-
AUFNAHME DURCH
BEZUGNAHME
-
Die
Offenbarung der Japanischen Patentanmeldung Nr. 2004-145348, die am 14.
Mai 2004 eingereicht wurde, einschließlich der Beschreibung, der Zeichnungen
und der Zusammenfassung ist hiermit in ihrer Gesamtheit aufgenommen.
-
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
-
1. Bereich der Erfindung
-
Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vibrationsdämpfungsvorrichtung
zur Verwendung in einem Fahrzeug, welche Vibrationen verringert,
die in vibrierenden Elementen des Fahrzeugs angeregt werden, und
insbesondere auf eine Fahrzeugvibrationsdämpfung mit einem neuartigen
Aufbau, die in der Lage ist, ein effektives Vibrationsdämpfungsvermögen darzubieten,
wenn sie bei vibrierenden Elementen, wie beispielsweise einem Getriebegehäuse, Aufhängungsarmen,
Hilfsrahmen, Karosserieverkleidungen, Motoreinheiten, Anbauhalterungen,
Abgassystemkomponenten, usw., verwendet wird.
-
Beschreibung des Standes
der Technik
-
Herkömmliche
bekannte Einrichtungen zum Verringern von Vibrationen, die in Fahrzeugen,
wie beispielsweise Automobilen, problematisch sind, haben: (1)
Massendämpfer,
bei denen Massen an den vibrierenden Elementen befestigt sind, (2)
Dynamikdämpfer,
bei denen Massen mit den vibrierenden Elementen verbunden sind und
durch eine Feder unterstützt
sind, und (3) Vibrationsdämpfungsmaterialien, bei denen
blattartige Elastikmaterialien an die Flächen der vibrierenden Elemente
angehaftet sind. Jedoch haben die (1) Massendämpfer und
(2) Dynamikdämpfer
nicht nur das Problem, das sie eine große Masse erfordern, sondern
auch dass der Bereich der Frequenzen, über die eine effektive Vibrationsdämpfung besteht,
schmal ist. Darüber
hinaus haben die (3) Vibrationsdämpfungsmaterialien nicht nur
das Problem, das große
Anhaftoberflächen
erforderlich sind, sondern dass ebenso die Masse groß sein muss.
Des Weiteren sind die (2) Dynamikdämpfer und (3) Vibrationsdämpfungsmaterialien
in ihrem Vibrationsdämpfungseffekt
temperaturabhängig,
und folglich besteht das Problem, dass es schwierig ist, die gewünschte Stabilität im Vibrationsdämpfungseffekt
zu erlangen.
-
Um
Probleme anzugehen, wie jene, die vorstehend beschrieben wurden,
offenbaren beispielsweise JP-A-2001-241493 und JP-A-2002-213423 Vibrationsdämpfungsvorrichtungen
für Fahrzeuge
der Abschwächungsaufprallbauart,
wobei ein unabhängiges
Massenelement innerhalb eines am vibrierenden Element befestigten
Gehäuses
mit einer dazwischen befindlichen Spalte bestimmter Größe angeordnet
ist ohne an das Gehäuse
angehaftet zu sein, sodass sich die unabhängige Masse relativ zu dem
Gehäuse bewegen
kann. Nach der Eingabe von Vibrationen, wird das unabhängige Massenelement
gezwungen, sich in der Vibrationseingaberichtung relativ zum Gehäuse zu bewegen,
um über
ein elastisches Element gegen das Gehäuse zu stoßen, wobei durch die Anwendung
von Energieverlust aufgrund von Gleitreibung und Aufprall, wenn
das unabhängige
Massenelement gegen das Gehäuse
stößt, ein
Vibrationsdämpfungseffekt
erlangt wird. Diese Art von Fahrzeugvibrationsdämpfungsvorrichtungen hat den
Vorteil einer kleineren Masse verglichen mit verschiedenen Bauarten herkömmlicher
Vibrationsdämpfungsvorrichtungen,
wie vorstehend beschrieben (wie beispielsweise Dynamikdämpfer),
aber es ist auch möglich,
durch Einstellen der Resonanzfrequenz der Vibrationsdämpfungsvorrichtung,
einen exzellenten Vibrationsdämpfungseffekt
hinsichtlich einiger verschiedener und breiter Bereiche von Vibrationen
zu bewirken, indem geeigneter Weise die Einstellungen für beispielsweise
Härte oder
Elastizitätsmodul
des elastischen Elements oder der Spalte zwischen dem elastischen
Element und entweder dem Massenelement oder dem Gehäuse verändert werden,
abhängig
von der Resonanzfrequenz des objektiven vibrierenden Elements, für welches
die Vibrationen zu steuern sind.
-
Jedoch
entstand in der vergangenen Jahren bei Vibrationsdämpfungsvorrichtungen
der Abschwächungsaufprallbauart
für Autos
die Nachfrage nach weiterentwickelten Anti-Vibrationseigenschaften.
Insbesondere gibt es Fälle,
in denen Nachfrage für
Verbesserung im Vibrationsdämpfungseffekt
für Vibrationen
mit höherem
Frequenzband besteht.
-
Im
Hinblick darauf wurde durch intensive Studien, die durch die Erfinder
durchgeführt
wurden, entdeckt, dass die vorstehend beschriebe Vibrationsdämpfungsvorrichtung
der Abschwächungsaufprallbauart
am Problem leidet, dass der Vibrationsdämpfungseffekt für Vibrationen
im hohen Frequenzband höher
als die Resonanzfrequenz, bei der das unabhängige Massenelement sich einem
Sprungversatz relativ zum Gehäuse
unterzieht, stark vermindert ist.
-
Um
diese Probleme zu lösen,
kann man in Betracht ziehen, beispielsweise die Federkonstante des
elastischen Elements am gegen das Gehäuse anstoßenden Abschnitt des Massenelements
zu erhöhen,
um die Resonanzfrequenz des unabhängigen Massenelements zu erhöhen. Jedoch
wird bei der Erhöhung
der Resonanzfrequenz auf einige hundert Hertz oder darüber das
elastische Element aufgrund der Erhöhung der Federkonstante des
elastischen Elements extrem hart. Dies verursacht die Tendenz zu
Aufprallgeräuschen
und Stößen, die
problematisch sind, wenn das elastische Element gegen das Gehäuse stößt und ist
somit nicht immer eine effektive Lösung.
-
ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
-
Es
ist eine Aufgabe der Erfindung eine Vibrationsdämpfungsvorrichtung zur Verwendung
in einem Fahrzeug mit einem neuartigen Aufbau bereitzustellen, der
effektiv den gewünschten
Vibrationsdämpfungseffekt
bereitstellt, indem die Eigenfrequenz des unabhängigen Massenelements auf ein höheres Frequenzband
als die Eigenfrequenz des vibrierenden Elements, für welches
die Vibrationen zu steuern sind, eingestellt wird während die
Federkomponente der Gummielastikkörperschicht im unabhängigen Massenelement
beibehalten wird.
-
Die
vorstehenden und/oder optionale Aufgaben dieser Erfindung können gemäß zumindest
einer der folgenden Ausführungen
der Erfindung erlangt werden. Jede dieser Ausführungen der Erfindung ist nummeriert
wie die beigefügten
Ansprüche
und wo geeignet abhängig
von einer anderen Ausführung oder
Ausführungen,
um passende Kombinationen oder Elemente oder technische Merkmale
der Erfindung zu kennzeichnen. Es ist ersichtlich, dass das Prinzip
der Erfindung nicht auf diese Ausführungen der Erfindung und die
Kombinationen der technischen Merkmale begrenzt ist, sondern anders
gesehen werden kann, basierend auf der Lehre der vorliegenden Erfindung,
wie sie in der gesamten Beschreibung und in Zeichnungen offenbart
ist oder durch jene, die mit dem Stand der Technik vertraut sind,
angesichts der vorliegenden Offenbarung in ihrer Gesamtheit verstanden
wird.
-
Ein
erster Aspekt der Erfindung bezieht sich auf eine Fahrzeugvibrationsdämpfungsvorrichtung. Gemäß einer
ersten Ausführung
des ersten Aspekts ist eine Fahrzeugvibrationsdämpfungsvorrichtung angepasst
zur Installation an einem vibrierenden Element, um Vibrationen,
die darin angeregt werden, zu dämpfen,
bereitgestellt, mit: einem starren Gehäuse mit einer zylindrischen
Innenperipheriefläche,
welches angepasst ist, an das vibrierende Element angebracht zu
werden; und ein unabhängiges
Massenelement mit einer Metallmasse kreisförmigen Querschnittes und einer
Gummielastikkörperschicht,
die an die Außenperipheriefläche der
Metallmasse anhaftet, wobei das unabhängige Massenelement innerhalb
des Gehäuses
mit einer in einer Radialrichtung, die einer primären Vibrationseingaberichtung entspricht,
dazwischen befindlichen Spalte aufgenommen ist, sodass das unabhängige Massenelement
relativ zum Gehäuse
in der primären
Vibrationseingaberichtung bewegbar ist, wobei die Vibrationsdämpfungsvorrichtung
in der Lage ist, einen Vibrationsdämpfungseffekt basierend auf
dem sich relativ zum Gehäuse
bewegenden und gegen das Gehäuse
stoßenden
unabhängigen
Massenelement darzubieten, wenn Vibrationen angelegt werden, wobei
ein Abstand zwischen gegenüberliegenden
Flächen
der Innenperipheriefläche
des Gehäuses
und der Außenperipheriefläche der
Metallmasse in der Radialrichtung, wenn das Gehäuse und die Metallmasse koaxial
angeordnet sind, zwischen 0,5 und 2 mm beträgt, und wobei die Gummielastikkörperschicht
um eine gesamte Außenperipheriefläche der Metallmasse
ausgebildet wird, indem Vulkanisierungsgießen eines Gummimaterials, welches die Spalte
zwischen der Innenperipheriefläche
des Gehäuses
und der Außenperipheriefläche der
Metallmasse füllt
und eine thermische Kontraktion angewendet werden, um sowohl die
Gummielastikkörperschicht
zu veranlassen, sich vom Gehäuse
abzuschälen
als auch zu veranlassen, dass sie an die Außenperipheriefläche der
Metallmasse anhaftet, um dadurch eine kleine Spalte von nicht mehr
als 0,1 mm zwischen den gegenüberliegenden
Flächen
herzustellen, wenn das Gummielastikschichtelement und das Gehäuse koaxial
angeordnet sind, sodass eine Eigenfrequenz des unabhängigen Massenelements auf
ein Frequenzband eingestellt wird, welches höher als eine Eigenfrequenz
des vibrierenden Elements ist, sodass die Metallmasse über die
Gummielastikkörperschicht
wiederholt auf beiden Seiten in der primären Vibrationseingaberichtung
an die Innenfläche des
Gehäuses
stößt, wenn
Vibrationen angelegt werden.
-
In
einer Fahrzeugvibrationsdämpfungsvorrichtung
mit dem Aufbau gemäß dieser
Ausführung, ermöglichen
die Verwendung der zylinderförmigen Innenperipheriefläche des
Gehäuses
und der Metallmasse kreisförmigen
Querschnitts, das unabhängige Massenelement
zu stabilisieren und dazu zu veranlassen, gegen das Gehäuse zu stoßen, wenn
Vibrationen in der Radialrichtung angelegt werden. Zusätzlich ist
die kleine Spalte zwischen den zugewandten Flächen der Gummielastikkörperschicht
und der Innenperipheriefläche
des Gehäuses
in der Radialrichtung von nicht mehr als 0,1 mm ausgebildet. Infolgedessen
ist das Ausmaß der
Bewegung verringert, die für
das unabhängige
Massenelement erforderlich ist, um gegen die Innenflächen auf
beiden Seiten des Gehäuses
in der Vibrationseingaberichtung zu stoßen, was wünschenswerte Stöße des unabhängigen Massenelements
gegen die Innenfläche
des Gehäuses
auf beiden Seiten des Gehäuses
in der Vibrationseingaberichtung verursacht. Dies ermöglicht es, das
unabhängige Massenelement
auf ein hohes Frequenzband einzustellen, welches letztendlich nicht mit
der Technologie vom Stand der Technik erreicht werden konnte.
-
Die
Vibrationsdämpfungsvorrichtung
dieser Ausführung
ist in der Lage, die Resonanzfrequenz des unabhängigen Massenelements durch
den vorstehend beschriebenen Aufbau auf ein angemessen hohes Frequenzband
einzustellen, ohne die dynamische Federkonstante der Gummielastikkörperschicht extrem
groß zu
machen. Mit dieser Anordnung ist es möglich, Probleme mit Aufprallgeräuschen,
Stößen und
dergleichen zu vermeiden, welche mit dem Anstoßen des unabhängigen Massenelements
einhergehen, die das Ergebnis einer zu harten Elastikkörperschicht
aufgrund der hohen Federkonstante wären, was es ermöglicht,
ein extrem effektives Vibrationsdämpfungsvermögen über ein extrem breites Frequenzband
zu bieten, welches von einem extrem niedrigen Frequenzband bis zu
einem hohen Frequenzband reicht.
-
Während die
technologische Theorie, die das Erreichen der vorstehend beschriebenen
Ergebnisse ermöglicht,
nicht vollständig
klar ist, kann Folgendes in Betracht gezogen werden: In einem Zustand,
in dem unabhängige
Massenelemente versetzt werden, sodass sie vom Gehäuse entfernt
sind, und in einem im Wesentlichen schwebenden Zustand sind, kann
es vorkommen, da die Gummielastikkörperschichtfederung in diesem
Zustand nicht aktiv ist, dass die Härte der Federung der Gummielastikkörperschicht
einen sehr kleinen Beitrag zur Erhöhung der Resonanzfrequenz haben
wird. In der Vibrationsdämpfungsvorrichtung
mit dem Aufbau gemäß der vorliegenden
Ausführung
der Erfindung ist es andererseits möglich, effektiv den Federeffekt
der Gummielastikkörperschicht
zu nutzen, da das unabhängige Massenelement
in Anstoß gegen
das Gehäuse
an beiden Enden der Bewegung gebracht werden kann. Zusätzlich kann
durch Bereitstellen einer extrem kleinen Spalte, d.h. eine Spalte
von nicht mehr als 0,1 mm in der Radialrichtung zwischen den zugewandten
Flächen
der Außenperipheriefläche des
unabhängigen
Massenelements und der Innenperipheriefläche des Gehäuses, das Ausmaß der Schwebezeit, bei
der das unabhängige
Massenelement vom Gehäuse
entfernt ist, wesentlich verringert werden, was es ermöglicht,
den Federeffekt der Gummielastikkörperschicht über eine
lange Zeitdauer effektiv aufrecht zu erhalten. Dementsprechend kann
es möglich
sein, die Resonanzfrequenz des unabhängigen Massenelements durch
effektives Nutzen des Federeffekts der Gummielastikkörperschicht
zu erhöhen,
ohne die Federkonstante der Gummielastikkörperschicht stark zu erhöhen.
-
Außerdem ist
in diesem Ausführungsbeispiel der
Erfindung die Größe der kleinen
Spalte und der Abstand zwischen den Flächen, die aneinander in der
Radialrichtung zugewandt sind, welche die Innenperipheriefläche des
Gehäuses
und die Außenperipheriefläche der
Metallmasse sind, im Zustand, in dem das Gehäuse und die Metallmasse axial
angeordnet sind, nicht auf irgendeine Art begrenzt, sondern es ist
eher möglich,
beide unabhängig
in geeigneter Weise festzusetzen, abhängig von den erforderlichen
Vibrationsdämpfungsergebnissen,
der erforderlichen Herstellbarkeit usw. Des Weiteren ist mit der
Größe der kleinen
Spalte und dem Abstand in der Radialrichtung zwischen gegenüberliegenden
Flächen,
welche die Innenperipheriefläche
des Gehäuses
und die Außenperipheriefläche der
Metallmasse ist, die Größe der kleinen
Spalte und der Abstand zwischen gegenüberliegenden Flächen auf
jeder der einzelnen kleinen Spalten und Abständen zwischen gegenüberliegenden
Flächen
gemeint, die auf beiden Seiten mit der Mittelachse dazwischenliegend auf Radiallinien,
die durch die Mittelachse des Gehäuses und des unabhängigen Massenelements
hindurchführen,
hergestellt werden, und zwar im Zustand, in dem das unabhängigen Massenelement und
das Gehäuse
koaxial sind. Des Weiteren sollte die kleine Spalte zumindest an
einem Abschnitt der Flächen
die einander in der Radialrichtung gegenüberliegen, welche die Innenperipheriefläche des
Gehäuses
und die Außenperipheriefläche des
Gummielastikkörperschicht
ist, im Zustand ausgebildet sein, in dem das Gehäuse und das Gummielastikkörperschichtelement
koaxial angeordnet sind. Bevorzugterweise, in Anbetracht der Stabilisierung
der Stöße des unabhängigen Massenelements
an das Gehäuse,
wird die kleine Spalte entlang des gesamten Raums zwischen den zugewandten
Flächen
ausgebildet.
-
Eine
zweite Ausführung
des ersten Aspekts der Erfindung stellt eine Fahrzeugvibrationsdämpfungsvorrichtung
gemäß der ersten
Ausführung
bereit, wobei in dem Fall, in dem die Vibrationsdämpfungsvorrichtung
in einem Zustand angeordnet ist, in dem die primäre Vibrationseingaberichtung
ungefähr vertikal
ausgerichtet ist und zumindest Eingabevibrationen von 2g ausgesetzt
wird, das unabhängige Massenelement
sich wiederholten Stößen auf
beiden Seiten in der primären
Vibrationseingaberichtung gegen die Innenperipheriefläche des
Gehäuses
unterzieht.
-
Eine
dritte Ausführung
des ersten Aspekts der Erfindung stellt eine Fahrzeugvibrationsdämpfungsvorrichtung
gemäß der ersten
oder zweiten Ausführung,
wobei zumindest ein Durchgangsloch im Gehäuse an einer Position ausgebildet
ist, welche den Abschnitt auslässt,
an dem das unabhängige Massenelement
gegen das Gehäuse
stößt, wenn
Vibrationen in der primären
Vibrationseingaberichtung angelegt werden.
-
Eine
vierte Ausführung
des ersten Aspekts der Erfindung stellt eine Fahrzeugvibrationsdämpfungsvorrichtung
gemäß irgendeiner
der ersten bis dritten Ausführung
bereit, wobei eine Außenperipheriefläche der
Gummielastikkörperschicht
und die Innenperipheriefläche
des Gehäuses
so hergestellt sind, dass sie sich in der Axialrichtung mit ungefähr gleichmäßigem Querschnitt
erstrecken, sodass die kleine Spalte, die zwischen der Außenperipheriefläche der
Gummielastikkörperschicht
und der Innenperipheriefläche
des Gehäuses
ausgebildet ist, entlang der gesamten Länge in der Axialrichtung ungefähr gleichmäßig ist.
-
Ein
zweiter Aspekt der Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum
Herstellen einer Fahrzeugvibrationsdämpfungsvorrichtung. Gemäß einer
ersten Ausführung
des zweiten Aspekts der Erfindung ist ein Verfahren zum Herstellen
einer Fahrzeugvibrationsdämpfungsvorrichtung
bereitgestellt mit den Schritten: (a) einem Spaltenausbildungsprozess,
der eine Spalte von 0,5 – 2
mm zwischen einer Innenperipheriefläche eines starren Gehäuses und
einer Außenperipheriefläche einer
Metallmasse ausbildet, indem das Gehäuse mit einer Innenperipheriefläche zylindrischer
Form und die Metallmasse mit zylindrischem Querschnitt relativ zu
einer Vulkanisierungsherstellungsgussform zum Ausbilden einer Gummielastikkörperschicht
starr positioniert werden, während
die Metallmasse koaxial innerhalb des Gehäuses angeordnet ist; (b) einem
Gummielastikkörperschichtherstellungsprozess
wobei ein Gummimaterial in die Spalte gefüllt wird und dann vulkanisiert
wird, um das Gummimaterial in einen Gusshohlraum zu gießen, der
zwischen dem Gehäuse
und der Metallmasse ausgebildet ist, um die Gummielastikkörperschicht auszubilden;
und (c) einem Kleinspaltenausbildungsprozess, der eine kleine Spalte
von nicht mehr als 0,1 mm zwischen der Außenperipheriefläche der
Gummielastikkörperschicht
und der Innenperipheriefläche des
Gehäuses,
die in einer Radialrichtung aneinander gegenüberliegen, in einem Zustand
ausbildet, in dem die Metallmasse koaxial innerhalb des Gehäuses angeordnet
ist, indem eine thermische Kontraktion der Gummielastikkörperschicht
angewendet wird, um sowohl die Gummielastikkörperschicht vom Gehäuse abzuschälen als
auch um die Gummielastikkörperschicht
mittels Verringerung dessen Durchmessers hin zur Metallmasse an
die Metallmasse anzuhaften, wobei eine Eigenfrequenz des unabhängigen Massenelements,
das durch ein festes Anhaften der Gummielastikkörperschicht an die Außenperipheriefläche der
Metallmasse ausgebildet wird, auf ein Frequenzband festgesetzt wird,
das höher
als eine Frequenz von Zielvibrationen ist, die für ein vibrierendes Element
zu dämpfen
sind, sodass nach dem Anlegen der Zielvibrationen das unabhängige Massenelement
wiederholt auf beiden Seiten in einer primären Vibrationseingaberichtung
an die Innenflächen
des Gehäuses
stößt.
-
Eine
zweite Ausführung
des zweiten Aspekts der Erfindung stellt ein Verfahren zum Herstellen
einer Fahrzeugvibrationsdämpfungsvorrichtung
gemäß einer
ersten Ausführung
bereit, des Weiteren mit einem vor dem Gummielastikkörperschichtherstellungsprozess
auszuführenden
Vorbereitungsprozess, in dem zumindest eine Anhaftungsbehandlung zum
Sicherstellen eines Anhaftens der Gummielastikkörperschicht an die Metallmasse,
oder eine Nicht-Anhaft-Behandlung zum Sicherstellen einer Nicht-Anhaftung der Gummielastikkörperschicht
an das Gehäuse
durchgeführt
wird.
-
Eine
dritte Ausführung
des zweiten Aspekts der Erfindung stellt ein Verfahren zum Herstellen
einer Fahrzeugvibrationsdämpfungsvorrichtung
gemäß der ersten
oder zweiten Ausführung
bereit, des Weiteren mit einem Lösprozess,
der kraftsam eine Relativbewegung zwischen der Gummielastikkörperschicht
und dem Gehäuse
verursacht, in zumindest einer Umfangsrichtung oder einer Axialrichtung
und der nach dem Gummielastikkörperschichtherstellungsprozess
ausgeführt
wird.
-
Wie
aus der vorstehenden Erklärung
ersichtlich ist, ist es unter Verwendung eines zylindrischen Gehäuses und
einer Metallmasse runden Querschnitts in der Vibrationsdämpfungsvorrichtung
für ein
Fahrzeug, die erfindungsgemäß aufgebaut
ist, möglich,
den Stoß des
unabhängigen
Massenelements an das Gehäuse
zu stabilisieren. Außerdem
ist die Spalte, die zwischen den zugewandten Flächen der Gummielastikkörperschicht
und dem Gehäuse
in der Radialrichtung ausgebildet ist, als kleine Spalte von nicht
mehr als 0,1 mm ausgebildet, wodurch zugelassen wird, dass das unabhängige Massenelement
an die Innenfläche
des Gehäuses
in einer gewünschten
Art und Weise an beiden Seiten des Gehäuses in der primären Vibrationseingaberichtung anstößt, und
zwar aufgrund des reduzierten Ausmaßes der Bewegung, die erforderlich
ist, das unabhängige
Massenelement zum Stoß gegen
die Innenperipheriefläche
des Gehäuses
auf dessen beiden Seiten in der primären Vibrationseingaberichtung
zu bringen. Zusätzlich
ermöglicht
die kleine Spalte, die Eigenfrequenz des unabhängigen Massenelements so einzustellen,
dass sie effektiv in einem höheren Frequenzband
als die Eigenfrequenz des Zielvibrationselements ist, dessen Vibrationen
zu dämpfen sind.
Deshalb ist die Vibrationsdämpfungsvorrichtung
des Aufbaus gemäß der vorliegenden
Erfindung in der Lage, einen stark verbesserten Vibrationsdämpfungseffekt
im Vergleich zu Vibrationsdämpfungsvorrichtungen
herkömmlicher
Aufbauten darzubieten.
-
KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
-
Die
vorhergehenden und/oder andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der
Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels
unter Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen ersichtlicher, in denen gleiche Bezugsnummern gleiche
Bauteile kennzeichnen und in denen folgendes dargestellt ist:
-
1 ist
eine Vorderansicht im Axial- oder Vertikalschnitt einer Fahrzeugvibrationsdämpfungsvorrichtung
gemäß dem Aufbau
eines ersten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels;
-
2 ist
ein ausschnittsweiser vergrößerter Vertikalschnitt
eines wesentlichen Teils der Vibrationsdämpfungsvorrichtung aus 1;
-
3 ist
eine Vertikalschnittdarstellung, die einen Prozess eines Herstellungsverfahrens
der Vibrationsdämpfungsvorrichtung
aus 1 darstellt;
-
4 ist
eine Vertikalschnittdarstellung, die einen anderen Prozess des Herstellungsverfahrens der
Vibrationsdämpfungsvorrichtung
aus 1 darstellt;
-
5 ist
eine Vertikalschnittdarstellung, die noch einen anderen Prozess
des Herstellungsverfahrens der Vibrationsdämpfungsvorrichtung aus 1 darstellt;
-
6 ist
eine ausschnittsweise vergrößerte Schnittdarstellung,
die einen wesentlichen Teil im Prozess, der in 5 dargestellt
ist, darstellt;
-
7 ist
eine Vertikalschnittdarstellung, die einen weiteren Prozess des
Herstellungsverfahrens der Vibrationsdämpfungsvorrichtung aus 1 darstellt;
-
8 ist
eine Vertikalschnittdarstellung, die noch einen weiteren Prozess
des Herstellungsverfahrens der Vibrationsdämpfungsvorrichtung aus 1 darstellt;
-
9 ist
eine räumliche
Ansicht die eine Fahrzeugmotorhalterung des Aufbaus gemäß einem zweiten
erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel darstellt;
-
10 ist
eine Vorderansicht der Motorhalterung aus 9;
-
11 ist
eine Schnittdarstellung entlang der Linie 11-11 aus 10;
-
12 ist
eine vergrößerte Schnittdarstellung,
welche einen Prozess eines Herstellungsverfahrens der Motorhalterung
aus 9 darstellt; und
-
13 ist
eine ausschnittsweise vergrößerte Ansicht
der Motorhalterung aus 9 im Vertikalschnitt.
-
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
-
Zunächst Bezug
nehmend auf 1 ist eine Vibrationsdämpfungsvorrichtung 10 zur
Verwendung in einem Fahrzeug gemäß einem
ersten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel
dargestellt. Diese Vibrationsdämpfungsvorrichtung 10 hat
einen Aufbau, in dem ein unabhängiges
Massenelement 16 in einem Gehäuseraum 14, der durch
ein Gehäuse 12 ausgebildet
wird, aufgenommen ist, und ist beispielsweise am freien Ende eines
Automobilgetriebegehäuses 18,
wie beispielsweise durch die doppelgepunktete Linie in 1 dargestellt,
installiert ist. In der nachfolgenden Erklärung bezieht sich die „Oben/Unten-Richtung" oder „Vertikalrichtung", „achsensenkrechte
Richtung", „Radialrichtung" usw. auf die Vertikalrichtung
in 1, wenn nicht anderweitig spezifiziert und die „Links/Rechts-Richtung" oder „Horizontalrichtung", „Axialrichtung" usw. beziehen sich
auf die Horizontalrichtung in 1.
-
Insbesondere
hat das Gehäuse 12 ungefähr die Form
eines Zylinders, der am Boden geschlossen ist, wobei sich der Zylinderwandabschnitt 20 in
der Axialrichtung mit einer ungefähr gleichmäßigen kreisförmigen Querschnittsform
von der in der Axialrichtung auf einer Seite befindlichen Bodenabschnittsseite
(links in 1) zur in der Axialrichtung
auf der anderen Seite befindlichen Öffnungsabschnittsseite (rechts
in 1) erstreckt. Des Weiteren ist das Gehäuse 12 aus
einem harten Material mit einem Elastizitätsmodul von zumindest 5 × 103 Mpa hergestellt und wenn das harte Material
ein Metallmaterial ist, wie beispielsweise eine Aluminiumlegierung,
kann das Gehäuse 12 unter
Anwendung eines Ziehprozesses oder eines Pressprozesses unter Verwendung
eines Metallrohrs oder einer Metallplatte hergestellt werden. Alternativ,
wenn das harte Material ein Kunstharzmaterial ist, wie beispielsweise
faserverstärkte
Kunststoffe, kann das Gehäuse 12 unter
Verwendung von Einspritzgießen
oder dergleichen hergestellt werden.
-
Das
Gehäuse 12 ist
des Weiteren mit einem Durchgangsloch 22 versehen, das
in der Axialrichtung im Zentrum des Bodenabschnitts des Gehäuses 12 eingebracht
ist. Ein Außengewindeabschnitt 24 ist an
der Außenumfangsfläche des
Bodenabschnitts des Gehäuses 12 ausgebildet.
-
Ein
Deckelelement 26 ist am Öffnungsabschnitt des Gehäuses 12 befestigt.
Das Deckelelement 26 hat eine Form, die ungefähr einem
mit Boden versehenen hohlen Zylinder entspricht und dessen Innendurchmesserabmessung
ungefähr
die gleiche oder leicht größer als
die Außendurchmesserabmessung
des Gehäuses 12 ist.
An der Innenumfangsfläche
des Zylinderwandabschnitts ist in der Umgebung des Bodenabschnitts
des Deckelelements 26 eine Gehäusenut 28 ausgebildet,
die zur Innenradialrichtung öffnet
und sich über
den gesamten Umfang des Deckelelements 26 erstreckt.
-
Das
Deckelelement 26 ist auf das Gehäuse 12 pressgepasst,
wobei der Öffnungsabschnitt
des Gehäuses 12 mit
einer fluiddichten Dichtung versehen ist, sodass der Gehäuseraum 14 des
Gehäuses 12 ein
im Wesentlichen abgedichteter Aufbau ist. Wenn das Deckelelement 26 durch
Pressen auf dem Gehäuse 12 befestigt
wird, wird ein Anschlagring 30 in die Gehäusenut 28 des
Deckelteils 26 gepasst. Dieser Anschlagring 30 ist
durch ein ringförmiges
Federmetall oder dergleichen ausgebildet, welches sich unstetig
in der Umfangsrichtung erstreckt und dessen Innendurchmesserabmessung
kleiner als die Außendurchmesserabmessung
des Gehäuses 12 ist. Mit
dieser Anordnung wird zum Zeitpunkt des Presspassens der Anschlagring 30,
der in die Gehäusenut 28 gepasst
ist, in der Außenradialrichtung
des Gehäuses 12 abgeflacht
und basierend auf dem elastischen Effekt zieht sich der Anschlagring 30 in
seinem Durchmesser in der Innenradialrichtung zusammen und wird
mit einer dichten Abdichtung relativ zu einer Außenperipheriefläche des
Gehäuses 12 unterstützt. Infolgedessen
verhindert das Zusammenpassen des Anschlagrings 30 und
der Gehäusenut 28 in
der Axialrichtung effektiv, dass das Deckelelement 26 vom Gehäuse 12 abfällt. Das
unabhängige
Massenelement 16 ist innerhalb des Gehäuseraums 14 des Gehäuses 12 angeordnet.
-
Das
unabhängige
Massenelement 16 hat eine Metallmasse 32 und eine
Stoßgummischicht 34 als
Gummielastikkörperschicht.
Die Metallmasse 32 kann aus Keramik, Kunstharz, oder dergleichen
oder aus einem geeigneten Verbundmaterial hergestellt sein. Jedoch
ist sie im vorliegenden Ausführungsbeispiel
aus einem Metall mit hohem spezifischen Gewicht, wie beispielsweise
Eisen hergestellt. Darüber hinaus
hat die Metallmasse 32 insgesamt ungefähr eine echte zylindrische
Form, die sich in der Axialrichtung in einer ungefähr gleichmäßigen kreisförmigen Querschnittsform
erstreckt. Darüber
hinaus ist die Außendurchmesserabmessung
der Metallmasse 32 um einen bestimmten Betrag kleiner als
die Innendurchmesserabmessung des Gehäuses 12. Die Metallmasse 32 ist
mit einer Großdurchmesser-Vertiefung 36 die
in einem Mittelabschnitt einer axialen Endfläche auf der Seite des Deckelelements 26 (d.h. rechts
in 1) ausgebildet und eine Kleindurchmesser-Vertiefung 38,
die in einem Mittelabschnitt der anderen axialen Endfläche (d.h.
links in 1) auf der Seite des Bodenabschnitts
des Gehäuses 12 ausgebildet
ist.
-
In
diesem Ausführungsbeispiel
ist die Metallmasse 32 innerhalb des Gehäuseraums 14 des
Gehäuses 12 angeordnet
und ist außerdem
so platziert, dass die Innenperipheriefläche des Zylinderwandabschnitts 20 des
Gehäuses 12 und
die Außenperipheriefläche des Peripheriewandabschnitts
der Metallmasse 32 einander mit einem bestimmten Spaltabstand
(der Abstand zwischen den zugewandten Flächen) von d1 (mm)
in der Radialrichtung entlang der gesamten Länge (siehe 2)
einander zugewandt sind, und zwar in einem Zustand, in dem die Metallmasse 32 und
das Gehäuse 12 koaxial
angeordnet sind. Mit anderen Worten, zwischen den Flächen, die
einander in der Radialrichtung zugewandt sind, welche der zylindrische
Wandabschnitt 20 des Gehäuses 12 und der Metallmasse 32 sind,
ist eine Spalte 40 mit bestimmter Abmessung ausgebildet. Die
Abmessung dieser Spalte 40, oder mit anderen Worten, der
Abstand in der Radialrichtung zwischen der Innenperipheriefläche des
zylindrischen Wandabschnitts 20 des Gehäuses 12 und der Außenperipheriefläche des
Peripheriewandabschnitts der Metallmasse 32 beträgt d1, wobei d1 = (Abmessung
des Innenradius des zylindrischen Wandabschnitts 20 des
Gehäuses 12 – die Außenradiusabmessung
der Metallmasse 32)/2. Es sollte ersichtlich sein, dass
der Abstand zwischen den zugewandten Flächen d1 nicht
auf irgendeine Art und Weise begrenzt ist und dass im vorliegenden
Ausführungsbeispiel
gilt 0,5 ≤ d1 ≤ 2,
und bevorzugterweise sollte d1 auf 0,8 ≤ d1 ≤ 1,5
festgesetzt werden. Des Weiteren ist die Kleindurchmesser-Vertiefung 38 koaxial
mit einem Durchgangsloch 22, welches durch den Bodenabschnitt
des Gehäuses 12 ausgebildet ist,
und in einer Position die in der Axialrichtung diesem zugewandt
ist, angeordnet.
-
Darüber hinaus
ist auf der Oberfläche
der Metallmasse 32, außer
an der Großdurchmesser-Vertiefung 36 und
der Kleindurchmesser-Vertiefung 38, eine dünne Stoßgummischicht 34 mit
einer im Wesentlichen gleichmäßigen Dicke
angehaftet. Mit anderen Worten wird die Stoßgummischicht mit einer im
Wesentlichen gleichmäßigen Dicke
angehaftet an die Außenperipheriefläche des
Peripheriewandabschnitts der Metallmasse 32, die in die
Radialrichtung zum Zylinderwandabschnitt 20 des Gehäuses 12 gewandt
ist, die Außenperipheriefläche des
einen axialen Endes der Metallmasse 32, welche in die Axialrichtung
zum Bodenabschnitt des Deckelelements 26 gewandt ist (d.h.
rechts in 1) und die Außenperipheriefläche des
anderen axialen Endes der Metallmasse 32, die in die Axialrichtung
zum Bodenabschnitt des Gehäuses 12 gewandt
ist (d.h. links in 1). Die Stoßgummischicht 34,
welche die Außenperipheriefläche des
axialen Endes der Metallmasse 32 bedeckt, welches in der
Axialrichtung zum Bodenabschnitt des Deckels 26 gerichtet
ist, hat eine kleinere Dickenabmessung als die Stoßgummischicht 34 an
anderen Positionen.
-
Die
Stoßgummischicht 34 wird
nachfolgend in Anbetracht der Lebensdauer und der Verringerung von
Stoßgeräuschen,
wenn die Metallmasse 32 gegen das Gehäuse 12 stößt, und
in Anbetracht der thermischen Kontraktionseigenschaften usw. beschrieben.
Bevorzugterweise wird die Stoßgummischicht 34 aus
einem Gummimaterial, wie natürlichem
Gummi, Butylgummi oder dergleichen mit einer Shore D Härte von
nicht mehr als 85 gemäß dem ASTM
Standard D2240 und bevorzugter Weise mit einer Shore D Härte gemäß der gleichen
Spezifikation zwischen 55 und 80 hergestellt.
-
Die
Dickenabmessung t (mm) der Stoßgummischicht 34 wird
mit t = (Außendurchmesserabmessung
der Stoßgummischicht 34 – Innendurchmesserabmessung
der Metallmasse 32)/2 ausgedrückt und es besteht keine bestimmte
Beschränkung
dieser Dicke. In diesem Ausführungsbeispiel
ist die Dickenabmessung t (mm) bevorzugterweise so bestimmt, dass sie
0,4 ≤ t ≤ 1,99 erfüllt und
noch eher bevorzugt 0,7 ≤ t ≤ 1,49, wobei
diese Dicke kleiner ist als die Abmessung d1 in
der Radialabmessung zwischen den gegenüberliegenden Flächen der Metallmasse 32 und
des Gehäuses 12,
wie vorstehend beschrieben. Infolgedessen wird, unter dem Zustand,
dass die Stoßgummischicht 34 und
das Gehäuse 12 koaxial angeordnet
sind, eine kleine Spalte 42 ausgebildet, die sich in der
Axialrichtung mit einem ungefähr gleichförmig ringförmigen Querschnitt
erstreckt, wie in der vergrößerten Darstellung
in 2 dargestellt, und zwar in dem Raum, in dem die
Außenperipheriefläche der
Stoßgummischicht 34 der
Innenperipheriefläche
des zylindrischen Wandabschnitts 20 des Gehäuses 12 in
der Radialrichtung zugewandt ist.
-
Die
Abmessung d2 (mm) dieser schmalen Spalte 42,
oder mit anderen Worten, der Abstand d2 zwischen
den zugewandten Flächen
der Außenperipheriefläche der
Stoßgummischicht 34 und
der Innenperipheriefläche
des zylindrischen Wandabschnitts 20 des Gehäuses 12 wird
als d2 = (Innendurchmesserabmessung des
zylindrischen Wandabschnitts 20 des Gehäuses 12 – Außendurchmesserabmessung
der Stoßgummischicht 34)/2
ausgedrückt
oder anders als d2 = d1 (was
der Abstand zwischen den zugewandten Flächen in der Radialrichtung
der Außenperipheriefläche der
Metallmasse 32 und der Innenperipheriefläche des
zylindrischen Wandabschnitts 20 des Gehäuses 12 ist) – t (was
die Dickenabmessung der Stoßgummischicht 34 ist). Darüber hinaus
ist die Abmessung d2 der kleinen Spalte 42 so,
dass 0,01 ≤ d2 ≤ 0,1
in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
gilt, oder bevorzugterweise so, dass 0,02 ≤ d2 ≤ 0,08 gilt
oder noch mehr bevorzugt so, dass 0,02 ≤ d2 ≤ 0,05 gilt,
während
sie keine bestimmte Beschränkung
hat. Infolgedessen sollte im vorliegenden Ausführungsbeispiel 0,02 ≤ 2d2 ≤ 0,2,
oder bevorzugterweise 0,04 ≤ 2d2 ≤ 0,16,
oder noch mehr bevorzugt 0,04 ≤ 2d2 ≤ 0,1
als gesamte Abmessung (2d2) der kleinen
Spalte in der Radialrichtung festgesetzt werden, und in der Vibrationsdämpfungsvorrichtung 10 angewendet
werden. Obwohl es nicht in der Figur dargestellt ist, sollte ersichtlich
sein, dass diese kleine Spalte 42 auch in der Spalte zwischen
den zugewandten Flächen
in der Axialrichtung, zwischen der Außenperipheriefläche der
Stoßgummischicht 34,
welche die Außenperipheriefläche des
einen axialen Endes der Metallmasse 32 (d.h. zur Linken
in 1) bedeckt und der Innenperipheriefläche des
Bodenabschnitts des Gehäuses 12,
ausgebildet ist.
-
Infolgedessen
ist in der vorliegenden Erfindung die Abmessung in Axialrichtung
vom unabhängigen
Massenelement 16 mit der Metallmasse 32 und der
Stoßgummischicht 34 kleiner
als die Abmessung in Axialrichtung vom Gehäuseraum 14 des Gehäuses 12 und
die kleine Spalte 42 mit ihrer Abmessung d2 ist über die
gesamte Peripherie zwischen den zugewandten Flächen der Außenperipheriefläche der Stoßgummischicht 34 und
der Innenperipheriefläche des
zylindrischen Wandabschnitts 20 des Gehäuses 12 ausgebildet.
Mit dieser Anordnung ist das unabhängige Massenelement 16 innerhalb
dem Gehäuseraum 14 des
Gehäuses 12 angeordnet,
sodass es in der Lage ist, sich relativ zu dem Gehäuse 12 in
der Axialrichtung, in der achssenkrechten Richtung (die Radialrichtung)
und in der Umfangsrichtung zu bewegen.
-
Die
kleine Spalte 42 ist im Raum zwischen den zugewandten Flächen in
der Radialrichtung der Außenperipheriefläche des
unabhängigen
Massenelements 16 (d.h. der Stoßgummischicht 34)
und der Innenperipheriefläche
des Gehäuses 12 ausgebildet, wodurch
eine angemessen große
Federkonstante im unabhängigen
Massenelement 16 sichergestellt wird, basierend auf dem
gewünschten
Ausmaß der relativen
Bewegung des unabhängigen
Massenelements 16 relativ zum Gehäuse 12 in der Radialrichtung,
die eine primäre
Vibrationseingaberichtung ist. Diese Anordnung erlaubt, dass die
Eigenfrequenz des unabhängigen
Massenelements 16 auf ein Frequenzband eingestellt wird,
das höher
als die Eigenfrequenz des Getriebegehäuses 18 ist, welches
ein vibrierendes Element ist, dessen Vibration zu dämpfen ist,
beispielsweise auf ein Frequenzband von 400 bis 1000 Hz. Wenn des
Weiteren eine Vibration von 2g oder größer angelegt wird, unterzieht
sich die Metallmasse 32 einem sprungartigen Versatz relativ zum
Gehäuse 12 über die
Stoßgummischicht 34,
um dabei wiederholt die Innenperipherieflächen auf beiden Seiten (d.h.
oben und unten in 1) in der primären Vibrationseingaberichtung
zu stoßen.
Bevorzugterweise wird die Vibrationsdämpfungsvorrichtung 10 unter
Verwendung eines Vibrationsverstärkers
(basierend auf dem Resonanzeffekt usw.) in einem Masse-Feder-System
mit einer Masse des unabhängigen
Massenelements 16 und der Feder der Stoßgummischicht 34 angeordnet,
sodass wenn eine 1g-Vibration
mit der Zielfrequenz der zu dämpfenden Vibration
angelegt wird, sich das unabhängige
Massenelement 16 einem sprungartigen Versatz mit der Spaltenerzeugung
unterzieht und wiederholt an beide Seiten des unabhängigen Massenelements 16 in der
Vibrationseingaberichtung stößt.
-
Als
nächstes
wird ein bestimmtes Beispiel eines Verfahrens zum Herstellen der
Fahrzeugvibrationsdämpfungsvorrichtung 10 erklärt, einschließlich einem
Beispiel zum Ausbilden vorstehend beschriebenen kleinen Spalte 42.
Es sollte ersichtlich sein, dass die Erfindung nicht auf dieses
bestimmte Beispiel beschränkt
ist.
-
Zunächst werden
das Gehäuse 12,
die Metallmasse 32 und das Deckelelement 26 als
einzelne Einheiten ausgebildet. Wie in 3 dargestellt,
wird die Metallmasse 32 in das Gehäuse 12 von einem axialen
Endabschnitt eingefügt,
an dem die Kleindurchmesser-Vertiefung 38 bereitgestellt
ist. Dann wird, wie in 4 dargestellt, die Metallmasse 32 und das
Gehäuse 12 in
einer Herstellungsgussform 44 angeordnet. Die Herstellungsgussform 44 hat eine
Buchsengussform 46 und eine Steckgussform 48.
Die Buchsengussform 46 und die Steckgussform 48 passen
in der Axialrichtung zusammen (links und rechts in 4).
Auf der Innenseite jeder Form sind Vorsprünge, Einbuchtungen usw., die
angemessen entsprechend der Außengeometrie
des Gehäuses 12 und
der Metallmasse 32 ausgebildet sind.
-
Die
Metallmasse 32 und das Gehäuse 12 passen in Einbuchtungen
der Buchsengussform 46 und der Steckgussform 48.
Ein Unterstützungsstift 47 der
an der Buchsengussform 46 ausgebildet ist, wird in das
Durchgangsloch 22 des Gehäuses 12 und die Kleindurchmesser-Vertiefung 38 der
Metallmasse 32 eingefügt.
Des Weiteren wird ein Unterstützungsvorsprung 49,
der auf der Steckgussform 48 ausgebildet ist, in die Großdurchmesser-Vertiefung 36 der
Metallmasse 32 gepasst. In diesem Zustand wird die Buchsen- und Steckgussform 46 und 48 zusammengepasst,
um dadurch die Spalte 40, zwischen der Innenperipheriefläche des
zylindrischen Wandabschnitts 20 des Gehäuses 12 und der Außenperipheriefläche des
Peripheriewandabschnitts der Metallmasse 32, auszubilden.
In diesem Zustand wird die Positionierung der Metallmasse 32 und
des Gehäuses 12 innerhalb
der Herstellungsgussform 44 koaxial beibehalten, um den
Abstand d1 zwischen den zugewandten Flächen in
der Radialrichtung auf 0,5 ≤ d1 ≤ 2
einzustellen, und die Spalte 40 wird durch die Herstellungsgussform 44 abgetrennt,
um den Gießhohlraum 50 auszubilden.
-
In
dem Zustand des Aneinanderpassens und Klemmens der Gussformen auf
diese Art und Weise, wie in 5 dargestellt,
wird ein Gummimaterial 34', wie
beispielsweise Naturgummi, Butylgummi oder dergleichen, in den Gießhohlraum 50 über einen
Einspritzzugang (nicht dargestellt), der in der Herstellungsgussform 44 ausgebildet
ist, eingespritzt. Das Gummimaterial 34' wird einem bestimmten Vulkanisierungsgießprozess
unterzogen, um dadurch die Stoßgummischicht 34 auszubilden.
-
Wie
in 6 dargestellt, ist das Ergebnis, dass das Gummimaterial 34', welches eine
Dickenabmessung von t' hat,
die im Wesentlichen gleich ist zum Abstand d1 zwischen
den radial zugewandten Flächen,
d.h. der Außenperipheriefläche der
Metallmasse 32 und der Innenperipheriefläche des
Gehäuses 12,
sich einer thermischen Kontraktion im Zuge des Vulkanisierungsgießprozesses
unterzieht, was nicht nur ein Abschälen von der Innenperipheriefläche des
Gehäuses 12,
sondern auch eine Kontraktion im Bezug auf den Radius auf der Innenseite
in der Radialrichtung hin zur Metallmasse 32 bedeutet,
bis die Dickenabmessung von t, wie in 2 dargestellt
ist, erreicht wird. Mit dieser Anordnung wird die Stoßgummischicht 34 mit
der Dickenabmessung von t, wie in 1 dargestellt,
anhaftend an die Oberfläche
der Metallmasse 32 hergestellt, wodurch das unabhängige Massenelement 16 hergestellt
wird und die kleine Spalte 42 mit der Abmessung d2 zwischen der Außenperipheriefläche des unabhängigen Masseelements 16 und
der Innenperipheriefläche
des Gehäuses 12 ausgebildet
wird.
-
Die
Rate der thermischen Kontraktion der Stoßgummischicht 34 im
Vulkanisierungsgießprozess
kann geeigneter Weise eingestellt werden, beispielsweise durch Verändern der
Einstellungen der vorgenannten Shore D Härte entsprechend der Größe, die
für die
kleine Spalte 42 erforderlich ist und folglich besteht
keine besondere Beschränkung.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel
wird das Verhältnis
der thermischen Kontraktion zwischen 1 und 5 % oder bevorzugterweise
zwischen 2 und 3 % festgesetzt.
-
Im
vorliegenden Ausführungsbeispiel
wird die Außenperipheriefläche der
Metallmasse 32 auf der die Stoßgummischicht 34 gehaftet
und hergestellt wird, vor dem Füllen
des Gießhohlraums 50 mit Gummimaterial 34' beschichtet,
um eine Klebebehandlung der Metallmasse 32 für die Stoßgummischicht 34 durchzuführen. Diese
Behandlung erlaubt, dass die Stoßgummischicht 34 sicher
an die Metallmasse 32 gehaftet wird.
-
Die
Herstellungsgussform 44 wird geöffnet und das Gehäuse 12,
welches das unabhängige Massenelement 16 innerhalb
des Gehäuseraums 14 aufnimmt,
wird entfernt. Wie in 7 dargestellt, wird beispielsweise
eine Drückstange 52 in
das Durchgangsloch 22 des Gehäuses 12 eingefügt, um die Spitze
dieser Stange 52 in Kontakt mit der Kleindurchmesser-Vertiefung 38 der
Metallmasse 32 zu platzieren. Mit dem unbeweglich gehaltenen
Gehäuse,
wird eine Drückkraft
gegen das unabhängige Massenelement 16 von
einer Axialrichtung (links in 7) hin zur
anderen Axialrichtung (rechts in 7) basierend
auf der Bewegung der Drückstange 52 angelegt,
um das unabhängige
Massenelement 16 und das Gehäuse 12 relativ zueinander
in der Axialrichtung zu zwängen.
Infolgedessen kann die Außenperipheriefläche der
Stoßgummischicht 34 mit größerer Bestimmtheit
von der Innenperipheriefläche des
Gehäuses 12 abgeschält werden.
-
Des
Weiteren, wie beispielsweise in 8 dargestellt,
wird die Drückstange 52 zu
der Zeit vom Durchgangsloch 22 entfernt, zu der das unabhängige Massenelement 16 hin
zum Bodenabschnitt des Gehäuses 12 bewegt
wird und innerhalb des Gehäuseraums 14 angeordnet
wird. Andererseits wird der Anschlagring 30 in die Gehäusenut 48 des
Deckelelements 26 gepasst, was die relative Positionierung des
Deckelelements 26 und des Gehäuses 12 in der Axialrichtung
herstellt. In einem Zustand, in dem das Deckelelement 26 usw.
unbeweglich gehalten wird, wird das Gehäuse 12 in das Deckelelement 26 pressgepasst.
Das Ergebnis ist, das der Anschlagring 30 durch das Gehäuse 12 in
der Radialrichtung nach außen
gestreckt wird und durch die elastische Wirkung des Anschlagrings 30 fest
auf die Außenperipheriefläche des
zylindrischen Wandabschnitts 20 des Gehäuses 12 gepasst bleibt.
Demnach ist die Fahrzeugvibrationsdämpfungsvorrichtung 10,
wie in 1 dargestellt, hergestellt.
-
In
der Vibrationsdämpfungsvorrichtung 10 des
vorstehend beschriebenen Aufbaus, wird der Außengewindeabschnitt 24 des
Gehäuses 12 fest
auf den im Getriebegehäuse 18 ausgebildeten
Innengewindeabschnitt (nicht dargestellt) geschraubt. Folglich ist
die Vibrationsdämpfungsvorrichtung 10 an dem
freien Ende des Getriebegehäuses 18 befestigt, sodass
die Axialrichtung der Vibrationsdämpfungsvorrichtung 10 sich
ungefähr
in der Horizontalrichtung erstreckt. Mit anderen Worten, die Vibrationsdämpfungsvorrichtung 10 wird
an dem Getriebegehäuse 18 in
einem Zustand installiert, in dem die Primärvibrationseingaberichtung,
d.h. die Primärrichtung,
in der Vibrationen an das Gehäuse 12 angelegt werden,
ungefähr
die Vertikalrichtung (d.h. die Radialrichtung des Gehäuses 12)
ist.
-
Wenn
im Zustand, in dem die Vibrationsdämpfungsvorrichtung 10 am
freien Ende des Getriebegehäuses 18 vorgesehen
ist, die Übertragung
von Vibrationen vom Automotor das Getriebegehäuse 18 dazu veranlasst,
Vibrationen in einer Richtung anzulegen, welche senkrecht zur Axialrichtung
(d.h. die Radialrichtung des Gehäuses 12)
ist, welche die primäre
Vibrationseingaberichtung ist, dann vibriert das Gehäuse 12 zusammen
mit dem Getriebegehäuse 18.
Infolgedessen bewegen sich das Gehäuse 12 und das unabhängige Massenelement 16 relativ
zueinander in der Richtung, in der Vibrationen angelegt werden.
Dementsprechend stößt die Metallmasse 32 des
unabhängigen
Massenelements 16 über
die Stoßgummischicht 34 wiederholt
gegen die Innenperipheriefläche
des Gehäuses 12 an
dessen beide Seiten in der Richtung der Vibrationen. Zum Zeitpunkt
dieses Stoßens,
ist bei der Kraft des Stoßes, der
an das Getriebegehäuse 18 vom
Gehäuse 12 angelegt
wird, ein aufhebender Vibrationsdämpfungseffekt basierend auf
der Phasendifferenz der Vibrationen, die vom Getriebegehäuse 18 abgeleitet
werden, erkennbar.
-
In
der Vibrationsdämpfungsvorrichtung 10 gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
werden das zylindrische Gehäuse 12 und
die Metallmasse 32 mit einem runden Querschnitt verwendet,
so dass das unabhängige
Massenelement 16 veranlasst wird, beständig gegen das Gehäuse 12 zu
stoßen,
während
eine kleine Spalte 42 ausgebildet wird, wobei die Spalte
in der Radialrichtung zwischen den zugewandten Flächen der
Stoßgummischicht 34 und dem
Gehäuse 12 nicht
größer als
0,1 mm ist. Diese Anordnung erzeugt auf beiden Seiten in der Vibrationseingaberichtung
ein gewünschtes
Stoßen
des unabhängigen
Massenelements 16 gegen die Innenperipheriefläche des
Gehäuses 12 mit
Hilfe des verringerten Ausmaßes
der für
das unabhängige
Massenelement 16 erforderlichen Bewegung, um auf beiden
Seiten in der Vibrationseingaberichtung gegen die Innenperipheriefläche des
Gehäuses 12 zu
stoßen.
Außerdem
ermöglicht
diese Anordnung effektiv die Eigenfrequenz des unabhängigen Massenelements 16 so
einzustellen, dass sie in einem Frequenzband ist, das höher als
die Eigenfrequenz des Getriebegehäuses 18 ist. Somit
ist es möglich,
ein effektives Vibrationsdämpfungsvermögen, selbst
für Vibrationen
in einem hohen Frequenzband, die schwierig unter Verwendung von
Vibrationsdämpfungsvorrichtungen
mit herkömmlichen
Aufbauten in Griff zu bekommen waren, bereitzustellen.
-
Des
Weiteren wird im vorliegenden Ausführungsbeispiel das Gummimaterial 34' in die Spalte 40 mit
0,5 bis 2 mm, die zwischen der Außenperipheriefläche der
Metallmasse 32 und der Innenperipheriefläche des
Gehäuses 12 ausgebildet
ist, in einem Zustand gefüllt,
in dem die Metallmasse 32 koaxial zum Gehäuse 12 angeordnet
ist. Bei dieser Anordnung ist die Außenperipherieseite des Gummimaterials 34' durch das zylindrische
Gehäuse 12 unterstützt und der
thermische Kontraktionseffekt der durch den Vulkanisierungsgießprozess
verursacht wird, kann auf die Stoßgummischicht 34 (das
Gummimaterial 34')
in einem Zustand ausgeübt
werden, in dem die Metallmasse 32 zylindrischen Querschnitts
im Zentrum des Gummimaterials 34' eingebettet ist. Diese Anordnung
ermöglicht
es der Stoßgummischicht 34 ungefähr gleichmäßig um die
gesamte Peripherie, d.h. auf der Außenseite in der Radialrichtung,
vom Gehäuse 12 hin
zur Metallmasse 32, was die Innenseite in der Radialrichtung
ist, zu kontrahieren. Somit kann eine überlegene Abmessungsgenauigkeit
der kleinen Spalte 42 bereitgestellt werden, die zwischen
der Außenperipheriefläche der
Stoßgummischicht 34 und der
Innenperipheriefläche
des Gehäuses 12 ausgebildet
wird.
-
Dementsprechend
ist es möglich,
die mit der kleinen Spalte 42 von 0,1 mm oder weniger ausgestattete
Vibrationsdämpfungsvorrichtung 10 mit überlegener
Herstellungs- und Kosteneffizienz usw. auf einem Niveau das von
Vibrationsdämpfungsvorrichtungen
herkömmlicher
Aufbauten nicht erreicht wird vorteilhaft herzustellen und es ist
möglich
Vorteile in der Massenproduktion zu erlangen. Es wurde nämlich in
der Vibrationsdämpfungsvorrichtung
des herkömmlichen
Aufbaus (1) beispielsweise eine Spalte zwischen der Außenperipheriefläche der
Stoßgummischicht
und der Innenperipheriefläche
des Gehäuses
ausgebildet, indem eine Metallmasse, auf der eine Stoßgummischicht
aufgeklebt werden musste, innerhalb des Gehäuses positioniert wurde, nachdem
die Stoßgummischicht
und die Metallmasse zusammen durch Vulkanisierungsgießen hergestellt wurden.
Alternativ (2) würde
nur das Gummimaterial, welches das Gummielastikelement ausbildet,
in das Gehäuse
gefüllt
werden und dann die thermische Kontraktion, welche das Vulkanisierungsgießen eines
einzigen Gummielastikelements begleitet, angewendet werden, um innerhalb
des Gehäuses
ein unabhängiges
Massenelement anzuordnen, welches das Gummielastikelement aufweist
aber nicht mit einer Metallmasse ausgestattet ist, sodass eine Spalte zwischen
der Außenperipheriefläche des
unabhängigen
Massenelements und der Innenperipherie des Gehäuses ausgebildet wird. Jedoch
leiden die herkömmlichen
Vorrichtungen dieser Aufbauten an innewohnenden Problemen. Beispielsweise
ist es bei der Vibrationsdämpfungsvorrichtung
aus (1) schwierig, eine kleine Spalte von nicht mehr als 0,1 mm
herzustellen, wenn winzige Verschiebungen der Abmessungstoleranzen
des Gehäuses,
der Metallmasse oder der Stoßgummischicht
bestehen. Da des Weiteren die Herstellung dieser kleinen Spalten
unter Verwendung von hochentwickelten Herstellungsgussformen zu
erhöhten
Kosten führen,
besteht das Problem, das eine Massenproduktion nicht auf einem vollständig praktischen
Niveau erreicht werden konnte. Zusätzlich wird bei der Vibrationsdämpfungsvorrichtung
aus (2) die Innenseite des Gummimaterials nicht durch eine Metallmasse
unterstützt,
wenn das Vulkanisierungsgießen
des Gummielastikelements innerhalb des Gehäuses durchgeführt wird.
Wenn daher externe Kräfte
bestehen würden,
wie beispielsweise Vibrationen, die an das Gehäuse angelegt werden, oder wenn
das Gehäuse
in einem Winkel relativ zur Horizontalrichtung wäre, wäre es schwierig, das Gummimaterial
innerhalb des Gehäuses
zu stabilisieren und zu unterstützen,
was es schwierig macht, eine Kontraktion zu erreichen, die in der
Radialrichtung über
das gesamte Gummimaterial gleichmäßig ist, was zu dem Problem
führt,
dass es schwierig ist, die kleine Spalte auf die Zielabmessungen
festzulegen.
-
Da
in der vorliegenden Erfindung die Vibrationsdämpfungsvorrichtung 10 in
einem Zustand angeordnet ist, in dem die primäre Vibrationseingaberichtung
ungefähr
die Vertikalrichtung ist, wird, wenn Vibrationen mit einem Ausmaß von 2g
angelegt werden, das unabhängige
Massenelement 16 wiederholt auf beiden Seiten in der Vibrationseingaberichtung gegen
die Innenperipheriefläche
des Gehäuses 12 stoßen. Dies
bewirkt die Vorteile, dass das unabhängigen Massenelements 16 selbst
beim Anlegen relativ kleiner Vibrationen an beide Seiten des Gehäuses 12 stößt, wodurch
ermöglicht
wird, dass der Zielvibrationsdämpfungseffekt
noch größere Vorteile
bietet.
-
Des
Weiteren wird im vorliegenden Ausführungsbeispiel die Drückstange 52 durch
Einfügen durch
das Durchgangsloch 22 des Gehäuses 12 gegen das
unabhängige
Massenelement 16 gedrückt, wenn
das Vulkanisierungsgießen
der Stoßgummischicht 34 zwischen
der Innenperipheriefläche
des Gehäuses 12 und
der Außenperipheriefläche der Metallmasse 32 durchgeführt wird.
Dies verursacht deshalb zwangsweise eine Relativbewegung zwischen
dem Gehäuse 12 und
dem unabhängigen Massenelement 16 in
der Axialrichtung, was dazu führt,
dass die Außenperipheriefläche der
Stoßgummischicht 34 zuverlässiger an
der Innenperipheriefläche
des Gehäuses 12 abschält, um zuverlässiger die erforderliche
kleine Spalte 42 herzustellen. Somit ist es möglich, die
Zuverlässigkeit
der Zielvibrationsdämpfungseffekte
vorteilhafter zu verbessern.
-
Des
Weiteren ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel das Durchgangsloch 22 mittig
entlang der Axialrichtung am Bodenabschnitt des Gehäuses 12 vorgesehen,
so dass vermieden wird, dass es an einer Position ausgebildet ist,
wo das unabhängige Massenelement 16 anstößt, wenn
Vibrationen in der Hauptrichtung der Vibrationen an das Gehäuse 12 angelegt
werden. Deshalb wird die Stoßkraft
basierend auf dem unabhängigen
Massenelement 16, das gegen die Innenfläche des Gehäuses 12 anstößt, effektiv
zum vibrierenden Element übertragen,
für das die
Vibrationen zu steuern sind (das Getriebegehäuse 18 im vorliegenden
Ausführungsbeispiel),
wodurch ermöglicht
wird, dass der Vibrationsdämpfungseffekt
größere Vorteile
bietet.
-
Des
Weiteren werden im vorliegenden Ausführungsbeispiel die Außenperipheriefläche der Stoßgummischicht
und die Innenperipheriefläche des
Gehäuses 12 so
ausgebildet, dass sie sich in der Axialrichtung mit im Wesentlichen
gleichmäßigen Querschnitt
erstrecken, und somit erstreckt sich die kleine Spalte 42,
die zwischen der Innen- und Außenperipheriefläche ausgebildet
ist, in der Axialrichtung über
die gesamte Länge
mit einer ungefähr
gleichmäßigen Querschnittsform.
Wenn deshalb Vibrationen in der primären Vibrationseingaberichtung
angelegt werden, stößt das unabhängige Massenelement 16 ungefähr über die
gesamte Länge
in der Axialrichtung gegen das Gehäuse 12. Somit ist
es möglich, die
Konzentration von Spannungen im unabhängigen Massenelement 16 und/oder
Gehäuse 12,
die von einem Abschnitt des unabhängigen Massenelements 16 stammen,
der gegen eine konzentrierte Stelle auf der Innenfläche des
Gehäuses 12 stößt, zu verringern
und zu vermeiden, und es ist möglich, über längere Zeiträume einen
stabileren Vibrationsdämpfungseffekt
zu haben.
-
Des
Weiteren ermöglicht
das Ausbilden der Stoßgummischicht 34 über die
Außenperipheriefläche beider
Enden in Axialrichtung der Metallmasse 32 auch, überlegene
Vibrationsdämpfungseffekte selbst
hinsichtlich Vibrationen in der Axialrichtung basierend auf Anstoßen der
Innenfläche
des Bodenabschnitts des Deckelelements 26 und der Innenfläche des
Bodenabschnitts des Gehäuses 12 durch
die Metallmasse 32 über
die Stoßgummischicht 34 im unabhängigen Massenelement 16 bereitzustellen, wenn
eine Vibration in der Axialrichtung angelegt wird.
-
Gemäß dem Herstellungsverfahren
dieses erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels
wird nicht nur der Abstand d1 zwischen den
gegenüberliegenden
Flächen
der Außenperipheriefläche der
Metallmasse 32 und der Innenperipheriefläche des
Gehäuses 12 zwischen
0,5 und 2 mm in einem Zustand festgesetzt, in dem die Metallmasse 32 und
das Gehäuse 12 axial
angeordnet sind, sondern es wird auch die thermische Kontraktion,
welche das Vulkanisierungsgießen
der Stoßgummischicht 34 begleitet,
angewendet, um die kleine Spalte 42 zwischen den radial
gegenüberliegenden
Flächen,
d.h. der Außenperipheriefläche des
unabhängigen
Massenelements 16 (der Stoßgummischicht 34)
und der Innenperipheriefläche
des Gehäuses 12,
leicht und zuverlässig
mit 0,1 mm oder kleiner herzustellen. Infolgedessen ist es nicht
erforderlich, insbesondere Herstellungsgussformen oder dergleichen
mit komplizierten Aufbauten oder Geometrien zu verwenden, welche
effektiv die Herstellungskosten und den Aufwand beim Herstellungsprozess
verringern, was ermöglicht, überlegene
Massenproduktionseigenschaften bereitzustellen.
-
Als
Nächstes
ist eine Motorhalterung 60 für Autos in den 9 bis 11 als
zweites erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel
dargestellt. Diese Motorhalterung 60 hat einen Aufbau,
in dem ein Metallinnenzylinder 62 als erstes Befestigungselement
und ein Metallaußenzylinder 64 als
zweites Befestigungselement elastisch durch ein Gummielastikelement 66 verbunden
sind. Entweder der Innenzylinder 62 oder der Außenzylinder 64 ist
an die Leistungseinheitsseite (nicht dargestellt) angebracht, und der
andere Zylinder ist an die Karosserieseite angebracht, sodass die
Leistungseinheit an der Karosserie in einer vibrationsdämpfenden
Art und Weise unterstützt
wird. Der Gesamtaufbau dieser Motorhalterung 60 ist im
Wesentlichen der gleiche, wie der für die Motorhalterung, die beispielsweise
in JP-A-2002-227921 offenbart ist, und folglich werden deren detaillierte
Erklärungen
weggelassen. In der nachfolgenden Beschreibung bezeichnen gleiche Nummern
in den Figuren jene Elemente und Bauteile, die im Wesentlichen wie
im ersten Ausführungsbeispiel
aufgebaut sind und diese werden nicht detailliert beschrieben.
-
Bei
der Motorhalterung 60 hat der Innenzylinder 62 gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
eine Innenzylinderform kleinen Durchmessers und ist derart ausgebildet,
dass er mittels Schrauben, die durch ein Innenloch 68 hindurchführen, sicher
an einer Karosserie oder Leistungseinheit (nicht dargestellt), befestigt
werden kann. In der Radialrichtung außerhalb des Innenzylinders 62 ist
ein Außenzylinder 64 im
Wesentlichen koaxial zum Innenzylinder 62 angeordnet.
-
Der
Außenzylinder 64 hat
eine ungefähr
zylindrische Form großen
Durchmessers. Der Außenzylinder 64 ist
so ausgebildet, dass er durch Presspassen oder dergleichen an einem
Befestigungselement befestigt werden kann, welches sicher an der Autokarosserie
oder Leistungseinheit befestigt ist und somit sicher an einer Autokarosserie
oder Leistungseinheit (nicht dargestellt) befestigt werden kann.
-
Zwischen
den Flächen
des Innen- und Außenzylinders 62 und 64,
die einander in der Radialrichtung gegenüberliegen, ist der Gummielastikkörper 66 angeordnet.
Dieser Gummielastikkörper 66 hat
eine Wand mit im Wesentlichen zylindrischer Form und wird als einstückiges Vulkanisierungsgussprodukt,
ausgestattet mit einem Innenzylinder und einem Außenzylinder 62 und 64,
hergestellt, wobei dessen Innenperipheriefläche durch Vulkanisierung an
die Außenperipheriefläche des
Innenzylinders 62 und dessen Außenperipheriefläche durch
Vulkanisierung an die Innenperipheriefläche des Außenzylinders 64 gehaftet
ist.
-
Der
Gummielastikkörper 66 ist
in der Axialrichtung auf beiden Seiten des Innenzylinders 62 in einer
primären
Vibrationseingaberichtung, in der die Last angelegt wird, mit einem
Paar Schlitzen 70 und 72 versehen (oben und unten
in 10). Während der
Schlitz 70 einen halbmondförmigen Querschnitt hat, der
sich im Wesentlichen um die halbe Peripherie erstreckt, hat der
Schlitz 72 eine fächerförmige Querschnittsform.
-
Mit
anderen Worten ausgedrückt,
existiert der Gummielastikkörper 66 nur
zwischen dem Paar Schlitzen 70 und 72 und dem
Innen- und Außenzylinder 62 und 64.
Folglich ist der Innen- und Außenzylinder 62 und 64 im
Wesentlichen über
das Paar elastischer Verbindungsteile 74 und 74 verbunden,
die so ausgebildet sind, dass sie sich in der Axialrichtung zwischen
dem Innen- und Außenzylinder 62 und 64 erstrecken.
Des Weiteren wird in einem Zustand, in dem dieser Gummielastikkörper 66 zwischen
dem Innen- und Außenzylinder 62 und 64 vorgesehen
ist, eine statische Last in der Radialrichtung angelegt und wenn
die statische Last angelegt wird, wird durch Spreizen der elastischen
Verbindungsteile 74 und 74 im Wesentlichen eine
V-Form ausgebildet, die in der Richtung breiter ist, in der sich
der Innenzylinder 62 relativ zum Außenzylinder 64 bewegt.
Infolgedessen wird die Zugspannung auf die elastischen Verbindungsteile 74 und 74 verringert,
wenn eine Last von außerhalb
angelegt wird.
-
Des
Weiteren sind jeweils Stoppteile 76 und 78 an
den Umfangsmittelabschnitten der Innenperipherieflächen der
Schlitze 70, 72 vorgesehen, sodass sie sich vom
Außenzylinder 64 hin
zum Innenzylinder 62 erstrecken. Die Stoppteile 76 und 78 sind einstückig mit
dem Gummielastikkörper 66 ausgebildet.
Mit dieser Anordnung, ist das Ausmaß der Relativbewegung in einer
Axialrichtung, welche die primäre
Vibrationseingaberichtung (die Vertikalrichtung in 10)
ist, in einer kissenartigen Art und Weise begrenzt, da der Innenzylinder 62 und
der Außenzylinder 64 über diese
Stoppteile 76 und 78 aneinander stoßen.
-
Ein
Gehäuse 12 ist
im Mittelbereich in der Verbindungsrichtung jedes elastischen Verbindungsteils 74,
oder mit anderen Worten, im Mittelbereich zwischen den radial gegenüberliegenden
Flächen des
Innen- und Außenzylinders 62 und 64,
vorgesehen. Das Gehäuse 12 gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
hat ungefähr
eine zylindrische Form, die in der axialen Abmessung groß und so
angeordnet ist, dass es sich im Wesentlichen parallel zur Axialrichtung
der Halterung (in der Vertikalrichtung in 11) erstreckt,
während
die dessen Außenperipheriefläche an den
Gummielastikkörper 66 vulkanisiert
und angehaftet wird.
-
Ein
unabhängiges
Massenelement 16 mit einer Metallmasse 32 und
einer Stoßgummischicht 34 ist
innerhalb des Gehäuses 12 angeordnet.
Die Metallmasse 32 im vorliegenden Ausführungsbeispiel hat eine ungefähr zylindrische
Form die lang ist und einen kleinen Durchmesser hat, und ist innerhalb
des Gehäuses 12 angeordnet,
wobei im Zustand, in dem die Metallmasse 32 koaxial zum
Gehäuse 12 angeordnet
ist, ein Abstand d1 zwischen den radial
gegenüberliegenden
Flächen
besteht, d.h. zwischen der Außenperipheriefläche der
Metallmasse 32 und der Innenperipheriefläche des
Gehäuses 12.
Beide axiale Endabschnitte der Metallmasse 32 stehen in
der Axialrichtung von jedem Öffnungsabschnitt
im Gehäuse 12 zur
Außenseite
hervor. Ebenso sind an beiden Endabschnitten ringförmige Halteelemente 80 angebracht,
die Außendurchmesserabmessungen haben,
welche größer als
die Durchmesserabmessungen der Öffnungsabschnitte
des Gehäuses 12 sind.
Infolgedessen wird die Metallmasse 32 am Herausfallen vom
Gehäuse 12 gehindert.
Bekannte Einsteckmuttern, Andrückmuttern,
Schnappklemmringe, Klippklemmringe oder dergleichen können als
geeignete Klemmringelemente 80 verwendet werden.
-
Des
Weiteren bedeckt eine dünne
Stoßgummischicht 34 im
Wesentlichen die gesamte Außenperipheriefläche der
Metallmasse 32. Die Stoßgummischicht 34 hat
eine Dickenabmessung (t), die wie im vorstehend beschriebenen ersten
Ausführungsbeispiel,
erlangt wird. In einem Zustand, in dem die Metallmasse 32 koaxial
zum Gehäuse 12 angeordnet ist,
ist die Stoßgummischicht 34 dem
Gehäuse 12 zugewandt,
sodass über
die gesamte Peripherie ein Abstand d2 in
Radialrichtung zwischen den zugewandten Flächen der Außenperipheriefläche der Stoßgummischicht 34 und
der Innenperipheriefläche des
Gehäuses 12 besteht.
Mit diesem Aufbau wird ein kleiner Spalt 42 mit kleiner
Abmessung (d2) zwischen den radial gegenüberliegenden
Flächen
ausgebildet, d.h. die Außenperipheriefläche der
Stoßgummischicht 34 und
der Innenperipheriefläche
des Gehäuses
(siehe 13).
-
Im
vorliegenden Ausführungsbeispiel
ist ein Einguss 82 zum Einspritzen von Gummimaterial 34' zumindest an
einem Axialende der Metallmasse 32 ausgebildet, wie in
den 12 und 13 dargestellt.
Dieser Einguss 82 zum Einspritzen erstreckt sich in der
Axialrichtung von der axialen Endfläche der Metallmasse 32 mit
einer spezifischen Tiefenabmessung und erstreckt sich in der Radialrichtung
um in der Außenperipheriefläche der
Metallmasse 32 zu münden.
-
Der
Innenzylinder 62 und der Außenzylinder 64 werden
in der Herstellungsgussform 48 zum Gießen des Gummielastikkörpers 66 angeordnet,
wie in 12 dargestellt. Beim Gießen des
Gummielastikkörpers 66 mittels
der Vulkanisierung eines geeigneten Gummimaterials, wird das Gehäuse 12 mit
der koaxial darin aufgenommenen Metallmasse 32 an einer
vorherbestimmten Position angeordnet, die im Mittelabschnitt in
der Verbindungsrichtung von jedem elastischen Verbindungsteil 74 zwischen
dem Innenzylinder 62 und dem Außenzylinder 64 angeordnet ist.
Das Gummimaterial für
den Gummielastikkörper 66 wird
durch einen Einspritzzugang (nicht dargestellt), der in der Einspritzgussform 84 ausgebildet
ist, in den radialen Raum zwischen dem Innenzylinder und dem Außenzylinder
gefüllt.
Nach dem Füllen
eines Teils des Gummimaterials durch den Einguss 82 der
Metallmasse 32 von der Einspritzgussform 84 in einen
Gusshohlraum 50, der zwischen den in Radialrichtung gegenüberliegenden
Flächen
der Metallmasse 32 und des Gehäuses 12 ausgebildet
ist, kann ein spezifischer Vulkanisierungsgießprozess durchgeführt werden.
-
Wie
in 13 dargestellt, wird beispielsweise die thermische
Kontraktion, welche die Vulkanisierungsherstellung der Stoßgummischicht 34 begleitet, verwendet,
um die Stoßgummischicht 34 vom
Gehäuse 12 abzuschälen und
um die Stoßgummischicht
hin zur Metallmasse 32 zu kontrahieren und fest an die
Außenperipheriefläche der
Metallmasse 32 anzuhaften. Folglich wird die kleine Spalte 42 zwischen
den radial gegenüberliegenden
Flächen,
d.h. der Außenperipheriefläche der
Stoßgummischicht 34 und
der Innenperipheriefläche
des Gehäuses 12,
zusammen mit dem Gummielastikkörper 66 hergestellt. Es
wird nämlich
im vorliegenden Ausführungsbeispiel
nicht nur ein Klebstoff auf die Außenperipheriefläche des
Gehäuses 12 beschichtet,
sondern auch in der gleichen Art und Weise wie im vorstehend beschriebenen
Ausführungsbeispiel
wird ein Klebstoff ebenso auf die Außenperipheriefläche der
Metallmasse 32 im Voraus beschichtet, wenn das Vulkanisierungsgießen der
Stoßgummischicht 34 durchgeführt wird.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel
kann das Lösen
der Stoßgummischicht 34 vom
Gehäuse 12 noch
zuverlässiger
durchgeführt
werden, indem das unabhängige
Massenelement 16 und das Gehäuse 12 kraftsam relativ
zueinander in der Axialrichtung und/oder Peripherierichtung, wenn
erforderlich, nach dem Vulkanisierungsgießen der Stoßgummischicht 34 bewegt
werden.
-
Die
Motorhalterung 60 des Aufbaus gemäß diesem Ausführungsbeispiel
ist zwischen der Leistungseinheit und der Fahrzeugkarosserie in
einem Zustand installiert, in dem die primäre Vibrationseingaberichtung
ungefähr
die Vertikalrichtung ist (die Richtung, die ungefähr senkrecht
zur Axialrichtung der Halterung 60 ist). In der Motorhalterung 60,
wird eine Vibration zwischen dem Innenzylinder 62 und dem
Außenzylinder 64 angelegt,
und wenn kein Pumpphänomen
in den elastischen Verbindungsteilen 74 besteht, wird der
elastische Verbindungsteil 74 mit einer großamplitudigen
Vibration in der Scherungsrichtung vibriert. Folglich sind die externen Kräfte in der
Richtung senkrecht zur Axialrichtung des unabhängigen Massenelements 16 vom
elastischen Verbindungsteil 74 relativ zum unabhängigen Massenteil 16 groß, und das
unabhängige
Massenelement 16 wird von der Innenperipheriefläche des Gehäuses 12 unabhängig und
springt innerhalb des Gehäuses 12,
sodass es wiederholt gegen das Gehäuse 12 in der Richtung
der Scherungsverformung des elastischen Verbindungsteils 74,
welche eine primäre
Vibrationseingaberichtung ist, stößt. In anderen Worten ausgedrückt bietet
das unabhängige
Massenelement 16 einen Vibrationsamplitudensteuereffekt
und/oder Vibrationsdämpfungseffekt
relativ zum elastischen Versatz des Gummielastikkörpers 66,
der das Anlegen von Vibrationen begleitet, basierend auf der Metallmasse 32,
die auf beiden Seiten in der Vibrationseingaberichtung über die
Stoßgummischicht 34 wiederholt
gegen die Innenperipheriefläche
des Gehäuses 12 stößt, um dadurch
das Pumpen im Gummielastikkörper 66 zu
unterdrücken.
-
Infolgedessen
besteht in der Motorhalterung 60, die wie vorstehend beschrieben
aufgebaut ist, eine minimierte oder vermiedene Reduzierung der vom
Pumpphänomen
des Gummielastikkörpers 66 bei
bestimmten Frequenzbereichen herrührenden Anti-Vibrationsfunktion.
Infolgedessen können
die Anti-Vibrationseffekte basierend auf den elastischen Eigenschaften
des Gummielastikkörpers 66 Stabilität gegenüber Vibrationen
in einem breiten Frequenzband bieten.
-
Im
vorliegenden Ausführungsbeispiel
wird insbesondere die kleine Spalte 42 in der gleichen
Art und Weise wie im ersten Ausführungsbeispiel
zwischen den radial gegenüberliegenden
Flächen
der Innenperipheriefläche
des Gehäuses 12 und
der Außenperipheriefläche der
Metallmasse 32 ausgebildet. Deshalb ist es möglich, mit
Leichtigkeit die Eigenfrequenz des unabhängigen Massenelements 16 auf ein
Frequenzband einzustellen, das höher
als die Eigenfrequenz der Fahrzeugkarosserie oder dergleichen ist,
für welche
die Vibrationen zu steuern sind. Außerdem ist es möglich, die
Halterung 60 mit überlegenen
Massenproduktionseigenschaften, wobei die Pumpunterdrückungseffekte
ihre Vorteile zeigen, herzustellen, weil die Spalte 42 leicht
und mit hoher Präzision
erzeugt werden kann.
-
Während gegenwärtig bevorzugte
Ausführungsbeispiele
der Erfindung vorangehend detailliert zum Zwecke der Veranschaulichung
beschrieben wurden, ist ersichtlich, dass die vorliegende Erfindung
nicht auf Details der veranschaulichten Ausführungsbeispiele begrenzt ist,
sondern mit zahlreichen Veränderungen,
Modifikationen und Verbesserungen ausgeführt werden kann, die jenen,
die mit dem Stand der Technik vertraut sind, einfallen, ohne vom Geist
und Rahmen der Erfindung abzuweichen.
-
Beispielsweise
kann in den veranschaulichten Ausführungsbeispielen ein Prozess
verwendet werden, bei dem das unabhängige Massenelement 16 und
das Gehäuse 12 in
der Axialrichtung relativ zueinander unter Verwendung der Drückstange 52 nach
dem Vulkanisierungsgießen
der Stoßgummischicht 34 bewegt
werden, um die Stoßgummischicht 34 zu
veranlassen, sich zuverlässiger
vom Gehäuse 12 abzuschälen. Jedoch
besteht kein Erfordernis, diesen Prozess durchzuführen, wenn
sich beispielsweise die Stoßgummischicht 34 beim
Anlegen von Anfangsvibrationen zuverlässig vom Gehäuse 12 abschält.
-
Im
ersten Ausführungsbeispiel
wurde die getrennt vorbereitete Drückstange 52 verwendet,
um das unabhängige
Massenelement 16 und das Gehäuse 12 relativ zueinander
zu bewegen. Anstatt dessen kann ein Stoppabschnitt im Großdurchmesser-Vertiefungsabschnitt 36 der
Metallmasse 32 ausgebildet werden und ein Stoppelement,
welches getrennt hergestellt wird, kann durch den Stoppabschnitt
angehalten werden, um das Stoppelement in der Drehrichtung oder
Axialrichtung zu bewegen. Alternativ wird ein Stoppelement unter
Verwendung der Unterstützungsvorsprünge 49 der
Buchsengussform 48 der Herstellungsgussform 44 ausgebildet
und während
dem Öffnen
der Herstellungsgussform 44 nach dem Vulkanisierungsgießprozess
wird das unabhängige
Massenelement 16 zusammen mit der Gussform 48 bewegt,
sodass das unabhängige
Massenelement 16 und das Gehäuse 12 sich einer
Relativbewegung in der Axialrichtung unterziehen. Alternativ kann
ein Aufbau verwendet werden, in dem ein Strecken und/oder Komprimieren
des Unterstützungsstiftes 47 der
Herstellungsgussform 44 existiert, der in das Einfügeloch 22 des
Gehäuses 12 eingefügt wird
und dann der Unterstützungsstift 47 in
der Axialrichtung bewegt wird, um eine Relativbewegung zu erzwingen,
und zwar in der Drehrichtung und/oder Axialrichtung des unabhängigen Massenelements 16 und
des Gehäuses 12.
-
In
den veranschaulichten Ausführungsbeispielen
wurde, während
der Prozess des Anhaftens der Stoßgummischicht 34 an
die Metallmasse 32 durchgeführt wird, der Nicht-Anhaftungsprozess
für die
Stoßgummischicht 34 am
Gehäuse 12 nicht
ausgeführt.
Jedoch kann zusätzlich
zu oder anstatt des Anhaftungsprozesses der Metallmasse 32 ein Nicht-Anhaftungsprozess
am Gehäuse 12 durchgeführt werden,
indem die Innenperipheriefläche
des Gehäuses 10 mit
einem Ablösmittel
beschichtet wird, wenn das Vulkanisierungsgießen beispielsweise der Stoßgummischicht 34 durchgeführt wird.
-
Im
zweiten Ausführungsbeispiel
wird das Gummimaterial 34' für die Stoßgummischicht 34 über den
Einguss 82 zum Einspritzen, der in der Metallmasse 32 ausgebildet
ist, in den Gusshohlraum 50 gefüllt. Jedoch kann anstatt dessen
das Gummimaterial 34' durch
einen separaten Einguss oder dergleichen in den Gusshohlraum 50 gefüllt werden,
der in der Herstellungsgussform 84 ausgebildet ist, welcher direkt
in den Raum zwischen den radial gegenüberliegenden Flächen der
Metallmasse 32 und des Gehäuses 12 mündet.
-
Des
Weiteren sind im zweiten Ausführungsbeispiel
der Gummielastikkörper 66 und
die Stoßgummischicht 34 einstückig. Jedoch
kann die Herstellung der Stoßgummischicht 34 in
einem von der Herstellung des Gummielastikkörpers 66 getrennten Prozess
ausgeführt
werden. Insbesondere kann nach dem Vulkanisierungsgießen des
Gummielastikkörpers 66 der
Innenzylinder 62 und der Außenzylinder 64 sowie
das Gehäuse 12 in
einer Herstellungsgussform angeordnet werden, die separat vom einstückigen Vulkanisierungsprodukt
des Gummielastikkörpers 66 vorbereitet
wurde, die Metallmasse 32 kann innerhalb des Gehäuses 12 angeordnet
werden, sodass das Gehäuse 12 und
die Metallmasse 32 koaxial angeordnet sind und dann kann
die Stoßgummischicht 34 durch
Vulkanisierung gegossen werden. Im Gegensatz dazu kann vor dem Vulkanisierungsgießen des
Gummielastikkörpers 66 die
Metallmasse 32 innerhalb des Gehäuses 12 angeordnet werden,
für welches
das Gehäuse 12 und
die Metallmasse 32 koaxial angeordnet sind und die Stoßgummischicht 34 kann
durch Vulkanisieren gegossen werden. Nach dem Vulkanisieren wird
das unabhängige
Massenelement 16 mit der Stoßgummischicht 34,
welche die Metallmasse 32 bedeckt, vom Gehäuse 12 in der
Axialrichtung entfernt. Nach dem Vulkanisierungsgießen des
Innen- und Außenzylinders 62 und 64 und
des Gehäuses 12 so
dass sie einstückig mit
dem Gummielastikkörper 66 sind,
kann das unabhängige
Massenelement 16, welches entfernt wurde, dann innerhalb
des Gehäuses 12 angeordnet
werden.
-
Darüber hinaus
kann die Form, Größe usw. der
Metallmasse 32, des Gehäuses 12 und
der kleinen Spalte 42 geeigneterweise verändert werden, abhängig von
den erforderlichen Anti-Vibrationseigenschaften und Produkteigenschaften
und dergleichen und sie sind nicht auf veranschaulichte Fälle die hierin
erläutert
sind, begrenzt.
-
Zusätzlich zur
Motorhalterung 60 für
ein Auto oder der Vibrationsdämpfungsvorrichtung 10,
die an das Getriebegehäuse 18 eines
Autos angebracht sind, wie im veranschaulichten Ausführungsbeispiel, kann
die vorliegende Erfindung einfach bei Karosseriehalterungen und
Elementhalterungen, Führerhaushalterungen,
Stützstangenpolster,
usw. oder fluidgefüllten
zylindrischen Halterungen verwendet werden.
-
Eine
Fahrzeugvibrationsdämpfungsvorrichtung
(10) mit einem starren Gehäuse (12) und einem unabhängigen Massenelement
(16), das im Gehäuse aufgenommen
ist und eine Metallmasse (32) runder Querschnittsform und
eine Gummielastikkörperschicht
(34) hat, die an die Metallmasse anhaftet. Ein Abstand
einer Spalte (40) zwischen gegenüberliegenden Flächen des
Gehäuses
und der Metallmasse in der Radialrichtung, wobei das Gehäuse und
die Metallmasse koaxial angeordnet sind, ist zwischen 0,5 und 2
mm festgesetzt. Die Gummielastikkörperschicht ist um die gesamte
Außenperipheriefläche der
Metallmasse durch Vulkanisierungsgießen eines Gummimaterials, welches
die Spalte füllt,
ausgebildet, und eine thermische Kontraktion wird verwendet, um
sowohl die Gummielastikkörperschicht
zu veranlassen, sich vom Gehäuse
abzuschälen
als auch um zu veranlassen, dass sie an die Außenperipheriefläche der
Metallmasse anhaftet, um dadurch eine kleine Spalte (42)
von nicht mehr als 0,1 mm auszubilden. Ein Verfahren zum Herstellen
desselbigen ist ebenso offenbart.