehrzahl von Befestigungselementen aufweist. Das Nabengehäuse ist
drehbar um die Achse angeordnet, wobei eine Mehrzahl von Befestigungsabschnitten
an entgegengesetzten Enden des Nabengehäuses angeordnet sind. Die Befestigungselemente
sind mit den Befestigungsabschnitten des Nabengehäuses lösbar verbunden,
wobei jedes der Befestigungselemente ein Paar von Speichenbefestigungsstrukturen
aufweist, um ein Paar von inneren Enden eines Paares von Speichen
am Nabengehäuse
zu befestigen.
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Die
zuvor beschriebenen Ziele können
auch im Wesentlichen dadurch erzielt werden, dass eine Fahrradnabe
bereitgestellt wird, die eine Achse, ein Nabengehäuse und
eine Mehrzahl von Befestigungselementen beinhaltet. Das Nabengehäuse ist
um die Achse drehbar angeordnet. Das Nabengehäuse weist eine Mehrzahl von
Befestigungsabschnitten auf, die an einem Ende von diesem angeordnet
sind. Jeder der Befestigungsabschnitte weist eine erste Speichenführungsöffnung und
eine zweite Speichenführungsöffnung auf.
Die ersten und zweiten Speichenführungsöffnungen
sind kein Gewinde aufweisende geschlossene Bohrungen. Die Befestigungselemente
sind mit den Befestigungsabschnitten des Nabengehäuses lösbar verbunden.
Jedes der Befestigungselemente beinhaltet eine erste mit einem Gewinde
versehene Speichenbefestigungsöffnung,
die angeordnet ist, um ein inneres Ende einer ersten Speiche aufzunehmen,
und eine zweite mit einem Gewinde versehene Speichenbefestigungsöffnung, die
angeordnet ist, um ein inneres Ende einer zweiten Speiche aufzunehmen.
Die erste Speichenbefestigungsöffnung
eines jeden der Befestigungselemente fluchtet mit der ersten Speichenbefestigungsöffnung eines
entsprechenden der Befestigungsabschnitte, wenn diese zusammengebaut
sind, und die zweite Speichenbefestigungsöffnung eines jeden der Befestigungselemente
fluchtet mit der zweiten Speichenbefestigungsöffnung eines entsprechenden
der Befestigungsabstände
fluchtet, wenn diese zusammengebaut sind.
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Die
zuvor beschriebenen Ziele können
auch im Wesentlichen dadurch erreicht werden, dass eine Fahrradnabe
bereitgestellt wird, die eine Achse, ein Nabengehäuse und
eine Mehrzahl von Befestigungselementen beinhaltet. Das Nabengehäuse ist
um die Achse drehbar angeordnet. Das Nabengehäuse weist eine Mehrzahl von
Befestigungsabschnitten auf, die an einem Ende von diesem angeordnet
sind. Jeder der Befestigungsabschnitte weist eine erste Speichenführungsöffnung und
eine zweite Speichenführungsöffnung auf.
Die Befestigungselemente sind mit den Befestigungsabschnitten des
Nabengehäuses
lösbar
verbunden. Jedes der Befestigungselemente beinhaltet eine erste
Speichenbefestigungsstruktur, die angeordnet ist, um an einem inneren Ende
einer ersten Speiche befestigt zu werden, und eine zweite Speichenbefestigungsstruktur,
die angeordnet ist, um an einem inneren Ende einer zweiten Speiche
befestigt zu werden. Die Befestigungsabschnitte und die Befestigungselemente
sind derart konfiguriert und angeordnet, dass jedes der Befestigungselemente
mit einer Außenfläche des
Nabengehäuses
in Kontakt sind, wenn diese zusammengebaut sind.
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Diese
und weitere Ziele, Merkmale, Aspekte und Vorteile der Erfindung
gehen für
Fachleute aus der folgenden detaillierten Beschreibung klar hervor, die
in Verbindung mit den anliegenden Zeichnungen eine bevorzugte Ausführungsform
der Erfindung offenbart.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Nachfolgend
sei Bezug genommen auf die anliegenden Zeichnungen, welche einen
Teil dieser ursprünglichen
Offenbarung bilden; in diesen sind:
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1 eine
Seitenansicht eines vorderen Fahrradlaufrades mit einer Fahrradnabe
gemäß einer
ersten bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung;
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2 eine
partielle Rückseitenansicht
des in 1 dargestellten vorderen Laufrades, wobei die Fahrradnabe
in Seitenansicht und die Felge im Querschnitt dargestellt ist;
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3 eine
partielle Seitenansicht des in den 1 und 2 dargestellten
vorderen Laufrades;
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4 eine
vergrößerte partielle
perspektivische Ansicht der Fahrradnabe und der Speichen des in
den 1 bis 3 dargestellten vorderen Laufrades;
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5 eine
explodierte partielle perspektivische Ansicht der Fahrradnabe und
einigen der Speichen des in den 1 bis 4 dargestellten
vorderen Laufrades;
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6 eine
Seitenansicht eines der Befestigungselemente zur Befestigung eines
Paares von Speichen an der Fahrradnabe des in den 1 bis 5 dargestellten
vorderen Laufrades;
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7 eine
axiale Stirnflächenansicht
des in 6 dargestellten Befestigungselementes zur Befestigung
eines Paares von Speichen an der Fahrradnabe des in den 1 bis 5 dargestellten
vorderen Laufrades;
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8 eine
partielle Rückseitenansicht
eines vorderen Laufrades gemäß einer
zweiten bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung, wobei die Fahrradnabe in Seitenansicht und die Felge
im Querschnitt dargestellt ist;
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9 eine
partielle Seitenansicht des in 8 dargestellten
vorderen Laufrades gemäß der zweiten
Ausführungsform
der Erfindung;
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10 eine
vergrößerte partielle
perspektivische Ansicht der Fahrradnabe und der Speichen des in
den 8 und 9 dargestellten vorderen Laufrades
gemäß der zweiten
Ausführungsform
der Erfindung;
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11 eine
explodierte partielle perspektivische Ansicht der Fahrradnabe und
einigen der Speichen des in den 8 bis 10 dargestellten
vorderen Laufrades gemäß der zweiten
bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung;
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12 eine
partielle Seitenansicht eines vorderen Laufrades gemäß einer
dritten Ausführungsform
der Erfindung;
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13 eine
vergrößerte partielle
perspektivische Ansicht der Fahrradnabe und der Speichen des in 12 dargestellten
vorderen Laufrades gemäß der dritten
Ausführungsform
der Erfindung;
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14 eine
Seitenansicht eines der Befestigungselemente zur Befestigung von
zwei Speichen an der in den 12 und 13 dargestellten
Fahrradnabe;
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15 eine
axiale Stirnflächenansicht
des in 14 dargestellten Befestigungselementes
zur Befestigung von zwei Speichen an der in den 12 und 13 dargestellten
Fahrradnabe;
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16 eine
vergrößerte partielle
perspektivische Ansicht einer Fahrradnabe und Speichen eines vorderen
Laufrades gemäß einer
vierten Ausführungsform
der Erfindung;
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17 ist
eine explodierte partielle perspektivische Ansicht der Fahrradnabe
und einigen der Speichen des in 16 dargestellten
vorderen Laufrades gemäß der vierten
Ausführungsform
der Erfindung;
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18 eine
partielle Seitenansicht des in den 16 und 17 dargestellten
vorderen Laufrades gemäß der vierten
Ausführungsform
der Erfindung;
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19 ein
vergrößerter partieller
Querschnitt eines Endes der in den 16 bis 18 dargestellten
vorderen Nabe, gesehen entlang Schnittlinie 19-19 in 18,
wobei jedoch die Mehrzahl der Speichen aus Darstellungsgründen entfernt ist;
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20 eine
vergrößerte perspektivische
Ansicht eines der in den 16 bis 19 dargestellten
Befestigungselemente gemäß der vierten
Ausführungsform
der Erfindung;
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21 eine
vergrößerte partielle
perspektivische Ansicht einer Fahrradnabe und Speichen eines vorderen
Laufrades gemäß einer
fünften
Ausführungsform
der Erfindung;
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22 eine
explodierte partielle perspektivische Ansicht der Fahrradnabe und
einigen der Speichen des in 21 dargestellten
vorderen Laufrades gemäß der fünften Ausführungsform
der Erfindung;
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23 eine
partielle Seitenansicht des in den 21 und 22 dargestellten
vorderen Laufrades gemäß der fünften Ausführungsform
der Erfindung;
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24 ein
vergrößerter partieller
Querschnitt eines Endes der in den 17 bis 23 dargestellten
vorderen Nabe, gesehen entlang Schnittlinie 24-24 in 23,
wobei jedoch die Mehrzahl der Speichen aus Darstellungsgründen entfernt ist;
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25 eine
vergrößerte perspektivische
Ansicht eines der in den 21 bis 24 dargestellten
Befestigungselemente gemäß der fünften Ausführungsform
der Erfindung;
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26 eine
vergrößerte partielle
perspektivische Ansicht einer Fahrradnabe und Speichen eines vorderen
Laufrades gemäß einer
sechsten Ausführungsform
der Erfindung;
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27 eine
explodierte partielle perspektivische Ansicht der Fahrradnabe und
einigen der Speichen des in 27 dargestellten
vorderen Laufrades gemäß der sechsten
Ausführungsform
der Erfindung;
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28 eine
partielle Seitenansicht des in den 26 und 27 dargestellten
vorderen Laufrades gemäß der sechsten
Ausführungsform
der Erfindung;
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29 ein
vergrößerter partieller
Querschnitt eines Endes der in den 26 bis 28 dargestellten
vorderen Nabe, gesehen entlang Schnittlinie 29-29 in 28,
wobei jedoch die Mehrzahl der Speichen aus Darstellungsgründen entfernt ist;
und
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30 eine
vergrößerte perspektivische
Ansicht eines der in den 26 bis 29 dargestellten
Befestigungselemente (einschließlich
eines Paares von separaten Befestigungsteilstücken) gemäß der sechsten Ausführungsform
der Erfindung.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Ausgewählte Ausführungsformen
der Erfindung werden nachfolgend mit Bezug auf die Zeichnungen erläutert. Für Fachleute
geht aus dieser Beschreibung klar hervor, dass die folgenden Beschreibungen
der Ausführungsformen
der Erfindung lediglich zu Darstellungszwecken dienen und sich als
die Erfindung nicht einschränkend
verstehen, die durch die beiliegenden Ansprüche und deren Äquivalente definiert
ist.
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Zu
Anfang Bezug nehmend auf 1 ist ein Fahrrad 10 mit
einem vorderen Fahrrad-Laufrad 12 und einem hinteren Fahrrad-Laufrad 14 gemäß einer ersten
Ausführungsform
der Erfindung dargestellt. Die Fahrrad-Laufräder 12 und 14 sind
an einem Fahrradrahmen 16 in herkömmlicher Weise befestigt. Da
die Teile des Fahrrades 10 in der Technik gut bekannt sind,
werden die Teile des Fahrrades 10 hier nicht detailliert
erläutert
oder dargestellt, abgesehen von Teilen, die in Bezug zur Erfindung
stehen. Mit anderen Worten werden hier lediglich die Teile, die
in Bezug zu den Fahrrad-Laufrädern 12 und 14 stehen, detailliert
erläutert
und dargestellt. Außerdem
können verschiedene
herkömmliche
Fahrradteile wie beispielsweise Bremsen, zusätzliche Kettenräder, Umwerfer,
etc., die hier dargestellt sein können, oder auch nicht, in Verbindung
mit der Erfindung verwendet werden.
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Im
Allgemeinen wird die Erfindung in gleicher Weise auf beide Fahrrad-Laufräder 12 und 14 angewandt.
Der einzige signifikante Unterschied zwischen dem vorderen Laufrad 12 und
dem hinteren Fahrrad-Laufrad 14 besteht darin, dass das
hintere Fahrradlaufrad 14 eine Nabe mit einem Freilauf,
welcher eine Mehrzahl von Kettenrädern trägt, und eine Felge aufweist,
die zur entgegengesetzten Seite vom vorderen Fahrradlaufrad 12 gewölbt ist.
Somit wird hier lediglich das vordere Fahrradlaufrad 12 detailliert
erörtert
und dargestellt.
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Nachfolgend
Bezug nehmend auf die 2 und 3, beinhaltet
das Fahrrad-Laufrad 12 im Wesentlichen eine mittige Nabe 20,
eine Mehrzahl von Speichen 21 und eine ringförmige Felge 22 mit
einem Luftreifen 23. Die Speichen 21 sind Zugspeichen, welche
die Nabe 20 und die Felge 22 miteinander verbinden,
wie später
noch erläutert
wird. Der Reifen 23 kann, je nach Anforderung und/oder
Wunsch, einen solchen vom Reifen- und Schlauch-Typ beinhalten, oder
er kann ein Reifen vom schlauchlosen Typ sein.
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Bei
der dargestellten Ausführungsform
beinhaltet das Fahrradlaufrad 12 vierundzwanzig der Speichen 21,
die sich im Wesentlichen tangential von der Nabe 20 zur
Felge 22 erstrecken. Auch bei der dargestellten Ausführungsform
sind die Speichen 21 mit der Felge 22 an in gleichen
Abständen
angeordneten Umfangsstellen verbunden, wie aus 1 zu ersehen.
Selbstverständlich
geht für
Fachleute aus dieser Beschreibung klar hervor, dass das Fahrradlaufrad 12 eine
modifizierte Felge und/oder Nabe verwenden kann, um unterschiedlichen
Einspeichungsanordnungen Rechnung zu tragen, ohne vom Schutzumfang
der Erfindung abzuweichen. Außerdem geht
für Fachleute
aus dieser Beschreibung klar hervor, dass das Fahrradlauf rad 12 eine
modifizierte Felge und/oder Nabe verwenden kann, um, je nach Anforderung
und/oder Wunsch, einer geringeren oder größeren Anzahl von Speichen 21 Rechnung
zu tragen. In jedem Fall sind die Speichen 21 vorzugsweise
mit der ringförmigen
Felge 22 in einer in Umfangsrichtung mit Abständen angeordneten
Anordnung verbunden.
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Nachfolgend
Bezug nehmend auf die 2 und 5, werden
nun die Speichen 21 detaillierter erläutert. Die Speichen 21 sind
vorzugsweise gerade Speichen, die identisch zueinander sind. Jede
der Speichen 21 beinhaltet im Wesentlichen einen mit einem
Gewinde versehenen inneren Endabschnitt 21a, einen geraden
mittleren oder Mittelabschnitt 21b und ein äußeres Ende
oder Kopfabschnitt 21c. Die Abschnitte 21a, 21b und 21c einer
jeden der Speichen 21 sind vorzugsweise integral miteinander
als einstückiges
unitäres
Element ausgebildet. Die mit einem Gewinde versehenen inneren Endabschnitte 21a der Speichen 16 sind
mit der Nabe 20 verbunden, hingegen sind die äußeren Endabschnitte 21c der
Speichen 21 mit der Felge 22 verbunden, wie nachfolgend
erläutert
wird. Die Speichen 21 sind vorzugsweise Speichen vom Drahttyp,
die relativ herkömmlicher
Art sind. Somit werden die Speichen 21 hier nicht detailliert
erläutert
und/oder dargestellt, außer insoweit
sie in Bezug zur Nabe 20 der Erfindung stehen.
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Bezug
nehmend auf die 2 bis 5, wird
die Nabe 20 nun detaillierter erläutert. Die Nabe 20 beinhaltet
im Wesentlichen eine Achse 21 mit einem Nabengehäuse oder
Körper 22,
der mittels eines Paares von Lagern in herkömmlicher Weise um die Achse 31 herum
angeordnet ist. Die Nabe 20 beinhaltet weiter eine Mehrzahl
von Speichenbefestigungselementen 33 zum Befestigen der
Speichen. Die Teile der Nabe 20, abgesehen vom Nabengehäuse oder
Körper 32,
und die Speichenbefestigungselemente 33 sind relativ herkömmlicher
Art. Somit werden diese Teile der Nabe 20 hier nicht detailliert
erläutert
oder dargestellt.
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Die
Achse 31 ist ein hartes starres Element, das ein Paar von
gegenüberliegenden
freien Enden 31a und 31b aufweist, die sich vom
Nabengehäuse 32 nach
außen
erstrecken. Die freien Enden 31a und 31b der Achse 31 sind
mit dem Rahmen 16 über
eine Schnelllösevorrichtung 31 in
herkömmlicher
Weise fest verbunden. Die Achse 31 weist eine Mittelachse C
auf, welche die Mittelachse des Laufrades 12 definiert.
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Das
Nabengehäuse 32 ist
ein hartes starres rohrförmiges
Element, das an der Achse 31 drehbar gelagert ist. Das
Nabengehäuse 32 beinhaltet
einen ersten Speichenbefestigungsabschnitt 32a, einen zweiten
Speichenbefestigungsabschnitt 32b und einen rohrförmigen Mittelabschnitt 32c,
der zwischen den Befestigungsabschnitten 32a und 32b angeordnet
ist. Somit sind die Speichenbefestigungsabschnitte 32a und 32b an
entgegengesetzten Enden des Nabengehäuses 32 angeordnet.
Die Speichenbefestigungsabschnitte 32a und 32b sind
so konfiguriert und angeordnet, dass die Speichen 21 daran
sicher befestigt werden. Die Speichenbefestigungsabschnitte 32a und 32b sind
vorzugsweise spiegelbildlich zueinander, wie dargestellt, abgesehen
davon, dass der Speichenbefestigungsabschnitt 32a gegenüber dem
Speichenbefestigungsabschnitt 32b in Umfangsrichtung versetzt
ist, wie später
noch erläutert wird.
Selbstverständlich
brauchen die Speichenbefestigungsabschnitte 32a und 32b,
falls erforderlich und/oder gewünscht,
nicht spiegelbildlich zueinander sein.
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Optional
ist das Nabengehäuse 32 auch
mit einem Bremsenbefestigungsabschnitt 32d zum Befestigen
eines (nicht dargestellten) Scheibenbremsrotors versehen. Der (nicht
dargestellte) optionale Scheibenbremsrotor kann an dem Nabengehäuse 32 durch
einen Rückhalte-
oder Verriegelungsring befestigt werden, der in das Ende des Nabengehäuses 32 eingeschraubt
ist, wie im U.S.-Patent Nr. 6,371,252 von Kanehisa (übertragen
an Shimano, Inc.) offenbart ist.
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Der
Speichenbefestigungsabschnitt 32a beinhaltet eine Mehrzahl
(sechs) von einzelnen Speichenbefestigungsabschnitten oder Vorsprüngen 41, die
sich von dem einen Ende des Nabengehäuses 32 radial nach
außen
erstrecken. Die Speichenbefestigungsvorsprünge 41 sind in gleichen
Abständen
voneinander in Umfangsrichtung um den Hauptkörper des Speichenbefestigungsabschnittes 32a angeordnet.
Jeder der Speichenbefestigungsvorsprünge 41 ist so konfiguriert
und angeordnet, dass ein Paar von Speichen 21 an diesem
unter Verwendung eines der Speichenbefesti gungselemente 33 befestigt
wird. Jeder der Speichenbefestigungsvorsprünge 41 ist wie dargestellt
vorzugsweise identisch. Selbstverständlich brauchen die Speichenbefestigungsvorsprünge 41,
falls erforderlich und/oder gewünscht,
nicht identisch sein.
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In ähnlicher
Weise beinhaltet der Befestigungsabschnitt 32a eine Mehrzahl
(sechs) einzelner Speichenbefestigungsabschnitte oder Vorsprünge 42,
die sich von dem einen Ende des Nabengehäuses 32 radial nach
außen
erstrecken. Die Speichenbefestigungsabschnitte 42 sind
in gleichen Abständen
voneinander in Umfangsrichtung um den Hauptkörper des Speichenbefestigungsabschnittes 32b angeordnet.
Die Speichenbefestigungsvorsprünge 42 sind
vorzugsweise versetzt angeordnete Spiegelbilder der Speichenbefestigungsvorsprünge 41.
Mit anderen Worten sind die Speichenbefestigungsvorsprünge 42 in
Umfangsrichtung gegenüber
den Speichenbefestigungsvorsprüngen 41 um
einen spitzen Winkel, beispielsweise 15°, versetzt und weisen in entgegengesetzter
Axialrichtung von den Speichenbefestigungsvorsprüngen 41, wie in 3 zu
sehen.
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Jeder
der Speichenbefestigungsvorsprünge 42 ist
so konfiguriert und angeordnet, dass ein Paar von Speichen 21 an
diesem unter Verwendung eines der Speichenbefestigungselemente 33 befestigt
wird. Jeder der Speichenbefestigungsvorsprünge 42 ist vorzugsweise
identisch, wie dargestellt. Selbstverständlich brauchen die Speichenbefestigungsvorsprünge 42,
falls erforderlich und/oder gewünscht, nicht
identisch zu sein.
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Somit
sind die Befestigungsabschnitte oder -vorsprünge 41 und 42 des
Nabengehäuses 32 einzelne
radiale Vorsprünge,
die in Umfangsrichtung mit Abstand zueinander an entgegengesetzten
Enden des Nabengehäuses 32 angeordnet
sind. Da die Befestigungsvorsprünge 41 und 42,
abgesehen von der Orientierung, identische Konfiguration und Abmessungen
haben, werden lediglich die Befestigungsvorsprünge 41 am Speichenbefestigungsabschnitt 32a des
Nabengehäuses 32 detailliert
erläutert
und/oder dargestellt.
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Jeder
der Speichenbefestigungsvorsprünge 41 des
Nabengehäuses 32 weist
eine in axialer Richtung weisende Fläche mit einer Einführöffnung 41a, die
so dimensioniert ist, dass sie eines der Befestigungselemente 33 aufnimmt,
und ein Paar von in Umfangsrichtung weisenden Flächen mit einer Speichenführungsöffnung oder
Schlitz 41b auf. Die Speichenführungsöffnungen 41b erstrecken
sich von den in Umfangsrichtung weisenden Flächen zur Einführöffnung 41a des
entsprechenden der Speichenbefestigungsvorsprünge 41. Insbesondere
haben die Speichenführungsöffnungen 41b Mittelachsen,
die sich unter einem stumpfen Winkel (z. B. 159°) von der Einführöffnung 41a nach
außen
erstrecken. Bei dieser Ausführungsform
erstreckt sich jede der Speichenführungsöffnungen 41b in axialer
Richtung entlang den in Umfangsrichtung weisenden Flächen relativ
zum Nabengehäuse 32,
derart, dass sich die Speichenführungsöffnungen 41b und
die Einführöffnung 41a an
der in axialer Richtung weisenden Flächen des Speichenbefestigungsvorsprungs 41 treffen.
Mit anderen Worten ist bei dieser Ausführungsform jede der Speichenführungsöffnungen 41b ein Schlitz,
der sich von einer entsprechenden der in axialer Richtung weisenden
Flächen
zu einem entsprechenden der Speichenbefestigungsvorsprünge 41 erstreckt.
Diese Anordnung der Speichenführungsöffnungen 41b und
der Einführöffnung 41a erlaubt, dass
ein Paar der Speichen 21 und eines der Befestigungselemente 33 in
die Speichenführungsöffnungen 41b bzw.
die Einführöffnung 41a in
montiertem Zustand eingeführt
wird.
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Wie
aus 5 zu ersehen, sind die Befestigungselemente 33 mit
den Befestigungsvorsprüngen 41 und 42 des
Nabengehäuses 32 lösbar verbunden. Insbesondere
sind die Befestigungselemente 33 dimensioniert, um in axialer
Richtung in die Einführöffnungen 41a der
Befestigungsvorsprünge 41 mit
einem Paar von an diesen befestigten Speichen 21 in axialer
Richtung eingeführt
zu werden. Wie am besten aus den 6 und 7 zu
ersehen, weist jedes der Befestigungselemente 33 ein Paar
von mit einem Gewinde versehenen Speichenbefestigungsöffnungen
oder Bohrungen 33a und 33b auf, um ein Paar des
mit einem Gewinde versehenen inneren Endabschnittes 21a eines
Paares der Speichen 21 am Nabengehäuse 32 zu befestigen.
Bei dieser Ausführungsform
bildet jede der mit einem Gewinde versehenen Öffnungen oder Bohrungen 33a und 33b eine Speichenbefestigungsstruktur
des Befestigungs elementes 33, die so konfiguriert und angeordnet
ist, dass einer der mit einem Gewinde versehenen inneren Endabschnitte 21a von
einer der Speichen einschraubbar aufgenommen wird. Die Gewindebohrungen 33a und 33b (Speichenbefestigungsstrukturen) eines
jeden der Befestigungselemente 33 sind so angeordnet, dass
sich die Speichen 21 von jedem der Befestigungselemente 33 unter
einem stumpfen Winkel (z. B. 159°)
nach außen
erstrecken. Mit anderen Worten erstrecken sich die Mittelachsen
der Gewindebohrungen 33a und 33b von jedem der
Befestigungselemente 33 unter einem stumpfen Winkel (z. B.
159°) nach
außen.
Außerdem
sind die Mittelachsen der Gewindebohrungen 33a und 33b unter
einem Winkel bezüglich
einer Ebene angeordnet, die sich senkrecht zur Mittellängsachse
des Befestigungselementes 33 erstreckt. Insbesondere bilden die
Gewindebohrungen 33a einen Winkel von ca. 4° bezüglich einer
Ebene, die sich senkrecht zur Mittellängsachse des Befestigungselementes 33 erstreckt, hingegen
bilden die Gewindebohrungen 33b einen Winkel von ca. 5° bezüglich einer
Ebene, die sich senkrecht zur Mittellängsachse des Befestigungselementes 33 erstreckt.
Die unterschiedlichen Winkel der Mittelachsen der Gewindebohrungen 33a und 33b vermeiden
eine Störung
zwischen sich kreuzenden Paaren der Speichen 21.
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Nachfolgend
Bezug nehmend auf die Beschreibung der Felge 22, wie aus
den 1 bis 3 zu ersehen, ist die Felge 22 ein
ringförmiges Element,
das für
eine Drehung um die Mittelachse C der Nabenachse 31 ausgelegt
ist. Die Felge 22 ist aus einem im Wesentlichen starren
Material, beispielsweise solchen Materialien aufgebaut, die in der Technik
bekannt sind. Beispielsweise kann die Felge 22 aus einem
beliebigen geeigneten metallischen Material, wie beispielsweise
plattiertem Stahl, rostfreiem Stahl, Aluminium, Magnesium oder Titan,
sowie auch anderen nicht-metallischen
Materialien, wie beispielsweise einem Kohlefaser-Verbundmaterial, aufgebaut
sein. Vorzugsweise ist die Felge 22 aus Aluminium aufgebaut.
Der Aufbau der Felge 22 wird nachfolgend detaillierter
erläutert.
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Die
Felge 22 ist im Wesentlichen kreisförmig, wie aus der Seitenansicht
(1) zu ersehen. Im Wesentlichen weist die Felge 22 ein
einheitliches Querschnittsprofil auf, wie aus 2 zu
ersehen, abgesehen vom Nicht-Vorhandensein von Material, damit ein
Lufteinfüllventil
untergebracht werden kann. Die Felge 22 beinhaltet im Wesentlichen
einen äußeren ringförmigen Reifeneingreifabschnitt 51 und
einen inneren ringförmigen
Speichenbefestigungsabschnitt 52, der mit dem Reifeneingreifabschnitt 51 integral
ausgebildet ist. Die Felge 22 beinhaltet auch eine Mehrzahl
von Verstärkungselementen 53,
die mit dem Speichenbefestigungsabschnitt 52 bei einer Mehrzahl
von Befestigungsöffnungen 52a fest
verbunden sind. Im Wesentlichen weist der Reifenbefestigungsabschnitt 51 und
der Speichenbefestigungsabschnitt 52 der Felge 22 ein
einheitliches Querschnittsprofil auf, wie aus 2 zu
ersehen, abgesehen vom Nicht-Vorhandensein von Material, um ein Lufteinfüllventil
unterzubringen, sowie Befestigungsöffnungen 52a, um Befestigungselemente 53 unterzubringen.
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Der
Reifeneingreifabschnitt 51 ist im Querschnitt ein U-förmiger Abschnitt,
der ein Paar von ringförmigen
Seitenteilstücken 51a und
ein ringförmiges äußeres Brücken- oder
Verbindungsteilstück 51b beinhaltet.
Der Speichenbefestigungsabschnitt 52 ist ein im Querschnitt
U-förmiger
Abschnitt, der sich vom Reifeneingreifabschnitt 51 nach
unten erstreckt, um zwischen diesen einen hohlen Innenraum zu bilden. Die
ringförmigen
Seitenteilstücke 51a bilden
in herkömmlicher
Weise ein Paar von ringförmigen
Reifenträgerflächen und
ein Paar von ringförmigen
Bremsflächen.
Die Reifenträgerflächen sind
gegenüberliegende
ringförmige
Flächen,
die einander zur Mittelebene P hin zugewandt sind. Die Reifenträgerflächen weisen
ringförmige
Rippen auf, die an ihren freien Enden ausgebildet sind, um Wülste des
Reifens 23 in herkömmlicher
Weise zurückzuhalten.
Die ringförmigen
Bremsflächen
weisen nach außen
von der Mittelebene P weg, um mit herkömmlichen Felgenbremsen in Eingriff
zu kommen.
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Der
Speichenbefestigungsabschnitt 52 weist vorzugsweise vierundzwanzig
Befestigungsöffnungen 52a auf,
um insgesamt vierundzwanzig Speichen 21 zu befestigen.
Vorzugsweise sind die Befestigungsöffnungen 52a in Umfangsrichtung
in gleichen Abständen
voneinander angeordnet, wie sich am besten aus 1 ersehen
lässt.
Die Speichenöffnungen 52a sind
abwechselnd vorzugsweise unter einem kleineren Winkel in entgegengesetzten
axialen Richtungen relativ zur Mittelebene P angeord net, so dass
die mit diesen verbundenen Speichen 21 sich zu entgegengesetzten
Enden der Nabe 20 erstrecken. Vorzugsweise verbinden die
Speichen 21 die Nabe 20 und die Felge 22 miteinander,
so dass das Laufrad 12 gewölbt ist, d. h. die Felge 20 gegenüber dem
Mittelpunkt der Nabe 22 zu demjenigen Ende des Nabengehäuses 32 hin
versetzt ist, welches den Bremsenbefestigungsabschnitt 32d aufweist.
Jede der Befestigungsöffnungen 52a ist
konfiguriert, um einen rohrförmigen
Teil von einem der Verstärkungselemente 53 aufzunehmen.
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Der
Reifeneingreifabschnitt 51 und der Speichenbefestigungsabschnitt 52 sind
vorzugsweise integral miteinander als einstückiges unitäres Aluminiumelement ausgebildet,
um eine konstante Querschnittsform um den gesamten Umfang der Felge 22 zu
bilden. Beispielsweise kann die Felge 22 durch Extrudieren
einer Länge
von Aluminium mit der in 2 dargestellten Querschnittsform
aufgebaut sein. Dann wird die extrudierte Länge des Aluminium zu einer
kreisförmigen
Gestalt gebogen, wobei die Enden der extrudierten Länge des
Aluminium miteinander verschweißt
werden. Die Befestigungsöffnungen
können
in herkömmlicher
Weise gestanzt oder gebohrt werden, und zwar vor oder nachdem das Verschweißen der
freien Enden der Länge
des Aluminium erfolgt. Zum Schluss werden die Verstärkungselemente 53 mit
dem Speichenbefestigungsabschnitt 52 der Felge 22 durch
Schweißen,
Hartlöten,
mittels Klebstoff oder dergleichen verbunden.
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Die
Verstärkungselemente 53 sind
vorzugsweise als vom Speichenbefestigungsabschnitt 52 der Felge 22 separate
Aluminiumelemente durch Gießen,
spanendes Bearbeiten und/oder ein beliebiges anderes geeignetes
Herstellungsverfahren ausgebildet. Die Verstärkungselemente 53 sind
mit dem Speichenbefestigungsabschnitt 52 der Felge 22 fest
verbunden, um die Felge 22 zu verstärken.
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Die
Verstärkungselemente 53 werden
nachfolgend detaillierter beschrieben. Wie zuvor erwähnt, sind
die Verstärkungselemente 53 vorzugsweise identische
Elemente, die mit der Außenfläche des Speichenbefestigungsabschnittes 52 verschweißt sind,
um die Verstärkungselemente 53 mit
diesem dauerhaft fest zu verbinden. Jedes Verstärkungselement 53 ist
vorzugsweise als einstückiges
unitäres Element
aus einem starren metallischen Material geringen Gewichtes aufgebaut.
Insbesondere ist jedes Verstärkungselement 53 vorzugsweise
aus Aluminium aufgebaut, wie zuvor erwähnt. In jedem Fall sind die
Verstärkungselemente 53 vorzugsweise
aus dem gleichen Material wie der Speichenbefestigungsabschnitt 52 aufgebaut
und sind mit diesem dauerhaft verbunden, um die Felge 22 zu
verstärken.
Die Verstärkungselemente 53 bewirken
eine effektive Vergrößerung der
Dicke des Speichenbefestigungsabschnittes 52 an den Befestigungsöffnungen 52a,
um eine starre Verstärkung
der Felge 22 zu liefern.
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Bei
dieser Ausführungsform
weist jedes der Verstärkungselemente 53 eine
im Wesentlichen umgekehrt pilzartige Form auf, wie am besten in 2 dargestellt.
Insbesondere weist jedes der Verstärkungselemente 53 eine
mit einem Gewinde versehene Öffnung 53a um,
um eine der Speichen 21 mit dieser mittels eines Adapters 54 verschraubbar
zu verbinden. Die Adapter 54 sind Röhren mit Außengewinden 54a und
einem nicht-kreisförmigen
(z. B. rechteckig geformten, sechseckig geformten, ein Längskeilzahnprofil
aufweisenden, etc.) Werkzeugeingreifabschnitt 54b. Die
Adapter 54 sind an den Schäften der Speichen 21 derart
montiert, dass das eine Ende des Adapters 54 mit dem Kopfabschnitt 21c einer
der Speichen 21 in Eingriff ist. Die Außengewinde 54a der
Adapter 54 sind konfiguriert, um mit den Innengewinden 53a der
Verstärkungselemente 53 in
Eingriff zu kommen. Somit können
die Speichen 21 mittels der Adapter 54 einstellbar,
lösbar
und fest mit der Felge 22 verbunden werden.
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ZWEITE AUSFÜHRUNGSFORM
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Nachfolgend
Bezug nehmend auf die 8 bis 11, ist
ein Abschnitt eines modifizierten vorderen Laufrades oder Vorderrades 112 gemäß einer zweiten
bevorzugten Ausführungsform
dargestellt. In Anbetracht der Ähnlichkeit
zwischen den ersten und zweiten Ausführungsformen sind die Teile
der zweiten Ausführungsform,
die identisch zu Teilen der ersten Ausführungsform sind, mit den gleichen
Bezugszeichen wie die Teile der ersten Ausführungsform versehen. Außerdem können die
Beschreibungen derjenigen Teile der zweiten Ausführungsform, welche identisch zu
den Teilen der ersten Ausführungsform
sind, der Kürze
halber weggelassen werden. Mit anderen Worten ist, wenn nicht anders
angegeben, die Konfiguration des vorderen Laufrades der zweiten
Ausführungsform
dieselbe wie die Konfiguration der ersten Ausführungsform.
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Das
Fahrradlaufrad 112 beinhaltet im Wesentlichen die mittige
Nabe 20 der ersten Ausführungsform,
eine Mehrzahl der Speichen 21 und eine ringförmige Felge 122 mit
dem Luftreifen 23. Bei dieser Ausführungsform verwendet die Nabe 20 modifizierte
Speichenbefestigungselemente 133, derart, dass die Kopfabschnitte 21c der
Speichen 21 mit den Speichenbefestigungselementen 133 in
Eingriff sind und die Gewindeabschnitte 21a der Speichen 21 an der
Felge 122 mittels herkömmlicher
Speichennippel 154 oder dergleichen an der Felge 122 befestigt
sind. Somit ist bei dieser Ausführungsform
die Felge 122 identisch zur Felge 22, abgesehen
vom Entfallen der Verstärkungselemente 53 und
den Modifikationen zur Aufnahme der Speichennippel 154.
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Ähnlich wie
bei der ersten Ausführungsform sind
die Befestigungselemente 133 lösbar mit den Befestigungsvorsprüngen 41 und 42 des
Nabengehäuses 32 verbunden.
Insbesondere sind die Befestigungselemente 133 dimensioniert,
um in die Einführöffnungen 41a der
Befestigungsvorsprünge 41 in axialer
Richtung eingeführt
zu werden, wobei ein Paar von den Speichen 21 an diesen
angebracht sind. Jedes der Befestigungselemente 133 weist
ein Paar von identisch geformten Speichenbefestigungsöffnungen
oder -rückhalteschlitzen 133a auf,
um ein Paar der Kopfabschnitte 21c eines Paares von den Speichen 21 am
Nabengehäuse 32 zu
befestigen. Bei dieser Ausführungsform
bildet jede der Speichenbefestigungsöffnungen oder Rückhalteschlitze 133a eine
Speichenbefestigungsstruktur des Befestigungselementes 133,
die konfiguriert und angeordnet ist, um einen der Kopfabschnitte 21c einer
der Speichen 21 aufzunehmen. Jeder der Rückhalteschlitze 133a (Speichenbefestigungsstrukturen) weist
ein mittiges verbreitertes Öffnungsteilstück und ein
Paar von geringere Breite aufweisenden Teilstücken auf. Die mittigen verbreiterten Öffnungsteilstücke der
Rückhalteschlitze 133 sind
so dimensioniert, dass die Kopfabschnitte 21c der Speichen 21 ohne Weiteres
in die Rückhalteschlitze 133a einge führt werden
können.
Die geringere Breite aufweisenden Teilstücke der Rückhalteschlitze 133 sind
so dimensioniert, dass die Kopfabschnitte 21c der Speichen 21 in
den Rückhalteschlitzen 133a zurückgehalten werden.
Somit werden, nachdem die Kopfabschnitte 21c der Speichen 21 in
das mittige verbreiterte Öffnungsteilstück der Rückhalteschlitze 133a eingeführt sind,
die Kopfabschnitte 21c der Speichen 21 in eines
der verminderte Breite aufweisenden Teilstücke der Rückhalteschlitze 133a hineingeschoben,
um die Kopfabschnitte 21c der Speichen 21 in den
Rückhalteschlitzen 133a zurückzuhalten.
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Ähnlich wie
bei der ersten Ausführungsform sind
die Speichenbefestigungsöffnungen
oder -rückhalteschlitze 133a (Speichenbefestigungsstrukturen) eines
jeden der Befestigungselemente 133 so angeordnet, dass
die Speichen 21 sich aus jedem der Befestigungselemente 133 unter
einem stumpfen Winkel (z. B. 159°)
nach außen
erstrecken. Mit anderen Worten erstrecken sich die Mittelachsen
der Teilstücke
geringerer Breite der Rückhalteschlitze 133a aus jedem
der Befestigungselemente 133 unter einem stumpfen Winkel
(z. B. 159°)
nach außen.
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DRITTE AUSFÜHRUNGSFORM
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Nachfolgend
Bezug nehmend auf die 12 bis 15, ist
eine modifizierte vordere Nabe 220 gemäß einer dritten bevorzugten
Ausführungsform dargestellt.
In Anbetracht der Ähnlichkeit
zwischen der dritten Ausführungsform
und den vorhergehenden Ausführungsformen
sind diejenigen Teile der dritten Ausführungsform, welche zu den Teilen
der vorhergehenden Ausführungsformen
identisch sind, mit den gleichen Bezugszeichen wie die Teile der
vorhergehenden Ausführungsformen
versehen. Außerdem
können
die Beschreibungen der Teile der dritten Ausführungsform, die zu den Teilen
der vorhergehenden Ausführungsformen
identisch sind, der Kürze halber
weggelassen werden. Mit anderen Worten ist, wenn nicht anders angegeben,
die Konfiguration des vorderen Laufrades oder Vorderrades der dritten Ausführungsform
die gleiche wie die Konfiguration der ersten Ausführungsform.
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Bei
dieser Ausführungsform
ist die Nabe 220 identisch zur Nabe 20 der ersten
Ausführungsform, abgesehen
davon, dass ein modifiziertes Nabengehäuse 232 verwendet
wird, das eine Mehrzahl von modifizierten Speichenbefestigungselementen 233 aufweist.
Diese Ausführungsform
verwendet die Speichen 21 und die Felge 22 der
ersten Ausführungsform.
Insbesondere ist das Nabengehäuse 232 identisch
zum Nabengehäuse 32,
abgesehen davon, dass das Nabengehäuse 232 ein Paar von
modifizierten Speichenbefestigungsabschnitten 232a und 232b aufweist,
die an entgegengesetzten Enden eines rohrförmigen Mittelabschnittes 232c (identisch zum
Abschnitt 32c) angeordnet sind. Der Rest des Nabengehäuses 232 ist
identisch zum zuvor erläuterten
Nabengehäuse 32.
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Der
Speichenbefestigungsabschnitt 232a beinhaltet eine Mehrzahl
(sechs) einzelner Speichenbefestigungsabschnitte oder -vorsprünge 241,
die sich in radialer Weise von dem einen Ende des Nabengehäuses 232 nach
außen
erstrecken. Die Speichenbefestigungsvorsprünge 241 sind in gleichen Abständen in
Umfangsrichtung um den Hauptkörper des
Speichenbefestigungsabschnittes 232a angeordnet. Jeder
der Speichenbefestigungsvorsprünge 241 ist
konfiguriert und angeordnet, um ein Paar von den Speichen 21 an
diesem unter Verwendung eines der Speichenbefestigungselemente 233 zu
befestigen. Jeder der Speichenbefestigungsvorsprünge 241 ist vorzugsweise
identisch, wie dargestellt. Selbstverständlich brauchen die Speichenbefestigungsvorsprünge 241,
falls erforderlich und/oder gewünscht, nicht
identisch zu sein.
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In ähnlicher
Weise beinhaltet der Befestigungsabschnitt 232b eine Mehrzahl
(sechs) von einzelnen Speichenbefestigungsabschnitten oder Vorsprüngen 242,
die sich in radialer Weise von dem einem Ende des Nabengehäuses 232 nach
außen
erstrecken. Die Speichenbefestigungsvorsprünge 242 sind in gleichen
Abständen
in Umfangsrichtung um den Hauptkörper
des Speichenbefestigungsabschnitts 232b herum angeordnet.
Die Speichenbefestigungsvorsprünge 242 sind
vorzugsweise versetzt angeordnete Spiegelbilder der Speichenbefestigungsvorsprünge 241.
Mit anderen Worten sind die Speichenbefestigungsvorsprünge 242 in
Umfangsrichtung gegenüber
den Speichenbefestigungsvorsprüngen 241 um
einen spitzen Winkel, beispielsweise 15°, versetzt und weisen von den
Speichenbefestigungsvorsprüngen 241 in
entgegengesetzter axialer Richtung.
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Jeder
der Speichenbefestigungsvorsprünge 242 ist
konfiguriert und angeordnet, um ein Paar von den Speichen 21 an
diesem unter Verwendung eines der Speichenbefestigungselemente 233 zu
befestigen. Jeder der Speichenbefestigungsvorsprünge 242 ist vorzugsweise
identisch, wie dargestellt. Selbstverständlich brauchen die Speichenbefestigungsvorsprünge 242,
falls erforderlich und/oder gewünscht, nicht
identisch zu sein.
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Somit
sind die Befestigungsabschnitte oder Vorsprünge 241 oder 242 des
Nabengehäuses 232 einzelne
radiale Vorsprünge,
die um gegenüberliegende
Enden des Nabengehäuses 32 in
Umfangsrichtung mit Abstand zueinander angeordnet sind. Da die Befestigungsvorsprünge 241 und 242,
abgesehen von der Orientierung, identische Konfiguration und Abmessung
haben, werden lediglich die Befestigungsvorsprünge 241 am Speichenbefestigungsabschnitt 232a des
Nabengehäuses 232 detailliert
erläutert
und/oder dargestellt.
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Jeder
der Speichenbefestigungsvorsprünge 241 des
Nabengehäuses 232 weist
eine in axialer Richtung weisende Fläche mit einer Einführöffnung 241 auf,
die dimensioniert ist, um eines der Befestigungselemente 233 aufzunehmen,
und ein Paar von in Umfangsrichtung weisenden Flächen mit einer Speichenführungsöffnung 241b.
Die Speichenführungsöffnungen 241b sind
kein Gewinde aufweisende geschlossene Löcher oder Bohrungen, die sich von
den in Umfangsrichtung weisenden Flächen der Einführöffnung 241a zur
Einführöffnung 241a der
entsprechenden der Speichenbefestigungsvorsprünge 241 erstrecken.
Insbesondere weisen die Speichenführungsöffnungen 241b Mittelachsen
auf, die sich unter einem stumpfen Winkel (z. B. 159°) von der Einführöffnung 241a nach
außen
erstrecken.
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Die
Befestigungselemente 233 sind mit den Befestigungsvorsprüngen 241 und 244 des
Nabengehäuses 232 lösbar verbunden.
Jedes der Befestigungselemente 233 weist einen nicht-kreisförmigen Transversalquerschnitt
auf, der mit einem nicht- kreisförmigen Transversalquerschnitt
der Einführöffnungen 241a der
Befestigungsvorsprünge 241 übereinstimmt.
Somit sind die Befestigungselemente 233 dimensioniert,
um in axialer Richtung in die Einführöffnungen 241a der
Befestigungsvorsprünge 241 eingeführt zu werden,
wobei die Befestigungselemente 233 nicht drehbar in den
Einführöffnungen 241a der Befestigungsvorsprünge 241 angebracht
sind. Jedes der Befestigungselemente 233 weist ein Paar
von mit einem Gewinde versehene Speichenbefestigungsöffnungen
oder Bohrungen 233a und 233b auf, um ein Paar
der mit einem Gewinde versehenen inneren Endabschnitte 21a eines
Paares der Speichen 21 am Nabengehäuse 232 zu befestigen.
Bei dieser Ausführungsform
bildet jede der mit einem Gewinde versehenen Speichenbefestigungsöffnungen
oder -bohrungen 233a und 232b eine Speichenbefestigungsstruktur
des Befestigungselementes 233, die so konfiguriert und
angeordnet ist, dass sie einen der mit einem Gewinde versehenen
inneren Endabschnitte 21a von einer der Speichen 21 einschraubbar
aufnimmt. Die mit einem Gewinde versehenen Speichenbefestigungsbohrungen 233a und 233b (Speichenbefestigungsstrukturen)
eines jeden der Befestigungselemente 233 liegen auf einer
ebenen oder planaren Oberfläche
der Befestigungselement 233, so dass die Gewindebohrungen 233a und 233b mit
den Speichenöffnungen 241b fluchten.
Mit anderen Worten weisen die Einführöffnungen 241a ein
Paar von ebenen oder planaren Flächen
auf, die mit den Speichenöffnungen 241b fluchten,
so dass die Gewindebohrungen 233a und 233b mit
den Speichenführungsöffnungen 241b fluchten.
Die mit einem Gewinde versehenen Speichenbefestigungsöffnungen
oder -bohrungen 233a und 233b und die Speichenführungsöffnung 241b sind
so angeordnet, dass die Speichen 21 von jedem der Befestigungselemente 233 sich
unter einem stumpfen Winkel (z. B. 159°) nach außen erstrecken. Mit anderen
Worten erstrecken sich die Mittelachsen der Gewindebohrungen 233a und 233b von
jedem der Befestigungselemente 233 unter einem stumpfen
Winkel (z. B. 159°)
nach außen.
Außerdem
sind die Mittelachsen der Gewindebohrungen 233a und 233b bezüglich einer
Ebene, die sich senkrecht zur Mittellängsachse des Befestigungselemente 233 erstreckt,
unter einem Winkel angeordnet. Insbesondere bilden die Gewindebohrungen 233a einen
Winkel von ca. 4° bezüglich einer Ebene,
die sich senkrecht zur Mittellängsachse
des Befestigungselementes 233 erstreckt, hingegen bilden
die Gewindebohrungen 233b einen Winkel von ca. 5° bezüglich einer
Ebene, die sich senkrecht zur Mittellängsachse des Befestigungselementes 233 erstreckt.
Die unterschiedlichen Winkel der Mittellängsachsen der Gewindebohrungen 233a und 233b vermeiden
Störungen
zwischen sich überkreuzenden Paaren
der Speichen 21.
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VIERTE AUSFÜHRUNGSFORM
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Nachfolgend
Bezug nehmend auf die 16 bis 20, ist
ein vorderes Laufrad 312 mit einer modifizierten vorderen
Nabe 320 gemäß einer
vierten bevorzugten Ausführungsform
dargestellt. In Anbetracht der Ähnlichkeit
zwischen der vierten Ausführungsform
und den vorhergehenden Ausführungsformen
sind diejenigen Teile der vierten Ausführungsform, welche zu den Teilen
der vorhergehenden Ausführungsformen
identisch sind, mit den gleichen Bezugszeichen wie die Teile der
vorhergehenden Ausführungsformen
versehen. Außerdem
können
die Beschreibungen der Teile der vierten Ausführungsform, die zu den Teilen
der vorhergehenden Ausführungsformen
identisch sind, der Kürze
halber weggelassen werden. Mit anderen Worten ist, wenn nicht anders
angegeben, die Konfiguration des vorderen Laufrades oder Vorderrades 312 der
vierten Ausführungsform
die gleiche wie die Konfiguration der ersten Ausführungsform.
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Bei
dieser Ausführungsform
ist die Nabe 320 identisch zur Nabe 20 der ersten
Ausführungsform, abgesehen
davon, dass ein modifiziertes Nabengehäuse 332 verwendet
wird, das eine Mehrzahl von modifizierten Speichenbefestigungselementen 333 aufweist.
Diese Ausführungsform
verwendet die Speichen 21 und die Felge 22 der
ersten Ausführungsform.
Insbesondere ist das Nabengehäuse 332 identisch
zum Nabengehäuse 32,
abgesehen davon, dass das Nabengehäuse 332 ein Paar von
modifizierten Speichenbefestigungsabschnitten 332a und 332b aufweist,
die an entgegengesetzten Enden eines rohrförmigen Mittelabschnittes 332c (identisch zum
Abschnitt 32c) angeordnet sind. Der Rest des Nabengehäuses 332 ist
identisch zum zuvor erläuterten
Nabengehäuse 32.
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Der
Speichenbefestigungsabschnitt 332a beinhaltet eine Mehrzahl
(sechs) von Speichenbefestigungsabschnitten 341, die sich
in radialer Weise von dem einen Ende des Nabengehäuses 332 nach außen erstrecken.
Die Speichenbefestigungsabschnitte 341 sind in gleichen
Abständen
in Umfangsrichtung um den Hauptkörper
des Speichenbefestigungsabschnittes 332a angeordnet. Jeder
der Speichenbefestigungsabschnitte 341 ist konfiguriert
und angeordnet, um ein Paar von den Speichen 21 an diesem
unter Verwendung eines der Speichenbefestigungselemente 333 zu
befestigen. Jeder der Speichenbefestigungsabschnitte 341 ist
vorzugsweise identisch, wie dargestellt. Selbstverständlich brauchen
die Speichenbefestigungsabschnitte 341, falls erforderlich
und/oder gewünscht,
nicht identisch zu sein.
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In ähnlicher
Weise beinhaltet der Befestigungsabschnitt 332b eine Mehrzahl
(sechs) von einzelnen Speichenbefestigungsabschnitten 342,
die sich in radialer Weise von dem einem Ende des Nabengehäuses 332 nach
außen
erstrecken. Die Speichenbefestigungsabschnitte 342 sind
in gleichen Abständen
in Umfangsrichtung um den Hauptkörper des
Speichenbefestigungsabschnitts 332b herum angeordnet. Die
Speichenbefestigungsabschnitte 342 sind vorzugsweise versetzt
angeordnete Spiegelbilder der Speichenbefestigungsabschnitte 341. Mit
anderen Worten sind die Speichenbefestigungsabschnitte 342 in
Umfangsrichtung gegenüber
den Speichenbefestigungsabschnitte 341 um einen spitzen
Winkel, beispielsweise 15°,
versetzt und weisen von den Speichenbefestigungsabschnitten 341 in entgegengesetzter
axialer Richtung.
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Jeder
der Speichenbefestigungsabschnitte 342 ist konfiguriert
und angeordnet, um ein Paar von den Speichen 21 an diesem
unter Verwendung eines der Speichenbefestigungselemente 333 zu
befestigen. Jeder der Speichenbefestigungsabschnitte 342 ist
vorzugsweise identisch, wie dargestellt. Selbstverständlich brauchen
die Speichenbefestigungsabschnitte 342, falls erforderlich
und/oder gewünscht, nicht
identisch zu sein.
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Somit
sind die Befestigungsabschnitte 341 oder 342 des
Nabengehäuses 332 um
gegenüberliegende
Enden des Nabengehäuses 332 herum
in Umfangsrichtung mit Abstand zueinander angeordnet. Da die Befestigungsabschnitte 341 und 342,
abgesehen von der Orientierung, identische Konfiguration und Abmessung
haben, werden lediglich die Befestigungsabschnitte 341 am
Speichenbefestigungsabschnitt 332a des Nabengehäuses 332 detailliert
erläutert
und/oder dargestellt.
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Wie
am besten aus 17 zu ersehen, beinhaltet jeder
der Speichenbefestigungsabschnitte 341 vorzugsweise ein
Paar von sich einzeln in radialer Richtung erstreckenden Vorsprüngen 343 und 345 bei
dieser Ausführungsform.
Die Vorsprünge 343 und 345 sind
mit Abstand zueinander angeordnet, um zwischen sich Einführöffnungen 341a zu
bilden, die sich von den in axialer Richtung weisenden Oberflächen der
Vorsprünge 343 und 345 aus
erstrecken. Die Einführöffnungen 341a sind
bei dieser Ausführungsform
als Durchgangsöffnungen
(in axialer Richtung) dargestellt. Jedoch könnten die Einführöffnungen 314a an
einem oder beiden axialen Enden geschlossen (oder teilweise geschlossen)
sein, falls erforderlich und/oder gewünscht, um die Befestigungselemente 333 einfacher
in axialer Richtung anzuordnen, falls erforderlich und/oder gewünscht. In
jedem Fall sind die Einführöffnungen 341 vorzugsweise
in radialer Richtung offen, derart, dass die Befestigungselemente 333 mit
einer Außenfläche des
Nabengehäuses 332 in
Kontakt sind. Jede Einführöffnung 341a ist
so dimensioniert, dass sie eines der Befestigungselemente 333 in
nicht-drehbarer Weise aufnimmt, und zwar sogar bevor die Speichen 21 mit den
Befestigungselementen 333 verbunden sind.
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Jeder
der Vorsprünge 343 und 345 weist
ein Paar von im Wesentlichen in Umfangsrichtung weisenden Flächen mit
einer sich von diesen erstreckenden Speichenführungsöffnung 341b auf. Bei
dieser Ausführungsform
sind die Führungsöffnungen 341b geschlossene,
kein Gewinde aufweisende Durchgangslöcher oder Durchgangsbohrungen,
die sich zwischen den in entgegengesetzter Richtung weisenden Umfangsflächen der
Vorsprünge 343 und 345 zur
Einführöffnung 341a der
entsprechenden der Speichenbefestigungsabschnitte 341 erstrecken. Insbesondere
weisen die Speichenführungsöffnungen 341b Mittelachsen
auf, die sich unter einem stumpfen Winkel (z. B. 159°) von der
Einführöffnung 341a nach
außen
erstrecken. Die Führungsöffnungen 341b sind
identisch zueinander, abgesehen von ihren Orientie rungen. Somit
sind die Führungsöffnungen 341b der
Einfachheit halber mit identischen Bezugszeichen versehen.
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Die
Befestigungselemente 333 sind mit den Befestigungsabschnitten 341 und 344 des
Nabengehäuses 332 lösbar verbunden.
Jedes der Befestigungselemente 333 weist einen nicht-kreisförmigen Transversalquerschnitt
auf, der mit einem nicht-kreisförmigen Transversalquerschnitt
der Einführöffnungen 341a der
Befestigungsabschnitte 341 übereinstimmt. Somit sind die
Befestigungselemente 333 dimensioniert, um in axialer Richtung
in die Einführöffnungen 341a der
Befestigungsabschnitten 341 eingeführt zu werden, wobei die Befestigungselemente 333 nicht
drehbar in den Einführöffnungen 341a der Befestigungsabschnitten 341 angebracht
sind. Jedes der Befestigungselemente 333 weist ein Paar
von mit einem Gewinde versehene Speichenbefestigungsöffnungen
oder Bohrungen 333a und 333b auf, um ein Paar
der mit einem Gewinde versehenen inneren Endabschnitte 21a eines
Paares der Speichen 21 am Nabengehäuse 332 zu befestigen.
Bei dieser Ausführungsform
bildet jede der mit einem Gewinde versehenen Speichenbefestigungsöffnungen
oder -bohrungen 333a und 332b eine Speichenbefestigungsstruktur
des Befestigungselementes 333, die so konfiguriert und
angeordnet ist, dass sie einen der mit einem Gewinde versehenen
inneren Endabschnitte 21a von einer der Speichen 21 einschraubbar
aufnimmt. Die mit einem Gewinde versehenen Speichenbefestigungsbohrungen 333a und 333b (Speichenbefestigungsstrukturen)
eines jeden der Befestigungselemente 333 sind vorzugsweise
Durchgangsbohrungen, die sich zwischen einem Paar von im Wesentlichen
in Umfangsrichtung weisenden (im Wesentlichen ebenen oder planaren)
Flächen
der Befestigungselemente 333 erstrecken, so dass die Gewindebohrungen 333a und 333b mit
den Speichenführungsöffnungen 341b fluchten.
Mit anderen Worten weisen die Befestigungselemente 333 ein Paar
von gegenüberliegenden
im Wesentlichen in Umfangsrichtung weisenden (im Wesentlichen ebenen
oder planaren) Flächen
auf, die mit den Vorsprüngen 343 und 345 in
Kontakt sind, so dass die Gewindebohrungen 333a und 333b mit
den Speichenöffnungen 341b fluchten.
Mit anderen Worten weisen die Einführöffnungen 341a ein
Paar von ebenen oder planaren Flächen
auf, die mit den Speichenöffnungen 341b fluchten,
so dass die Gewindebohrungen 333a und 333b mit
den Spei chenführungsöffnungen 341b fluchten.
Die mit einem Gewinde versehenen Speichenbefestigungsöffnungen
oder -bohrungen 333a und 333 und die Speichenführungsöffnung 341 sind
so angeordnet, dass die Speichen 21 von jedem der Befestigungselemente 333 sich
unter einem stumpfen Winkel (z. B. 159°) nach außen erstrecken. Mit anderen
Worten erstrecken sich die Mittelachsen der Gewindebohrungen 333a und 333b von
jedem der Befestigungselemente 333 unter einem stumpfen
Winkel (z. B. 159°)
nach außen.
Somit sind die Speichenführungsöffnungen 341 angeordnet,
um einen stumpfen Winkel zu definieren, gemessen zwischen in entgegengesetzter
Richtung weisenden Eintrittsöffnungen
der Speichenführungsöffnungen 341.
Außerdem
sind die Mittelachsen der Gewindebohrungen 333a und 333b bezüglich einer
Ebene, die sich senkrecht zur Mittellängsachse des Befestigungselemente 333 erstreckt,
unter einem Winkel angeordnet. Insbesondere bilden die Gewindebohrungen 333a einen
Winkel von ca. 4° bezüglich einer
Ebene, die sich senkrecht zur Mittellängsachse des Befestigungselementes 333 erstreckt,
hingegen bilden die Gewindebohrungen 333b einen Winkel
von ca. 5° bezüglich einer
Ebene, die sich senkrecht zur Mittellängsachse des Befestigungselementes 333 erstreckt.
Die unterschiedlichen Winkel der Mittellängsachsen der Gewindebohrungen 333a und 333b vermeiden
Störungen
zwischen sich überkreuzenden
Paaren der Speichen 21.
-
Bei
dieser Ausführungsform
sind die Einführöffnungen 341a in
der äußeren radialen
Richtung offen, derart, dass die Befestigungselemente 333 mit einer
Außenfläche des
Nabengehäuses 332 in
Kontakt sind, wenn diese zusammengebaut sind. Mit anderen Worten
sind die Befestigungsabschnitte 341 und die Befestigungselemente 333 derart
konfiguriert und angeordnet, dass jedes der Befestigungselemente 333 mit
einer Außenfläche des
Nabengehäuses 332 in
Kontakt ist, wenn diese zusammengebaut sind. Außerdem sind die Befestigungsabschnitte 341 und
die Befestigungselemente 333 derart konfiguriert und angeordnet,
dass die Befestigungselemente 333 relativ zu den Befestigungsabschnitten 341 nicht-drehbar
sind, wenn diese zusammengebaut sind, bevor die Speichen 21 in
den mit einem Gewinde versehenen Speichenbefestigungsöffnungen 333a und 333b aufgenommen
sind. Vorzugsweise sind die Speichenbefestigungsöffnungen 333a und 333b in
den Befesti gungselementen 333 so angeordnet, dass sie mit
den Führungsöffnungen 341b fluchten,
wenn eine der axialen Stirnflächen
eines jeden Befestigungselementes 333 mit einer axialen
Fläche eines
entsprechenden Befestigungsabschnittes 341 fluchtet oder
im Wesentlichen bündig
ist, und zwar gesehen in einer radialen Richtung, wie am besten aus
den 16 und 19 zu
verstehen ist. Außerdem
geht für
Fachleute aus dieser Beschreibung klar hervor, dass, je nach Anforderung
und/oder Wunsch, weitere Ausrichtungsstrukturen verwendet werden können (z.
B. um die Speichenbefestigungsöffnungen 333a und 333b mit
den Führungsöffnungen 341b zum
Fluchten zu bringen).
-
FÜNFTE AUSFÜHRUNGSFORM
-
Nachfolgend
Bezug nehmend auf die 21 bis 25, ist
ein Vorderrad 412 mit einer modifizierten vorderen Nabe 420 gemäß einer
fünften
bevorzugten Ausführungsform
dargestellt. In Anbetracht der Ähnlichkeit
zwischen der fünften
Ausführungsform
und den vorhergehenden Ausführungsformen sind
diejenigen Teile der fünften
Ausführungsform, welche
zu den Teilen der vorhergehenden Ausführungsformen identisch sind,
mit den gleichen Bezugszeichen wie die Teile der vorhergehenden
Ausführungsformen
versehen. Außerdem
können
die Beschreibungen der Teile der fünften Ausführungsform, die zu den Teilen
der vorhergehenden Ausführungsformen
identisch sind, der Kürze
halber weggelassen werden. Mit anderen Worten ist, wenn nicht anders
angegeben, die Konfiguration des vorderen Laufrades oder Vorderrades
der fünften
Ausführungsform
die gleiche wie die Konfiguration der ersten Ausführungsform.
-
Bei
dieser Ausführungsform
ist die Nabe 420 identisch zur Nabe 20 der ersten
Ausführungsform, abgesehen
davon, dass ein modifiziertes Nabengehäuse 432 verwendet
wird, das eine Mehrzahl von modifizierten Speichenbefestigungselementen 433 aufweist.
Diese Ausführungsform
verwendet die Speichen 21 und die Felge 22 der
ersten Ausführungsform.
Insbesondere ist das Nabengehäuse 432 identisch
zum Nabengehäuse 32,
abgesehen davon, dass das Nabengehäuse 432 ein Paar von
modifizierten Speichenbefestigungsabschnitten 432a und 432b aufweist,
die an entge gengesetzten Enden eines rohrförmigen Mittelabschnittes 432c (identisch zum
Abschnitt 32c) angeordnet sind. Der Rest des Nabengehäuses 432 ist
identisch zum zuvor erläuterten
Nabengehäuse 32.
-
Der
Speichenbefestigungsabschnitt 432a beinhaltet eine Mehrzahl
(sechs) einzelner Speichenbefestigungsabschnitte 441, die
sich in radialer Weise von dem einen Ende des Nabengehäuses 432 nach
außen
erstrecken. Die Speichenbefestigungsabschnitte 441 sind
in gleichen Abständen
in Umfangsrichtung um den Hauptkörper
des Speichenbefestigungsabschnittes 432a angeordnet. Jeder
der Speichenbefestigungsabschnitte 441 ist konfiguriert und
angeordnet, um ein Paar von den Speichen 21 an diesem unter
Verwendung eines der Speichenbefestigungselemente 433 zu
befestigen. Jeder der Speichenbefestigungsabschnitte 441 ist
vorzugsweise identisch, wie dargestellt. Selbstverständlich brauchen
die Speichenbefestigungsabschnitte 441, falls erforderlich
und/oder gewünscht,
nicht identisch zu sein.
-
In ähnlicher
Weise beinhaltet der Befestigungsabschnitt 432b eine Mehrzahl
(sechs) von einzelnen Speichenbefestigungsabschnitten oder Vorsprüngen 442,
die sich in radialer Weise von dem einem Ende des Nabengehäuses 432 nach
außen
erstrecken. Die Speichenbefestigungsabschnitte 442 sind
in gleichen Abständen
in Umfangsrichtung um den Hauptkörper
des Speichenbefestigungsabschnitts 432b herum, angeordnet.
Die Speichenbefestigungsabschnitte 442 sind vorzugsweise
versetzt angeordnete Spiegelbilder der Speichenbefestigungsabschnitte 441.
Mit anderen Worten sind die Speichenbefestigungsabschnitte 442 in
Umfangsrichtung gegenüber
den Speichenbefestigungsabschnitte n 441 um einen spitzen
Winkel, beispielsweise 15°,
versetzt und weisen von den Speichenbefestigungsabschnitten 441 in
entgegengesetzter axialer Richtung.
-
Jeder
der Speichenbefestigungsabschnitte 442 ist konfiguriert
und angeordnet, um ein Paar von den Speichen 21 an diesem
unter Verwendung eines der Speichenbefestigungselemente 433 zu
befestigen. Jeder der Speichenbefestigungsabschnitte 442 ist
vorzugsweise identisch, wie dargestellt. Selbstverständlich brauchen
die Speichenbefestigungsabschnitte 442, falls erforderlich
und/oder gewünscht, nicht
identisch zu sein.
-
Somit
sind die Befestigungsabschnitte 441 oder 442 des
Nabengehäuses 432 um
gegenüberliegende
Enden des Nabengehäuses 32 herum
in Umfangsrichtung mit Abstand zueinander angeordnet. Da die Speichenbefestigungsabschnitte 441 und 442,
abgesehen von der Orientierung, identische Konfiguration und Abmessung
haben, werden lediglich die Befestigungsabschnitte 441 am
Speichenbefestigungsabschnitt 432a des Nabengehäuses 432 detailliert
erläutert
und/oder dargestellt.
-
Wie
am besten aus 22 zu ersehen, ist bei dieser
Ausführungsform
jeder der Speichenbefestigungsabschnitte 441 ein sich separat
in radialer Richtung erstreckender Vorsprung ähnlich wie bei der ersten,
zweiten und dritten Ausführungsform.
Die Befestigungsvorsprünge
oder -abschnitte 441 beinhalten keine Einführöffnungen
zur Aufnahme der Befestigungselemente 433 wie die vorhergehenden Ausführungsformen.
Vielmehr sind die Befestigungselemente 433 an den Befestigungsabschnitten 441 angebracht,
wie später
noch erläutert
wird. Somit sind die Befestigungselemente 433 mit einer
Außenfläche des
Nabengehäuses 432 in
Kontakt, wie später
noch detaillierter erläutert
wird. In jedem Fall sind die Befestigungsabschnitte 441 und
die Befestigungselemente 433 so dimensioniert, dass sie
in nicht-drehbarer Weise zusammengefügt werden, sogar bevor die
Speichen 21 an den Befestigungselementen 433 angebracht
sind.
-
Jeder
der Befestigungsabschnitte oder -vorsprünge 441 weist ein
Paar von im Wesentlichen in Umfangsrichtung weisenden Flächen mit
einem Paar von sich von diesen erstreckenden Speichenführungsöffnungen 441b auf.
Bei dieser Ausführungsform
sind die Führungsöffnungen 441b geschlossene,
kein Gewinde aufweisende Blindlöcher
oder Blindbohrungen, die sich von den in entgegengesetzter Richtung
weisenden Umfangsflächen
der Speichenbefestigungsabschnitte 441 erstrecken. Insbesondere
weisen die Speichenführungsöffnungen 441b Mittelachsen
auf, die sich unter einem stumpfen Winkel (z. B. 159°) von den
Befestigungsabschnitten 441 nach außen erstrecken. Die Führungsöffnungen 441b sind
identisch zueinander, abgesehen von ihren Orientierungen. Somit
sind die Führungsöffnungen 441b aus
Gründen
der Einfachheit mit identischen Bezugszeichen versehen.
-
Die
Befestigungselemente 433 sind mit den Befestigungsabschnitten 441 und 442 des
Nabengehäuses 432 lösbar verbunden.
Jedes der Befestigungselemente 433 weist vorzugsweise einen nicht-kreisförmigen Transversalquerschnitt
mit einer Kerbe auf, die mit einer nicht-kreisförmigen Querschnittsform der
Befestigungsabschnitte 441 übereinstimmt. Somit sind die
Befestigungselemente 433 dimensioniert, um in Axialrichtung
auf die Befestigungsabschnitte 441 gleitend aufgeschoben
zu werden, derart, dass die Befestigungselemente 433 nicht-drehbar
relativ zu den Befestigungsabschnitten 441 sind. Jedes
der Befestigungselemente 433 weist ein Paar von mit einem
Gewinde versehenen Speichenbefestigungsöffnungen oder -bohrungen 433a und 433b auf,
um ein Paar der mit einem Gewinde versehenen inneren Endabschnitte 41a eines
Paares der Speichen 21 an dem Nabengehäuse 432 zu befestigen.
Bei dieser Ausführungsform
bildet jede der mit einem Gewinde versehenen Speichenbefestigungsöffnungen
oder -bohrungen 433a und 433b eine Speichenbefestigungsstruktur
des Befestigungselementes 433, die so konfiguriert und
angeordnet ist, dass sie einen der mit einem Gewinde versehenen
inneren Endabschnitte 21a von einer der Speichen 21 verschraubbar
aufnimmt. Die mit einem Gewinde versehenen Speichenbefestigungsöffnungen 433a und 433b (Speichenbefestigungsstrukturen)
eines jeden der Befestigungselemente 433 sind vorzugsweise
Durchgangsbohrungen, die sich zwischen einem Paar von im Wesentlichen
in Umfangsrichtung weisenden (im Wesentlichen ebenen oder planaren)
Flächen
der Befestigungselemente 433 so erstrecken, dass die Gewindebohrungen 433a und 433b mit
den Speichenführungsöffnungen 441b fluchten.
Insbesondere beinhaltet jedes der Befestigungselemente 433 ein
Paar von in Umfangsrichtung mit Abstand zueinander angeordneten
Befestigungsteilstücken 443 und 445 mit
einem Verbindungsteilstück 446,
das sich zwischen den Befestigungsteilstücken erstreckt, so dass ein
Schlitz 444 gebildet wird, der einen der Befestigungsabschnitte 441 in nicht-drehbarer Weise aufnimmt.
Das Befestigungsteilstück 443 ist
auf einer ersten Umfangsseite von einem der sich in radialer Richtung
erstreckenden Befestigungsvorsprünge 441 angeordnet,
wenn diese zusammengebaut sind, und das Befestigungs teilstück 445 ist
auf einer entgegengesetzten Umfangsseite des sich in radialer Richtung
erstreckenden Befestigungsvorsprungs 441 angeordnet, wenn
diese zusammengebaut sind. In jedem der Befestigungsteilstücke 443 ist
eine der Speichenbefestigungsöffnungen 443 ausgebildet
und in jedem der Befestigungsteilstücke 445 ist eine der
Speichenbefestigungsöffnungen 433a ausgebildet.
Mit anderen Worten weisen die Befestigungsabschnitte 441 ein
Paar von entgegengesetzten, im Wesentlichen in Umfangsrichtung weisenden
(im Wesentlichen ebenen oder planaren) Flächen auf, die mit den Befestigungsteilstücken 443 und 445 in
Kontakt sind, so dass die Gewindebohrungen 433a und 433b mit
den Speichenführungsöffnungen 443b fluchten.
Die mit einem Gewinde versehenen Speichenbefestigungsöffnungen
oder -bohrungen 433a und 433b und die Speichenführungsöffnungen 441b sind
so angeordnet, dass sich die Speichen 21 von jedem der
Befestigungselemente 433 unter einem stumpfen Winkel (z.
B. 159°)
nach außen
erstrecken. Mit anderen Worten erstrecken sich die Mittelachsen
der Gewindebohrungen 433a und 433b von jedem der
Befestigungselemente 433 unter einem stumpfen Winkel (z. B.
159°) nach
außen.
Somit sind die Speichenführungsöffnungen 441b angeordnet,
um einen stumpfen Winkel zu definieren, und zwar gemessen zwischen
in entgegengesetzte Richtung weisenden Eintrittsöffnungen der Speichenführungsöffnungen 441b (d.
h. den offenen Enden). Außerdem
sind die Mittelachsen der Gewindebohrungen 433a und 433b bezüglich einer
Ebene, die sich senkrecht zur Mittellängsachse des Befestigungselemente 433 erstreckt, unter
einem Winkel angeordnet. Insbesondere bilden die Gewindebohrungen 433a einen
Winkel von ca. 4° bezüglich einer
Ebene, die sich senkrecht zur Mittellängsachse des Befestigungselementes 433 erstreckt,
hingegen bilden die Gewindebohrungen 433b einen Winkel
von ca. 5° bezüglich einer
Ebene, die sich senkrecht zur Mittellängsachse des Befestigungselementes 433 erstreckt.
Die unterschiedlichen Winkel der Mittellängsachsen der Gewindebohrungen 433a und 433b vermeiden
Störungen
zwischen sich überkreuzenden
Paaren der Speichen 21.
-
Bei
dieser Ausführungsform
sind die Befestigungselemente 433 mit einer Außenfläche des
Nabengehäuses 432 in
Kontakt, wenn sie an den Befestigungsabschnitten 441 montiert
sind. Mit anderen Worten sind die Befestigungsabschnitte 441 und
die Befestigungselemente 433 derart konfiguriert und angeordnet,
dass jedes der Befestigungselemente 433 mit einer Außenfläche des
Nabengehäuses 432 in
Kontakt ist, wenn diese zusammengebaut sind. Außerdem sind die Befestigungsabschnitte 441 und die
Befestigungselemente 433 derart konfiguriert und angeordnet,
dass die Befestigungselemente 433 relativ zu den Befestigungsabschnitten 441 nicht-drehbar
sind, wenn diese zusammengebaut sind, bevor die Speichen 21 in
den mit einem Gewinde versehenen Speichenbefestigungsöffnungen 433a und 433b aufgenommen
sind. Vorzugsweise sind die Speichenbefestigungsöffnungen 433a und 433b in
den Befestigungselementen 433 so angeordnet, dass sie mit
den Führungsöffnungen 441b fluchten,
wenn eine der axialen Stirnflächen
eines jeden Befestigungselementes 433 mit einer axialen
Fläche
eines entsprechenden Befestigungsabschnittes 441 fluchtet
oder im Wesentlichen bündig
ist, und zwar gesehen in einer radialen Richtung, wie am besten
aus den 21 und 24 zu
verstehen ist. Außerdem
geht für Fachleute
aus dieser Beschreibung klar hervor, dass, je nach Anforderung und/oder
Wunsch, weitere Ausrichtungsstrukturen verwendet werden können (z.
B. um die Speichenbefestigungsöffnungen 433a und 433b mit
den Führungsöffnungen 441b zum
Fluchten zu bringen).
-
Bei
dieser Ausführungsform
ist das Verbindungsteilstück 447 integral
mit den Befestigungsteilstücken 443 und 445 als
einstückiges
unitäres
Element ausgebildet, um jedes der Befestigungselemente 433 zu
bilden. In jedem Fall ist das Verbindungsteilstück 447 nicht-beweglich
an den Befestigungsteilstücken 443 und 445 befestigt.
-
SECHSTE AUSFÜHRUNGSFORM
-
Nachfolgend
Bezug nehmend auf die 26 bis 30, ist
ein Vorderrad 512 mit einer modifizierten vorderen Nabe 520 gemäß einer
sechsten bevorzugten Ausführungsform
dargestellt. In Anbetracht der Ähnlichkeit
zwischen der sechsten Ausführungsform
und den vorhergehenden Ausführungsformen sind
diejenigen Teile der sechsten Ausführungsform, welche zu den Teilen
der vorhergehenden Ausführungsformen
identisch sind, mit den gleichen Bezugszeichen wie die Teile der
vorherge henden Ausführungsformen
versehen. Außerdem
können
die Beschreibungen der Teile der sechsten Ausführungsform, die zu den Teilen
der vorhergehenden Ausführungsformen
identisch sind, der Kürze
halber weggelassen werden. Mit anderen Worten ist, wenn nicht anders
angegeben, die Konfiguration des vorderen Laufrades oder Vorderrades 512 der
sechsten Ausführungsform
die gleiche wie die Konfiguration der ersten Ausführungsform.
-
Bei
dieser Ausführungsform
ist die Nabe 520 identisch zur Nabe 20 der ersten
Ausführungsform, abgesehen
davon, dass ein modifiziertes Nabengehäuse 532 verwendet
wird, das eine Mehrzahl von modifizierten Speichenbefestigungselementen 533 aufweist.
Insbesondere ist diese Ausführungsform sehr ähnlich zur
fünften
Ausführungsform.
Diese Ausführungsform
verwendet die Speichen 21 und die Felge 22 der
ersten Ausführungsform.
Insbesondere ist das Nabengehäuse 532 identisch
zum Nabengehäuse 32,
abgesehen davon, dass das Nabengehäuse 532 ein Paar von
modifizierten Speichenbefestigungsabschnitten 532a und 532b aufweist,
die an entgegengesetzten Enden eines rohrförmigen Mittelabschnittes 532c (identisch
zum Abschnitt 32c) angeordnet sind. Der Rest des Nabengehäuses 532 ist identisch
zum zuvor erläuterten
Nabengehäuse 32.
-
Der
Speichenbefestigungsabschnitt 532a beinhaltet eine Mehrzahl
(sechs) einzelner Speichenbefestigungsabschnitte 541, die
sich in radialer Weise von dem einen Ende des Nabengehäuses 532 nach
außen
erstrecken. Die Speichenbefestigungsabschnitte 541 sind
in gleichen Abständen
in Umfangsrichtung um den Hauptkörper
des Speichenbefestigungsabschnittes 532a angeordnet. Jeder
der Speichenbefestigungsabschnitte 541 ist konfiguriert und
angeordnet, um ein Paar von den Speichen 21 an diesem unter
Verwendung eines der Speichenbefestigungselemente 533 zu
befestigen. Jeder der Speichenbefestigungsabschnitte 541 ist
vorzugsweise identisch, wie dargestellt. Selbstverständlich brauchen
die Speichenbefestigungsabschnitte 541, falls erforderlich
und/oder gewünscht,
nicht identisch zu sein.
-
In ähnlicher
Weise beinhaltet der Befestigungsabschnitt 532b eine Mehrzahl
(sechs) von einzelnen Speichenbefestigungsabschnitten oder Vorsprüngen 542,
die sich in radialer Weise von dem einem Ende des Nabengehäuses 532 nach
außen
erstrecken. Die Speichenbefestigungsabschnitte 542 sind
in gleichen Abständen
in Umfangsrichtung um den Hauptkörper
des Speichenbefestigungsabschnitts 532b herum angeordnet.
Die Speichenbefestigungsabschnitte 542 sind vorzugsweise
versetzt angeordnete Spiegelbilder der Speichenbefestigungsabschnitte 541.
Mit anderen Worten sind die Speichenbefestigungsabschnitte 542 in
Umfangsrichtung gegenüber
den Speichenbefestigungsabschnitte n 541 um einen spitzen
Winkel, beispielsweise 15°,
versetzt und weisen von den Speichenbefestigungsabschnitten 541 in
entgegengesetzter axialer Richtung.
-
Jeder
der Speichenbefestigungsabschnitte 542 ist konfiguriert
und angeordnet, um ein Paar von den Speichen 21 an diesem
unter Verwendung eines der Speichenbefestigungselemente 533 zu
befestigen. Jeder der Speichenbefestigungsabschnitte 542 ist
vorzugsweise identisch, wie dargestellt. Selbstverständlich brauchen
die Speichenbefestigungsabschnitte 542, falls erforderlich
und/oder gewünscht, nicht
identisch zu sein.
-
Somit
sind die Befestigungsabschnitte 541 oder 542 des
Nabengehäuses 532 um
gegenüberliegende
Enden des Nabengehäuses 32 herum
in Umfangsrichtung mit Abstand zueinander angeordnet. Da die Speichenbefestigungsabschnitte 541 und 542,
abgesehen von der Orientierung, identische Konfiguration und Abmessung
haben, werden lediglich die Befestigungsabschnitte 541 am
Speichenbefestigungsabschnitt 532a des Nabengehäuses 532 detailliert
erläutert
und/oder dargestellt.
-
Wie
am besten aus 27 zu ersehen, ist bei dieser
Ausführungsform
jeder der Speichenbefestigungsabschnitte 541 ein sich einzeln
in radialer Richtung erstreckender Vorsprung ähnlich wie bei der ersten,
zweiten, dritten und fünften
Ausführungsform.
Die Befestigungsvorsprünge
oder -abschnitte 541 beinhalten keine Einführöffnungen
zur Aufnahme der Befestigungselemente 533 wie die erste, zweite
und dritte Ausführungsform.
Vielmehr sind die Befestigungselemente 533 an den Befestigungsabschnitten 541 angebracht,
wie später
noch erläutert wird.
Somit sind die Befestigungselemente 533 mit einer Außenfläche des
Nabengehäuses 532 in Kontakt,
wie später
noch detaillierter erläutert
wird. In jedem Fall sind die Befestigungsabschnitte 541 und
die Befestigungselemente 533 so dimensioniert, dass sie
in nicht-drehbarer Weise zusammengefügt werden, sogar bevor die
Speichen 21 an den Befestigungselementen 533 angebracht
sind.
-
Jeder
der Befestigungsabschnitte oder -vorsprünge 541 weist ein
Paar von im Wesentlichen in Umfangsrichtung weisenden Flächen mit
einem Paar von sich von diesen erstreckenden Speichenführungsöffnungen 541 auf.
Bei dieser Ausführungsform sind
die Führungsöffnungen 541 geschlossene,
kein Gewinde aufweisende Durchgangslöcher oder Durchgangsbohrungen,
die sich von den in entgegengesetzter Richtung weisenden Umfangsflächen der
Speichenbefestigungsabschnitte 541 erstrecken. Insbesondere
weisen die Speichenführungsöffnungen 541 Mittelachsen
auf, die sich unter einem stumpfen Winkel (z. B. 159°) von den
Befestigungsabschnitten 541 nach außen erstrecken. Die Führungsöffnungen 541 sind
identisch zueinander, abgesehen von ihren Orientierungen. Somit
sind die Führungsöffnungen 541 aus
Gründen
der Einfachheit mit identischen Bezugszeichen versehen.
-
Die
Befestigungselemente 533 sind mit den Befestigungsabschnitten 541 und 542 des
Nabengehäuses 532 lösbar verbunden.
Jedes der Befestigungselemente 533 weist vorzugsweise einen
Abschnitt mit einer nicht-kreisförmigen
Transversalquerschnittform auf, die mit einer nicht-kreisförmigen Querschnittsform
eines Teils der Befestigungsabschnitte 541 übereinstimmt.
Somit sind die Befestigungselemente 533 dimensioniert,
um in Axialrichtung auf die Befestigungsabschnitte 541 gleitend
aufgeschoben zu werden, derart, dass die Befestigungselemente 533 nicht-drehbar
relativ zu den Befestigungsabschnitten 541 sind. Jedes
der Befestigungselemente 533 weist ein Paar von mit einem
Gewinde versehenen Speichenbefestigungsöffnungen oder -bohrungen 533a und 533 auf,
um ein Paar der mit einem Gewinde versehenen inneren Endabschnitte 41a eines
Paares der Speichen 21 an dem Nabengehäuse 532 zu befestigen.
Bei dieser Ausführungsform
bildet jede der mit einem Gewinde versehenen Speichenbefestigungsöffnungen
oder -bohrungen 533a und 533b eine Speichenbefestigungsstruktur des
Befestigungselementes 533, die so konfiguriert und angeordnet
ist, dass sie einen der mit einem Gewinde versehenen inneren Endabschnitte 21a von
einer der Speichen 21 verschraubbar aufnimmt. Die mit einem
Gewinde versehenen Speichenbefestigungsöffnungen 533a und 533b (Speichenbefestigungsstrukturen)
eines jeden der Befestigungselemente 533 sind vorzugsweise
Durchgangsbohrungen, die sich zwischen einem Paar von im Wesentlichen
in Umfangsrichtung weisenden (im Wesentlichen ebenen oder planaren)
Flächen
der Befestigungselemente 533 so erstrecken, dass die Gewindebohrungen 533a und 533b mit
den Speichenführungsöffnungen 541b fluchten.
Insbesondere beinhaltet jedes der Befestigungselemente 533 ein
Paar von in Umfangsrichtung mit Abstand zueinander angeordneten
Befestigungsteilstücken 543 und 545,
so dass ein Schlitz 544 gebildet wird, der einen der Befestigungsabschnitte 541 in
nicht-drehbarer
Weise aufnimmt. Das Befestigungsteilstück 543 ist auf einer
ersten Umfangsseite von einem der sich in radialer Richtung erstreckenden
Befestigungsvorsprünge 541 angeordnet,
wenn diese zusammengebaut sind, und das Befestigungsteilstück 545 ist
auf einer entgegengesetzten Umfangsseite des sich in radialer Richtung erstreckenden
Befestigungsvorsprungs 541 angeordnet, wenn diese zusammengebaut
sind. In jedem der Befestigungsteilstücke 543 ist eine der
Speichenbefestigungsöffnungen 543 ausgebildet
und in jedem der Befestigungsteilstücke 545 ist eine der
Speichenbefestigungsöffnungen 533a ausgebildet.
Mit anderen Worten weisen die Befestigungsabschnitte 541 ein
Paar von entgegengesetzten, im Wesentlichen in Umfangsrichtung weisenden
(im Wesentlichen ebenen oder planaren) Flächen auf, die mit den Befestigungsteilstücken 543 und 545 in
Kontakt sind, so dass die Gewindebohrungen 533a und 533b mit
den Speichenführungsöffnungen 543b fluchten.
Die mit einem Gewinde versehenen Speichenbefestigungsöffnungen
oder -bohrungen 533a und 533b und die Speichenführungsöffnungen 541b sind
so angeordnet, dass sich die Speichen 21 von jedem der
Befestigungselemente 533 unter einem stumpfen Winkel (z.
B. 159°)
nach außen
erstrecken. Mit anderen Worten erstrecken sich die Mittelachsen
der Gewindebohrungen 533a und 533b von jedem der
Befestigungselemente 533 unter einem stumpfen Winkel (z. B.
159°) nach
außen.
Somit sind die Speichenführungsöffnungen 541b angeordnet,
um einen stumpfen Winkel zu definieren, und zwar gemessen zwischen
in entgegengesetzte Richtung weisenden Eintrittsöffnungen der Speichenführungsöffnungen 541b (d.
h. den in entgegengesetzter Richtung weisenden offenen Enden). Außerdem sind
die Mittelachsen der Gewindebohrungen 533a und 533b bezüglich einer Ebene,
die sich senkrecht zur Mittellängsachse
des Befestigungselemente 533 erstreckt, unter einem Winkel
angeordnet. Insbesondere bilden die Gewindebohrungen 533a einen
Winkel von ca. 4° bezüglich einer
Ebene, die sich senkrecht zur Mittellängsachse des Befestigungselementes 533 erstreckt,
hingegen bilden die Gewindebohrungen 533b einen Winkel von
ca. 5° bezüglich einer
Ebene, die sich senkrecht zur Mittellängsachse des Befestigungselementes 533 erstreckt.
Die unterschiedlichen Winkel der Mittellängsachsen der Gewindebohrungen 533a und 533b vermeiden
Störungen
zwischen sich überkreuzenden
Paaren der Speichen 21.
-
Bei
dieser Ausführungsform
beinhaltet das Befestigungselement 543 eine Führungsöffnung 543b,
die mit einer der Speichenführungsöffnungen 541b und
der mit einem Gewinde versehenen Speichenbefestigungsöffnung 545a des
Befestigungselementes 545 fluchtet, wenn diese zusammengebaut sind.
In ähnlicher
Weise beinhaltet das Befestigungselement 545 eine Führungsöffnung 545b,
die mit einer der Speichenführungsöffnungen 541b und
der mit einem Gewinde versehenen Speichenbefestigungsöffnung 543a des
Befestigungselementes 543 fluchtet, wenn diese zusammengebaut
sind. Die inneren Enden 21a der Speichen 21 werden
bei der Montage zuerst durch die Führungsöffnungen 543b und 545b eingeführt, dann
in die Speichenführungsöffnungen 541b der
Befestigungsabschnitte 541, und werden dann in die mit
einem Gewinde versehenen Speichenbefestigungsöffnungen 543a und 545a eingeschraubt.
In jedem Fall sind die Befestigungselemente 533 mit einer
Außenfläche des
Nabengehäuses 532 in
Kontakt, wenn sie an den Befestigungsabschnitten 541 montiert
sind. Mit anderen Worten sind die Befestigungsabschnitte 541 und
die Befestigungselemente 533 derart konfiguriert und angeordnet,
dass jedes der Befestigungselemente 533 mit einer Außenfläche des
Nabengehäuses 532 in
Kontakt ist, wenn diese zusammengebaut sind. Außerdem sind die Befestigungsabschnitte 541 und
die Befestigungselemente 533 derart konfiguriert und angeordnet,
dass die Befestigungselemente 533 relativ zu den Befestigungsabschnitten 541 nicht-drehbar
sind, wenn diese zusammengebaut sind, bevor die Speichen 21 in
den mit einem Gewinde versehenen Speichenbefestigungsöffnungen 533a und 533b aufgenommen
sind. Vorzugsweise sind die Speichenbefestigungsöffnungen 533a und 533b in
den Befestigungselementen 533 so angeordnet, dass sie mit den
Führungsöffnungen 541b fluchten,
wenn eine der axialen Stirnflächen
eines jeden Befestigungselementes 533 (d.h. beide Befestigungselemente 543 und 545)
mit einer axialen Fläche
eines entsprechenden Befestigungsabschnittes 541 fluchtet
oder im Wesentlichen bündig
ist, und zwar gesehen in einer radialen Richtung, wie am besten
aus den 26 und 29 zu
verstehen ist. Außerdem
geht für Fachleute
aus dieser Beschreibung klar hervor, dass, je nach Anforderung und/oder
Wunsch, weitere Ausrichtungsstrukturen verwendet werden können (z.
B. um die Speichenbefestigungsöffnungen 543a und 545a mit
den Führungsöffnungen 541b zum
Fluchten zu bringen). Bei dieser Ausführungsform sind die Befestigungsteilstücke 543 und 545 als
separate Elemente aufgebaut, die vorzugsweise als einstückiges, unitäres Element
aufgebaut sind, um jedes der Befestigungselemente 533 zu
bilden.
-
Zum
Verständnis
des Schutzumfangs der Erfindung sollen der Begriff "aufweisen" und davon abgeleitete
Begriffe, wie hier verwendet, nicht einschränkende Begriffe sein, die das
Vorhandensein von angeführten
Merkmalen, Elementen, Komponenten, Gruppen, Ganzzahlen und/oder
Schritten spezifizieren, jedoch das Vorhandensein von weiteren nicht
angeführten
Merkmalen, Elementen, Komponenten, Gruppen, Ganzzahlen und/oder
Stufen nicht ausschließen.
Das zuvor Gesagte gilt auch für
Wörter ähnlicher
Bedeutung, wie beispielsweise die Begriffe "einschließen", "haben" und davon abgeleitete
Begriffe. Auch die Begriffe "Glied" oder "Element", kann bei Verwendung
im Singular die doppelte Bedeutung eines einzigen Teils oder einer
Mehrzahl von Teilen haben. Wie hier ebenso zur Beschreibung der
Erfindung verwendet, beziehen sich die folgenden Richtungsangaben "vorne, hinten, oben,
unten, vertikal, horizontal, unterhalb und in Querrichtung", sowie alle anderen ähnlichen
Richtungsangaben auf die Richtungen eines Fahrrades, das mit der
Erfindung ausgerüstet
ist. Demgemäß sind diese
Begriffe, wie hier zur Beschreibung der Erfindung verwendet, als
bezogen auf ein Fahrrad, das mit der Erfindung ausgerüstet ist,
zu interpretieren. Und schließlich
bedeuten die einen Grad bezeichnenden Begriffe wie beispielsweise "im Wesentlichen", "etwa" und "näherungsweise" wie hier verwendet
ein sinnvolles Ausmaß an
Abweichung eines modifizierten Begriffes, derart, dass das Endergebnis
nicht wesentlich verändert
wird. Diese Begriffe sollten so verstanden werden, dass sie eine Abweichung
von mindestens ± 5
% des modifizierten Begriffes beinhalten, wenn diese Abweichung
der Bedeutung des Wortes, das sie modifizieren, nicht widerspricht.
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Es
wurden hier zwar lediglich ausgewählte Ausführungsformen verwendet, um
diese Erfindung zu erläutern,
jedoch geht für
Fachleute aus dieser Beschreibung klar hervor, dass verschiedene Änderungen
und Modifikationen an diesen vorgenommen werden können, ohne
vom Schutzumfang der Erfindung abzuweichen, der in den anliegenden
Ansprüchen
definiert ist. Außerdem
dient die vorhergehende Beschreibung der Ausführungsformen der Erfindung lediglich
zu Darstellungszwecken und nicht dem Zweck einer Einschränkung der
Erfindung, die durch die anliegenden Ansprüche und deren Äquivalente definiert
ist.