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HINTERGRUND
ZU DER ERFINDUNG
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Eine
Ausführungsform
der Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Abbildung
eines sich bewegenden Objektes und bezieht sich insbesondere auf
medizinische Bildgebung. Insbesondere befasst sie sich mit Röntgenbildern
von Organen oder beweglichen Teilen von Organen.
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Zu
einem herkömmlichen
Röntgenbildgebungsverfahren
und einer herkömmlichen
Röntgenbildgebungsvorrichtung
gehören
gewöhnlich
eine Einrichtung zur Emission einer Strahlung, beispielsweise eine
Röntgenquelle,
sowie eine Einrichtung zur Detektion der emittierten Strahlung,
beispielsweise einen Detektor mit einer Videokamera und einem Bildverstärker. Das
abzubildende Objekt, beispielsweise ein Organ, wird zwischen der
Quelle und dem Detektor platziert. Durch die Quelle ausgestrahlte Röntgenstrahlen
durchdringen das Organ und werden durch den Detektor empfangen.
Die Strahlen werden durch den Bildverstärker verstärkt und durch die Videokamera
in Signale gewandelt, die die Belichtung oder Bestrahlung des Detektors
kennzeichnen.
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Für einige
medizinische Untersuchungen oder einige chirurgische Operationen
ist die Akquisition mehrerer aufeinander folgender Röntgenbilder des
gleichen anatomischen Bereichs eines Patienten erforderlich. Um
das Auftreten von Artefakten auf Bildern, die durch Verarbeitung
unverarbeiteter akquirierter Bilder hervorgerufen werden, oder Fehler
bei der Analyse dieser Bilder zu vermeiden, ist es erforderlich,
dass sich der interessierende anatomische Bereich in der gleichen
Position befindet, wenn jedes der aufeinander folgenden Bilder aufgenommen
wird. Einige Bewegungen können
jedoch nicht vermieden werden, und dies sind insbesondere Bewegungen, die
auf die Kontraktion des Herzens zurückzuführen sind.
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Wenn
für die
Erfordernisse der Untersuchung oder chirurgischen Operation ein
einzelnes Bild pro Herzzyklus ausreicht, stellt die Hochgeschwindigkeitsakquisition
und die nachfolgende Sortierung von Bildern keine akzeptable Lösung dar,
weil dies zu einer unnötigen
Bestrahlungsdosis mit Röntgenstrahlen
für den
Patienten und für
das medizinische Personal führen
würde.
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Eine
Lösung
umfasst eine Synchronisation der Akquisition von Bildern mit dem
Herzzyklus des Patienten. In anderen Worten werden die Quelle und der
Detektor synchron mit einem gemessenen Herzsignal derart gesteuert,
dass die Bilder mit einer zu dem Herzzyklus identischen Phase akquiriert
werden. Somit wird gewöhnlich
lediglich ein einzelnes Bild für
jeden Herzzyklus erhalten.
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Zur
Erzeugung digitaler Bilder mit besserer Qualität im Vergleich zu Bildern,
die durch Vorrichtungen mit einem herkömmlichen Detektor erzeugt werden,
werden Bildgebungsvorrichtungen verwendet, die digitale ebene Röntgendetektoren
aufweisen, die auch als digitale Flachfelddetektoren bzw. Flat-Panel-Detektoren
bezeichnet werden. Jedoch erfordern Festkörper-Röntgendetektoren ein vollkommen
periodisches Auslesen, um Qualitätsbilder
zu erzeugen.
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Da
Herzbewegungen nicht wiederholbar sind, sind die Herzsignale nicht
periodisch. Infolgedessen ist es praktisch unmöglich, einen Röntgendetektor
in der Festkörperbauweise
mit einem Herzsignal vollkommen zu synchronisieren. Eine derartige Synchronisation
würde das
Verhalten oder die Güte der
Detektoren verschlechtern, und/oder die erforderliche Korrekturverarbeitung
der akquirierten Bilder wäre
viel zu komplex.
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Die
US-Patentschrift 6 643 536 beschreibt ein Verfahren zur Synchronisation
der Akquisition von Röntgenbildern
mit einem Herzsignal, um Doppelenergieabbildungen zu erzeugen. Dieses
Verfahren umfasst einen Messung des Herzsignals, eine Detektion
einer diastolischen Spitze und nach einer der systolischen Spitze
(dem QRS-Komplex) folgenden vorbestimmten Verzögerung ein Auslösen einer Röntgenstrahlemission
synchron mit dem Detektorsteuersignal während der diastolischen Phase.
Dieses Synchronisationsverfahren kann dazu verwendet, während einer
diastolischen Periode des Herzens (einer Periode, während der
die Herzkavitäten mit
Blut gefüllt
werden) zwei Bilder der Lungen mit zwei unterschiedlichen Röntgenenergien
zu erzeugen. Die diastolische Periode entspricht im Allgemeinen
einer Periode des Herzzyklus, während
der die Herzbewegung minimal ist. Das Verfahren begrenzt Schwankungen
der Position der Lungen zwischen den akquirierten Bildern, selbst
wenn diese Bilder nicht exakt in der gleichen Phase in dem Herzzyklus akquiriert
werden. Erstens erzielt ein derartiges Verfahren nicht immer zufrieden
stellende Ergebnisse, weil vorhandene Differenzen der Herzphase
zwischen Patienten nicht berücksichtigt
werden. Insbesondere ist festgestellt worden, dass der optimale Belichtungsstartzeitpunkt
unter Verwendung des Kriteriums der geringsten Bewegung des betrachtenden Organs
nicht notwendigerweise einer gegebenen Verzögerung (oder einer gegebenen
Phase in dem Herzzyklus) entspricht, die nach der systolischen Startspitze
identifiziert wird. Zweitens ist ein derartiges Verfahren zur Verarbeitung
einer Sequenz, die eine große
Anzahl von Bildern enthält,
oder für
eine Analyse des Herzens, dessen Bewegungen wesentlich größer sind
als die Bewegungen, die es in nahe gelegenen Organen hervorruft,
nicht geeignet.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ERFINDUNG
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Eine
Ausführungsform
der Erfindung betrifft ein Bildgebungsverfahren, das präziser arbeitet.
Eine Ausführungsform
der Erfindung betrifft ein Verfahren zur Abbildung eines beweglichen
Objektes, zu dem gehören:
Akquisition einer Folge von Referenzbildern des Objektes; Verarbeitung
der Folge von Referenzbildern des Objektes, um für jedes Bild wenigstens einen
Bewegungsparameter oder ein Bewegungsdatum für das dem Bild zugeordnete
Objekt zu bestimmen; Zuordnung eines somit bestimmten Bewegungsparameters
oder Bewegungsdatums zu einer oder mehreren Phasen eines physiologischen
Referenzsignals.
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Eine
Ausführungsform
der Erfindung betrifft ferner eine Röntgenvorrichtung, die eine
Einrichtung zur Emission einer Strahlungsquelle, eine Einrichtung
zur Detektion und eine Einrichtung zur Akquisition aufweist, die
in der Lage ist, durch den Detektor akquirierte Bilder zu verarbeiten,
wobei die Akquisitionseinrichtung programmiert ist, um das vorstehend beschriebene
Verfahren auszuführen.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Weitere
Eigenschaften und Vorteile erschließen sich leichter aus der folgenden
Beschreibung, die lediglich zu veranschaulichenden Zwecken angegeben
und in keiner Weise beschränkend
aufzufassen ist und die mit Bezug auf die beigefügten Figuren gelesen werden
sollte, in denen:
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1 zeigt
in schematisierter Weise eine Bildgebungsvorrichtung, die einen
Festkörper-Röntgendetektor
aufweist;
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2 zeigt
ein Schaubild, das in schematisierter Weise ein Herzsignal und die
Schwankung eines Geschwindigkeitsparameters während eines Herzzyklus für ein langsames
Herz und für
ein schnelles Herz veranschaulicht;
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3 zeigt
ein Blockschaltbild, das in schematisierter Weise einen Kalibrierungsvorgang
in einem Bildgebungsverfahren gemäß einer ersten Ausführungsform
der Erfindung veranschaulicht;
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4 zeigt
ein Blockschaltbild, das einen Bildakquisitionsvorgang in einem
Bildgebungsverfahren gemäß der ersten
Ausführungsform
der Erfindung in schematisierter Weise veranschaulicht;
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5 veranschaulicht
in schematisierter Weise die verschiedenen Steuerungssignale der Bildgebungsvorrichtung
gemäß der ersten
Ausführungsform
der Erfindung;
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6 zeigt
ein Blockschaltbild, das in schematisierter Weise einen Kalibrierungsvorgang
in einem Bildgebungsverfahren gemäß einer zweiten Ausführungsform
der Erfindung veranschaulicht;
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7 zeigt
ein Blockschaltbild, das in schematisierter Weise einen Bildakquisitionsvorgang
in einem Bildgebungsverfahren gemäß der zweiten Ausführungsform
der Erfindung veranschaulicht;
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8 zeigt
ein Blockschaltbild, das in schematisierter Weise eine Bestimmung
eines Bewegungsparameters in einem Bildgebungsverfahren gemäß der ersten
Ausführungsform
der Erfindung veranschaulicht;
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9 zeigt
ein Blockschaltbild, das in schematisierter Weise eine Bestimmung
der minimalen Bewegung in einem Bildgebungsverfahren gemäß der ersten
Ausführungsform
der Erfindung veranschaulicht; und
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10 zeigt
ein Blockschaltbild, das in schematisierter Weise eine Bestimmung
eines optimalen Akquisitionszeitpunkts in einem Verfahren zur Bilderzeugung
gemäß der ersten
Ausführungsform
der Erfindung veranschaulicht.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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In 1 weist
eine Bildgebungsvorrichtung eine Einrichtung zur Messung eines Herzsignals 1, eine
Einrichtung zur Akquisition 2, eine Einrichtung zur Bereitstellung
eines Hochspannungsgenerators 3, eine Einrichtung zur Emission
einer Strahlung, beispielsweise eine Röntgenquelle 4, eine
Einrichtung zur Detektion, beispielsweise einen Festkörper-Röntgendetektor 5,
und eine Einrichtung zur Abstützung oder
Auflage, beispielsweise einen Tisch 6, auf dem ein Patient 7 positioniert
werden kann, auf. Der Tisch 6 ist zwischen der Quelle 4 und
dem Detektor 5 positioniert. Die Einrichtung zur Messung
eines Herzsignals 1 kann dazu verwendet werden, elektrische
Signale, die durch das Herz abgegeben werden, als Funktion der Zeit
zu messen. Die Messeinrichtung 1 übermittelt die Signale, die
sie gemessen hat, an die Akquisitionseinrichtung 2. Die
Akquisitionseinrichtung 2 weist eine Verarbeitungseinrichtung
auf, die programmiert ist, um den Hochfrequenzspannungsgenerator 3 und
den Festkörper-Röntgendetektor 5 zu
steuern. Der Hochfrequenzspannungsgenerator 3 liefert Energie
an die Röntgenquelle 4,
so dass die Quelle Röntgenstrahlen 8 aussenden
kann. Die Röntgenstrahlen 8,
die durch die Quelle 4 ausgestrahlt werden, treten durch
den Patienten 7 hindurch und werden durch den Detektor 5 empfangen.
Die Akquisitionseinrichtung 2 ist in der Lage, den Detektor 5 zu
steuern, um periodisch Bilder auszulesen.
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2 zeigt
ein Schaubild, das ein EKG-Herzsignal, wie es durch die Messeinrichtung 1 gemessen
wird, und eine Schwankung oder Veränderung eines Koronargeschwindigkeitsparameters während eines
Herzzyklus für
ein langsam arbeitendes Herz und für ein schnell arbeitendes Herz
veranschaulicht. Der Koronargeschwindigkeitsparameter entspricht
der auf Herzschläge
zurückzuführenden Verschiebungs-
bzw. Verlagerungsgeschwindigkeit der Koronararterien. Dieser Parameter
steht mit der Herzbewegung im Zusammenhang.
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Die
Veränderung
des Herzgeschwindigkeitsparameters während eines Herzzyklus kann
bei unterschiedlichen Personen sehr unterschiedlich ausfallen. Insbesondere
kann die minimale Bewegungsphase in Bezug auf die diastolische Spitze
sehr unterschiedlich lokalisiert sein. Es können sogar zwei Ruhebereiche
vorhanden sein.
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3 zeigt
ein Blockschaltbild, das in schematisierter Weise einen Kalibrierungsvorgang 10 in einem
Bildgebungsverfahren gemäß einer
ersten Ausführungsform
der Erfindung veranschaulicht. Die erste Ausführungsform kann dazu verwendet
werden, Bilder des Herzens eines Patienten zu akquirieren, wenn
sich das Herz in einer Phase minimaler Bewegung befindet.
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Die
erste Ausführungsform
weist einen ersten Kalibrierungsvorgang 10 auf, während dessen die
Akquisitionseinrichtung 2 die Quelle 4 und den Detektor 5 steuert,
um das folgende auszuführen. Der
Patient 7 ist auf dem Tisch der Bildgebungsvorrichtung
positioniert. In Schritt 11 steuert die Akquisitionseinrichtung 2 die
Quelle 4 und den Detektor 5 an, um eine Folge
von Bildern von einem Organ oder einem Teil eines Organs zu akquirieren.
Die Bilder werden zeitlich aufeinander folgend, sukzessiv mit einer
in Bezug auf die Herzrate ausreichend hohen Rate akquiriert, um
eine gute zeitliche Auflösung
(gewöhnlich
in der Größenordnung
von 30 Bildern pro Sekunde) zu erhalten. Die Bildsequenz wird durch die
Akquisitionseinrichtung 2 als eine Folge von Referenzbildern
aufgezeichnet.
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Eine
gewöhnliche
Bildsequenz ist eine Folge von Bildern, die während einer Injektion eines
Kontrastmittels in eine Koronararterie akquiriert werden. Die Bilder
sind gewöhnlich Bilder,
die aus 512 × 512 Pixeln
oder 1024 × 1024
Pixeln bestehen. Die Bilder werden mit einer Rate in der Größenordnung
von 30 Bildern pro Sekunde während
einer Dauer von etwa 5 bis 10 Sekunden akquiriert.
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Im
Schritt 11 wird das Kontrastmittel durch das Blut transportiert
und breitet sich in der Koronararterie aus. Das Kontrastmittel wird
anschließend durch
das Venensystem abgeführt.
Die Bewegung des Kontrastmittels wird in der Bildfolge aufgezeichnet.
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In
Schritt 12 liest die Einrichtung zur Herzsignalmessung 1 das
durch das Patientenherz im Laufe der Zeit erzeugte Signal. Das Herzsignal
wird durch die Akquisitionseinrichtung 2 als ein Referenzherzsignal
aufgezeichnet. Der Bildsequenzakquisitionsschritt 11 und
der Herzsignalmessschritt 12 werden simultan mit Hilfe
eines gemeinsamen Taktgebersignals durchgeführt. Infolgedessen enthält die Akquisitionseinrichtung 2 am
Ende des ersten und des zweiten Schritts 11 und 12 eine
Folge von Referenzbildern, wobei jedes Referenzbild einer Phase des
Referenzherzsignals zugeordnet ist.
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In
Schritt 13 verarbeitet die Akquisitionseinrichtung 2 die
Referenzbildfolge und bestimmt einen Bewegungsparameter, der jedem
Referenzbild zugeordnet ist. Der ermittelte Bewegungsparameter ist beispielsweise
ein Koronargeschwindigkeitsparameter, in anderen Worten ein Parameter,
der die Verschiebungs- bzw. Verdrängungsgeschwindigkeit des Kontrastmittels
in der Koronararterie angibt.
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8 zeigt
ein Schaubild, das in schematisierter Weise die Merkmale des Schritts 13 zur
Bestimmung eines Bewegungsparameters veranschaulicht. Die Folge
von Referenzbildern enthält
N-Bilder, die während
des Schritts 11 zeitlich aufeinan der folgend akquiriert
werden. Die Bilder in der Referenzbildfolge sind mit einem Parameter
i indexiert, der in Abhängigkeit
von der Akquisitionsreihenfolge der Bilder von 1 bis N variiert.
Gemäß dem Unterschritt 131 subtrahiert
die Akquisitionseinrichtung 2 das Bild i von dem Bild i
+ 1 für
jedes Bild i in der Referenzbildfolge. Der Unterschritt 131 ergibt
eine Folge von N – 1
subtrahierten Bildern, die erhalten werden. Jedes Subtraktionsbild
i in der Folge zeigt Strukturbewegungen zwischen zwei sukzessiv
aufeinander folgenden Bildern i und i + 1 der Folge von Referenzbildern.
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Im
Unterschritt 132 filtert die Akquisitionseinrichtung 2 jedes
Bild i in der Folge subtrahierter Bilder, um Rauschen zu beseitigen,
das aus hohen Ortsfrequenzen bzw. Raumfrequenzen besteht.
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Im
Unterschritt 133 wandelt die Akquisitionseinrichtung jedes
Bild i der gefilterten Bildsequenz in ein binäres Bild um. Um dies zu erzielen, wendet
die Akquisitionseinrichtung 2 eine Schwellenwertfunktion
auf jedes Pixel in dem gefilterten Bild i folgendermaßen an:
Falls die Pixelintensität
kleiner ist als ein vorbestimmter Schwellenwert, weist die Schwellenwertfunktion
dem Pixel den Wert 0 zu; falls die Pixelintensität größer als oder gleich dem vorbestimmten
Schwellenwert ist, weist die Schwellenwertfunktion dem Pixel den
Wert 1 zu. Als Ergebnis des Unterschritts 133 wird eine
Folge von Binärbildern
erhalten, in denen die Pixel gleich 0 oder 1 betragen. In jedem
Binärbild
bestimmt die Anzahl von Pixeln, deren Wert 1 beträgt, quantitativ
die Bewegung von Strukturen zwischen zwei aufeinander folgenden
Bildern i und i + 1 in der Folge von Referenzbildern.
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Im
Unterschritt 134 berechnet die Akquistionseinrichtung 2 für jedes
Bild i in der Folge binärer Bilder
einen dem Bild i zugehörigen
Bewegungsparameter als die Summe der Werte von Pixeln, die das binäre Bild
i ausmachen. In anderen Worten entspricht der dem Bild i zugeordnete
Bewegungsparameter der Anzahl von Pixeln in dem binären Bild,
deren Wert gleich 1 ist. Es können
auch andere Bildanalysealgorithmen verwendet werden, um charakteristische
Bewegungseigenschaften aus einigen Strukturen aus einer Folge von
Bildern zu gewinnen, vgl. beispielsweise US-Patentschrift 5 054
045.
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Im
Schritt 14 bestimmt die Akquisitionseinrichtung 2 die
Augenblicke, in denen das abgebildete Organ eine minimale Bewegung
aufweist, in andern Worten, die Zeitpunkte, in denen der Bewegungsparameter,
wie er im Schritt 13 bestimmt worden ist, minimal ist.
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9 veranschaulicht
ein Schaubild, in dem Veränderungen
des Wertes des Bewegungsparameters pi in
Abhängigkeit
von dem Index i des Bildes in der Folge von Referenzbildern dargestellt
sind.
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Im
Schritt 15 leitet die Akquisitionseinrichtung 2 eine
Phase des Herzsignals, für
die der Bewegungsparameter minimal ist, her. Die Phase des Herzsignals
ist durch einen Prozentsatz oder prozentualen Anteil des Herzzyklus
gebildet. Genauer gesagt, bestimmt die Akquisitionseinrichtung 2 eine
optimale Akquisitionsverzögerung δ, die mit
der diastolischen Spitze beginnt und für die der Bewegungsparameter
minimal ist.
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10 veranschaulicht
eine schematische Darstellung, die die Schwankungen des Bewegungsparameters
pi, der jedem Bild i in der Referenzbildfolge
zugeordnet ist, und das Herzsignal (EKG) über der Zeit veranschaulicht.
Die somit bestimmte optimale Verzögerung δ ist für den untersuchten Patienten
spezifisch. Diese optimale Verzögerung
wird dazu verwendet, die Bildakquisition während eines nachfolgenden Akquisitionsvorgangs
zu triggern bzw. auszulösen.
In 10 entspricht δ einer
Phase des Herzzyklus im Bereich zwischen 43 und 49%.
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4 zeigt
ein Blockschaltbild, das in schematisierter Weise einen Akquisitionsvorgang 20 gemäß der ersten
Ausführungsform
der Erfindung veranschaulicht. Der Akquisitionsvorgang, wie er in 4 dargestellt
ist, erfolgt nach dem in 3 dargestellten Kalibrierungsvorgang.
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Im
Schritt 21 misst die Einrichtung zur Herzsignalmessung 1 ein
Herzsignal und übermittelt
das gemessene Signal an die Akquisitionseinrichtung 2. Im
Schritt 22 erfasst die Akquisitionseinrichtung 2 eine
diastolische Spitze in dem gemessenen Herzsignal und startet eine
Stoppuhr. Im Schritt 23 steuert die Akquisitionseinrichtung 2 den
Hochspannungsgenerator nach einer Zeitspanne δ, die gleich der optimalen Akquisitionsverzögerung ist,
die während
des Kalibrierungsvorgangs 10 bestimmt worden ist, an, um
die Röntgenquelle
zu triggern. Der Hochspannungsgenerator treibt die Quelle an, die
Röntgenstrahlen
emittiert. Der Detektor liest anschließend ein belichtetes Bild aus.
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5 veranschaulicht
die folgenden Signale über
der Zeit: A: das durch die Herzsignalmessvorrichtung gemessene Herzsignal
(EKG); B: das durch die Akquisitionseinheit erzeugte Energieversorgungssteuerungssignal;
C: das Detektorlesesteuersignal; D: das Röntgenquellesteuersignal; und
E: Röntgenstrahlen,
die durch die Quelle emittiert und durch den Detektor erfasst werden.
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Das
Detektorlesesteuersignal ist ein periodisches Signal, das gewöhnlich eine
Frequenz von etwa 30 Hz aufweist. Solange die Röntgenquelle nicht aktiviert
ist, erzeugt der Detektor dunkle bzw. schwarze Bilder. Wenn die
Röntgenquelle
aktiviert ist, liest der Detektor ein belichtetes Bild aus. Nach einer
Zeitspanne δ,
die gleich der optimalen Akquisitionsverzögerung ist, die während des
Kalibrierungsvorgangs 10 bestimmt worden ist, steuert die
Akquisitionseinrichtung 2 den Hochspannungsgenerator 3 an,
um die Röntgenquelle 4 zu
triggern. Der Hochspannungsgenerator 3 versorgt die Quelle 4 mit
Energie, wobei die Quelle 4 die Röntgenstrahlen emittiert. Der
Detektor 5 liest während
des Detektionszyklus, der unmittelbar auf die durch die Quelle vorgenommene
Röntgenstrahlenemission
folgt, ein belichtetes Bild aus.
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In
Anbetracht dessen, dass der Detektor 5 nicht mit dem Herzsignal
des Patienten synchronisiert ist, variiert die Verzögerung bei
der Detektion des Bildes im Vergleich zu dem Quellentriggersignal zwischen
0 und der Periode T des Detektorlesesteuersignals C. Somit beträgt für ein Lesesteuersignal
C des Detektors mit einer Frequenz von 30 Hz die resultierende Detektionsverzögerung zwischen
0 und 33 Millisekunden. Für
einen durchschnittlichen erwachsenen Patienten entspricht diese
Verzögerung einem
Phasenfehler, der im Bereich zwischen 0 und 4% der Dauer des Herzzyklus
liegt. Wenn man bedenkt, dass das Bild während einer Phase des Zyklus akquiriert
wird, in der die Bewegung des Organs minimal ist, weist der Phasenfehler
nur wenig Einfluss auf die Position des Organs auf den akquirierten
Bildern auf.
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Deshalb
kann die erste Ausführungsform des
Verfahrens eine Folge von Bildern erzeugen, in denen das Organ als
annähernd
feststehend bzw. unbeweglich erscheint.
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In
einer Modifikation dieser ersten Ausführungsform kann die Röntgenquelle 4 nach
einer Verzögerungszeit
von δ – 1/2T getriggert
werden. In dieser Modifikation liegt der Phasenfehler in einem Bereich
zwischen –1/2T
und 1/2T. Somit ist der Phasenfehler niemals größer als die halbe Periode des
Detektorlesesignals.
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In
einer anderen Modifikation dieser ersten Ausführungsform kann die Röntgenquelle 4 nach
einer Verzögerung
von δ – τ getriggert
werden, wobei τ die
Reaktionszeit des Röntgenquellesteuerungssystems
darstellt. Diese Modifikationsform wird dazu verwendet, die systematische
Detektionsverzögerung
zu korrigieren.
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In
einer weiteren Variante dieser ersten Ausführungsform kann die Röntgenquelle 4 nach
einer Verzögerung
von δ + θ getriggert
werden, wobei θ einen
Korrekturparameter darstellt, der von der momentanen Herzrate abhängig ist.
Der Korrekturparameter θ berücksichtigt
Schwankungen der Herzrate.
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Gemäß einer
noch weiteren Modifikation dieser ersten Ausführungsform kann die Röntgenquelle 4 nach
einer Verzögerung
getriggert werden, die gleich δ – 1/2pw
ist, wobei pw die Röntgenemissionsdauer
darstellt. Diese Variante ermöglicht
es, die Mitte der Belichtung (die „mittlere" Stelle des im Laufe der Zeit akquirierten
Bildes) in dem optimalen Zeitpunkt in dem Herzzyklus anzuordnen.
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Die
vorstehend beschriebenen vier Modifikationsformen können miteinander
kombiniert werden, um eine Feineinstellung der optimalen Akquisitionszeit
zu erzielen.
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6 veranschaulicht
ein Blockschaltbild, das in schematisierter Weise einen Kalibrierungsvorgang 30 einer
Bildgebungsvorrichtung in einem Verfahren gemäß einer zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung veranschaulicht. Die zweite Ausführungsform
weist einen ersten Kalibrierungsvorgang 30 auf, in dem
die Akquisitionseinrichtung 2, die Quelle 4 und
den Detektor 5 steuert, um Folgendes durchzuführen. Der
Patient 7 ist auf dem Tisch 6 der Bildgebungsvorrichtung
positioniert. In Schritt 31 steuert die Akquisitionseinrichtung 2 die
Quelle 4 und den Detektor 5 an, um eine Folge
von Bildern eines Organs oder eines Teils eines Organs zu akquirieren. Die
Bilder werden mit der Zeit in einer Folge akquiriert. Die Folge
von Bildern wird durch die Akquisitionseinrichtung 2 als
eine Folge von Referenzbildern aufgezeichnet. Im Schritt 32,
der zur gleichen Zeit wie der Schritt 31 ausgeführt wird,
misst die Vorrichtung das durch das Patientenherz im Laufe der Zeit
erzeugte Herzsignal. Die Akquisitionseinrichtung 2 zeichnet
das Herzsignal als ein Referenzherzsignal auf. Am Ende der Schritte 31 und 32 enthält die Akquisitionseinrichtung 2 eine
Folge von Referenzbildern, wobei jedes Referenzbild einer Phase
des Referenzherzsignals zugeordnet ist. Im Schritt 33 verarbeitet
die Akquisitionseinrichtung 2 die Referenzbildfolge und
bestimmt die Bewegungsdaten, die zu jedem Referenzbild gehören. Im
Schritt 34 bestimmt die Akquisitionseinrichtung 2 eine
Bewegungsfunktion, die Bewegungsdaten jeder Phase eines Herzzyklus
zuweist.
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7 zeigt
ein Blockschaltbild, das in schematisierter Weise einen Bildakquisitionsvorgang 40 in
einem Verfahren gemäß der zweiten
Ausführungsform
der Erfindung veranschaulicht. Der in 7 dargestellte
Akquisitionsvorgang erfolgt nach dem in 6 dargestellten
Kalibrierungsvorgang. Während dieses
Akquisitionsvorgangs steuert die Akquisitionseinrichtung 2 die
Quelle 4 und den Detektor 5, um die folgenden
Schritte auszuführen.
Im Schritt 41 steuert die Akquisitionseinrichtung 2 die
Quelle 4 und den Detektor 5 an, um eine Folge
von Bildern eines Organs oder eines Teils eines Organs zu akquirieren. Im
Schritt 42 misst die Vorrichtung das Herzsignal, das durch
das Herz des Patienten im Laufe der Zeit erzeugt wird.
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Der
Bildsequenzakquisitionsschritt 41 und der Herzsignalmessschritt 42 werden
unter Verwendung eines gemeinsamen Taktgebersignals simultan ausgeführt. Als
Ergebnis hiervon enthält
die Akquisitionseinrichtung 2 am Ende der Schritte 41 und 42 eine
Folge von Bildern, wobei jedes Bild einer Phase des Herzzyklus zugeordnet
ist. Im Schritt 43 korrigiert die Akquisitionseinrichtung
jedes akquirierte Bild durch Anwendung der Korrekturfunktion auf
das Bild, das von der Herzphase abhängt, die basierend auf der
während
des Kalibrierungsvorgangs bestimmten Bewegungsfunktion dem Bild
zugeordnet ist. Die zweite Ausführungsform
des Verfahrens korrigiert jedes Bild in der Folge von Bildern, um
das Organ in jedem akquirierten Bild in eine identische Position
zu bringen. Diese zweite Ausführungsform
erzeugt eine Folge von korrigierten Bildern, in denen das abgebildete
Organ sich von einem Bild bis zu dem nächsten Bild in nahezu dergleichen
Position befindet.
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Die
zweite Ausführungsform
kann in Echtzeit ausgeführt
werden; in anderen Worten werden für jedes akquirierte Bild sofort
seine Position in dem Herzzyklus untersucht und die Korrekturen
oder Verarbeitungen im Zusammenhang mit der entsprechend vorbestimmten
Bewegungsfunktion (zum Beispiel eine Raum-Zeit-Filterung nach einer
räumlichen
Korrektur) vorgenommen. Außerdem
kann die Bestimmung der Bewegungsfunktion, die während des Kalibrierungsvorgangs
vorgenommen wird, verwendet werden, um auf jedes akquirierte Bild,
das von den dem Bild zugeordneten Bewegungsdaten abhängig ist, eine
Verarbeitung anzuwenden. Beispielsweise kann die angewandte Verarbeitung
ein Raum-Zeit-Filter enthalten, um einige interessierende Objekte
in dem Bild zu verstärken
oder Rauschen zu reduzieren. Die Verarbeitungsparameter werden in
Abhängigkeit
von der dem Bild zugeordneten Phase des Herzsignals abgestimmt bzw.
angepasst. In anderen Worten kombiniert der Schritt 43 eine
Bildkorrektur mit einer Raum-Zeit-Filterung, wobei die angewandte Korrektur
und Filterung von dem gemessenen Herzsignal abhängig sind.
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Eine
Ausführungsform
des Verfahrens basiert auf einer vorherigen Akquisition einer Folge
von Referenzbildern. Eine Verarbeitung dieser Referenzbildfolge
ermöglicht
eine Analyse der Bewegung eines Organs in einem bestimmten Patienten,
wobei dann veranlasst wird, dass diese Bewegung dem physiologischen
Signal entspricht. In einer ersten Ausführungsform wird dieses Verfahren
verwendet: um wenigstens eine Phase des physiologischen Referenzsignals
zu bestimmen, für
die der zugehörige Bewegungsparameter
minimal ist; um eine optimale Verzögerung zur Triggerung bzw.
Ansteuerung einer Quelle einer Röntgenbildgebungsvorrichtung
abzuleiten. Die somit bestimmte Referenzphase ist für jeden
Patienten spezifisch. Wenn das Referenzsignal ein Herzsignal ist,
stellt die Referenzphase die Phase des Herzzyklus dar, bei der die
Herzbewegung minimal ist.
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Eine
Ausführungsform
des Verfahrens ermöglicht
somit eine Triggerung der Strahlungsquelle der Bildgebungsvorrichtung
in einer geeigneten Weise in Abhängigkeit
von jedem Patienten, um eine minimale Schwankung oder Veränderung
der Position des Organs zu erhalten. Genauer gesagt, kann das Verfahren
gemäß der ersten
Ausführungsform
folgendes aufweisen: Messung eines physiologischen Signals; Detektion
des Beginns eines Zyklus des physiologischen Signals; nachdem die
optimale Verzögerungszeit
(δ) abgelaufen
ist, Steuerung der Strahlungsquelle in einer Röntgenbildgebungsvorrichtung
in einer derartigen Weise, dass die Quelle einen oder mehrere Röntgenimpulse
aussendet. Da die Quelle während
einer Phase des Zyklus getriggert wird, in der die Bewegung minimal
ist, weist das Fehlen einer strengen Synchronisation zwischen dem
Detektor, der mit seinem eigenen Taktgeber arbeitet, und dem physiologischen
Signal wenig Einfluss auf das akquirierte Bild auf.
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In
einer zweiten Ausführungsform
ermöglicht das
Verfahren eine Bestimmung einer Korrekturfunktion, die Bewegungsdaten
jeder Phase des physiologischen Referenzsignals zuordnet.
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In
einer Ausführungsform
der Erfindung kann das Verfahren dazu verwendet werden, jedes Bild
in der Bildsequenz zu korrigieren, um beispielsweise eine Folge
korrigierter Bilder zu erhalten, in denen das abgebildete Organ
sich in jedem aufeinander folgenden Paar von Bildern ungefähr in der
gleichen Position befindet. Genauer gesagt, kann das Verfahren gemäß der zweiten
Ausführungsform
folgendes aufweisen: Akquisition einer Folge von Bildern; Messung
eines physiologischen Signals simultan mit der Akquisition; Korrektur
jedes Bildes basierend auf der Korrekturfunktion, die während eines
vorherigen Schritts bestimmt worden ist, und auf der Phase des gemessenen
physiologischen Signals. Die zweite Ausführungsform ist insbesondere
hilfreich, um zu überwachen,
wie sich das Organ auf der korrigierten Bildfolge verändert, wobei
das Organ von einem Bild bis zu dem nächsten Bild näherungsweise
unbeweglich ist. Insbesondere kann das Verfahren dazu verwendet
werden, die Veränderung
einer Blutströmung oder
die Position einer Arterie während
eines Herzzyklus oder die Position eines chirurgischen Operationswerkzeugs,
beispielsweise eines Führungsinstrumentes,
eines Katheters oder eines Stents, zu beobachten.
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Das
Verfahren kann ferner eine Filterung jedes Bildes basierend auf
der Korrekturfunktion und der Phase des physiologischen Signals
aufweisen, die beispielsweise durch Verwendung eines Zeitfilters
gemessen wird, dessen charakteristische Eigenschaften durch die
Bewegungsfunktion angepasst werden.
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Während eine
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung in Bezug auf beispielhafte Ausführungsformen
beschrieben worden ist, versteht es sich für jeden Fachmann, dass zahlreiche
Veränderungen
in Bezug auf die Funktion und/oder den Weg bzw. die Mittel und/oder
das Ergebnis vorgenommen werden können und dass Elemente durch äquivalente
Mittel ersetzt werden können,
ohne dass dadurch der Schutzumfang und Rahmen der Erfindung berührt werden.
Zusätzlich
können
viele Modifikationen vorgenommen werden, um eine bestimmte Situation oder
ein bestimmtes Material an die Lehre der Erfindung anzupassen, ohne
von deren wesentlichem Kern abzurücken. Deshalb besteht die Absicht,
dass die Erfindung nicht auf eine hier zur Ausführung dieser Erfindung offenbarte
bestimmte Ausführungsform beschränkt werden
soll, sondern dass die Erfindung sämtliche Ausführungsformen
umfassen soll, die in den Schutzumfang der beigefügten Ansprüche fallen. Außerdem wird
durch die Verwendung der Ausdrücke
erste (r, s), zweite (r, s) etc. oder Schritte keine Reihenfolge
oder irgendeine Wichtigkeit bezeichnet, vielmehr werden die Ausdrücke erste
(r, s), zweite(r, s) etc. oder Schritte dazu verwendet, ein Element oder
Merkmal von einem anderen zu unterscheiden. Ferner soll durch die
Verwendung der Ausdrücke
ein, eine, etc. keine Mengenbegrenzung, sondern die Gegenwart wenigstens
eines des in Bezug genommenen Elementes oder Merkmals bezeichnet
werden.
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Es
ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zur radiologischen Abbildung
eines sich bewegenden Organs offenbart, bei denen eine Folge von
Referenzbildern des Organs akquiriert wird (11). Die Folge von Bildern
wird verarbeitet (13), um für
jedes Bild wenigstens einen Bewegungsparameter oder Bewegungsdatum
für das
Organ, das dem Bild zugeordnet ist, zu bestimmen. Es wird ein Bewegungsparameter oder
Bewegungsdatum ermittelt, das einer oder mehreren Phasen eines physiologischen
Referenzsignals zugewiesen wird (14).
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1
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- 1 Herzsignalmessvorrichtung
- 2 Akquisitionseinheit
- 3 Hochspannungsgenerator
- 4 Röntgenquelle
- 5 Festkörper-Röntgendetektor
- 6 Tisch
- 7 Patient
- 8 Röntgenstrahlen
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2
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- Koronargeschwindigkeit
- Geschwindigkeit (mm/s)
- langsames Herz
- schnelles Herz
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3
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- Akquisition einer Folge von Referenzbildern
- Bestimmung eines Bewegungsparameters
- Bestimmung einer minimalen Bewegung
- Bestimmung einer optimalen Akquisitionsverzögerung δ
- Aufzeichnung eines Referenzherzsignals
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4
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- Messung eines Herzsignals
- Detektion einer diastolischen Spitze
- Verzögerung δ
- Triggerung der Röntgenquelle
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5
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- EKG
- Detektor
- Quelle
- Röntgenstrahlen
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6
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- Akquisition einer Folge von Referenzbildern
- Bestimmung eines Bewegungsparameters
- Bestimmung einer Bewegungsfunktion
- Aufzeichnung eines Referenzherzsignals
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7
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- Akquisition einer Bildfolge
- Korrektur der Bildfolge
- Aufzeichnung eines Herzsignals
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8
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- für
i = 1 bis N
- Subtraktion Bilder i + 1 – Bild
i
- Filterung
- Schwellenwertfilterung
- Pixelsumme
- Bewegungsparameter pi
- Bilder 1 bis N
- subtrahierte Bilder 1 bis N – 1
- binäre
Bilder 1 bis N – 1
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10
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