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DE102006036957B4 - Oberfräse - Google Patents

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DE102006036957B4
DE102006036957B4 DE200610036957 DE102006036957A DE102006036957B4 DE 102006036957 B4 DE102006036957 B4 DE 102006036957B4 DE 200610036957 DE200610036957 DE 200610036957 DE 102006036957 A DE102006036957 A DE 102006036957A DE 102006036957 B4 DE102006036957 B4 DE 102006036957B4
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milling
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Markus Dipl.-Ing. Stark
Arne Dipl.-Ing. Holtz
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Festool GmbH
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    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27CPLANING, DRILLING, MILLING, TURNING OR UNIVERSAL MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL
    • B27C5/00Machines designed for producing special profiles or shaped work, e.g. by rotary cutters; Equipment therefor
    • B27C5/10Portable hand-operated wood-milling machines; Routers

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Abstract

Oberfräse mit einem Frästisch, der ein Frästisch-Oberteil und ein Frästisch-Unterteil, das lösbar mit dem Frästisch-Oberteil verbunden ist und eine Auflagefläche bildet, mit der die Oberfräse auf ein zu fräsendes Werkstück aufgesetzt wird, aufweist, und mit einer oberhalb des Frästisches angeordneten Fräseinheit mit einer Antriebseinrichtung, die eine Ausgangswelle aufweist, mit der ein im verbundenen Zustand in axialer Richtung nach unten gerichtetes Fräswerkzeug verbindbar ist, wobei die Fräseinheit in axialer Richtung verschiebbar mit dem Frästisch verbunden ist, der Frästisch eine Durchtrittsausnehmung für den Durchtritt des Fräswerkzeugs aufweist, wobei sich die Durchtrittsausnehmung aus fluchtend zueinander angeordneten Durchtrittsöffnungen des Frästisch-Oberteils und des Frästisch-Unterteils zusammensetzt, und am Frästisch ein Zubehörteil, insbesondere eine Kopierhülse, mit einem im befestigten Zustand zur Durchtrittsausnehmung konzentrischen Befestigungsflansch lösbar befestigbar ist, dadurch gekennzeichnet,
– dass das Frästisch-Oberteil (3) eine Zentrieraufnahme (25) zum zentrierten Einsetzen des Befestigungsflansches (23) bei weggenommenem Frästisch-Unterteil (4) von unten her aufweist,
– dass zwischen dem...

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Oberfräse mit einem Frästisch, der ein Frästisch-Oberteil und ein Frästisch-Unterteil, das lösbar mit dem Frästisch-Oberteil verbunden ist und eine Auflagefläche bildet, mit der die Oberfräse auf ein zu fräsendes Werkstück aufgesetzt wird, aufweist, und mit einer oberhalb des Frästisch angeordneten Fräseinheit mit einer Antriebseinrichtung, die eine Ausgangswelle aufweist, mit der ein im verbundenen Zustand in axialer Richtung nach unten gerichtetes Fräswerkzeug verbindbar ist, wobei die Fräseinheit in axialer Richtung verschiebbar mit dem Frästisch verbunden ist, der Frästisch eine Durchtrittsausnehmung für den Durchtritt des Fräswerkzeugs aufweist, wobei sich die Durchtrittsausnehmungnung aus fluchtend zueinander angeordneten Durchtrittsöffnungen des Frästisch-Oberteils und des Frästisch-Unterteils zusammensetzt, und am Frästisch ein Zubehörteil, insbesondere eine Kopierhülse, mit einem im befestigten Zustand zur Durchtrittsausnehmung konzentrischen Befestigungsflansch lösbar befestigbar ist.
  • Eine Oberfräse dieser Art ist beispielsweise aus der US 2006/0037667 A1 bekannt.
  • Durch Verschieben einer mit einem Fräswerkzeug versehenen Oberfräse auf einem Werkstück erhält man an diesem eine dem Verlauf des Verschiebewegs entsprechende Fräsbearbeitung. Dabei kann die Oberfräse einer Frässchablone entlang geführt werden, sodass sich eine entsprechend konturierte Fräsung ergibt. Hierzu wird üblicherweise eine Kopierhülse verwendet, die mit ihrem Befestigungsflansch am Frästisch lösbar befestigt wird und nach unten hin über die Frästisch-Unterseite vorsteht, sodass die Oberfräse mit an der Frässchablone anliegender Kopierhülse geführt verschoben werden kann. Dabei durchgreift das Fräswerkzeug die Kopierhülse.
  • An Stelle einer Kopierhülse gibt es auch andere Zubehörteile wie beispielsweise Spanfänger, Spanabsaugteile usw., die an Stelle eines Kopierrings befestigt werden können.
  • Ausgehend hiervon liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zu Grunde, eine Oberfräse der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der sich das jeweilige Zubehörteil in möglichst einfacher Weise sicher und schnell befestigen und lösen lässt. Außerdem soll ein möglichst spiel- und vibrationsfreier Halt des Zusatzteils am Frästisch gegeben sein, was insbesondere für Kopierhülsen wichtig ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
    • – dass das Oberteil eine Zentrieraufnahme zum zentrierten Einsetzen des Befestigungsflansches bei weggenommenen Unterteil von unten her aufweist,
    • – dass zwischen dem Frästisch-Oberteil und dem Frästisch-Unterteil wirkende Verriegelungsmittel vorhanden sind, sodass das weggenommene Frästisch-Unterteil bei in die Zentrieraufnahme des Frästisch-Oberteils eingesetztem Befestigungsflansch von unten her an das Frästisch-Oberteil ansetzbar und mit dem Frästisch-Oberteil verriegelbar ist und im verriegelten Zustand den einen größeren Durchmesser als die Durchtrittsöffnung des Frästisch-Unterteils aufweisenden Befestigungsflansch in der Zentrieraufnahme hält und
    • – dass den Verriegelungsmitteln von außen her durch den Benutzer betätigbare Betätigungsmittel zum Entriegeln des Frästisch-Unterteils zugeordnet sind.
  • Bei der erfindungsgemäßen Oberfräse muss nach dem Einlegen des Zubehörteils lediglich das Unterteil an das Oberteil angesetzt und das Unterteil mit dem Oberteil verriegelt werden. Das Zubehörteil sitzt dann unverrückbar fest. Um das Zubehörteil wieder zu entfernen, muss der Benutzer nur die Betätigungsmittel betätigen, sodass das Unterteil freikommt.
  • Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprächen angegeben.
  • Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
  • 1 eine erfindungsgemäße Oberfräse in Schrägansicht von oben her gesehen, wobei ein oberes Gehäuseteil der Fräseinheit weggelassen worden ist,
  • 2 der Frästisch der Oberfräse nach 1 zusammen mit einer Kopierhülse in der 1 entsprechender Schrägansicht, wobei das Frästisch-Unterteil und die Kopierhülse vom Frästisch-Oberteil abgehoben gezeichnet sind,
  • 3 die Anordnung nach 2 in Schrägansicht von unten her gesehen,
  • 4 das Frästisch-Oberteil in Unteransicht gemäß Pfeil IV in 2,
  • 5 die Verriegelungseinrichtung des Frästisch-Oberteils zusammen mit den Betätigungsmitteln in gesonderter Darstellung in Schrägansicht von oben,
  • 6 der Frästisch der Oberfräse nach den 1 bis 5 in Seitenansicht beim Ansetzen des Frästisch-Unterteils an das Frästisch-Oberteil, wobei die Kopierhülse der Übersichtlichkeit wegen weggelassen worden ist und
  • 7 die Anordnung nach 6 im außermittigen Schnitt etwa gemäß der Schnittlinie VII-VII in 4, wobei das Frästisch-Unterteil mit dem Frästisch-Oberteil unter Einspannen der Kopierhülse verriegelt ist, so dass der Befestigungsflansch der Kopierhülse zwischen dem Frästisch-Oberteil und dem Frästisch-Unterteil gehalten wird.
  • Die insgesamt aus 1 hervorgehende Oberfräse 1 weist an ihrer Unterseite einen Frästisch 2 auf, der von einem Frästisch-Oberteil 3 und einem Frästisch-Unterteil 4 gebildet wird. Die Unterseite des Frästisch-Unterteils 4 wird von einer ebenen Auflagefläche 5 gebildet, mit der die Oberfräse 1 auf ein zu fräsendes Werkstück aufgesetzt wird und auf diesem verschoben werden kann.
  • Die Oberfräse enthält des weiteren eine oberhalb des Frästisches 2 angeordnete Fräseinheit 6 mit einer in einem Motorkopf untergebrachten Antriebseinrichtung 7, die einen An triebsmotor 8 enthält. Ein die Antriebseinrichtung 7 abdeckendes Gehäuseteil fehlt in der Zeichnung. Der Antriebsmotor 8 treibt bei eingeschalteter Oberfräse eine zum Frästisch 2 hin gerichtete Ausgangswelle, an deren unterem Ende eine Werkzeugaufnahme 10 zum auswechselbaren Befestigen eines die Werkstückbearbeitung durchführenden Fräswerkzeugs (nicht dargestellt) angeordnet ist. Auf diese Weise ergibt sich eine drehfeste Verbindung des Fräswerkzeugs mit der Ausgangswelle. Das befestigte Fräswerkzeug ist in axialer Richtung 11 nach unten gerichtet.
  • Die Fräseinheit 6 ist in axialer Richtung 11 und somit zum Frästisch 2 hin und von diesem weg verschiebbar mit dem Frästisch 2 verbunden. Hierzu ist die Fräseinheit 6 an vom Frästisch 2 hochstehenden Führungssäulen 12, 13 verschiebbar geführt, sodass die Fräseinheit 6 zum Frästisch 2 hin und von diesem weg bewegt werden kann. Die Führungssäulen 12, 13 durchgreifen jeweils eine an der Fräseinheit 6 angeordnete Führungsausnehmung, die beim Ausführungsbeispiel von einer seitlich an die Fräseinheit 6 angesetzten Führungshülse 14, 15 gebildet wird. Die Fräseinheit 6 wird von einer nicht dargestellten Federeinrichtung in Richtung vom Frästisch 2 weg beaufschlagt. Die Fräseinheit 6 weist des weiteren seitliche Handgriffe 16, 17 auf, an denen der Benutzer die Fräseinheit 6 ergreifen kann.
  • Zum Fräsen eines Werkstücks wird die Oberfräse 1 mit ihrem Frästisch 2 auf das betreffende Werkstück gestellt, wobei sich die Fräseinheit 6 zunächst noch so weit oberhalb des Frästisches 2 befindet, dass zwischen dem Fräswerkzeug und dem Werkstück noch ein Abstand vorhanden ist. Sodann bewegt man die Fräseinheit 6 entgegen der sie beaufschlagenden Federkraft nach unten und somit das Fräswerkzeug gegen das Werkstück, sodass dieses entsprechend bearbeitet wird. Will man im Werkstück nicht lediglich eine Bohrung sondern eine in der Werkstückoberfläche verlaufende Nut oder dergleichen anbringen, verschiebt man die Oberfräse 1 auf dem Werkstück.
  • Am Frästisch 2 ist eine in axialer Richtung durchgehende Durchtrittsausnehmung 18 für den Durchtritt des Fräswerkzeugs zum Werkstück angeordnet. Die Durchtrittsausnehmung 18 setzt sich aus einer Durchtrittsöffnung 19 des Frästisch-Oberteils 3 und einer hierzu fluchtend angeordneten Durchtrittsöffnung 20 des Frästisch-Unterteils 4 zusammen.
  • All dies ist bei Oberfräsen allgemein üblich.
  • Am Frästisch 2 kann ein Zubehörteil 21, im dargestellten Falle eine Kopierhülse 22, mit einem im befestigten Zustand zur Durchtrittsausnehmung 18 konzentrischen Befestigungsflansch 23 lösbar befestigt werden. Bei der Kopierhülse 22 steht von dem Befestigungsflansch 23 eine kreiszylindrische Hülsenpartie 24 ab, die im befestigten Zustand unten aus der Durchtrittsausnehmung 18 des Frästischs 2 austritt und über die Frästisch-Unterseite vorsteht, sodass die Oberfräse 1 mit an einer Frässchablone anliegender Hülsenpartie 24 der Kopierhülse 22 verschoben werden kann. Die Hülsenpartie der befestigten Kopierhülse 22 umschließt das Fräswerkzeug konzentrisch. Der Befestigungsflansch 23 steht nach radial außen hin von der Hülsenpartie 24 ab. Im befestigten Zustand befindet sich der Befestigungsflansch 23 in einer quer zur axialen Richtung 11 stehenden Ebene und wird dabei zwischen dem Frästisch-Oberteil 3 und dem Frästisch-Unterteil 4 gehalten.
  • Das Frästisch-Unterteil 4 ist lösbar und nach unten hin wegnehmbar am Frästisch-Oberteil 3 befestigt. Zum Einsetzen der Kopierhülse 22 oder wenn die Kopierhülse nicht mehr gebraucht wird und entfernt werden soll, wird das Frästisch-Unterteil 4 vom Frästisch-Oberteil 3 weggenommen.
  • Das Frästisch-Oberteil 3 weist eine bei weggenommenen Frästisch-Unterteil 4 von unten her zugängliche Zentrieraufnahme 25 zum Einsetzen des Befestigungsflansches 23 auf. Die Zentrieraufnahme 25 läuft um die Durchtrittsöffnung 19 des Frästisch-Oberteils 3 herum und wird von einer der Rückseite des Befestigungsflansches 23 zugeordneten Anlagefläche 26 und einer dem Umfang des Befestigungsflansches 23 zugeordneten Umfangsfläche 27 gebildet.
  • Ferner sind zwischen dem Frästisch-Oberteil 3 und dem Frästisch-Unterteil 4 wirkende Verriegelungsmittel vorhanden, so dass das weggenommene Frästisch-Unterteil 4 bei in die Zentrierausnehmung eingesetztem Befestigungsflansch 23 von unten her an das Frästisch-Oberteil 3 ansetzbar und werkzeuglos mit dem Frästisch-Oberteil 3 verriegelbar ist. Dieses Verriegeln erfolgt, wie noch beschrieben wird, selbsttätig, wenn man das Unterteil 4 gegen das Oberteil 3 drückt.
  • Die Verriegelungsmittel enthalten eine am Frästisch-Oberteil 3 angeordnete Verriegelungseinrichtung 28, die in einer im Wesentlichen quer zur axialen Richtung 11 stehenden Querebene verschiebbar am Frästisch-Oberteil 3 gelagert ist und mittels einer Federanordnung 29 durch eine Federkraft in Verriegelungsrichtung 30 auf eine Verriegelungsstellung hin beaufschlagt ist. In der Zeichnung befindet sich die Verriegelungseinrichtung 28 in der Verriegelungsstellung. Die Verriegelungseinrichtung 28 kann entgegen der Federkraft in der Verriegelungsrichtung 30 entgegengesetzter Löserichtung 31 in eine Lösestellung verschoben wird.
  • Die Verriegelungseinrichtung 28 wird zweckmäßigerweise von einer im Wesentlichen plattenartigen Gestalt aufweisenden Verriegelungsplatte 32 gebildet.
  • Zur verschiebbaren Lagerung der Verriegelungseinrichtung 28 am Frästisch-Oberteil 3 enthält die Verriegelungseinrichtung 28, d. h. beim Ausführungsbeispiel die Verriegelungsplatte 32, in Verschieberichtung 30, 31 verlaufende Langlöcher 33, die von feststehend am Frästisch-Oberteil 3 angeordneten Führungsbolzen 34 eingegriffen oder durchgriffen werden. Die Führungsbolzen 34 werden zweckmäßigerweise von Bundschrauben gebildet. Diese Führungsbolzen 34 sind, obwohl sie am Frästisch-Oberteil 3 sitzen, auch in 5 eingezeichnet.
  • Eine weitere zweckmäßige Maßnahme besteht darin, dass die Verriegelungseinrichtung 28 eine die Durchtrittsöffnung 19 des Frästisch-Oberteils 3 U-artig umgreifende Gestalt aufweist. Dabei ist die Verriegelungseinrichtung 28 sowohl an den Endbereichen ihrer Schenkel 35, 36 als auch an ihrem die beiden Schenkel 35, 36 verbindenden Übergangsbereich 37 am Frästisch-Oberteil 3 geführt.
  • Es versteht sich, dass die Verriegelungseinrichtung auch anders als U-artig gestaltet sein könnte.
  • Prinzipiell wäre auch die umgekehrte Anordnung möglich, dass die Langlöcher am Frästisch-Oberteil 3 ausgebildet und die zugehörigen Führungsbolzen an der Verriegelungseinrichtung 28 angeordnet sind.
  • Am Frästisch-Unterteil 4 ist des weiteren eine Betätigungseinrichtung 38 zum Verschieben der Verriegelungseinrichtung 28 entgegen der Kraft der Federanordnung 29 angeordnet. Diese Betätigungseinrichtung 38 greift beim Bewegen des weggenommenen Frästisch-Unterteils 4 gegen die Unterseite des Frästisch-Oberteils 3 zunächst an der Verriegelungseinrichtung 28 des Frästisch-Oberteils 3 an und verschiebt diese in Richtung gemäß Pfeil 31 in ihre Lösestellung. Bewegt man das Frästisch-Unterteil 4 weiter gegen das Frästisch-Oberteil 3, gibt die Betätigungseinrichtung 38 die Verriegelungseinrichtung 28 wieder frei, sodass sich die Verriegelungseinrichtung 28 durch die Federkraft wieder in Richtung gemäß Pfeil 30 in ihre Verriegelungsstellung verlagert. Dabei gelangt die Verriegelungseinrichtung 28 über eine im Einzelnen noch zu beschreibende Schrägflächenanordnung mit dem Frästisch-Unterteil 4 in Eingriff, sodass das Frästisch-Unterteil 4 und somit auch der Befestigungsflansch 23 der Kopierhülse 22 gegen das Frästisch-Oberteil 3 gehalten wird.
  • 6 zeigt das Bewegen des Frästisch-Unterteils 4 gegen das Frästisch-Oberteil 3. In 7 ist die Endstellung erreicht und das Frästisch-Unterteil 4 mit dem Frästisch-Oberteil 3 unter Festhalten des Befestigungsflansches 23 verriegelt.
  • Das geschilderte Verriegeln des Frästisch-Unterteils 4 mit dem Frästisch-Oberteil 3 erfolgt selbsttätig, wenn man das Frästisch-Unterteil 4 gegen das Frästisch-Oberteil 3 drückt.
  • Um das Frästisch-Unterteil 4 vom Frästisch-Oberteil 3 wegnehmen zu können, sind den Verriegelungsmitteln von außen her durch den Benutzer betätigbare Betätigungsmittel 39 zugeordnet, bei deren Betätigung die Verriegelungseinrichtung 28 aus ihrer dargestellten Verriegelungsstellung in die Lösestellung überführt wird. Auf diese Weise wird das Frästisch-Unterteil 4 werkzeuglos entriegelt.
  • Zweckmäßigerweise weisen das Frästisch-Unterteil 4 und das Frästisch-Oberteil 3 abseits der Verriegelungseinrichtung 28 an einer Einhängeseite 40 des Frästisches 2 Einhängemittel 41 auf, sodass das weggenommene Frästisch-Unterteil 4 in Schräglage (6) am Frästisch-Oberteil 3 einhängbar und im eingehängten Zustand von unten her gegen das Oberteil schwenkbar ist. Dabei ist die Anordnung zweckmäßigerweise so getroffen, dass die Verriegelungseinrichtung 28 in Richtung zur Einhängeseite 40 hin und von dieser weg verschiebbar am Frästisch-Oberteil 3 gelagert ist. Wie in diesem Zusammenhang ferner aus der Zeichnung hervorgeht, ist die Verriegelungseinrichtung 28 in ihrer dargestellten Verriegelungsstellung der Einhängeseite 40 zugewandt und in ihrer Lösestellung der Einhängeseite 40 abgewandt.
  • Die am Frästisch-Unterteil 4 angeordnete Betätigungseinrichtung 38 zum Verschieben der Verriegelungseinrichtung 28 in Löserichtung 31 beim Bewegen des Frästisch-Unterteils 4 gegen das Frästisch-Oberteil 3 ist zweckmäßigerweise im der Einhängeseite 40 des Frästisches 2 mit Bezug auf die Durchtrittsausnehmung 18 entgegengesetzten Bereich des Frästisch-Unterteils 4 angeordnet.
  • Die bereits erwähnte Schrägflächenanordnung, über die die Verriegelungseinrichtung 28 mit dem Frästisch-Unterteil 4 in Eingriff gelangt, ist zweckmäßigerweise ebenfalls im der Einhängeseite 40 des Frästisches 2 mit Bezug auf die Durchtrittsausnehmung 18 entgegengesetzten Bereich des Frästisches 2 angeordnet.
  • Die Schrägflächenanordnung weist mindestens eine am Frästisch-Unterteil 4 und/oder am Frästisch-Oberteil 3 zum Oberteil 3 bzw. zum Unterteil 4 hin mit Bezug auf die rechtwinkelig zur axialen Richtung 11 stehende Querebene schräg verlaufende Schrägfläche (42, 43; 44, 45) auf.
  • Dabei enthält die Verriegelungseinrichtung 28 zweckmäßigerweise mindestens zwei quer zu ihrer Verschieberichtung 30, 31 versetzt zueinander angeordnete Schrägflächen 44, 45, denen jeweils eine Schrägfläche 42, 43 am Frästisch-Unterteil 4 zugeordnet ist. Bewegt sich die Verriegelungseinrichtung 28 in Richtung gemäß Pfeil 30 in ihre Verriegelungsstellung, untergreifen die Schrägflächen 44, 45 der Verriegelungseinrichtung 28 die Schrägflächen 42, 43 am Frästisch-Unterteil 4, sodass über die Schrägflächen von der Verriegelungseinrichtung 28 eine das Frästisch-Unterteil 4 gegen das Frästisch-Oberteil 3 ziehende Kraft ausgeübt wird.
  • Die mindestens eine Schrägfläche 44, 45 an der Verriegelungseinrichtung 28 fällt nach unten hin schräg ab. Die mindestens eine Schrägfläche 42, 43 am Frästisch-Unterteil 4 ist entgegengesetzt gerichtet und steigt nach oben hin an.
  • Beim Ansetzen des Frästisch-Unterteils 4 an das Frästisch-Oberteil 3 wird die Verriegelungseinrichtung 28 mittels der Betätigungseinrichtung 38 in Löserichtung 31 bewegt. Die Verriegelungseinrichtung 28 nimmt dann eine solche Lage ein, dass die Schrägflächen 42, 43 des Frästisch-Unterteils 4 an den Schrägflächen 44, 45 der Verriegelungseinrichtung 28 vorbei nach oben über die Schrägflächen 44, 45 der Verriegelungseinrichtung 28 gelangen können. Bewegt sich dann die Verriegelungseinrichtung 28 wieder in ihre Verriegelungsstellung (Pfeil 30), untergreifen die Schrägflächen 44, 45 der Verriegelungseinrichtung 28 die Schrägflächen 42, 43 des Frästisch-Unterteils 4, sodass die Schrägflächen 42, 43 des Frästisch-Unterteils 4 auf die Schrägflächen 44, 45 der Verriegelungseinrichtung 28 aufgleiten.
  • Wie bereits erwähnt, kann es prinzipiell genügen, am Frästisch-Unterteil und an der Verriegelungseinrichtung jeweils nur eine solche Schrägfläche anzuordnen.
  • Insbesondere aus den 4, 5 und 7 ist ersichtlich, dass die an der Verriegelungseinrichtung 28 angeordneten Schrägflächen 44, 45 jeweils von einer schräg abgebogenen Verriegelungszunge 46, 47 gebildet werden können.
  • An der Verriegelungseinrichtung 28 ist des weiteren eine Angriffskante 48 angeordnet, an der die Betätigungseinrichtung 38 des Frästisch-Unterteils 4 bei dessen Bewegen gegen das Frästisch-Oberteil 3 angreift, sodass die Verriegelungseinrichtung 28 in Löserichtung 31 verschoben wird.
  • Die Betätigungseinrichtung 38 wird, wie insbesondere aus den 2 und 6 ersichtlich ist, zweckmäßigerweise von einem vom Frästisch-Unterteil 4 hochstehenden Betätigungsvorsprung 49 gebildet, der eine der Angriffskante 48 der Verriegelungseinrichtung 28 zugeordnete schräge Aufgleitfläche 50 und eine sich an die Aufgleitfläche 50 zum Frästisch-Unterteil 4 hin anschließende Hinterschneidung 51 bildet, in die der die Angriffskante 48 bildende Teil der Verriegelungseinrichtung 28 eingreift, wenn sich die Aufgleitfläche 50 oberhalb der Angriffskante 48 befindet, sodass sich die Verriegelungseinrichtung 28 auf Grund der Beaufschlagung durch die Federanordnung 29 in ihre Verriegelungsstellung verlagert.
  • Die zum Entfernen des Frästisch-Unterteils 4 vom Frästisch-Oberteil 3 dienenden Betätigungsmittel 39 weisen eine außen am Frästisch 2 angeordnete Handhabe 52 zum Verschwenken eines Exzenterteils 53 auf, das an der Verriegelungseinrichtung 28 zu deren Verschieben in die Lösestellung angreift. Beim Ausführungsbeispiel wird die Handhabe 52 von einem Schwenkgriff 44 gebildet, der an einer am Frästisch-Oberteil 3 gelagerten Schwenkachse 55 sitzt, an deren der Handhabe 52 entgegengesetztem Bereich das Exzenterteil 53 angeordnet ist. Die Betätigungsmittel 39 sind durch eine sich andernends feststehend am Frästisch-Oberteil 3 abstützende Feder 56 so beaufschlagt, dass das Exzenterteil 53 in seiner unwirksamen, nicht an der Verriegelungseinrichtung 28 angreifenden Lage gehalten wird. Verschwenkt man in 5 die Handhabe 52 in Uhrzeigerrichtung, gelangt das Exzenterteil 53 an einer der Angriffskante 48 benachbarten Stelle 57 zur Anlage an die Verriegelungseinrichtung 28 und drückt diese in die Lösestellung.
  • Die der Aufgleitfläche 50 des Betätigungsvorsprungs 49 des Frästisch-Unterteils 4 zugeordnete Angriffskante 48 und die Angriffsstelle 57 des Exzenterteils 53 wird vom Rand einer Durchbrechung 58 der Verriegelungseinrichtung 28 gebildet.
  • Das Frästisch-Unterteil 4 weist an seiner dem Frästisch-Oberteil 3 zugewandten Oberseite eine Befestigungsplatte 59 auf, an der die mit den Schrägflächen 44, 45 der Verriegelungseinrichtung 28 zusammenwirkenden Schrägflächen 42, 43 des Frästisch-Unterteils 4 angeordnet sind. Die Befestigungsplatte 59 besteht zweckmäßigerweise aus Metall. Auch die Verriegelungsplatte 32 der Verriegelungseinrichtung 28 ist zweckmäßigerweise aus Metall gefertigt.
  • Dabei werden die Schrägflächen 42, 43 des Frästisch-Unterteils 4 jeweils von einer schräg abgebogenen Verriegelungszunge 60, 61 der Befestigungsplatte 59 gebildet.
  • Wie bereits erwähnt, ist das Frästisch-Unterteil 4 an der Einhängeseite 40 des Frästisches 2 am Frästisch-Oberteil 3 einge hängt. Die hierzu vorhandenen Einhängemittel 41 weisen zwei am Frästisch-Oberteil 3 mit Abstand zueinander angeordnete Einhängestege 62, 63 auf, denen jeweils eine am Frästisch-Unterteil 4 angeordnete Schrägfläche 64, 65 am Frästisch-Unterteil 4 zugeordnet ist. Prinzipiell könnte die Anordnung auch umgekehrt so sein, dass die Einhängestege am Frästisch-Unterteil und die Schrägflächen am Frästisch-Oberteil angeordnet sind. Ferner würde es prinzipiell genügen, wenn nur ein Einhängesteg und eine diesem zugeordnete Schrägfläche vorhanden wäre.
  • Die beiden Einhängestege 62, 63 und die zugeordneten Schrägflächen 64, 65 sind in Richtung quer zur Verschiebrichtung der Verriegelungseinrichtung 28 versetzt zueinander angeordnet.
  • Die zu den Einhängemitteln 41 gehörenden Schrägflächen 64, 65 des Frästisch-Unterteils 4 werden zweckmäßigerweise jeweils von einer schräg abgebogenen Einhängezunge 66, 67 der Betätigungsplatte 59 gebildet.
  • Die Verriegelungszungen 60, 61 der Befestigungsplatte 59 und die Einhängezungen 66, 67 der Befestigungsplatte 59 weisen, wie insbesondere aus 2 ersichtlich ist, nach entgegengesetzten Richtungen.
  • In der Verriegelungsstellung der Verriegelungseinrichtung 28 wird das Frästisch-Unterteil 4 durch die Schrägflächen 44, 45 der Verriegelungseinrichtung 28 über die von den Schrägflächen 44, 45 der Verriegelungseinrichtung 28 untergriffenen Schrägflächen 42, 42 des Frästisch-Unterteils 4 nicht nur in axialer Richtung sondern auch zur Einhängeseite 40 hin beaufschlagt, sodass die beim Ausführungsbeispiel von den Einhängezungen 66, 67 gebildeten Schrägflächen 64, 65 der Einhängemittel 41 auf die zugeordneten Einhängestege 62, 63 gedrückt werden, sodass sich auch hier eine das Frästisch-Unterteil 4 in axialer Richtung gegen das Frästisch-Oberteil 3 drückende Kraftkomponente ergibt.
  • Der Betätigungsvorsprung 38 kann ebenfalls von der Befestigungsplatte 59 und dabei von einer nach oben hin abgebogenen Partie der Befestigungsplatte 59 gebildet werden.
  • Die Federanordnung 29, die die Verriegelungseinrichtung 28 auf ihre Verriegelungsstellung hin beaufschlagt, wird beim Ausführungsbeispiel von zwei Schraubenfedern gebildet, die sich einerseits am Gehäuse des Frästisch-Oberteils 3 und andererseits an einem hochstehenden Lappen der Verriegelungseinrichtung 28 abstützen.
  • Das Frästisch-Unterteil 4 wird im Wesentlichen von einer die Unterseite des Frästisches 2 bildenden Sohlenplatte 68 und der mit der Sohlenplatte 68 verbundenen Befestigungsplatte 59 gebildet. Die Sohlenplatte 68 besteht zweckmäßigerweise aus einem geeigneten Kunststoffmaterial. Die Sohlenplatte 68 steht am Umfang über die Befestigungsplatte 59 vor. Die Sohlenplatte 68 und die Befestigungsplatte 59 weisen eine der Unterseite des Frästisch-Oberteils 3 entsprechende Kontur auf, sodass bei am Frästisch-Oberteil 3 befestigtem Frästisch-Unterteil 4 die Befestigungsplatte 59 in das Gehäuse des Frästisch-Oberteils 3 eingesetzt ist und die Sohlenplatte 68 an der Stirnseite 69 des Gehäuses des Frästisch-Unterteils 4 anliegt.
  • Die Sohlenplatte 68 und die Befestigungsplatte 59 sind lösbar miteinander verbunden, beispielsweise miteinander verschraubt. Die Sohlenplatte 68 kann dann gegen eine andere Sohlenplatte ausgetauscht werden.

Claims (32)

  1. Oberfräse mit einem Frästisch, der ein Frästisch-Oberteil und ein Frästisch-Unterteil, das lösbar mit dem Frästisch-Oberteil verbunden ist und eine Auflagefläche bildet, mit der die Oberfräse auf ein zu fräsendes Werkstück aufgesetzt wird, aufweist, und mit einer oberhalb des Frästisches angeordneten Fräseinheit mit einer Antriebseinrichtung, die eine Ausgangswelle aufweist, mit der ein im verbundenen Zustand in axialer Richtung nach unten gerichtetes Fräswerkzeug verbindbar ist, wobei die Fräseinheit in axialer Richtung verschiebbar mit dem Frästisch verbunden ist, der Frästisch eine Durchtrittsausnehmung für den Durchtritt des Fräswerkzeugs aufweist, wobei sich die Durchtrittsausnehmung aus fluchtend zueinander angeordneten Durchtrittsöffnungen des Frästisch-Oberteils und des Frästisch-Unterteils zusammensetzt, und am Frästisch ein Zubehörteil, insbesondere eine Kopierhülse, mit einem im befestigten Zustand zur Durchtrittsausnehmung konzentrischen Befestigungsflansch lösbar befestigbar ist, dadurch gekennzeichnet, – dass das Frästisch-Oberteil (3) eine Zentrieraufnahme (25) zum zentrierten Einsetzen des Befestigungsflansches (23) bei weggenommenem Frästisch-Unterteil (4) von unten her aufweist, – dass zwischen dem Frästisch-Oberteil (3) und dem Frästisch-Unterteil (4) wirkende Verriegelungsmittel vorhanden sind, so dass das weggenommene Frästisch-Unterteil (4) bei in die Zentrieraufnahme (25) des Frästisch-Oberteils (3) eingesetztem Befestigungsflansch (23) von unten her an das Frästisch-Oberteil (3) ansetzbar und mit dem Frästisch-Oberteil (3) verriegelbar ist und im verriegelten Zustand den einen größeren Durchmesser als die Durchtrittsöffnung (20) des Frästisch-Unterteils (4) aufweisenden Befestigungsflansch (23) in der Zentrieraufnahme (25) hält und – dass den Verriegelungsmitteln von außen her durch den Benutzer betätigbare Betätigungsmittel (39) zum Entriegeln des Frästisch-Unterteils (4) zugeordnet sind.
  2. Oberfräse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsmittel eine in einer im Wesentlichen quer zu axialen Richtung (11) stehenden Querebene verschiebbar am Frästisch-Oberteil (3) gelagerte Verriegelungseinrichtung (28) enthält, die durch eine Federkraft in Verriegelungsrichtung (30) auf eine Verriegelungsstellung hin beauf schlagt und entgegen der Federkraft in Löserichtung (31) in eine Lösestellung verschiebbar ist.
  3. Oberfräse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Frästisch-Unterteil (4) eine Betätigungseinrichtung (38) angeordnet ist, die beim Bewegen des weggenommenen Frästisch-Unterteils (4) gegen das Frästisch-Oberteil (3) zunächst an der Verriegelungseinrichtung (28) angreift und diese in ihre Lösestellung verschiebt und dann die Verriegelungseinrichtung (28) freigibt, sodass sich die Verriegelungseinrichtung (28) durch die Federkraft in ihre Verriegelungsstellung verlagert und dabei über eine Schrägflächenanordnung mit dem Frästisch-Unterteil (4) in Eingriff gelangt, sodass das Frästisch-Unterteil (4) unter Festspannen des Befestigungsflansches (23) gegen das Frästisch-Oberteil (3) gehalten wird.
  4. Oberfräse nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungseinrichtung (28) mittels der Betätigungsmittel (39) aus ihrer Verriegelungsstellung in die Lösestellung verschiebbar ist.
  5. Oberfräse nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Frästisch-Unterteil (4) und das Frästisch-Oberteil (3) abseits der Verriegelungseinrichtung (28) an einer Einhängeseite (40) des Frästisches (2) Einhängemit tel (41) aufweisen, sodass das weggenommene Frästisch-Unterteil (4) in Schräglage am Frästisch-Oberteil (3) einhängbar und im eingehängten Zustand von unten her gegen das Frästisch-Oberteil (3) schwenkbar ist.
  6. Oberfräse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungseinrichtung (28) in Richtung zur Einhängeseite (40) hin und von dieser weg verschiebbar gelagert ist.
  7. Oberfräse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungseinrichtung (28) in ihrer Verriegelungsstellung der Einhängeseite (40) zugewandt und in ihrer Lösestellung der Einhängeseite (40) abgewandt ist.
  8. Oberfräse nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungseinrichtung (38) im der Einhängeseite (40) mit Bezug auf die Durchtrittsausnehmung (18) entgegengesetzten Bereich des Frästisch-Unterteils (4) angeordnet ist.
  9. Oberfräse nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrägflächenanordnung, über die die Verriegelungseinrichtung (28) mit dem Frästisch-Unterteil (4) in Eingriff gelangt, im der Einhängeseite (40) mit Bezug auf die Durchtrittsausnehmung (18) entgegengesetzten Bereich des Frästisch-Unterteils (4) angeordnet ist.
  10. Oberfräse nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrägflächenanordnung mindestens eine am Frästisch-Unterteil (4) und/oder am Frästisch-Oberteil (3) zum Oberteil (3) bzw. zum Unterteil (4) hin mit Bezug auf die Querebene schräg stehende Schrägfläche (42, 43, 44, 45) enthält.
  11. Oberfräse nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass an der Verriegelungseinrichtung (28) mindestens eine in Verriegelungsrichtung (30) nach unten hin abfallende Schrägfläche (44, 45) angeordnet ist, der eine entgegengesetzt gerichtete Schrägfläche (42, 43) am Frästisch-Unterteil (4) zugeordnet ist, derart, dass bei in der Lösestellung befindlicher Verriegelungseinrichtung (28) beim Ansetzen des Frästisch-Unterteils (4) an das Frästisch-Oberteil (3) die mindestens eine Schrägfläche (42, 43) des Frästisch-Unterteils (4) an der mindestens einen Schrägfläche (44, 45) der Verriegelungseinrichtung (28) vorbei nach oben über die mindestens eine Schrägfläche (44, 45) der Verriegelungseinrichtung (28) gelangt, und dass beim Bewegen der Verriegelungseinrichtung (28) in die Verriegelungsstellung die mindestens eine Schrägfläche (44, 45) der Verriegelungseinrichtung (28) die mindestens eine Schrägfläche (42, 43) des Frästisch-Unterteils (4) untergreift, sodass die mindestens eine Schrägfläche (42, 43) des Frästisch-Unterteils (4) auf die mindestens eine Schrägfläche (44, 45) der Verriegelungseinrichtung (28) aufgleitet.
  12. Oberfräse nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungseinrichtung (28) mindestens zwei quer zu ihrer Verschieberichtung versetzt zueinander angeordnete Schrägflächen (44, 45) aufweist, denen jeweils eine Schrägfläche (42, 43) am Frästisch-Unterteil (4) zugeordnet ist.
  13. Oberfräse nach einem der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungseinrichtung (28) eine die Durchtrittsausnehmung (18) U-artig umgreifende Gestalt aufweist.
  14. Oberfräse nach einem der Ansprüche 2 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungseinrichtung (28) von einer im Wesentlichen plattenartige Gestalt aufweisenden Verriegelungsplatte (32) gebildet wird.
  15. Oberfräse nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine an der Verriegelungseinrichtung (28) angeordnete Schrägfläche (44, 45) von einer schräg abgebogenen Verriegelungszunge (46, 47) gebildet wird.
  16. Oberfräse nach einem der Ansprüche 2 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungseinrichtung (28) eine An griffskante (48) aufweist, an der die Betätigungseinrichtung (38) beim Bewegen des Frästisch-Unterteils (4) gegen das Frästisch-Oberteil (3) angreift und dabei die Verriegelungseinrichtung (28) in die Lösestellung verschiebt.
  17. Oberfräse nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungseinrichtung (38) von einem vom Frästisch-Unterteil (4) hochstehenden Befestigungsvorsprung (49) mit einer der Angriffskante (48) zugeordneten schrägen Aufgleitfläche (50) und einer sich an die Aufgleitfläche (50) zum Frästisch-Unterteil (4) hin anschließenden Hinterschneidung (51) gebildet wird, in die die Verriegelungseinrichtung (28) in der Verriegelungsstellung, in der sich die Aufgleitfläche (50) oberhalb der Angriffskante (48) befindet, eingreift.
  18. Oberfräse nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die durch den Benutzer betätigbaren Betätigungsmittel (39) eine außen am Frästisch (2) angeordnete Handhabe (52) zum Verschwenken eines an der Verriegelungseinrichtung (28) zu deren Verschieben in die Lösestellung angreifenden Exzenterteils (53) aufweisen.
  19. Oberfräse nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Exzenterteil (53) an einer der Angriffskante (48) benach barten Stelle (57) der Verriegelungseinrichtung (28) angreift.
  20. Oberfräse nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Angriffskante (48) und/oder die Angriffsstelle (57) des Exzenterteils (53) jeweils vom Rand einer Durchbrechung (58) der Verriegelungseinrichtung (28) gebildet wird.
  21. Oberfräse nach einem der Ansprüche 2 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungseinrichtung (28) in Verschieberichtung verlaufende Langlöcher (33) enthält, die von feststehend am Frästisch-Oberteil (3) angeordneten Führungsbolzen (34) eingegriffen oder durchgriffen werden.
  22. Oberfräse nach einem der Ansprüche 11 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Frästisch-Unterteil (4) an seiner dem Frästisch-Oberteil (3) zugewandten Seite eine Befestigungsplatte (59) aufweist, an der die mindestens eine mit der mindestens einen Schrägfläche (44, 45) der Verriegelungseinrichtung (28) zusammenwirkende Schrägfläche (42, 43) des Frästisch-Unterteils (4) angeordnet ist.
  23. Oberfräse nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine mit der Verriegelungseinrichtung (28) zusammenwirkende Schrägfläche (42, 43) des Frästisch-Unter teils (4) von einer schräg abgebogenen Verriegelungszunge (60, 61) der Befestigungsplatte (59) gebildet wird.
  24. Oberfräse nach einem der Ansprüche 5 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Einhängemittel (41) mindestens einen am Frästisch-Oberteil (3) oder am Frästisch-Unterteil (4) angeordneten Einhängesteg (62, 63) und am Frästisch-Unterteil (4) bzw. am Frästisch-Oberteil (3) mindestens eine dem Einhängesteg (62, 63) zugeordnete, schräg zur Querebene stehende, im eingehängten Zustand den Einhängesteg (62, 63) hintergreifende Schrägfläche (64, 65) aufweisen.
  25. Oberfräse nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Einhängesteg (62, 63) am Frästisch-Oberteil (3) und die mindestens eine dem Einhängesteg (62, 63) zugeordnete Schrägfläche (64, 65) am Frästisch-Unterteil (4) angeordnet ist.
  26. Oberfräse nach Anspruch 24 oder 25, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei quer zur Verschieberichtung der Verriegelungseinrichtung (28) versetzt zueinander angeordnete Einhängestege (62, 63) und zugeordnete Schrägflächen (64, 65) vorhanden sind.
  27. Oberfräse nach Anspruch 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine mit dem mindestens einen Ein hängesteg (62, 63) zusammenwirkende Schrägfläche (64, 65) von einer schräg abgebogenen Einhängezunge (66, 67) der Befestigungsplatte (59) gebildet wird.
  28. Oberfräse nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Verriegelungszunge (60, 61) der Befestigungsplatte (59) und die mindestens eine Einhängezunge (66, 67) der Befestigungsplatte (59) nach entgegengesetzten Richtungen weisen.
  29. Oberfräse nach einem der Ansprüche 24 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass in der Verriegelungsstellung der Verriegelungseinrichtung (28) das Frästisch-Unterteil (4) durch die mindestens eine Schrägfläche (46, 47) der Verriegelungseinrichtung (28) über die von dieser untergriffene Schrägfläche (42, 43) des Frästisch-Unterteils (4) zur Einhängeseite (40) beaufschlagt ist, sodass die mindestens eine Schrägfläche (64, 65) der Einhängemittel (41) auf den zugeordneten Einhängesteg (62, 63) gedrückt wird.
  30. Oberfräse nach einem der Ansprüche 22 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungsvorsprung (49) von einer nach oben hin abgebogenen Partie der Befestigungsplatte (59) gebildet wird.
  31. Oberfräse nach einem der Ansprüche 22 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass das Frästisch-Unterteil (4) im Wesentlichen von einer die Unterseite des Frästisches (2) bildenden Sohlenplatte (68) und der mit der Sohlenplatte (68) verbundenen Befestigungsplatte (59) gebildet wird, wobei die Sohlenplatte (68) am Umfang über die Befestigungsplatte (59) vorsteht und die Sohlenplatte (68) und die Befestigungsplatte (59) eine der Unterseite des Frästisch-Oberteils (3) entsprechende Kontur aufweisen, derart, dass bei am Frästisch-Oberteil (3) befestigtem Frästisch-Unterteil (4) die Befestigungsplatte (59) in das Gehäuse des Frästisch-Oberteils (3) eingesetzt ist und die Sohlenplatte (68) an der Stirnseite (69) des Gehäuses des Frästisch-Oberteils (3) anliegt.
  32. Oberfräse nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass die Sohlenplatte (68) und die Befestigungsplatte (59) lösbar miteinander verbunden sind.
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