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DE102006036321A1 - Waschanlagensteuervorrichtung und Waschanlagensystem für ein Fahrzeug - Google Patents

Waschanlagensteuervorrichtung und Waschanlagensystem für ein Fahrzeug Download PDF

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DE102006036321A1
DE102006036321A1 DE102006036321A DE102006036321A DE102006036321A1 DE 102006036321 A1 DE102006036321 A1 DE 102006036321A1 DE 102006036321 A DE102006036321 A DE 102006036321A DE 102006036321 A DE102006036321 A DE 102006036321A DE 102006036321 A1 DE102006036321 A1 DE 102006036321A1
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Germany
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washer
control device
switch
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motor
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DE102006036321A
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Yasuhiro Kosai Harita
Yoshito Kosai Hirota
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Denso Corp
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Asmo Co Ltd
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Abstract

Eine Waschanlagensteuervorrichtung (20) steuert einen Waschanlagenmotor (11) entsprechend einer Bedienung eines Waschanlagenschalters (21). Ein Waschanlagenschalterdetektor (22) bestimmt, ob eine Bedienung des Waschanlagenschalters (21) innerhalb eines vorbestimmten Zeitraums (Ts) einer letzten Bedienung des Waschanlagenschalters (21) durchgeführt wird. Eine Sprühzeitsteuervorrichtung (24) stellt eine Sprühzeitdauer (Tsp) auf eine erste eingestellte Zeitdauer (t1) ein, wenn die Bedienung des Waschanlagenschalters (21) innerhalb des vorbestimmten Zeitraums (Ts) der letzten Bedienung durchgeführt wird, und auf eine zweite eingestellte Zeitdauer (t2) ein, wenn die Bedienung des Waschanlagenschalters (21) nach Ablauf des vorbestimmten Zeitraums (Ts) durchgeführt wird, wobei die zweite eingestellte Zeitdauer (t2) länger als die erste eingestellte Zeitdauer (t1) ist. Eine Waschanlagenmotorsteuervorrichtung (25) betreibt den Waschanlagenmotor (11) für einen Zeitraum, welcher der Sprühzeitdauer (Tsp) entspricht, welche durch die Sprühzeitsteuervorrichtung (24) eingestellt ist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Waschanlagensteuervorrichtung und ein Waschanlagensystem für ein Fahrzeug, insbesondere eine Waschanlagensteuervorrichtung und ein Waschanlagensteuersystem, welches Reinigungsflüssigkeit entsprechend einer Bedienung eines Waschanlagenschalters sprüht.
  • JP-H05-185908-A offenbart z.B. ein Waschanlagensystem für ein Fahrzeug, welches derart konfiguriert ist, dass dieses Reinigungsflüssigkeit sprüht und gleichzeitig den Scheibenwischer entsprechend einer Bedienung des Waschanlagenschalters betreibt, und zumindest einen Wischvorgang des Scheibenwischers nach der Beendigung des Sprühens der Reinigungsflüssigkeit durch das System durchführt.
  • Das Waschanlagensystem entsprechend der JP-H05-185908-A ist ferner derart konfiguriert, dass dieses den Scheibenwischer wieder betreibt, wenn eine vorbestimmte Intervallzeitdauer seit der Beendigung des Betriebs des Scheibenwischers vergangen ist. Das Waschanlagensystem kann somit die auf der Fahrzeugfensterscheibe herunterlaufende Reinigungsflüssigkeit sicher wischen.
  • Eine übermäßige Bereitstellung von Reinigungsflüssigkeit ist jedoch ebenfalls ein Grund, warum die Reinigungsflüssigkeit auf der Fahrzeugfensterscheibe herunterläuft, auch dann, wenn zumindest ein Wischvorgang des Scheibenwischers durchgeführt wird, nachdem das System das Sprühen der Reinigungsflüssigkeit durch das Waschanlagensystem entsprechend der JP-H05-185908-A einstellt.
  • Die übermäßige Bereitstellung der Reinigungsflüssigkeit ist eine Verschwendung, welche den oben erwähnten nachteiligen Effekt, dass die Reinigungsflüssigkeit auf der Fensterscheibe nach unten läuft, sowie die Erhöhung einer Verbrauchsmenge der in ei nem Waschanlagenbehälter gespeicherten Reinigungsflüssigkeit, und die Erhöhung einer spezifischen Kapazität des Waschanlagenbehälters verursachen kann.
  • Die vorliegende Erfindung erfolgt angesichts der oben beschriebenen Probleme und es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Waschanlagensteuervorrichtung und ein Waschanlagensystem für ein Fahrzeug vorzusehen, welche eine übermäßige Bereitstellung von Reinigungsflüssigkeit durch Sprühen von Reinigungsflüssigkeit entsprechend den für die jeweiligen Bedingungen einer Waschoberfläche geeigneten Mengen vermeiden kann.
  • Der Waschanlagenschalterdetektor bestimmt, ob die Bedienung des Waschanlagenschalters innerhalb eines vorbestimmten Zeitraums einer letzten Bedienung des Waschanlagenschalters oder nach Ablauf des vorbestimmten Zeitraums durchgeführt wird.
  • Die Sprühzeitsteuervorrichtung stellt eine Sprühzeit zum Sprühen der Reinigungsflüssigkeit auf eine erste eingestellte Zeitdauer ein, wenn der Waschanlagenschalterdetektor bestimmt, dass die Bedienung des Waschanlagenschalters innerhalb des vorbestimmten Zeitraums der letzten Bedienung durchgeführt wird, und auf eine zweite eingestellte Zeitdauer, wenn der Waschanlagenschalterdetektor bestimmt, dass die Bedienung des Waschanlagenschalters nach Ablauf des vorbestimmten Zeitraums durchgeführt wird, wobei die zweite eingestellte Zeitdauer größer als die erste eingestellte Zeitdauer ist.
  • Die Waschanlagenmotorsteuervorrichtung betreibt den Waschanlagenmotor für einen Zeitraum, welcher der durch die Sprühzeitsteuervorrichtung eingestellten Sprühzeit entspricht.
  • Weitere Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung, als auch Betriebsverfahren und die Funktionen verwandter Teile, sind anhand einem Studium der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung, der beigefügten Ansprüche und der Zeichnungen ersichtlich, welche sämtliche Teil dieser Anmeldung bilden. Es zeigt:
  • 1 ein Blockdiagramm, welches einen Aufbau eines Waschanlagensystems entsprechend einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 2 ein Blockdiagramm, welches einen Aufbau einer Waschanlagensteuervorrichtung entsprechend der Ausführungsform zeigt;
  • 3 ein Zeitablaufdiagramm, welches ein Betriebsmuster des Windschutzscheibenwaschanlagensystems entsprechend der Ausführungsform zeigt;
  • 4 ein Zeitablaufdiagramm, welches ein weiteres Betriebsmuster des Windschutzscheibenwaschanlagensystems entsprechend der Ausführungsform zeigt;
  • 5 ein Zeitablaufdiagramm, welches ein weiteres Betriebsmuster des Windschutzscheibenwaschanlagensystems entsprechend der Ausführungsform zeigt;
  • 6 ein Ablaufdiagramm, welches ein durch die Waschanlagensteuervorrichtung durchgeführtes Waschanlagensteuerverfahren entsprechend der Ausführungsform zeigt; und
  • 7 ist ein Ablaufdiagramm, welches ein durch die Waschanlagensteuervorrichtung durchgeführtes Scheibenwischersteuerverfahren entsprechend der Ausführungsform zeigt.
  • Im Folgenden ist eine Waschanlagensteuervorrichtung und ein Waschanlagensystem für ein Fahrzeug entsprechend einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben.
  • 1 stellt einen gesamten Aufbau eines Fahrzeugwindschutzscheiben-Waschanlagensystems W (nachstehend lediglich als Waschanlagensystem W bezeichnet) entsprechend der vorliegenden Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar. Das Waschanlagensystem W entsprechend der vorliegenden Ausführungsform wäscht eine Oberfläche einer Windschutzscheibe 1 durch Sprühen einer Reinigungsflüssigkeit auf die Windschutzscheibe 1 und Wischen der Windschutzscheibe 1 mit einem Scheibenwischer 42, was gleichzeitig mit dem Sprühvorgang der Reinigungsflüssigkeit erfolgt.
  • Das Waschanlagensystem W entsprechend der vorliegenden Ausführungsform enthält: einen Waschanlagenmotor 11, welcher in einem Waschanlagenbehälter 12 verbaut ist; eine Waschanlagensteuervorrichtung 20, welche einen Betrieb des Waschanlagenmotors 11 steuert, einen Scheibenwischermotor 30; einen Scheibenwischer 40, welcher die Windschutzscheibe 1 entsprechend einem Betrieb der Scheibenwischermotoreinheit 30 wischt; und eine Scheibenwischersteuervorrichtung 50, welche einen Betrieb des Scheibenwischermotors 30 steuert.
  • Die Waschanlagensteuervorrichtung 20 der vorliegenden Ausführungsform betreibt den Waschanlagenmotor 11 entsprechend einer Bedienung des Waschanlagenschalters 21. Die Waschanlagensteuervorrichtung 20 ist konfiguriert, eine variierende Menge der Reinigungsflüssigkeit auf die Oberfläche der Windschutzscheibe 1 durch Ändern einer Sprühzeit entsprechend angegebener Bedingungen zu spritzen.
  • Der Waschanlagenschalter 21 in der vorliegenden Ausführungsform ist ein Momentanschalter, welcher die Kontakte 21a, 21b während seiner Betätigung überbrückt. Der eine Kontakt 21a des Waschanlagenschalters 21 ist über die Sicherung 70 und den Zündungsschalter 71 mit einem Pluspolanschluss der fahrzeugseitigen Batterie 72 verbunden. Der andere Kontakt 21b des Waschanlagenschalters 21 ist mit der Waschanlagensteuervorrichtung 20 verbunden. Ein Minuspolanschluss der fahrzeugseitigen Batterie 72 ist an einer Fahrzeugkarosserie geerdet. Wenn der Waschanlagenschalter 21 ein geschaltet wird, wird somit ein EIN-Signal in die Waschanlagensteuervorrichtung 20 eingegeben.
  • Der Pluspolanschluss der fahrzeugseitigen Batterie 72 ist mit der Waschanlagensteuervorrichtung 20 getrennt verbunden, so dass die Waschanlagensteuervorrichtung 20 von der fahrzeugseitigen Batterie 72 mit elektrischer Leistung versorgt wird.
  • Der Waschanlagenmotor 11 ist in dem Waschanlagenbehälter 12 integral verbaut, welcher die Reinigungsflüssigkeit speichert. Der Waschanlagenmotor 11 und der Waschanlagenbehälter 12 sind in einem Motorraum des Fahrzeugs angeordnet. Ein Ende eines Schlauchs 13 ist mit dem Waschanlagenmotor 11 verbunden. Das andere Ende des Schlauchs 13 ist mit einer Waschanlagendüse 14 verbunden, welche auf einem Fahrzeugpaneel oder in dem Scheibenwischer 40 (insbesondere in einem Wischerarm 41 oder in dem Wischerblatt 42) angeordnet ist.
  • Wenn der Waschanlagenmotor 11 betrieben wird, wird die Reinigungsflüssigkeit in dem Waschanlagenbehälter 12 durch den Schlauch 13 zu der Waschanlagendüse 14 druckversorgt. Die Reinigungsflüssigkeit wird somit aus der Waschanlagendüse 14 auf die Windschutzscheibe 1 in einem spezifischen Sprühmuster gespritzt.
  • Die Scheibenwischersteuervorrichtung 50 ist in der vorliegenden Ausführungsform konfiguriert, den Scheibenwischermotor 30 entsprechend einem Schaltvorgang eines Scheibenwischerschalters 60 zu betreiben. Die Scheibenwischersteuervorrichtung 50 ist konfiguriert, den Scheibenwischer 40 derart zu betreiben, dass dieser gleichzeitig mit dem Betrieb des Waschanlagenmotors 11 betrieben wird, was mit einem Schaltvorgang des Waschanlagenschalters 21 übereinstimmt.
  • Wie in der Waschanlagensteuervorrichtung 20 ist der Anschluss 50a der Scheibenwischersteuervorrichtung 50 über die Sicherung 70 und den Zündungsschalter 71 mit dem Pluspol der fahrzeugseitigen Batterie 72 verbunden. Während der Zündungs schalter 71 eingeschaltet ist, wird die Scheibenwischersteuervorrichtung 50 somit mit elektrischer Leistung versorgt.
  • Die Scheibenwischersteuervorrichtung 50 enthält eine Scheibenwischermotorsteuervorrichtung 51, eine Intervallbetriebssteuervorrichtung 52 und eine Mehrfachbetriebssteuervorrichtung (gang operation controller) 53.
  • Die Scheibenwischermotorsteuervorrichtung 51 verbindet und trennt einen Anschluss 50a, welcher ein Leistungseingangsanschluss zum Einspeisen einer Leistungsversorgungsspannung ist, mit bzw. von einem Anschluss 50i, welcher ein Leistungsausgangsanschluss ist, entsprechend einer Schaltposition des Scheibenwischerschalters 60, um den Betrieb des Scheibenwischermotors 30 zu starten und zu stoppen.
  • Die Intervallbetriebssteuervorrichtung 52 verbindet den Anschluss 50a mit dem Anschluss 50i für vorbestimmte Betriebszeitdauern zu vorbestimmten Zeitintervallen, so dass das Wischerblatt 42 auf der Windschutzscheibe 1 zu den vorbestimmten Zeitintervallen hin und her wischt.
  • Die Mehrfachbetriebssteuervorrichtung 53 empfängt von der Waschanlagensteuervorrichtung 20 ein Waschanlagenbetriebssignal, welches angibt, dass der Waschanlagenmotor 11 in Betrieb ist, um den Scheibenwischermotor 30 zu betreiben, mit dem Waschanlagenmotor 11 gleichzeitig in Betrieb zu sein.
  • Der Scheibenwischerschalter 60 kann in der vorliegenden Ausführungsform zwischen einer AUS-(Stopp)-Position, einer INT-(Intervall)-Position und einer EIN-(Wischen)-Position geschaltet werden. Der Scheibenwischerschalter 60 weist die Kontakte 60a, 60b und 60c auf. Wenn der Scheibenwischerschalter in der AUS-Position ist, sind die Kontakte 60a, 60b und 60c miteinander nicht elektrisch verbunden. Wenn der Scheibenwischerschalter 60 in der EIN-Position ist, sind die Kontakte 60a und 60c miteinander verbunden. Wenn der Scheibenwischerschalter 60 in der INT-Position geschaltet ist, ist der Kontakt 60a und der Kontakt 60b miteinander verbunden.
  • Der Kontakt 60a ist an der Fahrzeugkarosserie geerdet. Die Kontakte 60b, 60c sind mit den jeweiligen Anschlüssen 50b, 50c der Scheibenwischersteuervorrichtung 50 verbunden. Ein Anschluss 50d der Scheibenwischersteuervorrichtung 50 ist an der Fahrzeugkarosserie geerdet.
  • Die Kontakte 60b, 60c des Scheibenwischerschalters 60 sind jeweils mit der Waschanlagensteuervorrichtung 20 verbunden. Die Waschanlagensteuervorrichtung 20 kann somit, wie nachstehend beschrieben, bestimmen, ob der Scheibenwischerschalter 60 in Betriebspositionen (die EIN-Position und die INT-Position) geschaltet ist oder nicht, d.h. ob der Scheibenwischerschalter 60 aus der AUS-Position geschaltet wird. D.h. wenn der Scheibenwischerschalter 60 in die EIN-Position oder die INT-Position geschaltet wird, ist der Kontakt 60b oder der Kontakt 60c geerdet, so dass die Waschanlagensteuervorrichtung 20 durch Verwenden einer Abnahme eines elektrischen Potenzials bestimmt, dass der Scheibenwischerschalter 60 in die Betriebspositionen geschaltet wird.
  • Der Scheibenwischermotor 30 weist im Allgemeinen einen Scheibenwischermotorkörper 31 und einen Scheibenwischerrückstellschalter 32 auf.
  • Der Scheibenwischermotorkörper 31 ist in der vorliegenden Ausführungsform mit Folgendem versehen: einem Bürstenmotor, welcher, indem dieser erregt wird, sich lediglich in eine Rotationsrichtung dreht; sowie ein Getriebeuntersetzungsmechanismus, welcher eine Rotationsausgabe des Bürstenmotors untersetzt. Eine Ausgangswelle des Scheibenwischermotorkörpers 31 ist mit einem Verbindungsmechanismus 44 gekoppelt. Eine Bürste 31a des Scheibenwischermotorkörpers 31 ist über eine Drosselspule 34 zur Rauschunterdrückung mit dem Anschluss 50i verbunden, welcher der Leistungsausgangsanschluss der Scheibenwischersteuervorrichtung 50 ist. Die andere Bürste 31b des Scheibenwischermotorkörpers 31 ist über eine Schutzvorrichtung 33 gegen Überhitzung mit einem Anschluss 50f verbunden, welcher ein Masseanschluss der Scheibenwischersteuervorrichtung 50 ist.
  • Der Anschluss 50i der Scheibenwischersteuervorrichtung 50 ist mit dem Anschluss 50a verbunden, um eine positive Spannung der fahrzeugseitigen Batterie 72 während einem Betrieb des Scheibenwischermotorkörpers 31 an den Anschluss 50i anzulegen. Der Anschluss 50f ist stets an der Fahrzeugkarosserie geerdet. Die Bürste 31a wirkt somit während dem Betrieb des Scheibenwischermotorkörpers 31 als ein Pluspol und die Bürste 31b wirkt somit während dem Betrieb des Scheibenwischermotorkörpers 31 als ein Minuspol.
  • Die Schutzvorrichtung 33 gegen Überhitzung unterbricht eine Leistungsversorgung, um den Motorkörper 31 vor einem Brand zu schützen, wenn der Scheibenwischermotorkörper 31 in einem Überhitzungszustand ist, in welchem eine vorbestimmte Temperatur erreicht oder überschritten wird, und/oder in einem Überstromzustand ist, in welchem eine vorbestimmte Stromstärke erreicht oder überschritten wird. Die Schutzvorrichtung 33 gegen Überhitzung ist normalerweise in einem geschlossenen Zustand (Verbindungszustand).
  • Der Scheibenwischermotorkörper 31 ist in der vorliegenden Ausführungsform konfiguriert, eine Antriebskraft über den Verbindungsmechanismus 44 an eine Drehwelle (pivot shaft) 43 zu übertragen. Der Verbindungsmechanismus 44 wandelt eine Rotationsbewegung des Scheibenwischermotorkörpers 31 in eine Hin- und Her-Schwenkbewegung um. Die Drehwelle 43 ist an dem Fahrzeugpaneel so verbaut, dass diese mit ihrem Führungsende von dem Fahrzeugpaneel hervorsteht. Ein Basisendabschnitt des Scheibenwischers 40 ist an dem Führungsende der Drehwelle 43 befestigt. Der Scheibenwischer 40 enthält: einen Wischerarm 41, welcher mit einem Führungsende der Drehwelle 43 verbunden ist; und ein Wischerblatt 42, welches an dem führungsendseitigen Abschnitt des Wischerarms 41 befestigt ist.
  • Wenn sich der Scheibenwischermotorkörper 31 dreht, wandelt der Verbindungsmechanismus 44 die Rotationsbewegung der Ausgangswelle in die Hin- und Her-Schwenkbewegung um, so dass sich die Drehwelle 43 hin und her dreht. Der Scheiben wischer 40 wischt anschließend auf der Windschutzscheibe 1 entsprechend der Hin- und Her-Rotationsbewegung der Drehwelle 43 hin und her. Das Wischblatt 42 schwenkt somit zwischen einer ersten Position (Stopp-Position) A und einer zweiten Position B hin und her, um eine sektorartig geformte Wischfläche 2 zu wischen.
  • In dem Scheibenwischerstoppschalter 32 dreht sich ein Bewegungskontakt, um mit der Ausgangswelle des Scheibenwischermotorkörpers 31 in Eingriff zu sein. Der Scheibenwischerstoppschalter 32 ist in einem AUS-Zustand, um einen Kontakt 32a und einen Kontakt 32b zu überbrücken, wenn das Wischerblatt 42 in der Stopp-Position A ist. Der Scheibenwischerstoppschalter 32 ist in einem EIN-Zustand, um den Kontakt 32a und den Kontakt 32c zu überbrücken, wenn das Wischerblatt 42 in einer anderen Position als der Stopp-Position A ist.
  • Der Kontakt 32c ist mit dem Anschluss 50h der Scheibenwischersteuervorrichtung 50 verbunden. Der Anschluss 50h ist über die Scheibenwischermotorsteuervorrichtung 51 mit dem Anschluss 50a verbunden. Der Anschluss 50h wird stets mit einer Pluspolspannung der fahrzeugseitigen Batterie 72 versorgt.
  • Der Kontakt 32a ist mit dem Anschluss 50g der Scheibenwischersteuervorrichtung 50 verbunden. Der Anschluss 50g ist mit der Intervallbetriebssteuervorrichtung 52 verbunden, und ist konfiguriert, über die Scheibenwischermotorsteuervorrichtung 51 mit dem Anschluss 50i zumindest wenn der Scheibenwischerschalter 60 in der AUS-Position ist, verbunden zu sein.
  • Der Kontakt 32b ist an dem Anschluss 50f der Scheibenwischersteuervorrichtung 50 geerdet, um stets an der Fahrzeugkarosserie geerdet zu sein.
  • Der Scheibenwischerrückholschalter 32 verbleibt in dem EIN-Zustand, um den Kontakt 32a und den Kontakt 32c zu überbrücken, bis das Wischerblatt 42 die Stopp-Position A erreicht. Wenn der Scheibenwischerrückholschalter 32 in dem EIN-Zustand ist, wird der Scheibenwischermotorkörper 31 mit elektrischer Leistung versorgt, auch falls der Scheibenwischerschalter 60 in die AUS-Position geschaltet wird. D.h. wenn der Scheibenwischerschalter 30 in der AUS-Position ist, wird die Leistungsversorgungsspannung über den Anschluss 50a, den Anschluss 50h, den Kontakt 32c, den Kontakt 32a, den Anschluss 50g und den Anschluss 50i an die Bürste 31a des Scheibenwischermotorkörpers 31 angelegt, um das Wischerblatt 42 zu der Stopp-Position zu bewegen. Wenn das Wischerblatt 42 die Stopp-Position A erreicht, wird der Scheibenwischerrückholschalter 32 in den AUS-Zustand geschaltet, um den Kontakt 32a und den Kontakt 32b zu überbrücken.
  • Unter einer Bedingung, dass der Scheibenwischerschalter 60 in der AUS-Position ist, wird die Leistungsversorgungsspannung an den Anschluss 50i gestoppt, um die elektrische Leistungsversorgung an den Scheibenwischermotorkörper 31 zu unterbrechen, wenn der Scheibenwischerrückholschalter 32 in den AUS-Zustand geschaltet wird. Das Wischerblatt 42 stoppt somit in der Stopp-Position, nachdem dieses die Stopp-Position erreicht.
  • Wenn der Scheibenwischerschalter 60 in die EIN-Position geschaltet wird, wird der Anschluss 50c geerdet, so dass die Scheibenwischermotorsteuervorrichtung 51 in einer Normalbetriebsart betrieben wird. D.h. die Scheibenwischermotorsteuervorrichtung 51 verbindet den Anschluss 50a mit dem Anschluss 50i und belässt den Anschluss 50f über den Anschluss 50d geerdet, um den Scheibenwischermotorkörper 31 fortlaufend zu betreiben.
  • Wenn der Waschanlagenmotor 11 betrieben wird, gibt die Mehrfachbetriebssteuervorrichtung 52 ein EIN-Signal an die Scheibenwischermotorsteuervorrichtung 51 aus. Während der Scheibenwischerschalter 60 in die EIN-Position geschaltet ist, wird der Scheibenwischermotorkörper 31 somit fortlaufend betrieben. Wenn das EIN-Signal gestoppt wird, hält die Scheibenwischermotorsteuervorrichtung 51 die Verbindung des Anschlusses 50a mit dem Anschluss 50i für eine angegebene Zeitdauer aufrecht, um zumindest einen Wischvorgang des Wischblatts 42 durchzuführen, und trennt anschließend den Anschluss 50a von dem Anschluss 50i.
  • Wenn der Scheibenwischerschalter 60 in die INT-Position geschaltet wird, wird der Anschluss 50b geerdet, so dass die Intervallbetriebssteuervorrichtung 52 die Scheibenwischermotorsteuervorrichtung 51 im Intervallbetrieb betreibt. D.h. die Intervallbetriebssteuervorrichtung 52 steuert die Scheibenwischermotorsteuervorrichtung 51, um den Anschluss 50a mit dem Anschluss 50i für die vorbestimmte Betriebszeitdauer an vorbestimmten Zeitintervallen zu verbinden.
  • Wenn der Anschluss 50a mit dem Anschluss 50i verbunden ist und das Wischblatt 42 durch den Scheibenwischermotorkörper 31 aus der Stopp-Position A bewegt wird, wird der Scheibenwischerrückholschalter 32 in den EIN-Zustand geschaltet. Die Leistungsversorgungsspannung wird zu diesem Zeitpunkt über den Anschluss 50g an die Intervallbetriebssteuervorrichtung 52 versorgt. Der Scheibenwischerrückholschalter 32 wird anschließend in den AUS-Zustand geschaltet, wenn das Wischerblatt in die Stopp-Position A zurückkehrt, so dass die Leistungsversorgungsspannung nicht über den Anschluss 50g an die Intervallbetriebssteuervorrichtung 52 versorgt wird. Die Intervallbetriebssteuervorrichtung 52 hat zu diesem Zeitpunkt den Anschluss 50a bereits von dem Anschluss 50i getrennt. Der Scheibenwischermotorkörper 31 stoppt somit, um das Wischerblatt 42 in der Stopp-Position A zu stoppen.
  • Nachdem das vorbestimmte Zeitintervall seit dem Stoppen der Leistungsversorgungsspannung über den Anschluss 50g zu der Intervallbetriebssteuervorrichtung 52 vergangen ist, verbindet die Intervallbetriebssteuervorrichtung 52 den Anschluss 50a wieder mit dem Anschluss 50i für die vorbestimmte Betriebszeitdauer. Auf diese Weise wischt das Wischblatt 42 an den vorbestimmten Zeitintervallen auf der Windschutzscheibe 1 hin und her, wenn der Scheibenwischerschalter 60 in die INT-Position geschaltet wird.
  • Im Folgenden ist die Waschanlagensteuervorrichtung 20 der vorliegenden Ausführungsform mit Bezug auf 2 beschrieben. Die Waschanlagensteuervorrichtung 20 weist einen Waschanlagenschalterdetektor 22, einen Scheibenwischerschalterdetektor 23, eine Sprühzeitsteuervorrichtung 24 und eine Waschanlagenmotorsteuervorrichtung 25 als ihre Hauptelemente auf.
  • Der Waschanlagenschalterdetektor 22 der vorliegenden Ausführungsform erfasst die Bedienung des Waschanlagenschalters 21 und bestimmt, ob eine eingestellte Zeitdauer Ts seit der letzten Bedienung des Waschanlagenschalters 21 zu dem Zeitpunkt vergangen ist oder nicht. Der Waschanlagenschalterdetektor 22 gibt ein Waschanlagenschalter-EIN-Signal an die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 aus, um die Bedienung des Waschanlagenschalters 21 anzugeben. Falls der Waschanlagenschalterdetektor bestimmt, dass die eingestellte Zeitdauer Ts nicht vergangen ist, gibt der Waschanlagenschalterdetektor 22 ferner ein unter-eingestellter-Zeitdauer-Signal (below-set time signal) während der Bedienung des Waschanlagenschalters 21 an die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 aus.
  • Der Waschanlagenschalterdetektor 22 ist mit dem Kontakt 21b des Waschanlagenschalters 21 verbunden. Es wird somit ein Gering-Pegel-Signal an den Waschanlagenschalterdetektor 22 während der Waschanlagenschalter 21 in einen AUS-Zustand geschaltet ist, eingegeben, und ein Hoch-Pegel-Sign,l während der Waschanlagenschalter in dem EIN-Zustand geschaltet ist, durch die Bedienung des Waschanlagenschalters 21 aufgrund eines Anlegens der Leistungsversorgungsspannung in den Waschanlagenschalterdetektor 22 eingegeben. Der Waschanlagenschalterdetektor 22 erfasst auf diese Weise die Bedienung des Waschanlagenschalters 21.
  • Der Waschanlagenschalterdetektor 22 startet einen internen Zeitgeber, wenn der Waschanlagenschalterdetektor 22 erfasst, dass der Waschanlagenschalter 21 durch eine Freigabedienung des Waschanlagenschalters 21 ausgeschaltet wird. Der Waschanlagenschalterdetektor 22 stoppt anschließend den internen Zeitgeber, wenn der Waschanlagenschalterdetektor 22 die nächste Bedienung des Waschanlagenschalters 21 erfasst, und berechnet eine Intervallzeit Tint seit der letzten Freigabedienung des Waschanlagenschalters 21. Der Waschanlagenschalterdetektor 22 gibt das unter-eingestellte-Zeitdauer-Signal aus, wenn die Intervallzeit Tint innerhalb der eingestellten Zeit Ts ist.
  • Der Scheibenwischerschalterdetektor 23 der vorliegenden Ausführungsform bestimmt, ob der Scheibenwischerschalter 60 in die Betriebspositionen geschaltet ist oder nicht. Der Scheibenwischerschalterdetektor 23 gibt ein Scheibenbetriebssignal an die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 aus, während der Scheibenwischerschalterdetektor 23 erfasst, dass der Scheibenwischerschalter 60 in die Betriebspositionen geschaltet ist.
  • Der Scheibenwischerschalterdetektor 23 ist mit den Kontakten 60b, 60c des Scheibenwischerschalters 60 verbunden. Die Kontakte 60b, 60c sind geerdet, wenn der Scheibenwischerschalter 60 in die INT-Position oder in die EIN-Position geschaltet ist. Wenn die Kontakte 60b oder 60c geerdet sind, empfängt der Scheibenwischerschalterdetektor 23 von dem Kontakt 60b oder von dem Kontakt 60c das Niedrig-Pegel-Signal als das Scheibenwischerschaltersignal, um zu bestimmen, dass der Scheibenwischerschalter 60 in die INT-Position oder in die EIN-Position geschaltet ist.
  • Die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 der vorliegenden Ausführungsform stellt eine Sprühzeit Tsp der Reinigungsflüssigkeit ein und gibt das Waschanlagenbetriebssignal an die Waschenanlagenmotorsteuervorrichtung 25 fortlaufend für eine Dauer der Sprühzeit Tsp aus.
  • Die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 empfängt das Waschanlagenschalter-EIN-Signal und das unter-eingestellter-Zeitdauer-Signal, welches angibt, dass der Waschanlagenschalter 21 bedient wird oder nicht, von dem Waschanlagenschalterdetektor 22. Die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 empfängt ferner von dem Scheibenwischerschalterdetektor 23 das Scheibenwischerbetriebssignal, welches angibt, dass der Scheibenwischerschalter 60 in die Betriebspositionen geschaltet ist.
  • Die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 bestimmt unter Verwendung des Waschanlagenschalter-EIN-Signals, ob eine Bediendauer des Waschanlagenschalters 21 größer als eine eingestellte Zeitdauer T0 (T01, T02), oder innerhalb der eingestellten Zeitdauer T0 ist. Die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 überwacht ferner unter Verwendung des Scheibenwischerbetriebssignals, ob der Scheibenwischermotor 30 in Betrieb ist oder nicht.
  • Wenn die Bedienung des Waschanlagenschalters 21 für einen Zeitraum innerhalb der eingestellten Zeitdauer T0 durchgeführt wird, während der Scheibenwischermotor 30 nicht in Betrieb ist, und die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 das unter-eingestellter-Zeitdauer-Signal empfängt, stellt die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 die Sprühzeitdauer Tsp auf eine erste eingestellte Zeitdauer t1 (in der vorliegenden Ausführungsform 0,2 Sekunden) ein. Wenn die Bedienung des Waschanlagenschalters 21 für einen Zeitraum innerhalb der eingestellten Zeitdauer T0 durchgeführt wird, während der Scheibenwischermotor 30 nicht in Betrieb ist und die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 das unter-eingestellter-Zeitdauer-Signal nicht empfängt, stellt die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 die Sprühzeitdauer Tsp auf eine zweite eingestellte Zeitdauer t2 (in der vorliegenden Ausführungsform 0,5 Sekunden) ein. Die zweite eingestellte Zeitdauer t2 ist länger als die erste eingestellte Zeitdauer t1 eingestellt.
  • Wenn die Bedienung des Waschanlagenschalters 21 für einen Zeitraum innerhalb der eingestellten Zeitdauer T0 durchgeführt wird, während der Scheibenwischermotor 30 nicht in Betrieb ist, und die eingestellte Zeitdauer Ts seit der letzten Reinigungsflüssigkeitsbereitstellung vergangen ist, stellt die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 die Sprühzeitdauer Tsp der Reinigungsflüssigkeit auf einer relativ lange zweite eingestellte Zeitdauer t2 ein. In diesem Fall ist seit der letzten Reinigungsflüssigkeitsbereitstellung eine lange Zeitdauer vergangen, so dass angenommen wird, dass die Oberfläche der Windschutzscheibe 1 trocken oder fast trocken ist. In der vorliegenden Ausführungsform wird die Sprühzeitdauer Tsp dementsprechend auf die zweite eingestellte Zeitdauer t2 eingestellt, um die Reinigungsflüssigkeit in ausreichendem, jedoch nicht übermäßigem Maße bereitzustellen.
  • Wenn die Bedienung des Waschanlagenschalters 21 für den Zeitraum innerhalb der eingestellten Zeitdauer T0 durchgeführt wird, während der Scheibenwischermotor 30 nicht in Betrieb ist und die eingestellte Zeitdauer Ts seit der letzten Reinigungsflüs sigkeitsbereitstellung nicht vergangen ist, stellt die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 die Sprühzeitdauer Tsp der Reinigungsflüssigkeit auf eine erste eingestellte Zeitdauer t1 ein, welche geringer als die zweite eingestellte Zeitdauer t2 ist. In diesem Fall ist lediglich eine geringe Zeitdauer seit der letzten Reinigungsflüssigkeitsbereitstellung vergangen, so dass angenommen wird, dass die Oberfläche der Windschutzscheibe 1 nass oder halbnass ist.
  • Eine nur geringe Sprühmenge der Reinigungsflüssigkeit ist dementsprechend für die nasse oder halbnasse Oberfläche der Windschutzscheibe 1 genug. Die Sprühzeitdauer Tsp wird somit auf die erste eingestellte Zeitdauer t1 eingestellt, um eine nur geringe Menge der Reinigungsflüssigkeit zu spritzen. Es ist somit möglich, eine übermäßige Bereitstellung der Reinigungsflüssigkeit zu vermeiden, so dass die Reinigungsflüssigkeit, nachdem das Wischerblatt 42 die Wischfläche auf der Windschutzscheibe 1 z.B. mehrmals hin und her gewischt hat, nicht nach unten läuft. Es ist ferner durch Vermeiden der übermäßigen Bereitstellung der Reinigungsflüssigkeit möglich, eine Häufigkeit der Wiederauffüllung der Reinigungsflüssigkeit in den Waschanlagenbehälter 12 zu verringern.
  • Wenn die Bedienung des Waschanlagenschalters 21 für den Zeitraum innerhalb der eingestellten Zeitdauer T0 durchgeführt wird, während der Scheibenwischermotor 30 in Betrieb ist, stellt die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 die Sprühzeit Tsp auf eine dritte eingestellte Zeitdauer t3 (in der vorliegenden Ausführungsform 0,2 Sekunden) ein, welche geringer als eine zweite eingestellte Zeitdauer t2 ist. In diesem Fall bewegt sich der Scheibenwischermotor 30, so dass angenommen wird, dass die Oberfläche der Windschutzscheibe 1 z.B. aufgrund von Regen beträchtlich nass ist. Dementsprechend ist sogar die Sprühzeitdauer Tsp, welche auf die dritte eingestellte Zeitdauer T3 eingestellt ist, die geringer als die zweite eingestellte Zeitdauer t2 zum Spritzen einer nur geringen Menge der Reinigungsflüssigkeit ist, genug, um eine erforderliche Menge der Reinigungsflüssigkeit für die beträchtlich nasse Oberfläche der Windschutzscheibe 1 bereitzustellen. Es ist somit möglich eine übermäßige Bereitstellung der Reinigungsflüssigkeit zu vermeiden.
  • Wenn die Bedienung des Waschanlagenschalters 21 für einen Zeitraum, welcher größer als die eingestellte Zeitdauer T0 ist, durchgeführt wird, stellt die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 die Sprühzeitdauer Tsp der Reinigungsflüssigkeit entsprechend der Bediendauer des Waschanlagenschalters 21 ein. D.h. die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 gibt das Betriebssignal fortlaufend an die Waschanlagensteuermotorvorrichtung 25 aus, um während der Bedienung des Waschanlagenschalters 21 die Reinigungsflüssigkeit auf die Windschutzscheibe 1 zu sprühen.
  • Die Bedingung, dass eine Bedienperson (Fahrer) den Waschanlagenschalter 21 für einen relativ langen Zeitraum bedient, welcher größer als die eingestellte Zeitdauer T0 ist, gibt an, dass die Windschutzscheibe 1 sehr verschmutzt ist und dadurch eine relativ große Menge der Reinigungsflüssigkeit erforderlich ist. Unter dieser Bedingung steuert die Waschanlagensteuervorrichtung 20 somit den Waschanlagenmotor 11 derart, dass die Reinigungsflüssigkeit während der Bediendauer des Waschanlagenschalters 21 gesprüht wird.
  • Die Waschanlagenmotorsteuervorrichtung der vorliegenden Ausführungsform versorgt den Waschanlagenmotor 11 mit einer Antriebsspannung, um den Waschanlagenmotor 11 entsprechend dem Waschanlagenbetriebssignal, welches von der Sprühzeitsteuervorrichtung 24 ausgegeben wird, zu betreiben, um der eingestellten Sprühzeitdauer Tsp zu entsprechen. Wenn die Sprühzeitdauer Tsp z.B. auf die erste Sprühzeitdauer t1 (in der vorliegenden Ausführungsform 0,2 Sekunden) eingestellt wird, wird der Waschanlagenmotor 11 mit der Antriebsspannung für den Zeitraum der ersten eingestellten Zeitdauer t1 versorgt. Wenn die Bedienperson den Waschanlagenschalter 21 in dem EIN-Zustand hält, wird der Waschanlagenmotor 11 während des Zeitraums des EIN-Zustands des Waschanlagenschalters 21 mit der Antriebsspannung versorgt.
  • Die Antriebsspannung, welche von der Waschanlagenmotorsteuervorrichtung 25 an den Waschanlagenmotor 11 versorgt wird, wird als das Waschanlagenbetriebssignal über den Anschluss 50e an die Mehrfachbetriebssteuervorrichtung 53 der Scheibenwi schersteuervorrichtung 50 angelegt. Die Mehrfachbetriebssteuervorrichtung 53 überwacht den Betrieb des Waschanlagenmotors 11 unter Verwendung einer Erhöhung eines elektrischen Potenzials an dem Anschluss 50e.
  • Die Mehrfachbetriebssteuervorrichtung 53 fängt somit damit an, das EIN-Signal kurz nach dem Beginn der Versorgung der Antriebsspannung von der Waschanlagenmotorsteuervorrichtung an den Waschanlagenmotor 11, an die Scheibenwischermotorsteuervorrichtung 51 auszugeben. Die Scheibenwischermotorsteuervorrichtung 51 verbindet dementsprechend den Anschluss 50a mit dem Anschluss 50i, um genau nach einer vorbestimmten Verzögerungszeit zu beginnen, den Scheibenwischermotorkörper 31 zu betreiben.
  • Nachdem die Antriebsspannung von der Waschanlagenmotorsteuervorrichtung 25 nicht mehr an den Waschanlagenmotor 11 versorgt wird, gibt die Mehrfachbetriebssteuervorrichtung 53 das EIN-Signal fortlaufend aus, um zumindest einen Hin- und Her-Wischvorgang des Wischerblatts 42 durchzuführen und hört anschließend auf, das EIN-Signal auszugeben. Die Scheibenwischermotorsteuervorrichtung 51 hält die Verbindung des Anschlusses 50a mit dem Anschluss 50i aufrecht, während die Scheibenwischermotorsteuervorrichtung 51 das EIN-Signal empfängt, und trennt den Anschluss 50a von dem Anschluss 50i, wenn die Scheibenwischermotorsteuervorrichtung 51 das EIN-Signal nicht mehr empfängt, um den Betrieb des Scheibenwischermotorkörpers 31 zu stoppen.
  • Die 3 bis 5 sind Zeitablaufdiagramme, welche Betriebsmuster des Waschanlagenmotors 11 und des Scheibenwischermotors 30 zeigen, die der Bedienung des Waschanlagenschalters 21 entsprechen.
  • 3 stellt einen Fall dar, in welchem eine zweite Bedienung des Waschanlagenschalters 21 durchgeführt wird, wenn ein Zeitraum über die eingestellte Intervallzeitdauer Ts (5 Minuten) hinaus seit einer ersten Bedienung des Waschanlagenschalters 21 vergangen ist. Der Waschanlagenmotor 11 wird in diesem Fall für die zweite einge stellte Zeitdauer t2 (0,5 Sekunden) entsprechend der ersten Bedienung des Waschanlagenschalters 21 betrieben, um die Reinigungsflüssigkeit für die zweite eingestellte Zeitdauer t2 zu sprühen. Der Scheibenwischermotor 30 wird anschließend betrieben, kurz nachdem der Betrieb des Waschanlagenmotors 11 beginnt, so dass ein mit dem Waschanlagenmotor 11 gleichzeitiger Betrieb erfolgt, und stellt den Betrieb ein, nachdem dieser auf der Windschutzscheibe 1 eine vorbestimmte Anzahl von Wiederholungen hin- und hergewischt hat, nachdem der Waschanlagenmotor 11 den Betrieb einstellt.
  • Die zweite Bedienung des Scheibenwischerschalters 21 wird durchgeführt, nachdem die eingestellte Zeitdauer Ts seit der Bedienungsfreigabe der ersten Bedienung vergangen ist. D.h. die Waschanlagensteuervorrichtung 20 entsprechend der vorliegenden Ausführungsform bestimmt, ob eine Intervallzeitdauer Tint, welche von einem Abfall des pulsartig geformten Waschanlagenschalter-EIN-Signals, welches der ersten Bedienung des Waschanlagenschalters 21 entspricht, zu einem Anstieg des Waschanlagenschalter-EIN-Signals, welcher der zweiten Bedienung des Waschanlagenschalters 21 entspricht, größer als die eingestellte Zeitdauer Ts ist oder nicht. 3 stellt den Fall dar, in welchem die Intervallzeitdauer Tint größer als die eingestellte Zeitdauer Ts ist.
  • Der Waschanlagenmotor 11 wird dementsprechend für die zweite eingestellte Zeitdauer t2 entsprechend der zweiten Bedienung des Waschanlagenschalters 21 in gleicher Weise wie sein Betrieb entsprechend der ersten Bedienung betrieben. Der Scheibenwischermotor 30 beginnt den Betrieb nach der vorbestimmten Verzögerungszeit, so dass ein mit dem Betrieb des Waschanlagenmotors 11 gleichzeitiger Betrieb erfolgt, und stellt den Betrieb nach Wischen der Windschutzscheibe 1 für eine vorbestimmte Anzahl von Wiederholungen ein.
  • 4 stellt einen Fall dar, in welchem die zweite Bedienung des Waschanlagenschalters 21 durchgeführt wird, wenn ein Zeitraum innerhalb der eingestellten Intervallzeitdauer Ts (5 Minuten) seit einer ersten Bedienung des Waschanlagenschalters 21 vergangen ist. Der Waschanlagenmotor 11 wird in diesem Fall für die zweite eingestellte Zeitdauer t2 (0,5 Sekunden) entsprechend der ersten Bedienung des Waschanla genschalters 21 betrieben, um die Reinigungsflüssigkeit für die zweite eingestellte Zeitdauer t2 zu spritzen. Der Scheibenwischermotor 30 beginnt anschließend den Betrieb kurz nachdem der Waschanlagenmotor 11 den Betrieb beginnt, so dass ein mit dem Betrieb des Waschanlagenmotors 11 gleichzeitiger Betrieb erfolgt, und stellt den Betrieb nach Hin- und Herwischen der Windschutzscheibe 1 für eine vorbestimmte Anzahl von Wiederholungen, nachdem der Waschanlagenmotor 11 seinen Betrieb einstellt, ein.
  • Die zweite Bedienung des Waschanlagenschalters 21 wird durchgeführt, bevor die eingestellte Zeitdauer Ts (5 Minuten) seit der Bedienungsfreigabe der ersten Bedienung des Waschanlagenschalters 21 vergangen ist. Der Waschanlagenmotor 11 wird somit für die erste eingestellte Zeitdauer t1 entsprechend der zweiten Bedienung des Waschanlagenschalters 21 in einer unterschiedlichen Weise gegenüber seinem Betrieb entsprechend der ersten Bedienung betrieben. Der Betrieb des Scheibenwischermotors 30 beginnt nach der vorbestimmten Verzögerungszeit, so dass dieser gleichzeitig mit dem Betrieb des Waschanlagenmotors 11 erfolgt, und hört nach Wischen der Windschutzscheibe 1 für eine vorbestimmte Anzahl von Wiederholungen auf.
  • 5 stellt einen Fall dar, in welchem zwei Bedienungen des Waschanlagenschalters 21 durchgeführt werden, während der Scheibenwischerschalter 60 in Betriebspositionen ist, d.h. während der Scheibenwischer 50 in Betrieb ist. Der Waschanlagenmotor 11 wird in diesem Fall für die dritte eingestellte Zeitdauer t3 (0,2 Sekunden) entsprechend jeder der ersten und zweiten Bedienungen des Waschanlagenschalters 21 betrieben, um die Reinigungsflüssigkeit für den dritten eingestellten Zeitraum t3 zu sprühen, unabhängig davon, ob die zweite Bedienung des Waschanlagenschalters 21 durchgeführt wird, nachdem die eingestellte Zeitdauer Ts vergangen ist oder nicht. Der Betrieb des Scheibenwischermotors 30 beginnt anschließend kurz nach Beginn des Betriebs des Waschanlagenmotors 11, so dass dieser gleichzeitig mit dem Betrieb des Waschanlagenmotors 11 erfolgt, und stellt den Betrieb nach Hin- und Herwischen auf der Windschutzscheibe 1 für eine vorbestimmte Anzahl von Wiederholungen den Betrieb ein, nachdem der Betrieb des Waschanlagenmotors 11 eingestellt wird.
  • In der vorliegenden Ausführungsform ist sowohl die erste eingestellte Zeitdauer t1 als auch die dritte eingestellte Zeitdauer t3 gleichermaßen auf 0,2 Sekunden eingestellt, was geringer als 0,5 Sekunden der zweiten eingestellten Zeitdauer t2 ist. Es ist jedoch möglich, die erste eingestellte Zeitdauer t1 größer als die dritte eingestellte Zeitdauer T3 einzustellen. Es ist ebenfalls möglich, die erste eingestellte Zeitdauer t1 kleiner als die dritte eingestellte Zeitdauer t3 einzustellen.
  • Im Folgenden ist ein Steuerverfahren der Waschanlagensteuervorrichtung 20 entsprechend der vorliegenden Ausführungsform, sowie ein Steuerverfahren der Scheibenwischersteuervorrichtung 50, welches mit dem der Waschanlagensteuervorrichtung 20 gleichzeitig erfolgt, mit Bezug auf 6 und 7 beschrieben.
  • Zunächst ist das Steuerverfahren der Waschanlagensteuervorrichtung 20 nachstehend mit Bezug auf 6 beschrieben. Wenn die Waschanlagensteuervorrichtung 20 ihren Betrieb beginnt, bestimmt der Waschanlagenschalterdetektor 22, ob eine Bedienung des Waschanlagenschalters 21 in einem Schritt S1 durchgeführt wird oder nicht.
  • Wenn der Waschanlagenschalterdetektor 22 bestimmt, dass die Bedienung des Waschanlagenschalters 21 durchgeführt wird, d.h. falls EIN in Schritt S1, gibt der Waschanlagenschalterdetektor 22 das Waschanlagenschalter-EIN-Signal an die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 aus. Das Waschanlagenschalterdetektor 22 berechnet ferner die Intervallzeitdauer Tint. Falls die berechnete Intervallzeitdauer Tint innerhalb des eingestellten Zeitraums Ts ist, gibt der Waschanlagenschalterdetektor 22 das unter-eingestellter-Zeitdauer-Signal aus.
  • Wenn der Waschanlagenschalterdetektor 22 bestimmt, dass die Bedienung des Waschanlagenschalters 21 nicht durchgeführt wird, d.h. falls AUS in Schritt S1, wiederholt der Waschanlagenschalter die Bestimmung, ob die Bedienung des Waschanlagenschalters 21 durchgeführt wird oder nicht.
  • Wenn der Waschanlagenschalterdetektor 22 bestimmt, dass die Bedienung des Waschanlagenschalters 21 durchgeführt wird, d.h. falls EIN in Schritt S1, bestimmt die Sprühzeitsteuervorrichtung 24, ob die Bedienzeit des Waschanlagenschalters 21 in einem Schritt S2 innerhalb der eingestellten Zeitdauer T0 ist oder nicht.
  • Wenn die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 bestimmt, dass die Bedienzeit des Waschanlagenschalter-EIN-Signals innerhalb der eingestellten Zeitdauer T0 ist, d.h. falls JA in Schritt S2, bestimmt der Scheibenwischerschalterdetektor 23, ob der Scheibenwischerschalter 60 in die AUS-Position geschaltet ist oder nicht, d.h. ob der Scheibenwischerschalter 60 in einem Schritt S3 in die Betriebsposition geschaltet ist oder nicht.
  • Wenn der Scheibenwischerschalterdetektor 23 bestimmt, dass der Scheibenwischerschalter 60 in die AUS-Position geschaltet ist, d.h. falls JA in Schritt S3, bestimmt die Sprühzeitsteuervorrichtung, in einem Schritt S4, ob diese das unter-eingestellter-Zeitdauer-Signal empfängt oder nicht. Wenn die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 bestimmt, dass diese das unter-eingestellter-Zeitdauer-Signal empfängt, d.h. falls JA in Schritt S4, stellt die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 die Sprühzeitdauer Tsp auf die erste eingestellte Zeitdauer t1 (0,2 Sekunden) ein, und gibt anschließend das Waschanlagenbetriebssignal an die Waschanlagenmotorsteuervorrichtung 25 in einem Schritt S5 für einen Zeitraum aus, welcher der Sprühzeitdauer Tsp entspricht. Die Waschanlagenmotorsteuervorrichtung 25, welche das Waschanlagenbetriebssignal empfängt, hält die Versorgung der Antriebsspannung an dem Waschanlagenmotor 11 für einen Zeitraum aufrecht, während welchem diese das Waschanlagenbetriebssignal empfängt. Der Waschanlagenmotor 11 wird somit für die erste eingestellte Zeitdauer t1 betrieben, um die Reinigungsflüssigkeit auf die Windschutzscheibe 1 zu sprühen. Nach Abschluss des Verfahrens des Schritts S5, begibt sich das Steuerverfahren wieder zu Schritt S1.
  • Wenn die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 bestimmt, dass diese das unter-eingestellter-Zeitdauer-Signal nicht empfängt, d.h. falls NEIN in Schritt S4, stellt die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 die Sprühzeitdauer Tsp auf die zweite eingestellte Zeitdauer t2 (0,5 Sekunden) ein, und gibt das Waschanlagenbetriebssignal an die Waschanlagenmotorsteuervorrichtung 25 in Schritt S7 für einen Zeitraum aus, welcher der Sprühzeitdauer Tsp entspricht. Die Waschanlagenmotorsteuervorrichtung 25, welche das Waschanlagenbetriebssignal empfängt, versorgt die Antriebsspannung an den Waschanlagenmotor 11 innerhalb eines Zeitraums, während welchem diese das Waschanlagenbetriebssignal empfängt. Der Waschanlagenmotor 11 wird somit für die zweite eingestellte Zeitdauer t2 betrieben, um die Reinigungsflüssigkeit auf die Windschutzscheibe 1 zu sprühen. Nach Abschluss des Verfahrens des Schritts S7, begibt sich das Steuerverfahren wieder zu Schritt S1.
  • Wenn der Scheibenwischerschalterdetektor 23 bestimmt, dass der Scheibenwischerschalter 60 in die Betriebspositionen geschaltet ist, d.h. falls NEIN in Schritt S3, stellt die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 die Sprühzeit Tsp auf die dritte Sprühzeitdauer t3 (0,2 Sekunden) ein, und gibt anschließend das Waschanlagenbetriebssignal an die Waschanlagenmotorsteuervorrichtung 25 in Schritt S6 für einen Zeitraum aus, welcher der Sprühzeitdauer Tsp entspricht. Die Waschanlagenmotorsteuervorrichtung 25, welche das Waschanlagenbetriebssignal empfängt, versorgt die Antriebsspannung an den Waschanlagenmotor 11 innerhalb eines Zeitraums, während welchem diese das Waschanlagenbetriebssignal empfängt. Der Waschanlagenmotor 11 wird somit für eine dritte eingestellte Zeitdauer t3 betrieben, um die Reinigungsflüssigkeit auf die Windschutzscheibe zu sprühen. Nach Abschluss des Verfahrens des Schritts S6, begibt sich das Steuerverfahren wieder zu Schritt S1.
  • Wenn die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 bestimmt, dass die Bedienzeit des Waschanlagenschalter-EIN-Signals größer als die eingestellte Zeitdauer T0 ist, d.h. falls EIN in Schritt S2, gibt der Scheibenwischerschalterdetektor 23 das Waschanlagenbetriebssignal in einem Schritt S8 für einen Zeitraum, während welchem dieser das Waschanlagenschalter-EIN-Signal empfängt (EIN in einem Schritt S9) aus, unabhängig davon, ob dieser das Scheibenwischerbetriebssignal empfängt oder nicht. Die Waschanlagenmotorsteuervorrichtung 25 versorgt somit die Antriebsspannung an den Waschanlagenmotor 11, um den Waschanlagenmotor 11 fortlaufend zu betreiben.
  • Wenn die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 nicht mehr das Waschanlagenschalter-EIN-Signal während dem oben beschriebenen fortlaufenden Betrieb des Waschanlagenmotors 11 empfängt, d.h. falls AUS in Schritt S9, gibt die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 das Waschanlagenbetriebssignal nicht mehr an die Waschanlagenmotorsteuervorrichtung 25 aus, um das Steuerverfahren der Waschanlagensteuervorrichtung 20 abzuschließen. Die Waschanlagenmotorsteuervorrichtung 25 stellt somit die Versorgung der Antriebsspannung an den Waschanlagenmotor 11 ein, um den Betrieb des Waschanlagenmotors 11 einzustellen, und das Steuerverfahren begibt sich anschließend wieder zu Schritt S1.
  • Im Folgenden ist das Steuerverfahren der Scheibenwischersteuervorrichtung 50 nachstehend mit Bezug auf 7 beschrieben.
  • Wenn die Scheibenwischersteuervorrichtung 50 ihren Betrieb beginnt, bestimmt die Mehrfachbetriebssteuervorrichtung 53, ob die Antriebsspannung von der Waschanlagensteuervorrichtung 20 an den Waschanlagenmotor 11 in einem Schritt S21 versorgt wird.
  • Wenn die Mehrfachbetriebssteuervorrichtung 53 bestimmt, dass die Antriebsspannung nicht an den Waschanlagenmotor 11 versorgt wird, d.h. falls EIN in Schritt S21, wiederholt die Mehrfachbetriebssteuervorrichtung 53 das Verfahren des Schritts S21. Wenn die Mehrfachbetriebssteuervorrichtung 53 bestimmt, dass die Antriebsspannung in den Waschanlagenmotor 11 versorgt wird, d.h. falls JA in Schritt S21, gibt die Mehrfachbetriebssteuervorrichtung 53 das Scheibenwischer-EIN-Signal an die Scheibenwischermotorsteuervorrichtung 51 nach einer vorbestimmten Verzögerungszeit aus, so dass die Scheibenwischermotorsteuervorrichtung 51 in Schritt S22 den Scheibenwischermotorkörper 31 betreibt.
  • Während dem Betrieb des Scheibenwischermotorkörpers 31 überwacht die Mehrfachbetriebssteuervorrichtung 53, ob die Antriebsspannung an den Waschanlagenmotor 11 versorgt wird oder nicht. Wenn die Mehrfachbetriebssteuervorrichtung 53 bestimmt, dass die Antriebsspannung an den Waschanlagenmotor 11 versorgt wird, d.h. falls EIN in Schritt S23, setzt die Mehrfachbetriebssteuervorrichtung 53 den Betrieb des Scheibenwischermotorkörpers 31 fort.
  • Wenn die Mehrfachbetriebssteuervorrichtung 53 bestimmt, dass die Antriebsspannung nicht an den Waschanlagenmotor 11 versorgt wird, d.h. falls JA in Schritt S23, gibt die Mehrfachbetriebssteuervorrichtung 53 weiterhin das Scheibenwischer-EIN-Signal an den Waschanlagenmotor 11 aus, bis ein vorbestimmter Zeitraum seit der Beendigung der Versorgung der Antriebsspannung an den Waschanlagenmotor 11 vergangen ist, und schließt anschließend das Steuerverfahren der Scheibenwischersteuervorrichtung 50 in Schritt S24 ab. Das Wischerblatt 42 führt ferner einen Hin- und Herwischvorgang für eine vorbestimmte Anzahl von Wiederholungen durch, während das Scheibenwischer-EIN-Signal weiterhin für den vorbestimmten Zeitraum sogar nach Beendigung der Versorgung der Antriebsspannung ausgegeben wird. Nach dem Verfahren des Schritts S24 begibt sich das Steuerverfahren der Scheibenwischersteuervorrichtung 50 wieder zu Schritt S21.
  • Durch das in 7 gezeigte Steuerverfahren der Scheibenwischersteuervorrichtung 50 kann die Scheibenwischersteuervorrichtung 50 den Betrieb des Scheibenwischermotorkörpers nach der bestimmten Verzögerungszeit beginnen, wenn der Scheibenwischerschalter 21 bedient wird, und die Scheibenwischersteuervorrichtung 50 kann den Hin- und Herwischvorgang des Wischerblatts 42 für eine vorbestimmte Anzahl von Wiederholungen sogar nach Beendigung des Betriebs des Waschanlagenmotors 11 durchführen. Wenn der Waschanlagenmotor 11 betrieben wird, führt der Waschanlagenmotorkörper 31 dementsprechend den vorbestimmten Betrieb, welcher mit dem Betrieb des Waschanlagenmotors 11 unabhängig von einem Bedienintervall des Waschanlagenschalters 21, der Bedienzeit und dergleichen durch.
  • In der oben beschriebenen Ausführungsform wird die Sprühzeitdauer Tsp in einer Zweischrittweise durch Bestimmen, ob das Zeitintervall Tint von der Bedienungsfrei gabe einer Bedienung des Waschanlagenschalters 21 zu der nächsten Bedienung des Waschanlagenschalters 21 innerhalb der eingestellten Zeitdauer T0 oder größer als die eingestellte Zeitdauer T0 ist. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf diese Ausführungsform begrenzt. Die Waschanlagensteuervorrichtung und das Waschanlagensystem entsprechend der vorliegenden Ausführungsform kann z.B. konfiguriert sein, die Sprühzeitdauer Tsp umgekehrt proportional zu einer Länge der Intervallzeitdauer Tint einzustellen.
  • In der oben beschriebenen Ausführungsform weist der Waschanlagenschalter 21 lediglich eine Bedienungsposition und eine Bedienungsfreigabeposition auf, um die Reinigungsflüssigkeit fortlaufend auf die Windschutzscheibe 1 zu sprühen, wenn der Waschanlagenschalter 21 fortlaufend für mehr als eine eingestellte Zeitdauer t0 in der Bedienposition gehalten wird. Der Aufbau des Waschanlagenschalters 21 ist nicht auf diesen begrenzt.
  • Der Waschanlagenschalter 21 kann z.B. zwei Bedienungspositionen einschließlich einer Kurz-(Normal-)Sprühposition und einer Fortlaufend-Sprühposition aufweisen. Als ein Mechanismus, welcher zwei Bedienungspositionen aufweist, kann der Waschanlagenschalter 21 konfiguriert sein, in die Kurz-(Normal-)Sprühposition geschaltet zu werden, wenn der Waschanlagenschalter 21 leicht betätigt wird (gedrückt, gezogen, etc.), und in die Fortlaufend-Sprühposition geschaltet zu werden, wenn der Waschanlagenschalter 21 stark betätigt wird (gedrückt, gezogen, etc.).
  • Die Waschanlagensteuervorrichtung 20 kann in diesem Fall konfiguriert sein, die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 derart zu steuern, dass diese die Sprühzeitdauer Tsp auf die erste eingestellte Zeitdauer t1 oder die zweite eingestellte Zeitdauer t2 entsprechend einer vergangenen Zeitdauer seit der letzten Bedienungsfreigabe des Waschanlagenschalters 21 (auf die dritte eingestellte Zeitdauer t3 während dem Betrieb des Scheibenwischermotors 30) unabhängig von der Bedienungszeitdauer des Waschanlagenschalters 21 stellt, wenn der Waschanlagenschalter 21 in die Kurzsprühposition geschaltet ist, und die Sprühzeitdauer Tsp entsprechend der Bedienzeit des Waschanlagenschalters 21 ein zustellen, wenn der Waschanlagenschalter 21 in die Fortlaufend-Sprühposition geschaltet ist.
  • In der oben beschriebenen Ausführungsform führt die Sprühzeitsteuervorrichtung 24 ihren Betrieb unter einer Bedingung durch, dass die Bedienzeit des Waschanlagenschalters 21 innerhalb einer ersten vorbestimmten Zeitdauer T01 (T0) ist, und stellt die Sprühzeitdauer Tsp derart ein, dass der Scheibenwischermotor 11 die Reinigungsflüssigkeit für einen Zeitraum der Bedienung des Waschanlagenschalters 21 sprüht, vorausgesetzt dass die Bedienzeit des Waschanlagenschalters 21 größer als eine zweite vorbestimmte Zeitdauer T02 (T0) ist. D.h. sowohl der erste vorbestimmte Wert T01 als auch der zweite vorbestimmte Wert T02 sind auf einen identischen Wert T0 eingestellt. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf diese Konfiguration begrenzt. Es ist möglich, die erste vorbestimmte Zeitdauer auf einen von der zweiten vorbestimmten Zeitdauer T02 unterschiedlichen Wert einzustellen.
  • Diese Beschreibung der Erfindung ist lediglich beispielhafter Natur und somit sind Variationen dieser, welche nicht von dem gedanklichen Kern der Erfindung abweichen als innerhalb des Umfangs der Erfindung beabsichtigt. Solche Variationen sollten nicht als ein Abweichen von dem gedanklichen Kern und dem Umfang der Erfindung betrachtet werden.

Claims (6)

  1. Waschanlagensteuervorrichtung (20) für ein Fahrzeug zum Steuern eines Waschanlagenmotors (11) entsprechend einer Bedienung eines Waschanlagenschalters (21), um eine Reinigungsflüssigkeit auf eine Fensterscheibe (1) eines Fahrzeugs zu sprühen, wobei die Waschanlagensteuervorrichtung (20) folgendes aufweist: einen Waschanlagenschalterdetektor (22), welcher bestimmt, ob die Bedienung des Waschanlagenschalters (21) innerhalb eines vorbestimmten Zeitraums (Ts) der letzten Bedienung des Waschanlagenschalters (21) oder nach Ablauf des vorbestimmten Zeitraums (Ts) durchgeführt wird; eine Sprühzeitsteuervorrichtung (24), welche eine Sprühzeitdauer (Tsp) zum Sprühen der Reinigungsflüssigkeit auf eine erste eingestellte Zeitdauer (t1) einstellt, wenn der Waschanlagenschalterdetektor (22) bestimmt, dass die Bedienung des Waschanlagenschalters (21) innerhalb des vorbestimmten Zeitraums (Ts) der letzten Bedienung durchgeführt wird, und auf eine zweite eingestellte Zeitdauer (t2) einstellt, wenn der Waschanlagenschalterdetektor (22) bestimmt, dass die Bedienung des Waschanlagenschalters (21) nach Ablauf des vorbestimmten Zeitraums (Ts) durchgeführt wird, wobei die zweite eingestellte Zeitdauer (t2) länger als die erste eingestellte Zeitdauer (t1) ist; und eine Waschanlagenmotorsteuervorrichtung (25), welche den Waschanlagenmotor (11) für einen Zeitraum betreibt, welcher der durch die Sprühzeitsteuervorrichtung (24) eingestellten Sprühzeitdauer (Tsp) entspricht.
  2. Waschanlagensteuervorrichtung (20) nach Anspruch 1, wobei die Sprühzeitsteuervorrichtung (24) die Sprühzeitdauer (Tsp) durchführt, vorausgesetzt dass ein Zeitraum der Bedienung des Waschanlagenschalters (21) innerhalb einer ersten vorbe stimmten Zeitdauer (T01, T0) ist, oder vorausgesetzt, dass der Waschanlagenschalter (21) nicht in eine Schaltposition bedient wird, in welcher der Waschanlagenmotor (11) fortlaufend Reinigungsflüssigkeit sprüht.
  3. Waschanlagensteuervorrichtung (20) nach Anspruch 1 oder 2, ferner einen Scheibenwischerschalterdetektor (23) aufweisend, welcher bestimmt, ob der Scheibenwischermotor (11) betrieben wird oder nicht, wobei die Sprühzeitsteuervorrichtung (24) die Sprühzeitdauer (Tsp) auf eine dritte eingestellte Zeitdauer (t3) einstellt, wenn der Scheibenwischerschalterdetektor (23) bestimmt, dass der Scheibenwischermotor (11) in Betrieb ist, unabhängig davon, ob der Waschanlagenschalterdetektor (22) bestimmt, dass die Betätigung des Waschanlagenschalters (21) innerhalb des vorbestimmten Zeitraums (Ts) oder nach Ablauf des vorbestimmten Zeitraums (Ts) durchgeführt wird.
  4. Waschanlagensteuervorrichtung (20) nach Anspruch 3, wobei die dritte eingestellte Zeitdauer (t3) kleiner als die zweite eingestellte Zeitdauer (t2) ist.
  5. Waschanlagensteuervorrichtung (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Sprühzeitsteuervorrichtung (24) die Sprühzeitdauer (Tsp) derart einstellt, dass der Waschanlagenmotor (11) fortlaufend die Reinigungsflüssigkeit für einen Zeitraum der Bedienung des Waschanlagenschalters (21) sprüht, vorausgesetzt, dass der Zeitraum der Betätigung des Waschanlagenschalters (21) länger als eine zweite vorbestimmte Zeitdauer (T02, T0) ist, oder vorausgesetzt, dass der Waschanlagenschalter (21) in eine Schaltposition bedient wird, in welcher der Waschanlagenmotor (11) die Reinigungsflüssigkeit fortlaufend sprüht.
  6. Waschanlagensystem (W) für ein Fahrzeug zum Steuern eines Waschanlagenmotors (11) entsprechend einer Bedienung eines Waschanlagenschalters (21), um eine Reinigungsflüssigkeit auf eine Fensterscheibe (1) des Fahrzeugs zu sprühen, wobei das Waschanlagensystem (W) folgendes aufweist: eine Waschanlagensteuervorrichtung (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 5; und eine Scheibenwischersteuervorrichtung (50), welche den Scheibenwischermotor (30) derart betreibt, dass ein Scheibenwischer (41) die Fensterscheibe (1) des Fahrzeugs wischt, wobei die Scheibenwischersteuervorrichtung (50) den Scheibenwischermotor (30) derart betreibt, dass dieser mit einem Betrieb des Waschanlagenmotors (11), welcher durch die Waschanlagensteuervorrichtung (20) gesteuert wird, gleichzeitig erfolgt, so dass der Scheibenwischer (41) die Fensterscheibe (1) so lange wischt, bis der Scheibenwischer (41) zumindest einen Hin- und Her-Wischvorgang der Fensterscheibe (1) nach Einstellen des Betriebs des Waschanlagenmotors (11) durchführt.
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