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DE102006022035A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Sicherung der freien Fließfähigkeit und Kühlung von fließfähigen, ammoniumnitrathaltigen Materialien - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Sicherung der freien Fließfähigkeit und Kühlung von fließfähigen, ammoniumnitrathaltigen Materialien Download PDF

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DE102006022035A1
DE102006022035A1 DE200610022035 DE102006022035A DE102006022035A1 DE 102006022035 A1 DE102006022035 A1 DE 102006022035A1 DE 200610022035 DE200610022035 DE 200610022035 DE 102006022035 A DE102006022035 A DE 102006022035A DE 102006022035 A1 DE102006022035 A1 DE 102006022035A1
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inert gas
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gas
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Lorenz Roediger
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    • C06EXPLOSIVES; MATCHES
    • C06BEXPLOSIVES OR THERMIC COMPOSITIONS; MANUFACTURE THEREOF; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS EXPLOSIVES
    • C06B21/00Apparatus or methods for working-up explosives, e.g. forming, cutting, drying

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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Sicherung der freien Fließfähigkeit und Kühlung von fließfähigen, ammoniumnitrathaltigen Materialien beim Transport, bei der Lagerung und bei der Förderung der Materialien durch rohr- und/oder schlauchförmige Leitungen in und aus Behältern. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Veränderung der ursprünglichen Beschaffenheit der Teilchen beim Transportieren, beim Lagern und beim Fördern sicher zu verhindern, indem eine Aufnahme von Feuchtigkeit aus der umgebenden Luft wirksam unterbunden und damit eine Änderung des freien Fließvermögens, eine Brückbildung beim Lagern und beim Entladen von Transport- oder Lagerbehältern und eine Änderung der morphologischen Eigenschaften der Partikel ausgeschlossen wird, sowie eine Kühlung der Füllung zu erreichen. Die Lösung der Aufgabe erfolgt mit einem Verfahren und einer Vorrichtung zur Sicherung der freien Fließfähigkeit und Kühlung von körnigen, ammoniumnitrathaltigen Materialien beim Transport, bei der Lagerung und bei der Förderung der Materialien durch rohrförmige Leitungen in und aus Behältern, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die fließfähigen, ammoniumnitrathaltigen Materialien in einer trockenen und kalten Inertgasphase in einem geschlossenen System transportiert, gelagert und gefördert und/oder gekühlt werden.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Sicherung der freien Fließfähigkeit und Kühlung von fließfähigen, ammoniumnitrathaltigen Materialien beim Transport, bei der Lagerung und bei der Förderung der Materialien durch rohr- und/oder schlauchförmige Leitungen in und aus Behältern.
  • Es ist bekannt, dass Schüttgüter in Form von Pulvern oder Granulaten beim Lagern ihre freie Fließfähigkeit verlieren können. Dieser Vorgang führt zu unliebsamen Betriebsstörungen, z.B. durch eine so genannte Brückenbildung im Silo. Die Beseitigung solcher Störungen ist kostenintensiv und bei Gefahrgütern problematisch.
  • Verursacht wird der Verlust der Fließfähigkeit hauptsächlich durch die Einwirkung von Feuchtigkeit. Es spielt dabei keine Rolle, ob das Lagergut hygroskopisch ist oder nicht. Durch Temperaturwechselzyklen und Luftdruckschwankungen kommt es zu einem so genannten "Atmen" von Behältern. Dadurch erfolgt ein Austausch mit der Außenluft.
  • Es kann sogar in unbefüllten Behältern Kondenswasser auftreten, das durch seine Haftung an der Wandung bei einem Wechsel der atmosphärischen Bedingungen nicht wieder vollkommen verdampft. Bei befüllten Silos oder Transportbehältern kommt es zu einer Schmierfilmbildung auf den Behälterinnenflächen. Durch Rekristallisation unter Bildung von Kristallhydraten entsteht eine feste Schicht, die in speziellen Fällen durch Besiedlung mit Mikroorganismen weiter verfestigt wird.
  • Eine ähnliche Flüssigkeitshaut entsteht auch auf der Oberfläche von Partikeln des Schüttgutes. Durch Anlösen und Rekristallisation kommt es dann zum so genannten Backen.
  • Es werden verschiedene Verfahren vorgeschlagen mit denen es möglich sein soll, einem unerwünschten Verlust der freien Fließfähigkeit zu vermeiden. Im Allgemeinen handelt es sich um Zusätze, die die Oberfläche von körnigen Materialien so verändern sollen, dass die Partikel nicht aneinander haften.
  • Probleme können insbesondere bei Transport, Lagerung und Förderung von Ammoniumnitrat als Komponente von Sicherheitssprengstoffen entstehen.
  • Obgleich Ammoniumnitrat in reiner Form ein weitgehend sicher zu handhabendes Gut darstellt, können Verunreinigungen und örtliche starke Temperaturerhöhungen durch Reibung bei mechanischen Fördermethoden zu gefährlichen Situationen führen.
  • Bei mechanischen Förderelementen besteht immer die Gefahr, dass es im Havariefall zu tribochemischen Vorgängen und zu pyrophoren Reaktionen kommen kann.
  • Da bei der Herstellung von Ammoniumnitrat-Prills organische Prillhilfsmittel zur Senkung des Schmelzpunktes, der Viskosität und der Oberflächenspannung eingesetzt werden, die sich als grenzflächenaktive Stoffe an der Oberfläche der Prills anreichern, kann bereits im Feinstaub eine detonationsfähige Konzentration auftreten, wie in der Patentschrift GB 1462491 beschrieben wird. Insbesondere in Ablagerungen und Anbackungen können Mischungsverhältnisse: von Ammoniumnitrat und organischen Stoffen mit explosiven Eigenschaften entstehen.
  • Das gilt umso mehr, da in einigen Patentschriften Additive und Konzentrationen von Zusatzstoffen genannt werden, die eine sichere Handhabung fraglich erscheinen lassen.
  • So wird in der Patentschrift DE 691 08 181 eine Beschichtung der Ammoniumnitrat-Partikel mit Talkum oder Ton bzw. organischen "Kristallhabitus-Modifiziermitteln" wie Alkylnaphthalensulfonat genannt. Die Patentschrift DE 103 32 729 beschreibt den Zusatz von Antibackmitteln wie Siliziumdioxid oder bestimmte Metallhydroxide bzw. Hydroxysalze.
  • Nachteilig hierbei ist, dass jeder Zusatz auch die Sprengeigenschaften von Ammoniumnitrat ändert.
  • Die Eigenschaften der Ammoniumnitrat-Prills werden aber nicht nur durch mechanische Beanspruchung und Feuchtigkeit nachteilig beeinflusst, sondern auch durch Änderungen der Kristallstruktur, die mit einer Änderung des spezifischen Volumens gekoppelt sind. Ein in dieser Hinsicht störender Umwandlungspunkt allotroper Modifikationen liegt unglücklicherweise bereits bei 32°C.
  • Es kommt bei den Ammoniumnitrat-Prills darauf an, die glatte Oberflächenstruktur zu erhalten. Die Phasenumwandlung bei 32°C ist daher unerwünscht. In der EP 786434 wird beschrieben, dass die Umwandlung durch Zugabe von 10 % Kaliumnitrat unterdrückt werden kann. Jedoch ändern sich durch den relativ großen Zusatz die Sprengstoffeigenschaften. So wird beschrieben, dass mit 2 bis 5 Gewichtsprozent Kaliumnitrat plus 0,15 bis 0,5 Gewichtsprozent einer organischen Arylsulfonatverbindung, vorrangig Fuchsin S oder Naphtholrot S, die Umwandlung bei 32°C ohne Nachteil auf die Sprengeigenschaften unterdrückt werden kann. Allerdings kann ein Gehalt an organischen Zusätzen zum Ammoniumnitrat ab 0,2 %, bezogen auf den Kohlenstoff, dazu führen, dass ein solches Ammoniumnitrat als gefährlich angesehen werden muss.
  • Die sicherste Methode, eine Änderung der inneren und äußeren Struktur von Ammoniumnitrat-Prills zu vermeiden, besteht neben dem absoluten Ausschluss von Feuchtigkeit darin, die Temperatur des Siloinhaltes unterhalb von 32°C zu halten. Die Silos sind daher gegenüber der Umgebung wärmegedämmt.
  • Die geschilderten Nachteile betreffen auch die Lagerung und Förderung einer sogenannten auch fließfähigen ammoniumnitrathaltigen Matrix, die für die Herstellung von Emulsionssprengstoffen eingesetzt wird.
  • Die Entladung von für den Transport verwendeten Silofahrzeugen an den Empfangsstandorten erfolgte bislang mittels Druckluft unter Einsatz von Kompressoren. Der Einsatz von herkömmlichen Kompressoren hat sich trotz vorgeschaltetem Lufttrockner und Luftkühler nicht bewährt. Dies führte, wenn auch nur kurzfristig, zu der unerwünschten und vorher schon erwähnten Temperaturüberschreitung von 32°C. Darüber hinaus konnte der Taupunkt der Luft offenbar nicht in gewünschtem Maße gesenkt werden, jedenfalls kam es immer wieder zu Anbackungen und Verklumpungen des ammoniumnitrathaltigen Materials im Lagersilo.
  • Die Konstruktion der bisher bekannten Siloanlagen erfordert bei der Befüllung eine pneumatische Förderung des ammoniumnitrathaltigen Materials, die sogenannte Flugförderung. Hierbei wird Oberluft von bis zu 2 bar auf den Druckbehälter des Silofahrzeuges gegeben. Über ein zweites Ventil erfolgt die Zugabe der Förderluft direkt in die Befüllleitung des Silos, womit der Feststoff etwa gleichmäßig im Fördergas dispergiert wird. Die Regulierung des Feststoffmassestromes erfolgt über ein Klappenventil am Auslaufkiel des Fahrzeuges. Nachteilig bei diesem auch Dünnstromförderung genannten Verfahren ist die Gasgeschwindigkeit von 20 bis 40 m/s. Bei der Förderung von beispielsweise Ammoniumnitrat-Prills kommt es aufgrund von Turbulenzen im Gasstrom immer wieder zu Wandstößen, die einen Abrieb der Prilloberfläche zur Folge haben.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Veränderung der ursprünglichen Beschaffenheit der Teilchen beim Transportieren, beim Lagern und beim Fördern sicher zu verhindern, indem eine Aufnahme von Feuchtigkeit aus der umgebenden Luft wirksam unterbunden und damit eine Änderung des freien Fließvermögens, eine Brückenbildung beim Lagern und beim Entladen von Transport- oder Lagerbehältern und eine Änderung der morphologischen Eigenschaften der Partikel ausgeschlossen wird, sowie eine Kühlung der Füllung zu erreichen.
  • Die Lösung der Aufgabe erfolgt mit den Merkmalen der Ansprüche 1 und 12.
  • So ist das Verfahren zur Sicherung der freien Fließfähigkeit und Kühlung von körnigen, ammoniumnitrathaltigen Materialien beim Transport, bei der Lagerung und bei der Förderung der Materialien durch rohrförmige Leitungen in und aus Behältern, dadurch gekennzeichnet, dass die fließfähigen, ammoniumnitrathaltigen Materialien in einer trockenen und kalten Inertgasphase in einem geschlossenen System transportiert, gelagert und gefördert und/oder gekühlt werden.
  • Füllung, Transport, Lagerung oder Kühlung erfolgen unter Durchströmen des fließfähigen Materials mit dem trockenen und kalten Inertgas, das aus verflüssigtem Inertgas gewonnen wird. Diese Gase sind absolut trocken und wegen der Verdampfungsenthalpie kühl. Sie sind daher auch in der Lage, das fließfähige Material zu kühlen und eine eventuelle Restfeuchte schnell aufzunehmen. Es gibt keine Änderung der Oberflächenstruktur, die beim Abfüllen und Transport erhöhten Abrieb und damit einen Anstieg des Feinkornanteiles bewirken könnte.
  • Die Vorrichtung zur Sicherung der freien Fließfähigkeit und Kühlung von fließfähigen ammoniumnitrathaltigen Materialien umfasst erfindungsgemäß eine Inertgasbevorratungseinheit, die einen Inertgastank und einen Verdampfer enthält, sowie Gasleitungen, die vom Verdampfer ausgehend mit dem Silo und einem Silofahrzeug verbindbar sind.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen werden in den Unteransprüchen angegeben.
  • In einer Ausgestaltung der Erfindung wird das Inertgas aus verflüssigtem Inertgas durch Entspannung gewonnen und in das geschlossene System, das die fließfähigen, ammoniumnitrathaltigen Materialien enthält, eingebracht.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird eine Spülung des geschlossenen Systems vor dem Einbringen des fließfähigen, beispielsweise körnigen ammoniumnitrathaltigen Materials mit dem Inertgas, z.B. mit trockenem Stickstoff, durchgeführt, so dass Wasserreste entfernt werden und eine Vorkühlung des Systems erfolgt.
  • Eine weitere Ausgestaltung sieht vor, dass in dem geschlossenen System die Inertgasatmosphäre unter einem Überdruck zwischen 30 und 450 mbar gehalten wird, damit aus der umgebenden Atmosphäre keine Luft und Feuchtigkeit eindringen kann.
  • Eine weitere Ausgestaltung sieht vor, dass das aus dem verflüssigten Inertgas durch Entspannung gewonnene Gas zur Absenkung der Temperatur auf unter 32°C in dem geschlossenen System eingesetzt wird. Vorteilhafterweise ist dies jeder zeit möglich, wenn sich aufgrund der äußeren Temperaturbedingungen eine Erwärmung der Silos bzw. Behälter andeutet.
  • Wird bei tagelangen mittleren Temperaturen > 32°C im Siloinhalt eine Annäherung an den kritischen Punkt gemessen, so kann erfindungsgemäß eine wirksame Kühlung durch Einleiten von beispielsweise Stickstoff oder Kohlendioxid, das aus der Verdampfung der verflüssigten Gase stammt, erreicht werden. Eine Strukturänderung durch ein Durchlaufen des Umwandlungspunktes oder durch den Einfluss von Feuchtigkeit wird somit verhindert, und es tritt keine Qualitätsminderung ein.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass das aus dem verflüssigten Inertgas durch Entspannung gewonnene Gas auch als Fördermedium des fließfähigen, ammoniumnitrathaltigen Materials eingesetzt werden kann.
  • So lässt sich ohne weiteres aus der Flüssiggasbevorratungseinheit ein Gas mit einem Druck gewinnen, das für die Förderung des körnigen Materials ausreichend ist. Gleichzeitig kann die Temperatur des körnigen Gutes auf unter 32°C gehalten werden.
  • Eine weitere Ausgestaltung sieht vor, dass als flüssiges Inertgas Stickstoff, Kohlendioxid und/oder Edelgase eingesetzt werden, wobei sich insbesondere Stickstoff als sehr vorteilhaft erwiesen hat.
  • Erfindungsgemäß werden beispielsweise Ammoniumnitrat-Prills bei Transport, Förderung und Lagerung in einer wasserfreien Inertgasatmosphäre gehalten, die durch Verdampfen von flüssigem Stickstoff unmittelbar am Einsatzort erzeugt wird.
  • In gleicher Weise können auch Kohlendioxid oder Argon allein oder in Mischungen untereinander oder mit Stickstoff eingesetzt werden.
  • Das durch Verdampfen des verflüssigten inerten Gases erhaltene Gas ist frei von Feuchtigkeit und besitzt ohne mechanische Hilfsmittel wie Pumpen oder Verdichter einen eigenständigen Gasdruck. Die Gase sind außerdem in der Lage die ammoniumnitrathaltigen Materialien wie Prills abzukühlen.
  • Die Nutzung der genannten Eigenschaften der verflüssigten Gase ermöglicht auch bei langzeitiger Lagerung in Behältern bzw. Silos den Erhalt der Qualität der Ammoniumnitrat-Prills.
  • Insbesondere durch den vollkommenen Ausschluss von Luftfeuchtigkeit bleiben Kristallstruktur und Oberflächenmorphologie der Prills erhalten. Das wiederum ermöglicht die Förderung der Prills zur Befüllung von Lagersilos als Pseudoflüssigkeit mittels des Gasdruckes der verdampfenden verflüssigten Gase.
  • Die Förderung der Ammoniumnitrat-Prills, die eine weitgehend homogene Korngröße besitzen, in das Lagersilo durch Rohrleitungen erfolgt dabei nicht als Luft/Feststoff-Dispersion in so genannter Flugförderung, sondern aufgrund der gleichförmigen Gestalt und dem Erhalt der glatten Oberfläche als Dichtstoff-Förderung. Das bedeutet neben schonendem Transport auch eine erhebliche Einsparung an Gas als Transportmedium.
  • Diese besonders schonende Art der Förderung ist bei Ammoniumnitrat-Prills nur möglich, wenn die ursprüngliche glatte Oberfläche mittels des erfindungsgemäßen Verfahrens gesichert wird. Gleichzeitig ergibt sich eine Einsparung an komprimiertem Gas.
  • In der praktischen Anwendung erhalten Prills die zur Strömung notwendige kinetische Energie durch ein oberhalb der Füllung anliegendes Druckpolster des wasserfreien entspannten Inertgases.
  • Die Aufrechterhaltung der Oberflächenmorphologie und Feinstruktur der Prills ist nicht nur für diese materialschonende Fördermethode wichtig, sondern ebenso für die Sprengeigenschaften der daraus gewonnen Sicherheitssprengstoffe.
  • Sicherheit und abgestimmte Brisanz werden in erheblichem Maße durch die Porosität und Packungsdichte der Prills beeinflusst.
  • Das erreichte niedrige Schüttgewicht der Prills wird als Maß für die Prillqualität angesehen. Eine Veränderung dieses Schüttgewichtes durch die Bildung von Feinstaub bei Umschlag, Transport und Lagerung bedeutet einen erheblichen Qualitätsverlust.
  • Durch das erfindungsgemäße Verfahren des Einsatzes von inerten verflüssigten Gasen, vorrangig Stickstoff, werden der Ausschluss von Feuchtigkeit und Luftsauerstoff, die Beseitigung von Restfeuchte, die Einhaltung einer Temperatur unterhalb des Umwandlungspunktes bei 32°C und eine schonende Förderung ohne mechanische Hilfsmittel für Ammoniumnitrat-Prills und Emulsionssprengstoffe ermöglicht.
  • Das Verfahren lässt sich ebenso für die Förderung der Matrix von Emulsionssprengstoffgemischen und/oder mit Brennöl getränkten Ammoniumnitrat-Prills, den sogenannten ANFO-Sprengstoffen (Ammonium Nitrate Fuel Oil), in Hochsilos oder andere Lagercontainer ohne mechanische Pumpen mit Hilfe des Gasdruckes des inerten Gases anwenden. Nach Beendigung des Füllvorganges verbleibt kein Material in der För derleitung, das erstarren und beim nächsten Füllvorgang zu gefährlich hohen Drücken führen könnte.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren wird in dem nachstehenden Beispiel weiter erläutert.
  • Beispiel 1:
  • Die Ammoniumnitrat-Prills werden beim Hersteller direkt in Silofahrzeuge/Silocontainer geladen, die als Druckbehälter ausgelegt sind. Um zu vermeiden, dass der Behälter auf dem Transportweg Außenluft und damit Luftfeuchtigkeit über das Sicherheitsventil einzieht, wird der Druckbehälter nach Beladung mit ca. 450 mbar Stickstoff beaufschlagt. Das aus verflüssigtem Stickstoff gewonnene Gas ist kühl und absolut trocken.
  • Die Feststoffeigenschaften der Prills werden aufgrund dieser Maßnahmen auf dem Transportweg erhalten und ermöglichen so eine so genannte Dichtstromförderung. Gegenüber einer Dünnstromförderung, beispielsweise einer Flugförderung mit einer Gasgeschwindigkeit von 20 bis 40 m/s wird die Fördergeschwindigkeit soweit abgesenkt, dass die Ammoniumnitrat-Prills vollständig aus dem Fördergas ausfallen und dadurch ein hoher Füllungsgrad der Leitung erreicht wird. Die Gasgeschwindigkeit reduziert sich auf 3 bis 10 m/s. Diese niedrige Geschwindigkeit führt zu einer Schonung der Prills, Vermeidung der Entstehung von Feinkorn und Rohrverschleiß. Gleichzeitig reduziert sich die spezifische Fördergasmenge.
  • Das Silo wird mit einem leichten Überdruck des Stickstoffs beaufschlagt, um das Eindringen von Luftfeuchtigkeit zu verhindern und die Qualität der Prills während der Lagerung zu erhalten. Um vorbeugend einer Temperaturdurchschreitung von 32°C entgegen zu wirken, ist außerdem der Silobehälter wärmegedämmt und mit einer die Wärmestrahlung reflektierenden auf Hochglanz polierten Edelstahl-Außenhaut versehen.
  • Falls bei einer lang anhaltenden mittleren Umgebungstemperatur von > 32°C trotzdem die Gefahr besteht, dass der Siloinhalt den Umwandlungspunkt bei 32°C durchschreiten könnte, wird mittels Durchströmen des Siloinhaltes mit dem aus dem Verdampfer als kaltes Gas entnommenen Stickstoff eine sofort wirksame Kühlung eingeleitet.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird anhand eines Ausführungsbeispieles und einer Zeichnung näher erläutert.
  • Es zeigt
  • 1 ein Fließschema der erfindungsgemäße Vorrichtung.
  • Das in 1 dargestellte Fließschema der erfindungsgemäßen Vorrichtung zeigt ein auf einem Stahlbaurahmen 4 platziertes Silo 1. Ein Silokopf 2 weist Eingänge bzw. Ausgänge für eine Entstaubungsleitung 5 und eine Förderleitung 8 sowie ein Gasauslassventil 3 auf. Über die Entstaubungsleitung 5 und einen Filter 6 erfolgt eine Entsorgung eventuell bei der Einfüllung oder beim Abfüllen entstehenden Stäuben. Eine Inertgasbevorratungseinheit 10, die in dieser beispielhaften Ausführung einen Stickstofftank 11 und einen Verdampfer 12 enthält, ist über eine Gasleitung 7 mit dem Silo 1 verbunden. Eine Verbindung erfolgt über ein Leitungsteil 7.1 der Gasleitung 7 und stellt hiermit eine Verbindung mit der Entstaubungsleitung 5 her. Eine weitere Verbindung erfolgt über ein Leitungsteil 7.3 der Gaslei tung 7, das in einen Kaltgaseintritt 14 mündet. Der Kaltgaseintritt 14 ist im Bereich einer Entleerung 15 unterhalb eines Abfüllkonus 16 des Silos 1 angeordnet. Ein weiteres Leitungsteil 7.3 der Gasleitung 7 ist mit einem Gasschlauch 17 mit einem zu entleerenden Silofahrzeug 13 verbunden. Das Silofahrzeug 13 ist über einen Förderschlauch 9 mit der Förderleitung 8 zusammengeschaltet. Die Entnahme des verflüssigten Gases aus dem Stickstofftank 11 erfolgt über eine Entnahmeleitung 18, die direkt in den Verdampfer 12 führt. Hier geht das Flüssiggas, in diesem Falle flüssiger Stickstoff, in die Gasphase über. Über Druckregler wird der erforderliche Druck eingestellt. Eine Kombination verschiedener Ventile sorgt dafür, dass an den unterschiedlichen Abnahmestellen an den Leitungsteilen 7.1, 7.2 und 7.3 ein Gasdruck anliegt, der für den jeweiligen Verwendungszweck gefordert wird. Der sich im Leitungsteil 7.2 der Gasleitung 7 aufbauende Druck ist so hoch, dass über den Gasschlauch 17 Druck auf den Siloinhalt des Silofahrzeuges 13 ausgeübt wird und dadurch über den Förderschlauch 9 das ammoniumnitrathaltige Material in die Förderleitung 8 und dann in das Silo 1 gefördert wird. Der im Leitungsteil 7.3 der Gasleitung 7 eingeregelte Druck ermöglicht während der Lagerung eine Kühlung des Inhaltes des Silos 1 vornehmen zu können, in dem kaltes Gas durch den Abfüllkonus 16 in die Füllung geleitet wird. Eine weitere Möglichkeit kühlendes Gas in das Silo einzubringen, erfolgt über das Leitungsteil 7.1 der Gasleitung 7 und über die Entstaubungsleitung 5, so dass insbesondere die sich im oberen Teil des Silos 1 häufig entwickelnden höheren Temperaturen auf diesem Wege unmittelbar abgesenkt werden können. Über das Gasauslassventil 3 am Silokopf 2 erfolgt der geregelte Austritt überschüssiger Gase.
  • 1
    Silo
    2
    Silokopf
    3
    Gasauslassventil
    4
    Stahlbaurahmen
    5
    Entstaubungsleitung
    6
    Filter
    7
    Gasleitung
    7.1
    Leitungsteil
    7.2
    Leitungsteil
    7.3
    Leitungsteil
    8
    Förderleitung
    9
    Förderschlauch
    10
    Inertgasbevorratungseinheit
    11
    Stickstofftank
    12
    Verdampfer
    13
    Silofahrzeug
    13.1
    Silofahrzeug
    14
    Kaltgaseintritt
    15
    Entleerung
    16
    Abfüllkonus
    17
    Gasschlauch
    18
    Entnahmeleitung

Claims (13)

  1. Verfahren zur Sicherung der freien Fließfähigkeit und Kühlung von fließfähigen, ammoniumnitrathaltigen Materialien beim Transport, bei der Lagerung und bei der Förderung der Materialien durch rohr- und/oder schlauchförmige Leitungen in und aus Behältern, dadurch gekennzeichnet, dass die fließfähigen, ammoniumnitrathaltigen Materialien unter Verwendung und in Anwesenheit einer trockenen und kalten Inertgasphase in einem geschlossenen System transportiert, gelagert, gefördert und/oder gekühlt werden.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das trockene Inertgas aus verflüssigtem Gas durch Entspannung gewonnen und in das geschlossene System eingebracht wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Einbringen des fließfähigen, ammoniumnitrathaltigen Materials eine Spülung des geschlossenen Systems mit Inertgas durchgeführt wird.
  4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in dem geschlossenen System die Inertgasphase unter einem Überdruck zwischen 30 und 450 mbar gehalten wird.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das aus verflüssigtem Inertgas durch Entspannung gewonnene Gas zur Absenkung der Temperatur auf unter 32°C im geschlossenen System eingesetzt wird.
  6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass das aus verflüssigtem Inertgas gewonnene Gas als Fördermedium des fließfähigen, ammoniumnitrathaltigen Materials eingesetzt wird.
  7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass als flüssiges Inertgas Stickstoff eingesetzt wird.
  8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass als flüssiges Inertgas Kohlendioxid oder Edelgase oder Gemische untereinander oder mit Stickstoff eingesetzt werden.
  9. Verwendung von aus verflüssigten Inertgasen hergestellten Gasen zur Sicherung der freien Fließfähigkeit und Kühlung von fließfähigem ammoniumnitrathaltigem Material.
  10. Verwendung von aus verflüssigten Inertgasen hergestellten Gasen zur Sicherung der freien Fließfähigkeit und Kühlung von Ammoniumnitrat-Prills.
  11. Verwendung von aus verflüssigten Inertgasen hergestellten Gasen zur sicheren Förderung der Matrix von Emulsionssprengstoffen und/oder ANFO-Sprengstoffen.
  12. Vorrichtung zur Sicherung der freien Fließfähigkeit und Kühlung von fließfähigen, ammoniumnitrathaltigen Materialien beim Transport, bei der Lagerung und bei der Förderung der Materialien durch rohr- und/oder schlauchförmige Leitungen in und aus Behältern, dadurch gekennzeichnet, dass eine Inertgasbevorratungseinheit (10), enthaltend einen Inertgastank (11) und einen Verdampfer (12), Gasleitungen (7, 7.1, 7.2, 7.3), die vom Verdampfer (12) ausgehend mit einem Silo (1) und einem Silofahrzeug (13, 13.1) verbindbar sind.
  13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Inertgastank (11) verflüssigte Inertgase wie Stickstoff, Edelgase oder Kohlendioxid enthält.
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