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DE102005061557B3 - Bildgebungsgerät sowie Verfahren zum Betrieb eines Bildgebungsgerätes - Google Patents

Bildgebungsgerät sowie Verfahren zum Betrieb eines Bildgebungsgerätes Download PDF

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DE102005061557B3
DE102005061557B3 DE102005061557A DE102005061557A DE102005061557B3 DE 102005061557 B3 DE102005061557 B3 DE 102005061557B3 DE 102005061557 A DE102005061557 A DE 102005061557A DE 102005061557 A DE102005061557 A DE 102005061557A DE 102005061557 B3 DE102005061557 B3 DE 102005061557B3
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DE
Germany
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contrast agent
measurement
contrast
imaging device
control unit
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE102005061557A
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English (en)
Inventor
Gabriel Haras
Heinz-Peter Dr. Engels
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Healthineers Ag De
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Priority to US11/642,834 priority patent/US20070238956A1/en
Priority to JP2006344388A priority patent/JP2007167664A/ja
Priority to CNA200610130908XA priority patent/CN101015461A/zh
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Bildgebungsgerät (1) zur Erstellung von abfolgenden Schichtbildern eines Objekts (2) mit einer Strahlungsquelle (8), mit einem Detektor (9), mit einer Positionierungseinheit (4, 13) und mit einer Steuereinheit (18) zur Steuerung der Positionierungseinheit (4, 13) und zur Auswertung der Aufnahmedaten des Detektors (9), wobei die Steuereinheit (18) dafür eingerichtet ist, an einer Distalposition (30) eine erste Kontrastmittelmessung (55) durchzuführen, aus der ersten Kontrastmittelmessung (55) Parameter der Kontrastmittelausbreitung zu ermitteln, an einer Proximalposition (31) eine zweite Kontrastmittelmessung durchzuführen, unter Berücksichtigung der Parameter der Kontrastmittelausbreitung Betriebsparameter zu errechnen und von der zweiten Kontrastmittelmessung getriggert mit den errechneten Betriebsparametern die Positionierungseinheit (4, 13) zur Aufnahme der Schichtbilder (50, 65) anzusteuern. Weiter wird ein entsprechendes Verfahren zum Betrieb des Bildgebungsgeräts (1) angegeben.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Bildgebungsgerät zur Erstellung von abfolgenden Schichtbildern eines Objekts. Die Erfindung betrifft weiter ein Verfahren zum Betrieb eines derartigen Bildgebungsgeräts.
  • Ein Bildgebungsgerät zur Erstellung von abfolgenden Schichtbildern dient dazu, Information über das Innere des untersuchten Objekts zu gewinnen. Aus den Schichtbildern können beispielsweise wertvolle Informationen über die Lage, die Größe oder die Struktur von inneren Organen, von Knochengewebe oder von sonstigem Weichteilgewebe eines Patienten gewonnen werden. Insbesondere können die abfolgenden Schichtbilder auch zu einer dreidimensionalen Darstellung umgerechnet werden.
  • Ein derartiges Bildgebungsgerät zur Aufnahme von abfolgenden Schichtbildern kann beispielsweise ein Röntgen-Computertomograph, ein Magnetresonanztomograph, ein Photonen-Emissions-Computertomograph oder ein Positronen-Emissionstomograph sein. Ebensgut kann ein solches Bildgebungsgerät auf Basis von Ultraschall aufgebaut sein.
  • Der Kontrast der von einem derartigen Bildgebungsgerät erzeugten Bildern des Objektes, wie beispielsweise eines Patienten, wird durch lokal unterschiedliche Anregungs-, Absorptions-, Reflexions- oder Emissionseigenschaften der untersuchten Materie gegenüber der von dem Bildgebungsgerät verwendeten Strahlung, Teilchenstrahlung oder Schallwellen hervorgerufen. Im Falle eines Röntgengerätes werden die unterschiedlichen Absorptions- oder Schwächungseigenschaften verschiedener Gewebearten zur Kontrastgebung ausgenutzt. Da sich beispielsweise Knochengewebe und Weichteilgewebe in den genannten Eigenschaften stark unterscheiden, ist es möglich, aufgrund des damit verbundenen Kontrastes in den Bildern die Struktur eines Knochens im Körperinneren eines Patienten zu analysieren.
  • Organe oder Gefäße, die sich in den genannten Eigenschaften zur Bildung eines Kontrastes in den aufgenommenen Bildern von umliegendem Gewebe nicht wesentlich unterscheiden, können aufgrund des resultierenden zu geringen Kontrastes auf herkömmliche Weise nicht untersucht werden. Aus diesem Grund wird bei der Untersuchung eines durchbluteten Organs, beispielsweise eines Herzens, einer Leber oder eines Gefäßes in dem Bereich der Extremitäten des Patienten, vor Beginn der Untersuchung mit dem Bildgebungsgerät ein Kontrastmittel in die Blutlaufbahn des Patienten gegeben. Infolge des Kontrastmittels werden die untersuchten Organe gegenüber dem umliegenden Gewebe mit genügend hohem Kontrast abgebildet.
  • Bei der Erstellung von abfolgenden Schichtbildern mit Kontrastmittelgabe muss dann auf die gleichzeitige Anwesenheit des Kontrastmittels geachtet werden. Die Ausbreitung des Kontrastmittels ist jedoch ein hochdynamischer Prozess und hängt stark von der Konstitution des Patienten ab. Hierbei spielt beispielsweise das Herzminutenvolumen eine Rolle. Insbesondere können auch krankhafte Veränderungen der Blutgefäße, wie insbesondere Verengungen oder dergleichen, die Ausbreitung des Kontrastmittels beeinflussen. Aufgrund der Komplexität der Kontrastmittelausbreitung und aufgrund der einzuhaltenden Zeitkonstanten des Bildgebungsgerätes stellt das Einhalten der genannten Bedingungen zur kontrastreichen Aufnahme von Schichtbildern ein nicht triviales Problem dar.
  • Zur Lösung ist es beispielsweise bekannt, das Kontrastmittel in einem möglichst breiten Bolus zuzuführen. Hierdurch steht zur Aufnahme der abfolgenden Schichtbilder eine genügend lange Zeitspanne zur Verfügung. Nachteiligerweise stellt ein breiter Kontrastmittel-Bolus aber eine unnötige Belastung für den Patienten dar.
  • Aus der US 5,459,769 ist weiter ein Verfahren für einen Computertomographen bekannt, mit dem der Zeitpunkt zum Start der abfolgenden Schichtbilder bei einer Kontrastmitteluntersuchung bestimmt werden kann. Bei dem bekannten Verfahren werden zu diesem Zweck kontinuierlich Bilder an einer feststehenden Abtastposition des Bildgebungsgeräts rekonstruiert, in denen für zuvor ausgewählte Bildbereiche die Kontrasterhöhung berechnet wird. Auf der Grundlage der so gewonnenen Information wird nach Detektion des Kontrastmittels die Abtastung des Computertomographen gestartet.
  • Weitere Computertomographen sowie entsprechende Verfahren zum Betrieb dieser Computertomographen sind beispielsweise aus den Dokumenten US 2004/0114706 A1, US 5,612,985 A , US 5,459,769 A und JP 20 010 54 519 A zu entnehmen.
  • Bei der Erstellung von abfolgenden Schichtbildern insbesondere über einen großen Raumbereich genügt es jedoch nicht, den Startzeitpunkt durch Detektion der Kontrastmittelankunft festzulegen. Während der Aufnahmen der abfolgenden Schichtbilder kann das Kontrastmittel aus dem untersuchten Gebiet abfließen oder aber von dem Bildgebungsgerät überholt werden.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Bildgebungsgerät zur Erstellung von abfolgenden Schichtbildern eines Objekts anzugeben, welches bei einer Kontrastmitteluntersuchung eine hohe Qualität der abfolgenden Schichtbilder ermöglicht. Weiter ist es Aufgabe der Erfindung, ein mit den gleichen Vorteilen verbundenes Verfahren zum Betrieb des Bildgebungsgeräts anzugeben.
  • Die auf eine Vorrichtung gerichtete Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Bildgebungsgerät zur Erstellung von abfolgenden Schichtbildern eines Objekts mit einer Strahlungsquelle, mit einem Detektor, mit einer Positionierungseinheit und mit einer Steuereinheit zur Steuerung der Positionierungseinheit und zur Auswertung der Aufnahmedaten des Detektors, wobei die Steuereinheit dafür eingerichtet ist, an einer Distalposition eine erste Kontrastmittelmessung durchzuführen, aus der ersten Kontrastmittelmessung Parameter der Kontrastmittelausbreitung zu ermitteln, an einer proximalen Messposition eine zweite Kontrastmittelmessung durchzuführen, unter Berücksichtigung der Parameter der Kontrastmittelaus breitung Betriebsparameter zu errechnen und von der zweiten Kontrastmittelmessung getriggert mit den errechneten Betriebsparametern die Positionierungseinheit zur Aufnahme der Schichtbilder anzusteuern.
  • Die Erfindung geht dabei in einem ersten Schritt von der Überlegung aus, dass zur Anpassung der abfolgenden Schichtbilder an die Ausbreitung des Kontrastmittels Information über die Kontrastmittelausbreitung gewonnen werden muss. Da die Kontrastmittelausbreitung wesentlich von der Konstitution des jeweiligen Patienten abhängt, wird hierzu eine erste Kontrastmittelmessung an einer Distalposition durchgeführt, wobei Parameter der Kontrastmittelausbreitung ermittelt werden. Soll beispielsweise ein Gefäß-Run Off eines Patienten durchgeführt werden, d.h. eine Abfolge von Schichtbildern zur Abbildung der Gefäßstruktur über den Patienten hinweg, so kann als Distalposition der Bereich der Unterschenkel des Patienten ausgewählt werden. An der Distalposition kann dann beispielsweise bei einer festen Abtastposition eine Serie von Schichtbildern aufgenommen werden und durch Auswertung ausgewählter Bildbereiche die Kontrastmittelankunft oder -ausbreitung ermittelt werden.
  • In einem zweiten Schritt geht die Erfindung von der Überlegung aus, die aus der Kontrastmittelmessung an der Distalposition gewonnenen Parameter der Kontrastmittelausbreitung zur Einstellung der für die Erstellung der abfolgenden Schichtbilder im gewünschten Aufnahmebereich vorgegebenen Betriebsparameter heranzuziehen. Durch diese Maßnahme sind die Betriebsparameter bei der Erstellung der gewünschten abfolgenden Schichtbilder der tatsächlichen Kontrastmittelausbreitung angepasst.
  • In einem dritten Schritt schließlich geht die Erfindung von der Überlegung aus, den Startzeitpunkt für den Beginn der Durchführung der Erstellung der gewünschten abfolgenden Schichtbilder anhand einer zweiten Kontrastmittelmessung an einer Proximalposition festzulegen. Wird an einer proximalen Messposition die Kontrastmittelankunft, beispielsweise wiederum durch eine Auswertung einer Serie von abfolgenden Schichtbildern bei fester Proximalposition, detektiert, so kann die gewünschte Erstellung der abfolgenden Schichtbilder mit den ermittelten Betriebsparametern unter entsprechender Ansteuerung der Positionierungseinheit durchgeführt werden.
  • Die Erfindung erlaubt es insbesondere, vor Beginn der Untersuchung, d.h. vor Beginn der Erstellung der abfolgenden Schichtbilder im ausgewählten Untersuchungsgebiet, sowohl die aus der ersten Kontrastmittelmessung gewonnenen Parameter der Kontrastmittelausbreitung als auch die aus der zweiten Kontrastmittelmessung an einer Proximalposition erhaltenen Informationen zur Berechnung der Betriebsparameter zur Ansteuerung der Positionierungseinheit zu berücksichtigen. Bei entsprechender Wahl der Proximalposition können zwischen dem Zeitpunkt der zweiten Kontrastmittelmessung an der Proximalposition und dem Erreichen der Abtastposition zur Untersuchung und somit dem Start zur Erstellung abfolgender Schichtbilder beide Informationen verarbeitet und hieraus die zur Untersuchung vorgegebenen Betriebsparameter errechnet werden.
  • Als Betriebsparameter können beispielsweise die Vorschubzeit der Positionierungseinheit oder des zu untersuchenden Objekts vorgegeben werden. Bei einer rotierenden Strahlungsquelle und/oder Detektor kann insbesondere auch der so genannte Pitch als Betriebsparameter vorgegeben werden, d.h. das Verhältnis aus Vorschub der Positionierungseinheit und Rotation zur Schichtkollimation.
  • Die Erfindung erlaubt es auch, durch die erste Kontrastmittelmessung an einer Distalposition unterschiedliche Kontrastmittelausbreitungen in den Extremitäten festzustellen. Um in beiden Extremitäten abfolgende Schichtbilder gleichen Kontrastes zu halten, kann das Bildgebungsgerät hierzu eine Anpassung der Kontrastmittelzugabe vorschlagen.
  • Durch die separate erste Kontrastmittelmessung an einer Distalposition wird es möglich, unverfälschte Informationen über die Kontrastmittelausbreitung zu erhalten. Die erste Kontrastmittelmessung ist weiter unabhängig von der Ausbreitungsgeschwindigkeit des Kontrastmittels oder der möglichen Scangeschwindigkeit des Bildgebungsgeräts. Die Positionierungseinheit kann vor Beginn der Kontrastmitteluntersuchung bereits auf die gewünschte Distalposition eingestellt sein. Durch die zweite Kontrastmittelmessung an der Proximalposition wird die durchzuführende Erstellung der gewünschten abfolgenden Schichtbilder ausgehend von dem tatsächlichen Verlauf der Kontrastmittelausbreitung getriggert. Durch die Auslösung der Messung anhand einer realen Kontrastmittelmessung unter Berücksichtigung aus einer separaten Messung gewonnener unverfälschter Informationen über die Kontrastmittelausbreitung wird somit der gewünschte Erfolg hinsichtlich der Qualität der zu erstellenden abfolgenden Schichtbilder erzielt.
  • Vorteilhafterweise ist die Steuereinheit dafür eingerichtet, als eine erste Kontrastmittelmessung eine Kontrastmitteltestmessung durchzuführen. Hierzu wird das Kontrastmittel für die Kontrastmitteltestmessung in einer geringeren Dosis als für die Untersuchung notwendig eingesetzt, wodurch die Belastung für den Patienten reduziert ist. Die aus diesem so genannten Kontrastmittel-Testbolus gewonnenen Informationen aus der ersten Kontrastmittelmessung an einer Distalposition können ohne weiteres zur Ermittlung der Parameter der Kontrastmittelausbreitung herangezogen werden.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist die Steuereinheit dafür eingerichtet, als Parameter der Kontrastmittelausbreitung eine erste Ankunftszeit zu errechnen. Die Ankunftszeit beinhaltet beispielsweise die Information über die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Kontrastmittels. Dies kann bei der Einstellung der Scanzeit, d.h. die Vorschubgeschwindigkeit des Bildgebungsgeräts für die Erstellung der gewünschten abfolgenden Schichtbilder, berücksichtigt werden.
  • Vorteilhafterweise ist die Steuereinheit weiter dafür eingerichtet, aus der zweiten Kontrastmittelmessung eine zweite Ankunftszeit zu errechnen und aus der Differenz beider Ankunftszeiten auf einen Bewegungsparameter der Positionierungseinheit zu schließen. Aus der Differenz der beiden Ankunftszeiten kann in einfacher Art und Weise auf die Ausbreitung des Kontrastmittels rückgeschlossen werden. Bei der Erstellung der abfolgenden Schichtbilder über einen großen Raumbereich kann aus der Differenz der Ankunftszeiten in der Distal- und in der Proximalposition auf eine geeignete Vorschubgeschwindigkeit der Positionierungseinheit oder auf einen geeigneten Pitch-Wert geschlossen werden, so dass die zu erstellenden abfolgenden Schichtbilder stets bei genügend hoher Kontrastmittelkonzentration getätigt werden.
  • In einer zweckmäßigen Ausgestaltung kann dabei die Steuereinheit weiter dafür eingerichtet sein, aus der Differenz der Ankunftszeiten direkt die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Kontrastmittels im untersuchten Raumbereich, d.h. zwischen Distal- und Proximalposition, zu berechnen und auszugeben. Die Kontrastmittelausbreitungszeit entspricht dabei der Blutgeschwindigkeit eines untersuchten Patienten, deren Kenntnis für andere Untersuchungen oder dergleichen von Vorteil ist.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist die Steuereinheit dafür eingerichtet, aus der ersten Kontrastmittelmessung den zeitlichen Verlauf der Kontrastmittelausbreitung, insbesondere den Zeitpunkt der maximalen Konzentration, zu ermitteln. Insbesondere in Kombination mit der Erfassung der ersten Ankunftszeit kann somit bestimmt werden, wann das Kontrastmittel eine für die Bildaufnahme optimale Konzentration im jeweiligen Untersuchungsbereich aufweist. Eine solche optimale Konzentration kann beispielsweise durch Erreichen eines festgelegten Schwellenwertes der Intensität, der Abschwächung oder eines sonstigen zur Kontrastbildung verwendeten Signals aus einem ausgewählten Bildbereich der zur Kontrastmittelmessung getätigten Serie von Schichtbildern definiert sein.
  • Die aus der ersten Kontrastmittelmessung gewonnene Information kann genutzt werden, um ausgehend von der zweiten Kontrastmittelmessung den Triggerzeitpunkt festzulegen, bei welchem die tatsächliche Untersuchung mit Erstellung der gewünschten abfolgenden Schichtbilder erfolgt. Hierzu kann beispielsweise die Ankunftszeit jeweils beim Erreichen eines ersten Schwellwerts der Kontrastmittelkonzentration festgestellt werden und der zeitliche Abstand zwischen der Ankunftszeit und dem maximalen Wert der Kontrastmittelkonzentration aus der Messung in Distalposition abgespeichert werden. Ausgehend von diesem gespeicherten Wert kann in der Messung in der Proximalposition die Ankunftszeit bei gleichem Schwellenwert ermittelt und dann hieraus auf den Zeitpunkt des Maximums der Kontrastmittelkonzentration oder auf das Vorliegen einer für die Erstellung des jeweiligen Schichtbilds erforderlichen Konzentration geschlossen werden.
  • Die Steuereinheit ist vorteilhafterweise dafür eingerichtet, aus der ersten Kontrastmittelmessung ein Kontrastmittelprotokoll abzuleiten und auszugeben. Wird beispielsweise in den Extremitäten ein unterschiedlicher Kontrastmittelverlauf festgestellt, der auf eine Stenose in einer Extremität zurückzuführen sein kann, so kann ein entsprechend geändertes Kontrastmittelprotokoll ausgegeben werden. Dieses kann bei der Zugabe des Kontrastmittels verwendet werden und beispielsweise komplex ausgeführt sein, indem das Kontrastmittel mehrphasig oder zeitlich verbreitert zugegeben wird. Unter Berücksichtigung des vorgeschlagenen Kontrastmittelprotokolls ist es dann möglich, jeweils in den abfolgenden Schichtbildern gleich gute Kontraste in den Aufnahmen beider Extremitäten zu erzielen.
  • In einer zweckmäßigen Ausgestaltung ist die Steuereinheit dafür eingerichtet, für die Kontrastmittelmessungen jeweils eine Rekonstruktion eines Schichtbildes durchzuführen. Dabei wird an der jeweils eingestellten Distal- oder Proximalposition in vorgegebenen zeitlichen Abständen jeweils ein Schichtbild rekonstruiert und der Signalverlauf, aus welchem auf die Konzentration des Kontrastmittels im Untersuchungsbereich geschlossen werden kann, verfolgt.
  • Dabei ist es insbesondere zweckmäßig, wenn die Steuereinheit dafür eingerichtet ist, die Kontrastmittelmessungen jeweils durch Auswertung der Bildsignale in wenigstens einem ausgewählten Bildbereich des Schichtbildes durchzuführen. Die Steuereinheit kann insbesondere derart ausgestaltet sein, dass ein menügestütztes Verarbeitungsprogramm ein manuelles Auswählen eines gewünschten Bildbereichs zur Verfolgung, der Bildsignale ermöglicht.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist das Bildgebungsgerät als ein Computertomograph ausgebildet.
  • Die auf ein Verfahren gerichtete Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren zum Betrieb eine Bildgebungsgeräts mit einer Strahlungsquelle, mit einem Detektor und mit einer Positionierungseinheit mit den nachfolgenden Schritten gelöst:
    • – Durchführung einer ersten Kontrastmittelmessung in einer Distalposition,
    • – Ermittlung von Parametern der Kontrastmittelausbreitung aus der ersten Kontrastmittelmessung,
    • – Durchführung einer zweiten Kontrastmittelmessung in einer Proximalposition,
    • – Errechnung von Betriebsparametern unter Berücksichtigung der Parameter der Kontrastmittelausbreitung und
    • – Ansteuerung der Positionierungseinheit mit den errechneten Betriebsparametern zur Aufnahme von abfolgenden Schichtbildern, wobei die Ansteuerung von der zweiten Kontrastmittelmessung getriggert wird.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen sind den auf ein Verfahren gerichteten abhängigen Unteransprüchen zu entnehmen.
  • Die für das Bildgebungsgerät geschilderten Vorteile sind sinngemäß auf das Verfahren sowie auf dessen vorteilhafte Weiterbildungen zu übertragen.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand einer Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen:
  • 1 in einer perspektivischen Darstellung als ein Bildgebungsgerät einen Röntgen-Computertomographen,
  • 2 in skizzierter Darstellung den Ablauf eines Verfahrens zum Betrieb des in 1 dargestellten Röntgen-Computertomographen und
  • 3 eine erste und eine zweite Kontrastmittelmessung an einer Distal- bzw. an einer Proximalposition.
  • Als Bildgebungsgerät ist in 1 ein Computertomograph 1 zur Untersuchung eines Objekts, hier eines Patienten 2, dargestellt. Der Computertomograph 1 umfasst eine in einer Gantry 4 um eine Drehachse 6 rotierbar angeordnete Strahlungsquelle 8 zur Aussendung von Röntgenstrahlung. Der Strahlungsquelle 8 gegenüberliegend ist ein bogenförmiger Detektor 9 angeordnet, der mehrere zu Detektorzeilen 10, 11, 12 aufgereihte Detektorelemente umfasst.
  • Weiter umfasst der Computertomograph 1 eine Tischplatte 13, die entlang der Drehachse 6 verschiebbar auf einem Tisch, 14 montiert ist.
  • Als ein weiterer Bestandteil des Computertomographen 1 ist eine Steuereinheit 18 zu erkennen, die über eine Bedienkonsole 20 und eine Anzeigevorrichtung 21 verfügt. Die Steuereinheit 18 ist mit dem Computertomographen 1 über eine Steuerleitung 22 verbunden.
  • Die Steuereinheit 18 ist dafür eingerichtet, zur Aufnahme von abfolgenden Schichtbildern den Vorschub der beweglichen Tischplatte 13 und die Rotation der Gantry 4 anzusteuern. Gantry 4 und Tischplatte 13 bilden zusammen eine Positionierungseinheit, die es ermöglicht, Schichtbilder an unterschiedlichen räumlichen Positionen des Patienten 2 aufzunehmen. Über den Pitch-Wert, d.h. das Verhältnis von Vorschub der Positionierungseinheit und Rotation zur Schichtkollimation, kann die Scangeschwindigkeit des Computertomographen 1 eingestellt werden. Dabei sorgt die Rotation der Gantry 4 für die Aufnahme eines Schichtbilds an einer Längsposition des Patienten 2, wogegen der Vorschub der Tischplatte 13 für die Abfolge der aufzunehmenden Schichtbilder verantwortlich ist.
  • Zur Erfassung eines Schichtbildes. wird mit dem Detektor 9 die von der Strahlungsquelle 8 ausgesendete und den Patienten 2 durchdringende Röntgenstrahlung erfasst. Bei dem gezeigten Computertomographen 1 erzeugt hierzu die Strahlungsquelle 8 ein fächerförmiges Röntgenstrahlbündel. In jeder Position der Gantry 4 wird somit ein charakteristisches Schwächungsbild der Röntgenstrahlung erfasst. Aus den in verschiedenen Positionen der Gantry 4 erhaltenen Projektionen lässt sich ein Schichtbild rekonstruieren, auf welchem Gewebe mit unterschiedlichen Schwächungseigenschaften mit unterschiedlichen Grauwerten dargestellt sind. Der Kontrast ergibt sich aus dem Unterschied der Schwächungseigenschaften benachbarter Gewebe.
  • Als Detektorelemente des Detektors 9 können beispielsweise. mit einem Szintillator optisch gekoppelte Fotodioden oder direkt konvertierende Halbleiter eingesetzt sein.
  • Zur Untersuchung durchbluteter Organe, beispielsweise eines Herzens, einer Leber oder eines Blutgefäße ist eine Kontrastmittelzugabe vorgesehen. Hierzu ist die Steuereinheit 18 über eine Steuerleitung 27 mit einem Kontrastmittelgerät 23 verbunden, über welches ein Kontrastmittel 24 mittels eines Kontrastmittelschlauches 29 gemäß einem vorgegebenen Kontrastmittelprotokoll dem Patienten 2 gesteuert zugeführt wird.
  • Zur Erstellung einer Abfolge von Schichtbildern im Thorax-Bereich des Patienten 2 wird zunächst ein Kontrastmittel 24 mit geringer Konzentration verabreicht. Anschließend wird in einer festgehaltenen Distalposition 30 eine Serie von Schichtbildern aufgenommen und, ausgehend von den dargestellten Schwächungswerten in einem ausgewählten Bildbereich, eine erste Kontrastmitteltestmessung durchgeführt. Aus dem Verlauf der Schwächungswerte in dem Bildbereich wird auf die Kontrastmittelausbreitung geschlossen. Hierbei wird für jedes Schichtbild über die Schwächungswerte im ausgewählten Bildbereich gemittelt und aus dem sich ergebenden Verlauf eine erste Ankunftszeit und der Zeitpunkt des Erreichens einer maximalen Kontrastmittelkonzentration bestimmt. Insbesondere kann es auch vorgesehen sein, zwei Bildbereiche im Schichtbild auszuwählen, die in dem linken und in dem rechten Bein liegen. Hierdurch kann die Kontrastmittelausbreitung in beiden Beinen separat verfolgt werden.
  • Zur Durchführung der beabsichtigten Untersuchung des Thorax-Bereiches des Patienten 2 wird anschließend an einer Proximalposition 31, in gleicher Art und Weise eine Serie von Schichtbildern aufgenommen. In einem ausgewählten Bildbereich wird eine zweite Kontrastmittelmessung wie geschildert durchgeführt. Das Kontrastmittel 24 wird hierzu als Care-Bolus, d.h. mit einer für die tatsächliche Messung notwendigen Konzentration, zugeführt. Der Proximalbereich 31 liegt nahe dem proximalen Beginn des eigentlich beabsichtigten Untersuchungsbereiches. Bei Erreichen eines vorgegebenen gemittelten Schwächungswertes, der aus der ersten Kontrastmittelmessung abgeleitet ist, wird im ausgewählten Bildbereich die eigentliche Messung gestartet. Die aus der ersten Kontrastmittelmessung im Distalbereich 30 gewonnenen Informationen werden von der Steuereinheit 18 in Betriebsparameter für die Positionierungseinheit 4, 13 umgerechnet.
  • Das Verfahren zum Betreiben des Computertomographen 1 gemäß 1 ist in 2 skizziert. Nach einem eingängigen Topogramm des Patienten 2 können die Distalposition 30 und die Pro ximalposition 31 vorgegeben werden. Auch der gewünschte Scanbereich, beispielsweise zur Durchführung eines Gefäß-Run Off des Patienten 2, kann eingestellt werden. Über die Steuereinheit 18 kann hierzu mittels der Anzeigevorrichtung 21 an der Distalposition 30 und an der Proximalposition 31 jeweils ein Bildbereich ausgewählt werden, dessen Schwächungswerte zur Ermittlung der Kontrastmittelausbreitung herangezogen werden.
  • Alternativ kann die Steuereinheit 18 des Computertomographen 1 ausgehend von einer ausgewählten Scanregion die Distalposition 30 und die Proximalposition 31 auch selbsttätig festlegen.
  • Nach Festlegung der erwähnten Parameter steuert die Steuereinheit 18 im Verfahrensschritt 40 die Positionierungseinheit 4, 13 derart, dass an der Distalposition 30 Schichtbilder aufgenommen werden können. Anschließend wird mittels der Steuereinheit 18 das Kontrastmittelgerät 23 zur Ausgabe eines Testbolus an Kontrastmittel 24 angesteuert. An fester Distalposition 30 wird eine Serie von Schichtbildern rekonstruiert.
  • Im anschließenden Verfahrensschritt 41 werden die Schwächungswerte im ausgewählten Bildbereich zur Darstellung eines Kontrastmittelverlaufes ausgewertet. Derjenige Zeitpunkt, an welchem sich der über den ausgewählten Bildbereich gemittelte Schwächungswert um 70 Hounsfieldeinheiten (HU) erhöht hat, wird als erste Ankunftszeit ermittelt und abgespeichert.
  • Im nächsten Verfahrensschritt 42 wird die Positionierungseinheit 4, 13 von der Steuereinheit 18 derart angesteuert, dass Schichtbilder in der Proximalposition 31 aufgenommen werden können. Die Steuereinheit 18 steuert das Kontrastmittelgerät 23 zur Zugabe eines Care-Bolus. An der Proximalposition 31 wird eine Serie von Schichtbildern aufgezeichnet.
  • Im Verfahrensschritt 43 wertet die Steuereinheit 18 die Schwächungswerte im ausgewählten Bildbereich der Serie von Schichtbildern aus. Wird im ausgewählten Bildbereich eine Erhöhung des über den ausgewählten Bildbereich gemittelten Schwächungswertes um 70 HU festgestellt, so wird dieser Zeitpunkt als zweite Ankunftszeit ermittelt und abgespeichert. Aus dem Verlauf der ersten Kontrastmittelmessung wird zusätzlich ausgewertet, welche Zeit ausgehend von der zweiten Ankunftszeit bis zum Erreichen einer für die Untersuchung notwendigen Konzentration des Kontrastmittels verbleibt. Die zweite Ankunftszeit triggert unter Beachtung der ermittelten Verzögerung den Beginn der eigentlichen Messung im Untersuchungsbereich des Gefäß-Run Off.
  • Im Verfahrensschritt 44 wird während der Verfahrzeit und während der Verzögerungszeit bis zum Start der eigentlichen Messung die Differenz aus erster und zweiter Ankunftszeit ermittelt. Diese Differenzzeit entspricht derjenigen Zeit, die das Kontrastmittel von der Proximalposition 31 zur Distalposition 30 benötigt. Hieraus wird für die vorgesehene Erstellung von abfolgenden Schichtbildern im Thorax-Bereich des Patienten 2 die optimale Scanzeit errechnet, wobei die abfolgenden Schichtbilder stets bei optimaler Konzentration des Kontrastmittels 24 erstellt werden. Mit anderen Worten folgen die Schichtbilder der Kontrastmittelausbreitung.
  • Schließlich wird im letzten Verfahrensschritt 45 der Scan des Computertomographen 1 über die eingestellte Scanregion im Thorax-Bereich des Patienten 2 gestartet. Die Steuereinheit 18 steuert hierzu die Positionierungseinheit 4, 13 mit den entsprechenden Bedienungsparametern an.
  • In 3 sind zur Verdeutlichung die Kontrastmittelmessungen an der Distalposition 30 und an der Proximalposition 31 dargestellt. Die Distalposition 30 liegt im Bereich der Unterschenkel des Patienten 2. Die Proximalposition 31 liegt knapp oberhalb des Herzens des Patienten 2.
  • Als erster Verfahrensschritt mit einem Testbolus des Kontrastmittels wird eine Kontrastmittelmessung an der Distalpo sition 30 durchgeführt. Hierzu wird an der Distalposition 30 eine Serie von aufeinander folgenden Schichtbildern 50 erstellt bzw. rekonstruiert. Im dargestellten Schichtbild 50 sind im Schnitt die beiden Extremitäten des Patienten 2 zu erkennen.
  • Zur ersten Kontrastmittelmessung sind die Bildbereiche 52 und 53 ausgewählt, die jeweils ein Blutgefäß des rechten bzw. des linken Beines beinhalten. Zur Kontrastmittelmessung wird jeweils über die Grauwerte innerhalb der ausgewählten Bildbereiche 52 bzw. 53 für jedes der aufgenommenen Schichtbilder gemittelt. Entsprechend dieser Auswertung ergibt sich nach Einleitung eines Testbolus des Kontrastmittels 24 die dargestellte Kontrastmitteltestmessung 55.
  • In der Darstellung der Kontrastmitteltestmessung 55 sind entlang der X-Achse die Zeit und entlang der Y-Achse die Schwächungswerte in Hounsfield-Einheiten (HU) dargestellt. Man erkennt, dass der erste aus der Auswertung des ersten Bildbereiches 52 resultierende Schwächungsverlauf 57, ausgehend von einem konstanten Sockelwert von 30 HU auf einen Schwächungswert von 150 HU ansteigt und anschließend abfällt. Der zweite Schwächungsverlauf 59, der durch Auswertung des zweiten Bildbereiches 53 resultiert, ist zeitlich gegenüber dem ersten Schwächungsverlauf 57 verzögert. Dies kann beispielsweise auf eine Stenose im linken Bein des Patienten 2 zurückzuführen sein. Aufgrund der verengten Blutgefäße erreicht das Kontrastmittel 24 die Distalposition 30 insofern im linken Bein später als im rechten Bein.
  • Die Steuereinheit 18 wertet sowohl den ersten als auch den zweiten Schwächungsverlauf 57 bzw. 59 aus. Aus dem ersten Schwächungsverlauf 57 wird eine erste Ankunftszeit 60 und eine Peakzeit 61 des rechten Beines ermittelt. Die erste Ankunftszeit 60 wird dabei dem ersten Schwächungsverlauf 57 bei Erreichen eines Schwächungsanstiegs um 70 HU entnommen. In gleicher Art und Weise wird dem zweiten Schwächungsverlauf 59 eine erste Ankunftszeit 62 und eine Peakzeit 63 des linken Beins entnommen.
  • Aus der Differenz der beiden ersten Ankunftszeiten 60 und 62 des rechten bzw. des linken Beins ermittelt die Steuereinheit 18 ein Kontrastmittel-Protokoll, welches ausgegeben wird bzw. bei der Durchführung der gewünschten Untersuchung berücksichtigt wird. In diesem Kontrastmittelprotokoll ist berücksichtigt, dass sich die Ankunftszeiten 60 und 62 des Kontrastmittels 24 in beiden Beinen unterscheiden. Entsprechend beinhaltet das erstellte Kontrastmittel-Protokoll einen zeitlich verbreiterten Kontrastmittel-Bolus.
  • Nachdem die beschriebenen Parameter der Kontrastmittelausbreitung aus der ersten Kontrastmittelmessung ermittelt sind, steuert die Steuereinheit die Positionierungseinheit 4, 13 in diejenige Position, in welcher der Computertomograph 1 an der proximalen Messposition 31 die zweite Kontrastmittelmessung durchführen kann. Wiederum wird an der festgelegten Distalposition 31 eine Serie von Schichtbildern 65 aufgenommen. Wie bereits beschrieben, wird ein ausgewählter Bildbereich 67 vorgegeben, dessen Grauwerte zur Ermittlung eines Schwächungsverlaufs 68 an der Proximalposition 31 herangezogen werden. Entsprechend wurde vor Beginn der Erstellung der Serie von Schichtbildern 65 ein Care-Bolus durch entsprechende Ansteuerung des Kontrastmittelgeräts 23 eingebracht.
  • Durch kontinuierliche Auswertung des ausgewählten Bildbereichs 67 wird der Schwächungsverlauf 68 in Echtzeit überwacht. Erhöht sich die beobachtete Abschwächung 68 um 70 HU, so wird hieraus die zweite Ankunftszeit 70 ermittelt. Aus erster Ankunftszeit 60 und zweiter Ankunftszeit 70 wird eine Differenz 72 gebildet. Diese Differenz 72 ist ein Maß für die einzustellende Scanzeit des Computertomographen 1. Entsprechend der vorgesehenen Scanregion werden mittels der Differenzzeit 72 der Vorschub der Tischplatte 13 und die Rotation der Gantry 4 vorgegeben.
  • Nach einer Zeitdifferenz, die auch systembedingt vorgegeben sein kann, wird am Scanbeginn 80 die eigentliche Messung begonnen. In der Zeit zwischen der zweiten Ankunftszeit 70 und dem Scanbeginn 80 kann die Berechnung der einzustellenden Betriebsparameter durch die Steuereinheit 18 erfolgen. Da der Kontrastmittelverlauf beispielsweise aus dem ersten Schwächungsverlauf 57 aus der Testbolus-Messung bekannt ist, kann diese Zeit zwischen zweiter Ankunftszeit 70 und Scanbeginn 80 abgewartet werden. Bei Feststellen der zweiten Ankunftszeit 70 ist der Steuereinheit 18 nämlich bekannt, wann beispielsweise der für die Erstellung der abfolgenden Schichtbilder günstige Schwächungswert von 120 HU erreicht werden wird.

Claims (20)

  1. Bildgebungsgerät (1) zur Erstellung von abfolgenden Schichtbildern eines Objekts (2) mit einer Strahlungsquelle (8), mit einem Detektor (9), mit einer Positionierungseinheit (4, 13) und mit einer Steuereinheit (18) zur Steuerung der Positionierungseinheit (4, 13) und zur Auswertung der Aufnahmedaten des Detektors (9), wobei die Steuereinheit (18) dafür eingerichtet ist, – an einer Distalposition (30) eine erste Kontrastmittelmessung durchzuführen, – aus der ersten Kontrastmittelmessung Parameter der Kontrastmittelausbreitung zu ermitteln, – an einer Proximalposition (31) eine zweite Kontrastmittelmessung durchzuführen, – unter Berücksichtigung der Parameter der Kontrastmittelausbreitung Betriebsparameter zu errechnen, und – von der zweiten Kontrastmittelmessung getriggert mit den errechneten Betriebsparametern die Positionierungseinheit zur Aufnahme der Schichtbilder anzusteuern.
  2. Bildgebungsgerät (1) nach Anspruch 1, wobei die Steuereinheit (18) dafür eingerichtet ist, als eine erste Kontrastmittelmessung eine Kontrastmitteltestmessung (55) durchzuführen.
  3. Bildgebungsgerät (1) nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Steuereinheit (18) dafür eingerichtet ist, als Parameter der Kontrastmittelausbreitung eine erste Ankunftszeit (60, 62) zu errechnen.
  4. Bildgebungsgerät (1) nach Anspruch 3, wobei die Steuereinheit (18) dafür eingerichtet ist, aus der zweiten Kontrastmittelmessung eine zweite Ankunftszeit (70) zu errechnen und aus der Differenz beider An kunftszeiten (60, 62, 70) auf einen Bewegungsparameter der Positionierungseinheit zu schließen.
  5. Bildgebungsgerät (1) nach Anspruch 4, wobei die Steuereinheit (18) dafür eingerichtet ist, aus der Differenz der Ankunftszeiten (60, 62, 70) die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Kontrastmittels (24) zu berechnen und auszugeben.
  6. Bildgebungsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Steuereinheit (18) dafür eingerichtet ist, aus der ersten Kontrastmittelmessung den zeitlichen Verlauf (57, 59) der Kontrastmittelausbreitung, insbesondere den Zeitpunkt der maximalen, Konzentration (61, 63), zu ermitteln.
  7. Bildgebungsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Steuereinheit (18) dafür eingerichtet ist, aus der ersten Kontrastmittelmessung ein Kontrastmittelprotokoll abzuleiten und auszugeben.
  8. Bildgebungsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Steuereinheit (18) dafür eingerichtet ist, für die Kontrastmittelmessungen jeweils eine Rekonstruktion eines Schichtbildes (50, 65) durchzuführen.
  9. Bildgebungsgerät, (1) nach Anspruch 8, wobei die Steuereinheit (18) dafür eingerichtet ist, die Kontrastmittelmessungen jeweils durch Auswertung wenigstens eines ausgewählten Bildbereichs (52, 53, 67), des Schichtbildes (50, 65) durchzuführen.
  10. Bildgebungsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, welches als ein Computertomograph (1) ausgebildet ist.
  11. Verfahren zum Betrieb eines Bildgebungsgeräts (1) mit einer Strahlungsquelle (8), mit einem Detektor (9) und mit einer Positionierungseinheit (4, 13) mit den Schritten: – Durchführung einer ersten Kontrastmittelmessung an einer Distalposition (30), – Ermittlung von Parametern der Kontrastmittelausbreitung aus der ersten Kontrastmittelmessung, – Durchführung einer zweiten Kontrastmittelmessung an einer Proximalposition (31), – Errechnung von Betriebsparametern unter Berücksichtigung der Parameter der Kontrastmittelausbreitung, und – Ansteuerung der Positionierungseinheit (4, 13) mit den errechneten Betriebsparametern zur Aufnahme von abfolgenden Schichtbildern, wobei die Ansteuerung von der zweiten Kontrastmittelmessung getriggert wird.
  12. Verfahren nach Anspruch 11, wobei als eine erste Kontrastmittelmessung eine Kontrastmitteltestmessung (55) durchgeführt wird.
  13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, wobei als Parameter der Kontrastmittelausbreitung eine erste Ankunftszeit (60, 62) errechnet wird.
  14. Verfahren nach Anspruch 13, wobei aus der zweiten Kontrastmittelmessung eine zweite Ankunftszeit (70) errechnet und aus der Differenz beider Ankunftszeiten (60, 62, 70) auf einen Bewegungsparameter der Positionierungseinheit (4, 13) geschlossen wird.
  15. Verfahren nach Anspruch 14, wobei aus der Differenz der Ankunftszeiten (60, 62, 70) die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Kontrastmittels (24) berechnet und ausgegeben wird.
  16. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 15, wobei aus der ersten Kontrastmittelmessung der zeitliche Verlauf (57, 59) der Kontrastmittelausbreitung, insbesondere der Zeitpunkt der maximalen Konzentration (61, 63), ermittelt wird.
  17. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 16, wobei aus der ersten Kontrastmittelmessung ein Kontrastmittelprotokoll abgeleitet und ausgegeben wird.
  18. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 17, wobei für die Kontrastmittelmessungen jeweils eine Rekonstruktion eines Schichtbildes (50, 65) durchgeführt wird.
  19. Verfahren nach Anspruch 18, wobei die Kontrastmittelmessungen jeweils durch Auswertung wenigstens eines ausgewählten Bildbereichs (52, 53, 67) des Schichtbildes (50, 65) durchgeführt werden.
  20. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 19 zum Betrieb eines Computertomographen (1).
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