DE10113453A1 - Vorrichtung und Verfahren zum Reinigen einer Kraftfahrzeugscheibe - Google Patents
Vorrichtung und Verfahren zum Reinigen einer KraftfahrzeugscheibeInfo
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Abstract
Eine Vorrichtung zum Reinigen einer Scheibe eines Kraftfahrzeugs mit einem Waschschalter und einer Steuerung, wobei die Steuerung mit der Betätigung des Waschschalters eine Wascherpumpe, die Waschflüssigkeit auf die Scheibe aufbringt, und einen Wischermotor zum Betätigen eines Scheibenwischers ansteuert, weist zwei unterschiedliche Betriebsmoden zum Reinigen der Scheibe auf, wobei im ersten Betriebsmodus ein automatisierter Reinigungsvorgang der Scheibe und im zweiten Betriebsmodus ein vom Fahrer definierter Reinigungsvorgang der Scheibe durchgeführt wird.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Reinigen einer Scheibe eines
Kraftfahrzeugs, insbesondere zum Reinigen von dessen Front bzw. Heckscheibe.
Wisch-Wasch-Anordnungen für Fahrzeugscheiben sind beispielsweise aus der
DE 40 27 326 C2 bekannt und umfassen einen elektrischen Pumpenmotor, der bei
Betätigung eines Waschschalters eine Menge an Waschflüssigkeit aus einem
Vorratsbehälter auf die zu waschende Scheibe spritzt, einen elektrischen Wischermotor, der
bei Betätigung eines Wischschalters den Scheibenwischer bewegt und eine Steuerung, die,
vom Wischschalter gesteuert, die automatischen Bewegungen des Wischermotors steuert.
Bei dieser Anordnung ist die Dauer der Betätigung des Waschschalters mit der Dauer des
Spritzvorgangs, also der Menge der ausgebrachten Waschflüssigkeit, korreliert, wobei diese
Dauer oder Menge gespeichert und für spätere Waschvorgänge benutzt wird.
Aus der DE-A 41 04 552 ist eine Wisch-Wasch-Vorrichtung bekannt, die einen
Wischerschalter, einen Waschschalter zum Betätigen eines Waschermotors zum Waschen
der Scheibe und einen durch Betätigung des Wischerschalters unabhängig betätigbaren
Wischermotor aufweist, wobei der Wischermotor zusammen mit dem Waschermotor bei
Betätigung des Waschschalters zusammenwirkt. Der Wischermotor wird bei einem
Waschvorgang dann ausgeschaltet, wenn die Belastung des Wischermotors einen
vorbestimmten Grenzwert erreicht, mit anderen Worten, wenn der Reibungswiderstand des
Wischerblatts auf der Scheibe einen vorbestimmten Wert überschreitet, da dann
angenommen werden kann, daß die Waschflüssigkeit von der Scheibe entfernt ist.
Die DE 42 41 056 C2 beschreibt eine Wisch-Wasch-Einrichtung eines Kraftfahrzeugs, bei
der die Dauer der Betätigung eines Waschschalters mit der Dauer des Aufbringens der
Waschflüssigkeit auf eine Scheibe eines Kraftfahrzeugs korreliert ist. Aus der
Betätigungsdauer des Waschschalters wird auf die Dauer des notwendigen
Nachwischbetriebs des Scheibenwischers nach Beendigung des Waschvorgangs
geschlossen.
Nachteilig bei den bekannten Wisch-Waschvorrichtungen ist, daß der Fahrer dem Wisch-
Wasch-Vorgang zuviel Aufmerksamkeit widmen muß.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Wisch-Wasch-Vorrichtung zur
Reinigung der Scheiben eines Kraftfahrzeugs zu entwickeln, die dem Fahrer eine einfachere
Bedienung bei gleichzeitigem vollen Leistungsumfang konventioneller Vorrichtungen
anbietet.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der Vorrichtung nach Anspruch 1 und des
Verfahrens nach Anspruch 9 gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind
Gegenstand der Unteransprüche.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Reinigen einer Scheibe eines Kraftfahrzeugs mit
einem Waschschalter und einer Steuerung, wobei die Steuerung mit der Betätigung des
Waschschalters eine Wascherpumpe, die Waschflüssigkeit auf die Scheibe aufbringt, und
einen Wischermotor zum Betätigen eines Scheibenwischers ansteuert, weist zwei
unterschiedliche Betriebsmoden zum Reinigen der Scheibe auf, wobei im ersten
Betriebsmodus ein automatisierter Reinigungsvorgang der Scheibe und im zweiten
Betriebsmodus ein vom Fahrer definierter Reinigungsvorgang der Scheibe durchgeführt wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren zum Betreiben einer Reinigungsvorrichtung einer Scheibe
eines Kraftfahrzeugs mit einem Waschschalter und einer Steuerung, wobei die Steuerung
mit der Betätigung des Waschschalters eine Wascherpumpe, die Waschflüssigkeit auf die
Scheibe aufbringt, und einen Wischermotor zum Betätigen eines Scheibenwischers
ansteuert, weist die folgenden Schritte auf:
- - Betätigen des Waschschalters für eine Betätigungszeit tW,
- - Vergleichen der Betätigungszeit tW mit einem vorbestimmten Zeitintervall ΔtT-W,
- - Ausführen eines ersten Betriebsmodus der Reinigungsvorrichtung wenn die Bedingung tW ≦ ΔtT-W (bzw. tW < ΔtT-W) erfüllt ist, und
- - Ausführen eines zweiten Betriebsmodus, wenn die Bedingung tW < ΔtT-W (bzw. tW ≧ ΔtT-W) erfüllt ist.
Bei der im folgenden als "Tipp-Waschfunktion" bezeichneten ersten Betriebsmodus handelt
es sich um einen automatisierten Reinigungsvorgang von Front- bzw. Heckscheibe.
Initialisiert wird die Funktion durch "kurzes Antippen" der Waschfunktion am
Lenkstockschalter, d. h. am Waschschalter. Die Dauer der Betätigungszeit tW der
"Waschfunktion" am Lenkstockschalter entscheidet hierbei welche Funktionalität generiert
wird. Ist die Betätigungszeit tW kleiner oder gleich dem vorgegebenen Zeitintervall ΔtT-W, d. h.
tW ≦ ΔtT-W, s wird der Modus "Tipp-Waschfunktion" angesteuert. Bei aktivierter "Tipp-
Waschfunktion" wird die Wascherpumpe von einer Zentralelektronik oder Steuerung für eine
feste vorgegebene Zeit tPF angesteuert, d. h. tP = tPF, wobei tP die Ansteuerungszeit der
Wascherpumpe bedeutet. Gleichzeitig führt der Front- bzw. Heckwischer eine Anzahl von
Wischzyklen nW als Funktion der Pumpenansteuerungszeit tP in einer vorgegebenen
Geschwindigkeitsstufe, im allgemeinen in Stufe 1, aus. Vorzugsweise entspricht die Anzahl
der Wischzyklen nW der Pumpenansteuerungszeit tP. Nach Ablauf der Zeit tP, bzw. hier tPF,
werden von Front- bzw. Heckwischer noch eine Anzahl Nachwischzyklen nNW, vorzugsweise
drei, generiert.
Wird die Wasch-Funktion der Dauer tW am Lenkstockschalter länger als ein vorgegebenes
Zeitintervall ΔtT-W betätigt, so verhält sich die Waschfunktion konventionell, d. h. die
Wascherpumpe wird als Funktion der Betätigungsdauer tW eine Zeit tP angesteuert.
Vorzugsweise ist die Ansteuerungszeit tP der Wascherpumpe gleich der Betätigungszeit tW
des Waschschalters. Der Front- bzw. Heckwischer führt als Funktion der Pumpenlaufzeit tP
eine Anzahl nW von Wischzyklen in einer vorgegeben Geschwindigkeitsstufe, im allgemeinen
Stufe 1, aus. Vorzugsweise entspricht die Anzahl der Wischzyklen nW der
Pumpenansteuerungszeit tP. Nach Beendigung der manuellen Waschfunktion generiert der
Front- bzw. Heckwischer noch eine Anzahl von Nachwischzyklen nNW, vorzugsweise drei
Zyklen.
Es ist auch möglich, den Beginn des Wischens um eine Anlaufverzögerung tV relativ zum
Beginn der Pumpenansteuerung zu verzögern, um eine Benetzung der Scheibe zu bewirken
bevor der Wischer arbeitet.
Zusammenfassend werden zur Aktivierung der Tipp-Waschfunktion oder der konventionellen
Waschfunktion die folgenden Ungleichungen verwendet:
tW ≦ ΔtT-W: Tipp-Waschfunktion aktiv,
tW < ΔtT-W: Konventionelle Waschfunktion aktiv,
wobei die Gültigkeit der Gleichheitsbedingung auch bei der konventionellen Waschfunktion liegen kann.
tW ≦ ΔtT-W: Tipp-Waschfunktion aktiv,
tW < ΔtT-W: Konventionelle Waschfunktion aktiv,
wobei die Gültigkeit der Gleichheitsbedingung auch bei der konventionellen Waschfunktion liegen kann.
Ferner gilt ein Waschvorgang, d. h. Tipp-Waschvorgang oder konventioneller Waschvorgang,
als beendet, wenn die Dauer der Aktivierung der Dual-Wascherpumpe tP abgelaufen ist.
Insbesondere wird mit jeder Aktivierung der Tipp-Waschfunktion oder der konventionellen
Waschfunktion der Programmzyklus, bestehend aus Wischen und Nachwischen, des
Wischers (Front- oder Heckwischer) neu gestartet, und zwar unabhängig davon, ob ein
vorheriger Waschvorgang beendet wurde oder nicht.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen
erläutert. In den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 ein quantitatives Funktionsdiagramm zur Tipp-Waschfunktion und konventioneller
Waschfunktion mit den einander zugeordneten Diagrammen
- a) Verhalten des Waschschalters,
- b) Verhalten der Pumpe, und
- c) Verhalten des Wischers,
und
Fig. 2 mögliche Betriebsfälle der Tipp-Waschfunktion mit den einander zugeordneten
Diagrammen
- a) Verhalten des Waschschalters,
- b) Verhalten der Pumpe, und
- c) Verhalten des Wischers.
Fig. 1 zeigt im oberen Teil a) das zeitliche Funktionsdiagramm des Waschschalters (WS)
(Lenkstockschalter für Front oder Heck), im mittleren Teil b) das daraus resultierende
Verhalten der Wascherpumpe (P) und im unteren Teil c) die Wischfunktion des Wischers
(WI) (Front oder Heck), jeweils als Funktion der Zeit t. Dabei bezeichnet "0" den Zustand
"Aus" des jeweiligen Geräts, d. h. keine Anforderung, und "1" bezeichnet den aktiven Zustand
"Ein", d. h. Gerät aktiv bzw. eine Aktivitätsanforderung.
Im linken Teil der Fig. 1a wird die Anforderung der Funktion "Waschen" durch Betätigen des
entsprechenden Lenkstockschalters für eine Zeitdauer tW gestellt. Da tW ≦ ΔtT-W ist, wird die
Tipp-Waschfunktion aktiviert und ein automatische Waschvorgang durchgeführt. Aus dem
linken Teil der Fig. 1b ergibt sich, daß die Wascherpumpe für eine vorgegebene Zeit tP
eingeschaltet ist und die Waschflüssigkeit auf die Front- oder Heckscheibe fördert. Die
Anzahl der Wischzyklen nW im linken Teil der Fig. 1c entspricht der Einschaltdauer tP der
Waschpumpe. Mit dem Abschalten der Wascherpumpe (Zustand der Pumpe = "0") bleibt die
Wischerfunktion für eine vorgegebene Anzahl nNW, von Nachwischzyklen aktiv. Nach
Durchführung des Nachwischzyklus befindet sich der Wischermotor im Zustand "0", d. h. er
ist ausgeschaltet.
Im rechten Teil der Fig. 1, a-c ist das Funktionsverhalten für konventionelles Waschen
dargestellt. Da die Betätigungsdauer tW des Waschschalters größer als das Zeitintervall ΔtT-W
zur Erkennung der Tipp-Waschfunktion ist (Fig. 1, Teil a) rechts), wird ein sogenanntes
konventionelles Waschen durchgeführt, so daß die Wascherpumpe solange aktiv ist, wie die
Wasch-Funktion am Lenkstock- bzw. Waschschalter betätigt wird (siehe Fig. 1, Teil b)
rechts). Mit anderen Worten, tW = tP. Die Anzahl der Wischzyklen nW richtet sich ebenfalls
nach dem Ansteuerungsintervall tP der Wascherpumpe. Nach Beendigung der Wischzyklen
werden die Nachwischzyklen nNW durchgeführt, um die Scheibe zu trocknen (siehe Fig. 1,
Teil c) rechts). Vorzugsweise beträgt für beide Betriebsmoden die Anzahl der
Nachwischzyklen nNW = 3.
Aus Übersichtsgründen ist in Fig. 1, a)-c), die Möglichkeit nicht dargestellt, daß die
Wischzyklen um eine vorgegebene Zeitspanne tV verzögert beginnen, um eine Benetzung
der Scheibe mit dem Waschmittel zu erreichen, bevor der Wischvorgang des Wischers
beginnt. Dies würde jedoch an den dargestellten Zeitdauern nichts ändern, sondern die
Wischzyklen der Fig. 1, c) wären in zeitlicher Richtung t gegenüber dem Signal der Dual-
Wascherpumpe versetzt.
In der Fig. 2, Teil a) sind drei in unterschiedlichen zeitlichen Abständen vorgenommene
aufeinanderfolgende Anforderungen der Dauer tW1, tW2 und tW3 an eine Tipp-Waschfunktion
durch entsprechendes Betätigen des Waschschalters dargestellt. Da die zeitliche Dauer tW1,
tW2 und tW3 der Betätigung des Lenkstockschalters alle kleiner als das Zeitintervall ΔtT-W zur
Erkennung der Tipp-Waschfunktion sind, wird also jeweils eine Tipp-Waschfunktion, d. h. ein
automatisiertes Waschen durchgeführt. Wie aus der Fig. 2b zu ersehen ist, grenzen die
Ansteuerungszeiten tP1 und tP2 der Wascherpumpe der ersten beiden Anforderungen direkt
aneinander, während zwischen den Ansteuerungszeiten tP2 und tP3 der zweiten und dritten
Anforderung ein zeitlicher Abstand besteht. Dennoch wird mit jeder neuen Anforderung ein
neuer Wischzyklus getriggert, so daß die Wischzyklen und Nachwischzyklen in Fig. 2, Teil c)
überlappen. Grundsätzlich gilt daher bei dieser Realisierung, daß bei jedem Start der Tipp-
Waschfunktion der Programmlauf, bestehend aus Wischzyklen und Nachwischzyklen, des
Wischers neu getriggert wird, unabhängig davon, ob ein vorhergehender Tipp-Waschgang
bereits vollständig abgearbeitet ist.
ΔtT-W
Zeitintervall zur Erkennung der Tipp-Waschfunktion
tW
tW
Betätigungszeit des Waschschalters
tW1
tW1
Betätigungszeit der Waschschalters für die erste Anforderung
tW2
tW2
Betätigungszeit der Waschschalters für die zweite Anforderung
tW3
tW3
Betätigungszeit der Waschschalters für die dritte Anforderung
tP
tP
Ansteuerungszeit der Wascherpumpe
tP1
tP1
Ansteuerungszeit der Wascherpumpe erste Anforderung
tP2
tP2
Ansteuerungszeit der Wascherpumpe zweite Anforderung
tP3
tP3
Ansteuerungszeit der Wascherpumpe dritte Anforderung
tPF
tPF
vorbestimmte Ansteuerungszeit der Wascherpumpe
nW
nW
Anzahl der Wischzyklen in Abhängigkeit von der Ansteuerzeit tW
der
Wascherpumpe
nW
nW
Wischzyklen erste Anforderung
nW
nW
Wischzyklen zweite Anforderung
nW
nW
Wischzyklen dritte Anforderung
nNW
nNW
Anzahl der Nachwischzyklen
tV
tV
Anlaufverzögerung des Wischers
WS Waschschalter
P Pumpe
WI Wischer
t Zeit
WS Waschschalter
P Pumpe
WI Wischer
t Zeit
Claims (11)
1. Vorrichtung zum Reinigen einer Scheibe eines Kraftfahrzeugs mit einem Waschschalter
und einer Steuerung, wobei die Steuerung mit der Betätigung des Waschschalters eine
Wascherpumpe, die Waschflüssigkeit auf die Scheibe aufbringt, und einen
Wischermotor zum Betätigen eines Scheibenwischers ansteuert, dadurch
gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zwei unterschiedliche Betriebsmoden zum
Reinigen der Scheibe aufweist, wobei im ersten Betriebsmodus ein automatisierter
Reinigungsvorgang der Scheibe und im zweiten Betriebsmodus ein vom Fahrer
definierter Reinigungsvorgang der Scheibe durchgeführt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem ersten
Betriebsmodus die Wascherpumpe um eine vorbestimmte Zeit (tPF) angesteuert wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem zweiten
Betriebsmodus der Fahrer die Ansteuerungszeit (tP) des Waschermotors bestimmt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 der 3, gekennzeichnet, daß der
Scheibenwischer eine der Dauer der Ansteuerung (tP) der Wascherpumpe
entsprechende Anzahl von Wischzyklen (nW) durchführt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß nach Beendigung der
Ansteuerung der Wascherpumpe die Steuerung den Wischermotor zur Durchführung
einer vorbestimmten Anzahl von Nachwischzyklen (nNW) ansteuert.
6. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Betriebsmoden über die Betätigungsdauer (tW) des Waschschalters
gewählt werden.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein vorbestimmtes
Zeitintervall (ΔtT-W) definiert ist, wobei die Dauer der Betätigungszeit (tW) des
Waschschalters über den Betriebsmodus nach den folgenden Ungleichungen:
tW ≦ ΔtT-W: Betriebsmodus automatisiertes Waschen, und
tW < ΔtT-W: Betriebsmodus fahrerdefiniertes Waschen, oder
tW < ΔtT-W: Betriebsmodus automatisiertes Waschen, und
tW ≧ ΔtT-W: Betriebsmodus fahrerdefiniertes Waschen
entscheidet.
tW ≦ ΔtT-W: Betriebsmodus automatisiertes Waschen, und
tW < ΔtT-W: Betriebsmodus fahrerdefiniertes Waschen, oder
tW < ΔtT-W: Betriebsmodus automatisiertes Waschen, und
tW ≧ ΔtT-W: Betriebsmodus fahrerdefiniertes Waschen
entscheidet.
8. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die zu reinigende Scheibe des Kraftfahrzeugs die Front- und/oder Heckscheibe ist.
9. Verfahren zum Betreiben einer Reinigungsvorrichtung einer Scheibe eines
Kraftfahrzeugs mit einem Waschschalter und einer Steuerung, wobei die Steuerung mit
der Betätigung des Waschschalters eine Wascherpumpe, die Waschflüssigkeit auf die
Scheibe aufbringt, und einen Wischermotor zum Betätigen eines Scheibenwischers
ansteuert, gekennzeichnet durch die Schritte: - Betätigen des Waschschalters für eine
Betätigungszeit tW,
- - Vergleichen der Betätigungszeit tW mit einem vorbestimmten Zeitintervall ΔtT-W,
- - Ausführen eines ersten Betriebsmodus der Reinigungsvorrichtung, wenn die Bedingung tW < ΔtT-W bzw. tW < ΔtT-W erfüllt ist, und
- - Ausführen eines zweiten Betriebsmodus der Reinigungsvorrichtung, wenn die Bedingung tW < ΔtT-W. W bzw. tW < ΔtT-W erfüllt ist.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Betriebsmodus
ein automatisiertes Waschen und der zweite Betriebsmodus ein fahrerdefiniertes
Waschen ist.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß beim automatisierten
Waschen die Wascherpumpe eine vorbestimmte Zeit tPF angesteuert wird, während
beim fahrerdefinierten Waschen die Ansteuerungszeit tP der Wascherpumpe sich nach
der Betätigungsdauer tW des Waschschalters richtet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10113453.3A DE10113453B4 (de) | 2001-03-19 | 2001-03-19 | Vorrichtung und Verfahren zum Reinigen einer Kraftfahrzeugscheibe |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE10113453.3A DE10113453B4 (de) | 2001-03-19 | 2001-03-19 | Vorrichtung und Verfahren zum Reinigen einer Kraftfahrzeugscheibe |
Publications (2)
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|---|---|
| DE10113453A1 true DE10113453A1 (de) | 2002-10-10 |
| DE10113453B4 DE10113453B4 (de) | 2016-08-18 |
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ID=7678197
Family Applications (1)
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| DE10113453.3A Expired - Lifetime DE10113453B4 (de) | 2001-03-19 | 2001-03-19 | Vorrichtung und Verfahren zum Reinigen einer Kraftfahrzeugscheibe |
Country Status (1)
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