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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Waschanlagensteuervorrichtung
und ein Waschanlagensystem für
ein Fahrzeug, insbesondere eine Waschanlagensteuervorrichtung und
ein Waschanlagensteuersystem, welches Reinigungsflüssigkeit
entsprechend einer Bedienung eines Waschanlagenschalters sprüht.
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JP-H05-185908-A
offenbart z.B. ein Waschanlagensystem für ein Fahrzeug, welches derart
konfiguriert ist, dass dieses Reinigungsflüssigkeit sprüht und gleichzeitig
den Scheibenwischer entsprechend einer Bedienung des Waschanlagenschalters
betreibt, und zumindest einen Wischvorgang des Scheibenwischers
nach der Beendigung des Sprühens
der Reinigungsflüssigkeit
durch das System durchführt.
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Das
Waschanlagensystem entsprechend der JP-H05-185908-A ist ferner derart
konfiguriert, dass dieses den Scheibenwischer wieder betreibt, wenn eine
vorbestimmte Intervallzeitdauer seit der Beendigung des Betriebs
des Scheibenwischers vergangen ist. Das Waschanlagensystem kann
somit die auf der Fahrzeugfensterscheibe herunterlaufende Reinigungsflüssigkeit
sicher wischen.
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Eine übermäßige Bereitstellung
von Reinigungsflüssigkeit
ist jedoch ebenfalls ein Grund, warum die Reinigungsflüssigkeit
auf der Fahrzeugfensterscheibe herunterläuft, auch dann, wenn zumindest ein
Wischvorgang des Scheibenwischers durchgeführt wird, nachdem das System
das Sprühen
der Reinigungsflüssigkeit
durch das Waschanlagensystem entsprechend der JP-H05-185908-A einstellt.
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Die übermäßige Bereitstellung
der Reinigungsflüssigkeit
ist eine Verschwendung, welche den oben erwähnten nachteiligen Effekt,
dass die Reinigungsflüssigkeit
auf der Fensterscheibe nach unten läuft, sowie die Erhöhung einer
Verbrauchsmenge der in ei nem Waschanlagenbehälter gespeicherten Reinigungsflüssigkeit,
und die Erhöhung
einer spezifischen Kapazität
des Waschanlagenbehälters
verursachen kann.
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Die
vorliegende Erfindung erfolgt angesichts der oben beschriebenen
Probleme und es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine
Waschanlagensteuervorrichtung und ein Waschanlagensystem für ein Fahrzeug
vorzusehen, welche eine übermäßige Bereitstellung
von Reinigungsflüssigkeit
durch Sprühen
von Reinigungsflüssigkeit
entsprechend den für
die jeweiligen Bedingungen einer Waschoberfläche geeigneten Mengen vermeiden
kann.
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Der
Waschanlagenschalterdetektor bestimmt, ob die Bedienung des Waschanlagenschalters
innerhalb eines vorbestimmten Zeitraums einer letzten Bedienung
des Waschanlagenschalters oder nach Ablauf des vorbestimmten Zeitraums
durchgeführt
wird.
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Die
Sprühzeitsteuervorrichtung
stellt eine Sprühzeit
zum Sprühen
der Reinigungsflüssigkeit
auf eine erste eingestellte Zeitdauer ein, wenn der Waschanlagenschalterdetektor
bestimmt, dass die Bedienung des Waschanlagenschalters innerhalb des
vorbestimmten Zeitraums der letzten Bedienung durchgeführt wird,
und auf eine zweite eingestellte Zeitdauer, wenn der Waschanlagenschalterdetektor bestimmt,
dass die Bedienung des Waschanlagenschalters nach Ablauf des vorbestimmten
Zeitraums durchgeführt
wird, wobei die zweite eingestellte Zeitdauer größer als die erste eingestellte
Zeitdauer ist.
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Die
Waschanlagenmotorsteuervorrichtung betreibt den Waschanlagenmotor
für einen
Zeitraum, welcher der durch die Sprühzeitsteuervorrichtung eingestellten
Sprühzeit
entspricht.
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Weitere
Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung, als auch
Betriebsverfahren und die Funktionen verwandter Teile, sind anhand
einem Studium der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung, der
beigefügten
Ansprüche
und der Zeichnungen ersichtlich, welche sämtliche Teil dieser Anmeldung
bilden. Es zeigt:
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1 ein
Blockdiagramm, welches einen Aufbau eines Waschanlagensystems entsprechend einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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2 ein
Blockdiagramm, welches einen Aufbau einer Waschanlagensteuervorrichtung
entsprechend der Ausführungsform
zeigt;
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3 ein
Zeitablaufdiagramm, welches ein Betriebsmuster des Windschutzscheibenwaschanlagensystems
entsprechend der Ausführungsform zeigt;
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4 ein
Zeitablaufdiagramm, welches ein weiteres Betriebsmuster des Windschutzscheibenwaschanlagensystems
entsprechend der Ausführungsform
zeigt;
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5 ein
Zeitablaufdiagramm, welches ein weiteres Betriebsmuster des Windschutzscheibenwaschanlagensystems
entsprechend der Ausführungsform
zeigt;
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6 ein
Ablaufdiagramm, welches ein durch die Waschanlagensteuervorrichtung
durchgeführtes
Waschanlagensteuerverfahren entsprechend der Ausführungsform
zeigt; und
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7 ist
ein Ablaufdiagramm, welches ein durch die Waschanlagensteuervorrichtung
durchgeführtes
Scheibenwischersteuerverfahren entsprechend der Ausführungsform
zeigt.
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Im
Folgenden ist eine Waschanlagensteuervorrichtung und ein Waschanlagensystem
für ein Fahrzeug
entsprechend einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben.
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1 stellt
einen gesamten Aufbau eines Fahrzeugwindschutzscheiben-Waschanlagensystems
W (nachstehend lediglich als Waschanlagensystem W bezeichnet) entsprechend
der vorliegenden Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung dar. Das Waschanlagensystem W entsprechend
der vorliegenden Ausführungsform
wäscht
eine Oberfläche
einer Windschutzscheibe 1 durch Sprühen einer Reinigungsflüssigkeit
auf die Windschutzscheibe 1 und Wischen der Windschutzscheibe 1 mit
einem Scheibenwischer 42, was gleichzeitig mit dem Sprühvorgang
der Reinigungsflüssigkeit
erfolgt.
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Das
Waschanlagensystem W entsprechend der vorliegenden Ausführungsform
enthält:
einen Waschanlagenmotor 11, welcher in einem Waschanlagenbehälter 12 verbaut
ist; eine Waschanlagensteuervorrichtung 20, welche einen
Betrieb des Waschanlagenmotors 11 steuert, einen Scheibenwischermotor 30;
einen Scheibenwischer 40, welcher die Windschutzscheibe 1 entsprechend
einem Betrieb der Scheibenwischermotoreinheit 30 wischt; und
eine Scheibenwischersteuervorrichtung 50, welche einen
Betrieb des Scheibenwischermotors 30 steuert.
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Die
Waschanlagensteuervorrichtung 20 der vorliegenden Ausführungsform
betreibt den Waschanlagenmotor 11 entsprechend einer Bedienung
des Waschanlagenschalters 21. Die Waschanlagensteuervorrichtung 20 ist
konfiguriert, eine variierende Menge der Reinigungsflüssigkeit
auf die Oberfläche der
Windschutzscheibe 1 durch Ändern einer Sprühzeit entsprechend
angegebener Bedingungen zu spritzen.
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Der
Waschanlagenschalter 21 in der vorliegenden Ausführungsform
ist ein Momentanschalter, welcher die Kontakte 21a, 21b während seiner
Betätigung überbrückt. Der
eine Kontakt 21a des Waschanlagenschalters 21 ist über die
Sicherung 70 und den Zündungsschalter 71 mit
einem Pluspolanschluss der fahrzeugseitigen Batterie 72 verbunden. Der
andere Kontakt 21b des Waschanlagenschalters 21 ist
mit der Waschanlagensteuervorrichtung 20 verbunden. Ein
Minuspolanschluss der fahrzeugseitigen Batterie 72 ist
an einer Fahrzeugkarosserie geerdet. Wenn der Waschanlagenschalter 21 ein geschaltet
wird, wird somit ein EIN-Signal in die Waschanlagensteuervorrichtung 20 eingegeben.
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Der
Pluspolanschluss der fahrzeugseitigen Batterie 72 ist mit
der Waschanlagensteuervorrichtung 20 getrennt verbunden,
so dass die Waschanlagensteuervorrichtung 20 von der fahrzeugseitigen Batterie 72 mit
elektrischer Leistung versorgt wird.
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Der
Waschanlagenmotor 11 ist in dem Waschanlagenbehälter 12 integral
verbaut, welcher die Reinigungsflüssigkeit speichert. Der Waschanlagenmotor 11 und
der Waschanlagenbehälter 12 sind in
einem Motorraum des Fahrzeugs angeordnet. Ein Ende eines Schlauchs 13 ist
mit dem Waschanlagenmotor 11 verbunden. Das andere Ende
des Schlauchs 13 ist mit einer Waschanlagendüse 14 verbunden,
welche auf einem Fahrzeugpaneel oder in dem Scheibenwischer 40 (insbesondere
in einem Wischerarm 41 oder in dem Wischerblatt 42)
angeordnet ist.
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Wenn
der Waschanlagenmotor 11 betrieben wird, wird die Reinigungsflüssigkeit
in dem Waschanlagenbehälter 12 durch
den Schlauch 13 zu der Waschanlagendüse 14 druckversorgt.
Die Reinigungsflüssigkeit
wird somit aus der Waschanlagendüse 14 auf
die Windschutzscheibe 1 in einem spezifischen Sprühmuster
gespritzt.
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Die
Scheibenwischersteuervorrichtung 50 ist in der vorliegenden
Ausführungsform
konfiguriert, den Scheibenwischermotor 30 entsprechend
einem Schaltvorgang eines Scheibenwischerschalters 60 zu
betreiben. Die Scheibenwischersteuervorrichtung 50 ist
konfiguriert, den Scheibenwischer 40 derart zu betreiben,
dass dieser gleichzeitig mit dem Betrieb des Waschanlagenmotors 11 betrieben
wird, was mit einem Schaltvorgang des Waschanlagenschalters 21 übereinstimmt.
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Wie
in der Waschanlagensteuervorrichtung 20 ist der Anschluss 50a der
Scheibenwischersteuervorrichtung 50 über die Sicherung 70 und
den Zündungsschalter 71 mit
dem Pluspol der fahrzeugseitigen Batterie 72 verbunden.
Während
der Zündungs schalter 71 eingeschaltet
ist, wird die Scheibenwischersteuervorrichtung 50 somit
mit elektrischer Leistung versorgt.
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Die
Scheibenwischersteuervorrichtung 50 enthält eine
Scheibenwischermotorsteuervorrichtung 51, eine Intervallbetriebssteuervorrichtung 52 und eine
Mehrfachbetriebssteuervorrichtung (gang operation controller) 53.
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Die
Scheibenwischermotorsteuervorrichtung 51 verbindet und
trennt einen Anschluss 50a, welcher ein Leistungseingangsanschluss
zum Einspeisen einer Leistungsversorgungsspannung ist, mit bzw.
von einem Anschluss 50i, welcher ein Leistungsausgangsanschluss
ist, entsprechend einer Schaltposition des Scheibenwischerschalters 60,
um den Betrieb des Scheibenwischermotors 30 zu starten
und zu stoppen.
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Die
Intervallbetriebssteuervorrichtung 52 verbindet den Anschluss 50a mit
dem Anschluss 50i für
vorbestimmte Betriebszeitdauern zu vorbestimmten Zeitintervallen,
so dass das Wischerblatt 42 auf der Windschutzscheibe 1 zu
den vorbestimmten Zeitintervallen hin und her wischt.
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Die
Mehrfachbetriebssteuervorrichtung 53 empfängt von
der Waschanlagensteuervorrichtung 20 ein Waschanlagenbetriebssignal,
welches angibt, dass der Waschanlagenmotor 11 in Betrieb
ist, um den Scheibenwischermotor 30 zu betreiben, mit dem Waschanlagenmotor 11 gleichzeitig
in Betrieb zu sein.
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Der
Scheibenwischerschalter 60 kann in der vorliegenden Ausführungsform
zwischen einer AUS-(Stopp)-Position, einer INT-(Intervall)-Position und
einer EIN-(Wischen)-Position geschaltet werden. Der Scheibenwischerschalter 60 weist
die Kontakte 60a, 60b und 60c auf. Wenn
der Scheibenwischerschalter in der AUS-Position ist, sind die Kontakte 60a, 60b und 60c miteinander
nicht elektrisch verbunden. Wenn der Scheibenwischerschalter 60 in der
EIN-Position ist, sind die Kontakte 60a und 60c miteinander
verbunden. Wenn der Scheibenwischerschalter 60 in der INT-Position
geschaltet ist, ist der Kontakt 60a und der Kontakt 60b miteinander
verbunden.
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Der
Kontakt 60a ist an der Fahrzeugkarosserie geerdet. Die
Kontakte 60b, 60c sind mit den jeweiligen Anschlüssen 50b, 50c der
Scheibenwischersteuervorrichtung 50 verbunden. Ein Anschluss 50d der
Scheibenwischersteuervorrichtung 50 ist an der Fahrzeugkarosserie
geerdet.
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Die
Kontakte 60b, 60c des Scheibenwischerschalters 60 sind
jeweils mit der Waschanlagensteuervorrichtung 20 verbunden.
Die Waschanlagensteuervorrichtung 20 kann somit, wie nachstehend
beschrieben, bestimmen, ob der Scheibenwischerschalter 60 in
Betriebspositionen (die EIN-Position und die INT-Position) geschaltet
ist oder nicht, d.h. ob der Scheibenwischerschalter 60 aus
der AUS-Position geschaltet wird. D.h. wenn der Scheibenwischerschalter 60 in
die EIN-Position oder die INT-Position geschaltet wird, ist der
Kontakt 60b oder der Kontakt 60c geerdet, so dass
die Waschanlagensteuervorrichtung 20 durch Verwenden einer
Abnahme eines elektrischen Potenzials bestimmt, dass der Scheibenwischerschalter 60 in
die Betriebspositionen geschaltet wird.
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Der
Scheibenwischermotor 30 weist im Allgemeinen einen Scheibenwischermotorkörper 31 und
einen Scheibenwischerrückstellschalter 32 auf.
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Der
Scheibenwischermotorkörper 31 ist
in der vorliegenden Ausführungsform
mit Folgendem versehen: einem Bürstenmotor,
welcher, indem dieser erregt wird, sich lediglich in eine Rotationsrichtung
dreht; sowie ein Getriebeuntersetzungsmechanismus, welcher eine
Rotationsausgabe des Bürstenmotors
untersetzt. Eine Ausgangswelle des Scheibenwischermotorkörpers 31 ist
mit einem Verbindungsmechanismus 44 gekoppelt. Eine Bürste 31a des
Scheibenwischermotorkörpers 31 ist über eine
Drosselspule 34 zur Rauschunterdrückung mit dem Anschluss 50i verbunden,
welcher der Leistungsausgangsanschluss der Scheibenwischersteuervorrichtung 50 ist.
Die andere Bürste 31b des Scheibenwischermotorkörpers 31 ist über eine Schutzvorrichtung 33 gegen Überhitzung
mit einem Anschluss 50f verbunden, welcher ein Masseanschluss
der Scheibenwischersteuervorrichtung 50 ist.
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Der
Anschluss 50i der Scheibenwischersteuervorrichtung 50 ist
mit dem Anschluss 50a verbunden, um eine positive Spannung
der fahrzeugseitigen Batterie 72 während einem Betrieb des Scheibenwischermotorkörpers 31 an
den Anschluss 50i anzulegen. Der Anschluss 50f ist
stets an der Fahrzeugkarosserie geerdet. Die Bürste 31a wirkt somit
während dem
Betrieb des Scheibenwischermotorkörpers 31 als ein Pluspol
und die Bürste 31b wirkt
somit während
dem Betrieb des Scheibenwischermotorkörpers 31 als ein Minuspol.
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Die
Schutzvorrichtung 33 gegen Überhitzung unterbricht eine
Leistungsversorgung, um den Motorkörper 31 vor einem
Brand zu schützen,
wenn der Scheibenwischermotorkörper 31 in
einem Überhitzungszustand
ist, in welchem eine vorbestimmte Temperatur erreicht oder überschritten
wird, und/oder in einem Überstromzustand
ist, in welchem eine vorbestimmte Stromstärke erreicht oder überschritten
wird. Die Schutzvorrichtung 33 gegen Überhitzung ist normalerweise
in einem geschlossenen Zustand (Verbindungszustand).
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Der
Scheibenwischermotorkörper 31 ist
in der vorliegenden Ausführungsform
konfiguriert, eine Antriebskraft über den Verbindungsmechanismus 44 an
eine Drehwelle (pivot shaft) 43 zu übertragen. Der Verbindungsmechanismus 44 wandelt
eine Rotationsbewegung des Scheibenwischermotorkörpers 31 in eine Hin-
und Her-Schwenkbewegung
um. Die Drehwelle 43 ist an dem Fahrzeugpaneel so verbaut, dass
diese mit ihrem Führungsende
von dem Fahrzeugpaneel hervorsteht. Ein Basisendabschnitt des Scheibenwischers 40 ist
an dem Führungsende
der Drehwelle 43 befestigt. Der Scheibenwischer 40 enthält: einen
Wischerarm 41, welcher mit einem Führungsende der Drehwelle 43 verbunden
ist; und ein Wischerblatt 42, welches an dem führungsendseitigen
Abschnitt des Wischerarms 41 befestigt ist.
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Wenn
sich der Scheibenwischermotorkörper 31 dreht,
wandelt der Verbindungsmechanismus 44 die Rotationsbewegung
der Ausgangswelle in die Hin- und Her-Schwenkbewegung um, so dass sich die
Drehwelle 43 hin und her dreht. Der Scheiben wischer 40 wischt
anschließend
auf der Windschutzscheibe 1 entsprechend der Hin- und Her-Rotationsbewegung
der Drehwelle 43 hin und her. Das Wischblatt 42 schwenkt
somit zwischen einer ersten Position (Stopp-Position) A und einer
zweiten Position B hin und her, um eine sektorartig geformte Wischfläche 2 zu
wischen.
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In
dem Scheibenwischerstoppschalter 32 dreht sich ein Bewegungskontakt,
um mit der Ausgangswelle des Scheibenwischermotorkörpers 31 in Eingriff
zu sein. Der Scheibenwischerstoppschalter 32 ist in einem
AUS-Zustand, um einen Kontakt 32a und einen Kontakt 32b zu überbrücken, wenn
das Wischerblatt 42 in der Stopp-Position A ist. Der Scheibenwischerstoppschalter 32 ist
in einem EIN-Zustand, um den Kontakt 32a und den Kontakt 32c zu überbrücken, wenn
das Wischerblatt 42 in einer anderen Position als der Stopp-Position
A ist.
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Der
Kontakt 32c ist mit dem Anschluss 50h der Scheibenwischersteuervorrichtung 50 verbunden.
Der Anschluss 50h ist über
die Scheibenwischermotorsteuervorrichtung 51 mit dem Anschluss 50a verbunden.
Der Anschluss 50h wird stets mit einer Pluspolspannung
der fahrzeugseitigen Batterie 72 versorgt.
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Der
Kontakt 32a ist mit dem Anschluss 50g der Scheibenwischersteuervorrichtung 50 verbunden.
Der Anschluss 50g ist mit der Intervallbetriebssteuervorrichtung 52 verbunden,
und ist konfiguriert, über
die Scheibenwischermotorsteuervorrichtung 51 mit dem Anschluss 50i zumindest
wenn der Scheibenwischerschalter 60 in der AUS-Position
ist, verbunden zu sein.
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Der
Kontakt 32b ist an dem Anschluss 50f der Scheibenwischersteuervorrichtung 50 geerdet, um
stets an der Fahrzeugkarosserie geerdet zu sein.
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Der
Scheibenwischerrückholschalter 32 verbleibt
in dem EIN-Zustand, um den Kontakt 32a und den Kontakt 32c zu überbrücken, bis
das Wischerblatt 42 die Stopp-Position A erreicht. Wenn der Scheibenwischerrückholschalter 32 in
dem EIN-Zustand ist, wird der Scheibenwischermotorkörper 31 mit
elektrischer Leistung versorgt, auch falls der Scheibenwischerschalter 60 in
die AUS-Position geschaltet wird. D.h. wenn der Scheibenwischerschalter 30 in
der AUS-Position ist, wird die Leistungsversorgungsspannung über den
Anschluss 50a, den Anschluss 50h, den Kontakt 32c,
den Kontakt 32a, den Anschluss 50g und den Anschluss 50i an
die Bürste 31a des
Scheibenwischermotorkörpers 31 angelegt, um
das Wischerblatt 42 zu der Stopp-Position zu bewegen. Wenn
das Wischerblatt 42 die Stopp-Position A erreicht, wird
der Scheibenwischerrückholschalter 32 in
den AUS-Zustand geschaltet, um den Kontakt 32a und den
Kontakt 32b zu überbrücken.
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Unter
einer Bedingung, dass der Scheibenwischerschalter 60 in
der AUS-Position ist, wird die Leistungsversorgungsspannung an den
Anschluss 50i gestoppt, um die elektrische Leistungsversorgung
an den Scheibenwischermotorkörper 31 zu
unterbrechen, wenn der Scheibenwischerrückholschalter 32 in
den AUS-Zustand geschaltet wird. Das Wischerblatt 42 stoppt
somit in der Stopp-Position, nachdem dieses die Stopp-Position erreicht.
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Wenn
der Scheibenwischerschalter 60 in die EIN-Position geschaltet
wird, wird der Anschluss 50c geerdet, so dass die Scheibenwischermotorsteuervorrichtung 51 in
einer Normalbetriebsart betrieben wird. D.h. die Scheibenwischermotorsteuervorrichtung 51 verbindet
den Anschluss 50a mit dem Anschluss 50i und belässt den
Anschluss 50f über
den Anschluss 50d geerdet, um den Scheibenwischermotorkörper 31 fortlaufend
zu betreiben.
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Wenn
der Waschanlagenmotor 11 betrieben wird, gibt die Mehrfachbetriebssteuervorrichtung 52 ein
EIN-Signal an die Scheibenwischermotorsteuervorrichtung 51 aus.
Während
der Scheibenwischerschalter 60 in die EIN-Position geschaltet
ist, wird der Scheibenwischermotorkörper 31 somit fortlaufend betrieben.
Wenn das EIN-Signal gestoppt wird, hält die Scheibenwischermotorsteuervorrichtung 51 die Verbindung
des Anschlusses 50a mit dem Anschluss 50i für eine angegebene
Zeitdauer aufrecht, um zumindest einen Wischvorgang des Wischblatts 42 durchzuführen, und
trennt anschließend
den Anschluss 50a von dem Anschluss 50i.
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Wenn
der Scheibenwischerschalter 60 in die INT-Position geschaltet
wird, wird der Anschluss 50b geerdet, so dass die Intervallbetriebssteuervorrichtung 52 die
Scheibenwischermotorsteuervorrichtung 51 im Intervallbetrieb
betreibt. D.h. die Intervallbetriebssteuervorrichtung 52 steuert
die Scheibenwischermotorsteuervorrichtung 51, um den Anschluss 50a mit
dem Anschluss 50i für
die vorbestimmte Betriebszeitdauer an vorbestimmten Zeitintervallen
zu verbinden.
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Wenn
der Anschluss 50a mit dem Anschluss 50i verbunden
ist und das Wischblatt 42 durch den Scheibenwischermotorkörper 31 aus
der Stopp-Position A bewegt wird, wird der Scheibenwischerrückholschalter 32 in
den EIN-Zustand geschaltet. Die Leistungsversorgungsspannung wird
zu diesem Zeitpunkt über
den Anschluss 50g an die Intervallbetriebssteuervorrichtung 52 versorgt.
Der Scheibenwischerrückholschalter 32 wird
anschließend
in den AUS-Zustand geschaltet, wenn das Wischerblatt in die Stopp-Position A zurückkehrt,
so dass die Leistungsversorgungsspannung nicht über den Anschluss 50g an
die Intervallbetriebssteuervorrichtung 52 versorgt wird.
Die Intervallbetriebssteuervorrichtung 52 hat zu diesem
Zeitpunkt den Anschluss 50a bereits von dem Anschluss 50i getrennt.
Der Scheibenwischermotorkörper 31 stoppt
somit, um das Wischerblatt 42 in der Stopp-Position A zu
stoppen.
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Nachdem
das vorbestimmte Zeitintervall seit dem Stoppen der Leistungsversorgungsspannung über den
Anschluss 50g zu der Intervallbetriebssteuervorrichtung 52 vergangen
ist, verbindet die Intervallbetriebssteuervorrichtung 52 den
Anschluss 50a wieder mit dem Anschluss 50i für die vorbestimmte Betriebszeitdauer.
Auf diese Weise wischt das Wischblatt 42 an den vorbestimmten
Zeitintervallen auf der Windschutzscheibe 1 hin und her,
wenn der Scheibenwischerschalter 60 in die INT-Position
geschaltet wird.
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Im
Folgenden ist die Waschanlagensteuervorrichtung 20 der
vorliegenden Ausführungsform
mit Bezug auf 2 beschrieben. Die Waschanlagensteuervorrichtung 20 weist
einen Waschanlagenschalterdetektor 22, einen Scheibenwischerschalterdetektor 23,
eine Sprühzeitsteuervorrichtung 24 und eine
Waschanlagenmotorsteuervorrichtung 25 als ihre Hauptelemente
auf.
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Der
Waschanlagenschalterdetektor 22 der vorliegenden Ausführungsform
erfasst die Bedienung des Waschanlagenschalters 21 und
bestimmt, ob eine eingestellte Zeitdauer Ts seit der letzten Bedienung
des Waschanlagenschalters 21 zu dem Zeitpunkt vergangen
ist oder nicht. Der Waschanlagenschalterdetektor 22 gibt
ein Waschanlagenschalter-EIN-Signal an die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 aus,
um die Bedienung des Waschanlagenschalters 21 anzugeben.
Falls der Waschanlagenschalterdetektor bestimmt, dass die eingestellte
Zeitdauer Ts nicht vergangen ist, gibt der Waschanlagenschalterdetektor 22 ferner
ein unter-eingestellter-Zeitdauer-Signal (below-set time signal)
während
der Bedienung des Waschanlagenschalters 21 an die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 aus.
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Der
Waschanlagenschalterdetektor 22 ist mit dem Kontakt 21b des
Waschanlagenschalters 21 verbunden. Es wird somit ein Gering-Pegel-Signal
an den Waschanlagenschalterdetektor 22 während der Waschanlagenschalter 21 in
einen AUS-Zustand geschaltet ist, eingegeben, und ein Hoch-Pegel-Sign,l während der
Waschanlagenschalter in dem EIN-Zustand geschaltet ist, durch die
Bedienung des Waschanlagenschalters 21 aufgrund eines Anlegens der
Leistungsversorgungsspannung in den Waschanlagenschalterdetektor 22 eingegeben.
Der Waschanlagenschalterdetektor 22 erfasst auf diese Weise die
Bedienung des Waschanlagenschalters 21.
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Der
Waschanlagenschalterdetektor 22 startet einen internen
Zeitgeber, wenn der Waschanlagenschalterdetektor 22 erfasst,
dass der Waschanlagenschalter 21 durch eine Freigabedienung
des Waschanlagenschalters 21 ausgeschaltet wird. Der Waschanlagenschalterdetektor 22 stoppt
anschließend
den internen Zeitgeber, wenn der Waschanlagenschalterdetektor 22 die
nächste
Bedienung des Waschanlagenschalters 21 erfasst, und berechnet eine
Intervallzeit Tint seit der letzten Freigabedienung des Waschanlagenschalters 21.
Der Waschanlagenschalterdetektor 22 gibt das unter-eingestellte-Zeitdauer-Signal
aus, wenn die Intervallzeit Tint innerhalb der eingestellten Zeit
Ts ist.
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Der
Scheibenwischerschalterdetektor 23 der vorliegenden Ausführungsform
bestimmt, ob der Scheibenwischerschalter 60 in die Betriebspositionen
geschaltet ist oder nicht. Der Scheibenwischerschalterdetektor 23 gibt
ein Scheibenbetriebssignal an die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 aus,
während der
Scheibenwischerschalterdetektor 23 erfasst, dass der Scheibenwischerschalter 60 in
die Betriebspositionen geschaltet ist.
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Der
Scheibenwischerschalterdetektor 23 ist mit den Kontakten 60b, 60c des
Scheibenwischerschalters 60 verbunden. Die Kontakte 60b, 60c sind geerdet,
wenn der Scheibenwischerschalter 60 in die INT-Position
oder in die EIN-Position geschaltet ist. Wenn die Kontakte 60b oder 60c geerdet
sind, empfängt
der Scheibenwischerschalterdetektor 23 von dem Kontakt 60b oder
von dem Kontakt 60c das Niedrig-Pegel-Signal als das Scheibenwischerschaltersignal,
um zu bestimmen, dass der Scheibenwischerschalter 60 in
die INT-Position oder in die EIN-Position geschaltet ist.
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Die
Sprühzeitsteuervorrichtung 24 der
vorliegenden Ausführungsform
stellt eine Sprühzeit
Tsp der Reinigungsflüssigkeit
ein und gibt das Waschanlagenbetriebssignal an die Waschenanlagenmotorsteuervorrichtung 25 fortlaufend
für eine
Dauer der Sprühzeit
Tsp aus.
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Die
Sprühzeitsteuervorrichtung 24 empfängt das
Waschanlagenschalter-EIN-Signal und das unter-eingestellter-Zeitdauer-Signal,
welches angibt, dass der Waschanlagenschalter 21 bedient
wird oder nicht, von dem Waschanlagenschalterdetektor 22. Die
Sprühzeitsteuervorrichtung 24 empfängt ferner von
dem Scheibenwischerschalterdetektor 23 das Scheibenwischerbetriebssignal,
welches angibt, dass der Scheibenwischerschalter 60 in
die Betriebspositionen geschaltet ist.
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Die
Sprühzeitsteuervorrichtung 24 bestimmt unter
Verwendung des Waschanlagenschalter-EIN-Signals, ob eine Bediendauer
des Waschanlagenschalters 21 größer als eine eingestellte Zeitdauer
T0 (T01, T02), oder innerhalb der eingestellten Zeitdauer T0 ist.
Die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 überwacht
ferner unter Verwendung des Scheibenwischerbetriebssignals, ob der
Scheibenwischermotor 30 in Betrieb ist oder nicht.
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Wenn
die Bedienung des Waschanlagenschalters 21 für einen
Zeitraum innerhalb der eingestellten Zeitdauer T0 durchgeführt wird,
während
der Scheibenwischermotor 30 nicht in Betrieb ist, und die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 das
unter-eingestellter-Zeitdauer-Signal
empfängt,
stellt die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 die
Sprühzeitdauer
Tsp auf eine erste eingestellte Zeitdauer t1 (in der vorliegenden Ausführungsform
0,2 Sekunden) ein. Wenn die Bedienung des Waschanlagenschalters 21 für einen Zeitraum
innerhalb der eingestellten Zeitdauer T0 durchgeführt wird,
während
der Scheibenwischermotor 30 nicht in Betrieb ist und die
Sprühzeitsteuervorrichtung 24 das
unter-eingestellter-Zeitdauer-Signal nicht empfängt, stellt die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 die
Sprühzeitdauer
Tsp auf eine zweite eingestellte Zeitdauer t2 (in der vorliegenden
Ausführungsform 0,5
Sekunden) ein. Die zweite eingestellte Zeitdauer t2 ist länger als
die erste eingestellte Zeitdauer t1 eingestellt.
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Wenn
die Bedienung des Waschanlagenschalters 21 für einen
Zeitraum innerhalb der eingestellten Zeitdauer T0 durchgeführt wird,
während
der Scheibenwischermotor 30 nicht in Betrieb ist, und die eingestellte
Zeitdauer Ts seit der letzten Reinigungsflüssigkeitsbereitstellung vergangen
ist, stellt die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 die
Sprühzeitdauer Tsp
der Reinigungsflüssigkeit
auf einer relativ lange zweite eingestellte Zeitdauer t2 ein. In
diesem Fall ist seit der letzten Reinigungsflüssigkeitsbereitstellung eine
lange Zeitdauer vergangen, so dass angenommen wird, dass die Oberfläche der
Windschutzscheibe 1 trocken oder fast trocken ist. In der
vorliegenden Ausführungsform
wird die Sprühzeitdauer
Tsp dementsprechend auf die zweite eingestellte Zeitdauer t2 eingestellt,
um die Reinigungsflüssigkeit
in ausreichendem, jedoch nicht übermäßigem Maße bereitzustellen.
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Wenn
die Bedienung des Waschanlagenschalters 21 für den Zeitraum
innerhalb der eingestellten Zeitdauer T0 durchgeführt wird,
während
der Scheibenwischermotor 30 nicht in Betrieb ist und die eingestellte
Zeitdauer Ts seit der letzten Reinigungsflüs sigkeitsbereitstellung nicht
vergangen ist, stellt die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 die
Sprühzeitdauer
Tsp der Reinigungsflüssigkeit
auf eine erste eingestellte Zeitdauer t1 ein, welche geringer als
die zweite eingestellte Zeitdauer t2 ist. In diesem Fall ist lediglich
eine geringe Zeitdauer seit der letzten Reinigungsflüssigkeitsbereitstellung
vergangen, so dass angenommen wird, dass die Oberfläche der
Windschutzscheibe 1 nass oder halbnass ist.
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Eine
nur geringe Sprühmenge
der Reinigungsflüssigkeit
ist dementsprechend für
die nasse oder halbnasse Oberfläche
der Windschutzscheibe 1 genug. Die Sprühzeitdauer Tsp wird somit auf
die erste eingestellte Zeitdauer t1 eingestellt, um eine nur geringe
Menge der Reinigungsflüssigkeit
zu spritzen. Es ist somit möglich,
eine übermäßige Bereitstellung der
Reinigungsflüssigkeit
zu vermeiden, so dass die Reinigungsflüssigkeit, nachdem das Wischerblatt 42 die
Wischfläche
auf der Windschutzscheibe 1 z.B. mehrmals hin und her gewischt
hat, nicht nach unten läuft.
Es ist ferner durch Vermeiden der übermäßigen Bereitstellung der Reinigungsflüssigkeit
möglich, eine
Häufigkeit
der Wiederauffüllung
der Reinigungsflüssigkeit
in den Waschanlagenbehälter 12 zu
verringern.
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Wenn
die Bedienung des Waschanlagenschalters 21 für den Zeitraum
innerhalb der eingestellten Zeitdauer T0 durchgeführt wird,
während
der Scheibenwischermotor 30 in Betrieb ist, stellt die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 die
Sprühzeit
Tsp auf eine dritte eingestellte Zeitdauer t3 (in der vorliegenden
Ausführungsform
0,2 Sekunden) ein, welche geringer als eine zweite eingestellte
Zeitdauer t2 ist. In diesem Fall bewegt sich der Scheibenwischermotor 30,
so dass angenommen wird, dass die Oberfläche der Windschutzscheibe 1 z.B.
aufgrund von Regen beträchtlich
nass ist. Dementsprechend ist sogar die Sprühzeitdauer Tsp, welche auf
die dritte eingestellte Zeitdauer T3 eingestellt ist, die geringer
als die zweite eingestellte Zeitdauer t2 zum Spritzen einer nur geringen
Menge der Reinigungsflüssigkeit
ist, genug, um eine erforderliche Menge der Reinigungsflüssigkeit
für die
beträchtlich
nasse Oberfläche
der Windschutzscheibe 1 bereitzustellen. Es ist somit möglich eine übermäßige Bereitstellung
der Reinigungsflüssigkeit
zu vermeiden.
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Wenn
die Bedienung des Waschanlagenschalters 21 für einen
Zeitraum, welcher größer als die
eingestellte Zeitdauer T0 ist, durchgeführt wird, stellt die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 die
Sprühzeitdauer
Tsp der Reinigungsflüssigkeit
entsprechend der Bediendauer des Waschanlagenschalters 21 ein.
D.h. die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 gibt das
Betriebssignal fortlaufend an die Waschanlagensteuermotorvorrichtung 25 aus,
um während
der Bedienung des Waschanlagenschalters 21 die Reinigungsflüssigkeit
auf die Windschutzscheibe 1 zu sprühen.
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Die
Bedingung, dass eine Bedienperson (Fahrer) den Waschanlagenschalter 21 für einen
relativ langen Zeitraum bedient, welcher größer als die eingestellte Zeitdauer
T0 ist, gibt an, dass die Windschutzscheibe 1 sehr verschmutzt
ist und dadurch eine relativ große Menge der Reinigungsflüssigkeit erforderlich
ist. Unter dieser Bedingung steuert die Waschanlagensteuervorrichtung 20 somit
den Waschanlagenmotor 11 derart, dass die Reinigungsflüssigkeit
während
der Bediendauer des Waschanlagenschalters 21 gesprüht wird.
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Die
Waschanlagenmotorsteuervorrichtung der vorliegenden Ausführungsform
versorgt den Waschanlagenmotor 11 mit einer Antriebsspannung, um
den Waschanlagenmotor 11 entsprechend dem Waschanlagenbetriebssignal,
welches von der Sprühzeitsteuervorrichtung 24 ausgegeben
wird, zu betreiben, um der eingestellten Sprühzeitdauer Tsp zu entsprechen.
Wenn die Sprühzeitdauer
Tsp z.B. auf die erste Sprühzeitdauer
t1 (in der vorliegenden Ausführungsform
0,2 Sekunden) eingestellt wird, wird der Waschanlagenmotor 11 mit
der Antriebsspannung für
den Zeitraum der ersten eingestellten Zeitdauer t1 versorgt. Wenn
die Bedienperson den Waschanlagenschalter 21 in dem EIN-Zustand
hält, wird
der Waschanlagenmotor 11 während des Zeitraums des EIN-Zustands
des Waschanlagenschalters 21 mit der Antriebsspannung versorgt.
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Die
Antriebsspannung, welche von der Waschanlagenmotorsteuervorrichtung 25 an
den Waschanlagenmotor 11 versorgt wird, wird als das Waschanlagenbetriebssignal über den
Anschluss 50e an die Mehrfachbetriebssteuervorrichtung 53 der Scheibenwi schersteuervorrichtung 50 angelegt.
Die Mehrfachbetriebssteuervorrichtung 53 überwacht den
Betrieb des Waschanlagenmotors 11 unter Verwendung einer
Erhöhung
eines elektrischen Potenzials an dem Anschluss 50e.
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Die
Mehrfachbetriebssteuervorrichtung 53 fängt somit damit an, das EIN-Signal
kurz nach dem Beginn der Versorgung der Antriebsspannung von der
Waschanlagenmotorsteuervorrichtung an den Waschanlagenmotor 11,
an die Scheibenwischermotorsteuervorrichtung 51 auszugeben.
Die Scheibenwischermotorsteuervorrichtung 51 verbindet
dementsprechend den Anschluss 50a mit dem Anschluss 50i,
um genau nach einer vorbestimmten Verzögerungszeit zu beginnen, den
Scheibenwischermotorkörper 31 zu
betreiben.
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Nachdem
die Antriebsspannung von der Waschanlagenmotorsteuervorrichtung 25 nicht
mehr an den Waschanlagenmotor 11 versorgt wird, gibt die Mehrfachbetriebssteuervorrichtung 53 das
EIN-Signal fortlaufend aus, um zumindest einen Hin- und Her-Wischvorgang des
Wischerblatts 42 durchzuführen und hört anschließend auf, das EIN-Signal auszugeben.
Die Scheibenwischermotorsteuervorrichtung 51 hält die Verbindung
des Anschlusses 50a mit dem Anschluss 50i aufrecht,
während
die Scheibenwischermotorsteuervorrichtung 51 das EIN-Signal empfängt, und
trennt den Anschluss 50a von dem Anschluss 50i,
wenn die Scheibenwischermotorsteuervorrichtung 51 das EIN-Signal
nicht mehr empfängt,
um den Betrieb des Scheibenwischermotorkörpers 31 zu stoppen.
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Die 3 bis 5 sind
Zeitablaufdiagramme, welche Betriebsmuster des Waschanlagenmotors 11 und
des Scheibenwischermotors 30 zeigen, die der Bedienung
des Waschanlagenschalters 21 entsprechen.
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3 stellt
einen Fall dar, in welchem eine zweite Bedienung des Waschanlagenschalters 21 durchgeführt wird,
wenn ein Zeitraum über
die eingestellte Intervallzeitdauer Ts (5 Minuten) hinaus seit einer
ersten Bedienung des Waschanlagenschalters 21 vergangen
ist. Der Waschanlagenmotor 11 wird in diesem Fall für die zweite
einge stellte Zeitdauer t2 (0,5 Sekunden) entsprechend der ersten
Bedienung des Waschanlagenschalters 21 betrieben, um die Reinigungsflüssigkeit
für die
zweite eingestellte Zeitdauer t2 zu sprühen. Der Scheibenwischermotor 30 wird
anschließend
betrieben, kurz nachdem der Betrieb des Waschanlagenmotors 11 beginnt,
so dass ein mit dem Waschanlagenmotor 11 gleichzeitiger Betrieb
erfolgt, und stellt den Betrieb ein, nachdem dieser auf der Windschutzscheibe 1 eine
vorbestimmte Anzahl von Wiederholungen hin- und hergewischt hat, nachdem der Waschanlagenmotor 11 den Betrieb
einstellt.
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Die
zweite Bedienung des Scheibenwischerschalters 21 wird durchgeführt, nachdem
die eingestellte Zeitdauer Ts seit der Bedienungsfreigabe der ersten
Bedienung vergangen ist. D.h. die Waschanlagensteuervorrichtung 20 entsprechend
der vorliegenden Ausführungsform
bestimmt, ob eine Intervallzeitdauer Tint, welche von einem Abfall
des pulsartig geformten Waschanlagenschalter-EIN-Signals, welches
der ersten Bedienung des Waschanlagenschalters 21 entspricht,
zu einem Anstieg des Waschanlagenschalter-EIN-Signals, welcher der
zweiten Bedienung des Waschanlagenschalters 21 entspricht,
größer als
die eingestellte Zeitdauer Ts ist oder nicht. 3 stellt
den Fall dar, in welchem die Intervallzeitdauer Tint größer als
die eingestellte Zeitdauer Ts ist.
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Der
Waschanlagenmotor 11 wird dementsprechend für die zweite
eingestellte Zeitdauer t2 entsprechend der zweiten Bedienung des
Waschanlagenschalters 21 in gleicher Weise wie sein Betrieb entsprechend
der ersten Bedienung betrieben. Der Scheibenwischermotor 30 beginnt
den Betrieb nach der vorbestimmten Verzögerungszeit, so dass ein mit dem
Betrieb des Waschanlagenmotors 11 gleichzeitiger Betrieb
erfolgt, und stellt den Betrieb nach Wischen der Windschutzscheibe 1 für eine vorbestimmte
Anzahl von Wiederholungen ein.
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4 stellt
einen Fall dar, in welchem die zweite Bedienung des Waschanlagenschalters 21 durchgeführt wird,
wenn ein Zeitraum innerhalb der eingestellten Intervallzeitdauer
Ts (5 Minuten) seit einer ersten Bedienung des Waschanlagenschalters 21 vergangen
ist. Der Waschanlagenmotor 11 wird in diesem Fall für die zweite
eingestellte Zeitdauer t2 (0,5 Sekunden) entsprechend der ersten
Bedienung des Waschanla genschalters 21 betrieben, um die Reinigungsflüssigkeit
für die
zweite eingestellte Zeitdauer t2 zu spritzen. Der Scheibenwischermotor 30 beginnt
anschließend
den Betrieb kurz nachdem der Waschanlagenmotor 11 den Betrieb
beginnt, so dass ein mit dem Betrieb des Waschanlagenmotors 11 gleichzeitiger
Betrieb erfolgt, und stellt den Betrieb nach Hin- und Herwischen
der Windschutzscheibe 1 für eine vorbestimmte Anzahl
von Wiederholungen, nachdem der Waschanlagenmotor 11 seinen
Betrieb einstellt, ein.
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Die
zweite Bedienung des Waschanlagenschalters 21 wird durchgeführt, bevor
die eingestellte Zeitdauer Ts (5 Minuten) seit der Bedienungsfreigabe der
ersten Bedienung des Waschanlagenschalters 21 vergangen
ist. Der Waschanlagenmotor 11 wird somit für die erste
eingestellte Zeitdauer t1 entsprechend der zweiten Bedienung des
Waschanlagenschalters 21 in einer unterschiedlichen Weise
gegenüber
seinem Betrieb entsprechend der ersten Bedienung betrieben. Der
Betrieb des Scheibenwischermotors 30 beginnt nach der vorbestimmten
Verzögerungszeit,
so dass dieser gleichzeitig mit dem Betrieb des Waschanlagenmotors 11 erfolgt,
und hört
nach Wischen der Windschutzscheibe 1 für eine vorbestimmte Anzahl
von Wiederholungen auf.
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5 stellt
einen Fall dar, in welchem zwei Bedienungen des Waschanlagenschalters 21 durchgeführt werden,
während
der Scheibenwischerschalter 60 in Betriebspositionen ist,
d.h. während
der Scheibenwischer 50 in Betrieb ist. Der Waschanlagenmotor 11 wird
in diesem Fall für
die dritte eingestellte Zeitdauer t3 (0,2 Sekunden) entsprechend
jeder der ersten und zweiten Bedienungen des Waschanlagenschalters 21 betrieben,
um die Reinigungsflüssigkeit
für den
dritten eingestellten Zeitraum t3 zu sprühen, unabhängig davon, ob die zweite Bedienung
des Waschanlagenschalters 21 durchgeführt wird, nachdem die eingestellte
Zeitdauer Ts vergangen ist oder nicht. Der Betrieb des Scheibenwischermotors 30 beginnt
anschließend
kurz nach Beginn des Betriebs des Waschanlagenmotors 11,
so dass dieser gleichzeitig mit dem Betrieb des Waschanlagenmotors 11 erfolgt,
und stellt den Betrieb nach Hin- und Herwischen auf der Windschutzscheibe 1 für eine vorbestimmte
Anzahl von Wiederholungen den Betrieb ein, nachdem der Betrieb des
Waschanlagenmotors 11 eingestellt wird.
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In
der vorliegenden Ausführungsform
ist sowohl die erste eingestellte Zeitdauer t1 als auch die dritte
eingestellte Zeitdauer t3 gleichermaßen auf 0,2 Sekunden eingestellt,
was geringer als 0,5 Sekunden der zweiten eingestellten Zeitdauer
t2 ist. Es ist jedoch möglich,
die erste eingestellte Zeitdauer t1 größer als die dritte eingestellte
Zeitdauer T3 einzustellen. Es ist ebenfalls möglich, die erste eingestellte Zeitdauer
t1 kleiner als die dritte eingestellte Zeitdauer t3 einzustellen.
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Im
Folgenden ist ein Steuerverfahren der Waschanlagensteuervorrichtung 20 entsprechend der
vorliegenden Ausführungsform,
sowie ein Steuerverfahren der Scheibenwischersteuervorrichtung 50,
welches mit dem der Waschanlagensteuervorrichtung 20 gleichzeitig
erfolgt, mit Bezug auf 6 und 7 beschrieben.
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Zunächst ist
das Steuerverfahren der Waschanlagensteuervorrichtung 20 nachstehend
mit Bezug auf 6 beschrieben. Wenn die Waschanlagensteuervorrichtung 20 ihren
Betrieb beginnt, bestimmt der Waschanlagenschalterdetektor 22,
ob eine Bedienung des Waschanlagenschalters 21 in einem
Schritt S1 durchgeführt
wird oder nicht.
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Wenn
der Waschanlagenschalterdetektor 22 bestimmt, dass die
Bedienung des Waschanlagenschalters 21 durchgeführt wird,
d.h. falls EIN in Schritt S1, gibt der Waschanlagenschalterdetektor 22 das Waschanlagenschalter-EIN-Signal
an die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 aus.
Das Waschanlagenschalterdetektor 22 berechnet ferner die
Intervallzeitdauer Tint. Falls die berechnete Intervallzeitdauer
Tint innerhalb des eingestellten Zeitraums Ts ist, gibt der Waschanlagenschalterdetektor 22 das
unter-eingestellter-Zeitdauer-Signal aus.
-
Wenn
der Waschanlagenschalterdetektor 22 bestimmt, dass die
Bedienung des Waschanlagenschalters 21 nicht durchgeführt wird,
d.h. falls AUS in Schritt S1, wiederholt der Waschanlagenschalter
die Bestimmung, ob die Bedienung des Waschanlagenschalters 21 durchgeführt wird
oder nicht.
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Wenn
der Waschanlagenschalterdetektor 22 bestimmt, dass die
Bedienung des Waschanlagenschalters 21 durchgeführt wird,
d.h. falls EIN in Schritt S1, bestimmt die Sprühzeitsteuervorrichtung 24,
ob die Bedienzeit des Waschanlagenschalters 21 in einem
Schritt S2 innerhalb der eingestellten Zeitdauer T0 ist oder nicht.
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Wenn
die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 bestimmt,
dass die Bedienzeit des Waschanlagenschalter-EIN-Signals innerhalb
der eingestellten Zeitdauer T0 ist, d.h. falls JA in Schritt S2,
bestimmt der Scheibenwischerschalterdetektor 23, ob der
Scheibenwischerschalter 60 in die AUS-Position geschaltet
ist oder nicht, d.h. ob der Scheibenwischerschalter 60 in einem
Schritt S3 in die Betriebsposition geschaltet ist oder nicht.
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Wenn
der Scheibenwischerschalterdetektor 23 bestimmt, dass der
Scheibenwischerschalter 60 in die AUS-Position geschaltet
ist, d.h. falls JA in Schritt S3, bestimmt die Sprühzeitsteuervorrichtung,
in einem Schritt S4, ob diese das unter-eingestellter-Zeitdauer-Signal
empfängt
oder nicht. Wenn die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 bestimmt,
dass diese das unter-eingestellter-Zeitdauer-Signal empfängt, d.h. falls
JA in Schritt S4, stellt die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 die
Sprühzeitdauer
Tsp auf die erste eingestellte Zeitdauer t1 (0,2 Sekunden) ein,
und gibt anschließend
das Waschanlagenbetriebssignal an die Waschanlagenmotorsteuervorrichtung 25 in
einem Schritt S5 für
einen Zeitraum aus, welcher der Sprühzeitdauer Tsp entspricht.
Die Waschanlagenmotorsteuervorrichtung 25, welche das Waschanlagenbetriebssignal
empfängt,
hält die
Versorgung der Antriebsspannung an dem Waschanlagenmotor 11 für einen
Zeitraum aufrecht, während
welchem diese das Waschanlagenbetriebssignal empfängt. Der Waschanlagenmotor 11 wird
somit für
die erste eingestellte Zeitdauer t1 betrieben, um die Reinigungsflüssigkeit
auf die Windschutzscheibe 1 zu sprühen. Nach Abschluss des Verfahrens
des Schritts S5, begibt sich das Steuerverfahren wieder zu Schritt
S1.
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Wenn
die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 bestimmt,
dass diese das unter-eingestellter-Zeitdauer-Signal nicht empfängt, d.h.
falls NEIN in Schritt S4, stellt die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 die
Sprühzeitdauer
Tsp auf die zweite eingestellte Zeitdauer t2 (0,5 Sekunden) ein,
und gibt das Waschanlagenbetriebssignal an die Waschanlagenmotorsteuervorrichtung 25 in
Schritt S7 für
einen Zeitraum aus, welcher der Sprühzeitdauer Tsp entspricht.
Die Waschanlagenmotorsteuervorrichtung 25, welche das Waschanlagenbetriebssignal
empfängt,
versorgt die Antriebsspannung an den Waschanlagenmotor 11 innerhalb
eines Zeitraums, während
welchem diese das Waschanlagenbetriebssignal empfängt. Der Waschanlagenmotor 11 wird
somit für
die zweite eingestellte Zeitdauer t2 betrieben, um die Reinigungsflüssigkeit
auf die Windschutzscheibe 1 zu sprühen. Nach Abschluss des Verfahrens
des Schritts S7, begibt sich das Steuerverfahren wieder zu Schritt
S1.
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Wenn
der Scheibenwischerschalterdetektor 23 bestimmt, dass der
Scheibenwischerschalter 60 in die Betriebspositionen geschaltet
ist, d.h. falls NEIN in Schritt S3, stellt die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 die
Sprühzeit
Tsp auf die dritte Sprühzeitdauer
t3 (0,2 Sekunden) ein, und gibt anschließend das Waschanlagenbetriebssignal
an die Waschanlagenmotorsteuervorrichtung 25 in Schritt
S6 für
einen Zeitraum aus, welcher der Sprühzeitdauer Tsp entspricht.
Die Waschanlagenmotorsteuervorrichtung 25, welche das Waschanlagenbetriebssignal
empfängt,
versorgt die Antriebsspannung an den Waschanlagenmotor 11 innerhalb
eines Zeitraums, während
welchem diese das Waschanlagenbetriebssignal empfängt. Der Waschanlagenmotor 11 wird
somit für
eine dritte eingestellte Zeitdauer t3 betrieben, um die Reinigungsflüssigkeit
auf die Windschutzscheibe zu sprühen. Nach
Abschluss des Verfahrens des Schritts S6, begibt sich das Steuerverfahren
wieder zu Schritt S1.
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Wenn
die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 bestimmt,
dass die Bedienzeit des Waschanlagenschalter-EIN-Signals größer als
die eingestellte Zeitdauer T0 ist, d.h. falls EIN in Schritt S2,
gibt der Scheibenwischerschalterdetektor 23 das Waschanlagenbetriebssignal
in einem Schritt S8 für
einen Zeitraum, während
welchem dieser das Waschanlagenschalter-EIN-Signal empfängt (EIN
in einem Schritt S9) aus, unabhängig
davon, ob dieser das Scheibenwischerbetriebssignal empfängt oder
nicht. Die Waschanlagenmotorsteuervorrichtung 25 versorgt
somit die Antriebsspannung an den Waschanlagenmotor 11, um
den Waschanlagenmotor 11 fortlaufend zu betreiben.
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Wenn
die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 nicht
mehr das Waschanlagenschalter-EIN-Signal während dem
oben beschriebenen fortlaufenden Betrieb des Waschanlagenmotors 11 empfängt, d.h. falls
AUS in Schritt S9, gibt die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 das
Waschanlagenbetriebssignal nicht mehr an die Waschanlagenmotorsteuervorrichtung 25 aus,
um das Steuerverfahren der Waschanlagensteuervorrichtung 20 abzuschließen. Die
Waschanlagenmotorsteuervorrichtung 25 stellt somit die
Versorgung der Antriebsspannung an den Waschanlagenmotor 11 ein,
um den Betrieb des Waschanlagenmotors 11 einzustellen,
und das Steuerverfahren begibt sich anschließend wieder zu Schritt S1.
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Im
Folgenden ist das Steuerverfahren der Scheibenwischersteuervorrichtung 50 nachstehend mit
Bezug auf 7 beschrieben.
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Wenn
die Scheibenwischersteuervorrichtung 50 ihren Betrieb beginnt,
bestimmt die Mehrfachbetriebssteuervorrichtung 53, ob die
Antriebsspannung von der Waschanlagensteuervorrichtung 20 an
den Waschanlagenmotor 11 in einem Schritt S21 versorgt wird.
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Wenn
die Mehrfachbetriebssteuervorrichtung 53 bestimmt, dass
die Antriebsspannung nicht an den Waschanlagenmotor 11 versorgt
wird, d.h. falls EIN in Schritt S21, wiederholt die Mehrfachbetriebssteuervorrichtung 53 das
Verfahren des Schritts S21. Wenn die Mehrfachbetriebssteuervorrichtung 53 bestimmt,
dass die Antriebsspannung in den Waschanlagenmotor 11 versorgt
wird, d.h. falls JA in Schritt S21, gibt die Mehrfachbetriebssteuervorrichtung 53 das
Scheibenwischer-EIN-Signal an die Scheibenwischermotorsteuervorrichtung 51 nach
einer vorbestimmten Verzögerungszeit
aus, so dass die Scheibenwischermotorsteuervorrichtung 51 in Schritt
S22 den Scheibenwischermotorkörper 31 betreibt.
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Während dem
Betrieb des Scheibenwischermotorkörpers 31 überwacht
die Mehrfachbetriebssteuervorrichtung 53, ob die Antriebsspannung
an den Waschanlagenmotor 11 versorgt wird oder nicht. Wenn
die Mehrfachbetriebssteuervorrichtung 53 bestimmt, dass
die Antriebsspannung an den Waschanlagenmotor 11 versorgt
wird, d.h. falls EIN in Schritt S23, setzt die Mehrfachbetriebssteuervorrichtung 53 den
Betrieb des Scheibenwischermotorkörpers 31 fort.
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Wenn
die Mehrfachbetriebssteuervorrichtung 53 bestimmt, dass
die Antriebsspannung nicht an den Waschanlagenmotor 11 versorgt
wird, d.h. falls JA in Schritt S23, gibt die Mehrfachbetriebssteuervorrichtung 53 weiterhin
das Scheibenwischer-EIN-Signal
an den Waschanlagenmotor 11 aus, bis ein vorbestimmter
Zeitraum seit der Beendigung der Versorgung der Antriebsspannung
an den Waschanlagenmotor 11 vergangen ist, und schließt anschließend das
Steuerverfahren der Scheibenwischersteuervorrichtung 50 in
Schritt S24 ab. Das Wischerblatt 42 führt ferner einen Hin- und Herwischvorgang
für eine
vorbestimmte Anzahl von Wiederholungen durch, während das Scheibenwischer-EIN-Signal
weiterhin für
den vorbestimmten Zeitraum sogar nach Beendigung der Versorgung
der Antriebsspannung ausgegeben wird. Nach dem Verfahren des Schritts
S24 begibt sich das Steuerverfahren der Scheibenwischersteuervorrichtung 50 wieder
zu Schritt S21.
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Durch
das in 7 gezeigte Steuerverfahren der Scheibenwischersteuervorrichtung 50 kann die
Scheibenwischersteuervorrichtung 50 den Betrieb des Scheibenwischermotorkörpers nach
der bestimmten Verzögerungszeit
beginnen, wenn der Scheibenwischerschalter 21 bedient wird,
und die Scheibenwischersteuervorrichtung 50 kann den Hin- und
Herwischvorgang des Wischerblatts 42 für eine vorbestimmte Anzahl
von Wiederholungen sogar nach Beendigung des Betriebs des Waschanlagenmotors 11 durchführen. Wenn
der Waschanlagenmotor 11 betrieben wird, führt der
Waschanlagenmotorkörper 31 dementsprechend
den vorbestimmten Betrieb, welcher mit dem Betrieb des Waschanlagenmotors 11 unabhängig von
einem Bedienintervall des Waschanlagenschalters 21, der
Bedienzeit und dergleichen durch.
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In
der oben beschriebenen Ausführungsform wird
die Sprühzeitdauer
Tsp in einer Zweischrittweise durch Bestimmen, ob das Zeitintervall
Tint von der Bedienungsfrei gabe einer Bedienung des Waschanlagenschalters 21 zu
der nächsten
Bedienung des Waschanlagenschalters 21 innerhalb der eingestellten
Zeitdauer T0 oder größer als
die eingestellte Zeitdauer T0 ist. Die vorliegende Erfindung ist
jedoch nicht auf diese Ausführungsform
begrenzt. Die Waschanlagensteuervorrichtung und das Waschanlagensystem
entsprechend der vorliegenden Ausführungsform kann z.B. konfiguriert
sein, die Sprühzeitdauer
Tsp umgekehrt proportional zu einer Länge der Intervallzeitdauer
Tint einzustellen.
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In
der oben beschriebenen Ausführungsform weist
der Waschanlagenschalter 21 lediglich eine Bedienungsposition
und eine Bedienungsfreigabeposition auf, um die Reinigungsflüssigkeit
fortlaufend auf die Windschutzscheibe 1 zu sprühen, wenn
der Waschanlagenschalter 21 fortlaufend für mehr als eine
eingestellte Zeitdauer t0 in der Bedienposition gehalten wird. Der
Aufbau des Waschanlagenschalters 21 ist nicht auf diesen
begrenzt.
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Der
Waschanlagenschalter 21 kann z.B. zwei Bedienungspositionen
einschließlich
einer Kurz-(Normal-)Sprühposition
und einer Fortlaufend-Sprühposition
aufweisen. Als ein Mechanismus, welcher zwei Bedienungspositionen
aufweist, kann der Waschanlagenschalter 21 konfiguriert
sein, in die Kurz-(Normal-)Sprühposition
geschaltet zu werden, wenn der Waschanlagenschalter 21 leicht
betätigt wird
(gedrückt,
gezogen, etc.), und in die Fortlaufend-Sprühposition geschaltet zu werden,
wenn der Waschanlagenschalter 21 stark betätigt wird
(gedrückt,
gezogen, etc.).
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Die
Waschanlagensteuervorrichtung 20 kann in diesem Fall konfiguriert
sein, die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 derart
zu steuern, dass diese die Sprühzeitdauer
Tsp auf die erste eingestellte Zeitdauer t1 oder die zweite eingestellte
Zeitdauer t2 entsprechend einer vergangenen Zeitdauer seit der letzten
Bedienungsfreigabe des Waschanlagenschalters 21 (auf die
dritte eingestellte Zeitdauer t3 während dem Betrieb des Scheibenwischermotors 30)
unabhängig
von der Bedienungszeitdauer des Waschanlagenschalters 21 stellt,
wenn der Waschanlagenschalter 21 in die Kurzsprühposition
geschaltet ist, und die Sprühzeitdauer
Tsp entsprechend der Bedienzeit des Waschanlagenschalters 21 ein zustellen, wenn
der Waschanlagenschalter 21 in die Fortlaufend-Sprühposition
geschaltet ist.
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In
der oben beschriebenen Ausführungsform führt die
Sprühzeitsteuervorrichtung 24 ihren
Betrieb unter einer Bedingung durch, dass die Bedienzeit des Waschanlagenschalters 21 innerhalb
einer ersten vorbestimmten Zeitdauer T01 (T0) ist, und stellt die Sprühzeitdauer
Tsp derart ein, dass der Scheibenwischermotor 11 die Reinigungsflüssigkeit
für einen Zeitraum
der Bedienung des Waschanlagenschalters 21 sprüht, vorausgesetzt
dass die Bedienzeit des Waschanlagenschalters 21 größer als
eine zweite vorbestimmte Zeitdauer T02 (T0) ist. D.h. sowohl der erste
vorbestimmte Wert T01 als auch der zweite vorbestimmte Wert T02
sind auf einen identischen Wert T0 eingestellt. Die vorliegende
Erfindung ist jedoch nicht auf diese Konfiguration begrenzt. Es
ist möglich,
die erste vorbestimmte Zeitdauer auf einen von der zweiten vorbestimmten
Zeitdauer T02 unterschiedlichen Wert einzustellen.
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Diese
Beschreibung der Erfindung ist lediglich beispielhafter Natur und
somit sind Variationen dieser, welche nicht von dem gedanklichen
Kern der Erfindung abweichen als innerhalb des Umfangs der Erfindung
beabsichtigt. Solche Variationen sollten nicht als ein Abweichen
von dem gedanklichen Kern und dem Umfang der Erfindung betrachtet
werden.