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DE102006039011A1 - Verfahren zur Reifendruckregelung bei einem Kraftfahrzeug - Google Patents

Verfahren zur Reifendruckregelung bei einem Kraftfahrzeug Download PDF

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DE102006039011A1
DE102006039011A1 DE200610039011 DE102006039011A DE102006039011A1 DE 102006039011 A1 DE102006039011 A1 DE 102006039011A1 DE 200610039011 DE200610039011 DE 200610039011 DE 102006039011 A DE102006039011 A DE 102006039011A DE 102006039011 A1 DE102006039011 A1 DE 102006039011A1
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DE
Germany
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pressure
tire
tire pressure
parameter
driving
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200610039011
Other languages
English (en)
Inventor
Andreas Dipl.-Ing. Albrecht
Julius Dipl.-Ing. Dr. Pretterebner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mercedes Benz Group AG
Original Assignee
Daimler AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler AG filed Critical Daimler AG
Priority to DE200610039011 priority Critical patent/DE102006039011A1/de
Publication of DE102006039011A1 publication Critical patent/DE102006039011A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C23/00Devices for measuring, signalling, controlling, or distributing tyre pressure or temperature, specially adapted for mounting on vehicles; Arrangement of tyre inflating devices on vehicles, e.g. of pumps or of tanks; Tyre cooling arrangements
    • B60C23/001Devices for manually or automatically controlling or distributing tyre pressure whilst the vehicle is moving
    • B60C23/002Devices for manually or automatically controlling or distributing tyre pressure whilst the vehicle is moving by monitoring conditions other than tyre pressure or deformation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Driving Devices And Active Controlling Of Vehicle (AREA)

Abstract

Verfahren zur Reifendruckregelung bei einem Kraftfahrzeug mit einem gasbefüllten Reifen, dessen Laufeigenschaften des Reifens von dessen Reifenfülldruck abhängen. Von einer Steuereinheit wird ein Solldruck vorgegeben und von einer Reifendruckerfassungsvorrichtung wird ein Istdruck erfasst. Von einer Fahrsituationserfassungsvorrichtung wird ein Fahrsituationsparameter erfasst und der Solldruck wird von der Steuereinheit in Abhängigkeit des Fahrsituationsparameters vorgegeben. Von einer Reifendruckänderungsvorrichtung wird der Reifendruck in Richtung des Solldrucks verändert, falls eine vorgebbare Abweichung des Istdrucks vom Solldruck ermittelt wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Reifendruckregelung bei einem Kraftfahrzeug gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Abhängig von der Fahrsituation und den Fahrbedingungen sind bei einem Kraftfahrzeug mit einem gasbefüllten Reifen unterschiedliche Reifendrücke erforderlich. Insbesondere hängt der optimale Reifendruck ab von der Fahrzeugbeladung, von der Fahrbahnbeschaffenheit, von der Witterung, von der Außentemperatur und von dem gewünschten Fahrverhalten des Fahrzeugs.
  • Für Kraftfahrzeuge mit sehr unterschiedlichen Einsatzbereichen, wie beispielsweise für landwirtschaftliche Kraftfahrzeuge oder Baufahrzeuge, sind Reifendruckregeleinrichtungen bekannt.
  • Aus der DE 10 2004 051 197 A1 ist für ein Fahrzeug mit wechselndem Einsatzprofil eine einsatzbedingungsabhängige Anpassung des Reifendrucks mittels einer Reifendruckregelanlage bekannt. Zur permanenten Überwachung und Regelung des Reifendrucks wird mittels einer Reifendruckregeleinrichtung, welche einen Drucksensor umfasst, der Reifendruck erfasst und mit einem Soll- oder Referenzwert verglichen. Hierbei entspricht der Sollwert dem optimalen gewünschten Reifendruck für den verwendeten Reifen bei einem bestimmten Anwendungsprofil, wie beispielsweise einem Einsatz auf der Straße oder einem Einsatz Abseits der Straße im Gelände. In einer Reifendrucktabelle wird für verschiedene Reifentypen ein temperaturabhängiger optimaler Druckwert angegeben. Unterschreitet der gemessene Reifendruck den Sollwert, so wird der Reifen aufgepumpt bis der Reifendruck den Sollwert erreicht. Hierbei ist es nicht erforderlich, die Regelung des Reifendrucks besonders schnell vorzunehmen, da der Wechsel der Umgebungsbedingungen ein langsam veränderlicher Vorgang ist. Somit ist es ausreichend bei einem Wechsel des Untergrunds von einer befestigten Fahrbahn auf unbefestigten Untergrund im Gelände innerhalb eines Zeitraums von mehreren Sekunden oder eventuell sogar bis in den Bereich von Minuten den Reifendruck an die geänderten Bedingungen anzupassen.
  • Auch aus der DE 299 02 733 U1 ist eine Vorrichtung zur Beeinflussung von Reifeneigenschaften bekannt. Mittels dieser Vorrichtung wird der Luftdruck in den Reifen während der Fahrt geändert, um die Reifen einer sich wandelnden Anforderung anzupassen. Diese wandelnde Anforderung ergibt sich beispielsweise aus dem Wechseleinsatz des Kraftfahrzeugs, beispielsweise durch die Änderung des Fahruntergrunds von einer asphaltierten Straße auf einen unbefestigten Feldwegweg oder ins freie Gelände. Die Verwendung einer solchen Vorrichtung ist besonders vorteilhaft für die Verwendung in landwirtschaftlichen Fahrzeugen.
  • Zusätzlich zu den genannten Reifendruckregelanlagen sind Systeme zur Reifendrucküberwachung bekannt, bei welchen unterschiedliche ergänzende Parameter in die Bestimmung der Sollwerte für die Reifendrücke eingehen.
  • Beispielsweise ist aus der DE 40 99 540 A1 ein Verfahren und ein System zur Überwachung des Luftdrucks in einem Kraftfahrzeugreifen bekannt, bei welchem der Grenzwert des Luftdrucks in Abhängigkeit der Reifentemperatur, der Beladung des Fahrzeugs, der Fahrzeuggeschwindigkeit, der Betriebszeit, der Bremsbetätigung, des Schräglaufwinkes, der Radgeschwindigkeit des Sturzwinkels, der Reifentemperatur, der Außentemperatur und weiterer Parameter variiert wird.
  • Eine weitere Vorrichtung zur Überwachung des Reifendrucks ist aus der DE 100 07 558 A1 bekannt. Bei dieser Vorrichtung wird der Reifensolldruck unter Berücksichtigung unterschiedlicher Informationen, wie beispielsweise der Felgentemperatur, der Walkleistung, der Gierrate oder einer Beschleunigung des Fahrzeugs ermittelt.
  • Diese Reifendruckwarneinrichtungen haben den Zweck, eine länger andauernde Benutzung eines Reifens mit einem unpassenden Reifenfülldruck zu verhindern. Hierzu wird bei einer länger andauernden falschen Befüllung des Reifens ein Warnhinweis an den Fahrer ausgegeben. Dieser Warnhinweis informiert den Fahrer darüber, dass er bei nächster Möglichkeit, z.B. an der nächsten Tankstelle den Befülldruck des Reifens korrigiert.
  • Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es die Aufgabe der Erfindung, ein verbessertes Verfahren zur Reifendruckregelung bei einem Kraftfahrzeug mit einem gasbefüllten Reifen anzugeben.
  • Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren zur Reifendruckregelung mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs 1.
  • Insbesondere wird durch das erfindungsgemäße Verfahren zur Reifendruckregelung ermöglicht, den Kraftstoffverbrauch zu verringern, den Reifenverschleiß zu vermindern, die Geräuschemission zu vermindern, in kritischen Situationen den Bremsweg zu reduzieren sowie die Traktion des Fahrzeugs zu erhöhen und die Sicherheit für die Insassen des Fahrzeugs zu verbessern.
  • Vorteilhafte Ausführungsformen und Ausgestaltungen des Verfahrens sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren dient zur Reifendruckregelung bei einem Kraftfahrzeug mit einem gasbefüllten Reifen, dessen Reifenlaufeigenschaften von dessen Reifenfülldruck abhängen. Von einer Steuereinheit wird ein Reifensolldruck vorgegeben. Von einer Reifendruckerfassungsvorrichtung wird ein Reifenistdruck erfasst und von einer Reifendruckänderungsvorrichtung wird der Reifendruck in Richtung des Solldrucks verändert, falls eine vorgebbare Abweichung des Istdrucks vom Solldruck ermittelt wird. Von einer Fahrsituationserfassungsvorrichtung wird ein Fahrsituationsparameter erfasst. Der Solldruck wird von der Steuereinheit in Abhängigkeit des erfassten Fahrsituationsparameters vorgegeben.
  • In einem Standardbetrieb des Fahrzeugs wird als Solldruck ein über dem für einen Betrieb eines nicht druckgeregelten Reifens üblichen mittleren Universaldruck liegender Druck vorgegeben. Hierdurch werden die Fahreigenschaften im Standardbetrieb des Fahrzeugs auf vorgebbare Wunschfahreigenschaften hin optimiert, insbesondere wird das Fahrverhalten auf ein ökonomisches Fahrverhalten hin verbessert. Der Kraftstoffverbrauch sowie der Reifenverschleiß des Fahrzeugs wird hierdurch verringert.
  • Als Fahrsituationsparameter wird insbesondere eine Gefahrenssituation erfasst. Bei einem Vorliegen der Gefahrenssituation wird der Solldruck abgesenkt. Hierdurch kann auf einfache und schnelle Weise der Solldruck von einem ökonomisch optimierten Reifendruck auf einen zu Sicherheitszwecken optimierten Reifendruck geändert werden. Bei diesem auf einen entsprechenden Druckwert abgesenktem Reifendruck weist der Reifen eine besonders hohe, insbesondere eine maximale Haftung auf, so dass die von dem Reifen maximal übertragbaren Längs- und Querführungskräfte besonders hoch sind. Dies erhöht die Beherrschbarkeit des Fahrzeugs in kritischen Situationen und erhöht die Fahrsicherheit situationsangepasst. Eine Kombination eines unter ökonomischen Gesichtspunkten optimierter Reifendruck kann hierdurch mit einer Erhöhung der Fahrsicherheit verbunden werden.
  • In einer Ausgestaltung des Verfahrens wird als Fahrsituationsparameter eine Längs- oder Querbeschleunigung des Fahrzeugs oder ein Bremseingriff erfasst. Bei Vorliegen einer kritischen Längs- oder Querbeschleunigung oder eines kritischen Bremseingriffs wird der Solldruck abgesenkt. Hierdurch wird die Traktion des Reifens und somit die Fahrsicherheit des Fahrzeugs erhöht. Eine kritische Längs- oder Querbeschleunigung oder ein kritischer Bremseingriff liegen insbesondere dann vor, wenn die Längs- oder Querbeschleunigung über einem vorgebbaren Längs- oder Querbeschleunigungsschwellwert liegen oder der Bremseingriff zu einem vorgebbaren Bremsdruck führt. Der Wert des abgesenkten Solldrucks wird insbesondere in Abhängigkeit von der Art der Gefahrensituation ermittelt.
  • Der Fahrsituationsparameter wird insbesondere von einer im Fahrzeug vorhandenen Vorrichtung wie einem Antiblockiersystem, einem Fahrdynamikregelsystem, einem aktiven Fahrsicherheitssystem oder einer zu einem dieser Systeme zugeordneten Sensorvorrichtung ermittelt.
  • Zur Ermittlung des Solldrucks durch die Steuereinheit wird zusätzlich zu dem Fahrsituationsparameter ein Fahrwunschparameter herangezogen, um die Reifeneigenschaften im Standardbetrieb des Fahrzeugs einem Wunschfahrverhalten anzupassen. Beispielsweise kann bei Vorliegen eines entsprechenden Fahrwunschparameters „Komfort" der Reifendruck so vorgewählt werden, dass das Reifenabrollverhalten ein besonders komfortables und dämpfungsoptimiertes Fahren ermöglicht. Bei Vorliegen eines entsprechenden Fahrwunschparameters „Sport" wird der Reifendruck so vorgegeben, dass die Traktion, die Haftung des Reifens und seine maximal möglichen Längs- und Querführungskräfte bereits im Normalfahrbetrieb erhöht sind, wobei auch ein höherer Kraftstoffverbrauch, ein höherer Verschleiß oder ein verminderter Komfort in Kauf genommen werden.
  • Zur Vorgabe des gewünschten Reifendrucks wird der Fahrwunschparameter von einer Fahrtprofilauswerteeinheit unter Heranziehen einer Fahrtprofilgröße ermittelt. Insbesondere wird als Fahrtprofilgröße ein Witterungsparameter, ein Fahrbahnparameter, ein Beladungsparameter oder eine Fahrervorgabe erfasst und zur Ermittlung des Wunschfahrverhaltens herangezogen.
  • Zur Optimierung des Fahrverhaltens erfolgt bevorzugt an jedem zum Tragen des Fahrzeugs aktiv in Benutzung befindlichen Rad des Kraftfahrzeugs eine radpositionsspezifische und situationsabhängige Reifendruckregelung. Insbesondere wird nach einer Solldruckabsenkung durch die Steuereinheit eine Istdruckabsenkung durch die Reifendruckregelanlage innerhalb eines Zeitraums von wenigen hundert Millisekunden durchgeführt, so dass bei einer ermittelten Gefahrensituation beispielsweise aus dem Komfort- oder dem Ökonomie-Modus sehr schnell in den Sicherheitsmodus gewechselt werden kann.
  • Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung wird anhand der Zeichnung näher beschrieben.
  • Es zeigt die
  • 1 Ein Ablaufdiagramm des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Reifendruckregelung bei einem Kraftfahrzeug.
  • Hierbei wird in Schritt 1 der Istdruck eines Reifens erfasst. Dies erfolgt bevorzugt mittels eines direkt messenden Reifendruckkontrollsystems, welches den Reifendruck in jedem Reifen aktiv erfasst und an eine zentrale Steuereinheit übermittelt. Das Reifendruckkontrollsystem kann Bestandteil der Reifendruckregelanlage sein.
  • In Schritt 2 wird ein Fahrsituationsparameter mittels einer Fahrsituationserfassungseinheit erfasst. Die Fahrsituationserfassungseinheit kann eine für die Reifendruckregelanlage vorgesehene Einheit sein. Alternativ kann eine im Fahrzeug zu anderen Zwecken vorhandene Sensorvorrichtung oder eine Vorrichtung wie ein Antiblockiersystem, ein Fahrdynamikregelsystem, ein aktives Fahrsicherheitssystem als Fahrsituationserfassungseinheit vorgesehen sein.
  • Die Schritte 1 und 2 können sowohl seriell nacheinander als auch parallel oder zeitlich entkoppelt und unabhängig voneinander durchgeführt werden.
  • Unter Heranziehen des erfassten Fahrsituationsparameters wird mittels einer Solldruckermittlungseinheit in Schritt 3 ein dynamischer Solldruck ermittelt. Dieser ermittelte Solldruck hängt insbesondere von einem vorgebbaren Fahrerwunschverhalten, z.B. „Sport", „Ökonomie" oder „Komfort" ab.
  • In Schritt 4 wird unter Heranziehen des Istdrucks sowie des dynamischen Solldrucks eine dynamische Regelung des Reifendrucks durchgeführt. Insbesondere erfolgt ein Sollwert-Istwert-Vergleich, wobei bei einer über einem vorgebbaren Schwellwert für die Abweichung zwischen Sollwert und Istwert eine Reifendruckregelung erfolgt, indem der Istdruck in Richtung des Solldrucks hin verändert wird.

Claims (10)

  1. Verfahren zur Reifendruckregelung bei einem Kraftfahrzeug mit einem gasbefüllten Reifen, dessen Laufeigenschaften von dessen Reifenfülldruck abhängen, wobei von einer Steuereinheit ein Solldruck vorgegeben wird, von einer Reifendruckerfassungsvorrichtung ein Istdruck erfasst wird und von einer Reifendruckänderungsvorrichtung der Reifendruck in Richtung des Solldrucks verändert wird, falls eine vorgebbare Abweichung des Istdrucks vom Solldruck ermittelt wird, dadurch gekennzeichnet, dass von einer Fahrsituationserfassungsvorrichtung ein Fahrsituationsparameter erfasst wird und der Solldruck von der Steuereinheit in Abhängigkeit des Fahrsituationsparameters vorgegeben wird.
  2. Verfahren zur Reifendruckregelung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Standardbetrieb des Fahrzeugs der Solldruck als ein über dem für einen Betrieb eines nicht druckgeregelten Reifens üblichen mittleren Universaldruck liegender Druck vorgegeben wird, um den Kraftstoffverbrauch des Fahrzeugs zu verringern.
  3. Verfahren zur Reifendruckregelung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Fahrsituationsparameter eine Gefahrensituation erfasst wird und bei einem Vorliegen einer Gefahrensituation der Solldruck abgesenkt wird.
  4. Verfahren zur Reifendruckregelung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Wert des abgesenkten Solldrucks in Abhängigkeit von der Art der Gefahrensituation ermittelt wird.
  5. Verfahren zur Reifendruckregelung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Fahrsituationsparameter eine Längs- oder Querbeschleunigung des Fahrzeugs oder ein Bremseingriff erfasst wird und bei Vorliegen einer kritischen Längs- oder Querbeschleunigung oder eines kritischen Bremseingriffs der Solldruck abgesenkt wird, um die Traktion des Reifens zu erhöhen.
  6. Verfahren zur Reifendruckregelung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ermittlung des Solldrucks durch die Steuereinheit zusätzlich zu dem Fahrsituationsparameter ein Fahrwunschparameter herangezogen wird, um die Reifeneigenschaften im Standardbetrieb des Fahrzeugs einem Wunschfahrverhalten anzupassen.
  7. Verfahren zur Reifendruckregelung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Fahrwunschparameter von einer Fahrtprofilauswerteeinheit unter Heranziehen einer Fahrtprofilgröße ermittelt wird.
  8. Verfahren zur Reifendruckregelung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Fahrtprofilgröße ein Witterungsparameter, ein Fahrbahnparameter, ein Beladungsparameter oder eine Fahrervorgabe erfasst und zur Ermittlung des Wunschfahrverhaltens herangezogen werden.
  9. Verfahren zur Reifendruckregelung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass nach einer Solldruckabsenkung durch die Steuereinheit eine Istdruckabsenkung durch die Reifendruckregelanlage innerhalb eines Zeitraums von wenigen hundert Millisekunden erfolgt.
  10. Verfahren zur Reifendruckregelung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem in Benutzung befindlichen Rad des Kraftfahrzeugs eine radpositionsspezifische, situationsabhängige Reifendruckregelung erfolgt.
DE200610039011 2006-08-19 2006-08-19 Verfahren zur Reifendruckregelung bei einem Kraftfahrzeug Withdrawn DE102006039011A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102017127929B3 (de) 2017-11-27 2019-04-11 Saf-Holland Gmbh System und Verfahren zum betriebsbegleitenden Einstellen eines Reifenrollwiderstands eines Reifens an einem Fahrzeug
US10406859B2 (en) 2014-01-10 2019-09-10 Perkins Engines Company Limited Tyre apparatus

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DE102017127929B3 (de) 2017-11-27 2019-04-11 Saf-Holland Gmbh System und Verfahren zum betriebsbegleitenden Einstellen eines Reifenrollwiderstands eines Reifens an einem Fahrzeug

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