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Aus
dem Stand der Technik sind verschiedene Energieführungsketten, aus den Bereichen
Industrie, Robotik und Bürolandschaften
bekannt. Genannt sei hierbei insbesondere die Schriften des Anmelders:
DE 44 28 680 ,
DE 203 17 827 ,
DE 202 00 40 11 695 sowie die
Schrift eines anderen Anmelders:
DE 197
16 695 .
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Der
Stand der Technik offenbart Leitungsführungsketten aus Kunststoff,
bei welchen wenigstens ein Steckeransatz in eine in Längserstreckung
der Leitungsführungskette
koaxial gegenüber
liegende Steckeraufnahme einrastet. Der Steckeransatz ist hierbei
meistens als kugelförmige
Verdickung ausgebildet, welcher in einen Hohlraum, der durch eine Hinterschneidung
verengt ist, rastend gelenkig gelagert ist. Es gibt Leitungsführungsketten,
welche einen etwa kreisförmigen
oder elliptischen Querschnitt aufweisen und mit einem Steckeransatz
ausgebildet sind, bei dem die kugelförmige Verdickung des Steckeransatzes
mit zwei Zylindersegmenten ausgebildet ist, welche ein Drehmoment
im Falle der spiralförmigen
Verdrillung der Leitungsführungskette übertragen.
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Die
DE 44 28 680 ,
DE 203 17 827 ,
DE 202 00 40 11 zeigen Leitungsführungsketten,
deren Kettenglieder jeweils mit 2 längsverschieblichen Steckeransätzen ausgebildet
sind, wobei die Länge
und der Abstand der Steckeransätze
zueinander die maximalen Krümmungsradien
der Leitungsführungskette festlegen.
Die kugelförmigen
Verdickungen an den Steckeransätzen
haben hierbei einen geringeren Durchmesser als die zylinderförmigen Hohlräume der
Steckeraufnahmen. Die Steckeraufnahmen sind an deren offener Seite
mit einem nach innen gerichteten Wulst ausgebildet, welcher ein
Herausrutschen der kugelförmigen
Verdickungen der Steckeransätze verhindert.
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Werden
solche aus dem Stand der Technik bekannten Leitungsführungsketten
in einer gewünschten
Position beispielsweise den Konturen einer Zimmerwand folgend auf
dem Fussboden verlegt, kann es dazu kommen, dass eine Person diese Leitungsführungskette
aus der gewünschten
Verlegelinie in eine unerwünschte
Position verschiebt. Dies passiert z.B. durch Staubsaugen, betreten
der Leitungsführungskette
oder auch durch spielende Kinder. Dadurch entsteht nicht nur ein
optisch unschönes
Erscheinungsbild sondern auch eine unerwünschte Stolperfalle insbesondere
wenn die Leitungsführungskette
unabsichtlich in einen Durchgangsbereich verschoben wird. Zudem
kann aufgrund der Verschieblichkeit der einzelnen Kettenglieder
zueinander ein ästhetisch
nicht erwünschtes
unregelmäßiges Erscheinungsbild
dadurch entstehen, dass die Abstände
zwischen den Kettengliedern zufällig
und unregelmäßig sind.
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Bei
vertikal geführten
Leitungsführungsketten
kann es oftmals gewünscht
sein die zu führenden Kabel
in bestimmten vorgegebenen Bahnen zu verlegen. Dies ist nur durch Fixieren
einzelner Kettenglieder oder durch zusätzlich anzubringende Verlegeschienen
oder Halteclips möglich.
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Werden
auf eine punktuell befestigte Leitungsführungskette Kräfte ausgeübt, kann
dies zum Ausreißen
der fixierten Kettenglieder, zur Zerstörung der Halteclips oder zum
Ablösen
von Verlegeschienen führen.
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Eine
etwas verbesserte Situation wird durch die in der
DE 197 16 695 beschriebenen Sperrorgane erzielt.
Diese Sperrorgane einer Kabelführungskette mit
einem Steckeransatz können
eine solche Kabelführungskette
fluchtend starr derart sperren, dass Sie in einer gewünschten
Linie in Form einer Geraden verbleibt. Es werden hier beispielsweise
auch Sperrorgane beschrieben, welche als Verengung um den gesamten
Umfang des Hohlzylinders einer Steckeraugnahme ausgebildet sind.
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Solche
Einschnürungen
der lichten Weite einer Steckeraufnahme hat den Nachteil, dass Steckeransatz
und Steckeraufnahme nur sehr geringe maßliche Unterschiede (Toleranzen)
aufweisen dürfen, da
ansonsten z.B. im Falle einer zu engen Passung eine zu starke Klemmwirkung
erreicht wird. Dies kann zum Abbrechen des Steckeransatzes und somit zur
Zerstörung
der Leitungsführungskette
führen.
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In
der Regel werden als Verdickung des Steckeransatzes zudem Kugeln
verwendet welche in einem Hohlzylinder der Steckeraufnahme geführt werden.
Bei den beschriebenen Sperrorganen muss die Kugel einen Hohe Perfektion
und „Rundheit" aufweisen, damit
die gewünschte
Funktion im Bereich der Verengung des Hohlzylinders erreicht wird.
Dies ist in der Realität
aber kaum umsetzbar, da Materialanhäufungen in Spritzgußteilen
also wie hier in Kugel und Steckeraufnahme zu physikalisch bedingten
Einfallstellen führen.
Diese Einfallstellen entstehen durch ungleichmäßige Schrumpfungen während der
Abkühlphase
eines Spritzgußartikels.
Bei der Herstellung von Kugeln oder auch anderen geometrischen Körpern, welche
eine Materialanhäufung
bilden, entstehen also nicht vorhersehbare Deformationen, beispielsweise
Dellen in der Oberfläche.
Die gewünschte
Kugel ist zudem in der Regel eher annähernd oval oder Ei-förmig. Hinzu
kommt, dass die Vedickung des Steckeransatzes in der Regel wenigstens
eine Trennebene im Spritzgußwerkzeug
aufweist. Diese Trennebene führt
ebenfalls meist zu einem geringen Versatz zwischen den Oberflächensegmenten
der Verdickung. Es entstehen also bei einer gewünschten Kugel, zwei mit einander
verschmolzene Halbkugeln oder Halb-Ovale.
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In übertragenem
Sinne gilt dies auch für
die Materialanhäufungen
in Form von über
den gesamten Umfang einer Steckeraufnahme verlaufenden Verengung.
Also im Falle eines sich verengenden Holhzylinders entsteht ebenfalls
durch Einfallstellen und Verzug eine geometrische Form, welche sich
einem gewünschten
Hohlzylinder nur annähert
und Einfallstellen aufweist.
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Da
die Einfallstellen und der Verzug von Kettenglied zu Kettenglied
wiederum Unterschiede aufweisen, haben die Steckeraufnahme und die
Verdickung des Steckeransatzes immer verschieden stark ausgeprägte Reibwirkungen
zueinander. Bei einer gelenkigen Auslenkung der Kettenglieder zueinander kann
die Sperrwirkung hierdurch sogar ganz verloren gehen, wenn z.B.
eine seitlich ausgebildete Delle in einer kugelförmigen Verdickung durch Verdrehen
in Wirkbeziehung zur Umfangs-Verengung des Hohlzylinder der Steckeraufnahme
tritt. Es entsteht ein unerwünschtes
Spiel und die gewünschte
Sperrwirkung kann verloren gehen. Nähert sich die kugelförmige Verdickung
eher einer Eiförmigen
Verdickung an, so kann bei einer Auslenkung der Kettenglieder zueinander
ebenfalls die Sperrwirkung verloren gehen. In einem weiteren unerwünschten
Fall kann es zu einer zu starken Klemmung und dadurch zu einem Abreißen des
Steckeransatzes führen,
wenn eine unerwünschte
Verdickung am Steckeransatz auf eine Verdickung in der Steckeraufnahme
trifft.
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Hiervon
ausgehend, liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde,
eine Leitungsführungskette
so weiterzubilden, dass sie in einer vom Nutzer gewünschten
Verlege-Position verbleibt und eine vom Nutzer gewünschte Beweglichkeit
aufweist.
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Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die
Merkmale nach Anspruch 1 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteranspüche.
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Beschreibung
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Das
erfindungsgemäße Segment
einer Leitungsführungskette
ist mit wenigstens einer Steckeraufnahme sowie wenigstens einem
Steckeransatz ausgebildet. Am Endabschnitt des Steckeransatzes ist
eine Verdickung ausgebildet, welche vorzugsweise als Kugel ausgebildet
ist.
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Die
Verdickung ist in einem Führungsabschnitt
der Steckeraufnahme längsverschieblich
geführt.
An der Öffnung
des Führungsabschnittes
befindet sich vorzugsweise eine Verengung. Die Verengung ist als
Einschnürung
oder vorzugsweise als abschnittsweise Einschnürung ausgebildet. Die Verengung
kann aber auch in Form von annähernd
Punktförmigen
Erhebungen ausgebildet sein. Der Führungsabschnitt ist mit wenigstens
einem Gleitkörper, welche
den Umfang des Hohlraumes der Steckeraufnahme bereichsweise verengen,
ausgebildet.
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Die
Gleitkörper
sind vorzugsweise punktförmig
ausgebildet. Es ist vorteilhaft mehrere Gleitkörper in einer Steckeraufnahme
auszubilden. Die Gleitkörper
sind in einer weiteren bevorzugten Ausführungsform als lineare Erhebung
vorzugsweise als erhabene Kufe ausgebildet. Vorzugsweise werden
die Gleitkörper
in regelmäßigen Abständen zueinander ausgebildet.
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Es
ist vorteilhaft mehrere Lineare und punktförmige Gleitkörper in
der Steckeraufnahme anzuordnen.
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in
einer bevorzugten Ausführungsform
ist die Steckeraufnahme als Hohlzylinder und die Verdickung am Steckeransatz
eines benachbarten Kettengliedes annähernd als Kugel ausgebildet.
Der Hohlzylinder hat dabei vorzugsweise an der Innenseite wenigstens
einen in axialer Richtung des Hohlzylinders verlaufenden Gleitkörper. Dieser
Gleitkörper
ist in einer bevorzugten Ausführungsform
als Kufe ausgebildet. Es ist vorteilhaft Teilabschnitte des Hohlzylinders
vorzugsweise zwischen dessen Endabschnitten mit Gleitkörpern auszubilden.
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Das
Prinzip ist auch Umkehrbar. Es kann somit auch die Verdickung am
Steckeransatz mit Gleitkörpern
ausgebildet sein.
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In
einer bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsform
sind 2 Steckeransätze
und 2 Steckeraufnahmen je Kettenglied ausgebildet.
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Vorzugsweise
sind die Steckeransätze
an einem Steg ausgebildet, an welchem wiederum Lamellen ausgebildet
sind. Die Lamellen umschließen
vorzugsweise den Raum in dem die Leitungen geführt werden und bilden somit
einen Tunnelabschnitt.
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In
einer vorteilhaften Ausführungsform
ist der Querschnitt eines Kettengliedes der Leitungsführungskette
so dimensioniert, dass er von einem gedachten Rechteck eingerahmt
wird. Das Kettenglied kann vorzugsweise im Querschnitt als Rechteck,
elliptisch oder in Form eines Kreisabschnittes ausgebildet sein.
Wird das Verhältnis
von Firsthöhe
zu Breite des Kettengliedes annähern
1:2 oder kleiner gewählt so
entsteht eine besonders kompakte, trittfeste und praktische Kabelführungskette,
die zu den Ausklappdreiecken von Bodenauslässen besonders kompatibel ist.
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In
einer möglichen
erfindungsgemäßen Ausführungsform
ist der Steckeransatz der Kettenglieder an seinem freien Endabschnitt
mit einer Verdickung ausgebildet, welche in eine koaxial angeordnete
Aufnahme der Steckeraufnahme eines gekoppelten Kettengliedes gelenkig
einrastet. Der Steckeransatz ist längsverschieblich in der Steckeraufnahme
ausgebildet.
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Um
eine Verdrehung der Kettenglieder untereinander einzuschränken ist
eine statisch wirksame Länge
des Steckeransatzes und/oder der Verdickung länger als seine schmalste statisch
wirksame Länge. Vorzugsweise
ist eine kugelförmige
Verdickung des Steckeransatzes mit einem zweiten Körper, beispielsweise
einem Zylinder durchdrungen. Die Zylindersegmente, die in entsprechende
Aufnahmen der Steckeraufnahme greifen, übertragen so Momente, die um
die Langsachse der Kabelführungskette
wirken. Es ist natürlich
möglich,
diese Kraftübertragung auch
durch eine andere Kombination geometrischer Körper zu erreichen.
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Vorzugsweise
wird die Verdickung am Steckeransatz insgesamt als Zylinder ausgebildet,
welcher an den Berührpunkten
der Endabschnitte dieses Zylinders mit den Flanken der Steckeraufnahme
Momente und Kräfte übertragen
kann. Der Steg des Steckeransatzes ist dabei vorzugsweise in seinen
Flanken eingeschnürt,
damit eine größtmögliche Bewegungsfreiheit
zwischen den Kettengliedern möglich ist.
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Eine
weitere erfindungsgemäße Ausführungsform
des Steckeransatzes besteht in dessen flächigen bzw. scheibenartigen
Ausführung,
bei dem eine erste statisch wirksame Länge größer als die zweite statisch
wirksame Länge
des Querschnittes ist. Das Verhältnis
ist vorzugsweise größer als
2:1 um Kräfte
wirkungsvoll übertragen
zu können.
Dieser so entstandene flächig
ausgebildete Steckeransatz ist an dessen Endabschnitt mit einer
Verdickung, beispielsweise einer Kugel ausgebildet. Die Kugel wird dabei
von einer entsprechenden Aufnahme der Steckeraufnahme eines gekoppelten
Kettengliedes gelenkig gelagert. Es können auch mehrere Aufnahmen ausgebildet
sein, welche die Verdickung in wenigstens einer weiteren Betriebsstellung
rastend und optional auch verschieblich aufnehmen.
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In
einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform
ist der flächig
ausgebildete Steckeransatz mit einer Nut oder einem Loch ausgebildet,
in welches die Rastnasen der Steckeraufnahme einrasten. Das Loch
kann auch als Langloch ausgebildet sein, um eine begrenzte erwünschte Verschieblichkeit
des Steckeransatzes in der Steckeraufnahme zu ermöglichen.
In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist das Langloch
bereichsweise eingeschnürt,
um mehrere rastende Betriebsstellungen zwischen Steckeransatz und
Steckeraufnahme auszubilden.
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Die
Flanken des Steges des Steckeransatzes übertragen Kräfte auf
die Innenwände
des Hohlraumes der Steckeraufnahme. Die Steckeraufnahme ist vorzugsweise
mit zwei parallelen Wänden
ausgebildet, wodurch die Knicksteifigkeit des Steges, in dem sich
die Steckeraufnahme befindet, erheblich erhöht wird. Es ist vorteilhaft
den flächigen
Steckeransatz horizontal oder vertikal auszubilden.
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Für diese
beispielhaft aufgeführten
Steckeransatz-/Steckeraufnahme-Varianten sind die erfindngsgemäßen Gleitkörper ebenfalls
angepasst anwendbar.
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Figurenbeschreibung
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1 zeigt
einen Schnitt durch vier Kettenglieder GL1, GL2, GL3, GL4 einer
erfindungsgemäßen Leitungsführungskette.
Glied GL1 und GL2 sind dabei in einer erwünschten Endstellung zusammen geschoben.
Die Kettenglieder GL sind jeweils mit einem Steckeransatz SZ und
einer Steckeraufnahme SA ausgebildet. Der Steckeransatz ist dabei
mit einem Steg ST mit den Lamellen LA verbunden. Die Lamellen LA
und Stege ST umschließen
den Tunnelabschnitt TU in welchem die zu führenden Leitungen geführt werden.
Die Verdickungen VD der Steckeransätze SZ sind hierbei annähernd als
Kugel ausgebildet. Die Kugeln haben einen etwas größeren Durchmesser
als die lichte Weite welche durch die hier als Kufen KUF ausgebildeten
Reiborgane RO aufgespannt wird. Im Bereich der Berührung von
Verdickung VD/Kugel KUG mit den Reiborganen RO1/Kufen KUF werden
die elastischen Reiborgane RO1 gequetscht. Dies hat den Vorteil,
dass die Verdickung VD/Kugel KUG nur sehr grobe Toleranzanforderungen
erfüllen
muss. Die Kugel darf also durchaus Einfallsteller und eine relativ
hohe Unrundheit, Gratbildung, versetzt Halbkugeln entlang einer
Trennnaht oder auch andere Deformationen aufweisen. Es besteht somit
eine annähernd
konstante Reibkraft zwischen Verdickung VD und den Reiborganen RO1. Diese
Reibkraft hält
die Kettenglieder in einer fluchtend starren Position zueinander.
Unterstützt
wird diese Positionierung von den annähernd Punktförmigen Reiborganen
RO2, welche als Halbkugeln an der Innenfläche des Hohlzylinders HO ausgebildet
sind. Wird eine gewünschte
Auszugskraft überschritten,
so können
die Kettenglieder in eine weitere gewünschte Position zueinander
gebracht werden. Die Auszugskraft wird hier bestimmt durch die Summe
der Reibkräfte
zwischen Kufen KUF und Kugel KUG und der Reibkraft zwischen den
halbkugelförmigen
Reiborganen RO2 und der Kugel KUG.
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Eine
solche weitere gewünschte
Position ist zwischen den Gliedern GL2 und GL3 dargestellt. Die so
ausgelenkten Kettenglieder sind gewünscht schwergängig zueinander
ausgerichtet. Dies hat den Vorteil, dass die Kettenglieder in dieser
vom Nutzer gewünschten
Ausrichtung verbleiben. Deformationen an Kugel oder der Innenseite
des Hohlzylinders HO werden auch hier durch die Reiborgane RO1 ausgeglichen.
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Kettenglied
GL3 und Kettenglied GL4 sind in einer weiteren gewünschten
Endposition zueinander ausgerichtet. Hier ist jedoch eine leichtgängige gelenkige
Beweglichkeit der Kettenglieder zueinander erwünscht. Dies ist beispielsweise
bei höhenverstellbaren
Bürotischen
von Vorteil, bei der die Leitungsführungskette leichtgängig abrollen
soll.
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2 zeigt
die Ansicht des Ausführungsbeispiels
eines erfindungsgemäßen Kettengliedes
GL aus 1. Im Hohlzylinder HO sind die Reiborgane RO1
und RO2 ausgebildet. An der Steckeraufnahme SA befinden sich zwei
waagrecht angebrachte Stege ST welche mit den elliptisch gebogenen
Lamellen LA verbunden sind. Die elastischen Lamellen LA umschließen zusammen
mit den Stegen ST zwei Tunnelabschnitte TU welche die Leitungen
führen.
Um eine Verdrehung mehrerer Kettenglieder zueinander zu verhindern
sind die Kugeln KUG mit einem senkrecht zur Längsachse der Steckeransätze ausgebildeten
Zylinder ZYL ausgebildet. Diese Zylinder werden in zwei Nuten NUT
welcher in Längsrichtung
der Steckeraufnahme ausgebildet sind, geführt. Die Reiborgane RO4 bilden
am offenen Ende des Hohlzylinders einen Endanschlag für die Kugel
KU. Durch dieser Endanschlag kann die Kugel KU durch aufbringen
einer erhöhten
Zugkraft hindurch gedrückt
werden.
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3 zeigt
eine vorteilhafte erfindungsgemäße Ausführungsform
eines Kettengliedes GL einer Leitungsführungskette. Der Querschnitt
des Kettengliedes GL ist so dimensioniert, dass er von einem gedachten
Rechteck eingerahmt wird. Das Kettenglied ist im Querschnitt als
Rechteck ausgebildet. So entsteht eine besonders kompakte, trittfeste
und praktische Kabelführungskette,
die zu den Ausklappdreiecken von Bodenauslässen besonders kompatibel ist.
Das Kettenglied GL ist mit zwei Steckeransätzen SZ und je 2 Steckeraufnahmen
SA ausgebildet. Somit ist diese Ausführungsform eines Kettengleides GL
besonders stabil bei auf die Kabelführungskette einwirkenden Torsionskräften um
die Längsachse der
Steckeransätze
SZ.
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In
den Hohlzylinder HO sind die Reiborgane RO1 und RO2 ausgebildet.
An der Steckeraufnahme SA befinden sich 2 waagrecht angebrachte
Stege ST welche über
einen Hohlzylinder und weiteren Stegen ST mit den Lamellen LA verbunden
sind. Die elastischen Lamellen LA umschließen zusammen mit den Stegen
ST zwei Tunnelabschnitte TU welche die Leitungen führen. Durch
den Hohlzylinder kann ein Halteseil oder ein Montagestab geschoben
werden.
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4 zeigt
vier miteinander gekoppelte Kettenglieder GL des erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels
aus 3. Die vier Kettenglieder GL1, GL2, GL3, GL4 bilden
dabei einen Abschnitt einer entlang einer erwünschten Verlegelinie ausgelenkten
Leitungsführungskette.
Glied GL1 und GL2 sind dabei in einer erwünschten Endstellung zusammen
geschoben. Die Kettenglieder GL sind jeweils mit zwei Steckeransätzen SZ
und zwei Steckeraufnahmen SA ausgebildet. Die Steckeransätze sind
dabei über
Stege ST mit den Lamellen LA verbunden. Die Lamellen und Stege ST
umschließen
den Tunnelabschnitt TU in welchem die zu führenden Leitungen geführt werden.
Die Verdickungen VD der Steckeransätze SZ sind hierbei annähernd als
Kugel KUG ausgebildet. Die Kugeln KUG haben einen etwas größeren Durchmesser
als die lichte Weite welche durch die hier als Kufen KUF ausgebildeten
Reiborgane RO aufgespannt wird. Die Position der Kettenglieder GL1
und GL2 zueinander wird durch die Endabschitte der Kufen KUF, die
halbkugelförmigen
Reiborgane RO2 sowie die Rückwand
RÜ des
Hohlzylinders bestimmt. Wird eine gewünschte Auszugskraft überschritten,
so können
die Kettenglieder in eine weitere gewünschte Position zueinander
gebracht werden. Die Auszugskraft wird hier bestimmt durch die Summe
der Reibkräfte
zwischen Kufen KUF und Kugel KUG und der Reibkraft zwischen den
halbkugelförmigen
Reiborganen RO2 und den Kugeln KUG. Die Kombination der Reiborgane
RO1 und RO2 ist von besonderem Vorteil, da bei Auftreten einer Zugkraft
in Längsrichtung der
Leitungsführungskette
eine erwünschter
hoher Anfangskraftaufwand auf die Kabelführungskette ausgeübt werden
muß. Ist
dieser Anfangskraftaufwand überschritten,
so werden die Kettenglieder ruckartig in eine weitere Erwünschte Position
gebracht. Dieser Rück
setzt sich als Kettenreaktion entlang der gesamten Leitungsführungskette
fort. Somit wird verhindert, dass einzelne Kettenglieder in einer unerwünschten
Stellung verbleiben.
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Nach
einer solchen Kettenreaktion verbleiben die Kettenglieder in einer
maximal auseinander gezogenen Stellung wie sie zwischen Kettenglied GL2
und GL3 dargestellt ist. Wird eine erfindungsgemäße Leitungsführungskette
um die Achse C gebogen, so lassen sich die Kettenglieder um die
Achse C leichtgängig
gelenkig bewegen.
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Die
Position der Kettenglieder GL1 und GL2 zueinander wird durch die
Endabschitte der Kufen KUF, die halbkugelförmigen Reiborgane RO3 sowie die
Einschnürung
EN des Hohlzylinders bestimmt.
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Wird
auf eine auseinander gezogene Leitungsführungskette ein Drehmoment
M um eine Achse B ausgeübt,
weil der Nutzer die Kabelführungskette
beispielsweise entlang einer gewünschten
Kurve verlegen möchte,
so wird die Kugel KUG des rechten Steckeransatzes SZ über die
Reiborgane RO3 gedrückt
und dann durch die Reiborganen RO1 fixiert. Deformationen an Kugel
oder der Innenseite des Hohlzylinders HO werden auch hier durch
die Reiborgane RO1 ausgeglichen.
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Ist
der Kugeldurchmesser erheblich größer als der lichte Abstand
zwischen den Reiborganen RO1 so entsteht ein erwünschter Reibschluss.
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Wählt man
den Durchmesser der Kugel KUG und den lichten Abstand zwischen den
Reiborganen RO1 etwa gleich, so entsteht eine erwünschte Rückstellkraft
zwischen zwei benachbarten Kettengliedern. Rückstellkraft wird dadurch erzeugt,
dass die Steckeransätze
SZ der Kettenglieder GL durch die Auslenkung um den Winkel α verbogen
werden und durch die Rückstelleigenschaften
des elastischen Materials der Leitungsführungskette wieder in eine gerade
Position zurückfedern.
Ist die Reibung zwischen den Reiborganen RO1 und den Kugeln KUG relativ
gering, so richten sich die Kettenglieder selbsttätig wieder
annähernd
entlang einer Geraden zueinander aus.
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5 zeigt
mehrere zu einer Leitungsführungskette
gekoppelte erfindungsgemäße Ausführungsbeispiele
aus 4. Diese Leitungsführungskette kann an einer höhenverstellbaren
Tischplatte und einer Tischtraverse befestigt werden. Bei der Verstellung
der Tischplatte ist es nicht erwünscht, dass
sich einzelne Kettenglieder der Leitungsführungskette zusammenschieben,
da dies ein ästhetisch
unerwünschtes
Erscheinungsbild ergeben würde.
Darum sind die Kettenglieder wie die Kettengleider der 4 ausgebildet.
Somit hat diese Leitungsführungskette
erwünschte
leichtgängige
Abrolleigenschaften.
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6 zeigt
mehrere zu einer Leitungsführungskette
gekoppelte erfindungsgemäße Ausführungsbeispiele
aus 4. Diese Leitungsführungskette ist entlang einer
erwünschten
Verlegelinie verlegt. Die Kettenglieder GL1 bis GL5 sind dabei entlang
einer Geraden zusammengeschoben. Die Kettenglieder GL5 und GL6 sind
in auseinander gezogener um die Achse C gelenkig auslenkbarer Position zueinander
angeordnet. Die Kettenglieder GL6 bis GL12 sind entlang einer erwünschten
Kurve verlegt.
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7 zeigt
die perspektive Innenansicht einer Steckeraufnahme eines Ausführungsbeispiels
eines erfindungsgemäßen Kettengliedes
GL einer Leitungsführungskette.
Im Hohlzylinder HO sind die Reiborgane RO1 und RO2 ausgebildet.
Die Reiborgane RO1 sind dabei als Kufen KUF in Längsrichtung der Leitungsführungskette
ausgebildet. Die annähernd punktförmigen Reiborgane
RO2 und RO3 sind als ovale Erhöhung
an der Innenseite des Hohlzylinders HO der Steckeraufnahme SA ausgebildet.
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- A-A
- Achse
A
- B-B
- Achse
B
- C-C
- Achse
C
- M
- Moment
M
- EN
- Einschnürung
- LA
- Lamelle
- GL,
GL1, GL2, ...
- Kettenglied
- HO
- Hohlraum/Hohlzylinder
- KUF
- Kufe
- KUG
- Kugel
- RO,
RO1, RO2, ...
- Reiborgan
- TU
- Tunnelabschnitt
- VD
- Verdickung
- ST
- Steg
- SA
- Steckeraufnahme
- SZ
- Steckeransatz
- ZY
- Zylinder