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DE102006051169B3 - Verfahren und Anordnung zur automatischen Vergebührung - Google Patents

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DE102006051169B3
DE102006051169B3 DE200610051169 DE102006051169A DE102006051169B3 DE 102006051169 B3 DE102006051169 B3 DE 102006051169B3 DE 200610051169 DE200610051169 DE 200610051169 DE 102006051169 A DE102006051169 A DE 102006051169A DE 102006051169 B3 DE102006051169 B3 DE 102006051169B3
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Germany
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billing
configuration
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charging
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DE200610051169
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Gerald Görmer
Ralph KÜHNE
Morten Dr. Schläger
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Nokia Solutions and Networks GmbH and Co KG
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Siemens Corp
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur automatischen Vergebührung in einem Telekommunikationsnetz, insbesondere Mobilfunknetz, realisierten Leistungen bzw. Produkten aufgrund einer Tarifstruktur, mit einer Vergebührungs-Verarbeitungseinheit und einer Mehrzahl von Gebührenerfassungspunkten zur Erfassung von zu vergebührenden Nutzeraktivitäten, bei dem vergebührungsrelevante Daten zwischen der Vergebührungs-Verarbeitungseinheit und den Gebührenerfassungspunkten ausgetauscht werden.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anordnung zur automatischen Vergebührung von in einem Telekommunikationsnetz, insbesondere Mobilfunknetz, bereitgestellten Leistungen bzw. Produkten.
  • Die Telekommunikationsnetze – und hier zuvörderst die Mobilfunknetze – sind in einem dynamischen Wandel von reinen Kommunikationsinstrumenten zu universellen Kommunikations-, Informations- und Unterhaltungs-Medien begriffen. Diese Entwicklung ist notwendig mit einer immer stärker ausgeprägten Differenzierung verschiedener Leistungen/Produkte nach Inhalt, Kosten, Wert und Preis verbunden, welche wiederum eine zunehmende Komplexität der Erfassung der Inanspruchnahme verschiedener Leistungen durch die Nutzer und damit auch der Vergebührung mit sich bringt. Neben dieser zunehmenden Komplexität stellt auch die äußerst dynamische Entwicklung des Leistungsangebotes und hieraus resultierenden Gebührenerfassungsbedarfs hohe Anforderungen an die Betreiber der Netze und Gebührenerfassungssysteme.
  • Bei der Vergebührung in Mobilfunknetzen tritt ein Synchronisationsbedarf dadurch auf, dass die einzelnen für die Vergebührung notwendigen Prozesse auf den unterschiedlichen Ebenen, d.h. auf der Bearer-(z.B. General Packet Radio Service GPRS/Packet Switched Domain), der Subsystem-(IP Multimedia Subsystem – IMS) und der Dienste-Ebene (z.B. Multimedia Messaging Service – MMS, Push-to-Talk over Cellular – PoC) für eine einzelne Dienstnutzung häufig eine größere Anzahl von Nutzungsinformationen erzeugen, die ohne entspre chende Gegenmaßnahmen zu einer Mehrfachvergebührung des genutzten Service führt.
  • Diese redundante Erfassung schlägt sich zum einen in einer höheren Signalisierungslast auf den Erfassungsknoten im Netzwerk nieder. Ferner entsteht, da die redundante Erfassung natürlich in keinem Fall zu einer tatsächlichen Mehrfach-Vergebührung beim Nutzer führen darf, wegen des Synchronisationsbedarfs (Korrelation) der unkoordiniert erfassten Daten eine zusätzliche Ausführungslast, z.B. im Online Charging System (OCS). Insbesondere müssen für die Online-Vergebührung alle eintreffenden Reservierungsanfragen in Echtzeit verarbeitet werden, um die damit einhergehende Credit-Control und Quota-Zuweisung an die Netzwerkelemente realisieren zu können. Eine unkoordinierte Lösung, in der alle an einer Diensterbringung beteiligten Netzwerkelemente die CCRs an die Vergebührungs-Verarbeitungseinheit das OCS senden, wird aufgrund des hohen Korrelationsaufwandes und der damit auch verbundenen Verzögerung, nicht mehr praktikabel. Dies trifft insbesondere auf die Vergebührung eines Dienstes zu, bei dem Charging-Daten von einer größeren Anzahl beteiligter Netzwerkelemente der verschiedenen Ebenen geliefert werden.
  • Für zukünftige Einsatzszenarien werden zudem eine wesentlich größere Anzahl von Diensten (verstärkt durch die neuen Möglichkeiten, die das INS als Dienste-Plattform zur einfacheren Einführung bietet) und eine zunehmende Heterogenität im Zugangsnetzbereich vorhergesagt. Diese Entwicklungen lassen die bisherigen, eher statisch auf bestimmte Technologien bzw. Dienste ausgerichteten Lösungen als nicht mehr ausreichend erscheinen.
  • Vielmehr werden neue, effizientere Vergebührungs-Lösungen benötigt, die flexibel an die Bedürfnisse der Netzbetreiber angepasst werden können. Insbesondere eine schnelle Einführbarkeit von Diensten sowie eine hohe Flexibilität bezüglich Tarifmodellen, die eine differenzierte Vergebührung von speziellen Diensten erfordern, steht hier als grundlegende Anforderung. Insbesondere soll die Vergebührung auf der Basis bestimmter Parameter, einschließlich der Bündelung von Dienstangeboten und der Umsetzung von Bonus-Programmen erfolgen, um den individuellen Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden.
  • In heutigen Kommunikationssystem erfolgt die den Synchronisationsbedarf befriedigende Koordination durch eine manuelle Konfiguration etwa bei der Einführung eines OCS in ein bestehendes Mobilfunknetzwerk bzw. dann bei der Einführung neuer Dienste bei bereits vorhandenem OCS. Dies führt nicht nur zu hohem Einführungsaufwand, sondern auch zu einer gewissen Inflexibilität gegenüber späteren Änderungen, die dann häufig ein erneutes manuelles Eingreifen erfordern.
  • Zwar zielen die Ergebnisse etlicher Forschungsprojekte (z.B. MOBIVAS, Moby Dick, 3GET, Daidalos)auf eine Policy-basierte Konfiguration von Erfassungspunkten (Meter, Charging Trigger Function) ab. Jedoch wird hierbei einerseits das Problem der Einführung neuer Erfassungspunkte, d.h. die Frage, wie man auf einfache Weise ein koordiniertes Zusammenspiel zwischen Vergebührungs-System und Erfassungspunkten erreicht und zu einer effektiven und effizienten und somit auch skalierbaren Nutzung der vergebührungs-relevanten Ressourcen im Netzwerk kommen kann, nicht genügend oder überhaupt nicht berücksichtigt. Andererseits bleiben auch die Anpassung des Gesamtsystems an sich verändernde Bedingungen (z.B. neue Tari fe/Tarifmodelle, verändertes Kundenverhalten und dadurch andere Nutzungsmuster einschließlich der Notwendigkeit, Daten zu erfassen, etc.) Ausnahmeereignisse (z.B. (teilw.) Ausfall/Überlastung von Erfassungspunkten) unberücksichtigt.
  • Aus der internationalen Patentanmeldung WO 2005/117339 A1 ist ein Verfahren bekannt, bei dem die Notwendigkeit der Konfiguration von an der Vergebührung eines Dienstes beteiligten Gebührenprozessen auf einzelnen Netzelementen in einem Kommunikationsnetz festgestellt wird.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein verbessertes Verfahren sowie eine verbesserte Anordnung zur Vergebührung von in einem Telekommunikationsnetz realisierten Leistungen bzw. Produkten bereitzustellen, welche sich insbesondere durch hohe Flexibilität und auf mittlere Sicht niedrige Kosten auszeichnen.
  • Diese Aufgabe wird durch Verfahren mit den Merkmalen der Ansprüche 1 und 2 sowie eine Anordnung mit den Merkmalen des Anspruchs 13 gelöst. Zweckmäßige Fortbildungen des Erfindungsgedankens sind Gegenstand der jeweiligen abhängigen Ansprüche.
  • Die Erfindung schießt den wesentlichen Gedanken ein, ein Verfahren sowie eine Anordnung anzugeben, welche eine weitgehende Selbstkonfiguration und Selbstoptimierung eines konfigurierbaren Charging Systems und seiner Erfassungspunkte bewirken. In diesem Sinne schließt die Erfindung den Gedanken einer weitgehenden Automatisierung sowohl einer initialen Systemkonfiguration als auch der Systemanpassung an Ereignisse wie verändertes Lastaufkommen, den Ausfall von Er fassungspunkten oder die Implementierung neuer Leistungen oder Änderungen bei bestehenden Leistungen ein.
  • Wesentliche Systemelemente sind Gebührenerfassungspunkte (auch bezeichnet als Next Generation Charging Trigger Functions – ngCTFs), die für die Erfassung von zu vergebührenden Nutzeraktivitäten zuständig sind und zu diesem Zweck vom Vergebührungs-System konfiguriert, aktiviert und auch deaktiviert werden können. Die ngCTFs verfügen über eine Beschreibung ihrer Erfassungsfähigkeiten (charging capabilities description), die sie bei ihrer Integration in das Gesamtsystem der Systemzentrale (Vergebührungs-Verarbeitungseinheit) mitteilen. Außerdem sind sie in der Lage, die vom Charging System erhaltenen Konfigurationen zu interpretieren und gemäß diesen zu funktionieren, d.h. angeforderte Daten zu erfassen und weiterzuleiten. Des Weiteren sind sie in der Lage, im laufenden Betrieb Informationen über ihr Leistungsverhalten (performance data) und ihren Zustand (health signals) an die Zentrale, zur weiteren Verarbeitung im Rahmen der Selbstoptimierung, zu liefern.
  • Das Gesamt-Vergebührungssystem übernimmt neben seinen üblichen Aufgaben im Rahmen des Online- und Offline-Charging auch Aufgaben zur Selbstkonfiguration und Selbstoptimierung des Gesamtsystems. Ziel ist es, die in Form der Erfassungspunkte zur Verfügung stehenden Ressourcen möglichst optimal zu nutzen. Zu diesem Zwecke ist es dazu ausgebildet, auf Basis der durch alle im Gesamtsystem vorhandenen und ihm zugeordneten Erfassungspunkte mitgeteilten Erfassungsfähigkeiten sowie der durch den Betreiber definierten Produktangebote (Dienste- oder Dienstbündel, die den Teilnehmern des Mobilfunknetzes gegen Entgelt zur Verfügung gestellt werden und deren Nutzung deshalb gebührentechnisch erfasst werden muss), für alle jeweils relevanten Erfassungspunkte Konfigurationen (charging configurations/charging characteristics) zu erstellen.
  • Alle Einzelkonfigurationen, die sich auf ein Produktangebot beziehen, stellen dabei die Vergebührungs-Strategie des Vergebührungs-Systems für dieses Produktangebot dar. Diese gilt es zu optimieren und im Rahmen einer permanenten Selbstüberprüfung dauerhaft möglichst optimal zu halten.
  • Das Charging System führt dazu, eine Liste aller verfügbaren Ressourcen (available resources list) einschließlich ihrer Erfassungsfähigkeiten bzw. -charakteristika (erfassbare Ereignisse und Aktivitäten) als Grundlage für die Erstellung und Pflege der Vergebührungs-Strategien, sowie eine Liste der unterstützten Dienste (supported services list) als Ausgangspunkt für die Produktangebotserstellung durch den Betreiber. Einen weiteren Einfluss auf die Produktangebotserstellung haben die erfassbaren Ereignisse und Aktivitäten im Rahmen der Dienstenutzung, sowie durch ngCTFs der Dienstebene (Service-Level ngCTFs) bereitstellbare Erkennungsmuster zur Verwendung durch ngCTFs auf den beiden anderen Vergebührungs-Ebenen (Subsystem- und Bearer-Level). Zusammen ergeben sich hieraus die verbesserten Möglichkeiten zur Produktangebotserstellung.
  • Das vorgeschlagene Verfahren und die entsprechende Anordnung bieten unter anderem folgende wesentliche Vorteile:
    • – automatische und deshalb schnellere und weniger Kosten,
    • – intensive Integration neuer Erfassungspunkte in eine bestehende Charging-Infrastruktur,
    • – geringer Deployment- und Customisation-Aufwand,
    • – einfachere Neukonfiguration bereits im Betrieb befindlicher Erfassungspunkte, z.B. in Folge von Tarifänderungen,
    • – einfachere und schnellere Inbetriebnahme neuer Dienste (kürzere Time-to-Market), sowie schnellere Anpassung an Markttrends möglich ohne Notwendigkeit einer umfangreichen manuellen Konfiguration und
    • – höhere Systemeffizienz durch System-Selbstoptimierung; dadurch größere Anzahl an Anwendern bei gegebener Systemauslegung unterstützbar.
  • Vorteile und Zweckmäßigkeiten der Erfindung ergeben sich im übrigen aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Figuren. Von diesen zeigen:
  • 1 eine erste schematische Darstellung einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens (initiale Selbstkonfiguration),
  • 2 eine zweite schematische Darstellung einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens (initiale Selbstkonfiguration),
  • 3 eine dritte schematische Darstellung einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens (Selbstoptimierung),
  • 4 eine vierte schematische Darstellung einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens (Selbstoptimierung).
  • In 1 ist schematisch eine anfängliche Gesamtkonfiguration eines Vergebührungs-Gesamtsystems 1 mit einer Vergebührungs-Verarbeitungseinheit (Vergebührungs-Systemzentrale) 3, einer Produktangebots-Eingabeeinheit 5 sowie Gebührenerfassungspunkten 7 auf Bearer-Level, Gebührenerfassungspunkten 9 auf Subsystem-Level und Gebührenerfassungspunkten 11 auf Service-Level beispielhaft zu verstehen ist. Allen genannten Systemkomponenten ist jeweils eine (mit dem Bezugsziffern-Zusatz „DB" bezeichnete Daten basis zur Speicherung funktionswesentlicher Daten zugeordnet. In der Darstellung ist vorausgesetzt, dass eine Systemstruktur, einschließlich einer Mehrzahl von Gebührenerfassungspunkten auf jedem Level (von denen jeweils nur einer dargestellt ist), vordefiniert und ein entsprechender Anfangs-Datenbestand in den jeweiligen Datenbasen 3DB bis 11DB gespeichert ist.
  • Die Konfiguration erfolgt in folgenden Schritten:
    Bei Aktivierung eines neuen Erfassungspunktes erlangt dieser zunächst die Adresse des Charging Systems, dem er zugeordnet ist (z.B. vorkonfiguriert, durch Verwendung eines Verzeichnisdienstes etc.).
  • Die Erfassungspunkte 7 bis 11 senden dann im Sinne einer Registrierung in einem Schritt S1 ihre Erfassungsfahigkeiten (charging capabilities description) beschreibende Initialisierungsnachrichten an die Systemzentrale 3.
  • Die Systemzentrale 3 fügt in einem Schritt S2 einen neuen Erfassungspunkt und seine Erfassungsfahigkeiten seiner Liste aller verfügbaren Ressourcen (available resources list)in der Datenbasis 3DB hinzu. Handelt es sich beim Erfassungspunkt um einen Erfassungspunkt auf Dienstebene, d.h. wird ein neuer Dienst bzw. ein neues Dienstelement hinzugefügt, wird der neue Dienst außerdem der Liste der unterstützten Dienste (supporled services list) hinzugefügt. Dasselbe gilt, wenn es sich um einen neuen Bearer-Dienst handelt.
  • Die Systemzentrale 3 implemtiert aus den jeweiligen Daten der verfügbaren Gebührenerfassungspunkte der verschiedenen Levels eine Gesamtkonfiguration des Vergebührungs- Gesamtsystems 1, wobei hierfür sowie für die nachfolgende Versendung von Konfigurationsnachrichten an die Gebührenerfassungspunkte in einem Schritt S3 zwischen den Fällen zu unterscheiden ist, ob bereits ein Produktangebot eines relevanten Dienstes vorhanden ist oder nicht.
  • Ist noch kein Produktangebot vorhanden, das die für den neuen Erfassungspunkt relevanten Dienste beinhaltet, wird der neue Erfassungspunkt zwar mit einer Default-Konfiguration versorgt, die ihn aber vorerst inaktiviert belässt, d.h. es werden keine Charging-Informationen erfasst und es erfolgt ein Zustandsübergang von „unconfigured1 in den Zustand „configured/inactive".
  • Ist aber mindestens ein Produktangebot vorhanden oder wird in einem Schritt S4 mindestens ein neues Produktangebot erstellt und an die Systemzentrale 3 übergeben, das die für den neuen Erfassungspunkt relevanten Dienste beinhaltet, leitet die Systemzentrale aus dem Produktangebot, das den Erfassungsbedarf definiert, eine Konfiguration (charging configurations/charging characteristics) für den neuen Erfassungspunkt ab.
  • Sind weitere Erfassungspunkte bezüglich des aus dem Produktangebot entstehenden Erfassungsbedarfs möglich bzw. nötig, wird unter Verwendung von Verfahren, die nicht Bestandteil dieser Erfindung sind, für alle beteiligten Erfassungspunkte Konfigurationen erstellt, so dass die Summe aller Konfigurationen, d.h. die Charging-Strategie des Vergebührungs-Systems für dieses Produktangebot, auf effektive Weise den aus dem Produktangebot erwachsenden Erfassungsbedarf vollständig befriedigt.
  • Diese Konfigurationen werden daraufhin den betroffenen Erfassungspunkten 7 bis 11 als Konfigurations-Datensätze in punktspezifischen Konfigurationsnachrichten übermittelt und von diesen umgesetzt, d.h. einer möglicherweise vorhandenen Konfiguration hinzugefügt, und zudem in den zugeordneten Datenbasen 7DB bis 11DB abgelegt.
  • Bewirkt diese neue Konfiguration eine Aktivierung der Gebührenerfassungspunkte, geht ihr Zustand von „configured" in „monitor" über, d.h. beim Auftreten der jeweils relevanten Ereignisse bzw. Nutzeraktivitäten, werden die zugehörigen vergebührungs-relevanten Daten erfasst und an das Vergebührungs-System gemäß der Konfiguration gemeldet. Das geschieht z.B. über den Offline Charging Referenzpunkt unter Verwendung einer Datenerfassungsapplikation (z.B. Diameter Accounting) oder über den Online Charging Referenzpunkt unter Verwendung einer Kreditüberwachungsapplikation (z.B. Diameter Credit-Control Application). Die initiale Selbstkonfiguration ist damit abgeschlossen.
  • Zu ergänzen ist, dass der punktierte Pfeil zwischen dem Gebührenerfassungpunkt 11 und der Vergebührungs-Verarbeitungseinheit 3 die Mitteilung von sog. Erfassungsmustern (recognizion Patterns) symbolisiert, welche die Art und Weise der Erkennung der Nutzung eines Dienstes auf anderen Vergebührungsebenen mittels spezieller Identifikatoren, so genannter „flow labels" o.a. beschreiben. Der fett gezeichnete Pfeil zwischen der Vergebührungs-Verarbeitungseinheit 3 und der Produktangebots-Eingabeeinheit 5 symbolisiert die Übermittlung von auf den Erfassungsfähigkeiten und den Erkennungsmustern basierenden Spezifikationen hinsichtlich der Unterstützung bestimmter Vergebührungsmodelle für die Festlegung von Tarifen („Möglichkeiten").
  • 2 stellt in einer etwas abgewandelten und hinsichtlich der Abfolge bestimmter Schritte spezifischeren Darstellung ebenfalls ein Beispiel der initialen Selbstkonfiguration eines Vergebührungs-Gesamtsystems 1' dar. Dessen Komponenten sind im Wesentlichen die gleichen wie bei der Ausführung nach 1, wobei hier nur zwei Gebührenerfassungspunkte 7 und 9 gezeigt sind, jedoch zusätzlich ein Adressverwaltungs-Server (look up service) 13 in die Darstellung aufgenommen ist. Im übrigen sind hier die jeweils zugehörigen Datenbasen nicht dargestellt.
  • Die Darstellung beginnt mit dem Schritt S1' der Anforderung einer Vergebührungs-Systemadresse durch einen neu hinzu gekommenen Gebührenerfassungspunkt 7 beim Adressverwaltungs-Server 13. Im Schritt S2' wird von diesem die Adresse bereitgestellt, und auf deren Grundlage erfolgt im Schritt S3', unter Übermittlung einer Initialisierungsnachricht, eine Registrierung des Gebührenerfassungspunktes 7 bei der Systemzentrale 3. Diese fügt in einem Schritt S4' wiederum den neuen Gebührenerfassungspunkt ihrer Liste der verfügbaren Ressourcen und unterstützten Dienste hinzu.
  • Falls noch kein Produktangebot vorliegt, welches eine Aktivität des Gebührenerfassungspunktes 7 einschließt, wird diesem in einem Schritt S5' zunächst eine vorläufige Konfigurierungsnachricht übergeben, in der die Registrierung bestätigt und eine Inaktiv-Stellung des Punktes spezifiziert wird. In der Darstellung ist angenommen, dass anschließend in einem Schritt S6' über die Eingabeeinheit 5 ein Produktangebot erstellt und an die Systemzentrale 3 übergeben wird.
  • Diese bildet daraufhin in einem Schritt S7' eine Vergebührungs-Gesamtkonfiguration für den neuen Dienst. Auf dieser Grundlage übermittelt sie an den Gebührenerfassungspunkt 7 eine weitere Konfigurationsnachricht, die nunmehr eine auf der neu geschaffenen Gesamtkonfiguration beruhende Vergebührungs-Anforderung bzw. Punkt-spezifische Konfigurierung/Aktivierung beinhaltet. In einem Schritt S9' werden an die weiteren Gebührenerfassungspunkte (hier symbolisiert durch den Punkt 9) ebenfalls Konfigurierungsnachrichten (Vergebührungs-Anforderungen) übermittelt, die auf der neu geschaffenen Gesamtkonfiguration beruhen.
  • In 3 ist symbolisch das Prinzip der rückkoppelnden Selbstadaption bzw. Selbstoptimierung der erfindungsgemäßen Vergebührungsanordnung dargestellt. Diese Figur ist aufgrund ihrer Beschriftung selbsterklärend, so dass hier keine weitere Erläuterung erforderlich ist.
  • 4 zeigt das Prinzip in einer an 1 angelehnten Darstellungsweise des Vergebührungs-Gesamtsystems 1, mit den unter Bezugnahme auf 1 weiter oben genannten Komponenten.
  • Die Optimierung erfolgt in folgenden Schritten:
    Im laufenden Betrieb übermitteln die dem Vergebührungs-System zugeordneten Gebührenerfassungspunkte 7 bis 11 ihr Leistungsverhalten (Performance data, z.B. Lastaufkommen) und ihren Zustand (health signals, z.B. Überlastsituation, fehlende Informationen, Ausfall) als Performance-Datensätze in Statusnachrichten (Schritt S2.1).
  • Stellt das Charging System auf Basis dieser Meldungen eine Situation fest, die eine (1) ineffektive Konfiguration (der Erfassungsbedarf wird befriedigt, der Erfassungsprozess ist aber ineffektiv) oder einen (2) fehlerhaften Zustand (der Erfassungsbedarf kann nicht mehr befriedigt werden) fest, werden entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet. In beiden Fällen führt dies zum Entstehen eines Umkonfigurationsbedarfs für die jeweils betroffenen Charging Strategien im Vergebührungs-System 1. im Fall (1) ohne, im Fall (2) mit Echtzeitbeschränkungen.
  • Die Umkonfiguration wird durch die Vergebührungs-Verarbeitungseinheit 3 unter Berücksichtigung der verfügbaren Ressourcen und bestehender Charging Strategien durch Verwendung von Verfahren, die nicht Bestandteil dieser Erfindung sind, durchgeführt. Solche Verfahren können Heuristiken bzw. Regelbasen sein, die dem Charging System eine Veränderung der Strategie ermöglichen, mit dem Ziel für Fall (1) einen höheren Effektivitätsgrad zu erreichen und für Fall (2) den fehlerhaften Zustand bzw. den Mangel in der Befriedigung des Erfassungsbedarfs zu beseitigen.
  • Dieser Vorgang kann außerdem (insb. für Fall (1)) einen Plausibilitätscheck enthalten, ob die neuen Konfigurationen sich nicht als kontraproduktiv erweisen könnten (z.B. über eine Art Blacklist mit unzulässigen Konfigurationen/Kombinationen von Kombinationen; durch eine simulationsbasierte Überprüfung der Auswirkungen der neuen Konfigurationen) Veränderungen in Punkt-spezifischen Konfigurationen, die aus diesem Vorgang entstehen, werden den jeweils betroffenen Erfassungspunken in Umkonfigurationsnachrichten in einem Schritt S2.2 übermittelt und durch diese umgesetzt.
  • Die Ausführung der Erfindung ist nicht auf die hier dargestellten Beispiele und hervorgehobenen Aspekte beschränkt, sondern ebenso in einer Vielzahl von Abwandlungen möglich, die im Rahmen fachgemäßen Handelns liegen. Insbesondere sollen sämtliche Merkmale der einzelnen Ansprüche in beliebiger Kombination miteinander als im Schutzbereich der Erfindung liegend angesehen werden.

Claims (16)

  1. Verfahren zur automatischen Vergebührung von in einem Telekommunikationsnetz, insbesondere Mobilfunknetz, realisierten Leistungen bzw. Produkten aufgrund einer Tarifstruktur, mit einer Vergebührungs-Verarbeitungseinheit und einer Mehrzahl von Gebührenerfassungspunkten zur Erfassung von zu vergebührenden Nutzeraktivitäten, bei dem vergebührungsrelevante Daten zwischen der Vergebührungs-Verarbeitungseinheit und den Gebührenerfassungspunkten ausgetauscht werden, wobei – in vergebührungsrelevanten Teilsystemen des Vergebührungs-Gesamtsystems jeweils Gebührenerfassungspunkte definiert werden, – jedem definierten Gebührenerfassungspunkt eine Adresse des Vergebührungs-Teilsystems zugeordnet wird, zu dem es gehört, – jedem Gebührenerfassungspunkt ein seine Gebührenerfassungs-Charakteristik beschreibender Erfassungsfähigkeits-Datensatz zugeordnet wird, – Teilsystem-Adresse und Erfassungsfähigkeits-Datensatz jedes Gebührenerfassungspunktes in einer Initialisierungsnachricht an die Vergebührungs-Verarbeitungseinheit übermittelt, – diese dort in einer Resourcen-Tabelle gespeichert sowie verarbeitet werden, um eine Gesamtkonfiguration eines Vergebührungs-Gesamtsystems zu implementieren, – durch die Vergebührungs-Verarbeitungseinheit an die Gebührenerfassungspunkte in einer Konfigurationsnachricht Konfigurations-Datensätze übermittelt werden, und – die einzelnen Gebührenerfassungspunkte aufgrund der Konfigurations-Datensätze konfiguriert und dienstbezogen wahlweise aktiviert werden.
  2. Verfahren zur automatischen Vergebührung von in einem Telekommunikationsnetz, insbesondere Mobilfunknetz, realisierten Leistungen bzw. Produkten aufgrund einer Tarifstruktur, mit einer Vergebührungs-Verarbeitungseinheit und einer Mehrzahl von Gebührenerfassungspunkten zur Erfassung von zu vergebührenden Nutzeraktivitäten, bei dem vergebührungsrelevante Daten zwischen der Vergebührungs-Verarbeitungseinheit und den Gebührenerfassungspunkten ausgetauscht werden, insbesondere nach Anspruch 1, im laufenden Betrieb, wobei – an den Gebührenerfassungspunkten Daten zu aktuellen Werten vorbestimmter Leistungsparameter erfasst und zwischengespeichert werden, – durch die Gebührenerfassungspunkte Performance-Datensätze mit den Daten zu aktuellen Werten vorbestimmter Leistungsparameter in Statusnachrichten an die Vergebührungs-Verarbeitungseinheit übermittelt werden, – in der Vergebührungs-Verarbeitungseinheit aufgrund der eingehenden Performance-Datensätze eine Systemstatus-Auswertung des Vergebührungs-Gesamtsystems durchgeführt und das Auswertungsergebnis einer Bewertung anhand vorbestimmter und bei der Vergebührungs-Verarbeitungseinheit gespeicherter Bewertungskriterien unterzogen wird, – in der Vergebührungs-Verarbeitungseinheit aus den Bewertungsergebnissen gegebenenfalls Steuer signale für eine Änderung der Gesamtkonfiguration des Vergebührungs-Gesamtsystems abgeleitet werden, – durch die Vergebührungs-Verarbeitungseinheit an von einer Änderung der Gesamtkonfiguration erfasste Gebührenerfassungspunkte eine Umkonfigurierungsnachricht übermittelt wird, welche Steuersignale für eine Änderung der Konfiguration des jeweiligen Gebührenerfassungspunktes enthält, und – in jedem eine Umkonfigurierungsnachricht empfangenden Gebührenerfassungspunkt aufgrund der Steuersignale die Konfiguration des Gebührenerfassungspunktes geändert wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei jedem Gebührenerfassungspunkt eine Datenbasis zugeordnet ist und in dieser Daten zu seiner Gebührenerfassungs-Charakteristik gespeichert und aktualisiert werden.
  4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, wobei bei der Erfassung Zustandsdaten, insbesondere Daten zur Betriebsfähigkeit des Gebührenerfassungspunktes und zur Verfügbarkeit von Eingangsdaten, sowie Leistungsdaten, insbesondere Daten zum Lastaufkommen, erfasst und die Performance-Datensätze mit diesen Zustands- und Leistungsdaten erstellt werden.
  5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Vergebührungs-Verarbeitungseinheit auf eine erste Datenbasis mit einer Ressourcen-Liste der vergebührungsrelevanten Ressourcen des Telekom munikationsnetzes und auf eine zweite Datenbasis mit einer Dienste-Liste der unterstützten Dienste des Telekommunikationsnetzes und Gesamt-Vergebührungssystems zugreift, um die Resourcen-Liste und die Dienste-Liste aktuell zu halten und bei einer Änderung der Gesamtkonfiguration zu nutzen.
  6. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 5, wobei der Ablauf jeweils selbsttätig nach einem vorgespeicherten Zeitprogramm getriggert wird.
  7. Verfahren nach Anspruch 1, 3 oder 5, wobei der Ablauf von der Vergebührungs-Verarbeitungseinheit in Reaktion auf die Implementierung einer Leistung bzw. eines Produkts, welche/welches für eine Teilmenge der Gebührenerfassungspunkte relevante Dienste beinhaltet, getriggert wird.
  8. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 5, wobei der Ablauf von der Vergebührungs-Verarbeitungseinheit bei Änderung eines Leistungs- bzw. Produktangebotes getriggert wird.
  9. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Vergebührungs-Verarbeitungseinheit in oder neben den Initialisierungsnachrichten Aktivierungssignale zur Aktivierung des jeweils empfangenden Gebührenerfassungspunktes und/oder in oder neben Umkonfigurierungsnachrichten Deaktivierungssignale zur Deaktivierung des jeweiligen Gebührenerfassungspunktes überträgt, wobei diese Aktivierungs- bzw. Deaktivierungssignale im empfangenden Gebührenerfassungspunkt dessen Aktivierung bzw. Deaktivierung auslösen.
  10. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei eine Konfiguration der Gebührenerfassungspunkte einen Algorithmus zur Erfassung und Weiterleitung angeforderter gebührenrelevanter Daten an die Vergebührungs-Verarbeitungseinheit aufweist.
  11. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Vergebührungs-Verarbeitungseinheit vergebührungsrelevante Parameter einer definierten Leistung bzw. eines definierten Produkts in Konfigurierungs- bzw. Umkonfigurierungsdaten umsetzt.
  12. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Vergebührungs-Verarbeitungseinheit Daten aus der ersten und/oder zweiten Datenbasis nach außerhalb des Vergebührungs-Gesamtsystems, insbesondere zur Erstellung eines Leistungs- bzw. Produktangebots, ausgibt.
  13. Anordnung zur automatischen Vergebührung von in einem Telekommunikationsnetz, insbesondere Mobilfunknetz, realisierten Leistungen bzw. Produkten, mit einer Vergebührungs-Verarbeitungseinheit und einer Mehrzahl von Gebührenerfassungspunkten zur Erfassung von zu vergebührenden Nutzeraktivitäten, insbesondere zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Gebührenerfassungspunkte – Konfigurations-Speichermittel zur Speicherung einer aktuellen Erfassungspunkt-Konfiguration, – Eingangs-Verarbeitungsmittel zum Empfang und zur Verarbeitung von seitens der Vergebührungs-Verarbeitungseinheit übermittelten Konfigurationsnachrichten und Umkonfigurationsnachrichten zur Extraktion von Steuersignalen zur Änderung der Erfassungspunkt-Konfiguration und zur Ausgabe an die Speichermittel, – Konfigurations-Steuermittel zur Einstellung der durch die Konfigurationsnachrichten bzw. Umkonfigurationsnachrichten vorgegebenen Erfassungs-Konfiguration im Ansprechen auf die Steuersignale und wahlweise von Daten aus einer mit den Gebührenerfassungspunkten verbundenen Datenbasis, – Erfassungsmittel zur Erfassung von Daten zu aktuellen Werten vorbestimmter Leistungsparameter, – Ausgangs-Verarbeitungsmittel zur Formierung von Performance-Datensätzen aus durch die Erfassungsmittel, die Speichermittel und die Datenbasis bereitgestellten Daten und zur Erstellung von Initialisierungsnachrichten und Statusnachrichten zur Übermittlung an die Vergebührungs-Verarbeitungseinheit aufweisen und wobei die Vergebührungs-Verarbeitungseinheit – eine systeminterne Schnittstelle für Initialisierungsnachrichten und Statusnachrichten und eine Systemgrenzen-Schnittstelle für Leistungs- bzw. Produktdaten, – eine mit der systeminternen Schnittstelle verbundene Gesamt konfigurations-Ermittlungseinheit zur Bestimmung einer Gesamtkonfiguration des Vergebührungs- Gesamtsystems sowie eine Systemstatus-Auswertungseinheit zur Auswertung eines aktuellen Systemstatus des Vergebührungs-Gesamtsystems, – eine Gesamtkonfigurations-Speichereinheit zur Speicherung einer aktuellen Gesamtkonfiguration des Vergebührungs-Gesamtsystems, – eine Konfigurations-Anpassungseinheit zur Ermittlung einer angepassten Gesamtkonfiguration des Vergebührungs-Gesamtsystems sowie angepasster Konfigurationen einzelner Gebührenerfassungspunkte aufgrund von in der Konfigurations-Speichereinheit gespeicherten und durch die Systemstatus-Auswertungseinheit ausgegebenen Daten sowie unter Zugriff auf eine oder mehrere zugeordnete Datenbasen und – eine Konfigurierungsnachricht-Sendeeinheit zur Übermittlung von Konfigurierungs- bzw. Umkonfigurierungsnachrichten an die Gebührenerfassungspunkte aufweist.
  14. Anordnung nach Anspruch 13, wobei die Vergebührungs-Verarbeitungseinheit mit einer ersten Datenbasis mit einer Ressourcen-Liste der verfügbaren Ressourcen des Vergebührungs-Gesamtsystems und einer zweiten Datenbasis mit einer Dienste-Liste der durch das Vergebührungs-Gesamtsystem unterstützten Dienste ein- und ausgangsseitig verbunden ist.
  15. Anordnung nach Anspruch 13 oder 14, wobei die Gebührenerfassungspunkte mit einer Datenbasis verbunden sind, in der Daten zu ihrer Gebührenerfassungs- Charakteristik gespeichert sind.
  16. Anordnung nach einem der Ansprüche 13 bis 15, wobei die Vergebührungs-Verarbeitungseinheit eine Konfigurierungs-Ablaufsteuerung zur Triggerung einer Konfigurierung bzw. Umkonfigurierung der Gebührenerfassungspunkte, insbesondere in Reaktion auf den Empfang von Leistungs- bzw. Produktangebotsdaten an der Systemgrenzen-Schnittstelle, aufweist.
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