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DE102006031516A1 - Kettentrieb mit einem Kettenspanner - Google Patents

Kettentrieb mit einem Kettenspanner Download PDF

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DE102006031516A1
DE102006031516A1 DE200610031516 DE102006031516A DE102006031516A1 DE 102006031516 A1 DE102006031516 A1 DE 102006031516A1 DE 200610031516 DE200610031516 DE 200610031516 DE 102006031516 A DE102006031516 A DE 102006031516A DE 102006031516 A1 DE102006031516 A1 DE 102006031516A1
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DE
Germany
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chain
decoupling element
drive according
machine structure
chain drive
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE200610031516
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English (en)
Inventor
Thomas Dipl.-Ing. Bertelshofer (FH)
Dietmar Dipl.-Ing. Jäger (FH)
Harald Dipl.-Phys. Schäfer
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Schaeffler Technologies AG and Co KG
Original Assignee
Schaeffler KG
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Application filed by Schaeffler KG filed Critical Schaeffler KG
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Kettentrieb (2) mit einer zwischen einem treibenden Kettenrad (4) und wenigstens einem angetriebenen Kettenrad (6) angeordneten Antriebskette (8), sowie mit einem Kettenspanner (12), welcher sich mit einem Ende an einer Maschinenstruktur (16) abstützt und mit seinem anderen Ende ein Abdeckelement (14) an einen freien Kettenabschnitt (10) andrückt. Erfindungsgemäß ist in der Spannkraftübertragungsstrecke zwischen Maschinenstruktur (16) und Andruckelement (14) wenigstens ein Schallschwingungs-Entkopplungselement angeordnet.

Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft einen Kettentrieb mit einer zwischen einem treibenden Kettenrad und wenigstens einem angetriebenen Kettenrad angeordneten Antriebskette, sowie mit einem Kettenspanner, welcher sich mit einem Ende an einer Maschinenstruktur abstützt und mit seinem anderen Ende ein Andruckelement an einen freien Kettenabschnitt andrückt.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Kettentriebe der oben genannten Art werden beispielsweise im Verbrennungsmotorenbau eingesetzt, um von der Kurbelwelle aus Nockenwellen oder dem Motor zugeordnete Nebenaggregate anzutreiben. Dabei sind die Antriebsketten in an sich bekannter Weise als Zahnketten, Rollenketten oder Hülsenketten ausgebildet.
  • Beim Betrieb derartiger Kettentriebe entstehen erhebliche Laufgeräusche. Dabei handelt es sich einerseits um Schlaggeräusche, die beim Auftreffen der Ketten auf die Zähne der Kettenräder erzeugt werden. Die Lautstärke dieser Schlaggeräusche hängt unter anderem von der Stoßgeschwindigkeit zwischen den Kettengliedern und dem Kettenrad ab, sowie von der Masse der Kettenglieder, die auf das Kettenrad auflaufen. Diese Schlaggeräusche sind allgemein periodisch auftretende Geräusche. Sie wiederholen sich mit einer Frequenz, welche gleich der "Frequenz" der Kette ist, die mit dem Kettenrad kämmt. Diese Frequenz ist abhängig von der Zähneanzahl und der Drehzahl der Kettenräder. Die Schlaggeräusche erzeugen so genannte reine Töne, die unerwünscht sind.
  • Eine andere Geräuschursache sind die Kettenschwingungen in der Kettenebene, die ebenfalls unerwünschte, so genannte reine Töne mit einer Frequenz erzeugen, die der Kettenkämmfrequenz oder einer abgeleiteten Frequenz entspricht.
  • Aus der DE 43 16 877 A1 ist es bereits bekannt, die Laufgeräusche von Kettentrieben dadurch zu verringern, dass man die Gleichförmigkeit der Aufschlagfrequenz der Kettenglieder auf die Zähne der Kettenräder und damit die Tonhaltigkeit des im Kettentrieb erzeugten Geräusches stört bzw. variiert. Dazu werden beispielsweise die Flankenformen bei den Zähnen der Antriebskette oder bei den Zähnen der Antriebsräder und gegebenenfalls die Massen der aufeinander folgenden Kettenglieder nach einem stochastischen Muster variiert, so dass sich einerseits eine gleich bleibende Frequenz der Schlaggeräusche nicht ausbilden kann, und andererseits die Gefahr, dass sich eine Schwingung der Antriebskette in der Kettenebene ausbildet, verringert wird. Der dazu erforderliche technische Aufwand, um beispielsweise die Zahnformen der Antriebskette oder der Kettenräder nach einem stochastischen Muster zu variieren, ist erheblich, so dass die Herstellung derartiger Kettentriebe aufwendig und teuer ist.
  • Aufgabe der Erfindung
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kettentrieb der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art zu schaffen, bei welchem mit einfachen techni schen Mitteln unerwünschte Laufgeräusche des Kettentriebes verringert oder unterdrückt werden.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass ein erheblicher Anteil der nach außen hörbaren Laufgeräusche des Kettentriebes dadurch zustande kommt, dass die im Kettentrieb erzeugten Laufgeräusche auf mit dem Kettentrieb mechanisch verbundene Bauteile des Motors übertragen und im Allgemeinen verstärkt hörbar gemacht werden.
  • Ein sehr wirksamer Übertragungspfad wird durch den an der Antriebskette anliegenden, sich an der Maschinenstruktur abstützenden Kettenspanner gebildet, welcher die Laufgeräusche des Kettentriebes in die Maschinenstruktur überträgt und auf diesem Weg einzelne, mit der Maschinenstruktur verbundene Bauteile zum Schwingen anregt.
  • Die Erfindung geht daher aus von einem Kettentrieb mit einer zwischen einem treibenden Kettenrad und wenigstens einem angetriebenen Kettenrad angeordneten Antriebskette, sowie mit einem Kettenspanner, welcher sich mit einem Ende an einer Maschinenstruktur abstützt und mit seinem anderen Ende ein Andruckelement an einen freien Kettenabschnitt andrückt. Dabei ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass in der Spannkraftübertragungsstrecke zwischen Maschinenstruktur und Andruckelement, also in dem Kraftfluss des Kettenspanners wenigstens ein Schallschwingungs-Entkopplungselement angeordnet ist.
  • Das Entkopplungselement bzw. die Entkopplungselemente im Kraftfluss des Kettenspanners verhindern eine Übertragung des Körperschalls vom Kettentrieb auf die damit mechanisch verbundenen Strukturen, so dass diese nicht mehr zu Schwingungen angeregt werden und insoweit keine Weiterleitung und Verstärkung des im Kettentrieb erzeugten Laufgeräusches erfolgt.
  • In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Entkopplungselement jeweils als Gummi-Pufferelement oder als Gummi-Metall-Pufferelement ausgebildet ist. Derartige Pufferelemente sind in zahlreichen unterschiedlichen Formen und Größen sowie mit unterschiedlichen Dämpfungseigenschaften im Handel erhältlich bzw. in einfacher Weise für den vorliegenden Zweck herstellbar.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Kettenspanner als mittels einer Spannfeder vorgespannte Spannvorrichtung ausgebildet ist, die an dem jeweiligen Entkopplungselement zumindest mittelbar in einer nur eine Druckkraft übertragenden Weise anliegt. Eine derartige Ausgestaltung lässt sich in konstruktiv besonders einfacher Weise verwirklichen, wie anhand eines Ausführungsbeispieles noch genauer dargelegt wird.
  • Das Entkopplungselement kann in diesem Fall jeweils in einer zum Kettenspanner hin offenen, mit der Maschinenstruktur bzw. dem Andruckelement verbundenen Kappe angeordnet sein, in die ein jeweils zugeordnetes Ende des Kettenspanners eingreift, wobei es sich an das Entkopplungselement, beispielsweise ein Gummi-Pufferelement oder ein Gummi-Metall-Pufferelement, ohne weitere Verbindungsmittel einfach anlegt.
  • Da herkömmliche Kettenspanner im Allgemeinen mit dem zugeordneten, an der Antriebskette anliegenden Andruckelement ein vormontiertes Bauteil bilden, ist gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung nur ein Entkopplungselement vorgesehen, welches zwischen Kettenspanner und Maschinenstruktur angeordnet ist.
  • Durch die DE 40 15 708 C1 ist bereits ein Kettenspanner bekannt, der als in Ausfahrrichtung federnd vorgespannte Teleskopanordnung mit einer einseitig offenen Teleskophülse, einer darin verschiebbar angeordneten Teleskopstange und einer zwischen einem Hülsenboden und der Teleskopstange angeordneten Druckfeder ausgebildet ist. Bei einem derartigen, an sich bekannten Kettenspanner ist dann gemäß der Erfindung vorgesehen, dass die Teleskophülse mit ihrem durch den Hülsenboden verschlossenen Ende in eine mit der Maschinenstruktur verbundene, zur Teleskophülse hin offene, ein Entkopplungselement aufnehmende Kappe eingreift und sich in einer druckübertragenden Weise an das Entkopplungselement anlegt, und dass an dem freien, aus der Teleskophülse herausragenden Ende der Teleskopstange ein an der Antriebskette anliegendes Andruckelement angeordnet ist. Auf diese Weise kann der an sich bekannte Kettenspanner weitgehend konstruktiv unverändert übernommen und mit dem erfindungsgemäßen Entkopplungselement kombiniert werden.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist die das Entkopplungselement aufnehmende Kappe in Richtung der Wirklinie des Kettenspanners verstellbar an der Maschinenstruktur angeordnet. Auf diese Weise kann die Federvorspannung und damit die Andruckkraft des Kettenspanners variiert werden.
  • Dabei ist gemäß einer konstruktiv besonders einfachen Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass die Kappe über ein an ihrer Außenseite angeordnetes Gewinde in einer an der Maschinenstruktur ausgebildeten Gewindebohrung axial verstellbar ist.
  • Aus der oben genannten DE 40 15 708 C1 ist es bereits bekannt, dass die Teleskophülse einerseits und die Teleskopstange andererseits als Hydraulikzylinderanordnung mit einem im Hülsenboden angeordneten, mit einem Hydraulikfluidzulauf in Verbindung stehenden, bei einer Auswärtsbewegung der Zylinderanordnung öffnenden Rückschlagventil und mit bei einer Einwärtsbewegung der Zylinderanordnung wirksamen Drosselkanälen ausgebildet ist. Diese Anordnung dient dazu, die Einwärtsbewegung der Hydraulikzylinderanordnung zu dämpfen. Bei einem solchen Aufbau ist gemäß einer weiteren konstruktiven Ausgestaltung vorgesehen, dass der Hülsenboden über an dessen Außenseite angeordnete Abstandhalter an dem zugeordneten Entkopplungselement anliegt, und dass der Hydraulikfluidzulauf in dem dadurch gebildeten Zwischenraum zwischen Hülsenboden und Entkopplungselement verläuft.
  • Wie bereits weiter oben ausgeführt wurde, ist das Entkopplungselement vorzugsweise als Gummi-Pufferelement oder als Gummi-Metall-Pufferelement ausgebildet. Eine spezielle Ausgestaltung des Entkopplungselementes sieht vor, dass dieses im Wesentlichen als hantelförmiges Gummi-Pufferelement ausgebildet ist, also aus zwei Scheiben besteht, die über einen Abschnitt kleineren Durchmessers miteinander verbunden sind. Mit einer derartigen geometrischen Form des Gummi-Pufferelementes wird eine bestimmte, erwünschte Schwingungsdämpfungscharakteristik erreicht.
  • In einer anderen Ausgestaltung der Erfindung ist das Entkopplungselement als vollzylindrisches Gummi-Pufferelement ausgebildet, an dessen dem Kettenspanner zugewandter Stirnseite eine Druckverteilerplatte aus einem starren Material angeordnet ist. Die Druckverteilerplatte ist vorzugsweise über einen daran ausgebildeten zentralen Zapfen in einer zugeordneten zentralen Bohrung des Entkopplungselementes zentriert.
  • Eine andere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass das Entkopplungselement aus mehreren aufeinander gestapelten, abwechselnd aus Gummi bzw. einem starren Material bestehenden, vorzugsweise kreisförmigen Scheiben gebildet ist, wobei zumindest die dem Entkopplungselement zugewandte End-Scheibe aus dem starren Material besteht, so dass sie gleichzeitig als Druckverteilerplatte dient.
  • Das Gummimaterial der Entkopplungselemente ist vorzugsweise ein Polyamidmaterial, und als starres Material dient ein Faserverbundwerkstoff oder ein Metall, beispielsweise Stahl oder Aluminium.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Die Erfindung wird im Folgenden anhand der beiliegenden Zeichnung an einigen Ausführungsformen näher erläutert. Darin zeigt
  • 1 in einer Seitenansicht einen Teil eines Kettentriebes mit einem Kettenspanner,
  • 2 einen Kettenspanner gemäß der 1 mit einem Schallschwingungs-Entkopplungselement in einem Längsschnitt,
  • 3 eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer anderen Ausgestaltung eines Kettenspanners gemäß der Erfindung,
  • 4 ein als Entkopplungselement dienendes Gummi-Pufferelement in einer perspektivischen Ansicht,
  • 5 ein als Entkopplungselement dienendes Gummi-Metall-Pufferelement in einer perspektivischen Ansicht, und
  • 6 eine Schraub-Kappe und ein darin angeordnetes Gummi-Pufferelement gemäß 3 in einer perspektivischen Ansicht.
  • Detaillierte Beschreibung der Zeichnungen
  • Der in 1 dargestellte und beispielsweise zum Antrieb einer Nockenwelle eines Verbrennungs-Kolbenmotors dienender Kettentrieb 2 umfasst ein mit einer Kurbelwelle verbundenes, treibendes Kettenrad 4, ein mit einer Nockenwelle verbundenes angetriebenes Kettenrad 6 und eine Antriebskette 8, die das angetriebene Kettenrad 6 sowie gegebenenfalls weitere, nicht dargestellte Kettenräder mit dem treibenden Kettenrad 4 verbindet. Die Antriebskette 8 wird durch einen an einem lastlosen Trum der Antriebskette, hier dem freien Kettenabschnitt 10 anliegenden Kettenspanner 12 gespannt gehalten, welcher seine Spannkraft über ein Andruckelement 14 in Form einer Spannschiene auf den Kettenabschnitt 10 aufbringt. Der Kettenspanner 12 stützt sich an der Maschinenstruktur 16 ab, die beispielsweise Teil des Motors sein kann.
  • Ohne besondere Maßnahmen werden die im Kettentrieb 2 erzeugten Laufgeräusche über die Antriebskette 8, das Andruckelement 14 und den Kettenspanner 12 auf die Maschinenstruktur 16 übertragen. Dadurch wird die Maschinenstruktur 16 bzw. werden mit dieser verbundene Bauteile zum Schwingen angeregt, wobei sie die Laufgeräusche des Kettentriebes 2 im Allgemeinen verstärkt hörbar machen.
  • Um die Übertragung der im Kettentrieb 2 erzeugten Laufgeräusche auf die Maschinenstruktur 16 zu unterbinden, ist in der Spannkraftübertragungsstrecke zwischen Maschinenstruktur 16 und Andruckelement 14 ein Schallschwingungs-Entkopplungselement angeordnet, wie insbesondere die 2 und 3 zeigen.
  • 2 zeigt demnach einen Kettenspanner 12 gemäß 1. Er ist als Teleskopanordnung mit einer einseitig, in 2 auf der rechten Seite offenen Teleskophülse 18, einer darin verschiebbar angeordneten Teleskopstange 20 und einer zwischen einem Hülsenboden 22 und dem diesem zugewandten Ende der Teleskopstange 20 angeordneten Spannfeder 24 ausgebildet. Die Spannkraft zum Spannen der in 2 nicht dargestellten Antriebskette wird durch die Federkraft der Spannfeder 24 bestimmt.
  • Die Teleskophülse 18 und die Teleskopstange 20 bilden gleichzeitig eine Hydraulikzylinderanordnung, deren Aufgabe es ist, die Einwärtsbewegung der Teleskopstange 20 zu dämpfen, wie an sich bekannt ist. Dazu ist im Hülsenboden 22 ein mit einem Hydraulikfluidzulauf 26 in Verbindung stehendes, bei einer Auswärtsbewegung der Teleskopstange 20 öffnendes Rückschlagventil 28 vorgesehen, über welches der die Spannfeder 24 aufnehmende Zylinderraum 30 befüllt wird. Außerdem steht der Zylinderraum 30 über in der 2 nicht dargestellte Drosselkanäle, die beispielsweise durch einen engen Spalt zwischen der Außenwand der Teleskopstange 20 und der Innenwand der Teleskophülse 18 gebildet sein kann, mit der Außenseite in Verbindung. Diese Drosselkanäle werden bei einer Einwärtsbewegung der Teleskopstange 20, bei der sich das Rückschlagventil 28 schließt, wirksam, so dass diese Einwärtsbewegung gedämpft wird.
  • Wie die 2 weiter zeigt, ist der Hydraulikfluidzulauf 26 über einen im Hülsenboden 22 ausgebildeten Kanal 32 mit dem Rückschlagventil 28 verbunden.
  • Der Hülsenboden 22 des Kettenspanners 12 liegt in einer eine Druckkraft übertragenden Weise an einem Schallschwingungs-Entkopplungselement 34 an, welches innerhalb einer mit der Maschinenstruktur 16 fest verbundenen Kappe 36 aufgenommen ist. Das Entkopplungselement 34 ist als Gummi-Pufferelement ausgebildet und hat etwa die Form einer Hantel, wie anhand der 4 noch genauer erläutert wird.
  • Die Kappe 36 ist als Schraub-Kappe ausgebildet. Sie trägt an ihrer Außenseite ein Schraubgewinde 38, mittels dessen sie in einer in der Maschinenstruktur 16 ausgebildeten Gewindebohrung 40 in Richtung der Wirkungslinie des Kettenspanners 12 axial verstellbar ist. Durch eine Verstellung der Kappe 36 in 2 beispielsweise nach rechts kann die Vorspannung der Spannfeder 24 vergrößert, durch eine Verstellung nach links entsprechend verringert und auf diese Weise die auf die Antriebskette 10 wirkende Spannkraft verändert werden.
  • 3 zeigt einen Kettenspanner 42, der in wesentlichen Teilen gleich aufgebaut ist wie der Kettenspanner 12 der 2, so dass er insoweit nicht nochmals im Einzelnen beschrieben werden muss.
  • Im Gegensatz zu dem Kettenspanner 12 der 2 stützt sich die Teleskophülse 46 über an deren Hülsenboden 44 angeordnete Abstandhalter 48 an einem Entkopplungselement 50 ab, welches wie im Beispiel der 2 in einer Kappe 52 aufgenommen ist. Die Kappe 52 ist wiederum als Schraub-Kappe ausgebildet, die in einer in der Maschinenstruktur 16 ausgebildeten Gewindebohrung 54 in Richtung der Wirkungslinie des Kettenspanners 42 verstellbar ist, wodurch die Vorspannung einer im Kettenspanner 42 angeordneten Spannfeder verändert werden kann.
  • Das Entkopplungselement 50 ist als zylindrisches Gummi-Pufferelement ausgebildet, an dessen dem Kettenspanner 42 zugewandter Stirnseite eine Druckverteilerplatte 56 angeordnet ist. Wie die 3 erkennen lässt, ist die Druckverteilerplatte über einen daran ausgebildeten zentralen Zapfen 58 in einer zugeordneten zentralen Öffnung 60 des Entkopplungselementes 50 zentriert.
  • Ein im Hülsenboden 44 angeordnetes, nicht dargestelltes Rückschlagventil ist an einen Hydraulikfluidzulauf 62 angeschlossen, welcher in dem durch die Abstandhalter 48 geschaffenen Zwischenraum zwischen dem Hülsenboden 44 und der Druckverteilerplatte 56 des Entkopplungselementes 50 verläuft.
  • 4 zeigt das Entkopplungselement 34 der 2 in einer perspektivischen Darstellung. Dieses etwa hantelförmige Entkopplungselement 34 ist als reines Gummi-Pufferelement ausgebildet und besteht aus zwei kreisförmigen Scheiben 64 und 66, die über einen Verbindungsabschnitt 68 miteinander verbunden sind. Durch den Durchmessersprung zwischen den Kreisscheiben 64, 66 einerseits und dem Verbindungsabschnitt 68 andererseits ergibt sich eine für die vorliegende Aufgabe der Schallschwingungsentkopplung besonders günstige Dämpfungscharakteristik.
  • 5 zeigt ein Entkopplungselement 70, welches aus mehreren aufeinander gestapelten, abwechselnd aus Gummi bzw. einem starren Material bestehenden Ringscheiben gebildet ist. Im vorliegenden Fall sind die Ringscheiben 72, 74, 76 aus einem starren Material gebildet, während die Ringscheiben 78, 80 aus Gummi bestehen. Die jeweils dem Kettenspanner zugewandte Ringscheibe 72 bzw. 76 dient gleichzeitig als Druckverteilerplatte, so dass sie beispielsweise in Verbindung mit einem Kettenspanner entsprechend der 3 verwendet werden kann, der sich über Abstandhalter 78 an dem Entkopplungselement 70 abstützt.
  • 6 zeigt in einer perspektivischen Ansicht die als Gewindekappe ausgebildete Kappe 52 der 3 mit einem in diese eingesetzten Entkopplungselement 50 sowie eine auf das Entkopplungselement 50 aufsetzbare, über einen zentralen Zapfen 58 in einer zentralen Öffnung 60 zentrierten Druckverteilerplatte 56. Wie im Zusammenhang mit der 3 bereits beschrieben wurde, besteht das Entkopplungselement 50 aus Gummi, während die Druckverteilerplatte 56 aus einem starren Material gebildet ist.
  • Als Gummimaterial kommt vorzugsweise ein synthetischer Gummi wie Polyamid, als starres Material Stahl zur Anwendung.
  • 2
    Kettentrieb
    4
    Kettenrad
    6
    Kettenrad
    8
    Antriebskette
    10
    Kettenabschnitt
    12
    Kettenspanner
    14
    Andruckelement
    16
    Maschinenstruktur
    18
    Teleskophülse
    20
    Teleskopstange
    22
    Hülsenboden
    24
    Spannfeder
    26
    Hydraulikfluidzulauf
    28
    Rückschlagventil
    30
    Zylinderraum
    32
    Kanal
    34
    Entkopplungselement
    36
    Kappe
    38
    Schraubgewinde
    40
    Gewindebohrung
    42
    Kettenspanner
    44
    Hülsenboden
    46
    Teleskophülse
    48
    Abstandhalter
    50
    Entkopplungselement
    52
    Kappe
    54
    Gewindebohrung
    56
    Druckverteilerplatte
    58
    zentraler Zapfen
    60
    Zentrale Öffnung
    62
    Hydraulikfluidzulauf
    64
    Kreisscheibe
    66
    Kreisscheibe
    68
    Verbindungsabschnitt
    70
    Entkopplungselement
    72
    Ringscheibe
    74
    Ringscheibe
    76
    Ringscheibe
    78
    Ringscheibe
    80
    Ringscheibe

Claims (14)

  1. Kettentrieb (2) mit einer zwischen einem treibenden Kettenrad (4) und wenigstens einem angetriebenen Kettenrad (6) angeordneten Antriebskette (8), sowie mit einem Kettenspanner (12), welcher sich mit einem Ende an einer Maschinenstruktur (16) abstützt und mit seinem anderen Ende ein Andruckelement (14) an einen freien Kettenabschnitt (10) andrückt, dadurch gekennzeichnet, dass in der Spannkraftübertragungsstrecke zwischen Maschinenstruktur (16) und Andruckelement (14) wenigstens ein Schallschwingungs-Entkopplungselement angeordnet ist.
  2. Kettentrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Entkopplungselement (34, 70) jeweils als Gummi-Pufferelement oder als Gummi-Metall-Pufferelement ausgebildet ist.
  3. Kettentrieb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kettenspanner (12) als mittels einer Spannfeder (24) vorgespannte Spannvorrichtung ausgebildet ist, die zumindest mittelbar an dem jeweiligen Entkopplungselement (34) in einer nur eine Druckkraft übertragenden Weise anliegt.
  4. Kettentrieb nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Entkopplungselement (34) jeweils in einer zum Kettenspanner (12) hin offe nen, mit der Maschinenstruktur (16) bzw. dem Andruckelement verbundenen Kappe (36) angeordnet ist, in die ein jeweils zugeordnetes Ende des Kettenspanners (12) eingreift.
  5. Kettentrieb nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass nur ein Entkopplungselement (34) vorgesehen ist, welches zwischen Kettenspanner (12) und Maschinenstruktur (16) angeordnet ist.
  6. Kettentrieb nach zumindest einem der Ansprüche 3 bis 5, wobei der Kettenspanner (12) als in Ausfahrrichtung federnd vorgespannte Teleskopanordnung mit einer einseitig offenen Teleskophülse (18), einer darin verschiebbar angeordneten Teleskopstange (20) und einer zwischen einem Hülsenboden (22) und der Teleskopstange (20) angeordneten Spannfeder (24) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Teleskophülse (18) mit ihrem durch den Hülsenboden (22) verschlossenen Ende in eine mit der Maschinenstruktur (16) verbundene, zur Teleskophülse (18) hin offene, ein Entkopplungselement (34) aufnehmende Kappe (36) eingreift, und dass an dem freien, aus der Teleskophülse (18) herausragenden Ende der Teleskopstange (20) ein an der Antriebskette anliegendes Andruckelement (14) angeordnet ist.
  7. Kettentrieb nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die das Entkopplungselement (34) aufnehmende Kappe (36) in Richtung der Wirklinie des Kettenspanners (12) verstellbar an der Maschinenstruktur angeordnet ist.
  8. Kettentrieb nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappe (36) über ein an ihrer Außenseite angeordnetes Schraubgewinde (38) in einer an der Maschinenstruktur (16) ausgebildeten Gewindebohrung (40) verstellbar ist.
  9. Kettentrieb nach zumindest einem der Ansprüche 6 bis 8, wobei die Teleskophülse (46) einerseits und die Teleskopstange andererseits als Hydraulikzylinderanordnung mit einem im Hülsenboden (44) angeordneten, mit einem Hydraulikfluidzulauf (62) in Verbindung stehenden, bei einer Auswärtsbewegung der Zylinderanordnung öffnenden Rückschlagventil und mit bei einer Einwärtsbewegung der Zylinderanordnung wirksamen Drosselkanälen ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Hülsenboden (44) über an dessen Außenseite angeordnete Abstandhalter (48) an dem zugeordneten Entkopplungselement (50, 56) anliegt, und dass der Hydraulikfluidzulauf (62) in dem Zwischenraum zwischen Hülsenboden (44) und Entkopplungselement (50, 56) verläuft.
  10. Kettentrieb nach zumindest einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Entkopplungselement (34) als im Wesentlichen hantelförmiges Gummi-Pufferelement ausgebildet ist.
  11. Kettentrieb nach zumindest einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Entkopplungselement (50) als zylindrisches Gummi-Pufferelement ausgebildet ist, an dessen dem Kettenspanner (42) zugewandter Stirnseite eine Druckverteilerplatte (56) aus einem starren Material angeordnet ist.
  12. Kettentrieb nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckverteilerplatte (56) über einen daran ausgebildeten zentralen Zapfen (58) in einer zugeordneten zentralen Öffnung (60) des Entkopplungselementes (50) zentriert ist.
  13. Kettentrieb nach zumindest einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Entkopplungselement (70) aus mehreren aufeinander gestapelten, abwechselnd aus Gummi bzw. einem starren Material bestehenden Ringscheiben (72, 74, 76; 78, 80) gebildet ist, wobei zumindest die dem Entkopplungselement zugewandte End-Ringscheibe (72, 76), aus dem starren Material besteht.
  14. Kettentrieb nach Anspruch 10 sowie zumindest einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass als Gummimaterial ein Polyamid und als starres Material ein Faserverbundwerkstoff oder ein Metall, beispielsweise Stahl oder Aluminium Stahl dient.
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