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DE102006046279A1 - Elektrische Schaltung mit differentiellem Signalpfad und Bauelement mit der Schaltung - Google Patents

Elektrische Schaltung mit differentiellem Signalpfad und Bauelement mit der Schaltung Download PDF

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DE102006046279A1
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signal paths
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Andreas Dr. Przadka
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TDK Electronics AG
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Epcos AG
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Abstract

Es wird eine elektrische Schaltung mit einem ersten Signalpfad angegeben, der differentielle Teilpfade aufweist. Im ersten Signalpfad ist eine Anpassschaltung angeordnet, die Gleichtaktsignale in einem Sperrbereich dieses Signalpfads unterdrückt, aber differentielle Signalanteile im Wesentlichen nicht beeinflusst.

Description

  • Eine elektrische Schaltung mit differentiellen Signalpfaden ist aus der Druckschrift EP 1 345 323 A1 bekannt.
  • Eine zu lösende Aufgabe besteht darin, eine Schaltung mit einem differentiellen Signalpfad anzugeben, die nur geringe Phasenfehler aufweist.
  • Es wird eine elektrische Schaltung mit einem für eine Datenübertragung in einem Frequenzbereich ausgelegten ersten Signalpfad angegeben, der differentielle Teilpfade aufweist. Im ersten Signalpfad ist eine Anpassschaltung angeordnet, die Gleichtaktsignale in einem Sperrbereich, also außerhalb des Durchlassbereiches dieses Signalpfads unterdrückt.
  • Mit der angegebenen Schaltung kann ein Gleichtaktsignal in einem Frequenzbereich beeinflusst werden, in dem dies ein dominanter Signalanteil ist. Die differentiellen Signalanteile eines Nutzsignals, das im Durchlassbereich des ersten Signalpfades übertragen wird, werden dabei vorzugsweise im Wesentlichen nicht beeinflusst.
  • Der erste Signalpfad ist für die Datenübertragung in einem ersten Frequenzbereich ausgelegt. Die elektrische Schaltung umfasst vorzugsweise einen zweiten Signalpfad, der für die Datenübertragung in einem zweiten Frequenzbereich ausgelegt ist. Die Anpassschaltung unterdrückt vorzugsweise Gleichtaktsignale im zweiten Frequenzbereich.
  • Der erste Signalpfad ist vorzugsweise ein Empfangspfad und der zweite Signalpfad ein Sendepfad.
  • Die Schaltung umfasst in einer vorteilhaften Ausführungsform eine Antennenschaltung und eine Transceiverschaltung, die jeweils mittels Abschnitten des ersten und des zweiten Signalpfads elektrisch miteinander verbunden sind. Die Anpassschaltung ist vorzugsweise zwischen einem Empfangsausgang der Antennenschaltung und einem Empfangseingang der Transceiverschaltung angeordnet. Die Anpassschaltung sorgt für Unterdrückung des Gleichtaktsignals am empfindlichen Empfangseingang der Transceiverschaltung im Sperrbereich des Empfangspfades.
  • Die angegebene Schaltung ist insbesondere zur Bearbeitung von Mobilfunksignalen oder anderen Funksignalen wie z. B. Multimedia-Signalen geeignet und kann in einem Mobiltelefon eingesetzt werden. Die Schaltung ist vorzugsweise für mehrere Übertragungssysteme ausgelegt. Jedem Übertragungssystem ist ein Empfangspfad und ein Sendepfad zugeordnet. Es können aber auch mehrere Übertragungssysteme einen gemeinsamen Sendepfad verwenden. Im jeweiligen Empfangspfad kann das Gleichtaktsignal durch die in diesem Pfad angeordnete Anpassschaltung bei der Sendefrequenz desselben Übertragungssystems oder eines anderen Übertragungssystems unterdrückt werden.
  • Unter einer Transceiverschaltung versteht man eine Sendeempfangsschaltung, die mindestens einen Sender und mindestens einen Empfänger umfasst. Ein Funkband umfasst vorzugsweise ein Sendeband und ein Empfangsband, das vorzugsweise mit dem Sendeband nicht überlappt, aber frequenzmäßig in der Nähe des Sendebands liegt. Pro Funkband ist vorzugsweise ein eigener Sendepfad und Empfangspfad vorgesehen.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst die Anpassschaltung mindestens einen Querzweig, der die differentiellen Teilpfade miteinander verbindet. Der Querzweig umfasst mindestens einen Serienschwingkreis gegen Masse, dessen Resonanzfrequenz im Sperrbereich des ersten Signalpfades liegt.
  • Der Querzweig umfasst vorzugsweise eine Serienschaltung von zwei Induktivitäten und eine gegen Masse geschaltete Kapazität, die an einen zwischen den Induktivitäten angeordneten elektrischen Knoten angeschlossen ist. Die im Querzweig angeordneten Induktivitäten weisen vorzugsweise den gleichen Induktivitätswert auf.
  • Die Transceiverschaltung umfasst eine Sendeschaltung und eine Empfangsschaltung, die vorzugsweise monolithisch in einem gemeinsamen Transceiver-Chip integriert sind. Der Transceiver-Chip stellt eine integrierte Schaltung (integrated circuit, IC) dar, d. h. ein kompaktes Bauteil mit elektrischen Anschlüssen, die vorzugsweise auf seiner Unterseite angeordnet sind. Die Antennenschaltung, die manchmal auch als Frontendschaltung bezeichnet wird, steht vorzugsweise auch als ein kompaktes Bauteil mit elektrischen Außenanschlüssen zur Verfügung.
  • Die angegebene Schaltung wird vorzugsweise in einem Bauelement mit einem Trägersubstrat und einem fest mit diesem verbundenen Transceiver-Chip realisiert. Der Chip mit der Antennenschaltung ist vorzugsweise auch auf dem Trägersubstrat montiert. Die Anpassschaltung ist vorzugsweise zumindest teilweise im Trägersubstrat realisiert.
  • Als Trägersubstrat ist insbesondere ein Mehrlagensubstrat geeignet, das Metallisierungsebenen und zwischen diesen ange ordnete dielektrische Schichten umfasst. Die dielektrischen Schichten können z. B. Keramik oder ein organisches Material umfassen. Induktivitäten und Kapazitäten, insbesondere die Impedanzelemente der Anpassschaltung, können in den Metallisierungsebenen des Trägersubstrats mittels lang gestreckten, ggf. gefalteten oder spiralförmigen Leiterbahnen und einander gegenüber liegenden Leiterflächen realisiert werden.
  • Mindestens ein Teil der Antennenschaltung kann im Trägersubstrat realisiert sein. Mindestens ein Teil der Antennenschaltung kann in einem Chip realisiert sein, der auf dem Trägersubstrat befestigt ist.
  • Die Antennenschaltung kann einen Schalter umfassen, der zum Umschalten zwischen dem ersten und zweiten Signalpfad vorgesehen ist.
  • Die Antennenschaltung kann außerdem Filter, insbesondere mindestens einen Tiefpass, mindestens einen Hochpass, mindestens einen Bandpass und mindestens eine Bandsperre umfassen. Diese Filter sind in den Signalpfaden der Schaltung angeordnet. Die Tiefpässe, Hochpässe und Bandsperren lassen sich beispielsweise im Trägersubstrat integrieren. Eine Bandsperre, wie auch ein Bandpass, kann auch mit akustischen Wellen arbeitende Resonatoren umfassen. Solche Filter sind vorzugsweise in einem Chip ausgebildet, der auf dem Trägersubstrat befestigt ist.
  • In jedem Signalpfad (Sendepfad, Empfangspfad) ist vorzugsweise mindestens ein Filter angeordnet. Zwei Filter können eine Frequenzweiche, insbesondere einen Duplexer oder einen Diplexer bilden. Die Frequenzweiche kann im Prinzip den Schalter ersetzen. Sie kann aber auch zwischen der Antenne und dem Schalter angeordnet sein. Möglich ist aber auch, dass der Schalter zwischen der Antenne und der Frequenzweiche angeordnet ist.
  • Alle auf dem Trägersubstrat angeordneten Chips sind vorzugsweise elektrisch mit diesem verbunden. Die Filter und der Schalter können in separaten Chips oder in einem gemeinsamen Chip ausgebildet sein.
  • Die Transceiverschaltung umfasst vorzugsweise einen Vorverstärker, der im Empfangspfad angeordnet ist. Die Transceiverschaltung kann im Prinzip auch einen Leistungsverstärker umfassen, der im Empfangspfad angeordnet ist. Der Leistungsverstärker kann aber auch zwischen der Transceiverschaltung und der Antennenschaltung angeordnet sein. Falls die angegebene Schaltung für mehrere Übertragungssysteme ausgelegt ist, können mehrere Leistungsverstärker in einer Verstärkerschaltung angeordnet sein, die als eine integrierte Schaltung (Verstärker-IC) verfügbar ist.
  • Die bei der Resonanzfrequenz des Serienschwingkreises auftretenden Signale werden gegen Masse leitet, d. h. es wird ein HF-Kurzschluss gegen Masse erzeugt. Somit kann im Empfangspfad insbesondere bei einer Sendefrequenz ein Gleichtaktanteil eines elektrischen Signals unterdrückt werden, wohingegen der differentielle Signalanteil durch die Anpassschaltung im Wesentlichen nicht beeinflusst wird. Im Empfangspfad eines Funkbands kann der Sender dieses Funkbands oder eines anderen Funkbands unterdrückt werden.
  • Ein in einem Empfangspfad zu unterdrückendes Lecksignal, das infolge des Übersprechens aus dem Sendepfad der angegebenen Schaltung herrührt, ist hauptsächlich ein Gleichtaktsignal, da am Ausgang der in der Antennenschaltung integrierten Empfangsfilter außerhalb des Empfangsbereichs, insbesondere im Frequenzbereich des zu unterdrückenden Sendesignals, ein Gleichtaktsignal dominiert. Mit der angegebenen Schaltung gelingt es, im Empfangspfad Phasenfehler bei Sendefrequenzen zu verringern. Es gelingt dabei, die Leistung des Lecksignals am Empfangseingang einer Transceiver-IC zu verringern. Der Gleichtaktanteil des Lecksignals kann im Empfangspfad im Sendebetrieb verringert werden, ohne dass das Nutzsignal im Empfangsbetrieb gestört wird.
  • Im Folgenden wird die angegebene Schaltung anhand von schematischen und nicht maßstabgetreuen Figuren erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine Schaltung mit einem Transceiver, einer Antennenschaltung und dazwischen angeordneten Anpassschaltungen;
  • 2 eine beispielhafte Anpassschaltung;
  • 3 Ersatzschaltbild der Anpassschaltung gemäß 2 für das Gleichtaktsignal;
  • 4 Ersatzschaltbild der Anpassschaltung gemäß 2 für das Gegentaktsignal;
  • 5 ein Bauelement, in dem die angegebene Schaltung realisiert ist.
  • 1 zeigt eine Schaltung mit einer Transceiverschaltung TR und einer Antennenschaltung FEM. Die Schaltung ist in diesem Beispiel für drei Übertragungsbänder ausgelegt. Die Schaltung umfasst drei Empfangspfade RX1, RX2, RX3 und zwei Sendepfade TX1, TX2. Die Pfade RX1, TX1 sind z. B. dem System GSM900 zugeordnet. Die Pfade RX2, TX2 sind dem System GSM1800 und die Pfade RX3, TX2 dem System GSM1900 zugeordnet.
  • Die Signalpfade RX1, RX2, RX3, TX1, TX2 werden je nach Übertragungsmodus mittels eines Schalters SW mit einem Antennenpfad verbunden, der an einen Antennenanschluss ANT angeschlossen ist.
  • Im Empfangspfad RX1 ist ein Bandpassfilter F1, im Empfangspfad RX2 ein Bandpassfilter F2 und im Empfangspfad RX3 ein Bandpassfilter F3 angeordnet. Der Durchlassbereich dieser Filter umfasst das Empfangsband des jeweiligen Übertragungssystems. Die Antennenschaltung FEM kann mindestens ein weiteres Filter – vorzugsweise ein Tiefpassfilter – umfassen, das in mindestens einem der Sendepfade TX1, TX2 angeordnet ist. Zumindest ein Teil der Filter kann in einem gemeinsamen Chip realisiert sein. Die Filter können aber auch in separaten Chips realisiert sein. Die Bandpassfilter können mit akustischen Wellen arbeitende Resonatoren umfassen.
  • Die Transceiverschaltung umfasst eine Sendeschaltung und eine Empfangsschaltung, die vorzugsweise beide in einer Transceiver-IC realisiert sind. Die Transceiverschaltung TR ist z. B. in einem in 5 gezeigten Chip CH1 realisiert.
  • Die Antennenschaltung FEM, die die Filter F1, F2, F3 und einen Schalter SW umfasst, ist z. B. im Chip CH2 realisiert. Der Schalter und die Filter sind dabei vorzugsweise auf einem gemeinsamen Substrat befestigt. Es besteht die Möglichkeit, die Anpassschaltungen M1, M2, M3 in diesem Substrat zu integrieren. Auch Filter, insbesondere in den Sendepfaden TX1, TX2 angeordnete Tiefpässe oder Hochpässe, können in diesem Sub strat integriert sein. Die Filter können aber auch in einem in 5 gezeigten Trägersubstrat TS integriert sein.
  • Das Trägersubstrat TS kann eine Leiterplatte sein. Das Trägersubstrat kann auch ein Keramiksubstrat sein. Die Chips können auch ein Keramiksubstrat umfassen.
  • Die Chips, in denen die Komponenten der angegebenen Schaltung wie z. B. die Antennenschaltung, die Transceiverschaltung, die Verstärkerschaltung integriert sind, sind vorzugsweise als SMD-Komponenten verfügbar. Die Antennenschaltung umfasst vorzugsweise ein Substrat, auf dem z. B. die Filter und der Schalter angeordnet sind.
  • Die Filter sind vorzugsweise als Baluns ausgebildet, d. h. sie haben ein unsymmetrisches (unbalanced) Eingangstor und ein symmetrisches (balanced) Ausgangstor. In einer weiteren Variante kann zumindest einem dieser Filter ein Balun nachgeschaltet sein.
  • Ein Abschnitt der Empfangspfade, der jeweils zwischen den Empfängereingängen IN1, IN2, IN3 der Transceiverschaltung TR und der Antennenschaltung FEM angeordnet ist, umfasst zwei Teilpfade und ist zur Führung eines differentiellen Signals vorgesehen. Auch ein Abschnitt der Sendepfade, der zwischen den Sendeausgängen OUT1, OUT2 der Transceiverschaltung TR und der Antennenschaltung FEM angeordnet ist, kann zur Führung eines differentiellen Signals vorgesehen sein.
  • Die Empfängereingänge IN1, IN2, IN3 sind jeweils als ein balanced Tor ausgelegt. In jedem Empfangspfad RX1, RX2, RX3 ist zwischen der Antennenschaltung FEM und den Empfängereingängen IN1, IN2, IN3 der Transceiverschaltung TR eine Anpassschal tung M1, M2, M3 angeordnet. Die Anpassschaltung ist vorzugsweise wie in der Variante gemäß der 2 ausgebildet. Die Anpassschaltungen M1, M2, M3 sind vorzugsweise im Trägersubstrat TS integriert.
  • Zwischen den Sendeausgängen OUT1, OUT2 der Transceiverschaltung TR und der Antennenschaltung FEM ist eine Verstärkerschaltung PA angeordnet, die mindestens einen Leistungsverstärker pro Sendepfad umfasst. In der Variante gemäß der 1 sind ist die Verstärkerschaltung PA als ein separates Modul oder Chip CH3 (5) vorhanden. Die Verstärkerschaltung kann aber auch ein Bestandteil der Transceiverschaltung TR sein.
  • Die Transceiverschaltung TR erzeugt im Sendefall ein Hochfrequenzsignal, das durch den Leistungsverstärker verstärkt und über die Antennenschaltung einer Antenne zugeführt wird. Dieses Sendesignal wird im zweiten Signalpfad SP2 übertragen. Aufgrund einer endlichen Isolation zwischen den Signalpfaden SP1 und SP2 in der Antennenschaltung FEM erreicht ein Lecksignal, d. h. Teil der Sendeleistung den Empfängereingang IN1 der Transceiverschaltung. Dieses Lecksignal stört das Modulationsspektrum der Senderschaltung aufgrund von Übersprecheffekten innerhalb der Transceiver-IC. Die Anpassschaltungen M1, M2, M3 dienen zur Unterdrückung des Gleichanteils des Lecksignals im jeweiligen Signalpfad und tragen somit zur Verbesserung des Modulationsspektrums der Senderschaltung bei.
  • Die Chips CH1, CH2, CH3 können SMD-Komponenten sein. SMD steht für Surface Mounted Device. Sie können aber auch wie der in 5 gezeigte Chip CH3 mittels Bonddrähten mit den Kontaktflächen des Trägersubstrats elektrisch verbunden sein.
  • In der 2 ist ein Abschnitt des ersten Signalpfades SP1 gezeigt, der in der Variante gemäß der 1 mit dem Empfangspfad RX1 übereinstimmt. Dieser Abschnitt umfasst die Anpassschaltung M1. Die Anpassschaltungen M2, M3 sind vorzugsweise wie die Anpassschaltung M1 ausgebildet.
  • Der erste Signalpfad SP1 ist einem ersten System zugeordnet. Die Schaltung umfasst einen zweiten Signalpfad SP2, der dem ersten System oder einem weiteren System zugeordnet sein kann. In der Variante gemäß der 1 ist der zweite Signalpfad SP2 mit dem Sendepfad TX1 des ersten Systems identisch. Der zweite Signalpfad SP2 kann aber auch mit dem Sendepfad TX2 übereinstimmen, falls im ersten Signalpfad SP1 der Gleichtakt-Signalanteil bei der Sendefrequenz des zweiten Systems unterdrückt werden soll.
  • Der erste Signalpfad SP1 umfasst zwei Teilpfade, die durch einen Querzweig miteinander verbunden sind. Im Querzweig sind zwei in Serie geschaltete Induktivitäten L1, L2 angeordnet, die vorzugsweise den gleichen Induktivitätswert L1 = L/2, L2 = L/2 haben. Die Impedanz der Induktivität L1, L2 beträgt ZL = ωL/2. Vorzugsweise ist der Wert L so gewählt, dass gilt ZL/Z0 > 3. Z0 ist die charakteristische Impedanz im jeweiligen Signalpfad. Mit einer großen Induktivität gelingt es, die Übertragungsfunktion in den differentiellen Teilpfaden nur unwesentlich zu stören.
  • Am elektrischen Knoten, der zwischen den Induktivitäten L1, L2 angeordnet ist, ist eine gegen Masse geschaltete Kapazität C angeschlossen. Die Werte für die Kapazität und die Induktivitäten sind derart gewählt, dass die Resonanzfrequenz fr = 1/2π(L1,2C)1/2 eines die Kapazität C und eine der Induktivitäten L1, L2 umfassenden Serienschwingkreises im Sperrbereich des ersten Signalpfades SP1 liegt. Dieser Sperrbereich umfasst vorzugsweise ein Übertragungsband des zweiten Signalpfades SP2. Die Frequenz fr liegt unterhalb der unteren Grenzfrequenz oder oberhalb der oberen Grenzfrequenz des Durchlassbandes des Pfads SP1.
  • Das Ersatzschaltbild der in 2 gezeigten Anpassschaltung M1 ist bei der Resonanzfrequenz in 3 und außerhalb der Resonanzfrequenz in 4 gezeigt. Außerhalb der Resonanz verhält sich die Serienschaltung der Induktivitäten L1, L2 als eine Induktivität L = L1 + L2. Die Induktivität L1 und die Kapazität C bilden einen ersten Saugkreis gegen Masse, wobei die Induktivität L2 und die Kapazität C einen zweiten Saugkreis gegen Masse bilden. Bei der Resonanzfrequenz erzeugt jeder Saugkreis einen HF-Kurzschluss gegen Masse. Die Resonanzfrequenz der beiden Saugkreise liegt im Übertragungsband des zweiten Signalpfades SP2.
  • Bei der Resonanzfrequenz der Saugkreise wird in der Übertragungsfunktion des ersten Signalpfades SP1 eine Pollstelle erzeugt. Die Werte von C und L sind so gewählt, dass sich diese Polstelle bei der zu unterdrückenden Sendefrequenz ergibt.
  • In einer Variante können die Induktivitäten L1, L2 gegen Kapazitäten und die nach Masse geschaltete Kapazität C durch eine nach Masse geschaltete Induktivität ersetzt werden. Auch in diesem Fall werden zwei Saugkreise gebildet, die bei der vorgegebenen Frequenz einen HF-Kurzschluss nach Masse erzeugen.
  • Die gesamte in 1 gezeigte Schaltung kann in einem kompakten – d. h. als eine bauliche Einheit verfügbaren – Bauelement integriert sein. Zumindest einige der Teilschaltungen FEM, TR, PA und insbesondere die Anpassschaltungen M1, M2, M3 können im Trägersubstrat TS integriert sein. Zumindest einige dieser Teilschaltungen, insbesondere FEM, TR, PA, können alternativ als SMD-Bauteile ausgebildet und auf dem Trägersubstrat TS montiert sein. In einer vorteilhaften Variante sind alle Teilschaltungen im Trägersubstrat TS integriert. In einer weiteren vorteilhaften Variante sind alle Teilschaltungen auf dem Trägersubstrat TS montiert.
  • Das in 5 gezeigte, zur Oberflächenmontage geeignete Bauelement kann neben der angegebenen Schaltung weitere Funktionsblöcke wie z. B. Schalter, Filter, Frequenzweichen, Verstärker oder weitere Komponenten einer Sendeempfangsvorrichtung umfassen, die in den Figuren nicht gezeigt sind.
  • ANT
    Antenne
    CH1, CH2, CH3
    Chips
    F1, F2, F3
    Filter
    FEM
    Antennenschaltung
    IN1, IN2, IN3
    Empfängereingang
    M1, M2, M3
    Anpassschaltung
    OUT1, OUT2
    Sendeausgang
    PA
    Leistungsverstärker
    SP1
    erster Signalpfad
    SP2
    zweiter Signalpfad
    SW
    Schalter
    TR
    Transceiverschaltung
    TS
    Trägersubstrat

Claims (11)

  1. Elektrische Schaltung – mit einem ersten für eine Datenübertragung in einem Frequenzbereich ausgelegten Signalpfad (SP1), der differentielle Teilpfade aufweist, – wobei im ersten Signalpfad (SP1) eine Anpassschaltung (M1) angeordnet ist, die Gleichtaktsignale außerhalb des Durchlassbereiches dieses Signalpfads unterdrückt.
  2. Schaltung nach Anspruch 1, – wobei die Anpassschaltung (M1) differentielle Signalanteile im Durchlassbereich des ersten Signalpfades (SP1) im Wesentlichen nicht beeinflusst.
  3. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, – mit einem zweiten Signalpfad (SP2), der für die Datenübertragung in einem zweiten Frequenzbereich ausgelegt ist, – wobei der erste Signalpfad (SP1) für die Datenübertragung in einem ersten Frequenzbereich ausgelegt ist, – wobei die Anpassschaltung (M1) Gleichtaktsignale im zweiten Frequenzbereich unterdrückt.
  4. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, – wobei der erste Signalpfad (SP1) ein Empfangspfad und der zweite Signalpfad (SP2) ein Sendepfad ist.
  5. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, – mit einer Antennenschaltung (FEM) und einer Transceiverschaltung (TR), die jeweils im ersten und im zweiten Signalpfad (SP1, SP2) angeordnet sind, – wobei die Anpassschaltung (M1) zwischen einem Empfangsausgang der Antennenschaltung und einem Empfangseingang der Transceiverschaltung angeordnet ist.
  6. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, – wobei die Anpassschaltung (M1) mindestens einen Querzweig umfasst, der die differentiellen Teilpfade miteinander verbindet, – wobei der Querzweig mindestens einen Serienschwingkreis gegen Masse umfasst, dessen Resonanzfrequenz im Sperrbereich des ersten Signalpfades (SP1) liegt.
  7. Schaltung nach Anspruch 6, – wobei der Querzweig eine Serienschaltung von zwei Induktivitäten (L1, L2) und eine gegen Masse geschaltete Kapazität (C) umfasst, die an einen zwischen den Induktivitäten angeordneten elektrischen Knoten angeschlossen ist.
  8. Bauelement – mit der Schaltung gemäß einem der Ansprüche 4 bis 6, – mit einem Trägersubstrat (TS) und einem fest mit diesem verbundenen Chip (CH1), der die Transceiverschaltung (TR) umfasst, – wobei die Anpassschaltung (M1) zumindest teilweise im Trägersubstrat (TS) realisiert ist.
  9. Bauelement nach Anspruch 8, – wobei mindestens ein Teil der Antennenschaltung (FEM) im Trägersubstrat (TS) realisiert ist.
  10. Bauelement nach Anspruch 8 oder 9, – wobei mindestens ein Teil der Antennenschaltung (FEM) in einem Chip (CH2) realisiert ist, der auf dem Trägersubstrat (TS) befestigt ist.
  11. Bauelement nach einem der Ansprüche 8 bis 10, – wobei die Antennenschaltung (FEM) einen Schalter (SW) zum Umschalten zwischen dem ersten und zweiten Signalpfad (SP1, SP2) umfasst, der auf dem Trägersubstrat (TS) befestigt ist.
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