DE102006033098A1 - Verfahren und Einrichtung zum Zwischenlagern von Mikroben - Google Patents
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Abstract
Bei einem Verfahren und einer Einrichtung hierzu zum Zwischenlagern von Mikroben werden diese mit einem Trägermedium gemischt und anschließend das Gemisch gekühlt gelagert.
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zum Zwischenlagern von Mikroben.
- Bei der Herstellung von z. B. Methangas aus insbesondere Kohlendioxid enthaltenden Abgasen wird das Abgas durch mindestens einen Reaktor geleitet, der ein poröses Material enthält, welches von einer mit Mikroben versetzten Nährlösung geflutet ist, wobei sich dabei das Kohlendoxid durch die Mikroben in Methan umwandelt.
- Da es sich bei den Mikroben um einen lebenden Zellmechanismus handelt, kann sich dieser zum einen bei günstigen Temperaturen, z. B. bei 55°C, vermehren und zum anderen auch dezimieren, d. h. teilweise oder ganz absterben. Ferner können derartige Reaktoren temporär außer Betreib gesetzt werden, sodass die noch vorhandenen und brauchbaren Mikroben zwischengelagert werden müssen, um sie dann bei einem späteren erneuten Anfahren des Reaktors wieder zu Verfügung zu haben. Auch neue Mikrobenstämme, die nicht gleich verwendet werden können müssen in geeigneter Weise zwischengelagert werden, um nicht zu verderben.
- Hier setzt die Erfindung ein, der die Aufgabe zugrunde liegt, ein praktikables Verfahren und eine geeignete Einrichtung hierfür zum Zwischenlagern von Mikroben zu schaffen, mit welchem die eingangs gestellten Forderungen auf einfache Weise erfüllt werden können.
- Zur Lösung dieser Aufgabe führen die Merkmale der Patentansprüche 1 und 13.
- Hierbei ist wesentlich, dass ein solches Trägermedium gewählt wird, das bei einer gekühlten Zwischenlagerung der Mikroben keine Kristallbildung in den einzelnen Bakterienzellen ermöglicht, was deren Absterben zu Folge hätte. Hiefür eignet sich insbesondere Glyzerin oder ein anders passendes Trägermedium.
- Zweckmäßig wird das Glyzerin vor dem Vermischen mit den Mikroben in einen sauerstofffreien Behälter abgefüllt, welcher durch eine CO2-Begasung des leeren Behälters in einfacher Weise erreicht werden kann.
- Das eigentliche Vermischen des Trägermediums mit den Mikroben erfolgt am besten in einem Mischbehälter, und zwar vorzugsweise in einem Verhältnis Glyzerin/Mikroben von 50 : 50, wobei es auch hier zweckmäßig ist, den leeren Mischbehälter vorher durch eine CO2-Begasung sauerstofffrei zu machen. Selbstverständlich sind auch andere Mischungsverhältnisse möglich, was immer auch von der Beschaffenheit der beiden zu mischenden Komponenten abhängt.
- Um nun die Mikroben zu konservieren, wird das Gemisch aus Trägermedium und Mikroben durch eine spiralförmige Kühlschlange mit etwa 20-30 Windungen geführt, welche zweckmäßigerweise durch flüssigen Stickstoff gekühlt wird.
- Sodann wird die abgekühlte Mischung aus Trägermedium und Mikroben in handliche Behälter verbracht, wobei sich hierfür entsprechende Plastikflaschen bestens eignen. Nach diesem Abfüllen in die handlichen Behälter werden diese nur noch in eine Gefriertruhe gelegt, welche zweckmäßigerweise eine Temperatur zwischen etwa –18 bis –20°C aufweisen sollte. Bei Gebrauch müssen dann lediglich die z. B. in Plastikflaschen gekühlt vorliegenden Mikroben nur wieder erwärmt, d. h. aufgetaut werden, um zum raschen Einsatz zu kommen.
- Als Mikroben für die Umwandlung von Kohlendioxid in Methan eignen sich besonders ein Methanosarcinasstamm und/oder ein Bakterium Thermoautotrophicum. Bei anderen bakteriell beschickten Reaktoren, ob aerob oder anaerob, kann ebenso die mikrobielle Population entsprechend konserviert und zwischengelagert werden.
- Nach Maßgabe der vorliegenden Erfindung zeichnet sich als zweiten Lösungsschritt die Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens zum Zwischenlagern von Mikroben besonders dadurch aus, dass diese getrennte Behälter für das Trägermedium und die Mikroben aufweist, die mit einem Mischbehälter verbunden sind, dem sich ein Kühlaggregat anschließt, durch welches das Gemisch aus Trägermedium und Mikroben einer Abfüllstation und einer gekühlten Endlagerung zuführbar ist.
- Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, und zwar einerseits anhand eines schematisch dargestellten bevorzugten Ablaufplanes zur Verwirklichung des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Zwischenlagern von Mikroben, und andererseits anhand dieses Ablaufplans auch der schematische Aufbau der für die Durchführung des Verfahrens besonders geeigneten Einrichtung, wobei der Ablaufplan die einzige
1 bildet. - Gemäß dieses Ablaufplans sind ein Behälter
1 für das Trägermedium und eine Behälter2 für die Mikroben vorgesehen, welche z. B. jeweils einen Inhalt von 5-10 l aufweisen. Der Behälter1 besitzt einen mit einem Kugelhahn verschließbaren Einfüllstutzen3 und einen ebenfalls mit einem Kugelhahn verschließbaren Anschluss4 für die CO2-Begasung, welche vor der Füllung des Behälters1 mit dem Trägermedium, im vorliegenden fall Glyzerin, erfolgt. - Der Behälter
2 , der für die Aufnahme der Mikroben dient besitzt ebenfalls einen mit einem Kugelhahn verschließbaren Einfüllstutzen5 sowie eine Schlauchkupplung6 zum jeweiligen nicht dargestellten Reaktor, die ebenfalls durch einen Kugelhahn verschließbar ist. - In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass bei dem gesamten Ablaufplan bzw. bei der gesamten Einrichtung vorteilhaft Kugelhähne verwendet werden, da deren Dichtkörper eine Kugel mit einer zylindrischen Bohrung ist, sodass bei geöffnetem Hahn ein gerader Strömungsdurchgang praktisch ohne jeden widerstand vorliegt, was insbesondere für die lebenden Mikroben von großem Vorteil ist.
- Die getrennt voneinander angeordneten Behälter
1 und2 sind über Rohre7 und8 mit dazwischengeschalteten Kugelhähnen9 und10 mit einem Mischbehälter11 verbunden, an den wiederum eine CO2-Flasche12 angeschlossen ist. - Von dem Mischbehälter
11 führt ein Rohr13 mit dazwischengeschaltetem Kugelhahn14 zu einer spiralförmigen Kühlschlange15 , welche aus einem nicht rostenden V2A-Stahl besteht und z. B. 20 Windungen aufweist. Die Kühlschlange15 befindet sich in einem Schutzbehälter16 , in dem eine Kühlung durch flüssigen Stickstoff erfolgt, angedeutet bei17 und kann als Ganzes als Kühlaggregat bezeichnet werden. - Schließlich geht vom Boden des Schutzbehälters
16 eine mit der spiralförmigen Kühlschlange15 verbundene Rohrleitung18 ab, welche abermals einen Kugelhahn aufweiset, bezeichnet mit19 , und die mit einer nicht näher dargestellten Abfüllstation18' verbunden ist, in welcher z. B. Plastikflaschen20 als Konservierungsbehälter mit dem gekühlten Gemisch aus Glyzerin und Mikroben abgefüllt werden. Die vollen Flaschen20 kommen dann schließlich in eine gekühlte Endlagerung in der Form einer Gefriertruhe21 , wo sie dann bei Temperaturen von etwa zwischen –18 und –20°C zwischengelagert werden. - Das erfindungsgemäße Verfahren zum Zwischenlagern von Mikroben weist folgende Verfahrensschritte auf.
- Zuerst wird der Behälter
1 in leerem Zustand über den Anschluss4 mit CO2 begast, um dessen Innenraum sauerstofffrei zu bekommen. Sodann wird der Behälter1 über den Einfüllstutzen3 mit Glyzerin gefüllt. Entsprechend der Menge an Glyzerin wird anschließend der Behälter2 mit Mikroben gefüllt, und zwar entweder „frische Ware" über den Einfüllstutzen5 oder über die Schlauchkupplung6 „gebrauchte Ware" aus einem Reaktor, wobei in beiden Fällen jeweils die vorgesehenen Kugelhähne in bekannter Weise zu betätigen sind.. - Die nun mit gleichen Anteilen gefüllten Behälter
1 und2 werden dann mittels der Kugelhähne9 und10 geöffnet und das Glyzerin fließt durch die Rohrleitung7 und die Mikroben durch die Rohrleitung8 in den Mischbehälter11 , der vorher ebenfalls in leerem Zustand durch eine an diesem angeschlossenen CO2-Flasche12 sauerstofffrei gemacht worden ist. - Durch ein Öffnen des Kugelhahns
14 fließt sodann die Mischung durch die spiralförmige Kühlschlange15 , die mit Hilfe der Stickstoffkühlung17 vorgekühlt wurde, und zwar so weit, dass eine sichtbare Eisbildung an der Kühlschlange15 vorhanden ist. - Danach wird der Kugelhahn
19 zur Abfüllstation18' geöffnet und die abgekühlte Mischung in geeignete 2 l Plastikflaschen20 verbracht. Schließlich werden die tiefgekühlten Mikroben in die Gefriertruhe21 bei –18 bis –20°C zwischengelagert. - Insgesamt bietet das erfindungsgemäße Verfahren nebst ihrer Einrichtung hierfür eine Reihe von Vorteilen, und zwar
- – einen weitgehend O2-freien Ablauf;
- – eine gute und schnelle mikrobenschonende Konservierung;
- – die Beibehaltung der Mikrobenvitalität;
- – eine kostengünstige Lagerung;
- – eine problemlose Revitalisierung zur Vermehrung;
- – eine erhebliche Zeitersparnis bei der Inbetriebnahme eines neuen Reaktors;
- – bei einer Leistungsminderung eines Reaktors ist eine sofortige Revitalisierung möglich und
- – es sind Mikrobenkombinationen bei einer Änderung der Gaszusammensetzung vorteilhaft möglich.
-
- 1
- Glyzerinbehälter
- 2
- Mikrobenbehälter
- 3
- Einfüllstutzen
- 4
- Anschluss
- 5
- Einfüllstutzen
- 6
- Schlauchkupplung
- 7
- Rohrleitung
- 8
- Rohrleitung
- 9
- Kugelhahn
- 10
- Kugelhahn
- 11
- Mischbehälter
- 12
- CO2-Flasche
- 13
- Rohrleitung
- 14
- Kugelhahn
- 15
- Kühlschlange
- 16
- Schutzbehälter
- 17
- Stickstoffkühlung
- 18
- Rohrleitung
- 18'
- Abfüllstation
- 19
- Kugelhahn
- 20
- Plastikflasche
- 21
- Kühltruhe
Claims (20)
- Verfahren zum Zwischenlagern von Mikroben, dadurch gekennzeichnet, dass die Mikroben mit einem Trägermedium gemischt werden und anschließend das Gemisch gekühlt gelagert wird.
- Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Trägermediums, das bei einer gekühlten Zwischenlagerung der Mikroben eine Kristallbildung in der einzelnen Bakterienzelle verhindert.
- Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mikroben insbesondere mit Glyzerin oder einem anderen geeigneten Trägermedium gemischt werden.
- Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Glyzerin als Trägermedium vor dem Vermischen mit den Mikroben in einen sauerstofffreien Behälter (
1 ) abgefüllt wird. - Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (
1 ) durch eine CO2-Begasung sauerstofffrei gemacht wird. - Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägermedium und die Mikroben in einen Mischbehälter (
11 ) vorzugsweise im Verhältnis 50 : 50 gemischt werden. - Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Mischbehälter (
11 ) vor dem Füllen durch eine CO2- Begasung sauerstofffrei gemacht wird. - Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gemisch aus Trägermedium und Mikroben eine Kühlschlange (
15 ) durchläuft. - Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlschlange (
15 ) durch flüssigen Stickstoff (17 ) gekühlt wird. - Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die abgekühlte Mischung aus Trägermedium und Mikroben in handliche Behälter, wie Plastikflaschen (
20 ) verbracht wird. - Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die tiefgekühlten handlichen Behälter (
20 ) mit dem Gemisch aus Trägermedium und Mikroben in eine Gefriertruhe (21 ) bei etwa –18 bis –20°C zwischengelagert werden. - Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Mikroben ein Methanosarcinastamm und/oder ein Bakterium Thermoautotrophicum verwendet wird.
- Einrichtung zum Zwischenlagern von Mikroben, dadurch gekennzeichnet, dass diese getrennte Behälter (
1 ,2 ) für das Trägermedium (1 ) und die Mikroben (2 ) aufweist, die mit einem Mischbehälter (11 ) verbunden sind, dem sich eine Kühlschlange (15 ) anschließt, durch welche das Gemisch aus Trägermedium und Mikroben vorgekühlt einer Abfüllstation (18' ) und einer gekühlten Endlagerung (21 ) zuführbar ist. - Einrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (
1 ) für das Trägermedium jeweils durch einen Kugelhahn verschließbaren Einfüllstutzen (3 ) und Gasanschluss (4 ) aufweist. - Einrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (
2 ) für die Mikroben jeweils durch einen Kugelhahn verschließbaren Einfüllstutzen (5 ) und eine Schlauchkupplung (6 ) aufweist. - Einrichtung nach den Ansprüchen 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälter (
1 bzw.2 ) über Rohrleitungen (7 bzw.8 ) unter Zwischenschaltung eines Kugelhahns (9 bzw.10 ) mit dem Mischbehälter (11 ) verbunden sind. - Einrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Mischbehälter (
11 ) eine CO2-Flasche (12 ) vorgesehen ist. - Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet. dass als Kühlaggregat eine spiralförmige Kühlschlange (
15 ) dient, welche in einem Schutzbehälter (16 ) angeordnet und über eine Rohrleitung (18 ) mit einem Kugelhahn (19 ) mit einer Abfüllstation (18' ) verbunden ist. - Einrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlschlange (
15 ) im Schutzbehälter (16 ) durch eine Stickstoffkühlung (17 ) gekühlt ist. - Einrichtung nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass an die Abfüllstation (
18' ) vorzugsweise Plastikflaschen (20 ) anschließbar und zu einem gekühlten Endlager wie eine Kühltruhe (21 ) zuführbar sind.
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