[go: up one dir, main page]

DE102006039145A1 - Verfahren zum Betreiben eines Kommunikationssystems und Netzknoten eines Kommunikationssystems - Google Patents

Verfahren zum Betreiben eines Kommunikationssystems und Netzknoten eines Kommunikationssystems Download PDF

Info

Publication number
DE102006039145A1
DE102006039145A1 DE200610039145 DE102006039145A DE102006039145A1 DE 102006039145 A1 DE102006039145 A1 DE 102006039145A1 DE 200610039145 DE200610039145 DE 200610039145 DE 102006039145 A DE102006039145 A DE 102006039145A DE 102006039145 A1 DE102006039145 A1 DE 102006039145A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
data
communication system
communication
network node
signal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200610039145
Other languages
English (en)
Inventor
Ralph KÜHNE
Morten Dr. Schläger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nokia Solutions and Networks GmbH and Co KG
Original Assignee
Nokia Siemens Networks GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nokia Siemens Networks GmbH and Co KG filed Critical Nokia Siemens Networks GmbH and Co KG
Priority to DE200610039145 priority Critical patent/DE102006039145A1/de
Publication of DE102006039145A1 publication Critical patent/DE102006039145A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L12/00Data switching networks
    • H04L12/02Details
    • H04L12/14Charging, metering or billing arrangements for data wireline or wireless communications
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L12/00Data switching networks
    • H04L12/02Details
    • H04L12/14Charging, metering or billing arrangements for data wireline or wireless communications
    • H04L12/141Indication of costs
    • H04L12/1421Indication of expected costs
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L43/00Arrangements for monitoring or testing data switching networks
    • H04L43/08Monitoring or testing based on specific metrics, e.g. QoS, energy consumption or environmental parameters
    • H04L43/0805Monitoring or testing based on specific metrics, e.g. QoS, energy consumption or environmental parameters by checking availability

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Data Exchanges In Wide-Area Networks (AREA)

Abstract

Zur Angabe eines dynamischen und flexiblen Verfahrens zum Betreiben eines Kommunikationssystems (KS) und zum Übermitteln von paketorientierten Daten von und/oder zu einem Kommunikationsteilnehmer (KT) beschreibt die Erfindung ein Verfahren mit den folgenden Schritten: - Empfangen einer Anforderungsnachricht (1) von dem Kommunikationsteilnehmer (KT) durch das Kommunikationssystem (KS), - Prüfen, ob die Anforderungsnachricht (1) ein Preisangabe-Signal bezüglich der von dem Kommunikationsteilnehmer (KT) maximal für das Übermitteln der Daten akzeptierten Kosten enthält, durch das Kommunikationssystem (KS), - Vergleichen des Preisangabe-Signals mit einem für das Übermitteln von Daten festgelegten Kosten-Signal durch das Kommunikationssystem (KS) und - Starten des Übermittelns der Daten von und/oder zu dem Kommunikationsteilnehmer (KT) durch das Kommunikationssystem (KS), sofern das Kosten-Signal das in der Anforderungsnachricht (1) enthaltene Preisangabe-Signal nicht übersteigt. Die Erfindung betrifft des Weiteren einen Netzknoten (RB) eines Kommunikationssystems (KS).

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben eines Kommunikationssystems und zum Übermitteln von paketorientierten Daten von und/oder zu einem Kommunikationsteilnehmer.
  • Zum Übermitteln von paketorientierten Daten, beispielsweise in Form von Datenpaketen gemäß dem Internetprotokoll (IP), steht heutzutage eine Vielzahl unterschiedlicher Arten von Kommunikationssystemen zur Verfügung. Bei solchen Kommunikationssystemen kann es sich sowohl um Festnetze als auch um Mobilfunknetze handeln.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein dynamisches und flexibles Verfahren zum Betreiben eines Kommunikationssystems und zum Übermitteln von Daten von und/oder zu einem Kommunikationsteilnehmer anzugeben.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Verfahren zum Betreiben eines Kommunikationssystems und zum Übermitteln von paketorientierten Daten von und/oder zu einem Kommunikationsteilnehmer mit den folgenden Schritten:
    • – Empfangen einer Anforderungsnachricht von dem Kommunikationsteilnehmer durch das Kommunikationssystem,
    • – Prüfen, ob die Anforderungsnachricht ein Preisangabe-Signal bezüglich der von dem Kommunikationsteilnehmer maximal für das Übermitteln der Daten akzeptierten Kosten enthält, durch das Kommunikationssystem,
    • – Vergleichen des Preisangabe-Signals mit einem für das Übermitteln von Daten festgelegten Kosten-Signal durch das Kommunikationssystem und
    • – Starten des Übermittelns der Daten von und/oder zu dem Kommunikationsteilnehmer durch das Kommunikationssystem, sofern das Kosten-Signal das in der Anforderungsnachricht enthaltene Preisangabe-Signal nicht übersteigt.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren bietet den Vorteil, dass es dem Betreiber eines Kommunikationssystems bzw. einem das Kommunikationssystem nutzenden Dienstanbieter situationsabhängig ermöglicht, Daten von und/oder zu einem Kommunikationsteilnehmer bzw. einem von diesem benutzten Kommunikationsendgerät zu übermitteln. Dabei erfolgt eine situationsabhängige Steuerung durch den Betreiber des Kommunikationssystems derart, dass ein Kosten-Signal für das Übermitteln von Daten durch das Kommunikationssystem festgelegt wird. Die Festlegung des Kosten-Signals erfolgt dabei vorzugsweise dynamisch, d.h. unter Berücksichtigung der aktuellen Betriebssituation des Kommunikationssystems. Darüber hinaus kann die Festlegung des Kosten-Signals jedoch auch statisch beispielsweise in Abhängigkeit von der Tageszeit erfolgen.
  • Erfindungsgemäß wird es nun einem Kommunikationsteilnehmer ermöglicht, eine Anforderungsnachricht zum Übermitteln von Daten von und/oder zu dem Kommunikationsteilnehmer mit einem Preisangabe-Signal bezüglich der von dem Kommunikationsteilnehmer maximal für das Übermitteln der Daten akzeptierten Kosten zu versehen. Dabei wird der in der Anforderungsnachricht mit dem Preisangabe-Signal übermittelte Preis in der Regel niedriger als der standardmäßig für das Übermitteln von Daten anfallende Preis sein. Die Preisangabe selbst kann auf verschiedene Arten und Weisen erfolgen, wie beispielsweise durch die Angabe eines Gesamtpreises für das Übermitteln einer bestimmten Datei. Vorzugsweise entspricht die Preisangabe jedoch einem Preis für eine bestimmte Datenvolumeneinheit und/oder eine bestimmte Zeiteinheit. Dabei kann die Angabe des betreffenden Preises mit dem Preisangabe-Signal direkt (z.B. in Form von Ct/kByte oder Ct/Minute) oder indirekt (z.B. in Form einer Preiskategorie) erfolgen.
  • Das Kommunikationssystem prüft, ob die Anforderungsnachricht ein Preisangabe-Signal enthält und vergleicht dieses gegebenenfalls mit einem für das Übermitteln von Daten festgelegten Kosten-Signal. Sofern die mit dem Kosten-Signal übermittelten Kosten das in der Anforderungsnachricht enthaltene Preisangabe-Signal nicht übersteigen, d.h. sofern die Preisangabe zumindest den festgelegten Kosten entspricht, startet das Kommunikationssystem die mit der Anforderungsnachricht angeforderte Übermittlung der Daten. Im Falle des Übermittelns von Daten von dem Kommunikationsteilnehmer erfolgt dies vorzugsweise dadurch, dass das Kommunikationssystem an den Kommunikationsteilnehmer ein Freigabe-Signal zum Starten des Übermittelns der Daten sendet.
  • Entsprechend den vorherigen Ausführungen ermöglicht das erfindungsgemäße Verfahren vorteilhafterweise eine flexible, situationsabhängige Steuerung der Auslastung des Kommunikationssystems. So werden zu einem bestimmten Zeitpunkt jeweils nur solche Anforderungsnachrichten berücksichtigt, deren Preisangabe-Signal zumindest dem für den jeweiligen Zeitpunkt festgelegten Kosten-Signal für das Übermitteln von Daten entspricht. Darüber hinaus besteht vorzugsweise auch weiterhin die Möglichkeit, Anforderungsnachrichten ohne Preisangabe-Signal an das Kommunikationssystem zu senden. Solche Anforderungsnachrichten werden durch das Kommunikationssystem vorzugsweise bevorzugt bearbeitet, wobei in diesem Fall vorzugsweise ein vorab zwischen dem Kommunikationsteilnehmer und dem Betreiber des Kommunikationssystems (bzw. einem Dienstanbieter) vertraglich vereinbarter Preis für das Übermitteln der Daten fällig wird.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform kann das erfindungsgemäße Verfahren so ablaufen, dass das Kosten-Signal für das Übermitteln von Daten durch das Kommunikationssystem in Abhängigkeit von den aktuell verfügbaren Übertragungsressourcen des Kommunikationssystems festgelegt wird. Dies ist vorteilhaft, da somit beispielsweise im Falle einer großen Menge bzw. Anzahl aktuell verfügbarer Übertragungsressourcen, d.h. bei einem geringen Auslastungsgrad des Kommunikationssystems, die Kosten für das Übermitteln von Daten unter Verwendung des Kosten-Signals durch das Kommunikationssystem gesenkt werden können. Dies hat zur Folge, dass auch solche Anforderungsnachrichten zum Übermitteln von Daten von und/oder zu einem Kommunikationsteilnehmer bearbeitet werden, deren Preisangabe-Signal zuvor noch unterhalb des für das Übermitteln von Daten festgelegten Kosten-Signals lag. Die konkrete Art der Übertragungsressourcen ist dabei insbesondere von der jeweiligen Art des Kommunikationssystems abhängig. Handelt es sich bei dem Kommunikationssystem beispielsweise um ein Mobilfunknetz, so können die Übertragungsressourcen beispielsweise in Form von Funkressourcen etwa als separate Zeitschlitze, Frequenzen oder Codes gegeben sein.
  • Generell ist die Auslastung der verfügbaren Übertragungsressourcen für einen Netzbetreiber von hoher Bedeutung, da nicht genutzte entsprechende Kapazitäten mit hohen Kosten verbunden sind, denen jedoch keine entsprechenden Einnahmen durch eine Nutzung entgegenstehen. Die Bereitstellung zu geringer Kapazitäten, d.h. Übertragungsressourcen, führt jedoch andererseits zu einer schlechten Verfügbarkeit beziehungsweise Nichtverfügbarkeit des Kommunikationssystems in Hochlastzeiten, was sowohl zu Einnahmeverlusten aufgrund des Abweisens von Anforderungsnachrichten zum Übermitteln von Daten als auch zur Unzufriedenheit der Kommunikationsteilnehmer des Kommunikationssystems führt.
  • Gemäß der beschriebenen vorteilhaften Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist es nun möglich, dass anderweitig ungenutzte Übertragungsressourcen des Kommunikationssystems zur Bearbeitung von Anforderungsnachrichten mit einem Preisangabe-Signal, das in der Regel eine Preisangabe enthalten wird, die unterhalb der üblicherweise für das Übermitteln von Daten festgelegten Kosten liegt, zu nutzen. Dabei erfolgt diese kostengünstigere Nutzung vorzugsweise ohne Güte-Garantien beispielsweise hinsichtlich Bandbreite oder Verzögerung, wie sie im Normalfall bei der Übermittlung von Daten innerhalb eines Kommunikationssystems üblich sind. Vorzugsweise besteht für den Kommunikationsteilnehmer somit die Wahl, das Übermitteln von Daten mittels einer Anforderungsnachricht mit oder ohne Preisangabe-Signal anzufordern. In letzterem Fall wird die entsprechende Datenübertragung auf die übliche Art und Weise und zu den normalen Kosten unverzüglich gestartet. Sofern der Kommunikationsteilnehmer die Anforderungsnachricht mit einem Preisangabe-Signal bezüglich der von ihm maximal für das Übermitteln der Daten akzeptierten Kosten versieht, erfolgt das Übermitteln der Daten durch das Kommunikationssystem vorzugsweise dann, wenn anderweitig unbenutzte Übertragungsressourcen des Kommunikationssystems hierfür zur Verfügung stehen und deshalb das Kosten-Signal derart festgelegt wird, dass es kleiner oder gleich dem betreffenden Preisangabe-Signal ist.
  • Vorzugsweise ist das erfindungsgemäße Verfahren derart ausgebildet, dass Informationen bezüglich der verfügbaren Übertragungsressourcen des Kommunikationssystems in einem Netzknoten des Kommunikationssystems gesammelt werden. Bei den Informationen bezüglich der verfügbaren Übertragungsressourcen des Kommunikationssystems kann es sich vorzugsweise um Informationen handeln, die entweder das gesamte Kommunikationssystem oder einen Netzwerkabschnitt des Kommunikationssystems betreffen. Im letzteren Fall verfügt der Netzknoten des Kommunikationssystems somit nur über Informationen bezüglich derjenigen verfügbaren Übertragungsressourcen, die den von dem Netzknoten betreuten Netzwerkabschnitt betreffen. Die bevorzugte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist vorteilhaft, da hierdurch die Kosten für das Übermitteln von Daten in Abhängigkeit von in dem Netzknoten gesammelten Informationen bezüglich der verfügbaren Übertragungsressourcen festgelegt werden können.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform läuft das erfindungsgemäße Verfahren derart ab, dass zu dem Kommunikationsteilnehmer zu übermittelnde Daten in dem Kommunikationssystem zwischengespeichert und bei Verfügbarkeit von Übertragungsressourcen des Kommunikationssystems das Übermitteln der zwischengespeicherten Daten an den Kommunikationsteilnehmer gestartet wird. Diese Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist beispielsweise insbesondere für den Fall vorteilhaft, dass es sich bei dem Kommunikationssystem um ein Mobilfunknetz handelt. Mobilfunknetze bestehen üblicherweise aus einem Zugangsnetz in Form eines Funk- beziehungsweise Radionetzes sowie einem mit diesem Zugangsnetz verbundenen Kernnetz. Dabei sind die Übertragungsressourcen eines Mobilfunknetzes in der Regel durch die Übertragungsressourcen des drahtlosen Zugangsnetzes limitiert. Sollen nun Daten über das Kernnetz sowie das Zugangsnetz an den Kommunikationsteilnehmer übermittelt werden, so besteht vorteilhafterweise die Möglichkeit, diese Daten in dem Kernnetz des Mobilfunknetzes zwischenzuspeichern und bei Verfügbarkeit von Übertragungsressourcen des Zugangsnetzes diese zwischengespeicherten Daten an den Kommunikationsteilnehmer zu übermitteln. Dies bietet den Vorteil, dass die betreffenden Daten in dem Augenblick, in dem Übertragungsressourcen beispielsweise in dem drahtlosen Zugangsnetz zur Verfügung stehen, unmittelbar über das Zugangsnetz an den Kommunikationsteilnehmer übertragen werden können, ohne dass zunächst noch eine Übermittlung der Daten an das Kernnetz vorgenommen werden muss. Daher ist die bevorzugte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens insbesondere für solche Fälle vorteilhaft, in denen die an den Kommunikationsteilnehmer zu übermittelnden Daten nicht unmittelbar in dem Kommunikationssystem selbst zur Verfügung stehen, sondern aus einem weiteren Kommunikationsnetz, wie beispielsweise dem Internet, stammen. Durch das Zwischenspeichern wird in einer solchen Situation die Übertragung der Daten von dem weiteren Kommunikationsnetz an das Kommunikationssystem sowie die Übertragung der Daten von dem Kommunikationssystem an den Kommunikationsteilnehmer entkoppelt.
  • Vorzugsweise kann das erfindungsgemäße Verfahren so ausgestaltet sein, dass die Anforderungsnachricht mit einer Angabe zu einem Beendigungszeitpunkt versehen wird, zu dem das Übermitteln der Daten abgeschlossen sein soll. Hierdurch wird es einem Kommunikationsteilnehmer vorteilhafterweise ermöglicht, einen Zeitpunkt festzulegen, zu dem die Übertragung der Daten spätestens erfolgreich abgeschlossen sein soll beziehungsweise nach dem eine entsprechende Datenübertragung nicht mehr erfolgen soll. Bei einer entsprechenden Datenübertragung kann es sich beispielsweise um das Laden einer Datei durch den Kommunikationsteilnehmer handeln. Der Beendigungszeitpunkt legt in diesem Fall fest, wann die Datei beispielsweise vollständig auf einem von dem Kommunikationsteilnehmer genutzten Kommunikationsendgerät vorliegen muss, um für den Kommunikationsteilnehmer noch von Wert zu sein.
  • In einer bevorzugten Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens sendet der Kommunikationsteilnehmer zum Ändern des Preisangabe-Signals eine Änderungsnachricht an das Kommunikationssystem. Dies bietet den Vorteil, dass der Kommunikati onsteilnehmer für den Fall, dass er beispielsweise aufgrund eines näher rückenden Termins, zu dem er die Daten benötigt, zur Zahlung eines höheren Preises für das Übermitteln der Daten bereits ist, eine entsprechende Änderung des Preisangabe-Signals vornehmen kann. Dabei kann die Änderung des Preisangabe-Signals vorzugsweise auch derart erfolgen, dass der Kommunikationsteilnehmer sich bereit erklärt, das Übermitteln der Daten zum regulären Standardpreis entsprechend den generell gültigen Vertrags- und Tarifbedingungen durchzuführen. Eine solche Änderung entspricht somit in ihrer Wirkung einer Änderung der Anforderungsnachricht derart, dass sie kein Preisangabe-Signal mehr enthält.
  • Vorzugsweise kann das erfindungsgemäße Verfahren auch so ablaufen, dass der Kommunikationsteilnehmer zum Widerrufen der Anforderungsnachricht eine Stornierungsnachricht an das Kommunikationssystem sendet. Hierdurch wird dem Kommunikationsteilnehmer vorteilhafterweise die Möglichkeit gegeben, eine durch das Kommunikationssystem noch nicht abgearbeitete Anforderungsnachricht zum Übermitteln von Daten zurückzuziehen.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens erfolgt das Übermitteln der Daten schrittweise in Abhängigkeit von den jeweils aktuell verfügbaren Übertragungsressourcen des Kommunikationssystems. Dies bietet den Vorteil, dass bei Verfügbarkeit von Übertragungsressourcen beispielsweise zunächst ein erster Teil der zu übermittelnden Daten übertragen werden kann. Sofern nun die entsprechenden Übertragungsressourcen anderweitig benötigt werden, so kann das Übermitteln der Daten unterbrochen und zu einem späteren Zeitpunkt, zu dem wiederum anderweitig ungenutzte Übertragungsressourcen des Kommunikationssystems zur Verfügung stehen, fortgesetzt werden. Ein entsprechendes schrittweises Übermitteln der Daten ermöglicht es somit, die Übertragungsressourcen des Kommunikationssystems möglichst vollständig zu nutzen und dabei gleichzeitig zu vermeiden, dass Anforderungsnachrichten zum Übermitteln von Daten mit einer höheren Priorität, d.h. beispielsweise solche Anforderungsnachrichten, die keine Preisangabe-Signal enthalten und somit zum Standardpreis bearbeitet werden, zurückgewiesen werden müssen.
  • Vorzugsweise läuft das erfindungsgemäße Verfahren so ab, dass das Kosten-Signal in Abhängigkeit von konfigurierbaren Regeln im Kommunikationssystem festgelegt wird. Diese Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens ist vorteilhaft, da sie eine flexible Konfiguration des für das Übermitteln von Daten festgelegten Kosten-Signals mittels vorzugsweise einfacher Regeln ermöglicht. Derartige Regeln können beispielsweise so aussehen, dass seitens des Netzbetreibers des Kommunikationssystems festgelegt wird, wie sich das festgelegte Kosten-Signal in Abhängigkeit von der Auslastungsrate des Kommunikationssystems ändert. Dies kann beispielsweise unter Verwendung verschiedener Auslastungsstufen erfolgen, so dass beispielsweise eine sehr geringe, eine geringe, eine normale und eine hohe Auslastung des Kommunikationssystems unterschieden werden können. Im Falle einer hohen Auslastungsrate besteht dabei beispielsweise die Möglichkeit, mittels der konfigurierbaren Regeln festzulegen, dass in diesem Fall überhaupt keine Übertragungsressourcen zu Kosten, die unterhalb des Normalpreises liegen, abgegeben werden. Dies hätte zur Folge, dass Anforderungsnachrichten, die ein Preisangabe-Signal enthalten, das unterhalb des Normalpreises liegt, zumindest bis zu einer folgenden Änderung des festgelegten Kosten-Signals nicht berücksichtigt werden.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren kann vorzugsweise auch so ablaufen, dass das Kosten-Signal in einem Vergebührungssystem des Kommunikationssystems bereitgestellt wird. Diese Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahren ist bevorzugt, da Vergebührungssysteme üblicherweise zur flexiblen Festlegung von Tarif- beziehungsweise Kosten-Signalen ausgelegt sind und somit die für das Übermitteln von Daten anfallenden Kosten zentral verwaltet werden können. Bei dem verwendeten Vergebührungssystem kann es sich dabei sowohl um ein Vergebührungssystem zur Echtzeitvergebührung (Online-Charging) als auch um ein Vergebührungssystem zur zeitlich nachgeordneten Vergebührung (Offline-Charging) handeln. Darüber hinaus kann auch ein Vergebührungssystem eingesetzt werden, das beide Arten der Vergebührung (Online- und Offline-Charging) unterstützt.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren kann weiterhin vorteilhafterweise auch so ausgestaltet sein, dass das Kosten-Signal für das Übermitteln von Daten in Abhängigkeit von nutzerspezifischen Daten des Kommunikationsteilnehmers erzeugt wird. Dies ist bevorzugt, da hierdurch zusätzliche Flexibilität bei der Festlegung des Kosten-Signals für das Übermitteln der Daten gewonnen wird. So kann beispielsweise Kommunikationsteilnehmern, die das Kommunikationssystem häufig nutzen, niedrigere Kosten für das Übermitteln von Daten angeboten werden, so dass Anforderungsnachrichten solcher Kommunikationsteilnehmer bereits beim Aufweisen entsprechend niedrigerer Preisangabe-Signale durch das Kommunikationssystem bearbeitet werden.
  • Vorzugsweise ist das erfindungsgemäße Verfahren derart ausgeprägt, dass als Kommunikationssystem ein Mobilfunknetz gemäß dem GSM (Global System for Mobile Communications)-, dem GPRS (General Paket Radio Service)-, dem EDGE (Enhanced Data Rates for GSM Evolution)- oder dem UMTS (Universal Mobile Telecommunications System)-Standard verwendet wird. Dies ist vorteilhaft, da insbesondere bei Mobilfunknetzen aufgrund der in der Bereitstellung und im Betrieb teuren Funkschnittstelle eine optimale Ausnutzung der Übertragungsressourcen von hoher Bedeutung ist. Bei den genannten Mobilfunknetzen handelt es sich um solche, die das Übermitteln von paketorientierten Daten ermöglichen und weltweit eine große Verbreitung, d.h. eine hohe Anzahl von Kommunikationsteilnehmern, aufweisen.
  • Die Erfindung betrifft des Weiteren einen Netzknoten eines Kommunikationssystems zum Übermitteln von Daten von und/oder zu einem Kommunikationsteilnehmer.
  • Hinsichtlich des Netzknotens liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Netzknoten anzugeben, der das Übermitteln von Daten von und/oder zu einem Kommunikationsteilnehmer auf dynamische und flexible Art und Weise ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch einen Netzknoten eines Kommunikationssystems zum Übermitteln von paketorientierten Daten von und/oder zu einem Kommunikationsteilnehmer mit einer Empfangseinrichtung zum Empfangen einer Anforderungsnachricht von dem Kommunikationsteilnehmer und einer Steuerungseinrichtung zum Prüfen, ob die Anforderungsnachricht ein Preisangabe-Signal bezüglich der von dem Kommunikationsteilnehmer maximal für das Übermitteln der Daten akzeptierten Kosten enthält, zum Vergleichen des Preisangabe-Signals mit einem für das Übermitteln von Daten festgelegten Kosten-Signal sowie zum Starten des Übermittelns der Daten von und/oder zu dem Kommunikationsteilnehmer, sofern das Kosten-Signal das in der Anforderungsnachricht enthaltene Preisangabe-Signal nicht übersteigt.
  • Der erfindungsgemäße Netzknoten eines Kommunikationssystems ist bevorzugt, da er eine Steuerungseinrichtung aufweist, die derart ausgebildet ist, dass sie eine Anforderungsnachricht dahin gehend überprüfen kann, ob sie ein Preisangabe-Signal bezüglich der von dem Kommunikationsteilnehmer maximal für das Übermitteln der Daten akzeptierten Kosten enthält. Darüber hinaus ist die Steuerungseinrichtung des erfindungsgemäßen Netzknotens zum Vergleichen des Preisangabe-Signals mit einem für das Übermitteln von Daten festgelegten Kosten-Signal sowie zum Starten des Übermittelns der Daten von und/oder zu dem Kommunikationsteilnehmer ausgebildet, sofern das Kosten-Signal das in der Anforderungsnachricht enthaltene Preisangabe-Signal nicht übersteigt. Somit ermöglicht es der erfindungsgemäße Netzknoten, dass Übertragungsressourcen von dem Kommunikationssystem situationsabhängig zu festgelegten Kosten bereitgestellt werden können, die in der Regel unterhalb des Normalpreises liegen werden, der für den Fall fällig wird, dass ein Kommunikationsteilnehmer das Übermitteln von Daten ohne ein Preisangabe-Signal bezüglich der von ihm maximal für das Übermitteln der Daten akzeptierten Kosten anfordert. Somit weist der erfindungsgemäße Netzknoten den Vorteil auf, dass er eine besondere Behandlung von anderweitig ungenutzten Übertragungsressourcen ermöglicht.
  • Es sei generell darauf hingewiesen, dass der Netzknoten nicht notwendigerweise selbst an der eigentlichen Übermittlung der Daten von und/oder zu dem Kommunikationsteilnehmer beteiligt ist. So ist es durchaus denkbar, dass der Netzknoten lediglich das Starten des Übermittelns der Daten signalisiert und die eigentliche Übertragung der Daten durch einen anderen oder mehrere andere Netzknoten des Kommunikationssystems erfolgt.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform weist der erfindungsgemäße Netzknoten Mittel zum Bestimmen der aktuell verfügbaren Übertragungsressourcen des Kommunikationssystems und Mittel zum Festlegen des Kosten-Signals für das Übermitteln von Daten in Abhängigkeit von den aktuell verfügbaren Übertragungsressourcen des Kommunikationssystems auf. Dies ist vorteilhaft, da somit die Möglichkeit besteht, dass bei der Festlegung des Kosten-Signals die aktuell verfügbaren Übertragungsressourcen berücksichtigt werden können.
  • In einer weiteren bevorzugen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Netzknotens sind die Mittel zum Bestimmen der aktuell verfügbaren Übertragungsressourcen des Kommunikationssystems zum Empfangen diesbezüglicher Informationen von mindestens einem weiteren Netzknoten des Kommunikationssystems ausgebildet. Dies bietet den Vorteil, dass der Netzknoten für den Fall, dass er nicht selbst die Auslastungssituation des von ihm betreuten Netzwerkabschnitts überwacht, entsprechende Informationen von einem oder auch mehreren weiteren Netzknoten des Kommunikationssystems empfangen kann, so dass die betreffenden Informationen anschließend von den Mitteln zum Festlegen der Kosten für das Übermitteln von Daten berücksichtigt werden können.
  • Vorzugsweise ist der erfindungsgemäße Netzknoten derart ausgebildet, dass er an eine Speichereinrichtung zum Zwischenspeichern von zu dem Kommunikationsteilnehmer zu übermittelnden Daten angebunden ist und die Steuerungseinrichtung zum Starten des Übermittelns der in der Speichereinrichtung zwischengespeicherten Daten an den Kommunikationsteilnehmer bei Verfügbarkeit von Übertragungsressourcen des Kommunikationssystems ausgebildet ist. Dabei kann die Speichereinrichtung sowohl Bestandteil des Netzknotens selbst als auch eines anderen Netzknotens oder eine unabhängige Komponente des Kommunikationssystems sein. Unter Verwendung der Speichereinrichtung werden an den Kommunikationsteilnehmer zu übermittelnde Daten in dem Kommunikationssystem vorzugsweise vorab bereit gestellt, so dass nach Starten des Übermittelns der Daten durch den Netzknoten das Übermitteln der Daten unmittelbar, ohne Verzögerung beginnen kann.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist die Steuerungseinrichtung des erfindungsgemäßen Netzknotens zum Auslesen einer Angabe zu einem Beendigungszeitpunkt aus der Anforderungsnachricht sowie zum Verwerfen der Anforderungsnachricht bei Erreichen des Beendigungszeitpunkts ausgebildet. Dies bietet den Vorteil, dass Anforderungsnachrichten dahin gehend mit einer Gültigkeitsangabe versehen werden können, dass von der Steuerungseinrichtung des Netzknotens zum jeweiligen Zeitpunkt ausschließlich solche Anforderungsnachrichten berücksichtigt werden, deren Beendigungszeitpunkt noch nicht erreicht, d.h. deren Gültigkeit noch nicht abgelaufen ist.
  • Der erfindungsgemäße Netzknoten kann weiterhin auch so ausgeprägt sein, dass die Steuerungseinrichtung zum schrittweisen Übermitteln der Daten in Abhängigkeit von den jeweils aktuell verfügbaren Übertragungsressourcen des Kommunikationssystems ausgebildet ist. Diese Ausführungsform des erfindungsgemäßen Netzknotens ist bevorzugt, da somit das Übermitteln der Daten nicht in einem Schritt erfolgen muss. Stattdessen ist es insbesondere für den Fall, dass die zu übermittelnden Daten ein hohes Datenvolumen aufweisen, möglich, dass das Übermitteln der Daten in zeitlich aufeinander folgenden Schritten erfolgt. Zwischen den einzelnen Schritten können dabei Übertragungspausen entstehen, in denen die betreffenden Übertragungsressourcen anderweitig genutzt werden.
  • Vorzugsweise ist der erfindungsgemäße Netzknoten zum Festlegen des Kosten-Signals in Abhängigkeit von konfigurierbaren Regeln ausgebildet. Dabei können die Regeln sowohl unmittelbar auf dem Netzknoten selbst konfiguriert werden, als auch Informationen bezüglich des anhand der konfigurierbaren Regeln bestimmten Kosten-Signals durch den Netzknoten empfangen werden. Das Festlegen des Kosten-Signals in Abhängigkeit von konfigurierbaren Regeln bietet den Vorteil, dass die entsprechende Festlegung auf flexible Art und Weise erfolgen kann.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist der erfindungsgemäße Netzknoten eine Schnittstelle zu einem Vergebührungssystem zum Empfangen des Kosten-Signals von dem Vergebührungssystem auf. So kann das Kosten-Signal vorzugsweise beispielsweise in Abhängigkeit von der jeweiligen aktuellen Auslastungsrate durch den Netzknoten von dem Vergebührungssystem empfangen werden.
  • Weiterhin kann der erfindungsgemäße Netzknoten vorteilhafterweise auch derart ausgebildet sein, dass die Steuerungseinrichtung zum Festlegen des Kosten-Signals in Abhängigkeit von nutzerspezifischen Daten des Kommunikationsteilnehmers ausgebildet ist. Hierdurch wird es vorteilhafterweise ermöglicht, dass nutzerspezifische Daten des Kommunikationsteilnehmers beispielsweise in Form von Angaben zur Häufigkeit der Nutzung des Kommunikationssystems durch den Kommunikationsteilnehmer oder in Form von Angaben zu der Art des von dem Kommunikationsteilnehmer genutzten Vertrages bei der Festlegung des Kosten-Signals berücksichtigt werden können.
  • In einer weiteren bevorzugten Weiterbildung des erfindungsgemäßen Netzknotens ist dieser derart ausgebildet, dass er ein Netzknoten eines Mobilfunknetzes gemäß dem GSM (Global System for Mobile Communications)-, dem GPRS (General Paket Radio Service)-, dem EDGE (Enhanced Data Rates for GSM Evolution)- oder dem UMTS (Universal Mobile Telecommunication Systems)-Standard ist. Dies ist vorteilhaft, da es sich bei den genannten Mobilfunkstandards um solche mit einer hohen Verbrei tung handelt. Darüber hinaus ist eine möglichst umfassende Ausnutzung von auf der Luftschnittstelle bereitgestellten Übertragungsressourcen insbesondere bei Mobilfunknetzen technisch und wirtschaftlich von hoher Bedeutung.
  • Zur weiteren Erläuterung der Erfindung zeigt
  • 1 in einer schematischen Skizze beispielhaft eine Anordnung mit einem Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Netzknotens und
  • 2 in einem schematischen Ablaufdiagramm ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens.
  • 1 zeigt in einer schematischen Skizze beispielhaft eine Anordnung mit einem Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Netzknotens RB. Gezeigt ist ein Kommunikationssystem KS, bei dem es sich um ein Mobilfunknetz handeln soll. An das Kommunikationssystem KS ist ein Kommunikationsteilnehmer KT beziehungsweise dessen Kommunikationsendgerät angebunden. Im Falle eines Mobilfunknetzes kann dies beispielsweise mittels eines Zugangsnetzes nach dem GPRS-, dem UMTS- oder dem WLAN (Wireless Local Area Network)-Standard geschehen. Es sei darauf hingewiesen, dass das betreffende Zugangsnetz in der schematischen Darstellung der 1 aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht explizit gezeigt ist. Weiterhin kann das Kommunikationssystem KS eine Vielzahl weiterer, dem Fachmann bekannter Netzknoten beispielsweise in Form eines so genannten SGSN (Serving GPRS Support Node), eines GGSN (Gateway GPRS Support Node) oder etwa einer Heimatdatenbank aufweisen. Entsprechende Netzknoten sind in der schematischen, vereinfachten Darstellung der 1 aus Gründen der Übersichtlichkeit ebenfalls nicht gezeigt.
  • Darüber hinaus sind üblicherweise selbstverständlich eine Vielzahl von Kommunikationsteilnehmern KT beziehungsweise Kommunikationsendgeräten gleichzeitig an das Kommunikationssystem KS angebunden, welches üblicherweise jeweils aus einer Mehrzahl der beispielhaft genannten Netzknoten aufgebaut ist.
  • In dem in 1 gezeigten Ausführungsbeispiel dient der Netzknoten RB zum Übermitteln von Daten von und/oder zu dem Kommunikationsteilnehmer KT. Dies bedeutet, dass der Netzknoten RB das Übermitteln der Daten ermöglicht bzw. in vorteilhafter Weise unterstützt, nicht jedoch zwangsläufig, dass das Übermitteln der Daten selbst über den Netzknoten RB erfolgt. Der Netzknoten RB verfügt über eine Empfangseinrichtung EE zum Empfang einer Anforderungsnachricht von dem Kommunikationsteilnehmer KT. Dabei empfängt der Netzknoten RB die Anforderungsnachricht in der Regel nicht unmittelbar von dem Kommunikationsteilnehmer KT, sondern beispielsweise über ein zwischengeschaltetes Zugangsnetz in Form eines Radionetzes des Kommunikationssystems KS.
  • Darüber hinaus weist der Netzknoten RB eine Steuerungseinrichtung SE auf. Diese dient zum Prüfen, ob die empfangene Anforderungsnachricht ein Preisangabe-Signal bezüglich der von dem Kommunikationsteilnehmer KT maximal für das Übermitteln der Daten akzeptierten Kosten enthält. Bei den zu übertragenden Daten kann es sich dabei um beliebige paketorientierte Daten unterschiedlichster Dienste handeln. So können die zu übertragenden Daten beispielsweise zu einer Datei in Form eines Musikstückes, eines Videos oder eines Softwareprogramms gehören. Darüber hinaus können die Daten aber auch im Zusammenhang mit beliebigen anderen Diensten übertragen werden, wie beispielsweise einer Festplattensynchronisation, dem Erstellen einer Sicherungsdatei (so genanntes Backup) oder dem Übertragen von Fotos oder Fernsehsendungen.
  • Der Netzknoten RB ist darüber hinaus zum Vergleichen des Preisangabe-Signals mit einem für das Übermitteln von Daten festgelegten Kosten-Signal ausgebildet. Dabei ist das Kosten-Signal seitens des Kommunikationssystems KS festgelegt. Vorzugsweise ist das festgelegte Kosten-Signal dynamisch an die jeweilige aktuelle Situation des Kommunikationssystems KS, d.h. beispielsweise an die Auslastungsrate, angepasst. Hierdurch besteht die Möglichkeit, neben der gewöhnlichen, mit bestimmten Güte-Garantien versehenen Dienstnutzung noch eine weitere, kostengünstigere Nutzung anzubieten, die ohne entsprechende Garantien erfolgt (so genannter „Best Effort"-Ansatz).
  • In dem in 1 dargestellten Ausführungsbeispiel sei angenommen, dass das Kosten-Signal mit den Kosten für das Übermitteln von Daten durch das Kommunikationssystem KS insbesondere in Abhängigkeit von den aktuell verfügbaren Übertragungsressourcen des Kommunikationssystems KS festgelegt werden. Zu diesem Zwecke weist der Netzknoten RB Mittel zum Bestimmen der aktuell verfügbaren Übertragungsressourcen des Kommunikationssystems KS und Mittel zum Festlegen des Kosten-Signals in Abhängigkeit von den aktuell verfügbaren Übertragungsressourcen auf. Dabei berücksichtigt der Netzknoten RB vorzugsweise insbesondere die gegenwärtige Auslastungssituation eines von ihm lokal betreuten Netzwerkabschnittes des Kommunikationssystems KS.
  • In dem in der 1 dargestellten Ausführungsbeispiel seien die Mittel zum Bestimmen der aktuell verfügbaren Übertragungsressourcen des Kommunikationssystems KS in dem Netzknoten RB derart ausgebildet, dass der Netzknoten RB diesbezügliche Informationen von einem weiteren Netzknoten RM des Kommunikationssystems KS empfängt. Dieser weitere Netzknoten RM, der in dem Kommunikationssystem KS die Übertragungsressourcen verwaltet und damit die Funktion eines „Ressource Managers" übernimmt, ist mit dem Netzknoten RB, der in seiner Funktion auch als „Ressource Broker" bezeichnet werden könnte, verbunden. Es sei darauf hingewiesen, dass die Mittel zum Bestimmen der aktuell verfügbaren Übertragungsressourcen in dem Netzknoten RB alternativ zu der beschriebenen Ausführungsform auch derart ausgestaltet sein könnten, dass der Netzknoten RB selbst unmittelbar die aktuell verfügbaren Übertragungsressourcen des Kommunikationssystems KS verwaltet.
  • Die Steuerungseinrichtung SE des Netzknotens RB ist weiterhin zum Starten des Übermittelns der Daten von und/oder zu dem Kommunikationsteilnehmer KT ausgebildet. Dabei wird von der Steuerungseinrichtung SE geprüft, ob das Kosten-Signal das in der Anforderungsnachricht enthaltene Preisangabe-Signal übersteigt. Sofern dies nicht der Fall ist, so wird bei Vorliegen aktuell verfügbarer Übertragungsressourcen des Kommunikationssystems KS das Übermitteln der Daten von und/oder zu dem Kommunikationsteilnehmer KT gestartet.
  • Es sei darauf hingewiesen, dass das Festlegen des Kosten-Signals in Abhängigkeit von den aktuell verfügbaren Übertragungsressourcen des Kommunikationssystems KS beispielsweise derart geschehen kann, dass für unterschiedliche Kategorien von Auslastungsraten unterschiedliche Kosten-Signale festgelegt werden. Dies bedeutet, dass der Netzknoten RB ausgehend von den beispielsweise in regelmäßigen zeitlichen Abständen bestimmten aktuell verfügbaren Übertragungsressourcen des Kommunikationssystems KS festlegen kann, dass aufgrund einer temporär auftretenden geringeren Auslastung Übertragungsressourcen zu niedrigeren Kosten bereitgestellt werden sollen. Dies hat zur Folge, dass Anforderungsnachrichten, die ein Preisangabe-Signal enthalten, das größer oder gleich dem derart festgelegten Kosten-Signal ist, seitens des Kommunikati onssystems KS abgearbeitet werden. Umgekehrt bedeutet dies jedoch nicht, dass im Folgenden alle noch nicht bearbeiteten Anforderungsnachrichten unmittelbar und ohne Unterbrechung gestartet und abgearbeitet werden. So ist es durchaus denkbar, dass auch in einer Situation, in der die Übertragungsressourcen des Kommunikationssystems KS im Mittel nicht vollständig ausgelastet sind, Auslastungsspitzen auftreten, für die die gesamte Übertragungskapazität des Kommunikationssystems KS benötigt wird. In einem solchen Fall werden auch Anforderungsnachrichten zurückgestellt, die ein Preisangabe-Signal enthalten, das dem festgelegten Kosten-Signal zumindest entspricht, bis erneut anderweitig ungenutzte Übertragungsressourcen zur Verfügung stehen. Dies hat zur Folge, dass die Daten von und/oder zu dem Kommunikationsteilnehmer KT schrittweise übermittelt werden können.
  • Der Netzknoten RB ist in dem Ausführungsbeispiel der 1 weiterhin mit einer Netzkomponente DM verbunden. Über diese Netzkomponente DM ist eine Speichereinrichtung DB zum Zwischenspeichern von zu dem Kommunikationsteilnehmer KT zu übermittelnden Daten an den Netzknoten RB angebunden. Die Netzkomponente DM ermöglicht es, dass von dem Kommunikationsteilnehmer KT mittels der Anforderungsnachricht angeforderte Daten vorab im Kommunikationssystem KS bereitgestellt werden können. Dies ist beispielsweise insbesondere dann sinnvoll, wenn es sich, wie angenommen, bei dem Kommunikationssystem KS um ein Mobilfunknetz handelt und die Netzkomponente DM in dem Kernnetz dieses Mobilfunknetzes angeordnet ist. Fordert der Kommunikationsteilnehmer KT nun aus einem weiteren Kommunikationsnetz INTERNET Daten an, so können die angeforderten Daten durch die Netzkomponente DM, die die Funktion eines „Download Managers" wahrnimmt, vorab im Kernnetz des Mobilfunknetzes bereitgestellt werden. Zu diesem Zwecke werden die betreffenden Daten in der Speichereinrichtung DB gespeichert.
  • Sobald nun entsprechende Übertragungsressourcen des von dem Kommunikationsteilnehmer KT genutzten Zugangsnetzes des Kommunikationssystems KS zur Verfügung stehen, können die in der Speichereinrichtung DB zwischengespeicherten Daten sofort übertragen werden, ohne dass diese Daten zuvor über eine möglicherweise überlastete Verbindung beispielsweise von einem externen Dienstanbieter in dem weiteren Kommunikationsnetz INTERNET geholt werden müssen. Wie in 1 erkennbar ist, erfolgt in dem dargestellten Ausführungsbeispiel die Übertragung der Daten dabei unmittelbar von der Netzkomponente DM (über das nicht dargestellte Zugangsnetz) an den Kommunikationsteilnehmer KT, d.h. der Netzknoten RB liegt selbst nicht in dem Datenpfad.
  • Es sei darauf hingewiesen, dass es sich bei dem Netzknoten RB grundsätzlich um einen beliebigen Netzknoten des Kommunikationssystems KS handeln kann. Dies bedeutet, dass für den Fall, dass es sich bei dem Kommunikationssystem KS um ein Mobilfunknetz handelt, der Netzknoten RB auf einer beliebigen Infrastrukturkomponente des Kern- oder Radionetzes betrieben werden kann. Allerdings ist es – zumindest im Rahmen des beschriebenen Ausführungsbeispiels – vorteilhaft, wenn der Netzknoten RB über Informationen bezüglich der gegenwärtigen Auslastungssituation zumindest im zugehörigen Radionetzabschnitt verfügt oder diese zumindest von einem anderen Netzknoten erlangen kann.
  • Der Netzknoten RB wird mittels Regeln konfiguriert, die angeben, unter welchen Umständen welche Übertragungskapazität zu welchem Preis abgegeben werden darf, d.h. wann Überkapazitäten der Übertragungsressourcen zu anderen als den Standardpreisen abgegeben werden dürfen. Das betreffende Kosten-Signal kann dabei durch eine Vorkonfiguration festgelegt sein oder aber dynamisch, beispielsweise durch eine Schnittstelle zu einem Vergebührungssystem, ermittelt werden. Dabei kann die Festlegung des Kosten-Signals auch unter Berücksichtigung von kundenspezifischen Details des Kommunikationsteilnehmers KT erfolgen.
  • In dem in 1 dargestellten Ausführungsbeispiel weist der Kommunikationsteilnehmer KT einen so genannten „Ressource Client" RC auf. Dieser Ressource Client RC kann entweder auf einem mobilen Kommunikationsendgerät des Kommunikationsteilnehmers KT oder aber auch im Kommunikationssystem KS selbst betrieben werden und stellt auf Seiten des Kommunikationsteilnehmers KT die erforderliche Funktionalität zur Verfügung.
  • Die Funktion des Netzknotens RB ist so, dass dieser Anforderungsnachrichten von dem Ressource Client RC des Kommunikationsteilnehmers KT entgegennimmt und diese in seiner Aufgabenliste speichert. Die Anforderungsnachrichten enthalten dabei vorzugsweise die gewünschte Dienstnutzung, d.h. beispielsweise das Herunterladen einer Datei x von einem Server y, sowie ein Preisangabe-Signal hinsichtlich der von dem Kommunikationsteilnehmer KT für die Dienstnutzung maximal akzeptierten Kosten. Das Preisangabe-Signal bezieht sich vorzugsweise auf eine generelle Messgröße, wie beispielsweise Preis/Datenmenge oder Preis/Zeit. Der Netzknoten RB betrachtet nun zu einem beliebigen Zeitpunkt nur die Anfragen, d.h. die Anforderungsnachrichten, deren Preisangabe-Signal größer oder gleich dem aktuell festgelegten Kosten-Signal, d.h. beispielsweise einem anhand der Auslastungsrate des Kommunikationssystems KS ermittelten Sonderpreis, ist. Liegt das Preisangabe-Signal unter dem Kosten-Signal, so wird die zugehörige Anforderungsnachricht nicht berücksichtigt, d.h. eine solche Anforderungsnachricht weist einen inaktiven Zustand auf. Dennoch verbleiben vorzugsweise aber auch solche Anforderungsnach richten in der Aufgabenliste des Netzknotens RB, da auch diese Anforderungsnachrichten im Falle eines Tarifwechsels, d.h. einer Änderung des aktuellen Kosten-Signals, beispielsweise aufgrund eines weiteren Rückgangs der Auslastungsrate, relevant werden, d.h. in den aktiven Zustand wechseln könnten.
  • Anforderungsnachrichten, die ein Preisangabe-Signal enthalten, das gleich oder größer als der reguläre Preis (Standardpreis) ist, werden umgeleitet und zu diesem Standardpreis sofort erbracht. Aktive Anforderungsnachrichten beziehungsweise Anfragen werden nach beliebig wählbaren Kriterien, wie beispielsweise prioritätsbasiert gemäß der Preisangabe, oder nach dem „Rundlauf" („Round Robin")-Verfahren bedient, sofern der Netzknoten RB gemäß seiner Konfiguration freie, über diese Sonderkonditionen veräußerbare Kapazitäten beziehungsweise Übertragungsressourcen feststellt. Dabei erfolgt die Bedienung der aktiven Anforderungsnachrichten vorzugsweise durch die begrenzte Zuweisung von Übertragungskapazitäten, zum Beispiel in Form eines Zeitschlitzes von 5 Sekunden oder der Übertragung einer Datenmenge von 100 kbyte. Dies hat zur Folge, dass aktive Anforderungsnachrichten in der Regel über einen gewissen Zeitraum schrittweise abgearbeitet werden. Sobald eine aktive Anforderungsnachricht vollständig abgearbeitet ist oder seitens des Kommunikationsteilnehmers KT storniert worden ist, wird sie aus der Aufgabenliste des Netzknotens RB entfernt.
  • Der Ressource Client RC kann in unterschiedlichster Art und Weise ausgestaltet sein. So ist beispielsweise eine manuelle Eingabeschnittstelle für den Kommunikationsteilnehmer KT oder auch eine vollautomatisierte, proaktive Ausführung beispielsweise in einem so genannten „Intelligent Home" oder auf existierenden oder zukünftigen, die individuellen Bedürfnisse des jeweiligen Kommunikationsteilnehmers KT berücksichtigenden Kommunikationsendgeräten denkbar.
  • Vorzugsweise umfasst der Ressource Client RC Mittel, die es dem Kommunikationsteilnehmer KT erlauben, einen Beendigungszeitpunkt im Rahmen der Anforderungsnachricht anzugeben, zu dem das Übermitteln der Daten spätestens abgeschlossen sein soll. Dies bedeutet, dass nach Erreichen des Beendigungszeitpunktes das Übertragen der Daten, die zu der betreffenden Anforderungsnachricht gehören, nicht mehr erfolgen soll.
  • Vorzugsweise kann der Ressource Client RC des Kommunikationsendgerätes des Kommunikationsteilnehmers KT so konfiguriert werden, dass er bei sich abzeichnender Nichterfüllung vor Erreichen des Beendigungszeitpunktes das Übertragen der Daten zu den regulären Bedingungen, d.h. zu dem normalen Standardpreis, anfordert, um eine rechtzeitige Bereitstellung der Daten zu ermöglichen. Darüber hinaus kann der Ressource Client RC alternativ hierzu auch bei dem Kommunikationsteilnehmer KT anfragen, wie weiter zu verfahren ist. Daraufhin besteht für den Kommunikationsteilnehmer KT die Möglichkeit, die Anforderungsnachricht abzubrechen, einen neuen Beendigungszeitpunkt zu setzen oder das Übermitteln der Daten zu regulären Bedingungen anzufordern.
  • 2 zeigt in einem schematischen Ablaufdiagramm ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens. Dabei sind die im Rahmen des Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Verfahrens zwischen den verschiedenen Komponenten ausgetauschten Nachrichten dargestellt. Bei den zu diesem Zwecke in 2 gezeigten Komponenten handelt es sich um den Kommunikationsteilnehmer KT, den Netzknoten RB des Kommunikationssystems KS, den weiteren Netzknoten RM sowie die Netzkomponente DM, die auch in diesem Beispiel mit einer Spei chereinrichtung zum Zwischenspeichern von zu dem Kommunikationsteilnehmer KT zu übermittelnden Daten verbunden sein soll.
  • In einer Anforderungsnachricht 1 fordert der Kommunikationsteilnehmer KT (z.B. mittels eines Ressource Clients seines Kommunikationsendgerätes) das Herunterladen einer Videodatei aus dem Internet an. Die Anforderungsnachricht 1 wird von dem Netzknoten RB des Kommunikationssystems empfangen. Sie enthält ein Preisangabe-Signal bezüglich der von Kommunikationsteilnehmer KT maximal für das Übermitteln der Daten der Videodatei akzeptierten Kosten. Sobald das seitens des Netzknotens RB festgelegte Kosten-Signal für das Übermitteln von Daten gleich oder kleiner diesem Preisangabe-Signal ist, sendet der Netzknoten RB eine Bereitstellungsnachricht 2 an die Netzkomponente DM. Diese beginnt daraufhin, die gewünschte Videodatei aus dem Internet zu laden und in der Speichereinrichtung der Netzkomponente DM zwischenzuspeichern.
  • Sobald nun in dem entsprechenden Netzwerkabschnitt des Kommunikationssystems KS Übertragungskapazitäten verfügbar sind, sendet der Netzknoten RM eine Verfügbarkeitsnachricht 3 an den Netzknoten RB. Dieser fordert daraufhin in einer Datenabrufnachricht 4 das Übermitteln der Daten von der Netzkomponente DM an. Die Netzkomponente DM liest die betreffenden Daten aus der Speichereinrichtung und sendet sie in einer Datenübermittlungsnachricht 5 an den Kommunikationsteilnehmer KT. Vorzugsweise werden die Übertragungsdaten dabei in dem Kommunikationsendgerät des Kommunikationsteilnehmers KT so lange zwischengespeichert, bis die gesamte Videodatei übertragen ist.
  • In dem in 2 dargestellten Ausführungsbeispiel sendet der weitere Netzknoten RM in einer Unterbrechungsnachricht 6 die Information an den Netzknoten RB, dass aktuell keine an derweitig ungenutzten Übertragungsressourcen mehr zur Verfügung stehen. Daraufhin schickt der Netzknoten RB eine Nachricht 7 an die Netzkomponente DM, durch die das Übermitteln der Daten an den Kommunikationsteilnehmer KT gestoppt wird. Die Netzkomponente DM bestätigt den Empfang der Nachricht 7 durch eine Antwortnachricht 8.
  • Sobald wieder anderweitig ungenutzte Übertragungsressourcen zur Verfügung stehen, sendet der weitere Netzknoten RM erneut eine entsprechende Verfügbarkeitsnachricht 9 an den Netzknoten RB. Dieser sendet daraufhin eine weitere Datenabrufnachricht 10 an die Netzkomponente DM, die daraufhin die Datenübertragung an den Kommunikationsteilnehmer KT wieder aufnimmt. Dies ist in 2 durch die Datenübermittlungsnachricht 11 angedeutet.
  • Es sei angenommen, dass im Folgenden die gesamte Videodatei an den Kommunikationsteilnehmer KT übermittelt wird. Dabei erfolgt wiederum eine Pufferung beziehungsweise Zwischenspeicherung der empfangenen Daten der Videodatei seitens des Kommunikationsendgerätes des Kommunikationsteilnehmers KT. Sobald die Übertragung der Daten abgeschlossen ist, sendet die Netzkomponente DM eine Beendigungsnachricht 12 an den Netzknoten RB, der dem Kommunikationsteilnehmer KT den Abschluss des Herunterladens der Videodatei in einer Beendigungsnachricht 13 mitteilt.
  • Es sei darauf hingewiesen, dass das Festlegen des Kosten-Signals für das Übermitteln der Daten nicht notwendigerweise in Abhängigkeit von den aktuell verfügbaren Übertragungsressourcen erfolgen muss. So ist es beispielsweise auch denkbar, dass das Kosten-Signal lediglich in Abhängigkeit von der Tageszeit festgelegt wird. In diesem Fall werden Anforderungsnachrichten, deren Preisangabe-Signal unterhalb des während der Hauptzeit angewendeten Kosten-Signals liegen, zu einem späteren Zeitpunkt abgearbeitet, d.h. beispielsweise in der Nebenzeit, für die ein Kosten-Signal festgelegt ist, das gleich oder kleiner dem Preisangabe-Signal ist.

Claims (22)

  1. Verfahren zum Betreiben eines Kommunikationssystems (KS) und zum Übermitteln von paketorientierten Daten von und/oder zu einem Kommunikationsteilnehmer (KT) mit den folgenden Schritten: – Empfangen einer Anforderungsnachricht (1) von dem Kommunikationsteilnehmer (KT) durch das Kommunikationssystem (KS), – Prüfen, ob die Anforderungsnachricht (1) ein Preisangabe-Signal bezüglich der von dem Kommunikationsteilnehmer (KT) maximal für das Übermitteln der Daten akzeptierten Kosten enthält, durch das Kommunikationssystem (KS), – Vergleichen des Preisangabe-Signals mit einem für das Übermitteln von Daten festgelegten Kosten-Signal durch das Kommunikationssystem (KS) und – Starten des Übermittelns der Daten von und/oder zu dem Kommunikationsteilnehmer (KT) durch das Kommunikationssystem (KS), sofern das Kosten-Signal das in der Anforderungsnachricht (1) enthaltene Preisangabe-Signal nicht übersteigt.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kosten-Signal für das Übermitteln von Daten durch das Kommunikationssystem (KS) in Abhängigkeit von den aktuell verfügbaren Übertragungsressourcen des Kommunikationssystems (KS) festgelegt wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Informationen bezüglich der verfügbaren Übertragungsressourcen des Kommunikationssystems (KS) in einem Netzknoten (RM) des Kommunikationssystems (KS) gesammelt werden.
  4. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zu dem Kommunikationsteilnehmer (KT) zu übermittelnde Daten in dem Kommunikationssystem (KS) zwischengespeichert und bei Verfügbarkeit von Übertragungsressourcen des Kommunikationssystems (KS) das Übermitteln der zwischengespeicherten Daten an den Kommunikationsteilnehmer (KT) gestartet wird.
  5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anforderungsnachricht (1) mit einer Angabe zu einem Beendigungszeitpunkt versehen wird, zu dem das Übermitteln der Daten abgeschlossen sein soll.
  6. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kommunikationsteilnehmer (KT) zum Ändern des Preisangabe-Signals eine Änderungsnachricht an das Kommunikationssystem (KS) sendet.
  7. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kommunikationsteilnehmer (KT) zum Widerrufen der Anforderungsnachricht (1) eine Stornierungsnachricht an das Kommunikationssystem (KS) sendet.
  8. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Übermitteln der Daten schrittweise in Abhängigkeit von den jeweils aktuell verfügbaren Übertragungsressourcen des Kommunikationssystems (KS) erfolgt.
  9. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kosten-Signal in Abhängigkeit von konfigurierbaren Regeln im Kommunikationssystem (KS) festgelegt wird.
  10. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kosten-Signal in einem Vergebührungssystem des Kommunikationssystems (KS) bereitgestellt wird.
  11. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kosten-Signal in Abhängigkeit von nutzerspezifischen Daten des Kommunikationsteilnehmers (KT) festgelegt wird.
  12. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Kommunikationssystem (KS) ein Mobilfunknetz gemäß dem GSM (Global System for Mobile Communications)-, dem GPRS (General Paket Radio Service)-, dem EDGE (Enhanced Data Rates for GSM Evolution)- oder dem UMTS (Universal Mobile Telecommunications System)-Standard verwendet wird.
  13. Netzknoten (RB) eines Kommunikationssystems (KS) zum Übermitteln von paketorientierten Daten von und/oder zu einem Kommunikationsteilnehmer (KT) mit – einer Empfangseinrichtung (EE) zum Empfangen einer Anforderungsnachricht (1) von dem Kommunikationsteilnehmer (KT) und – einer Steuerungseinrichtung (SE) – zum Prüfen, ob die Anforderungsnachricht (1) ein Preisangabe-Signal bezüglich der von dem Kommunikationsteilnehmer (KT) maximal für das Übermitteln der Daten akzeptierten Kosten enthält, – zum Vergleichen des Preisangabe-Signals mit einem für das Übermitteln von Daten festgelegten Kosten-Signal sowie – zum Starten des Übermittelns der Daten von und/oder zu dem Kommunikationsteilnehmer (KT), sofern das Kosten-Signal das in der Anforderungsnachricht (1) enthaltene Preisangabe-Signal nicht übersteigt.
  14. Netzknoten nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch – Mittel zum Bestimmen der aktuell verfügbaren Übertragungsressourcen des Kommunikationssystems (KS) und – Mittel zum Festlegen des Kosten-Signals für das Übermitteln von Daten in Abhängigkeit von den aktuell verfügbaren Übertragungsressourcen des Kommunikationssystems (KS).
  15. Netzknoten nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Bestimmen der aktuell verfügbaren Übertragungsressourcen des Kommunikationssystems (KS) zum Empfangen diesbezüglicher Informationen von mindestens einem weiteren Netzknoten (RM) des Kommunikationssystems (KS) ausgebildet sind.
  16. Netzknoten nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass – er an eine Speichereinrichtung (DB) zum Zwischenspeichern von zu dem Kommunikationsteilnehmer (KT) zu übermittelnden Daten angebunden ist und – die Steuerungseinrichtung (SE) zum Starten des Übermittelns der in der Speichereinrichtung (DB) zwischengespeicherten Daten an den Kommunikationsteilnehmer (KT) bei Verfügbarkeit von Übertragungsressourcen des Kommunikationssystems (KS) ausgebildet ist.
  17. Netzknoten nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungseinrichtung (SE) zum Auslesen einer Angabe zu einem Beendigungszeitpunkt aus der Anforderungsnachricht (1) sowie zum Verwerfen der Anforderungsnachricht (1) bei Erreichen des Beendigungszeitpunkts ausgebildet ist.
  18. Netzknoten nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungseinrichtung (SE) zum schrittweisen Übermitteln der Daten in Abhängigkeit von den jeweils aktuell verfügbaren Übertragungsressourcen des Kommunikationssystems (KS) ausgebildet ist.
  19. Netzknoten nach einem der Ansprüche 13 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass er zum Festlegen des Kosten-Signals in Abhängigkeit von konfigurierbaren Regeln ausgebildet ist.
  20. Netzknoten nach einem der Ansprüche 13 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass er eine Schnittstelle zu einem Vergebührungssystem zum Empfangen des Kosten-Signals von dem Vergebührungssystem aufweist.
  21. Netzknoten nach einem der Ansprüche 13 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungseinrichtung (SE) zum Festlegen des Kosten-Signals in Abhängigkeit von nutzerspezifischen Daten des Kommunikationsteilnehmers (KT) ausgebildet ist.
  22. Netzknoten nach einem der Ansprüche 13 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass er ein Netzknoten eines Mobilfunknetzes gemäß dem GSM (Global System for Mobile Communications)-, dem GPRS (General Paket Radio Service)-, dem EDGE (Enhanced Data Rates for GSM Evolu tion)- oder dem UMTS (Universal Mobile Telecommunications System)-Standard ist.
DE200610039145 2006-08-17 2006-08-17 Verfahren zum Betreiben eines Kommunikationssystems und Netzknoten eines Kommunikationssystems Withdrawn DE102006039145A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200610039145 DE102006039145A1 (de) 2006-08-17 2006-08-17 Verfahren zum Betreiben eines Kommunikationssystems und Netzknoten eines Kommunikationssystems

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200610039145 DE102006039145A1 (de) 2006-08-17 2006-08-17 Verfahren zum Betreiben eines Kommunikationssystems und Netzknoten eines Kommunikationssystems

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102006039145A1 true DE102006039145A1 (de) 2008-02-21

Family

ID=38954957

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE200610039145 Withdrawn DE102006039145A1 (de) 2006-08-17 2006-08-17 Verfahren zum Betreiben eines Kommunikationssystems und Netzknoten eines Kommunikationssystems

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102006039145A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN111510958A (zh) * 2020-04-27 2020-08-07 广州天源迪科信息技术有限公司 一种消息接入负载均衡方法及系统

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2001017183A1 (en) * 1999-08-31 2001-03-08 Andersen Consulting, Llp A system, method, and article of manufacture for automated negotiation of a contract during a transaction involving bandwidth
EP1274036A2 (de) * 2001-07-03 2003-01-08 Siemens Aktiengesellschaft Anordnung und Verfahren zur Übertragung von Daten in Abhängigkeit eines Übertragungspreises
DE10332838A1 (de) * 2003-07-18 2005-04-21 Siemens Ag Übertragen eines Nutzdatenobjektes von einer Vermittlungskomponente auf eine mobile Station
US6912277B1 (en) * 1997-08-29 2005-06-28 Anip, Inc. Assigning telecommunications services to matchable classes
US20050213721A1 (en) * 2001-11-21 2005-09-29 Telefornaktiebolaget Lm Ericsson System and method for charging in a communication network
US20060026004A1 (en) * 2002-07-18 2006-02-02 Peterjan Van Nieuwenhuizen Data rate control

Patent Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6912277B1 (en) * 1997-08-29 2005-06-28 Anip, Inc. Assigning telecommunications services to matchable classes
WO2001017183A1 (en) * 1999-08-31 2001-03-08 Andersen Consulting, Llp A system, method, and article of manufacture for automated negotiation of a contract during a transaction involving bandwidth
EP1274036A2 (de) * 2001-07-03 2003-01-08 Siemens Aktiengesellschaft Anordnung und Verfahren zur Übertragung von Daten in Abhängigkeit eines Übertragungspreises
US20050213721A1 (en) * 2001-11-21 2005-09-29 Telefornaktiebolaget Lm Ericsson System and method for charging in a communication network
US20060026004A1 (en) * 2002-07-18 2006-02-02 Peterjan Van Nieuwenhuizen Data rate control
DE10332838A1 (de) * 2003-07-18 2005-04-21 Siemens Ag Übertragen eines Nutzdatenobjektes von einer Vermittlungskomponente auf eine mobile Station

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN111510958A (zh) * 2020-04-27 2020-08-07 广州天源迪科信息技术有限公司 一种消息接入负载均衡方法及系统
CN111510958B (zh) * 2020-04-27 2024-02-20 中国联合网络通信有限公司广东省分公司 一种消息接入负载均衡方法及系统

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19882747B4 (de) Verfahren für eine Zugangssteuerungsfunktion für ein drahtloses Datennetz
DE69933312T2 (de) Auswahlsteuerung eines gateway-unterstützungsknotens
DE60127326T2 (de) Endgerät , Vorrichtung und Verfahren zur Steuerung eines Endgeräts und eines Prozesses in einem Endgerät
DE60109157T2 (de) Handover eines zentralen Kontrollers in einem ad-hoc aufgebauten Netz
DE60131706T2 (de) Kommunikationssystem mi einem Steuerteil zur Schaltung des Kommunikationsmodus
EP1639851B1 (de) Verfahren zur auswahl eines dienstanbieters für einen von einer mobilen station über ein funkzugangsnetz empffangbaren und von wenigstens zwei dienstanbietern angebotenen dienst sowie auswahlvorrichtung
DE60205501T2 (de) Verwaltung von informationen über subskriptionen der dienstleistungen von dritten
EP1557002B1 (de) Verfahren und einrichtung zur auswahl eines netzzugangs zu einem oder mehreren datennetzen über ein telekommunikationsendgerät
DE60204680T2 (de) Verfahren zur erzeugung von abrechnungsdaten in einem datennetzwerk und datennetzwerk
DE60216975T2 (de) System und verfahren zum verwalten von nachrichtendiensten
EP1484882B1 (de) Verfahren zum Überwachen von Teilnehmerdiensten in einem Telekommunikationsnetz
DE102014213304A1 (de) Verfahren und Vorrichtungen zum Überwachen bzw. Einstellen einer Dienstgüte von einer Datenübertragung über eine Datenverbindung in einem Funknetzwerk
DE60224737T2 (de) Vorrichtung und System zum Abrufen von Information in einem Netzwerk
EP2437541B1 (de) Ermittlung der Dienstgüte in einem Kommunikationsendgerät
DE102006039145A1 (de) Verfahren zum Betreiben eines Kommunikationssystems und Netzknoten eines Kommunikationssystems
EP1723815B1 (de) Synchronisation von daten in zwei oder mehr teilnehmerkarten zum betreiben eines mobilen endgeräts
EP1185133A2 (de) Bereitstellen eines Dienstes oder einer Applikation mit einer bestimmten QoS-Klasse
EP2237600B1 (de) Begrenzung der datenübertragungsrate für eine datenverbindung in einem mobilfunksystem
EP1794947B1 (de) Automatische nachführung von netzparametern bei veränderungen der verkehrslast
DE60131529T2 (de) Bestimmung der Übertragungseffizienz
DE102004016381B4 (de) Verfahren zur Fehlererkennung und zur Unterstützung von Rekonfigurationsentscheidungen in Mobilfunknetzwerken mit rekonfigurierbaren Endgeräten sowie entsprechende Netzwerkelemente und Komponenten
EP2482489B1 (de) Bereitstellung von personalisierten Informationen für Nutzer eines Datennetzes
DE60307131T2 (de) Dienstbereitstellung
DE102006051169B3 (de) Verfahren und Anordnung zur automatischen Vergebührung
WO2006100024A2 (de) Verfahren und vorrichtung zum aktivieren eines paketdatenprotokoll- kontextes beim aufbau einer paketdatenverbindung in einem kommunikationsnetz

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8139 Disposal/non-payment of the annual fee