DE102006037742A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Explosionsumformen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Explosionsumformen Download PDFInfo
- Publication number
- DE102006037742A1 DE102006037742A1 DE102006037742A DE102006037742A DE102006037742A1 DE 102006037742 A1 DE102006037742 A1 DE 102006037742A1 DE 102006037742 A DE102006037742 A DE 102006037742A DE 102006037742 A DE102006037742 A DE 102006037742A DE 102006037742 A1 DE102006037742 A1 DE 102006037742A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- contraption
- explosive
- tool
- energy beam
- ignition
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims abstract description 29
- 238000004880 explosion Methods 0.000 title claims description 25
- 239000002360 explosive Substances 0.000 claims abstract description 60
- 238000005474 detonation Methods 0.000 claims description 23
- 239000011521 glass Substances 0.000 claims description 22
- 230000000977 initiatory effect Effects 0.000 claims description 4
- RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N Copper Chemical compound [Cu] RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 2
- 229910052802 copper Inorganic materials 0.000 claims description 2
- 239000010949 copper Substances 0.000 claims description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 abstract description 4
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 5
- 230000002123 temporal effect Effects 0.000 description 4
- 230000003111 delayed effect Effects 0.000 description 3
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 3
- 239000000463 material Substances 0.000 description 3
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 3
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 3
- 229910000952 Be alloy Inorganic materials 0.000 description 2
- 229910000881 Cu alloy Inorganic materials 0.000 description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 2
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 description 2
- 238000010304 firing Methods 0.000 description 2
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 2
- 238000007493 shaping process Methods 0.000 description 2
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 2
- 230000002996 emotional effect Effects 0.000 description 1
- 239000003517 fume Substances 0.000 description 1
- 239000003365 glass fiber Substances 0.000 description 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 1
- QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N mercury Chemical compound [Hg] QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910052753 mercury Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 1
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
- 230000029305 taxis Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D26/00—Shaping without cutting otherwise than using rigid devices or tools or yieldable or resilient pads, i.e. applying fluid pressure or magnetic forces
- B21D26/02—Shaping without cutting otherwise than using rigid devices or tools or yieldable or resilient pads, i.e. applying fluid pressure or magnetic forces by applying fluid pressure
- B21D26/06—Shaping without cutting otherwise than using rigid devices or tools or yieldable or resilient pads, i.e. applying fluid pressure or magnetic forces by applying fluid pressure by shock waves
- B21D26/08—Shaping without cutting otherwise than using rigid devices or tools or yieldable or resilient pads, i.e. applying fluid pressure or magnetic forces by applying fluid pressure by shock waves generated by explosives, e.g. chemical explosives
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- General Chemical & Material Sciences (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Laser Beam Processing (AREA)
- Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)
- Forging (AREA)
Abstract
Mit der Erfindung sollen ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Explosionsumformen von Werkstücken, wobei wenigstens ein Werkstück in wenigstens einem Werkzeug angeordnet wird und dort mit Hilfe eines zu zündenden Explosionsmittels umgeformt wird, dahingehend verbessert werden, dass ein technisch einfach handzuhabender Zündmechanismus mit möglichst geringen Rüstzeiten entsteht, welcher ein möglichst präzises Zünden des Explosionsmittels mit zeitlich wiederholbarer Genauigkeit erlaubt. Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren und eine Vorrichtung, bei welchem wenigstens ein Werkstück in wenigstens einem Werkzeug angeordnet wird und dort mit Hilfe eines zu zündenden Explosionsmittels umgeformt wird, gelöst, bei welchem das Explosionsmittel mit Hilfe wenigstens eines Energiestrahls gezündet wird.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Explosionsumformen mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 bzw. 11.
- Beim Explosionsumformen wird ein Werkstück in einem Werkzeug angeordnet und durch Zünden eines explosiven Stoffes, z.B. eines Gasgemisches, umgeformt. In der Regel wird der explosive Stoff in das Werkzeug eingeleitet und auch hier gezündet. Dabei stellen sich zwei Probleme. Zum einen muss das Werkzeug bzw. der Zündmechanismus dazu geeignet sein, die Explosion gezielt auszulösen und den bei der Explosion auftretenden hohen Belastungen standzuhalten, zum anderen sollen wiederholbar gute Umformergebnisse in möglichst kurzen Rüstzeiten erzielt werden.
- Bei einem aus der
EP 0 830 907 bekannten Verfahren zum Verformen von Hohlkörpern, wie z. B. Dosen, wird der Hohlkörper in ein Werkzeug eingelegt und die obere Öffnung des Hohlkörpers mit einem Stopfen verschlossen. Über eine Leitung in dem Stopfen wird ein explosives Gas in den Hohlraum eingeleitet, welches anschließend über eine in dem Stopfen angeordnete Zündkerze gezündet wird. - Bei einem in der
US 3 342 048 beschriebenen Verfahren wird ein zu verformendes Werkstück ebenfalls in einem Werkzeug angeordnet und mit einem explosiven Gasgemisch gefüllt. Die Zündung erfolgt hier mittels Knallquecksilber und einem Heiz- bzw. Glühdraht. Beide Verfahren eignen sich insbesondere für die Einzelteilfertigung und konnten sich in der Praxis nicht für die Massenproduktion durchsetzen. - Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren sowie eine Vorrichtung der eingangs genannten Gattung dahingehend zu verbessern, dass ein technisch einfach handzuhabender Zündmechanismus mit geringen Rüstzeiten entsteht, welcher ein möglichst präzises Zünden des explosiven Stoffes mit zeitlich wiederholbarer Genauigkeit erlaubt.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst mit einem Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
- Durch die Zündung mittels eines Energiestrahls lässt sich die Explosion in dem Werkzeug gut steuern. Der Energiestrahl ist relativ präzise auf eine Zündstelle positionierbar, von welcher die Explosion ausgehen soll. Auch die dem Explosionsmittel durch den Energiestrahl zugeführte Energiemenge ist gut einstellbar. Zudem ist der Energiestrahl und somit die Explosion auch zeitlich relativ genau steuerbar. Durch die obengenannten Faktoren lässt sich die Explosion und ihr Verlauf innerhalb des Werkzeugs gut steuern. So ist eine gute Vorhersagbarkeit und Wiederholgenauigkeit des Umformergebnisses möglich.
- In einer günstigen Ausführungsform der Erfindung kann der Energiestrahl mit Hilfe eines Lasers erzeugt werden. Ein Laserstrahl lässt sich bezüglich der zeitlichen und der örtlichen Genauigkeit gut steuern.
- Günstigerweise kann der Energiestrahl von einer Energiequelle mit Hilfe einer Umlenkanordnung zu wenigstens einer Zündstelle geleitet werden. So lässt sich der Energiestrahl trotz eines eventuell ortsfesten Energiestrahlenerzeugers schnell und technisch einfach zu den gewünschten Stellen im Raum leiten.
- In einer Variante der Erfindung kann der Energiestrahl von einer Energiequelle mit Hilfe einer Spiegelanordnung zu wenigstens einer Zündstelle geleitet werden. Die Spiegelanordnung eignet sich insbesondere für Energiestrahlen in Form von Laserstrahlen und bietet die obengenannten Vorteile einer Umlenkanordnung.
- In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann das Explosionsmittel an mehreren Stellen der Vorrichtung gleichzeitig gezündet werden. So lassen sich z.B. mehrere Detonationsfronten innerhalb eines Werkzeugs erzeugen. Je nachdem, an welcher Stelle sich das Explosionsmittel innerhalb des Werkzeugs befindet und an welcher Stelle es gezündet wird, kann der Verlauf der Detonationsfronten dabei den Erfordernissen des Umformprozesses angepasst werden. Alternativ können bei diesem Verfahren aber z.B. auch Explosionsmittel in mehreren Werkzeugen der Vorrichtung gleichzeitig gezündet werden. So können mehre re, auch unterschiedliche Werkstücke annähernd gleichzeitig umgeformt werden. Dies hilft die Taktzeiten zu verkürzen.
- Vorteilhafterweise kann das Explosionsmittel an mehreren Stellen der Vorrichtung zeitversetzt gezündet werden. Erfolgt die zeitversetzte Zündung an einem einzelnen Werkzeug der Vorrichtung, können dadurch mehrere Detonationsfronten innerhalb eines Werkzeugs erzeugt werden. Der zeitliche Versatz erlaubt dabei eine Abstimmung des zeitlichen Verlaufs der einzelnen Detonationsfronten innerhalb des Werkzeugs. Erfolgt die zeitlich versetzte Zündung an unterschiedlichen Werkzeugen der Vorrichtung, kann der Energiestrahl z.B. alle Werkzeuge der Vorrichtung nacheinander zünden. Dies hilft die Taktzeiten zu verkürzen, wenn sich die parallel ablaufenden Umformprozesse zeitlich überlappen.
- Prinzipiell sind beliebige Kombinationen der gleichzeitigen und der zeitversetzten Zündung an einem und/oder mehreren Werkzeugen der Vorrichtung möglich. So lässt sich das Verfahren gut an unterschiedliche Produktionsanforderungen anpassen. Die Grundidee, die Ausbreitung von Detonationsfronten über eine zeitlich variierbare Zündung an einer oder mehreren Stellen des Werkzeugs zu steuern und so das Umformergebnis zu beeinflussen, wäre auch unabhängig von der Art der Zündung, ob mit Energiestrahl oder anders, realisierbar.
- In einer günstigen Ausführungsform der Erfindung können mehrere Detonationsfronten innerhalb eines Werkzeugs erzeugt werden. Dadurch und insbesondere durch die zeitliche Steuerung des Verlaufs der Detonationsfronten, kann ein gutes Umformergebnis erzielt werden.
- Vorteilhafterweise kann wenigstens je eine Detonationsfront innerhalb mehrerer Werkzeuge der Vorrichtung erzeugt werden. So lässt sich die Effektivität einer Zündvorrichtung mit Energiestrahl steigern.
- In einer Variante der Erfindung kann der Energiestrahl in ein Zündrohr des Werkzeugs eingeleitet werden. So kann ein Teil des Werkzeugs, nämlich das Zündrohr, an die speziellen Anforderungen des Zünd- und Explosionsvorgangs angepasst werden.
- In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann der Energiestrahl durch ein transparentes Medium in den Explosionsraum gelangen. Dies ist technisch gut realisierbar und gewährleistet ein gutes Auftreffen des Energiestrahls auf das Explosionsmittel. Ein Energiestrahlerzeuger lässt sich so außerhalb des Werkzeugs platzieren und ist vor den direkten Auswirkungen der Explosion im Inneren des Werkzeugs weitgehend geschützt.
- Die Aufgabe wird erfindungsgemäß ferner gelöst durch die Merkmale des Anspruchs 11.
- Der Energiestrahl gewährleistet eine gute Zündung des Explosionsmittels. Er ist technisch gut erzeugbar und kann Entfernungen schnell überwinden. Dadurch kann das Explosionsmittel mit guter zeitlicher Genauigkeit gezündet werden.
- In einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung kann der Energiestrahlerzeuger einen Laser aufweisen. Der Laser stellt eine technisch einfache Möglichkeit der Energiestrahlerzeugung dar. Er bietet einen gut gebündelten und somit gut positionierbaren Energie- bzw. Laserstrahl mit einstellbarer Energiemenge.
- Günstigerweise kann das Werkzeug wenigstens eine Einleitungsstelle aufweisen, welche für den Energiestrahl durchlässig ist. So kann der Energiestrahl in das Werkzeug dringen und das darin enthaltene Explosionsmittel zünden. Der Energiestrahlerzeuger ist so außerhalb des Werkzeugs anordenbar und damit weitgehend vor den direkten Auswirkungen der Explosion geschützt.
- In einer Variante der Erfindung kann die Einleitungsstelle wenigstens ein transparentes Medium aufweisen. Dieses eignet sich insbesondere für Laserstrahlen. Es gewährleistet eine gute Transmission des Energiestrahls bei relativ geringem Energieverlust.
- Günstigerweise kann das transparente Medium einen Glaseinsatz aufweisen. Glas ist ein günstiger und gut zu verarbeitender Werkstoff, welcher die obengenannten Vorteile bietet und ausreichend widerstandsfähig für die auftretenden Explosionskräfte ist.
- In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann das transparente Medium eine Dicke im Bereich von 5 bis 15 mm, vorzugsweise im Bereich von 7 bis 12 mm und insbesondere im Bereich von 9 bis 11 mm aufweisen. Diese Dicke hat sich in der Praxis als vorteilhaft erwiesen. Sie gewährleistet eine ausreichende Stabilität, um den Anforderungen durch die Explosion standzuhalten.
- Bei einer günstigen Ausführungsform der Erfindung kann das transparente Medium einen Außendurchmesser von etwa 5 bis 15 mm, vorzugsweise 7 bis 12 mm und insbesondere von 9 bis 11 mm aufweisen. Es hat sich gezeigt, dass dieser Außendurchmesser eine ausreichend gute und schnelle Positionierung des Energiestrahls bei gleichzeitig guter Stabilität des Mediums erlaubt.
- Vorteilhafterweise kann das transparente Medium linsenartig, konvex geformt sein. So lässt sich der Energiestrahl gut bündeln.
- In einer Variante der Erfindung kann das transparente Medium einen etwa viereckigen Querschnitt aufweisen. Dies gewährleistet eine gute Stabilität sowie gute Transmissionseigenschaften.
- Vorteilhafterweise kann das transparente Medium einen achteckigen Querschnitt aufweisen. Je nach Ausformung des Achtecks lässt sich der Energiestrahl so bündeln.
- In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann das transparente Medium eine Fassung aufweisen, welche Kupfer enthält. Es hat sich gezeigt, dass Kupferlegierungen, insbesondere Kupfer-Beryllium-Legierungen, eine ausreichend gute Stabilität und gute Dichtungseigenschaften für diesen Anwendungsfall bieten.
- Günstigerweise kann das transparente Medium mit einer Dichtung in dem Werkzeug angeordnet sein, welche den Explosionsraum gegenüber der Umgebung abdichtet. So ist die Umgebung vor der Explosion und den Explosionsprodukten geschützt.
- In einer Variante der Erfindung kann das Werkzeug mehrere Einleitungsstellen aufweisen. So kann das Explosionsmittel an mehreren Stellen des Werkzeugs gleichzeitig und/oder zeitversetzt gezündet werden. So können z.B. mehrere Detonationsfronten in dem Werkzeug erzeugt werden.
- Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung können mehrere Werkzeuge mit mindestens je einer Einleitungsstelle vorgesehen sein. Dadurch können mehrere, eventuell auch unterschiedliche Werkzeuge der Vorrichtung gleichzeitig oder zeitversetzt gezündet werden. Überlappen sich die dabei entstehenden parallelen Umformprozesse zeitlich, kann so die Effizienz der Vorrichtung erhöht werden.
- Günstigerweise kann wenigstens eine Umlenkanordnung im Strahlengang des Energiestrahlenerzeugers vorgesehen sein, mittels welcher der Energiestrahl zu wenigstens einer Zündstelle lenkbar ist. Dadurch lässt sich der Energiestrahl technisch einfach, schnell und gut positionieren.
- In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann die Umlenkanordnung eine Spiegelanordnung sein. Diese eignet sich insbesondere für Laserstrahlen und bietet die obengenannten Vorteile einer Umlenkanordnung.
- In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung kann die Umlenkanordnung wenigstens ein für den Energiestrahl teildurchlässiges Spiegelelement aufweisen. So lässt sich der Energiestrahl technisch einfach in mehrere Strahlen aufteilen.
- Im Folgenden werden Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung anhand der folgenden Zeichnungen beschrieben. Dabei zeigen:
-
1 eine Vorrichtung zum Explosionsumformen gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung, -
2 einen Schnitt II-II durch das Werkzeug der Vorrichtung aus1 , -
3a eine Vorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung, und -
3b eine Vorrichtung gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung. -
1 zeigt eine Vorrichtung zum Explosionsumformen gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung. Die Vorrichtung1 weist ein Werkzeug2 und einen Energiestrahlerzeuger3 auf. - Das Werkzeug
2 ist in dieser Ausführungsform der Erfindung mehrteilig und weist ein Umformmittel4 und ein Zündrohr5 auf. In dem Umformmittel4 ist ein hier durch eine gepunktete Linie angedeutetes Werkstück18 angeordnet. Im Inneren des Zündrohrs5 ist eine Zündkammer6 vorgesehen. In ihr befindet sich ein Explosionsmittel7 . - In dieser Ausführungsform ist als Explosionsmittel
7 ein explosives Gasgemisch, Knallgas, vorgesehen, welches über den Anschluss8 in die Zündkammer6 eingebracht werden kann. In anderen Ausführungsformen der Erfindung können jedoch auch andere Explosionsmittel in gasförmiger, flüssiger oder fester Form zum Einsatz kommen. Der Anschluss8 ist dann entsprechend dem jeweiligen Explosionsmittel als Gas-, Flüssigkeits- oder Feststoffanschluss ausgebildet. - Der Energiestrahlerzeuger
3 kann wahlweise einen Energiestrahl12 erzeugen und ist in dieser Ausführungsform ein Lasergerät, welches um seine vertikale Achse9 drehbar auf einem Fuß10 gelagert ist. Es wird über eine Leitung11 mit Energie versorgt und kann bei Bedarf einen Energie-, in diesem Fall einen Laserstrahl12 erzeugen. - Die Wandung
13 des Zündrohrs5 weist eine für den Energiestrahl12 durchlässige Einleitungsstelle14 auf. Im Bereich der Einleitungsstelle14 ist ein transparentes Medium15 vorgesehen, welches für den Energiestrahl12 wenigstens teilweise durchlässig ist. In dieser Ausführungsform der Erfindung weist das transparente Medium15 einen Glaseinsatz19 auf, welcher in2 genauer dargestellt ist. - Das Lasergerät
3 ist so angeordnet, dass der Laserstrahl12 durch das transparente Medium15 in die Zündkammer6 des Zündrohrs5 dringen kann. Dadurch wird das Explosionsmittel7 in der Zündkammer6 gezündet. - Optional kann das Werkzeug
2 der Vorrichtung1 auch mehrere Einleitungsstellen14 für den Energiestrahl12 bzw. Zündstellen aufweisen. Die Vorrichtung1 kann, wie hier gestrichelt dargestellt ist, z.B. ein weiteres Zündrohr5' aufweisen, welches in dieser Ausführungsform analog des ersten Zündrohrs5 ausgebildet ist. Es weist dementsprechend auch eine mit einem Zündmittel7 gefüllte Zündkammer6' ein transparentes Medium15' und einen Anschluss8' auf. - Durch Drehen des Lasergeräts
3 um die vertikale Achse9 kann das Lasergerät3 aus seiner ersten Position16 , in welcher der Laserstrahl12 in die Zündkammer6 des ersten Zündrohrs5 eindringt, in eine zweite Position17 gebracht werden, in welcher der Laserstrahl12 durch das transparente Medium15' in die Zündkammer6' des zweiten Zündrohrs5' fällt, wie in1 gestrichelt dargestellt. So kann das Zündmittel7 in den Zündrohren5 ,5' z.B. nacheinander durch das Lasergerät3 gezündet werden. - Das Werkstück
18 kann in diesem Fall z.B. zwischen den beiden Zündrohren5 ,5' angeordnet sein, wie in1 durch eine gepunktete und eine gestrichelte Linie angedeutet. -
2 zeigt einen Schnitt II-II durch die für den Energiestrahl12 durchlässige Einleitungsstelle14 des Zündrohrs5 . Die in2 verwendeten Bezugszeichen bezeichnen dieselben Teile wie in1 , so dass diesbezüglich auf die Beschreibung der1 verwiesen wird. - Das transparente Medium
15 weist in dieser Ausführungsform der Erfindung einen runden Glaseinsatz19 mit einem viereckigen Querschnitt auf. Der Außendurchmesser und die Dicke des Glaseinsatzes sind annähernd gleich groß. In dieser Ausführungsform beträgt der Durchmesser wie auch die Dicke des Glaseinsatzes19 10 mm. - In anderen Ausführungsformen der Erfindung kann dieses Verhältnis jedoch deutlich variieren. Die Abmaße des Glaseinsatzes und seine äußere Form können dem jeweiligen Anwendungsfall angepasst werden. So kann der Querschnitt durch den Glaskörper z.B. auch achteckig sein. Zudem kann die zündkammerseitige Fläche
20 und/oder die ihr gegenüberliegende Fläche21 des Glaseinsatzes19 gewölbt sein, so dass sich eine annähernd linsenartige Form des Glaseinsatzes19 ergibt. Auch das Material des Einsatzes19 kann je nach Anwendungsfall variieren. Wird, wie hier, ein Laser als Energiestrahlerzeuger verwendet, sind z.B. druck- und hitzebeständige aber dennoch lichtdurchlässige Kunststoffe denkbar. - Das transparente Medium
15 weist außerdem eine Fassung22 auf, in welcher der Glaseinsatz19 angeordnet ist. Die Fassung22 ist in dieser Ausführungsform der Erfindung aus einer Kupfer-Beryllium-Legierung gefertigt. Diese ist stabil und hält den dynamisch, schlagartig auftretenden relativ hohen Belastungen durch die Explosion gut stand. Alternativ kann die Fassung22 jedoch auch aus einer anderen Kupferlegierung oder einem beliebigen anderen Werkstoff gefertigt werden, der den hohen Belastungen durch die Explosion standhält. Ihre Wandung23 weist einen L-artigen Querschnitt auf. Die Innenkontur der Fassung22 entspricht dabei in etwa den Außenabmaßen des Glaseinsatzes19 . - Das transparente Medium
15 ist mit einer Dichtung24 in dem Zündrohr5 angeordnet, welche die Zündkammer6 im Inneren des Zündrohrs5 gegenüber der Umgebung dichtet. Die Wandung13 des Zündrohrs5 und die Fassung22 bilden dabei eine Presspassung. - Obwohl der Aufbau der erfindungsgemäßen Vorrichtung hier anhand eines einzelnen Werkzeugs beschrieben ist, kann die Vorrichtung
1 in anderen Ausführungen der Erfindung auch mehrere Werkzeuge2 aufweisen, wie in den3a ,3b beispielhaft dargestellt. - Die
3a und3b zeigen mögliche Ausführungsformen einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit mehreren Werkzeugen. Die Werkzeuge2a bis2d entsprechen dabei dem in1 gezeigten und beschriebenen Werkzeug2 . Die3a und3b zeigen lediglich unterschiedliche Möglichkeiten auf, eine derartige Vorrichtung zu realisieren. Die Erfindung ist keinesfalls auf die in diesen Figuren gezeigten Ausführungsformen beschränkt. Vielmehr können die in den3a und3b gezeigten Funktionsprinzipien in beliebiger Weise je nach Anwendungsfall auch miteinander kombiniert werden. -
3a zeigt eine schematische Darstellung einer Vorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung. Die in3a verwendeten Bezugszeichen bezeichnen dieselben Teile wie in den1 und2 , so dass diesbezüglich auf die Beschreibung der1 und2 verwiesen wird. Die in3a gezeigte Vorrichtung1 weist mehrere Werkzeuge2 und mehrere Energiestrahlenerzeuger bzw. Lasergeräte3 auf. Die Ausbildung dieser Geräte entspricht der in den1 und2 gezeigten Ausbildung, mehrfach vorkommende, gleiche Bauteile werden daher mit dem Zusatz a, b, usw. versehen. - Die Vorrichtung
1 weist hier vier Werkzeuge2a bis2d und vier Lasergeräte3a bis3d auf. Die Werkzeuge2a bis2d sind in etwa auf einem hier gepunktet angedeuteten Kreis30 angeordnet. Auch die Lasergeräte3a bis3d sind in etwa auf einem Kreis31 angeordnet, der etwa konzentrisch innerhalb des Kreises30 liegt. Die Lasergeräte3a bis3d sind in Relation zu den Werkzeugen2a bis2d so angeordnet, dass je eine der Laserstrahlen12a bis12d durch das transparente Medium15 je eines der Werkzeuge3a bis3d in die Zündkammer6a bis6d dringen und dort das Explosionsmittel7 zünden kann. - Alternativ können bei der in
3a gewählten Anordnung die beiden Lasergeräte3a und3b auch durch ein einziges, hier strichpunktiert dargestelltes Lasergerät ersetzt werden, welches analog1 um seine vertikale Achse9 drehbar gelagert ist. Durch Drehen um die Achse9 könnte dieses Lasergerät sowohl die Position des Lasergeräts3a als auch die Position des Lasergeräts3b einnehmen. Gleiches gilt für die Lasergeräte3c und3d , welche analog ebenfalls durch ein einzelnes um die vertikale Achse9 drehbares Lasergerät ersetzbar sind. -
3b zeigt eine schematische Darstellung einer Vorrichtung gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung. Die in den1 und2 verwendeten Bezugszeichen bezeichnen dieselben Teile wie in3b , so dass diesbezüglich auf die Beschreibung der1 und2 verwiesen wird. Die in3a gezeigte Vorrichtung1 weist mehrere Werkzeuge2 und Energie- bzw. Laserstrahlenerzeuger3 auf. Die Ausbildung der einzelnen Werkzeuge2a bis2d und des Energiestrahlenerzeugers3 entspricht dem in den1 und2 gezeigten Werkzeug2 und Energiestrahlenerzeuger3 . - Die Vorrichtung
1 weist hier zusätzlich eine Umlenkanordnung25 für den Energie- bzw. Laserstrahl12 auf. In diesem Fall ist die Umlenkanordnung25 eine Spiegelanordnung. Sie weist ein zentrales, polyederartiges Element27 und mehrere, in diesem Fall drei, weitere Spiegelelemente28 auf. Die Flächen des zentralen Elementes27 weisen ebenfalls Spiegel29 auf. In dieser Ausführungsform der Erfindung sind vier Flächen des zentralen Elementes27 mit Spiegeln29 versehen. Wenigstens einer der Spiegel29 kann dabei teildurchlässig für den Energie- bzw. Laserstrahl12 sein. Hier sind drei der Spiegel29 teildurchlässig. Ein teildurchlässiger Spiegel29 reflektiert einen vorbestimmten Teil des auf ihn treffenden Laserlichts bzw. -strahls12 . Der restliche Teil des Laserstrahls12 geht nahezu unverändert durch den teildurchlässigen Spiegel hindurch. So lässt sich der aus dem Lasergerät3 emittierte Laserstrahl12 aufspalten. - Das zentrale, polyederartige Element
27 ist um seine vertikale Achse33 drehbar, etwa im Zentrum eines, gepunktet angedeuteten, Kreises26 angeordnet, während die Spiegelelemente28 in etwa auf dem Kreis26 angeordnet sind. Auch die Spiegelelemente28 sind um ihre jeweilige vertikale Achse32 drehbar gelagert. Die einzelnen Teile27 ,28 ,29 der Spiegelanordnung25 sind dabei in Relation zu dem Lasergerät3 und den Werkzeugen2a bis2d so angeordnet, dass der Laserstrahl12 je nach Ausrichtung der Spiegel28 und29 wahlweise durch das transparente Medium15 eines der Werkzeuge2a bis2d zu einer Zündstelle in der jeweiligen Zündkammer6a bis6d geleitet wird. - Obwohl die Umlenk- bzw. Spiegelanordnung
25 hier mit einem zentralen, polyederartigen Element27 und mehreren Spiegelelementen28 dargestellt und beschrieben ist, kann die Umlenkanordnung25 in anderen Ausführungsformen der Erfindung auch völlig anders ausgebildet sein. Die Anzahl und Position der Spiegelelemente28 kann je nach Anwendungsfall variieren. Die einzelnen Elemente27 ,28 ,29 der Umlenkanordnung25 müssen auch nicht, wie hier gezeigt, zwangsläufig auf einem bzw. innerhalb eines Kreises26 angeordnet sein. Das zentrale Element27 , welches hier polyederartig geformt ist, kann auch eine andere z.B. scheibenartige Form aufweisen oder ganz entfallen. Zudem können die einzelnen Elemente27 ,28 ,29 der Umlenkanordnung25 auch gegeneinander kippbar sein. So lässt sich z.B. die Höhe des Laserstrahls12 über dem Untergrund, auf welchem die Vorrichtung steht, variieren. Hierfür können die einzelnen Elemente27 ,28 ,29 der Umlenkanordnung25 mit Dreh- und/oder Kugelgelenken versehen sein. In der Praxis sind auch andere Ausführungsformen der Umlenkanordnung25 denkbar. So kann der Laserstrahl12 z.B. auch mittels oder mehrerer Glasfaserelemente zu einer bzw. mehreren Einleitungsstellen14 in einem Werkzeug3 geleitet werden. Auch die Anordnung und Ausbildung der einzelnen Werkzeuge2a bis2d kann von der hier gezeigten abweichen und je nach Anwendungsfall variieren. - Im Folgenden wird die Funktionsweise der in den
1 bis3b dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert. - Die Funktionsweise wird anhand der
1 und2 zunächst für eine Vorrichtung mit einem Werkzeug und einem Energiestrahlerzeuger beschrieben. Der Energiestrahlerzeuger bzw. das Lasergerät3 der Vorrichtung1 in1 wird so positioniert, dass der Laserstrahl12 durch das transparente Medium15 in der Wandung13 des Zündrohrs5 in die Zündkammer6 fallen kann. - Anschließend wird das Werkzeug
2 , in diesem Fall das Zündrohr5 des Werkzeugs2 , mit dem Explosionsmittel7 befüllt. Hierfür wird über den Anschluss8 ein Explosionsmittel, z.B. Knallgas, in die Zündkammer6 des Zündrohrs5 geleitet. Hat sich eine vorbestimmte Menge des Explosionsmittels7 in der Zündkammer5 gesammelt, wird der Anschluss8 geschlossen. - Zum Zünden des Explosionsmittels
7 wird in dem Energiestrahlerzeuger bzw. dem Lasergerät3 ein Energiestrahl, in diesem Fall ein Laserstrahl,12 erzeugt. Der von dem Lasergerät3 ausgehende Laserstrahl12 trifft auf das transparente Medium15 , durchdringt dieses und trifft in der Zündkammer6 auf das Explosionsmittel7 . -
2 stellt diesen Vorgang genauer dar. Der Laserstrahl12 trifft hier auf die äußere Fläche21 des Glaseinsatzes19 des transparenten Mediums15 . Aufgrund der Beschaffenheit und der Form des Glaseinsatzes19 durchdringt der Laserstrahl den Glaseinsatz19 weitgehend ungehindert und ohne große Ablenkung und tritt auf der zündkammerseitigen Fläche19 wieder aus dem Glaseinsatz19 aus und damit in die Zündkammer6 des Zündrohrs5 ein. Dort trifft der Laserstrahl12 auf das Explosionsmittel7 und entzündet dieses im Bereich der Zündstelle36 . - Je nach Form des Glaseinsatzes
19 lässt sich der Laserstrahl12 verändern. Durch einen linsenartig geformten Glaseinsatz19 mit gekrümmter äußerer Fläche21 und/oder gekrümmter zündkammerseitigen Fläche20 lässt sich der Laserstrahl12 z.B. im Fall einer konvexen Wölbung weiter bündeln und so auf eine bestimmte Zündstelle fokussieren. Mit einer konkaven Wölbung lässt sich der Laserstrahl12 dagegen aufspreizen. Sind die Flächen20 ,21 gegeneinander geneigt, wie dies z.B. bei einem polyederartigen oder achteckigen Querschnitt der Fall ist, lässt sich die Ausbreitungsrichtung des Laserstrahls12 ablenken. - Bei der daraus resultierenden Explosion des Explosionsmittels
7 entsteht innerhalb kurzer Zeit eine relativ große Druckänderung, welche relativ große Kräfte auf das Zündrohr5 und das transparente Medium15 ausübt, sowie eine relativ große Temperaturerhöhung. Die Schnittstelle des transparenten Mediums mit dem Zündrohr5 wird auch während dieser schlagartigen, dynamischen Belastung durch die Dichtung24 gedichtet. Auch die Schnittstelle zwischen dem Glaseinsatz19 und der Fassung22 wird durch die Dichtung24 gedichtet. Dies gewährleistet zum einen einen guten Druckaufbau in dem Zündrohr5 und schützt zum anderen die Umgebung, außerhalb des Werkzeugs2 vor den direkten Auswirkungen der Explosion, wie Druck- und Temperaturänderungen, sowie vor den eventuell schädlichen Explosionsprodukten, wie z.B. Abgasen. - Die bei der Explosion entstehende Druck- oder Detonationsfront breitet sich entlang des Zündrohrs
5 aus, gelangt so in das Werkstück18 und presst dieses in das Formmittel4 . Die Detonationsfront breitet sich prinzipiell von der Zündstelle36 ausgehend sphärisch aus. In diesem Fall heißt das, dass sich ein Teil34 der Detonationsfront ausgehend von der Zündstelle36 in Richtung des Werkstücks18 bewegt. Ein anderer Teil35 der Detonationsfront bewegt sich dagegen von dem Werkstück18 weg, wie in2 gezeigt. Je nach Ausbildung des Zündrohrs5 und der Position der Einleitungs-14 bzw. Zündstelle36 lässt sich der Verlauf dieses zweiten Teils35 der Detonationsfront steuern. - Ist das Zündrohr
5 so ausgebildet, dass dieser Teil der Detonationsfront reflektiert wird, wenn er am Ende des Zündrohrs5 angelangt ist, lassen sich so z.B. zwei Detonationsfronten34 ,35 erzeugen, welche sich zeitlich versetzt über das Werkstück18 hinwegbewegen. Der zeitliche Versatz der beiden Detonationsfronten lässt sich über die Position der Zündstelle36 bzw. der Einleitungsstelle14 und die Form des Zündrohrs5 steuern. - Weist das Werkzeug
2 dagegen mehrere Einleitungs-14 und Zündstellen36 auf, wie in1 gestrichelt angedeutet, kann die Zündung des Explosionsmittels7 an mehreren Stellen des Werkzeugs erfolgen. Hierfür wird das Lasergerät3 , nachdem es einen ersten Laserstrahl12 in die Zündkammer6 des ersten Zündrohrs5 abgegeben und damit das Explosionsmittel7 im ersten Zündrohr5 gezündet hat, um die vertikale Achse9 aus einer ersten Position16 in seine zweite Position17 gedreht. Anschließend wird ein weiterer Laserstrahl12 generiert, welcher durch das transparente Medium15' des zweiten Zündrohrs5' in die zweite Zündkammer6' fällt. Dort trifft er auf das Explosionsmittel7 und zündet dieses. So lassen sich mehrere, in diesem Fall zwei Detonationsfronten innerhalb eines Werkzeugs erzeugen. - Neben der zeitlichen Steuerung der beiden Laserimpulse lässt sich der Verlauf der beiden Detonationsfronten z. B. durch die geeignete Anordnung der Einleitungs-
14 bzw. Zündstellen36 beeinflussen. In der in1 gezeigten Ausführungsform der Erfindung entstehen so zwei Detonationsfronten, die sich aufeinander zu bewegen und sich an einer bestimmten Stelle im Werkzeug2 treffen. - Sollen mehrere Zündstellen an einem Werkzeug
2 , wie in1 , oder auch an mehreren Werkzeugen2a bis2d , wie in den3a und3b , gleichzeitig gezündet werden, kann man wahlweise mit mehreren Lasergeräten3 oder mit nur einem Lasergerät3 und einer Umlenkanordnung25 arbeiten. Das Funktionsprinzip dieser beiden Varianten der Erfindung ist in den3a und3b illustriert. Je nach Anwendungsfall bietet sich auch eine Kombination aus beiden Möglichkeiten, also mehrere Lasergeräte3 und wenigstens eine Umlenkanordnung25 an. - Die Anordnung der Werkzeuge
2a bis2d und Lasergeräte3a bis3d in den3a und3b erlaubt sowohl eine gleichzeitige als auch eine zeitversetzte Zündung des Explosionsmittels in den einzelnen Werkzeugen2a bis2d . - Für die gleichzeitige Zündung werden in
3a in allen vier Lasergeräten3a bis3d gleichzeitig Laserstrahlen12a bis12d generiert, die in etwa gleichzeitig durch die jeweiligen transparenten Medien15a bis15d in die Zündkammern6a bis6d der jeweiligen Werkzeuge3a bis3d dringen und dort das Explosionsmittel7 entzünden. - In
3b dagegen wird nur ein Laserstrahl12 erzeugt, welcher über die Umlenk- bzw. Spiegelanordnung25 so aufgeteilt und abgelenkt wird, dass er etwa zeitgleich durch die transparenten Medien15a bis15d in die Zündrohre5a bis5d der jeweiligen Werkzeuge2a bis2d dringt und dort das Explosionsmittel7 entzündet. - So entsteht in jedem der Werkzeuge
3a bis3d etwa zeitgleich wenigstens eine Detonationsfront, wie bereits anhand1 erklärt. - Für die zeitversetzte Zündung wird in
3a in den Lasergeräten3a bis3d zeitversetzt, z.B. nacheinander, jeweils ein Laserstrahl12a bis12d erzeugt. Diese treffen dann auch nacheinander in die Zündkammern6a bis6d der jeweiligen Werkzeuge2a bis2d und zünden die Explosionsmittel7a bis7d in den Werkzeugen2a bis2d nacheinander. D.h. zuerst das Explosionsmittel7a in Werkzeug2a , dann das Explosionsmittel7b in Werkzeug2b , usw.. Der zeitliche Versatz zwischen der Erzeugung der Laserstrahlen12a bis12d ist dabei beliebig wählbar. So können z.B. auch die Laserstrahlen12a und12b gleichzeitig erzeugt werden, während die Laserstrahlen12c und12d zeitlich nachgeschaltet sind. Prinzipiell sind beliebige Kombinationen denkbar. - In
3b gibt es mehrere Möglichkeiten, das Explosionsmittel7 in den Werkzeugen2a bis2d zeitversetzt zu zünden. Zum einen kann das Lasergerät3 nacheinander mehrere Laserstrahlen12 erzeugen. Zwischen der Erzeugung der einzelnen Laserstrahlen wird die Position der einzelnen Elemente27 ,28 ,29 der Umlenkanordnung zueinander und/oder die Position des Lasergeräts3 so geändert, dass der Laserstrahl12 nacheinander jeweils durch das transparente Medium15a bis15d eines anderen Werkzeugs3a bis3d dringt und so das Explosionsmittel7a bis7d zündet. - Alternativ kann das Lasergerät
3 einen stetigen Laserstrahl12 erzeugen, der mittels der Umlenkanordnung25 in die Zündkammer6a des ersten Werkzeugs2a gelenkt wird und dort das Explosionsmittel zündet. Soll nun auch das Explosionsmittel in dem Werkzeug2b gezündet werden, wird die Position der einzelnen Elemente27 ,28 ,29 der Umlenkanordnung25 zueinander und/oder die Position des Lasergeräts3 so geändert, dass der Laserstrahl12 durch das transparente Medium15b in die Zündkammer6b fällt. Analog verfährt man für die Zündung des Explosionsmittels in den Werkzeugen2c und2d . - Sollen auch hier mehrere, z.B. zwei, Werkzeuge gleichzeitig gezündet werden, können für den Energiestrahl
12 teildurchlässige Umlenkelemente, in diesem Fall teildurchlässige Spiegelelemente, verwendet werden. Diese erlauben es, nur einen Teil des Laserstrahls12 abzulenken, während der restliche Teil des Laserstrahls seine ursprüngliche Richtung beibe hält. So kann der Laserstrahl12 auf eine Zündstelle, z. B. in dem Werkzeug2a , gerichtet werden, um dort das Explosionsmittel7 zu zünden. Mit Hilfe eines teildurchlässigen Spiegelelementes kann ein Teil des Laserstrahls12 gleichzeitig zu einer weiteren Zündstelle, z. B. in dem Werkzeug2b , gelenkt werden, und dort ebenfalls das Explosionsmittel zünden.
Claims (27)
- Verfahren zum Explosionsumformen von Werkstücken, wobei wenigstens ein Werkstück (
18 ) in wenigstens einem Werkzeug (2 ) angeordnet wird und dort mit Hilfe eines zu zündenden Explosionsmittels (7 ) umgeformt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Explosionsmittel (7 ) mit Hilfe wenigstens eines Energiestrahls (12 ) gezündet wird. - Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Energiestrahl (
12 ) mit Hilfe eines Lasers (3 ) erzeugt wird. - Verfahren nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Energiestrahl (
12 ) von einer Energiequelle (3 ) mit Hilfe einer Umlenkanordnung (25 ) zu wenigstens einer Zündstelle (36 ) geleitet wird. - Verfahren nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Energiestrahl (
12 ) von einer Energiequelle (3 ) mit Hilfe einer Spiegelanordnung (25 ) zu wenigstens einer Zündstelle (36 ) geleitet wird. - Verfahren nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Explosionsmittel (
7 ) an mehreren Stellen der Vorrichtung (1 ) gleichzeitig gezündet wird. - Verfahren nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Explosionsmittel (
7 ) an mehreren Stellen der Vorrichtung (1 ) zeitversetzt gezündet wird. - Verfahren nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Detonationsfronten (
34 ,35 ) innerhalb eines Werkzeugs (2 ) erzeugt werden. - Verfahren nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens je eine Detonationsfront (
34 ) innerhalb mehrerer Werkzeuge (2a bis2d ) der Vorrichtung (1 ) erzeugt werden. - Verfahren nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Energiestrahl (
12 ) in ein Zündrohr (5 ) des Werkzeugs (2 ) eingeleitet wird. - Verfahren nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Energiestrahl (
12 ) durch ein transparentes Medium (15 ) in den Explosionsraum (6 ) gelangt. - Vorrichtung (
1 ) zum Explosionsumformen, insbesondere zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1, bei welcher wenigstens ein Werkstück (18 ) in wenigstens einem Werkzeug (2 ) anordenbar und mit Hilfe eines zu zündenden Explosionsmittels (7 ) umformbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Energiestrahlerzeuger (3 ) vorgesehen ist, mit dessen Energiestrahl (12 ) das Explosionsmittel (7 ) entzündbar ist. - Vorrichtung (
1 ) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Energiestrahlerzeuger (3 ) einen Laser aufweist. - Vorrichtung (
1 ) nach wenigstens einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug (2 ) wenigstens eine Einleitungsstelle (14 ) aufweist, welche für den Energiestrahl (12 ) durchlässig ist. - Vorrichtung (
1 ) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Einleitungsstelle (14 ) wenigstens ein transparentes Medium (15 ) aufweist. - Vorrichtung (
1 ) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das transparente Medium (15 ) einen Glaseinsatz (19 ) aufweist. - Vorrichtung (
1 ) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Glaseinsatz (19 ) eine Dicke im Bereich von 5 bis 15 mm, vorzugsweise im Bereich von 7 bis 12 mm und insbesondere im Bereich von 9 bis 11 mm aufweist. - Vorrichtung (
1 ) nach wenigstens einem der Ansprüche 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Glaseinsatz (19 ) einen Außendurchmesser von etwa 5 bis 15 mm, vorzugsweise 7 bis 12 mm und insbesondere von 9 bis 11 mm aufweist. - Vorrichtung (
1 ) nach wenigstens einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass das transparente Medium (15 ) linsenartig, konvex geformt ist. - Vorrichtung (
1 ) nach wenigstens einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass das transparente Medium (15 ) einen etwa viereckigen Querschnitt aufweist. - Vorrichtung (
1 ) nach wenigstens einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass das transparente Medium (15 ) einen etwa achteckigen Querschnitt aufweist. - Vorrichtung (
1 ) nach wenigstens einem der Ansprüche 14 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass das transparente Medium (15 ) eine Fassung (22 ) aufweist, welche Kupfer enthält. - Vorrichtung (
1 ) nach wenigstens einem der Ansprüche 14 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass das transparente Medium (15 ) mit einer Dichtung (24 ) in dem Werkzeug (2 ) angeordnet ist, welche den Explosionsraum (6 ) gegenüber der Umgebung abdichtet. - Vorrichtung (
1 ) nach wenigstens einem der Ansprüche 11 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass des Werkzeug (2 ) mehrere Einleitungsstellen (14 ) aufweist. - Vorrichtung (
1 ) nach wenigstens einem der Ansprüche 11 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Werkzeuge (2 ) mit mindestens je einer Einleitungsstelle (14 ) vorgesehen sind. - Vorrichtung (
1 ) nach wenigstens einem der Ansprüche 11 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Umlenkanordnung (25 ) im Strahlengang des Energiestrahlenerzeugers (3 ) vorgesehen ist, mittels welcher der Energiestrahl (12 ) zu wenigstens einer Zündstelle (36 ) lenkbar ist. - Vorrichtung (
1 ) nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkanordnung (25 ) eine Spiegelanordnung ist. - Vorrichtung (
1 ) nach wenigstens einem der Ansprüche 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkanordnung (25 ) wenigstens ein für den Energiestrahl (12 ) teildurchlässiges Spiegelelement (29 ) aufweist.
Priority Applications (9)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE102006037742A DE102006037742B4 (de) | 2006-08-11 | 2006-08-11 | Verfahren und Vorrichtung zum Explosionsumformen |
| DE502007002440T DE502007002440D1 (de) | 2006-08-11 | 2007-05-08 | Verfahren und vorrichtung zum explosionsumformen |
| US12/377,190 US8252210B2 (en) | 2006-08-11 | 2007-05-08 | Method and device for explosion forming |
| KR1020097002671A KR20090037936A (ko) | 2006-08-11 | 2007-05-08 | 폭발 성형 방법 및 장치 |
| AT07724979T ATE452715T1 (de) | 2006-08-11 | 2007-05-08 | Verfahren und vorrichtung zum explosionsumformen |
| CA002660714A CA2660714A1 (en) | 2006-08-11 | 2007-05-08 | Method and device for explosive forming |
| CNA2007800356512A CN101516543A (zh) | 2006-08-11 | 2007-05-08 | 用于爆炸成形的方法和装置 |
| PCT/EP2007/004055 WO2008017332A1 (de) | 2006-08-11 | 2007-05-08 | Verfahren und vorrichtung zum explosionsumformen |
| EP07724979A EP2049281B1 (de) | 2006-08-11 | 2007-05-08 | Verfahren und vorrichtung zum explosionsumformen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE102006037742A DE102006037742B4 (de) | 2006-08-11 | 2006-08-11 | Verfahren und Vorrichtung zum Explosionsumformen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE102006037742A1 true DE102006037742A1 (de) | 2008-02-14 |
| DE102006037742B4 DE102006037742B4 (de) | 2010-12-09 |
Family
ID=38474435
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE102006037742A Expired - Fee Related DE102006037742B4 (de) | 2006-08-11 | 2006-08-11 | Verfahren und Vorrichtung zum Explosionsumformen |
| DE502007002440T Active DE502007002440D1 (de) | 2006-08-11 | 2007-05-08 | Verfahren und vorrichtung zum explosionsumformen |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE502007002440T Active DE502007002440D1 (de) | 2006-08-11 | 2007-05-08 | Verfahren und vorrichtung zum explosionsumformen |
Country Status (8)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US8252210B2 (de) |
| EP (1) | EP2049281B1 (de) |
| KR (1) | KR20090037936A (de) |
| CN (1) | CN101516543A (de) |
| AT (1) | ATE452715T1 (de) |
| CA (1) | CA2660714A1 (de) |
| DE (2) | DE102006037742B4 (de) |
| WO (1) | WO2008017332A1 (de) |
Cited By (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2009133454A3 (en) * | 2008-04-30 | 2010-03-18 | Cosma Engineering Europe Ag | Explosion forming system |
| US8047036B2 (en) | 2005-06-03 | 2011-11-01 | Magna International Inc. | Device and method for explosion forming |
| US8252210B2 (en) | 2006-08-11 | 2012-08-28 | Cosma Engineering Europe Ag | Method and device for explosion forming |
| US8250892B2 (en) | 2006-12-01 | 2012-08-28 | Cosma Engineering Europe Ag | Closure device for explosion forming |
| US8322175B2 (en) | 2006-12-20 | 2012-12-04 | Cosma Engineering Europe Ag | Workpiece and method for explosion forming |
| US8650921B2 (en) | 2006-08-11 | 2014-02-18 | Cosma Engineering Europe Ag | Method and device for explosion forming |
| US8713982B2 (en) | 2008-01-31 | 2014-05-06 | Magna International Inc. | Device for explosive forming |
| US8875553B2 (en) | 2007-02-14 | 2014-11-04 | Cosma Engineering Europe Ag | Method and mould arrangement for explosion forming |
| US8939743B2 (en) | 2007-08-02 | 2015-01-27 | Cosma Engineering Europe Ag | Device for supplying a fluid for explosion forming |
| US9393606B2 (en) | 2007-05-22 | 2016-07-19 | Cosma Engineering Europe Ag | Ignition device for explosive forming |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US8443641B2 (en) | 2007-02-14 | 2013-05-21 | Cosma Engineering Europe Ag | Explosion forming system |
| US8534107B2 (en) * | 2011-06-10 | 2013-09-17 | Ford Global Technologies, Llc | Method and apparatus for pulsed forming, punching and trimming of tubular members |
| CN103755502B (zh) * | 2014-01-28 | 2016-01-06 | 西北大学 | 基于动态措施与动态组分双重调节的火炸药配方设计方法 |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2908561A1 (de) * | 1978-04-24 | 1979-10-31 | Ifa Automobilwerke Veb | Verfahren zum zuenden von sprengstoff in explosiv-umformanlagen |
| DD217154A1 (de) * | 1983-09-06 | 1985-01-09 | Komb Pumpen U Verdichter Wtz V | Verfahren und vorrichtung zum warmexplosivumformen von blechhohlteilen |
Family Cites Families (109)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US392635A (en) | 1888-11-13 | powers | ||
| DE1452667U (de) | ||||
| US1280451A (en) | 1917-02-02 | 1918-10-01 | William F Hagen | Valve. |
| US1566127A (en) * | 1924-11-03 | 1925-12-15 | Rundquist William | Glass lens and method of treating the same |
| GB742460A (en) | 1952-06-11 | 1955-12-30 | Union Carbide & Carbon Corp | Sheet metal forming by use of detonation waves |
| US4702808A (en) * | 1957-06-27 | 1987-10-27 | Lemelson Jerome H | Chemical reaction apparatus and method |
| US3371404A (en) * | 1957-06-27 | 1968-03-05 | Jerome H. Lemelson | Method of simultaneously cladding and deforming material by intense pressure |
| GB878178A (en) | 1959-12-01 | 1961-09-27 | Olin Mathieson | Metal forming |
| US3195334A (en) * | 1960-12-27 | 1965-07-20 | William S Filler | Explosive forming of metals employing a conical shock tube |
| DE1129562B (de) | 1961-04-21 | 1962-05-17 | Telefonbau | Schaltungsanordnung zur Gebuehrenerfassung mit Gespraechszetteldrucker im internationalen Fernwahlbetrieb |
| US3252312A (en) | 1962-04-25 | 1966-05-24 | Continental Can Co | Method and apparatus for explosive reshaping of hollow ductile objects |
| US3160949A (en) | 1962-05-21 | 1964-12-15 | Aerojet General Co | Method of joining elongated objects |
| DE1235246B (de) | 1962-07-17 | 1967-03-02 | Wmf Wuerttemberg Metallwaren | Vorrichtung zur Hochenergieformung, insbesondere zur Explosionsumformung von Metallblechen od. dgl. |
| CH409831A (de) | 1962-08-28 | 1966-03-31 | Josef Schaberger & Co G M B H | Vorrichtung zur Verformung von Körpern durch Explosion |
| FR1342377A (fr) | 1962-10-17 | 1963-11-08 | Continental Can Co | Procédé et dispositif de refaçonnage par explosion d'objets creux ductiles |
| DE1218986B (de) | 1962-12-21 | 1966-06-16 | Wmf Wuerttemberg Metallwaren | Verfahen und Platine zur Herstellung von Hohlkoerpern oder aehnlichen Formteilen ausBlech durch Hochenergieumformung |
| AT248838B (de) | 1963-11-19 | 1966-08-25 | Wmf Wuerttemberg Metallwaren | Verfahren und Werkzeug zur Herstellung von Werkstücken durch Hochenergieformung |
| US3342048A (en) * | 1964-08-13 | 1967-09-19 | Gen Am Transport | Detonation wave forming machine |
| US3338080A (en) | 1964-09-21 | 1967-08-29 | Gen Dynamics Corp | Forming apparatus |
| DE1527949A1 (de) | 1965-01-19 | 1969-11-20 | Chemokomplex Vegyipari Gep Es | Verfahren und Einrichtung zur Ausbildung von gewoelbten Schalen aus Metallplatten |
| DE1452667A1 (de) | 1965-09-30 | 1969-03-06 | Gen American Transp Corp | Maschine zum plastischen Verformen mittels Detonationswellen |
| GB1129562A (en) | 1966-03-07 | 1968-10-09 | Vickers Ltd | The generation of shock waves by exploding wire methods |
| GB1280451A (en) | 1968-05-02 | 1972-07-05 | Int Research & Dev Co Ltd | Improvements in and relating to methods of explosively welding tubes into tube plates |
| AT299664B (de) | 1968-05-17 | 1972-06-26 | Boehler & Co Ag Geb | Vorrichtung zur Explosionverformung metallischer Werkstoffe |
| DE1777208A1 (de) | 1968-09-25 | 1971-04-01 | Hertel Heinrich Prof Dr Ing | Vorrichtung zur Hochleistungsumformung von Werkstuecken,insbesondere aus Blech,mit Hilfe von Schockwirkungsmitteln |
| DE1777207A1 (de) | 1968-09-25 | 1971-04-01 | Hertel Heinrich Prof Dr Ing | Vorrichtung zur Hochleistungsumformung von Werkstuecken,insbesondere aus Blech,mit Hilfe von Schockwirkungsmitteln |
| DE1801784A1 (de) | 1968-10-08 | 1970-06-11 | Bbc Brown Boveri & Cie | Arbeitsfunkenstrecke zur Erzeugung von Druckwellen in einem isolierenden,fluessigen Medium |
| DE1808942A1 (de) | 1968-11-14 | 1970-06-11 | Rune Hank | Verfahren zur Explosionsumformung |
| US3654788A (en) | 1968-11-20 | 1972-04-11 | Lead Metal Kogyo Kk | Method of discharge forming bulged articles |
| US3640110A (en) | 1969-08-14 | 1972-02-08 | Inoue K | Shock forming |
| US3661004A (en) * | 1969-11-07 | 1972-05-09 | Atlas Chem Ind | Explosive tubing swager |
| US3737975A (en) | 1970-07-15 | 1973-06-12 | Kinnon C Mc | Arrangement for explosively formed connections and method of making such connections |
| DE2043251A1 (en) | 1970-09-01 | 1972-03-02 | Nydamit Nobel Ag | Explosive forming - by shock wave conducted into the workpiece from outside |
| DE2059181C3 (de) | 1970-12-02 | 1975-02-27 | Messwandler-Bau Gmbh, 8600 Bamberg | Anordnung zur Hochdruck-Energieumformung von Körpern |
| US3742746A (en) * | 1971-01-04 | 1973-07-03 | Continental Can Co | Electrohydraulic plus fuel detonation explosive forming |
| DE2107460A1 (en) | 1971-02-17 | 1972-08-31 | Mylaeus Geb | Internally expanding pipes - to centrally increase their buckling strength |
| GB1436538A (en) | 1972-11-17 | 1976-05-19 | Dale Ltd John | Manufacture of articles such as collapsible tubes |
| DE2232438C3 (de) * | 1972-07-01 | 1978-07-20 | Kloeckner-Humboldt-Deutz Ag, 5000 Koeln | Mehrteilige Nockenwelle für periodisch gesteuerte Kraft- und Arbeitsmaschinen |
| DE2337176C3 (de) | 1973-07-21 | 1981-08-06 | Tokyu Sharyo Seizo K.K., Yokohama, Kanagawa | Vorrichtung zum Hochgeschwindigkeitsumformen vom metallischen rohrförmigen Werkstücken in einer mehrteiligen Formkammer |
| GB1419889A (en) | 1973-12-21 | 1975-12-31 | Kh Aviatsionnyj Institut | Plant for explosive forming |
| ZA754574B (en) | 1974-07-29 | 1976-06-30 | Concast Inc | A method of forming the walls of continuous casting and chill |
| DD114231A1 (de) | 1974-08-29 | 1975-07-20 | ||
| FR2300322A1 (fr) | 1975-02-04 | 1976-09-03 | Poudres & Explosifs Ste Nale | Systeme de mise a feu pour charges explosives immergees |
| SU575161A1 (ru) | 1975-05-11 | 1977-10-05 | Физико-технический институт АН Белорусской ССР | Устройство дл штамповки листовых заготовок жидкостью высокого давлени |
| GB1482978A (en) | 1975-06-27 | 1977-08-17 | Ici Ltd | Expanding metal tubes |
| DE2628579C2 (de) | 1976-06-25 | 1983-02-17 | Fiziko-techničeskij institut Akademii Nauk Belorusskoj SSR, Minsk | Vorrichtung zum elektrohydraulischen Explosionsumformen |
| GB1542519A (en) | 1976-07-07 | 1979-03-21 | Fiz Tekh I An Brus Ssr | Electrical discharge forming devices |
| US4187709A (en) | 1976-08-23 | 1980-02-12 | Kevin Strickland | Explosive forming |
| DE2754666A1 (de) | 1977-12-08 | 1979-06-13 | Hinapat Ag | Verfahren und vorrichtung zur herstellung eines tubenrohlings |
| GB2047147B (en) | 1979-04-06 | 1982-12-08 | Ukrain Nii Protezirova Protez | Manufacturing sockets for extremity prosthesis |
| DE3012342C2 (de) | 1980-03-29 | 1984-08-16 | Scheuch Folien- und Papierverarbeitung GmbH & Co KG, 6109 Mühltal | Mehrschichtfolie und Verfahren zum Verschluß von Gefäßen |
| AT371384B (de) | 1980-08-08 | 1983-06-27 | Uk Nii Protezirovania Protezos | Verfahren zum umformen eines werkstueckes durch impulsbelastung, gaskanone zur durchfuehrung des verfahrens sowie umformeinrichtung zum umformen von werkstuecken durch impulsbelastung mit einer solchen gaskanone |
| DD158364B1 (de) | 1981-04-09 | 1986-03-12 | Germania Chemnitz | Schutzvorrichtung zur explosivbearbeitung von bauteilen |
| BG34210A1 (en) | 1981-07-15 | 1983-08-15 | Kortenski | Machine for explosive forming |
| US4492104A (en) | 1981-12-02 | 1985-01-08 | Meadowcraft Inc. | Explosive shaping of metal tubing |
| JPS58145381A (ja) | 1982-02-23 | 1983-08-30 | Mitsubishi Heavy Ind Ltd | クラツド鋼管の製造方法 |
| US4494392A (en) | 1982-11-19 | 1985-01-22 | Foster Wheeler Energy Corporation | Apparatus for forming an explosively expanded tube-tube sheet joint including a low energy transfer cord and booster |
| DE3305615C2 (de) | 1983-02-18 | 1986-10-16 | Heinrich Dr.-Ing. 4290 Bocholt Hampel | Anordnung zum Befestigen eines Rohres in einer Lochplatte mittels Explosionsdruckwellen |
| US4571800A (en) | 1983-07-11 | 1986-02-25 | Thiokol Corporation | Method for explosively forming an auxiliary exit cone for the nozzle of a rocket motor |
| US4552742A (en) * | 1983-10-03 | 1985-11-12 | Kms Fusion, Inc. | Materials processing using chemically driven spherically symmetric implosions |
| DE3347319A1 (de) | 1983-12-28 | 1985-07-11 | Kraftwerk Union AG, 4330 Mülheim | Einrichtung zum schweissplattieren von rohren |
| EP0151490B1 (de) | 1984-02-09 | 1991-01-16 | Toyota Jidosha Kabushiki Kaisha | Verfahren zur Herstellung von ultrafeinen Keramikpartikeln |
| SU1181331A1 (ru) | 1984-06-05 | 1989-10-23 | Научно-исследовательский институт технологии автомобильной промышленности | Установка дл детонационного напылени |
| DE3512015A1 (de) | 1985-04-02 | 1986-10-02 | Robert Bosch Gmbh, 7000 Stuttgart | Vorrichtung zur behandlung von werkstuecken mittels temperatur- und druckstoessen durch zuenden eines brennbaren gasgemisches, insbesondere thermische entgratanlage |
| US4738012A (en) | 1985-12-31 | 1988-04-19 | Hughes Robert W | Method of making a cam shaft |
| DE3709181A1 (de) | 1987-03-20 | 1988-09-29 | Asea Ab | Verfahren zur herstellung von komplizierten blechteilen und werkzeug fuer die druckumformung solcher blechteile |
| DD260450A1 (de) | 1987-04-09 | 1988-09-28 | Pk Byuro Elektrogidravliki An | Verfahren und vorrichtung zum einpressen von rohren durch elektrische zuendung |
| US4856311A (en) | 1987-06-11 | 1989-08-15 | Vital Force, Inc. | Apparatus and method for the rapid attainment of high hydrostatic pressures and concurrent delivery to a workpiece |
| US4904083A (en) * | 1987-09-11 | 1990-02-27 | Litton Systems, Inc. | Partially transparent mirror for a ring laser |
| US4788841A (en) | 1987-11-18 | 1988-12-06 | Aluminum Company Of America | Method and apparatus for making step wall tubing |
| JPH02117728A (ja) | 1988-10-25 | 1990-05-02 | Sumitomo Metal Ind Ltd | 外面2条ひれ付管の製造装置 |
| DE3921046A1 (de) * | 1989-06-27 | 1991-01-03 | Linde Ag | Verfahren zur herstellung von gegenstaenden aus kunststoff |
| GB8918552D0 (en) | 1989-08-15 | 1989-09-27 | Alford Sidney C | Flexible linear explosive cutting or fracturing charge |
| DE4035894C1 (en) | 1990-11-12 | 1992-01-30 | Hampel, Heinrich, Dr., Moresnet, Be | Cooling box for blast furnaces with low mfr. cost - produced from cooling pipe preformed with number bends and explosively welded |
| US5256430A (en) | 1991-05-29 | 1993-10-26 | Nkk Corporation | Method for generating a detonation pressure |
| GB9114444D0 (en) | 1991-07-04 | 1991-08-21 | Cmb Foodcan Plc | Apparatus and method for reshaping containers |
| US5220727A (en) | 1992-06-25 | 1993-06-22 | Hochstein Peter A | Method making cam shafts |
| DE4232913C2 (de) | 1992-10-01 | 1995-04-27 | Daimler Benz Ag | Zweistufiges Verfahren zum hydromechanischen explosionsunterstützen Tiefziehen von Blech und Tiefziehpresse zur Durchführung des Verfahrens |
| DE19536292C2 (de) | 1995-09-29 | 1997-09-25 | Leinemann Gmbh & Co | Verfahren und Vorrichtung zum Abschwächen einer Detonation in einem Behälter- bzw. Rohrleitungssystem |
| DE19638678A1 (de) | 1996-09-20 | 1998-03-26 | Schmalbach Lubeca | Verschlußvorrichtung für eine Einrichtung zum Expansionsformen |
| DE19638679A1 (de) | 1996-09-20 | 1998-03-26 | Schmalbach Lubeca | Verschlußvorrichtung für Einrichtung zum Expansionsformen mit lanzenförmigem Stopfen |
| EP0830907A3 (de) * | 1996-09-20 | 1998-09-23 | Schmalbach-Lubeca AG | Verschlussvorrichtung für eine Einrichtung zum Expansionsformen |
| DE19638688A1 (de) | 1996-09-20 | 1998-03-26 | Schmalbach Lubeca | Verschlußvorrichtung für Einrichtung zum Expansionsformen mit konischem Stopfen |
| DE19709918C2 (de) | 1997-03-11 | 2001-02-01 | Dornier Medizintechnik | Hochleistungs-Druckwellenquelle |
| US5890698A (en) | 1997-10-13 | 1999-04-06 | Domytrak; Walter | Valve having pressure equalizing conduit |
| IL122795A (en) | 1997-12-29 | 2002-02-10 | Pulsar Welding Ltd | Combined pulsed magnetic and pulsed discharge forming of a dish from a planar plate |
| DE19818572C1 (de) | 1998-04-25 | 1999-11-11 | Leinemann Gmbh & Co | Verfahren zum Unschädlichmachen einer Detonationsfront und Detonationssicherung |
| SE518722C2 (sv) | 1998-06-26 | 2002-11-12 | Flow Holdings Gmbh Sagl Llc | Anordning och förfarande för expansionsformning |
| DE19852302A1 (de) * | 1998-11-12 | 2000-05-25 | Fraunhofer Ges Forschung | Verfahren und Vorrichtung zum Bearbeiten von Werkstücken mit Hochenergiestrahlung |
| DE19915383B4 (de) | 1999-04-06 | 2004-07-22 | Amborn, Peter, Dr.-Ing. | Hydroformverfahren |
| JP4421021B2 (ja) | 1999-08-19 | 2010-02-24 | 株式会社ディスコ | 放電成形ユニット及び切削装置 |
| DE19957836B4 (de) | 1999-11-25 | 2004-05-27 | RMG - Gaselan Regel + Meßtechnik GmbH | Verfahren und Vorrichtung zum Dämpfen des Druckstoßes an Flammensperren bei Detonationen |
| JP2002093379A (ja) | 2000-09-14 | 2002-03-29 | Matsushita Electric Ind Co Ltd | 放電形成デバイス、放電発光デバイス、プラズマディスプレイパネル、並びにそれらを用いた照明装置及びディスプレイ装置 |
| US7093470B2 (en) | 2002-09-24 | 2006-08-22 | The Boeing Company | Methods of making integrally stiffened axial load carrying skin panels for primary aircraft structure and fuel tank structures |
| DE10328154A1 (de) | 2003-06-07 | 2004-12-23 | Günter Volland | Bombenschutzbehälter |
| US7296449B2 (en) | 2004-09-21 | 2007-11-20 | Ball Corporation | Dry hydraulic can shaping |
| DE102005012475A1 (de) | 2005-03-16 | 2006-09-21 | IFUTEC Ingenieurbüro für Umformtechnik GmbH | Verfahren zur Herstellung eines Übergangs an einem Hohlformteil |
| DE102005025660B4 (de) | 2005-06-03 | 2015-10-15 | Cosma Engineering Europe Ag | Vorrichtung und Verfahren zum Explosionsumformen |
| DE102006008533A1 (de) | 2006-02-22 | 2007-08-30 | Rheinisch-Westfälisch-Technische Hochschule Aachen | Verfahren und Vorrichtung zur Gestaltung eines Druckprofils bei einer Detonationsumformung |
| JP2007222778A (ja) | 2006-02-23 | 2007-09-06 | Toto Ltd | 放電生成ガス溶解装置 |
| DE102006019856A1 (de) | 2006-04-28 | 2007-11-08 | Admedes Schuessler Gmbh | Verfahren zum Bearbeiten von Werkstoffen unter Verwendung von porösem Silizium als Sprengstoff |
| DE102006037754B3 (de) | 2006-08-11 | 2008-01-24 | Cosma Engineering Europe Ag | Verfahren und Vorrichtung zum Explosionsumformen |
| DE102006037742B4 (de) | 2006-08-11 | 2010-12-09 | Cosma Engineering Europe Ag | Verfahren und Vorrichtung zum Explosionsumformen |
| DE102006056788B4 (de) | 2006-12-01 | 2013-10-10 | Cosma Engineering Europe Ag | Verschlusseinrichtung für das Explosionsumformen |
| DE102006060372A1 (de) | 2006-12-20 | 2008-06-26 | Cosma Engineering Europe Ag | Werkstück und Verfahren für das Explosionsumformen |
| DE102007007330A1 (de) | 2007-02-14 | 2008-08-21 | Cosma Engineering Europe Ag | Verfahren und Werkzeuganordnung zum Explosionsumformen |
| DE102007023669B4 (de) | 2007-05-22 | 2010-12-02 | Cosma Engineering Europe Ag | Zündeinrichtung für das Explosionsumformen |
| DE102007036196A1 (de) | 2007-08-02 | 2009-02-05 | Cosma Engineering Europe Ag | Vorrichtung für die Zufuhr eines Fluids für Explosionsumformen |
| DE102008006979A1 (de) | 2008-01-31 | 2009-08-06 | Cosma Engineering Europe Ag | Vorrichtung für das Explosionsumformen |
-
2006
- 2006-08-11 DE DE102006037742A patent/DE102006037742B4/de not_active Expired - Fee Related
-
2007
- 2007-05-08 US US12/377,190 patent/US8252210B2/en active Active
- 2007-05-08 KR KR1020097002671A patent/KR20090037936A/ko not_active Ceased
- 2007-05-08 WO PCT/EP2007/004055 patent/WO2008017332A1/de not_active Ceased
- 2007-05-08 CN CNA2007800356512A patent/CN101516543A/zh active Pending
- 2007-05-08 DE DE502007002440T patent/DE502007002440D1/de active Active
- 2007-05-08 CA CA002660714A patent/CA2660714A1/en not_active Abandoned
- 2007-05-08 EP EP07724979A patent/EP2049281B1/de not_active Not-in-force
- 2007-05-08 AT AT07724979T patent/ATE452715T1/de active
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2908561A1 (de) * | 1978-04-24 | 1979-10-31 | Ifa Automobilwerke Veb | Verfahren zum zuenden von sprengstoff in explosiv-umformanlagen |
| DD217154A1 (de) * | 1983-09-06 | 1985-01-09 | Komb Pumpen U Verdichter Wtz V | Verfahren und vorrichtung zum warmexplosivumformen von blechhohlteilen |
Cited By (15)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US8047036B2 (en) | 2005-06-03 | 2011-11-01 | Magna International Inc. | Device and method for explosion forming |
| US8650921B2 (en) | 2006-08-11 | 2014-02-18 | Cosma Engineering Europe Ag | Method and device for explosion forming |
| US8252210B2 (en) | 2006-08-11 | 2012-08-28 | Cosma Engineering Europe Ag | Method and device for explosion forming |
| US8250892B2 (en) | 2006-12-01 | 2012-08-28 | Cosma Engineering Europe Ag | Closure device for explosion forming |
| US8322175B2 (en) | 2006-12-20 | 2012-12-04 | Cosma Engineering Europe Ag | Workpiece and method for explosion forming |
| US8875553B2 (en) | 2007-02-14 | 2014-11-04 | Cosma Engineering Europe Ag | Method and mould arrangement for explosion forming |
| US9393606B2 (en) | 2007-05-22 | 2016-07-19 | Cosma Engineering Europe Ag | Ignition device for explosive forming |
| US8939743B2 (en) | 2007-08-02 | 2015-01-27 | Cosma Engineering Europe Ag | Device for supplying a fluid for explosion forming |
| US8713982B2 (en) | 2008-01-31 | 2014-05-06 | Magna International Inc. | Device for explosive forming |
| EP2345489A3 (de) * | 2008-04-30 | 2012-05-02 | Magna International Inc. | Explosionsumformungsystem |
| JP2011518673A (ja) * | 2008-04-30 | 2011-06-30 | マグナ インターナショナル インコーポレイテッド | 爆発成形システム |
| WO2009133454A3 (en) * | 2008-04-30 | 2010-03-18 | Cosma Engineering Europe Ag | Explosion forming system |
| CN102112248A (zh) * | 2008-04-30 | 2011-06-29 | 麦格纳国际公司 | 爆炸成形系统 |
| EA021821B1 (ru) * | 2008-04-30 | 2015-09-30 | Магна Интернэшнл Инк. | Устройство и способ для обработки заготовок взрывным формованием |
| CN102112248B (zh) * | 2008-04-30 | 2016-03-23 | 麦格纳国际公司 | 爆炸成形系统 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US20100207287A1 (en) | 2010-08-19 |
| CA2660714A1 (en) | 2008-02-14 |
| CN101516543A (zh) | 2009-08-26 |
| DE502007002440D1 (de) | 2010-02-04 |
| WO2008017332A1 (de) | 2008-02-14 |
| EP2049281A1 (de) | 2009-04-22 |
| KR20090037936A (ko) | 2009-04-16 |
| US8252210B2 (en) | 2012-08-28 |
| EP2049281B1 (de) | 2009-12-23 |
| ATE452715T1 (de) | 2010-01-15 |
| DE102006037742B4 (de) | 2010-12-09 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP2049281B1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum explosionsumformen | |
| EP2643653B1 (de) | Leistungsvariabler irritationskörper | |
| EP0600388B1 (de) | Tandemgefechtskopf mit piezoelektrischen Aufschlagzündern | |
| EP1912037B1 (de) | Zylindrische Wirkladung | |
| DE2908116C2 (de) | Nebeldose | |
| CH699486A2 (de) | Vorrichtung und verfahren zum erzeugen von explosionen. | |
| DE1527548A1 (de) | Verfahren und Anordnung zum Schweissen mit Hilfe von Sprengstoff | |
| DE102010052209B4 (de) | Irritationskörper | |
| DE1949573A1 (de) | Verfahren zum Befestigen eines Rohres in einer Lochplatte mittels Explosionsdruckwellen,Anordnungen zur Durchfuehrung des Verfahrens | |
| DE102006037754B3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Explosionsumformen | |
| EP2154470B1 (de) | Umschaltbare zylindrische Wirkladung | |
| DE102019124042A1 (de) | Gasgenerator und verfahren zum betreieben eines gasgenerators | |
| DE3501450A1 (de) | Vorrohrsicherung fuer uebungsmunition | |
| DE19518472C1 (de) | Verfahren zum erschütterungsarmen Ausbau von Zuggliedern eines Verpreßankers | |
| DE102011010351A1 (de) | Umschaltbare Wirkladung | |
| DE102010048570B4 (de) | Umschaltbare Wirkladung | |
| DE10222184B4 (de) | Gefechtskopf | |
| DE1051708B (de) | Hohlladung | |
| DE2404870C2 (de) | Verzögerungseinrichtung mit in einem Gehäuse angeordneten pyrotechnischen Verzögerungssatz | |
| DE3340617C2 (de) | ||
| CH658816A5 (de) | Verfahren und einrichtung zum bonden einer anzahl metallrohre mit einer metallischen rohrplatte. | |
| DE102014011702B3 (de) | Zündeinrichtung für eine Splitterladung | |
| WO2018095783A1 (de) | Pyrotechnischer wirkkörper | |
| DE35128C (de) | Patrone mit Doppelzündung | |
| DE4218462A1 (de) | Hohlladungsmine |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| R020 | Patent grant now final |
Effective date: 20110309 |
|
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |