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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Die vorliegende Erfindung betrifft ein Steuergerät eines/einer Scheibenwischers/Scheibenwaschanlage eines Fahrzeugs und eine mit dem Steuergerät versehene Scheibenwischer-/Scheibenwaschanlagenvorrichtung eines Fahrzeugs. Das Steuergerät führt den Ausstoß einer Waschflüssigkeit auf eine zu wischende Oberfläche in einer einem relativen Wind ausgesetzten Windschutzscheibe gleichzeitig mit dem Wischen der durch einen Scheibenwischer zu wischenden Oberfläche durch.
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Ein in der japanischen Offenlegungsschrift Nr.
JP H05-185 908 A offenbartes Steuergerät eines/einer Scheibenwischers/Scheibenwaschanlage eines Fahrzeugs betätigt eine Scheibenwischervorrichtung und Scheibenwaschanlagenvorrichtung gleichzeitig. Wenn ein Scheibenwaschanlagenschalter eingeschaltet wird, steuert das Steuergerät des/der Scheibenwischers/Scheibenwaschanlage die Vorrichtung der Scheibenwaschanlage auf solch eine Weise, dass eine Waschflüssigkeit auf eine zu wischende Oberfläche ausgestoßen (zugeführt) wird. Zudem steuert das Steuergerät des/der Scheibenwischers/Scheibenwaschanlage die Vorrichtung des Scheibenwischers auf solch eine Weise, dass mit dem Wischen der durch einen Scheibenwischer zu wischenden Oberfläche begonnen wird. Ein Scheibenwischerblatt schwenkt auf sich hin- und herbewegende Weise zwischen einer unteren und einer oberen Umkehrstellung.
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Es ist eine Scheibenwischer-/Scheibenwaschanlagenvorrichtung bekannt, bei welcher eine Waschdüse direkt in einem Scheibenwischerarm oder einem Scheibenwischerblatt angeordnet ist, welche Scheibenwischerbauteile sind. In diesem Fall wird die Waschflüssigkeit in unmittelbarer Nähe zur zu wischenden Oberfläche ausgestoßen. Folglich wird die aus dem Scheibenwischer ausgestoßene Waschflüssigkeit kaum durch einen relativen Wind beeinträchtigt, bevor sie die zu wischende Oberfläche erreicht. Folglich ist es leicht, die Waschflüssigkeit einer erwünschten Stelle auf der zu wischenden Oberfläche zuzuführen.
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Beim gleichzeitigen Betätigen der Vorrichtung der Scheibenwaschanlage, welche mit einer Waschdüse im Scheibenwischerbauteil versehen ist, mit der Vorrichtung des Scheibenwischers, die in der oben erwähnten Veröffentlichung beschrieben wird, wird die Waschflüssigkeit der zu wischenden Oberfläche in einem Zustand zugeführt, in welchem das Scheibenwischerblatt an einem unteren Ende einer Windschutzscheibe positioniert ist. Mit anderen Worten wird die Waschflüssigkeit in einem Zustand, in welchem das Scheibenwischerblatt parallel zu einer Breitenrichtung des Fahrzeugs ist, auf die zu wischende Oberfläche ausgestoßen. In einem Zustand, in welchem sich das Scheibenwischerblatt parallel zu einer Breitenrichtung des Fahrzeugs befindet, wird der relative Wind gleichzeitig an einem distalen Ende und proximalen Ende des Scheibenwischerblattes angelegt. Auf diesen Zustand wird als Zustand Bezug genommen, in welchem sich das Scheibenwischerblatt senkrecht zum relativen Wind erstreckt. Der Scheibenwischer streicht und verteilt die Waschflüssigkeit auf der zu wischenden Oberfläche basierend auf der Schwenkbewegung in einer sich hin- und herbewegenden Weise.
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Es gibt jedoch einen Fall, in welchem der relative Wind bzw. Fahrtwind die Waschflüssigkeit auf der zu wischenden Oberfläche entlang des Scheibenwischerblattes bewegt, welches sich in einem Zustand senkrecht zur Breitenrichtung des Fahrzeugs befindet. Da die Windschutzscheibe des Fahrzeugs schräg ist, wird im Allgemeinen der relative Wind mit dem proximalen Ende des Scheibenwischers in dem Zustand in Kontakt gebracht, in welchem sich das Scheibenwischerblatt senkrecht zur Breitenrichtung des Fahrzeugs befindet, entlang dem Scheibenwischerblatt strömt und durch das distale Ende des Scheibenwischerblattes geht. Auf den Zustand, in welchem das Scheibenwischerblatt senkrecht zur Breitenrichtung des Fahrzeugs ist, wird als Zustand Bezug genommen, in welchem das Scheibenwischerblatt parallel zum relativen Wind ist. In diesem Fall besteht ein Risiko, dass die Waschflüssigkeit auf der zu wischenden Oberfläche am distalen Ende des Scheibenwischerblattes angehäuft wird. Mit anderen Worten bewegt sich die Waschflüssigkeit auf der zu wischenden Oberfläche zu einem oberen Ende der Windschutzscheibe. Insbesondere ist die ungleichmäßige Verteilung der Waschflüssigkeit erheblich, wenn das Fahrzeug mit einer hohen Geschwindigkeit fährt und der relative Wind stark ist. Da die Waschflüssigkeit auf der zu wischenden Oberfläche einer Zentrifugalkraft basierend auf der Drehung zusammen mit dem Scheibenwischerblatt ausgesetzt ist, tendiert die Waschflüssigkeit dazu, am distalen Ende des Scheibenwischerblatte angehäuft zu werden.
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Folglich besteht ein Risiko, dass die Waschflüssigkeit auf der zu wischenden Oberfläche in einem Abschnitt ungenügend wird, welcher dem proximalen Ende des Scheibenwischerblattes entspricht. Insbesondere, wenn das Fahrzeug mit einer hohen Geschwindigkeit fährt und der relative Wind stark ist, kann die Waschflüssigkeit ungenügend sein.
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DE 10307216 A1 offenbart ein Verfahren zum Betrieb eines Wisch-Wasch-Systems für Kraftfahrzeug-Windschutzscheiben umfassend mindestens einen Scheibenwischer, eine Wascheinheit zum Aufsprühen von Reinigungsflüssigkeit auf die Windschutzscheibe, eine elektronische Steuereinheit, mindestens einen Scheibenwischermotor und eine Förderpumpe für Scheibenreinigungsflüssigkeit, wobei die Wischergeschwindigkeit während des Reinigungsvorganges von der Steuereinheit in Abhängigkeit von fahrzustands- und/oder umgebungsabhängigen Eingangsparametern adaptiv gesteuert wird.
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DE 602004003076 T2 offenbart eine Wischerbetätigungsvorrichtung, die Folgendes umfasst: Wischerantriebsmittel zum Antreiben von Wischerblättern, die zum Wischen einer Glasfläche entweder mit einer niedrigen Geschwindigkeit oder mit einer hohen Geschwindigkeit verwendet werden, Fahrzeuggeschwindigkeitserkennungsmittel zum Erkennen einer Fahrzeuggeschwindigkeit; und Steuerungsmittel , welche die Funktion haben, zu beurteilen, ob die durch die Fahrzeuggeschwindigkeitserkennungsmittel erkannte Fahrzeuggeschwindigkeit einer vorher festgelegten Geschwindigkeit gleich oder größer ist oder nicht, wobei die Vorrichtung einen Waschanlagenschalter einschließt, der von Hand betätigt werden kann, um das Sprühen einer Waschanlagenflüssigkeit zu ermöglichen, wenn der Waschanlagenschalter angeschaltet wird, und die Steuerungsmittel die weitere Funktion haben, auf das Anschaltendes Waschanlagenschalters von Hand und auf die Feststellung, dass die Fahrzeuggeschwindigkeit der vorher festgelegten Geschwindigkeit gleich oder größer ist, zu reagieren und zu bewirken, dass die Wischerantriebsmittel auf ein Anschalten des Waschanlagenschalters in den hochtourigen Betrieb umschalten, falls die Fahrzeuggeschwindigkeit der vorher festgelegten Geschwindigkeit gleich oder größer ist.
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DE 10236886 A1 offenbart eine Steuerung einer Wischeranlage eines Kraftfahrzeuges mit einer Pumpe zur Förderung von Waschflüssigkeit zu einer Spritzvorrichtung mit mindestens einer Reihe von Spritzdüsen längs und im Bereich eines Wischgummis eines Scheibenwischers, welcher zwischen einer oberen und einer unteren Umkehrstellung mittels eines Scheibenwischermotors schwenkbar ist, wobei die Spritzvorrichtung abhängig von der Bewegung des Scheibenwischers derart steuerbar ist dass die Förderung von Waschflüssigkeit vor Erreichen einer Umkehrstellung des Scheibenwischers beendet wird.
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GB 2 335 592 A offenbart eine Vorrichtung zum Steuern einer Waschpumpe eines Fahrzeugs, wobei die Vorrichtung umfasst: eine Eingangseinrichtung zum Empfangen eines Signals, das eine Anforderung für Waschwasser anzeigt, und eine Schalteinrichtung zum periodischen Ein- und Ausschalten einer Scheibenwaschpumpe, um die Pumpe in Reaktion auf das Anforderungssignal intermittierend anzutreiben.
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DE 1755670 A offenbart einen Scheibenwischer und eine Scheibenwaschanlage, bei der eine Waschflüssigkeit einer auf einem hin- und herschwenkenden Wischerarm angebrachten Düse über eine an Arm angebrachte Leitung zugeführt wird, wobei die Düse mit einer Mehrzahl von unterschiedlich großen Öffnungen versehen ist, deren Abmessungen und Anordnungen so getroffen sind, daß vorbestimmte Mengen der der Düse zugeführten Flüssigkeit durch die verschiedenen Öffnungen vorbestimmten Bereichen auf der Windschutzscheibe zugeleitet werden.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist ein Steuergerät eines/einer Scheibenwischers/Scheibenwaschanlage eines Fahrzeugs zu liefern, welches verhindern kann, dass der Mangel einer Waschflüssigkeit auf einer zu wischenden Oberfläche erzeugt wird. Eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung eines/einer Scheibenwischers/Scheibenwaschanlage eines Fahrzeugs zu liefern, welche mit dem Steuergerät versehen ist.
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Nach einem Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Steuergerät eines/einer Scheibenwischers/Scheibenwaschanlage eines Fahrzeugs geliefert, welches einen Scheibenwischermotor und einen Scheibenwaschanlagenmotor steuert. Der Scheibenwischermotor wird zum Wischen einer durch einen Scheibenwischer zu wischenden Oberfläche in einer Windschutzscheibe eines Fahrzeugs angetrieben. Der Scheibenwischer bewegt sich zwischen einer ersten Umkehrposition und einer zweiten Umkehrposition hin und her. Der Scheibenwischer ist mit einem Ausstoßabschnitt zum Ausstoßen einer Waschflüssigkeit auf die zu wischende Oberfläche versehen. Der Scheibenwaschanlagenmotor wird zum Ausstoßen der Waschflüssigkeit aus dem Ausstoßabschnitt angetrieben. Das Steuergerät treibt den Scheibenwaschanlagenmotor in einem Fall an, in welchem ein Scheibenwaschanlagenschalter eingeschaltet wird. Das Steuergerät ist mit einem Abschnitt zum Bestimmen der Fahrzeuggeschwindigkeit versehen, welcher bestimmt, ob eine Fahrzeuggeschwindigkeit gleich einer vorbestimmten Geschwindigkeit ist oder mehr als dieselbe beträgt. Ein Bestimmungsabschnitt des Scheibenwischers bestimmt, ob sich der Scheibenwischerschalter, welcher zum Antreiben des Scheibenwischermotors betätigt wird, in einem ausgeschalteten Zustand bzw. AUS-Zustand befindet. Wenn sich der Scheibenwischerschalter im AUS-Zustand befindet, ist der Scheibenwischer an der ersten Umkehrposition angeordnet. Wenn der Scheibenwaschanlagenschalter in einem Zustand eingeschaltet wird, in welchem der Bestimmungsabschnitt des Scheibenwischers bestimmt, dass sich der Scheibenwischerschalter im AUS-Zustand befindet, und der Abschnitt zum Bestimmen der Fahrzeuggeschwindigkeit bestimmt, dass die Fahrzeuggeschwindigkeit gleich einer vorbestimmten Geschwindigkeit ist oder mehr als dieselbe beträgt, stößt ein Steuerabschnitt zur gleichzeitigen Betätigung die Waschflüssigkeit in dem Zustand aus, in welchem sich der Scheibenwischer an der ersten Umkehrposition befindet. Zudem verursacht der Steuerabschnitt zur gleichzeitigen Betätigung, dass sich der Scheibenwischer zumindest einmal gleichzeitig mit dem Ausstoß hin- und herbewegt. Der Steuerabschnitt zur gleichzeitigen Betätigung stößt zusätzlich die Waschflüssigkeit zumindest einmal in einem Zustand aus, in welchem der Scheibenwischer an einer Zwischenstellung zwischen der ersten Umkehrposition und der zweiten Umkehrposition positioniert ist.
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Andere Aspekte und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung offensichtlich, welche in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen genommen wurde, welche mittels eines Beispiels die Prinzipien der Erfindung veranschaulichen.
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Figurenliste
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Die Merkmale der vorliegenden Erfindung, welche als neuartig gelten, sind in ihren Grundzügen in den beiliegenden Ansprüchen dargestellt. Die Erfindung, zusammen mit den Aufgaben und Vorteilen derselben, kann am besten in Bezug auf die folgende Beschreibung der derzeit bevorzugten Ausführungsformen zusammen mit den beiliegenden Zeichnungen verständlich sein, in welchen:
- 1 ein Blockdiagramm einer Scheibenwischer-/Scheibenwaschanlagenvorrichtung nach einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist;
- 2 ein Blockdiagramm des in 1 gezeigten Steuergeräts der Scheibenwaschanlage ist;
- 3 eine vergrößerte Perspektivansicht des in 1 gezeigten Scheibenwischers ist;
- 4A eine seitliche Aufrissansicht des in 3 gezeigten Scheibenwischers ist;
- 4B ein Graph ist, welcher eine Verteilung einer Waschflüssigkeit in dem Scheibenwischer der 4A zeigt;
- 5 ein Zeitplan ist, welcher das Verhältnis zwischen einem Zeitpunkt des Ausstoßes der Waschflüssigkeit und der Position des Scheibenwischers zeigt;
- 6A ein Zeitplan ist, welcher das Verhältnis zwischen einem Zeitpunkt des Ausstoßes der Waschflüssigkeit und der Position des Scheibenwischers nach einer modifizierten Ausführungsform zeigt; und
- 6B ein Zeitplan ist, welcher das Verhältnis zwischen einem Zeitpunkt des Ausstoßes der Waschflüssigkeit und der Position des Scheibenwischers nach einer anderen modifizierten Ausführungsform zeigt.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
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Eine Beschreibung einer Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung in Bezug auf die 1 bis 5 wird nachstehend erfolgen.
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1 zeigt eine Vorrichtung 10 eines/einer Scheibenwischers/Scheibenwaschanlage eines Fahrzeugs nach der Ausführungsform. Die Scheibenwischer-/Scheibenwaschanlagenvorrichtung 10 eines Fahrzeugs ist mit einem Scheibenwischer 51, welcher veranlasst wird, auf sich hin- und herbewegende Weise zum Wischen einer zu wischenden Oberfläche 50a einer Windschutzscheibe 50 eines Fahrzeugs zu schwenken, einem Scheibenwischermotor 11, welcher veranlasst, dass der Scheibenwischer 51 auf sich hin- und herbewegende Weise schwenkt, und einem Scheibenwischersteuergerät 12 versehen, welcher den Scheibenwischermotor 11 steuert. Zudem ist die Scheibenwischer-/Scheibenwaschanlagenvorrichtung 10 eines Fahrzeugs mit einem Scheibenwaschanlagenmotor 13, welcher zum Ansaugen einer Waschflüssigkeit W innerhalb eines Scheibenwaschanlagenbehälters 55 angetrieben wird, und einem Scheibenwaschanlagensteuergerät 14 versehen, welches den Scheibenwaschanlagenmotor 13 steuert. Der Scheibenwaschanlagenmotor 13 ist am Scheibenwaschanlagenbehälter 55 angebracht. Die Scheibenwischer-/Scheibenwaschanlagenvorrichtung 10 veranlasst, dass der Scheibenwischer 51 auf sich hin- und herbewegende Weise gleichzeitig mit dem Ausstoß der Waschflüssigkeit W über die zu wischende Oberfläche 50a schwenkt.
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Der Scheibenwischer 51 ist mit einem Scheibenwischerarm 51a, welcher an einer Schwenkwelle 52 befestigt ist, welche durch den Scheibenwischermotor 11 veranlasst wird zu schwenken, und einem Scheibenwischerblatt 51b versehen, welches am Scheibenwischerarm 51a angebracht ist. Der Scheibenwischerarm 51a weist ein proximales Ende, welches an der Schwenkwelle 52 befestigt ist, und ein distales Ende auf, welches mit dem Scheibenwischerblatt 51b gekoppelt ist. Der Radius der Schwenkbewegung eines proximalen Endes 51e des Scheibenwischerblattes 51b ist kleiner als der Radius der Schwenkbewegung eines distalen Endes 51f des Scheibenwischerblattes 51b. Da der Scheibenwischermotor 11 verursacht, dass sich die Schwenkwelle 52 hin- und herbewegt und in einem vorbestimmten Winkelbereich schwenkt, schwenkt der Scheibenwischer 51 auf sich hin- und herbewegende Weise in einem vorbestimmten Winkelbereich auf der zu wischenden Oberfläche 50a. Folglich wischt der Scheibenwischer 51 die zu wischende Oberfläche 50a.
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Ein Wischbereich des Scheibenwischers 51, d.h. ein Wischbereich des Scheibenwischerblattes 51b besteht zwischen einer unteren Umkehrposition A1 und einer oberen Umkehrposition A2. Die untere Umkehrposition A1, welche einer ersten Umkehrposition entspricht, ist auf ein unteres Ende der Windschutzscheibe 50 eingestellt. Mit anderen Worten verläuft das an der unteren Umkehrposition A1 positionierte Scheibenwischerblatt 51b parallel zu einer Breitenrichtung des Fahrzeugs. Das Scheibenwischerblatt 51b, welches an der oberen Umkehrposition A2 positioniert ist, welche der zweiten Umkehrposition entspricht, befindet sich etwas über eine Position hinaus, welche zur Breitenrichtung des Fahrzeugs senkrecht ist. Mit anderen Worten ist das Scheibenwischerblatt 51b, welches an der oberen Umkehrposition A2 positioniert ist, in Bezug auf eine zur Breitenrichtung des Fahrzeugs senkrechten Linie etwas zu einer der unteren Umkehrposition A1 gegenüberliegenden Seite geneigt. Das Scheibenwischerblatt 51b, welches an der unteren Umkehrposition A1 positioniert ist, ist zum relativen Wind senkrecht. Das Scheibenwischerblatt 51b, welches an der oberen Umkehrposition A2 positioniert ist, ist etwas gegenüber einer Linie geneigt, welche zum relativen Wind parallel ist. Der Scheibenwischer 51 ist in einem Haltezustand an der unteren Umkehrstellung A1 positioniert. Mit anderen Worten ist die Haltestellung des Scheibenwischers 51 auf die untere Umkehrposition A1 eingestellt.
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Wie in 3 gezeigt, weist das Scheibenwischerblatt 51b eine Hebelanordnung (nicht gezeigt), welche einen Blattgummi 51x hält, und ein Abdeckelement 51y auf, welches die Hebelanordnung abdeckt. Die Hebelanor.dnung enthält eine Mehrzahl von Hebeln, welche wie ein Turnierplan (tournament chart) gekoppelt sind, und die Hebel sind an einem distalen Ende des Scheibenwischerarms 51a angebracht. Eine Waschdüse (nicht gezeigt) ist im Abdeckelement 51y vorgesehen. Die Waschdüse weist fünf Ausstoßabschnitte 51c zum Ausstoßen der Waschflüssigkeit W zur zu wischenden Oberfläche 50a auf (nur drei der Ausstoßabschnitte sind in 1 gezeigt). Die fünf Ausstoßabschnitte 51c sind in einem gleichmäßigen Abstand in Längsrichtung des Scheibenwischerblattes 51b angeordnet. Der mittlere Ausstoßabschnitt 51c ist in der Mitte des Scheibenwischerarms 51a in Längsrichtung positioniert. Die Waschdüse weist einen Kopplungsabschnitt 51d auf, welcher vom Abdeckelement 51y freiliegt. Der Kopplungsabschnitt 51d ist mit dem Scheibenwaschanlagenmotor 13 über einen Scheibenwaschanlagenschlauch 56 verbunden. Der Scheibenwaschanlagenschlauch 56 ist entlang dem Scheibenwischerarm 51a auf solch eine Weise angeordnet.
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Der Scheibenwaschanlagenmotor 13 zieht bzw. saugt die Waschflüssigkeit W durch das Antreiben einer Scheibenwaschanlagenpumpe (nicht gezeigt) aus dem Scheibenwaschanlagenbehälter 55 an, um die Waschflüssigkeit W auf die zu wischende Oberfläche 50a aus allen Ausstoßabschnitten 51c durch den Scheibenwaschanlagenschlauch 56 in unmittelbarer Nähe auszustoßen.
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Nachstehend wird eine detaillierte Beschreibung des Steuergeräts 12 des Scheibenwischers erfolgen. Das Steuergerät 12 des Scheibenwischers weist einen ersten Stromquellenanschluss 12a, eine erste Erdungsklemme 12b, einen ersten Eingangsanschluss 12c, einen zweiten Eingangsanschluss 12d, einen ersten Speiseanschluss 12e, eine zweite Erdungsklemme 12f, einen zweiten Speiseanschluss 12g, einen Scheibenwischerpositions-Eingangsanschluss 12h und einen Monitoranschluss bzw. Überwachungsanschluss 12i auf. Der Leistungsquellenanschluss 12a ist an einem Pluspol der Fahrzeugbatterie 23 über eine Sicherung 21 und einen Zündschalter 22 angeschlossen. Ein Minuspol der Fahrzeugbatterie 23 und die erste Erdungsklemme 12b sind an einer Erde bzw. Masse angeschlossen, welche einer Erdungsposition der Fahrzeugkarosserie entspricht. Wenn sich der Zündschalter 22 in einem eingeschalteten Zustand bzw. AN-Zustand befindet, legt die Fahrzeugbatterie 23 eine Antriebsleistung an das Steuergerät 12 des Scheibenwischers an.
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Ein Scheibenwischerschalter 25, welcher in der Nähe eines Fahrersitzes des Fahrzeugs vorgesehen ist, ist am Steuergerät 12 des Scheibenwischers angeschlossen. Der Scheibenwischerschalter 25 wird durch Betätigung durch eine Bedienperson in eine von drei Betätigungspositionen geschaltet, welche eine AUS-Stellung, eine INT-Stellung und eine AN-Stellung aufweisen. Beim Scheibenwischerschalter 25 befindet sich in einem auf die INT-Stellung geschalteten Zustand, welche einer intermittierenden Arbeitsposition entspricht, der ersten Eingangsanschluss 12c in einem Erdungspegel (einem L-Pegel). Beim Scheibenwischerschalter 25 befindet sich in einem auf die AN-Stellung geschalteten Zustand, welche einer kontinuierlichen Arbeitsposition entspricht, der zweite Eingangsanschluss 12d im Erdungspegel (L-Pegel). Beim Scheibenwischerschalter 25 sind in einem auf die AUS-Stellung geschalteten Zustand, der erste Eingangsanschluss 12c und der zweite Eingangsanschluss 12d von der Erde (GND) getrennt und befinden sich in einem H-Pegel. Das Scheibenwischersteuergerät 12 bestimmt basierend auf den elektrischen Potentialen des ersten Eingangsanschlusses 12c und zweiten Eingangsanschlusses 12d, ob sich der Scheibenwischerschalter 25 in der AUS-, INT- oder AN-Stellung befindet.
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Der Scheibenwischermotor 11 ist mit einem Hauptkörper 15 des Scheibenwischermotors und einem Festpositions-Halteschalter 16 versehen. Der Hauptkörper 15 des Scheibenwischermotors weist einen Gleichstrommotor, welcher als Antriebsquelle dient, und eine Geschwindigkeitsverringerungseinrichtung auf, welche in dem Gleichstrommotor integral eingebaut ist. Der Festpositions-Halteschalter 16 ordnet den Scheibenwischer 51 in einem Haltezustand an der unteren Umkehrposition A1 an. Wenn der Scheibenwischer 51 an der unteren Umkehrposition A1 positioniert ist, befindet sich der Festpositions-Halteschalter 16 im AUS-Zustand und wenn der Scheibenwischer 51 in irgendeiner anderen Stellung als der unteren Umkehrstellung A1 positioniert ist, befindet sich der Festpositions-Halteschalter 16 im AN-Zustand.
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Der Gleichstrommotor weist eine erste Bürste 15a und eine zweite Bürste 15b auf. Die erste Bürste 15a ist am ersten Speiseanschluss 12e über eine Drosselspule 17 zum Verhindern eines Geräusches angeschlossen. Die zweite Bürste 15b ist an der zweiten Erdungsklemme 12f über einen Unterbrecher 18 angeschlossen, welcher einem Überhitzungsschutzelement entspricht. Die Antriebsleistung wird vom ersten Speiseanschluss 12e an den Hauptkörper 15 des Scheibenwischermotors angelegt, wodurch der Hauptkörper 15 des Scheibenwischermotors angetrieben wird. Eine Verbindungseinrichtung 53 zum Veranlassen, dass die Schwenkwelle 52 auf sich hin- und herbewegende Weise schwenkt, ist an einer Ausgangswelle des Hauptkörpers 15 des Scheibenwischermotors angeschlossen. Die Verbindungseinrichtung 53 wandelt die Drehbewegung des Hauptkörpers 15 des Scheibenwischermotors in eine Schwenkbewegung auf sich hin- und herbewegende Weise der Schwenkwelle 52 um. Folglich bewegt sich der Scheibenwischer 51 hin und her und schwingt (schwenkt auf sich hin- und herbewegende Weise).
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Der Festpositions-Halteschalter 16 weist einen beweglichen Kontakt 16a, einen AN-Kontakt 16b und einen AUS-Kontakt 16c auf. Der bewegliche Kontakt 16a wird derart geschaltet, um mit entweder dem AN-Kontakt 16b oder AUS-Kontakt in Kontakt gebracht zu werden. Der bewegliche Kontakt 16a ist am Scheibenwischerpositions-Eingangsanschluss 12h angeschlossen. Der AN-Kontakt 16b ist am zweiten Speiseanschluss 12g angeschlossen. Der AUS-Kontakt 16c ist an der zweiten Erdungsklemme 12f angeschlossen. Der bewegliche Kontakt 16a dreht sich gleichzeitig mit der Ausgangswelle des Hauptkörpers 15 des Scheibenwischermotors. In einem Zustand, in welchem der Scheibenwischer 51 (das Scheibenwischerblatt 51b) in der unteren Umkehrstellung A1 positioniert ist, ist der bewegliche Kontakt 16a am AUS-Kontakt 16a angeschlossen. In einem Zustand, in welchem der Scheibenwischer 51 in einer anderen Stellung als der unteren Umkehrstellung A1 positioniert ist, ist der bewegliche Kontakt 16a am AN-Kontakt 16b angeschlossen. Wenn der Scheibenwischer 51 in der unteren Umkehrstellung A1 positioniert ist, befindet sich folglich der Scheibenwischerpositions-Eingangsanschluss 12h im Erdungspegel (L-Pegel), und wenn der Scheibenwischer 51 in einer anderen Stellung als der unteren Umkehrstellung A1 positioniert ist, befindet sich der Scheibenwischerpositions-Eingangsanschluss 12h im H-Pegel. Das Scheibenwischersteuergerät 12 bestimmt basierend auf dem elektrischen Potential des Scheibenwischerpositions-Eingangsanschlusses 12h, ob der Scheibenwischer 51 in der unteren Umkehrstellung A1 oder einer anderen Stellung positioniert ist.
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Wenn das Scheibenwischersteuergerät 12 erfasst, dass die Bedienperson den Scheibenwischerschalter 25 betätigt, um in die INT-Position oder AN-Position zu schalten, legt das Scheibenwischersteuergerät 12 die Antriebsleistung an den Scheibenwischermotor 11 an. Folglich führt der Scheibenwischer 51 eine Wischbewegung aus. Wenn der Scheibenwischer 51 aus der unteren Umkehrstellung A1 entfernt wird, wird der Festpositions-Halteschalter 16 vom AUS-Zustand in den AN-Zustand geschaltet. Wenn der Scheibenwischerknopf 25 zu einem Zeitpunkt in die AUS-Stellung geschaltet wird, wenn der Scheibenwischer 51 in irgendeiner anderen Stellung als der unteren Umkehrstellung A1 positioniert ist, legt das Scheibenwischersteuergerät 12 weiter die Antriebsleistung an den Scheibenwischermotor 11 an bis der Scheibenwischer 51 in die untere Umkehrstellung A1 zurückgekehrt ist. Wenn der Scheibenwischer 51 in die untere Umkehrstellung A1 zurückgekehrt ist, wird der Festpositions-Halteschalter 16 vom AN-Zustand in den AUS-Zustand geschaltet.
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Nachstehend wird eine detaillierte Beschreibung des Scheibenwaschanlagensteuergeräts 14 erfolgen. Das Steuergerät 14 der Scheibenwaschanlage ist am Pluspol der Fahrzeugbatterie 23 über die Sicherung 21 und den Zündschalter 22 angeschlossen. Wenn sich der Zündschalter 22 im AN-Zustand befindet, legt die Fahrzeugbatterie 23 die Antriebsleistung an das Steuergerät 14 der Scheibenwaschanlage an. Das Steuergerät 14 der Scheibenwaschanlage legt eine Antriebsspannung an einen Scheibenwaschanlagenschalter 26 an, welcher im Fahrersitz des Fahrzeugs angeordnet ist. Der Scheibenwaschanlagenschalter 26 gibt unter Verwendung der angelegten Antriebsspannung AN/AUS-Signale an das Scheibenwaschanlagensteuergerät 14 aus.
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Wie in 2 gezeigt, ist insbesondere das Scheibenwaschanlagensteuergerät 14 mit einem Scheibenwischerbestimmungsabschnitt 14a, einem Scheibenwaschanlagen-Befehlsabschnitt 14b der Scheibenwaschanlage, einem Scheibenwaschanlagen-Antriebsabschnitt 14c und einem Abschnitt 14d zum Bestimmen der Fahrzeuggeschwindigkeit versehen. Der Scheibenwischerbestimmungsabschnitt 14a, welcher als Abschnitt zum Bestimmen der Scheibenwischerbetätigung dient, ist am Scheibenwischerschalter 25 angeschlossen. Der Scheibenwischerbestimmungsabschnitt 14a bestimmt einen Betätigungszustand des Scheibenwischers 51 durch das Empfangen eines Signals vom Scheibenwischerschalter 25 und gibt ein Ergebnis der Bestimmung an den Scheibenwaschanlagen-Befehlsabschnitt 14b aus. Der Scheibenwaschanlagen-Befehlsabschnitt 14b, welcher als Befehlsabschnitt der Scheibenwaschanlagenbetätigung dient, ist am Scheibenwaschanlagenschalter 26 angeschlossen. Der Befehlsabschnitt 14b der Scheibenwaschanlage bestimmt die AN/AUS-Zustände des Scheibenwaschanlagenschalters 26 und gibt ein Ergebnis der Bestimmung an den Scheibenwaschanlagen-Antriebsabschnitts 14c aus.
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Wenn die Bedienperson den Scheibenwaschanlagenschalter 26 einschaltet, legt der Scheibenwaschanlagen-Befehlsabschnitt 14b die Antriebsleistung an den Scheibenwaschanlagenmotor 13 an. Folglich zieht der Scheibenwaschanlagenmotor 13 die Waschflüssigkeit W im Scheibenwaschanlagenbehälter 55 an, um die Waschflüssigkeit W unter Druck zu den Ausstoßabschnitten 51c zuzuführen. Wie in 1 gezeigt, legt der Scheibenwaschanlagen-Befehlsabschnitt 14b die Antriebsleistung auch an den Überwachungsanschluss 12i an. Mit anderen Worten überwacht das Scheibenwischersteuergerät 12 den Spannungswert der Antriebsleistungsquelle.
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Wenn die Bedienperson den Scheibenwaschanlagenschalter 26 in dem Fall einschaltet, indem der Scheibenwischerbestimmungsabschnitt 14a bestimmt, dass „der Scheibenwischer 51 in Betrieb ist“, aktiviert der Scheibenwaschanlagen-Befehlsabschnitt 14b den Scheibenwaschanlagenmotor 13 nur während der Zeit, wenn der Scheibenwaschanlagenschalter 26 eingeschaltet ist. Mit anderen Worten wird bei Betrieb des Scheibenwischers 51 die Waschflüssigkeit W auf die zu wischende Oberfläche 50a während der Zeit ausgestoßen, wenn die Bedienperson den Scheibenwaschanlagenschalter einschaltet.
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Wenn die Bedienperson den Scheibenwaschanlagenschalter 26 einschaltet, wenn der Scheibenwischerbestimmungsabschnitt 14a bestimmt, dass „der Scheibenwischer 51 außer Betrieb ist“, aktiviert der Scheibenwaschanlagen-Befehlsabschnitt 14b den Scheibenwaschanlagenmotor 13 und den Scheibenwischermotor 11 zu einem vorgegebenen Zeitpunkt. Mit anderen Worten verursacht der Scheibenwaschanlagen-Befehlsabschnitt 14b, dass der Scheibenwischer 51 auf sich hin- und herbewegende Weise gleichzeitig mit dem Ausstoß der Waschflüssigkeit W schwenkt. Eine erste vorbestimmte Zeit T1 zum Bestimmen, ob der Ausstoß der Waschflüssigkeit W fortgesetzt wird, ist im Steuergerät 14 der Scheibenwaschanlage eingestellt. Wenn der Scheibenwaschanlagenschalter 26 für die erste vorbestimmte Zeit T1 oder länger kontinuierlich eingeschaltet ist, setzt das Steuergerät 14 der Scheibenwaschanlage das Ausstoßen der Waschflüssigkeit W während der AN-Operation fort. Andererseits stößt das Steuergerät 14 der Scheibenwaschanlage die Waschflüssigkeit W für die erste vorbestimmte Zeit T1 aus, wenn die Zeitdauer der AN-Operation des Scheibenwaschanlagenschalters 26 weniger als die erste vorbestimmte Zeit T1 beträgt. Die vorliegende Ausführungsform steuert den Ausstoß der Waschflüssigkeit W, wenn die Zeitdauer der An-Betätigung des Scheibenwaschanlagenschalters 26 weniger als die erste vorbestimmte Zeit T1 beträgt, abhängig von der Fahrzeuggeschwindigkeit.
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Ein Ergebnis der Bestimmung des Abschnitts 14d zum Bestimmen der Fahrzeuggeschwindigkeit wird in den Scheibenwaschanlagen-Befehlsabschnitt 14b eingegeben. Der Abschnitt 14d zum Bestimmen der Fahrzeuggeschwindigkeit bestimmt basierend auf einem Fahrzeuggeschwindigkeitssignal von einem Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 30, welcher am Fahrzeug montiert ist, ob das Fahrzeug mit einer niedrigen oder hohen Geschwindigkeit fährt. In der vorliegenden Ausführungsform wird ein Schwellenwert zum Bestimmen der Fahrzeuggeschwindigkeit auf 80 km/h eingestellt.
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Der Hauptkörper 15 des Scheibenwischermotors weist einen Rotationssensor 31 auf, welcher eine Drehung der Ausgangswelle erfasst. Der Rotationssensor 31 gibt eine Rotationserfassungssignal-Synchronisierung mit der Drehung der Ausgangswelle in den Befehlsabschnitt 14b der Scheibenwaschanlage ein. Der Scheibenwaschanlagen-Befehlsabschnitt 14b erfasst eine Drehstellung des Gleichstrommotors, d.h., die Stellung des Scheibenwischers 51 basierend auf dem Rotationserfassungssignal. Eine Zwischenausstoßstellung A3, welche einer Zwischenstellung zwischen der unteren Umkehrstellung A1 und oberen Umkehrstellung A2 entspricht, ist in dem Steuergerät 14 der Scheibenwaschanlage eingestellt. Die Zwischenausstoßstellung A3 wird im Voraus basierend auf einer Messung und einer Berechnung pro Fahrzeugtyp eingestellt. Bei der vorliegenden Ausführungsform ist die Zwischenausstoßstellung A3 an einer Stellung eingestellt, welche zur unteren Umkehrstellung A1 von einer Stellung geneigt ist, an welcher das Scheibenwischerblatt 51b zur Breitenrichtung des Fahrzeugs senkrecht ist. Mit anderen Worten ist die Zwischenausstoßstellung A3 um zehn bis zwanzig Grad zur unteren Umkehrstellung A1 von einer Stellung geneigt, an welcher das Scheibenwischerblatt 51b zum relativen Wind parallel ist.
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Zuerst wird eine Beschreibung einer Betätigung zu einer Zeit erfolgen, wenn dass Fahrzeug mit einer niedrigen Geschwindigkeit fährt. Wenn die Bedienperson den Scheibenwaschanlagenschalter 26 einschaltet, wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit weniger als 80 km/h beträgt und der Scheibenwischer 51 außer Betrieb ist, aktiviert der Scheibenwaschanlagen-Befehlsabschnitt 14b erst den Scheibenwaschanlagenmotor 13 für eine erste vorbestimmte Zeit T1 zum Ausstoßen der Waschflüssigkeit W in einer vorbestimmten Menge auf die zu wischende Oberfläche 50a. Die erste vorbestimmte Zeit T1 wird im Voraus auf solch eine Weise gemessen oder berechnet, dass der Scheibenwischer 51 die Waschflüssigkeit W ganz auf der zu wischenden Oberfläche 50a verteilt. Der Scheibenwaschanlagen-Befehlsabschnitt 14b behält den Haltezustand des Scheibenwischers 51 während der ersten vorbestimmten Zeit T1 bei.
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Nach dem Aktivieren des Scheibenwaschanlagenmotors 13 für die erste vorbestimmte Zeit T1, gibt der Scheibenwaschanlagen-Befehlsabschnitt 14b Informationen, dass der Ausstoß der Waschflüssigkeit W beendet (vollendet) ist, an das Scheibenwischersteuergerät 12 aus. Folglich beginnt das Scheibenwischersteuergerät 12 zu veranlassen, dass der Scheibenwischer 51 auf sich hin- und herbewegende Weise schwenkt. Bei der vorliegenden Ausführungsform wird der Beginn der Schwenkbewegung auf sich hin- und herbewegende Weise des Scheibenwischers 51 durch eine vorbestimmte Zeit T2 vom Ende des Ausstoßes der Waschflüssigkeit W verzögert. Wenn der Scheibenwischer 51, welcher auf sich hin- und herbewegende Weise schwenkt, die Waschflüssigkeit W auf der zu wischenden Oberfläche 50a streicht und verteilt, veranlasst das Scheibenwischersteuergerät 12, dass der Scheibenwischer 51 auf sich hin- und herbewegende Weise nur einige Male, beispielsweise nur drei Mal schwenkt. Der Scheibenwaschanlagen-Befehlsabschnitt 14b beendet das Ausstoßen der Waschflüssigkeit W während der Betätigung des Scheibenwischers 51 bis der Scheibenwaschanlagenschalter 26 eingeschaltet wird.
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Als nächstes wird eine Beschreibung einer Betätigung zu einer Zeit erfolgen, wenn das Fahrzeug mit einer hohen Geschwindigkeit fährt. Wenn die Bedienperson den Scheibenwaschanlagenschalter 26 in dem Zustand einschaltet, in welchem die Fahrzeuggeschwindigkeit gleich oder höher als 80 km/h ist und der Scheibenwischer 51 außer Betrieb ist, aktiviert der Scheibenwaschanlagen-Befehlsabschnitt 14b erst den Scheibenwaschanlagenmotor 13 für die erste vorbestimmte Zeit T1. Mit anderen Worten wird die gleiche Menge an Waschflüssigkeit W wie zu einer Zeit, wenn das Fahrzeug mit einer niedrigen Geschwindigkeit fährt, auf die zu wischende Oberfläche 50a ausgestoßen. Der Anhaltezustand des Scheibenwischers 51 wird beibehalten bis die erste vorbestimmte Zeit T1 verstreicht.
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Wenn der Scheibenwaschanlagen-Befehlsabschnitt 14b Informationen an das Steuergerät 12 des Scheibenwischers ausgibt, dass der Ausstoß der Waschflüssigkeit W aus dem an der unteren Umkehrstellung A1 positionierten Scheibenwischer 51 beendet ist, startet das Steuergerät 12 des Scheibenwischers die Wischbewegung des Scheibenwischers 51.
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Wenn der Befehlsabschnitt 14b der Scheibenwaschanlage erfasst, dass der Scheibenwischer 51 die Zwischenausstoßstellung A3 erreicht hat, aktiviert der Scheibenwaschanlagen-Befehlsabschnitt 14b den Scheibenwaschanlagenmotor 13 für eine dritte vorbestimmte Zeit T3 zum zusätzlichen Ausstoßen der Waschflüssigkeit W. Die dritte vorbestimmte Zeit T3 wird im Voraus basierend auf einer Messung und Berechnung auf solch eine Weise eingestellt, dass die zusätzliche Ausstoßmenge der Waschflüssigkeit W eine bevorzugte Menge wird.
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Wenn das Scheibenwischerblatt 51b zum relativen Wind zu einer Zeit parallel wird, wenn das Fahrzeug mit einer hohen Geschwindigkeit fährt, besteht im Allgemeinen ein Risiko, dass sich die Waschflüssigkeit W auf der zu wischenden Oberfläche entlang dem Scheibenwischerblatt 51b zu einem oberen Ende der Windschutzscheibe 50 bewegt. Mit anderen Worten besteht ein Risiko, dass die Waschflüssigkeit W in einem Abschnitt auf der zu wischenden Oberfläche, welcher dem proximalen Ende 51e des Scheibenwischerblattes 51b entspricht, ungenügend wird. Die vorliegende Ausführungsform stößt jedoch zusätzlich die Waschflüssigkeit W an der Zwischenausstoßposition A3 aus bevor das Scheibenwischerblatt 51b zum relativen Wind parallel wird. Folglich wird eine ungleichmäßige Verteilung der Waschflüssigkeit W auf der zu wischenden Oberfläche 50a unterdrückt.
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Wie in den 4A und 4B gezeigt, wird eine Mehrzahl von Ausstoßabschnitten 51c im Voraus derart strukturiert, dass die Ausstoßmenge der Waschflüssigkeit W vom distalen Ende 51f zum proximalen Ende 51e des Scheibenwischerblattes 51b erhöht wird. Insbesondere wird ein Bohrungsdurchmesser der Ausstoßöffnung in jedem der Ausstoßabschnitte 51c nach und nach vom Ausstoßabschnitt 51c im distalen Ende 51f des Scheibenwischerblattes 51b zum Ausstoßabschnitt 51c im proximalen Ende 51e vergrößert. Folglich wird die ungleichmäßige Verteilung der Waschflüssigkeit W auf der zu wischenden Oberfläche 50a zudem unterdrückt. Die Struktur ist nicht auf die beschränkt, bei welcher das Einstellen des Bohrungsdurchmessers der Ausstoßöffnung verändert wird, aber die Struktur kann derart hergestellt werden, dass die Anzahl der Ausstoßöffnungen nach und nach vom Ausstoßabschnitt 51c im distalen Ende 51f des Scheibenwischerblattes 51b zum Ausstoßabschnitt 51c im proximalen Ende 51e erhöht wird.
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Das Scheibenwischersteuergerät 12 veranlasst, dass der Scheibenwischer auf sich hin- und herbewegende Weise mehrere Male zu einer Zeit, wenn das Fahrzeug mit einer hohen Geschwindigkeit fährt, auf die gleiche Weise wie der zu einer Zeit schwenkt, wenn das Fahrzeug mit einer niedrigen Geschwindigkeit fährt. Der Scheibenwaschanlagen-Befehlsabschnitt 14b beendet das Ausstoßen der Wachflüssigkeit W bis der Scheibenwachanlagenschalter 26 nach dem Ausstoß aus dem Scheibenwischer 51 in der Zwischenausstoßposition A3 eingeschaltet wird.
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Die oben erwähnte Ausführungsform weist die folgenden Vorteile auf.
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(1) Wenn das Steuergerät 14 der Scheibenwaschanlage bestimmt, dass sich der Scheibenwischerschalter 25 im AUS-Zustand zu einer Zeit befindet, wenn der Scheibenwaschanlagenschalter 26 eingeschaltet wird, stößt das Scheibenwaschanlagensteuergerät 14 die Waschflüssigkeit W auf die zu wischende Oberfläche 50a vom Scheibenwischer 51 aus, welcher in der unteren Umkehrstellung A1 positioniert ist, welche der Halteposition entspricht. Das Steuergerät 12 des Scheibenwischers veranlasst, dass der Scheibenwischer 51 auf sich hin- und herbewegende Weise nur einige Male gleichzeitig mit dem Ausstoß der Waschflüssigkeit W aus dem Scheibenwischer 51 schwenkt, welcher in der unteren Umkehrstellung A1 positioniert ist. Wenn das Steuergerät 14 der Scheibenwaschanlage bestimmt, dass die Fahrzeuggeschwindigkeit gleich oder höher als 80 km/h ist, wenn der Scheibenwischer 51 die Zwischenausstoßposition A3 auf dem Weg von der unteren Umkehrstellung A1 zur oberen Umkehrstellung A2 erreicht, stößt das Steuergerät 14 der Scheibenwaschanlage die Waschflüssigkeit W zusätzlich aus.
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Im Allgemeinen tendiert der starke relative Wind zu einer Zeit, wenn das Fahrzeug mit einer hohen Geschwindigkeit fährt, dazu, die Waschflüssigkeit W auf der zu wischenden Oberfläche 50a entlang dem Scheibenwischerblatt 51b in dem Zustand zu bewegen, in welchem das Scheibenwischerblatt 51b zum relativen Wind parallel wird. Mit anderen Worten tendiert die Waschflüssigkeit auf der zu wischenden Oberfläche 50a dazu, am distalen Ende 51f des Scheibenwischerblattes 51b angehäuft zu werden. Folglich besteht ein Risiko, dass die Waschflüssigkeit W in dem Abschnitt der zu wischenden Oberfläche 50a ungenügend wird, welcher dem proximalen Ende 51e des Scheibenwischerblattes 51b entspricht. Wenn der Scheibenwischer 51 die Zwischenausstoßsteilung A3 auf dem Weg von der unteren Umkehrstellung A1 zur oberen Umkehrstellung A2 erreicht, stößt die vorliegende Ausführungsform jedoch die Waschflüssigkeit W zusätzlich aus. Folglich ist es möglich, die ungleichmäßige Verteilung der Waschflüssigkeit auf der zu wischenden Oberfläche 50a zu unterdrücken. Daher ist es möglich den Schmutz durch die Waschflüssigkeit W ausreichend von der zu wischenden Oberfläche 50a zu bekommen.
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In dem Zustand, in welchem das Scheibenwischerblatt 51b in der zwischenausstoßstellung A3 positioniert ist, bedeutet der Ausstoß der Waschflüssigkeit W auf die zu wischende Oberfläche 50a vom Scheibenwischerblatt 51b zudem die folgende Sache. D.h., auf dem Weg von der unteren Umkehrstellung A1 zur oberen Umkehrstellung A2 des Scheibenwischerblattes 51b wird die Waschflüssigkeit W zusätzlich in Richtung der Wischbewegung des Scheibenwischerblattes 51b ausgestoßen. Mit anderen Worten wird die Waschflüssigkeit W zusätzlich zur oberen Umkehrstellung A2 ausgestoßen bevor das Scheibenwischerblatt 51b die obere Umkehrstellung A2 erreicht. Folglich wischt das Scheibenwischerblatt 51b schnell die Waschflüssigkeit W, welche auf der zu wischenden Oberfläche 50a vorgesehen ist, basierend auf dem zusätzlichen Ausstoß. Mit anderen Worten ist eine Zeit, wenn die Waschflüssigkeit W, welche auf die zu wischende Oberfläche 50a aufgetragen ist, die Sicht des Fahrzeuginsassen blockiert bevor die Waschflüssigkeit W durch das Scheibenwischerblatt 51b gestrichen und verteilt wird, erheblich kurz. Folglich nimmt der Fahrzeuginsasse das Versperren der Sicht durch die zusätzlich ausgestoßene Waschflüssigkeit W kaum wahr.
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(2) Der relative Wind tendiert dazu, die Waschflüssigkeit W auf der zu wischenden Oberfläche 50a entlang dem Scheibenwischerblatt 51b zum distalen Ende 51f in dem Zustand zu bewegen, in welchem das Scheibenwischerblatt 51b zur Breitenrichtung des Fahrzeugs senkrecht wird. Folglich wird die Zwischenausstoßstellung A3 zum zusätzlichen Ausstoßen der Waschflüssigkeit W zur unteren Umkehrstellung A1 in Bezug auf die Stellung eingestellt, an welcher das Scheibenwischerblatt 51b zur Breitenrichtung des Fahrzeugs senkrecht wird. Folglich ist es einfach den Mangel der Waschflüssigkeit W auf der zu wischenden Oberfläche 50a zu unterdrücken.
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(3) Nachdem der Ausstoß der Waschflüssigkeit W beendet ist, verursacht das Steuergerät 12 des Scheibenwischers, dass der Scheibenwischer 51 auf sich hin- und herbewegende Weise einmal oder mehrere Male schwenkt ohne den Ausstoß der Waschflüssigkeit W zu begleiten. Folglich ist es möglich zu verhindern, dass Waschflüssigkeit W auf der zu wischenden Oberfläche 50a hinterlassen wird, ohne gewischt zu werden. Mit anderen Worten ist es möglich zu verhindern, dass die auf die zu wischenden Oberfläche 50a aufgetragene Waschflüssigkeit W abtropft ohne ausreichend durch das Scheibenwischerblatt 51b gestrichen und verteilt zu werden.
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(4) Wenn der Scheibenwaschanlagenschalter 26 kontinuierlich für die vorbestimmte Zeit (die erste vorbestimmte Zeit T1) oder länger eingeschaltet ist, stößt das Steuergerät 14 der Scheibenwaschanlage kontinuierlich die Waschflüssigkeit W während der Zeitdauer der AN-Betätigung aus. Folglich ist es in dem Fall, in welchem es notwendig ist, die Ausstoßmenge der Waschflüssigkeit W zu erhöhen, wie der Fall, in welchem der Schmutz hartnäckig auf der zu wischenden Oberfläche 50a festsitzt, möglich eine Ausstoßmenge zu erhalten, welche durch die Bedienperson beabsichtigt ist.
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(5) Die Waschflüssigkeit auf der zu wischenden Oberfläche 50a tendiert dazu eher am distalen Ende 51f als am proximalen Ende 51e des Scheibenwischerblattes 51b angehäuft zu werden. Folglich strukturiert die vorliegende Ausführungsform den Ausstoßabschnitt 51c auf solch eine Weise, dass die Ausstoßmenge der Waschflüssigkeit W vom proximalen Ende 51e mehr als vom distalen Ende 51f des Scheibenwischerblattes 51b wird. Daher ist es leicht die ungleichmäßige Verteilung der Waschflüssigkeit W auf der zu wischenden Oberfläche 50a zu unterdrücken.
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Die Ausführungsform kann wie folgt modifiziert werden.
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Die Positionserfassung des Scheibenwischers 51 ist nicht darauf beschränkt durch den Rotationssensor 31 ausgeführt zu werden, welcher im Hauptkörper 15 des Scheibenwischermotors enthalten ist. Der Festpositions-Halteschalter 16 kann derart strukturiert sein, dass er die obere Umkehrstellung A2 und die Zwischenausstoßstellung A3 erfasst.
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Die Anzahl der angeordneten Positionen der Ausstoßabschnitte 51c, welche in Längsrichtung des Scheibenwischerblattes 51b verteilt sind, ist nicht auf fünf beschränkt. Die Anzahl und die Anordnung der Ausstoßabschnitte 51c kann angemessen modifiziert werden.
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Die Ausstoßmenge der Waschflüssigkeit W kann über die Längsrichtung des Scheibenwischerblattes 51b konstant eingestellt werden. Es wird jedoch bevorzugt, dass die Ausstoßmenge der Waschflüssigkeit W am proximalen Ende 51e mehr als am distalen Ende 51f des Scheibenwischerblattes 51b sei.
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Die Waschdüsen (Ausstoßabschnitte 51c) sind nicht darauf beschränkt im Scheibenwischerblatt 51b angeordnet zu sein, sondern können im Scheibenwischerarm 51a angeordnet sein. Die Struktur des Scheibenwischers 51 kann angemessen modifiziert werden.
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Ein Schwellenwert der Fahrzeuggeschwindigkeit zum Bestimmen, ob das Fahrzeug mit einer niedrigen oder hohen Geschwindigkeit fährt, ist nicht auf 80 km/h beschränkt, sondern kann angemessen modifiziert werden.
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Das Steuergerät 14 der Scheibenwaschanlage ist nicht darauf beschränkt den zusätzlichen Ausstoß der Waschflüssigkeit W nur basierend darauf zu bestimmen, ob die Fahrzeuggeschwindigkeit hoch ist. Wie durch die gestrichelte Linie in 2 gezeigt, kann ein Abschnitt 14e zum Bestimmen der Temperatur im Steuergerät 14 der Scheibenwaschanlage vorgesehen sein. Der Abschnitt 14e zum Bestimmen der Temperatur erfasst eine Außenlufttemperatur durch das Empfangen eines Signals von einem Temperatursensor 32 (durch eine gestrichelte Linie gezeigt), welcher am Fahrzeug befestigt ist, und bestimmt ein Verdampfungsgrad der Waschflüssigkeit W. Mit anderen Worten kann das Steuergerät 14 der Scheibenwaschanlage bestimmen, ob ein zusätzlicher Ausstoß notwendig ist, indem es das Verdampfungsgrad der Waschflüssigkeit W in Betracht zieht.
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Die untere Umkehrstellung A1 ist nicht auf die Stellung beschränkt, in welcher das Scheibenwischerblatt 51b zur Breitenrichtung des Fahrzeugs parallel wird, und die obere Umkehrstellung A2 ist nicht auf die Stellung etwas über die Stellung hinweg beschränkt, in welcher das Scheibenwischerblatt 51b zur Breitenrichtung des Fahrzeugs senkrecht wird. Mit anderen Worten kann der Wischbereich des Scheibenwischers 51 angemessen modifiziert werden.
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Zu einem in 6A gezeigten Zeitpunkt und einem in 6B gezeigten Zeitpunkt kann die Schwenkbewegung auf sich hin- und herbewegende Weise des Scheibenwischers 51 gleichzeitig mit dem Ausstoß der Waschflüssigkeit W durchgeführt werden. Mit anderen Worten ist es zusätzlich zum in 5 gezeigten Zeitpunkt möglich den Zeitpunkt des Beendens des Ausstoßes der Waschflüssigkeit W, den Zeitpunkt des Beginnens des Schwenkens auf sich hin- und herbewegende Weise des Scheibenwischers 51, die Stellung des Scheibenwischers zu einer Zeit des zusätzlichen Ausstoßens der Waschflüssigkeit W und die Häufigkeit des zusätzlichen Ausstoßes angemessen zu modifizieren.
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In dem in 6A gezeigten Fall, wird das Wischen des Scheibenwischers 51 kurz vor dem Beenden des Ausstoßes der Waschflüssigkeit W aus dem Scheibenwischer 51 begonnen, welcher in der unteren Umkehrstellung A1 positioniert ist. Mit anderen Worten überlappt die erste vorbestimmte Zeit T1, welche der Zeitdauer des Ausstoßens der Waschflüssigkeit W entspricht, etwas die Zeitdauer des Schwenkens auf sich hin- und herbewegende Weise des Scheibenwischers 51. Der Fall der 6A ist dem in 5 entgegengesetzt. Im Fall der 5 wird die Schwenkbewegung auf sich hin- und herbewegende Weise des Scheibenwischers 51 verzögert (auf Standby) bis der Ausstoß der Waschflüssigkeit W beendet ist.
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In dem in 6B gezeigten Fall, wird das Wischen des Scheibenwischers 51 zur gleichen Zeit begonnen, wenn der Ausstoß der Waschflüssigkeit W an der unteren Umkehrstellung A1 beendet ist. In einem Zustand, in welchem das Scheibenwischerblatt 51b in einer zweiten Zwischenausstoßstellung A4 positioniert ist, welche einer zweiten Zwischenstellung zwischen der Zwischenausstoßstellung A3 und der unteren Umkehrstellung A1 entspricht, wird eine Waschflüssigkeit W zusätzlich ausgestoßen. Mit anderen Worten kann die Waschflüssigkeit W zusätzlich zweimal zwischen der unteren Umkehrstellung A1 und der oberen Umkehrstellung A2 ausgestoßen werden.
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Die Anzahl des Scheibenwischerarms 51a bzw. Scheibenwischerblattes 51b ist in einem Fahrzeug nicht auf eins beschränkt, sondern es können mehrere derselben über die Breitenrichtung des Fahrzeugs vorgesehen werden. Eine Vielzahl an Scheibenwischerarmen 51a und eine Vielzahl an Scheibenwischerblättern 51b kann durch eine Verbindungseinrichtung mechanisch synchron angetrieben werden oder durch eine Vielzahl an Scheibenwischermotoren elektrisch synchron angetrieben werden.