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DE102006040817A1 - Rollenlager sowie Abstandshalter für ein Rollenlager - Google Patents

Rollenlager sowie Abstandshalter für ein Rollenlager Download PDF

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DE102006040817A1
DE102006040817A1 DE102006040817A DE102006040817A DE102006040817A1 DE 102006040817 A1 DE102006040817 A1 DE 102006040817A1 DE 102006040817 A DE102006040817 A DE 102006040817A DE 102006040817 A DE102006040817 A DE 102006040817A DE 102006040817 A1 DE102006040817 A1 DE 102006040817A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller bearing
bearing according
rollers
spacer
spacers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102006040817A
Other languages
English (en)
Inventor
Thorsten Schlegel
Rudolf Zeidlhack
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schaeffler Technologies AG and Co KG
Original Assignee
Schaeffler KG
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Filing date
Publication date
Application filed by Schaeffler KG filed Critical Schaeffler KG
Priority to DE102006040817A priority Critical patent/DE102006040817A1/de
Publication of DE102006040817A1 publication Critical patent/DE102006040817A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16C33/4611Cages for rollers or needles with hybrid structure, i.e. with parts made of distinct materials
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Abstract

Rollenlager, umfassend zwei Ringe (8, 8', 9, 9') sowie wenigstens einen Rollen (7, 7') enthaltenden Metallkäfig (3, 3') mit mehreren die Käfigseitenteile (4, 4', 5, 5') fest miteinander verbindenden Halteelementen (12, 12'), die im Wesentlichen parallel zur Drehachse der zwischen zwei Halteelementen (12, 12') aufgenommenen, nicht an den Käfigseitenteilen (4, 4', 5, 5') drehgelagerten und von den Halteelementen (12, 12') beabstandeten Rollen (7, 7') angeordnet sind, auf welchen Halteelementen (12, 12') zwischen zwei Rollen (7, 7') greifende, diese voneinander beabstandete Abstandshalter (6, 6') gehaltert sind.

Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft ein Rollenlager umfassend zwei Ringe sowie wenigstens einen Rollen enthaltenden Metallkäfig mit mehreren die Käfigseitenteile fest miteinander verbindende Haltelemente.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Solche Metallkäfige kommen insbesondere bei großdimensionierten Lagern zum Einsatz. Beispielhaft sind hier große zweireihige Kegelrollenlager für Windkraftanlagen (Rotorlager) mit Außendurchmessern größer als 1.500 mm zu nennen. Grundsätzlich eignen sich solche Metallkäfige aber für unterschiedlichste Wälzlagerbauarten mit Rollen als Wälzkörper, besonders für größere Radial- und Axialrollenlager, Radial- und Axial-Pendelrollenlager, Radial- und Axial-Kegelrollenlager sowie Sonderbauarten, beispielsweise kombinierte mehrreihige Rollenlager oder Schrägrollenlager. Der Metallkäfig dient der Aufnahme und Führung der Rollen. Ein solcher Metallkäfig ist beispielsweise aus DE 26 08 308 A1 bekannt. Er besteht aus zwei Käfigseitenteilen, die bei dem dort gezeigten Radiallager als Ringe ausgeführt sind, und die über einige wenige Querverbindungen miteinander fixiert sind. Zwischen den Käfigseitenteilen sind die einzelnen Rollen jeweils separat an den Käfigseitenteilen drehgelagert. Hierzu sind entsprechende Ausnehmungen in den Käfigseitenteilen vorgesehen, in die jeweils kurze Zapfen eingesetzt sind, die mit ihren bezüglich des im Seitenteil eingesetzten Abschnitts erweiterten Enden in einer entsprechenden Ausnehmung an der jeweiligen Rollenstirnseite eingreifen. An den Zapfen ist an diesem Ende ein kovexer Vorsprung angeformt, der in einer zur Rollenachse konzentrischen Mulde am Boden der Sachbohrung an der Rollenstirnseite aufgenommen ist. Diese Käfigausführung ist sehr aufwändig, es sind spezielle Lagerzapfen vorzusehen, ferner sind die Rollen selbst entsprechend auszuführen.
  • Weiterhin bekannt ist ein so genannter Bolzenkäfig, bei dem es sich um einen Massivkäfig handelt, der auf Bolzen axial durchbohrte Rollen in ihrer Bohrung hält. Hier sind also alle Rollen mit einer Bohrung versehen, durch die jeweils ein Bolzen, der die beiden Käfigseitenteile verbindet, als Drehachse geführt ist. Die Herstellungskosten auch eines solchen Bolzenkäfigs sind beachtlich, da die Bolzen gehärtet, geschliffen und oberflächenbehandelt werden müssen.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Der Erfindung liegt damit das Problem zugrunde, einen Metallkäfig für Rollenlager anzugeben, der einfacher aufgebaut ist.
  • Zur Lösung des Problems ist erfindungsgemäß ein Rollenlager vorgesehen, umfassend zwei Ringe sowie wenigstens einen Rollen enthaltenden Metallkäfig mit mehreren die Käfigseitenteile fest miteinander verbindende Halteelemente, die im Wesentlichen parallel zur Drehachse der zwischen zwei Halteelementen aufgenommenen, nicht an den Käfigseitenteilen drehgelagerten und von den Halteelementen beabstandeten Rollen angeordnet sind, auf welchen Halteelementen zwischen zwei Rollen greifende, diese voneinander beabstandende Abstandshalter gehaltert sind.
  • Beim erfindungsgemäßen Rollenlager kommt ein neuartiger Metallkäfig sowie eine neuartige Lagerweise für die Rollen zum Einsatz. Der Metallkäfig ist als stabiles Bauteil mit zwei Käfigseitenteilen und diese fest miteinander verbindende Halterelementen ausgeführt. Diese Halteelemente dienen jedoch ausschließlich der Verbindung der Käfigseitenteile, nicht aber der Lagerung der Rollen. Die Rollen sind zwischen jeweils zwei Haltelementen angeordnet, wobei die Haltelemente versetzt zur Ebene der Drehachsen angeordnet sind, so dass die Rollen sehr nah zueinander angeordnet werden können und mithin eine hohe Tragfähigkeit erreicht werden kann. Jedoch berühren die Rollen die Halteelemente nicht, sondern sind von diesen beabstandet. Die Führung und Fixierung der Rollen in ihrer Position erfolgt über Abstandshalter, die zwischen zwei Rollen greifen beziehungsweise diese leicht übergreifen.
  • Das erfindungsgemäße Rollenlager ist wesentlich einfacher aufgebaut als bisher bekannte Rollenlager beziehungsweise deren Metallkäfige insbesondere Rollenkränze, nachdem beim erfindungsgemäßen Rollenlager die Rollen separat zu den Haltelementen angeordnet sind und nicht an den Käfigseitenteilen gelagert sind. Das heißt, es sind keine entsprechenden Bearbeitungsschritte an den Rollen vorzunehmen, sei es um diese zu durchbohren, oder sei es um eine Einsenkung für die Aufnahme eines Lagerzapfens vorzusehen.
  • Auch sind entsprechende Arbeitsschritte an den Haltelementen nicht erforderlich, da diesen lediglich eine stabilisierende, nicht aber lagernde Funktion zukommt. Der Metallkäfig kann äußerst stabil ausgeführt werden.
  • Die Halteelemente des Metallkäfigs können nach einer ersten Erfindungsalternative separate Bauteile sein, die mit den Käfigseitenteilen verbunden sind. Sie können eingesteckt, verschraubt, verschweißt oder dergleichen sein. Die Haltelemente können beispielsweise als zylindrische Haltebolzen oder als flache, eckige Haltestege ausgebildet sein.
  • Eine Alternativausführung des Metallkäfigs sieht vor, diesen als einstückiges Gussteil herzustellen. Der Metallkäfig ist also ein einteiliges Bauteil, die Käfigseitenteile und die Haltelemente werden in einem gemeinsamen Arbeitsschritt gegossen, wonach lediglich noch etwaige Gießränder oder dergleichen nachbearbeitet werden müssen. Auch hier können die Halteelemente querschnittlich rund oder mehreckig ausgeführt sein.
  • Zur Befestigung der Abstandshalter sind an den Haltelementen, die wie beschrieben zwischen zwei Rollen versetzt zu den Rollendrehachsen vorgesehen sind, entsprechende Fixierabschnitte vorgesehen, an denen die Abstandshalter lösbar befestigt werden können. Die Fixierabschnitte können nach einer ersten Ausgestaltung als querschnittliche Einschnürungen ausgebildet sein, auf die die Abstandshalter aufgerastet sind. Die Abstandshalter sind also nach Art eines Clips ausgeführt, der auf den Fixierabschnitt aufgeschnappt werden kann. Hierzu ist der Abstandshalter beispielsweise im Wesentlichen T-förmig ausgeführt, wobei sein Längsschenkel geschnitzt ist und eine um die Einschnürung greifende Rastausnehmung aufweist, in der der Längsschlitz mündet. Zur Montage des Abstandshalters wird dieser mit seinem Längsschlitz auf den Fixierabschnitt aufgesteckt und soweit aufgeschoben, bis die Rastausnehmung einschnappt.
  • Mit seinem Längsschenkel liegt er nach Befestigung und Einsetzen der Rollen zwischen zwei Rollen und beabstandet diese, die Rollen selbst können direkt an diesem Längsschenkel anliegen. Mit seinem Querschenkel übergreift er die beiden benachbarten Rollen an deren Außenumfang und führt diese.
  • Neben einer entsprechenden Einschnürung zur Bildung einer Rastaufnahme sieht eine alternative Ausbildung vor, die Fixierabschnitte als Durchsteckausnehmungen auszubilden, in die die Abstandshalter eingesteckt sind. Hier kommen also keine Abstandshalterclips zum Einsatz, sondern plattenförmige Abstandshalter, die mit einem entsprechenden Längsschenkel bei ebenfalls bevorzugt T-förmiger Ausbildung in die Durchsteckaufnahme greifen.
  • Eine Alternative zur Rast- oder Durchsteckhalterung sieht vor, dass zwischen zwei Rollen jeweils zwei Halteelemente vorgesehen sind, auf denen ein Abstandshalter aufgelagert ist. Der auch hier im Wesentlichen T-förmig ausgebildete Abstandshalter liegt mit seinem Querschenkel also lediglich auf dem Halteelementpaar auf. Zur Fixierung ist er vorzugsweise mit seinem Längsschenkel über ein weiteres Haltelement, das ihn vorzugsweise in einer Durchbrechung durchgreift, insbesondere einem Haltelementbolzen, festgelegt. Auch bei dieser Ausgestaltung befindet sich der Längsschenkel zwischen den beiden Rollen, diese können an ihm anliegen, während der Querschenkel die beiden Rollen leicht übergreift.
  • Der Querschenkel eines T-förmigen Abstandshalters kann in Weiterbildung der Erfindung an seinem Ende vorspringende, an einem benachbarten Ring gelagerte Gleitabschnitte aufweisen. Über diese Abschnitte, die als an den Querschenkelenden vorgesehene Auswölbungen oder dergleichen ausgeführt sein können, stützt sich der Abstandshalter auf dem Außen- oder Innenring ab und wird hierüber stabilisiert.
  • Die Abstandshalter übergreifen nach einer Weiterbildung der Erfindung die benachbarten Rollen nur im Bereich deren Enden. Das heißt, ein Kontakt zwischen Abstandshalter und benachbarten Rollen, sei es im Bereich des Längsschenkels oder im Bereich des Querschenkels, findet nur im Bereich der Rollenenden statt. Der sonstige Rollenbereich liegt frei, kann also zu Schmierzwecken mit Schmierstoff belegt werden. Der Rand der Rollen ist im Betrieb üblicherweise deutlich geringer belastet, so dass es zu keinen Schwierigkeiten kommt, wenn dort aufgrund des Kontaktes zwischen Abstandshalter und Rolle der Schmierstoff teilweise abgestriffen wird.
  • Die Abstandshalter selbst sind bevorzugt aus Kunststoff gefertigt, können also einfach und kostengünstig hergestellt werden. Der verwendete Kunststoff sollte sehr gute Gleiteigenschaften zu den benachbarten Metallelementen, also den Rollen oder Ringen, z.B. einem Außen- oder Innenring aufweisen. Denkbar ist beispielsweise die Verwendung von Teflon oder PEEK. Aber auch eine Ausführung der Abstandshalter aus Metall, z.B. Messing, ist denkbar, bzw. erforderlich, wenn höhere Betriebstemperaturen auftreten.
  • Neben dem Rollenlager selbst betrifft die Erfindung ferner einen Abstandshalter für ein Rollenlager der beschriebenen Art. Dieser zeichnet sich dadurch aus, dass er im Wesentlichen T-förmig ausgeführt ist, wobei sein Längsschenkel einen zu einer Rastausnehmung führenden Längsschlitz aufweist, oder dass er als plattenartiger Steckschenkel ausgeführt ist, und wobei der Querschenkel vorzugsweise an seiner den Rollen zugewandten Seite der Rollenform genähert gebogen ausgeführt ist.
  • Der Querschenkel kann weiterhin an seinen Enden der Abstützung an einem in der Montagestellung benachbarten Ring, z.B. einem Außen- oder Innenring dienenden vorspringende Gleitabschnitte aufweisen. Bevorzugt ist der Querschenkel sattelartig ausgebildet. Der Abstandshalter selbst ist aus Kunststoff oder Metall gefertigt.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den im Folgenden beschriebenen Ausführungsbeispielen sowie anhand der Zeichnungen. Dabei zeigen:
  • 1 eine Prinzipdarstellung eines erfindungsgemäßen Rollenlagers als Teilansicht, in der Darstellung eines Axiallagers,
  • 2 eine Prinzipdarstellung des Metallkäfigs nebst Abstandshaltern ohne eingesetzte Rollen,
  • 3 eine Perspektivansicht eines erfindungsgemäßen Abstandshalters,
  • 4 eine Stirnansicht des Abstandshalters aus 3,
  • 5 eine Teilansicht des Metallkäfigs mit teilweise eingesetzten Rollen,
  • 6 eine vergrößerte Darstellung einer über die Abstandshalter gelagerten Rolle,
  • 7 der belegte Metallkäfig aus 5 mit Blick auf die andere Seite, und
  • 8 eine Prinzipdarstellung eines weiteren erfindungsgemäßen Rollenlagers, hier dargestellt als Teilansicht eines Radialrollenlagers, mit einer zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsform eines Abstandshalters.
  • Detaillierte Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 zeigt eine Prinzipdarstellung eines erfindungsgemäßen Rollenlagers 1 als Teilansicht. Gezeigt ist hier exemplarisch ein Axialrollenlager, das erfindungsgemäße Rollenlager kann aber auch als Radialrollenlager, als Radial- und Axial-Pendelrollenlager, als Radial- und Axial-Kegelrollenlager oder als Sonderlager, z.B. kombinierte mehrreihige Rollenlager oder Schrägrollenlager ausgeführt sein.
  • Das erfindungsgemäße Rollenlager 1 weist einen Rollenrand 2 auf, umfassend einen Metallkäfig 3 bestehend aus einem ersten Käfigseitenteil 4 und einem zweiten, hier nur gestrichelt gezeigten Käfigseitenteil 5, die bei einem Axialrollenlager als konzentrische Ringe ausgebildet sind. Die beiden Käfigseitenteile sind im gezeigten Beispiel über Halteelemente 12 in Form von Haltebolzen 13, die in entsprechenden Aufnahmen an den Käfigseitenteilen 4, 5 eingesteckt, dort verschraubt oder verschweißt sind, miteinander verbunden. An jedem Halteelement 12 ist im gezeigten Beispiel jeweils ein Abstandshalter 6 angeordnet, der ersichtlich zwischen jeweils zwei Rollen 7 positioniert ist und einerseits zum Führen, andererseits zum Beabstanden der Rollen 7 dient. Die Rollen 7 selbst sind quasi lose gelagert, sie sind nicht an den Käfigseitenteilen 4, 5 drehgelagert, sondern werden allein über die Abstandshalter 6 geführt und in ihrer Position gehalten.
  • Vorgesehen sind ferner zwei Ringe 8, 9, die hier als oberer und unterer Ring dargestellt sind, bei denen es sich bei einem Radiallager um einen Außen- und Innenring handelt. Die Ringe 8, 9 weisen jeweilige Laufflächen 10, 11 auf, auf denen die Rollen 7 laufen. Der Aufbau eines Axiallagers in seiner Grundausgestaltung ist hinlänglich bekannt, die Erfindung prägt sich hier in dem Metallkäfig und der Lagerung der Rollen aus.
  • 2 zeigt in einer vergrößerten Teilansicht den Metallkäfig 3 ohne eingesetzte Rollen. Der Metallkäfig 3 besteht wie beschrieben aus einem ringförmigen äußeren Käfigseitenteil 4 und einem ringförmigen inneren Käfigseitenteil 5, die über eine Vielzahl einzelner Halteelemente 12 in Form der Haltebolzen 13 miteinander verbunden sind. Die Haltebolzen 13 liegen im Wesentlichen parallel zu den Drehachsen der benachbarten Rollen.
  • In 2 sind einige Haltebolzen 13 nicht mit Abstandshaltern 6 versehen dargestellt. Die Haltebolzen 13 weisen an ihren Enden Fixierabschnitte 14 in Form von Durchmessereinschnürungen 15 auf, auf die die in ihrer Breite auf die Breite der Fixierabschnitte 14 abgestellten Abstandshalter 6 aufgeschnappt werden. Hierzu weist ein Abstandshalter 6, siehe die 3 und 4, eine im Wesentlichen T-förmige Form auf. Der Längsschenkel 16 weist einen Längsschlitz 17 auf, der in einer Rastausnehmung 18 mündet, die wie der Fixierabschnitt kreisrund ist und in ihrem Durchmesser dem Durchmesser des Fixierabschnittes 14 angepasst ist. Zum Befestigen des Abstandshalters wird dieser mit dem Längsschlitz 17 auf den Fixierabschnitt 14 aufgeschoben und soweit heruntergedrückt, bis die Rastausnehmung 18 um den Fixierabschnitt 14 herumschnappt. Der Längsschenkel liegt dann zwischen zwei benachbarten Rollen 7, während der Querschenkel 19 die Rollen etwas übergreift. Hierzu ist die Unterseite 20 des Querschenkels 19 an beiden Seiten gebogen, also der Rollenform entsprechend, ausgeführt. Der Abstandshalter 6 ist an seiner Oberseite am Querschenkel 19 sattelförmig ausgeführt und weist zwei seitliche Gleitabschnitte 21 auf, die hier in Form der leichten Auswölbungen ausgeführt sind. Über diese Gleitabschnitte 21 ist der Abstandshalter 6 an der Lauffläche 10 des Ringes 8 gegengelagert, er stützt sich hierüber ab. Der Abstandshalter 6 selbst ist, nachdem sowohl Rollen an ihm ablaufen wie auch er selbst an dem Ring 8 abläuft, aus einem gute Gleiteigenschaften aufweisenden Werkstoff, bevorzugt einem Kunststoff ausgeführt.
  • Ersichtlich sind, wie in 2 gezeigt, auf sämtliche Haltebolzen jeweils zwei Abstandshalter 6 an den Enden aufgeschnappt.
  • 5 zeigt nun einen Ausschnitt des Metallkäfigs 3, der bereits zum Teil mit Rollen 7 belegt ist. Ersichtlich werden die Rollen 7 lose zwischen jeweils zwei Haltebolzen 13 gelegt, sie werden über die zwischen sie greifenden Längsschenkel 16 an ihren Enden voneinander beabstandet, gegenüberliegend werden sie von den sie übergreifenden Querschenkeln 19 gehalten. Die Abstandshalter 6 kommen ersichtlich mit den Rollen nur in deren Endbereich in Berührung, so dass der gesamte mittlere Bereich zum Schmierstoffauftrag zur Verfügung steht.
  • Wie 5 hier exemplarisch ferner zeigt, besteht die Möglichkeit, einige wenige Rollen 7 zusätzlich über entsprechende, hier nur gestrichelt gezeigte Achsbolzen 22 zu lagern. Die Achsbolzen 22 verbinden die beiden Käfigseitenteile 4, 5, diese Rollen 7 sind durchbohrt. Über diese Achsbolzen 22 kann die Käfiglast abgestützt werden. Gleichwohl sind diese direkt gelagerten Rollen beim erfindungsgemäßen Metallkäfig 3 nicht erforderlich. Wenn sie vorgesehen werden, sollte ihre Anzahl möglichst gering gehalten werden, sie wären um den Umfang äquidistant zu beabstanden.
  • 6 zeigt in einer vergrößerten Darstellung eine Rolle 7, die über zwei Abstandshalter 6 an beiden Seiten geführt ist. Ersichtlich greifen die Längsschenkel 16 seitlich an der Rolle 7 an, während sie oberseitig durch die Querschenkel 19 übergriffen ist.
  • 7 zeigt die andere Seite des mit Rollen belegten Metallkäfigs 3, verglichen mit 5. Ersichtlich ist der Übergriff der Querschenkel 19 über die Enden der Rollen 7. Die Haltebolzen 13 sind außerhalb der Ebene der Drehachsen der Rollen 7 angeordnet, was die Integration der Abstandshalter 6 ermöglicht. Diese sind wie beschrieben lösbar, können also nach einer gewissen Lagerlaufzeit bei Verschleiß ausgetauscht werden. Sie sind einfach und kostengünstig als Kunststoffclipse herstellbar, auch eine Ausführung aus Metall, z.B. Messing, ist denkbar. Nachdem zwischen zwei benachbarten Rollen lediglich der sehr schmale Längsschenkel 16 eingreift, besteht beim erfindungsgemäßen Rollenlager ferner die Möglichkeit, die Rollen 7 sehr eng zu setzen, eine hohe Wälzkörperanzahl und somit eine hohe Tragfähigkeit des Rollenlagers wird erreicht. Ferner ergeben sich günstige Reibungsverhältnisse zwischen den Wälzkörpern und der Käfigführung, wie sich auch eine gute Führung des Käfigs durch die Gleitabschnitte der Abstandshalter zu einer Laufbahn ergibt.
  • 8 zeigt ein weiteres erfindungsgemäßes Rollenlager 1', hier in Form eines Radialrollenlagers. Auch dieses weist einen äußeren Ring 8' und einen inneren Ring 9' auf. Vorgesehen ist auch hier natürlich ein Metallkäfig 3' mit den beiden Käfigseitenteilen 4' und 5', die einander überdecken. Die beiden Käfigseitenteile 4', 5' sind auch hier über Halteelemente 12', bevorzugt Haltebolzen, miteinander verbunden, wobei hier jeweils zwischen zwei Rollen 7' zwei Halteelemente 12' vorgesehen sind. Auf diesen ist ein Abstandshalter 6' aufgelagert, der auch hier querschnittlich T-förmig ausgeführt ist und mit seinem Längsschenkel 16' zwischen die beiden Rollen 7' greift. Der Querschenkel 19' übergreift die Rollen 7'. Er weist ebenfalls Gleitabschnitte 21' auf, mit denen er an der Lauffläche 10' des äußeren Rings 8' gegengelagert ist. Zur Fixierung und zur Vermeidung einer Verkippung ist der Längsschenkel 16' über ein weiteres Haltelement 12', das ihn vorzugsweise in einer Durchbrechung durchsetzt, an seinem unteren Ende gehalten. Dieses Haltelement 12' verbindet ebenfalls die beiden Käfigseitenteile 4', 5'.
  • 1
    Rollenlager
    1'
    Rollenlager
    2
    Rollenrand
    3
    Metallkäfig
    3'
    Metallkäfig
    4
    Käfigseitenteil
    4'
    Käfigseitenteil
    5
    Käfigseitenteil
    5'
    Käfigseitenteil
    6
    Abstandshalter
    6'
    Abstandshalter
    7
    Rollen
    7'
    Rollen
    8
    Ring
    8'
    äußere Ring
    9
    Ring
    9'
    innerer Ring
    10
    Lauffläche
    10'
    Lauffläche
    11
    Lauffläche
    12
    Halteelement
    12'
    Halteelement
    13
    Haltebolzen
    14
    Fixierabschnitt
    15
    Durchmessereinschnürung
    16
    Längsschenkel
    16'
    Längsschenkel
    17
    Längsschlitz
    18
    Rastausnehmung
    19
    Querschenkel
    19'
    Querschenkel
    20
    Unterseite
    21
    Gleitabschnitt
    21'
    Gleitabschnitt
    22
    Achsbolzen

Claims (19)

  1. Rollenlager umfassend zwei Ringe (8, 8', 9, 9') sowie wenigstens einen Rollen (7, 7') enthaltenden Metallkäfig (3, 3') mit mehreren die Käfigseitenteile (4, 4', 5, 5') fest miteinander verbindende Halteelemente (12, 12'), die im Wesentlichen parallel zur Drehachse der zwischen zwei Halteelementen (12, 12') aufgenommenen, nicht an den Käfigseitenteilen (4, 4', 5, 5') drehgelagerten und von den Halteelementen (12, 12') beabstandeten Rollen (7, 7') angeordnet sind, auf welchen Halteelementen (12, 12') zwischen zwei Rollen (7, 7') greifende, diese voneinander beabstandende Abstandshalter (6, 6') gehaltert sind.
  2. Rollenlager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteelemente (12, 12') als separate Bauteile mit den Käfigseitenteilen (4, 4', 5, 5') verbunden sind.
  3. Rollenlager nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteelemente (12, 12') Haltebolzen (13) oder Haltestege sind.
  4. Rollenlager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Metallkäfig (3, 3') ein einstückiges Gussteil ist.
  5. Rollenlager nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteelemente querschnittlich rund oder mehreckig sind.
  6. Rollenlager nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an den Halteelementen (12, 12') Fixierabschnitte (14) vorgesehen sind, an denen die Abstandshalter (6, 6') lösbar befestigt sind.
  7. Rollenlager nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixierabschnitte (14, 14') als querschnittliche Einschnürungen (15) ausgebildet sind, auf die die Abstandshalter (6, 6') aufgerastet sind.
  8. Rollenlager nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abstandshalter (6) im Wesentlichen T-förmig ausgebildet ist, wobei sein Längsschenkel (16) geschlitzt ist und eine um die Einschnürung (15) greifende Rastausnehmung (18) aufweist.
  9. Rollenlager nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixierabschnitte als Durchsteckausnehmungen ausgebildet sind, in die die Abstandshalter eingesteckt sind.
  10. Rollenlager nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abstandshalter (6) im Wesentlichen T-förmig ausgebildet ist und mit seinem Längsschenkel in die Durchsteckaufnahme greift.
  11. Rollenlager nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen zwei Rollen (7') jeweils zwei Halteelemente (12') vorgesehen sind, auf denen ein Abstandshalter (6') aufgelagert ist.
  12. Rollenlager nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abstandshalter (6') im Wesentlichen T-förmig ausgebildet ist und mit seinem Längsschenkel (16') über ein weiteres Halteelement (12'), das ihn vorzugsweise in einer Durchbrechung durchgreift, festgelegt ist.
  13. Rollenlager nach Anspruch 8, 10 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschenkel (19, 19') eines T-förmigen Abstandshalters (6, 6') an seinen Enden vorspringende, an dem benachbarten Ring gegengelagert Gleitabschnitte (21, 21') aufweist.
  14. Rollenlager nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandshalter (6, 6') die benachbarten Rollen (7, 7') nur im Bereich deren Enden übergreifen.
  15. Rollenlager nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandshalter (6, 6') aus Kunststoff oder Metall sind.
  16. Abstandshalter für ein Rollenlager nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er im Wesentlichen T-förmig ausgeführt ist, wobei sein Längsschenkel (16, 16') einen zu einer Rastausnehmung (18) führenden Längsschlitz (17) aufweist, oder als plattenartiger Steckschenkel (16') ausgeführt ist, und wobei vorzugsweise der Querschenkel (19, 19') an seiner den Rollen (7, 7') zugewandten Seite der Rollenform genähert gebogen ausgeführt ist.
  17. Abstandshalter nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschenkel (19, 19') an seinen Enden der Abstützung an einem in der Montagestellung benachbarten Ring (8, 8') dienende vorspringende Gleitabschnitte (21, 21') aufweist.
  18. Abstandshalter nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschenkel (19, 19') sattelartig ausgebildet ist.
  19. Abstandshalter nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass er aus Kunststoff oder Metall ist.
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