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DE102006038015B4 - Formaufspannplatte für eine Spritzgießmaschine - Google Patents

Formaufspannplatte für eine Spritzgießmaschine Download PDF

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DE102006038015B4
DE102006038015B4 DE200610038015 DE102006038015A DE102006038015B4 DE 102006038015 B4 DE102006038015 B4 DE 102006038015B4 DE 200610038015 DE200610038015 DE 200610038015 DE 102006038015 A DE102006038015 A DE 102006038015A DE 102006038015 B4 DE102006038015 B4 DE 102006038015B4
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DE
Germany
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plate
wall structure
injection molding
molding machine
inner plate
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DE200610038015
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Inventor
Michael Bauer
Andreas Buchegger
Thomas Eizenberger
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Engel Austria GmbH
Original Assignee
Engel Austria GmbH
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/1742Mounting of moulds; Mould supports
    • B29C45/1744Mould support platens

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Abstract

Formaufspannplatte für eine Spritzgießmaschine mit zwei Holmen (2), die eine äußere Platte (1), an welcher die Holme (2) zur Einleitung der Schließkraft eingreifen, und eine innere Platte (3), an welcher eine Formhälfte (4) befestigbar ist, umfaßt, wobei eine die innere und die äußere Platte (3, 1) verbindende, im Allgemeinen etwa tangential zur Plattenmitte verlaufende Wandstruktur die Schließkraft auf die innere Platte (3) überträgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandstruktur (5) in den holmnahen Bereichen insbesondere durch Ausnehmungen (6) geschwächt ist.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Formaufspannplatte für eine Spritzgiessmaschine nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Derartige Formaufspannplatten sind bei Spritzgiessmaschinen bekannt, bei welchen vier Holme die Schliesskraft auf die Platte aufbringen. Die äussere Platte, an welcher die Holme angreifen, weist dabei eine zentrale Öffnung auf und stellt somit einen auf Biegung und tangentialen Zug beanspruchten Ring dar. Damit sich die Verbiegung der äusseren Platte nicht auf die eigentliche Formaufspannfläche überträgt, ist das Zentrum der inneren Platte von einer ringförmigen Wandstruktur umgeben (vgl. DE 40 04 026 A1 ). Diese ringförmige Wandstruktur kann auch kegelstumpfförmig von der äusseren zur inneren Platte verlaufen (vgl. EP 747 196 A1 ).
  • Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, die bei einer lediglich zwei Holme aufweisenden Spritzgiessmaschine auftretende Unsymmetrie der Krafteinleitung im Aufspannbereich der Form unwirksam zu machen. Dazu wird die tangential verlaufende Wandstruktur im Vergleich zum Stand der Technik zum Umfangsrand der inneren und der äusseren Platte hin verschoben. Diese Massnahme allein würde allerdings zu keinem brauchbaren Ergebnis führen, da nun die Krafteinleitung in die Form erst recht so gut wie ausschliesslich im Bereich der beiden Holme erfolgen würde. Ein brauchbares Ergebnis erzielt man jedoch, wenn erfindungsgemäss vorgesehen wird, dass die Wandstruktur in den holmnahen Bereichen insbesondere durch Ausnehmungen geschwächt ist.
  • Besonders gute Ergebnisse erzielt man überraschenderweise, wenn die Wandstruktur auch in den von den Holmen am weitesten entfernten Bereichen, insbesondere durch Ausnehmungen, geschwächt wird. Damit wird verhindert, dass die erfindungsgemäss von den holmnahen Ecken der Formaufspannplatte weggeleitete Schliesskraft auf die verbleibenden beiden Ecken der Platte konzentriert wird.
  • Ziel der Erfindung ist es, die über die Holme eingeleitete Schliesskraft möglichst gleichförmig auf das Werkzeug zu übertragen, welches unter dem Druck des eingespritzten Kunststoffes steht. Dieses Ziel soll bei möglichst geringem Gewicht der Formaufspannplatte, andererseits aber hinreichender Steifigkeit der Platte erzielt werden. Durch die bisher beschriebene Verlegung der die innere und äussere Platte verbindenden Wandstruktur wird bereits erreicht, dass die Kraft entlang des Umfanges der Platten bzw. des Werkzeuges sehr homogen ist. Um über die ganze Fläche grösstmögliche Gleichförmigkeit zu erzielen, wird vorzugsweise zusätzlich vorgeschlagen, dass die innere Platte mit einem Verstärkungsring versehen ist, welcher durch Rippen mit der Wandstruktur verbunden ist.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung werden anschliessend anhand der Zeichnung erläutert. In dieser sind
  • 1 und 2 eine schaubildliche Darstellung einer Formaufspannplatte mit bzw. ohne Werkzeug
  • 3 bis 5 zeigen die gleiche Formaufspannplatte in Seitenansicht bzw. Schnitten A-A und B-B in 3,
  • 6 ist die zugehörige Draufsicht und
  • 7 zeigt eine weitere Schnittdarstellung.
  • Die in 1 dargestellte Konstruktion dient dazu, Kräfte, welche über die Holme 2 einer Spritzgiessmaschine eingeleitet werden, auf ein Werkzeug zu übertragen, dessen eine Formhälfte 4 an der Platte 3 befestigt ist. Eine nahe dem Umfang der äusseren Platte 1 und der inneren Platte 3 verlaufende Wandstruktur 5 dient dazu, die über die Holme 2 eingeleiteten Kräfte möglichst gleichmässig auf die Formhälfte 4 zu übertragen.
  • Um zu verhindern, dass die eingebrachte Kraft in der Nähe der Holme 2 konzentriert wird, weisen die holmnahen Bereiche der Wandstruktur 5 Schwächungen auf, welche als Ausnehmungen 6 ausgebildet sein können, aber nicht müssen.
  • Wie man insbesondere aus 2 erkennt, ist die innere Platte 3 im Wesentlichen rechteckig ausgebildet, wobei die holmnahen Ecken Einbuchtungen 7 aufweisen. Eine mittig angeordnete Öffnung 14 in der inneren Platte 3 liegt der Öffnung 12 in der äusseren Platte 1 gegenüber, sodass die Düse einer Spritzgiesseinrichtung durch die gesamte Struktur hindurchgeführt werden kann.
  • Die Wandstruktur 5 könnte an sich als konischer oder zylindrischer Kreisring ausgebildet sein, oder andererseits genau der Umfangskontur sowohl der äusseren Platte 1 wie der inneren Platte 3 folgen. In der Praxis wird man einen Kompromiss suchen, welcher im vorliegenden Fall so gewählt wurde, dass die Wandstruktur 5 im Bereich der holmfernen Ecken 8 mit einigem Abstand von den Ecken 8 auf der Platte 3 endet. Durch die für die Erfindung wesentliche Schwächung der holmnahen Bereiche der Wandstruktur 5 würde eine geschlossene Wandstruktur zu grosse Kräfte in den Bereich der Ecken 8 lenken. Aus diesem Grund sind die in der Nähe der Ecken 8 verlaufenden Bereiche der Wandstruktur 5 beispielsweise durch Ausnehmungen 9 geschwächt.
  • Aus 3 bis 5 sieht man vor allem, wie durch einen Verstärkungsring 10 die über die zylindrischen Ansätze 13 eingeleiteten Kräfte über die Fläche der inneren Platte 3 verteilt werden. Hierzu ist der Verstärkungsring 10 mit Rippen 11 verbunden, welche jeweils dort in der Wandstruktur 5 enden, wo diese wenig geschwächt ist.
  • Aus 6 und 7 ergibt sich insbesondere die Möglichkeit, die mittlere Öffnung 12 in der äusseren Platte 1 und die mittlere Öffnung 14 in der inneren Platte 3 auch unsymmetrisch anzuordnen. Damit kann beispielsweise der Tatsache Rechnung getragen werden, dass eine Einspritzdüse einseitig mit einer Verschlusseinrichtung versehen ist. Da die dargestellte Einrichtung üblicherweise als Gusskonstruktion verwirklicht werden soll, kann es alternativ günstiger sein, die Symmetrie der Einrichtung zu erhöhen, um die Fehleranfälligkeit unter Verzicht auf extreme Gewichtseinsparung zu verringern.

Claims (5)

  1. Formaufspannplatte für eine Spritzgießmaschine mit zwei Holmen (2), die eine äußere Platte (1), an welcher die Holme (2) zur Einleitung der Schließkraft eingreifen, und eine innere Platte (3), an welcher eine Formhälfte (4) befestigbar ist, umfaßt, wobei eine die innere und die äußere Platte (3, 1) verbindende, im Allgemeinen etwa tangential zur Plattenmitte verlaufende Wandstruktur die Schließkraft auf die innere Platte (3) überträgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandstruktur (5) in den holmnahen Bereichen insbesondere durch Ausnehmungen (6) geschwächt ist.
  2. Formaufspannplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandstruktur (5) auch in den holmfernen Bereichen (2) insbesondere durch Ausnehmungen (9) geschwächt ist.
  3. Formaufspannplatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Platte (3) einen Verstärkungsring (10) umfaßt, welcher durch Rippen (11) mit der Wandstruktur (5) verbunden ist.
  4. Formaufspannplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Platte (3) im Wesentlichen rechteckig ist, jedoch im holmnahen Bereich Einbuchtungen (7) aufweist.
  5. Formaufspannplatte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandstruktur (5) mit Radialabstand von den Ecken (8) der Platte (3) an dieser endet.
DE200610038015 2005-09-26 2006-08-14 Formaufspannplatte für eine Spritzgießmaschine Expired - Fee Related DE102006038015B4 (de)

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