-
Technisches Gebiet
-
Die
Erfindung betrifft ein Lenkungssteuerungsgerät eines Fahrzeugs, nach dem
Oberbegriff von Anspruch 1 oder 6 bzw. ein Lenkungssteuerungsverfahren
nach dem Oberbegriff von Anspruch 12 oder 14.
-
Stand der Technik
-
Das
Lenkungssteuerungsgerät
(VGRS: Variable Gear Ratio Steering bzw. Lenkung mit variablem Zahnradverhältnis),
das eine Steuerungseinrichtung mit variablem Lenkungsverhältnis umfasst,
die das Verhältnis
zwischen dem Lenkwinkel eines Lenkrads und dem Lenkwinkel von gelenkten
Rädern ändern kann,
ist bekannt (siehe beispielsweise japanische Patentanmeldung
JP 11-32 1684 A entsprechend
DE 199 20 450 B4 ).
Diese Technologie zielt darauf ab, eine gewünschte Lenkungsreaktion bzw.
Lenkungsantwort unter verschiedenen Betriebsbedingungen des Fahrzeugs,
beispielsweise durch Ändern
des Lenkungsverhältnisses entsprechend
der Fahrzeuggeschwindigkeit, zu realisieren. Um eine derartige Steuerungseinrichtung
mit variablem Lenkungsverhältnis
zu realisieren, wird beispielsweise ein, Übertragungsabschnitt bzw. Getriebeabschnitt,
wie beispielsweise ein Zahnrad, bei einem Verbindungspunkt zwischen
der Eingabewelle bei der Lenkradseite und der Ausgabewelle bei der
Spurstangenseite bereitgestellt und die relativen Drehwinkel der
Eingabewelle und der Ausgabewelle werden geändert, indem eine Ansteuerungskraft
an den Getriebeabschnitt durch eine Betätigungseinrichtung angelegt
wird. Es ist anzumerken, dass die Betätigungseinrichtung, die die Ansteuerungskraft
an den Getriebeabschnitt anlegt, den Getriebeabschnitt bilden kann.
Es ist anzumerken, dass es für
eine derartige Lenkungsverhältnissteuerung
ein Verfahren gibt, bei dem eine Regelung ausgeführt wird, um einen Solllenkwinkel
zu erreichen.
-
Bei
einer Regelung für
eine variable Lenkungsverhältnissteuerung,
wie sie vorstehend beschrieben ist, wird die Genauigkeit einer Positionssteuerung
verbessert, indem die Steuerungsverstärkung hoch eingestellt wird.
Wenn jedoch der Fahrer das Lenkrad nicht hält (was als ein "Nichthalten-Zustand" bezeichnet wird,
wenn es erforderlich ist), wird die Reaktionskraft von der Betätigungseinrichtung
durch die Lenkradseite nicht empfangen, wobei folglich das Steuerungssystem
instabil wird. Als Ergebnis kann das Lenkrad vibrieren. Ein derartiger
Nichthalten-Zustand kann auftreten, während das Lenkrad zu der neutralen
Position zurückgeführt wird.
-
In
dem Verfahren, das in der japanischen Patentanmeldung Nr.
JP 11-321684 A offenbart
ist, wird zum Zwecke einer Verringerung einer Vibration bzw. Schwingung,
wenn der Fahrer. das Lenkrad nicht hält, ein derartiger Nichthalten-Zustand
auf der Grundlage des Drehmoments erfasst, das der Fahrer an das
Lenkrad anlegt, und wenn er erfasst wird, wird die Steuerungsverstärkung verringert.
-
Wenn
jedoch die Steuerungsverstärkung
auf diese Art und Weise verringert wird, werden die Genauigkeit
der Positionssteuerung und die Lenkungsreaktion bzw. Lenkungsantwort
verschlechtert, wobei somit eine Schwierigkeit entsteht, dass die
Positionsabweichung aufgrund externer Störungen groß wird.
-
Technische Aufgabe
-
Es
ist eine Aufgabe der Erfindung, ein Fahrzeuglenkungssteuerungsgerät und ein
Steuerungsverfahren hierfür
bereitzustellen, die eine Vibration bzw. Schwingung unterdrücken können, die
auftritt, wenn der Fahrer das Lenkrad nicht hält, während die Positionsabweichung
aufgrund externer Störungen
verringert wird.
-
Technische Lösung
-
Die
Aufgabe wird erfindungsgemäß durch
ein Lenkungssteuerungsgerät
eines Fahrzeugs mit den Merkmalen der Ansprüche 1 oder 6 bzw. durch ein
Lenkungssteuerungsverfahren mit den Merkmalen der Ansprüche 12 oder
14 gelöst.
Sinnvolle Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
-
Vorteilhafte Wirkungen der
Erfindung
-
Die
vorstehend genannte Vibration, die in dem Lenkungssystem auftritt,
das die Steuerungseinrichtung mit variablem Lenkungsverhältnis umfasst,
wenn der Fahrer das Lenkrad nicht hält, neigt dazu, nahe bei dem
Gleichgewichtspunkt intermittierend aufzutreten, nachdem das Lenkrad
etwa zu der neutralen Position zurückgekehrt ist. Erfindungsgemäß wird die
Vibrationsverringerungssteuerung ausgeführt, wenn der Fahrer das Lenkrad
nicht hält
(d. h. das Betriebsdrehmoment ist kleiner als der erste vorbestimmte
Wert), während der
Gleichgewichtspunkt erreicht ist (d. h. das Eingangsdrehmoment ist
kleiner als der zweite vorbestimmte Wert). Es ist anzumerken, dass
der Ausdruck "Gleichgewichtspunkt" hier den Punkt angibt,
bei dem die Drehmomenteingabe zu der Lenkungsseite und die Reaktionskraft
von den gelenkten Rädern
im Gleichgewicht sind.
-
Die
Vibrationsverringerungssteuerung gemäß der Erfindung variiert in
Reaktion auf den Solllenkwinkel, wobei in dem ersten Verfahren eine
Vibration erzwungen gedämpft
wird, indem der Solllenkwinkel kleiner eingestellt wird. In dem
zweiten Verfahren wird eine Dämpfung
der Vibration gefördert,
indem die Phase des Solllenkwinkels von einer, die eine Vibration
verursacht, verändert
wird. Als das Verfahren zum Ändern
der Phase kann beispielsweise die Filterfrequenz zur Berechnung
des Solllenkwinkels geändert
werden.
-
Gemäß der Erfindung
wird, wenn der Fahrer das Lenkrad um den Gleichgewichtspunkt herum
nicht hält,
eine Dämpfung
der Vibration gefördert
und ein Auftreten der Vibration wird verhindert, indem die Reaktion bzw.
Antwort des Solllenkwinkels geändert
wird. Als Ergebnis ist es möglich,
auf effektive Weise eine Vibration um den Gleichgewichtspunkt herum
zu verhindern oder zu verringern. Zusätzlich wird die Vibrationsverringerungssteuerung
nur ausgeführt,
wenn der Fahrer das Lenkrad nicht hält, während der Gleichgewichtspunkt
erreicht wird, wobei folglich die Genauigkeit einer Positionssteuerung
und die Lenkungsreaktion nicht verschlechtert werden. Wenn es einige
externe Störungen
gibt, wird die Vibrationsverringerungssteuerung nicht ausgeführt, wobei
folglich die Positionsabweichung aufgrund der externen Störungen ebenso
verhindert werden kann.
-
Kurze Beschreibung der Abbildungen der
Zeichnungen
-
Die
vorstehend genannten und weitere Aufgaben und Vorteile der Erfindung
werden aus der nachstehenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele
unter Bezugnahme auf die beigefügte
Zeichnung, in der gleiche Bezugszeichen zur Darstellung gleicher
Elemente verwendet werden, besser ersichtlich. Es zeigen:
-
1 eine
Darstellung, die schematisch das Lenkungssystem zeigt, das ein Fahrzeuglenkungssteuerungsgerät gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
der Erfindung umfasst,
-
2 ein
Steuerungsblockschaltbild, das die Konfiguration des ersten Ausführungsbeispiels
zeigt,
-
3 einen
Graphen, der einen Vergleich zwischen dem Ergebnis der Lenkungssteuerung
gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
und dem Ergebnis einer Lenkungssteuerung zeigt, bei der keine Vibrationsverringerungssteuerung
ausgeführt
wird,
-
4 eine
Darstellung, die schematisch ein Lenkungssystem zeigt, das zu dem
ersten Ausführungsbeispiel
modifiziert ist,
-
5 ein
Steuerungsblockschaltbild, das die Konfiguration des zweiten Ausführungsbeispiels
zeigt,
-
6 einen
Graphen, der einen Vergleich zwischen dem Ergebnis der Lenkungssteuerung
gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel
und dem Ergebnis einer Lenkungssteuerung zeigt, bei der keine Vibrationsverringerungssteuerung
ausgeführt
wird,
-
7 eine
Darstellung, die schematisch das Lenkungssystem zeigt, das ein Fahrzeuglenkungssteuerungsgerät gemäß einem
dritten Ausführungsbeispiel
der Erfindung umfasst,
-
8 ein
Steuerungsblockschaltbild, das die Konfiguration des dritten Ausführungsbeispiels
zeigt,
-
9 eine
Darstellung, die schematisch ein Lenkungssystem zeigt, das eine
Steuerungseinrichtung mit variablem Lenkungsverhältnis umfasst, das zu dem ersten
Ausführungsbeispiel
modifiziert ist.
-
Weg(e) zur Ausführung der Erfindung
-
Bevorzugte
Ausführungsbeispiele
der Erfindung sind nachstehend ausführlich unter Bezugnahme auf die
beigefügte
Zeichnung beschrieben. Um das Verständnis der Beschreibung zu vereinfachen,
werden gleiche Bezugszeichen für
die gleichen Elemente in den Zeichnungen soweit wie möglich verwendet,
wobei gleiche Beschreibungen der Elemente weggelassen werden.
-
Wie
es in den 1 und 2 gezeigt
ist, arbeitet ein Lenkungssystem, um ein rechtes Vorderrad FR und
linkes Vorderrad FL, die gelenkte Räder sind, zu drehen, wenn ein
Lenkrad 10 gedreht wird. Eine Drehung einer Lenkungswelle,
die mit dem Lenkrad 10 verbunden ist, wird in eine lineare
Bewegung in der horizontalen Richtung bei einem Lenkungsgetriebe 13 umgewandelt
und wird dann zu den Vorderrädern
FR, FL über
eine Spurstange 14 übertragen.
-
Die
Lenkungsachse umfasst eine Eingabewelle 11, die mit dem
Lenkrad 10 verbunden ist, und eine Ausgabewelle 12,
die mit dem Lenkungsgetriebe 13 verbunden ist. Ein Getriebemechanismus 20 ist
zwischen der Eingabewelle 11 und der Ausgabewelle 12 bereitgestellt.
Ein elektrischer Motor 21 ist mit dem Getriebemechanismus 20 verbunden.
Sie bilden eine Steuerungseinrichtung mit variablem Lenkungsverhältnis.
-
Ein
Eingabewinkelsensor 30 und ein Drehmomentsensor 31 sind
bei der Eingabewelle 11 bereitgestellt. Der Eingabewinkelsensor 30 erfasst
einen Betriebswinkel θh
des Lenkrads 10 und der Drehmomentsensor 31 erfasst
ein Eingabedrehmoment T zu dem Lenkungsstrang des Lenkungssystems.
Das Eingabedrehmoment T ist eine resultierende Kraft von externen
Kräften,
die an den Lenkungsstrang des Lenkungssystems angelegt werden und
die sich von einem Betriebsdrehmoment Th (was nachstehend ausführlich beschrieben wird)
unterscheiden. Ein Motorausgabewinkelsensor 32, der einen
Motorausgabewellendrehwinnkel θp
erfasst, ist bei der Motorausgabewelle des Motors 21 bereitgestellt.
Der Drehwinkel der Ausgabewelle 12 ist die Summe von θh und θp (θh + θp), wobei
dieser Wert eine vorbestimmte Beziehung zu dem Lenkwinkel der Vorderräder FR,
FL aufweist.
-
Eine
Lenkungssteuerungseinheit 4 umfasst eine CPU, ein ROM,
ein RAM, eine elektrische Schaltung usw., wobei die Ausgabesignale
von dem Eingabewinkelsensor 30, dem Drehmomentsensor 31,
dem Motorausgabewinkelsensor 32 und einem Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 50,
der eine Fahrzeuggeschwindigkeit V des Fahrzeugs erfasst, der Lenkungssteuerungseinheit 4 eingegeben
werden. Die Lenkungssteuerungseinheit 4 steuert die Ansteuerung
des Motors 21.
-
Wie
es in 2 gezeigt ist, umfasst die Lenkungssteuerungseinheit 4 ferner
einen Solllenkwinkeleinstellabschnitt 41, einen Betriebsdrehmomentschätzabschnitt 42,
einen Nichthalten-Zustand-Erfassungsabschnitt 43,
einen Gleichgewichtserfassungsabschnitt 44, einen Solllenkwinkeleinstellabschnitt 45,
einen Schaltabschnitt 46 einen Kompensator bzw. eine Kompensationseinrichtung 23,
eine Motoransteuerungsschaltung 22, Multiplizierer 47, 48 und
einen Addierer 49.
-
Der
Solllenkwinkeleinstellabschnitt 41 stellt einen Sollausgabewinkel θpm auf der
Grundlage der Fahrzeuggeschwindigkeit V, die durch den Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 50 erfasst
wird, und des Betriebswinkels θh,
der durch den Eingabewinkelsensor 30 erfasst wird, ein.
Der Drehwinkel θh
+ θp der
Ausgabewelle 12 und der Lenkwinkel δ der gelenkten Räder weisen
eine vorbestimmte Beziehung auf, die durch die Kennlinien bzw. Eigenschaften
des Lenkungsgetriebekastens 13 definiert wird. Folglich
ist eine Einstellung des Sollausgabewinkels θpm entsprechend dem Betriebswinkel θh gleichbedeutend
zu einer Einstellung des Solllenkwinkels δm.
-
Der
Betriebsdrehmomentschätzabschnitt 42 schätzt ein
Betriebsdrehmoment Th, das durch einen Fahrer angelegt wird, unter
Verwendung einer Gleichung (1) ab, die das Eingabedrehmoment T bei
dem Lenkungsstrang des Lenkungssystems, das durch den Drehmomentsensor 31 erfasst
wird, und den Betriebswinkel θh
berücksichtigt,
der durch den Eingabewinkelsensor 30 erfasst wird.
-
-
Das
Referenzsymbol Ih bezeichnet ein Trägheitsmoments bei dem Lenkrad 10 und
Ch bezeichnet einen Koeffizienten einer Flüssigkeitsreibung gegen die
Drehung der Eingabenovelle 11. Das Trägheitsmoment Ih und der Flüssigkeitsreibungskoeffizient
Ch weisen Werte auf, die für
den Typ oder Aufbau jedes Lenkungssystems spezifisch sind. Folglich
ist es durch Erhalten des Trägheitsmoments
Ih und des Flüssigkeitsreibungskoeffizienten
Ch im Voraus und durch Speichern derselben in dem Betriebsdrehmomentschätzabschnitt 42 möglich, das
Betriebsdrehmoment Th aus dem Eingabedrehmoment T, einer Winkelgeschwindigkeit
und einer Winkelbeschleunigung des Betriebswinkels θh zu schätzen.
-
Dann
erfasst auf der Grundlage des Eingabedrehmoments T und des Betriebsdrehmoments
Th der Nichthalten-Zustand-Erfassungsabschnitt 43 einen
Nichthalten-Zustand, der ein Zustand ist, bei dem der Fahrer die
Lenkung 10 nicht hält,
und der Gleichgewichtserfassungsabschnitt 4 bestimmt, ob
ein Gleichgewichtspunkt, der nachstehend beschrieben ist, erreicht
ist. Genauer gesagt erfasst der Nichthalten-Zustand-Erfassungsabschnitt 43 den
Nichthalten-Zustand durch ein Vergleichen des Absolutwerts des Betriebsdrehmoments
Th und eines Schwellenwerts ε1.
Der Schwellenwert ε1
wird auf einen Wert eingestellt, bei dem und über dem angenommen wird, dass
der Fahrer das Lenkrad 10 steuerbar hält. Das heißt, wenn der Absolutwert |Th|
größer oder
gleich dem Schwellenwert ε1
ist, bestimmt der Nichthalten-Zustand-Erfassungsabschnitt 43, dass
der Nichthalten-Zustand nicht vorhanden ist, wobei er folglich "0" an dem Multiplizierer 47 ausgibt.
Wenn der Absolutwert |Th| kleiner als der Schwellenwert ε1 ist, bestimmt
im Gegensatz dazu der Nichthalten-Zustand-Erfassungsabschnitt 43,
dass der Nichthaften-Zustand vorhanden ist, wobei er folglich "1" an den Multiplizierer 47 ausgibt.
Unterdessen bestimmt der Gleichgewichtserfassungsabschnitt 44,
ob ein Gleichgewichtspunkt erreicht ist, indem der Absolutwert des
Eingabedrehmoments T und ein Schwellenwert ε2 verglichen werden. Der Schwellenwert ε2 wird auf
einen Wert eingestellt, der einem Zustand entspricht, bei dem die
jeweilige Eingabe in den Lenkungsstrang des Lenkungssystems, d.
h. die Eingabe von dem Fahrer zu dem Lenkrad 10 ins Gleichgewicht
zu dem Unterstützungsdrehmoment
von dem Motor 21 und der Reaktionskraft von der Seite der
gelenkten Räder
FL, FR gebracht ist. Das heißt,
wenn der Absolutwert |T| größer oder
gleich dem Schwellenwert ε2
ist, bestimmt der Gleichgewichtserfassungsabschnitt 44,
dass der Gleichgewichtspunkt nicht erreicht ist, wobei er "0" an den Multiplizierer 47 ausgibt.
Wenn der Absolutwert |TI| kleiner als der Schwellenwert ε1 ist, bestimmt
der Gleichgewichtserfassungsabschnitt 44, dass der Gleichgewichtspunkt
erreicht ist, wobei er "1" an den Multiplizierer 47 ausgibt.
-
Die
Ausgabewerte (0 oder 1) von dem Nichthalten-Zustand-Erfassungsabschnitt 43 und
dem Gleichgewichtserfassungsabschnitt 44 werden durch den
Multiplizierer 47 multipliziert. Auf diese Weise wird an
den Schaltabschnitt 46 "1" nur ausgegeben,
wenn der Nichthalten-Zustand vorhanden ist und der Gleichgewichtspunkt
erreicht ist. Wenn eine oder beide dieser Bedingungen nicht erfüllt ist/sind,
beispielsweise wenn der Fahrer das Lenkrad 10 hält oder
wenn der Fahrer das Lenkrad 10 nicht hält, aber der Gleichgewichtspunkt
nicht erreicht ist, wird an den Schaltabschnitt 46 "0" ausgegeben.
-
Der
Schaltabschnitt 46 ist mit der Ausgabeseite des Solllenkwinkeleinstellungsabschnitts 41 verbunden,
wobei der Betrieb des Schaltabschnitts 46 durch die Ausgabe
von dem Multiplizierer gesteuert wird. Genauer gesagt wird, wenn
der Ausgabewert des Multiplizierers 47 0 ist, der Schalter
zu der oberen Position in dem Schaltabschnitt 46, wie es
in der Zeichnung gezeigt ist, eingestellt, wobei θpm, das
von dem Solllenkwinkeleinstellabschnitt 41 ausgegeben wird,
direkt einem positiven Eingangsanschluss des Addierers 49 zugeführt wird.
Wenn der Ausgabewert des Multiplizierers 47 1 ist, wird
der Schalter zu der unteren Position in dem Schaltabschnitt 46,
wie es in der Zeichnung gezeigt ist, eingestellt. Ein Multiplizierer 48 ist
zwischen dem positiven Eingangsanschluss des Addierers 49 und
dem Schaltabschnitt 46 bereitgestellt, wobei θpm', das durch den Multiplizierer 48 berechnet
wird, dem positiven Eingangsanschluss des Addierers 49 zugeführt wird.
Der Ausgabewert des Solllenkwinkeleinstellabschnitts 45 wird
dem Multiplizierer 48 zugeführt. Der Solllenkwinkeleinstellabschnitt 45 stellt
eine Verstärkung
G entsprechend dem Eingabedrehmoment T, das durch den Drehmomentsensor 31 erfasst
wird, ein. Die Verstärkung
G ist 1, wenn der Absolutwert des Eingabedrehmoments T gleich dem
Schwellenwert ε2
ist, und nähert
sich 0 an, wenn das Eingabedrehmoment T kleiner wird. Das heißt, θpm', das der Ausgabewert
des Multiplizierers 48 ist, wird durch ein Multiplizieren
von G mit θpm
(G × θpm) erhalten,
wobei es sich folglich 0 annähert,
wenn das Eingabedrehmoment T abnimmt.
-
θp, das von
dem Motorausgabewinkelsensor 32 ausgegeben wird, wird einem
negativen Eingangsanschluss des Addierers 49 zugeführt. Folglich
ist, wenn bestimmt wird, dass der Fahrer das Lenkrad 10 nicht hält und der
Gleichgewichtspunkt erreicht ist, die Ausgabe von dem Addierer 49 θpm' – θp. In anderen Fällen ist
der Ausgabewert des Addierers 49 θpm – θp. Das heißt, die Differenz zwischen
dem eingestellten Sollausgabewinkel und dem tatsächlichen Ausgabewinkel wird
an den Kompensator 23 ausgegeben.
-
Der
Kompensator 23 berechnet die Ansteuerungsgröße des Motors 21 entsprechend
der Differenz zwischen dem Sollausgabewinkel und dem tatsächlichen
Ausgabewinkel und überträgt die berechnete
Ansteuerungsgröße an die
Motoransteuerungsschaltung 22. Die Motoransteuerungsschaltung 22 steuert
dann den Motor 21 entsprechend der Ansteuerungsgröße an. Auf
diese Weise wird der Lenkwinkel gesteuert, um auf einen gewünschten
Winkel zu kommen, indem der tatsächliche
Ausgabewinkel näher
an den Sollausgabewinkel gebracht wird.
-
In 3 ist
ein Graph gezeigt, der einen Vergleich zwischen dem Ergebnis der
Lenkungssteuerung gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
und dem Ergebnis einer Lenkungssteuerung, bei der keine Vibrationsverringerungssteuerung
ausgeführt
wird, zeigt, wenn der Fahrer seine oder ihre Hand von dem Lenkrad 10 wegnimmt,
um es dem Lenkrad 10 zu ermöglichen, sich zu der neutralen
Position zurückzudrehen,
nachdem das Lenkrad 10 zu dem maximalen Lenkwinkel gedreht
worden ist. In dem Graphen zeigt θpm1 Änderungen bezüglich der
Zeit in dem Sollausgabewinkel und θp1 zeigt Änderungen bezüglich der
Zeit in dem tatsächlichen
Ausgabewinkel während
der Lenkungssteuerung ohne Vibrationsverringerungssteuerung. Demgegenüber zeigt θpm2 Änderungen
bezüglich
der Zeit in dem Sollausgabewinkel und θp2 zeigt Änderungen bezüglich der
Zeit in dem tatsächlichen
Ausgabewinkel während
der Lenkungssteuerung gemäß dem Ausführungsbeispiel.
-
Es
ist nicht vermeidbar, dass sich der tatsächliche Ausgabewinkel mit einer
Verzögerung
in Reaktion auf eine Änderung
des Sollausgabewinkels, beispielsweise aufgrund einer Verformung
oder Reibung in dem Lenkungsstrang des Lenkungssystems, ändert. Aufgrund
einer derartigen Verzögerung
tritt eine Vibration bzw. Schwingung um die neutrale Position herum
während
der Lenkungssteuerung ohne Vibrationsverringerungssteuerung auf.
Um dem entgegenzutreten wird in der Lenkungssteuerung gemäß dem Ausführungsbeispiel, wenn
die Lenkung etwa die neutrale Position erreicht, die dem Gleichgewichtspunkt
entspricht, der Sollausgabewinkel verringert, um den Solllenkwinkel
zu verringern (siehe θpm2).
Als Ergebnis wird die Betriebsgröße des Motors 21 verringert,
so dass eine Vibration auf effektive Weise unterdrückt wird
(siehe θp2).
In diesem Fall ist die Steuerungsverstärkung im Wesentlichen die gleiche
wie die, die bei einer regulären
Steuerung verwendet wird, wobei folglich eine gute Lenkungsreaktion
aufrechterhalten wird. Unterdessen wird in dem Fall, bei dem eine
externe Kraft auf den Lenkungsstrang des Lenkungssystems wirkt und
somit der Gleichgewichtspunkt nicht erreicht wird, die reguläre Steuerung
ausgeführt,
wobei folglich die Genauigkeit der Positionssteuerung und die Reaktion
aufrechterhalten werden kann. Dementsprechend verbessert das Lenkungssteuerungsgerät gemäß dem Ausführungsbeispiel
insgesamt das Lenkungsgefühl.
-
Gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
ist der Drehmomentsensor 31 bei der Eingabewelle 11 bereitgestellt,
wobei er alternativ hierzu bei der Ausgabewelle 12 bereitgestellt
sein kann, wie es in 4 gezeigt ist. Auch in diesem
Fall ist es möglich,
das Betriebsdrehmoment Th auf der Grundlage der Gleichung (1) zu schätzen.
-
In 5 ist
ein Blockschaltbild gezeigt, das die Konfiguration eines Fahrzeuglenkungssteuerungsgerät gemäß einem
zweiten Ausführungsbeispiel
der Erfindung zeigt. Dieses Gerät
wird als ein Lenkungssteuerungsgerät für das Lenkungssystem verwendet,
das in 1 oder 4 gezeigt ist. In der Lenkungssteuerungseinheit 4 gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel,
das in 2 gezeigt ist, ist, wie es vorstehend beschrieben
ist, der Schaltabschnitt 46 zwischen dem Solllenkwinkeleinstellabschnitt 41 und
dem Addierer 49 bereitgestellt, wobei er entsprechend dem
Ausgabewert des Multiplizierers 47 zwischen der Betriebsart,
bei der die Ausgabe des Solllenkwinkeleinstellabschnitts 41 direkt
dem Addierer 49 zugeführt
wird, und der Betriebsart, bei der die Ausgabe des Solllenkwinkeleinstellabschnitts 41 unter
Verwendung des Ausgabewerts des Solllenkwinkeleinstellabschnitts 45 eingestellt
wird, umschaltet. Unterdessen ist bei einer Lenkungssteuerungseinheit 4a gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel
ein Schaltabschnitt 46 zwischen dem Eingabewinkelsensor 30 und
dem Solllenkwinkeleinstellabschnitt 41 bereitgestellt,
wobei ein Filter zur Filterung der Eingabewinkelsignale, die dem
Solllenkwinkeleinstellabschnitt 41 zugeführt werden,
zwischen einem ersten Filter 51 und einem zweiten Filter 52 umgeschaltet
wird.
-
Der
erste Filter 51 und der zweite Filter 52 weisen
unterschiedliche Filterfrequenzen auf, wobei folglich die Phaseneigenschaft
des Sollausgabewinkels, der durch den Solllenkwinkeleinstellabschnitt 41 eingestellt wird,
in Abhängigkeit
davon unterschiedlich ist, welcher des ersten Filters 51 oder
des zweiten Filters 52 verwendet wird. Die Verwendung derart
unterschiedlicher Phaseneigenschaften macht es insbesondere möglich, eine
Resonanz, die durch eine Phasendifferenz zwischen dem Sollausgabewinkel,
der dem Addierer 49 zugeführt wird, und dem gemessenen
Ausgabewinkel verursacht wird, wenn eine Vibration auftritt, zu
unterdrücken. Die
Phaseneigenschaft des Sollausgabewinkels, die mit dem zweiten Filter 52 erhalten
wird, kann unterschiedlich zu der gemacht werden, die mit dem ersten
Filter 51 erhalten wird, indem die Filterfrequenz des zweiten Filters 52 höher oder
niedriger eingestellt wird als die Filterfrequenz des ersten Filters 51.
-
In 6 ist
ein Graph gezeigt, der einen Vergleich zwischen dem Ergebnis der
Lenkungssteuerung gemäß dem Ausführungsbeispiel
und dem Ergebnis der Lenkungssteuerung, bei dem keine Vibrationsverringerungssteuerung
ausgeführt
wird, zeigt, wenn der Fahrer seine oder ihre Hand von dem Lenkrad 10 nimmt, um
es dem Lenkrad 10 zu ermöglichen, sich zu der neutralen
Position zurückzudrehen,
nachdem das Lenkrad 10 zu dem maximalen Lenkwinkel gedreht
worden ist. In dem Graphen zeigt θpm3 Änderungen bezüglich der Zeit
in dem Sollausgabewinkel und θp3
zeigt Änderungen
bezüglich
der Zeit in dem tatsächlichen
Ausgabewinkel während
der Lenkungssteuerung ohne Vibrationsverringerungssteuerung. Demgegenüber zeigt θpm4 Änderungen
bezüglich
der Zeit in dem Sollausgabewinkel und θp4 zeigt Änderungen bezüglich der
Zeit in dem tatsächlichen
Ausgabewinkel während
der Lenkungssteuerung gemäß dem Ausführungsbeispiel.
-
Bei
der Lenkungssteuerung ohne Vibrationsverringerungssteuerung kann,
wenn eine Vibration auftritt, die Vibration nicht verringert werden,
da die Phasenbeziehung zwischen dem Sollausgabewinkel und dem tatsächlichen
Ausgabewinkel eine Resonanz fördert,
wobei als Ergebnis die Vibration für eine lange Zeit andauert.
Um eine derartige Resonanz zu verhindern wird während der Lenkungssteuerung
gemäß dem Ausführungsbeispiel
die Phaseneigenschaft des Sollausgabewinkels selektiv eingestellt.
Folglich wird, wenn eine Vibration auftritt, die Vibration auf effektive
Weise und unmittelbar gedämpft. Ähnlich zu
dem ersten Ausführungsbeispiel
wird in dem Fall, bei dem eine externe Kraft auf den Lenkungsstrang
des Lenkungssystems wirkt und somit der Gleichgewichtspunkt nicht
erreicht wird, d. h. eine der Bedingungen zur Ausführung der
Vibrationsverringerungssteuerung nicht erfüllt ist, die reguläre Steuerung
ausgeführt,
wobei folglich die Genauigkeit der Positionssteuerung und die Reaktion
bzw. Antwort nicht verschlechtert werden. Dementsprechend verbessert
das Lenkungssteuerungsgerät
gemäß dem Ausführungsbeispiel
insgesamt das Lenkungsgefühl.
-
In 7 ist
eine Darstellung gezeigt, die schematisch den Aufbau des Lenkungssystems
zeigt, das ein Lenkungssteuerungsgerät gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel
der Erfindung beinhaltet, und in 8 ist ein
Blockschaltbild gezeigt, das den Aufbau des Lenkungssteuerungsgeräts zeigt.
Das Lenkungssystem gemäß dem dritten
Ausführungsbeispiel,
wie es in 7 gezeigt ist, unterscheidet
sich von denjenigen, die in den 1 und 4 gezeigt
sind, darin, dass der Drehmomentsensor 31 entfernt ist
und ein Motorstromsensor 24, der einen Strom erfasst, der
dem Motor 21 zugeführt
wird, bereitgestellt ist.
-
Wie
es in 8 gezeigt ist, weist eine Lenkungssteuerungseinheit 4b im
Wesentlichen den gleichen Aufbau wie die Lenkungssteuerungseinheit 4 gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
auf. In dem Lenkungssystem, das in 2 gezeigt
ist, wie es vorstehend beschrieben ist, erfasst der Drehmomentsensor 31 das Eingangsdrehmoment
T, das an den Lenkungsstrang des Lenkungssystems durch externe Kräfte angelegt wird,
wobei die Ausgabe von dem Drehmomentsensor 31 direkt dem
Betriebsdrehmomentschätzabschnitt 42 und
dem Gleichgewichtserfassungsabschnitt 44 zugeführt wird.
Im Gegensatz dazu ist in dem Lenkungssystem gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel,
das in 8 gezeigt ist, ein Drehkraftschätzabschnitt 25 bereitgestellt,
der einen Stromwert Ir empfängt,
der von dem Motorstromsensor 24 ausgegeben wird, und das
Eingabedrehmoment T auf der Grundlage hiervon schätzt.
-
In
dem Lenkungssystem gemäß 7 empfängt das
Lenkrad 10 nicht das Drehmoment, das durch den Motor 21 erzeugt
wird. Folglich wird die Drehkraft bzw. Torsionskraft, die auf die
Eingabewelle 11 wirkt, unter Verwendung einer Gleichung
(2) geschätzt,
die das Trägheitsmoment
Im des Motors 21 und des Getriebemechanismus 20 und
den Flüssigkeitsreibungskoeffizienten
Cm berücksichtigt.
-
-
Km
bezeichnet die Drehmomentkonstante des Motors 21 und Gm
bezeichnet das Übertragungsverhältnis des
Steuerungsmechanismus mit variablem Lenkungsverhältnis. Das Betriebsdrehmoment,
das durch die Ansteuerungseinrichtung angelegt wird, kann durch
Zuordnung des Ergebnisses der Gleichung (2) zu der Gleichung (1)
geschätzt
werden.
-
Gemäß dem dritten
Ausführungsbeispiel
können ähnliche
Wirkungen und Vorteile zu denjenigen gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel
erreicht werden. Das Lenkungssteuerungsgerät gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel
kann beispielsweise in vorteilhafter Weise in einer hydraulischen
Servolenkungsvorrichtung eingesetzt werden. Demgegenüber kann
das Lenkungssteuerungsgerät
gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
in vorteilhafter Weise bei einer elektrischen Servolenkungsvorrichtung
eingesetzt werden.
-
Der
Steuerungsmechanismus mit variablem Lenkungsverhältnis ist nicht auf diejenigen
begrenzt, die vorstehend beschrieben sind, sondern kann beispielsweise
derart aufgebaut sein, dass die Eingabewelle direkt ein Drehmoment
von dem elektrischen Motor empfängt,
wie es in 9 gezeigt ist. In diesem Fall
werden, da die Bewegungsgleichung für das Lenkungssystem unterschiedlich
ist zu denjenigen gemäß den vorstehend beschriebenen
Ausführungsbeispielen,
unterschiedliche Berechnungsverfahren zur Abschätzung des Betriebsdrehmoments
des Fahrers und des Eingabedrehmoments verwendet. Das Grundkonzept
ist jedoch das gleiche.
-
Während die
Erfindung unter Bezugnahme auf das, was als zugehörige bevorzugte
Ausführungsbeispiele
betrachtet wird, beschrieben worden ist, ist es ersichtlich, dass
die Erfindung nicht auf die offenbarten Ausführungsbeispiele oder Aufbauten
begrenzt ist. Im Gegenteil soll die Erfindung verschiedene Modifikationen
und äquivalente
Anordnungen abdecken. Zusätzlich
liegen, während
die verschiedenen Elemente der offenbarten Erfindung in verschiedenen
Kombinationen und Konfigurationen gezeigt sind, die als Beispiel
dienen, andere Kombinationen und Konfigurationen, die mehr Elemente,
weniger Elemente oder lediglich ein einzelnes Element umfassen,
ebenso innerhalb des Bereichs der beigefügten Patentansprüche.
-
Ein
Betriebsdrehmomentschätzabschnitt
(42) schätzt
ein Betriebsdrehmoment Th eines Fahrers auf der Grundlage eines
Eingabewinkels θh
und eines Eingabedrehmoments T, das von einem Drehmomentsensor (31)
ausgegeben wird. Ein Nichthalten-Zustand-Erfassungsabschnitt (43)
bestimmt, ob der Fahrer ein Lenkrad hält, indem der Absolutwert des
geschätzten
Betriebsdrehmoments Th und ein vorbestimmter Wert ε1 verglichen
werden. Ein Gleichgewichtserfassungsabschnitt (44) bestimmt,
ob ein Gleichgewichtspunkt erreicht ist, indem der Absolutwert des
Eingabedrehmoments T mit einem vorbestimmten Wert ε2 verglichen wird.
Wenn bestimmt wird, dass der Fahrer das Lenkrad nicht hält und der
Gleichgewichtspunkt erreicht ist, schaltet ein Schaltabschnitt (46)
auf eine derartige Position, die einen Solllenkungseinstellabschnitt
(45) veranlasst, einen Sollausgabewinkel θpm mit einer
vorbestimmten Verstärkung
G entsprechend dem Eingabedrehmoment T zu multiplizieren, so dass
der Solllenkwinkel kleiner gemacht wird.